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Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Broschiert von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426637928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.
Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben?
Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen.
In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an...
Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest
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5 Kundenrezensionen:

Echt ein gut gelungenes Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe es geschafft dieses Buch binnen eines Tages zu lesen und das soll schon was heißen!
Fitzek zum 4.! Wie immer richtig klasse!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fitzeks Seelenbrecher ist - genau wie seine anderen drei Bücher auch - super spannend geschrieben! Der Thriller hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluß hatte ich keine Ahnung, "wie genau der Hase läuft". Umso fassungsloser und erstaunter war ich dann, als ich die Lösung des Rätsels las! Ich kann dieses Buch ohne Vorbehalte weiterempfehlen, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt auf alle Fälle!

Spannung pur ist garantiert! Viel Spaß also beim Lesen!!! ;-)
Wenn der Lektor nicht gewesen wäre ...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
... hätte wohl niemand das Buch verstanden!

Man stelle sich vor, man liest einen Roman und an dessen Ende steht man da und hat nichts verstanden. Zu viele offene Fragen.
Das hat wohl auch der Verlag gedacht und den Autor offenbar gebeten, um die eigentliche Geschichte herum einen weiteren Plot zu stricken, damit am Ende die Möglichkeit bleibt, dem (genervten) Leser alles zu erklären.

Genau so kam es mir nämlich vor. Zuerst lese ich den langweiligsten "Psycho-Thriller" aller Zeiten und danach muss ich auch noch ca. 50 Seiten Erklärung lesen, wie denn die Geschichte überhaupt gemeint war und wie sich was verhält bzw. wer wer ist und warum sich was zugetragen hat.

Nein, das war nicht spannend! Das war geld- und zeitraubend!
Enttäuscht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich mag ihn, den Sebastian Fitzek und seine Romane, aber dieses hier fand ich sehr enttäuschend.

Es ist zu oberflächlich gehalten, Spannung nur Etappenweise une keinen Grund, mir zu denken "Ich muss es jetzt lesen".
Nach der Hälfte habe ich es beiseite gelegt....Weiter zu lesen, wäre für mich Zeitverschwendung gewesen !

Evt. bin ich deswegen so enttäuscht, weil alle anderen gelesenen Romane so furchtbar fesselnd waren !
Super Beschreibungen, Spannung steigt mit jeder Seite!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch von Sebastian Fitzek ist gelungen, denn es beschreibt auf kalte Art und Weise, welche Ängste in uns stecken.
Obwohl die Story unwirklich erscheint, muss man das Buch verschlingen, um zu erfahren, wie es in der Klinik weiter geht.
Das Ende ist wirklich überraschend und mehr als sehr gut!
Seine Be- und Umschreibungen lassen dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
Sehr empfehlenswert für "Anfänger" Thriller Leser (so wie ich es bin).
Ach ja, vergesst nicht, die Danksagung zu lesen- ich musste mehr als einmal schmunzeln;)
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Produkt-Bild: Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-Adventskalender

Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-Adventskalender

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell!
„Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt!
Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte...
Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann
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5 Kundenrezensionen:

Ich bin begeistert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In der Vorweihnachtszeit ist es immer dasselbe. Stress, Hektik und keine Zeit für garnichts. Außerdem braucht man tausend Geschenke für mindestens zweitausend Menschen, die einem wert und teuer sind. Die Geschenke allerdings sollten weniger teuer, dafür aber umso origineller ausfallen. Da kommt mir dieses Buch gerade recht. Ich selbst habe es (das muss ich gestehen) an drei Abenden ausgelesen, das liegt aber sicherlich nur daran, dass ich schon vor der Adventszeit damit angefangen habe.
Also, um es kurz zu machen: Wenn Sie eine Krimifan kennen, von dem sie nicht so genau wissen, welche Sorte er bevorzugt (es ist in diesem Metier ja wie mit den Pralinen, man kann sich schon sehr vertun ...), dann greifen Sie hier zu. Es lohnt sich.
Spannende Geschichten und ein tolles Geschenk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Immer wieder zur Weihnachtszeit schauen meine Frau und ich nach den passenden Geschenken für das Wichteln mit unseren Arbeitskollegen (traditionell am Samstag vor dem 1. Advent). Letztes Jahr sind wir mit dem Krimi-Adventskalender von Glönne, dem tollen Fußball-Buch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten" und "Mein Ich und sein Leben" von "unseren" beiden Bochumern Redelings und Goosen sehr gut angekommen - und wurden geradezu dazu aufgefordert, diese Kombination dieses Jahr zu wiederholen. Als Geschenk ist der Krimi also nur zu empfehlen!
Mal was anderes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich nicht immer nur Geschichten, wo alles friedlich und harmonisch abläuft, ein wirklich geniales Buch und eine super Geschenksidee, oder einfach zum Selber schenken!!
Der Adventkalender ist eindeutig zu kurz ....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider hat das Buch nur 24 Kurzgeschichten, also für jeden Tag im Advent eine. Ich hatte mir auch ganz fest vorgenommen, wirklich nur eine Geschichte am Tag zu lesen.....am dritten war dann der Spass vorbei und ich hab eine Geschichte nach der anderen "verschlungen" (so wie als kleines Kind, wenn man einfach nicht begreifen wollte das es nur ein Kästchen zum Aufmachen gibt, aber ihr kennt das ja ;-))

Die Geschichten sind witzig und spannend geschrieben und die Titel sind immer nach bekannten Weihnachtsliedern gewählt. Alles in allem ein super Buch. Es eignet sich aber also vor allem für "Lesefaule" die gerade mal eine Kurzgeschichte schaffen, aber wer weiß, vielleicht können sich die dann auch nicht mehr "bremsen".....
enttäuscht vom Adventskalender
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Leider habe ich von einem Kalender was anderes erwartet... Die Geschichten mögen zwar ganz nett sein, aber bei einem Kalender geht es doch ums Türchen aufmachen! Hier gibts nur 24 Geschichten, die man nacheinander lesen kann, das finde ich wirklich sehr schade.
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Produkt-Bild: Doch die Sünde ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman

Doch die Sünde ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman von Elizabeth George

Gebundene Ausgabe von Blanvalet
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3764502428, Erscheinungsdatum: November 2008
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4 Kundenrezensionen:

verwirrend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin eigentlich ein großer E. Georgefan und habe mich auf den neuen Roman schon einige Zeit vorher gefreut. Irgendwie fand ich ihn verwirrend und enttäuschend-
Typischer Lynley/Havers Plot
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Mal wieder ein typischer Elizabeth-George-Roman aus der Linley/Havers-Reihe.
Linley - nach dem gewaltsamen Tod seiner geliebten Helen - auf einer Wanderung an den Küsten Cornwalls unterwegs, entdeckt eine Leiche am Klippenrand. Kurzfristig gerät er in das Visier der zuständigen Ermittlerin, eine resolute, ältere DI Hannaford. Sie muss mit den Unzulänglichkeiten der personellen Ausstattung den Fall aufklären - und man ahnt es: schneller als ihm lieb ist, ist Linley in die Aufklärung involviert.
Wieder eine abwechslungsreiche, sehr spannende Geschichte, mit Landschaftsbeschreibungen, die einen mittendrin sein lassen; wie man es von Elizabeth George kennt.
Immer wieder wird abschnittsweise über das Geschehen berichtet, dabei wechselt jedes Mal die Person im Mittelpunkt. So ergibt sich nach und nach ein Bild des Zusammenlebens, nicht nur im Dorf selbst, sondern in den teilweise ziemlich kaputten Familien innerhalb der verschiedenen Generationen und Geschlechtern mit den dazugehörigigen Spannungen; dazu ein deutliches Herausarbeiten der verschiedenen Klassen-Zugehörigkeit, wie sie in England noch weit verbreitet ist. Lynley erfährt dieses am eigenen Leib, er ist nicht mehr so unnahbar in seinem Klassendenken verhaftet, aber es ist schwierig, alte Gewohnheiten abzulegen - von beiden Seiten.
Das Lesen macht Spaß, lässt einen hoffen, dass der nächste Lynley/Havers-Roman nicht solange auf sich warten lässt. Wer die Lynley/Havers-Reihe gelesen hat, für den ist dieses Buch ein Muss.
Lynley ist zurück!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
In gewohnter Qualität widmet Elizabeth George dem Innenleben der Figuren, ihrer Vorgeschichte, dem Beziehungsnetz, der psychologischen Seite viel Aufmerksamkeit. Bisher gelang es ihr meistens recht gut, dies mit einem stabilen Gerüst einer guten Handlung von Verbrechen über Ermittlungsarbeit bis zur Aufklärung zu verbinden. Bei "Careless in Red" leistet sie sich allerdings allerlei Ungereimtheiten: Wie kann Lynley seit sechs Wochen allein praktisch ohne Gepäck auf Wanderung sein ohne Portemonnaie und Geld, hat er auch gefastet, ist das nicht ein bisschen dick aufgetragen? Wie kann DI Hannaford ihn als den Finder des toten Jungen und damit potenziell Verdächtigen einfach dabehalten, sogar bereits, als alles noch wie ein Unfall aussieht? Wie kann sie ihn gleichzeitig in die Ermittlung einspannen, eine Doppelrolle als Ermittler und Verdächtiger dürfte in der Polizeiarbeit vollkommen ausgeschlossen sein. Und dann seine auch schon in einer anderen Rezension erwähnte erstaunlich schnelle "Genesung" von den Schrecken der Vergangenheit.

Ein bisschen mehr Sorgfalt hätte dem Buch gut getan. Das gilt auch für die ausufernde Länge, ein paar Straffungen und Konzentrationen wären sicherlich möglich gewesen. Trotz allem, für Fans der Serie ist auch dieser Band natürlich ein "Muss", und auch ich werden auch den nächsten Band ganz bestimmt lesen, ich will ja wissen, wie es weitergeht...

P.S. Brilliant: Die geschliffenen Dialoge zwischen Lynley und Havers, echt zum Schmunzeln!
Der gute alte Lynley
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich wieder ein Fall mit Inspector Lynley. Das Buch ist absolut lesenswert, ein Elizabeth George in seiner vollen Größe. Teilweise, gerade am Anfang etwas langatmig, aber der Hälfte ist man so in der Spannung gefesselt, dass man solche Szenenbeschreibungen eher als gedankliche Ruhepause nutzen kann, bevor man wieder in die nächste Szene mitgerissen wird. Das Ende kann ich leider noch nicht verraten. Aber nur soviel: Es kommt alles anders, als man denkt...

EH
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Produkt-Bild: Verblendung: Roman

Verblendung: Roman von Stieg Larsson

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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5 Kundenrezensionen:

lange Einleitung, danach ein Knaller
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Hallo,

Durch Band 1 habe ich mich mehr oder weniger durchgequält, zumindest durch die ersten 300 Seiten. Als es dann schliesslich spannend wird ist alles nach ein paar Seiten vorbei. Band 1 sollte man als Einleitung für Band 2 und 3 betrachten, dann ist es auch OK. Band 2 und 3 sind allerdings ein Knaller von der ersten Seite. Wer Geld sparen will kann gleich mit Band 2 beginnen.
Was für ein Buch!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stieg Larsson hat hier einen Kriminalroman konstruiert, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger engagiert den Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomquist für die Suche nach seiner Nichte Harriet, die seit Jahren spurlos verschwunden ist. Blomkvist, getarnt als Biograf, stößt bald auf erste Spuren. Unterstützt wird er von der jungen und etwas mysteriösen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand, die selber ein "schweres Päckchen" Familiengeschichte mit sich herumträgt.
Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

Obwohl schreckliche Verbrechen begangen werden, gelingt dem Autor eine sehr subtile Darstellung der Handlung ohne vordergründige Gewaltschilderung . Die Hauptprotagonisten Blomquist und Salander sind so brillant gezeichnet, dass der Leser gar nicht anders kann, als ihnen mit großem Interesse überallhin zu "folgen".

Stieg Larsson ist mit diesem Buch ein absoluter Geniestreich gelungen, äußerst spannend und dennoch anspruchsvoll.
Volle Punktzahl!
Weniger wäre mehr gewesen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich kann die Begeisterung für diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte ist mehr als langatmig und richtig Spannung will nicht aufkommen. Das liegt m.E. daran, dass der Autor sich in mehreren sehr konstruiert wirkenden Geschichten verfängt, ohne sie überzeugend abzuschließen. Was soll das für ein Roman sein - gegen Gewalt an Frauen und Kindesmissbrauch, sollte es ein Wirtschaftskrimi werden, eine Kriminalgeschichte oder doch ein Aufruf zur offenen Ehe? Alles wird angerissen und übereilt "abgearbeitet"; stets noch eine Wendung eingebaut, die aber eher nerven, als Spannung erzeugen. Das Kapitel über die Überführung des Wirtschaftskriminellen habe ich z.B. ganz übersprungen. Brauchte es diesen Rahmen, um die Geschichte zu erzählen? Nervig und wenig beitragend finde ich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen der Akteure. Der dargestellte Sex ist mal vulgär, mal platt, aber nie bereichernd oder anregend. Dass dem Hauptprotagonisten sämtliche Frauen jeglichen Alters und Lebenseinstellung wie selbstverständlich schmachtend und begehrend zu Füßen liegen, passt dann schon wieder zur Absurdität der ganzen Geschichte, die sich als nichts mehr als ein dummes Missverständnis herausstellt.
Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ein spannendes Buch mit symphatischen und etwas anderen Protagonisten...
Moralinsaurer Krimi aus Schweden
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Man nehme ein paar üble Wirtschaftskriminelle und ein paar alte Nazis. Rühre das Ganze mit ein bisschen Kapitalismuskritik,Sex und Gewalt zusammen und verwende als Bindemittel eine arg konstruierte Familientragödie und schon hat man den durchschnittlichen schwedischen Krimi, der noch politisch korrekter daher kommt, als jeder deutsche "Tatort" und bei dem man den Täter schon nach hundert Seiten erraten kann: Es ist grundsätzlich immer der, von dem man es am wenigsten annehmen würde.
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Produkt-Bild: Kalte Asche

Kalte Asche von Simon Beckett

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499241951, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 5., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...
„Konzentriere dich auf das Rätsel!“ lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind.
Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Gut, spannend, routiniert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit Beckett gibt es wirklich einen neuen Meister seines Fachs. Anders als im Erstling "Die Chemie des Todes" läßt er sich diesmal Zeit bei der Mördersuche. Wer die "Chemie" aufmerksam gelesen hat, kennt aber schon ein paar Tricks des Autoren. Am besten sichtbar bei den Twists und Cliffhangern. Wenn der Forensiker Hunter z.B. einen Linkshänder sucht und er findet dann einen, der zudem noch unsympathisch dargestellt ist, kann man sicher sein, dass der nicht der Mörder ist - egal wie weit die Handlung voran geschritten ist. Lediglich diese Routine sowie das etwas konstruierte Finale haben mir nicht zu 100 % gefallen. Ansonsten echte, wunderbar lesbare Krimi-/Thriller-Feinkost...
Sehr spannend!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die "Chemie des Todes" war ja schon spannend, aber dieses Buch übertrifft das um Längen! Ich konnte garnicht mehr aufhören zu lesen.Sehr gut erzählt und mehrmals ganz schön in die Irre geführt erfährt man wirklich erst ganz zum Schluss den wahren Täter. Klasse! Freue mich schon auf das nächste Buch!
Nur noch Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Kalte Asche" ist die Fortsetzung von "Chemie des Todes"

Mir gefällt der Schreibstil von Simon Beckett, dass Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Die Figur des David Hunter ist absolut überzeugend und man fiebert richtig mit ihm.
Die Geschehnisse innerhalb der Geschichte nehmen immer wieder neue, überraschende Wandlungen, was das ganze noch viel spannender macht.
Vorallem das Ende des Buches war wie ein Schlag in den Magen. Damit hatte ich nicht gerechnet!

Daher freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Fazit: Wer Thriller liebt wird dieses Buch lesen müssen!
Kalte Asche
super !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie auch 'Chemie des Todes' hat sich der Autor hier
voll und ganz selbst übertroffen.

Man kann es nicht aus der Hand legen, es ist super spannend geschrieben
und hat ein total unerwartetes Ende, was auf einen dritten Teil zu hoffen wagt!!! ;)

Es ist natürlich auch super zu lesen wenn man 'Die Chemie des Todes' nicht gelesen hat!

Was mich daran fasziniert ist, dass man selber ständig einen Verdacht hat, aber dieser immer wieder in Frage gestellt wird, da es überhaupt nicht nachvollziehbar ist wer der Mörder sein könnte!

FAZIT: KAUFEN u LESEN - begeistert sein!
---muß nicht immer in dicker Schmöker sein, der Autor zeigt, dass es auch anders geht---
Wow...wo ist der 3. Teil???
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist mal wieder ein Hammer!!
Am Anfang war ich nich sooo sehr überzeugt aber am Ende war ich total begeistert...Man rechnet einfach nicht mir dem was passiert und dann ganz am Schluss....wer hätte das nur gedacht??Ich kann das Buch jedem empfehlen der bereits Chemie des Todes gelesen hat....Einfach super!!

Ich kann den 3. Teil kaum noch abwarten:-) ...aber im Januar ist es soweit:-)
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Die Chemie des Todes von Simon Beckett

Taschenbuch von Rowohlt
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499241978, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 9. Auflage
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Aus der Amazon.de-Redaktion


David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.
Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...
Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse.
Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Der erste Auftritt auf der großen Bühne ist gelungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin wirklich froh das ich mir dieses Buch gekauft hab.
Es bietet alles was ein guter Thriller brauch: düstere Schauplätze, viele Verdächtige, trauer, Liebe und das wichtigste Spannung bis zum Ende.
Man kann das Buch nicht mehr weglegen, ständig hat man eine neue Figur unter Verdacht und muss weiterlesen um herauszufinden ob er es war oder was sonst hinter ihm steckt. In nur drei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und weiß schon welches Buch als nächstes gelesen wird (KALTE ASCHE).
ganz ok
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Simon Becketts Roman handelt von Davit Hunter, einem ehemaligen Rechtsmediziner, der Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter sich in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen hat. Dort wird von zwei Jungen die Leiche der Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt. Die Ermordete wurde mit zwei Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Hunter hilft der Polizei bei den Ermittlungen und rettet so auch seiner neu gewonnenen Liebe das Leben.
Ich finde den Roman ganz ok. Leider fehlt die Spannung etwas. Sonst aber lesenswert.
Spannung von Anfang bis Ende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist wirklich Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ich hoffe der Nachfolger ist genauso.
S. Burbes: Unglaublich spannend - bis zum bitteren Ende!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider habe ich zuerst das Nachfolgewerk "Kalte Asche" gelesen und man kann dadurch einen Einblick in die schriftstellerische "Vorgehensweise" des Autors erlangen, d.h. das überraschende Ende kommt erst ziemlich am Schluss. Bis kurz vor Ende ist man sich "todsicher", wer der Täter ist, aber das Blatt wendet sich nochmal kurz vor Ende.
Nichtsdestotrotz fand ich den ersten Teil "Die Chemie des Todes" derart spannend, dass ich das Buch innerhalb von 48 Stunden gelesen habe, dermaßen davon gefesselt war, so dass ich nicht dazu in der Lage war das Buch aus der Hand zu legen. Für mich bedeutet ein gutes Buch ein Buch mit Spannung und Verwirrung von der ersten Seite an. Es macht richtig Spass, analytisch vorzugehen, um herauszufinden, wer wohl hinter den Verbrechen stecken könnte.

David Hunter war Englands berühmtester forensischer Anthropologe. Aber er hat seinen Beruf nach einem Schicksalsschlag aufgegeben und sich inkognito nach Manham in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Partner des dort ansässigen Landarztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Das Ende ist wie immer bei Simon Beckett eine Überraschung und das Buch bleibt spannend bis zur letzten Seite.
Die einzige Enttäuschung für mich war, dass das Buch nur 430 Seiten hat und nicht 600. Das Buch ist intelligent geschrieben, dennoch werden viele Klischees darin verarbeitet.

Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame und gelungene Übersetzung von Andree Hesse.
Mir fehlen die Worte...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
denn dieses Buch fesselt einem von Anfang an. Simon Beckett schafft es die Spannung immer zu halten und den Leser auf diverse Spuren zu lenken, die sich oft als falsch herausstellen. Es liest sich gut und sehr flüssig genauso das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Hauptcharakter Dr. David Hunter ist eigentlich von Anfang an sehr symphatisch und man kann fühlen welche Qualen er nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter durchleidet.

Ich kann wirklich empfehlen dieses Buch zu kaufen.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,09

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548268528, Erscheinungsdatum: April 2008
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5 Kundenrezensionen:

Kann man einen Henker sympatisch finden ....?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man kann!!!!

Dieses Buch ist einfach genial. Es hat Liebe, es hat Spannung und es gibt einem Einblick in das Leben eines Henkers. Der Kuisl Jakob ist darin so sympatisch und gut beschrieben, dass man ihn fast vor sich sieht.

Es gibt zwar auch das eine oder andere, was nicht unbedingt was für schwache Nerven ist, aber das liegt daran, dass es so gut beschrieben ist, dass man es vor dem geistigen Auge sieht!
Schön zu lesen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das war spannend und flott erzählt, zum Teil vielelicht ein bisschen arg bayerisch - aber wer's mog! - ich hab es gern gelesen.
Nur: als ich fertig war, blieb irgendwie ein fader Beigeschmack zurück.
Vielleicht doch eher (zu) leichte Kost, die man bald wieder vergisst?

Bin auf den nächsten Wurf des Autors sehr gespannt!
Wunderbare & Spannende Geschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderbare Geschichte...
Der Plot ist sehr spannend und ich fand die Darstellung nicht nur überraschend logisch sondern auch für Nicht-Insider sehr anschaulich erklärt.
Man hatte quasi wirklich ein plastisches Bild vor Augen!
Imo hatte dieses Buch quasi die Qualitäten eines "Das Parfüm" sowohl von der Erzählweise als auch von der Spannungskurve.
Absolut empfehlenswert !

Ich finde das man die Story auch wunderbar verfilmen könnte...
VLG und Daumen hoch!
Ein mitreißendes Werk, hervorragend erzählt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man merkt Oliver Pötzsch an, dass er Fernsehautor ist. Und das meine ich im besten Sinne: im Sinne guter, stringent, gekonnt und abwechslungsreich erzählter Unterhaltung.
Die Geschichte, im Dreißigjährigen Krieg angesiedelt, packt einen von der ersten Seite an. Okkultismus und Hexenverfolgung sind die Stichworte, und Pötzsch macht keine überflüssigen Schnörkel, kommt auf den Punkt, ohne seitenlang in belehrende Exkurse abzudriften.
Es gab wenige historische Romane dieses Jahr, die hier mithalten können - höchstens Excrucior von C. Hartz und Varus von I. Kammerer. Beeindruckend, mehr davon!
Spannend erzählt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefesselt. Der Autor beschreibt die Figuren und die Zeit meiner Meinung nach sehr treffend und gleitet auch nicht in die Langatmigkeit ab.
Die Story ist spannend bis zum Schluß und enthält immer wieder Wendungen.

Was nicht so passt, ist der Dialekt, der manchmal geschrieben wird, dann aber eine ganze Zeit wieder nicht auftaucht. Da sollte es eine Linie geben.

Auch der Titel ist etwas irreführend, da die Henkerstocher zwar eine Rolle spielt, aber halt nicht die Hauptrolle. Deshalb kann ich den Titel nicht ganz nochvollziehen.

Dennoch ein kurzweiliges Buch.
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Produkt-Bild: Verdammnis

Verdammnis von Stieg Larsson

Broschiert von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Verdammnis

5 Kundenrezensionen:

Tolle Fortsetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider gibt es den dritten Teil noch nicht als Taschenbuch. Dieses Buch ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und uneingeschränkt lesenswert.
Waaahnisnn!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist der Knaller und genauso gut wie der erste Teil!!
Ich habe das Buch (wieder!!) in einem Zug weggelesen.
Ich habe jetzt nur ein Problem:
Ich habe den dritten Teil nicht verfügbar und werde ihn wohl vor Ende des Jahres auch nicht in die Hände bekommen - furchtbar!!
Bestenfalls durchschnittlicher Krimi im Drei-Groschen-Format
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Um es vorweg zu nehmen: Der zweite Teil der "Millenium-Trilogie" geht über Durchschnittslektüre nicht hinaus. Der gute Eindruck, den der höchst spannende und düstere erste Band dieser Trilogie ("Verdammnis") hinterlassen hat, wird mit dem zweiten Band restlos eingedampft. Der Leser quält sich durch ca. 270 Seiten bis die Story überhaupt etwas an Fahrt gewinnt. Dabei gewinnt die Erzählung nie an Rhythmus, vielmehr wird der Leser durch unnötig zahlreiche Handlungsstränge geärgert. Die Story ist kontruiert und die Figuren sind flach und einseitig gezeichnet. Im Grunde geht es darum, dass die arme Lisbeth mal so richtig aufräumen darf unter den frauenhassenden Männern. Gleichzeitig begleicht sie ein paar unerledigte Rechnungen aus ihrer Vergangenheit. Sie gerät dabei unter Mordverdacht. Und während sich die Polizei natürlich selten dämlich anstellt, kommt Mikael Blomqvist ein Geistesblitz nach dem anderen und er löst nicht nur den Fall, sondern enthüllt dem Leser dankenswerterweise auch noch Salanders Martyrium in der Kindheit. Nun sind wir im Bilde. Zugegeben ist die Geschichte zuweilen recht fesselnd, erreicht aber nie anständiges Kriminiveau und besticht auch nicht durch besondere sprachliche Leistungen des Autors. Außerdem beginnen die Hauptfiguren vor - strotzend vor lauter Klischeehaftigkeit - zu nerven, angeführt von Blomkvist als vor Eifer glühendem Anführer des Salander-Fanclubs über die polygame Erika Berger, die entweder Anweisungen an Redaktionsmitglieder erteilt oder an Sex denkt. Die Bösen sind wirklich abgrundtief böse Hinkebeine, kraftstrotzende unverwundbare Teutonen oder winselnde Jammerlappen. Mehr als ein Anstandsstern kann ich dafür nicht vergeben.
Von Realitätsstreben nicht eingeschränkt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den "Handel" mit Prostituierten betrifft, als auch was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht, absolut interessant und gelungen.
Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung!
Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum "Supergirl" wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder?
Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3!
Gut, besser, Stieg Larsson
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer "Verblendung" mochte wird "Verdammnis" lieben!
Wer auf eine Fortsetzung der Beziehung zwischen Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist hoffte, wird zwar enttäuscht, aber dafür zieht einen das Buch mit einer ganz anderen Beziehung von Lisbeth in den Bann. Diesmal erfährt man endlich mehr über diese sozial inkompetente, dafür aber im intellektuellen Bereich unschlagbare Weltklassehackerin und darüber warum sie ist, wie sie ist.
Zwar nur langsam, Stückchen für Stückchen, aber auch das trägt zum Reiz dieses Buches bei. Dazu kommt wieder eine hochbrisante Mord- und Verschwörungsgeschichte, die bis in höchste schwedische Polizei- und Regierungskreise reicht.
Alles in allem ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann, bis man endlich alle offenen Fragen beantwortet bekommt.
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Produkt-Bild: Die Chemie des Todes. 6 CDs

Die Chemie des Todes. 6 CDs von Simon Beckett

Audio CD von AUDIOBUCH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,25

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3899641965, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: Gekürzte Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Chemie des Todes. 6 CDs

5 Kundenrezensionen:

Spitzenklasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
selten so ein spannendes und kurzweiliges Hörbuch gehört. Von der ersten bis zur letzten Minute Unterhaltung pur und auch das für mich überraschende Ende war toll. Ich habe schon viele Hörbücher gehört, besser war keines, auch nicht die von Grange. Großes Lob auch an den Sprecher Johannes Steck.
Netter Krimi - aber kein Thriller
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hier wird mit den bekannten Versatzstücken gearbeitet - dieser Bestseller ist beileibe nicht die Neuerfindung des Rades.

Als da wären:

- Der Außenseiter: David, der brilliante forensische Anthropologe, der nach dem Tod seiner Familie (Frau und Tochter starben bei einem Autounfall), seinem bisherigen Leben den Rücken kehrt, aufs Land zieht und Partner in einer Landarutpraxis wird

- der stets genervte, überforderte Polizist

- die verschworene, misstrauische Dorfgemeinschaft, die keine Außenseiter mag, angestachelt von einem mediengeilen, religiösen Eiferer

- die junge Frau, die das Herz des tragischen Helden erobert: Jenny, die Lehrerin, die dann natürlich vom Killer entführt wird

- der unheimliche, psychopathische Serienkiller, dem zunächst keiner auf die Schliche kommt, der aber nach einem festen Ritual Opfer quält und ermordet

- als Extraschmankerl gibt es hier noch Exkurse in die Zersetzungsprozesse menschlicher und sonstiger Leichen.

Die Geschichte hat einen ganz guten Drive, allerdings war mir schon ziemlich früh klar, wer da die eigentlichen Strippen zieht. Nette, solide Krimikost, ganz nett gelesen, mit unter 10 Euro kann man nix falsch machen. Gerechterweise hätte ich 3,5 Punkte vergeben.

Warum ausgerechnet daraus ein Bestseller geworden ist? Ich weiß es nicht. Ist halt doch sehr "mainstreamig". Mal schauen, wann es verfilmt wird. Der Stoff bietet sich geradezu an.
Leider nicht zu gebrauchen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Hörbuch ist mit einem Kopierschutz ausgestattet. Da ich mich nicht vor meinen heimischen CD-Player setze, um so etwas zu hören, sondern dafür meinen MP3-Player verwende, ist dieses Hörbuch für mich nicht zu verwenden.
Schade, dass manche Anbieter noch immer nicht die Finger von solchen Dingen lassen können. Ich werde es jedenfalls morgen zurück schicken.
Solider Krimi - prima Preis - kleine Schwächen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Kauf dieses Hörbuches hat sich definitiv gelohnt. Die Geschichte ist gut, Spannung ist vorhanden und der Sprecher hat seinen Job ebenfalls ordentlich gemacht.
Nur wenige Punkte haben dafür gesorgt, dass ich keine 5 Sterne vergeben konnte:
Obwohl eigentlich durchgehend Spannung vorhanden ist, lässt sich eine gewisse Vorhersehbarkeit nicht leugnen.
An manchen Stellen erkannt man deutlich die Kürzungen der Romanvorlage.
Und leider wirklich grausam: Die zu Beginn herrschende Darstellung des Polizeibeamten mit Kaubonbon. Die Schmatzlaute und Kaugeräusche sind total übel und wirklich fies. Zum Glück wird im weiteren Lauf der Geschichte darauf verzichtet.
... wann ist denn nun Ende
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Geschichte hält sich nicht unnötig mit der Vorgeschichten auf. Der Einstieg ist klasse. Herrliche Figuren der Dorfnewohner wirklich super dargestellt. Unglaublich aber wahr, erahnte ich den Täter und sogar alles weitere. Das Ende allerdings ist sicherlich unmöglich zu erahnen. Ziemlich genauer Beschreibung der Verstümmelung der Leichen, sodass es ein wenig eklig werden kann. Die Geschichte startet ziemlich stark, lässt aber im Laufe der Story etwas nach. Es scheint, als wäre am Ende der Stoff ausgegangen und man fragt sich wann ist denn nun Ende...........
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Produkt-Bild: Der Engelmörder

Der Engelmörder von Erica Spindler

Taschenbuch von MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3899413474, Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Der Engelmörder

5 Kundenrezensionen:

Fesselnd
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein von Anfang an mitreißendes Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Einziger Minuspunkt: Die Hauptfigur des Buches. Auch wenn sie viel durchgemacht hat, finde ich sie doch ein wenig zu melacholisch geraten. Ihre Gedanken teils sehr verworren und zu sehr Mittelpunkt der eigentlichen Handlung. Ansonsten sehr gut, fesselnd erzählt und ungemein spannend.
was soll das denn?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Von der eigentlich guten und flüssigen Geschichte bin ich nun am Ende sehr enttäuscht.Eine völlig für die Handlung unwichtige und farblose Person entpuppt sich nun als der Engelmörder.
Spannender Roman der einem die Zeit vertreibt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein sehr spannendes Buch, das bis zum Ende hin offen bleibt und viele Spekulationen bietet.
Es gehört auch zu den Büchern, die man am liebsten nicht aus der Hand gibt und darin jede freie Minute liest.
Anfang etwas zäh ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ok, die ersten ca 200 sind etwas zäh, es passiert nicht wirklich viel. Dann gewinnt das Buch aber an Fahrt und es ist durchaus spannend. Zwar nicht sooo sehr wie man es für einen thriller erwartet, aber man rätselt doch mit und gibt sich vielen Spekulationen hin.
Alles in allem ein ganz ordentlicher Thriller.
5 Sterne für dieses Buch? Eher nicht...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die guten Rezensionen machten mich auf dieses Buch aufmerksam, auch der Inhalt schien für mich interessant zu sein. Als ich das Buch dann jedoch begann zu lesen, war die Enttschäuschung groß. Die Vorgeschichte der Protagonistin wurde ausführlich beschrieben - zu ausführlich meiner Meinung nach. Sie hatte einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, aber muss immer und immer wieder darauf zurückgegriffen werden? Diese Passagen zogen das Buch unnötigerweise in die Länge, teilweise war es sogar langweilig.
Die Sprache ist relativ einfach, sodass man mit dem Buch an sich gut zurecht kommt. Teilweise sind die Dialoge jedoch mehr als spröde...
Das Ende hatte dann wieder eine spannende Momente und war sehr überraschend, was dem Buch noch einen Stern von mir einbrachte.
Aufgrund der teilweise zerfahrenen Handlung konnte "Der Engelmörder" nicht wirklich überzeugen, schade, ich hatte leider mehr erwartet...
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