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Produkt-Bild: Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 (Ltd.Deluxe Version 2CDs)

Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 (Ltd.Deluxe Version 2CDs) von Martin Stadtfeld

Audio CD von Sony Class (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 18,97, Angebote ab EUR 16,93

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 (Ltd.Deluxe Version 2CDs)

Tracks:

Disk 1
  • Prelude No. 1 in C major, BWV 846
  • Fugue No. 1 in C major, BWV 846
  • Prelude No. 2 in C minor, BWV 847
  • Fugue No. 2 in C minor, BWV 847
  • Prelude No. 3 in C sharp major, BWV 848
  • Fugue No. 3 in C sharp major, BWV 848
  • Prelude No. 4 in C sharp minor, BWV 849
  • Fugue No. 4 in C sharp minor, BWV 849
  • Prelude No. 5 in D major, BWV 850
  • Fugue No. 5 in D major, BWV 850
  • Prelude No. 6 in D minor, BWV 851
  • Fugue No. 6 in D minor, BWV 851
  • Prelude No. 7 in E flat major, BWV 852
  • Fugue No. 7 in E flat major, BWV 852
  • Prelude No. 8 in E flat minor, BWV 853
  • Fugue No. 8 in E flat minor, BWV 853
  • Prelude No. 9 in E major, BWV 854
  • Fugue No. 9 in E major, BWV 854
  • Prelude No. 10 in E minor, BWV 855
  • Fugue No. 10 in E minor, BWV 855
  • Prelude No. 11 in F major, BWV 856
  • Fugue No. 11 in F major, BWV 856
  • Prelude No. 12 in F minor, BWV 857
  • Fugue No. 12 in F minor, BWV 857
Disk 2
  • Prelude No. 13 in F sharp major, BWV 858
  • Fugue No. 13 in F sharp major, BWV 858
  • Prelude No. 14 in F sharp minor, BWV 859
  • Fugue No. 14 in F sharp minor, BWV 859
  • Prelude No. 15 in G major, BWV 860
  • Fugue No. 15 in G major, BWV 860
  • Prelude No. 16 in G minor, BWV 861
  • Fugue No. 16 in G minor, BWV 861
  • Prelude No. 17 in A flat major, BWV 862
  • Fugue No. 17 in A flat major, BWV 862
  • Prelude No. 18 in A flat minor, BWV 863
  • Fugue No. 18 in A flat minor, BWV 863
  • Prelude No. 19 in A major, BWV 864
  • Fugue No. 19 in A major, BWV 864
  • Prelude No. 20 in A minor, BWV 865
  • Fugue No. 20 in A minor, BWV 865
  • Prelude No. 21 in B flat major, BWV 866
  • Fugue No. 21 in B flat major, BWV 866
  • Prelude No. 22 in B flat minor, BWV 867
  • Fugue No. 22 in B flat minor, BWV 867
  • Prelude No. 23 in B major, BWV 868
  • Fugue No. 23 in B major, BWV 868
  • Prelude No. 24 in B minor, BWV 869
  • Fugue No. 24 in B minor, BWV 869

3 Kundenrezensionen:

einfach spitze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unter den Einspielungen des Wohltemperierten Klaviers gibt es ja schon
einige berühmte. Meine Präferenz war zugegeben immer Gould, wobei ich
auch die sehr strömende Aufnahme von Richter schön finde.
Ich war dann schon gespannt, was Martin Stadtfeld damit macht, zumal er
ja bekannt dafür ist, vieles anders zu machen. Und muss sagen: Die
Aufnahme ist etwas Neues, vieles hört man hier ganz anders, schon das
einleitende C-Dur Präludium hat eine ganz eigene tiefe Atmosphäre (auch
durch die schöne Aufnahmetechnik) und Stücke wie c-Moll und D-Dur sind
außerordentlich virtuos.
Martin Stadtfeld geht in die Extreme, ohne das Gesamtgefühl zu
verlieren. Die Aufnahme hat trotz der großen Gegensätze eine
einheitliche Atmosphäre.
Neues vom Jung-Star
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Und auch der Pianist Martin Stadtfeld überzeugte: Im Gasteig erhielt er seine Trophäe in der Kategorie "Solistische Einspielung des Jahres" für seine Schubert CD. Gerade ist seine neue Aufnahme "Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1" erschienen darauf widmet er sich seinem Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach. Der 28-Jährige hat sich damit wahrlich etwas vorgenommen der Werkzyklus wird auch gerne als "Altes Testament der Klavierliteratur" bezeichnet. Trotz des wuchtigen Titels vermittelt die Einspielung Leichtigkeit: In seiner harmonischen Vielfalt und in seinem technischen Anspruch gehört es zu den wichtigsten Werken der klassischen Musik. "
Ja, Martin Stadtfeld hat es geschafft.
Er spielt einen sehr gefälligen Bach. Sehr fingerfertig. Man höre Präludium und Fuge Nr. 5. Mit ordentlich Hall:
"Auch die Aufnahmtechnik trägt dazu ihren Teil bei: die Aufnahme entstand im großen Saal des Konzerthauses Dortmund und offeriert einen selten gehörten großen räumlichen Klang."
Stadtfeld meint im Interview, es sei auch romantische Musik. Das hört man. Da ist einiger Pedalgebrauch zu hören. Sein Anschlag ist nicht so exquisit wie derjenige von Zacharias, die Interpretation nicht so spartanisch wie von Gulda, natürlich nicht so exzentrisch wie diejenige von Glenn Gould.
Stadtfeldt stellt Bach " aus"- er tritt nicht hinter dem Werk zurück, sondern zeigt die Vielfalt seiner pianistischen Fertigkeiten.

Die Einspielung wird als "aufregende Neuerscheinung " angepriesen. Angesichts des vorhandenen Angebots, ich erwähnte Slava Richter und Andras Schiff noch nicht, ist dies eine Übertreibung der Werbung.

Wer eine blitzsauber transparente Wiedergabe hören möchte, ist mit dieser Box gut bedient.
Entdeckungsreise durch alle Dur- und Molltonarten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss zugeben: Noch bin ich gar nicht durch mit dieser Doppel-CD. Noch bin ich beim Hören nicht über e-Moll hinausgekommen, eine abschließende Bewertung darf und kann ich also noch nicht abgeben. Der Grund dafür: Immer wieder springe ich zwischen den Präludien und Fugen hin und her, fasziniert von der Verschiedenartigkeit der Charaktere, die in Martin Stadtfelds Interpretation so explizit hörbar wird.
Als Bach-Pianist war mir Stadtfeld natürlich ein Begriff, sonst hätte ich mir diese neue Aufnahme (meine zweite nach Gould auf Klavier, dazu noch zwei auf Cembalo) wohl nicht gekauft. Und er wird hier seinem guten Ruf, auch seinem Ruf als Exzentriker, aufs Beste gerecht. So abwechslungsreich habe ich das Wohltemperierte Klavier" noch nicht gehört, jedes Präludium und jede Fuge hat ein eigens Gesicht. Nur als Beispiele seien genannt:
Präludium in C-Dur: Samtweich, das Gegenmodell zum Cembaloklang.
Präludium in C-Moll: Von mächtiger körperlicher Präsenz und atemloser Motorik.
Fuge in Cis-Dur: Man beachte den herrlich herausgespielten Schluss!
Fuge in Cis-Moll: Eine fulminante Steigerung, dramaturgisch stark aufgebaut.
Fuge in es-Moll: Das Gegenstück dazu, die Musik sinkt in sich zurück.

Wie gesagt, weiter konnte ich noch nicht vordringen. Aber ich freue mich schon auf weitere kleine Hörabenteuer durch alle Dur- und Molltonarten, es ist für mich eine Entdeckungsreise geworden.
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Produkt-Bild: Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 / Klaviersonate Nr. 28

Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 / Klaviersonate Nr. 28 von Helene Grimaud, V. Jurowski, Sd

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 6,27

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 / Klaviersonate Nr. 28

Tracks:

  • 1. Allegro
  • 2. Adagio un poco mosso
  • 3. Rondo Allegro
  • 1. Etwas lebhaft und mit der innigsten Empfindung Allegretto ma non troppo (Original Version)
  • 2. Lebhaft, marschmäßig Vivace alla marcia (Original Version)
  • 3. Langsam und sehnsuchtsvoll Adagio ma non troppo, con affetto (Original Version)
  • 4. Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossen- heit Allegro (Original Version)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie ist der dritte Künstler der Deutschen Grammophon, der es in diesem Jahr mit Beethoven aufnimmt. Nachdem bereits Mikhail Pletnev und Lang Lang CDs mit Klavierkonzerten von Ludwig van Beethoven einspielten, bringt nun Hélène Grimaud ihre Version von Beethovens 5. Klavierkonzert auf den Markt. Doch auch der „Philosophin am Klavier“, wie Grimaud ob ihrer hohen Intelligenz und Bildung genannt wird, gelingt es kaum, dieses majestätische Klaviermonument, das so oft gespielt wurde, musikalisch in metaphysische Sphären zu rücken. „Das Klavierkonzert ist wie ein Biest, vor dem man unglaublich Respekt hat“, sagt sie und sie ahnt, dass es das auch immer bleiben wird. Doch sie wäre nicht Helene Grimaud, wenn sie sich nicht mutig dem „Biest“ stellen würde. Was nichts anderes heißt: sie fechtet den dramatischen Kampf aus zwischen „Geist“ (Solist) und „Materie“ (Orchester) - oder wenn man so will - zwischen „Herr“ und „Knecht“ im Sinne des Philosophen Georg Friedrich Hegel, der schließlich im gleichen Jahr wie Beethoven geboren wurde. Doch ein philosophisches Ereignis resultiert aus Grimauds musikalischem Ringen nicht - trotz entfesselter Momente und sehr inspirierender Passagen. Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


KLAVIERKONZERT 5/KLAVIERSONATE
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5 Kundenrezensionen:

Keine schöne aber eine interessante Aufnahme
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das KK Nr. 5 wird von HG eigenwillig aber in sich schlüssig interpretiert. Da muss man auch einmal härtere Klangfarben aushalten, dafür gibt es dann auch echte pp-Erlebnisse.
Ärgerlich ist aber die Qualität der Aufnahmetechnik: es wimmelt nur so von Nebeneräuschen und wenn bei der Flöte die Luftgeräusche den Klang negativ beeinflussen, dann wurde hier etwas falsch gemacht. An der Qualität der Musiker dürfte es nicht liegen.
Ansonsten: Marketing bis zur Schmerzgrenze.
Rather disappointing.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
DG has released this album of French pianist Helene Grimaud in 2007, obviously as a gimmick in the wake of the 180th anniversary of the death of Beethoven.
Firstly, the concerto piece is a wrong choice for Ms. Grimaud. There being numerous readings of this famous piece, comparisons abound, and the soloist in this one does suffer upon comparisons, while the conducting is reasonably above average, hence a glaringly disparaging standard surfaced.
The first movement is unbearably slow. The opening arpeggios suffer from lack of prowess and slowness. You would want to switch off upon hearing just the first few bars, except that the slow movement does some what saved the day by beautiful conducting from Jurowski.
A first-rate conductor and orchestra, but a much inapt soloist.
The reverse of Lang Lang's Beethoven concerto album.
Großartig !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hélène Grimaud hat das Respekt einflößende
"Biest" nicht gezähmt oder bezwungen -
sondern sie hat es frei gelassen, damit es
seine Kraft und seine Schönheit voll entfalten kann.
Eine hervorragende CD!
Unbedingt empfehlenswert!
Unglaublich !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Feuerwerk, das ist es, was Hélène Grimaud in dieser Einspielung entzündet. Ich weiß nicht, was manch anderer an diesem Konzert auszusetzen hat. Es ist rundum perfekt. Ich habe mir die CD vor einer Woche gekauft und seitdem läuft bei mir der dritte Satz auf Dauerschleife. Ich glaube nicht, dass sich ein Orchester und eine Pianisten besser ergänzen können. Der Wechsel zwischen gefühlvollem und hartem Anschlag an völlig unerwarteten Stellen verschlägt einem den Atem. Ich habe mir mehrere Einspielung zu Beethovens 5. Klavierkonzert angehört und das besondere an dieser ist, dass Hélène Grimaud nicht versucht das Konzert, wie gewöhnlich, heroisch zu interpretieren. Das ist es auch nicht. Aber gewaltig. Genau wie ihr Spiel!
Nicht mehr als bieder
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dieses fünfte Beethoven-Konzert sei wie ein wildes Tier, vor dem man unglaublich Respekt hat", hat Hélène Grimaud gesagt. Nur: Spielen scheint sie es dann doch eher wie ein weit zahmeres Wesen zu wollen. Die Pianistin, die gerne mit der Aura des Besonderen umgeben wird von den Medien, ist eine nicht mehr als solide Beethoven-Interpretion. Man muss das "Emperor"-Konzert ja nicht unbedingt wie ein Schlachtengemälde klingen lassen, doch etwas weniger harmlos, etwas weniger bieder dürfte es dann schon sein. Sogar den genialen Übergang vom zweiten zum dritten Satz verschenkt sie, immerhin die spannendste Minute, die die Gattung Klavierkonzert zu bieten hat. Bei Hélène Grimaud klingt das Sich-Hineintasten in den Finalsatz viel zu brav, zu berechenbar.
Besser gelingt ihr dann die Solosonate op.101: Das Alla Marcia hat Feuer und Brisanz, im Finale bekennt sie Farbe. Da wird die glatte Katze dann wirklich zum Tier...
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Produkt-Bild: Klaviersonaten (Ga) Vol.8

Klaviersonaten (Ga) Vol.8 von Andras Schiff

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 10,21

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Klaviersonaten (Ga) Vol.8

Tracks:

  • 1. Vivace, ma non troppo - Adagio espressivo - Tempo I
  • 2. Prestissimo
  • 3. Gesangvoll, mit innigster Empfindung Andante molto cantabile ed espressivo
  • 1. Moderato cantabile molto espressivo (Original Version)
  • 2. Allegro molto (Original Version)
  • 3. Adagio ma non troppo - Fuga Allegro ma non troppo (Original Version)
  • 1. Maestoso - Allegro con brio ed appassionato
  • 2. Arietta Adagio molto semplice e cantabile

Eine Kundenrezension:

Beseelt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das letzte Foto im Booklet zu dieser CD zeigt Andras Schiff in der Carnegie Hall, die Bildunterschrift spricht von der "Einsamkeit des Langstreckenläufers" und suggeriert vielleicht auch, dass hier einer, neben seinem Flügel stehend, am Ziel angekommen sei. Dem würde Schiff selbst vermutlich vehement widersprechen, da er (zum Glück für uns) allenfalls in Zwischenzielen denkt; aber dass hier einer nach einer sehr langen Strecke (wo auch immer) "angekommen" ist, ist unbestreitbar. "Mitgebracht" hat er uns die wohl schönste Einspielung der Beethovenschen Klaviersonaten, die für sich schon einen ganz eigenen Kosmos bilden und in der Interpretation von Schiff ein fast schon überirdisch anmutendes Leuchten bekommen. Schiffs Spiel nimmt uns mit auf eine Reise in die unglaublich vielfältige, facettenreiche, sensibelst nuancierte Welt dieser Sonaten, und wer ihm folgen möchte, der sollte sich festes Schuhwerk anziehen: Denn es ist eine lange Strecke, die hier zurückzulegen und an deren Ende man vielleicht nicht an einem "Ziel" angekommen ist, aber mit einem Glücksgefühl beschenkt wurde, das man mit einem einzigen - zugleich Schiffs Spiel vielleicht am besten charakterisierenden - Wort beschreiben kann: beseelt.
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Produkt-Bild: Chopin-Rachmaninoff

Chopin-Rachmaninoff von Helene Grimaud

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 6,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Chopin-Rachmaninoff

Tracks:

  • Chopin: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 35 / Grave - Doppio movimento
  • Chopin: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 35 / Scherzo
  • Chopin: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 35 / Marche funebre: Lento
  • Chopin: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 35 / Finale: Presto
  • Rachmaninow: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 36 / Allegro agitato
  • Rachmaninow: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 36 / Non allegro
  • Rachmaninow: Sonate fuer Klavier Nr. 2 b-moll op. 36 / Allegro molto
  • Chopin: Berceuse Des-dur op. 57 / Andante
  • Chopin: Berceuse Des-dur op. 57 / Allegretto

Produktbeschreibung


CHOPIN-RACHMANINOFF

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn die blitzgescheite hochgebildete französische Pianistin Hélène Grimaud ein neues Programm präsentiert, dann kann man davon ausgehen, dass es einem Bekenntnis gleichkommt. Credo hieß ihre letzte Veröffentlichung, ihre jüngste CD mit Werken von Chopin und Rachmaninow trägt keinen Titel und ist dennoch von dem lateinischen Wort inspiriert:"Media vita in morte sumus". Das hört niemand gern und doch ist es größte Wahrheit unseres Lebens, denn der Tod wohnt bekanntlich mitten im Leben; der Vergänglichkeit können wir nicht entgehen. "Nur die Liebe ermöglicht dem Bewusstsein", schreibt Grimaud im Vorwort, "diesen Gedanken zu erfassen und sich von ihm zu befreien, nachdem es an ihm gelitten hat. Chopin und Rachmaninow haben jeder auf seine Weise über dieses unergründliche Geheimnis nachgedacht und es durch Musik verklärt."
Und so liest Grimaud denn auch die jeweils Zweiten Klaviersonaten der beiden Komponisten als "Totenmessen", "aus Liebe zu allen, die lieben". Weichmut und Sentimentalismen liegen der intellektuellen Künstlerin nicht. Ganz im Gegenteil: Musikalisch trotzt sie der Düsterkeit des Sujets mit einer körperlich bis in die letzten Nervenfasern spürbaren Vehemenz, die im hellen Kontrast zu ihrer physischen Zartheit steht. Chopins berühmter Trauermarsch aus seiner zweiten Sonate -- von der es im übrigen auch eine Einspielung von Rachmaninow von 1930 gibt- kommt dennoch ohne schwülstiges Pathos daher. Wunderschön gelingen ihr die lyrischen Episoden des Satzes, die von ihrer innerlichsten Sehnsucht und Hoffnung sprechen. Hier scheint sich der Mensch Grimaud am ehesten zu offenbaren. Das ist sehr bewegend. Teresa Pieschacón Raphael
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3 Kundenrezensionen:

Wenig überzeugender Chopin, dramatischer Rachmaninov
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nachdem Hélène Grimaud mit ihrer ersten CD für die Deutsche Grammophon ("Credo") eine programmatisch gewagte (aber überzeugende) Aufnahme vorlegte, ist das Material für ihre erste komplette Solo-Einspielung konventioneller: Chopin und Rachmaninov stehen dort auf dem Programm. Musik des erstgenannten Komponisten hat die Französin wenig gespielt und lediglich dessen erste Ballade in ihrer Jugend aufgezeichnet (Denon/Brilliant); Rachmaninov spielt sie hingegen weit öfter (vgl. nur das 2. Klavierkonzert auf Teldec) und hat die hier vorliegende zweite Klaviersonate als 15jährige schon einmal eingespielt (Denon/Brilliant). Im Gegensatz zu ihrer Erstaufnahme von 1985, als sie die revidierte Fassung von 1931 benutzte, hat sie für die vorliegende CD eine eigene Fassung erstellt, die Elemente der Urfassung von 1913 in die spätere Version einbindet. Das Resultat überzeugt und erscheint nicht unangemessen, ist doch Horowitz ähnlich vorgegangen (und nach ihm auch andere Pianisten wie Bernd Glemser).
Die zweite Klaviersonate von Chopin ist aufgrund ihres Trauermarsches (3. Satz) sicherlich eines der bekanntesten Werke des polnischen Komponisten. An Einspielungen von Pianisten mit Weltrang mangelt es nicht, allein bei der Deutschen Grammophon selbst haben solche Klaviergiganten wie Argerich, Pollini, Pogorelich oder Pletnev ihre Spuren hinterlassen. Rechtfertigt das Spiel Hélène Grimauds eine erneute Einspielung? Sie beginnt nach der Einleitung in einem relativ zügigen Tempo (wenn auch nicht so schnell wie Argerich) und einer starken Betonung der linken Hand. Im Gegensatz etwa zu Katsaris (Sony) oder auch Andsnes (Virgin) mangelt es ihrem Spiel trotz des raschen Tempos an Flüssigkeit, die gerade bei Chopin so wichtig ist. Oft wirkt es, als ob sie zu viel gleichzeitig ausdrücken wollte und dann dabei verkrampft. Dies drückt sich insbesondere in deplazierten Ritardandi (etwa bei 6:33 im 1. Satz) aus, die die Kontinuität des musikalischen Duktus beeinträchtigen. Im Scherzo wird dies besonders deutlich: Dieses klingt geradezu unbeholfen und schwerfällig, wie ausbuchstabiert. Wie federnd-virtuos man dies auch gestalten kann, davon kann man sich etwa bei Argerich oder Andsnes überzeugen. Der nachfolgende Trauermarsch wirkt noch am überzeugendsten, sowohl im Tempo als auch in seiner dynamischen Gestaltung. Das abschließende Presto, von Rubinstein treffend als "Wind über den Gräbern" bezeichnet, nimmt Grimaud mit relativ wenig Pedal und läßt so Konturen und Strukturen hervortreten, die andere mit Pedal zudecken. Leider bleibt dabei aber auch das Geisterhafte und Unheimliche dieses Satzes auf der Strecke.
Die nachfolgende zweite Klaviersonate von Rachmaninov liegt Grimaud offensichtlich wesentlich mehr. Hier ist sie hörbar in ihrem Element und formt den ersten Satz mit Vorwärtsdrang, emotionalem Engagement und großen dynamischen Kontrasten. Auch der Mittelsatz ist klanglicher raffiniert und poetisch ausgestaltet. Lediglich im letzten Satz fehlen Grimaud offensichtlich manuelle Reserven wie etwa beim furios aufspielenden Kocsis (Philips) oder auch Hamelin (Port-Royal). Durch rhythmische Impulse und dramatischer Zuspitzung versucht Grimaud dies zwar wettzumachen, wirkt dadurch aber manchmal so, als ob sie den Atem zu lange anhalten würde; dies klingt dann etwa bei 2:25 etwas zu dick aufgetragen.
Auch die etwas zu trocken und zu wenig anmutig gespielte Berceuse sowie die mit denselben Problemen wie die Sonate behaftete Barcarolle - fehlende Flüssigkeit, Eleganz, Natürlichkeit - belegen, daß Grimaud (noch?) keine Chopin-Spielerin ist. Man höre nur einmal, in welches mitreißende Drama Freire (Decca) oder Argerich (DG) die Barcarolle verwandeln, um zu erfassen, wieviel der Französin hier noch fehlt. Vielleicht sollte sie ihre Stücke vor einer Einspielung erst ausgiebig im Konzert spielen und dadurch die notwendige Souveränität und Nähe zum Komponisten gewinnen - nicht umsonst gehen so fast alle ihrer Kollegen vor. Der gelungene Rachmaninov und die durchweg sehr gute Klangqualität können den wenig überzeugenden Chopin insgesamt nicht wettmachen. Diese Aufnahme kann man daher nur bedingt empfehlen - entweder Fans der Pianistin, oder wenn man noch gar keine Einspielung der Rachmaninov-Sonate besitzen sollte. Anderenfalls sind die genannten Alternativen die deutlich bessere Wahl.
Helene und der Tod
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine Darbietung wie sie dieser Ausnahme-Künstlerin entspricht. Zusammenstellung und Spiel Grimauds werden daher nicht jeden ansprechen. Ihr energiegeladenes, ja fast nonchalantes Spiel mag manchen zu kühl, zu extrovertiert erscheinen. Andere wird genau das ansprechen. Ungebremst scheinen ihre Gedanken in ihr behändes, bisweilen stürmisches Spiel (Rachmaninoff) einzufließen, ja es vollkommen zu beherrschen. Klanglich auf hohem Niveau ist die Aufnahme ein Muss für alle Grimaud-Fans und ein Genuss für alle Liebhaber eines akkuraten Spieles, das nur ein Künstler dieses Formats gleichwohl mit hemmungsloser Emotion in Einklang bringt.
brillant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
die klaviersonaten nr. 2 von chopin und rachmaninov in einer neuen brillanten einspielung - für alle, die es lieben, wenn romantische klaviermusik nicht "rmoantisierend", mit dauerpedal, pathetisch, in langsamen tempi gespielt wird, sondern klar, akzentuiert, strukturiert, fast kühl und distanziert. ich habe die oft gehörten sonaten in der einspielung von helene grimaud neu entdeckt... wunderbar!
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Produkt-Bild: Pictures at An Exhibition

Pictures at An Exhibition von Lake & Palmer Emerson

Audio CD von Sanctuary (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 5,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Pictures at An Exhibition

Tracks:

  • Promenade
  • The gnome
  • Promenade
  • The sage
  • The old castle
  • Blues variation
  • Promenade
  • The hut of Baba Yaga
  • The curse of Baba Yaga
  • The hut of Baba Yaga
  • The great gates of Kiev
  • Nutrocker
  • The great gates of Kiev

5 Kundenrezensionen:

Nie waren ELP besser
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Rock-Supertrio vorzustellen hieße Eulen nach Athen zu tragen! Wer noch nie was von Emerson und Co. gehört hat, der hat gut 40 Jahre Rockgeschichte verpasst. Dieses Album nun ist eine live aufgenommene Progrock-Adaptation des Mussorgsky-Meisterwerks "Bilder einer Ausstellung". Geprägt werden diese Versionen von Keyboard-Wizard Keith Emersons virtuosen Tastenspielereien, die immer wieder für runterfallende Kinnladen sorgen dürften. ELP haben übrigens einige Passagen des Originals weggelassen, dafür Eigenkompositionen wie die genialen "Blues Variations" oder Greg Lakes Solo-Stück "The Sage" hinzugefügt. Als Zugabe gibt es noch eine leicht verjazzelte, geniale "Nussknacker"-Version, bei der endgültig die Post abgeht. Mit diesem Album haben sie sich frühzeitig ein Denkmal errichtet!
Gewaltig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist ja immer so eine Sache mit Rockadaptionen klassischer Werke. Entweder erschöpft sich das Vorhaben darin, dass die klassische Vorlage lediglich mit etwas Schlagzeug unterlegt wird (Rondo Veneziano) oder Orchester und Band spielen ohne Berührungspunkte nebeneinander her (Metallica, Deep Purple).
ELP dagegen haben es auf diesem Album tatsächlich geschafft, ein klasisches Werk mit den Mitteln der Rockmusik zu bearbeiten und neu zu interpretieren.
Eines der ganz wenigen wirklich gelungenen Experimente aus dem Bereich des Klassik-Rocks.
Groß!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, diese Platte hat schon hat schon einen sehr charakteristischen Sound. Kann mir vorstellen, dass der für manchen Zeitzeugen recht emotional verfärbt ist...

Ich war zu jener Zeit noch tief in Adams Wurstkessel, entdeckte ELP erst vor zehn Jahren, genoss ein paar Platten, ließ sie dann nach ein paar jahren auch wieder im Giftschrank verschwinden. (Und hielt eine Phase für abgeschlossen).
... Jetzt aber durch BATTLES`"Rainbow" stark erinnert, hab`ich diese Platte wieder rausgeholt und siehe da- es ist immer noch (bzw. wieder) reizvoll:
Virtuos gespielt, verspielt und ja, ich liebe diese Hast und diesen teils verwirrenden Einfallsreichtum. ELP selbst scheren sich einen Dreck um U oder E, sondern spielen mit Versatzstücken, weil sie Lust drauf haben...

Es bleibt ein zeitlos bedeutendes Stück Rockmusik!!
Unser Musiklehrer spielte uns damals ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
... Ende der 70er Jahre diese Platte (natürlich noch Vinyl, die CD war ja noch gar nicht auf dem Markt ...) als Beispiel für eine gelungene Adaption eines Klassikstückes durch eine innovative Rockband vor, was mich damals ziemlich beeindruckte. Heute teile ich diese Meinung nur noch bedingt, denn vieles klingt doch sehr bemüht und ist nach meiner Auffassung nur durch den erheblichen Genu0 halluzinogener Substanzen zu erklären, die Anfang der 70er in Musikerkreisen angesagt waren ...

Besonders schade finde ich, dass sich die Arrangements so stark auf Ravels Orchesterversion beziehen, da dieser ja nicht der Komponist der "Bilder einer Ausstellung" war. Vielmehr handelt es sich um ein Klavierwerk von Modest Mussorgsky, das als solches aber nie die Popularität der Orchesterversion Ravels erreichte ... hier hätte ich mir mehr Bezug zum ursprünglichen Original und eigenständigere Arrangements gewünscht.

Von einem akademischen Standpunkt aus mag man diese Interpretation der "Pictures at an Exhibition" von Emerson, Lake & Palmer interessant finden, ein Hörgenuss ist sie - zumindest aus meiner Sicht - nicht mehr. Es wirkt oberflächlich und auf Effekte abzielend aber eben gerade nicht wie eine mit künstlerischem Tiefgang geschaffene eigenständige Rezeption und Adaption der berührenden musikalischen Motive Mussorgskys ... Was mir auch fehlt ist ein neuer Bezug zu den Bildern Viktor Hartmanns, dessen Ausstellung Mussorgsky 1874 besucht hatte. Hier wären sicher originelle neue Motive mit zitathaften Anleihen bei Mussorgsky bzw. auch bei Ravel möglich gewesen ...

Fazit: Überambitioniertes Werk, das versucht, Rockmusik als ernsthafte Kunstgattung zu etablieren, dabei aber gleich doppelt am eigenen Anspruch scheitert. Der Hörgenuss hält sich in Grenzen. Als Dokument der Zeitgeschichte allerdings durchaus hörenswert.
die Zeiten ändern sich ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dieses musikalische Werk war zu meiner Schulzeit (Abi 1975) ein Muss für jeden Rock-Fan. Selbst in unserem Klassik-lastigen Musikunterricht durften wir diese Schallplatte hören und im klassischen Sinn interpretieren (nichts mit Herumgewackel, der Kopf musste ran!).
So war dieses musikalische Werk in den 1970ern ein echte Revolution, eine Umsetzung eines Klassikers (Mussorgsky) in die Rock-Welt - und so hatte ich die Platte auch in Erinnerung.
Und manche Erinnerungen sollten aber nicht wieder aufgefrischt werden, sondern besser ruhen. So geht es mir, wenn ich heute die CD höre. Irgendwie bombastisch, manchmal fast hektisch, stellenweise melodiös - eben ähnlich wie das Original, nur deutlich schneller gespielt. Eben ein Klassiker aus den 1979ern.
Da gefallen mir manche Eigenkompositionen von Rockern für klassisches Orchester wie Sarabande von Jon Lord deutlich besser ...
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lang Lang Live at Carnegie Hall  [DOPPEL-CD]

Lang Lang Live at Carnegie Hall [DOPPEL-CD] von Lang Lang

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,47, Angebote ab EUR 6,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Lang Lang Live at Carnegie Hall  [DOPPEL-CD]

Tracks:

Disk 1
  • Applaus
  • Thema. Animato - Var. I-III - Cantabile - Finale alla Fantasia. Vivace
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro molto
  • 1. Allegro con fuoco ma non troppo
  • 2. Adagio
  • 3. Presto
  • 4. Allegro
  • Missing Moon - Adagio rubato
  • Staccato Beans - Allegro
  • Herdboy's Song - Licenza pastorale
  • Blue Nun - Andante
  • Red Wilderness - Lento
  • Ancient Burial - Adagio
  • Floating Clouds - Andante semplice
  • Sunrain - Allegro
  • Nr. 2 Des-dur
Disk 2
  • Nr. 2 Des-dur
  • Nr. 7 Träumerei
  • Nr. 7 Träumerei
  • Liebestraum Nr. 3 "O lieb, so lang du lieben kannst"
  • Liebestraum Nr. 3 "O lieb, so lang du lieben kannst"

Aus der Amazon.de-Redaktion


Schon sein Name setzt große Musikalität voraus: Lang Lang. Gleicher Vor- und Nachname. Optisch identisch, aber: Die unterschiedliche Betonung macht es aus. Der junge chinesische Pianist gab sein äußerst erfolgreiches Debüt in der New Yorker Carnegie Hall, dessen Live-Aufnahme hier nun als Doppel-CD vorliegt.
Robert Schumanns "Abegg-Variationen" zu Beginn, als Aufwärmer sozusagen. Lang Lang ist vom ersten Ton an voll präsent, der liebliche, leise Einstieg gelingt ihm vorzüglich. Nie ganz aus sich herausgehend, verleiht er diesem Stück aber Farbenreichtum und Intensität. Haydns großartige "Sonate in C-Dur Hob. XVI:50" wird ebenso großartig interpretiert. Der Pianist schafft es, bei der vielschichtigen "Wanderer-Fantasie" von Franz Schubert die unzähligen Stimmungen herauszuschälen. Etwas süßlich, aber nie kitschig, die "Acht Erinnerungen in Aquarellfarben" (1978/79) des chinesischen Komponisten Tan Dun.
Ein Hauch von Schönheit das "Lento sostenuto" aus dem "Nocturne in Des-Dur" von Frédéric Chopin. Sprudelnd vor überschäumender Erfindungskraft Franz Listzts "Reminiscences du Don Juan de Mozart". Diese "Rückerinnerung" fordert dem Interpreten alles ab: Witz, Kraft, Virtuosität und viele hintersinnige Mozart-Zitate. Der junge Chinese taucht mit großem Genuss in dieses aufregende Abenteuer ein. Dann wieder eine Oase der Ruhe: Schumanns "Träumereien" werden unheimlich zerbrechlich und zart gedeutet.
Und wenn dann Lang Langs Vater auf die Bühne kommt, der eine zweisaitige chinesische Geige spielt, und zusammen mit seinem Sohn musiziert, ist das auf höchstem Niveau amüsant. Franz Listzts "Liebestraum" beschließt dieses kluge und abwechslungsreiche Programm. Lang Langs Musikalität, Lang Langs Technik, Lang Langs Präsenz, Lang Langs Spontaneität: alles ein endloses Tummelfeld an Möglichkeiten. --Rudolf Kamm

Produktbeschreibung


Lang Lang live at Carnegie Hall. 2 Klassik-CDs. AV Werke von Schumann, Haydn, Schubert, Tan Dun, Chopin, Liszt
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4 Kundenrezensionen:

..ein kind der schnelllebigen zeit...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
um es kurz zu machen:

lang lang ist ein brillanter techniker der irrsinnig schnell und sauber und fehlerlos spielen kann und dabei in mir nichts als langeweile verbreitet.

von vielen stücken, die er hier spielt, verfüge ich über - natürlich aus meiner subjektiven sicht betrachtet - bessere interpretationen anderer pianisten. fest steht, der junge chinese kann (und wird auch m.e. - weil bereits verheizt - nicht mehr können) einem horowitz, einem rubinstein, einem brendel, einem gulda und schon gar nicht einem glenn gould auch nur annähernd das wasser reichen. er verfügt nicht - wie horowitz oder gould - über die fähigkeit, die musik von innen heraus zum leuchten zu bringen, eine von genialität geschwängerte athmosphäre zu verbreiten, spannung durch persönliche intonation zu erzeugen - böse und vielleicht auch überspitzt ausgedrückt: man könnte ihn durch einen automaten ersetzen.

dies ist nun carnegie-hall, eine gute zusammenstellung, eine geniale nummer: horses (arrangiert von lang lang und seinem vater lang guo-ren, der auch die chinesische stehgeige in diesem duo bedient) - mein favorit auf dieser doppelCD, und es klingt bezeichnenderweise wie ein chinesisches traditional. für mich das einzige stück auf diesem album wo lang lang sein herz auf die tasten legt. wenn man ihm bei der arbeit zuschauen kann, fällt es ihm offenbar leichter zu begeistern, wie an der reaktion des publikums zu erkennen ist.

die tonqualität ist überdurchschnittlich, wenn es auch bessere aufnahmen aus der carnegie hall gibt (nur zb. die legendäre von belafonte aus dem jahr '58). sagen wir mal so: für eine DG geht es sehr gut.

einen stern gibt's für seine technik, einen zweiten für die flinke und fehlerfreie intonation und einen für "horses". mehr ist nicht....
um diesen preis trotz allem kein verhau!
Ein Rausch der Sinne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mag man auch hinsichtlich der Natürlichkeit seines Spiels geteilter Meinung sein, so stellt sich Einigkeit spätestens dann ein, wenn die technische Brillanz zur Sprache kommt, die Lang Lang hier an den Tag legt. Unbestritten auch die Leidenschaft, mit der dieser junge Künstler zu Werke geht; so spielt er sich in den Sätzen 3 und 4 von Schuberts "Wanderer-Fantasie" geradezu in einen Rausch. Wer jedoch glaubt, eine Steigerung sei nun nicht mehr möglich, wird in Liszts "Réminiscences du Don Juan de Mozart" zweifellos eines Besseren belehrt: Lang Lang spielt sich derart in Extase, dass auch der letzte Zuhörer sich - ohne zu wissen, wie ihm geschieht - inmitten eines der aufregendsten Abenteuer des Don Juan wähnt.
Lang Langweilig?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Langweilig wird es einem hierbei nicht, da ja doch recht sportlich gespielt wird. Aber ähnlich wie bei manch Volodos-Aufnahme mag dies zwar naive Gemüter erfreuen, aber die teuflische Komponente, wie man sie in Cziffras Spiel erfahren durfte, fehlt hier und man weiß nicht, was diese bare Zurschaustellung außergewöhnlicher Virtuosität, die mitunter an einen Pudel im Handstand auf dem Trapez erinnert, mit dem Gehalt der Musik zu tun haben soll. Wenn Carnegie-Hall-Concert, dann mit Pletnew oder Horowitz. Übrigens gab es vor Jahren im Zirkus eine Sensation: 10 Chinesen fuhren auf einem Fahrrad und spannten dann auch noch gleichzeitig einen Schirm auf.
Lang Lang ist ein Wunder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Lang Lang einmal im Fernsehen gesehen hat, der weiß um den Zauber, den dieser junge, sagenhafte Künstler ausstrahlt. Man fühlt die Töne regelrecht, möchte den Moment für immer festhalten.
Kaum einer lebt Musik so intensiv und hingebungsvoll wie er. Sein Name, übersetzt "Leuchten des Himmels", ist wahrhaftig. Er ist ein neuer Stern am Musikhimmel und wird noch viele, viele Menschen mit seiner einzigartigen musikalischen Emotionalität, gekoppelt mit perfekter Virtuosität, bezaubern.
Mit seinem Debüt in der Carnegie Hall 2003 erreicht er den (vorläufigen?) Höhepunkt seiner Karriere, 2004 erhält er den ECHO KLASSIK. Dass dieses Debüt live aufgezeichnet würde, ist für jeden Musikliebhaber ein wahrer Glücksfall.
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Produkt-Bild: Klaviersonaten (Ga) Vol.7

Klaviersonaten (Ga) Vol.7 von Andras Schiff

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 10,21

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Klaviersonaten (Ga) Vol.7

Tracks:

  • 1. Mit Lebhaftigkeit und durchaus mit Empfindung und Ausdruck
  • 2. Nicht zu geschwind und sehr singbar vorgetragen
  • 1. Etwas lebhaft und mit der innigsten Empfindung Allegretto ma non troppo (Original Version)
  • 2. Lebhaft, marschmäßig Vivace alla marcia (Original Version)
  • 3. Langsam und sehnsuchtsvoll Adagio ma non troppo, con affetto (Original Version)
  • 4. Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossen- heit Allegro (Original Version)
  • 1. Allegro
  • 2. Scherzo Assai vivace - Presto - Prestissimo - Tempo I
  • 3. Adagio sostenuto
  • 4. Largo - Allegro risoluto

Eine Kundenrezension:

Anschlags-Künstler
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Zyklus der Schiff-Aufnahmen des " neuen Testaments" neigt sich dem Ende zu.Hier finden sich op. 90,101 und 106.

Als erstes ist der Anschlag von Andras Schiff herauszuheben,unterstützt von der fabelhaften Technik von ecm.

Wie er zum Beispiel den zweiten Satz von op. 90 gestaltet, in einer Schlichtheit, die zu Herzen geht. Oder auch der Diskant im Eröffnungssatz von op. 101. Vom Feinsten. Soweit es um diesen Beethoven geht, bin ich mit dieser CD gänzlich einverstanden.

Mit dem "titanischen" Teil hingegen deutlich weniger. Er spielt mir die Hammerklaviersonate op. 106 einfach " zu klein". Die einleitenden Akkorde sehr durchsichtig, aber doch gar nicht mächtig. Der erratische Block dieser Groß-Sonate von Beethoven gerät dadurch aus dem Blick. Eine angemessene Interpretation dieses Werks stelle ich mir härter, grösser, verschreckender vor. Sicher hat Schiff lange an diesem Zyklus gefeilt, er macht dies ja auch in Interviews deutlich. Er spielt diese seine Interpretation sicher keinesfalls aus einer Spontaneität. Es ist sein Konzept.

Aber genau dies sagt mir weniger zu. Mit der Hammerklaviersonate verweist Beethoven weit in die Zukunft. Es ist eines der Werke, die seine Isolation von der Umwelt signalisieren. Der selbstreferentielle Komponist. Diesen Ansatz sehe ich bei Schiff nicht deutlich verwirklicht.

Wer hervorragenden Anschlag schätzt, ist mit Andras Schiff bestens bedient.
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Produkt-Bild: Memory

Memory von Lang Lang

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 8,00

Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Memory

Tracks:

Disk 1
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante cantabile
  • 3. Allegretto
  • 1. Allegro maestoso
  • 2. Scherzo Molto vivace
  • 3. Largo
  • 4. Finale Presto non tanto
  • 1. Von fremden Ländern und Menschen
  • 2. Kuriose Geschichte
  • 3. Hasche-Mann
  • 4. Bittendes Kind
  • 5. Glückes genug
  • 6. Wichtige Begebenheit
  • 7. Träumerei
  • 8. Am Kamin
  • 9. Ritter vom Steckenpferd
  • 10. Fast zu ernst
  • 11. Fürchtenmachen
  • 12. Kind im Einschlummern
  • 13. Der Dichter spricht
Disk 2
  • Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-moll S 244 (Arrangiert von Vladimir Horowitz)

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MEMORY
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Produkt-Bild: The Glenn Gould Edition: Bach - Goldberg Variations

The Glenn Gould Edition: Bach - Goldberg Variations von Glenn Gould

Audio CD von Sony Class (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1993
Zoom ± Produkt-Bild: The Glenn Gould Edition: Bach - Goldberg Variations

Tracks:

  • Aria
  • Variation 1 a 1 Clav.
  • Variation 2 a 1 Clav.
  • Variation 3 a 1 Clav. Canone all'Unisono
  • Variation 4 a 1 Clav.
  • Variation 5 a 1 ovvero 2 Clav.
  • Variation 6 a 1 Clav. Canone alla Seconda
  • Variation 7 a 1 ovvero 2 Clav.
  • Variation 8 a 2 Clav.
  • Variation 9 a 1 Clav. Canzone alla Terza
  • Variation 10 a 1 Clav. Fughetta
  • Variation 11 a 2 Clav.
  • Variation 12 Canone alla Quarta
  • Variation 13 a 2 Clav.
  • Variation 14 a 2 Clav.
  • Variation 15 a 1 Clav. Canone alla Quinta. Andante
  • Variation 16 a 1 Clav. Ouverture
  • Variation 17 a 2 Clav.
  • Variation 18 a 1 Clav. Canone alla Sesta
  • Variation 19 a 1 Clav.
  • Variation 20 a 2 Clav.
  • Variation 21 Canone alla Settima
  • Variation 22 a 1 Clav. Alla breve
  • Variation 23 a 2 Clav.
  • Variation 24 a 1 Clav. Canone all'Ottava
  • Variation 25 a 2 Clav.
  • Variation 26 a 2 Clav.
  • Variation 27 a 2 Clav. Canone alla Nona
  • Variation 28 a 2 Clav.
  • Variation 29 a 1 ovvero 2 Clav.
  • Variation 30 a 1 Clav. Quodlibet
  • Aria da capo

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GOLDBERG VARIATIONEN 1981
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5 Kundenrezensionen:

Das ist sie!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... und dürfte ich nur eine einzige Aufnahme klssischer Musik mitnehmen auf die vielzitierte einsame Insel - es wäre ohne langes Überlegen genau diese!!! Es gibt einige großartige Aufnahmen dieses Werkes (Perahia, Hewitt, Goulds Aufnahme von 1955), aber keine vermittelt mir die einzigartige Schönheit dieses musikalischen Mikro-Kosmoses so eindringlich und nachhaltig wie diese Aufnahme des kanadischen Exzentrikers - großartig!
Nicht von dieser Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich kann nur noch eines gesagt werden: Gott hat mit den Händen von Glenn Gould eine Musik eingespielt, die sich jeglichen Worten entzieht. Es gibt keine Begriffe, mit denen die Schönheit der Goldberg Variationen zu fassen wäre. Wer in seinem Leben jemals in die Verlegenheit kommen sollte, so etwas wie Vollkommenheit erläutern zu müssen, der soll einfach diese CD einlegen und schweigen.
Sehr schlechte Aufnahme
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die Qualität der Aufnahme ist unterirdisch. Da kauf ich doch lieber eine Billig-Version von irgendeinem unbekannten Interpreten, als mir das anzutun. Die Interpretation mag ja ganz nett sein, im Hintergrund ist jedoch Gemurmel und Gesumme zu hören, was nur mäßig herausgefiltert wurde. Man muss schon taub sein, das nicht zu hören. Sicherlich gibt es Leute, die diese Form von "Persönlichkeit" schätzen - ich finde das lästig.

Das Rauschen wurde mit einem sehr schlechten Filter "entfernt", was dazu führt, dass einzelne Töne rauschen, andere nicht. Dabei sollte das eine DDD-Aufnahme sein (also auch digital aufgenommen). Wenn das an der angeblichen 20Bit-Technik liegen sollte, schafft das vielleicht mein Player nicht?! Wenn das so ist, gehört zumindest ein Hinweis auf die CD, dass das mit herkömmlichen Playern nicht abgespielt werden kann, ohne dass man Ohrenkrebs bekommt. Ich würde mir das lieber im Laden vorher mal anhören, als hier die Katze im Sack zu kaufen.
Ach wäre da nur nicht dieses Gebrumme & Gewimmere!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Über die guten Eigenschaften von Goulds Spiel ist wohl schon alles gesagt worden.

Was den Genussfaktor von 5* auf 3* reduziert, ist jedoch dieses Mit-Gebrumme.

Stellen sie sich vor, sie sitzen im Konzert, und irgendein Hansel neben Ihnen fängt auf einmal an, beseelt mitzubrummen. Und zwar unregelmäßig und auch noch penetrant falsch. Sie könnten versuchen wollen, das auszublenden, aber je mehr Sie das versuchen, dessto bewusster und störender wird das für Sie.

Ich habe dieses Brumm-Business bei manchen (gottseidank wenigen) Interpreten (oder auch Dirigenten) nie verstanden. Es gibt offenbar keine Korrelation zwischen Musikalität, Empfindungstiefe und Brummen vs Nicht-Brummen.

Auf mich wirkt das einfach infantil, wenn die nur mäßige Menge von Endorphinen, die beim Musizieren ins Gehirn ausgeschüttet werden, bei manchen dazu führen, dass die Stimme nicht mehr unter Kontrolle zu halten ist.

Bach hätte sich sowas die Nase gerümpft und sich von solcher unprofessioneller Disziplinlosigkeit wohl angewidert abgewendet, was zu dessen Zeiten absolut undenkbar gewesen wäre. Und muss sagen, ich hätte Bach dabei sogar verstanden ;)

Wo Brummen hinpasst, als "legitime" (nicht störende) Manifestation einer Herstellung von Extasezuständen bei sich und Zuhörern in modernen Zeiten, ist der Jazz. In sofern ist Goulds Aufnahme eigentlich eine Jazz-Adaption von Bach, ohne dass Gould dazu eine Note ändern brauchte.

Eine gewisse Eignung von Bach für derartige Lesarten hat ja auch immer wieder "echte" Jazzer gereizt, da dieses Konzept tatsächlich bis zu einem gewissen Grade ganz gut gelingen kann.

So vermute ich auch die enorme Popularität von Gould bei "seinen Fans". Möglicherweise sind dies Hörer, die bereits Jazz-affin sind; oder zumindest eine Veranlagung in sich tragen, Jazz-affin werden zu können, und somit hier auf der Klassikschiene (quasi durch die Hintertür) eine Einstiegsdroge in eine eher für Jazz typische Musikwahrnehmung finden.

Soll mir recht sein, jedem wie's ihm gefällt!

Tipp: wer auf die gouldene Schiene setzen will, sollte dies gleich richtig tun, und die Salzburger 1959er Live-Aufnahme holen. Diese hat noch einen jugendlichen, ansteckenden Elan, gegenüber diese '81er-Aufnahme nur noch wie ein Aufguss der Gould-Masche wirkt. Die '59er ist zwar wie das '55er-Debut in Mono, darunter leidet das Werk aber nicht im geringsten; der Mono-Klang ist sehr gut (insbes. rauschfrei); das Publikum bleibt praktisch unhörbar; und vor allem sorgt die Mikrofonplazierung offenbar für eine willkommene Zurücknahme des Brummgewimmer-Gesangparts im Vergleich zu seinen Studioaufnahmen.
Eigentlich ist schon alles gesagt worden
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da die Goldberg-Variationen das Bekannteste von Glenn Gould sind,waren es auch die ersten Aufnahmen ,die ich von diesem Pianisten wahrgenommen habe.
Und was hat das bewirkt ?
Es hat mir mit Gewalt eine Tür aufgestossen zu einer Welt ,die es warscheinlich für den Rest meines Lebens zu erforschen gilt.
Ich versuche alles von Gould zu hören und zu lesen.
Aber immerwieder kehre ich zur 81er Aufnahme der Goldberg-Variationen zurück.
Die Ruhe und Weisheit die diese Aufnahmen verbreiten, dringen in ihrer Intensität in mein Innerstes.
Wie Gould es auch im Interview sagte, hier wurden diese Variationen
nicht als 30 Einzelstücke gepielt,sondern ein Zusammenhang klar herausgearbeitet.Ich kann jedem Menschen nur raten:Kaufen, und sooft es geht hören.Es gibt keine bessere Droge .
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Produkt-Bild: Hélène Grimaud The Piano Collection

Hélène Grimaud The Piano Collection von Helene Grimaud

Audio CD von Brilliant Classics (Foreign Media Group)
Preis bei Amazon: EUR 12,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Hélène Grimaud The Piano Collection

Tracks:

Disk 1
  • 1. Moderato
  • 2. Adagio sostenuto
  • 3. Allegro scherzando
  • 1. Allegramente
  • 2. Adagio assai
  • 3. Presto
Disk 2
  • 1. Allegro agitato
  • 2. Non allegro
  • 3. L'istesso tempo - Allegro molto
  • Nr. 1 f-moll
  • Nr. 2 C-Dur
  • Nr. 3 c-moll
  • Nr. 4 d-moll
  • Nr. 5 es-moll
  • Nr. 6 Es-Dur
  • Nr. 7 g-moll
  • Nr. 8 cis-moll
  • Prélude b-moll op. 32 Nr. 2
  • Prélude cis-moll op. 32 Nr. 12
Disk 3
  • Ballade Nr. 1 g-moll op. 23
  • Fantasia quasi sonata (Après une lecture de Dante)
  • 1. Introduzione: Un poco adagio - Allegro vivace
  • 2. Aria
  • 3. Scherzo e intermezzo: Allegrissimo
  • 4. Finale: Allegro un poco maestoso
Disk 4
  • 1. Äusserst bewegt
  • 2. Sehr innig und nicht zu rasch
  • 3. Sehr aufgeregt
  • 4. Sehr langsam
  • 5. Sehr lebhaft
  • 6. Sehr langsam
  • 7. Sehr rasch
  • 8. Schnell und spielend
  • 1. Allegro non troppo, ma energico
  • 2. Andante con espressione
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Finale: Introduzione - Allegro non troppo e rubato
Disk 5
  • 1. Allegro maestoso
  • 2. Andante espressivo
  • 3. Scherzo: Allegro energico
  • 4. Intermezzo: Andante molto
  • 5. Finale: Allegro moderato ma rubato
  • 1. Intermezzo a-moll
  • 2. Intermezzo A-Dur
  • 3. Ballade g-moll
  • 4. Intermezzo f-moll
  • 5. Romanze F-Dur
  • 6. Intermezzo es-moll

5 Kundenrezensionen:

jugendlich und schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die frühen Aufnahmen von Helene Grimaud sind in dieser Box gesammelt. Es ist eine hervorragende Zusammenstellung. Die Vielseitigkeit ist bei Helene Grimaud zu bewundern. Die frühen Aufnahmen zeigen ihr Talent und es ist der Grundstock, den sie in ihrer Laufbahn immer wieder spielen wird. Brahms, Rachmaninoff und Schumann sind ein beliebtes Spielfeld für sie. Man erkennt die Leichtigkeit, Kraft und Intensität, die sie in den späteren Jahren zur Perfektion ausarbeitet. Es stellt die Verbindung zu ihrer Biographie Wolfssonate" her. Dort beschreibt sie die ersten Jahre als junge Pianistin und ihre Aufnahmen.
Frühe Dokumente einer großen Pianistin
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Grimaud kennen lernen möchte, ist mit dieser Box bestens bedient, zumal zu dem Preis. Immerhin ist hier auch ihre erste Aufnahme überhaupt dokumentiert. Die Interpretation mag zwar noch keinen Weltmaßstab haben, aber ist durchaus erstaunlich für die Leistung einer 15jährigen. - Die Aufnahme wurde mit dem Grand Prix du Disques gewürdigt. Außer beachtlichen Interpretationen von Solo-Werken (Brahms, Rachmaninoff, Schumann, Liszt), sind zwei Klavierkonzerte enthalten: Rachmaninoffs 2. Konzert in wohltuend sachlicher Darstellung. Zudem das G-dur-Konzert von Ravel, das man zwar besser kennt (Argerich), aber auf sehr hohem Niveau präsentiert wird.
Kurzum: diese Box ist die Investition allemal wert.
Vielleicht ist die Beschäftigung auch Anregung, sich mit dem Menschen Grimaud zu befassen. Als Empfehlung: ihr Buch «Wolfssonate».
Hélène Grimaud The Piano Collection [Box set].
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
das sollen die Aufnahmen einer 15-jährigen sein? Unmöglich! Solche Kraft! Aber, Aufnahme: 28/30. Nov. 1988 für die Brahms fis-moll-Sonate. Es läßt sich leicht nachrechnen, daß sie da zwar nicht 15, aber erst 17 Jahre alt war. Der letzte Satz! Dieses ungebändigte, mitreisende Ausleben. Dieses Finale des 4. Satzes verhindert fast, zu den anderen 3 CD's vorzustoßen, da er wieder und wieder gehört werden muß.
Lohnt sich alleine wegen Schumanns Kreisleriana
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nicht alle dieser Aufnahmen sind interpretatorisch interessant. Sicher: Man hat es mit einer faszinierend begabten Musikerin zu tun, aber was dann fasziniert, ist oft eher das MAnuelle. TRotzdem gibt es einige Stücke, die den KAuf dieser Zusammenstellung lohnen: Die Dantesonate von Liszt ist souverän interpretiert, grandios auch Schumanns Klaviersonate. Was aber diese Box so wertvoll macht, ist Schumanns Kreisleriana. Von all den Interpretationen, die ich zur Kreisleriana gehört habe, scheint diese hier mir die zu sein, die am ehesten schumannesk ist. In den Prestopassagen pulsiert ein Feuer, das zum Beispiel ein Vladimir Horowitz meines Erachtens nicht hat mitspielen können.
So und So
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich höre Grimaud schon seit paar Monaten. Als erstes habe ich ihre Einspielung von Chopin's traumhaften 1.Ballade g-moll gehört und war ziemlich enttäuscht. Ich war mit Richters,Zimermans und Gavrilovs Interpretationen recht verwöhnt. Die Ballade, die auch in dieser Box vorhanden ist, spielt die temperamentvolle Wolfsfanatikerin an manchen Stellen mit einem ziemlich direkten und sogar hässlichen Klang ( die Oktavenpassagen in der rechten Hand)...und viele Stellen gestaltet sie ziemlich geschmacklos. So viel zu Chopin..Aber Grimaud kann hinreissen und fesseln.Vor allem wenn in ihr ein verträumtes,ungezähmtes Mädchen erwacht und Brahms spielt. Ich glaube ,Brahms würde sie mögen!!
Auch Schumann kann sie recht gefühlvoll spielen.

Im Großen und Ganzen ist Grimaud eine interessante Pianistin, aber wirklich nicht im Horowitz-Argerich Kalliber.

Es loht sich auf jeden Fall diese Cd zu kaufen, nicht zuletzt wegen des niedrigen Preises.
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