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Tracks:

Disk 1
  • Applaus
  • Thema. Animato - Var. I-III - Cantabile - Finale alla Fantasia. Vivace
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro molto
  • 1. Allegro con fuoco ma non troppo
  • 2. Adagio
  • 3. Presto
  • 4. Allegro
  • Missing Moon - Adagio rubato
  • Staccato Beans - Allegro
  • Herdboy's Song - Licenza pastorale
  • Blue Nun - Andante
  • Red Wilderness - Lento
  • Ancient Burial - Adagio
  • Floating Clouds - Andante semplice
  • Sunrain - Allegro
  • Nr. 2 Des-dur
Disk 2
  • Nr. 2 Des-dur
  • Nr. 7 Träumerei
  • Nr. 7 Träumerei
  • Liebestraum Nr. 3 "O lieb, so lang du lieben kannst"
  • Liebestraum Nr. 3 "O lieb, so lang du lieben kannst"

Produktbeschreibung


Lang Lang live at Carnegie Hall. 2 Klassik-CDs. AV Werke von Schumann, Haydn, Schubert, Tan Dun, Chopin, Liszt

Aus der Amazon.de-Redaktion


Schon sein Name setzt große Musikalität voraus: Lang Lang. Gleicher Vor- und Nachname. Optisch identisch, aber: Die unterschiedliche Betonung macht es aus. Der junge chinesische Pianist gab sein äußerst erfolgreiches Debüt in der New Yorker Carnegie Hall, dessen Live-Aufnahme hier nun als Doppel-CD vorliegt.
Robert Schumanns "Abegg-Variationen" zu Beginn, als Aufwärmer sozusagen. Lang Lang ist vom ersten Ton an voll präsent, der liebliche, leise Einstieg gelingt ihm vorzüglich. Nie ganz aus sich herausgehend, verleiht er diesem Stück aber Farbenreichtum und Intensität. Haydns großartige "Sonate in C-Dur Hob. XVI:50" wird ebenso großartig interpretiert. Der Pianist schafft es, bei der vielschichtigen "Wanderer-Fantasie" von Franz Schubert die unzähligen Stimmungen herauszuschälen. Etwas süßlich, aber nie kitschig, die "Acht Erinnerungen in Aquarellfarben" (1978/79) des chinesischen Komponisten Tan Dun.
Ein Hauch von Schönheit das "Lento sostenuto" aus dem "Nocturne in Des-Dur" von Frédéric Chopin. Sprudelnd vor überschäumender Erfindungskraft Franz Listzts "Reminiscences du Don Juan de Mozart". Diese "Rückerinnerung" fordert dem Interpreten alles ab: Witz, Kraft, Virtuosität und viele hintersinnige Mozart-Zitate. Der junge Chinese taucht mit großem Genuss in dieses aufregende Abenteuer ein. Dann wieder eine Oase der Ruhe: Schumanns "Träumereien" werden unheimlich zerbrechlich und zart gedeutet.
Und wenn dann Lang Langs Vater auf die Bühne kommt, der eine zweisaitige chinesische Geige spielt, und zusammen mit seinem Sohn musiziert, ist das auf höchstem Niveau amüsant. Franz Listzts "Liebestraum" beschließt dieses kluge und abwechslungsreiche Programm. Lang Langs Musikalität, Lang Langs Technik, Lang Langs Präsenz, Lang Langs Spontaneität: alles ein endloses Tummelfeld an Möglichkeiten. --Rudolf Kamm
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4 Kundenrezensionen:

..ein kind der schnelllebigen zeit...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
um es kurz zu machen:

lang lang ist ein brillanter techniker der irrsinnig schnell und sauber und fehlerlos spielen kann und dabei in mir nichts als langeweile verbreitet.

von vielen stücken, die er hier spielt, verfüge ich über - natürlich aus meiner subjektiven sicht betrachtet - bessere interpretationen anderer pianisten. fest steht, der junge chinese kann (und wird auch m.e. - weil bereits verheizt - nicht mehr können) einem horowitz, einem rubinstein, einem brendel, einem gulda und schon gar nicht einem glenn gould auch nur annähernd das wasser reichen. er verfügt nicht - wie horowitz oder gould - über die fähigkeit, die musik von innen heraus zum leuchten zu bringen, eine von genialität geschwängerte athmosphäre zu verbreiten, spannung durch persönliche intonation zu erzeugen - böse und vielleicht auch überspitzt ausgedrückt: man könnte ihn durch einen automaten ersetzen.

dies ist nun carnegie-hall, eine gute zusammenstellung, eine geniale nummer: horses (arrangiert von lang lang und seinem vater lang guo-ren, der auch die chinesische stehgeige in diesem duo bedient) - mein favorit auf dieser doppelCD, und es klingt bezeichnenderweise wie ein chinesisches traditional. für mich das einzige stück auf diesem album wo lang lang sein herz auf die tasten legt. wenn man ihm bei der arbeit zuschauen kann, fällt es ihm offenbar leichter zu begeistern, wie an der reaktion des publikums zu erkennen ist.

die tonqualität ist überdurchschnittlich, wenn es auch bessere aufnahmen aus der carnegie hall gibt (nur zb. die legendäre von belafonte aus dem jahr '58). sagen wir mal so: für eine DG geht es sehr gut.

einen stern gibt's für seine technik, einen zweiten für die flinke und fehlerfreie intonation und einen für "horses". mehr ist nicht....
um diesen preis trotz allem kein verhau!
Ein Rausch der Sinne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mag man auch hinsichtlich der Natürlichkeit seines Spiels geteilter Meinung sein, so stellt sich Einigkeit spätestens dann ein, wenn die technische Brillanz zur Sprache kommt, die Lang Lang hier an den Tag legt. Unbestritten auch die Leidenschaft, mit der dieser junge Künstler zu Werke geht; so spielt er sich in den Sätzen 3 und 4 von Schuberts "Wanderer-Fantasie" geradezu in einen Rausch. Wer jedoch glaubt, eine Steigerung sei nun nicht mehr möglich, wird in Liszts "Réminiscences du Don Juan de Mozart" zweifellos eines Besseren belehrt: Lang Lang spielt sich derart in Extase, dass auch der letzte Zuhörer sich - ohne zu wissen, wie ihm geschieht - inmitten eines der aufregendsten Abenteuer des Don Juan wähnt.
Lang Langweilig?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Langweilig wird es einem hierbei nicht, da ja doch recht sportlich gespielt wird. Aber ähnlich wie bei manch Volodos-Aufnahme mag dies zwar naive Gemüter erfreuen, aber die teuflische Komponente, wie man sie zum Beispiel in Cziffras Spiel erfahren durfte, fehlt hier und man weiß nicht, was diese bare Zurschaustellung außergewöhnlicher Virtuosität, die mitunter an die Leisutng einesan Pudels im Handstand auf dem Trapez erinnert, mit dem Gehalt der Musik zu tun haben soll. Wenn Carnegie-Hall-Concert, dann mit Pletnew oder Horowitz.
Lang Lang ist ein Wunder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Lang Lang einmal im Fernsehen gesehen hat, der weiß um den Zauber, den dieser junge, sagenhafte Künstler ausstrahlt. Man fühlt die Töne regelrecht, möchte den Moment für immer festhalten.
Kaum einer lebt Musik so intensiv und hingebungsvoll wie er. Sein Name, übersetzt "Leuchten des Himmels", ist wahrhaftig. Er ist ein neuer Stern am Musikhimmel und wird noch viele, viele Menschen mit seiner einzigartigen musikalischen Emotionalität, gekoppelt mit perfekter Virtuosität, bezaubern.
Mit seinem Debüt in der Carnegie Hall 2003 erreicht er den (vorläufigen?) Höhepunkt seiner Karriere, 2004 erhält er den ECHO KLASSIK. Dass dieses Debüt live aufgezeichnet würde, ist für jeden Musikliebhaber ein wahrer Glücksfall.
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