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Carmina Burana von Dietrich Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,96 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995
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ProduktbeschreibungCarmina Burana. Klassik-CD. AV 4 Kundenrezensionen:Unschlagbare Einspielung. 4 von 5 PunktenWenn auch die Aufnahme schon sehr lange zurückliegt (ich habe sie noch als LP), gibt es dennoch keine bessere Neuaufnahme bzw. bessere Interpreten. Natürlich hört man der CD das Alter der Originalenspielung ein wenig an. Die musikalisch-interpretatorische Qualität überwiegt. Orgiastische Klänge 5 von 5 PunktenNachdem man nur einmal kurz in diese Aufnahme hineingehört hat, verwundert es nicht, daß der Komponist sie, wie auf dem Titelblatt in drei Sprachen zu lesen, persönlich autorisiert hat. Eugen Jochum, der Nachwelt eigentlich besser als mystischer Bruckner-Exeget in Erinnerung geblieben, hat Orffs Partitur mit geradezu orgiastischer Kraft und einem Feuer ohnegleichen interpretiert. Er, der sonst eher getragene Tempi bevorzugte, treibt sein Ensemble mit einer schier unaufhaltsamen Wucht vorwärts (zum Vergleich: der temperamentvolle Antal Dorati benötigt 63 Minuten für das Werk, während Jochum nur 56 braucht). Glanzvolle, nicht zu überbietende Künstler standen dem Dirigenten zur Verfügung. Allen voran Gundula Janowitz: Nie hat man das "In trintina" so schön und lupenrein gehört. Ihr Gesang ist einmal mehr pure Imagination. Aber auch ihre männlichen Kollegen, Gerhard Stolze (Tenor) und Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton), sind allererste Wahl. Letzterer singt unglaublich tonschön und ganz unmaniriert. Neben den Schöneberger Sängerknaben hören wir Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin, und von allen diesen Formationen zu sagen, sie seien bestens disponiert, wäre noch glatt untertrieben. Zusammen mit dem Dirigenten sorgen sie für eine Umsetzung von Orffs Partitur, wie man sie sich vollkommener schlicht nicht vorstellen kann. Die Aufnahme entstand im Oktober 1967 in den Berliner Ufa-Studios und klingt nach digitaler Restaurierung im "Original-Image Bit-Processing" einfach wunderbar. Sie braucht sich hinter neueren Digital-Produktionen keineswegs zu verstecken. Das aufwendige Textheft bringt neben einigen internationalen Kritiken den vollständigen Carmina-Originaltext mit Übersetzungen in deutsch, französisch und englisch. ochestral einwandfrei... 4 von 5 Punkten...aber gesanglich manchmal nicht ganz so zufriedenstellend(chor), was aber durch einzelne höchstleistungen wettgemacht wird(janowitz). sehr gut restaurierte aufnahme, klanglich einwandfrei. leider ist der lateinische text z.t. schlecht übersetzt. Das Rad des Lebens rollt unaufhaltsam durch die Komposition.... 5 von 5 PunktenCarl Orff ( 1895-1892) ist der Komponist der " Carmina Burana" . Er wurde durch seine Neuerungen auf dem Gebiet der Musikerziehung einst berühmt. Uraufgeführt wurde das vorliegende Werk am 8.6.197 in Frankfurt/ Main. Carmina Burana heisst die Sammlung von fast 200 mittelalterlichen Liedern, die 1803 in der Bibliothek eines Benediktinerklosters in Benediktbeuren bei München gefunden wurden. Die Carmina Burana zeigt eine wunderbare Mischung aus Versen , die Mönche gedichtet haben und Lyrik , die von fahrenden Sängern stammt. Einige Verse sind traurig, manche christlich , manche sind herb, manche humoristisch , doch aus allen spricht eine tief empfundene Menschlichkeit. Orff wählte aus dieser Sammlung 20 Gedichte aus und arrangierte sie als weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit magischen Bildern. Das ganze Stück ist mit mittelalterlichen Symbolen durchsetzt vom Rad des Lebens, das sich immer wieder dreht und den Menschen Glück und Unglück bringt. Der Rahmen für dieses Werk wird von einer szenischen Kantate gebildet. Die Carmina beginnt und endet mit einer Ansprache an die Göttin Fortuna, der Lenkerin der Welt. Das Rad des Lebens rollt durch die Komposition, während Männer und Frauen den natürlichen Vergnügungen des Lebens begegnen, der Natur, dem Essen und Trinken und schließlich der Liebe. Im Abschnitt " Cour d`amour ( Hof der Liebe) wird mit dem Choreinsatz " Veni, veni, venias " ein erotischer Höhepunkt erreicht, bei dem sich die Stimmen orgiasitisch vereinen. Es ist ein Fest physischer Liebe. Das Stück verlangt ein großes Orchester mit einer beachtlichen Anzahl von Schlaginstrumenten. Durch die Vielfalt der orchestralen Farben und die Eindringlichkeit der Gesänge wird man in eine surreale, mittelalterliche Welt versetzt, der man sich nicht entziehen mag, nicht zuletzt weil sie an das Gemälde " Garten der Lüste" von Hieronymos Bosch erinnert. Ganz wundervoll von Künstlern, wie etwa Fischer-Dieskau gesanglich interpretiert. Empfehlenswert! |
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