|
| ||
Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone von Joachim Bauer
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,97 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453615018, Erscheinungsdatum: Mai 2008
Aus der Amazon.de-RedaktionWie kommt es, dass uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und dass wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und ?sechster Sinn?: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der ?Spiegelneurone? erklärt werden können. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis für unser intuitives Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen ? und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch körperlich. In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch tätig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausführen! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geräusch, genügt, damit wir ?wissen?, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig ? aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen können, sondern auch Empfindungen, ermöglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefühl. Joachim Bauer erklärt diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich und ausführlich. Und er zeigt auf, was sie für unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens, für das Verstehen von Autismus (als Störung der Spiegelsysteme), für den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und für die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar körperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Möglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse über Spiegelneurone. Ein wichtiges Buch, das unser Verständnis über unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verständnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermöglicht. -- Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Besser als Spiegelneurone wäre "Das Spiegel-Phänomen" 4 von 5 Punkten...weil es neben der Aufdeckung von Spiegelungen in Beziehungen ebenfalls erklärt, wie man diese Phänome im Alltag bewußt einsetzen kann, um schwierige Beziehungen zu heilen. Das Wissen um physikalische oder biologische Zusammenhänge alleine bringt uns noch nicht weiter, wir wollen praktische Anwendungen kennen lernen. Endlich geklärt: Die neurobiologische Seite des Mitgefühls 5 von 5 PunktenDie Entdeckungen, von denen dieses Buch erzählt, waren für viele so verblüffend, daß deutsche Neuroforscher lange Zeit zweifelten, ob so etwas denn wahr sein könne: Daß die Evolution den Menschen mit Nervenzellen ausgestattet hat, die auf Mitgefühl spezialisiert sind. Wenn der von Bauer zitierte Frans de Waal (Verhaltensbiologe, Bestsellerautor) den Spruch tat "It took science a long time to take empathy seriously", dann gilt das sicher auch für die Verhältnisse hierzulande. Nun, dieses Buch gibt die Antwort: Es fasst alles zusammen, was aus der Forschung über diese erstaunlichen Zellen (Spiegelnervenzellen) bekannt ist. Eine spannende, sehr gut lesbare Lektüre. Revolutionäre, sauber und verständlich verfasst. Spagat zwischen Populärwissenschaft und Wissenschaft geschafft. 4 von 5 PunktenIch habe das Buch nach einigen Seiten leider damals weggelegt und jetzt durch Zufall in meinen Regal wieder entweckt und aus Langeweile wieder gelesen. Ich bin so froh darüber. Das Buch öffnete mir die Augen in einigen Punkten. Ich habe gerade eine Trennung hinter mir und es half mir so einiges dabei zu verstehen und aus neuen Blickwinkel zu betrachten. Es eröffnet einen neue Sichtweisen, neue Horizonte und wenn man möchte kann man damit auch etwas seine Kommunikation verbessern indem man die Resonanz in sich zulässt wenn man jemand zuhört, ihm/ihr Spiegelreaktionen "übermittelt". Willentlich geht es nicht wie Joachim Bauer schon schreibt aber wenn man sich dafür öffnet und nach etwas Übung wird es zur unbewussten Kompetenz. Dieses Wissen schadet auf keinen Fall, selbst wenn man keinen Nutzen daraus ziehen kann, es ist alle mal Interessant es zu wissen. Warum nur 4 Sterne? Weil ich finde das Joachim Bauer übertreibt er versucht quer über alle Felder vieles mit Spiegelneuronen zu erklären. Hypnose, Psychotherapie, Lernen, Erziehung, Spielen usw. natürlich spielt es eine Rolle aber nicht die maßgebende. Besonders als er die Hypnose aus dieser Sicht zu versuchen erklärte stieß mir das böse auf, da ich Hypnotherapeut bin. Basis menschlichen Seins 5 von 5 PunktenDass es dem Autoren Joachim Bauer als Mediziner gelungen ist, die Bedeutung des Systems der Spiegelneurone in auch für Laien verständlicher Form zu Papier zu bringen, haben andere Kritiker/innen bereits erwähnt. Ohne die Fähigkeit, neurobiologisch in Resonanz mit unseren Mitgeschöpfen zu treten, gäbe es keine Empathie, kein Einfühlungsvermögen, keine Interaktion und somit in der Summe keine Entwicklung. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben andere Rezensenten/innen vortrefflich beschrieben. Was mir durch die aufeinander folgende Lektüre dieser beiden Bücher aufgefallen ist: Der Mediziner Joachim Bauer beschreibt ein Phänomen auf Grundlage neuester Ergebnisse der Hirnforschung, welches Georg Parlow in seinem Werk Zart besaitet in einer extremen Ausprägung darstellt: Die Fähigkeit der menschlichen Empathie und Interaktion mit anderen Lebewesen. Zart besaitete Menschen (Georg Parlow) sind bringt man die genannten beiden Werke in Verbindung extrem stark mit anderen Lebewesen in Resonanz befindliche Individuen (Joachim Bauer). Warum ich fühle, was Du fühlst. 5 von 5 Punkten"Warum ich fühle, was du fühlst" - ein Buch über Gedankenlesen bei Hoffmann und Campe - das hat mich beim ersten Entdecken in der Buchhandlung sofort zugreifen lassen. Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben, dass am Gedankenlesen etwas dran sein soll. Und, um es vorwegzunehmen, es geht auch nicht um Gedankenlesen, sondern hinter diesem Titel verbirgt sich etwas viel spannenderes: Intuitive Kommunikation; ein Phänomen, das wir alle schon selbst am eigenen Leib erlebt haben. Wir sind im Gespräch mit jemandem und irgendetwas spielt noch zusätzlich eine Rolle - nur wir können es nicht benennen. Und nennen es im Nachhin "Sympathie" oder "wir haben keinen Draht zueinander gefunden". Worum geht es Joachim Bauer, Professor für Psychoneuroimmunologie, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin? Das Resonanzphänomen in der Kommunikation. Unwillkürlich erwidern wir ein charmantes Lachen. Wir gähnen, wenn andere gähnen. Erwachsenen öffenen spontan den Mund, wenn sie ein Kleinkind mit einem Löffelchen füttern. Dieses Resonanzphänomen spielt nicht nur in unserem Alltag, sondern gerade auch in Politik und Wirtschaft eine Rolle zur Einflussnahme. Ob Führung ankommt und wirkt hängt v.a. von der Frage ab: "Erzeuge ich Resonanz mit meinem Führungsverhalten?" Das Resonanzphänomen ist kein esoterische Einbildung, sondern beruht auf der Existenz der Spiegelnervenzellen, die Dank neuester neurobiologischer Forschungen jetzt verstanden werden können. Zu vermitteln, was dazu an Erkenntnissen vorliegt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu reflektieren, soll der Inhalt dieses Buches sein. Diesem selbst gestellten Anspruch wird Bauer in hervorragender Weise gerecht. Präzise und gut nachvollziehbar beschreibt er auf neurobiologischen Grundlagen die Arbeitsweise der Spiegelnervenzellen. Es lassen sich tatsächlich, z.B. bei Versuchstieren Erregungspotenziale in den motorischen Nervenzellen eines Affens feststellen, der die Bewegung eines anderen Affens nur beobachtet. Die Handlung des einen aktiviert also die Spiegelneuronen des anderen. Und dies gilt nicht nur für motorische Handlungsfolgen, sondern ebenso, wie Bauer eindrücklich schildert, für Abläufe des Empfindens und Fühlens. Wir haben also aufgrund unseres Nervensystems die Fähigkeit, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was andere tun. Nur ist dies bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Wir kennen das intuitive (Spiel-)Verständnis aus dem Fußball oder haben es auch selbst schon einmal erlebt. Bauer liefert die Erklärungen dazu. Welche Bedeutung hat diese Intuition, die auf den Gegebenheiten der Neurobiologie gründet, für den Beruf? Die Vortäuschung von meiner eigentlichen Absicht abweichender Handlungsziele wird nicht funktionieren Ich muss es dem freien Willen meines Gegenübers/Mitarbeiters überlassen, welche Schlussfolgerung er aufgrund des bewusst und intuitiv Wahrgenommenen erzielt. Was bleibt mir als Führungskraft zu tun? Nur wenn Kongruenz zwischen meiner Handlungsabsicht und meiner tatsächlichen Handlung besteht, wirke ich eindeutig auf meine Mitarbeiter. Wirkungsvolle Führung setzt damit meine eigene innere Vorbereitung und Entscheidung voraus. Erst dann darf ich meinem Mitarbeiter in einem Delegationsgespräch seine Aufgabe vermittlen. Delegiere ich eine Aufgabe trotz eines inneren Vorbehaltes meinerseits, dann sollte ich mir von jetzt an gewiss sein, dass dieser Vorbehalt von meinem Mitarbeiter intuitiv wahrgenommen wird. Der Mitarbeiter wird die delegierte Aufgabe entsprechend ausführen. Grund genug, sich mit dem Thema der Spiegelnervenzellen intensiver zu beschäftigen. Viel Spaß und eine erkenntnisreiche Lektüre. |
||
...

Zoom: Klick auf Bild
