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Das Mozart-Konzert von Helmut Schmidt, Christoph Eschenbach, Justus Frantz

Zoom Produkt-Bild: Das Mozart-Konzert
Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,95

4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008

Tracks:

  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Rondo: Tempo di minuetto
  • 1. Allegro
  • 2. Andante
  • 3. Rondo: Allegro

Aus der Amazon.de-Redaktion


Gerade schaffte er es mal wieder auf den ?Spiegel?-Titel und dies ein Vierteljahrhundert nach seinem spektakulären Rücktritt, als er von Helmuth Kohl mit einem konstruktivem Misstrauensvotum gestürzt wurde: Altbundeskanzler Helmuth Schmidt, die Ikone der Deutschen und laut jüngsten Umfragen der ?weiseste Deutsche? und ?coolste Kerl? der Republik. 90 Jahre wird er alt. Doch eines schmerzt ihn zutiefst: auf einem Ohr ist er praktisch taub, schlimmer noch: er kann Musik nicht mehr vollständig wahrnehmen, hört nur noch vereinzelte Töne.
Dies ist schlimm für einen Mann, dem ? frei nach Nietzsche - ein Leben ohne Musik, ein Irrtum erschienen wäre. Zum Glück gibt es diese Aufnahme mit Mozarts ?Konzert für drei Klaviere KV 242, die 1982, im Jahr seines Rücktritts, entstand. An seiner Seite Justus Frantz und Christoph Eschenbach. Zugegeben: die Schwierigkeiten des dritten Soloparts, den Schmidt hier übernimmt, sind mehr als überschaubar und eigentlich von jedem Klavierschüler zu schaffen. Mozart hatte den Part für die elfjährige Gräfin Giusepina Lodron komponiert. Überschaubar ist auch Schmidts Klavierkunst, und es heißt, dass der Produzent an zwei oder drei Stellen ein bisschen nachgeholfen habe. Aber das tut nichts zur Sache. Schmidt selbst wäre der letzte, der sich anmaßen würde, ein großer Künstler zu sein. Wichtiger ist: hier hört man einen Menschen, der um die wirklich wesentlichen Dinge des Lebens weiß. Und das kann man von den wenigsten Machtpolitikern heutzutage behaupten. - Teresa Pieschacón Raphael
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Eine Kundenrezension:

Zwei Pianisten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mozart hat dies Konzert für sich und seine Schwester geschrieben. Es wurde als show piece bezeichnet und fordert veritable Pianisten(innen).

Es gibt einige, sehr gelungene Aufnahmen, Haskil/Anda war die klassische,Gulda/Chorea eine sehr muntere und-meine liebste- Hinrichs/Zacharias.

In dieser Spitzengruppe können Eschenbach/ Frantz so gerade mitspielen. Ich würde zu dieser Aufnahme nicht greifen, wenn ich eine andere habe, aber Eschenbach/Frantz haben einiges zusammen eingespielt und sie sind als Duo überzeugender, denn als Einzelpianisten, sei es nun Schubert oder eben Mozart. Sie entwickeln eine bemerkenswerte Anschlagskultur.

Ach ja, da ist ja noch das Konzert für drei Klaviere.
"Den Auftrag erteilte Gräfin Antonia Lodron, die Schwester von Mozarts Salzburger Arbeitgeber Fürsterzbischof Colloredo. Gemeinsam mit ihren Töchtern will sie vor dem adligen Publikum brillieren. Die Schwierigkeit für den 20-jährigen Mozart besteht nun darin, für die jüngste Tochter, Giuseppina, die erst seit kurzem Unterricht hat, einen Part zu konzipieren, der einfach aber nicht eintönig ist. Er meistert die Aufgabenstellung souverän, schreibt den drei Damen ein hübsches Divertissement ganz nach dem Geschmack des Rokoko in die Finger".
Dieser dritte Part wird teilweise in einer Fassung für zwei Klavier eingearbeitet und ansonsten.."Mozarts Tripelkonzert KV 242 schien dafür wie geschaffen, ist dessen dritter Part doch explizit für Laienmusiker geschaffen worden."

Da spielt ein damals aktiver Bundeskanzler mit, auch wenn dies nicht weiter auffällt, sicher aber als Werbegag natürlich geeignet ist.
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