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Simply the Best von Tina Turner
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 0,01 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1991
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSimply the Best erzählt sehr präzise, wie Tina Turner ihren Starruhm zurückeroberte. Mit Ausnahme des epischen Phil Spector Stückes "River Deep, Mountain High" kommen alle Stücke auf der Platte aus der Zeit seit 1983. Tinas ikonische Stimme und ihre bluesige Ernsthaftigkeit manifestieren sich in einer Coverversion von Al Greens "Let's Stay Together". "I Can't Stand the Rain" versieht sie mit launischer Sinnlichkeit. Mit ihren gleichberechtigten Fähigkeiten im Rock, Soul, Gospel und R&B macht Tina Turner gewöhnliche Stücke wie "Typical Male" oder "Private Dance" zu etwas ganz besonderem. Es gibt zwar bessere Alben von Tina Turner, aber Simply the Best ist eine nützliche Zusammenstellung ihrer Hits seit dem Comeback. --Steve Gdula 5 Kundenrezensionen:Better "All" than "Simply"! 3 von 5 PunktenDie unvergleichliche Tina Turner hatte 1991 weiß Gott genügend vorzügliche Hits im Repertoire, um eine große CD angemessen zu bestücken. Stattdessen hat man, wie man das bei Plattenbauern gerne tut, ab Track 13 mit "Schrott" aufgefüllt, der eher Sammler und Spezialisten interessieren dürfte als den durchschnittlichen Hit-Collection-Käufer, auf den der Titel "Simply The Best" zielt. Auf genau diese Spachtelstücke würde mancher vielleicht gerne verzichten und dafür die "vergessenen" Hits sowie neuere Aufnahmen hören. Wer im Ansatz auch so denkt, sollte sich vergleichsweise die 2004 erschienene Doppel-CD "All The Best" anhören. Zusätzlich(!) findet man darauf u.a. das schöne "Open Arms", die fetzige Tanznummer "What You See Is What You Get", das atmosphärische "Missing You", das stampfende "When The Heartache Is Over", den Gassenhauer "I Don't Wanna Fight", das Bond-Thema "Goldeneye", den herzzerreißenden Reggae "Tonight", das Gänsehaut-Duo "Cose Della Vita", das hauchzarte "Paradise Is Here" und das rauhe "Two People" - wer sich diese Titel auch nur vorhört, wird wohl kaum darauf verzichten möchten. Da auch die weniger bekannten Titel auf "All The Best" durchaus gefallen können, vor allem aber auch weniger nervig ausfallen, werde ich nach dem Beenden dieser Rezension meine "Simply..." einfach verkaufen und mir "All..." das bestellen, was mir so viel besser gefällt. JT 25.5.2010 Das war noch Musik 5 von 5 PunktenDie 80er Jahre war DIE Zeit für Tina Turner. Ein Hit jagte den nächsten. Solche Songs gibt es heute leider garnicht mehr. Auch wenn die CD schon seit 10 Jahren in meinem Schrank steht, hat sie noch nie Staub angesetzt. Das will doch was heissen! Einzigartig: TINA TURNER! 5 von 5 PunktenÜber Tina Turner muss man nicht viel erzählen, denn ihr Leben wurde ja sogar schon verfilmt. Die Musik ist durch ihre Powerstimme mit Soul und Herz einzigartig und mit niemanden vergleichbar. Auf dieser The Best of sind nun versammelt: "You're simply the Best", der Hit aus den 90er Jahren. Lief in den Discos rauf und runter. Eine musikalische Epoche der Turner, die ich auch miterlebte. "Better Be Good to Me" ist sehr rockig und stammt aus dem Soundtrack des "Mad Max"-Filmes, wo Turner auch mitspielt. "I Can't Stand the Rain" ist eines meiner Lieblingslieder aus dem Jahre 1984- "What's Love Got to Do With It" ist der gleichnamige Song aus dem Film über Tina Turner. "I Don't Wanna Lose You", eine wunderschöne Ballade und Liebeserklärung. Den grossen Durchbruch hatte TT damals mit ihrem verrückten Mann Ike Turner mit "Nutbush City Limits". Auf dieser CD in der "The 90's Version" "What You Get Is What You See" ist ein uptempoLied fürs Radio. "Let's Stay Together" ist nicht schlecht, aber schöner hätte ichs gefunden, wenn anstatt diesem Songs z.B. der Top-Ten-Hit "Two People" seinen Platz gefunden hätte. "River Deep-Mountain High" strotzt vor gewaltiger Power in der Stimme. "Steamy Windows" erzählt über Sex und Erotik im Auto. "Typical Male", all I want is a little reaction... :) "We Don't Need Another Hero (Thunderdome)", der Nr. 1-Hit aus dem Jahre 1985 und einer meiner Lieblingssongs der Turner. "Private Dancer" war Titeltrack des gleichnamigen Albums aus dem Jahre 1984 und das grosse Comback der Tina Turner als Solokünstlerin. Ein grandioses Album an sich. "Look Me in the Heart" ist eher unspektakulär. Ein netter Popsong. "It Takes Two" das Duett mit Rod Steward. Unglaublich gelungen. "I Want You Near Me", Ballade zum Träumen. "Way of the World" und "Love Thing" sind dann eher die "Auffüller" auf ner Best of. An dieser Stelle wäre das Duett mit David Bowie oder Bryan Adams auch gut plaziert gewesen. Alles in allem aber eine der besten Best of`s die es so gibt. Normalerweise führen Diven... 5 von 5 Punkten... ein rasantes Leben in Saus, Braus und Rausch und zahlen später mit Schicksalsschlägen bis hin zum tragischen Ableben unter ungeklärten Umständen. Nicht so Miss Tina Turner. Für den unerbittlichen Drang auf die Bretter entrichtete sie gleich zu Anfang den horrenden Preis einer unglücklichen Ehe mit einem egozentrischen Despoten. Im Privatleben malträtiert mit Kleiderbügeln, Schuhspannern und Fäusten suchte sie allabendlich ihr Glück auf der Bühne. In Outfits knapper als ein Schluck Wasser in der Wüste und ausladender Langhaarperücke hampelte sie sich durch eine Revue und brachte dabei eine Stimme zu Gehör, die im Ohr ähnliches anrichtet wie ein Reibeisen auf blanker Haut. Sie feierte erste Plattenhits, gab in Ken Russels "Tommy" brilliant die drogenmischende Nutte aus der Spilunke an der Ecke und läutete unfreiwillig mit "River deep, Mountain high", das in USA floppte, die Demontage des damals angesagtesten Produzenten Phil Spector ein. Anfang der 70er, nach einem furiosen Streit um ein Stück Schokolade, das sich in manchen Quellen als Würstchen beschrieben sieht, auf dem Flughafen von Dallas, der das Finale ihres Ehematyriums markierte, löste sie sich aus der von Gewalt geprägten Verbindung mit Ike. Fortan tingelte sie durch verräucherte Clubs in London und sonstwo, gab eigene Hits und aktuelle Discoknaller zum Besten und hantierte dabei mit dem Mikrophonständer als handele es sich um ein empfindsames männliches Körperteil. Das alles von einer breiten Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, fand sie gleichzeitig zum Buddhismus und heraus, dass sie als Königin Hatschepsut einst Ägypten regierte. Endlich kamen die frühen 80er und ihr Leben nahm eine überraschende Wende. Eingebettet in den Mythos ihrer Vergangenheit avancierte das Album "Private Dancer" zur Sensation der Dekade. Ähnlich überragende Erfolge konnte sie auch mit ihren Nachfolgealben verbuchen und bald waren ganze Scharen von Minenarbeitern ausschließlich damit beschäftigt das Edelmetall allein für ihre ungezählten Auszeichnungen aus dem Boden zu holen. Spektakulärer waren da nur noch ihre Rekord brechenden Welttourneen, die sie in jede größere bespielbare Behausung, in die sich zahlende und frenetisch kreischende Fanmassen pressen lassen, führten. Auf bei normal gearteten Frauen Schwindel und Nasenbluten verursachenden hohen Hacken, die Mähne noch immer voluminöser als die Minifetzen, in die sie sich kleidete, fegte sie durch futuristische Bühnenbauten und haute ihrer überzahlreichen Zuhörerschaft Sound und Entertainment erster Güte um die Ohren. Tina live das hatte was für sich- immer und immer wieder! Gerade gegen Ende einer neuerlichen Mammuttour heiser wie ein Kettenhund provozierte sie mit Kämpfen um jeden Ton und nie glatt einstudierten Chorographien, sondern Movement and Gestic pur eine unvergleichliche Atmosphäre wie man sie im Hexenkessel oder Teufels Küche vermutet. Auch einen weiteren denkwürdigen cineastischen Auftritt fügte sie ihrem Schaffen als Schauspielerin hinzu. In "Mad Max III" regierte sie mit eiserner Hand über das nuclear verstrahlte Batertown, schickte Mel Gibson in die Donnerkuppel, danach in die Wüste und ging aus dem Action gelandenen Clinch mit ihm als gelassene Verliererin hervor. Dumm und dusselig verdient, den 15 Jahre jüngeren Lover dauerhaft an ihre Seite gebracht aber in die Jahre gekommen und dem Punkt gefährlich nah, wo die Boulevardpresse nicht länger zögern würde ihr das Etikett "sexy" vom Lederkleidchen zu kratzen, schwang sie sich im Jahr 2000 zu ihrer (vorerst letzten) Abschiedstournee auf. Ein letztes Mal machte sie allen Spöttern klar, dass sie auch in Zukunft die Rente verweigern und allen Direktoren von Altenheimen, die ihr bereits allerorts Schaukelstühle auf den Veranden ihrer Einrichtungen reservierten und offerierten, einen Vogel zeigen würde. Ein weiteres Best Off Album (Goldene Kamera 04) erschien- seither ist es, bis auf wenige in der Yellowpress hämisch ausgeschlachtete promillverursachte Ausrutscher, gewollt ruhig um sie geworden. Etwa zur Hälfte ihrer neuerwachten Karriere erschien dieses Album mit vielen ihrer bedeutenden Hits. Was die Vollständigkeit der Collection angeht gibt es Mängel (so wird vor allem "Two People" schmerzlichst vermisst) aber bis dahin unbekannte Stücke wie "The Way of the World" (Goldene Kamera 91) oder "Love Thing" versöhnen über Gebühr. "Simply the Best", ein Titel so ehrlich wie Tinas Musik und daher gut gewählt- auch beim Kauf! Tina's Beste! 5 von 5 PunktenDieses Album ist einfach komplett. Es bietet legendäre Hits wie die Einlaufhymne der Klitscko's "Simply The Best" oder das bezaubernde "Private Dancer". Jeder einzelne der 18 Songs reisst den Zuhörer einfach vom Hocker. Man spürt die Power die nach der Trennung von ihrem Mann Ike damals in Tina Turner freigesetzt wurde. Dieses Album ist Zeitlos! |
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