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Undress to the Beat von Jeanette
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 5,30 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2009
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionAuch wenn die Kritiker es in der Vergangenheit nicht immer freundlich mit ihr meinten, ist ihr Weg ein höchst bemerkenswerter. Er führt aus dem Friseur-Salon von Udo Walz (Lehre abgebrochen) über die Verleihung des Ehrentitels der BILD zur ?Schlagerkönigin 1998? und der Mimenrolle bei der RTL-Seifenoper GZSZ zu ihrem aktuellen Album Undress To The Beat. Nach ihrem Vorgänger Naked Truth im Jahr 2005 war es stiller geworden, um die zierliche aber keinesfalls zimperliche Blondine, und so mancher Fan fragte sich seither bange, ob sie wohl überhaupt noch jemals auf die musikalische Bühne zurückkäme. Mit Undress To The Beat ist sie wieder da, und zwar nicht nur mit ihrer vollen stimmlichen Präsenz, sondern auch mit ihrer körperlichen: Ihre Fotos im Booklet sind in einer Manier gestaltet, die jeden ambitionierten Airbrush-Künstler zur Neugestaltung von Kühlerhauben und Motorradtanks animieren dürfte. Doch spätestens beim Hören der neuen Songs weicht süffisantes Schmunzeln ungläubigem Staunen über Jeanette Biedermanns Wandlungsfähigkeit, denn zwischen Naked Truth und Undress To The Beat liegen Welten, ganz zu schweigen parallel dazu von ihrer derzeitigen TV-Rolle der schüchternen Anna Polauke in der Sat.1-Telenovela ?Anna und die Liebe?. Kurz gefaßt könnte man sagen, dass ihr neues Album so ziemlich das genaue Gegenteil jener TV-Figur verkörpert, denn Undress To The Beat ist nichts anderes, als die vollmundige Ankündigung, sich im Rhythmus der Musik die Klamotten vom Leib zu reißen, -und die ist auf dieser Scheibe ziemlich rasant und elektrolastig. Unweigerlich stelt sich beim Lesen der ellenlangen Credits die Frage, welche Instrumente das hier aufgeführte Personal wohl überhaupt bedient haben mag, in Anbetracht der computerhaft-künstlichen Anmutung der Songs, die Kylie Minogue wie das reinste Naturkind erscheinen lassen. Echte musikalische Innovationen darf man sich auf Undress To The Beat dennoch nicht erhoffen, wohl aber geschickt eingestreute stilistische Zitate, wie etwa jene von Daft Punk in dem Song ?Wild At That.? Echte Klasse besitzt auch das höchst erstaunliche Trip-Hop-Stück ?I Feel Love?, mit cooler Besenarbeit an den Drums, einer kühnen und etwas schrägen Harmonik von Streichern und Flöten, die aus ihrer Künstlichkeit keinen Hehl machen und daher umso bizarrer wirken. Auf Undress To The Beat beweist Jeanette, dass sie sich in Up-Tempo-Nummern wie ?Chasing A Thrill? ebenso zu Hause fühlt, wie in waschechten Balladen à la ?Teach Me How To Say Goodbye.? Damit liefert die Sängerin ein facettenreiches Album ab, das nicht auf Provokation abzielt, sondern auf ein Maximum an Eingängigkeit, Harmonie und?man staune- Elektro! - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Typisch Jeanette 3 von 5 PunktenLieferung war pünktlich wie immer bei Amazon. Produkt ist bei meiner Tochter gut angekommen. Nicht ganz so undressed wie bei Naked Truth 4 von 5 PunktenIch mochte die Musik von Jeanette schon immer, und deshalb habe ich mir natürlich auch dieses Album gekauft, und man kann zusammenfassend sagen: Es ist ein Dance-Elektro-Pop Album und somit genau das Gegenteil zum Vorgänger Naked Truth, da es eindeutig kommerzieller gehalten wurde und somit nicht so authentisch rüberkommt. Aber hier nun im Einzelnen: Den besten Song des Albums hören wir bereits am Anfang, "No rules" (5/5). Ein echt geiler Mid-Tempo-Dance Song, der einen sofort in seinen Bann zieht! "Undress to the beat" (3,5/5) ist meiner Meinung nach einer der schwächeren Songs auf dem Album, zwar ganz gut tanzbar, aber so richtig ins Ohr gehn will er mir immer noch nicht. "Chasing a thrill" (4,5/5), "Wild at that" (5/5) mit coolen Buschtrommeln am Anfang, "Freak out" (4,5/5) sowie "This love" (4,5/5) sind da schon ein anderes Kaliber. Super geile, poppige Dance-Tracks, bei denen man einfach nicht stillsitzen kann! Auch "Material Boy" (5/5), die zweite Single, gehört dazu. Dieser Song erinnert sehr an "Hot Summer" von Monrose, klingt insgesamt ein wenig härter als die anderen Songs. "Feline" (4,5/5) ist ein eher ruhiger Song, der, obwohl er so einfach gestrickt ist, etwas mystisches an sich hat und einen somit in seinen Bann zieht. Bildet einen sehr schönen Kontrast zum Rest des Albums. Auch "I feel love" (3/5) ist eher ruhig, mir persönlich aber leider etwas zu langweilig, da er einfach nur vor sich hinplätschert. Und nun kommen wir zu den eher poppigen Songs des Albums. "In or out" (3,5/5) hätte auch gut auf Naked Truth passen können, eine schöne Mid-Tempo-Nummer mit ein paar Gitarrenelementen, mir persönlich fehlt aber im Vergleich zu den anderen Songs das gewisse Etwas. "Solitairy Rose" (3/5) und "All mine" (3/5) fallen dann komplett wieder in die Pop-Schiene zurück, was an sich nichts schlimmes wäre (ich liebe Popmusik!), nur leider sind mir die Songs einfach zu aufgesetzt. Beide sind sehr fröhlich und Solitairy Rose würde ich schon fast als süß bezeichnen. Passt irgendwie nicht so zum Rest des Albums, aber ist ok. Und mit der Ballade "Teach me how to say goodbye" (2,5/5) hätte unsere liebe Jeanette leider keinen Preis gewonnen. Mir gefällt nicht, wie sie den Song singt und allgemein finde ich ihn eher langweilig. Aber zum Glück ist ja nur eine Ballade auf dem Album. Zusammenfassend kann man nochmal sagen: Ein schönes Dance-Elektro-Pop Album, aber leider nicht so gut wie ihr Vorgänger-Album. alles in allem ganz okay 3 von 5 PunktenEs sind ein paar klasse Lieder auf der CD, aber auch welche die nicht unbedingt meinen Geschmack treffen oder doch sehr gewöhnungsbedürftig sind. Aber, wie oben beschrieben, ganz okay. Kommt über den Durchschnitt nicht hinaus. 2 von 5 PunktenJeanettes aktuelles Album ist ganz nett, aber sicher nicht mehr: Dance-Pop hat man schon Besseren gehört, vor allen in Zeiten von Lady Gaga, die gerade mit "The Fame Monster" zeigt, wie es wirklich geht, und außerdem klaut sie zu viel: Da meint man etwa in einem Song Teile von Britneys "Radar" herauszuhören. "Chasing A Thrill" klingt zwar beim ersten Hören aufregend, aber das legt sich rasch wieder. Letztendlich ist auch dieser Song nur Durchschnitt. Glänzen kann Jeanette eigentlich nur mit der Ballade "Solitairy Rose", die sich gerade ziemlich gut macht in den Charts (nicht zuletzt aufgrund ihrer Telenovela) und dem schön gestalteten Cover. Wie gesagt befinden sich der eine oder andere ganz ordentliche Song auf dem Album, aber schlussendlich landet die Platte doch in den Tiefen der CD-Sammlung und wird so schnell nicht wieder ans Licht kommen, weil das Album eben doch nichts Besonderes ist. Anspieltipps: Solitairy Rose Material Boy (Don't Look Back) Freak Out Undress To The Beat No Rules gemischte Gefühle 3 von 5 PunktenDas Album ist nicht unbedingt mein Ding. Mehr als die Hälfte der Lieder sind langweilig und ich habe das Gefühl immer wieder das Gleiche zu hören (nicht wirklich abwechslungsreich). Für Fans ein Muss - aber es gibt auch besseres. |
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