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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem JakobswegAudio CD von Roof MusicPreis bei Amazon: EUR 16,45, Angebote ab EUR 13,44 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938781378, Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
ProduktbeschreibungRoof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06 Aus der Amazon.de-RedaktionHape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage Wer bin ich? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten Erkenntnissen des Tages auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein! Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:HaPe Kerkeling 5 von 5 PunktenWer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder! Nett geschrieben...aber wäre das Buch nicht von Hape Kerkeling 2 von 5 PunktenVoller Erwartung habe ich dieses Buch gelesen und bin mir nicht klar geworden, warum es so hoch gelobt wird. Hätte dieses Buch nicht Hape Kerkeling geschrieben, sondern ein unbekannter Autor, wäre es wohl im Büchergewimmel unter gegangen. Es liest sich nett, aber mehr auch nicht. Zeitverschwendung 1 von 5 PunktenNun, ich kann nur von Glück reden, dass ich das Buch nicht gekauft habe, musste ich doch schon eine Lesung von Hape Kerkeling über mich ergehen lassen. Selten bin ich früher aus einer Lesung hinausgegangen, hier jedoch riss mir der Geduldsfaden nach der Hälfte der Zeit. Das Buch strotzt nur so von Floskeln und Banalitäten und bewegt sich auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Stellenweise erinnert es an die Inhaltsleere der 'Feuchtgebiete' von Charlotte Roche, ohne jedoch dessen stilistischen Schliff zu erreichen. Kurz gesagt: Reinster Schund! Danke HaPe 5 von 5 PunktenDanke Hape für dieses ausergewöhnliche Werk und das Du uns an Deinem fazinierenden Weg hast teil haben lassen. Ich habe Dir jedes Wort geglaubt. Die sarkastisch-selbstkritisch verpackten Texte sind mir nur all zu gut vertraut, sie erinnerten mich stark an meine innere Stimme. Und Hut für das Überwinden des inneren Schweinehunds. Ich lauf mal mit Hape 5 von 5 PunktenDieses Hörbuch ist wirklich zu empfehlen! Man leidet mit, jede Etappe, und dank wundervoller Erzählweise ist der Pilgerweg sehr gut vorstellbar. Zum einem bekommt man lust sich selbst ebenso auf den Weg zu machen, aber zum anderen werden trotz viel Humor die auch schmerzhaften Erfahrungen mitgeteilt und legen nahe genau darüber nach zu denken. Aber alles in allem ein sehr schönes Hörbuch, dem man gespannt lauscht. |
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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape KerkelingGebundene Ausgabe von MalikPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3890293123, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 67., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionHape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage Wer bin ich? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten Erkenntnissen des Tages auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein! Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:HaPe Kerkeling 5 von 5 PunktenWer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder! Nett geschrieben...aber wäre das Buch nicht von Hape Kerkeling 2 von 5 PunktenVoller Erwartung habe ich dieses Buch gelesen und bin mir nicht klar geworden, warum es so hoch gelobt wird. Hätte dieses Buch nicht Hape Kerkeling geschrieben, sondern ein unbekannter Autor, wäre es wohl im Büchergewimmel unter gegangen. Es liest sich nett, aber mehr auch nicht. Zeitverschwendung 1 von 5 PunktenNun, ich kann nur von Glück reden, dass ich das Buch nicht gekauft habe, musste ich doch schon eine Lesung von Hape Kerkeling über mich ergehen lassen. Selten bin ich früher aus einer Lesung hinausgegangen, hier jedoch riss mir der Geduldsfaden nach der Hälfte der Zeit. Das Buch strotzt nur so von Floskeln und Banalitäten und bewegt sich auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Stellenweise erinnert es an die Inhaltsleere der 'Feuchtgebiete' von Charlotte Roche, ohne jedoch dessen stilistischen Schliff zu erreichen. Kurz gesagt: Reinster Schund! Danke HaPe 5 von 5 PunktenDanke Hape für dieses ausergewöhnliche Werk und das Du uns an Deinem fazinierenden Weg hast teil haben lassen. Ich habe Dir jedes Wort geglaubt. Die sarkastisch-selbstkritisch verpackten Texte sind mir nur all zu gut vertraut, sie erinnerten mich stark an meine innere Stimme. Und Hut für das Überwinden des inneren Schweinehunds. Ich lauf mal mit Hape 5 von 5 PunktenDieses Hörbuch ist wirklich zu empfehlen! Man leidet mit, jede Etappe, und dank wundervoller Erzählweise ist der Pilgerweg sehr gut vorstellbar. Zum einem bekommt man lust sich selbst ebenso auf den Weg zu machen, aber zum anderen werden trotz viel Humor die auch schmerzhaften Erfahrungen mitgeteilt und legen nahe genau darüber nach zu denken. Aber alles in allem ein sehr schönes Hörbuch, dem man gespannt lauscht. |
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Unsere Erde in 365 Fotos. Geo Tischkalender: Die schönsten Impressionen unserer Erde, ein ganzes Jahr langKalender von Frederking & ThalerPreis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 14,50 ISBN: 3570196992, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für OnlineglobusGebundene Ausgabe von WestermannPreis bei Amazon: EUR 29,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3141007004, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Jubiläumsausgabe. Sekundarstufe 1 und 2. |
5 Kundenrezensionen:Entäuschend 3 von 5 PunktenTatsächlich ist der Atlas vollgepackt mit Informationen, aber - einfache (Telefonbuch) Papierqualität, - die Farben sind viel zu stark (wie in einem Malbuch), - zu viel Information pro Doppelseite und Karte und - zu Deutschland-lastig. Zweifellos das absolute Nonplusultra der modernen Kartografie 5 von 5 PunktenDoch zunächst glaubt man, der neue Diercke ist der Alte. Ein erstes Blättern lässt kaum Neuerungen erkennen, die Karten sind bekannt, das Kartenbild unverändert. Die qualitativen Veränderungen finden sich erst bei genauerem Hinsehen in zahllosen kleinen Details, die sich zu einem wahren Quantensprung summieren. Da ist das begleitende Lernheft für den Anfänger, das die Kartenarbeit, den Umgang mit thematischen Karten, dem Maßstab, den vielen Tabellen und Grafiken fast spielerisch vermittelt. Da ist die beiliegende CD, die dreistufig, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profi, Aufgaben stellt, die es zu lösen gilt. Wer diese CD bewältigt hat, kann mit Fug und Recht von sich behaupten, mit dem neuen Diercke sinnvoll arbeiten zu können. Nicht zuletzt ist es der Premium-Online-Zugang, der mit der auf der ersten Seite aufgedruckten Codenummer möglich ist. Im Internet stellt man fest, dass ein unglaublich interessantes, vielfältiges Programm auf den Kartenfan wartet, das in punkto physischer Karten, Satellitenbildern, thematischer Karten und einem frei steuerbaren Flug über die Erdoberfläche kaum Wünsche offen läßt. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es sich um eine Beta-Version handelt, die im Funktionsumfang eingeschränkt ist und viele Bereiche noch nicht implementiert hat. Doch dies soll - so die Werbung - in naher Zukunft anders werden. Da der Online-Zugang zu diesem Premium-Bereich alleine bereits fünfzehn Euro kostet, ist der Preis für den Atlas von knapp dreißig Euro als sehr günstig anzusehen. Nicht zuletzt ist dem Atlas-Paket eine interessante Ausgabe des Weltatlas-Magazins Diercke 360°" beigefügt, das einige spannende Artikel enthält. Doch das Hauptaugenmerk sollte dem eigentlichen Atlas gelten. Hier finden sich auf 262 Kartenseiten eine solche Fülle an exzellenten Karten, Diagrammen, Schautafeln, Grafiken und Darstellungen, dass Monate der konzentrierten Atlasarbeit nötig sind, um sämtliche Themenfelder zu erfassen und zu interpretieren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es kaum eine aktuellere Darstellung der Welt in physischer, politischer und geografisch-thematischer Hinsicht gibt als im neuen Diercke. Im Einzelnen umfassen die Neuerungen dieser Ausgabe zahlreiche neue oder überarbeitete Karten, fußen auf den neuen, konzeptorientierten Kernlehrplänen der Bundesländer, behandeln neue Themenfelder und vertiefen die Bereiche Globalisierung, globaler Wandel und Nachhaltigkeit. Den bisher verwendeten Perspektiven werden neue, informative und dem jeweiligen Themenfeld angepasste Projektionssysteme hinzugefügt. Des Weiteren werden multimediale Konzepte in die Betrachtung mit einbezogen. Auch eine vereinfachte, sehr übersichtliche Navigation ist durch Farbleitsysteme und eine kapitelbezogene Griffleiste möglich. Doch der eigentliche Nutzen des Diercke ist unverändert. Man kann sich für jede Weltregion, jede Stadt, jeden Raum, jedes spezifisch geografische Themenfeld im Diercke die notwendigen, meist erschöpfenden Informationen suchen. Nicht nur im physischen Kartenbild, auch in Bezug auf Wirtschaft, Kultur und Inwertsetzung des Raumes durch den Menschen ist der Diercke Maßstab und Leitbild für Schüler, Studenten und Lehrer. Doch dieser Atlas ist mehr. Er ermöglicht es - erleichtert durch die vielfältigen Hilfen - auch dem interessierten Leser, sich in der modernen Gesellschaft zurecht zu finden und sich auf selbst erlangte Informationen berufen zu können. Neben dem Alexander" und dem Haack-Weltatlas" gehört der Diercke 2008" zweifellos zum absoluten Nonplusultra der modernen Kartografie und sollte in keinem Haushalt fehlen. Für mich der Atlas schlechthin. 5 von 5 PunktenAn unserer Schule wurde der neue Diercke eingeführt, die Gründe möchte ich hier kurz umreißen: * Der neue Atlas zeigt physische- und Wirtschaftskarten gleichrangig. * Physische Kartenabbildung in hoher Qualität, mit einer aktualisierten Überarbeitung aller Ortsgrößen und -namen. * Absolut aktuelle Karten zu Siedlungs- und Verkehrsnetzen sowie korrekte Bodenbedeckung, Landnutzung und Wirtschaftsstandorte weltweit. * Differenzierter als in der vorherigen Ausgabe erscheinen mir die Dienstleistungen auf den Wirtschaftskarten, so wird hier durch neue Signaturen z.B. zwischen Finanzzentren und Medien- oder Hochschulstandorten unterschieden. * Karten im Zeitvergleich veranschaulichen die Dynamik von Räumen am besten. Ein Vergleich von "Früher" mit "Jetzt" zeigt am anschaulichsten komplexe Veränderungszusammenhänge, z.B. die "dramatische" Veränderung des Aralsees oder des Rhône-Gletschers! * Des weiteren finde ich es besonders praktisch, dass hier mit vergleichbaren Maßstäben gearbeitet wird. Der Diercke kombiniert physische Karten mit den entsprechenden Wirtschafts- und thematischen Karten in gleichem Maßstab. Das finde ich sinnvoll, denn so können sich meine Schüler immer schnell orientieren. * Das neue Innenlayout finde ich auch gut. Jetzt kann man sich mit Hilfe der farbigen Randmarkierung noch besser und schneller zurecht finden. * keine "Briefmarkenkartographie" wie in anderen Atlanten. * Logische Atlasgestaltung nach Deutschland -> Kontinente -> Erde. * Im Deutschlandteil gibt es so bspw. eine neue politische Karte, die die Kinder im Heimatkreis abzuholen vermag, eine vereinfachte physische Übersicht und zusätzliche Basiskarten zum Klima. * Im Sinne der Lernprogression wirkt auch das Baukastensystem der neuen Weltklimaklassifikation, das sich systematisch über die Klassenstufen hinweg erarbeiten lässt. * Dass die Karten klar und schnell les- und erfassbar sind, ist meiner Meinung nach den gut strukturierten Legenden, assoziativer Farbgebung, angemessener Generalisierung und zahlreichen Erschließungshilfen wie Nebenkarten und Diagrammen zu verdanken. * Sinnvoll sind auch die neuen Themenschwerpunkte zum »Globalen Wandel« z.B. die viel diskutierten Schlüsselfragen zu Ressourcenverbrauch, Migration, Klimawandel und kulturellem Wandel. Interessant sind insbesondere die Lösungsperspektiven und mögliche Szenarien, die kartographisch aufgearbeitet wurden. * Der neue Weltatlas hat ein breit aufgestelltes Internet-Angebot. Zu jeder Karte gibt es frei zugängliche Hintergrundinformationen und Materialien. Im Atlas-Impressum befindet sich ein individueller Onlinecode, mit dem ich Zugang zum sogenannten Premium-Bereich" der Diercke Webseite erhalte. * Im Premium-Bereich gibt es noch weitere spannende Software, mit der ich meine Schüler testen kann, die aber auch neue Möglichkeiten in der 3-D-Kartographie bietet. Der leicht zu bedienende Diercke Online Globus bindet bspw. alle Atlaskarten in 3-D ein und fördert die eigene Orientierung im Raum. Mit dem Diercke Coach kann das Verständnis von Atlaskarten in vielen interaktiven Lerneinheiten trainiert werden. Mein Fazit ist daher eindeutig: 5 Sterne für den neuen Diercke, der sich nun zu meinem guten braunen Diercke gesellen wird. Der neue Diercke - mit den alten Stärken und Schwächen 4 von 5 PunktenDer gute alte "Diercke", den die meisten aus ihrer Schulzeit kennen, ist neu herausgekommen. Aktualisiert, und doch nach dem vertrauten Konzept: eine Fülle von Wissenswertem auf vielen bunten Seiten; jeder Quadratzentimeter ist mit Informationen gefüllt, ohne daß das Ganze unübersichtlich wird; physische und thematische Karten, dazu viele viele beispielhafte Darstellungen, ob es nun die Erosion am Gelben Fluß oder der Wohnungsbau in der sozialistischen Pionierstadt Bratsk ist. Zu vielen aktuellen Themen findet man Neues im Atlas: die Bevölkerungsverschiebungen im ehemaligen Jugoslawien, die Zustände in Afghanistan, die Entwicklung Dubais... Wer alte Ausgaben des "Diercke" kennt, wird aber auch viel Vertrautes wiederfinden, z.B. die geologische Karte von Mitteleuropa oder die "Huerta von Murcia". Die gab es schon vor fünfzig Jahren im Diercke, allerdings war damals noch die Schaftrift eingezeichnet. Auch einige typische Mängel findet man in der Neuausgabe wieder, z.B. die Abneigung des "Diercke", innerstaatliche Grenzen (von Bundesstaaten oder Regionen)darzustellen: weder die Kantone der Schweiz noch die Regionen Belgiens sind eingezeichnet, obwohl sie für die Kenntnis dieser Länder wichtig sind. Nicht nachvollziehbar ist für mich auch, warum die einen Städte mit der deutschen, die anderen mit der einheimischen Form ihres Namens verzeichnet sind. Warum heißt es auf der Europakarte S. 77 einerseits Warschau, Moskau und Prag, andererseits Vilnius, Tallinn und Bratislava? Platz genug wäre da, jeweils beide Namen anzugeben. Aus einer alten Auflage scheint auch die Weltkarte zu stammen, welche die Verteilung der Religionen anzeigt. Sie stimmt einfach nicht. So sind z.B. in Kenia nur Muslime und Angehörige von "Naturreligionen" (ein veralteter Begriff!) eingezeichnet; die Bevölkerung dort besteht aber zu zwei Dritteln aus Christen. Außer auf dieser fehlerhaften Karte kommt das Thema Religion, soweit ich sehe, praktisch nicht vor, abgesehen von Karten von Belfast (!) und von Mekka (!). Das wird ihrer Bedeutung im Zeitgeschehen und an der Schule nicht gerecht. Ein klares Manko. Aktualisiert hat man ihn, den Diercke (wozu auch der im Preis enthaltene Zugangsschlüssel zum Online-Atlas gehört); verbessert leider nicht. Inhaltlich verbessert und aktualisiert, äußerlich stark nachgelassen 3 von 5 PunktenDer Diercke Weltatlas wie man Ihn kennt, übersichtlich, informativ und in einer komplett neuen Auflage mit aktualisierten Daten. Konnte es mit meiner alten Auflage von 1992 vergleichen und da sieht man die starken Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Leider hat sich der Atlas nur inhaltlich verbessert, äußerlich hat er stark nachgelassen. Das Papier und der Druck wirken billig und sind mit den alten Auflagen nicht mehr zu vergleichen. Dabei sollten sich die neuen Drucktechniken eigentlich positiv auswirken. Eine so schlechte Druckqualität hat dieses Werk wahrlich nicht verdient. Inhaltlich 5 Punkte, Druckqualität 1 Punkt, macht im Schnitt 3 Punkte. |
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Konny Reimann. "... aber das ist eine andere Geschichte" von Tobias FriedrichBroschiert von MoewigPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,94 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3868032754, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Bodenständiger Freak mit Träumen 4 von 5 PunktenKonny Reimann ist ein Freak, bodenständig, hat Träume und traut sich was. Das er über eine der unsäglichen Auswanderer-Serien zu seinem Bekanntheitsgrad gelangt ist, habe ich erst erfahren nachdem ich durch Zufall das Buch in die Hand bekommen habe. Hier könnte es sich nämlich auch um eines dieser Lebe Deine Träume-Bücher handeln - halt nur nicht so esoterisch verquarkst, sondern aus der Perspektive eines einfachen Mannes erzählt, der statt viel zu grübeln die Dinge einfach anpackt, egal wie irre sie im ersten Moment scheinen mögen. Das ganze gespickt mit diversen unterhaltsamen Anekdoten, die einem zeigen können, dass es sich nicht um eine fiktive Geschichte sondern um ein reales Leben handelt, dass für uns so nachvollziehbar, tatsächlich gelebt werden kann. Einfach Klasse!!! 5 von 5 PunktenWas die Familie Reimann auf die Beine gestellt hat ist einfach unglaublich. In diesem Buch ist alles beschrieben, was man wissen muss. Um nochmehr zu erfahren müsste man wohl selber hinfliegen. Wer Fan von den Reimanns ist, für den ist dieses Buch ein absolutes Muss! aber das ist eine andere Geschichte....:) Schade das man keine 0 Sterne vergeben kann 1 von 5 PunktenDas ist meine erste Rezession die ich bei Amazon schreibe, da ich andere Käufer vor einem Fehlkauf bewahren möchte. Warum? Ich beziehe mich auf das Hörbuch da ich dieses gekauft habe und davon ausgehe das der Inhalt zum Buch identisch ist. Das Hörbuch ist absolut billig gemacht (wohl um schnell Kohle zuscheffeln), mal schnell ein paar Bilder rausgesucht und den Praktikanten an Photoshop rangesetzt schon war das Booklet fertig. Schlimmer ist die Sprachqualität und das Rauschen und Hallen im Hintergrund ist das nun ein Feature oder was? Ok zum Inhalt. Welcher Inhalt war meine erste Frage. Das ganze Hörbuch besteht aus sinnlosen aneinander gereihten Kapiteln. Man hat zwar versucht den "Auswanderweg darzustellen" was aber meiner Meinung nach total schiefgegangen ist. Was bitte hat ein Tornado mit einer gefressenen Gans zutun? Kann mich da mal jemand aufklären was das soll? Also die Überleitungen sind echt ne Katastrophe. Der Rest ist leider auch ned besser (außer man will 27x mal das Wort geil hören). Also ich sag nur eins schade um die Zeit. Ich dachte man erfährt was über Texas, USA etc. Aber das beste kommt ja noch: ER "Konny Reimann" beschwert sich über Zaungäste an seiner ich nenne es mal "Müllhalde" äh Gelände sorry (wer das Gelände mal bei RTL gesehen hat weiß warum), ok würde mich auch nerven aber ich hab mich ja auch nicht mit aller Gewalt in das Rampenlicht gedrängt (Kerner, RTL, Buchmesse, ...) er verdient schließlich damit sein Geld und weiß somit auch was auf ihn zukommen kann, ich finde es unterste Schublade seine Fans so zubehandeln. Ich kann nur sagen armes Gainsville ihr habt mein tiefes Mitgefühl das ihr die Reimanns am Hals habt und liebe Amazon-Kunden kauft euch lieber ein anderes gutes Buch/Hörbuch über die USA/Auswandern hier. Es gibt echt klasse Alternativen. Hamburger Original 5 von 5 PunktenCool, ein echtes Hamburger Original was es zu überregionaler Bekanntheit gebracht hat, in dem er einfach nur seinen Weg gegangen ist - mit vielen Ideen und einer Riesenportion Gottvertrauen. Das Buch ist gerade auch für Hamburger nette Unterhaltung und zeigt, dass auch heute die Stadt das "Tor zur Welt" ist. Konny Reimann - Superstar 5 von 5 PunktenWer Konny liebt, liebt das Buch ! Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und wenn man mal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Dieses Buch gehört in die TOP 10 !!! Eindeutige Kaufempfehlung !!! |
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Harenberg Premium-Kalender Eine Reise um die Welt 2009: 365 faszinierende Fotografien von Ulrike SchöberSpiralbuch von HARENBERGPreis bei Amazon: EUR 18,97, Angebote ab EUR 16,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411800216, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 4., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Ideal für den Schreibtisch 5 von 5 PunktenDieser Kalender eignet sich prima, sich im tristen Büroalltag die tägliche Portion Fernweh zu holen und dabei unsere Welt ein wenig besser kennenzulernen. Die Bilder sind fast ausnahmslos erstklassig. DER Kalender 2006 5 von 5 PunktenDer Harenberg-Kalender "Eine Reise um die Welt 2006" zeichnet sich besonders durch eine Sache aus. Jede der 365 Fotografien ist beeindruckend und faszinierend. Jeden Tag ein neues Foto plus Text zur Sehenswürdigkeit. Die Fotos zeigen unter anderem: - Paradiesische Landschaften - Fremde Kulturen - Spektakuläre Architektur - Exotísche Tiere - Farbenprächtige Pflanzen - Geheimnissvolle Natur Zusätzlich sind Jahresübersichten für 2006 und 2007 vorhanden. Und damit der Kalender nicht umfällt, gibt es dazu eine stabile Vorrichtung zum Aufstellen mit Spiralbindung. Ich sag nur eins: Wieso wie Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt hetzen? Hier schaffen Sie es in 365 Tagen und sehen die schönsten Seiten unserer Welt... |
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Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen von Steffen MöllerBroschiert von ScherzPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 9,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3502151555, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 10., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSteffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie! Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie Gancegal, Hochsztapler und Szajs, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei - lebenswichtig! - keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II. Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als Weichselaphroditen verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. Es lebe Polen! Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! -Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:die Welt braucht mehr solcher Bücher 5 von 5 PunktenIch kenne beide Seiten: die ersten 14 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Polen und die restlichen (bisher) 16 Jahre in Deutschland. Das Buch verschlang ich mit großem Interesse und war begeistert. Auch die polnische Version mit dem Titel "Polska da sie lubic" habe ich gelesen (inhaltlich fast gleich). Allerdings ist wichtig, dass jedem Leser vorher klar ist, dass Steffen Möller ein Satiriker ist und dass die Geschichten gezielt mit einer großen Portion Humor bebackt sind um sie amüsanter zu machen. ;) Die Realität? Ich denke Steffen hat möglichst gut die polnische Mentalität im allgemeinen beschrieben. Natürlich gab es auch Punkte mit den ich nicht (ganz) einverstanden war. Allerdings empfindet jeder die Dinge etwas anders und es kommt immer darauf auf den jeweiligen Bekanntenkreis an. Vergleich: Urlaubsberichte, schicke 10 Leute auf die selbe Reise und man hat mind. 3 verschiedene Meinungen. Der Auto sprach einige Dinge an, die mich bisher störten: - die Unwissenheit und Falschaussagen der Deutschen über Polen - die schlechten TV-Berichte über Polen, die keineswegs die Realität wiederspiegeln (da rege ich mich jedes Mal darüber auf!). Kein Wunder, dass kein Interesse an dem Nachbarland geweckt wird. Ich finde, dass es noch mehr solche Bücher geben sollte. Werde mich auf die Suche nach ähnlicher Lektur über andere Nationalitäten machen. Macht Lust auf Polen 5 von 5 PunktenDas Buch von "Herrn Steffen" hat bei mir das Interesse an Polen geweckt. Bisher war das Land - wieso eigentlich? - nicht in meinem Fokus. Viel mehr als die wohl üblichen Vorurteile und die Nachrichten im Zusammenhang mit Solidarnosz etc. kannte ich nicht. Der Autor schreibt aus sehr persönlicher Sicht, oft mit einem Zwinkern, manchmal widersprüchlich, jedoch für mich stets unterhaltsam. Das Wesentlichste ist, dass es bei mir tatsächlich die Neugier auf dieses für mich weitgehend unbekannte Land weckt. Das hätte ich vor dem Lesen des Buches offen gestanden nicht für möglich gehalten. Und weil das Buch auf diese Weise ein klein wenig zur internationalen Völkerverständigung beiträgt, bekommt es von mir auch volle fünf Punkte. Ein Schmunzelbuch 4 von 5 PunktenIch habe das Buch gern gelesen und es hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Man darf natürlich keine tiefgreifende Analyse erwarten, aber das wird auch von dem Autor gleich am Anfang nicht in Aussicht gestellt. Manches war mir etwas zu platt und konstruiert, daher nur 4 Sterne, aber insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das helfen kann, Vorurteile abzubauen. nicht sehr witzig! 2 von 5 PunktenNach Auftritten des Autors in diversen Talkshows hatte ich ein witziges Buch erwartet - und bin enttäuscht worden! Möglicherweise ist es für Polen und Leute, die Polen interessiert, ein informatives Buch - aber gelacht habe ich nicht. Zwar ist der Text sehr warmherzig geschrieben, man merkt in jedem Satz, wie seht S. Möller seine neue Wahlheimat liebt, aber insgesamt fand ich es ziemlich langweilig. Bardzo dobrze!!! 5 von 5 PunktenAlso ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne was über die denkensweise und mentalität der Polen interessiert ist! Jedes im Buch geschriebenen beschreibungen trifft zu fast 100 % zu. Als langjähriger Hobby Pole war ich recht fasziniert vom Buch und auch von meinen erlebnissen in Polen die im Buch wiedergegeben wurden. |
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Die Inseln des Mittelmeers: Ein einzigartiger und vollständiger Überblick. von Charles ArnoldGebundene Ausgabe von marebuchverlagPreis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 22,00 ISBN: 3866480962, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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In die Wildnis: Allein nach Alaska von Jon KrakauerBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349225067X, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 9 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Mein Gott, war er ein gescheiter Junge..." Also, warum hat Christopher McCandless eine rosige Zukunft -- College-Ausbildung, materiellen Komfort, außergewöhnliche Begabung und Charme -- gegen den Hungertod in einem ausrangierten Bus in den Wäldern von Alaska eingetauscht? Jon Krakauers Buch versucht, diese Frage zu klären, und obwohl es die Frage nicht mit Gewißheit beantwortet -- beantworten kann --, bringt In die Wildnis. Allein nach Alaska doch eine Menge Licht in die Sache. Nicht nur über McCandless' "Alaska-Odyssee", sondern auch über die Triebkräfte, die Menschen dazu bringen, aus der Gesellschaft "auszusteigen" und sich auf andere Weise auszuprobieren. Krakauer zitiert Wallace Stegners Schriften über einen jungen Mann, der in den dreißiger Jahren auf ähnliche Weise in der Wüste von Utah verschwand. "Mit 18 sah er sich in einem Traum [...] durch die romantischen Einöden dieser Welt wandern. Kein Mann, in dem noch die Essenz der Jugend fließt, hat diese Träume jemals vergessen." In die Wildnis zeigt uns, daß McCandless zwar extrem, keineswegs aber einmalig war. Der Autor macht den Eremit zu einem von uns -- etwas, das McCandless selbst nie schaffte. Am Ende des Buchs ist McCandless nicht mehr einfach ein Zeitungsausschnitt, sondern eine sympathische, seltsam anziehende Persönlichkeit. Ob er nun "ein mutiger Idealist oder ein leichtsinniger Idiot" war -- Sie werden Christopher McCandless nicht so schnell vergessen. 5 Kundenrezensionen:Verdientes Denkmal für einen außergewöhnlichen Aussteiger 5 von 5 PunktenZu den bedeutendsten traditionellen Werten der amerikanischen Nationalidentität gehört die Freiheit - Freiheit in dem Sinne, dass man sein Leben ohne Einmischung höherer Instanzen gestalten kann, wie es einem gefällt. Das kann die Freiheit bedeuten, schnell reich zu werden. Oder aber auch sich die Freiheit zu nehmen, aus der Enge des Materialismus auszusteigen. Zu denen, die letzteres radikal vollzogen haben, gehört Chris McCandless. Gleich nach seinem Studium brach der junge und mit vielen Talenten gesegnete Bursche mit seinem gesellschaftlichen und familiären Umfeld und zog sich fortan ohne ein Wort des Abschieds in ein asketisches Leben in totaler Autonomie als "Alexander Supertramp" zurück. 1992 fand man seine Leiche in einem ausrangierten Bus in der Wildnis Alaskas, in der er an Hunger und Auszehrung verstarb. Der Fall erregte in den USA einiges Aufsehen und motivierte den Journalisten Jon Krakauer zu einer Spurensuche durch McCandless` Leben. Sein Buch "In die Wildnis: Allein nach Alaska" zeichnet ein intimes Porträt dieses außergewöhnlichen jungen Menschen und nimmt den Leser mit auf dessen spannende Pilgerreise quer durch den nordamerikanischen Kontinent. Krakauer erhellt, worin McCandless spirituelle Suche bestand und reflektiert jene biographischen Wurzeln, in denen sein Wanderschicksal vorherbestimmt scheint. Das Charisma McCandless` gibt der Autor derart überzeugend wieder, dass sich der Leser auch im Nachhinein diesem nicht zu entziehen vermag und dadurch besser seine Wirkung auf jene Menschen versteht, die seinen Weg kreuzten. Krakauers kriminalistische Recherche deckt dabei die Tragik in McCandless' Tod auf, der auf einen Fehler zurückzuführen ist, dem auch einem erfahrenen Waldgänger hätte unterlaufen können. Damit wiederfährt ihm endlich Gerechtigkeit gegen die Vorverurteilungen als Geistesgestörter, Dilettant und Selbstmörder. Krakauer kommt zu dem Schluss, dass McCandless letztendlich an seinem enormen Selbstbewusstsein gescheitert ist, das in gefährlicher Überschätzung seiner tatsächlichen Möglichkeiten und Kräfte in Hybris umschlug. Die Reaktionen auf McCandless Geschichte polarisieren zwischen Bewunderung und Ablehnung. Während die einen gedacht haben, bei dem sind ein paar Schrauben locker", weckt er bei anderen trotz des tödlichen Ausgang seines Weges Bewunderung für seinen Versuch, nur von dem zu leben, was die Natur hergibt: "Ich wette, von denen, die McCandless als unfähig verschreien, hat es kaum einer versucht ... die meisten Leute haben keine Ahnung, wie schwierig das in Wirklichkeit ist. Und McCandless hat es beinahe hingekriegt.", zitiert Krakauer einen Biologen aus Alaska. Der Rezensent selbst bleibt ratlos und betroffen zurück und weiß nach der Lektüre nicht, was er von McCandless halten soll. Ist McCandless für die Verwirklichung seiner Träume zu weit gegangen? War er zu rücksichtslos gegen sich und andere, als dass er als Vorbild dienen könnte, wie wir unsere eigenen Träume verwirklichen sollen? Wie auch immer, Krakauer hat Chris McCandless ein verdientes Denkmal gesetzt und ihn eingeordnet in die lange Tradition amerikanischer Aussteiger, seit die Frontiers auf der Flucht vor dem Vormarsch der amerikanischen Zivilisation Stück für Stück nach Westen zogen. Wer Sehnsucht auf einen Trip "In die Wildnis" hat, gewinnt mit Krakauers Buch einen anschaulichen und harten Einblick darüber, was von einem Menschen dafür abverlangt wird. Tiefer als der Film 5 von 5 PunktenWer den Film mag und noch mehr über Chris, seine Lebensumstände und Philosophie erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen. Der grosse Unterschied zum Film ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Chris Lebensweise, nachdem er (Chris) von vielen als pubertärer Spinner abgetan wurde. Krakauer weiss diese Thematik strukturiert und mit vielen Parallelen (u.a. mit seinem eigenen Leben) zu behandeln. Wem im Film die Tränen in den Augen standen, als Franz Chris verabschiedete, wird noch mehr berührt sein, wenn dessen Nachgeschichte erzählt wird - nur ein Beispiel von vielen, im Buch doch tiefergehenden Ausführungen über Chris Leben. Super Buch über einer Aussteiger der ein paar fatale Fehler machte 5 von 5 PunktenJon Krakauer schafft es in dem Buch wieder einmal einen Tatsachenbericht spannend und informativ zu beschreiben. Dabei macht es überhaupt nichts, daß man den Ausgang der Geschichte schon kennt. Trotzdem will man wissen, was dem jungen Mann in der Wildnis passiert ist. Man stelle sich einmal vor: Chris McCandless hat gerade einen erstklassigen College-Abschluß gemacht, lebt in einer normalen bürgerlichen Familie und soll demnächst an der Universität studieren. Dann beschließt er seine gesamten Ersparnisse Oxfam zu spenden und auszusteigen. Erst zieht er durch die USA und macht eine Reihe von Bekanntschaften. Allerdings ist es sein Traum den Stampede-Trail in Alaska zu erkunden. Dabei will er sich auf das Notwendigste beschränken, d.h. er will für seine Nahrung selbst sorgen und sich von den vorhandenen Tieren und Pflanzen ernähren. Durch kleine Fehler kommt Chris in eine lebensbedrohliche Situation, die er dann auch nicht überlebt. Krakauer beleuchtet, wie es dazu kommen konnte. Dabei versucht er so objektiv wie möglich zu erläutern, ob es sich bei Chris nur um einen unvorbereiteten Spinner handelt, der in der Wildnis nichts zu suchen hatte und selbst Schuld an seinem Tod ist oder ob er einfach nur Pech hatte und nie vor hatte sich ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ein wirklich tolles Buch, daß inzwischen auch von Sean Penn verfilmt wurde. Zu wenig Tiefgang 3 von 5 PunktenDie Grundgeschichte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das was ,,Alex" sich in seinem Leben gewagt hat und die Tatsache, dass er sich getraut hat so zu leben, wie er es möchte, finde ich beeindruckend. Aus literarischer Sicht allerdings betrachtet bin ich der MEinung, dass das Buch viel zu wenig Tiefgang besitzt. Orte werden nicht präzise genug beschrieben, man kann sich in die Geschichte nur wenig hineinleben. Man hat keine richtigen ,,Bilder vor Augen". Daher nur 3 Sterne Das Ende eines Idealisten 3 von 5 PunktenRühmlich oder unrühmlich, das ist hier die Frage. Alex Supertramp ist ein Aussteiger par excellence, der zunächst noch die Nicht-Aussteiger für seine allmähliche Selbstverwirklichung braucht. Er ist Abenteurer, Freiheitssucher und mit wenig gibt er sich nicht zufrieden. Er will seine Wünsche auf die Spitze treiben. Er sagt dem Materialismus ab, den Zwängen und Lügen der amerikanischen Gesellschaft und versucht in die Natur auszubrechen, hin zum "wirklichen" Leben. Zu spät begreift er, dass die Natur auch kein Garten Eden ist und dass manche Errungenschaften, nicht so sehr der Zivilisation, sondern der Sozialisation durchaus Sinn machen. Das ist ein überraschendes Ende, das Krakauer mit Hilfe von Tagebuchnotizen des tödlich Verunglückten beschreibt, das Alex nimmt, denn er will aussteigen vom Aussteigen. Alex` Ende ist grausam und zeigt, dass man die Wildnis nicht romantisieren kann. Hier von einem "Unglück" zu reden, wäre vielleicht nicht die richtige Wortwahl. Hätte Alex auf solch sinnvolle Artefakte wie eine Landkarte, die er absichtlich zurücklässt, nicht verzichtet, oder sich zumindest genauer über die örtlichen Verhältnisse erkundet, hätte er sich leicht retten können. Erfahrene Abenteurer planen immer Notfälle mit ein, wenn sie ihre Sondertouren machen. Idealismus braucht Kohlehydrate notwendiger wie menschliche Wärme! Hier war Alex zu blauäugig, überambitioniert, vielleicht auch einfach dumm. Ja, übertriebener Idealismus ist manchmal nichts als Dummheit. Es wäre aber falsch den jungen Mann zu verurteilen, er hat seine Entscheidungen getroffen und dafür bezahlt. Hat er die Selbstbestimmung gefunden? Nein, denn der Mensch kann nicht für sich existieren; die Freiheit, die manche suchen, ist nur ein Abstraktum, und die Natur ist gar nicht nett! Und in sich selbst findet der Mensch auch keine "Freiheit". Insoweit hat Alex genug Zeit für Meditation gehabt, um das festzustellen. Dafür gebührt ihm mehr Achtung als denen, die ihr Leben mit Meditation zubringen und dennoch nichts dazulernen. Die Natur ist so wie sie ist. Und ohne den Mensch ist sie gar nichts. Die Natur ist für den Mensch da, aber sie weiß nichts davon. Aber der Mensch muss es wissen! Der Aufenthalt in der Natur gibt einem wunderbare Gelegenheit über sich nachzudenken. Krakauer lässt durchblicken, dass Alex sein Ziel erreicht haben könnte, seinen Idealismus ganz, bis zum leider bitteren Ende auszuleben. Er gleicht darin im Grunde auch nur den viel gescholtenen Bergsteigern, die trotz der Risiken unbedingt das extreme Erlebnis haben müssen. Dabei bleibt nur die Hoffnung, dass anstelle der romantischen "Verklärung eines Lebens in der Wildnis oder der angestrebten Einheit" mit der Natur - eine Sache, die es natürlich nicht geben kann - , sich im Angesicht des sicheren Todes die schlichte Erkenntnis durchgesetzt hat, dass ein Leben, das lieben und geliebt werden kann, das sinnvollste oder lobenswerteste ist. Immerhin eine Menge Erkenntnisse für einen jungen Mann unserer Tage. Ein lesenswertes Buch. Aus den Tagebuchaufzeichnungen hätte Krakauer mehr machen können. Aber vielleicht wollte er nur der Versuchung widerstehen zu viel hineinzuinterpretieren, ist er doch selber ein Mitglied im Club der Extremisten, jedenfalls bis zur Everestragödie, die er nur knapp überlebt hat, gewesen! Am Ende werden sie alle klein, spätestens im Angesicht des Endgültigen! |
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Der Afrikaner von Jean-Marie Gustave Le ClézioGebundene Ausgabe von Hanser BelletristikPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446209484, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Feinfühliges, großartiges Vaterportrait und wunderbare Liebeserklärung an Afrika 5 von 5 PunktenJean-Marie Gustave le Clézio hatte lange davon geträumt, seine Mutter sei eine Schwarze, sich für die Rückkehr ins ihm fremde Frankreich eine Geschichte zurechtgelegt, um der Wirklichkeit zu entfliehen. Als der Vater im Ruhestand nach Frankreich zurückkehrt, merkt Jean-Marie Gustave le Clézio jedoch, dass er der Afrikaner war. Da er das nur schwer akzeptieren konnte, hat er dieses Buch geschrieben, eine Bewältigung der Entfremdung, der Vergangenheit. Der Afrikaner" ist ein Versuch der Aufarbeitung, des Strebens um Verständnis, wieso sich der Vater nach seiner Rückkehr aus Afrika nicht mehr der Mensch war, der er in Afrika war. Jean-Marie Gustave Le Clézios Vater war ein auf Mauritius geborener Brite, der als Tropenarzt nach Afrika ging, um der Unterdrückung in einem englischen Spital zu entgehen. In Kamerun und Nigeria heilte er Sumpffieber und Leprakranke, bereiste zu Fuß und Pferd seine Gebiete. 1948 reist die Mutter mit ihren beiden Söhnen aus Frankreich dem Vater nach, wo der achtjährige Jean-Marie Gustave seinem Vater zum ersten Mal begegnet. Er erzählt von seinen Erkundungen der afrikanischen Landschaft, von Termitenbauten, von Skorpionen, von Menschen, von der natürlichen Nacktheit der Menschen in Afrika und zeichnet dadurch ein wunderbar poetisches Bild Afrikas. Landschaftsstimmungen, Afrikabilder, wie sie eigentlich unübertroffen sind. Die Stärke dieser Prosa ist schlichtweg überwältigend. Er erzählt auch die Geschichte der Liebe seiner Eltern vor dem Krieg, in Kamerun. Er tut dies auf eine wunderbar zärtliche und liebende Art und Weise. Eine einfühlsam erzählte Liebe, die durch die kriegsbedingte Trennung einen Riss bekam und sich wie eine langsam dahinsiechende Krankheit nicht mehr heilen ließ. Des Vaters konsequente Entfremdung als einzig mögliche Reaktion auf diesen Verlust. Der Afrikaner" ist auch eine Liebeserklärung an Afrika, an das unberührte, echte Afrika, ein Afrika abseits der Country Clubs und der weißbehandschuhten Diener - ein Plädoyer gegen die diversen Kolonialherrschaften, ein Plädoyer gegen den Krieg. Eine bezaubernde Liebeserklärung an die Mutter und eine große Hommage an den Vater. Der Schlüssel zum Werk Jean-Marie Gustave Le Clézios. Geniale dvd!!!!! 4 von 5 Punktenich fand den film toll vor allem weil er jetzt den friedensbobel preis bekam!!! bin gespant ob meine rezession dießmal auch onlin geht weil die leute hier prühfen vorher sagen sie immer. Reinigt euch gut die Zehennägel.. 4 von 5 Punkten...sonst kommen nachts die Kakerlaken und nagen daran (S.39) Was erwartet den Leser bei dem neuen Nobelpreisträger? Zuerst wird vielleicht der relativ geringe Umfang vom Buch erstaunen, dann auch die Bebilderung, die hier mit zum Roman selbst gehört- es werden Bilder aus dem Afrika der Kolonialtage gezeigt, aus dem persönlichen Archiv des Autors, der im "Afrikaner" einen Teil der Geschichte seiner Kindheit verarbeitet hat und somit auf eigenes Anschauungsmaterial zurückgreifen konnte. Die Bilder, in poetisch-altertümlichem Sepia gehalten, vermitteln tatsächlich ein bißchen den Zauber einer scheinbar längst untergegangenen Zeit In der Geschichte geht es auch um Erinnerungen und vor allem um das Verhältnis zum Vater. 1948, nach den Wirren des Krieges, gelangt der Erzähler im Alter von 8 Jahren mit Bruder und Mutter nach Afrika, wo der Vater, der eben durch die Kriegszeit von seiner Familie getrennt, in Nigeria und Kamerun leben musste. Der Vater ist Arzt bei der englischen Kolonialverwaltung. Durch die lange Trennung und die Bedingungen vor Ort, hat sich der Mann allerdings von seiner Familie entfremdet, ist kalt und unnahbar geworden. Le Clezio vermischt tatsächliche Erinnerungen, mit dem was er über die Geschichte seines Vaters weiß und Versatzstücke aus Erinnerungsfetzen, z.B. Begenungen mit Natur und Menschen in Afrika in der Kindheit zu einem Bericht, der die Stimmung nicht nur in der Familie, sondern allgemein auch den Niedergang des Kolonialismus schildert. Afrika ist hier ein Welt des Traums, der Erinnerung auf jeden Fall eine sehr persönliche Geschichte. Hier auch ein wichtiges Thema ist die Suche nach Männlichkeit, der Achtjährige ist in einer "Frauenwelt" aufgewachsen, die Begegnung mit dem Vater ist kein wirklich angenehmes Erlebnis. "Auf Anweisung meines Vaters mußte ich mir vor der Abfahrt das Haar...schneiden lassen, was zur Folge hatte, daß ich einen furchtbaren Sonnenbrand auf den Ohren bekam und mich den Normen der Männerwelt endgültig fügen mußte."(S.56) Keine Migräne mehr, keine Wutanfälle mit denen hier die Welt der Frauen charakterisiert wird.. Beim Vater verläuft scheinbar alles in geordneten Bahnen, aber die Strenge ist schwer zu ertragen. Der Vater ist ein einsamer Mensch, was sich auch in den Bildern ausdrücken soll, ich denke, das ist hier auch ziemlich gelungen, einsame Wasserläufe, die Darstellung des Fremden - die Bilder haben nicht immer etwas mit dem Text zu tun, was sich aber nicht störend auswirkt. Kritisch würde ich folgendes anmerken: Wird durch diese Beschreibungen der Kolonialismus nicht immer ein Stück weit verherrlicht? - Gut, der Vater lehnt die Gesellschaft der "Pflanzer", den Luxus, die Doppelmoral ab - er ist der gute weiße Arzt, der den Eingeborenen hilft - aber spürt man bei solcherlei Beschreibungen nicht doch die Sehnsucht nach einer besseren alten Zeit, in der ein Mann noch Abenteuer erleben und sich als guter Mensch unter Beweis stellen konnte - eben der Kolonialzeit? Auch die starren Angewohnheiten des altegdienten Offiziers werden bewundert. Ich finde eine derartige Darstellung ist, trotz der Kritik, die auch im Buch geübt wird, vielleicht etwas unzeitgemäß (nur als Gedanke in puncto Nobelpreis). Ganz ehrlich, das Buch ist nicht schlecht, aber ich glaube, hier wäre auch noch Potential gewesen, mehr zu schreiben. Nunja, es handelt sich um Erinnerungen und was der Autor mitteilen wollte, hat er wohl mitgeteilt. Zwei Sachen, die man vielleicht noch im Original angucken müsste, waren für mich unstimmig: Gleich in der Einleitung heißt es in Bezug auf Vater und Mutter: ..Aber sie existieren- mit ihrem Gesicht, ihrer Haltung, ihren Manieren und Manien...ihrer Art zu reden, ihren Gedanken und vermutlich dem Alter, in dem sie sterben, all das haben wir in uns aufgenommen." Wie das mit dem Sterbealter gemeint ist, habe ich nicht ganz verstanden, denn nicht jedem sind die Eltern schon gestorben, überhaupt, was gibt es an dem "Alter" aufzunehmen? Kein Satz der einem das Buch verleiden sollte, trotzdem eine erste Stolperfalle..Dann auch noch S.10 "Als Kind verfügt man über wenige Worte (und die Worte sind noch nicht abgenutzt). Adjektive und Substantive standen mir damals noch nicht zur Verfügung." Hmmmmm - mit acht Jahren? Naja, das Buch ist jedenfalls lesenswert und vermittelt mit einfacher aber präziser und durchaus poetischer Sprache, unterstützt durch stimmungsvolle Bilder, die Erinnerung an eine Welt der Vergangenheit. |
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