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Preludes/Klaviersonate 2 von Martha ArgerichAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,39 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungPRELUDES/KLAVIERSONATE 2 3 Kundenrezensionen:Es gibt Aufnahmen,... 5 von 5 Punkten...die stellen alles in den Schatten, was vorher und nachher war und sein wird. Wie Argerich hier die Préludes spielt, das ist schlicht sensationell. Sie stellt diesen Zyklus als das dar, was er ist: Eine Folge von vollkommen durchgeknallten kurzen Stücken. Keine Glättung der schnellen Sätze und keine Romantisierung der langsamen. Und diese Darstellung führt nicht etwa zum Zusammenbruch des Zyklus, sondern macht ihn erst sinnvoll als Seelenportrait eines zutiefst gebrochenen Menschen, der Chopin zum Zeitpunkt der Komposition schon war. Diese Aufnahme ist einfach perfekt. Punkt. Glühende Préludes, stürmische Sonate 5 von 5 PunktenMartha Argerich gilt spätestens seit ihrem triumphalen Gewinn des Chopin-Wettbewerbs im Jahre 1965 als prädestinierte Interpretin des Klavier-Komponisten. Die hier in der Reihe "The Originals" herausgegebenen Stücke sind selbstverständlich schon mehrfach veröffentlicht worden: Innerhalb der "Galleria"-Serie, der "Martha Argerich Collection" oder auch teilweise in der Serie "Great Pianists of the 20th Century". Dies hat natürlich seine Gründe: Das Chopin-Spiel der Argerich ist alles andere als konventionell und ist ebenso mitreißend wie polarisierend. Wenngleich ihr Temperament im Studio im Vergleich zu Live-Aufnahmen ein wenig gebremst wird, sind ihre Interpretationen nur als ein Feuerwerk sich abwechselnder musikalischer Seelenzustände zu bezeichnen. Dies gilt insbesondere für die Préludes op. 28. Viele Einspielungen dieses Zentralwerks von Chopin arbeiten vor allem die Unterschiede der Einzelstücke heraus, während bei anderen ein Gefühl von Geschlossenheit trotz aller Kontraste spürbar ist. Kissin (RCA) und Pogorelich sind beispielhaft für die erstgenannte Kategorie, während Argerich und auch Pollini (DG) in die zweite fallen. Die Argentinierin geht dabei noch weiter als ihr italienischer Kollege; wenngleich sie wie kein anderer die extremen Gegensätze der Préludes auslotet, bleibt eine bestimmte, vorwärtsdrängende Grundhaltung immer spürbar. Kaum jemand spielt etwa Nr. 18 oder 22 mit ähnlichem Impetus, oder Nr. 15 so funkensprühend-brilliant. Wer Ausgewogenheit und sparsame Rubati bevorzugt, muß sich anderweitig umsehen (etwa bei Lugansky) - aber dennoch kann man sich der musikalischen Faszination kaum entziehen. Dabei ist jedoch anzufügen, daß Argerich bei aller atemberaubenden Virtuosität nicht die technische Seite der musikalischen opfert; ihr interpretatorisches Konzept entspringt ihrem impulsiv-glühenden Naturell und wirkt daher nie aufgesetzt oder künstlich, wie dies zuweilen bei Kissin zu beobachten ist. Dies gilt ebenso für die zweite Klaviersonate, die annähernd zeitgleich mit den Préludes aufgenommen wurde. Auch hier bevorzugt die Pianistin sehr schnelle Tempi, was nicht allen Sätzen gleich gut bekommt. Überzeugend wirkt dies vor allem im zweiten, wo sie von dunkel-bedrohlich bis furios-dramatisch alle Register zieht. Die verträumte Stimmung des Mittelteils überträgt sich jedoch nicht auf den folgenden Trauermarsch, der dann doch etwas zu zügig angegangen wird. Andsnes (Virgin) etwa zeigt da etwas mehr Introspektive und im ersten Satz mehr Geduld im Aufbau, wirkt nicht so manisch-nervös wie Argerich. Kaum jemals jedoch konnte man den Schlußsatz ähnlich unheimlich im Halbpedal hören - ein wahrer Todeswind, der da gespenstisch über die Gräber streicht. Alles in allem kein neues Material also, aber für diejenigen, die diese Werke mit der argentinischen Pianistin noch nicht in ihrer CD-Sammlung haben, dennoch ein Pflichtkauf - zumal das Preis-/Leistungs-Verhältnis exzellent ist. Alternativ gibt es auch die Préludes mit einigen Extra-Stücken auf einer CD; an neueren, klangtechnisch ausgefeilteren Aufnahmen seien hier Andsnes (Virgin) für die Sonate und Lugansky (Erato) für die Préludes empfohlen. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme, die nicht nur durch den Komponisten, sondern auch schon durch die Anzahl der Jahre, die seitdem ins Land gegangen sind, als 'Klassiker' eingestuft werden könnte, und das im Sinne von unsterblich, stellt Marta Argerich als Meisterin aller Klassen vor. Ihr Stil ist so direkt, dass die Kompositionen Chopins den Zuhörer auf bisher nicht erfahrene Weise fordern. Es ist nicht möglich, sich diesem Anspruch zu entziehen: Dafür belohnt sie mit einem Spielerlebnis, das Transparenz, Transzendenz, die Schönheit der Geometrie und der Klänge offenbart. Wenn ich zu ihrem Spiel einen Vergleich ziehen sollte, so wäre es der mit Maria Callas' Stimme - einzigartig auf ihrem Gebiet. Diese Aufnahme ist eine Eintrittskarte in eine Klavierwelt, in der Marta Argerich kraftvoll spricht. |
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Chopin - Piano Adagio von Evgeny Kissin, Arthur Rubinstein, Vladimir Horowitz, Olga Scheps, Nikolai TokarevAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 11,98 Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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Masters - Mozart (Klaviersonaten) von Vladimir HorowitzAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,39 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1994 |
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2 Kundenrezensionen:Für die Insel !!! 5 von 5 PunktenSicherlich hat mein Vorrezensent recht, wenn man eine historisch genaue Interpretation von Mozarts Klaviersonaten sucht, dann ist man hier fehl am Platze. Dann sind andere Interpretationen, wie z.B. Bilson auf dem Hammerklavier, die bessere Wahl. ABER für mich gehört diese Aufnahme mit auf die Insel, weil ich nie einen leichteren und fröhlicheren Mozart gehört habe. Ich halte ihn nicht für sentimental und verkitscht, das würde dem Pianisten Horowitz auch überhaupt nicht gerecht werden. Ich habe diese CD vielen Freunden, die bisher keinen oder nur wenig Zugang zu klassischer Musik hatten, ausgeliehen und nur positives Feedback erhalten. Wenn ich schlechter Laune oder deprimiert bin, dann baut mich diese Interpretation immer wieder auf. Künstlerisch und technisch gehört Horowitz Klavierspiel auf dieser CD zum Besten, dass ich kenne, nur seine Kreisleriana von Schumann halte ich für besser. Deswegen aus meiner Sicht wunderschön und 5 Sterne !! Sentimental 1 von 5 PunktenIch habe den Fehler begangen, mir über diese Aufnahme einen ersten Zugang zum Klavierwerk Mozarts verschaffen zu wollen. Diese Aufnahme hat mich einen vollkommen "falschen" Mozart hören lassen, der mich auch wenig begeistern konnte. Was Horowitz hier spielt, ist sentimentaler und verkitschter Mozart, genau so, wie er nicht sein sollte. Was haben Lipattis und auch Goulds Mozart, der ja unsentimentaler kaum sein könnte, der Horowitzschen Sichtweise voraus! Horowitz verfehlt alleine den Anschlag; Mozart wird zu einem süßlichen Kaffeehauskomponisten, der er, wie ich jetzt, nach Hören anderer Mozartinterpretationen, einzuräumen bereit bin, nicht ist. NIchtsdestotrotz bleibt Horowitz ein großer Pianist bei Chopin, Rachmaninov und vor allem Scriabin. |
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Gulda spielt Beethoven: Klaviersonaten 1-32 + Klavierkonzerte 1 - 5Audio CD von Universal VertriebPreis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2005 |
ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERTE 1-5 GA/KLAVI 5 Kundenrezensionen:Beethoven in Bewegung 5 von 5 PunktenUm es gleich vorweg zu sagen: wer die Beethovensche Klangchrakteristik von Emil Gilels oder Wilhelm Kempff schätzt, wird bei dem jungen Friedrich Gulda eine Ünerraschung erleben. Gulda geht die Klaviersonaten schwungvoller und wuchtiger an, was ihnen gut bekommt: sie leuchten und blitzen wieder. Das reißt mit und verliert sich nicht im grüblerischen Ausloten welcher Tiefe auch immer. Eine Überraschung sind zudem die fünf Klavierkonzerte zusammen mit den Wiener Philharmonikers unter Horst Stein. Vergleicht man die Aufnahme von Emil Gilels und diese, so wirkts Guldas Interpretation konzertanter, lebendiger und jugendlicher. Die analogen Aufnahmen von 1968 bis 1973 sind sorgfältig digitalisiert, können aber einige Schwächen der Originale nicht überdecken: gelegentlich schwankende Balance und Höhenverschleierung in einem der Stereo-Kanäle fallen heute eben mehr auf als damals. Zudem hätte ich mir das Booklet etwas auführlicher gewünscht, es listet nur die Titel auf, über Aufnahme(n) und Beteiligte erfährt man nichts. Dafür ist die 12CD-Bos unschlagbar preiswert. Deshalb dann doch fünf Sterne für dies Hörvergnügen. Hardrock für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenHier rockt einer los, dass die Fetzen fliegen. Irrwitzige Tempi bei gleichzeitig ungeheurer rhythmischer Präzision, gleichsam alle Regler des Aufnahmegerätes ganz aufgerissen. Ruhige Momente, die es auch bei Gulda gibt, wirken dann umso intensiver. Das alles liegt nicht jedem, und es gibt auch gewichtige Alternativen. Ich selber bin aber mit diesen Aufnahmen aufgewachsen und kann die Beethoven-Sonaten von keinem anderen Pianisten hören. Wer den Beethoven-Gulda noch nicht kennt, sollte vorsichtshalber mal reinhören, er bekommt aber jedenfalls allererste Ware, und ich glaube, dass man diese Aufnahmen in ihrer Einzigartigkeit noch in Jahrhunderten hören wird. So gut wie erwartet 5 von 5 PunktenWas soll einen überraschen, wenn er Beethoven, gespielt von Gulda, hört? Ein empfehlenswertes Sammelwerk. Mehr kann man dazu nicht sagen. Was mich am Werk selbst überrascht hat: die Stilunterschiede zwischen den frühen und den späten Sonaten sind weit geringer als bei Beethovens Sinfonien oder gar den Streichquartetten. Kennen Sie alle Sonaten? Nein? Dann kaufen. Bach, Mozart und... Beethoven 5 von 5 Punktensind neben dem von ihm geliebten Jazz die Fixsterne des Friedrich Gulda gewesen. Nach zahlreichen Aufnahmen , die ich von den 32 Beethovens besitze und die ich zu einem großen Teil auch im Konzert höre durfte (Schiff, Korstick, Fellner, Brendel, Lewis und vor vielen Jahren auch ein einmaliges Konzert mit Zimerman mit späten Sonaten) bin ich zunächst sehr zögernd aufgrund einschlägiger Literatur an der legendären Amadeo-Einspielung hängen geblieben. Früher war mir diese Einspielung zu grob, schnell, scheinbar uneinfühlsam und fast lapidar. Zwischenzeitlich habe ich diese Einspielung für mich entdeckt. Nach wie vor drängt sich das hohe Tempo Guldas auf (er selbst räumte die ungewöhnlich rasche Spielweise ein); allerdings entdecke ich mit jedem Hören, wie sehr Gulda zu einer Art Kernaussage von Beethovens Musik vordringt wie kein anderer, will sagen, man gewinnt die Überzeugung, dass alles genau so und nicht anders zu spielen ist. Alles klingt natürlich, logisch, zwingend und mitreissend, als ob es kein Wenn und Aber und vor allem keine anderen, ebenfalls bzw. vielleicht noch virtuosere Einspielungen gäbe. Gulda scheint - wie bei Mozart - ein Seelenverwandter gewesen zu sein der die Sprache Beethovens nicht nur verstanden hat, sondern selbst zum Ausdruck bringen konnte. Wie Joachim Kaiser ausführte: Hier dringt Beethoven direkt zu uns durch und zwar jenseits aller pianistischen Virtuosität. Die Aufnahme der Sonaten bedarf des mehrmaligen Hörens, man muss sich darauf einlassen und entdeckt auf den zweiten Blick die tatsächliche Größe und Bedeutung dieser Einspielungen - und letztlich zeichnet das Qualität im eigentlichen Sinne gerade aus. Guter Einstieg, aber nichts für Jedermann 3 von 5 Punkten"Hier rockt einer los, dass die Fetzen fliegen." hat einer meiner Vorrezensenten geschrieben und damit ist leider schon vieles zu dieser Einspielung gesagt... Der zur Entstehungszeit dieser Aufnahmen noch sehr junge Gulda interpretiert hier Beethoven so, wie man seinen Mozart kennt - mit viel Schwung, Leichtigkeit und Temperament, aber sehr eigenwillig - fast respektlos. Von der vereinzelt zitierten Werktreue ist hier nicht mehr allzu viel übrig: Es gibt kaum nachdenkliche oder düstere Momente, sondern überwiegend Schwung und Funkenflug. So gut dies manchen Sonaten (etwa der "Sturm") durchaus bekommt - die langsameren Stücke wirken bei Gulda leider bisweilen flach und seelenlos: Die Appassionata hat nicht die Anfangsspannung wie etwa bei Gilels oder besonders Brendel und entwickelt deshalb auch nicht die entsprechende Dynamik, Gulda fegt förmlich über den ersten Satz hinweg; die Mondschein plätschert flott aber belanglos dahin; in op. 111 gibt Gulda dem (Jazz-) Affen im 2. Satz Zucker. Die von mir sehr geliebte Hammerklaviersonate op. 106 klingt geradezu absurd vereinfacht - das berühmte Adagio ist schlicht 'nett' und kann nie die Grübeleien und Untiefen zeigen, wie sie etwa Brendel herausarbeitet. Für mich das vielleicht größte Desaster dieser Aufnahmen. Gerade die späten Sonaten ab op. 106 sind für mich zum Teil aufs Trivialste abgewickelt, als hätte Gulda keinen echten Bezug zu diesen Stücken gehabt und wollte nur ein technisches Feuerwerk entfachen. Wer Schnabel, Backhaus oder eben Brendel kennt, der weiß um stimmigere, geistvolle Interpretationen. Schon die Spielzeiten der diversen Sonaten zeugen von Guldas im Wortsinn "rasanten" Ansatz - bei einigen Sätzen "benötigt" er nur gut 60% der Zeit, die Gilels oder Brendel ihnen widmen. Insofern liegt Joachim Kaiser nicht falsch, wenn er Gulda mit dem Impetus des jungen Gould vergleicht. Für Gulda-Freund ist diese Aufnahme sicher ein Muß und bei dem Preis ist sie ja auch für Einsteiger sehr attraktiv, daher insgesamt eine gute 3-Sterne Wertung von mir. An fortgeschrittene Hörer von Beethovens Wunderwerken aber die Empfehlung: Unbedingt erst reinhören, dann über einen Erwerb entscheiden. Wer den orthodoxen Beethoven und damit (auch) Tiefe, Subtilität und Nachdenklichkeit schätzt, der fährt mit Pollini, Brendel oder auch Gilels deutlich besser. Gulda wird für seinen Mozart geliebt und unsterblich bleiben, aber womöglich nicht für seinen Beethoven - zumindest nicht für mich. |
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Klaviersonaten 2 und 3 von Maurizio PolliniAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,47 Erscheinungsdatum: Februar 1986 |
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The Originals - Beethoven (Klaviersonaten) von Wilhelm KempffAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,53 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1995 |
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ProduktbeschreibungKlaviersonaten. Klassik-CD. AV Pathetique / Mondschein / Waldstein / Appassionata 3 Kundenrezensionen:Klangqualität 5 von 5 PunktenDie Aufnahme ist auch nach dem Remastering deutlich verrauscht! Von der Interpretation und dem Anschlag meisterhaft perfekt. Diese CD sollte als voll entrauschte XRCD erhältlich sein. Großartig: Berühmte Beethoven-Sonaten gespielt von W. Kempff 5 von 5 PunktenDie 1965 vom damals 70jährigen Ausnahmepianisten Wilhelm Kempff im Hannoverschen Beethoven-Saal aufgenommenen Sonaten "Pathétique", "Mondschein", "Waldstein" und "Appassionata" wurden digital restauriert und bieten exzellenten Hörgenuß. Ein Muß für Fans klassischer Klaviermusik. Immergültiger, wunderschöner Beethoven 5 von 5 PunktenKempffs Beethovenspiel ist nicht wuchtig oder "heroisch", ein Begriff, der gerne im Zusammenhang mit Beethovens Musik gebraucht wird und durchaus auf bestimmte Werke zutrifft. Kempff spielt die populären Namenssonaten auf dieser CD einfach überirdisch schön. Einfühlsam nachempfunden, von genialer Eigenständigkeit und Poetik ist sein Spiel. Die c-moll Sonate op.13 kann man wahrscheinlich nicht schöner spielen und ich ziehe sie auch der grossartigen Interpretation Wilhelm Backhaus` vor, obgleich Backhaus vielleicht näher am eigentlichen Wesen Beethovens sein mag(der deutlich kräftigere Zugriff Backhaus` wird beim Eingangssatz der Sonate No.23 f-moll op.57 besonders deutlich) Die cis-moll op.27 Nr.2, mit einem traumwandlerischen Adagio, entspricht bei Kempff so sehr im Ausdruck ihrer Beschreibung "sonata quasi una fantasia" wie es überhaupt möglich erscheint. Die Aufnahmequalität ist grossartig. Kempffs individueller und wunderschöner Beethoven bleibt immergültiges Dokument der grössten Kunst der Wiedergabe herausragender Meisterwerke. |
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Kuschelklassik Piano Dreams Vol.2 von Martin ErmenAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Einfach klasse ! Diese CD "geht zu Herzen" 5 von 5 PunktenDie neue Piano Dreams CD hat mich ebenso fasziniert wie die erste Ausgabe von 2003. Ich finde sogar, dass die Fortsetzung noch besser gelungen ist. Es tauchen noch mehr Piano Solo Titel auf. Insbeseondere diese Solo Stücke und die Stücke für Piano und Streichorchester gehen "sehr zu Herzen". Auch wenn mir die ruhigen Piano Solo / Piano Streicher Titel am besten gefallen, finde ich die Stücke mit leichtem Band Arrangemenet auch klasse, weil sie das Ganze angenehm auflockern und so verhindern, dass es zu gleichförmig wird. So ist für jeden etwas dabei. In einer früheren Rezension steht etwas von "Fahrstuhlmusik" : ich wünschte, in Fahrstühlen würde so tolle Musik laufen ! Also : alles in allem eine absolut tolle und empfehlenswerte CD - ich freue mich auf Piano Dreams 3 ! Wunderbar entspannend!!! 5 von 5 PunktenIch bin sowohl auf die erste als auch die zweite CD aus dieser Reihe durch Zufall bei meinem Masseur aufmerksam geworden und habe sie gleich selbst besorgt. Unheimlich entspannend, ideal für kuschelige Abende zu Hause. Gerade jetzt in der Winterzeit. Pianostücke die auch hervoragend in einer edlen Hotelbar live gespielt werden könnten. Es gibt zwar auch hier 2 - 3 vereinzelte Stücke die nicht so gelungen sind, aber das Gesamtbild passt. Das Problem hat man aber bei fast jeder Compilation. Von mir eine Kaufempfehlung. Vorsicht! KEINE Klassik! 2 von 5 PunktenIch bin auf dieses Album gestoßen auf der Suche nach einer Sammlung schöner Klassikstücke für Klavier. Der Titel klang vielversprechend und ich stellte mir ausgewählte Stücke von Chopin, Debussy o.ä. darunter vor. Zu meiner Enttäuschung ist auf dieser CD überhaupt keine Klassik enthalten. Es handelt sich vielmehr um Klavierinterpretationen von KlassikERN aus Rock, Pop oder Filmmusik. Sie sind sicherlich ganz nett umgesetzt, jedoch nur ein Schatten des jeweiligen Originals. Für mich ist das Fahrstuhl- oder Einkaufsmusik und hat mit "Klassik" rein gar nichts zu tun. Die ersten sind immer die Besten! 3 von 5 PunktenIch habe diese CD voll Freude entdeckt. Nachdem ich meinem Mann die erste Piano Dreams voriges Jahr zu Weihnachten geschenkt habe, haben wir diese Musik immer wieder zur Entspannung verwendet. Ob in der Badewanne oder bei einer angenehmen Massage. Die Piano Dreams Vol. 1 hat einfach zum Träumen verführt. Das schafft diese CD trotz der guten Musikauswahl leider nicht. Bei "Let it be" ist einfach schon wieder zuviel Hintergrundmusik (Schlagzeug) unterlegt. - Das ist unserer Meinung nach nicht sehr verträumt. Auch bei einigen anderen Titeln werden zusätzliche Instrumente wie E-Gitarre, usw. eingesetzt. Schade eigentlich! Weniger ist mehr... hat hier leider keine Anwendung gefunden. Einfach toll!! (aber mit technischem Problem) 5 von 5 PunktenEigentlich kann den hier schon zu findenden Lobeshymnen nur uneingeschränkt zustimmen: Musikalisch ist diese CD sicher ein absoluter Volltreffer. Ich habe leider nur ein kleines technisches Problem: Bei der Übernahme auf meinen PC werden alle Stücke mit vollkommen falschen Titeln eingetragen. Also ist hier händische Nacharbeit erforderlich. Da scheint bei der Herstellung etwas schief gelaufen zu sein. Dennoch wegen der hervorragenden Musik 5 Sterne. |
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DEBUSSY: Clair de Lune/Arabesques/+ von Francois-Joel ThiollierAudio CD von NaxosPreis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99 Erscheinungsdatum: März 2004 |
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Playing The Piano (Deluxe Edition Feat.'Out Of Noise') von Ryuichi SakamotoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,98, Angebote ab EUR 14,03 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungSakamoto,Ryuichi - Playing The Piano Aus der Amazon.de-RedaktionSelbst wenn man sich glücklich schätzen kann, einen Großteil der Alben von Ryuichi Sakamoto zu besitzen -darunter viele inzwischen längst vergriffene und nur über Umwege zu beschaffende- wird einem dieses eine schmerzlich fehlen, bis man es endlich erworben hat, nämlich das aktuelle: Playing The Piano. Daran, dass es, wenn schon, denn schon das Doppelalbum in der Deluxe Edition mit Out Of Noise sein muss, kann nicht der geringsten Zweifel bestehen, -doch hierzu später mehr. In Sakamotos Diskographie gibt es einige Belege für seine beeindruckenden Fähigkeiten als Klaviersolist, zum Beispiel auf Alben wie Coda oder BTTB. Letzteres erschien parallel zu seiner Deutschland-Tournee 2000, ebenso wie Playing The Piano nun zeitgleich mit einer Reihe von Europa-Auftritten 2009. Und auch die Wahl des Albumtitels bildet Anlass zum Vergleich mit einem früheren Werk, dem Doppelalbum Playing The Orchestra. Im Gegensatz zu diesem setzt Sakamoto jetzt auf die Konzentriertheit des Musizierens auf einem Flügel: Auf Playing The Piano gibt es keinen einzigen überflüssigen Tastenanschlag. Orchestrale Scores wie ?The Sheltering Sky? oder ?Merry Christmas Mr. Lawrence? büßen nichts von ihrer Leuchtkraft unter der beinahe meditativen Behandlung Sakamotos ein. Stattdessen weniger Dramatik zugunsten einer verspielten Gelassenheit wie sie einst Bill Evans auf You Must Believe In Spring formuliert hat, in das sich beispielsweise ?Bolerish? perfekt einfügen würde. Allein schon die erste CD böte genügend Anlass für Begeisterungsstürme, nicht zuletzt dank der höchst bemerkenswerten Aufnahmequalität, die den Flügel direkt vor den Zuhörer platziert und sogar die Arbeit am Pedal hörbar macht. Doch zusätzlich gibt es auch auf CD Nummer 2 noch jede Menge Spannendes zu entdecken, angefangen von Ausflügen in die Minimal-Music (?Hwit?) bis hin zu elektronischen Soundscapes. So erinnern Stücke wie ?Firewater? und ?Ice? unverkennbar an das Album Cendre, das gemeinsam mit dem österreichischen Gitarristen Christian Fennesz entstand. Playing The Piano- Deluxe Edition with ?Out Of Noise? besticht durch die starken Gegensätze beider CDs: auf der einen die Klavierbearbeitungen opulenter Albumtracks und Filmthemen und auf der anderen Ausflüge in die schwelgerische Vielfalt des elektronischen Ambient-Kosmos. Überzeugend sind sie beide gleichermaßen - Andreas Schultz 3 Kundenrezensionen:dieser mann ist ein soundgenie 4 von 5 Punktenryuichi sakamoto hat schon so manches sylvian album veredelt und auch wenn das hier so `ne Art Best of Scheibe ist, auf das Piano reduziert kommen die Stücke nochmal ganz anders rüber. Und auch die Luxus ed. mit Out of Noise ist was für die geschlauchten Ohren unserer Zeit, diese Musik tut einfach gut. Einziger Wermutstropfen für mich track 1 der cd2 ist mir schlicht zu lang, aber der Meister hat sich sicher was dabei gedacht. Das Beste - und mehr! 5 von 5 PunktenIch kann mich (fast) als Sakamoto-Fan der ersten Stunde bezeichnen. Bis auf die ganz frühen Elektro-Aufnahmen mit dem Yellow Magic Orchestra habe ich alles mitverfolgt und war immer wieder aufs neue von der Vielseitigkeit und Hintergründigkeit begeistert. Speziell in den letzten Jahren war Sakamoto ja geradezu verwirrend vielseitig, mal kam eine schwelgerische Filmmusik, dann ein Bossa Nova-Album, dann wieder ein avantgardistisches Werk. Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt: wo soll das jetzt hingehen? Insofern ist das neue Album eine Offenbarung und eine Überaschung. Als Solo-Pianist spielt Sakamoto hier nochmal bekanntere Titel aus zurückliegenden Jahren. Ganz ohne Firlefanz, traumhaft schön, ohne jemals kitschig zu sein. Weniger ist mehr. Ich empfehle diese Special Edition des Albums, denn auf der Bonus-CD erweitert Sakamoto das Solo-Piano-Konzept um experimentell-elektronische Aspekte. Sehr spannend und stimmungsvoll! Althergebrachtes und Neues vom Meister 4 von 5 PunktenRyuichi Sakamoto präsentiert auf "Playing the Piano" seine ganzen Klassiker, die jeder, dem der Künstler bekannt ist, schon oft und in verschiedenen Variationen gehört haben dürfte. Die Stücke sind hier sehr ruhig am Piano gespielt, etwas langweilig vielleicht. Auf jeden Fall eine beruhigende Hintergrundmusik, allemal schön, aber eben nichts Besonderes. Anders das "Bonusalbum" Out of Noise, das bislang nur in dieser Doppel-CD-Version erschwinglich zu kriegen ist. Hier gibt es seit langem neue klassische Stücke. Sie bewegen sich zwischen ruhiger Pianomusik und experimentelleren Soundscapes (Firewater z.B. erinnert etwas an die Zusammenarbeit mit Christopher Willits (Oceanfire)). Es gibt Fieldrecordings und an klassische Minimalisten erinnernde Pianos (erstes und letztes Stück). Insgesamt ein ruhiges und schönes Album, etwas melancholisch, passend zu Herbst- und Winterlandschaften. Schön! |
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Horowitz Plays Chopin : the Complete Columbia Reco von Vladimir HorowitzAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,97 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
3 Kundenrezensionen:Horowitz plays Chopin 4 von 5 PunktenHorowitz spielt fst alles eindrucksvoll un d so, dass es im Innern des Hörers lange nachklingen kann. Manches empfinde ich zu hart und zu technisch, aber das ist völlig subjektiv und insweit nur ein untergeordnetes Bewertungskriterium. Referenz 5 von 5 PunktenKlassisch und höchstens durch seine eigenen Aufnahmen aus den 30ern zu überbieten: Horowitz' melancholischer, zarter und manchmal donnernder Chopin. Ein Muß ! wer wagt es ? 3 von 5 PunktenHorowitz: 5 Sterne (oder mehr ! - welche "outstanding performances" sind hier nur versammelt !: Mazurken, Etüden, b-moll Sonate, g-moll Ballade, Polonaise-Fantaisie, fis-moll Polonaise, f-moll Nocturne etc., etc. - ich ziehe übrigens im Zweifel diese Aufnahmen den früheren vor: Geschmackssache). Aber: wer wagt es, Horowitz bekanntermaßen fein nach Charakteren und Tonartbeziehungen/-gegensätzen abgewägte Programm-Zusammenstellungen eigenmächtig auseinanderzureißen ? Mit welchem Gewinn ??? - Sogar die berühmte Mazurken-Schallplattenseite wird einfach irgendwie werkchronologisch (?) um"geordnet". Und das bei einem Pianisten, dem herzlich wenig an zyklischen Darstellungen lag ! Leider ist dies auch bei anderen Neuauflagen der Serie der Fall (Rachmaninoff, Scriabin - bei Scarlatti wars zum Glück anscheinend zu kompliziert die Chronologie der Sonaten herauszubekommen). Ärgerlich ! |
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