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Glassworks von Philip Glass

Zoom Produkt-Bild: Glassworks
Audio CD von Scl Smm (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,75

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2000

Tracks:

  • Opening
  • Floe
  • Islands
  • Rubric
  • Facades
  • Closing

Produktbeschreibung


PHILIP GLASS GLASSWORKS
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Fein!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Kleine Patterns werden immer wieder wiederholt und dabei nur leicht modifiziert. So funktioniert Minimal Music und so funktioniert auch diese CD. Tonal ist die Musik ziemlich 'harmlos'. Die Stücke Opening und Closing bilden den Rahmen von Glassworks - beides sind Pianostücke. Die Stücke dazwischen sind mit einem bunten Sammelsurium an Instrumenten besetzt, der Ablauf der Musik entspricht stehts oben genanntem Muster.
Der Reiz entsteht meiner Meinung nach durch die kontemplative Atmosphäre die sich aus der Repetitivität ergibt. Langeweile wird durch das vorsichtige Alternieren der Patterns erreicht.
Insgesamt ein schöner Einstieg in Philip Glass' Arbeit. Einzig alleine Floe weiß nicht ganz zu überzeugen, da das Stück irgendwie ein wenig aufgringlich-pentrant wirkt. Ansonsten dicht komponierte Musik, die wärmsten zu empfehlen ist.
Sog in Variationen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schon nachdem ich mir die Hörproben zu den Titeln der CD angehört hatte, war ich hin und weg: Klänge, so schön, daß es beinahe wehtut und diese auch noch kombiniert mit der Option sich über viele Minuten - in kleinen Variationen - zu wiederholen.
Nachdem ich auf einem Konzert meiner ersten minimalistischen Musik begegnet war, hatte ich Blut geleckt.
Endlich legte ich die CD auf, und da lag ich, erst hingebungsbereit, dann platt, und wie gefesselt. Das fing an und versetzte mich sofort in einen archaischen, verschlingenden Schrecken.
Wenn eine Musik lebensgefährlich sein könnte, dann diese, stündest du auf einem hohen Berg, sie dränge mächtig aus dem Geäst der umstehenden Bäume oder von den Wolken her, du würdest springen. Solche Musik ist das.

Das erste Stück wiegt in Sicherheit, ist tatsächlich schon beinahe langweilig. Also, wenn ich es höre, hoffe ich auf mehr, und deshalb lasse ich das zweite laufen im Glauben, wie bei den mir bekannten Steve Reich-Interpretationen in einen hypnotischen Bann zu geraten und auf eine Endorphinwelle gehoben zu werden. Also überlasse ich mich wieder dem was abläuft. Dabei sitzt die Angst schon in mir, so wie es losgeht. Die ersten Töne des Stückes floe geben mir noch Gelegenheit darüber nachzudenken, welche Instrumente ich höre, doch ohne Überleitung wird es plötzlich zu einer über sich hinaus und zugleich in sich hineinwachsenden Spirale hektischer Wucherungen, die mich über die Ohren mit in sich hineinsaugt, so dass ich selbst nur noch Teil wilden in sich treibenden Gewuchers bin, das alles in einem bewußt übertrieben wirkenden Tempo, durch die Überlappungen wahrscheinlich tausende Male schneller erscheinend als es wirklich ist oder tatsächlich zu einer Geschwindigkeit sich potenzierend, die die einzelnen Tonfolgen niemals annähernd erreicht hätten - musikalische Lichtgeschwindigkeit.
Eines baut auf dem anderen auf auf dieser CD. Das nächste Stück, islands scheint zuerst erlösend, aber dann lüftet sich der Schleier und gibt den nächsten Schleier frei, und ich sehe, dass es nichts war, als ein Schleier, der sich über alles Lebende legt und es mit sich in den Tod hineinzieht. Dieses Grauen ist ebenso schrecklich wie das erste, doch konträr in der Hinsicht, dass das erste außer sich geratenes Leben ist und das zweite das Ausziehen des Lebens - und zwar in der Endphase, kaum noch etwas übrig, nur noch der letzte gräuliche Nebel und ein wenig totes Halmgewächs.
Ich frage mich, ob Philip Glass sich voll bewusst ist, was er da getan hat oder ob er nur Töne produziert hat, die er interessant fand, jedenfalls erscheint mir die CD für sogempfindliche Seelen gefährlich. Wer sich nicht so leicht in etwas hineinziehen läßt, wird von der Musik aber wahrscheinlich einfach sehr fasziniert sein.
Audiophiles Abenteuer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Glassworks" ist eines der raren Alben auf dem sich avangaristische Klassik und Artrock auf gleicher Augenhöhe begegnen.
Sowohl Musikfreunde die orchestrale Klänge bevorzugen, als auch solche die progressive Rock- bzw. Filmmusik mögen, kommen hier auf ihre Kosten.
"Glassworks" ist eine audiophile Abenteuerreise für Feinschmecker.
Schöpfungshöhe für mich nicht hoch genug.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nicht das Philip Glass schlechte Musik komponieren würde (ich kenne und habe auch nur diese eine CD), aber so etwas langweiliges, uninspirierendes habe ich selten gehört.
Die Musik ist, ich wiederhole es noch einmal, nicht schlecht, aber jedem, auch wirklich jedem Stück auf der CD fehlt das "gewisse Etwas". Wenn man, wie ich, bei Amazon die Hörproben gehört hat, dann ist man ganz angetan von den Stücken. Naja, bei Amazon bekommt man auch nur 30 Sekunden pro Stück zu hören. Wenn man dann die CD auf seinem Player gehört hat, stellt man fest, das ein Stück die ganze Zeit so läuft. Vielleicht ist das die Masche von Philip Glass. Vielleicht ist es Absicht, die Minimalmusik so minimal zu halten. Mir ist sie jedenfalls zu minimal.

Ich mag Musik wie Michael Nyman's "Orchesterkonzert", wie Craig Armstrong's "Waltz", wie Pink Floyd's "Atom Heart Mother" oder "Dark Side of the Moon", wie Steve Reich's "New York Counter Point".

Philip Glass's "Glasswork" mag ich nicht.
Genial...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist einfach ein MUSTHave des genialen Komponisten.Hier liegt die Remasterte Version ,die "hochauflösende" Fassung dieses schon legendären Klassikers vor,die tontechnisch überarbeitet wurde und somit noch einiges an klanglichen Feinheiten herausholt.Jeder Philip Glass-Fan sollte sich in Besitz dieser Perle befinden!Mein Tip : Rubric,Facades
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