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Produkt-Bild: Die Märchen von Beedle dem Barden

Die Märchen von Beedle dem Barden von J. K. Rowling

Gebundene Ausgabe von Carlsen
Preis bei Amazon: EUR 12,90

ISBN: 3551599998, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon-Redaktion


Die Märchen von Beedle dem Barden

Im Dezember 2007 hat J.K. Rowling das Geheimnis um The Tales of Beedle the Bard gelüftet. Das von ihr handgeschriebene und selbst illustrierte Buch enthält fünf Märchen und ist liebevoll mit handgemachten Silberbeschlägen gestaltet sowie mit Mondsteinen verziert. Amazon war in der glücklichen Lage, eines von sieben Originalen zu ersteigern, und es war uns ein Vergnügen, diese Bilder und die dazugehörigen Rezensionen mit unseren Kunden zu teilen.

Nun gibt J.K. Rowling Millionen von Harry-Potter-Fans die Chance, ab 4. Dezember 2008 das Buch selbst in den Händen zu halten.

Die Children's Voice Kampagne
Children's High Level GroupThe Tales of Beedle the Bard wird von The Children's High Level Group (CHLG) publiziert. Diese karitative Organisation wurde von J.K. Rowling und der EU-Abgeordneten Emma Nicholson ins Leben gerufen, um das Leben von Kindern in Not in ganz Europa zu verbessern und ist unter der Charity-Nummer 1112575 registriert.
Alle Nettoerlöse aus dem Verkauf werden für die Kampagne The Children's Voice der CHLG-Organisation gespendet.
Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Rechte und Lebensbedingungen für Kinder in ganz Europa zu verbessern; vor allem in Osteuropa, wo über eine Million Kinder und Jugendliche vielfach unter unzumutbaren Bedingungen in Heimen aufwachsen. Dort fehlt es ihnen neben einer menschenwürdigen Unterbringung und ausreichender Ernährung oft an emotionaler Zuwendung und Nähe.
Die Kampagne Children's Voice von CHLG unterstützt jährlich circa eine viertel Million Kinder durch Bildungsprojekte, Beratung für Institutionen und eine Telefon- und E-Mail-Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Amazon-Rezensionen zur handgemachten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard
Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen:

Unbeschreiblich, diese Erfahrung, J.K. Rowlings Buch The Tales of Beedle the Bard anzuschauen, darin zu blättern und vor allem natürlich zu lesen! Allein die Tatsache seiner Existenz ist magisch: Weltweit gibt es nur sieben Exemplare von diesem wunderschönen Buch, jedes davon handgeschrieben und höchstpersönlich illustriert von J.K. Rowling. Sechs Bücher hat die Autorin an ihren Freundeskreis verschenkt, aber das siebte Buch dürfen wir in den Händen halten! Verblüffend, welche künstlerischen Talente in der Autorin schlummern, und der handgeschriebene Text mutet an wie die vertraute Handschrift der Lieblingstante, die einen langsam, aber sicher in das Mysterium von insgesamt fünf Märchen entführt.

Ein bisschen aufgeregt und mit großer Ehrfurcht blättern wir Seite für Seite um, lassen uns gefangen nehmen von jeder Geschichte, tauchen ein in die fantasievolle Bilderwelt der Autorin, verfolgen die Handschrift auch dort, wo sie fast über die Seite hinausfließt. --Deutsche Übersetzung der Originalrezensionen von Daphne Durham, Amazon.com

Achtung: Die vollständigen Rezensionen enthalten "Spoiler" (Hinweise auf das Ende der Geschichte)
Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen. Die Titel der Geschichten sind Übersetzungen der Amazon.de-Redaktion aus dem englischen Original:

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard


"The Wizard and the Hopping Pot (Der Zauberer und der hüpfende Topf)"
"The Fountain of Fair Fortune (Die Quelle des wahren Glücks)"
"The Warlock's Hairy Heart (Das haarige Herz des Hexenmeisters)"
"Babbitty Rabbitty and her Cackling Stump (Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf)"
"The Tale of the Three Brothers (Das Märchen von den drei Brüdern)"



Mehr Bilder von der handgefertigten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard
Bitte beachten Sie, dass sich diese Bilder auf die handgefertigte Originalausgabe beziehen, die im Dezember 2007 ersteigert wurde. Klicken Sie auf die Bilder, um Sie in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beedle-Special.



The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard
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The Tales of Beedle the Bard
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Produkt-Bild: Das Spiel des Engels

Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón

Gebundene Ausgabe von S. Fischer
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 18,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3100954009, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Das Spiel des Engels

Aus der Amazon.de Redaktion


David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden.

Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?

Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest

Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón

Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels?

Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen.

Wie arbeiten Sie an einem Roman?

Zafon Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.

In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das?

Zafon "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.

Wann haben Sie angefangen zu schreiben?

Zafon Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.

Was ist Glück für Sie?

Zafon Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.

Über den Autor

Carlos Ruiz Zafón Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.


© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ein Bestseller für gehobene Ansprüche
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Carlos Ruiz Zafón entführt uns wieder einmal in ein Barcelona voller Mythen, Geheimnisse und Überraschungen. Von der ersten Seite an schafft er es den Leser gefangen zu nehmen von dieser außergewöhnlichen Atmosphäre die seine Bücher charakterisiert. Ein Buch wie geschaffen um den kalten Wintertagen zu entfliehen in eine Welt auf der es solche schönen Orte wie der Friedhof der vergessenen Bücher gibt.
Es ist nach meiner Ansicht auf jeden Fall eine empfehlenswerte Anschaffung. Mir persönlich gefiel es noch besser als sein Vorgänger, aber das ist sicher Geschmacksache. Da hilft nur eines: selber lesen.
Fantastische Sprache, tolle Atmosphäre, ABER....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Barcelona vor dem Bürgerkrieg. Der Leser begleitet den jungen Autor David Martin, der nach einer harten Zeit als verkannter Schriftsteller ein verlockendes Angebot eines undurchsichtigen Verlegers erhält und diesem nicht widerstehen kann. Eine Geschichte, die sehr tief in die dunklen Abgründe der Menschen und der Stadt abtaucht, durch einen wahnsinnig tollen Sprachstil überzeugt, aber leider auch einige Schwächen aufweist!

Nach dem Erfolg des Buches "Der Schatten des Windes" legt Zafón nun einen weiteren Roman vor, der vom Stil sehr an den Vorgänger erinnert. "Der Schatten des Windes" gehört zu dem besten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gehört habe, dass Zafón ein neues Buch geschrieben hat.

Die Sprache ist wieder einmal fantastisch und auch die Übersetzung ist absolut gelungen. Ich kenne nur wenige Autoren, die es schaffen, dass man als Leser so tief in die Handlung eintaucht und meint, man könnte den Handlungsort mit allen Sinnen erleben. Auch die düstere Atmosphäre ist sehr intensiv beschrieben. In dieser Hinsicht ist "Das Spiel des Engels" wirklich ein Genuss, der absolut überzeugen kann.

Auch die Geschichte ist grundsätzlich spannend und die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben. Durch die "Ich-Form" kann man sich gut in die Hauptperson hineinversetzen, was mir sehr gut gefallen hat. Leider dauert es sehr lange bis die Handlung richtig in Schwung kommt. Es geschehen zwar zu Beginn immer wieder mysteriöse Vorfälle, die dann jedoch nicht aufgelöst werden und auch am Ende nicht mehr aufgegriffen werden, so dass man sich manchmal fragt, welchen Sinn dieses Handlungselement hatte. Im letzten Drittel des Buches nimmt das Tempo so enorm zu, dass es teilweise zu überladen wirkt.

Insgesamt bin ich bei dem Buch geteilter Meinung. Im Vergleich zum Vorgänger kann "Das Spiel des Engels" leider nicht mithalten. Dafür sind zu viele logische Lücken und der Handlung fehlt manchmal der rote Faden, daher war es manchmal schwer zu folgen. Dennoch ist das Buch sehr kurzweilig gewesen und hat mich durch den Stil gefesselt, daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen!
Ein Meisterwerk mit Suchtwirkung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zafón ist ein Magier. Niemand, wirklich niemand schreibt wie, Zafón ist unerreicht. Man würde meinen, daß gar nicht möglich ist, was ihm gelingt: ein Buch zu schreiben, das zugleich ein packender Thriller, eine zutiefst bewegende Liebesgeschichte und ein großartiger Barcelona-Roman ist. Literatur und große Unterhaltung in einem! So ist "Spiel des Engels" ein Buch für wirklich (fast) jede und jeden, das ist die besondere Leistung des Autors. Geschrieben in einer wunderschönen Sprache, die einen ganz eigenen Klang hat. Es ist ja ein Klischee zu sagen, daß man mit einem tollen Buch nicht mehr aufhören kann, wenn man mit dem Lesen einmal begonnen hat - aber hier trifft es ganz zu. Es macht sofort süchtig (ich würde also nur an einem freien Wochenende mit der Lektüre beginnen). Das begeisterte Lob der vielen Kritiker ist vollkommen gerechtfertig! Wie gesagt: Ein absolutes Meisterwerk.
Als wäre ich in Barcelona
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Obwohl ich die Stadt noch nie im Leben betreten habe, habe ich wieder mal das Gefühl der geheimnisvollen und zugleich schönen Barcelona sehr nahe zu sein.
Das erste Mal war es als ich Der Schatten des Windes gelesen habe und diesmal geschieht es dank dem Das Spiel des Engels.

Der Autor, Carlos Ruiz Zafon, bleibt seiner Erzählweise und seinem Still treu. Die Geschichte von David Martin, einem Schriftsteller, hat viele Ähnlichkeiten mit dem Weltbestseller und doch ist sie an sich außergewöhnlich und eindrucksvoll.
Der Junge wird mutterlos von einem gewalttätigen Vater großgezogen. Nach dem dieser ermordet wird, findet sich der Knabe unerwartet unter der Betreuung eines reichen Spaniers Don Pedro, der aus der Ferne seine harten Schritte ins Erwachsenenleben beobachtet und beim Bedarf unterstützt. Davids erste Romane entsprechen bei Weitem nicht seiner eigenen Vorstellungen, doch sie finden einen Kreis von treuen und begeisterten Lesern. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Andreas Corelli, der den Jungen mit einem Angebot lockt, das dieser nur sehr schwer ablehnen kann.

Der Friedhof der vergessenen Bücher scheint hier zuerst keine so große Rolle zu spielen. Doch als sich ergibt, dass David aus dieser umfangreichen Büchersammlung gerade das Buch auswählt, das mit seinem bisherigen Leben in enger Verbindung steht, setzen sich die Puzzeln zu einem Ganzen zusammen. So wird dem Leser langsam klar, dass Zafon nichts dem Schicksal überlässt, sondern alles raffiniert und sehr durchdacht handelt.

Verständlicherweise kommt Das Spiel des Engels um den Vergleich mit dem Schatten des Windes nicht drum herum.
Fakt ist, dass es sich bei dem neuen Buch zeitlich um einen Vorgänger des Bestsellers handelt, was zu einer Konfrontation der beiden Werke führt.
Nicht nur das Motiv des Friedhofs taucht wieder auf. Auch die Familie Sempre trifft man bei Gelegenheit. So erfährt der Leser zum Beispiel wie die Eltern von Daniel Sempre zueinander gefunden haben.
Beide Protagonisten, David und Daniel geraten in Geschichten, die dessen Leben aus dem Fugen bringen. Die Suche nach Antworten wird für die zwei genauso abenteuerreich wie gefährlich. Trotz dieser Gemeinsamkeiten, ähneln sich die beiden nur bedingt. Meiner Meinung nach gleicht der David eher dem rätselhaften Schriftsteller Julian Carax (aus dem Schatten des Windes).

Einer der etwas ganz Neues bei dem Buch erwartet wird wahrscheinlich enttäuscht.
Die Parallelen zum Schatten des Windes lassen sich nicht leugnen.
Das Einzige was mich an dem Buch stört, ist die Tatsache, dass ich diesmal kein gruseliges Gefühl beim Lesen erlebt hatte. Trotzdem fesselt die Lektüre vom Anfang bis zum Ende. Und für die windigen Herbstabende ist es sicher sehr zu empfehlen.
Großartiger Roman!!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Roman ist meiner Meinung nach einfach großartig! Ich hatte etwas Angst, das nach dem "Schatten des Windes", dieser Roman einfach nicht an den Vorgänger ranreicht - aber Pustekuchen! Volles Programm Spannung, Mystik, Freundschaft, Verrat, Liebe... Ich hatte beim Lesen stellenweise wirklich Herzklopfen und war so angespannt, weil es so spannend und fesselnd ist und man kann gar nicht abwarten - was passiert als nächstes? Bemerkenswert finde ich mal wieder wie sehr die Liebe zu Barcelona und die Liebe zur Sprache und den Worten als Solches vom Autor eingebunden wird. Wenn man sich diesem Buch "hingibt", sind alle Seiten irgendwie besonders. Tolles, tolles Buch... Unbedingt lesen!!!!!!!!!!
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Produkt-Bild: Feuchtgebiete

Feuchtgebiete von Charlotte Roche

Broschiert von Dumont Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 11,49

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3832180575, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 22., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Feuchtgebiete

5 Kundenrezensionen:

Nichts besonderes...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Auch ich habe mich von dem "Hype" um dieses Buch neugierig machen lassen. Die einen fanden es total ekelig, die anderen waren begeistert. Und da ich die Autorin mag, habe ich es mir gekauft. Allerdings muss ich sagen, dass meine Reaktion nach dem Lesen eher ein Schulterzucken nach dem Motto "Und jetzt?" war. Weder hat mich das Buch angeekelt noch bin ich begeistert. Vielmehr fehlt mir das Gefühl, dass mir das Lesen dieses Buches irgendwas gegeben hat. Schade eigentlich. Aber was andere Leute so mit ihren Körperflüssigkeiten veranstalten, interessiert mich nicht wirklich und die Person selber kommt dabei ein bißchen Kurz. Sicher muss man erstmal den Mut habe, ein solches Buch zu veröffentlichen... aber das ist auch das Einzige, was mich ansatzweise daran beeindruckt.
Gut für die PR - langweilig für den Leser
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nachdem das Buch viel diskutiert wurde, musste ich es natürlich auch lesen um mitreden zu können.
Die Geschichte ist schnell erzählt: jugendliche, sexbessene, mutterverachtenden Tochter wird operiert, verliebt sich in den Pfleger....
Das Buch ist gespickt von eckligen Beschreibungen, frivolen Sexgeschichtchen und um Aufsehen heischenden Details.
Charlotte Roche ist gelungen sich mit einem Buch ins Gespräch zu bringen, das ohne wirklichen Inhalt auskommt. Respekt dafür. Man sollte sich nicht über den absolut übertriebenen Inhalt aufregen und das Buch statt dessen links liegen lassen. Lohnt sich nicht!
Bevor ich den Scheiß lese, bohr ich mir ein Loch in Kopf
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Feuchtgebiete So ein kranker Scheiß, schade das man mit so etwas auch noch Geld verdienen kann.
Dr. Freud hätte seine Freude daran
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als ich sah, das dieses Buch die Büchercharts stürmte und wochenlang auf Platz 1 war, dachte ich mir, das kannst du auch lesen. Ein Fehler wie es sich im nachhinein herausstellte. Dieses Buch ist sein Geld nicht wert. Es ist weder vergnüglich, noch amüssant. Es ist in einer sehr seichten Art geschrieben, und sehr viel mit Worten und Berichten unter der Gürtellinie versehen. Einen eigentlichen Kern hat das Buch leider auch nicht, oder sollte man meinen, das der Kern der Geschichte die junge Frau ist, die mit sich selbst im Grunde nicht klar kommt und psychologische Hilfe braucht. Oder ist dies beabsichtigt? Für Dr. Siegmund Freud währe es ein reines Vergnügen dieses Buch zu lesen und vielleicht sogar mit der Autorin bei einer Tasse Tee jenes Werk zu ergründen.
eigentlich NULL sterne - purer schwachsinn
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
so, das ist meine erste rezension.
ist zwar "nur" ein weiterer "1-sterne" eintrag, aber vielleicht hält den ein oder anderen, dass vom kauf ab.

also, wie im titel schon geschrieben: das buch ist nicht mal einen stern wert.

ich hab mir von minute zu minute immer öfter gedacht, wie "krank" muss man sein, um sowas zu schreiben.....
es ist nicht der ekel (wieso auch bei nem buch), sonder das buch hat nicht mal den ansatz einer sinnvollen handlung und hat nicht einen hauch von realtität!
man kann sich auch in alles und jedem etwas sinnvolles hineininterpretieren, aber bei dem buch völlig daneben. (wegen den 5sterne gebern)
ich frage mich: wollte die schriftstellerin zeigen, dass sie so allerlei ausdrücke und phantasien hat?!

zum glück, hab ich mir das hörbuch nur ausgeliehen und werde es auch weiterleihen (damit sich andere auch das geld dafür sparen können) hätt ichs bezahlt, hätt ich mich richtig geärgert.
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Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,02

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck
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5 Kundenrezensionen:

Habe vom Hörbuch mehr erwartet
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Leider kann ich mich den fast durchweg positiven Rezensionen nicht anschliessen.
Ralf Schmutz' Vortragsstil ist authentisch und bestimmt kommt er live besser rüber. Der Inhalt "unsere Stubentiger" ist an sich witzig aber der Inhalt ist seicht und banal, aufgrund der Übertreibungen fehlen mir die aha-Effekte und die Pointen zünden nicht. 3 Schmunzler sind einfach zu wenig für über 3 Stunden Hörbuch! 2 Sterne für das witzige Thema und den engagierten Vortragsstil.
Nicht in der Öffentlichkeit lesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man sollte dieses Buch tunlichst nicht in der Öffentlichkeit lesen. Man könnte sonst seltsame Blicke ernten, wenn man lautstark lachen muß, weil man in der einen oder anderen Szene die eigene Fellnase wiedererkennt.

Die Beschreibungen des Zusammenlebens mit Minka sind einfach köstlich. Auch die vielen guten Tips, die man im Buch immer wieder erhält, sind beachtenswert oder zumindestens zum Schmunzeln.

Die Anschleichszene an ein Salamiebrot samt Skizze ist einfach nur genial.

Ich kann das Buch jedem Katzenbesitzer nur empfehlen
Ein absolutes Muss!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch Zufall bin ich bei amazon auf dieses Buch gestoßen- und habe lange überlegt, ob ich in diesem Fall dem Hörbuch den Vorzug geben sollte. Zwar fand ich Ralf Schmitz eher etwas anstrengend, aber wenn er sich die Mühe schon macht, es selbst zu lesen - warum nicht doch ein paar Euro mehr ausgeben? Nach zwei Tagen hielt ich die CDs in Händen und hab sie sofort im Auto in den CD-Player eingelegt. Und bin danach aus dem Schmunzeln, nein, aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen! Ich hab sowohl meine beiden Fellnasen (ich bin erst seit 8 Monaten "Katzenpersonal") erkannt als auch mich selbst (oh weia, in mir ist sogar ein bißchen Wiebke!!). Auch aufgeschlossene Nicht-Katzenpersonaler können hier sehr wohl auf ihre Kosten kommen, wenn sie sich auf das Thema Katzen einlassen können. Für mich ist dieses Buch jedenfalls das beste, was ich bislang zu lesen, äh, hören bekommen habe! Eins Plus mit Sternchen!!! Vielen, vielen Dank, Ralf Schmitz!!!!!!
Eher langweilig ;-)
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich weiss auch nicht, was genau ich mir von diesem Buch erhofft hatte, aber ich finde es ehrlich gesagt, eher langweilig. Natürlich sind die Anekdoten über Schmitz' Katze Minka und andere Katzen lustig geschrieben - aber im Grunde genommen nichts Besonderes (außer für Ralf Schmitz). Die Geschichten kennt jeder, der eine/n Katze/r Zuhause hat, weil sie/er dies alles selbst "mitgemacht" hat und wenn nicht gerade Ralf Schmitz dieses Buch geschrieben hätte, wäre es wahrscheinlich auch nie veröffentlicht worden (weil es wohl niemanden interessiert hätte). Ich wünsche der Katze Minka ALLES GUTE und dass sie noch viele weitere "Abenteuer" erleben darf !
Sehr enttäuschendes Buch
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Um es vorneweg zu sagen: Ich bin ein riesiger Katzenfan, habe zwei und habe schon viele lustige Bücher über Katzen gelesen. Das hier fand ich langatmig und sehr langweilig. Ich glaube, ich habe ein Mal gelacht. Der Witz war mir einfach zu platt, die Geschichten zu oft erzählt und die Bilder zu schlecht. Mein Gott, da gab es dann das Kitler-Kätzchen und das Kätzchen, das aus dem Kürbis schaut...
...Witze, die es seit JAHREN im Internet gibt. Echt schlecht. Schade.
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Produkt-Bild: Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-Adventskalender

Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-Adventskalender

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-Adventskalender

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell!
„Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt!
Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte...
Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ich bin begeistert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In der Vorweihnachtszeit ist es immer dasselbe. Stress, Hektik und keine Zeit für garnichts. Außerdem braucht man tausend Geschenke für mindestens zweitausend Menschen, die einem wert und teuer sind. Die Geschenke allerdings sollten weniger teuer, dafür aber umso origineller ausfallen. Da kommt mir dieses Buch gerade recht. Ich selbst habe es (das muss ich gestehen) an drei Abenden ausgelesen, das liegt aber sicherlich nur daran, dass ich schon vor der Adventszeit damit angefangen habe.
Also, um es kurz zu machen: Wenn Sie eine Krimifan kennen, von dem sie nicht so genau wissen, welche Sorte er bevorzugt (es ist in diesem Metier ja wie mit den Pralinen, man kann sich schon sehr vertun ...), dann greifen Sie hier zu. Es lohnt sich.
Spannende Geschichten und ein tolles Geschenk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Immer wieder zur Weihnachtszeit schauen meine Frau und ich nach den passenden Geschenken für das Wichteln mit unseren Arbeitskollegen (traditionell am Samstag vor dem 1. Advent). Letztes Jahr sind wir mit dem Krimi-Adventskalender von Glönne, dem tollen Fußball-Buch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten" und "Mein Ich und sein Leben" von "unseren" beiden Bochumern Redelings und Goosen sehr gut angekommen - und wurden geradezu dazu aufgefordert, diese Kombination dieses Jahr zu wiederholen. Als Geschenk ist der Krimi also nur zu empfehlen!
Mal was anderes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich nicht immer nur Geschichten, wo alles friedlich und harmonisch abläuft, ein wirklich geniales Buch und eine super Geschenksidee, oder einfach zum Selber schenken!!
Der Adventkalender ist eindeutig zu kurz ....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider hat das Buch nur 24 Kurzgeschichten, also für jeden Tag im Advent eine. Ich hatte mir auch ganz fest vorgenommen, wirklich nur eine Geschichte am Tag zu lesen.....am dritten war dann der Spass vorbei und ich hab eine Geschichte nach der anderen "verschlungen" (so wie als kleines Kind, wenn man einfach nicht begreifen wollte das es nur ein Kästchen zum Aufmachen gibt, aber ihr kennt das ja ;-))

Die Geschichten sind witzig und spannend geschrieben und die Titel sind immer nach bekannten Weihnachtsliedern gewählt. Alles in allem ein super Buch. Es eignet sich aber also vor allem für "Lesefaule" die gerade mal eine Kurzgeschichte schaffen, aber wer weiß, vielleicht können sich die dann auch nicht mehr "bremsen".....
enttäuscht vom Adventskalender
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Leider habe ich von einem Kalender was anderes erwartet... Die Geschichten mögen zwar ganz nett sein, aber bei einem Kalender geht es doch ums Türchen aufmachen! Hier gibts nur 24 Geschichten, die man nacheinander lesen kann, das finde ich wirklich sehr schade.
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Frühling und so von Rebecca Martin

Taschenbuch von Anais
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 6,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3896025473, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Frühling und so

5 Kundenrezensionen:

Besser als Feuchtgebiete!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fand Feuchtgebiete interessant, aber ich habe mich ein paar mal schon richtig ekeln müssen. Da wurden Szenen beschrieben, wo einem das Essen wieder hochkommt. Bei Frühling und so ist das nicht so. Dort wird eigentlich das Leben, auch bzw. vorallem in sexueller Hinsicht, eines Teenagers beschrieben. Und es erscheint schon glaubwürdig, wenn man sich die Teenager heute anschaut. Sie sind offener als früher. Würde sagen, nicht mehr so verklemmt. Probieren Sachen aus. Hier wurde aber nicht nur der Sex beschrieben, sondern auch die Gefühle. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde es auf alle Fälle irgendwann mal wieder aus meinem Bücherregal hervorholen.
Kategorie: Bücher, die die Welt nicht braucht...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Um im allgemeinen Feuchtgebiete-Hype mit dabei zu sein wurde dieses Buch wohl geschrieben.

Eine Aneinanderreihung pubertärer Gedanken, ohne richtigen Sinn und Inhalt und ein Schuss Erotik (?) oder wie auch immer man das bezeichnen soll...

Rebecca Martin hätte gut daran getan, dieses Buch, dass in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt ist und das Liebesleben eines Teenagers ziemlich verworren schildert, vorher einem Test-Publikum zu präsentieren.

Wenn das ein Spiegelbild unserer Teenagergeneration sein soll: gute Nacht!
Sprachlos!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
4 Bücher haben mich dieses Jahr absolut begeistert: dieses Buch, Feuchtgebiete von Charlotte Roche und Mariposa. Erotischer Roman und Des Engels Hure: Erotischer Roman von Darja Behnsch. Spitzenbücher!
Ich finde es absolut zwingend, dass ein Buch nicht nur eine spannende Geschichte hat und sich die Handlung geschickt durchs ganze Buch zieht, vielmehr erwarte ich von einem Buch, dass dessen Inhalt anders ist, wenn man so will, dann auch bizarr. Normale Geschichten liest man andauernd. Ich will aber außergewöhnliche Geschichten lesen, eben etwas anderes. Und diese Bücher sind eben so erfrischend anders. In Feuchtgebiete habe ich mich nur einmal geekelt, und das war, als sie Kotze getrunken hat. Hier bei Frühling und so findet man derart Ekliges Gott sei Dank nicht! Aber wenn man über diesen Tatbestand einfach mal drüber hinwegschaut, dann kann man sagen, allem in allem ein Buch, das sprachlos macht!
Überraschend anders - aber sehr lesenswert!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach zahlreichen Vergleichen mit "Feuchtgebiete" hat mich dann doch die Neugier gepackt und mich zum lesen dieses Buches animiert. Einleitend muss ich jedoch bemerken, dass mir Feuchtgebiete überhaupt nicht gefallen hat, ich aber dennoch neugierig war, wie eine so junge Schriftstellerin mit dem Thema umgeht. Schnell habe ich dann aber mitgekriegt, das "Frühling und so" eigentlich so rein gar nichts mit "Feuchtgebiete" zu tun hat. Während dort einfach nur das Vulgäre im Vordergrund stand, der Drang nach immer mehr ekelerregenden Szenen, geht es hier um Gefühle und Szenen, die das Leben eines jugendlichen Teenies in der heutigen Zeit zeigen. Vielleicht sollte man nicht sagen eines Teenies....eher bündelt Raquel die Erlebnisse, Gedanken und Ängste einer ganzen Gruppe Jugendlicher, wie sie wirklich tagtäglich gelebt werden. Für viele vielleicht übertrieben, ich finde jedoch eine sehr treffende und bemerkenswerte Darstellung. An den Schreibstil muss man sich anfänglich zwar gewöhnen, fängt aber mehr und mehr an die Gedanken nachzuvollziehen, die die Autorin den Lesern vermitteln möchte. Fazit: Feuchtgebiete einfach aus den Köpfen streichen und sich einfach bei diesem Buch auf was neues...anderes freuen.
Zu verworren für mich.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als ich über das Buch las, dachte ich mir das es endlich mal wieder eine Geschichte im Stil von Feuchtgebiete gibt und ich wieder was interessant Lustiges zum Lesen habe. Leider wurde ich enttäuscht. Die Sprünge in dem Buch zerreissen das Buch in einzelne Fäden, die sich einfach nicht zu einem gewebten Ganzen verbinden. Auch dachte ich, dass ich mit meinen 27 Jahren noch nicht soweit vom "Teenagersein" weg sein könnte, um mich nicht mehr in die Hauptperson versetzen zu können, leider belehrte mich dieses Buch eines besseren. In einer Rezension las ich, dass die Autorin das Buch besser einem Testpublikum vorgestellt hätte. Dem kann ich vorbehaltlos zustimmen, vielleicht hätte ich mir dann diese Enttäuschung sparen können.
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Produkt-Bild: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin von Eckart von Hirschhausen

Taschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,68

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499623552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 16., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Nett, nicht mehr....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dieses Buch sollte man tatsächlich als Kabarettprogramm eines Arztes sehen, das sich manchmal auf neueste Forschungsergebnisse in der Medizin bezieht, hauptsächlich jedoch humoristisch über den menschlichen Alltag sinniert und lästert.

Der durchaus feinsinnige Humor von Hirschhausens, drängt medizinische Fakten sehr stark in den Hintergrund, welche wenn überhaupt stark simplifiziert widergegeben werden.

Ist das schlecht? Nein, nicht unbedingt, vor allem wenn man weiß, was einem in diesem Buch erwartet.
Wer also den Schwerpunkt auf populärwissenschaftliche Erkenntnisse aus der Medizin gewürzt mit Hirschausens Humor setzt, wird hier enttäuscht. Der geneigte Leser sollte dann eher auf Bücher wie "Quirkologie" oder "Welcome to your Brain" setzen.
Wer jedoch Hirschhausens feinsinnige Art von Kabarett schätzt, wo auch mal medizinische Elemente vorkommen, der wird hier sicher gut bedient.

Drei Sterne als Kompromiss zwischen meinen enttäuschten Erwartungen und meiner Anerkennung für Hirschhausens netten Humor. Das Buch hatte ich übrigens nach drei Stunden fertig gelesen - also leichteste Lektüre.
Keine Langeweile
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Super Humor, man kann lachen, schmunzeln und sich in dem einen oder anderen Beispiel erkennen. Nur zu empfelen, hat mir wirklich spaß gemacht zu lesen.
sehr unterhaltsam
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Lustiges, unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das sich aufgrund der oft kurzen Kapitel gut lesen lässt - stellenweise herzhaftes Lachen inbegriffen.
Empfehlenswertes Buch, das genau das tut, was es soll: nämlich unterhalten!!
Interessanter Titel - ansonsten überwiegend langweilig!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Zugegeben der Buchtitel weckt Interesse, die Beiträge sind sehr großzügig gegliedert (bringt Seiten). Aber der Inhalt bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück, ein paar kleine Schmunzler; das war es dann auch schon.
Lustig mit der Lupe
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch gekauft nachdem es in der Buchsendung von Jürgen von der Lippe vorgestellt und angelesen wurde, naja, und da wurden die besten Teile wie die Piccoloooo Dame erwähnt, und diese und eine handvoll anderer Sachen unterhielten ähnlich gut. aber die leeren Seiten und Lückenbüßer welche dermaßen trocken und theoretischer nicht sein konnten ließen mich überblättern und überfliegen, denn meine Hausärztin kann dieses Fachthema lustiger interpretieren.
gut vermarktetes Buch, aber mir fehlt der durchgängige Humor, musste mich aufraffen es zu Ende zu lesen.
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Produkt-Bild: Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman

Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman von Uwe Tellkamp

Gebundene Ausgabe von Suhrkamp Verlag
Preis bei Amazon: EUR 24,80, Angebote ab EUR 20,90

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3518420208, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

Ein Jahrhundertwerk - nicht weniger!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist schlicht genial. Sprachlich ein Hochgenuss. Eine Geschichte voller Tiefe und Spannung. Die Geschichte ist geschickt komponiert, baut sich langsam auf, ohne dass es je langweilig wird. In den Kritiken liest man oft, dass das Buch mit seinen fast 1.000 Seiten zu dick sei. Stimmt nicht. Wer so schreibt, darf von mir aus auch Bücher schreiben die 5.000 Seiten dick sind. Ein Jahrhundertbuch. Nicht weniger.
Monumental
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist gewiss keine Lektüre zum Abschalten, sondern ein ebenso monumentales wie kühles und unbestechliches Panorama der untergehenden DDR. Mich beeindruckte der Umgang des Autors mit der Sprache, sein Bemühen um eine eigene Sprache, um noch nicht angenutzte Worte; wenn es auch mitunter zu Manierismen kommt. Über das Ätshetische hinaus fand ich auch meine DDR-Erfahrungen bestätigt.
Großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies ist für mich ganz klar ein Lesehöhepunkt dieses Jahres und weit darüber hinaus. Tellkamp gelingt es, die Atmosphäre der untergehenden DDR in einer Vielzahl von Stimmen und Perspektiven nicht nur nachvollziehbar, sondern geradezu fühlbar und schmeckbar zu machen. Er vermittelt einen Eindruck davon, wie es sich anfühlte, damals in Dresden zu leben. Ich bin sicher, daß man sein Buch noch in vielen Jahrzehnten als quasi historische Quelle zur untergehenden DDR lesen wird, genau so, wie man heute auch Fontane als Chronist des 19. Jahrhunderts liest.

Während man beim "Eisvogel" noch einige Schwächen des Autors Tellkamp entdecken konnte, ist mit dem "Turm" nun endgültig ein Großer der deutschen Literatur geboren.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Tellkamp, ad multos annos!
großartige Geschichtsschreibung, literarisches Versagen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Das Erinnerungsvermögen des Autors an eine längst vergangene Zeit ist geradezu überwältigend beeindruckend - toll für all die Leser, die ein historisches Interesse an diesem speziellen Sujet haben. Mir hat "Der Turm" als Geschichtsbuch und Erinnerungshilfe jedenfalls einige Freude bereitet...
Wer aber einen Roman von Format erwartet, wird enttäuscht. Wenn Sie "Die Korrekturen" mögen oder die Arbeiten von Siri Hustvedt oder die Erzählungen von Raymond Carver, kurz: Bücher, die einem eine ganze Welt schenken, werden Sie diesen Roman wahrscheinlich hassen.
"Der Turm" schenkt dem Leser keine Welt, weil gar nicht klar wird, was er überhaupt erzählen möchte (mal abgesehen vom chronistischen Anspruch des So-war-es-in-der-DDR). Vergeblich kämpft man sich durch die 973 Seiten auf der Suche nach Handlung oder gar Spannung. Zwischen obsessiven Beschreibungen von Orten in einer Sprachgewalt, die anstrengend ist und dennoch kraftlos bleibt, stößt man auf lahme Dialoge, die manchmal sogar zum Fremdschämen einladen. Die Figuren bleiben leblos und holzschnittartig. Es bedeutet mir nichts, daß diese Welt, diese Figuren, diese Dialoge womöglich historisch verbrieft sind - ein Roman braucht mehr. Ich schließe mich gerne der Empfehlung eines Vorrezensenten an: "Die Insel" von Matthias Wegehaupt leistet da deutlich mehr.
Für den geschichtlich interessierten Leser wird "Der Turm" dennoch eine interessante Lektüre sein.
Schreibdurchfall
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Eine große Enttäuschung! Bei mir herrscht totales Unverständnis darüber, wie dieses Blendwerk ausgezeichnet werden konnte. (Merke: nur weil einer die DDR behandelt, 1000 Seiten vollkriegt und den Thesaurus-Deluxe auf seinen Rechner geladen hat, ist er noch kein guter Autor.) Nee, wirklich: Handlung irrelevant, Dialoge flach und tot, Figuren aus Pappe. Und der angebliche Stil ist ein Riesenbluff: Tellkamp schreibt unkontrolliert, manieriert, gefallsüchtig, faselt beliebig, kriegt kein sauberes Bild hin, weil sprachlich schlampig, er hat kein Gespür und keinen Respekt für die Bedeutung seiner Worte - kurz: heftiger Schreibdurchfall das Ganze.
Eine regelrechte Beleidigung finde ich aber den Vergleich zu den Buddenbrooks - eine Beleidigung für Thomas Mann. Denn obwohl der mit den Buddenbrooks formal noch nicht zu seiner Höhe gefunden hatte, obwohl sein Stil streitbar und reaktionär ist: in den Buddenbrooks leben die Figuren! Sie sind nachvollziehbar, sensibel, ergreifend und meist frei vom Klischee gestaltet. Und die Atmosphäre stimmt, weil Herr Mann die deutsche Sprache beherrscht und respektiert - im Gegensatz zu Herrn Tellkamp, von dessen Buch - ich wette - in fünf Jahren niemand mehr sprechen wird!
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Produkt-Bild: Gegensätze ziehen sich aus: Roman

Gegensätze ziehen sich aus: Roman von Kerstin Gier

Broschiert von Lübbe
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404159063, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Eigentlich könnte Constanze glücklich sein. Sie ist mit dem Anwalt Anton liiert, der im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann morgens nicht nach Komposthaufen riecht, sondern so frisch nach gebackenem Bot, dass man am liebsten in ihn hineinbeißen möchte. Sie ist das Oberhaupt einer fünf- bis sechsköpfigen Patchworkfamilie, in die sich eigentlich auch Antons sechsjährige Tochter Emily prima einfügt -- auch, wenn sie Constanze wie ihre Vorgängerinnen „wegmachen“ will und ihrem vierjährigem Sohn Julius weiszumachen sucht, dass er unter einer unheilbaren Krankheit leidet, die sein Hirn schrumpfen lässt. Und dann kommt ihre Freundin Trudi auch noch auf die glorreiche Idee, in ihrem Viertel einen Schuhladen namens „Pumps und Pomps“ aufzumachen. Denn nicht Männer, Schuhe machen laut Trudis Aussage Frauen glücklich. „Ich habe die Idee“, sagt Trudi. „Und du hast das Geld.“
Aber nur mit Schuhen und ganz ohne Männer kann man auch nicht glücklich werden in einem Leben, in dem sich viel um Krabbelgruppen, Mütterselbsthilfegruppen und resolute Frauen mit dem schrecklichen Namen Hittler dreht. Da kann man eigentlich nur in diverse Fettnäpfchen treten. Und dann hat Anton auch noch das Gefühl, dass es so mit Constanze und ihm nicht weitergehen kann und er nicht nur ihre Eltern kennen lernen will, sondern sie auch gleich gemeinsam ein eigenes Haus kaufen sollten. Droht jetzt Constanzes ganzer Lebensplan (welcher Lebensplan eigentlich?) in die Brüche zu gehen?
Gegensätze ziehen sich aus ist ein weiterer „Mütter-Mafia-Roman“ aus der Feder von Bestsellerautorin Kerstin Gier, und es ist vielleicht ihr bester. Jede Mutter jedenfalls wird sich in dem Alltagschaos, das der Heldin zwischen Kindern, Liebe und verhasstem Golf-Spiel wiederfährt, ein wenig wiederfinden. Davon lebt ja derlei Literatur: Dass man merkt, dass das Leben der anderen noch chaotischer ist als das eigene. Und dass man darüber hinaus lernt, über sich selbst zu lachen. Gegensätze ziehen sich aus jedenfalls ist witzig genug dazu. Vielleicht kein ganz großer Roman, aber beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Einfach urkomisch und voller Wahrheit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kerstin Gier hat eine geniale Art zu schreiben und Wahrheiten auf den Punkt zu bringen.
Ich habe mich fast gekugelt vor Lachen und kann das Buch nur empfehlen.
Totlach-Garantie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin inzwischen richtig süchtig nach den Mütter-Mafia-Romanen geworden!
Schon die Müttermafia und die Patin waren total komisch, aber dieses Buch hat die beiden Vorgänger fast noch übertroffen.
Habe die Bücher immer im Zug gelesen und mich dabei schier kaputt gelacht! Die anderen Leute haben mich bestimmt schon für bekloppt gehalten. Hoffe und warte ganz stark auf eine Fortsetzung!
Weiter so Kerstin Gier
Was macht Frauen glücklich?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schuhe... und natürlich das neuste Buch von Kerstin Gier!

"Gegensätze ziehen sich aus" ist super witzig, toll zu lesen und man will es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich habe die beiden ersten Romane der Mütter-Mafia schon vor längerer Zeit gelesen und kann diese ebenfalls wärmstens empfehlen.
Selbst wenn man nicht Mutter ist, kann man sich sehr gut in die Personen hineinversetzen.

Und "hoffentlich gibt es AUCH noch einen vierten Band" ;-)
Wenig lebensecht!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
"Gegensätze ziehen sich aus" ist das erste Buch, dass ich von Kerstin Gier gelesen habe. Leider kann ich die Lobeshymnen nur mäßig verstehen...... Hier handelt es sich um eine Patchworkfamilie auf höchstem Niveau. Mann arbeitet als Scheidungsanwalt (klar!!!), fährt Jaguar (ein Traum!!!), riecht auch morgens unglaublich gut (logisch!) und bringt seine 6 jährige Tochter Emily mit in die Beziehung ein, die im Laufe des vorhersehbaren Buches von der "Stiefmutterhasserin" zur zahmen und liebenden Stieftochter mutiert. Anton liebt Conztanze von ganzem Herzen, möchte die ganze Familie vereint im 2,5 Mio. Haus sehen und schleppt seine verehrte mit zum geliebten Golf. Conztanze ihrerseit hat durch die Scheidung vom ersten Mann (Oberstaatsanwalt, ist doch klar!), ein kleines Vermögen geerbt, dass sie finanziell völlig unabhängig macht. Nun, die ganze Geschichte ist gut für "Pretty-Woman-Fans", macht leider nur mäßig Spaß. Es handelt sich einfach um ein modernes Märchen. Trotzdem kann man verstehen, dass sich so viele Frauen gerne in Conztanzes Leben hineinversetzen und davon Träumen, dass auch ihr Lebensgefährte als nächste Reise eine Wohnmobiltour durch Amerika vorschlagen wird...........
Wieder gut gelacht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch in diesem Teil hab ich wieder viel gelacht und war traurig als ich das Buch durch hatte. Allerdings könnte ich mir auch eine Fortsetzung gut vorstellen ;-).
Ich fands witzig wie die Vorgänger und wie überhaupt alle Bücher von Kerstin Gier. Ich freu mich schon aufs nächste :-)
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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David Precht

Broschiert von Goldmann HC
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,32

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442311438, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
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5 Kundenrezensionen:

Der Titel ist leider das beste
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Angelockt durch den witzigen Titel habe ich mir das Buch spontan gekauft, aber ehrlich gesagt nicht zu Ende gelesen. Wer sich ein bißchen auskennt mit philosophischen und naturwissenschaftlichen Fragen, langweilt sich ab der ersten Seite. Und wer sich weniger auskennt, sollte besser Sofies Welt lesen. Das ist um Längen geistreicher und vor allem unterhaltsamer geschrieben. An diesem Werk dagegen ist der Titel das Witzigste, und der stammt nicht einmal von dem Autor selbst, wie er ehrlicherweise gleich am Anfang zugibt. Alles andere ist weder interessant geschrieben noch originell. Ich weiß jetzt immer noch nicht,wer ich bin, sondern nur, wieviel Geld ich für das Werk ausgegeben habe. Beim Aufräumen habe ich es gleich wieder entsorgt. Den einen Stern gebe ich für den immerhin löblichen Versuch, den anderen dafür, dass wenigstens kein Quatsch drinsteht.
gute Anregungen auf der Suche nach eigenen Antworten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Um es gleich vorneweg zu sagen: Dieses Buch gibt keine Antworten auf die letztendlichen Fragen, aber einen schönen und verständlich geschriebenen Überblick auf die Suche im Laufe all der zurückliegenden Jahrhunderte. Sicherlich gibt es fundiertere Werke, aber Precht hat für eine breitere Allgemeinheit geschrieben und dies gelingt ihm durchaus unterhaltsam. Er regt zum Nachdenken an und überrascht mit Themen, die man in einem solchen Buch eher nicht erwartet hätte: Wie sollen wir mit Menschenaffen umgehen?; Dürfen wir Tiere essen? Brauchen wir Eigentum?

Neben der philosophischen Reise gibt es auch immer wieder Einblicke auf die neueren Erkenntnisse der Hirnforschung und die dadurch ausgelösten Veränderungen der philosophischen Sichtweisen.
Precht hüpft von einem Thema zum nächsten und hat dabei keinen chronologischen Anspruch. Am Ende des Kapitels wird immer ganz geschickt zum nächsten übergeleitet.

Das Buch ist in drei große Absätze unterteilt:
1. Was kann ich wissen? .. die klassische Frage der Erkenntnistheorie; wo sind die Grenzen unseres Nachdenkens über uns selber und die Zusammenhänge der Welt.
2. Was soll ich tun? .. hier geht es um Moral und Ethik. Was ist gut, was ist böse. Welche Themen beschäftigen uns diesbezüglich als Mitglied einer Gesellschaft?
3. Was darf ich hoffen? ... Fragen nach Glück, Liebe, Gott, den "Sinn des Lebens"

Interessant fand ich, welch großen Raum der Utilitarismus im Buch einnimmt. Ansonsten doch wohl eher eine philosophische Randerscheinung, oder? Besonders nett: die Anekdote mit Mr. Spock.

Wenn man Kant noch nicht im Original durchgelesen hat, aber sich trotzdem für seine und anderer Philosophen Grundgedanken interessiert, ist man bei Precht nicht verkehrt. Noch etwas tiefer und strukturierter steigt jedoch Wilhelm Weischedel in "Die philosophische Hintertreppe" in die Materie ein. Spielerischer kann man es wiederum bei "Sophies Welt" von Jostein Gaarder haben.
Ein toller Precht?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mit Verspätung wollte auch ich erfahren, was ein junger, gut aussehender Philosoph, Journalist und Romanschreiber Neues aus dem Reich der Hirnforschung zu erzählen hat. Denn immerhin wird im Klappentext angekündigt, der Bestsellerautor sei in den Neurowissenschaften auf dem neusten Stand und nehme seine Leser auf eine kluge, humorvolle und unterhaltsame Entdeckungsreise mit. Die überschwängliche Empfehlung von Elke Heidenreich trug wenig dazu bei, dass ich das Angebot annahm, da wir offenbar selten die gleichen Helden verehren. "Wer bin ich?" Auf die Frage aller Fragen umfassend Antworten zu bekommen, ist Reiz genug, in Prechts Buch zu schmökern. Gelohnt hat sich der Aufwand allerdings nur bedingt.

Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Für diese drei Ordnungskategorien hat sich Richard David Precht entschieden, um seine Leser durch die gewaltige Stoffmenge zu führen. Zudem scannte er die Geistesgeschichte nach geeigneten Helfern durch, die dem Reiseleiter zudienen sollen. Aber da beginnt bereits das Problem. Selbst Teilnehmer, die schon vielen der zitierten Autoren zuhörten, werden Mühe haben, vor lauter Stimmengewirr noch klar denken zu können. Dabei wäre doch genau das die Absicht des Autors. Und so wurde ich das Gefühl schon bald nicht mehr los, Herr Precht wolle mir vor allem zeigen, welch toller Hecht er selber ist. Nun sagt Quantität bekanntlich wenig über Qualität aus. Und zur Beweisführung des eigenen Weltbildes sollte man nicht unbedingt Nobelpreisträger in den Zeugenstand rufen, die ihre Auszeichnungen vor einem halben Jahrhundert erhielten. Vor allem nicht, wenn es um ein Wissensgebiet geht, dessen Erforschung relativ jung ist.

Philosophen, die meinen, in der Physik ebenso zu Hause zu sein wie in allen anderen Naturwissenschaften, überschätzen sich. Auch wenn ich interdisziplinäres Forschen wichtig finde, stößt mir mentale Rosinenpickerei auf, wenn mit dieser Methode suggeriert wird, die Wahrheit habe irgendetwas mit der Durchschnittsmenge verschiedener Ansichten zu tun. Selbst wenn der neue James Bond nicht mehr auf den klassischen Dry Martini schwört, sind mir einfache Drinks noch immer lieber als effektvoll inszenierte Mixgetränke mit unzähligen Zutaten. Ich glaube auch nicht, dass der Leser dieses Buches am Schluss weiß, was ihm Precht vorgesetzt hat. Gerade weil sich Richard David Precht so stolz auf die Hirnforschung beruft, sollte er wissen, was von seiner wilden Mixtur in den Köpfen hängen bleibt. Nämlich wenig bis nichts. Oder allenfalls der irrtümliche Glaube, man wisse nun Bescheid, wer man sei.

Mein Fazit: Ganz ohne Zweifel verfasste der Autor ein Buch, das auf großes Interesse stößt. Aber das heißt noch nicht, er könne die geschürten Erwartungen auch wirklich erfüllen. Mir ist der Stil zu salopp, die Beweisführung zu fahrig und der Autor zu selbstverliebt, um das Buch mit der gleichen Begeisterung weiterzuempfehlen wie Elke Heidenreich und andere Fans von Richard David Precht. Vielleicht fehlen mir aber ganz einfach die richtigen Brillen, um das zu entdecken, was so viele zu überzeugen scheint. Drei Sterne betrachte ich als Verlegenheitsnote.
Philisophische Reise durch eine interessante Welt voller Fragen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Titel ist mir schon lange ins Auge gefallen, da ich ihn echt sehr witzig und originell finde. Normalerweise befasse ich mich nicht mit dem Thema Philosophie und nachdem ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen habe, dachte ich, dass ich nicht unbedingt weitere Bücher darüber lesen würde. Zwar fand ich auch Sofies Welt schön und die Geschichte hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, aber es konnte mich nicht ganz für dieses Thema gewinnen. Und was Gaarder wohl anregen, aber nicht vertiefen konnte, hat Precht nun geschafft. Er konnte mich mit "Wer bin ich und wenn ja, wie viele" richtig für die Philosophie begeistern und interessieren. Mit den vielen bekannten Philosophen und ihren "infrage stellen", wurde ich sehr zum Nachdenken angeregt und einiges werde ich wohl nun auch mit anderen Augen betrachten. Deswegen ist dies auch ein wertvolles Buch für mich geworden, eben weil dieses Fragen stellen echt Bedeutung bekommen hat, da ich persönlich (und da werde ich nicht die Einzige sein) vieles als normal und natürlich ansehe, ohne es zu hinterfragen.

Außerdem ist dieses Buch fesselnd geschrieben und sehr interessant. Nie erschien es mir langweilig oder gab mir das Gefühl, an dieser Stelle hätte es kürzer sein können. Dabei wird hier keine Geschichte erzählt, sondern hier wird fast nur auf die Philosophie eingegangen. Aber auch andere Bereiche werden mit der Philosophie verbunden, wie Soziologie, Biologie, Psychologie, Theologie und Forschung, wobei der Autor immer verständlich bleibt. Ganz besonders geht er auf das Thema Hirnforschung ein und wirft auch auf diesem Gebiet viele Fragen auf, über die ich nie nachgedacht hätte, obwohl es sehr beeindrucknd auf mich gewirkt hat.

Über bekannte Philosophen werden kurze Biografien eingebaut, welche meistens ein neues Kapitel einleitet, wie z.b. von Nietzsche, Descartes, Mach, Wittgenstein, Kandel, Schopenhauer, um nur einige bekannte zu nennen. Dabei hat Precht es geschafft, ein gutes Bild von ihrer Arbeit und ihrem Leben zu schaffen. Der Bekanntheitsgrad dieser Personen, bereicherte dieses Buch und es war informativ und lehrreich.

Fragen, Antworten, Denken, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Logik, Moral, Sinn, Verstand, Theorien sind z.B. einige Stichworte, mit dem sich dieses Buch befasst. Fragen wie "Woher weiß ich, wer ich bin?", "Was kann ich wissen?", "Kann ich wollen, was ich will?", "Was darf ich hoffen?", "Hat das Leben einen Sinn?" und noch viele weitere werden hier ausführlich behandelt.

Der Anhang beinhaltet ein Literaturverzeichnis, welches zugrunde gelgte, zitierte, vertiefende und weiterführende Literatur zu den behandelten Fragen enthält. Dies kann den interessierten Leser behilflich sein, wenn er weitere Bücher über die Philosophie lesen möchte. Das hat Precht sehr übersichtlich und für jedes Kapitel extra gemacht, so dass man sofort weiß, welche Literatur für welches Thema und über welche Philosophen die richtige ist. Außerdem enthält das Buch ein überschaubares, alphabetisch geordnetes Personenregister, wo man nachsehen kann, wo diese Personen vorgekommen sind. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen, da ich auf lehrreiche Weise sehr gut unerhalten wurde.
Ja, wieviele sind wir denn???
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nun, dieses Buch ist ja momentan in aller Munde, belegt ja mittlerweile sogar Platz 1 der bestverkauften Sachbücher - ob es das zurecht tut, darüber kann man geteilter Meinung sein. Hier meine kleine Einschätzung zu diesem Buch:

Ich musste das Buch sofort haben, als es mir das erste mal im Buchhandel in die Hände gefallen ist - eine philosophische Reise, welche leicht verständlich und auf spielerische Weise an die großen Fragen der Philosophie bzw. der Menschheit und des Menschseins heranführt - das klang ja enorm interessant und verlockend.
Das Buch schließlich ist in drei große Themengebiete eingeteilt:

Was kann ich wissen?

Was soll ich tun?

Was darf ich hoffen?

Darunter ist das Buch in diverse Kapitel eingeteilt - so z.B. spezifischen Fragestellungen wie "Was ist Sprache?" unter dem Bereich 'Was kann ich wissen?`, oder "Darf man Menschen töten?" im Bereich 'Was soll ich tun?' usw.
Diese Fragen beleuchtet Precht nun ausführlich, die Qualität dieser Anschauungen, Beschreibungen und Erklärungen schwanken in seinem Buch allerdings enorm, so sind manche Kapitel wahnsinnig interessant, mit vielen Denkanstößen und interessanten Erkenntnissen - andere Kapitel lesen sich einfach nur fad, passen nicht in den Zusammenhang und sind schlicht und ergreifend langweilig.
So hat das Buch viele Höhepunkte, aber auch einige schwache Stellen - viel zu oft gleichen sich die Kapitel in ihrem Schema: Zuerst wird eine berühmte Persönlichkeit vorgestellt (teilweise viel zu umfassend), dann die jeweiligen Thesen, Bemerkungen und Hauptgedanken hervorgehoben, um diese schließlich zu analysieren und einzuschätzen - das mag hin und wieder angebracht sein, zu oft ist das allerdings etwas anspruchslos, Herr Precht!
Nun möchte ich es mit der Kritik nicht übertreiben, denn ich möchte das Buch trotz der offenkundigen Schwächen trotzdem als sehr lesenswert einstufen - Richard David Precht schafft es sehr gut, einen weiten Bogen zu spannen und neben wichtigen philosophischen Aspekten, auch die nicht unter den Tisch zu kehrende Wissenschaft, ganz im speziellen die Hirnforschung nicht auszulassen und über neue, teilweise verblüffende Erkenntnisse aus diesem Bereich zu berichten.
Alles in allem ein schönes Büchlein, welches viel Wissenswertes enthält und zum Nachdenken anregt, mir hat es im Großen und Ganzen doch ziemlich gut gefallen
Sicherlich ein guter Einstieg in die Welt der Philosophie - und dank des übersichtlichen Literaturverzeichnisses im Anhang des Buches weiß man gleich, was man lesen muss um sich zu dem einen oder anderen Thema weiter und tief greifender zu belesen.
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