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Godspeed on the Devil'S Thunder von Cradle of Filth
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,00 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Mittelmaß 3 von 5 PunktenSoso, da haut der gute, alte Dani Filth und seine Truppe wiedermal ein Silberling auf den Markt und die Massen sind hin und weg. Ich bin der Meinung, wäre die CD nicht von COF sondern von einer unbekannten Band erschienen, hätte kaum einer von Notiz genommen. Genau das ist für mich das Traurige an der Sache. Es ist leider wie in der kommerziellen Musikszene. Nachdem ich nun bei vielen ins Fettnäpfchen getreten bin, nun noch ein paar Worte zur CD: es ist wirklich eine gute Story und gut rechergiert, auch die Spielzeit ist enorm und die Musik ist ja ganz nett, genauer gesagt etwas langweilig - eben nur durchschnittlich. Eigentlich möchte ich mit meiner Rezension erreichen, dass ein paar Leute mal die Scheuklappen fallen lassen und auch mal auf junge bzw. unbekannte Bands achten, die oft viel ergreifendere und überzeugendere Musik machen, wie die Alteingesessenen, ob COF oder Dimmu Borgir. Hier noch kurz ein paar Tipps, welche Bands für den einen oder anderen von Interesse sein könnten: Sycronomica, Farsot, Black Horizons, Illnath, Bishop of Hexen, Twilight Ophera, Gorath, Evemaster, Oathean (die kommen aus Südkorea und spielen ein grandiosen Mix aus Black und Melo Death; eine meiner Lieblingsbands !). Vielleicht konnte ich bei manchen den Appetit auf was Neues wecken. Sehr sehr geil 5 von 5 PunktenServus, Ich bin echt Cradle Fan seit den ersten Alben dennoch muss ich echt sagen alles was nach Midian kam war mehr oder weniger nicht mein Geschmack und so war ich dann echt gespannt auf Godspeed on the DevilÅs Thunder das in der Metal Hammer als DAS neue Cradle album seit Cruelty and the Beast (was auch mega genial ist) betitelt wurde. Und ich muss echt sagen ich bin nicht enttÃuscht worden. FÃr alle die auf die guten alten Sachen von Cradle stehen die sollten ohne zu zögern zugreifen. Vor allem das Special mit den 10 Bonus tracks ist absolut empfehlends wert!!! Erfrsichend....alt! 5 von 5 PunktenSooo jetzt nachdem ich das neue Album rund um Dani und seine Jungs mehrmals gehört habe, möchte ich auch meine Meinung dazu schreiben: Nach den letzten beiden Alben "Nymphetamine" und "Thornography", welche im Gegensatz zu den älteren Alben in eine leicht andere Richtung gegangen sind, waren meine Erwartungen an das neue Album relativ hoch. Sicher fand ich auch die eben beiden genannten CDs nicht schlecht, doch war es nicht die Art von Musik, welche mich vor fünf Jahren das erste Mal in den Bann dieser Band gezogen hat! So, was kann ich nun zur neuen CD von Cradle of Filth sagen? Um es in einem Wort auszudrücken: Perfekt! Für mich ist Godspeed on the devils thunder definitiv die CD des Jahres und die beste Platte von Cradle of Filth der letzten sechs Jahre. Warum ich das so sehe, hat folgenden Grund: Die CD überzeugt diesmal wieder durch diese typische Verspieltheit, von harten und schnellen Drums, gepaart mit wunderschönen Gitarren klängen und sehr viel Keyboard! Was mich auch sehr begeistert ist, dass Dani endlich wieder richtig schön am kreischen und am grunzen ist. Auf der letzten CD wurde irgendwie versucht ein bisschen zu perfekt zu singen, was diesmal glücklicherweise wieder verschwunden ist. Hinzu kommt, dass es sich hierbei mal wieder um ein Konzept Album handelt, welches noch mehr dazu verleitet auch mal die Texte zu lesen und sich einfach in diesen düsteren Bann um Gilles de Rais ziehen zu lassen. Diesmal wird wirklich wieder alles richtig gemacht. Die einzelnen Songs sind eine gute Mischung aus "Neu", "Cruelty and the beast" und "Midian". Der einzige Song der mir bis jetzt leider immernoch nicht ins Ohr gegangen ist, ist "Sweetest Maleficia". Ansonsten ist eigentlich jedes Lied ein absoluter Anspieltipp, aber um mal einige hervor zu heben, würde ich sagen: The death of love, the 13th ceasar und Midnight shadows crawl to darken counsel with live! Wer also diese Band schon länger kennt, und die letzten beiden Alben nicht sooo gut fand, kann hier bedenkenlos zugreifen und sich über eine Band freuen, welche zu alter Stärke zurück gefunden hat! Für Neueinsteiger würde ich empfehlen, erst ein paar Songs Probe zu hören! Fazit: Absolut genial und genau das was ich mir erhofft habe! Absolute Kaufempfehlung! Sehr gut, aber nicht perfekt. 4 von 5 PunktenCradle haben vor allem mit den letzten drei Alben sehr polarisiert. War Damnation And A Day für viele zu bombastisch und langgezogen, so war Nymphetamine eine Weiterentwicklung in den Death/Thrash/Heavy Bereich mit den typischen Trademarks zu mainstreamig angehaucht und Thornography für viele der letzte Schund, da sehr rockige Strukturen und mehrere Cleangesänge den Weg zum Cradle-Sound gefunden haben. Dass diese Streitigkeiten nicht einfach so an Cradle vorbeisausen, ist mehr als klar, somit besinnen sich Cradle wieder auf alte Tugenden, vor allem der Raserei. Doch Halt, wer sich auf eine Bolz-Platte der Marke Dusk And Her Embrace gefreut hat, wird eventuell enttäuscht sein, denn das Album ist für mich ein weiterer Schritt nach vorne, hier gibt es auch ein paar Verluste des alten Sounds, im Sinne von sehr vielen Doppellead-Riffs, die schon seit geraumer Zeit einige Male Iron Maiden erkennen lassen und jetzt halt fast komplett fehlen. Zudem hatte es die Band sehr oft geschafft, Atmosphäre zu erzeugen, was hier eher selten der Fall ist. Kombiniert man letzteres mit der nicht gerade kurzen spielzeit des Albums, beendet man vorher schonmal den Hördurchgang, weil es nach der Häfte nicht mehr viel neues oder spannendes zu erkunden gibt. Hört sich alles negativ an, ist es aber nicht. Cradle stand noch nie für todernste Musik, sondern für Unterhaltung auf extremer Basis. Startet man die CD wird man wie gewohnt von einem orchestralen Intro eingeleitet, doch dann folgt gleich mal das, was die letzten zwei CDs mancher vermisst haben dürfte: Abartiges Tempo, Geblaste, Gitarrenspruen mitsamt passenden Keys und dynamischen Gesang/Geschrei/Gekeife/Gegrowle/Gebürll/alles von Dani. Titel Drei, The Death Of Love, dürfte wieder alte Freunde abschrecken, hier bekommt man einen Midtempo Stampfer der Marke Hypocrisy vorgesetzt (ja wirklich, Hypocrisy)., garniert mit Frauen-Gesang. Sehr schöner Track, der viel Melodie aufweist und auch der prägnanteste Track ist. Ab jetzt fängt das Album an zu "schwächeln", was nicht negativ zu nehmen ist: Es folgen derbe Nummern, fast jede mit der weiterführenden Erzählung aus Sicht Gilles De rais (um den dreht sich das Konzept), sehr viele Melodien, aber in sehr derber Form. Der einzige Track, der noch "bewegt", ist Tragic Kingdom, hier wird gebolzt und auch endlich mal wieder ein wenig der schwarzmetallische Hammer gezückt. Das Werk ist sehr, sehr, seeehr gut abgemischt, bei aller Schredderei und Geholze ist alles klar und durchsichtig und wirkt niemals verwaschen. Nachedm ich befürchtet hatte, dass der Thornography Sound (selber mischer) 1 zu 1 übernommen wird und Müllsound die logische Folge gewesen wäre. Im Gesamten eine technisch sehr gute Platte auf hohem Niveau, hätte man noch einen Tick mehr Abwechslung und Anhaltspunkte wie auf der Überplatte "Nymphetmaine" untergebracht, wäre dieses Album echt genial geworden. Viele werden sich darüber freuen, dass wieder viel mehr Gebolze zu hören ist, aber braucht man das noch unbedingt, wenn man Werke der Marke Dusk And Her Embrace eh schon im Plattenschrank stehen hat? Nichtsdestotrotz eine sehr gute Platte, die verhassten Vorgänger Thornography und vor allem Nymphetamine gefallen mir besser (und das als langjähriger "Fan") Im Endeffekt ist die CD ein dicker Mittelfinger, auf alle gerichtet, die immer noch behaupten, der Name Cradle Of Filth lässt sich nur noch belanglos ausschlachten. Weiter so! Zufriedenstellende Limited Edition eines tollen Albums 5 von 5 PunktenNun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen Produktion litt) und dem superben Quasi-Konzeptalbum "Midian" endlich einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite. Weiterentwicklung kann man der Truppe auf jeden Fall zu Gute halten - das Album entspricht zwar in der Qualität dem zu recht hoch gelobten 2000er Output, das Songwriting ist aber ein wenig anders gelagert und erinnert eher an die vertonte Geschichte um die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory. Als Ganzes gleicht das etwas sperrig betitelte "Godspeed On The Devil's Thunder" einer Zusammenfassung der besten Qualitäten, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Alle Schaffensperioden, von der puren Raserei der Anfangstage über die Orchester-Packung auf "Damnation And A Day" bis hin zum "normalen" Heavy Metal auf "Thornography", sind vertreten. Dass die Platte dadurch nicht zerfahren wirkt, ist dem exzellenten Songwriting der Truppe zu verdanken. Was das betrifft waren die Jungs aber ohnehin schon immer über jeden Zweifel erhaben. Positiv stimmt auch, dass sich mit Ur-Gitarrist Paul Allender und Bassist David Pybus in letzter Zeit endlich ein recht stabiler Kern um Dani Filth geschart zu haben scheint - der Wahrnehmung von Cradle of Filth als Band kann das nur gut tun. Diesmal geht es im Albumkonzept um den Kampfgefährten von Jeanne d'Arc, der "nebenbei" auch noch Alchimist und einer der berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten war: Gilles de Rais. Nach dem Cradle-typischen Intro beginnt die Scheibe mit dem harten "Shat Out Of Hell" denkbar günstig und sofort fällt die glasklare Produktion auf, die sich schon während der letzten Alben ständig verbessert hat. Dadurch wirkt das Ganze noch härter und fetter und die Engländer brauchen sich hier vor ihrer norwegischen Konkurrenz (Dimmu Borgir) nicht länger zu verstecken, wobei der Unterschied zu den Skandinaviern schon recht deutlich ist (vor allem im orchestralen Bereich, der bei Cradle Of Filth lediglich der Unterstreichung einer bedrohlich-düsteren Atmosphäre dient und längst nicht so im Vordergrund steht wie bei den wesentlich bombastischeren Skandinaviern). Bei mehrmaligem Hören entsteht auch wieder der für ein Konzeptalbum so wichtige Eindruck, dass alles, was hier zelebriert wird wie aus einem Guss klingt. Darum kann man auch kaum einzelne Songs hervorheben, diese CD muss als Ganzes gehört und genossen werden. Zudem sind die Lieder wieder etwas weniger zugänglich als auf "Thornography" und auch auf "Midian" und brauchen eine gewisse Zeit und ein paar Durchläufe. Sofort bleiben neben dem erwähnten "Shat Out Of Hell" lediglich "The 13th Caesar", "Ten Leagues Beneath Contempt", der "Herzschlag"-Mittelteil vom überlangen "Darkness Incarnate" (mit von Dani's Tochter Luna Scarlett gesprochenem Intro) und das extrem eingängige "The Death Of Love" in den Gehörgängen kleben, erweisen sich dort aber als überaus hartnäckig. Die restlichen Tracks brauchen einige Zeit, entfalten dann aber eine unheimliche Langzeitwirkung, was an zwei Faktoren liegt: zum einen ist das Songwriting dermaßen detailliert, wie man es von den Engländern kaum mehr erwartet hätte, zum anderen ist nicht nur Dani Filth' Gesang sehr variabel, sondern er hat sich auch textlich am Riemen gerissen und bietet die ganze Palette britischer Sprachkunst auf, die man so nur bei Cradle Of Filth findet und die sie so wohltuend von vielen Black Metal Bands abhebt. Die mittlerweile traditionell von Doug Bradley ("Pinhead") gesprochenen Intros sind ebenfalls samt und sonders im schwarzen Bereich und seine charismatische Stimme trägt viel zur Gesamtatmosphäre bei. Wenn man nach Kritikpunkten sucht, könnte man lediglich das Ende des Albums anführen - hier scheint ein wenig die Abwechslung zu fehlen. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin, die Höchstwertung zu vergeben, da es Cradle Of Filth endlich wieder geschafft haben, alle ihre Stärken auf einer Platte zu vereinen. Die Limited Edition kommt als dünnes "Buch", gebunden in (Kunst-) Leder. Das wirkt nicht übel, aber auch ein wenig zu dünn im CD-Regal. Eine zwiespältige Sache ist die Bonus CD, die bei dieser Edition dabei ist. Mit 10 Tracks erhält man zumindest "Value for Money", leider ist aber nur die Hälfte dieser Songs als brauchbar zu bezeichnen. Vor allem das erste Lied ("Balsamic And Anathema") ist sehr gut gelungen und hätte so ruhig auch auf dem Haupt-Album stehen können. Das war wohl zunächst so geplant, aber entweder hat der Platz nicht ausgereicht, oder man wollte einfach den Käufern der Limited Edition ein weiteres Kapitel der Geschichte um Gilles de Rais bieten. Danach folgen ein langes Instrumental (in Ordnung, wirkt aber nicht wie ein klassisches Instrumental, sondern wie ein normales Cradle-Stück ohne Gesang), mit "Into The Crypt Of Rays" ein (sehr gutes) Celtic-Frost-Cover sowie zwei bereits von der Deluxe Edition von "Thornography" bekannte Stücke ("Devil To The Metal" und "Courting Baphomet"), die durchaus zu gefallen wissen und vor allem für diejenigen, die diese Version des Vorgängers nicht besitzen, interessant sind. Damit ist die erste Hälfte der Bonus-CD vorbei und der Hörer ist ob der Qualität angenehm überrascht. Darauf folgt leider eine Ernüchterung, denn "The Love Of Death", den "The Death Of Love" Remix auf Techno (oder was das sein soll), hätte wohl niemand gebraucht. Ähnlich verhält es sich mit den Demos von selbigem Lied und "The 13th Caesar", die sich bis auf die naturgemäß schlechtere Soundqualität kaum von der Album-Version unterscheiden. Auch die Live-Versionen von "Dirge Inferno" und "Dusk And Her Embrace" sind eher Geschmackssache. Sie zeigen zwar, welches Soundgewitter die Band live entfachen kann, könnten aber ob der Qualität sogar abschreckend für potentielle Konzertbesucher sein. Hier ist man mit einer der Live-DVDs von Cradle Of Filth, auf denen auch der wichtige optische Anteil der Show zur Geltung kommt, sicher besser bedient. |
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