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Fiesta
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,00 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008
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ProduktbeschreibungFIESTA Aus der Amazon.de-RedaktionAuf gehts zur Fiesta mit Gustavo Dudamel und den Musikern des staatlichen Simón-Bolívar-Jugendorchesters. Ihr spiritus rector: ein dunkellockiger junger Mann mit lebhaften Bewegungen: Gustavo Dudamel, selbst kaum 27 Jahre alt, hochtalentiert und mit ungeheurem Charisma gesegnet. Zum "heißesten neuen Dirigenten des Planeten" hat ihn die "Times" erkürt. Sein Enthusiasmus steckt an, seine musikantische Emphase reißt mit. Klassische Musik kommt hier nicht vom Olymp, sondern direkt von der Straße, denn die meisten Musiker seines Orchesters stammen aus den Slums von Venezuela. Viele von ihnen werden ? wie Dudamel selbst, dessen Vater in einer Salsa-Gruppe musizierte - das Tanzen mit der Muttermilch aufgesogen haben, ist es doch das billigste Vergnügen der Welt. ?Fiesta!? heißt es jetzt denn auch auf Dudamels Live-Produktion. Leidenschaftlich wirbelt er sein Orchester durch die Tanznummern von Alberto Ginasteras (1916 ? 1983) Ballett ?Estancia?, mit Verve und Hochdruck führt er seine Musiker durch Silvestre Revueltas (1899 ? 1940) Sensemayá von 1937/8, das in mancher rhythmischen Vertracktheit an Stravinskys ?Le Sacre Printemps? erinnert, und last but not least: das berühmte ?Mambo? aus Leonrad Bernstein ?Westside Story?. Also auf zur Party! - Teresa Pieschacón Raphael 3 Kundenrezensionen:Ja,hier findet wirlich eine "Fiesta" statt-Fantastische CD!!! 5 von 5 PunktenEs gibt durchaus hervorragende Dirigenten dieser Werke,z.B.,Enrique Batiz,Eduardo Mata oder auch Esa-Pekka Salonen,aber was Gustavo Dudamel in dieser Aufnahme aus den Werken rausholt,ist wirklich außergewöhnlich. Das "Simon Bolivar Jugendorchester" aus Venezuela zeigt sich in der ihrigen Musik absolut zuhause und glänzt mit einer furiosen Interpretation aller Werke. Selten habe ich diese Werke mit mehr Spielfreude gehört,aber auch die kantablen Stellen werden wunderbar augespielt.Mein Lieblingswerk ist von Arturo Marquez,der "Tanz Nr.2,dessen Stimmung wunderbar eingefangen wird. Ich möchte an dieser Stelle auch einmal darauf hinweisen,dass es sich um ein Jugendorchester handelt,nicht um die Berliner Philharmoniker oder das Los Angeles Philharmonic Orchestra.... Ich kann diese CD nur allen ans Herz legen,die sich mit einem eher seltenen Programm der modernen Klassik anfreunden möchten.Sie werden nicht enttäuscht sein... Endlich eine wirklich gelungene Einspielung Gustavo Dudamels! 5 von 5 PunktenEs bleibt schleierhaft, weshalb die Deutsche Grammophon ihr neues Zugpferd Gustavo Dudamel nicht sofort mit diesem Album ins Rennen schickte. Stattdessen stand am Beginn ein blasses Beethoven-Album mit den Symphonien Nr. 5 und 7, was angesichts der Fülle weitaus besserer Einspielungen allein schon im eigenen Hause (exemplarisch seien hier nur der herausragende Carlos Kleiber und Wilhelm Furtwängler erwähnt) für Verwunderung sorgte. Anschließend verbrannten sich die jungen Musiker die Finger auch noch an Mahlers Fünfter ("a terror to bring off", Gramophone), von der ebenfalls bedeutend gelungenere Einspielungen bei demselben Label vorliegen, wobei besonders Bernstein hervorzuheben wäre. Nun endlich dürfen sich die jungen Musiker auf ihrem ureigensten Terrain austoben und machen ihre Sache - wen wundert's - geradezu perfekt. Ein Repertoire wie das hier vorliegende einzuspielen macht auch deutlich mehr Sinn als sich gleich unbedarft an heikelste Werke der europäischen Konzertliteratur heranzupirschen. Diese Zusammenstellung strotzt nämlich nur so vor Vitalität und ist einfach mitreißend. Gleichermaßen beeindruckend gerieten dabei die unerhörte rhythmische Präzision und die Gestaltung der ungemein flirrenden und geradezu impressionistisch schillernden Klangfarben. Speziell die Blechbläser glänzen (im wahrsten Sinne des Wortes!) und lassen beispielsweise zusammen mit dem Schlagwerk im Danza final aus Ginasteras Ballett Estancia den Bär förmlich von der Kette. Bei dieser Gelegenheit sei übrigens auch auf die bei Naxos erschiene, sehr empfehlenswerte Gesamtaufnahme dieses Balletts hingewiesen. Etwas überraschend für mich beginnt diese ansonsten eher leicht bekömmliche CD mit Revueltas' Sensemayá, das von allen Werken auf dieser Scheibe die meisten Dissonanzen aufweist und in seinen expressionistischen Klangballungen mehr an Filmmusik erinnert. Der Spielfreude des Simón Bolívar Orquestra tut das keinen Abbruch, aber an erster Stelle hätte ich diesen Track nicht gesetzt. Die zwingende Stringenz und das sichere Gespür Dudamels für dramaturgische Effekte tut allen Werken indes sehr gut und läßt auch nicht nur den Hauch von Langeweile aufkommen. Als erfreulicher Bonus ist der Mambo aus Leonard Bernsteins Musical West Side Story zu hören. Diese Referenz an einen der ganz Großen des Taktstocks rundet die vorzügliche Leistung des Orchesters würdig ab und hinterläßt einen bleibenden Eindruck. Dudamel hat hier somit endlich die Leistung abgeliefert, zu der er in der Lage ist und mit der er seine "Beförderung" endgültig rechtfertigt. Konnte man bei den beiden vorausgegangenen Veröffentlichungen mit Beethoven und Mahler nur bedingt zum Kauf raten, so sei dies hier ausdrücklich empfohlen - weiter so!!! Ein Fest mit Gustavo 5 von 5 PunktenMit dem Programm dieser CD ist Gustavo Dudamel endlich in seinem ureigensten Metier angekommen. Denn nach seinen - sagen wir - durchwachsenen Interpretationen klassischer Werke musste man sich schon fragen, ob der sympathische Jungdirigent wirklich das große Ausnahmetalent ist, als das ihn sein Plattenlabel verkaufen will. Aber hier: alles anders. In dieser Aufnahme spürt man Dudamels Identifikation mit seinem Orchester und mit der südamerikanischen Musik - gut konsumierbare, rhythmisch betonte, melodisch kurzatmige Stücke an der Grenze von der E- zur U-Musik. Dudamel lässt es dankenswerter Weise nicht nur knallen, sondern arbeitet schön auch die ruhigeren Kontraste heraus. Unterstützt von einer professionellen Aufnahmetechnik bleiben die Werke bei aller Kompaktheit durchhörbar. Tipp: um den Overkill an stampfenden Rhythmen zu vermeiden, CD nicht am Stück durchhören! "Fiesta" - hier wirklich ein Fest. |
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