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Edition Klavier Kaiser von VariousAudio CD von Süddeutsche Zeitung - KlassikPreis bei Amazon: EUR 39,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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5 Kundenrezensionen:Supper 5 von 5 PunktenDie Edition Klavier von Kaiser ist einfach ein muss. Man schlult das Ohr und lernt eine Menge über die Klavierkünstler. Das Preisleistungsverhältnis unschlagbar. Gulda ist Nummer 15! 5 von 5 PunktenDie Bonus-CD "exklusiv für Abonnenten" ist Gulda gewidmet. Somit fehlt also auch dieser kontroverse Pianist nicht wirklich in Kaisers Kanon, der ein absolutes Muss für jeden Musikfreund ist. nur teilweise lohnenswert 3 von 5 PunktenDie Veröffentlichung großer Editionen führen immer zu kontroversen Diskussionen, insbesondere dann, wenn diese einen Objektivitäts- bzw. Vollständigkeitanspruch suggerieren (man denke nur an die Edition "The great pianists of the 20th century"). Mit dem Klavier Kaiser ist das etwas anderes. Hier ist von vornherein klar, dass es sich um eine rein subjektive Auswahl handelt. Was bringt das Ganze also für eine potentiellen Kunden? Insgesamt eine im wesentlichen aus historisch zu nennenden Aufnahmen bestehende Sammlung von berühmten Werken der Klavierliteratur,interpretiert von einigen der berühmtesten Pianistengrößen. Man findet Großartiges wie z.B. Schabels und Solomons Beethovensonaten, Fischer's Schubert und Bach, sowie auch etwas originell Abwegiges wie Horowitz Interpretation der "Bilder einer Ausstellung". Bei der Auswahl einiger Scheiben wie bei Gould (it. Konzert), Argerich (Rachmaninoff), Rubinstein (Brahms)oder Pollini(Diabelli-Variationen) fragt man sich allerdings schon verwundert, ob das denn ersthaft wie angekündigt deren zu deren größte Aufnahmen gehören soll. Ich kann mir jedenfalls andersherum kaum vorstellen, daß jemand bei der Nennung eines der Werke auf den entsprechenden Interpreten kommt. Fazit: Die Edition bietet weder einen breiten Querschnitt der Klavierliteratur noch eine breite Auswahl an Pianisten an. Sie enthält immerhin einige hervorragende historische Aufnahmen. Ob dies den Kauf einer Sammlung von 14 CD's rechtfertigt, bezweifele ich eher, immerhin ist der Preis o.k. Wunderbare Klavier-Aufnahmen mit Erklärung 5 von 5 PunktenDie definitiv schönste Sammlung der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. Perfekt ausgewählt und verständlich kommentiert von Prof. Kaiser. Bemerkeswert: selbst historische Aufnahmen von Pianisten wie Horowitz, Rubinstein, Glenn Gould etc. klingen durch eine neue Abmischung glasklar. Kurz und gut: diese Box ist eine perfektes Geschenk für alle Klassik-Liebhaber oder Menschen, die es durch diese Aufnahmen garantiert werden. Gemischte Gefühle 3 von 5 PunktenDa wird eine Klassik- Box vermarktet, wie ich es noch nie auf dem Klassikmarkt erlebt habe. Das schraubt die Erwartungen hoch. Mit Joachim Kaiser ist der deutsche Klavierpapst am Werke, wer könnte sonst so gediegen über Musik sprechen und schreiben? Die Informationen über das Leben und die Kunst der Pianisten sind interessant. Aber: Auswahl und Aufnahmen sind anfechtbar. Natürlich jeder hat seinen Lieblingspianisten, aber welcher Klavierkenner würde bei Schubert B-Dur zu Schnabel greifen oder bei Brahms d-moll zu Rubinstein ( das mitspielende Orchester kann ich nicht erkennen), wer bei den Händelvariationen zu Kempff ? Es finden sich jede Menge Aufnahmen in dieser Box, die man nicht zu den Referenzaufnahmen der Werke rechnen kann ( da wird die Anthologie, die vor Jahren als Gemeinschaftsedition von DG und Philips auf den Markt kam, aber viel ergiebiger).Überwiegend sind es ältere Aufnahmen ( wahrscheinlich wegen der Lizenzen ?!) Technisch sind auch nicht alle Aufnahmen akzeptabel. So sind die Schnabel-Aufnahmen einigermaßen verrauscht, während diejenigen von Lipatti gut bearbeitet sind ( es geht also). Wer Kaiser schätzt, wird richtigerweise zu dieser Kassette greifen, wer an großartigem Klavierspiel interessiert ist, wird sich weiter umsehen. Gemischte Gefühle. |
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Klaviersonaten Nrn.1-10 von Anatol UgorskiAudio CD von Cavi-Music (ALIVE)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 19,45 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
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Eine Kundenrezension:Referenzaufnahme 5 von 5 PunktenNeben den Einspielungen durch Michael Ponti, Hakon Austbø, Vladimir Ashkenazy, und, in Teilen, Vladimir Horowitz, ist dies meine fünfte Aufnahme der Klaviersonaten A. Scriabins. Gekauft mit der Erwartungshaltung mal hören, was da so kommt..., bin ich mittlerweile so begeistert, daß es mir erscheint, als kennte ich diese Aufnahme schon jahrzehntelang. Nichts gegen die Einspielungen durch die o. g. Konkurrenz, aber für mich lotet erst Ugorski die Tiefen der Musik wirklich bis zum Grund aus. In den Klangfarben nie grell, sondern, immer dem auch in den freundlich-lyrischen Abschnitten melancholisch anmutenden Gestus Scriabins folgend, schwingt sich Ugorski nie zu effektvollen Tastenzaubereien auf (selbstverständlich meistert alle Unspielbarkeiten mit bravouröser Unprätentiosität), sondern versteht es Stimmungen aufzubauen, Mittelstimmen durchhörbar zu machen kurz, Klanggemälde mit zartesten Pinselstrichen zu entwerfen, daß einem vor lauter Schönheit schier der Atem stockt. Auf der anderen Seite versteht er es, die dämonischen Seiten der Musik so bedrohlich klingen zu lassen, man in den knapp 160 Spielzeit der beiden CDs eine musikalische Reise hinter sich hat, die einen in einem Wechselbad der Gefühle mehr durchrüttelt, als jedes Kinoereignis dies bewerkstelligen würde. Dabei ist Ugorski hier in aller Bescheidenheit tiefster und ehrfürchtigster Diener der Musik, der sich nie in den Vordergrund spielt und beweist gerade dadurch sein außerordentliches Genie. Die Klangqualität der Aufnahme trägt ein übriges dazu bei, sie hält eine ausgezeichnete Mischung aus Klarheit und Räumlichkeit. Nichts verschwimmt, aber es klingt auch nicht wie auf dem Seziertisch. 10 Sterne wären angebracht. |
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Duo - Schubert (Späte Klaviersonaten) von Alfred BrendelAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 7,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1994 |
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3 Kundenrezensionen:Fantastische Musik in herausragender Einspielung 5 von 5 PunktenFranz Schuberts Klaviermusik ist unvergleichlich. Sie kann weder mit den Vorgängern Mozart und Beethoven, noch mit den Nachfolgern Schumann und Brahms verglichen werden. Er verzichtet in seinen Klavierwerken weitestgehend auf Dynamik und Fortschritt, sondern entwickelt ein lyrisches, warmes Themengeflecht, das er verschiedentlich verarbeitet. Und spätestens mit seinen drei letzten Klaviersonaten liefert er seine gewichtigsten Beiträge zu einer musikalischen Gattung, die nach ihm nur noch wenig Beachtung finden wird. Tatsächlich ist es ein Glücksfall, dass der Komponist seine letzten drei Sonaten auch vollendete, denn viele frühere Werke ließ er Fragment bleiben. Freilich können diese drei Sonaten nicht mit den sechs letzten hochtrabenden, philosophischen Beethoven Sonaten verglichen werden, denn sie verfolgen - wie gesagt - einen völlig anderen ästhetischen Ansatz. Die Sonate D 958 in c moll ist ein trauriges Werk voller Tiefe. Die Motive des ersten Satzes schäumen über vor Pathos. Aber es ist vor allem der zweite Satz, dieses wundervolle Adagio, das zu Schuberts besten langsamen Sätzen zählt. Der Tonfall ist hier heilsam und versöhnlich. Ein althergebrachtes Menuett beschreibt den bitteren dritten Satz. Es ist eines von Schuberts besten Charakterstücken. Im Finale schließt sich der Kreis. Das Werk wirkt müde und vergeht zum Schluss beinahe. Der Kopfsatz von D 959 in A Dur wirkt im Vergleich zu vielen anderen Spätwerken des Wiener Tonsetzers ausgelassen und leichtgewichtig, aber spätestens im wundervollen Andantino herrscht wieder Schicksalsschwere vor. Ein leichtfüßiges Scherzo macht Platz für das bezaubernde Rondo, das an Lyrik und Poesie wohl kaum zu überbieten ist. Es handelt sich bei dieser Sonate wirklich um einen von Schuberts unproblematischsten Schwanengesängen. Seine beste und hehrste Klaviersonate schrieb Schubert mit D 960 in B Dur. Der erste Satz ist ein Meisterstück an leidenschaftlicher Lyrik. Erstaunlich ist, wie viele Nebenthemen der Komponist entwickelt, die er schließlich zu einem herrlich farbenprächtigen, fast strahlenden Teppich verwebt. Der zweite Satz dagegen ist schlicht, düster und durchweg leise. Sein beinahe gruselig aufbegehrender Mittelteil offenbart enorme Tiefen. Sicher ist das Scherzo dagegen banal, aber das Finale knüpft wieder an die Ausdruckswelten der ersten beiden Sätze an. Als Zugabe gibt's die letzten drei Impromptus des Komponisten D 946. Die ersten beiden in es moll beziehungsweise Es Dur sind in ihrer Formanlage ähnlich: Die Hauptmotivik, die stets tief empfunden und mitreißend ist, wird durch einen langsameren, andächtigen Mittelteil unterbrochen. Das dritte Impromptu in C Dur ist viel kürzer und schneller zu durchschauen, dafür aber auch nicht derart packend. Das Urgestein Alfred Brendel ist einer der wenigen Interpreten klassischer Musik, deren Aufnahmen man getrost kaufen kann, ohne irgendwann enttäuscht zu werden. Aber bei seiner Schubert Einspielung handelt es sich um einen ganz besonderen Schatz: Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber mit seinem zarten Anschlag und seiner feinen Lyrik übertrifft Brendel sogar Wilhelm Kempff. Brendel lässt sich insbesondere in den langsamen Sätzen viel Zeit und akzentuiert die schnelleren nuancen- und farbenreich. Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet. Fazit: Ein zeitloses Tondokument, das die Schubert Sonaten wohl endgültig vom Odel des Naiven und Larmoyanten befreien dürfte. Delikat und kraftvoll, Brendel in Bestform 5 von 5 PunktenDiese Doppel-CD enthält die drei letzten Klaviersonaten von Schubert in einer hervorragenden Interpretation von Alfred Brendel. Die Aufnahmen sind schon etwas älter, sie stammen aus den frühen 70er-Jahren (die Klangqualität ist dennoch erstaunlich gut!). Die Frische des Spiels, die Alfred Brendel eigen ist, kommt hier voll zur Geltung und macht aus Schuberts Musik so etwas wie ein feines Dessert mit subtil-raffinierten Geschmacksnoten, die einem erst hinterher so richtig klar werden. Irgendwer hat mal gesagt, Beethoven habe in manchen seiner Werke den Himmel erreicht, Mozart aber, der komme von dort. Schubert ist auch einer, der von dort kommt. Das wird einem spätestens bei Brendels Interpretation klar. "Himmlisch" ist vielleicht ein zu kitschiges Wort, aber Brendel entlockt manchen Passagen etwas, was man so nennen könnte. Ich denke dabei vor allem an den 4. Satz der c-Moll-Sonate und an den 3. Satz der B-Dur-Sonate. Der c-Moll-Satz aus D. 958 enthält abendberaubende Harmonieverbindungen (T. 113ff., aber besonders T. 145-177), und Brendel spielt sie so, daß man eine Gänsehaut kriegt. Und das "Allegro vivace con delicatezza" aus D. 960 klingt in der Tat unter Brendels Fingern höchst delikat, womit der Kreis zu obigem Dessert-Vergleich geschlossen ist. Dies als ein Beispiel. Aber um nicht zu einseitig zu sein: Natürlich wandelt Schubert auch auf Beethovens Spuren und erreicht dabei ebenfalls Höhen, in denen die Luft dünn wird. Und auch diese kraftvolle Seite vermag Brendel sehr gut auszudrücken. Er verbindet die dynamisch-pointierte mit der schwelgerisch-delikaten Seite von Schuberts Musik in einer Weise, daß es eine echte Bereicherung ist. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, daß es ein paar kleine Pedal-Ungenauigkeiten gibt. Aber das wiegt nicht schwer. Übrigens: in einer späteren Aufnahme der c-Moll-Sonate aus dem Jahr 1987 spielt Brendel nicht mehr ganz so delikat, zumindest im 4. Satz. Daher ist mir die frühere Aufnahme lieber. Plädoyer für Schuberts Sonaten 5 von 5 PunktenBedeutende Pianisten der Zwischenkriegsära waren es, die sich zu Pionieren und beredten Anwälten für Schuberts Klaviersonaten aufschwangen. Ich denke da in besonderer Weise an Artur Schnabel und Eduard Erdmann. Sie setzten sich für die Sonaten und Impromptus des Wiener Komponisten zu einer Zeit ein, als er und seine Musik noch mit Operetten und Filmen à la "Das Dreimäderlhaus" in gräßlicher Art und Weise verniedlicht und sentimentalisiert wurden. Alfred Brendel (*1931) hat nach dem Zweiten Weltkrieg diese Tradition fortgesetzt und sich in seiner langen Karriere immer wieder mit großem Nachdruck für das pianistische Schaffen Franz Schuberts eingesetzt. Die hier preiswert wieder aufgelegten letzten drei Sonaten (D. 958 bis D. 960) und die späten Klavierstücke D. 946 stehen bis heute im Zentrum von Brendels Einsatz für Schubert und sein Werk. Sein Wirken und das seiner berühmten Vorgänger Schnabel und Erdmann hatte Folgen, die man als interpretationsgeschichtlich bezeichnen kann. Die bis in die neueste Zeit unterschätzten, ja gering geachteten Sonaten des Wieners gelten heute in allen ernstzunehmenden musikalischen Kreisen als höchste Kunst und werden auch von praktisch allen bedeutenden Klavierspielern öffentlich aufgeführt und auch eingespielt. Alfred Brendel dient Schuberts Musik mit Inbrunst und Eindringlichkeit, und so sind die hier veröffentlichten Werke aus den Jahren 1971 bis 1974 allesamt höchst empfehlenswert. Nicht nachvollziehbar ist allerdings, daß der Künstler in der letzten Sonate D. 960 die Wiederholung der Exposition ausläßt, wodurch dem Hörer nicht nur neun großartige Takte verlorengehen, sondern das ganze Werk in seinen Proportionen beeinträchtigt wird. Aber Irrtümer der Großen, so lehrt uns nicht nur die Musikgeschichte, pflegen bekanntlich oft auch große Irrtümer zu sein. Ansonsten kann man der 2 CD-Box nur Bestnoten ausstellen. Neben den drei großen Sonaten erfahren auch die Klavierstücke (Impromptus) D. 946 wunderbar gereifte, nachdenkliche Auslegungen. Wer Schuberts letzte Sonate mit den grandiosen Überleitungstakten und der damit verbundenen Wiederholung der Exposition in herausragenden Darbietungen erleben möchte, dem sei (als Ergänzung zur vorliegenden Edition) zu den Aufnahmen von Svjatoslav Richter (Eurodisc), Wilhelm Kempff (DGG) oder Rudolf Serkin (Sony) geraten. Die hier besprochenen Einspielungen wurden von PHILIPS sorgfältig digital neu überspielt und klingen in dieser Fassung wohltönend und rauscharm. Der Klavierklang ist natürlich und ganz unverzerrt. Eine gute Textbeilage in vier Sprachen mit einem lesenwerten deutschen Essay von Thomas Kahlcke rundet die Ausgabe ab. |
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Masters - Mozart (Klaviersonaten) von Vladimir HorowitzAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,59 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1994 |
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ProduktbeschreibungKlaviersonaten KV 281, 330, 333. Klassik-CD. AV 2 Kundenrezensionen:Für die Insel !!! 5 von 5 PunktenSicherlich hat mein Vorrezensent recht, wenn man eine historisch genaue Interpretation von Mozarts Klaviersonaten sucht, dann ist man hier fehl am Platze. Dann sind andere Interpretationen, wie z.B. Bilson auf dem Hammerklavier, die bessere Wahl. ABER für mich gehört diese Aufnahme mit auf die Insel, weil ich nie einen leichteren und fröhlicheren Mozart gehört habe. Ich halte ihn nicht für sentimental und verkitscht, das würde dem Pianisten Horowitz auch überhaupt nicht gerecht werden. Ich habe diese CD vielen Freunden, die bisher keinen oder nur wenig Zugang zu klassischer Musik hatten, ausgeliehen und nur positives Feedback erhalten. Wenn ich schlechter Laune oder deprimiert bin, dann baut mich diese Interpretation immer wieder auf. Künstlerisch und technisch gehört Horowitz Klavierspiel auf dieser CD zum Besten, dass ich kenne, nur seine Kreisleriana von Schumann halte ich für besser. Deswegen aus meiner Sicht wunderschön und 5 Sterne !! Sentimental 1 von 5 PunktenIch habe den Fehler begangen, mir über diese Aufnahme einen ersten Zugang zum Klavierwerk Mozarts verschaffen zu wollen. Diese Aufnahme hat mich einen vollkommen "falschen" Mozart hören lassen, der mich auch wenig begeistern konnte. Was Horowitz hier spielt, ist sentimentaler und verkitschter Mozart, genau so, wie er nicht sein sollte. Was haben Lipattis und auch Goulds Mozart, der ja unsentimentaler kaum sein könnte, der Horowitzschen Sichtweise voraus! Horowitz verfehlt alleine den Anschlag; Mozart wird zu einem süßlichen Kaffeehauskomponisten, der er, wie ich jetzt, nach Hören anderer Mozartinterpretationen, einzuräumen bereit bin, nicht ist. NIchtsdestotrotz bleibt Horowitz ein großer Pianist bei Chopin, Rachmaninov und vor allem Scriabin. |
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The Legendary 1965 Recording (Werke von Chopin) von Martha ArgerichAudio CD von Other (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,77 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1999 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWie kann es passieren, daß eine Aufnahme von einer der derzeit fraglos unvergleichlichsten Pianistinnen, die wenige Monate nach ihrem Triumph beim 1965er Internationalen Warschauer Chopin Wettbewerb einen Teil ihres Lieblingsrepertoires darbietet, jahrzehntelang in den Lagerhallen vor sich hin dämmern konnte, ehe sie offiziell auf den Markt gebracht wurde? Es ist wohl den Exklusivrechten rivalisierender Plattenfirmen und rechtlichen Restriktionen anzukreiden, aus denen nicht einmal Wotan persönlich sich mit Lokis Hilfe hätte befreien können. Zum Glück ist diese verspätete EMI-Veröffentlichung -- aufgenommen in wenigen Sitzungen in den Abbey Road Studios -- endlich erhältlich. Sie ist eine bedeutende Ergänzung zu Argerichs anderen Chopin-Platten. Angesichts Argerichs glühender Intensität bei der Auseinandersetzung mit dem Komponisten ist leicht zu begreifen, was die Jury in Warschau kurz zuvor so begeistert hatte. Die argentinische Pianistin begreift die "Dritte Sonate" als riesige, stimmgewaltige, weitreichende Aussage, die sowohl schmelzende Kraft als auch Momente beinahe unerträglich intimer Lyrik umfaßt (Hören Sie sich ihre Gesten der Erläuterung beim Largo genau an!). Mit typisch ungezwungener Spontanität schlägt Argerich die schmetternden Akkorde an, die das Finale einleiten (das in einem Rutsch aufgenommen wurde); ihr Sinn für fließende Bewegung im "Nocturne Nr. 4" ist ein perfektes Netz für die Illusion der Improvisation, die bei Chopin so sehr im Mittelpunkt steht. Sie bestimmt die Logik -- sowohl emotional als auch musikalisch -- bei den übermütigen Wendungen des Komponisten im "Scherzo Nr. 3" und drechselt aus drei der Mazurkas perfekt ziselierte Charakterstücke. Die bloße Kraft von Argerichs Persönlichkeit mag jenen, die an einen zahmeren Chopin gewöhnt sind, überwältigend erscheinen -- hören Sie sich einmal an, wie sie in die "Polonaise in a-Moll" eintaucht --, aber es ist immer mühevoll, alte Klischees zu entstauben und den expressiven Reichtum der Musik zu enthüllen. Für jene, die Argerichs Kunstfertigkeit bereits kennen, ist diese Platte unerläßlich; wer diese beneidenswerte Entdeckung erst noch machen muß, findet hier (und in der Argerich Anthologie aus der Philips' Great Pianists Serie) einen großartigen Startpunkt. --Thomas May Eine Kundenrezension:Exzellentes Chopin-Recital, Repertoirewert jedoch fraglich 4 von 5 PunktenNach über 30 Jahren Wartezeit (aus rechtlichen Gründen) wird hier nun die erste Chopin-CD Martha Argerichs präsentiert, die sie unmittelbar nach dem Gewinn des Warschauer Chopin-Wettbewerbs 1965 aufnahm. Bis auf das Nocturne op. 15 Nr. 1 sind alle Aufnahmen schon bei der Deutschen Grammophon erhältlich, so daß sich naturgegeben die Frage nach dem Sinn dieser Veröffentlichung bzw. deren Kaufs stellt. Zunächst einmal ist es sicher interessant, den interpretatorischen Werdegang dieser Ausnahmekünstlerin nachvollziehen zu können, da die DG-Aufnahmen aus späteren Jahren stammen. Diese sind technisch sowie klanglich perfekter und lassen die Persönlichkeit der Künstlerin noch mehr zu Tage treten. Ihr eruptiver, instinktiv-virtuoser Stil paßt dabei zum Scherzo und der Polonaise, wirkt aber bei der h-moll-Sonate etwas überhastet. Daher ziehe ich bei letzterer die EMI-Version vor, wo sich die Argerich noch etwas mehr zurückhält. Sowohl bei den Mazurkas als auch bei dem Nocturne entlockt sie den Stücken vielfache Klangfarben, vor allem die Mazurkas als polnische Charakterstücke sind exzellent herausgearbeitet. Ein weiterer Reiz der CD stellen natürlich auch die äußeren Umstände dar, denn die Pianistin befindet sich zu dieser Zeit noch im emotionalen Umfeld ihres Wettbewerb-Triumphs, was sich auch dem Zuhörer mitteilt. - Als Resümee kann man die vorliegende CD sicherlich als eine exzellente Chopin-Interpretation qualifizieren, die die Ausnahmestellung der Pianistin bezüglich dieses Komponisten unterstreicht. Für diejenigen, die schon ihre DG-Aufnahmen besitzen, stellt sie jedoch nicht eine unumgängliche Anschaffung dar. - Die Klangqualität ist gut. |
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Bach: the Well-Tempered Clavier Book I,Bwv 846-8 von Glenn GouldAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 6,68 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1993 |
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ProduktbeschreibungBACH THE WELL-TEMPERED CLAVI 5 Kundenrezensionen:CD- Wohltemperiertes Klavier 5 von 5 PunktenDie Musik-CD habe ich schnell, und gut verpackt zugesendet bekommen, genau so, wie man das erwarten darf. Was den Inhalt der CD betrifft, wußte ich ja genau, was mich erwartet, deshalb wollte ich auch genau diese CD besitzen. Wenn Glenn Gould Bach interpretiert, genauer gesagt das Wohltemperierte Klavier Teil I, ist man fast sprachlos. So unglaublich schön, und zugleich perfekt bis ins kleinste Detail, vermochte das nur Glenn Gould zu spielen. Schade, daß dieser außergewöhnliche Pianist so früh sterben mußte. gewöhnungsbedürftig 4 von 5 PunktenNach den Goldbergvariationen habe ich mit hohen Erwartungen das WTK 1 gekauft: Leider klingt das Klavier hier sehr eigentümlich und ist mit einem modernen Konzertflügel nicht zu vergleichen (leichte Verzerrungen und leichtes Rauschen der Analogaufnahme). Gould spielt absolut souverän. Mir scheint, die Sorgfalt und der Tiefgang mit denen Gould die Stücke interpretiert, ist umso größer, je langsamer er seine Tempi wählte. Gould konzentriert sich für meine Begriffe zu sehr auf den einzelnen Ton, was absolute Klarheit im Kontrapunkt bringt, aber große Linien eher in den Hintergrund rückt. Fazit: empfehlenswerte Aufnahme für Gould-Fans "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenZwischen Spleen und Genialität - Glenn Goulds Wohltemperiertes Klavier Teil I von J.S.Bach Von den einen hochgelobt, von anderen verschmäht - an kanadischen Klaviervirtuosen Glenn Gould scheiden sich die Geister. Unabhängig von dieser ewigen Kontroverse ist seine als ?romantisch" verunglimpfte Einspielung des Wohltemperierten Klaviers Teil I von Johann Sebastian Bach meiner Ansicht nach ein wirklicher Gewinn gegenüber den unzähligen historisch-trocken Aufnahmen. Dem oft geäußerten Vorwurf, Gould hätte wichtige Phrasen einfach "weggespielt", kann ich nicht zustimmen. Die Genauigkeit mit der er die Fugenthemen herausarbeitet, seine Bravour im raschen Spiel der rasanten Passagen und die verharrende Innigkeit, die er den ruhigen Stücken zukommen lässt, all dies komprimiert sich zu einem wahrhaft runden Hörerlebnis. Diesem Eindruck konnte ich mich auch nach vielfachem Hören nicht entziehen. Die rücksichtslose und heutzutage immer noch ungewöhnliche Phrasierung, z.B. im ersten Präludium, lässt aufhorchen. Die anfängliche Irritation weicht kurze Zeit später gespannter Aufmerksamkeit und die spleenige Genialität, die Leichtigkeit, mit der Gould den Zuhörer fast motiviert, einfach durchs Zimmer zu tanzen. Entfernte Ähnlichkeiten gibt es mit der legendären Gulda-Aufnahme, die jedoch, wie ich finde, an Goulds nicht heranreicht. Während Guldas Grundstimmung mir arg gedrückt ist, sich meiner Ansicht nach noch zu ängstlich an heutige Erwartungshaltungen anpasst, ist Goulds Ansatz nicht die Begeisterung der Masse. Er sieht sich vielmehr als experimentierfreudiger Interpretationsjongleur, der über mehrere Jahre (1962, 1963 und 1965) in mehreren Takes, das gesamte Werk Stück für Stück vollständig einspielte und sich dabei nicht scheute, alte Interpretationen gegen neue auszutauschen. Komisch mutet es bisweilen an, wenn man - vor allem bei leiseren Stücken - im Hintergrund Gould die Melodie mitsummen hört. Da ist man im Nachhinein erleichtert, das er sich dem Flügel und nicht der Oper verschrieben hat. Den Hörgenuss verleidet diese Ausgelassenheit keineswegs, macht dagegen deutlich, wie sehr man an die moderne Digitaltechnik gewöhnt ist, die jegliche Nebengeräusche rücksichtslos aus dem Klangteppich tilgt. Gehören diese unerwünschten Laute in gewissen Grenzen nicht ebenso zur Musik? Zur eigenen Horizonterweiterung sollte Goulds Version des WTK, trotz aller berechtigter Bewunderung, nicht die einzige Aufnahme dieses Bach-Werks im heimischen CD-Schrank bleiben. Um die Höhe dieses ?Olymps" schätzen zu lernen, sollte man gelegentlich manchmal ins ?Tal" hinabsteigen und anderen Aufnahmen dieses "opus summum" lauschen, die den traditionellen Hörgewohnheiten eher entsprechen. Als Empfehlung sei hier die Aufnahme mit Angela Hewitt genannt. In seiner üppigen 2-CD-Box nimmt Goulds WTK I im Regal zudem den ihm gebührenden Platz ein. Dank Sony Classical? ist Gould in voller Bandbreite inklusive noch niemals veröffentlichter Aufnahmen wieder im Handel erhältlich. Für die Qualität der Aufnahmen sorgte das Super Bit Mapping Verfahren?, wodurch die angestaubten Klänge im neuen Glanz erklingen können. Wer im Besitz mehrerer CDs dieser Gould-Komplett-Edition ist, darf sich über eine hübsche Sammlung kleiner Porträts des Pianisten freuen, die den Tastenkönig ?at work" zeigen. Für mich immer ein Gewinn, denn wenn Künstler ein Gesicht bekommen, fällt es leichter, sich mit der Musik zu identifizieren - ein wichtiges Ziel einer Aufnahme. Als zusätzliches Plus bietet die Ausstattung ein informatives Beiheft, das interessante Hintergründe liefert, beim vollständigen ?Eintauchen" hilft. Fazit: Absolut empfehlenswert! Ein Weltwunder 5 von 5 PunktenSprachlos steht man vor Goulds polyphoner Begabung. Er ist ganz sicher nicht der einzige Pianist, der über die wunderbare und ganz und gar nicht selbstverständliche Gabe verfügt, mehrere Stimmen gleichzeitig autonom zu hören bzw. innerlich nachzusingen. Aber Gould erscheint mir als der König der Polyphonie. Gleichzeitig spürt man, wie er jedes Stück als organisches Ganzes von Anfang bis Ende durchkonzipiert. Die Transparenz, mit der er die einzelnen Stimmen herausarbeitet, ermöglicht auch gewöhnlichen Sterblichen, in den Kosmos der bachschen Polyphonie einzutreten. Seine Weise, sie gegenseitig herauszuarbeiten und miteinander interagieren zu lassen, ist stets faszinierend. Bei vielen Stücken hat man den Eindruck, man hört sie ganz neu. Seine Einspielung differenziert sehr wohl die eigene Wesensart der einzelnen Stücke. Seine Virtuosität bewerkstelligt ein Feuerwerk sublimster Effekte und Wendungen, eine phänomenale Interpretation, an der meines Erachtens für jeden Liebhaber des bachschen Kontrapunkts kein Weg vorbeiführt. Sein feuriges und pointiertes Spiel und seine wunderbar rhythmische Phrasierung sind einzigartig. Es erfüllt einen immer wieder mit Bedauern, dass dieser einzigartige Pianist schon so zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenMan kann mit Fug sagen, dass es sich bei dieser Aufnahme - neben Goulds Goldberg-Variationen - um eine eigentliche Jahrhundertaufnahme handelt. Gould hat den Kosmos dieses bahnbrechenden Klassikers der Klavierliteratur gleichsam neu erfunden. Seiner analytischen Spielweise gelingt es, die Struktur der zeitlosen Musik Bachs klar und ohne Schnörkel herauszustellen. Der Zauber dieser Aufnahme liegt gerade darin, dass die reduktionistische Spielweise des Interpreten die hohe Emotionalität der Musik betont; eine Einsicht die nach mehrmaligem Hörgenuss offensichtlich wird. Die Tonqualität gibt wie der stellenweise hörbare Mitgesang Goulds ein lebendiges Zeitzeugnis wieder. Spätere Aufnahmen des WTK Bachs müssen sich an diesem Meilenstein messen lassen. |
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Jean-Philippe Rameau: A Basket of Wild Strawberries (Klavierwerke) von Tzimon Barto, Jean-Philippe RameauAudio CD von Ondine (Note 1)Preis bei Amazon: EUR 12,84 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERWERKE 4 Kundenrezensionen:eine der schoensten cds die ich kenne 5 von 5 PunktenZwar wuerde sich Rameau vielleicht im Grab herumdrehen, hoerte er diese sehr eigenwilligen, oft voellig von der urspruenglichen Komposition losgeloesten, mal extrem verlangsamten, mal super-schnellen Interpretationen seiner Stuecke.. aber dennoch, es bleibt eine traumhaft schoene CD, die einfach nur beruehrt und die man immer wieder hoeren muss, weil man nicht aufhoeren kann, sie zu bewundern und zu lieben. Barto hat die urspruenglich oft strengen Tonfolgen aufgeloest in reine Poesie, in fast gesprochene Worte und Gedichte, hat ihnen ein neues, noch bestaendigeres Leben eingehaucht - ein wunderbares Beispiel, wie Kunst sich verwandelt und weiterlebt... Bedingt fruchtig 3 von 5 PunktenTzimon Barto, so erzählte man mir beim Kauf dieser CD, habe sich ja einen Namen als Tastenlöwe gemacht, aber das hier ? ganz anders. In der Tat, mächtige Prankenschläge darf man hier nicht erwarten: eher Samtpfoten. "Nicht ganz ohne Stolz", so der Pianist im Beiheft, könner er behaupten, dass er "über eine Palette von 36 dynamischen Farben zwischen ppp und fff verfüge." Auf dieser CD scheint er sich zum Ziel gesetzt zu haben, wirklich alle dieser Farben, und vielleicht noch ein paar mehr, zwischen ppp und f einzusetzen, mit derartig überwacher Sensibilität gestaltet er feinste Nuancen und Schattierungen. Da ich mit Tastenmusik des Barock wenig Erfahrung habe, kann ich kaum sagen, ob das eine idiomatische oder historisch vertretbare Herangehensweise an diese ursprünglich für Cembalo komponierten Stücke ist; ich muss mich auf die Frage beschränken, ob mir das Ergebnis zusagt. Den lebhaften Stücken möchte ich ohne Bedenken ein hohes Maß an Charme bescheinigen, wenn auch vielleicht einen etwas artifiziellen, überkultivierten Charme. Die getragenen Stücke ? und sie beanspruchen den größeren Teil der CD ? können aber, meine ich, aufs Gemüt schlagen; sie scheinen mir z.B. hervorragend geeignet als Begleitmusik zu Filmen, in denen der Boden übersät ist mit welkem Herbstlaub und unglücklich Liebende mit großen Augen in die Ferne starren. In kleiner Dosis durchaus suggestiv ? man höre etwa die bestechend schlichte, volksliedhafte Melancholie von 'La Villageoise' ? aber die sieben Minuten von 'Les Soupirs' waren mir eindeutig einige Seufzer zuviel. Rameaus Cembalostücke neu entdecken! 5 von 5 PunktenNormalerweise werden diese Stücke von Rameau auf dem Cembalo gespielt und wirken dann immer etwas zerhackt, trocken und strohig. Drum wird er selten von großen Pianisten durchgearbeitet und aufgeführt, sondern eher von Schülern mißmutig eingeübt und danach schleunigst wieder ad acta gelegt. Die von Tsimon Barto auf dem Klavier interpretierten Stücke hingegen sind so nuancenreich und subtil vorgetragen, daß man die CD garnicht anhalten mag, um die Melodiebögen nicht zu unterbrechen - zwischen den einzelnen Tönen entfalten sich weite Räume. Das schaffen nur die ganz Großen. Barto "singt" auf dem Klavier und man entdeckt an Rameau völlig neue poetische Seiten. Ich war von diesem Vortrag sehr berührt. Diese CD wird bestimmt mal ein zeitloser Klassiker - ideal für die ruhige Stunde. Ein kleines Wunder 5 von 5 PunktenDiese CD ist zauberhaft. Nuancenreichtum und Einfühlsamkeit des Klavierspiels sind für mich ohne Beispiel. Eine CD für Musikliebhaber, die u.U. durch die Kommerzialität fast aller neueren Produktionen eine künstlerisch so exemplarische Neuproduktion vielleicht gar nicht mehr erhofft haben! |
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Bar Classics Piano von VariousAudio CD von Sony Classical (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,99 Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
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Beethoven: Complete Works For Cello And Piano von Heinrich Schiff, Till FellnerAudio CD von Brilliant ClassicsPreis bei Amazon: EUR 6,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:Disk 1
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2 Kundenrezensionen:Schön, aber die Konkurrenz 4 von 5 PunktenManchmal gibt es Aufnahmen, die müssten einfach vom Markt genommen werden, damit für Neues Platz ist. Wenn ich an die Aufnahme der Cellosonaten von Casals und Serkin, 1952 in Prades, denke, fällt es allen anderen Musikern einfach schwer, hier das Wasser zu reichen. Nun ist die Aufnahme zwar alt, aber die Interpretation dennoch immer noch hinreissend. Wenn es nur diese wäre, könnte man schreiben, die Aufnahme von Schiff und Fellner ist ein Alternative ,preiswert , mit gutem Sound. Aber nein, es gibt die hervorragende Aufnahme von Ma und Ax , aber auch Argerich und Maisky. Andere werden für Kempff und Fournier schwärmen. In diesem dichten Feld hervorragender Aufnahmen kann sich diese allenfalls über den Preis positionieren. Keinesfalls gehört sie in die erste Reihe.Trotz des Vollblutmusikers Schiff. Fellner ist ihm nicht adäquater Partner. Fellner ist weder ein Serkin noch eine Argerich. Diese Einordnung ist wegen der Konkurrenz nicht zu vermeiden. Dass einem hier eine schöne Aufnahme der Cellosonaten und einiger Variationen geboten wird, ist keine Frage, aber .... die Konkurrenz. Erste Wahl immer noch Casals und Serkin. Verdammt gut! 5 von 5 PunktenEins vorweg, gewissermaßen für den Verbraucherschutz - ich habe mir diese Aufnahmen gekauft, weil ich von den Cello-Sonaten Beethovens bisher nur den dritten Satz aus einer aus einer Aufnahme mit Mstislav Rostropovich kannte. Ich bin also kein Experte für das Beethoven'sche Cellowerk. Was ich aber definitiv sagen kann, dass auf diesen beiden CDs vorzüglich Cello- und Klavier gespielt wird und dass die Aufnahmequalität ausgezeichnet ist. Zu behaupten, dass es sich um Referenz-Aufnahmen handelt und nichts besseres auf dem Markt sei, wäre Hochstapelei. Aber Sie bekommen hier zu einem Spott-Preis großartige Musikaufnahmen. Klarer Klang, schön phrasiertes, weiches Cellospiel, eine vorzügliche Harmonie mit dem Piano, an dem Till Fellner ebenfalls für meinen Geschmack großartig agiert. Wer Beethovens Cellowerk kennen lernen will ohne viel Geld auszugeben liegt hier Gold richtig. Und vielleicht auch der Liebhaber und Kenner dieser Werke, aber das kann ich Stand heute nicht beurteilen. Die Aufmachung ist angesichts des Preises auch vollkommen in Ordnung. Papphülle mit Plastikvorrichtungen für die CDs, kleines, durchaus in Ansätzen informatives Booklet in englischer Sprache. Fazit: ich bin sehr zufrieden! |
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Cool Piano von John LenehanAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 17,86 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
5 Kundenrezensionen:Musik toll, Aufnahmequalität enttäuschend 3 von 5 PunktenDas Klavierspiel find ich klasse. Da braucht man gar nix weiter dazu zu sagen. Die Audioqualität ist nicht so schön. Der Ton ist ziemlich stumpf (man hat den Eindruck, es fehlen einige Höhen), stattdessen dröhnen die tiefen Töne. Also das hätte man mit der heutigen Technik sicherlich besser aufzeichnen können. Die drei Sterne gibt es für das Klavierspiel. Aber dass man im 21. Jahrhundert so eine Tonqualität vorgesetzt bekommt, hat keinen weiteren Stern verdient. Piano at it's best! 5 von 5 PunktenEin absoluter Hörgenuss. Modernes Piano-Spiel in entspannter Lounge-Atmosphäre. Überall tauchen bezaubernde meditative Klänge auf und Melodiebögen, die unter die Haut gehen! Im Kern dieser mondänen 3 CD Kollektion befinden sich Kompositionen von drei musikalischen Giganten der Kunstform des Minimalismus: Philipp Glass, Michael Nyman und Ludovico Einaudi. Allein schon die Tatsache, dass diese CD drei Top-Komponisten der Musikkunst vereint, macht sie zu einem einzigartigen Hörspektakel! So hat z.B. Philipp Glass in der Vergangenheit mit seinen magisch anmutenden und minimalistischen Klanggebäuden schon zahlreiche Höhepunkte im Bereich Filmmusik setzen können, darunter die einmalige Filmmusik für Martin Scorsese's episches Meisterwerk `The last Temptation of Christ'. Letztendlich ist aber das entscheidende Highlight dieser CD die Interpretation der Minimal Art auf dem Piano durch den britischen Ausnahme-Musiker John Lenehan: die einmalige Paarung zwischen zärtlichen Piano Klängen virtuos gespielt und minimalistischen Kompositionsstrukturen verbindet sich zu etwas ganz Neuem und Großartigem: Musik, die an wahrer, musikalischer Schönheit sicherlich schwer zu überbieten ist. Wirklich empfehlenswert. Entspannte Klaviermusik aber leider schlechter Klang 2 von 5 PunktenEs handel sich hierbei um entspannte Klaviermusik, die jedoch keinen sehr hohen Wiedererkennungswert aufweist. Enttäuschend finde ich den Klang der CDs (es liegt nicht an meiner Anlage). minimalistische Musik- leider in jeder Hinsicht! 1 von 5 PunktenDie Enttäuschung war leider noch größer als die Spannung und Vorfreude angesichts der Komponisten. Ich habe seit Jahren keine CD mehr gehört, die technisch so miserabel aufbereitet worden ist. Es hört sich an als sei es mit einem alten Tonband in einer Turnhalle aufgezeichnet worden. Der Hör"genuss" wird dadurch absolut getrübt! Ob sich das auch auf die Spiel"lust" des Interpreten ausgewirkt hat? Im Begleitheft steht dass John Lenehen mehr als 50 CDs aufgenommen hat, ich glaube dieses waren Nr 48-50, so lustlos heruntergespielt, gleichförmig und langweilig klingt es. Tipp: unbedingt die Originalstücke der Komponisten kaufen, nicht abschrecken lassen von diesem absolut "uncoolen" Album! Gute Musik, miserable Abmischung 3 von 5 PunktenEin großer Raum. Ein großer leerer Raum. Ein sehr großer leerer Raum. Inmitten ein Konzertflügel. Und los geht es über drei CD-Längen hinweg. Die Klaviermusik versinkt in ihrem eigenen Hallbrei. Jegliche Transparenz fehlt und gerade die wäre der minimalistischen Musik der Komponisten so zuträglich gewesen. Der Klaviersound klingt wie durch die Mangel gedreht. Weder kräftige Bässe noch klare Höhen sind zu hören. Alles wabert vor sich hin. Ohne Ecken und Kanten. Kein Volumen und null Dynamik. Am musikalischen Geschick von John Lenehan am Klavier liegt es sicher nicht. Offensichtlich war er aber auch mit an der Produktion beteiligt und da liegt wohl nicht so sehr seine Stärke. Der Titel der CD erscheint bei so viel meditativer Schwülstigkeit absolut fehl am Platze. Ein cooles Piano klingt entschieden anders. Diese CD-Box ist etwas für Menschen, die Musik zum Träumen suchen. Man tut gut daran, sich Soloklavierstücke von Glass (selbst gespielt) anzuhören, dann bekommt man ein Gefühl dafür wie minimalistische Musik klingen muss. Die Box ist schön und originell aufgemacht und macht zumindest optisch einiges wett. Aber man hätte deutlich mehr herausholen können. Schade, solche Gelegenheiten gibt es selten. |
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