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Produkt-Bild: Symphonicities

Symphonicities von Sting

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,49

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Symphonicities

Tracks:

  • Next To You
  • Englishman In New York
  • Every Little Thing She Does Is Magic
  • I Hung My Head
  • You Will Be My Ain True Love
  • Roxanne
  • When We Dance
  • The End Of The Game
  • I Burn For You
  • We Work The Black Seam
  • She's Too Good For Me
  • The Pirate's Bride

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist die Zeit des Rückblicks für Gordon Sumner alias Sting gekommen, auf eine Karriere, in der sich ein Erfolg nach dem anderen reihte und die ihn zu den absoluten Giganten der Popkultur machte mit Multiplatin-Alben, Grammies und über 100 Millionen verkaufter Tonträgern. Ob als versierter Songschreiber, solo oder mit The Police, bei seinen Ausflügen in die Klassik oder als Crossover-Künstler; stets schien sich der charismatische Künstler neu zu erfinden. ?Symphonicities? nennt er seine neue CD auf der er seine Mega-Hits aus den letzten drei Jahrzehnten präsentiert - allerdings im symphonischen Gewande. Populäre Songs wie ?Roxanne?, ?Next To You?, ?Every Little Thing She Does Is Magic? und ?Every Breath You Take? sind darunter, wie Meilensteine aus Stings langjähriger Solokarriere, etwa ?Englishman In New York?, ?Fragile?, ?Russians?, ?If I Ever Lose My Faith In You?, ?Fields Of Gold, und ?Desert Rose?.
Kein ?Sting and Strings?- Album sollte dies werden, versichert der Künstler und räumt zugleich ein: ?Es ist nicht leicht, Rock- und Poprhythmen mit einem Symphonieorchester zu bringen, es ging darum, dass die alten Rhythmen das Gefüge der Streicher und Bläser nicht dominieren, sondern dass alles zu einer Einheit verschmilzt.? Mit dem tiefen Ernst, der Sting auszeichnet, bei allem was er tut, versammelte er neben dem Royal Philharmonic Concert Orchestra die besten Künstler um sich, darunter sein langjähriger Gitarrist Dominic Miller, Schlagzeuger David Cossin, Bassist Ira Coleman und Vokalist Jo Lawry. Manche ?Re- Interpretationen? wirken in der neuen Fassung wie Filmmusiken etwa ?Fields of Gold" oder das von Kurt Weill inspirierte ?Moon Over Bourbon Street"; andere werden von einem arabischen Hauch umweht wie ?Desert Rose?.
Sting-Fans werden auch diese CD mögen. Nur eines hat der Meister vergessen: seine Fans lieben es zu seiner Musik ?abzutanzen? und zu ?rocken?. Das geht in diesem gepflegt monumental-musealen Ambiente natürlich nicht mehr. Man trinkt lieber Champagner. Auch gut. Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


Das fehlte im Oeuvre von Sting: Die konsequente Umsetzung seiner eigenen und der Police-Hits - performed von Sting mit großem Orchester.
Nie zuvor strahlte die Schönheit dieser Songs wie auf dem neuen Album Symphonicities. Insider-Hits wie ?Next To You? - der ersten Police Single überhaupt, wie auch die großen Hits "Every Little Thing She Does Is Magic? und "Roxanne? erscheinen im Glanz des großen Orchesters und mit Stings klarer und gefühlvollen Stimme. Die aufwendigen Arrangements stammen von Spezialisten wie Jorge Calandrelli, David Hartley, Michel Legrand, Rob Mathes, Vince Mendoza, Steven Mercurio, Bill Ross, Robert Sadin, und Nicola Tescari. Das Album wurde von Sting selbst zusammen mit Rob Mathes produziert.
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5 Kundenrezensionen:

War wohl nix!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Obwohl ich Sting sehr mag, muss ich sagen: Das war nix. Die Stücke sind uninspiriert. Zwar nett arrangiert, aber ohne Überraschungen. Sting müsste eigentlich als Musiker gut genug sein, seine eigenen Stücke auch mal ganz anders zu interpretieren. Beispiel: Englishman in New York. Das Getrommel in der Mitte mochte ich noch nie. Ich war also gespannt, ob es diesmal wieder trommelt. Es tut es. Offenbar keine Idee, sich mal kräftig vom Original zu lösen. Das machen andere Künstler besser.
Wenn ich die CD nicht gehört hätte, mein Leben wäre nicht ärmer gewesen. So ist's aber nur eine weitere Enttäuschung. Es reicht eben nicht, einen Status zu haben, der einem alles erlaubt zu produzieren. Hoffentlich klappt's beim nächsten Mal. Dass Sting es kann, hat er oft genug bewiesen.
Klassischer als es "The Police" erlauben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Über einen Presseartikel bin ich auf "Symphonicities" von STING gestoßen, der neben den alten "The Police" Klassikern auch seine erfolgreichen Solo Hits in ein symphonisches Gewand gesteckt hat. Unterstützung holt er sich dabei vom königlichen Philharmonic Concert Orchestra, den London Players und dem New York Chamber Consort.
Da ich weder zu den Fans von Sting, noch zu den Fans von "The Police" zu zählen bin, habe ich mich bei diesem Album in seiner Umsetzung überraschen lassen und wurde eine Stunde lang mit Symphonic Rock der Extraklasse verwöhnt.

Fällt mir der Einstieg mit "Next to you" noch schwer, so zeigt bereits der "Englishman in New York", dass er sich leichtfüßig durch die Gassen der Millionenmetropole bewegen kann. Diese Leichtigkeit, die durch die verschiedenen symphonischen Orchester erzeugt werden, behält das Album nun bei und begibt sich auf eine musikalische Zeitreise, bei dem auch mir einige Songs nicht wirklich unbekannt erscheinen. Sowohl mit "every little thing she does is magic", "Roxanne" und "When we dance" können meine ungeübten Sting - Ohren etwas anfangen.

Das gesamte Album glänzt durch seine brillante Umsetzung, bei dem man spürt, dass Sting richtig Bock auf dieses Projekt zu haben schien. Mit seinen persönlichen musikalischen Highlights im Gepäck bewegt er sich auf die symphonischen Orchester zu und lässt ihnen genügend Freiraum, um sich zu verwirklichen. So entstand ein klassisches Album, was weder übertrieben schnell, noch langweilig langsam gehalten worden ist. Vielmehr würde ich es für Leute mit einem eher gehobenen musikalischen Anspruch empfehlen, die sich gern auch einmal abseits vom Massenmainstream bewegen. Der überwiegende Teil der Songs des Albums würde, nach meinem empfinden, gut in die Atmosphäre einer Hotelbar eines 5 Sterne Hauses passen, wirkt aber auch auf meiner heimischen Anlage formvollendet und rund.

"Symphonicities" bietet das, was es unter dem Namen verspricht.
Überwiegend schön
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als alter Police und Sting Fan, musste ich dieses Album haben. Auch die Kombination mit den klassischen Instrumenten reizte mich. Was soll ich viel schreiben, das erste Stück ist zwar -sagen wir- gewöhnungsbedürftig, aber der ganze Rest ist schön anzuhören.
Ist jetzt kein 'Bombenalbum' geworden, aber eine nette Ergänzung im CD-Regal.
Ich habe den Kauf nicht bereut.
Mir gefällt es
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die teilweise recht negativen Kritiken kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich finde die Arrangements durchweg sehr gelungen. Das Orchester bietet größtenteils nicht nur relativ langweiliges Hintergrundgedudel, wie es häufig bei orchestrierten Popsongs der Fall ist.

Ein oder zwei schnellere Lieder mehr hätten es ruhig sein dürfen, da meinem Geschack nach hier das Klassikorchester besonders glänzt bzw. erfrischend auffällt. Aber auch so gebe ich beide Daumen hoch.
Kann man so machen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Kommt das jetzt in Mode? Alterswerk mit Orchster - Peter Gabriel hat es vorgemacht, nun auch Sting... ein überwiegend gelungener Versuch Pop mit klassischem Orchster zu verbinden. Kein neues Thema in der Pop- und Rockmusik. Und viele sind auch gescheitert - so gesehn ist Stings Album gut und ordentlich gemacht.

Viele Songs sind stimmig arrangiert und bei einigen Titeln recht überzeugend und bewegend: "An Englishmen in New York", "We work the black seam" oder "Every little thing she does...". Jedoch gibt es nicht nur Highlights. Manche Arrangements sind doch recht konventionell und erreichen nicht die Brillianz und Leichtigkeit von Sting's Popversionen. "Next to You" geht völlig in die Hose - zugegebenermaßen schwer einen Punk-New-Wave-Song mit Orchester zu arrangieren. Für mich die einzig richtig mißlungene Version.

Insgesamt sind die Arrangements ein wenig zu brav und Sting ist hier zwar ein achtbares Album aber kein großer Wurf gelungen. Eher was für Fans oder Komplettisten.
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Produkt-Bild: Habanera

Habanera von Elina Garanca

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,64

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Habanera

Tracks:

  • Canción de Paloma (Original Version)
  • Séguedille et Duo: "Pr#s des remparts de Séville" (Act 1)
  • Hör' ich Zymbalklänge (Act 2)
  • I dreamt I dwelt in Marble Halls (arranged by Karel Mark Chichon)
  • 4. Canción de cuna para dormir a un negrito (Original Version)
  • Canción del amor dolido (Original Version)
  • 5. Nana (arranged by José Maria Gallardo del Rey)
  • arranged by Arthur Hoerée
  • Romanza de Socorro "Cunado está tan honda" (El Barquillero)
  • I Am Easily Assimilated Old Lady's Tango (Act I)
  • Canción del amor
  • 4. Jota (arranged by José Maria Gallardo del Rey)
  • "De España vengo" (original version)
  • Chanson: "Les tringles des sistres tintaient" (Act 2)
  • El vito (arranged by Juan Carlos Cuello)
  • Cancion de la gitana (Le alegria del battallon)
  • "L'amour est un oiseau rebelle" Havanaise (Act 1)
  • "L'amour est un enfant Boh#me" Havanaise 1st version (Act 1)

Produktbeschreibung


Die beste Carmen kommt aus Riga.
Auf dem neuen Album von Elina Garanca "Habanera" dreht sich alles um die Themen "Spanien, Zigeuner und Carmen" in der vielfältigen Weltsprache Musik. Angefangen bei Bizets erster Fassung der berühmten "Habanera" durchmisst Garanca ein musikalisches Spektrum, das von Lehárs Operette "Zigeunerliebe", über Ravels populärer "Vocalise en forme de Habanera" und Barbieris Zarzuela bis hin zu Leonard Bernsteins "Candide" sowie Liedern von de Falla und anderen spanischen Komponisten.einen der Gründe für ihre intensive Beziehung zum spanischen Kolorit erklärt die Mezzosopranistin so: "Mein Mann kommt aus Gibraltar, er ist also in unmittelbarer Nähe zu Spanien aufgewachsen. Er hat mir diese Gattung nahe gebracht und mir einige bekannte Stücke daraus gezeigt."
Es ist das wohl populärste Album der zweifachen Echo-Preisträgerin und bietet ein großes Potential nun noch mehr Menschen von der wunderbaren Stimme des jungen lettischen Opernstars zu begeistern. Im September geht Elina Garanca mit dem CD Programm auf eine 5 Stätde Habanera-Tour.
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3 Kundenrezensionen:

Garanca ist die moderne Carmen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Elina Garanca IST einfach die MODERNE Carmen: selbstbewusst, klar, emanzipert und dennoch und gerade auch deshalb leidenschaftlich und ganz Frau. In Ihrer Stimme ist enorm viel Temperament. Umhauend!
Man muss wahrlich nicht von südlich der Alpen stammen, um eine echte Carmen zu sein. Und die ist heute bitte anders als vor 200 Jahren....
Wunderschöne Stimme, tolle Technik, gutes Aussehen - aber (leider) kein spanisches Feuer
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Garanca legt hier ein sehr populäres Klassikalbum vor, welches sicherlich eine noch breitere Käuferschicht anspricht als beispielsweise ihre Belcanto-Platte. Und in der Tat dürfte gerade nicht eingefleischten Klassikfans das hier eingespielte Repertoire sehr entgegenkommen: Romantische, leidenschaftliche - und bisweilen komödiantische - Schmachtfetzen (das ist nicht negativ gemeint), die zum Träumen einladen, und dabei aus aller Herren Länder stammen, wobei der Schwerpunkt stets auf spanischem Kolorit liegt.
Doch Ironie des Schicksals: Aus meiner Sicht weist die Platte fast dieselben Mängel auf wie viele von Garancas Recitals. Garanca ist zwar sympathisch, besitzt eine wunderschöne Stimme und eine tolle Technik, aber viel zu wenig Ausdruck: Es reicht eben doch nicht, zu meinen, Zarzuelas singen zu können, nur weil der Ehemann aus Marokko stammt (vgl. amazon-Produktbeschreibung oben). Ironie des Schicksals: Gerade das von Garanca im Videostream geforderte "spanische Temperament", welches sie als Voraussetzung für eine gute Interpretation selbst einfordert, fehlt ihr bedauerlicherweise völlig. Tut mir leid, aber Temperament kommt von innen und muss authentisch sein und darf nicht so aufgesetzt wirken wie auf dieser Aufnahme (dies gilt auch für das Promotionvideo).
Übrigens ist es sehr interessant, dass die ursprüngliche amazon-Produktbeschreibung exakt dieses Manko angesprochen hat. Inzwischen ist diese aber wieder gelöscht und durch eine positivere ersetzt worden...

Fazit:
Der Verkaufsrang gibt Garanca und ihrer Produktionsfirma Recht - die Platte ist ein (kommerzieller) Erfolg. Interpretatorisch gibt es Besseres. Trotzdem werden viele diese Platte mangels Vergleichsmöglichkeiten mögen - und das ist eigentlich auch gut so, denn die Musik IST einfach toll!
Einzigartige Zusammenstellung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn Elîna Garanca aus Lettland kommt und vom Temperament her zuerst nicht mit Spanien assoziiert wird, zeigt sie in diesem Album, dass ihr das "spanische Feuer" keineswegs fehlt. Mit außergewöhnlichem Einsatz ihrer Mezzosopran-Stimme interpretiert sie spanische Lieder sowie Zigeunerarien aus Oper und Operette (Zarzuela). Der Mann der Sängerin stammt aus Gibraltar und hat ihr - wie sie selber im Interview sagt - diese Gattung nahe gebracht. Alle Texte der Lieder finden sich in vier Sprachen im beigefügten Heft. Eine wirklich einzigartige Zusammenstellung!
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Produkt-Bild: Bonjour Paris

Bonjour Paris von Albrecht Mayer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Bonjour Paris

Tracks:

  • La Fille aux Cheveux de Lin (from 24 Preludes)
  • Pavane
  • Clair de Lune
  • 3h - Galant de jour (L'Horloge de Flore)
  • 5h - Cupidone bleue (L'Horloge de Flore)
  • 10h - Cierge a grandes fleurs (L'Horloge de Flore)
  • 12h - Nycanthe du Malabar (L'Horloge de Flore)
  • 17h - Belle de nuit (L'Horloge de Flore)
  • 19h - Geranium triste (L'Horloge de Flore)
  • 21h - Silene noctiflore (L'Horloge de Flore)
  • 1. Eté (Trois Images Pour Hautbois et Orchestre, Op.18)
  • Pavane Pour Une Infante Defunte
  • Sicilienne
  • 1. Lent (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31)
  • 2. Gaiment et pas trop vite (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31)
  • Gymnopedie No.1
  • A Chloris

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ach?, wo ist Albrecht Mayer mit seiner Oboe in den letzten Jahren nicht alles gewesen, auf ?Mozarts Spuren? ist er gewandelt, in Venedig war er, stets auf der Suche nach Repertoire. Denn so viele Komponisten haben explizit nicht für die Oboe geschrieben, weshalb Mayer nicht ohne Selbstbewusstsein scherzt: ?Hätte ich früher gelebt, gäbe es ein Oboenkonzert von Gustav Mahler. Ich hätte zwanzig Jahre lang seinen Garten geharkt." Ja, vielleicht hätte Mayer es tatsächlich geschafft, den gestrengen Mahler oder wen auch immer dazu zu bringen und die Oboe schon früher von ihrem Stiefkind-Dasein zu befreien und von dem Ruf: zu ungesund, zu anstrengend für schmalbrüstige Musikschüler.
Mit ?Bonjour Paris? grüßt Mayer zwar aus dem Geburtsland des Instruments, was nicht heißt, dass er mehr Repertoire zur Verfügung hätte. Weder Debussy noch Ravel haben für die Oboe ein Konzert oder ein bedeutendes Kammermusikwerk geschrieben. Und so muss er auch diesmal auf Bearbeitungen bekannter Stücke zurückgreifen, etwa auf Saties ?Gymnopédies? und Debussys ?Clair de lune?, beides Werke für Klavier. Jean Françaix? Konzert ?L?horloge de Flore? von 1959 und Vincent D?Indys ?Fantaisie? sind allerdings Originalkompositionen für Oboe, wie auch ?Été? (Sommer) des Schweizer Komponisten Gotthard Odermatt, das Mayer auf den Leib geschrieben wurde und das er erstmals hier präsentiert. Die ?Pavane? schrieb Gabriel Fauré für Orchester (Chor optional), die Vokal-Ode ?À Chloris? stammt von dem Proust-Freund Reynaldo Hahn. Mit seinem weichen geschmeidigen Ton und smarten Lounge-Sound setzt Mayer so manchen impressionistischen Farbtupfer, weiß aber auch das große Publikum zu gewinnen und damit haarscharf den Fängen des Kitsches zu entrinnen. Routiniert steht ihm die bewährte Academy of Saint Martin in the Fields zur Seite.
Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


Seit Jahren hat der deutsche Oboist Albrecht Mayer, laut Sir Simon Rattle ?einer der besten, wenn nicht der beste Oboist der Welt?, sein Instrument aus der Orchesternische ins Rampenlicht der Klassik geholt. Wenn er in das ?hohe Holz? bläst, wird die Musik zur Sprache ? egal, ob in vertrackten Solowerken oder in Adaptionen bekannter Meisterwerke. Niemand entlockt dem Instrument derart sinnliche Klänge wie der Solooboist der Berliner Philharmoniker, und niemand hat das Repertoire der Oboe so weit ausgelotet wie er. Auf seiner aktuellen Neuveröffentlichung ?Bonjour Paris? beschäftigt Mayer sich mit dem Repertoire des französischen Impressionismus. ?Bonjour Paris? führt uns auf einer Zeitreise durch die verträumte französische Metropole ? eine Stadtbesichtigung, die uns die Sinne für die französische Seele öffnet.
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3 Kundenrezensionen:

Albrecht Mayer vom Feinsten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ungeduldig habe ich auf diese CD gewartet, und wurde nicht enttäuscht. Über Albrecht Mayer wird gesagt, das er die Oboe zum singen bringt. Begleitet von der hervorragenden ACADEMY OF ST. MARTIN IN THE FIELDS hat er eine, für meine Begriffe, gelungene CD heraus gebracht. Besonders beeindruckend sind dabei die weniger bekannten Werke wie Jean Francaix "L`Horlonge de Fleur" oder Gotthard Odermatts "Èté".
Aber auch die bekannten Stücke wie "Clair de lune" oder Hahns "A Chloris" spielt Mayer gewohnt brillant.
(Countertenor Philip Jarrousky hat das Stück ebenfalls großartig zu Gehör gebracht.)

Mein Tipp, wer französische Impressionisten mag, CD unbedingt kaufen!

Mein absoluter Favorit ist und bleibt jedoch die CD "In Venedig".
Le musicien d' hautbois - très génial ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es erstaunt, dass im 'Mutterland der Oboe' nur wenige französische Komponisten für dieses so wundervoll singende Instrument direkt komponierten; so wählte Albrecht Meyer berühmte Stücke aus und liess sie für Oboe und Orchester neu bearbeiten:

01. La Fille aux Cheveux de Lin (from 24 Preludes) / Debussy
02. Pavane / Fauré
03. Claire de Lune / Debussy
04. 03h - Galant de jour (L'Horloge de Flore) / Françaix
05. 05h - Cupidone bleue (L'Horloge de Flore) / Françaix
06. 10h - Cierge a grandes fleurs (L'Horloge de Flore) / Françaix
07. 12h - Nycanthe du Malabar (L'Horloge de Flore) / Françaix
08. 17h - Belle de nuit (L'Horloge de Flore) / Françaix
09. 19h - Geranium triste (L'Horloge de Flore) / Françaix
10. 21h - Silene noctiflore (L'Horloge de Flore) / Françaix
11. 1. Eté (Trois Images Pour Hautbois et Orchestre, Op.18) / Odermatt
12. Pavane pour une infante défunte / Ravel
13. Sicilienne / Chausson
14. 1. Lent (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31) / dIndy
15. 2. Gaiment et pas trop vite (Fantaisie sur des themes populaires francais, Op.31) / dIndy
16. Gymnopédie No.1 / Satie
17. A Chloris / Hahn

Albrecht Mayer schenkt uns hier als 'Botschafter der französischen Musikkultur' wieder einmal mehr ganz wunderbare Oboen-Träume, berühmte Werke des ausgehenden spätromantischen und einsetzenden impressionistischen Genres, lässt mit seinem einzigartigen, weichen, warmen ja manchmal geradezu 'voluptueux' klingenden Oboen-Spiel jene Musik neu erleben, die weit über Paris hinaus den Charme Frankreichs zeitlos illustriert, nimmt uns mit auf seinen Spaziergang, spielt als einfühlsamer 'flâneur par la belle époque' gemeinsam mit der Academy of Saint Martin in the Fields und deren wundervollen Solisten (Klarinette z.B.) sehr genial 'la poésie parisienne' ... Albrecht Mayer landet damit erneut ein großartiges Exempel für seine besondere Art Oboe zu spielen - 'Vive la différence! Et: Au comble du bonheur!' Auch diese neue CD: Sehr gelungen!
weichspüler
1 Punkte 1 von 5 Punkten
ich hatte ja eigentlich eine recht hohe meinung von albrecht mayer aber dieses programm? vor einigen tagen konnte ich ihn bei der yellow lounge der deutschen grammophon erleben wo er einige lieder der neuen cd vorgestellt hat

ich hatte wirklich probleme wach zu bleiben, die arrangierten stücke sind meiner meinung nach ein riesiges ärgernis, wer braucht bitte den satie interpretiert von klavier und oboe! das stück wirkt doch solo viel besser

dazu noch pavane und clair de lune und weil es so schoen ist a chloris von hahn (was von Jaroussky klassen besser dargeboten wird), alle gassenhauer die man halt für dieses instrument nutzen kann,

ich finde es sehr schade dass sich ein ernstzunehmender musiker zu so was hergibt, das konto wirds allerdings füllen, da bin ich mir sicher
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Produkt-Bild: Verismo Arias

Verismo Arias von Jonas Kaufmann

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Verismo Arias

Tracks:

  • Giulietta! Son io! (Romeo)
  • Un dì all’azzurro spazio (Andrea)
  • Come un bel dì di maggio (Andrea)
  • È la solita storia (Federico) (Lamento di Federico)
  • Testa adorata (Marcello)
  • Vesti la giubba (Canio)
  • Viva il vino spumeggiante (Turiddu, Lola)
  • Mamma, quel vino è generoso (Turiddu, Lucia)
  • Dai campi, dai prati (Faust)
  • Giunto sul passo estremo (Faust)
  • Amor ti vieta (Loris)
  • L’anima ho stanca (Maurizio)
  • La dolcissima effigie (Maurizio)
  • Sì. . . questa estrema grazia (Corrado)
  • Cielo e mar (Enzo)
  • Ombra di nube
  • Vicino a te s’acqueta (Andrea, Maddalena)
  • Apri la tua finestra! (Osaka)

Produktbeschreibung


Jonas Kaufmann singt die schönsten Arien des italienischen Verismo. Melodien voller Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Tod. Der in allen wichtigen Opernzentren dieser Welt - u.a. Bayreuth, Luzern, Salzburg, München, New York - gefeierte Startenor begeistert den Zuhörer nicht nur mit seiner fantastischen Stimme, sondern auch mit einem Feuer an Emotionen und extremen Gefühlen. Auf dieses Album hat die Opernwelt gewartet.
"Verismo ist die Art von Musik, bei der die Emotionen in der Interpretation weit mehr zählen als der reine Wohlklang in der Stimme", erklärt Jonas Kaufmann mit dem für ihn so typischen Understatement. Denn selbstverständlich zeigt er wie kein anderer, dass eben die Kombination aus beidem - den gelebten Emotionen und einer wunderbaren Stimme - einen Sänger erst zu Weltruhm führen kann. Nicht nur die Erfolge der jüngsten Vergangenheit bestätigen dies. Auch das neue Album zeichnet ein genaues Bild von diesem einmaligen Effekt der Gesangeskunst.
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Produkt-Bild: Das Konzert/Ost

Das Konzert/Ost von Various

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 16,39

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das Konzert/Ost

Tracks:

  • Andrei - Album version
  • S'Il Vous Sied - Dialogue
  • Nani Nani - Album Version
  • Place Rouge - Album Version
  • Andrei - Album Version
  • Merci Bolchoi - Dialogue
  • Kalinka - Album Version
  • Colonel Fabien - Dialogue
  • Kalou - Album Version
  • Je Vous Baise Chaleureusement - Dialogue
  • Symphonie N' 1 : "Titan" - Album Version
  • Ci-Git - Dialogue
  • La Danse Du Sabre - DJ Ahmed Remix
  • Concerto N'21 (Andante) Do Majeur K 467 - Album Version
  • Andrei - Album Version
  • Tziganie - Album Version
  • Le Trou Normand - Dialogue
  • Ai Routchiok - Album Version
  • Place Rouge - Album Version
  • Je Regule L'Addition - Dialogue
  • Sir Bina Ya Qitar - Album Version
  • Je Suis Ravissant De Vous Rencontrer - Dialogue
  • Andrei - Album Version
  • Les Russes Sont Comme Des Mules - Dialogue
  • Avant Le Concert - Album Version
  • Concerto Pour Violon En Re Majeur Op. 35 - Album Version
  • Concert Concert - Album Version
  • Vous Avez Voulu Des Russes - Dialogue

Eine Kundenrezension:

Ein gelungener Soundtrack zum Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Soundtrack CDs haben es meist so an sich, dass die Musik zum Film nicht ganz korrekt abgebildet ist. Diese CD bietet nur, was auch im Film zu hören war. Ein sehr guter Film - die Musik übertrifft ihn. Ob die Dialoge aus dem Streifen auch auf die CD gehören - da kann man geteilter Meinung sein. Aber die Musikauswahl ist hervorragend. Hervorzuheben dabei natürlich das Violinkonzert von Tschaikovsky um das sich der Film ja im Prinzip dreht. Bei der konzertanten Aufführung im Film rieselt dabei die Gänsehaut. Und das funktioniert auch beim "Nachhören" auf der CD. Dieses Stück gehört zu den Meisterwerken der klassischen Musik und fordert handwerkliche Höchstleistungen auf dem Instrument. Wer den Soundtrack hört ohne den Film gesehen zu haben hat , glaube ich auch Vergnügen daran, aber das gedankliche Miterleben des Gesehenen bringt noch mehr Genuss.
Hervorragend.
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Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD) von Sol Gabetta

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,16

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Tracks:

Disk 1
  • I. Adagio - Moderato
  • II. Lento - Allegro molto
  • III. Adagio
  • IV. Allegro - Moderato - Allegro ma non troppo
  • Sospiri, Op. 70
  • Salut d'amour, op. 12
  • La Capricieuse, Op. 17
  • Silent Woods, Op. 68/5
  • Rondo for Cello & Orchestra in G minor, Op. 94
  • Adagio con Variazione
Disk 2
  • I. Marcatissimo
  • II. Dolcissimo

5 Kundenrezensionen:

Einfach wunderschön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta ist eine Inspiration für jeden, der Cello spielt! Ich durfte ihre Interpretation des Elgar Cello Concertos live erleben und es war eine Offenbarung. Bei Vasks "Dolcissimo" war das Publikum atemlos, und das ist man auch noch, wenn man es auf dieser CD hört. Ein Muss!!!
Melancholisch und wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Edward Elgar ist ja vor allem bekannt für seine Pomp-and-Circumstance-Märsche, die er für die Krönung König Edward VII. 1902 komponierte. Diese strotzen ihrem Titel gemäß vor Temperament und Feierlichkeit und haben natürlich auch einen stark britisch-imperialistischen und kriegerischen Beiklang, der wohl auch durchaus intendiert war.
Das spezielle Flair der Last-Night-of-the-Proms wäre ohne diese Märsche wohl kaum denkbar. Ansichtssache, ob man dies nun humorlos als britischen Nationalismus interpretiert oder ob man die selbstironische Komponente, dieser durchaus weltoffenen Veranstaltung anerkennt.
Edward Elgar jedenfalls sollte man nicht auf "Pomp and Circumstance" reduzieren. Hört man sein Cello-Konzert begegnet einem ein sehr kontemplativer, spätromantischer Komponist.
Dass der große Star der medialen Aufmerksamkeit im Cello-Bereich, Sol Gabetta, im Schumann-Jahr das Elgar-Konzert veröffentlichte verwundert mich persönlich ein wenig. Was wäre marketingtechnisch logischer gewesen als auf den Schumann-Zug aufzuspringen? Doch die Entscheidung fiel auf Elgar. Mir ist nichts über die Motive bekannt, ob Sol Gabetta mit Schumann weniger anfangen kann (in ihrem Konzertprogramm tauchen vereinzelt Kammermusikstücke aus seiner Feder auf), ob sie sich bewusst gegen den Trend der ritualisierten Komponistenverehrung in Jubiläumsjahren stemmt oder ob die Entscheidung für Elgar überhaupt nichts mit einer Entscheidung gegen Schumann zu tun hat, ist mir nicht bekannt.

Zur Darbietung des Elgar-Konzerts möchte ich hauptsächlich betonen, dass ich vollauf begeistert bin. Sol Gabetta beweist für mein Ohr viel Feinfühligkeit, Artikulationsgeschick und ein gutes Gespür dafür, das Stück weder romantisch-süßlich-kitschig oder zu pathetisch melancholisch zu spielen, noch es auf der anderen Seite betont steril zu spielen. Es passt für mein Ohr einfach. Gleiches ließe sich über die Orchester-Begleitung durch das Danish National Symphony Orchestra sagen, wobei das Stück tatsächlich so angelegt ist, dass das Orchester sehr im Hintergrund der Solistin steht.
Die Tracks 4,5,6 enthalten Adaptionen von Stücken Elgars, die sich klanglich nicht groß vom Cello-Konzert abheben. Aus meiner Sicht gelungene und sinnvolle Ergänzungen, wobei ich gestehe, die Originale nicht zu kennen.
Mit Dvoraks "Waldesruh" sowie einem Rondo aus seiner Feder wurden des weiteren 2 Stücke ausgewählt, die mir noch kein Begriff waren, die ich aber als große Bereicherung empfinde. Die Waldesruh ist eine wunderschöne Schilderung einer Naturstimmung ohne dass mir dabei wirklich ein naturalistischer Bezug etwa durch Vogelstimmenimitation oder ähnliches aufgefallen wäre. Einfach ein schönes, eher ruhiges und doch irgendwie fröhliches Stück. Das Rondo ist ebenfalls wunderschön anzuhören.
Mit Ottorino Respighis Adagio con variazioni, einem ebenfalls eher kontemplativen, ruhigen Stück wird die Haupt-CD sehr gelungen abgerundet.
Die Bonus-CD enthält 2 Stücke des lettischen Komponisten Peteris Vasks aus seinem Opus "The Book for solo cello", das nach Aussagen des Komponisten im Booklet einen Protest gegen Krieg und Ausgrenzung und ein Plädoyer für Liebe und Frieden darstellen soll, das unter dem Eindruck des Eisernen Vorhangs entstanden ist. Sol Gabetta, die sich ja auch schon ausführlich mit Schostakowitsch befasst hat ist mit dem Komponisten eng befreundet.
Die beklemmende Atmosphäre von Krieg und Ausgrenzung wird im ersten Teil des Stückes durchaus eindringlich dargestellt, um für Liebe und Frieden zu werben ist mir der zweite Teil zu schrill und dissonant, wobei ich gestehen muss, dass ich mit der typischen zeitgenössischen "klassischen Musik" Stand heute nichts anfangen kann. Als Hintergrundmusik für einen Dokumentarfilm vielleicht, aber nicht für den Musikgenuss durch den CD-Player. Aber hierzu mögen sich Menschen äußern, denen besagter Musikstil mehr zusagt.

Ergänzung, 29.3.2010: nachdem ich mittlerweile zumindest das "Dolcissimo", also den zweiten Teil der Komposition von Vasks live von Sol Gabetta bei ihrem Konzert in Landau in der Pfalz gehört habe (Elgars Cellokonzert und "Sospiri" übrigens auch), muss ich meine Einschätzung zu Vasks zumindest so weit revidieren, dass dieses Stück live eine ungeheure Wirkung hat. Die technische Schwierigkeit dieses Stücks fällt einem Laien wie mir, wenn man die Solistin live "arbeiten" sieht, deutlich stärker auf. Doch das Stück ist nicht nur technisch schwer, sondern bedarf auch eines enormen Einfühlungsvermögens. Sol Gabetta hat dieses. Auch den Gesangpart, der zu Dolcissimo gehört und von der Solistin selbst bewerkstelligt wird, klingt sehr ergreifend. Ob man allerdings den gleichen Effekt beim CD hören hat, kann ich nicht vollends beurteilen. Mir fiel der Zugang beim Anhören der CD vor dem Konzert eher schwer.

Der CD-Klang ist für mein Ohr absolut ausgezeichnet. Das Booklet ist ansprechend gestaltet und enthält Informationen gehaltvolle Informationen über Elgar, Dvorak, Respighi, einen Beitrag von Peteris Vasks über sein Stück (leider darüber hinaus nichts über den Komponisten), ein Kurzportrait von Sol Gabetta und dem Danish National Orchestra, also nahezu alles, was man sich wünschen würde.

Die Haupt-CD ist vorzüglich gelungen und ich kann sie nur voller Überzeugung empfehlen!
tolle Programmauswahl
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich verfolge Sol Gabettags Veröffentlichungen schon eine ganze Weile. Bis zur, meiner Meinung nach, totla Überflüssigen Cantabile CD. Aber schon mit der letzten CD mit Stücken von Haydn, Hofmann und Mozart hat sich mich zurückgewonnen.

Das Cello Concert von ELgar ist für mich eine totale Offenbarung. Zum Glück hat SOl nicht versucht die Referenzaufnahme von du Pre zu kopieren. SIe hat vielmehr ihre ganz eigene SIchtweise dieses Konzertes gefunden und auf CD gebracht. Man kann bestimmt vorzüglich darüber streiten welche Version besser ist, ich finde man sollte sie nebeneinander stehen lassen. 2 SIchtweisen eines wundervollen Konzertes.

Da haben es dann die zusätzlichen Stücke natürlich schwer. ich wäre schon mit Elgars Konzert zufrieden gewesen. Die Umstellung auf die Stücke von Dvorak und Respighi ist mir schwer gefallen. SIe sind natürlich auch perfekt gespielt und toll ausgwählt.

Die Bonusstücke von Peteris Vasks hingegen sind genial. Leider konnte ich sie noch nicht im Konzert erleben aber ich kann mir vorstellen dass es die pure Freude sein muß SOl Gabetta diese beiden Stücke spielen zu sehen. Und der zusätzliche Gesang... Gänsehaut!
Von Frau Gabetta habe ich schon Eindrucksvolleres gehört;
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...liegt's an den Stücken oder an der Aufnahme, Frau Gabettas Spiel klingt meist etwas müde. Das ihr eigene Temperament und der übliche kraftvolle Strich werden weitgehend vermisst. Schade!
Großartig! - Wie Sol Gabetta eben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass diese CD ein wahrer Hörgenuss wird, war ja zu erwarten, denn alles, was die junge argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta anpackt, wird großartig - und das sowohl für kritische Fachmänner als auch für "ahnungslose" Laien. Dass ihr das Elgar-Konzert, eines der anspruchsvollsten Werke der Cellokonzert-Literatur überhaupt, besonders gut liegt, erkennt man sofort: Sie spielt mit Wärme, Energie und Kraft, aber auch mit Transparenz und Feinfühligkeit; das Nationale Dänische Symphonieorchester begleitet sie dabei hervorragend. Auch die anderen kürzeren Stücke von Elgar sind wahre Leckerbissen. Die zweite CD mit Vasks "Cellobuch" ist ebenfalls umwerfend: Sol Gabetta spielt als wäre sie mit ihrem wunderbaren Cello verschmolzen. Fazit: Diese CD gehört ab jetzt in das Regal eines jeden Klassik- oder Cello-Liebhabers.
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Produkt-Bild: Mexico! (Prestige Edition, Hardcover)

Mexico! (Prestige Edition, Hardcover) von Rolando Villazon

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mexico! (Prestige Edition, Hardcover)

Tracks:

  • arranged by Efrain Oscher
  • arranged by Efrain Oscher
  • arranged by Efrain Oscher
  • Arranged by Gonzalo Grau
  • arranged by Gonzalo Grau
  • arrangement for voice and guitar
  • arranged by Gonzalo Grau
  • arranged by Daniel Catán & Gonzalo Grau
  • arranged by Efrain Oscher
  • arranged by Efrain Oscher
  • arranged by Daniel Catán
  • arranged by Gonzalo Grau
  • arranged by Efrain Oscher
  • Besos robados
  • arranged by Alfonso Montes
  • Cielito Lindo - Mexico Lindo y Querido (including Hidden Track La Cucaracha)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es grenzt schon fast an Ironie. In jungen Jahren sehnen sich Sänger aus Süd-oder Mittelamerika meist nach einer Karriere auf den Bühnen, die die Welt bedeuten, vorzugsweise in Deutschland, Großbritannien, Italien oder in Österreich, dessen Musikinstitutionen sie zu Recht für die würdigen Verfechter der von ihnen verehrten abendländischen Kultur und Tradition halten. Und dann? Dann, dann treten sie plötzlich mit dem Folklore bzw. Repertoire aus der eigenen Heimat in Erscheinung, zu dem sie meist ein zwiespältiges Verhältnis haben. So geschehen jetzt auch mit Rolando Villazón. Abstieg oder Aufstieg eines Opernsängers? Oder nur ein weiteres Mittel im Kampf um Aufmerksamkeit und Anerkennung? Wie auch immer: entscheidend ist das Ergebnis.
Von ?Besame Mucho? bis ?Perfidia?, von Tomás Mendés bis hin zu Augustin Lara reicht das Lieder-Repertoire, das Villazón hier im recht eintönigen Sing-Sang zum Besten gibt. Ein großes Lob allerdings an das sehr fein, filigran musizierende Kammerorchester (Bolívar Soloist), das ohne geschmäcklerische Exotismen auskommt! Und da Villazón ja immer ganze Sache macht, entstand nebenbei noch ein roadmovie mit ihm, eine Sightseeing- Tour durch seine Heimat im roten Chevrolet. Als Degen schwingender Zorro kaspert er herum, als Freiheitskämpfer ?El Pipila? verkleidet mit Steinplatte im Rücken - feurige tacos inklusive. In einer Szene des Filmes steht er auf Spitze der aztekischen Sonnenpyramide, streckt triumphal die Arme gen Himmel: Geschafft? Geschafft!
Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


¡México!, das erste Album mit Liedern aus seiner Heimat, zeigt eine neue Facette des Künstlers Rolando Villazón. International bekannte und beliebte Stücke wie Bésame mucho, Cucurrucucú paloma, Noche de ronda, Solamente una vez sowie ein Medley von Cielito lindo und México lindo y querido werden hier neu arrangiert vorgestellt. Der Pianist, Komponist, Arrangeur und Produzent Gonzalo Grau, ein großer Künstler, der mit seiner Arbeit Klassik und Popmusik verbindet, hat das Album produziert. Die neuen Arrangements der Lieder für Kammerensemble stammen aus der Feder von Efraín Oscher, Gonzalo Grau und dem Komponisten Daniel Catán, der mit Comprendo, nach einem Text des mexikanischen Dichters Manuel Acuña, auch ein eigenes neues Lied beigesteuert hat. Der Flötist Efraín Oscher ist Gründer und Leiter der Bolívar Soloists, die Rolando Villazón bei diesem Projekt begleiten.
Rolando Villazón über sein neues Album:
?Diese wundervollen mexikanischen Lieder aufzunehmen, war mir ein ganz besonderes Anlie­gen. Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass der künstlerische Wert dieser Musik weit über reine Unterhaltung hinausgeht.
Wir Mexikaner ? und Lateinamerikaner generell ? drücken uns am liebsten in Musik aus, singen ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Ich denke manchmal, dass wir unsere Gefühle wohl am besten mitteilen können, wenn wir von ihnen singen. Wenn ein Mexikaner glücklich ist, dann singt er vor Freude, leidet er, fließen die Tränen mit Musik freier. Und wenn ein Mexikaner sich verliebt, dann zieht er gern mit einer Mariachi-Kapelle zum Haus seiner Liebsten und erklärt ihr seine Liebe mit einem Ständchen. Ich selbst habe eine ganze Reihe dieser Lieder für meine Frau gesungen.
Die Texte sind in meiner Muttersprache und ? was vielleicht noch wichtiger ist ? sie sprechen die Sprache meiner Gefühle. Man kann diese Lieder insofern ?klassisch? nennen, als jedes von ihnen für einen ganz bestimmten Moment in der Geschichte mexikanischer Kultur steht. Schon deshalb verdienen sie es, auch von klassischen Musikern gespielt zu werden.?
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Produkt-Bild: Violinkon.Op.35/Serenade/+

Violinkon.Op.35/Serenade/+ von Julia Fischer, Yakov Kreizberg, Russisches Nationalorchester, Peter Iljitsch Tschaikowsky

Audio CD von Pentatone (CODAEX)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,49

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Violinkon.Op.35/Serenade/+

Tracks:

  • 1. Allegro moderato
  • 2. Canzonetta: Andante
  • 3. Finale: Allegro vivacissimo
  • Sérénade mélancolique b-moll op. 26 (für Violine und Orchester)
  • Valse-scherzo C-Dur op. 34 (für Violine und Orchester)
  • 1. Méditation
  • 2. Scherzo
  • 3. Mélodie

Produktbeschreibung


VIOLINKON.OP.35/SERENADE/+
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4 Kundenrezensionen:

Absolute Referenz!!! Mehr geht nicht ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach diesem a u s f ü h r l i c h e n 'Schwelgen' des geschätzten Mit-Rezensenten 'martin-the-artist' und allem was dort zutreffend geschrieben steht, bleibt mir nur noch dies: Absolute Referenz!!! Mehr geht wirklich nicht! Ich habe diese wunderbare Aufnahme nicht nur zigmal immer wieder gern gehört, sondern diese auch klang-technisch absolut stimmige CD schon x-mal verschenkt; ergo kurz und bündig: Wer sie noch nicht haben sollte (kaum zu glauben ;-) oder ein tolles Präsent braucht: Kaufen und genießen!!!
PS: Freue mich schon auf J.F. und ihr Konzert in HH am 21.3.2009 ...
Souverän und präzise
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer Julia Fischer bei einem Konzert in einer Philharmonie vor großem Publikum erlebt, ist fasziniert von dem energischen und selbstbewußten Auftreten der jungen Künstlerin. Die 1983 in München geborene Geigerin begann ihre Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Die spätere Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten liest sich wie ein who's who. Genannt seien u. a. Lorin Maazel, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Neville Mariner, David Zinman, Michael Tilson Thomas, Guiseppe Sinopoli und Rafael Frühbeck de Burgos. Ihre Auftritte absolvierte sie mit amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern. Bereits Mitte der Neunziger Jahre gewann sie mehrere Wettbewerbe, wie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und den Eurovisionswettbewerb für junge Instrumentalisten. Seit dem letzten Jahr ist sie an der Frankfurter Musikhochschule eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands.

Julia Fischer ist eine Künstlerin, die ein Land nur alle Jubeljahre hervorbringt. Nach eigenen Worten hat die junge Geigerin mit Aufnahmen deshalb lange gewartet, da "sie sich im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht bereit fühlte, die Interpretation eines Werkes zu verewigen." Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt!

Die vorliegende CD mit dem Tschaikowsky-Konzert ist ein Beweis für das souveräne und präzise Spiel der jungen Geigerin. Da ist alles genau durchdacht und in höchster Perfektion dargeboten. Auch wenn man schon einige Aufnahmen des bereits dutzendfach eingespielten Werks besitzt, lohnt sich der Kauf nicht zuletzt auch deshalb, weil auf ihr auch die anderen Violinwerke des Komponisten vereint sind. Nach der schwermütigen "Sérénade melancholique" ist vor allem das äußerst schwierige, furiose Allegro des Valse-Scherzo erwähnenswert, bei dem Julia Fischer ihre Virtuosität voll ausspielt. Den Abschluss bildet das nostalgische "Souvenir d'un lieu cher", bei dem die Geigerin von Yakov Kreizberg am Klavier begleitet wird.

Yakov Kreizberg, ein gebürtige St. Petersburger, der allerdings schon vor über 30 Jahren in die USA emigrierte und das Russische Nationalorchester erwiesen sich ideale Partner bei dieser betörenden Aufnahme.
Unglaublich gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Violinkonzert von Tschaikowsky wird ja immer wieder neu aufgenommen- eine der herausragendensten Geigerinnen, die sich zuletzt dem Stück widmete, war Anne-Sophie Mutter, der durch ihren meist etwas fragwürdigen Spielstil nicht alle Herzen zufliegen.
Die bisher beste Aufnahme dieses unglaublich schweren Konzerts ist jedoch im Moment die von Julia Fischer. Man findet in dem ganzen Konzert keinen einzigen falschen Ton- und obwohl Tschaikowsky das Stück nicht NUR der Solovioline, sondern auch den anderen Instrumenten "gewidmet" hat, wird Julia Fischer keineswegs übertönt oder benachteiligt, sondern musiziert mit dem Orchester. Schade, dass einige Geiger immernoch meinen, dass dieses brillante Violinkonzert ein Zirkusstück ist...
Sehr gut finde ich auch, dass Julia Fischer auch unbekannte Stücke auf die CD genommen hat, wie zum Beispiel das Valse-Scherzo, ungefähr auf demselben spieltechnischen Niveau wie das Violinkonzert. Auch diese Schwierigkeiten werden perfekt gemeistert. Einziger Kritikpunkt: Tschaikowsky hat das Valse-Scherzo als Präludium für das Violinkonzert komponiert- deshalb wäre es für mich logischer, wenn man die Anordnung der Stücke auf der CD etwas geändert hätte.
Besonders empfehlenswert ist die Sérénade mélancolique: Natürlich viel einfacher, doch mindestens genauso schön wie das Violinkonzert...
Beim letzten Stück auf der CD, Souvenir d'un lieu cher (Erinnerung an einen geliebten Ort), war ich zuerst skeptisch: In der Textbeilage steht, dass Tschaikowsky das Komponieren dieses Stückes nicht viel Freude bereitet habe. Wie soll ein Stück schön werden, wenn es dem Komponisten selber nicht gefällt? Doch ich wurde niht enttäuscht, vor allem nicht von Yakov Kreizberg, der die Umstellung Dirigent auf Begleiter auf dem Klavier perfekt meistert!
Meine volle Empfehlung für diese unglaubliche CD!!!
(~~)==++ JULIA FISCHER: Eine weitere ÜBERRAGENDE AUFNAHME! Ein MONUMENTALES WERK der VIOLINLITERATUR!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Julia Fischer einfach traumhaft! Ihre Einspielung gehört zu den allerbesten Einspielungen dieser Werke überhaupt! Wärmeste Empfehlungen für diese tolle CD von Julia Fischer!! Und wie üblich zeichnet sich ihr Violinspiel durch gestochen scharfe Intonation aus! Eine derart reine Intonation, gepaart mit einer sehr durchdachten und ausdrucksstarken Interpretation dieser Werke, ist nur sehr wenigen gegenwärtigen Geigerinnen und Geigern zu eigen - Julia Fischer ist eine davon! Und damit ist SIE eine der wenigen "Jahrhundertgeigerinnen"! Meine ausführliche Rezension folgt später! ==>

==> Jetzt endlich ist sie da - nach drei Monaten! Meine ausführliche Rezension zu JULIA FISCHERs Tchaikovsky-CD - da ja schon einige Leute meiner obigen Rezensionskurzfassung zugestimmt haben, wollte ich diese dann doch nicht, wie ursprünglich von mir geplant, noch einmal ändern oder durch die folgende Rezensionslangfassung komplett ersetzen, ich habe sie daher wie oben gezeigt belassen und wie folgt durch eine neue, komplett eigenständige und ausführliche Rezension ergänzt. Es ist dabei kaum zu fassen, dass sonst niemand bisher diese grandiose CD von JULIA FISCHER rezensiert hat! Und das fast ein halbes Jahr nach dem offiziellen Erscheinungstag!

Nun zu meiner eigentlichen Rezensionslangfassung: JULIA FISCHER spielt mit sehr feinem, fast scharfem Ton, der in ihrer gewohnten Präzision auch auf dieser CD zu hören ist. Sie variiert ihr Vibrato dabei sehr fein, wodurch dieses sehr belebt ist und sie somit vielschichtige, zu den unterschiedlichen Stimmungen in den einzelnen Passagen dieser Werke passende Tonfärbungen entstehen lässt; JULIA FISCHER formuliert in ihren Tonfärbungen - ohne Vibratoübertreibungen! - sämtliche Passagen dieser Werke sehr schön und glasklar aus, so dass sie uns ein sehr breites Spektrum ihrer "Farbpalette" vermittelt, das stets den SIE charakterisierenden Violinton heraushören lässt. Diese Spielweise zeichnet für mich JULIA FISCHERs Violinspiel in überragender Manier aus. Ihre Intonation ist dabei gewohnt gestochen scharf - das ist ja eigentlich schon klar - JULIA, was soll man da noch anders schreiben?! Die Intonations- und Interpretationsperfektionistin JULIA FISCHER, die zu Recht meint, dass es keine "perfekte" Interpretation gibt, was gut so ist, da sonst sicher Interpretinnen und Interpreten nicht mehr die Musikalität von Werken zu ergründen suchen würden, sondern ausschließlich wohl die "perfekte" Interpretation, die jemand erreicht haben könnte, anstreben würden! (Dies sei nur am Rande erwähnt!)

JULIA FISCHERs Aufnahme sticht dadurch ganz besonders hervor, da sie sehr mitreißend, emotional und ergreifend ist. JUILA FISCHER versteht es stets, den richtigen (Violin-)Ton zu treffen und die unterschiedlichen Stimmungen der hier eingespielten Werke - Tchaikovsky-Violinkonzert, "Sérénade mélancolique" und "Valse-Scherzo" für Violine und Orchester sowie "Souvenir d'un lieu cher" für Violine und Klavier - dem Hörer zu vermitteln. JULIA FISCHER beweist nach den ebenso in besonderer Weise herausragenden Aufnahmen der Mozart-Violinkonzerte sowie der russischen Violinkonzerte, welch ausgereifte und ernsthafte Violinvirtuosin und Interpretin sie auch bei Tchaikovsky ist, wobei ihr sehr junges Alter ihr nicht im Wege steht, wenn sie dem Zuhörer z. B. die Dramaturgien und Spannungen, die in dessen Violinkonzert enthalten sind, in ihrer eigenen Perfektion vermittelt. Dabei liefert sie eine sehr ausgereifte, vielschichtige und durchdrungene und mit vielen Färbungen und Stimmungen versehene Interpretation, die ihresgleichen sucht. Ganz zu Recht wird JULIA FISCHER also von dem Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung Harald Eggebrecht in die Reihe der so genannten "JAHRHUNDERTGEIGER" eingereiht, in der, wie sollte es anders sein (!), ihre beiden großen geigerischen Vorbilder David Oistrach und Yehudi Menuhin selbstverständlich ebenso zu finden sind, neben anderen selbstverständlichen Größen dieser Zeit wie HILARY HAHN und ANNE-SOPHIE MUTTER.

Darüber hinaus zeigt diese Aufnahme von JULIA FISCHER auch die herausragenden pianistischen Qualitäten und Fähigkeiten des von JULIA FISCHER wohl einzig bevorzugten Aufnahmedirigenten YAKOV KREIZBERG, den sie wohl exklusiv für sämtliche Aufnahmen, die sie macht, verpflichtet hat (?), da auch in der kommenden Einspielung des Brahms-Violinkonzerts sowie des Brahms-Doppelkonzerts YAKOV KREIZBERG wieder dirigiert. Das hervorragende Zusammenspiel von Solistin und Dirigent würde natürlich nicht funktionieren, wenn nicht ebenso der Orchesterteil in dem Tchaikovsky-Violinkonzert sowie in der "Sérénade mélancolique" und in dem "Valse-Scherzo" in gleicher Weise harmonisch darin eingefasst wäre, so wie dies in dieser Aufnahme mit dem Russischen Nationalorchester wiedermals in hervorragender Weise gelungen ist; Solistin, Orchester und Dirigent bilden somit eine wohl aufeinander abgestimmte harmonische Einheit, die mit weiterer Zusammenarbeit mehr und mehr "zusammenschweißt"! Es wird also sicher NOCH BESSER, als es jetzt schon der Fall ist!

Insgesamt zeigen die Aufnahmen auf dieser CD, dass sich hier exzellente Musikerinnen um Musiker zusammengefunden haben, die eine stimmungsvolle und präzise und harmonisch aufeinander abgestimmte klassische Musik vortragen. Man kann also guter Hoffnung sein, dass die Kombination FISCHER-KREIZBERG zusammen mit dem entweder Niederländischen oder Russischen Nationalorchester auch weiterhin in dieser Perfektion bei den kommenden Aufnahmen bestehen bleibt - dies scheint ja ein ausgesprochenes QUALITÄTSSIEGEL zu sein!

Das besonders schöne Foto der sehr hübschen JULIA FISCHER, das sie mit geschlossenen Augen vertieft in ihr Violinspiel zeigt, rundet außerdem den tollen Gesamteindruck dieser CD ab, so dass akustisch - worauf es ja eigentlich ankommt! -, aber auch optisch eine sehr wohl gelungene CD entstanden ist! Gratulation also auch an den Fotografen und an den Designer des CD-Covers!

Ich kann also nur meine ALLER-ALLER-BESTEN EMPFEHLUNGEN für diese äußerst WUNDERBAR GELUNGENE CD von JULIA FISCHER & YAKOV KREIZBERG zusammen mit dem RUSSISCHEN NATIONALORCHESTER aussprechen, die allerdings sogar noch übertroffen wurde durch die überragende Einspielung des Brahms-Violin- sowie des Brahms-Doppelkonzertes für Violine & Cello (DANIEL MÜLLER-SCHOTT) unter der Leitung von YAKOV KREIZBERG! Diese ist nun endlich am 13. April 2007 erschienen. Also bloß diese neue CD von JULIA FISCHER nicht verpassen! Die ist großartig und sogar noch großartiger und ergreifender als ihre Vorgänger-CDs!!
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Produkt-Bild: Die Vier Jahreszeiten

Die Vier Jahreszeiten von Standage, Pinnock, the English Concert

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Die Vier Jahreszeiten

Tracks:

  • 1. Allegro (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling")
  • 2. Largo e pianissimo sempre (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling")
  • 3. Danza pastorale. Allegro (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling")
  • 1. Allegro non molto (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer")
  • 2. Adagio - Presto (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer")
  • 3. Presto (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer")
  • 1. Allegro (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst")
  • 2. Adagio molto (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst")
  • 3. Allegro (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst")
  • 1. Allegro non molto (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter")
  • 2. Largo (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter")
  • 3. Allegro (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter")
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro molto
  • 2. Andante molto
  • 3. Allegro

Produktbeschreibung


FOUR SEASONS
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5 Kundenrezensionen:

Ausgezeichnet!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen: eine vorzügliche Aufnahme. Pinnock und das Orchester arbeiten die Details des Stückes hervorragend heraus, artikulieren und phrasieren sehr feinfühlig und an den richtigen Stellen temperamentvoll. Die Klangqualität ist ausgezeichnet. Der Solist spielt vorzüglich!

Ein Muss für den Klassik-Liebhaber? Sagt sich immer so leicht und schnell dahin, aber hier scheint es durchaus angebracht.

Die unangefochtene Referenzaufnahme? Da könnte man sich lange streiten. Auch wenn ich die historisch informierten Aufnahmen für vieles sehr schätze, sie meine Musiksammlung enorm bereichert haben und ich z.B. Karajan oder andere Altmeister bei vielen Werken nur noch für zweite oder dritte Wahl halte, so bin ich bei den 4 Jahreszeiten doch hin- und hergerissen. Spielt man Vivaldi romantisch, so drückt man ihm damit sehr stark den Stempel des Solisten, des Dirigenten und den Zeitgeist auf, wie Mutter und Karajan dies mit ihrer Interpretation tun. Mag auch sein, dass man damit zu sehr das ursprüngliche Werk verändert und dennoch: ich schätze Anne-Sophie Mutters Spielweise der 4 Jahreszeiten sehr: die Solo-Violine steht bei der Karajan/Mutter-Aufnahme mehr im Vordergrund als bei Standage/Pinnock - Simon Standage hält sich eher ein klein wenig zurück und ist sehr auf Zusammenspiel bedacht.
Die typischen Stimmungsbilder für die 4 Jahreszeiten bringen Mutter und Karajan für meinen Geschmack fast besser rüber, während Standage und Pinnock mit größerer Bescheidenheit und mehr Eleganz musizieren. Die Wucht des typischen Karajan-Klang ist manchmal deutlich zu heftig - schlimmer wird dieser Effekt übrigens, wenn man Mutter und Karajan mit den Berliner Philharmonikern hört. Und doch bringen die Wiener Philharmoniker unter Karajan auf der Alternativ-Aufnahme ungeheuer viel Kraft rüber.

Ich möchte beide Aufnahmen nicht missen und kann sowohl Standage/Pinnock als auch Karajan-Mutter nur wärmstens empfehlen.
Ein absolutes Muss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Aufnahme ist kristallklar und sauber. Man hat bei der Aufnahme auch heute noch (Aufnahme ist von 1982 - fast so alt wie ich) wirklich höchste Qualitätsmaßstäbe angesetzt. Aber auch rein gar nichts ist irgendwie langweilig eingespielt. Das hat wohl auch mit dem Tempo zu tun, aber es ist dabei niemals Dudelmusik!
Diese Aufnahme macht einfach nur Spaß immer wieder zu hören. Man ist hinterher leicht außer Atem - kein Wunder (s. zwei Sätze vorher). Bei allem geht aber das Gefühl für die Musik nicht verloren. Das ist bei klassischer Musik wirklich selten der Fall, dass man so sehr mitgeht. Diese Version gehört in jede gut - und - weniger gut sortierte Musiksammlung.
Ordentliche Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich als musikalischer Laie mag hin und wieder auch klassische Musik.
Diesmal suchte ich die 4-Jahreszeiten von Vivaldi.

Sicher, man kann auch die Aufnahmen hochkarätiger Orchester und noch besserer Dirigenten kaufen, aber mir gefällt außerordentlich gut, was ich da zu hören bekomme.

...und für den Preis...jederzeit.
... jeden Cent wert
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Eine der besten Aufnahmen, die es von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" gibt. Ohne Makel! Herrlich.
Unübertroffen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den bisherigen Rezensenten nur uneingeschränkt anschließen. Ich kannte bisher nur die Aufnahmen von Karajan und die des London Symphonie Orchestra 1981. Ich schätze beide Aufnahmen, doch diese Aufnahme übertrifft die beiden ersteren deutlich. Die originale Instrumentierung gibt dem Werk eine authentische, leichte Atmosphäre. Alle Instrumente werden wunderbar gespielt. Eine absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung, ein Muss für den Klassikliebhaber.
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Produkt-Bild: Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert

Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert von David Garrett

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97

Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert

Tracks:

  • Concerto for Violin and Orchestra in D major, Op. 35 - Tchaikovsky
  • Concerto for Violin and Orchestra in E minor - Jules Conus

Aus der Amazon.de-Redaktion


Verhangener Blick, wülstig lüsterne Mundpartie, schwarze Haartolle nebst Koteletten -- man traut seinen Augen nicht. Ist er es oder nicht? Denn eigentlich sieht der Geiger David Garrett auf dem Cover seiner neuen CD aus wie ein leibhaftiger Sohn von Elvis Presley. Kann aber nicht sein, denn der Künstler aus Aachen und Sohn deutsch-amerikanischer Eltern ist noch sehr jung. Pure Ecstasy nennt sich seine jüngste CD mit dem Violinkonzert von Peter Tschaikowsky und einem anderen Violinkonzert des in unseren Breitengraden wenig bekannten Komponisten Jules Conus.
Mit dem King of Rock'n'Roll hat David Garrett, der auf einer Stradivari aus dem Jahr 1718 musiziert, nicht viel gemein. Es mag wohl an seiner Jugend liegen: Garrett liebt -- bei aller technischen Bravour, Brillanz und Souveränität bei den horrenden Schwierigkeiten -- die zärtelnde Geste, die gemütvolle Gebärde. Schwärmerisch etwa geht er das Finale bei Tschaikowsky an, inniger oder empfindsamer wird es dadurch leider nicht. Mickhael Pletnev streng geführtes Russisches National-Orchester und seine entschlackte Lesart der Partitur sorgen dafür, dass der Solist nicht entgleitet und in allzu sentimentale Gefilde abdriftet. "Im Falle von David Garrett kommt man um das Wort 'Jahrhundert-Talent' nicht herum", heißt es im Pressetext. Das Jahrhundert aber ist erst ein Jahr alt und deshalb bleibt abzuwarten. --Teresa Pieschacón Raphael
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