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Das Mozart-Konzert von Helmut Schmidt, Christoph Eschenbach, Justus FrantzAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 11,99 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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New Seasons: Händel für Oboe und Orchester von Albrecht Mayer, Georg Friedrich Händel, Matthieu Gauci-Ancelin, Sinfonia VarsoviaAudio CD von DEUTSCHE GPreis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
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ProduktbeschreibungNew Seasons - Händel für Oboe und Orchester. Klassik-CD 5 Kundenrezensionen:Ansteckende Spielfreude 5 von 5 PunktenAlbrecht Mayer, mit diesem Namen hatte ich lange, warum auch immer, eine Art von Weichspülklassik" assoziiert, wie sie in diversen Klassiksendern um die Weihnachtszeit hoch- und runtergedudelt wird. Bis ich ihn kürzlich in Frankfurt im Konzert erlebt habe und hin und weg war. Wie Mayer die Musik verkörpert, wie er seine Musiker mitreißt, Phrasierungen sichtbar und miterlebbar macht, das vermittelt sich natürlich am allerbesten im Livekonzert. Dennoch geben auch seine CDs einen guten Eindruck von der ansteckenden Spielfreude wieder. Na gut, die Bearbeitungen von ewigen Klassikern wie Ombra mai fu" und Lascia qu'io pianga" hätte es für mich nicht gebraucht, aber wenn Mayer auf diese Weise den ein oder anderen Klassikneueinsteiger für sich gewinnt, soll es mir recht sein. Ansonsten überzeugen mich jedoch die neu aus Händel-Arien zusammengebauten" Oboenkonzerte auf ganzer Linie! Händel in unserer Zeit, ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenWunderbar diese Klangfülle und Virtuosität die Albrecht Mayer mit dieser Einspielung von Händelstücken gelungen ist. Auch relativ unbekannte Stücke erleben eine mitreisende Frische. Ein Meisterwerk von der Spieltechnik und der Aufnahmetechnik, Gratulation Herr Mayer und der Sinfonie Varsovia, einfach phantastisch! Neulich in der Philharmonie 5 von 5 PunktenVor einem Kammerkonzert in diesem Frühjahr in der Berliner Philharmonie, bei dem Albrecht Mayer als Solist auftrat, meinte eine ältere Sitznachbarin wehmütig, sie sei doch auch noch ein sehr großer Fan des Oboenklangs von Hansjörg Schellenberger, seines Vorgängers bei den "Berlinern". Ob das mit diesen großen Oboisten wohl so eine Generationensache sei, jede habe ihren? Das konnte ich ihr kaum beantworten, nicht nur weil das Konzert begann. Aber meine Hör-Erwartung im Hinblick auf das, was einer Oboe ablockbar ist, haben Albrecht Mayers spezieller intensiver Ton und seine Interpretationen schon geeicht - und das geht ja durchaus vielen so. Die inspirierte Händel-CD hier habe ich auch an Seltenklassikhörer verschenkt, mit der Rückmeldung, daß Kind und Kegel sie immer wieder hören wollen. Wer Fagott spielt oder es schätzt, wird sich besonders über das letzte der 4 neuarrangierten Konzerte freuen, denn es ist ein virtuoses Doppelkonzert für die Doppelrohrblattinstrumente Oboe und Fagott. Noch ein Blick ins CD-Büchlein, das ja schließlich dazugehört: Albrecht Mayer faßt seinen Enthusiasmus für die Stücke selbst in Worte, indem er deren Stimmungen beschreibend abwandert - dröge musikwissenschaftliche Abhandlungen entfallen. Die extravagante graphische Gestaltung zeigt ihn im maritimen Ringelshirt auf einer Jahreszeiten-Tour über Berg und Tal, durch eine eisig-futuristisch-spitzzackige Collagenlandschaft, von der er sich dann auf grüner Wiese unter computergenerierten Herzblumen ausruhen darf. Ob bei dieser Inszenierung auch ein Hauch Ironie mitschwingt, bleibt in der Schwebe. Diese Form der Präsentation zumindest ist "wohl so eine Generationensache". Ich find's nett, meine Eltern waren etwas irritiert. Aber bei der Musik sind wir uns vollkommen einig - ganz, ganz wunderschön! Erstaunlich 5 von 5 PunktenEs ist schon erstaunlich, was man da zu hören bekommt. Alle Arrangements klingen, als wäre diese Musik niemals für andere musikalische Zusammenhänge geschrieben worden. Ich denke, da gibt es bei Händel noch viele Schätze zu heben. Und man kann sich nur wünschen, dass Mut und Entdeckerfreude nicht nachlassen. Irritierend finde ich, dass diese "neuen" Oboenkonzerte Händels manche der ursrünglichen so genannten Oboenkonzerte durchaus "hinter sich lassen". Phantastisch 5 von 5 Punktenich weiß nicht wie oft ich diese CD inzwischen gehört habe aber ich kenne sie inzwischen fast auswendig. Einfach wunderschön, inspirierend und zum Träumen. Ich habe A. Mayer vor wenigen Tagen live erlebt. Ein absolutes Phänomen, der Mann. Toll. Kaufen! |
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Albrecht Mayer In Venedig von Albrecht MayerAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 12,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Einfach nur wunderbar 5 von 5 PunktenIch bin von dieser Musik wirklich sehr angetan. Man kann sie immer wieder hören, und dennoch verliert sie nie ihren einmaligen entspannenden Charakter. Albrecht Mayer ist ein Meister auf seinem Instrument, welches er erstaunlich facettenreich spielt. Ich denke, ich werde mir in Zukunft noch mehr CDs mit Oboen-Musik zulegen. Wunderbares von San Marco 5 von 5 PunktenDarüber wie Albrecht Mayer seine Oboe zum Singen bringt muss jedes beschreibende Wort wahrlich versagen. Fünf Sterne! Neue Maßstäbe 5 von 5 PunktenIch hätte nicht gedacht, dass man heute noch mit einer Neueinspielung der gängigsten italiänischen Oboenkonzerte begeistern kann. Albrecht kann es. Es ist einfach unglaublich!! Bravissimo!! Begeisternd! 5 von 5 PunktenAuch als jemand, der sonst mit klassischer Musik nicht so viel am Hut hat, kann, ja muss ich diese CD empfehlen und schließe mich meinen Vorrednern an: Albrecht Mayer "singt" förmlich auf und mit seiner Oboe und lässt die wunderschöne Barockmusik förmlich hinaus schweben. Die Begleimusiker tun ihr Übriges um diese Einspielung zu einem ganz großen Hörerlebnis zu machen. An dieser Stelle sei auch einmal die famose Produktion gelobt: Der Klang ist Spitzenklasse und setzt Maßstäbe. Traumhaftes Venedig 5 von 5 PunktenIch kenne Albrecht Mayer, habe ihn in Konzerten solo oder auch im Orchester gehört, und immer fällt mir auf, wie unglaublich facettenreich er spielen kann, sowohl dynamisch als auch klangfarblich. Wenn dann noch so kongeniale Barockmusiker an seiner Seite stehen, kommt wirklich ein wunderbares Ergebnis dabei heraus. Die Interpretationen sind wahnsinnig schlüssig und bieten auf beste Weise barocke Musizierpraxis. Auffällig auch die variantenreichen Verzierungen in der Solostimme, die barockes Musizieren ausmachen und lebendig erscheinen lassen. Albrecht singt auf seiner Oboe, man kann wirklich dahinschmelzen. Da schwingt auch noch der leiseste pianissimo-Ton, unglaublich... Albrecht sagt, er möchte mit seinem Spiel die Zuhörer emotional berühren und ihre Seele erreichen. Er schafft dies vom ersten Moment an, unbedingte Kaufempfehlung! |
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Klavierkonzerte Bwv 1052,55,56,58 von David Fray, DkpAudio CD von Virgin Cla (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,25 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Glückshormone und Gänsehaut 5 von 5 PunktenIch hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal so begeistert sein könnte von Werken, die ich in- und auswendig kenne! Und dass ich in der Post-Gould-Ära und nach tiefen musikalischen Bach-Offenbarungserlebnissen mit erst Evgeni Koroliov und dann Martin Stadtfeld mich noch einmal neu in die Bach-Interpretation eines Pianisten würde verlieben können. Und dann kam David Fray. Der Gould-Vergleich wird ihm sicherlich allenthalben nachgetragen und er wird seiner zweifellos irgendwann überdrüssig werden, dennoch ist er letztendlich berechtigt: viel von der Genialität, dem fast manischen Artikulationswillen, dem Perfektionismus und selbst von den Manierismen des Kanadiers finden sich in diesem jungen Musiker. Aber soweit sich das an seiner (in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren) 'Persona' ablesen lässt, ist er ein Gould ohne Paranoia und Neurosen, dafür mit einer unbändigen Lebensfreude und Kommunikationsbereitschaft. Sein Bach leuchtet mit kristallener Transparenz, pulsiert und tanzt, lächelt, lacht und leidet und lässt keine einzige Note uninterpretiert. Genau diese mentale Präsenz und Gestaltungsklarheit fordert er auch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein und findet in ihr einen hier und da noch etwas deutsch-behäbigen, aber im Wesentlichen willigen und fähigen Tanzpartner. Im Gegensatz zu Stadtfeld ist Frays Fassung der Bachschen Werke kein rauschhafter Wurf, denn pianistische Virtuosität und jungenhafte Unbekümmertheit werden stets von seiner unzweifelhaften, intellektuellen Durchdringung selbst der kleinsten Details gezügelt. Die Sorgfalt, mit der er Übergänge gestaltet, die Hingabe an die lyrische Qualität von Melodielinien und die Freude an den typisch Bachschen Frage-Antwort-Spielen zeigen einen denkenden und fühlenden Musiker in Höchstform. Fray schenkt uns einen Bach, bei dem einem unwillkürlich der Fuß wippt, der glücklich macht und bisweilen geradezu betroffen. Einen mitreißend lebendigen Bach. Einen Bach, gespielt mit Champagner im Blut! Remember Glenn 5 von 5 PunktenEin junger Mann sitzt gebeugt am Klavier,man erinnert sich an die Bilder vom jungen Glenn Gould. Das Cover mit wirrem Haar- solche Fotos gibt es auch vom jungen Gould. David Fray, ein neuer Stern am Pianistenhimmel ? "Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen "Major Labels" unter Exklusivvertrag genommen werden. Einer von ihnen ist der junge Franzose David Fray. Seine erste Einspielung im Mai 2007 war den Komponisten Johann Sebastian Bach und Pierre Boulez gewidmet - eine Kombination, die viel über sein breites, originelles Repertoire aussagt. Im Januar 2008 entstand sein zweites Album. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie interpretierte er vier Konzerte für Klavier und Orchester von Bach, die wie die Brandenburgischen Konzerte zu den bekanntesten Werken des Komponisten zählen. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die David Fray bereits erhielt, zählen das "Diploma of Outstanding Merit" des internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerbs in Japan und der Titel "Nachwuchssolist des Jahres" der Commission des Radios Francophones in Montréal (2004). Ebenfalls 2004 wählte ihn die französische Verwertungsgesellschaft ADAMI zur "Klassik-Entdeckung des Jahres". Den Durchbruch schaffte er bei einem triumphalen Konzert im Pariser Théâtre du Châtelet im Juni 2006, bei dem er in letzter Minute für Hélène Grimaud eingesprungen war." Seine Interpretation von Bach hört sich auch an, wie ein Nachfolge dieses Bach-Spielers Gould,zB die immer wieder auftretende abhackte Spielweise.Aber dies ist nicht von vornherein ein Mangel. Zusammen mit der Bremer Kammerphilharmonie gelingt ihm eine überaus muntere Darstellung der Konzerte, die durchaus mit meiner bevorzugten Aufnahme dieser Konzerte von Katsaris mithalten kann. Die Kammerphilharmonie hatte das d-moll Konzert jüngst mit Grimaud eingespielt. Diese Aufnahme mit Fray erscheint mir inspirierter. Deswegen ist in jedem Fall der Orchesterpart besser, differenzierter als bei Katsaris. Unter den vorhandenen Aufnahmen eine der besten. |
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Bach (Ltd.ed.) von Helene Grimaud, DkbAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,86 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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4 Kundenrezensionen:Traumhaft 5 von 5 PunktenMan muss dankbar sein, dass es heutzutage noch solche Interpreten wie Helene Grimaud überhaupt gibt - in dieser monotonisierten, digitalisierten, kommerzialisierten Welt, wo ein Blick in den Namen der grossen Künstler des vergangengenen Jahrhunderts einem Tränen in den Augen verursachen. Ihre Interpretationen von Bach sind modern (wie der Komponist selbst), schlicht und schön, ohne unnötigen Pump. Wie schon von anderen hingewiesen - besonders schön ist die Chaconne von Busoni umgeschrieben, das Video der letzten 3 Minuten ebenfalls. Ich glaube was die Deutsche Grammophon mit ihren Künstler macht ist äußerst relevant im Bezug auf die Gegenwart, da sie ein größeres Auditorium erreicht. Das Produkt ist ganz einfach ein Inbegriff der Schönheit. Bach ist immer die Zukunft 5 von 5 PunktenBach (Ltd.ed.) Helene Grimaud ssagt in ihrem Vorwort, dass Bach der Komponist sei, der "die ganze Innigkeit des Gebets und die einsame Antwort des Göttlichen in ihrer Wahrheit vereint". Und sie ergänzt, das man Bach nicht als Menschen und Zeugen seiner Zeit sehen (darf)- "denn Bach ist immer Zukunft". Mit dieser Aufnahme tritt die französische Pianistin den Beweis ein: Wer bei dieser Musik an Vergangenheit denkt, hat keine Ohren. Es ist eine Musik für alle Sinne. Helene Grimaud brilliert jedoch nicht allein in ihren Interpretationen von Bachs Musik: Die Aufnahme zeigt einmal mehr, wie sehr sie als Solopianistin eine Einheit mit dem sie begleitenden Orchester bildet. Sie versteht es immer wieder, der wunderbaren Kammerphilarmonie aus Bremen den Vortritt zu lassen und sich auch zurückzunehmen, um dann wieder die Stimme zu erheben. Diese Musik lässt die Traurigkeit des Herbstes und die Einsamkeit des Winters vergessen- sie ist voller Optimismus und Hoffnung auf die Zukunft. Besonders die Ciaccona, Busonis Bearbeitung von BWV 1004, ist hier außergewöhnlich gut interpretiert 4 von 5 PunktenDie Interpretationen dieser CD sind allesamt Beweise für die Musikalität ebenso wie für die technische Perfektion von Hélène Grimaud - auch wenn ich bei den Präludien und Fugen immer noch auf eine Aufnahme warte, die noch viel stärker "romantisierend", dabei aber zugleich einigen Ausdrucksmöglichkeiten des Originals näher wäre. Alle mir bekannten Weltklassepianistinnen/pianisten sind musikalisch offenbar im 19. u. 20. Jh. beheimatet, die Musik des 18. Jh.s ist für sie eine Fremdsprache, die sie mehr oder weniger gut 'beherrschen'. Da wird dann leider das Klavier zu sehr an das Cembalo angelehnt, und das Tempo viel zu gleichmäßig, fast nach Metronom, durchgespielt und oft auch zu schnell, statt die Harmonien und Polyphonien mehr auszukosten. Mehr Inspiration von historischen Speilweisen der Viola da Gamba oder Laute oder Barockvioline wäre diesbezüglich eine spannende Innovation, die bis heute noch aussteht. Brillant ist diese Aufnahme dennoch und bekommt daher von mir auch 4 Sterne. Aber besonders die Chaconne, Busonis Bearbeitung der Ciaccona aus der Violin-Partita BWV 1004, ist hier außergewöhnlich gut interpretiert, auch im Vergleich zu bisherigen Aufnahmen. Manche sind virtuoser, aber das ist nicht unbedingt besser, andere spielen sie wuchtiger, manche härter. Hélène Grimaud überzeugt mich aber hier am meisten, auch wenn sie (wie auch in einigen anderen Stücken) für mein Empfinden manches zu sehr in Richtung Staccato spielt (statt mehr Portato oder Legato). Sie betont sehr gut und passend die Kontraste, sowohl bzgl. der Lautstärke als auch der Geschwindigkeit. Das geht in die Richtung, die ich oben angedeutet habe. Allein dieses eine Stück hätte schon für sich genommen 5 Sterne verdient. Da ich für den Rest insgesamt eigtl. nur 3 Sterne geben würde (v.a. das Orchester, von dem sie in einigen Stücken begleitet wird, überzeugt mich überhaupt nicht, es wirkt recht flach und monoton), nehme ich einen großzügigen Durchschnitt daraus von 4 Sternen. (Sehr gut klingt diese Ciaccona übrigens auch in manchen Bearbeitungen für Gitarre, z.B. von Narciso Yepes - in einer leider heute kaum mehr erhältlichen Aufnahme; aber auch von Franco Platino wird sie sehr gut gespielt. Im Original für Violine wird sie leider oft zu unsauber intoniert, was z.T. an zu viel Vibrato im Stil des späteren 19./20. Jh.s liegt, in der sie meist gespielt wird, aber außer wenigen guten Einspielungen in "historischer" Spielweise - z.B. von Lucy Dael - finde ich die Interpretation von Nemanja Radulovic sehr gut und vielleicht sogar noch besser die von Baiba Skride auf ihrer CD "Bach Bartok Ysaye"). Glamour und Kunst 4 von 5 PunktenVorurteile überwinden, aber wie ? Helène Grimaud ist ein Medienprodukt. Sie ist gut vermarktbar und wird entsprechend gut vermarktet. Ein Video, das auch Reklame für irgendein anderes Produkt sein könnte. Eine Pianistin, bei der sich der Eindruck aufdrängt, das sei jetzt Pose, wie sie am Klavier agiert. Die Echtheit des Ausdrucks, die Wahrhaftigkeit der Kunst zu unterstellen, fällt nicht leicht. Kann man dann überhaupt noch korrekt hinhören ? Der Inhalt: Bach: Präludien & Fugen c-moll BWV 847 & cis-moll BWV 849 aus "Das wohltemperierte Klavier I";Präludien & Fugen d-moll BWV 875, E-Dur BWV 878, a-moll BWV 889 aus "Das wohltemperierte Klavier II);Klavierkonzert d-moll BWV 1052+Bach / Busoni: Chaconne d-moll aus BWV 1004+Bach / Liszt: Präludium & Fuge a-moll BWV 543+Bach / Rachmaninoff: Präludium aus BWV . Natürlich spielt Helène Grimaud sehr gut Klavier. Das tun tausende anderer Pianisten und Pianistinnen auch. Wenn ich die berühmte Chaconne von Bach BWV 1004, in der Bearbeitung von Busoni etwas genauer betrachte, stelle ich fest, das Gelber deutlich virtuoser ist, Michelangeli das Stück mächtiger, Weissenberg glashärter spielt. Grimaud betont die Kontraste. Sowohl in Lautstärke als auch Geschwindigkeit.Eine durchaus andere Interpretation, die sie wieder als Virtuosin ausweist, zugleich als Interpretin mit eigenwilligem Ansatz. Anders als ihre letzte Veröffentlichung von Beethoven ( fünftes Konzert) ist diese CD eine derer , die man schätzen kann.Ihre Fans muss man davon nicht überzeugen, und die anderen, denen das zuviel Markt ist, sollte wenigstens einmal hineinhören. Glamour sollte nicht im Wege stehen. |
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Auf Mozarts Spuren von Albrecht Mayer, Claudio Abbado, Mahler Chamber OrchAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,47 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2004 |
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ProduktbeschreibungIN SEARCH OF MOZART Aus der Amazon.de-RedaktionAuf der vorliegenden CD werden die Flöte, die Violine und die menschliche Stimme zur "Beute" dieses Mannes: Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, Albrecht Mayer, wagt sich nach dem Erfolg seiner Bach-Platte nun an Werke von W. A. Mozart und dessen Zeitgenossen Ludwig August Lebrun. Und das Wagnis hat sich gelohnt. Wir hören eine Oboe, die sich spielerisch der menschlichen Stimme annähert oder beim Violinkonzert die Violine vergessen macht. Das Andante aus dem Flötenkonzert KV 315 eröffnet die CD. Natürlich geht die leichte Hauchigkeit oder das magische Zittern einer Querflöte etwas verloren. Dafür glänzt Albrecht Mayer durch einen kernigen Ton bis ins leiseste Piano, bei ruhiger und fließender Gestaltung. Im Oboenkonzert KV 314 ist der Oboist logischerweise absolut zu Hause, bevor er sich in zwei Konzertarien wieder auf fremdes Terrain begibt: Wunderschön elastisch, zwischen dolcissimo und verhaltener Dramatik pendelnd "Sperai vicino il lido" und einen unheimlich runden Klang erreichend in "Al desio di chi t'adora". Andante und Rondo aus dem Violinkonzert KV 271a/271i beschließen den Mozart-Block. Der Oboist zelebriert Leichtigkeit, als ob er nur eine Saite streiche(l)n würde. Etwas gefällig das abschließende Oboenkonzert Nr. 1 von Ludwig August Lebrun. Aber auch da: Schöne Musik schön gespielt. Claudio Abbado dirigiert das Mahler Chamber Orchestra mit sensibler Zurückhaltung. Das ist Begleitung auf höchstem Niveau. Albrecht Mayer kann so sein schwebendes, sich in Feinheiten ausdrückendes Spiel voll entfalten. Rudolf Kamm 2 Kundenrezensionen:Ich komme nicht mehr weg davon! 5 von 5 PunktenIch komme von dieser CD nicht mehr weg, es ist einfach genial von vorne bis hinten. Wer Mozart mag und Oboe gern hört kriegt hier die volle Ladung von beidem. Das Andante war für mich als Amateur-Flöter schon live der Hammer und auch die Fassung auf der CD ist wunderschön gespielt. Tolle Stücke mit traumhaften Klang! 5 von 5 PunktenDen Klang von Albrecht Mayers Oboe ist der beste und schönste, den ich jemals gehört habe. Er ist kraftvoll, aber dennoch spritzig und überrascht mit seiner Interpretation des Mozart-Konzertes immer wieder aufs neue. Auch der Lebrun ist nicht zu verachten genauso wie eben die selbst-arrangierten Stücke, die er "einfach mal" von Flöte/Violine auf Oboe arrangiert hat. Diese sind nicht wirklich mein musikalischer Geschmack und auch das schöne Mahler Chamber Orchestra unter Abbado gab sein Bestes und Mayers perfekter Sound und die tolle Klarinette bei der Aria lassen mit gutem Gewissen die Höchstwertung zu! |
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Cantabile von Sol GabettaAudio CD von RCA Red SealPreis bei Amazon: EUR 11,90, Angebote ab EUR 11,58 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Mehr als nur 'cantabile' (ital.: 'singbar') ... 4 von 5 PunktenKann - wie der geschätzte Rezensent vor mir schreibt ("Gabetta ist ganz oben und kann aufnehmen, was sie will, nicht was andere ihr vorgeben.") - wirklich aufnehmen, was 'sie' will - und vor allem 'wie' sie es will? Oder sprechen da doch noch 'höhere Mächte' (manchmal zu sehr) mit!? Diese neue Produktion 'CANTABILE' erinnert stellenweise hinsichtlich des Repertoires z.B. auch an "Sopranlieder und -Arien" von Ana Maria Martinez (Naxos 2005), ebenfalls mit den 'Prager Philharmonikern' (unter Steven Mercurio), u.a. mit diesen Stücken: LEO DELIBES - Les filles de Cadix CHARLES GOUNOD - Romeo et Juliette, Act I: Je veux vivre (Juliette) FRANCIS LOPEZ - Violettes imperiales JOSEPH CANTELOUBE - Chants d'Auvergne, Series I: II. Bailero Als Beispiel möchte ich "Chants d'Auvergne" herausgreifen; gerade dieses Werk lebt m.E. zunächst erst mal von einer wundervoll ausgeprägten Sopran-Stimme (wie z.B. bei Ana Maria Martinez oder auch anderen Sopranistinnen); so kann diese hier vorgenommene rein instrumentale 'Bearbeitung' als 'Cello-Version' mit den ihr eigenen tieferen Lagen dem gesungenen 'Original' kaum Paroli bieten; und auch die im Original zur Sopran-Stimme hinführenden subtilen Flöten- und Oboen-Passagen des bekannten Stückes hätten vielleicht in einer anders aufgebauten 'Cello-Bearbeitung' auch ihre Entsprechung bekommen können, um dieses wundervolle 'Gesangs'-Werk hier mit dem Violoncello wirklich instrumental außergewöhnlich zu prononcieren, zu verlebendigen. Diese meine Meinung zur 'Bearbeitung' spricht aber keineswegs gegen die dennoch ausdrucksstarke Interpretation von Sol Gabetta, denn sie bietet wie gewohnt hervorragenden Cello-'Gesang'; gleichwohl scheint mir hier eine großartige Chance nicht maximal ausgereizt zu sein. Hat hier evtl. doch das Marketing im Hintergrund vielleicht zu sehr mitgewirkt?! Und vielleicht auch die Bearbeitung von Manfred Grafe 'beeinflusst'? Wenn dem so wäre, so möchte ich das Label- / Marketing-Management dazu ermuntern, Künstlern noch mehr Freiraum zu geben, insbesondere der wunderbaren Sol Gabetta mit ihrer so erfrischenden, eindrucksvollen Interpretationskraft ihren eigenen 'Spiel-Raum' jederzeit zu gönnen, ja vielmehr zu erweitern und nicht evtl. durch Vorgaben etwa zu beengen. Der Erfolg wird es erweisen! Denn Sol Gabetta kann ganz wunderbar mit ihrem Cello 'singen', wenn man sie nur lässt! Dann wäre das nicht einfach nur 'cantabile' (ital.: 'singbar'), sondern 'bel canto grandioso' ... Die Prager Philharmoniker unter Charles Olivieri-Munroe mit ihrem ausgefeilten Klang bieten ihrerseits alle Voraussetzungen für mehr 'bel canto'. Die Informationen im Booklet hingegen fallen etwas spärlich aus. Fazit: 'Mehr' (in o.g. mehrfacher Hinsicht) davon sollte möglich sein! Also: Gern noch mehr 'cantabile' - aber dann gleich 'grandioso'. On the top 4 von 5 PunktenSie ist jung,ansehnlich und spielt hinreissend Cello- auf diesem Niveau momentan ohne wirkliche Konkurrenz. Sie hat ein blendendes Marketing. Wie andere Cellisten auch ( allen voran YoYo Ma) geht sie über die Grenzen des unmittelbaren Genres hinaus und spielt Transkriptionen, an denen sie teilweise selbst mitgearbeitet hat."Damit ihr Instrument ins Singen geraten konnte, feilte Gabetta persönlich an den Arrangements für das Cello. Besonders zu prüfen war die die Wahl der Tonhöhen: "Manchmal hat es überhaupt nicht geklappt", so Gabetta. "Es war wie mit einer Katze und einem Hund. Unten klang es wunderschön und oben klang es plötzlich wie eine Katze. Dann musste ich wieder von vorne anfangen. Aber auf die Suche zu gehen, was man mit dieser Musik machen kann, das war extrem beeindruckend." Überwiegend werden Arien aus dem romantischen Repertoire dargestellt. "Abgesehen von zwei Stücken Peter Tschaikowskys und der berühmten Figaro-Arie von Gioacchino Rossini als Zugabe, widmet sich Gabetta auf ihrer CD ausschließlich französischer Musik, darunter berühmten Arien von Georges Bizet, Charles Gounod und Jacques Offenbach. Schließlich ist ihre Mutter eine in Frankreich geborene Russin. Außerdem liebt die Cellistin raffinierte, kontrastreiche Opernmusik, die ihrem schlanken Celloton entgegenkommt." Die Kritik ist begeistert."Beeindruckend ist auch, wie Gabetta - sensibel begleitet von den Prager Philharmonikern - auf ihrem Cello "singt". Mit einem ebenso flexiblen wie durch alle Lagen klangschönen Ton erzählt sie von all den Dramen und Verrücktheiten, die die Opernfiguren umtreiben: von Mignons Melancholie, Lenskis Verzweiflung, von Carmens Lust am Spiel mit dem Feuer. Dabei betört Gabettas Musizieren stets durch Eleganz und emotionale Tiefe. Fortsetzung erwünscht!" Die Fortsetzung wird sicher kommen. Gabetta ist ganz oben und kann aufnehmen, was sie will, nicht was andere ihr vorgeben. Bei einem Instrument wie dem Cello fragt man sich, ob die reichliche Literatur für dieses Instrument nicht ausreicht ? Sol Gabetta ist noch sehr jung. Sie wird doch das Repertoire für Cello nicht als ausgeschöpft ansehen ? Die Qualität eines Künstlers kann man an solchen Arbeiten nicht messen. Das ist Unterhaltung auf hohen Niveau ( wobei ich diese Arien eigentlich lieber gesungen höre- irgendwie anders bei bei YoYoMa, wenn er Gesangsstücke von Bach auf dem Cello spielt) Nun, Sol Gabetta hat ihren Weg zur Spitze bereits gemacht und diese CD wird auch ihren Weg machen. |
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Il Progetto Vivaldi von Sol GabettaAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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ProduktbeschreibungIL PROGETTO VIVALDI 5 Kundenrezensionen:Junges Talent 5 von 5 PunktenHabe Sols CD zwar noch nicht gehört, sie aber live im Konzert erlebt - eine junge Ausnahmekünstlerin, die sich sicherlich einen Platz an der Weltspitze erobern kann und wird. Mit Elan, Temperament und einem fantastischen Ton - und auch optisch gibt die -fast schon magere- Künstlerin viel her ;-) . Modern präsentierte Barockmusik 5 von 5 PunktenIch finde barocke Instrumentalmusik sehr interessant und erdiger bzw. bodenständiger als die teilweise doch sehr übertriebene Klassik im eigentlich Sinn. Vorallem bedeutet das hören von barocker Musik für mich immer auch eine echte Zeitreise zurück in eine völlig andere Zeit. Zudem finde ich alte Instrumente wie das Cembalo äußerst interessant. Wobei die hier von Sol Gabetta präsentierten Cello-Konzerte sehr schnell und modern gespielt werden. Man kommt nicht umhin in der barocken Komposition - vorallem wie sie hier interpretiert wird - gewisse Paralleln zur heutigen elektronischen Musik zu entdecken. Dadurch das die hier präsentierten Stücke vom Cello begleitet werden kommt der sonst bei der Violine manchmal gefährliche Kitsch nicht auf. Interessant auch die Cello-Interpretation des Winters aus den 4 Jahreszeiten, sowas hört man nicht alle Tage. Einzig und allein hinderlich ist für mich persönlich die manchmal stark hörbare Nähe zur Kirchenmusik. Aber das liegt ja leider in der Barockmusik an sich begründet........ Stimmt alles ! 4 von 5 PunktenPerfektes Marketing. Junge Cellistin, angenehmes Programm, grossartiges Orchester. Da kann man ins Schwärmen geraten. Aber: Raritäten werden hier nicht eingespielt. Die Cello-Konzerte von Vivaldi sind im Repertoire gut vertreten. In teilweise grossartigen Aufnahmen. Ofra Harnoy hat vor längerer Zeit auch schon das angenehme out-Fit dazu geliefert,in ihrer Aufnahme der Vivaldi-Cello-Konzerte. Und wenn ich an Spielweise in historischer Manier mit Darmsaiten denke, fällt mir die relativ neue Aufnahme mit Christophe Coin und den giardini harmonici ein, die musikalisch in keiner Weise hinter dieser mit Sol Gabetta zurücksteht, aber eben nicht so gut vermarktbar ist, dass bei ihrem Erscheinungen diverse Berichte in Kultursendungen dazu erscheinen. Vielleicht nicht so gut bebilderbar ? Für den Klassikfreund ist diese Aufnahme der Cellokonzerte sehr gut anhörbar, aber keinesfalls konkurrenzlos gut. Die Konkurrenz ist da, auch wenn sie nicht so gut sichtbar ist. "Alles drin ..." 5 von 5 PunktenEs ist wirklich "alles drin", was Vivaldis Barock-Musik so unverwechselbar macht: Vitale Lebensfreude, Besinnlichkeit, Melancholie, sakraler Charakter, Hoffnung, Wandel, Erlösung, Dankbarkeit, Fröhlichkeit - kurz alles, was dieser Musik und ihrer Epoche entspricht. Die ganz wunderbar aufspielenden SONATORI DE LA GIOIOSA MARCA (Violinen, Viola, Violoncello, Gambe, Laute und Cembalo - Original-Instrumente der Zeit) schenken SOL GABETTA einen würdigen Klang-Rahmen, die wunderbare Solistin bedankt sich mit ihrem frischen, fröhlichen, getragenen, sensiblen und klanglich reich illustrierten barocken Cello-Spiel auf dem Guadagnini-Cello von 1759, hier mit Darmsaiten bespannt, am idealen Spielort, der Kirche SAN VIGILIO / Col San Martino (Treviso). Sie haben sich gefunden, die seit 2 Jahrzehnten als Spezialisten für "Alte Musik" geschätzten Sonatori und die seit 2004 international erfolgreiche junge Cellistin. Was hat sie zusammengeführt? Die Art zu musizieren, da ist alles drin: Alte Instrumente, Darmsaiten, Barockbogen, Barock-Musiker von höchstem Rang, die bezaubernde, grandiose Cello-Virtuosin, die ewig junge, alte Musik des großen Vivaldi ... ist es dem Label SonyBMG zu verdenken, dass bei soviel Qualität auch excellentes Marketing und PR seine Beiträge zu aller Erfolg spendet?! Vergessen wir aber nicht: Es sind vor allem die Interpreten, die uns mit vitalem Spiel, mit ihrer Leidenschaft für diese historisch-romantische Aufführungspraxis faszinieren! Diese excellente CD-Produktion IL PROGETTO VIVALDI höre ich mir niemals über. Romantisch - na und? 5 von 5 PunktenDass Sol Gabetta sich nach Tschaikowsky für ihre zweite CD Cellokonzerte von Vivaldi ausgesucht hat, zeugt von stilistischer Repertoirevielfalt. Dazu muss man wissen, dass die junge Argentinierin mit französisch-russischen Eltern in den Konzertsälen derzeit mit Schostakowitschs 2. Konzert zu hören ist. Um einen warmen, vollen Ton hinzubekommen, hat Sol Gabetta ihr Guadagnini-Cello aus dem Jahre 1759 mit Darmseiten bezogen und einen Barockbogen zur Hand genommen. Besonders bei dem für Violoncello transkribierten 4. Konzert aus den "Vier Jahreszeiten" mit dem Titel "Der Winter" kommt man ins Grübeln, ob nicht dieser dunkle, melancholische Violoncelloton von Hause aus besser zu dieser Jahreszeit passt. Eine solche Interpretation dieses Vivaldi-Hits hört man nicht alle Tage! Puristen mögen sich darüber streiten, ob man - wie Sol Gabetta - Barockmusik romantisch interpretieren kann oder nicht, ob Vivaldi die Technik des Daumenaufsatzes kannte, wie im Beiheft beschrieben, oder nicht. Dem Hörer kann das egal sein. Die junge Künstlerin brilliert mit ihrer Virtuosität und temporeichem Spiel in den Ecksätzen und kostet die langsamen Mittelsätze aus, ohne süßlichen Kitsch zu verbreiten. Mit dem preisgekrönten Streichensemble "Sonatori de la Gioiosa Marca", das zu einem Inbegriff für alte Musik auf Originalinstrumenten geworden ist, hat Sol Gabetta den idealen Partner gefunden, der Begleitung und Orchesterpart wohlgewogen ausbalancieren kann. Mit einem Wort: Das Projekt Vivaldi ist gelungen! |
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Bach Meets Gubaidulina (Hardcover Ltd.Deluxe) von Anne-Sophie Mutter, Gergiev, LsoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 14,95 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Stargeigerin und die moderne Tartarin, titelte die Presse über Anne Sophie Mutters Interpretation von Sofia Gubaidulinas Konzert In tempus praesens. Die Bewunderung ist gegenseitig, sowohl seitens der Künstlerin als auch der Komponistin: „Die ganze Zeit begleitete mich Sophias Gestalt – Gottes Weisheit, sagte Sofia Gubaidulina, die inzwischen bei Hamburg lebt, über die Stargeigerin. „Ganz spontan sah ich es: Unsere Namen sind gleich – das gab den Grund für diese Assoziation. Und auch die Stargeigerin freute sich: „Die Partitur bietet alles, vom verzweifelten Flüstern bis zum markerschütternden Aufschrei… Diese Musik fährt einem in ihrer emotionalen Dichte ganz tief in die Seele hinein. Besonders aber beeindruckt sie: „Sie (Sofia Gubaidulina) lebt tatsächlich, um zu komponieren und sie komponiert nicht, um zu leben. Tief gerührt führte Anne Sophie Mutter denn auch das ihr gewidmete Werk bei dem Luzerner Festival 2007 mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle auf. Die CD-Aufnahme realisierte sie nun mit dem London Symphony Orchestra unter Valery Gergiev. Und koppelt sie an zwei Violinkonzerte von Bach, Mit großer Empfindsamkeit und ihrem typischen wunderbar weich irisierendem Ton gleitet Anne Sophie Mutter über die fünf Abschnitte (ohne Kadenz) des einsätzigen Violinkonzertes von Sofia Gubaidulina hinweg – bis hin in sphärische Höhen. Geschmeidig umschifft sie die kantigen Momente, ohne ihnen ihre durchdringende Vitalität zu nehmen. „Balsam für die Ohren schrieb damals die Presse. Nein, das trifft es nicht im Kern, denn wie man weiß, ist Sofia Gubaidulina keine Freundin des allzu Intuitiven und schon gar nicht der Gefühlsduselei. Tatsächlich schimmert in Anne Sophie Mutter kontrolliert expressiver Interpretation immer wieder der Bauplan des Werkes durch. Da haben sich zwei Seelenverwandte getroffen. Bravo! -- Teresa Pieschacón Raphael |
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Helmut Schmidt - Kanzler & Pianist / Helmut Schmidt außer Dienst von Helmut Schmidt, Sandra Maischberger, Jan KerhartAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 17,75 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Einerseits-andererseits 3 von 5 PunktenDas Porträt von Maischberger ist überall und berechtigt gelobt worden. Ein Mensch, der eine solche Lebensleistung vollbracht hat. Ein Mensch, der immer ein eigener Kopf war, der früher auch wenig freundlichen Umgang mit Journalisten hatte. Ein Mensch, als er noch " Schmidt-Schnauze" tituliert wurde, durchaus die Arroganz der Macht darstellte. Wie Sandra Maischberger sehr behutsam die schwachen Stellen dieses grosses Mannes berührt,ihn zu gar nichts drängt, ihm Gelegenheit gibt, diese Stellen zu zeigen,zB seine Gefühle zum Tod seines Nachwuchses;das ist nichts weniger als Journalismus von der besten Seite. Umso unverständlicher, dass Helmut Schmidt diese Werbung für die CD zulässt. Natürlich ist Helmut Schmidt kein Pianist. Die Ankündigung, Kanzler und Pianist, ist doppelt falsch. Er war Kanzler, aber nie ein Pianist. Er hat mit seinen Freunden -leider- vor Jahrzehnten eine Einspielung gemacht, wo er den Part spielte, der Schülern vorbehalten war. Es gab damals Fernsehaufzeichnungen dieser Tätigkeit, die ihn als angestrengten Laien zeigten und damals schon eher peinlich waren und besser vom Mantel des Vergessens gedeckt worden wären. Ihn jetzt in der Werbung von den anderen Pianisten zu nennen, versteht man natürlich aus Gründen der Werbung, ist aber nur peinlich. Oppitz ,Eschenbach und Frantz gegenüber ist dies eine gehörige Portion Abwertung. Das waren die Pianisten. Wenn Helmut Schmidt mitspielte, hätte er dies gerne und immer wieder in Hauskonzerten machen können. In Hauskonzerten. Helmut Schmidt außer Dienst 5 von 5 PunktenFür mich ist Helmut Schmidt außer Dienst" eine der besten politischen Dokumentationen, die ich jemals im Fernsehen (ARD) gesehen habe. Viele Menschen suchen diese Sendung, das weiß ich aus meinem Bekanntenkreis. Endlich gibt es sie auf DVD! Für all diejenigen, die einen der Ausstrahlungstermine verpasst haben: Sandra Maischberger hat mit ihrem Mann, dem Kameramann Jan Kerhart, Helmut Schmidt über vier Jahre lang begleitet. Sie waren dabei in Washington, New York, Peking - und in seinem Haus (samt Kellerbar :-) in Hamburg. Es sind drei Dinge, die diesen Film zu etwas ganz Besonderem machen: Helmut Schmidt, der in einer immer wieder erfrischenden Klarheit die Dinge auf den Punkt bringt. Seine Frau Loki, die in diesem Portrait den Platz eingeräumt bekommt, den sie verdient hat. Es sind Momente die einem ans Herz gehen, wenn diese beiden Menschen von ihrem Respekt voreinander und ihren herben Schicksalsschlägen berichten. Schließlich Sandra Maischberger, sich selbst zurücknimmt und im Film einfach die Menschen zu Wort kommen lässt, die wirklich etwas zu sagen haben. Die Kombination der DVD mit Schmidts Aufnahme von Bachs Klavierkonzert ist eine schöne Hommage an den Bach-Liebhaber Schmidt. Nicht umsonst nimmt Schmidts Gespräch mit Maischberger über die Musik und sein Klavierspiel einen zentralen Platz im Film ein. Wie sagt da Helmut Schmidt Ohne Musik wäre mein Leben ganz anders verlaufen..." Fazit: Unter den über ein dutzend Büchern und CDs von und über Helmut Schmidt, die in diesen Monaten rauskommen, nimmt diese CD+DVD Dokumentation einen herausragenden Platz ein. Sehr zu empfehlen. Wer übrigens an weiteren Meinungen zum Film interessiert ist, der werfe einen Blick auf spiegel.de oder welt.de. |
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