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Tracks:

  • Nessun Dorma
  • Con Te Partiro - (Italian Version of
  • Amapola
  • Ognuno Soffre - (Italian Verson of
  • Caruso
  • Nella Fantasia
  • Por Ti Sere - (Italian Version of 'You
  • Mi Manera - (Spanish Version of 'My
  • Cavatina
  • Music Of The Night

Produktbeschreibung


ONE CHANCE

Aus der Amazon.de Redaktion


"Risiken und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel oder informieren sich beim Händler Ihres Vertrauens" müsste in leichter Abwandlung der Aufkleber auf Paul Potts neuer CD One Chance lauten, um zu gewährleisten, dass der Inhalt nicht in falsche Hände -pardon, Ohren- gerät. Stattdessen steht auf ihm zu lesen, dass die Zuschauer der britischen Talent-Show "Britain's Got Talent" ihn zu ihrem Gewinner gekürt haben. Hier Näheres zum Verpackungsinhalt und eine Empfehlung zur Dosierung.
Paul Potts gehört zur Gruppe begabter Autodidakten, deren Kombination aus unbedingtem Willen und zähem Durchhaltevermögen schon so manchem Absolventen eines renommierten Konservatoriums in Sachen Popularität ein Schnippchen geschlagen hat. Es ist die märchenhafte Geschichte eines britischen Verkäufers von Mobiltelefonen und Lebensmitteln, der den Traum einer Opernkarriere träumt und den Mut besitzt, ihn bedingungslos zu realisieren, koste es was es wolle. Jeder der weiß, wie schwer allein die Verwirklichung guter Vorsätze ist, wie das Abnehmen von vier lästigen Kilos zum Idealgewicht oder die morgendliche, kalte Dusche, wird in der Lage sein, diese Leistung aufrichtig zu würdigen. Erfreulich ist auch die Bereitschaft an Hochachtung, mit der das Publikum die Leistung eines Mannes honoriert, der weder mit den Vorzügen eines blendenden Aussehens noch eines spannenden Lebens ausgestattet ist, denn Paul Potts könnte ebenso gut ihr Nachbar in jeder x-beliebigen Vorstadt sein. Doch all das hat seine natürlichen Grenzen. Wer wie Paul Potts erst mit Mitte 30 seine Stimme zum Opernsänger ausbilden lässt, kann darin zwar persönliche Erfüllung finden, seinen Spaß haben und die Resonanz der Zuhörerschaft als ein Wunder empfinden, doch die Entwicklungsmöglichkeiten seiner Singstimme sind limitiert. Im Umkehrschluss darf das Publikum also keine musikalischen Wunder erwarten, wie beispielsweise jene eines Luciano Pavarotti oder José Carreras. Wer diese Maßstäbe anlegt, wird sich immer und ewig an den stimmlichen Unzulänglichkeiten eines Paul Potts stören. Andererseits gelingt ihm grandios, worum sich Bayreuth & Co seit Jahren verstärkt bemühen, nämlich um die Erschließung eines neuen und jüngeren Publikums. Wenn also Paul Potts CD One Chance Menschen berührt, die ansonsten niemals eine Oper hörten, ist dieses Ziel bereits erreicht. 10 Stücke bieten hierfür Gelegenheit, wobei die wenigsten dem gängigen Opernrepertoire entstammen. Puccinis "Nessun Dorma" fehlt hier ebenso wenig wie "Con Te Partiro" ("Time To Say Goodbye"), dass in der Fassung von Andrea Bocelli noch jedem im Gehör sein dürfte. Ansonsten findet sich hier unter anderem Musik aus der Feder von Andrew Lloyd Webber ("Music Of The Night") und Ennio Morricone ("Nella Fantasia"), sowie eine Cover-Version des Frank Sinatra-Klassikers "My Way", selbstverständlich alles für großes Orchester arrangiert. Für all jene, die sich in der Vergangenheit mit Andrea Bocelli angefreundet haben, ist Paul Potts One Chance wärmstens zu empfehlen. Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Kalkül und Marketingtricks
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Paul Potts, der aus einfachen Verhältnissen kam, als Bub gehänselt wurde, im Supermarkt Gestelle einräumte, Handys verkaufte und nach diversen gesundheitlichen Problemen in der Castingshow «Britain's Got Talent» die skeptische Jury zu Tränen rührte, wurde berühmt, konnte endlich seine Schulden abzahlen und das werden, was er immer schon wollte: ein Opernsänger, dem das ergriffene Publikum weltweit zu Füssen liegt.
Der Haken an der Geschichte ist, dass sie tatsächlich ein Märchen ist, zu schön, um wahr zu sein. Wer sich die Tränen der Rührung abgewischt hat, entdeckt bald einmal das Kalkül hinter dem Kitsch. Warum etwa meldet sich einer mit einem «dramatischen Mangel an Selbstbewusstsein» (Potts) für eine Castingshow an? Woher kommt die Verblüffung der Jury, die die Kandidaten von den Proben her bestens kennt? Weshalb vermeldet die von Sony BMG gesponserte Homepage des Neostars weder Philosophiestudium noch Gesangsausbildung? Er habe während eines Sprachkurses in Italien einmal die Gelegenheit gehabt, vor seinem Idol Pavarotti zu singen, liest man da. Konnte man bei Pavarotti einfach anrufen und vorsingen?
Tatsache ist: Paul Potts hat an allen möglichen Orten Gesangsunterricht gehabt. Finanziert hat er sich diese Kurse mit dem Geld, das er 1999 beim Talentwettbewerb «My Kind of Music» gewonnen hatte.

Ist Potts der neue Bocelli?
Betont schüchtern stand er da, in seinem inzwischen berühmten 35-Pfund-Anzug, und sagte, er wolle Oper singen: Das klassische hässliche Entlein, das sich dann allerdings durchaus nicht als stolzer Schwan entpuppte. Jedes Opernhaus hat bessere Tenöre im Ensemble. Potts Vibrato ist unkontrolliert, die Aussprache mittelprächtig, und die Lautstärke ist sein einziges Mittel, um einen Bogen zu halten. Wenns leiser wird, bricht die Stimme sofort ein. Das Resultat ist nicht besonders peinlich, aber höchst mittelmässig.

Noch dürftiger als Potts Casting-Auftritt war die schauspielerische Leistung der Jury (das betont hämische Grinsen vor dem Auftritt, die überlaute Gerührtheit danach). Aber auch das störte nicht. Das Fernsehen hatte seinen Helden gefunden, das Märchen wurde wahr gemacht, und Potts landete nicht nur auf Youtube, sondern auch in einer Werbung der deutschen Telekom.
Paul Potts, man darf die Prognose wagen, wird rasch wieder verschwinden. Man kann ihm nur wünschen, dass er dereinst den Sprung zurück zum Hobbysänger schafft.
Zusammengefasst zu dieser CD:
Wer braucht diese CD?
Klassikfans? Kaum.
Popstar/DsdS-geschädigte? Zu wenig seicht.
Leute wie du und ich, die gerne unkomplizierte Hintergrundberieselung brauchen, die noch entfernt den Anspruch von Ernsthaftigkeit vorgaukeln?
OH JA!
Und da es Millionen dieser Menschen gibt, wird Paul Potts ihnen Freude bereiten, und (wenigstens kurzfristig) viele Tonträger verkaufen.
Wikliche musikalische Klasse hat der Mann nicht, er steht als weiterer Beweis, dass kluges Marketing, etwas Mitleidsbonus und cleveres Kalkül immer noch Millionen genereirt- vor allem im Musikbusiness.
Dafür gäbe es 10 Punkte, für diese CD aber höchstens 2.
Gelungenes Debüt-Album - aber nicht überragend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Englands Newcomer Paul Potts und Sieger der Castingshow "Britians Got Talent" hat mit "One Chance" ein gutes Debütalbum veröffentlicht. Puccinis "Nessun Dorma" ist in den Medien immer noch omnipräsent und absolut Klasse gesungen. Auch sein Finalsong "Time to say goodbye" ist auf der Scheibe und kling wirklich super. Für mich sicherlich die bekanntesten aber auch die besten Lieder auf dem Album. Der Rest ist allerdings eher reines kommerzielles Kalkül. Da hört man ein Stück von Andrew Lloyd-Webber ("Music of the Night"), oder die instrumental aufgeblasene Pop-Ballade "Everybody Hurts"(Ognuno Soffre) oder die italienische Version von Frank Sinatras Klassiker "My Way" (Mi Manera). Paul Potts singt die Lieder wirklich gut und seine warme Stimme macht hörbar Freude. Mit den Schwergewichten der Branche kann er aber noch lange nicht mithalten. So ist "One Chance" ein unterhaltsames Debütalbum, für gemütliche Stunden - 4 Sterne.
ein neuer Stern am Himmel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich habe wie viele Andere zufällig diese Talent-Show gesehen. Ich war von dieser schönen Stimme total überwältigt und ergriffen. Gänsehautfeeling pur, einfach nur schön. Die CD, one Chance, eine gute Zusammenstellung der Titel, die zum Träumen und Genießen inspirieren. Für diese CD gebe ich ***** Sterne.
Auch ich wünsche Paul Potts auf seinem Weg nach oben, weiterhin viel Erfolg, er hat es wirklich verdient.
Alles Fake
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Für mich ist das Ganze ein Riesen-PR-Gag. Ich glaube an nichts, von dem, was da erzählt wird. Den Menschen wird hier ein perfekt durchgeplantes Märchen aufgetischt. Gut. Offensichtlich brauchen die Menschen das, wenn sie auf so einen offensichtlichen Marketing-Gag so abfahren. Ist auch o.k. so. Aber wer was Richtiges will, ist hier sicher beim falschen "Star" angelangt.

Ach ja, und mit Opernqualität hat der Gesang natürlich auch nicht viel zu tun. Ein buntes Allerlei ohne Zusammenhang und Stil.
Exzellent - für einen Laien!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Als graue Maus trat er bei einem Talentwettbewerb an. Das Video davon benutzt(e) die Telekom für sich als Werbung. Und schon wird ein Märchen wahr: der Sieger des Talentwettbewerbs wird für das Showgeschäft entdeckt.
Mit "One Chance" liegt nun seine erste CD vor. Und ich kann sagen: "Well done, Mr. Paul Potts"
Er hat seine Chance genutzt, obwohl: eigentlich konnte ja nichts schiefgehen. Man nehme sein "Nessuno dorma", dazu eine paar bekannte Musical- und Filmmelodien, ander Hits, dazu eine etwas zu laute Orchesterbegleitung und arrangiere das Ganze im klassischen Stil, schon wird ein Hit-Album daraus, das durchaus 5 Sterne verdient hätte, wenn nicht 42min für das Geld zuwenig wären.
Trotzdem:
sollte man unbedingt anhören, den britischen Andrea Bocelli......
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