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Italian Concertos von Alison Balsom, Scottish Ensemble

Zoom Produkt-Bild: Italian Concertos
Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 15,95

4,5 Punkte, empfehlenswert. 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
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Tracks:

  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Presto
  • 1. Andante e spiccato
  • 2. Adagio
  • 3. Presto
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro
  • 1. Introduzione: Larghetto
  • 2. Allegro
  • 3. Siciliana
  • 4. Allegro giusto
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro
  • 2. Andante
  • 3. Allegro grazioso
  • 1. Adagio
  • 2. Allegro
  • 3. Largo
  • 4. Allegro
  • Keine Titelinformation (Data Track)

Produktbeschreibung


ALISON BALSOM SPIELT TROMPETEN-ARRANGEMENTS ITALIENISCHER BAROCKKONZERTE

Wenn die Presse über die englische Trompetenvirtuosin Alison Balsom schreibt, fließen den Kritikern Worte allergrößter Bewunderung aus der Feder: "Anbetungswürdig" Brigitte, "es erscheint fast so, als habe sie das Trompetenspiel neu erfunden" Hannoversche Allgemeine Zeitung, "virtuos, aber gefühlvoll, elegant und geschmeidig" Spiegel Online.
Nun legt die Künstlerin ein faszinierendes Album vor, auf dem sie alle Register ihrer Kunst ziehen kann: Italienische Konzerte der Barockzeit - von Vivaldi, Tartini, Albinoni, Marcello und Cimarosa.

Alison Balsom hat sich durch stilsichere Arrangements von hochvirtuosen Oboen- und Violinkonzerten größter italienischer Meister dieser Epoche von Albinoni bis Vivaldi ein neues, ganz persönliches Repertoire geschaffen, mit dem die Künstlerin neue Seiten der ihres Instruments zeigt - technisch ausgefeilt, aber auch mit weiten Bögen beseelter Kantabilität.
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3 Kundenrezensionen:

Eine Bereicherung im Trometenrepertoir
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alison Balsom hat auf diesem Tonträger barocke Konzerte von Italienischen Komponisten wie Vivaldi, Marcello, Albinoni u. a. für Instrumente wie Oboe und Violine für die Trompete adaptiert oder adaptieren lassen. Ihrer Meinung nach ist diese Musik so großartig, dass man sie heute wunderbar mit einer modernen Trompete spielen kann. Hätte es zu Vivaldis Zeiten solche Ventiltrompeten gegeben, hätte er mit Sicherheit viel attraktivere Konzerte dafür komponiert, wie jene, die wir heute aus dieser Zeit kennen und aufführen. Ihr Vortrag auf der Trompete ist technisch brilliant und perfekt intoniert. Ihr Klang auf der Drehventilpiccolo bzw. Es-Trompete ist in jeder Höhe so leicht, weich und überhaupt nicht aufdringlich, dass ich regelmäßig beim Anhören eine Gänsehaut bekomme. Sie reizt sämtliche dynamischen Möglichkeiten ihres Instrumentes vom doppelten Pianissimo bis zum heroischen Fortissimo aus und macht so aus dem Vortrag ein musikalisches Erlebnis. Ich habe selten jemanden so herausragend Trompete spielen gehört. Ich möchte sie ohne Scheu mit Größen wie Maurice André, Wynton Marsalis oder Sergei Nakariakov vergleichen, obwohl sie meiner Meinung nach durch ihre "Weiblichkeit" im Spiel der Trompete eine neue Charakteristik verleiht. Der Klang der Aufnahme ist fabelhaft. Das Orchester bestehend aus Streicher und Cembalo klingt sehr transparent und warm. Das Solo-Instrument fügt sich meiner Meinung nach perfekt ein.
Darüber, dass man alte Musik für "fremde" Instrumente bearbeiten muss, kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Nur soviel: Sowohl J. S. Bach wie auch viele andere großartige Komponisten haben Werke für verschiedenste Zwecke bearbeitet, arrangiert oder umgewandelt. Oft nur aus einer Not heraus, manchmal weil sie von den Werken anderer Komponisten so angetan waren. Nur zwei kleine aber sehr bekannte Beispiele: die Konzerte von Vivaldi die J. S. Bach für Orgel adaptierte oder die "Bilder einer Ausstellung" (ursprünglich von Mussorgsky für Klavier komponiert) wurde von M. Ravel für Orchester arrangiert. Diese Bearbeitungen sind heute weltbekannt und berühmt. Also warum nicht auch Italienische Barock-Konzert bearbeitet für Trompete, wenn es musikalisch auf so hohem Niveau aufgenommen wird.
mfg
Klassische Trompete in toller Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die neue CD liegt für mich auf dem gleichen hohen Niveau, wie die beiden voran gegangenen CDs von Alison Balsom. Gutes Orchester, tolle Aufnahmequalität. Der erste Vivaldi Satz ist für meinen Geschmack etwas zu schnell dargeboten aber dies liegt sicher im Ermessen der Musiker. Ein weiteres Beispiel dafür, dass man die Trompete solistisch nutzen kann, auch für Stücke, die vor ihrer Erfindung lagen und mit Naturtrompeten nicht zu machen waren.
In der Beilage gibt es eine Beschreibung der Stücke und Informationen in Deutsch und Englisch, in diesem Fall ein klarer Vorteil der CD vor einer Downloadfunktion.
Ich warte auf die nächste CD.
Frisch, leicht, weich, modern, glatt - aber gekonnt!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Alison Balsom spielt "Italian Concertos" (Vivaldi, Tartini, Albinoni, Marcello, Cimarosa), sämtlich Bearbeitungen italienischer Solokonzerte, ursprünglich für andere Instrumente komponiert. Was z.B. für Oboe geschrieben war, kommt hier glatt und geschmeidig im strahlenden Glanz der (modernen) Trompete, selbst Vivaldi klingt, als wäre sein Violin-Konzert für Blech-Bläser geschrieben, Perfektion eben.

Hinweis: Zur Zeit der Barockmusik des 17./18. Jahrhunderts waren die Trompeten gestreckt, ventillos und auf die Natur-Tonreihe über dem Grundton beschränkt (meist C und D, gelegentlich B, Es und F; die kürzere Variante ist die höher klingende 'Trombetta'); als besonders 'festlich-elegant' gilt bis heute D-Dur. Originale sind selten, Nachbauten im Rahmen der historischen Aufführungspraxis heutzutage wieder sehr geschätzt - und nicht leicht zu spielen. Aber: Alison Balsom spielt hier kein historisches Instrument, vielmehr reizt sie die Interpretation dieses italienischen Repertoires auf der modernen Ventil-Trompete - und das gelingt ihr ganz zweifellos äußerst virtuos! (Vergleiche zu 'barocker' Aufführungspraxis wären m.E. unpassend.)

Gern überbieten sich Medien in verbal-akrobatisch größter Bewunderung über Alison Balsoms Trompeten-Spiel: 'Anbetungswürdig' (Brigitte), 'schneeweiß-silbrige Adventsmusik der Extraklasse' (Madame), 'es erscheint fast so, als habe sie das Trompetenspiel neu erfunden' (Hannoversche Allgemeine Zeitung), andere kürten sie schlicht zur 'Paganina der Trompete' (hm, Kritiker-Lyrik). Demgegenüber wird auch wohltuend sachlich gelobt: 'Virtuos, aber gefühlvoll, elegant und geschmeidig' (Spiegel Online). Zurecht.

Sie ist virtuos. Wie andere Könner ihres Fachs ohne Zweifel auch. Jetzt hat sie ein stets faszinierendes barockes Repertoire neu und auf ihre Weise belebt. Manchem Kritiker zu 'geschmeidig glatt', für mich keinesfalls 'makellose Hochglanzmusik', eher eine sinnvolle Bereicherung im modernen Gewand, gerade auch jungen Zielgruppen zugewandt (Auf seine Art hat das z.B. Nigel Kennedy damals auch mit Vivaldi so gemacht!); so bringt Alison Balsom und ihr Label EMI dieses reizvolle Repertoire 'frisch, leicht, modern, gekonnt' auch in junge Ohren, why not; Lob dafür!
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