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Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, MagieraAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,47, Angebote ab EUR 4,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2000 |
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ProduktbeschreibungNessun dorma. Klassik-CD 2 Kundenrezensionen:Ich liebe ihn einfach 5 von 5 PunktenMuss man als Pavarotti-Fan zu diesem Star-Tenor eigentlich noch viel sagen? Auf dieser CD ist eine schöne Mischung seiner hervorragend interpretierten Arien. Und ja, auch hier ist wieder bestätigt, er kann eben alles singen, am herausragendsten natürlich Nessun dorma, seine Arie schlechthin. Wer Pavarotti liebt, liebt auch diese CD! Große Arien eines unsterblichen Tenors! 5 von 5 PunktenDer viel zu früh verstorbene,große Pavarotti singt die schönsten Arien von Verdi,Puccini,Massenet,Donizetti und Rossini! Natürlich darf auch "Nessun dorma" aus Puccinis "Turandot" nicht fehlen! Diese CD ist ein absolutes Muß für jeden Opernfan! Einer der größten Tenöre aller Zeiten zu einem unglaublich günstigen Preis! |
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Die Mönche von Silos (Gregorianische Gesänge aus Spanien) von Benediktiner-Kloster de SilosAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
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ProduktbeschreibungDie Mönche von Silos. Gregorianische Gesänge aus Spanien. Klassik-CD. AV Dominus regnavit / Vide, Domine / Laudate Dom 5 Kundenrezensionen:Gebet pur... 5 von 5 Punktenentsteht beim hören der Gesänge auf dieser CD. Trotz des Alters der Aufname der CD ist es wunderbar diesen Gesängen zu lauschen und die gesungenen Gebete auf sich wirken zu lassen. Da soll noch mal einer sagen das Beten lästig ist ;-). Sie eignet sich nicht nur hervoragend dazu das eigene Gebet zu unterstützen, sondern auch herrlich um zu entspannen, vom Alltagsstress ect. Da kann in meinen Augen fast nichts anderes Mitthalten. WUNDERBAR ENTSPANNEND 5 von 5 PunktenVor allem diese CD eignet sich perfekt dafür gut einzuschlafen !!! Die Lieder haben eine Mystik und Schönheit in sich die jeden glücklich einschlafen lässt. Ich habe viele Gregorianische Gesänge CDs, und diese von den Mönchen von Silos ist eine der BESTEN!!! ... schwebende Gesänge aus Graduale und Antiphonale 5 von 5 PunktenEine tiefe Sehnsucht nach Stille und Befreiung erwecken die einstimmigen, Gregorianischen Choräle, eine Vermischung von altrömischen Melodien und gallikanischen Idiomen, ohne zwingende Tonskala und schlagendes Metrum durch ihre Phrasen und Perioden von formaler Gliederung sowie durch Artikulation, Dynamik und Rhythmus in ihrer Differenzierung. Zart und doch kräftig erobern sich ihre Melodien Raum und Zeit, getragen durch liturgische Rezitative ohne Zwang jedoch von Bekenntnis und Gemeinsamkeit. «...ut mens nostra concordet voci nostrae» [damit unser Geist im Einklang sei mit unserer Stimme - Regula Benedicti] Ein wunderbarer und ergreifender audieller Genuss aus den Weiten und Tiefen von Santo Domingo de Silos, vorgetragen von einem exzellenten Chor unter der Leitung von Ismael Fernandez de la Cuesta und dargeboten in technischer Brillanz mit dem Angebot von Stille und Einkehr und einer tiefempfundenen, mitmenschlichen Innerlichkeit. Zeitlos schön. 5 von 5 PunktenNachdem ich mir schon einige CDs mit gregorianischen Gesängen gekauft habe, bin ich nun auch auf dieses Exemplar gekommen. Es ist kein Fehlkauf, sondern eine CD zum Abschalten von Alltagsstress und Hektik. Diese CD ist zeitlos aktuell und hörenswert. Kaufen! Einfach nur super die Mönche von Silos 5 von 5 PunktenIch habe heute die CD von den Mönchen von Silos gehört und war sofort begeistert von dem Album, ich bin großer Fan der Gregorianik und hätte der CD gerne 10 Sterne gegeben, aber es gibt ja nur 5 Sterne. Die Mönche aus Spanien bezaubern den Hörer mit ihrem guten Gesang. Dies ist eine der besten Gregorianik CDs der letzten Jahren. Ich kann sie nur empfehlen, der Preis ist in Ordnung, Qualität ist in Ordnung. Ist halt harmonische Musik zum Entspannen. Und wer schon mal ein Kloster besucht hat, dem wird sie sicherlich gefallen. 1a |
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Gregorian von VariousAudio CD von Zyx/Mus (ZYX)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 3,34 Erscheinungsdatum: August 2004 |
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ProduktbeschreibungGREGORIAN |
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Weihnachts-Oratorium von M. Flämig, Dresdner Kreuzchor, DpAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 15,64 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
Tracks:Disk 1
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3 Kundenrezensionen:Die festliche Alternative 5 von 5 PunktenIch habe kein Verständnis dafür, dass alle paar Jahre von den vermeintlichen Experten eine Aufnahme des Weihnachtsoratorium(oder der Passionen und der h moll Messe) zur Referenz erklärt wird, welche alle anderen erhältlichen Einspielungen überflüssig und unbedeutend erscheinen lässt. Gerade bei den großen Vokalwerken Bachs gibt es so viele unterschiedliche Interpretationsansätze, dass es eine Wonne ist, verschiedene Aufnahmen zu besitzen, Vergleiche anstellen zu können und immer wieder neues entdecken zu können. Die Entscheidung zur persönlichen Referenz bleibt dann flexibel, stimmungsabhängig und undogmatisch. Dieses Weihnachtsoratorium gehört zur ungebrochenen nicht historisierenden ostdeutschen Aufführungstradition. Es handelt sich hierbei um eine Einspielung aus dem Jahre 1974/75. Diese Einspielung wurde für das DDR Label Eterna gemacht. Nomen est Omen: Den Technikern ist es gelungen, eine Einspielung einzufangen, welche aufnahmetechnisch mit vielen jüngeren Einsielungen mithalten kann. Allein die Arie "Großer Herr, starker König" lohnt die Anschaffung dieser Aufnahme. Ludwig Güttlers Bläserensemble schmettert festlich und sehr präsent ohne jedoch aufdringlich zu werden. Die Solisten versprühen weihnachtliche Stimmung ohne jeden Ansatz romantisierenden Kitsches. Und über Peter Schreier als den besten Evangelisten für Bachs Vokalwerke brauch an dieser Stelle nichts mehr gesagt werden. Wie überhaupt im Großen und Ganzen die Textverständlichkeit hervorragend ist. Wer vielleicht ein Problem mit Knabenchören hat und diese in Bachs Vokalwerken nicht vorfinden will, dem sei gesagt, dass der Kreuzchor das Vorurteil widerlegt, dass eben Knabenchöre allenfalls in den einstimmigen Chorälen mithalten können, sie jedoch , wenn es fugenartig zugeht,die künstlerischen Absichten Bachs zerstören. 160 Minuten weihnachtliche Hochstimmung im Wohnzimmer machen diese Produktion zur unerreichten festlichen Alternative. Und ein Weihnachtsoratorium zum Preis von weniger als einer CD sollte selbst jene in Versuchung führen, die glauben, ihre gültige Referenzaufnahme bereits gefunden zu haben. Die Festlichkeit wir noch durch die liebevolle Aufmachung unterstrichen. Drei CDs im Digipack und einem Samtschuber mit goldener Beschriftung. Booklet in deutscher und in englischer Sprache. Referenz-CD 5 von 5 PunktenViele Versionen des Weihnachtsoratoriums habe ich bereits gehört - die hier vorliegende Aufnahme empfinde ich als unerreicht. Sie ist die 1984 von der VEB aufgenommene Einspielung mit der exzellenten Besetzung Augér (Sopran), Burmeister (Alt), Schreier (Tenor) und Adam (Bass), die sowohl perfekt singen als auch unter Martin Flämigs Leitung eine Interpretation dieser Musik erreichen, die die Tiefe der Bachschen Komposition unvergleichlich auslotet. Hinzu kommt ein äußerst gut aufgelegter Dresdner Kreuzchor und glockenreine Knabenstimmen. Kaum zu schweigen vom tadellos aufspielenden Bachorchester der Dresdner Philharmonie. Die Aufnahme ist perfekt (ein anderes Wort passt nicht) abgemischt, die Stimmen und die Instrumente sind klar und dennoch warm, ohne je indifferent zu klingen. Die Bach-Trompeten klingen einfach nur göttlich. Da spielt es kaum eine Rolle, dass die Aufnahmetechnik noch nicht digital war - selbst die Schallplatte dieser Vertonung habe ich bis zum Erscheinen der CDs sämtlichen neueren CDs vorgezogen, und das Mastering der CDs ist trefflich, den Charakter der Einspielung bewahrend, gelungen. Für mich ist diese CD Referenz. Ich kann sie nur empfehlen. Unübertrefflich! 5 von 5 PunktenViele Worte zu machen lohnt sich nicht: Man höre selber und sei überwältigt - große Musik groß vorgetragen, von den Besten der Besten. Nur noch zur Aufnahmequalität: Hört man ganz genau hin, so lassen sich an sehr, sehr wenigen Stellen für Sekundenbruchteile ganz leichte "Schwankungen" feststellen, die von den Aufnahmebändern herrühren. Aber sonst ist der Klang herrlich rund, warm und ausgewogen, keine digitale Technik vermag das zu übertreffen und vielleicht sogar nicht einmal zu erreichen. Fazit: Es geht nicht besser: Ein Meisterwerk meisterhaft vorgetragen! Es mag sein, dass diese Aufnahme den Pedanten unter den Bach-Hörern nicht zusagt. Jene, die nur die sog. historische Aufführungspraxis gelten lassen und sich an den "neuesten Stand der Bachforschung" klammern, mögen sich unter ihren Bach-Perücken an den ihnen genehmen Einspielungen gütlich tun. Barock-Musik als "quasi Tanzmusik" abzutun und alles, was dem womöglich zuwiderläuft, als monoton und langweilig zu bezeichnen, zeugt aber von einer eher eingeschränkten musikalischen Betrachtungsweise. Gerade die angeblich mitreißenden und ständig schwungvollen Dirigate können schnell ermüden. Ich möchte im Gegenteil behaupten, dass diese Dresdener Aufnahme die Differenzierungen in der Komposition sehr gut zum Vorschein kommen lässt und auf diese Weise eine Spannung und "Power" erzeugt, die jegliche Monotonie gerade verhindert. Und die Qualität von Solisten und Chor dieser Aufnahme anzuzweifeln ist einfach nur anmaßend. Alle vier sind top und können nur erreicht, nicht übertroffen werden. Letztlich sollte das Weihnachtsoratorium doch - und das war gewiss Bachs vornehmstes Anliegen - ein Stück Verkündigung sein! Das vermag diese - meinetwegen romantische - Interpretation auf die allerbeste Weise. Hier strahlt die Musik Wärme, Leben und Freude aus, die sicherlich auch, aber eben nicht nur auf tänzerischem Schwung aufbaut und in tiefgehender Weise beeindruckt! |
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Resonance - Gregorianischer Choral von Benediktinerabtei Beuron, PfaffAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 3,32 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1994 |
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ProduktbeschreibungGregorianischer Choral. Weihnachtsmessen. Klassik-CD. AV 2 Kundenrezensionen:... schwebende Gesänge aus Graduale und Antiphonale 5 von 5 PunktenEine tiefe Sehnsucht nach Stille und Befreiung erwecken die einstimmigen, Gregorianischen Choräle, eine Vermischung von altrömischen Melodien und gallikanischen Idiomen, ohne zwingende Tonskala und schlagendes Metrum durch ihre Phrasen und Perioden von formaler Gliederung sowie durch Artikulation, Dynamik und Rhythmus in ihrer Differenzierung. Zart und doch kräftig erobern sich ihre Melodien Raum und Zeit, getragen durch liturgische Rezitative ohne Zwang jedoch von Bekenntnis und Gemeinsamkeit. «...ut mens nostra concordet voci nostrae» [damit unser Geist im Einklang sei mit unserer Stimme - Regula Benedicti] Am 6. Dezember 1862 stellte die Fürstin Katharina von Hohenzollern den Benediktinern Maurus und Plazidus Wolter die Klostergebäude und Kirche zu Beuron, ehemals eines der ältesten Augustiner-Chorherrenstifte Deutschlands, zur Verfügung und ermöglichte so den Neubeginn klösterlichen Lebens in den, seit der Säkularisation zweckentfremdeten Gebäuden. Am Pfingstsonntag 1863 begann das Lob Gottes in der Klosterkirche nach der Regel des heiligen Benedikt. In einer langen Tradition der gesungenen Liturgie überzeugt der Chor der Mönche von St. Martin unter der Leitung von Pater Maurus Pfaff durch klare, geschmeidige und fast schwebende Stimmen, eine wunderbare Atemtechnik und eine innige und synchronisierende Verbindung von Text und Melodie. gregorianischer Choral zum Weihnachtsfest 5 von 5 PunktenSchön, dass es diese CD gibt. Die Aussprache der Mönche ist deutlich und klar, die Atemführung so, dass kaum bis keine Schwierigkeiten zu hören sind. Die Leistung der Mönche ist umso größer, da ihnen die Stütze einer Orgel fehlt und sie sich nicht auf ihr ausruhen können. Auch gefällt mir, dass die Stimmung dieser CD gut passt zum Weihnachtsfest. Sie ist sowohl meditativ wie auch mitreißend. Es ist sehr bedauerlich, dass in den katholischen Gemeinden der gregorianische Choral weitgehend verloren gegangen ist. Eine Folge des 2.vatikanischen Konzils, welches in der Liturgie der Muttersprache mehr Raum geben wollte. Da die Muttersprache die lateinische Sprache leider weitgehend verdrängt hat(nicht im Sinne des Konzils), wich der gregorianische Choral ebenfalls. Mit Ausnahme in den Klöstern, die die lateinische Sprache noch pflegen. Der gregorianische Choral und die lateinische Sprache sind eins. |
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Ein Deutsches Requiem von Dorothea Röschmann, Thomas Quasthoff, Simon RattleAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,47, Angebote ab EUR 8,39 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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ProduktbeschreibungBrahms Ein Deutsches Requiem Aus der Amazon.de-Redaktion"Ein so großer Mann, eine so große Seele, doch er glaubt an nichts!", sagte einst Antonín Dvorák über Johannes Brahms - und doch war es Brahms, der eines der eindringlichsten geistlichen Chorwerke schuf, das am Karfreitag 1868 uraufgeführte "Deutsche Requiem". Im strengen Sinne ist Brahms' Requiem keine Totenmesse, denn Brahms vertonte nicht die lateinische Bitte der Trauergemeinde an Gott, die um Gnade für den Toten bittet. Brahms Musik spricht zu den Trauernden selbst, zu dem Menschen in selbstgewählten Bibeltexten. Bereits 1861, 28 Jahre war er alt, hatte er mit der Auswahl begonnen und sie nach dem Tod seiner Mutter fünf Jahre später fortgesetzt. Am Anfang seines REquiems steht die Bergpredigt: "Selig sind, die da Leid tragen" (Matthäus 5,4). Am Ende die Offenbarung: "Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an" (Offenbarung 14,13). Die entscheidende Stelle stammt aus dem Korintherbrief, das triumphal stolze: "Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" (1. Korinther, 15,55). Kritik brachte dem Komponisten ein, dass ein ausdrücklicher Hinweis auf den Erlöser fehlte, weshalb Brahms einen Arie für Sopran und Orchester zu den Abschiedsworten Jesu an seine Jünger schrieb: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen" (Johannis 16,22) hinzufügte. Die Interpretation eine solchen Werkes sagt sehr viel auch über das Weltbild, das Gemüt des Interpreten aus. In diesem Falle ist es das des Briten Sir Simon Rattle, der hier seinem Ruf als charismatisch lächelnder Medienliebling gerecht wird. Die Schwere des Themas, sein gewaltiger Ernst, will er in dieser Live-Aufnahme aus der Berliner Philharmonie vom Oktober 2006 nicht betonen, wie es einst der tiefdeutschernste Otto Klemperer tat. Die Wucht der Musik, die extremen Stimmungen und Spannungen, die sich hier auftun, das schwermütige Mitleid, die herbe Ergebung kommen dabei nicht zum Tragen. Dafür bietet Rattle schöne, tröstliche Musik mit stimmlich ausgezeichneten Solisten wie Dorothea Röschmann, von der man sich nur etwas mehr Textverständlichkeit wünschte und den immer tiefgründigen Thomas Quasthoff. Teresa Pieschacón Raphael 3 Kundenrezensionen:Totenmesse im toten Raum 4 von 5 PunktenZu Musik und Darbietung wurde bereits alles gesagt und zum Klang? Perfektes Stereobild, erstklassige Verständlichkeit und so gut wie kein Rauschen. Aber: Diese Qualität hatte scheinbar auch einen Preis: Es ist kaum ein Raum hörbar, also das akustische Element, das dem Ereignis Volumen, Tiefe und Authenzität verleiht. Man fühlt sich einfach nicht wie ein Zuhörer im Konzertsaal, weil die Akustik der Berliner Philharmonie im Grunde nur in den Solopassagen zu vernehmen ist, und so wirkt die Aufnahme besonders von Chor und Orchester leider etwas tot. Ein Wermutstropfen! Ein menschliches Requiem.... 5 von 5 Punkten... wollte Brahms sein Werk am Liebsten nennen. Er hat sich dann aber doch nicht zu diesem bekenntnishaften Titel durchringen können - "PR"-Gründe mögen eine Rolle gespielt haben. Rattle trifft diesen menschlichen Ton sehr gut. Er wählt durchweg recht gemessene Tempi, was ihm und seinem phänomenalen Ensemble die Zeit und den Atem gibt, die verschiedenen von Brahms musikalisch gezeichneten Emotionen des trauernden Menschen kongenial einzufangen. Gerade im zentralen Satz, dem vierten ("Wie lieblich sind Deine Wohnungen"), gelingt es ihm, eine nahezu idyllische Stimmung zu erzeugen, zu der das Orchester fast schon serenadenhafte Klangfarben beisteuert. Rattle wählt für sein Requiem insgesamt sehr dunkle Klangfarben. Diese werden auch durch die üblichen Knalleffekt-Stellen im zweiten und sechsten Satz kaum durchbrochen. Bemerkenswert die Orgelpunkt-"Coda" im dritten Satz, in der Chor und die hohen Orchesterstimmen von dem "Brodeln" der tiefen Register getragen werden. Ein besonderes Lob verdient der Chor, der Rundfunkchor Berlin. Er produziert einen weichen und vollen Klang, der immer durchhörbar bleibt. Nie leidet der Gesamtklang, auch nicht in den massiven Fortissimo-Passagen. Nie wird eine der Stimmen zugedeckt, selbst nicht der Bass, der in anderen Einspielungen häufig im Orchesterklag untergeht oder aber versucht, dieses zu übertönen. Thomas Quasthoff lässt seine sängerische und interpretatorische Autorität spielen. Ganz frisch wirkte seine Stimme an manchen Stellen indes nicht. Wenn ich einen besonderen Höhepunkt herausheben müsste, wäre es der fünfte Satz ("Ihr habt nun Traurigkeit"). Dorothea Röschmann meistert die unangenehme Partie mit frei fließender Stimme und auch in hohen Lagen fast an einen Mezzosopran gemahnender Intensität. Bei Röschmann und Rattle ist dieser Satz kein intimes Intermezzo sondern tröstender Kommentar zur Gefühlslage des trauernden Menschen, analog zum dritten Satz ("Herr, lehre doch mich"). So gelingt es Rattle, ein musikalisches Gleichgewicht zwischen dem Menschen (dem Chor) und dem Göttlichen (den Solisten) herzustellen, wie es mir bislang in keiner anderen Aufnahme untergekommen ist. Definitiv ein Kauftipp! Tiefgang & Perfektion 5 von 5 PunktenWundervoll, wie hier Berliner Philharmoniker und Berliner Rundfunkchor (man versteht jedes Wort, die Intonation ist lupenrein und das piano bestechend) zusammen musizieren. Röschmann mit einer Träne in der Stimme ist unglaublich bewegend, Quastoff hat ein paar technische Schwierigkeiten, ist aber eine gute Besetzung. Rattle findet die perfekte Balance zwischen Tiefgründigkeit und fließender Bewegung. Technisch hervorragen aufgenommen - unter den neueren Aufnahmen hat diese keine Konkurrenz, einzig Kempes Aufnahme von 1956 ist vielleicht noch schöner, dort wird etwas objektiver musiziert, Fischer-Dieskau und Grümmer sind wohl das beste Solistenpaar aller Aufnahmen des Stücks, dafür ist die Chorleistung nicht ganz so gut. |
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Canticum Canticorum von the Hilliard EnsembleAudio CD von Virgin Cla (EMI)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,73 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2003 |
Tracks:Disk 1
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ProduktbeschreibungCANTICUM CANTICORUM 2 Kundenrezensionen:Und führe uns in Versuchung! 5 von 5 PunktenKeine störenden Kirchenglocken, keine Vögel im Hintergrund, keine rauschenden Bäume, kein plätschernder Bach, wie man es aus vielen esoterisch angehauchten Prdouktionen kennt - diese Musik hier wird zu 100 % beherrscht von reinstem Gesang - völlig frei von jeder Art Nebengeräusch - eine echte Wohltat - pure Entspannung für die Ohren!!! Höre ich diese Art Musik bei geschlossenen Augen, beginne ich in Gedanken Spaziergänge durch mir bekannte Kirchen und Klosteranlagen zu unternehmen - betrete ich Kreuzgänge, blicke über Flusslandschaften und Ebenen hinweg, laufe halbdunkle Gänge entlang, an deren Wände Kerzen flackern, höre ich Mönchen zu, die in einer mir leider fremden Sprache singen - Latein... - aber in dem Moment ist es fast egal kein Lateiner zu sein - die gewaltige Melodie alleine trägt einem weit hinfort.... Schenkt man seine volle Aufmerksamkeit dem beiliegenden Booklet, wird man sich bald noch mehr über mangelnde Kenntnisse der Sprache Latein ärgern dürfen - ist dort doch vermerkt, dass es sich bei den vertonten Texten um die wohl sinnlichsten Passagen der gesamten Bibel handelt. In unvermutet freizügiger Sprache mischen sich - so die Autoren - selbstbeherrschte Messesätze der kirchlichen und deftige Sätze der überaus weltlichen Anschauungen jener Urusprungszeit in diesen wunderbar melodischen Gesängen.... Wie ich ausgerechnet auf diese CD / Musik gekommen bin? Ich sage nur "Vaya Con Dios" Haben Sie zufällig auch den Road-Movie - Vaya Con Dios - u.a. mit Daniel Brühl (bekannt aus Good Bye, Lenin) - gesehen und sich auf die Suche nach der passenden Musik zum Film begeben? Dann darf ich Sie beglückwünschen - mit den zwei CD`s hier haben Sie mehr als nur einen Treffer gelandet! Es ist zwar nicht der Soundtrack zum Film selbst - aber der eingespielte Gesang entspricht, was sage ich - er übertrifft die dargebotenen, hörenswert gesungenen, Splitter des Filmes Vaya Con Dios um viele, viele Längen! 5 Sterne für wirklich "geheimnisvolle" und trotzdem entspannend wirkende Musik !!! Musik zwischen Weltlichem und Kirchlichem 5 von 5 PunktenDiese zwei CDs beinhalten Palestrinas vierten Band fünfstimmiger Motetten und den ersten Teil des Buches von fünfstimmigen Madrigalen. Im vierten Band der Motetten vertont Palestrina das alttestamentarische Hohelied. Er wählt Stellen, die sehr sinnlich sind und gestaltet seine Musik in einem lebhafteren Stil als normalerweise in kirchlichen Werken, da er dies besser zum Thema passend findet. Die Madrigalen sind der junfräulichen Muttergottes gewidmet, aber verwurzelt im Weltlichen. Für den Zuhörer steht jedoch eher die Musik im Vordergrund als der Inhalt. Und diese wurde vom Hilliard Ensemble sehr gut vertont. Beim hören dieser CD entsteht für mich eine entspannende Atmosphäre, die durch die Fünfstimmigkeit jedoch nicht langweilig oder eintönig wirkt, sondern im Gegenteil sehr ansprechend. |
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Mozart - Requiem von Christine Schäfer, Bernarda Fink, Kurt Streit, Gerald Finley, Nikolaus Harnoncourt, Concentus Musicus Wien, Arnold Schönberg ChorAudio CD von Dhm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 11,16 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2004 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion"Wohin", fragt sich Nikolaus Harnoncourt im Booklet zu dieser Aufnahme, "wäre es wohl mit der Musik Mozarts gegangen, wenn er nicht so tragisch und so unerwartet früh gestorben wäre?" Vielleicht hätte dann die Musikgeschichte einen anderen Verlauf genommen, hätten seine Zeitgenossen und nachfolgenden Komponisten anders komponiert. Wie auch immer. Es ist, als wäre es Mozart in seinem kurzen Leben gelungen, zu sagen was zu sagen ist, und das Wissen um die letzten Dinge des menschlichen Seins in Musik auszusprechen -- wie einst Johann Sebastian Bach. Und so erscheint es nicht als ein Widerspruch, dass uns Mozarts Todesmesse weiterhin Rätsel aufgibt, nicht nur wegen ihrer unvollendeten Gestalt und dem geheimnisvollen Auftraggeber, sondern auch weil sie, neben mancher Symphonie und Oper, in Mozarts Abgründe blicken lässt. Vielleicht erklärt sich daraus ihre Beliebtheit. Kein anderes geistliche Chorwerk in der Musikgeschichte wurde so oft aufgeführt wie Mozarts Requiem. Harnoncourt blickt in Mozarts Seele und tut dies mit Demut und in verhaltener Innigkeit. Er inszeniert das Stück nicht -- wie viele Kollegen -- als Oper, verzichtet auf theatralische Zuspitzungen und auch die stechenden Kontraste, die Drastik, die noch seine Einspielung von 1982 prägten, sind nicht mehr da. Harnoncourts Deutung -- er musiziert die Ausgabe von Franz Beyer -- ist ganz vom Geiste Mozarts erfüllt, voller Schwermut, Ergebenheit und von Grabdunkel überschattet. Es ist eine zutiefst menschliche und musikalische Auseinandersetzung mit dem Rätsel Tod und dabei ungeheuer aufwühlend. --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Bezwingend 5 von 5 PunktenMit Sicherheit die beste Aufnahme aus neuerer Zeit. Der Text des Requiems handelt von der Hoffnung des Christen auf Erlösung, aber auch von der Furcht, im Höllenfeuer zu schmoren ("cremer igne"), vom Optimismus, dass Gott nicht vergessen wird, was er Abraham versprochen hat, aber auch von der Angst vor dem "dies irae". Diesen vielschichtigen Bezügen verleiht diese Aufnahme Ausdruck, sie geht dem Hörer nahe, aber nicht durch einschmeichelnden Klang, sondern dadurch, dass die Partitur und der Text ernst genommen und in alle Extreme ausgelotet werden. Das heißt nicht, dass diese Aufnahme effekthascherisch ist, im Gegenteil: Sie ist von großem Ernst durchzogen. Genau diese Balance macht die Größe der vorliegenden interpretatorischen Leistung aus, die von Sängern, Orchester und Dirigent zu gleichen Teilen erbracht wird. Das beste Requiem das es je gegeben hat! 5 von 5 PunktenNach mehrmaligen Versuchen eine, dem Originalwerk gerecht werdende Aufnahme zu finden, ist mir diese glücklicherweise in die Hände gefallen! Die Musik ist ein gewaltiger Donnerschlag, und läßt einen keine Sekunde los. Der einmalige BONUS: Die original Paritur Mozarts kann man zur Musik als CD-Rom Track mitlesen!! Spannend und eine tolle Idee für all die, die noch tiefer in Mozarts "Requiem" eintauchen möchten. Meisterhaft! 5 von 5 PunktenNikolaus Harnoncourt beweist mit dieser grandiosen Neuaufnahme von Mozarts Requiem, daß sich Werktreue lohnt. Es ist ein seltener Glücksfall, daß der Dirigent sich nicht effektheischend in Szene setzt und das Werk als Vehikel nutzt, sondern geradezu im Werk aufgeht. Die technische Perfektion von Altmeister Harnoncourt und seinem Concentus Musicus bedürfen keiner weiteren Ausführung und können bei einem Dirigenten dieses Formats erwartet werden. Die Leistungen der Solisten überzeugen ebenfalls. Den Chor hätte ich mir etwas kraftvoller gewünscht. Spannend, temparamentvoll, gefühlvoll, ausgewogen 5 von 5 PunktenDiese neue Aufnahme des Mozart-Requiems ragt heraus aus der Masse der Einspielungen diese Werkes. In Top-Klangqualität (SACD) setzt sich Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus Wien und dem wunderbaren Arnold Schönberg Chor noch mal mit Mozarts letztem, und wie nicht wenige meinem, auch seinem bedeutendsten Werk, zumindest was die Kirchenmusik angeht, auseinander. Dabei gelingt Harnoncourt meiner Meinung nach eine seiner besten Aufnahmen überhaupt, und er hat ein ganze Reihe erstklassiger Einspielungen vorgelegt. Der Concentus Musicus spielt einfach überirdisch, vielleicht nicht so brilliant wie die englischen Ensembles, dafür aber mit einem wunderbar plastischen Klang, manchmal rau und fast ein bisschen ruppig, manchmal mit einem überirdisch sinnlichen Klang - dunkler und wärmer als die englischen und holländischen Ensembles. Der Chor ist absolut erstklassig - wie immer wunderbar einstudiert von Erwin Ortner. Und Chor und Orchester ziehen hörbar an einem Strang, erreichen klanglich und stilistisch eine bemerkenswerte Einheitlichkeit. Die Solisten sind sehr gut, vor allem als Ensemble. Individuell gibt es sicher Aufnahmen die noch bessere, brilliantere Solosänger aufbieten können. Aber das war wohl - zu recht - nicht Harnoncourts Anliegen, sondern er wollte Sänger haben, die bereit und in der Lage sind, sich in sein Konzept einzufügen - und das machen alle 4 Solisten wunderbar. Nikolaus Harnoncourt dirigiert at his best. Sein Ideal der Klangrede ist hier mustergültig verwirklicht. Die Artikulation ist unheimlich reich an Varianten und Nuancen. Keine Stimme phrasiert unüberlegt oder beliebig. Alles fügt sich perfekt zusammen. Immer wieder, auch nach bald 50 Jahren Aktivität, gelingt es Nikolaus Harmoncourt, uns zu überraschen und unsere Hörgewohnheiten auf die Probe zu stellen. Manches Tempo kommt etwas anders daher, als wir es gewohnt sind, manches ist eben gerade anders artikuliert als üblich. Auch leichte Temporückungen, die mich anfangs iritiert haben, die ich nach dem 2. oder 3. Mal hören inzwischen aber sehr überzeugend finde, sind zu vermelden. Dass das alles nie beliebig ist, sondern immer ein trifitger Grund dahinter steckt, ist bei einem so gewissenhaften Künstler wie Harnoncourt selbstvertändlich. Es wäre schön gewesen, wenn es Probenmitschnitte auf einer Bonus-CD gegeben hätte (wie bei seiner Aufnhame von Bruckners 5., wo eine solche Bonus-CD viel zm Verständnis beiträgt), um an Harnoncourts Einsichte noch mehr Anteil zu haben. Insgesamt scheint mir der Stil von Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren etwas weicher, ruhiger, vielleicht auch romantische zu werden. Die ruhigen Stellen werden mit unheimlicher Ruhe und Sinnlichkeit ausmusiziert, ohne dass man das kräftige Zupacken verlernt hätte. Vieles fügt sich heute vielleicht zu einem runderen, noch schöneren Gesamtergebnis, als in der alter Aufnahme es Requiems aus den frühen 80er Jahren. Für mich ist diese Aufnahme - wohl wissend, dass es viele tolle Aufnahmen des Requiems gibt - eine neue Referenzaufnahme. Danke, Nikolaus Harnoncourt! Danke, Concentus Musicus! Unerwartet grandios 5 von 5 PunktenEine Spitzenaufnahme hat Nikolaus Harnoncourt hier abgeliefert! Ich erwartete eine Enttäuschung, als ich das erste Mal in die SACD hineinhörte, doch mit jedem Satz wurde mein Interesse größer: Ruhige und freie Tempi, gefühlvolles und intonatorisch makelloses Singen des Chores, alertes und sehr "sprechendes" Musizieren des Orchesters. Kein Suchen nach Sensation wie in Harnoncourts bahnbrechender erster Einspielung aus dem Jahre 1983 sondern blutvolles, sehr ausgeglichenes Musizieren. Harnoncourt bleibt natürlich Harnoncourt: Das "Dies Irae", "Rex tremendae" und "Confutatis" sind auch in dieser neuen Einspielung ein Beispiel an Harschheit. Vor allem letzteres wirkt mit seinen schneidenden, peitschende Streicherfiguren intensiver, als ich es je (!) in einer Aufnahme oder Aufführung erlebt habe. Anders als früher nimmt der Österreicher sich in dieser Einspielung aber auch Zeit für den Gegenpol, lässt die ruhigen Stellen (z.B. die "Salva me"-Antwort der Frauenstimmen im eben angesprochenen "Confutatis") zu echten Gegengewichten werden. Und die Solisten? Ein wunderbares Ensemble, das auch vor intensivem Deklamieren nicht zurückschreckt ("Recordare"! Noch nie so spannend gehört). Allein hinsichtlich des sehr guten aber gegenüber den Kollegen etwas dünnstimmigen Tenors Kurt Streit muss man leichte Abstriche machen. Gibt es Kritikpunkte? Ich habe gelegentlich bei Harnoncourts Aufnahmen das Problem, dass ich seine Interpretationsansätze meist interessant und nachvollziehbar finde, sie mir in Details aber gelegentlich etwas "konstruiert" und wenig "gefühlt" daherkommen (unlängst beispielsweise in den Aufnahmen der "Slawischen Tänze" oder von "Ma Vlast"). Hier gibt es vereinzelt auch solche Stellen, doch ist der positive Gesamteindruck derartig positiv, dass diese Aufnahme mit glatten 5 Punkten und einer ausdrücklichen Kaufempfehlung bedacht werden muss. Wer diese SACD, die auf jedem CD-Spieler abspielbar ist und außerdem die gesamte Partitur als Faksimile enthält, nicht in seiner Sammlung hat, hat definitiv ein Loch im Plattenschrank! |
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Kantaten von T. Quasthoff, R. Kussmaul, Berliner Barock Solisten+Audio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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ProduktbeschreibungKANTATEN Aus der Amazon.de-RedaktionDer Bass-Bariton Thomas Quasthoff widmet sich mit den Berliner Barock Solisten unter Rainer Kussmaul drei Bach-Kantaten. Wenn sich Bach-Verehrer Quasthoff den großen Komponisten vornimmt, kann man gespannt sein: Der Sänger lässt sich nie in ein Schema X pressen. Unbeeindruckt von den technischen Schwierigkeiten lässt der Sänger seine Stimme fließen, lässt ihr sozusagen freien Lauf. Die vorwiegend zurückhaltenden und leisen Interpretationen gibt den Kantaten etwas Geheimnisvolles, Zärtliches, aber auch etwas Distanziertes. Diese drei Merkmale beherrschen nicht nur die erste Arie Ich will den Kreuzstab gerne tragen aus der Kreuzstab-Kantate. Zwar wirkt auch bei ihr alles beherrscht und durchdacht, aber, und das ist das Wesentliche, bei einer Verinnerlichung ohnegleichen. In der Arie Welt, ade, ich bin dein müde aus der Kantate Der Friede sei mit dir begegnen sich Chor, Solo-Geige und Stimme in meisterhafter Manier. Quasthoff versteht es, sich der vom Dirigenten selbst gespielten Violine anzupassen, ihr zu schmeicheln. In der Kantate Ich habe genug zelebriert der Bass-Bariton die größte Bandbreite seines Könnens. Vom entschiedenen Ich habe genug über das herrlich zurückhaltende Schlummert ein, ihr matten Augen bis zum jubelnden, ja fast flehenden Ich freue mich auf meinen Tod. Quasthoff bewegt sich in einem dynamisch eher engen Rahmen, lotet dort aber die feinsten und der bach´schen Musik am meisten dienenden Möglichkeiten aus. Und mit den Berliner Bach Solisten, die diese durchdachten und verinnerlichten Interpretationen perfekt umsetzen, wird diese CD zu einem Hörerlebnis. Rudolf Kamm 5 Kundenrezensionen:hervoragende Interpretation 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist nicht nur durch die Interpretation von Thomas Quasthoff so wunderbar, sondern die Orchesterführung unter der Leitung von Rainer Kussmaul ist ganz hervorragend. Insbesondere begeistert mich die kleine Besetzung der einzelnen Stimmen des Orchesters. Hierdurch wirkt die ganze Aufnahme sehr durchsichtig und der Text ist gut verständlich. Über die einzelnen Tempi kann man sicher verschiedener Meinung sein, aber das gehört nicht unbedingt hier her. Für mich ganz eindeutig 5 Sterne. mit Einschränkung... 4 von 5 PunktenNatürlich ist das eine tolle CD: Quasthoff hat eine SEHR schöne Stimme, das geringe "Knödeln" der Winterreise ist praktisch völlig verschwunden, die Instrumentalisten sind ohne Tadel (A.Mayer an der Oboe!!) - mir klingen sie allerdings (Geschmackssache...) eine Spur zu weich. Das Programm enthält GANZE Kantaten, nicht nur die üblichen Highlights, und Quasthoff merkt man seine Bach-Erfahrung an. Er gestaltet stets intensiv und "intelligent" - aber da liegt dann auch für mich das Problem: mir ist das Ganze ZU SEHR gestaltet, zu sehr durchdacht! "Schlummert ein" ist nun wirklich ein absoluter Höhepunkt selbst im Bach'schen Schaffen - berührend, bewegend, und nach meiner Auffassung voller Ruhe, vielleicht Todessehnsucht - aber sicher "MÜDE" zu singen. Quasthoff dagegen ist mir schon vom Grundtempo zu schnell, vor allem aber betont und formt er praktisch jede Silbe - da steckt Arbeit drin, und das hört und spürt man leider - aber (wie ich finde) ZU WENIG Gefühl, zu wenig Natürlichkeit und echte Traurigkeit... - mir ist das einfach ZU intensiv! Fast fühlt man sich an die alten Zeiten von Fischer-Dieskau erinnert - und das soll KEIN Kompliment sein ! - auch wenn Quasthoff weit mehr den barocken Ton trifft und die weit schönere Stimme hat... Das Beiheft ist (DGG-typisch) ziemlich peinlich und eine Quasthoff-Verherrlichung: der 13-jährige Quasthoff "zögerte keine Sekunde" ... - und Bachs Kantaten würden in der öffentlichen Bewertung seines Schaffens "vernachlässigt" - naja... Anders, aber große Kunst! 5 von 5 PunktenInteressante Interpretationen sind es, die Quasthoff hier bietet. Sie sind sehr verschieden von vielem, was weltweit angeboten wird. Quasthoff ist wesentlich "intellektueller", das heißt, Text und Inhalt scheinen bei ihm einen wichtigeren Rang einzunehmen als bei manch anderem - entgegen der häufigen Behauptung, er sei meist recht passiv, ist er hier durchaus aktiv und mutig, vor allem in "Schlummert ein". Seine warme Stimme (deren Sitz tatsächlich etwas weiter "hinten" ist als bei anderen Künstlern, was jedoch kein Manko ist) ist stets präsent, präzise in Ton, Lautstärke, Schattierung und so weiter. Annähernd perfekt. Zu den Berlinern Barocksolisten braucht man wohl nichts zu sagen. Wunderbar. Aufschlussreich ist es, sich die Kantaten im Kontrast zu Fischer-Dieskau oder Herreweghe anzuhören: jeweils vollkommen verschieden. Aufgrund der großen Klasse dieser CD sollte man sie sich eigentlich in jedem Falle ins Regal stellen (und natürlich hören). Optimistische Trauer 4 von 5 PunktenQuasthoff ist auf dem Zenit. Diese Aufnahme bekommt den Grammy. Und doch. ich will den Kreuzstab gerne tragen, Titel der Kantate BWV 56. Die Betonung liegt auf " gerne". Das kann man machen, aber es sollte gewusst sein. Wer das "Kreuz" betont wissen will, der muss zu anderen Aufnahmen greifen. Die Konkurrenz ist ja sehr stark. Hört man die gleichen Kantaten vom jungen Fischer-Dieskau ( 1950 mit Ristenpart) kommt vielmehr von der Mühe in BWV 56 und der Süsse in BWV 82 herüber ( Schlummert ein, ihr matten Augen). Gerade, wenn man diese beiden vergleicht, wird der Unterschied deutlich, den man auch stimmtechnisch festmachen kann. Quasthoff hat ein starkes Organ, das er im Piano-Bereich zurücknimmt. Fischer-Dieskau mischt die Bruststimme mit der Oberstimme. Dadurch kommt eine besondere Stimmfarbe heraus, die speziell BWV 82 sehr angemessen ist. Trost durch die süsse( dolce) Stimme. Quasthoff hingegen tut sich leichter mit de Koloraturen, die speziell bei Fischer-Dieskau 1950 recht holprig sind ( ich freue mich auf meinen Tod). Fazit: Viel Licht und ein wenig Schatten Nicht überzeugend!!! 2 von 5 PunktenEin wundervoll spielendes und dirigiertes Orchester, aber die gesangliche Leistung ist absolut nicht positiv zu beurteilen. Die Stimme klingt verhaucht und entbehrt jeglicher Klangschönheit, da sie nicht frei schwingt und der Stimmsitz stark nach hinten verlagert ist. Man braucht nur den Anfang von: "Ich will den Kreuzstab.." zu nennen: Die Stimme klingt gequetscht und forciert! So sollte Bach nicht gesungen werden. Alternative: Peter Kooy unter Philippe Herreweghe |
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Matthäus-Passion/Mauersberger von Rudolf Mauersberger, Peter Schreier, Dresdner Kreuzchor, Erhard Mauersberger, Theo Adam, Hans-Joachim Rotzsch, Thomanerchor LeipzigAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,14 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
ProduktbeschreibungMATTHÄUS-PASSION/MAUERSBERGER 5 Kundenrezensionen:Musikalisches Hörspiel mit Referenzcharakter 5 von 5 PunktenBei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um eine Einspielung in der ungebrochenen nicht historisierenden ostdeutschen Aufführungstradition bachscher Vokalwerke. Die Aufnahme entstand für das DDR Label Eterna. Aufnahmejahr ist 1970. Zu dieser Zeit war der Markt noch nicht überflutet mit Einspielungen sog. authentischer Aufführungspraxis. Wer eine nicht historisierende Einspielung sucht kommt an dieser nicht vorbei. Hervorragende Solisten und Peter Schreier als Evangelist gestalten die Matthäuspassion zu einer spannenden Geschichte. Solisten und rezitative Rollen sind räumlich im Klangbild verteilt, so dass man durchaus von einem musikalischen Hörspiel sprechen kann. Ein wenig bedauerlich ist, dass die Techniker von Eterna seiner Zeit einen Stereobegriff zu Grunde gelegt haben, welcher davon ausgeht, dass die Räumlichkeit dadurch entsteht, dass 50% der Informationen aus dem rechten Kanal und 50% aus dem linken Kanal zukommen haben. (Ich glaub dass nannte man auch Ping Pong Stereo)Gerade bezügliche der doppelten Orchester und Chorbesetzung wurde die räumliche Trennung ein wenig übertrieben. Auch bei den meisten Arien kommt die Begleitung aus einem Kanal und der Gesang aus dem anderen. Bei der jeweils nächsten Arie ist es umgekehrt. Nur ansatzweise wird der Klang auch in den luftigen Raum zwischen den Lautsprechern ausgebreitet. Das strengt beim hören etwas an und irriteirt insofern, dass die rezitativen Stimmen mit leichtem Naturhall versehen stark konturiert in der Mitte erscheinen, während die Arien etwas konturlos mehr oder weniger in nur einem Kanal abgebildet werden. Getröstet wird man allerdings durch die Chöre und Chöräle sowie jenen Partien, an denen beide Orchester beteiligt sind, welche den gesamten Klangraum einnehmen. Die Chöre etc. setzen sich dadurch dramatisch von den Arien ab. Dies schafft Spannung. Unter allen anderen Aspekten betrachtet ist die Klangqualität hervorragend, denn man muss bedenken, die Aufnahme ist 38 Jahre alt. Interpretatorisch ist dies eine Referenzaufnahme.Wer gerne undogmatisch und vergleichend hört, der kommt um diese preisgünstige Einspielung nicht herum. Die Aufmachung ist edel: Dreifach Digipack im Papp-Samtschuber mit silberner Beschriftung. Booklet in Deutsch und englisch. Herausragende Interpretation 5 von 5 PunktenMit dieser Aufnahme der Mätthäus-Passion von Bach mit den Thomanern und dem Kreuzchor ist den Gebrüdern Mauersberger eine herausragende Interpretation dieses unvergleichlichen Meisterwerkes gelungen. Das Gwandhausorchester spielt nahezu perfekt, der Chor besticht durch eine reine Intonation und gewaltigem Ausdruck bei den Chorälen. Die Soli sind mit Schreier, Adam und co hervorragend besetzt und sind durchweg von ergreifender Schönheit. Jeder der die Matthäuspassion kennt, wird wissen, dass die Schönheit dieses Werkes schier unbeschreiblich ist. Die vorliegende Aufnahme ist nicht nur musikalische sehr gut, sondern steht auch in einem vernünftigen Preis - Leistungs Verhältnis. Viel Freude beim Höhren. Mauersberger; Stolte: Burmeister; für Bach SEHR geeignet 5 von 5 PunktenKann mann Annelies Burmeiser der Aria "Erbarme dich, mein Gott" oder Adele Stolte der Aria "Du lieber Heiland Du" singen hören ohne tief, bis zu Tränen, gerührt zu werden? Auch das ruhige Tempo dieser Ausführung kommt der Gefühlstiefe sehr zugute, und macht das hören dieser Aufnahme fast ein Religiöse Erfahrung, wie es selbstverständlich auch gemeint ist! Dieser vorzügliche Ausführubng zeigt, dass der "Matthaus" doch gewiss sehr ruhig ausgeführt werden soll. Dieser Aufnahme ist Balsam für die Seele! Musik mit echter Weihe. Ausgezeichnete Interpretation, Aufnahme und Verarbeitung 5 von 5 PunktenDiese Version des Matthäus-Oratoriums ist die beste, die mir je begegnet ist. Die Stimmen sind klar und verständlich, die Instrumente sind nicht zu laut, kein Sopran, der die Ohren zum bluten bringt, anstatt sie mit schönen Tönen zu erfreuen. Auch die Tempi sind passend gewählt, nicht zu schnell und meist auch nicht zu langsam. Auch die Aufnahme ist sauber, ohne störende Geräusche und mit brillianten Höhen und schönen Tiefen. Was noch positiv zu erwähnen wäre, ist die ausgesprochen hübsche Verpackung mit aufwendigem Stoffbezug und Silberprägung sowie ausführlichem Libretto und hübsch gestalteter Box. Auch für die Augen schön... 5 von 5 PunktenMusikalisch 1A - was erwartet man sonst von Rudolf Mauersberger, Hans-Joachim Rotzsch und Peter Schreier mit den Kruzianern. Nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Augen ist dieser CD-Box-Set wunderschön! Die samtartige Schachtel, schöne Passionsbilder auf dem CD-Box, etc. Ich bin so glücklich, dass ich heute dieses CD-Set in der Hand halte und die Musik höre. |
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