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Fallen von Evanescence

Zoom Produkt-Bild: Fallen
Audio CD von Smi Win (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 5,50

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004

Tracks:

  • Going Under
  • Bring Me To Life
  • Everybody's Fool
  • My Immortal
  • Haunted
  • Tourniquet
  • Imaginary
  • Taking Over Me
  • Hello
  • My Last Breath
  • Whisper

Produktbeschreibung


FALLEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Moderner Metal mit weiblichem Gesang war bislang noch nicht sonderlich angesagt, doch mit Evanescence wird auch diese Nische mehrheitsfähig: Fallen schoss in den USA direkt nach Veröffentlichung bis in die Top Five der Albumcharts hoch.
Was auf den ersten Blick wie ein trendiges Retorten-Produkt wirkt, ist bei näherem Hinsehen eine verdammt solide und bodenständige Platte, deren Nu-Metal-/Rock-Schlagseite nicht so prägnant wie erwartet aus den Boxen gedonnert kommt. Die Gitarrenarbeit weist mit ihren breitflächigen, rhythmusbetonten Riffs zwar unüberhörbare Parallelen zu Linkin Park auf, ansonsten vertraut man aber eher auf straighten, zeitlosen Heavy-Metal mit einem ordentlichen Schuss Gothic-Metal-Bombast, unauffälligen Electronica-Grundierungen und einer Prise Singer/Songwriter-Melodien. Stilistisch ist man einer Band wie Lacuna Coil 'ne ganze Ecke näher als der Nu-Metal-Megaseller-Elite.
Besonders auffällig wird das konsequente Ignorieren derzeitiger Hypes bei den balladesken Stücken, die mit ihren dezenten Piano-Einlagen und zarten Streicher-Farbtupfern wie poppigere Versionen von Tori-Amos-Tracks klingen. Dank durchweg origineller, sehr eingängiger Gesangsmelodien weiß die aus Arkansas stammende Band sowohl in ruhigen wie in rockigen Momenten zu überzeugen und dürfte nach den USA auch Europa im Sturm erobern. --Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Ein absolutes "MUSS"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD habe ich bestimmt schon 100mal gehört. Ein absolutes MUSS für Rock-Gothic Fans! Weiter zu Empfehlen sind auch alle anderen CD`s von evanescence!
wunderschöne stimme der amy lee
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wenn ich "my immortal" höre wird es mir ganz warm ums herz...
jedes lied ist etwas besonderes.
die wunderschöne stimme von amy lee passt einfach perfekt zu der musik.

sehr empfehlenswert!!!!
Frozen inside without your touch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine Sorge - ich bin nicht unter die Gothics gegangen. Die einzige Gothic die ich kenne ist die Forensik-Spezialistin Abby aus der Serie Navy CIS. Ich male mir meine Augen noch nicht einmal mit Kajalstift an. Außerdem distanzieren sich Evanescence von der Gothic-Richtung und sehen sich mehr im Alternative-Rock angesiedelt.

Als ich Amy Lee (vor Jahren) zum ersten Mal gehört habe, ist mir ihre Stimme sofort in Mark und Bein gefahren - du liebe Zeit, was ist das denn, habe ich gedacht. Dann noch dieses Video dazu, wo sie vom Dach stürzt ... mir wurde ganz anders. "Bring me to life" ist ein Wahnsinns-Lied, ein Alptraum-Lied. Bei der Musik von Evanescence fühle ich mich wie auf dem Friedhof oder wie in einem Gruselfilm ... "Sleepy Hollow" vielleicht ... die Texte sind düster und sprechen mich doch an, die Musik ist hart und doch orchestral ... Ich kann mich nicht satt hören dran. Wenn ich in schlechter Stimmung bin, ist diese Musik das Ideale um meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

"Bring me to life" und "My Immortal" wurden für den Soundtrack von "Daredevil" mit Ben Affleck verwendet, wodurch Evanescence berühmt wurden. Ich finde aber, dass das ganze Album gelungen ist und man jeden einzelnen Titel gut anhören kann.

Nicht nur für Gothics ein Genuss!
Kauf lohnenswert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sehr gute CD! Trifft genau meinen Geschmack: Metal mit Gothic - Elementen und einer starken Frauenstimme. Amy verursacht mit ihrer schönen Stimme Gänsehautfeeling. Die Lieder reichen von melancholischen und traurigen Balladen (Hello, My Immortal) bis hin zu Songs im Rock-Stil wie zB Whisper & Tourniquet. Eine perfekte Mischung würd ich sagen :-)
Also Leute: kaufen!!
Gestelzte Verzweiflung oder Düsternis fürs Jugendzimmer
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Evanescence waren das große Ding im Jahre 2003 und vereinten medienorientierte Gothickonsumenten, argwöhnisch betrachtete Nu-Rocker und 08/15-Chartshörer, so daß sich "Fallen" bis heute 14 Millionen Mal verkaufte.

Die Band, bestehend aus Amy Lee (mittlerweile Hartzler), Ben Moody und einer Handvoll Musikern, die bis dato in anderen Bands mehr oder weniger in Erscheinung traten, spielten laut eigener Aussage "Dark Rock".
Gut, der Begriff war nicht neu, geisterte ursprünglich seit Paradise Losts "Host" durch die Magazine - schwammig bleibt er aber weiterhin.

"Fallen" ist ebenso schwammig.
Wenig Fleisch, wenig Fisch - vollkommen überproduziert und daher eher ein akustischer Brei mit wenig Nährwert, der dafür schwer im Magen liegt.
Zudem hat der Sound der Gruppe eher wenig bis nichts mit Gothic zu tun, sondern fährt eindeutig im Windschatten des Nu-Rocks.
Mit professionell arrangierter Abwechslungsarmut und anhaltender Verzweiflung und Wut, die eher Kalkül als Emotionen suggerieren, zielt "Fallen" mit anhaltender Dauer gnadenlos auf die Toleranzgrenze der Hörer ab.
Insgesamt lässt das Album den Eindruck aufkommen, am Reißbrett konstruiert worden zu sein. Viel Pathos, Streicher aus der Konserve, harte Gitarrenriffs und über die Maßen glattgebügelt, gänzlich ohne markante Punkte. Dies alles im Zusammenhang mit lyrischer Seelenpein scheint wie gemacht für desillusionierte Teens, die so für eine Dreiviertelstunde in ihre minderschweren Probleme eintauchen können.

Die Gitarren dominieren, lassen die restliche Instrumentierung völlig außen vor, die Balladen "My Immortal" und "Hello" lassen Zeit zum Luft holen und stellen die positiven Erscheinungen des Albums dar.
Die restlichen neun Songs plätschern zum Großteil vor sich hin, versinken in Gitarrenwänden und in Amys gesungenen Qualen, die schon nach kurzer Zeit als heulbojenartige Arien empfunden werden können.
Nur die Songs "Imaginary", "Taking Me Over" und "Whisper" überzeugen. Die Singleauskopplungen "Going Under" "Bring Me To Life" und "Everybody's Fool" nutzen sich schnell ab und nerven schon nach kurzer Zeit nur noch.

Evanescence haben den Hype nur schwer überdauert. Ben Moody verließ sehr bald nach Veröffentlichung von "Fallen" im Streit die Band, die restlichen Mitglieder wurden Stück für Stück unter z.T. merkwürdigen Umständen ausgetauscht (Gründe durften sie selbst nicht öffentlich machen, es drohten Strafen), lediglich Sängerin Amy blieb übrig, die gern mal als recht herrschsüchtig und eigenwillig beschrieben wird.

Das nachfolgende "The Open Door" konnte an den durchschlagenden Erfolg von "Fallen" nicht anknüpfen, obwohl davon noch vier Millionen Tonträgern verkauft wurden.
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