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Produkt-Bild: Habanera

Habanera von Elina Garanca

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,64

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Habanera

Tracks:

  • Canción de Paloma (Original Version)
  • Séguedille et Duo: "Pr#s des remparts de Séville" (Act 1)
  • Hör' ich Zymbalklänge (Act 2)
  • I dreamt I dwelt in Marble Halls (arranged by Karel Mark Chichon)
  • 4. Canción de cuna para dormir a un negrito (Original Version)
  • Canción del amor dolido (Original Version)
  • 5. Nana (arranged by José Maria Gallardo del Rey)
  • arranged by Arthur Hoerée
  • Romanza de Socorro "Cunado está tan honda" (El Barquillero)
  • I Am Easily Assimilated Old Lady's Tango (Act I)
  • Canción del amor
  • 4. Jota (arranged by José Maria Gallardo del Rey)
  • "De España vengo" (original version)
  • Chanson: "Les tringles des sistres tintaient" (Act 2)
  • El vito (arranged by Juan Carlos Cuello)
  • Cancion de la gitana (Le alegria del battallon)
  • "L'amour est un oiseau rebelle" Havanaise (Act 1)
  • "L'amour est un enfant Boh#me" Havanaise 1st version (Act 1)

Produktbeschreibung


Die beste Carmen kommt aus Riga.
Auf dem neuen Album von Elina Garanca "Habanera" dreht sich alles um die Themen "Spanien, Zigeuner und Carmen" in der vielfältigen Weltsprache Musik. Angefangen bei Bizets erster Fassung der berühmten "Habanera" durchmisst Garanca ein musikalisches Spektrum, das von Lehárs Operette "Zigeunerliebe", über Ravels populärer "Vocalise en forme de Habanera" und Barbieris Zarzuela bis hin zu Leonard Bernsteins "Candide" sowie Liedern von de Falla und anderen spanischen Komponisten.einen der Gründe für ihre intensive Beziehung zum spanischen Kolorit erklärt die Mezzosopranistin so: "Mein Mann kommt aus Gibraltar, er ist also in unmittelbarer Nähe zu Spanien aufgewachsen. Er hat mir diese Gattung nahe gebracht und mir einige bekannte Stücke daraus gezeigt."
Es ist das wohl populärste Album der zweifachen Echo-Preisträgerin und bietet ein großes Potential nun noch mehr Menschen von der wunderbaren Stimme des jungen lettischen Opernstars zu begeistern. Im September geht Elina Garanca mit dem CD Programm auf eine 5 Stätde Habanera-Tour.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Garanca ist die moderne Carmen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Elina Garanca IST einfach die MODERNE Carmen: selbstbewusst, klar, emanzipert und dennoch und gerade auch deshalb leidenschaftlich und ganz Frau. In Ihrer Stimme ist enorm viel Temperament. Umhauend!
Man muss wahrlich nicht von südlich der Alpen stammen, um eine echte Carmen zu sein. Und die ist heute bitte anders als vor 200 Jahren....
Wunderschöne Stimme, tolle Technik, gutes Aussehen - aber (leider) kein spanisches Feuer
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Garanca legt hier ein sehr populäres Klassikalbum vor, welches sicherlich eine noch breitere Käuferschicht anspricht als beispielsweise ihre Belcanto-Platte. Und in der Tat dürfte gerade nicht eingefleischten Klassikfans das hier eingespielte Repertoire sehr entgegenkommen: Romantische, leidenschaftliche - und bisweilen komödiantische - Schmachtfetzen (das ist nicht negativ gemeint), die zum Träumen einladen, und dabei aus aller Herren Länder stammen, wobei der Schwerpunkt stets auf spanischem Kolorit liegt.
Doch Ironie des Schicksals: Aus meiner Sicht weist die Platte fast dieselben Mängel auf wie viele von Garancas Recitals. Garanca ist zwar sympathisch, besitzt eine wunderschöne Stimme und eine tolle Technik, aber viel zu wenig Ausdruck: Es reicht eben doch nicht, zu meinen, Zarzuelas singen zu können, nur weil der Ehemann aus Marokko stammt (vgl. amazon-Produktbeschreibung oben). Ironie des Schicksals: Gerade das von Garanca im Videostream geforderte "spanische Temperament", welches sie als Voraussetzung für eine gute Interpretation selbst einfordert, fehlt ihr bedauerlicherweise völlig. Tut mir leid, aber Temperament kommt von innen und muss authentisch sein und darf nicht so aufgesetzt wirken wie auf dieser Aufnahme (dies gilt auch für das Promotionvideo).
Übrigens ist es sehr interessant, dass die ursprüngliche amazon-Produktbeschreibung exakt dieses Manko angesprochen hat. Inzwischen ist diese aber wieder gelöscht und durch eine positivere ersetzt worden...

Fazit:
Der Verkaufsrang gibt Garanca und ihrer Produktionsfirma Recht - die Platte ist ein (kommerzieller) Erfolg. Interpretatorisch gibt es Besseres. Trotzdem werden viele diese Platte mangels Vergleichsmöglichkeiten mögen - und das ist eigentlich auch gut so, denn die Musik IST einfach toll!
Einzigartige Zusammenstellung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn Elîna Garanca aus Lettland kommt und vom Temperament her zuerst nicht mit Spanien assoziiert wird, zeigt sie in diesem Album, dass ihr das "spanische Feuer" keineswegs fehlt. Mit außergewöhnlichem Einsatz ihrer Mezzosopran-Stimme interpretiert sie spanische Lieder sowie Zigeunerarien aus Oper und Operette (Zarzuela). Der Mann der Sängerin stammt aus Gibraltar und hat ihr - wie sie selber im Interview sagt - diese Gattung nahe gebracht. Alle Texte der Lieder finden sich in vier Sprachen im beigefügten Heft. Eine wirklich einzigartige Zusammenstellung!
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Produkt-Bild: Lang Lang Live in Vienna (limitierte Geschenk-Edition 2CD+Bonus DVD)

Lang Lang Live in Vienna (limitierte Geschenk-Edition 2CD+Bonus DVD) von Lang Lang

Audio CD von Sony Classical (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 15,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Lang Lang Live in Vienna (limitierte Geschenk-Edition 2CD+Bonus DVD)

Tracks:

Disk 1
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Allegro assai
  • 1. Allegro assai
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro ma non troppo
Disk 2
  • 1. Evocacion
  • 2. El puerto
  • 3. Fete-dieu a Seville
  • 1. Allegro inquieto - Andantino
  • 2. Andante caloroso
  • 3. Precipitato
  • Nr. 1: As-Dur
  • Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 "Heroische"
  • Walzer Nr. 2 As-Dur op. 34 Nr. 1 "Valse brillante"
Disk 3
  • Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 "Heroische"
  • 2. Adagio
  • 1. Allegro assai
  • 1. Évocation
  • 3. Precipitato
  • Lang Lang - Live in Vienna EPK

Eine Kundenrezension:

Nice but not sensational
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Personally I like how Mr.Lang plays and without question he is already an ikon in the classical music.
Sometimes it's better to 'watch' his play than just listen to his CD. Because his mimic shows what he thinks about these pieces.
(Of course there are many people who don't like his theatrical moves.)

Compare to his Carnegie Hall debut 7 years ago his playing is still phenomenal but it is no more a sensation likes before.
His Carnegie Hall debut CD/DVD was a beginning of a new era for young generation pianists.
But his live-recording in Vienna is just another good recording because there are too many good recordings of those pieces.

And you can't find anymore these all kind of bizzarre/magical sound color what you heard in previous recordings.Also there is still lack of melody phrases.
But anyway this CD is far better than many recordings currently in the market.
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Produkt-Bild: Bonjour Paris

Bonjour Paris von Albrecht Mayer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Bonjour Paris

Tracks:

  • La Fille aux Cheveux de Lin (from 24 Preludes)
  • Pavane
  • Clair de Lune
  • 3h - Galant de jour (L'Horloge de Flore)
  • 5h - Cupidone bleue (L'Horloge de Flore)
  • 10h - Cierge a grandes fleurs (L'Horloge de Flore)
  • 12h - Nycanthe du Malabar (L'Horloge de Flore)
  • 17h - Belle de nuit (L'Horloge de Flore)
  • 19h - Geranium triste (L'Horloge de Flore)
  • 21h - Silene noctiflore (L'Horloge de Flore)
  • 1. Eté (Trois Images Pour Hautbois et Orchestre, Op.18)
  • Pavane Pour Une Infante Defunte
  • Sicilienne
  • 1. Lent (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31)
  • 2. Gaiment et pas trop vite (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31)
  • Gymnopedie No.1
  • A Chloris

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ach?, wo ist Albrecht Mayer mit seiner Oboe in den letzten Jahren nicht alles gewesen, auf ?Mozarts Spuren? ist er gewandelt, in Venedig war er, stets auf der Suche nach Repertoire. Denn so viele Komponisten haben explizit nicht für die Oboe geschrieben, weshalb Mayer nicht ohne Selbstbewusstsein scherzt: ?Hätte ich früher gelebt, gäbe es ein Oboenkonzert von Gustav Mahler. Ich hätte zwanzig Jahre lang seinen Garten geharkt." Ja, vielleicht hätte Mayer es tatsächlich geschafft, den gestrengen Mahler oder wen auch immer dazu zu bringen und die Oboe schon früher von ihrem Stiefkind-Dasein zu befreien und von dem Ruf: zu ungesund, zu anstrengend für schmalbrüstige Musikschüler.
Mit ?Bonjour Paris? grüßt Mayer zwar aus dem Geburtsland des Instruments, was nicht heißt, dass er mehr Repertoire zur Verfügung hätte. Weder Debussy noch Ravel haben für die Oboe ein Konzert oder ein bedeutendes Kammermusikwerk geschrieben. Und so muss er auch diesmal auf Bearbeitungen bekannter Stücke zurückgreifen, etwa auf Saties ?Gymnopédies? und Debussys ?Clair de lune?, beides Werke für Klavier. Jean Françaix? Konzert ?L?horloge de Flore? von 1959 und Vincent D?Indys ?Fantaisie? sind allerdings Originalkompositionen für Oboe, wie auch ?Été? (Sommer) des Schweizer Komponisten Gotthard Odermatt, das Mayer auf den Leib geschrieben wurde und das er erstmals hier präsentiert. Die ?Pavane? schrieb Gabriel Fauré für Orchester (Chor optional), die Vokal-Ode ?À Chloris? stammt von dem Proust-Freund Reynaldo Hahn. Mit seinem weichen geschmeidigen Ton und smarten Lounge-Sound setzt Mayer so manchen impressionistischen Farbtupfer, weiß aber auch das große Publikum zu gewinnen und damit haarscharf den Fängen des Kitsches zu entrinnen. Routiniert steht ihm die bewährte Academy of Saint Martin in the Fields zur Seite.
Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


Seit Jahren hat der deutsche Oboist Albrecht Mayer, laut Sir Simon Rattle ?einer der besten, wenn nicht der beste Oboist der Welt?, sein Instrument aus der Orchesternische ins Rampenlicht der Klassik geholt. Wenn er in das ?hohe Holz? bläst, wird die Musik zur Sprache ? egal, ob in vertrackten Solowerken oder in Adaptionen bekannter Meisterwerke. Niemand entlockt dem Instrument derart sinnliche Klänge wie der Solooboist der Berliner Philharmoniker, und niemand hat das Repertoire der Oboe so weit ausgelotet wie er. Auf seiner aktuellen Neuveröffentlichung ?Bonjour Paris? beschäftigt Mayer sich mit dem Repertoire des französischen Impressionismus. ?Bonjour Paris? führt uns auf einer Zeitreise durch die verträumte französische Metropole ? eine Stadtbesichtigung, die uns die Sinne für die französische Seele öffnet.
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3 Kundenrezensionen:

Albrecht Mayer vom Feinsten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ungeduldig habe ich auf diese CD gewartet, und wurde nicht enttäuscht. Über Albrecht Mayer wird gesagt, das er die Oboe zum singen bringt. Begleitet von der hervorragenden ACADEMY OF ST. MARTIN IN THE FIELDS hat er eine, für meine Begriffe, gelungene CD heraus gebracht. Besonders beeindruckend sind dabei die weniger bekannten Werke wie Jean Francaix "L`Horlonge de Fleur" oder Gotthard Odermatts "Èté".
Aber auch die bekannten Stücke wie "Clair de lune" oder Hahns "A Chloris" spielt Mayer gewohnt brillant.
(Countertenor Philip Jarrousky hat das Stück ebenfalls großartig zu Gehör gebracht.)

Mein Tipp, wer französische Impressionisten mag, CD unbedingt kaufen!

Mein absoluter Favorit ist und bleibt jedoch die CD "In Venedig".
Le musicien d' hautbois - très génial ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es erstaunt, dass im 'Mutterland der Oboe' nur wenige französische Komponisten für dieses so wundervoll singende Instrument direkt komponierten; so wählte Albrecht Meyer berühmte Stücke aus und liess sie für Oboe und Orchester neu bearbeiten:

01. La Fille aux Cheveux de Lin (from 24 Preludes) / Debussy
02. Pavane / Fauré
03. Claire de Lune / Debussy
04. 03h - Galant de jour (L'Horloge de Flore) / Françaix
05. 05h - Cupidone bleue (L'Horloge de Flore) / Françaix
06. 10h - Cierge a grandes fleurs (L'Horloge de Flore) / Françaix
07. 12h - Nycanthe du Malabar (L'Horloge de Flore) / Françaix
08. 17h - Belle de nuit (L'Horloge de Flore) / Françaix
09. 19h - Geranium triste (L'Horloge de Flore) / Françaix
10. 21h - Silene noctiflore (L'Horloge de Flore) / Françaix
11. 1. Eté (Trois Images Pour Hautbois et Orchestre, Op.18) / Odermatt
12. Pavane pour une infante défunte / Ravel
13. Sicilienne / Chausson
14. 1. Lent (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31) / dIndy
15. 2. Gaiment et pas trop vite (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31) / dIndy
16. Gymnopédie No.1 / Satie
17. A Chloris / Hahn

Albrecht Mayer schenkt uns hier als 'Botschafter der französischen Musikkultur' wieder einmal mehr ganz wunderbare Oboen-Träume, berühmte Werke des ausgehenden spätromantischen und einsetzenden impressionistischen Genres, lässt mit seinem einzigartigen, weichen, warmen ja manchmal geradezu 'voluptueux' klingenden Oboen-Spiel jene Musik neu erleben, die weit über Paris hinaus den Charme Frankreichs zeitlos illustriert, nimmt uns mit auf seinen Spaziergang, spielt als einfühlsamer 'flâneur par la belle époque' gemeinsam mit der Academy of Saint Martin in the Fields und deren wundervollen Solisten (Klarinette z.B.) sehr genial 'la poésie parisienne' ... Albrecht Mayer landet damit erneut ein großartiges Exempel für seine besondere Art Oboe zu spielen - 'Vive la différence! Et: Au comble du bonheur!' Auch diese neue CD: Sehr gelungen!
weichspüler
1 Punkte 1 von 5 Punkten
ich hatte ja eigentlich eine recht hohe meinung von albrecht mayer aber dieses programm? vor einigen tagen konnte ich ihn bei der yellow lounge der deutschen grammophon erleben wo er einige lieder der neuen cd vorgestellt hat

ich hatte wirklich probleme wach zu bleiben, die arrangierten stücke sind meiner meinung nach ein riesiges ärgernis, wer braucht bitte den satie interpretiert von klavier und oboe! das stück wirkt doch solo viel besser

dazu noch pavane und clair de lune und weil es so schoen ist a chloris von hahn (was von Jaroussky klassen besser dargeboten wird), alle gassenhauer die man halt für dieses instrument nutzen kann,

ich finde es sehr schade dass sich ein ernstzunehmender musiker zu so was hergibt, das konto wirds allerdings füllen, da bin ich mir sicher
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Produkt-Bild: 24 Caprices

24 Caprices von Julia Fischer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,78

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: 24 Caprices

Tracks:

  • No. 1 in E (Original Version)
  • No. 2 in B minor (Original Version)
  • No. 3 in E minor (Original Version)
  • No. 4 in C minor (Original Version)
  • No. 5 in a minor (Original Version)
  • No. 6 in G minor (Original Version)
  • No. 7 in A minor (Original Version)
  • No. 8 in E flat (Original Version)
  • No. 9 in E (Original Version)
  • No. 10 in G minor (Original Version)
  • No. 11 in C (Original Version)
  • No. 12 in A flat (Original Version)
  • No. 13 in B flat (Original Version)
  • No. 14 in E flat (Original Version)
  • No. 15 in E minor (Original Version)
  • No. 16 in G minor (Original Version)
  • No. 17 in E flat (Original Version)
  • No. 18 in C (Original Version)
  • No. 19 in E flat (Original Version)
  • No. 20 in D (Original Version)
  • No. 21 in A (Original Version)
  • No. 22 in F (Original Version)
  • No. 23 in E (Original Version)
  • No. 24 in A minor (Original Version)

4 Kundenrezensionen:

Mittelmaß
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nun gibt es hier Rezensionen, die eindeutig von Fischer-Fans verfasst wurden. Zur Stilbildung tragen solche Rezensionen aber leider wenig bei. Fan-Rezensionen sind im grunde inhaltslos, da sie nur Worte daherblubbern wie "grandios" und "Meisterleistung" usw. Julia Fischer muss sich aber messen lassen an den historischen Groessen wie auch an dem Koennen ihrer heutigen Violin-Genossinnen. Und es ist fuer jedermann der nur etwas von Geigentechnik versteht unueberhoerbar, dass sie zwar keine technischen Probleme mit den Stuecken hat, - mehr aber auch nicht. Das technische Potenzial reicht an keiner Stelle um die Grenzen nur etwas im Sinne von Virtuositaet zu ueberschreiten. Kleine Accelerandi, knackscharfe Laeufe oder auch die Heifetz-artige Strenge, - nichts davon zu hoeren. Die Stuecke werden einfach nur "gespielt", das war's.
Technisch ok, musikalisch durchschnittlich
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Vor einiger Zeit wurde in den Medien über viele talentierte weibliche Geigerinnen berichtet. Hillary Hahn, Baiba Skride, Julia Fischer und wie sie alle heißen. Warum Frauen? Nun, Frauen sind nicht begabter als Männer, aber sie sind disziplinierter. Perfekte Technik auf einem Instrument ist heute völlig normal. Und die Paganini Caprices stellen auch für die meisten Musikstudenten kein technisches Problem dar.
Frau Hahn ist bei der DGG und hat das 1. Konzert von Paganini eingespielt. Musikalisch ist es schlicht. Es hat aber eine schöne Kadenz im ersten Satz. Diese Aufnahme von Frau Hahn ist technisch und musikalisch natürlich gelungen, allerdings bevorzuge ich die Aufnahme mit Midori und Slatkin. In Deutschland haben sich die Medien nun auf Frau Fischer als Anne-Sophie-Mutter Nachfolgerin geeinigt. Für Frau Fischer scheint Paganini eher ungewohnt im Repertoire zu sein, obwohl sie ihn wie alle Geigerinnen natürlich gespielt haben muß. Bei ihr denkt man eher an Mendelssohn oder Brahms. Eher deutsche Geschichte, als feuriger Italiener. Und so klingt es auch. Es ist natürlich jede Note vorhanden und durchdacht. Man kann nicht sagen, diese Aufnahme sei schlecht, aber auch nicht herausragend.
Die Capricis sind keine Bach Partiten. Bachs Musik klingt auch bei einem durchschnittlichen Musiker gut. Bei Paganini ist die Musik zu 50 % auch immer von dem Interpreten abhängig. Chopin Nocturnes spielt auch fast jeder Pianist gut, aber schon Franz Liszt kann man mit den Worten zitieren, um Beethoven gut zu spielen, brauche es mehr Technik, als die Stücke verlangen. So ist es auch bei Paganini. Und deshalb gibt es auch so wenige erstklassige Geiger, die Paganini spielen können. Um die Capricies im Sinne von Paganini in der heutigen Zeit zu spielen, braucht man schon die Technik eines Heifetz, Rabin oder Vengerov. Und in diese Liga gehört, bei aller Wertschätzung, Frau Fischer nicht. Es ist etwas wie bei Rachmaninow, der Cortot die Chopin Etüden im Radio spielen hörte. Gefragt, ob ihm die Interpretation gefallen habe, meinte er, sie sei sehr musikalisch gewesen, besonders bei den technisch schwierigen Stellen. So klingt diese Aufnahme auch.
Perfektion und Musikalität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Julia Fischer ist mal wieder ein großer Wurf gelungen. Paganinis Caprices wurden in der vorliegenden Aufnahme nicht nur mit einer technischen Perfektion, sondern auch mit einer tiefen Musikalität gespielt. Man spürt in der Interpretation, dass sich die Künstlerin eigehend mit Paganini und seinen Caprices beschäftigt hat. Man erlebt, dass die Caprices mehr als effekthascherische Zugabestücke sind. Absolut empfehlenswert.
1. Musikalität, 2. Musikalität, 3. Musikalität ... (Virtuosität sowieso!)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vorweg: Julia Fischers Spiel der 24 Capricci ist grandios, charaktervoll und bei aller Virtuosität musikalisch sehr elegant!
(Mehr im letzen Absatz.)

Ja, da dürfen sich die 'Geister, die er (Paganini) rief' wieder einmal prächtig austoben! Das ausgemacht schlitzohrige Genie Paganini hat mit seinen 200 Jahre alten 24 Capricci nicht nur der geigenden Zunft vielgestaltige, aufregende, packende Stücke hinterlassen ("Die Capricci ... mögen den 'Artisti' zu Studienzwecken dienen."), sondern auch Interpreten wie engagierten Musikliebhabern gehörig viel Gesprächs-, Disskussions- und Zündstoff beschert. Die Spannweite reicht von gelegentlich geradezu besessen anmutender, akrobatisch-geigerischer 'Ernsthaftigkeit' ('Ha, bin ich der Schnellste aller Zeiten!?!') über scheinbare 'Virtuosität' (trefflich streitbar) bis zu kaum in adäquate Klangbilder des Gesamtwerkes mündende, eher angestrengt wirkende, letztlich müde Versionen.

Schon allein dafür gebührt dem großen Paganini wie seinen zahllosen Künstler/innen und Anhängern unser aller Dank, denn so ist das Werk doch eine ganz wundervolle, stetige Bereicherung - ohne Ende - und wird auch noch locker die nächsten 200 Jahre für so manchen kurzweiligen, fröhlichen, witzigen, bissigen und hoffentlich nicht allzu ernst- oder gar boshaftigen Streit sorgen ... ;-)

Auch bis dato viel gerühmte Interpreten der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts haben m.E. zuweilen einer 'halsbrecherischen Virtuosen-Erfurcht' zu sehr die Ehre gegeben - und damit oft genug die in den Stücken zweifellos versteckten schönen Impressionen dieser Paganini-Kompositionen einer verbissenen Effekthascherei geopfert, als gelte es irgendeinen Olymp der Geigen-Akrobatik zu erklimmen. Oft genug kam dabei nur heraus, was nach kürzester Zeit satt machte, bald nicht mehr gar so hörenswert erschien, danach im Regal blieb.

Dagegen sind einige zeitnahe Einspielungen für meinen Geschmack ganz wunderbar (Fischer, Zehetmair, Becker-Bender, Midori u.a.), stets hörenswert! Und würde ein für seine Zeit ohne Zweifel grandioser Rabin heute noch leben, die Caprices uns heute noch mal darbieten können, so wäre auch er vermutlich auf der Höhe der Zeit, unter den top five. Kurz: Wenige Einspielungen damals, ebenso wenige heute halte ich für wirklich groß; jedenfalls sind die o.g. ganz anders als jene seelenlosen 24 'Kunst'-Stücke einiger (nur) akrobatischen Saiten-Tänzer von eigenen Gnaden es je vermögen.

Nun dezidiert zu Julia Fischer. Sie spielt die Caprices auch schon lange genug, oft als sehr zurecht bejubelte Zugaben auf der Bühne, um wirklich zu wissen, zu fühlen, was in diesen Stücken steckt, nämlich nicht primär irgendein virtuoses Etüden-Spiel - damit hat Paganini seine Nachwelt vermutlich irritiert -, sondern wahrlich großer Charakter, Schönheit, natürliche Impressionen, konzertante Musikalität. Und Julia Fischer vermag dies alles nicht nur auf der Bühne, sondern jetzt mit dieser CD ganz wunderbar feinnervig überragend zu verlebendigen! So hat sie mit ihrer Einspielung für meinen Geschmack einer durchaus vielfach anzutreffenden geigerischen 'Verbissenhaftigkeit' sehr genial die Spitze genommen und diese wundervollen Capricci mit souveränem Spiel bravourös mit charaktervoller Elegance versehen! Julia Fischers 24 'Charakter'-Stücke machen mir wieder viel Lust mich tief hinein zu versenken, gut zuzuhören und durch ihr Spiel wieder die hintergründige Musikalität der Capricci zu genießen; viel Hör-Vergnügen!
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Produkt-Bild: Violinkon.Op.35/Serenade/+

Violinkon.Op.35/Serenade/+ von Julia Fischer, Yakov Kreizberg, Russisches Nationalorchester, Peter Iljitsch Tschaikowsky

Audio CD von Pentatone (CODAEX)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,49

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Violinkon.Op.35/Serenade/+

Tracks:

  • 1. Allegro moderato
  • 2. Canzonetta: Andante
  • 3. Finale: Allegro vivacissimo
  • Sérénade mélancolique b-moll op. 26 (für Violine und Orchester)
  • Valse-scherzo C-Dur op. 34 (für Violine und Orchester)
  • 1. Méditation
  • 2. Scherzo
  • 3. Mélodie

Produktbeschreibung


VIOLINKON.OP.35/SERENADE/+
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4 Kundenrezensionen:

Absolute Referenz!!! Mehr geht nicht ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach diesem a u s f ü h r l i c h e n 'Schwelgen' des geschätzten Mit-Rezensenten 'martin-the-artist' und allem was dort zutreffend geschrieben steht, bleibt mir nur noch dies: Absolute Referenz!!! Mehr geht wirklich nicht! Ich habe diese wunderbare Aufnahme nicht nur zigmal immer wieder gern gehört, sondern diese auch klang-technisch absolut stimmige CD schon x-mal verschenkt; ergo kurz und bündig: Wer sie noch nicht haben sollte (kaum zu glauben ;-) oder ein tolles Präsent braucht: Kaufen und genießen!!!
PS: Freue mich schon auf J.F. und ihr Konzert in HH am 21.3.2009 ...
Souverän und präzise
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer Julia Fischer bei einem Konzert in einer Philharmonie vor großem Publikum erlebt, ist fasziniert von dem energischen und selbstbewußten Auftreten der jungen Künstlerin. Die 1983 in München geborene Geigerin begann ihre Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Die spätere Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten liest sich wie ein who's who. Genannt seien u. a. Lorin Maazel, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Neville Mariner, David Zinman, Michael Tilson Thomas, Guiseppe Sinopoli und Rafael Frühbeck de Burgos. Ihre Auftritte absolvierte sie mit amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern. Bereits Mitte der Neunziger Jahre gewann sie mehrere Wettbewerbe, wie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und den Eurovisionswettbewerb für junge Instrumentalisten. Seit dem letzten Jahr ist sie an der Frankfurter Musikhochschule eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands.

Julia Fischer ist eine Künstlerin, die ein Land nur alle Jubeljahre hervorbringt. Nach eigenen Worten hat die junge Geigerin mit Aufnahmen deshalb lange gewartet, da "sie sich im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht bereit fühlte, die Interpretation eines Werkes zu verewigen." Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt!

Die vorliegende CD mit dem Tschaikowsky-Konzert ist ein Beweis für das souveräne und präzise Spiel der jungen Geigerin. Da ist alles genau durchdacht und in höchster Perfektion dargeboten. Auch wenn man schon einige Aufnahmen des bereits dutzendfach eingespielten Werks besitzt, lohnt sich der Kauf nicht zuletzt auch deshalb, weil auf ihr auch die anderen Violinwerke des Komponisten vereint sind. Nach der schwermütigen "Sérénade melancholique" ist vor allem das äußerst schwierige, furiose Allegro des Valse-Scherzo erwähnenswert, bei dem Julia Fischer ihre Virtuosität voll ausspielt. Den Abschluss bildet das nostalgische "Souvenir d'un lieu cher", bei dem die Geigerin von Yakov Kreizberg am Klavier begleitet wird.

Yakov Kreizberg, ein gebürtige St. Petersburger, der allerdings schon vor über 30 Jahren in die USA emigrierte und das Russische Nationalorchester erwiesen sich ideale Partner bei dieser betörenden Aufnahme.
Unglaublich gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Violinkonzert von Tschaikowsky wird ja immer wieder neu aufgenommen- eine der herausragendensten Geigerinnen, die sich zuletzt dem Stück widmete, war Anne-Sophie Mutter, der durch ihren meist etwas fragwürdigen Spielstil nicht alle Herzen zufliegen.
Die bisher beste Aufnahme dieses unglaublich schweren Konzerts ist jedoch im Moment die von Julia Fischer. Man findet in dem ganzen Konzert keinen einzigen falschen Ton- und obwohl Tschaikowsky das Stück nicht NUR der Solovioline, sondern auch den anderen Instrumenten "gewidmet" hat, wird Julia Fischer keineswegs übertönt oder benachteiligt, sondern musiziert mit dem Orchester. Schade, dass einige Geiger immernoch meinen, dass dieses brillante Violinkonzert ein Zirkusstück ist...
Sehr gut finde ich auch, dass Julia Fischer auch unbekannte Stücke auf die CD genommen hat, wie zum Beispiel das Valse-Scherzo, ungefähr auf demselben spieltechnischen Niveau wie das Violinkonzert. Auch diese Schwierigkeiten werden perfekt gemeistert. Einziger Kritikpunkt: Tschaikowsky hat das Valse-Scherzo als Präludium für das Violinkonzert komponiert- deshalb wäre es für mich logischer, wenn man die Anordnung der Stücke auf der CD etwas geändert hätte.
Besonders empfehlenswert ist die Sérénade mélancolique: Natürlich viel einfacher, doch mindestens genauso schön wie das Violinkonzert...
Beim letzten Stück auf der CD, Souvenir d'un lieu cher (Erinnerung an einen geliebten Ort), war ich zuerst skeptisch: In der Textbeilage steht, dass Tschaikowsky das Komponieren dieses Stückes nicht viel Freude bereitet habe. Wie soll ein Stück schön werden, wenn es dem Komponisten selber nicht gefällt? Doch ich wurde niht enttäuscht, vor allem nicht von Yakov Kreizberg, der die Umstellung Dirigent auf Begleiter auf dem Klavier perfekt meistert!
Meine volle Empfehlung für diese unglaubliche CD!!!
(~~)==++ JULIA FISCHER: Eine weitere ÜBERRAGENDE AUFNAHME! Ein MONUMENTALES WERK der VIOLINLITERATUR!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Julia Fischer einfach traumhaft! Ihre Einspielung gehört zu den allerbesten Einspielungen dieser Werke überhaupt! Wärmeste Empfehlungen für diese tolle CD von Julia Fischer!! Und wie üblich zeichnet sich ihr Violinspiel durch gestochen scharfe Intonation aus! Eine derart reine Intonation, gepaart mit einer sehr durchdachten und ausdrucksstarken Interpretation dieser Werke, ist nur sehr wenigen gegenwärtigen Geigerinnen und Geigern zu eigen - Julia Fischer ist eine davon! Und damit ist SIE eine der wenigen "Jahrhundertgeigerinnen"! Meine ausführliche Rezension folgt später! ==>

==> Jetzt endlich ist sie da - nach drei Monaten! Meine ausführliche Rezension zu JULIA FISCHERs Tchaikovsky-CD - da ja schon einige Leute meiner obigen Rezensionskurzfassung zugestimmt haben, wollte ich diese dann doch nicht, wie ursprünglich von mir geplant, noch einmal ändern oder durch die folgende Rezensionslangfassung komplett ersetzen, ich habe sie daher wie oben gezeigt belassen und wie folgt durch eine neue, komplett eigenständige und ausführliche Rezension ergänzt. Es ist dabei kaum zu fassen, dass sonst niemand bisher diese grandiose CD von JULIA FISCHER rezensiert hat! Und das fast ein halbes Jahr nach dem offiziellen Erscheinungstag!

Nun zu meiner eigentlichen Rezensionslangfassung: JULIA FISCHER spielt mit sehr feinem, fast scharfem Ton, der in ihrer gewohnten Präzision auch auf dieser CD zu hören ist. Sie variiert ihr Vibrato dabei sehr fein, wodurch dieses sehr belebt ist und sie somit vielschichtige, zu den unterschiedlichen Stimmungen in den einzelnen Passagen dieser Werke passende Tonfärbungen entstehen lässt; JULIA FISCHER formuliert in ihren Tonfärbungen - ohne Vibratoübertreibungen! - sämtliche Passagen dieser Werke sehr schön und glasklar aus, so dass sie uns ein sehr breites Spektrum ihrer "Farbpalette" vermittelt, das stets den SIE charakterisierenden Violinton heraushören lässt. Diese Spielweise zeichnet für mich JULIA FISCHERs Violinspiel in überragender Manier aus. Ihre Intonation ist dabei gewohnt gestochen scharf - das ist ja eigentlich schon klar - JULIA, was soll man da noch anders schreiben?! Die Intonations- und Interpretationsperfektionistin JULIA FISCHER, die zu Recht meint, dass es keine "perfekte" Interpretation gibt, was gut so ist, da sonst sicher Interpretinnen und Interpreten nicht mehr die Musikalität von Werken zu ergründen suchen würden, sondern ausschließlich wohl die "perfekte" Interpretation, die jemand erreicht haben könnte, anstreben würden! (Dies sei nur am Rande erwähnt!)

JULIA FISCHERs Aufnahme sticht dadurch ganz besonders hervor, da sie sehr mitreißend, emotional und ergreifend ist. JUILA FISCHER versteht es stets, den richtigen (Violin-)Ton zu treffen und die unterschiedlichen Stimmungen der hier eingespielten Werke - Tchaikovsky-Violinkonzert, "Sérénade mélancolique" und "Valse-Scherzo" für Violine und Orchester sowie "Souvenir d'un lieu cher" für Violine und Klavier - dem Hörer zu vermitteln. JULIA FISCHER beweist nach den ebenso in besonderer Weise herausragenden Aufnahmen der Mozart-Violinkonzerte sowie der russischen Violinkonzerte, welch ausgereifte und ernsthafte Violinvirtuosin und Interpretin sie auch bei Tchaikovsky ist, wobei ihr sehr junges Alter ihr nicht im Wege steht, wenn sie dem Zuhörer z. B. die Dramaturgien und Spannungen, die in dessen Violinkonzert enthalten sind, in ihrer eigenen Perfektion vermittelt. Dabei liefert sie eine sehr ausgereifte, vielschichtige und durchdrungene und mit vielen Färbungen und Stimmungen versehene Interpretation, die ihresgleichen sucht. Ganz zu Recht wird JULIA FISCHER also von dem Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung Harald Eggebrecht in die Reihe der so genannten "JAHRHUNDERTGEIGER" eingereiht, in der, wie sollte es anders sein (!), ihre beiden großen geigerischen Vorbilder David Oistrach und Yehudi Menuhin selbstverständlich ebenso zu finden sind, neben anderen selbstverständlichen Größen dieser Zeit wie HILARY HAHN und ANNE-SOPHIE MUTTER.

Darüber hinaus zeigt diese Aufnahme von JULIA FISCHER auch die herausragenden pianistischen Qualitäten und Fähigkeiten des von JULIA FISCHER wohl einzig bevorzugten Aufnahmedirigenten YAKOV KREIZBERG, den sie wohl exklusiv für sämtliche Aufnahmen, die sie macht, verpflichtet hat (?), da auch in der kommenden Einspielung des Brahms-Violinkonzerts sowie des Brahms-Doppelkonzerts YAKOV KREIZBERG wieder dirigiert. Das hervorragende Zusammenspiel von Solistin und Dirigent würde natürlich nicht funktionieren, wenn nicht ebenso der Orchesterteil in dem Tchaikovsky-Violinkonzert sowie in der "Sérénade mélancolique" und in dem "Valse-Scherzo" in gleicher Weise harmonisch darin eingefasst wäre, so wie dies in dieser Aufnahme mit dem Russischen Nationalorchester wiedermals in hervorragender Weise gelungen ist; Solistin, Orchester und Dirigent bilden somit eine wohl aufeinander abgestimmte harmonische Einheit, die mit weiterer Zusammenarbeit mehr und mehr "zusammenschweißt"! Es wird also sicher NOCH BESSER, als es jetzt schon der Fall ist!

Insgesamt zeigen die Aufnahmen auf dieser CD, dass sich hier exzellente Musikerinnen um Musiker zusammengefunden haben, die eine stimmungsvolle und präzise und harmonisch aufeinander abgestimmte klassische Musik vortragen. Man kann also guter Hoffnung sein, dass die Kombination FISCHER-KREIZBERG zusammen mit dem entweder Niederländischen oder Russischen Nationalorchester auch weiterhin in dieser Perfektion bei den kommenden Aufnahmen bestehen bleibt - dies scheint ja ein ausgesprochenes QUALITÄTSSIEGEL zu sein!

Das besonders schöne Foto der sehr hübschen JULIA FISCHER, das sie mit geschlossenen Augen vertieft in ihr Violinspiel zeigt, rundet außerdem den tollen Gesamteindruck dieser CD ab, so dass akustisch - worauf es ja eigentlich ankommt! -, aber auch optisch eine sehr wohl gelungene CD entstanden ist! Gratulation also auch an den Fotografen und an den Designer des CD-Covers!

Ich kann also nur meine ALLER-ALLER-BESTEN EMPFEHLUNGEN für diese äußerst WUNDERBAR GELUNGENE CD von JULIA FISCHER & YAKOV KREIZBERG zusammen mit dem RUSSISCHEN NATIONALORCHESTER aussprechen, die allerdings sogar noch übertroffen wurde durch die überragende Einspielung des Brahms-Violin- sowie des Brahms-Doppelkonzertes für Violine & Cello (DANIEL MÜLLER-SCHOTT) unter der Leitung von YAKOV KREIZBERG! Diese ist nun endlich am 13. April 2007 erschienen. Also bloß diese neue CD von JULIA FISCHER nicht verpassen! Die ist großartig und sogar noch großartiger und ergreifender als ihre Vorgänger-CDs!!
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Produkt-Bild: Chopin Collection

Chopin Collection von Artur Rubinstein

Audio CD von Rca Gold Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 20,98, Angebote ab EUR 16,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Chopin Collection

Tracks:

Disk 1
  • Impromptus Nr. 1 As-Dur op. 29
  • Impromptus Nr. 2 Fis-Dur op. 36
  • Impromptus Nr. 3 Ges-Dur op. 51
  • Impromptus Nr. 4 cis-moll op. 66
  • Barcarolle op. 60
  • Etude Nr. 1 f-moll - Etude Nr. 2 As-Dur - Etude Nr. 3 Des-Dur
  • Bolero op. 19
  • Berceuse op. 57
  • Tarantelle op. 43
  • Andante spianato et grande polonaise brillante Es-Dur op. 22
Disk 2
  • Nocturne Nr. 1 g-moll
  • Nocturne Nr. 2 G-Dur
  • Nocturne Nr. 1 c-moll
  • Nocturne Nr. 2 fis-moll
  • Nocturne Nr. 1 f-moll
  • Nocturne Nr. 2 Es-Dur
  • Nocturne Nr. 1 H-Dur
  • Nocturne Nr. 2 E-Dur
  • Nocturne Nr. 1 e-moll
Disk 3
  • Mazurka Nr. 1 fis-moll
  • Mazurka Nr. 2 cis-moll
  • Mazurka Nr. 3 E-Dur
  • Mazurka Nr. 4 es-moll
  • Mazurka Nr. 1 B-Dur
  • Mazurka Nr. 2 a-moll
  • Mazurka Nr. 3 f-mol
  • Mazurka Nr. 4 As-Dur
  • Mazurka Nr. 5 C-Dur
  • Mazurka Nr. 1 B-Dur
  • Mazurka Nr. 2 e-moll
  • Mazurka Nr. 3 As-Dur
  • Mazurka Nr. 4 a-moll
  • Mazurka Nr. 1 g-moll
  • Mazurka Nr. 2 C-dur
  • Mazurka Nr. 3 As-Dur
  • Mazurka Nr. 4 b-moll
  • Mazurka Nr. 1 c-moll
  • Mazurka Nr. 2 h-moll
  • Mazurka Nr. 3 Des-Dur
  • Mazurka Nr. 4 cis-moll
  • Mazurka Nr. 1 gis-moll
  • Mazurka Nr. 2 D-Dur
  • Mazurka Nr. 3 C-Dur
  • Mazurka Nr. 4 h-moll
  • Mazurka Nr. 1 cis-moll
Disk 4
  • Mazurka Nr. 2 e-moll
  • Mazurka Nr. 3 H-Dur
  • Mazurka Nr. 4 As-Dur
  • Mazurka Nr. 1 G-Dur
  • Mazurka Nr. 2 As-Dur
  • Mazurka Nr. 3 cis-moll
  • Mazurka Nr. 1 H-Dur
  • Mazurka Nr. 2 C-Dur
  • Mazurka Nr. 3 c-moll
  • Mazurka Nr. 1 a-moll
  • Mazurka Nr. 2 As-Dur
  • Mazurka Nr. 3 fis-moll
  • Mazurka Nr. 1 H-Dur
  • Mazurka Nr. 2 f-moll
  • Mazurka Nr. 3 cis-moll
  • Mazurka a-moll "à Emile Gaillard"
  • Mazurka a-moll "Notre temps"
  • Mazurka Nr. 1 G-Dur
  • Mazurka Nr. 2 g-moll
  • Mazurka Nr. 3 C-dur
  • Mazurka Nr. 4 a-moll
  • Mazurka Nr. 1 C-Dur
  • Mazurka Nr. 2 a-moll
  • Mazurka Nr. 3 F-Dur
  • Mazurka Nr. 4 f-moll
Disk 5
  • Ballade Nr. 1 g-moll op. 23
  • Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38
  • Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47
  • Ballade Nr. 4 f-moll op. 52
  • Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20
  • Scherzo Nr. 2 b-moll op. 31
  • Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39
  • Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54
Disk 6
  • Polonaise Nr. 1 cis-moll
  • Polonaise Nr. 2 es-moll
  • Polonaise Nr. 1 A-Dur "Militär"
  • Polonaise Nr. 2 c-moll
  • Polonaise fis-moll op. 44
  • Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 "Heroische"
  • Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61
Disk 7
  • Grave; Doppio movimento
  • Scherzo
  • Marche funèbre: Lento
  • Finale: Presto
  • Allegro maestoso
  • Scherzo: Molto vivace
  • Largo
  • Finale: presto, non tanto
  • Fantaisie f-moll op. 49
Disk 8
  • Allegro maestoso
  • Romance: Larghetto
  • Rondo: Vivace
  • Maestoso
  • Larghetto
  • Allegro vivace
Disk 9
  • Walzer Es-Dur op. 18 "Grande valse brillante"
  • Walzer Nr. 1 As-Dur "Valse brillante"
  • Walzer Nr. 2 a-moll "Valse brillante"
  • Walzer Nr. 3 F-Dur "Valse brillante"
  • Walzer As-Dur op. 42 "Two-Four"
  • Walzer Nr. 1 Des-Dur "Minute"
  • Walzer Nr. 2 cis-moll
  • Walzer Nr. 3 As-Dur
  • Walzer Nr. 1 As-Dur "L'Adieu"
  • Walzer Nr. 2 h-moll
  • Walzer Nr. 1 Ges-Dur
  • Walzer Nr. 2 f-moll
  • Walzer Nr. 3 Des-Dur
  • Walzer e-moll op. posth.
Disk 10
  • Prelude C-Dur
  • Prelude a-moll
  • Prelude G-Dur
  • Prelude e-moll
  • Prelude D-Dur
  • Prelude h-moll
  • Prelude A-Dur
  • Prelude fis-moll
  • Prelude E-Dur
  • Prelude cis-moll
  • Prelude H-Dur
  • Prelude gis-moll
  • Prelude Fis-Dur
  • Prelude es-moll
  • Prelude Des-Dur "Regentropfen"
  • Prelude b-moll
  • Prelude As-Dur
  • Prelude f-moll
  • Prelude Es-Dur
  • Prelude c-moll
  • Prelude B-Dur
  • Prelude g-moll
  • Prelude F-Dur
  • Prelude d-moll
  • Grave; Doppio movimento
  • Scherzo
  • Marche funèbre: Lento
  • Finale: Presto
  • Berceuse op. 57
  • Barcarolle op. 60

Produktbeschreibung


THE CHOPIN COLLECTION
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5 Kundenrezensionen:

Eindrucksvollste Chopin Interpretation
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei der vorliegenden Einspielung der bedeutendsten Werke Chopins, handelt es sich in meinen Augen um die eindrucksvollste, sensibelste und virtuoseste Interpreation des Werks des polnischen Komponisten. Diese Aufnahme macht eindrucksvoll deutlich, dass Artur Rubinstein (der neben Gulda ohnehin zu meinen Lieblingspianisten gehört) DER Chopinvirtuose des zwanzigsten Jahrhunderts war. Mit welcher Leidenschaft, Brillanz und mit welchem Gefühl hier Chopin zelebriert wird, sucht seines Gleichen. Rubinstein hatte genau das richtige und treffende Chopinfeeling, ohne jemals der Gefahr zu unterlaufen, kitschig zu sein.

Bei Proust heißt es: "Chopin selbst hätte aus dem Grab auferstehen und sämtliche seiner Etüden spielen können....." Auch wenn die Etüden auf dieser Aufnahme fehlen - was wegen 'Tristesse' und der Etüden op. 25 Nr. 11 und 12 zu bedauern ist - fühlte ich mich schon beim Hören der Nocturnes, die auf der ersten und zweiten CD dieser Sammlung sind, an diese Stelle bei Proust erinnert. Von Salonkitsch, den man Chopin durch seichte Interpretationen unterstellen kann, spürt man hier keine Spur. Rubinstein betont die Modernität Chopins, so dass man nicht mehr verwundert ist, das Adrian Leverkühn im 'Doktor Faustus' von Thomas Mann Chopin in einem Atemzug mit Wagners 'Tristan' nennt.

Der Preis der Sammlung ist natürlich unschlagbar, aber daran hat man sich inzwischen ja schon etwas bewöhnt. Allein die beiden Klavierkonzerte, deren Mittelsätze Rubinstein ungeahnt gefühlvoll und bedeutend spielt, hätten den Preis gerechtfertigt.

Neben den gennanten Etüden fehlt mir auf dieser Collektion nur 'Krakowiak', aber Rubinstein hat dieser Werk, was sehr zu bedauern ist, nie aufgenommen.

Nur zur Aufmachung der Box selbst. Anders als bei Guldas Beethoven Sonaten oder bei Brendels Klavierkonzerten von Mozart, sind die CDs hier nicht in Pappheftchen untergebracht, sondern befinden sich im Schuber mit drei CD-Boxen mit je vier bzw. drei CDs. Ein mehrsprachiges Beiheft, mit einem schönen Essay über Rubinsteins Leben, seinem gescheiterten Selbstmordversuch, der ihn erst das Leben so richtig lieben ließ, rundet diese Colletion ab.
Die Aufnahme Qualität ist durchgänging hervorragend. Lediglich CD 11 mit der Präludes stammt aus dem 40er Jahren und knackt und rauscht hierdurch bedingt an einigen Stellen. Dafür wird man auf dieser CD mit einer besonders eindrucks- und temperamentvollen Einspielung der zweiten Klaviersonate belohnt. Sie ist wuchtiger, jünger, vielleicht auch spritziger als die Aufname der zweiten Sonate aus den 60er Jahren (CD 7 dieser Sammlung).

Allen Chopinfans, aber auch solchen, die Chopin bisher für zu seicht erachtet haben, lege ich den Kauf dieser schönen Box dringend ans Herz.
Eine Schatzkiste voller zeitloser Interpretationen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hiermit reihe ich mich in die Liste der begeisterten Rezensenten ein. Diese Box ist wahrlich von unschätzbarem Wert! Dass man mit der Kombination Chopin/Rubinstein keinen Fehler machen kann, muss wohl kaum noch erwähnt werden. Rubinstein stellt nicht sich selbst, sondern die Musik in der Mittelpunkt. Was wir hier hören, ist Chopin pur.

Diese zeitlosen Aufnahmen entstammen im Wesentlichen der ersten Hälfte der 60er Jahre. Der Klang ist außergewöhnlich, warm und authentisch und überragt so manche neueren (Digital-) Aufnahmen um Längen. Man möchte manchmal meinen, man sitzt in einem Salon und lauscht "live" einem Privatkonzert des alten Rubinstein. Ein besonderes "Schmankerl" sind die zusätzlichen Aufnahmen der Préludes und der Sonate Nr. 2 aus den 40er Jahren, die klangtechnisch sicher nicht mehr auf dem Niveau der späteren Einspielungen sind, aber dennoch eine ungemein starke Faszination ausstrahlen.

Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass diese Box "nur" eine beinahe-vollständige Aufnahme des Klavierwerks von Chopin ist, so fehlt z.B. die (weniger bekannte) erste Sonate, die Rubinstein meines Wissens nach nie eingspielt hat, oder auch die Etüden, von denen er nur eine kleine Auswahl aufgenommen hat.

Die Box ist würdevoll gestaltet und beinhaltet ein schönes, ausführliches Beiheft. Um diese musikalische Schatzkiste kommt wohl kaum ein Chopin- bzw. Klaviermusikliebhaber herum.
Chopin Collection
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese 11-Disc-Chopin-Collection scheint mir auf Grund des Interpreten Artur Rubinstein und des äußerst günstigen Preises nicht zu toppen zu sein.
Verzerrungen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Über Rubinstein und seine Interpretation lasse ich mich hier nicht aus, das soll die Fachpresse tun. Daher beschränke ich mich auf die technische Umsetzung des Produkts, die zumindest zweifelhaft ist. So sind z.B. auf der dritten CD (Titel 17) bei 1:58 Minuten und zwischen 3:46 und 3:48 beim Fortissimo deutliche Pegelverzerrungen zu vernehmen (im rechten Kanal). Getestet an einem Accuphase E305 und einem Kopfhörerverstärker (B-Tech 928), Marantz CD10, Sony DVD und einem Porti von Philips. Immer mit dem gleichen Ergebnis, egal in welcher Kombination. Ein technischer Einfluß der Abhöranlage ist somit definitiv ausgeschlossen. Die anderen CD's habe ich dann erst gar nicht mehr getestet.

Abgesehen davon gefällt mir das notorisch gedrückte Dämpferpedal überhaupt nicht, was den Aufnahmen schlicht und einfach die Brillianz nimmt und damit ein gutes Stück Ausdruckskraft, Rubinsteins Eigenheiten hin oder her. Das die Einspielungen der Preludes aus den 40er Jahren stammen, ist sicher eine interessante Geschichte, aber sie sind dadurch kollektiv in Mono, rauschen sehr stark und verzerren/knistern, als hätte jemand bei der Aufnahme mit dem Mikro neben einem Grammophon gestanden und Chips gegessen. Es hat einen Anflug von Nostalgie, aber man hätte vielleicht doch etwas sorgfältiger "aufbereiten" können.

Insgesamt eine wirklich schöne Sammlung, die technische jedoch vermurkst wurde. Von RCA kenne ich sonst nur 1A Qualität. Schade, denn hier wurde ein an sich gutes Produkt der laienhaften Umsetzung geopfert. Daher kann ich die überschwenglichen Bewertungen nicht so ganz nachvollziehen.
Artur Rubinstein The Chopin Collection
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin kein Musikkritiker, sehr wohl aber Musikliebhaber und beurteile
Musik nach dem, wie sie auf mich und in mir wirkt. Da genießt Rubinstein
ohnehin einen hohen Stellenwert. Rubinstein und Chopin sind aber eine Kombination,
die kaum noch steigerungsfähig ist und die ich z.B. Horowitz eindeutig vorziehe.
Aber ich wiederhole mich: Das ist subjekltiv empfunden und nicht nach den Kriterien
scheinbarer oder echter Musikexperten analysiert.
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Produkt-Bild: Chill With Debussy

Chill With Debussy von Various

Audio CD von Naxos
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 3,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Chill With Debussy

Tracks:

  • Clair De Lune Ur Suite Bergamasque
  • Arabesque Nr 1
  • Serenade For The Doll
  • The Snow Is Dancing
  • The Little Shepherd
  • Andantino Doucement Expressif Ur S Rkkvartett
  • Danse Profane
  • La Plus Que Lente
  • Des Pas Sur La Neige
  • La Fille Aux Cheveux De Lin
  • Sarabande Ur Pour Le Piano
  • Poissons D'or Ur Images Ii
  • Pagodes Ur Estampes (Orkestrering Ndre Caplet)
  • Clair De Lune Ur Suite Bergamasque (Orkestrering Andre Caplet)

5 Kundenrezensionen:

Etwas leise
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Schöne Zusammenstellung - allerdings insgesamt etwas leise. Muß immer meinen MP3-Player lauter machen, wenn ich auf das Album wechsele.
Sehr schöne Chillout CD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Inspiriert" durch Twilight - sehr schöne CD zur Entsprannung. Nicht nur der Komponist ist genial, sondern auch die Interpreten. Sehr Empfehlenswert!
Chill with Debussy
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr schöne Musik wenn man einfach mal abschalten möchte! Ich höre gerne diese CD wenn ich vom Büro nach Hause fahre um den Kopf frei zu bekommen, das hilft mir sehr. Ich liebe die Stücke von Claude Debussy. Für alle Klassische Musikliebhaber etwas besonderes. Wärmstens zu empfehlen.
Die Magie, ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
.... sie beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken, so Claude Debussy mit dem Blick auf die Musik. Der Inhalt dieser CD brilliert durch sein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ent- und Anspannung. Es beginnt mit gefühlvollem Klavierspiel - man hört versunken im Sessel zu, liest etwas nebenbei oder geht anderen Dingen nach - jeder so wie er es mag. Im Wechsel dazu werden die Töne dezent angehoben, ein Touch asiatischer Klänge berührt die Seele, die Oboe mischt sich ein, leise Harfenmusik rundet das Ganze ab. Ein wirklich gelungenes Produkt.
Super schön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die CD ist super schön zum entspannen und um einfach den Gedanken freien Lauf zu lassen!
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Produkt-Bild: Pablo Casals Original Jacket Collection

Pablo Casals Original Jacket Collection von Pablo Casals

Audio CD von Sony Classical (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 16,00

Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Pablo Casals Original Jacket Collection

Tracks:

Disk 1
  • 1. Molto allegro ed agitato
  • 2. Andante con moto tranquillo
  • 3. Scherzo: Legiero e vivace
  • 4. Finale: Allegro assai appassionato
  • Nr. 1: Prélude
  • Nr. 2: Sicilienne
  • Nr. 3: La Tromba
  • Nr. 4: Plainte
  • Nr. 5: Air de Diable
  • Adagio und Allegro As-Dur op. 70 (für Violoncello und Klavier
  • El cant dels ocells (bearb. von Pablo Casals)
Disk 2
  • 1. Vivace
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro
  • Fantasie
  • Fuge
  • 1. (Allegro)
  • 2. Andante
  • 3. Presto
Disk 3
  • 1. Adagio sostenuto e espressivo - Allegro molto più tosto presto
  • 2. Rondo: Allegro
  • 7 Variationen über Bei Männern, welche Liebe fühlen aus Mozarts Zauberflöte Es-Dur WoO 46
  • 12 Variationen über Ein Mädchen oder Weibchen aus Mozarts Zauberflöte F-Dur op. 66
Disk 4
  • 1. Allegro moderao
  • 2. Scherzo: Allegro
  • 3. Andante cantabile ma pero con moto
  • 4. Allegro moderato - Presto
Disk 5
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante un poco mosso
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Rondo: Allegro vivace
Disk 6
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Scherzo: Allegro molto - Trio
  • 3. Adagio
  • 4. Finale: Allegro
Disk 7
  • 1. Adagio sostenuto - Allegro - Adagio - Presto
  • 2. Rondo: Allegro vivace
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio con molto sentimento d'affetto
  • 3. Allegro - Allegro fugato
Disk 8
  • 1. Allegro ma non troppo
  • 2. Scherzo: Allegro molto
  • 3. Adagio cantabile - Allegro vivace
  • 1. Andante - Allegro vivace
  • 2. Adagio - Allegro vivace
Disk 9
  • 1. Nicht zu schnell
  • 2. Langsam
  • 3. Sehr lebhaft
  • El cant dels ocells (bearb. von Pablo Casals)
  • Sant Martí del Canigó
  • Arie
  • Recitative
  • 2. Adagio
  • Nana

Produkt-Bild: Klavierkonzerte 20 & 27

Klavierkonzerte 20 & 27 von Evgeny Kissin

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,98

Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Klavierkonzerte 20 & 27

Tracks:

  • I. Allegro: Piano Concerto No.20 in D minor K466
  • II. Romanze: Piano Concerto No.20 in D minor K466
  • III. Rondo (Allegro Assai): Piano Concerto No.20
  • I. Allegro: Piano Concerto No.27 in B flat major
  • II. Larghetto: Piano Concerto No.27 in B flat maj
  • III. Allegro: Piano Concerto No.27 in B flat majo

Produktbeschreibung


Den Olymp im Blick: Evgeny Kissin mit Mozarts Konzerten Nr. 20 & 27

"Längst hat er nur noch den Olymp im Blick. Seine himmelstürmenden Recitals verströmen magische Größe", schrieb das Magazin Partituren, und PianoNews meinte: "Wir erleben einen nachdenklichen, innigen, beinah verträumten Kissin, der den zarten Färbungen in diesen Werken den Vorrang gibt."

Die Rede ist von Kissins Live-Mitschnitt des Schumann-Konzerts und des c-moll-Konzerts von Mozart, mit dem Kissin 2007 seine Zusammenarbeit mit EMI Classics startete.
Jetzt setzt er seine Mozart-Interpretationen mit zwei weiteren berühmten Konzerten fort: dem d-moll-Konzert Nr. 20 und dem Konzert B-dur Nr. 27. Kissin übernimmt in dieser Produktion mit der Kremerata Baltica zum ersten Mal auch die Rolle des Orchesterleiters.

Lobeshymnen der Presse sind Kissins stete Begleiter. Seit der Pianist in frühester Jugend seine Weltkarriere startete, gilt er als unbestrittener Megastar unserer Zeit. Seine immense Musikalität und seine Herkunft aus der russischen Klavierschule haben dazu geführt, dass man ihn in die Reihe der größten Virtuosen überhaupt stellte: "Tastenprinz", "Klaviergott", "neuer Horowitz" sind die typischen Beinamen des vielfach preisgekrönten Solisten, der 2009 zum zweiten Mal einen begehrten Grammy in Empfang nehmen konnte.
Mit den Mozart-Konzerten bietet er zwei der reifsten Werke dieser Gattung: Das d-moll-Werk KV 466, in dem Mozart romantische Düsternis vorwegnimmt, steht neben dem sinfonisch ausladenden, leuchtenden B-dur-Konzert KV 595 - dem letzten Opus dieser Gattung aus Mozarts Feder.
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Produkt-Bild: Brahms: Händel-Variationen/Walzer/Rhapsodien

Brahms: Händel-Variationen/Walzer/Rhapsodien von Ragna Schirmer

Audio CD von Berlin Cla (edel)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 13,30

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Brahms: Händel-Variationen/Walzer/Rhapsodien

Tracks:

  • Arie
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5
  • Variation 6
  • Variation 7
  • Variation 8
  • Variation 9
  • Variation 10
  • Variation 11
  • Variation 12
  • Variation 13
  • Variation 14
  • Variation 15
  • Variation 16
  • Variation 17
  • Variation 18
  • Variation 19
  • Variation 20
  • Variation 21
  • Variation 22
  • Variation 23
  • Variation 24
  • Variation 25
  • Fuge
  • Nr. 1: H-Dur
  • Nr. 2: E-Dur
  • Nr. 3: gis-moll
  • Nr. 4: e-moll
  • Nr. 5: E-Dur
  • Nr. 6: Cis-Dur
  • Nr. 7: cis-moll
  • Nr. 8: B-Dur
  • Nr. 9: d-moll
  • Nr. 10: G-Dur
  • Nr. 11: h-moll
  • Nr. 12: E-Dur
  • Nr. 13: H-Dur
  • Nr. 14: gis-moll
  • Nr. 15: As-Dur
  • Nr. 16: cis-moll
  • Rhapsodie h-moll op. 79 Nr. 1
  • Rhapsodie g-moll op. 79 Nr. 2

Eine Kundenrezension:

Kraftvoll, empfindsam, genau
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Das, was ich ohnehin an Ragna Schirmer schätze; ihr hohes technisches Niveau, mit dem sie beispielsweise schnelle Läufe so gestaltet, daß sie einerseits flüssig klingen, andererseits nie im Nebel untergehen, weil sie sparsam und wohldosiert mit dem Pedal umgeht" schreibt ein Klassikfreund und diese Meinung kann ich bestätigen.

Man höre nur die Variation XXIII der Händel-Variationen. Diese Läufe gehen nicht selten in einem Pedalbrei unter, nicht bei Ragna Schirmer.

Diese wunderbare Pianistin schöpft die Breite der Interpretationsskala voll aus. Dazu geben die Händelvariationen ja auch reichlich Gelegenheit. Vollgriffig auf der einen Seite, auf der anderen sehr lyrisch.
Beides beherrscht Ragna Schirmer vorzüglich. Dazu kommt bei den Walzern eine ironischer Zugang mit kleinen Rubati.

Vor Jahrzehnten hörte ich ein fast gleiche Zusammenstellung mit Leon Fleisher und war von diesen Werken sofort begeistert.

Heute, nach fast fünfzig Jahren höre ich diese Neuaufnahme und bin davon sehr überzeugt.Lieben Sie Brahms? Dazu würde die Pianistin bestimmt antworten: Sicher.

Unbedingt empfehlenswert.
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