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Helmut Schmidt - Kanzler & Pianist / Helmut Schmidt außer Dienst von Helmut Schmidt, Sandra Maischberger, Jan KerhartAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 17,75 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Einerseits-andererseits 3 von 5 PunktenDas Porträt von Maischberger ist überall und berechtigt gelobt worden. Ein Mensch, der eine solche Lebensleistung vollbracht hat. Ein Mensch, der immer ein eigener Kopf war, der früher auch wenig freundlichen Umgang mit Journalisten hatte. Ein Mensch, als er noch " Schmidt-Schnauze" tituliert wurde, durchaus die Arroganz der Macht darstellte. Wie Sandra Maischberger sehr behutsam die schwachen Stellen dieses grosses Mannes berührt,ihn zu gar nichts drängt, ihm Gelegenheit gibt, diese Stellen zu zeigen,zB seine Gefühle zum Tod seines Nachwuchses;das ist nichts weniger als Journalismus von der besten Seite. Umso unverständlicher, dass Helmut Schmidt diese Werbung für die CD zulässt. Natürlich ist Helmut Schmidt kein Pianist. Die Ankündigung, Kanzler und Pianist, ist doppelt falsch. Er war Kanzler, aber nie ein Pianist. Er hat mit seinen Freunden -leider- vor Jahrzehnten eine Einspielung gemacht, wo er den Part spielte, der Schülern vorbehalten war. Es gab damals Fernsehaufzeichnungen dieser Tätigkeit, die ihn als angestrengten Laien zeigten und damals schon eher peinlich waren und besser vom Mantel des Vergessens gedeckt worden wären. Ihn jetzt in der Werbung von den anderen Pianisten zu nennen, versteht man natürlich aus Gründen der Werbung, ist aber nur peinlich. Oppitz ,Eschenbach und Frantz gegenüber ist dies eine gehörige Portion Abwertung. Das waren die Pianisten. Wenn Helmut Schmidt mitspielte, hätte er dies gerne und immer wieder in Hauskonzerten machen können. In Hauskonzerten. Helmut Schmidt außer Dienst 5 von 5 PunktenFür mich ist Helmut Schmidt außer Dienst" eine der besten politischen Dokumentationen, die ich jemals im Fernsehen (ARD) gesehen habe. Viele Menschen suchen diese Sendung, das weiß ich aus meinem Bekanntenkreis. Endlich gibt es sie auf DVD! Für all diejenigen, die einen der Ausstrahlungstermine verpasst haben: Sandra Maischberger hat mit ihrem Mann, dem Kameramann Jan Kerhart, Helmut Schmidt über vier Jahre lang begleitet. Sie waren dabei in Washington, New York, Peking - und in seinem Haus (samt Kellerbar :-) in Hamburg. Es sind drei Dinge, die diesen Film zu etwas ganz Besonderem machen: Helmut Schmidt, der in einer immer wieder erfrischenden Klarheit die Dinge auf den Punkt bringt. Seine Frau Loki, die in diesem Portrait den Platz eingeräumt bekommt, den sie verdient hat. Es sind Momente die einem ans Herz gehen, wenn diese beiden Menschen von ihrem Respekt voreinander und ihren herben Schicksalsschlägen berichten. Schließlich Sandra Maischberger, sich selbst zurücknimmt und im Film einfach die Menschen zu Wort kommen lässt, die wirklich etwas zu sagen haben. Die Kombination der DVD mit Schmidts Aufnahme von Bachs Klavierkonzert ist eine schöne Hommage an den Bach-Liebhaber Schmidt. Nicht umsonst nimmt Schmidts Gespräch mit Maischberger über die Musik und sein Klavierspiel einen zentralen Platz im Film ein. Wie sagt da Helmut Schmidt Ohne Musik wäre mein Leben ganz anders verlaufen..." Fazit: Unter den über ein dutzend Büchern und CDs von und über Helmut Schmidt, die in diesen Monaten rauskommen, nimmt diese CD+DVD Dokumentation einen herausragenden Platz ein. Sehr zu empfehlen. Wer übrigens an weiteren Meinungen zum Film interessiert ist, der werfe einen Blick auf spiegel.de oder welt.de. |
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Mozart for My Baby von VariousAudio CD von Virgin Cla (EMI)Preis bei Amazon: EUR 9,47, Angebote ab EUR 7,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2006 |
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ProduktbeschreibungMOZART FOR MY BABY 5 Kundenrezensionen:Auch für Eltern sehr gut. 5 von 5 PunktenWer eine nett Auswahl an leichter Klassik für sich und sein Baby sucht, kann getrost zu dieser CD greifen. Unser ungeborenes Kind macht sich beim Abspielen deutlich -ich behaupte positiv- bemerkbar und Mutter und Vater bereitet die Musik viel Freude. Da der musikalische Anspruch wohl bewusst nicht so hoch angesiedelt ist, ist der Unterhaltungs- und Entspannungswert umso höher. Der Klang der Aufnahme ist zudem einwandfrei. Hinsichtlich des beabsichtigten Zwecks volle Punktzahl. Mozart auch for my Baby 5 von 5 PunktenEine schöne Auswahl an langsamen (das Wiegenlied) und auch temporeichen (Zauberflöte) Stücken zum Tanzen, Singen und Wiegen. Auch nach mehrmaligem Hören nervt hier (auch die Eltern) nichts. Kleine Kinder mögen Mozart! 2 von 5 PunktenDas konnte ich bei meinem Sohn auch immer wieder beobachten. Aber ist das ein Grund, die armen Würmchen im Babyalter schon mit zusammenhangslosen "Best-of-Compilations" voll zu nudeln? Mir dreht sich der Magen um. Mein Sohn hat (wie gesagt) als Baby/Kleinkind auch gerne Mozart gehört. Allerdings zusammenhängende Werke (meist Klavierkonzerte, die mochte er besonders). Sie glauben, Kinder können das eh nicht unterscheiden? Nun, wenn sie weiterhin mit solchen CDs vollgepumpt werden sicher auch bald nicht mehr. Das fördert bestenfalls die Musikrezeption auf MTV-Niveau. Eine schöne Musik für Jungkinder. 4 von 5 PunktenEine sehr schöne Musik für alle kleinen Babys. Sehr beruhigend und schön anzuhöhren, schaukelt die Musik meine Kinder sanft in den Schlaf. Mich selbst bezaubern die Lieder auch sehr, auch sehr gut für Personen mit schlafstörungen, da die Lieder sehr fad und wenig spektakulär sind. Eine schöne CD für junge Kinder und müde Erwachsene die erhohlung und entspannung suchen. Sehr gut! 5 von 5 PunktenDie CD ist echt sehr schön. Ich verwende die CD abends zum einschlafen. Mein Sohn und auch ich geniesen diese Lieder. |
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Johann Sebastian Bach: Das Gesamtwerk (Box mit 155 CDs) von Johann Sebastian BachAudio CD von Brilliant Classics (Foreign Media Group)Preis bei Amazon: EUR 47,97 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
ProduktbeschreibungBACH EDITION 5 Kundenrezensionen:Sie sind doch nicht blöd - oder? 1 von 5 PunktenLeider gibt es hier mal wieder eine "all inclusive" Einspielung, die auf Kosten konzertanter Musik geht. Stimmt nicht? Doch es stimmt, denn wie sollen große Orchester, die live mit großer Empathie klassische Musikstücke spielen Ihre Kosten finanzieren, wenn auf der anderen Seite Konkursmassen verramscht werden? Nein, ich kaufe lieber etwas teurer und sichere damit die kulturelle Vielfalt auch in Zukunft. Die "Geiz ist geil" Mentalität sollten wir hier überdenken! Allenfalls für CD Sammler die Ihre Sammlung nach Anzahl beurteilen ein Schnäppchen. ...sehr enttäuschend 1 von 5 Punktennaja, eigentlich hätte ich es vorher wissen müssen: für DEN Preis ist halt nicht mehr drin. Kann mich der vorherigen Rezension daher voll und ganz anschließen (...mußte mich aber leider erst selber überzeugen ;) Besonders enttäuschend waren für mich die Kantaten. Wenn man diese Aufnahmen mit den hervorragenden von Ton Koopmann vergleicht... Aber genauso unvergleichlich ist halt auch der Preis: für EINE der 16 CD-Boxen von Koopmann, die ausschließlich die Kantaten beinhalten, bezahlt man schon mehr als die Hälfte wie für das hier angebotene Gesamtwerk... Wer beispielsweise von Maarten t`Hart "auf Bach" gekommen ist, wird hier sicherlich NICHT das finden, was t'Hart so eindrucksvoll beschreibt... Kann eigentlich auch keinen Stern für den Preis geben, denn für etwas eigentlich nutzloses gibt man am besten gar kein Geld aus. Und das sammeln macht anders auch mehr Spaß... Leider doch n i c h t DAS GESAMTWERK. 3 von 5 PunktenDer Titel dieser "blauen" Bach-Gesamtwerkebox mit 155 CDs ist leider ein Trugschluss. (Ich will nicht von Mogelpackung sprechen.)Im Gegensatz zu einer früher erschienenen "braunen" Bach-Werke-Gesamtaufnamebox vom Brilliant Music mit 160 CDs fehlen z.B. die Markus-Passion BWV 247 und die Lukas-Passion BWV 246. (Fast) Vollständig aber unbefriedigend 2 von 5 PunktenDer große Vorteil dieser Edition ist, dass es (fast) das Gesamtwerk eines der bedeutendsten Komponisten des Abendlandes ist. Hilfreich vor allem, wenn man Raritäten von Bach kennenlernen will. Große Interpretation ist es aber nur selten. Das der große, zu große Wermutstropfen an dieser Sammlung. diese falsche Cd... 4 von 5 PunktenIch habe erst heute festgestellt, dass die erste CD der Hohe Messe fehlt, oder besser: ich habe zwei gleiche CD des 2en Teil! Diese Brilliant Editionen sind sehr praktisch, aber es gibt oft Fehlern! Ich hatte das gleiche Problem mit der Corelli Edition, und es war so kompliziert um alles zurückschicken, und PortoPreisen usw... |
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Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, MagieraAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,47, Angebote ab EUR 4,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2000 |
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ProduktbeschreibungNessun dorma. Klassik-CD 2 Kundenrezensionen:Ich liebe ihn einfach 5 von 5 PunktenMuss man als Pavarotti-Fan zu diesem Star-Tenor eigentlich noch viel sagen? Auf dieser CD ist eine schöne Mischung seiner hervorragend interpretierten Arien. Und ja, auch hier ist wieder bestätigt, er kann eben alles singen, am herausragendsten natürlich Nessun dorma, seine Arie schlechthin. Wer Pavarotti liebt, liebt auch diese CD! Große Arien eines unsterblichen Tenors! 5 von 5 PunktenDer viel zu früh verstorbene,große Pavarotti singt die schönsten Arien von Verdi,Puccini,Massenet,Donizetti und Rossini! Natürlich darf auch "Nessun dorma" aus Puccinis "Turandot" nicht fehlen! Diese CD ist ein absolutes Muß für jeden Opernfan! Einer der größten Tenöre aller Zeiten zu einem unglaublich günstigen Preis! |
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Die Mönche von Silos (Gregorianische Gesänge aus Spanien) von Benediktiner-Kloster de SilosAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
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ProduktbeschreibungDie Mönche von Silos. Gregorianische Gesänge aus Spanien. Klassik-CD. AV Dominus regnavit / Vide, Domine / Laudate Dom 5 Kundenrezensionen:Gebet pur... 5 von 5 Punktenentsteht beim hören der Gesänge auf dieser CD. Trotz des Alters der Aufname der CD ist es wunderbar diesen Gesängen zu lauschen und die gesungenen Gebete auf sich wirken zu lassen. Da soll noch mal einer sagen das Beten lästig ist ;-). Sie eignet sich nicht nur hervoragend dazu das eigene Gebet zu unterstützen, sondern auch herrlich um zu entspannen, vom Alltagsstress ect. Da kann in meinen Augen fast nichts anderes Mitthalten. WUNDERBAR ENTSPANNEND 5 von 5 PunktenVor allem diese CD eignet sich perfekt dafür gut einzuschlafen !!! Die Lieder haben eine Mystik und Schönheit in sich die jeden glücklich einschlafen lässt. Ich habe viele Gregorianische Gesänge CDs, und diese von den Mönchen von Silos ist eine der BESTEN!!! ... schwebende Gesänge aus Graduale und Antiphonale 5 von 5 PunktenEine tiefe Sehnsucht nach Stille und Befreiung erwecken die einstimmigen, Gregorianischen Choräle, eine Vermischung von altrömischen Melodien und gallikanischen Idiomen, ohne zwingende Tonskala und schlagendes Metrum durch ihre Phrasen und Perioden von formaler Gliederung sowie durch Artikulation, Dynamik und Rhythmus in ihrer Differenzierung. Zart und doch kräftig erobern sich ihre Melodien Raum und Zeit, getragen durch liturgische Rezitative ohne Zwang jedoch von Bekenntnis und Gemeinsamkeit. «...ut mens nostra concordet voci nostrae» [damit unser Geist im Einklang sei mit unserer Stimme - Regula Benedicti] Ein wunderbarer und ergreifender audieller Genuss aus den Weiten und Tiefen von Santo Domingo de Silos, vorgetragen von einem exzellenten Chor unter der Leitung von Ismael Fernandez de la Cuesta und dargeboten in technischer Brillanz mit dem Angebot von Stille und Einkehr und einer tiefempfundenen, mitmenschlichen Innerlichkeit. Zeitlos schön. 5 von 5 PunktenNachdem ich mir schon einige CDs mit gregorianischen Gesängen gekauft habe, bin ich nun auch auf dieses Exemplar gekommen. Es ist kein Fehlkauf, sondern eine CD zum Abschalten von Alltagsstress und Hektik. Diese CD ist zeitlos aktuell und hörenswert. Kaufen! Einfach nur super die Mönche von Silos 5 von 5 PunktenIch habe heute die CD von den Mönchen von Silos gehört und war sofort begeistert von dem Album, ich bin großer Fan der Gregorianik und hätte der CD gerne 10 Sterne gegeben, aber es gibt ja nur 5 Sterne. Die Mönche aus Spanien bezaubern den Hörer mit ihrem guten Gesang. Dies ist eine der besten Gregorianik CDs der letzten Jahren. Ich kann sie nur empfehlen, der Preis ist in Ordnung, Qualität ist in Ordnung. Ist halt harmonische Musik zum Entspannen. Und wer schon mal ein Kloster besucht hat, dem wird sie sicherlich gefallen. 1a |
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Music of the Spheres von Lang Lang, Hayley WestenraAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,91 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
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ProduktbeschreibungMUSIC OF THE SPHERES Aus der Amazon.de-RedaktionDie unendlichen Weiten des Weltraums waren für alle Teile der Kultur schon immer Inspirationsquelle und Herausforderung, sie mit Klängen, Geschichten und Utopien zu füllen. In der Fantasie von Mike Oldfield scheinen weder Schwarze Löcher noch Meteoritenstürme zu existieren, denn Music To The Spheres klingt wie der Soundtrack zum galaktischen Paradies. Zusammen mit Gästen wie dem chinesischen Piano-Superstar Lang Lang, der Sopranistin Hayley Westenra und Symphonikern orchestrierte Mister Tubular Bells in den legendären Abbey Road Studios eine schwelgerische und träumerische Ode an den Himmel. Kompositorisch zwischen Klassik und New Age, zwischen Folklore und Pop angelegt, erfüllt das Album jegliche Anforderungen eines Blockbuster-Streifens. Music To The Spheres ist jede Sekunde Mike Oldfield, die Einflüsse von Steve Reich, Philip Glass, Vangelis oder Sibelius werden hier genauso wenig versteckt wie der Rückgriff auf Ideen seines allgegenwärtigen Überwerkes Tubular Bells. Manchmal wünscht man sich, dass Mike Oldfield nicht das ganze Universum mit einem Klangfeuerwerk ausleuchtet, aber Minimalismus war noch nie die große Leidenschaft des Briten. Und genau dafür lieben ihn seine Fans. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Exzellent - typisch Mike Oldfield 5 von 5 PunktenTypisch Mike Oldfield: man kann gegen ihn sagen was man will, man muß seine Musik nicht mögen, aber man sollte anerkennen, dass er wirklich ein Musikvirtuose ist und immer erstklassige Werke abliefert. Und seine neueste CD, "Music of the Spheres" in meinen Augen ein solches Meisterwerk; sie gehört für mich zu seinen bisher besten CDs (wenn es nicht sogar die beste ist!!) Eindrucksvolle Klangkompositionen, sphärische Klänge, aufbereitet unter Zuhilfenahme eines symphonischen Orchesters unter der musikalischen Leitung von Karl Jenkins ("Adiemus"), all dies bietet diese CD. Dazu noch das Klavier eines der besten Klaviervirtuosen, nämlich Lang Lang, und etherische Stimmen, und schon ensteht ein unglaublicher Klangteppich. Das ist Musik zum Relaxen, zum Träumen, zum Reisen in eine andere, weil bessere Welt. Bitte mehr davon, denn knapp 46 min für eine CD sind einfach zu kurz! Back to the Roots 5 von 5 PunktenDas Konzept Tubular Bells funktioniert einfach, und ein zweites Mal umso besser fürs Orchester. War "Orchestral Tubular Bells" schon überzeugend, so schlug Mike Oldfield über "The Voyager - Mont St. Michel" und den letzten Tubulars-Part einen weiten Bogen bis hierher. Ich habe mir die CD nun mehrmals angehört, und manches mag nicht mehr so gut klingen wie früher, vielleicht, weil es sehr reif ist, oder weil man es ähnlich schon gehört hat. Trotzdem: Well done, Mr. Oldfield. Und ich freue mich, an Tubular Bells erinnert zu werden. Ob es nun Tubular X heißt oder Sphärenmusik - es ist ein spiritueller Ausdruck von Oldfields künstlerischem Gefühl und Engagement, seiner heutigen Ausgeglichenheit nach vielen exzessiven Jahren, die von Höhenflügen und vor allem Tiefpunkten geprägt waren. Am Schluss habe ich aber doch ein bisschen den Klang der Glocken vermisst ... Filmmusik 3 von 5 PunktenIch mach es mal kurz: Music Of The Speres ist eine schöne Platte geworden, für mich aber nicht Anlass zu euphorischem Lob und den damit einhergehenden 5 Sternen. Alle Zutaten aus der Oldfieldschen Küche sind vorhanden, die ich von der Tubular Bells (auch mit jeder Menge Zitate aus diesem Werk) gewohnt bin und auch sehr schätze, nur diesmal klassisch orchestral in einem Durchgang arrangiert, mit viel Unterstützung von Profis aus diesem Bereich, wie Karl Jenkins, Lang Lang und Hayley Westenra. Keine Synthies, keine folkloristischen Instrumente wie Dudelsack, keine Studio-Gimmicks etc. Das Resultat klingt ansprechend, aber auch sehr konventionell und ist zudem zu kurz ausgefallen. Mit ca. 45 Minuten hätte man zu Vinylzeiten prima im Limit gelegen, heute ist das effektiv zu wenig. Zudem braucht man keinen Ausnahmepianisten wie Lang Lang, um ein paar Arpeggios ertönen zu lassen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass der gute Mike das hauptsächlich nur deswegen veranstaltet hat, weil er wieder mal einfach Lust hatte, mit einem vollbesetzten Orchester zu musizieren. Das Thema: Verpasst! Es klingt nicht wie die "innere Musik" der Himmelskörper, es klingt haargenau wie eine Filmmusik zu einer BBC-Doku à la "Planet Erde". Aber das ist ja auch nichts Schlechtes, hat bloß keine 5 Sterne verdient (zur Erinnerung: Wieviel Sterne soll man der Tubular Bells geben? Amazon hat nunmal nur 5 als Maximum zur Auswahl und die Bells ist um Längen besser). Fazit: Schöne Platte, bei der 3 Sterne völlig gerechtfertigt sind, denn wenn der "Zuckerschock" vorbei ist, richtet man seinen Blick wieder auf die wirklich großen Werke von Mike Oldfield. Allererste Sahne 5 von 5 PunktenIch habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte. Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen. Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein. Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen. Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut. Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar. Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin. Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten. Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super. Music of the Spheres ist eine solche. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen. Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen. Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne. ohne Worte 5 von 5 PunktenNormalerweise verbringe ich die Sommerwochen nicht vor meiner Hifianlage...aber bei dieser CD muss ich eine Ausnahme machen. Einfach UNGLAUBLICH.....beim Hören dieser Aufnahme scheint es keine Sorgen mehr auf dieser Welt zu geben.....man enspannt sich und wird in eine andere Welt versetzt..... Jeder der kurz vor dem Burnout steht, sollte sich täglich 10 Minuten dieser CD widmen............Entspannung pur....Danke Mike |
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Baby Classics - Nur das Beste für mein Baby (exklusiv bei Amazon.de)Audio CD von SonyBMG ClassicsPreis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionBaby Classics will Nur da Beste für mein Baby. Das ist wirklich wichtig, denn das Ohr eines Neugeborenen ist sehr empfindlich. Deshalb lieber keine lärmenden Quietschentchen schenken - auch wenn dies manchmal richtig Spaß machen kann. Doch klassische Musik ist viel besser, denn sie kann dabei alle Areale des Gehirns stimulieren, sei es die Großhirnrinde oder das limbische System, das für unsere Emotionen zuständig ist. Und wenn man Glück hat, hat man dann nicht nur ein zufriedenes, sondern auch ein schlaues Kind. Die hier eingespielten neunzehn Musikstücke umfassen mehrere Jahrunderte Musikgeschichte. Saties "Gymnopédie No. 1" und Saint-Saëns 'Aquarium' aus dem "Karneval der Tiere" ist ebenso dabei wie Faurés Sicilienne op. 78. Ferner reicht die Palette von der Aria aus Bachs Goldbergvariationen BWV 988 über Mozarts Serenade "Eine kleine Nachtmusik" bis hin zum Allegretto aus Schuberts Sinfonie Nr. 3. Doch am schönsten dürfte es nach wie vor für das Baby sein, wenn die Mutter selber singt oder mitsingt. Teresa Pieschacón Raphael 3 Kundenrezensionen:Schöne Auwahl 5 von 5 Punktenvon vielen bekannten Melodien aus dem klassischen Bereich. Obwohl wir erst Nachwuchs erwarten, darf das kleine Wesen in meinem Bauch jetzt schon jeden Tag fleißig mithören. Auch nach der Geburt werde ich auf diese CD kaum verzichten können. Insgesamt sehr zu empfehlen Entspannung pur 5 von 5 PunktenDie mit 19 Liedern bestückte CD ist ein Genuß, die nicht nur Babys entspannt. Wirklich empfehlenswert. Ein voller Erfolg ! 5 von 5 PunktenIch kann die CD nur empfehlen... ... sie ist ein voller Erfolg: Bereits gleich nach der Geburt konnte unsere Kleine über 5 (!) Oktaven schreien - in Dur und Moll! Musikalität ist somit vorprogrammiert: Klavier mit 4, Violine mit 7... und bekanntermaßen werden wir uns über überdurchschnittliche Fähigkeiten in Mathematik und verwandten Disziplinen freuen können :-) FAZIT: Nur empfehlenswert...! |
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Nessiah von David Orlowsky TrioAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:inspiriert und hoch motiviert... 5 von 5 Punkten...präsentieren sich David Orlowsky und sein Trio auf ihrer zweiten (bei Sony veröffentlichten) CD "Nessiah". Vielseitige Kompositionen werden hier auf künstlerisch höchstem Niveau dargeboten, mal mitreißend energisch (Arabischer Tanz), mal sensibel und einfühlsam horchend (Ballade), mal entspannt auflächelnd (Nessiah). David Orlowskys Ton ist so vielseitig wie das Leben selbst und findet bei seinem Ensemble mit Jens-Uwe Popp (Gitarre), Florian Dohrmann (Bass) und Special Guest Avi Avital (Mandoline) einen fruchtbaren Boden, sich voll und ganz zu entfalten. Es entsteht ein eigener Stil & Klang, den die Musiker selbst als chamber.world.music bezeichnen. Das Ergebnis ist atemberaubend. Nochmal einen drauf gesetzt! 5 von 5 PunktenSehr gute CD! Mit mehr musikantischem Druck als die Noema und einem tollen, natürlichen Sound, aufgenommen bei Grammy-Tonmeister Andreas Neubronner. Die Nessiah" läuft jetzt bei uns im Kreis und ich bin erfreut, dass die drei Tübinger und ihr "special guest" Avi Avital an der Mandoline mal wieder einen drauf setzen konnten. Orlowskys Klarinettenspiel ist derzeit state of art" und seine tonliche Variabilität und Ausdruckskraft meiner Meinung nach unübertroffen. Das Trio komponierte wie gewohnt fast alles selbst. Diesmal weniger Klezmer, aber mit eigenem Charakter und voller Dynamik. Mein Favorit: "Berenike" von Dohrmann - großartig. Ich wünsche der Gruppe weiterhin soviel Erfolg und bin jetzt schon gespannt, was als Nächstes kommt. Viele Grüße aus dem hohen Norden ! |
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Bellini: La Sonnambula von Bartoli, Florez, de Marchi, Orchestra la ScintillaAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 12,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
4 Kundenrezensionen:Überzeugende Pioniertat 4 von 5 PunktenNach der überaus gelungenen Einspielung von Donizettis "Imelda de Lambertazzi" auf Originalinstrumenten bei Opera rara ist die Szene der historisch orientierten Aufführungspraxis nun bei Bellini angekommen. Endlich- möchte man sagen. Denn im Vergleich zu den zahllosen Einspielungen auf modernem Instrumentarium, das meist nur eine mehr oder minder belanglose Leierkastenbegleitung der Sänger liefert, spielt hier das Orchester die Rolle eines veritablen Protagonisten. Es schillert, funkelt, kommentiert und konzertiert nahezu gleichberechtigt mit den Sängern. Eine längst überfällige Rehabilitierung des instrumentalen Effekts im Belcanto also. Florez und D`Arcangelo in den männlichen Hauptrollen singen wunderbar, jede Kritik wäre hier geschmäcklerisch, besonders wenn man weiß, dass diese Herren auch eine überragende Bühnenpräsenz haben. (Beide habe ich 2005 live in derselben Oper in Wien erlebt) Mit Cecilia Bartoli freilich ist es nicht so einfach. Entweder mag man ihren mit zahllosen Manierismen überladenen Gesangsstil- oder eben nicht. Rein technisch singt sie hervorragend, nur bleiben berechtigte Zweifel, ob sie diese Rolle auf einer realen modernen Opernbühne ebenso souverän bewältigen würde oder ob es sich nicht vielmehr um eine Schallplattenrolle handelt, was prinzipiell ja nicht verwerflich ist. Insgesamt jedoch ist ein Mezzosopran in der Titelrolle sehr überzeugend, da dadurch die kleine aber heikle und wichtige Sopranrolle der Lisa (hervorragend von G. Bertagnolli gesungen) merklich aufgewertet wird. Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die nur nachdrücklich zum Kauf empfohlen werden kann. Schlafwandlerisch schön! 5 von 5 PunktenZeichen und Wunder, in der Tat! Diese Aufnahme von Bellinis romantischem Meisterwerk kann für sich selbst beanspruchen, nichts weniger als das zu sein: Ein Meisterwerk. Das Label Decca wagte eine der mittlerweile, abgesehen vom Barockfach, selten gewordenen Gesamt-Opern-Einspielungen und erzielte ein in vielerlei Hinsicht herausragendes Resultat. Kritische Edition von 2004, Originalklang durch historisch exakte Stimmung und epochengetreue Instrumente, kluges Dirigat, exzellente Aufnahmetechnik und - vor allem - eine unübertreffliche Sängerbesetzung - soweit zu den Zutaten. Im Detail sieht das dann so aus: Von der ersten kleinen Arie der Lisa über die herrlichen Duette des ersten Aktes bis hin zu den großen, virtuosen Arien von Tenor und Mezzo stehen nicht nur Schöngesang, sondern in der Tat historische Gesangspraxis im Vordergrund; Kadenzen werden virtuos ausgeziert, Koloraturen zelebriert, Spitzentöne in den Aufbau der Stücke integriert (und dies reichlich), aber nicht im Zirkusstil und überlang ausgehalten am Ende von Cabaletta oder Stretta geschmettert. Die klangliche Farbgebung des Originalklang-Orchesters gibt dieser Zelebration exquisiten Gesangs den würdigen Rahmen. Alessandro de Marchi leitet das Orchestra La Scintilla mit Inspiration im Stile eines gediegenen Kapellmeisters und beweist immer wieder viel Gefühl für die zarten Momente der Partitur. Der Chor der Züricher Oper agiert mit hörbarer Freude und angenehmer Wortdeutlichkeit. Aber es sind natürlich die Solisten, die, ganz im Sinne des für Sängerpersönlichkeiten "maß"komponierenden Bellini, das Um und Auf dieser Einspielung bilden. Die Rolle der Lisa ist mit Gemma Bertagnolli gut besetzt; die Sängerin kann in ihren beiden kleineren Arien durchwegs überzeugen. Als Graf Rodolfo ist Ildebrando d'Arcangelo wahrlich eine Luxus-Besetzung; eine der zur Zeit weltschönsten Baßstimmen auf der Höhe gestalterischer und expressiver Mittel, einfach ein Genuß! Juan Diego Flórez ist, das hat nicht zuletzt sein Rubini-Album bewiesen, erste Wahl für die Rollen des berühmtesten Bellini-Tenors. Seine Stimme präsentiert sich von einzigartiger Färbung, treffsicher in den Acuti, schmelzend in den lyrischen Passagen, immer sul fiato im Sinne eines veritablen Instrumentes geführt. Flórez' Interpretation mit ihren vielen kleinen unerwarteten, aber unglaublich musikalischen dekorativen Details ist unübertrefflich und wird, dank dieser Aufnahme, wohl noch lange unübertroffen bleiben; seine Duette mit der Mezzo-Amina der Bartoli sind enorm berührende und zugleich elegante Meisterstücke italienischen romantischen Operngesanges. Zu guter Letzt die Bartoli: Mit ihrem "Maria"-Album hat die Sängerin viele überrascht. Die Tatsache, dass Bellinis erste Amina mit Giuditta Pasta von einer Mezzosopranistin gesungen wurde, wird jedoch erst nach Vorliegen dieser "Sonnambula" auch in ihrer musikalischen Dimension zur Gänze begreifbar. Die Rolle lebt in ihrem tonalen Gesamtspektrum von einem Reichtum an Zwischentönen, die von einem klassischen Sopran meist durch virtuose Koloraturen und ein Spitzentonfeuerwerk übertönt werden. Aber in den lyrischen und den Duettpassagen zeigt sich nicht nur, dass die Mezzo-Stimme wesentlich mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur Differenzierung des Charakters der "Schlafwandlerin" bietet, sondern auch, dass Bellini all diese Mittel mit größter Kunstfertigkeit in seiner Partitur umgesetzt hat. Der individuelle Stil der Bartoli, der vor allem durch übermäßiges, fast hektisches Aspirieren in der Vergangenheit zugegebenermaßen oft störend wirkte, hat sich, das muß nach Anhören dieser Aufnahme eindeutig festgestellt werden, im Sinne der Rolle auf ein Minimum reduziert. Stimmfärbung und -führung sind ausgezeichnet, und gelegentliche Rückfälle in zu heftige Atemzüge bei den Cabalette der großen Arien werden durch eine stupende Geläufigkeit in den Koloraturpassagen gefällig überdeckt. Die Sängerin weiß also sowohl durch lyrisches Gestalten als auch durch technische Meisterschaft zu berühren und zu überzeugen. Alles in allem eine eindeutige Fünf-Sterne-Produktion, der man getrost noch einen sechsten (für den Gesamteindruck) hätte hinzufügen können. Diese Aufnahme gibt Hoffnung auf das Entstehen weiterer Bellini-Aufnahmen, schließlich wurden auch die "Puritani" für das Gespann Pasta-Rubini komponiert - und eine bessere Kombination als Flórez-Bartoli gibt es einfach nicht, um dieses Traumpaar der Vergangenheit akustisch wieder zum Leben zu erwecken! Eine fast perfekte Aufnahme 4 von 5 PunktenDass ich dieser Aufnahme nur vier Sterne zugestehe, liegt einzig daran, dass ich Cecilia Bartolis Darbietung vielzu maniriert finde. Ansonsten ist das endlich wieder einmal eine Plattenaufnahme, bei der die Produzenten sich, was die Zustammenstellung des Ensembles, des Dirigenten und Orchesters angeht, und vor allem bei der Aufnahme selbst, sehr viel Muehe gegeben haben. Aufnahmetechnik sowie die Ausgeglichenheit zwischen Orchesterklang und Singstimmen sind exemplarisch. Waere es nur immer so, dass Plattenproduzenten die Verkaufschancen eines CD-Albums mit absoluten Stars, hier Bartoli und Florez, durch hochqualifizierte Comprimarii optimieren wollten. Denn auch was die anderen Haupt- und Nebenrollen angeht, so findet man fast nur erstklassige Saenger. So bietet Ildebrando Darcangelo einen vorbildlichen Basso cantante, waehrend man ihn bisher eher in Bassbariton und Charakterbariton-Rollen (Leporello, Dulcamara, Figaro etc.) hoeren konnte. Florez erfuellt, was man von ihm erwartet, und die etwas "feminine" Tessitura des Elvino ist bei ihm, in der Tradition eines Schipa oder Valetti, bestens aufgehoben. Meine Einwaende gegen Cecilia Bartolis Darbietung sind darauf begruendet, dass sie fast jedem Wort uebermaessig Bedeutung beimessen will. Sie tut des guten zuviel ! Mehr Schlichtheit waere angebracht. Waehrend die lyrischen Kantilenen von Bellini-Partien von ihr sehr intim gestaltet werden, so reizt mich (im negativen Sinne) seit einigen Jahren bei ihr, dass Koloratur nur noch im Affekt gesungen wird. Ohne dass man an der Beherrschung ihrer Koloraturtechnik zweifeln muss, so kommt mir das alles doch wie ein uebertriebenes Staccato vor, um es auf den Punkt zu bringen: ich finde, Verzeihung, sie "gackert". Man hoere sich die im Legato gesungenen Koloraturgirlanden der Callas, aber auch von Liuba Orgonasova an, um zu verstehen, wie es auch anders geht. Seitdem sie zum Superstar erkoren wurde, muss ich feststellen, dass mir Bartolis Gesang viel besser in rein lyrischen Passagen als in Koloraturpassagen gefaellt. Ihr Album "An Italian Songbook" aber auch der wunderschoen gesungene Idamante in Levines/Domingos Idomeneo-Einspielung sind dafuer die besten Beispiele. Also 5 Sterne minus 1, wegen Bartoli ! unglaublich schön 5 von 5 PunktenAlso, ich hatte keine hohen Erwartungen, war skeptisch wegen Bartoli in einer Sopran-Partie. Nach dem Anhören bin ich aber restlos begeistert, es gibt nichts schöneres wie Bartoli und Florez gemeinsam auf einer Aufnahme, beide singen dermassen perfekt auf ihre Art und Weise (ja, die Bartoli kann es eben immer noch, wenn auch ihre Feinde was anderes vorgaukeln)! Kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine so schöne Sonnambula vorher schon mal gehört zu haben...fand das Stück bis jetzt eher reizlos. Dazu eine perfekte Aufnahmetechnik, endlich war mal wieder etwas Geld für eine Studioproduktion vorhanden, es geschehen Zeichen und Wunder. Kaufempfehlung!!! |
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Carestini - The Story of a Castrato von Philippe JarousskyAudio CD von Virgin Classics (EMI)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,14 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
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ProduktbeschreibungCARESTINISTORY OF A CASTRATO 5 Kundenrezensionen:Jaroussky... Ten points. 4 von 5 PunktenIm Prinzip geht es bei der Aufnahme natürlich nicht um den Kastraten Carestini, sondern um Philippe Jaroussky. Denn dieser singt ja schliesslich auf der CD und der Herr Kastrat ist schon lange unter der Erde. Die Zusammenstellung an Arien ist, wie man bei solch einer Besetzung und Virgin Classics erwarten kann, hervorragend. Frau Haim und ihr Orchester spielen großartig gut. Wie bereits bei anderen Aufnahmen ist das Orchester sehr gut "temperiert", leicht, frisch und kommt völlig unaufdringlich daher. Herr Jaroussky singt in der gegenwärtigen Liga der Countertenöre natürlich ganz oben mit und hat diesen Platz auch verdient. Schaue ich aber ein paar Jahre zurück und vergleiche den Sampler von James Bowman "Handel Heroic Arias" unter der Leitung von Robert King und The King's Consort, so kann man ohne schlechtes Gewissen Herr Jaroussky einen Stern auf seiner Krone abschrauben. Herr Jaroussky fehlt die Wärme und Ausstrahlung der Stimme von Bowman die dem Charakter der Musik eine andere Farbe verleiht. Reine Geschmackssache natürlich. Hätte ich diese Bowman-Vergleich nicht gekannt, wäre Jaroussky bestimmt ganz oben gelandet in diesem Fall... Ten points. Grandios: Wiedererstandene Kastratenkunst 5 von 5 PunktenBei Vokalrecitals ist es seit einiger Zeit sehr beliebt, große SängerInnen der Vergangenheit Pate stehen zu lassen. Arien für Rubini, die Malibran, Farinelli usw. kommen gut an, jedoch nicht immer hat man das Gefühl, dass der Star der heutigen Zeit auch nur annährend die Magie des großen Namens der Vergangenheit adäquat zu verkörpern vermag. Anders bei Jarousskys neuem Carestini-Album. Seit Jahren schon ein Fan des Sängers, bin ich bei dieser CD aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Jaroussky, gerade mal 30, befindet sich offenbar auf dem Höhepunkt seiner erstaunlichen Entwicklung: Glasklare Intonation, brilliante Höhen und Tiefen vom Sopran bis zum Contra-Alt reichend (hierfür war Carestini besonders berühmt), ausgefeilte Koloraturtechnik, perfektes Abwägen zwischen schmelzender Emotionalität und präziser Virtuosität- kurzum ein Traum, kein Countertenor bislang, nicht einmal Scholl oder Daniels zu ihrer besten Zeit, hat derartige Qualitäten erreicht. Besonders schön ist auch, dass man hier neben einigen bekannten Händel-Schlachtrössern jede Menge noch nie aufgenommener Musik entdecken kann, darunter eine erstaunliche Arie des 1648 (!) geborenen Giov. Maria Capelli, in seinem Todesjahr 1726 im allermodernsten galanten Stil geschrieben, oder die beiden traumhaften Stücke aus Grauns leider fast völlig vergessenem Orfeo. Selten, dass ich eine CD mehrmals hintereinander ganz gehört habe, hier scheint die große untergegangene Gesangskunst der Kastraten auf magische Weise wiedererstanden zu sein. Unbedingt zugreifen, doch: Vorsicht Suchtpotenzial! Mit Sicherheit nicht wie Carestini, aber trotzdem gut... 4 von 5 PunktenOffensichtlich scheint es momentan "in" zu sein, dass die Superstars der Opern-Szene Hommage-Alben an längst verstorbene Sänger bzw. Sängerinnen aufnehmen: Bartoli huldigt Malibran, Florez Rubini - und nun Jaroussky dem Kastraten Carestini. Ziemlich praktische Angelegenheit, denn ein direkter Vergleich ist mangels Aufnahmen nicht möglich und die so postum geehrten Künstler können sich auch nicht wehren... Prinzipiell ist dieser Umstand auch kein Problem, wenn sich nicht gerade die Countertenöre so massiv dagegen gewehrt hätten (und haben), mit den Kastraten "in einen Topf gepackt" zu werden. Und dies zu Recht: Ihre Art des Singens ist aus meiner Sicht mit denen der Kastraten keinesfalls gleichzusetzen. Ich wiederhole mich diesbezüglich gern: Es dürfte wohl kein Zweifel daran bestehen, dass die Technik des heutigen hohen Singens, also überwiegend mit der Kopfstimme, wie Jaroussky dies praktizert, kaum jener der großen Kastraten (NICHT der Falsettisten, die es damals auch gab) entsprochen haben kann, deren Stimmen - soweit kann man dies unzweifelhaft den zeitgenössischen Quellen entnehmen - vor allem sehr voll waren und einen außerordentlichen Umfang besaßen. Sie waren technisch (vor allem in Beug auf die Atemtechnik) den Damen meist deutlich überlegen. Dies trifft auf die Stimme Jarousskys definitiv nicht zu, die als recht dünn zu bezeichnen ist. Nur im tiefen Register wagt Jaroussky - wie einst Ragin - einige schöne, volle Brusttöne, die sich dann auch gleich wohltuend durch ihre Fülle von übrigen hohen eher dünnen Tönen (z.B. in den Koloraturen) unterscheiden. Insofern suggeriert das vorliegende Album eine Kontinuität, die so nicht existiert. Doch abgesehen von der naturbedingt eher dünnen Stimme Jarousskys ist das Album natürlich grandios: Die Auswahl des Repertoires lässt Barock-Belcantisten das Herz höher schlagen (vor allem die Graun- und Porpora-Arien!). Jaroussky bewältigt die Partien für einen Counter außerordentlich souverän und technisch brilliant und auch am Dirigat sowie der Aufnahmetechnik gibt es nichts zu mäkeln. Fazit: Ich hätte mir ein solches Album zwar lieber von Genaux, Pizzolato oder Mingardo gewünscht, trotzdem ist es aber schon allein wegen der Repertoireauswahl ein Muss für Barockfans. Bravo, Bravissimo !!!! 5 von 5 PunktenJaroussky singt wie gewohnt auf höchstem Niveau. Astreine Intonation, sauber, sensibel. Ich hatte ja bereits die Vorgänger-CD mit Vivaldi-Stücken (Suchworte: Vivaldi Heroes) gekauft und oft gehört. Von daher war ich Jaroussky gegenüber beim Kauf schon positiv eingestellt. Ich bin nicht enttäuscht worden. Auf der CD findet sich eine bunte Mischung überwiegend ruhiger und gut ausgewählter Stücke von bekannten und weniger bekannten Komponisten. Jaroussky singt feinsinnig mit Sinn fürs Detail. Diesmal spielt zum Sänger nicht das Ensemble Spinosi auf, sondern das Le Concert D'Astrée. Ausgewählte Musiker, wie ich meine. Bleibt noch zu erwähnen daß die Tontechniker ganze Arbeit geleistet haben. Der Klang ist gut durchzeichnet, sauber, detailreich, kraftvoll. Insgesammt kann man sagen: Die CD ist jeden Cent wert. LG, Michael. Ein Meilenstein 5 von 5 PunktenIch kann der vorhergehenden Rezension nur zustimmen! Die Auswahl der Arien ist wunderbar gelungen und zeigt sowohl das Spektrum von Carestinis Können, als vor allem auch das Jaroussky's. Technisch brilliant und musikalisch wie bei allen seinen Aufnahmen zuvor. Man muss allerdings auch dem Orchester unter Emmanuelle Haim ein Lob zollen, da es mitreisend musiziert und einen wunderbaren Klang erzeugt. Sehr interessant ist auch das Booklet, in dem eine wunderbare Charakterisierung von Carestinis Stimme beschrieben wird und auch eine sehr informative Biographie in Kurzform gebracht. |
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