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Produkt-Bild: Anna Netrebko: Souvenirs (Ltd.Deluxe Edition CD+Dvd)

Anna Netrebko: Souvenirs (Ltd.Deluxe Edition CD+Dvd) von Anna Netrebko

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,70

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Anna Netrebko: Souvenirs (Ltd.Deluxe Edition CD+Dvd)

Tracks:

Disk 1
  • Lied: "Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland" (Act 1)
  • Im chambre séparée (Original Version)
  • Meine Lippen, die küssen so heiss (Act 4)
  • "Depuis le jour" (Act 3)
  • Barcarolle (Act 2)
  • 2. Cäcilie (Original Version)
  • Solveig's song (Original Version)
  • L'orsque j'etais enfant (Original Version)
  • 4. Kdyz mne stara matka (instr. by Jiri Teml)
  • 1. Wiegenlied (Original Version)
  • 'T was Not the Wind, Op.43, No.2 - orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • orchestrated by Friedrich Meyer
  • Pie Jesu (Original Version)
  • L'enamourée - orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • instr. Giullo Espel
  • N# 2 Tiempo de zapateado "La tarántula e un bicho" (Edition Claudio Prieto)
  • Original Version
Disk 2
  • Souvenirs
  • Barcarolle (Act 2)
  • Lied: "Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland" (Act 1)
  • 1. Wiegenlied (Original Version)
  • Souvenirs / Discography

Aus der Amazon.de-Redaktion


Geheiratet hat sie ihren Lebensgefährten und Vater ihres gerade geborenen Sohnes Erwin Schrott zwar noch nicht, aber den Brautstrauss hat sie zumindest musikalisch schon gebunden. Dieses Album, sagt Anna Netrebko, sei wie ein prächtiges „bridal bouquet“ mit den verschiedensten Blüten und Farben. „Es soll eine wunderbare Palette an Gefühlen schaffen – Leidenschaft, Freude, Liebe. Zärtlichkeit.“
Die Auswahl der Musiktitel ist recht persönlich, fast jedes Stück ist mit einer wichtigen Station ihres Künstlerlebens verbunden. Mit „Solveig's song“ aus Griegs „Peer Gynt“ sang sie sich bereits als blutjunge 15- jährige Studentin in die Herzen ihrer Zuhörer, damals auf Russisch, nun singt sie es auf Norwegisch. Mit dem wilden „Heia in den Bergen“ aus Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“, begeisterte sie als junge aufstrebende Sängerin in ihrer Heimat Krasnodar auch in dem nicht zu unterschätzenden Operettenfach. Doch richtig um den Verstand brachte sie ihr Publikum bei ihrem ersten Auftritt beim Wiener Opernball 2004 mit Léhars »Meine Lippen, sie küssen so heiß« aus der Operette »Giuditta«. Dazwischen liegt ihr rasanter Aufstieg an die Weltspitze, den es – zugegeben - so nicht jeden Tag gibt. Was aber auch nicht heißt, dass man sie, wie im booklet geschehen, in einem Atemzug mit so großen Sängern wie Peter Anders, Elisabeth Schwarzkopf und Joan Sutherland nennen muss. Irgendwie sollte die Kirche doch auch im Dorf bleiben. Schön die Duette mit Sängerkollegin Elina Garanca, die sie in Offenbachs berühmter »Barcarolle« (aus „Les Contes d'Hoffmann“) trifft und Piotr Beczala, dem sie ins »Chambre separée« (aus Heubergers „Der Opernball“) folgt, übrigens: ursprünglich ein Duett für Sopran und Mezzo-Hosenrolle. Richard Straussens „Wiegenlied“ op. 41 Nr. 1 passt natürlich bestens zu ihrer jetzigen Situation als junge Mutter, und ihr Beitrag zur „geistlichen Musik“, das aus der Feder des Musical-Komponisten A. Lloyd Weber stammt, rundet das Persönlichkeitsbild dieser vielseitigen Künstlerin ab. - Teresa Pieschacón Raphael
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3 Kundenrezensionen:

Kleine Offenbarungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anna Netrebko ist eine Verkörperung der Schönheit - äußerlich, sowohl auch innerlich. Ihre Stimme ist traumhaft - sanft und mild, jedoch manigfaltig und ein festes Soprano.

Die Auswahl der Stücke ist sehr interessant - vom zarten Engelgesang bis zum emotionvoller Ekstase.

Das Produkt an sich widerspigelt die allgemeine Schönheit des Ganzen
Faszination
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für eine CD! Ich habe alles, was Anna an Musik veröffentlich hat. Persönlich habe ich sie 5 mal live gehört und gesehen. Diese CD ist absolute Spitze. Hier trifft sie den Hörer mit voller Emotionalität. Man kann sagen, es ist für jedermann etwas dabei. Das ist die beste Anna, die es je gab. Bravo, bravo, bravo, ich bin total begeistert! Sie singt den Tonleiter aus den tiefsten Tiefen bis in die höchsten Höhen. Das ist nicht mehr zu überbieten. Adolf
Großartige CD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich besitze alle CD's und Videos von Anna Netrebko und ich habe sie ebenfalls mehrmals live gesehen. So besorgte ich mir sofort nach Erscheinen ihre neue CD und was mir bei dieser, wie bei jeder ihrer vorhergehenden Veröffentlichungen, immer wieder auffällt ist, dass es ihr jedesmal gelingt einen zu überraschen und sprachlos zu machen. Man kann nur staunen und es genießen wie sie einen schon mit den ersten Tönen ihrer wunderbaren Stimme gefangen nimmt. Ihr zuzuhören ist wie ein Traum der erst mit dem letzten Ton wieder endet. Ich kann jedenfalls nicht genug von ihr bekommen und die Zusammenstellung dieser CD, auf der wirklich für jeden etwas dabei ist, sorgt für Kurzweil.
Meine Empfehlung ist desahlb: CD kaufen, CD einlegen, Augen schließen und genießen.
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Produkt-Bild: One Chance-Christmas Edition

One Chance-Christmas Edition von Paul Potts

Audio CD von Syco Music (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,15

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: One Chance-Christmas Edition

Tracks:

Disk 1
  • Nessun dorma
  • Time to say goodbye (Con te partirò)
  • Amapola
  • Everybody hurts (Ognunosoffre)
  • Caruso
  • Nella fantasia
  • You raise me up (Por ti seré)
  • My way (A mi manera)
  • Cavatina
  • Music of the night
Disk 2
  • A holy night
  • Silent night
  • Ave Maria
  • Panis Angelicus

Produktbeschreibung


ONE CHANCE CHRISTMAS EDITION
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5 Kundenrezensionen:

Mal wieder ein Aschenputtel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich sehe, dass die negativen Bewertungen selbst ganz sachlicher Kritiker als "nicht hilfreich" abgekanzelt werden. Paul Potts hält professionellen Ohren absolut nicht Stand. Nach Andrea Bocelli und Anna Netrebko (die auch in keinster Weise so gut sind, wie das die ungeübten Ohren vieler Fans zu erkennen glauben), haben die Medien wieder einmal nach einer Cinderella-Story gegiert und - SchwuppdiWupp - Paul Potts aus dem Hut gezaubert. Trotz seiner ehemals schiefen Zähne ist der Mann weder ein armer Kerl (sondern hat einen Doktortitel in Philosophie), noch kann er besonders gut singen. Er hat eine dünne Stimme und könnte sich auf keiner Opernbühne der Welt behaupten. Deshalb ist er ja auch schon nach kürzester Zeit auf Schmusepop umgestiegen, weil es ihm wohl schnell dämmerte, dass das Opernfach nichts für ihn ist. Keine Frage, er ist unterhaltsam - zumindest ein bisschen -, mehr aber auch nicht. Und diese sachliche Wahrheit sollte man schon anerkennen, selbst wenn man ihn - aus welchen Gründen auch immer -, toll findet.
Ein wunderschönes Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Album kürzlich gekauft und bin begeistert von Paul Potts wunderschönen,klaren und sanften Stimme. Die DVD dazu ist ein schönes Dokument seiner Erfolggeschichte, die man sich immer wieder gern anschaut.
Absolut empfehlenswert!
nur eine kreissäge klingt besser
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
ein zusammen gewürfelter haufen mist der auch nicht einen euro wert ist.
paul potts ist ein total überbewerteter und von fernsehmachern ausgenutzter
versuchssänger. sowas kann man nur unter der dusche singen.
GRAUSAMM GRUSAMM
Kann leider nicht singen...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Paul Potts ist ein ganz guter Hobbysaenger, mehr nicht. Schoen fuer ihn, dass er eine solche "Maerchenkarriere" machen darf. Und natuerlich bedeutet das auch fuer ihn richtigen Star-Stress. Nur: er ist nicht wirklich gut. Seine "Fans" hoeren das nicht. Im Grunde kann das gemeine Volk ueberhaupt nicht auseinanderhalten ob da jemand mit einer guten oder schlechten Stimme singt. Und ob dieser jemand der Musik ueberhaupt gewachsen ist. So ist fuer Gesangsprofis das gesamte Phaenomen "Paul Potts" ein Graeuel. Das, wovon so jeder angehende Gesangsstudent traeumt (Weltruhm usw.) hat diese saengerische Null sich erobert.
Aber das macht natuerlich diese CD nicht besser. Sie ist einfach schlecht.
Eine tolle Karriere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Natürlich bin ich auch erst durch die Telekomwerbung auf Paul Potts
aufmerksam geworden. Eine Märchenkarriere war das nur auf den ersten Blick- das war von der DVD zu entnehmen. Schön ist, das es tatsächlich
ein hart arbeitender Mensch so weit bringen kann. Ich finde alle Lieder
auf der CD hörenswert und die DVD gehört irgendwie doch dazu.
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Produkt-Bild: Anna Netrebko: Souvenirs

Anna Netrebko: Souvenirs von Anna Netrebko

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,49

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Anna Netrebko: Souvenirs

Tracks:

  • Lied: "Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland" (Act 1)
  • Im chambre séparée (Original Version)
  • Meine Lippen, die küssen so heiss (Act 4)
  • "Depuis le jour" (Act 3)
  • Barcarolle (Act 2)
  • 2. Cäcilie (Original Version)
  • Solveig's song (Original Version)
  • L'orsque j'etais enfant (Original Version)
  • 4. Kdyz mne stara matka (instr. by Jiri Teml)
  • 1. Wiegenlied (Original Version)
  • 'T was Not the Wind, Op.43, No.2 - orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • orchestrated by Friedrich Meyer
  • Pie Jesu (Original Version)
  • L'enamourée - orchestrated by Andreas N. Tarkmann
  • instr. Giullo Espel
  • N# 2 Tiempo de zapateado "La tarántula e un bicho" (Edition Claudio Prieto)
  • Original Version

Produkt-Bild: One Chance (inkl. der kompletten Erfolgsgeschichte mit deutschen Untertiteln auf DVD) / Special Edition

One Chance (inkl. der kompletten Erfolgsgeschichte mit deutschen Untertiteln auf DVD) / Special Edition von Paul Potts

Audio CD von Syco Music (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,30

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: One Chance (inkl. der kompletten Erfolgsgeschichte mit deutschen Untertiteln auf DVD) / Special Edition

Tracks:

Disk 1
  • Nessun Dorma
  • Con Te Partiro - (Italian Version of 'Time To Say Goodbye')
  • Amapola
  • Ognuno Soffre - (Italian Verson of 'Everybody Hurts')
  • Caruso
  • Nella Fantasia
  • Por Ti Sere - (Italian Version of 'You Raise Me Up')
  • A Mi Manera - (Spanish Version of 'My Way')
  • Cavatina
  • Music Of The Night
Disk 2
  • Britain's Got Talent - Die Komplette Erfolgsstory
  • Nessun Dorma - Live from Air Studios
  • Music Of The Night - Live From Air Studios
  • O Holy Night - Promo
  • Everybody Hurts (Ognuno Soffre) - Promo
  • Time To Say Goodbye (Con Te Partiro) - Promo

Produktbeschreibung


ONE CHANCE S.E.CD+DVD
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mal wieder ein Aschenputtel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich sehe, dass die negativen Bewertungen selbst ganz sachlicher Kritiker als "nicht hilfreich" abgekanzelt werden. Paul Potts hält professionellen Ohren absolut nicht Stand. Nach Andrea Bocelli und Anna Netrebko (die auch in keinster Weise so gut sind, wie das die ungeübten Ohren vieler Fans zu erkennen glauben), haben die Medien wieder einmal nach einer Cinderella-Story gegiert und - SchwuppdiWupp - Paul Potts aus dem Hut gezaubert. Trotz seiner ehemals schiefen Zähne ist der Mann weder ein armer Kerl (sondern hat einen Doktortitel in Philosophie), noch kann er besonders gut singen. Er hat eine dünne Stimme und könnte sich auf keiner Opernbühne der Welt behaupten. Deshalb ist er ja auch schon nach kürzester Zeit auf Schmusepop umgestiegen, weil es ihm wohl schnell dämmerte, dass das Opernfach nichts für ihn ist. Keine Frage, er ist unterhaltsam - zumindest ein bisschen -, mehr aber auch nicht. Und diese sachliche Wahrheit sollte man schon anerkennen, selbst wenn man ihn - aus welchen Gründen auch immer -, toll findet.
Ein wunderschönes Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Album kürzlich gekauft und bin begeistert von Paul Potts wunderschönen,klaren und sanften Stimme. Die DVD dazu ist ein schönes Dokument seiner Erfolggeschichte, die man sich immer wieder gern anschaut.
Absolut empfehlenswert!
nur eine kreissäge klingt besser
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
ein zusammen gewürfelter haufen mist der auch nicht einen euro wert ist.
paul potts ist ein total überbewerteter und von fernsehmachern ausgenutzter
versuchssänger. sowas kann man nur unter der dusche singen.
GRAUSAMM GRUSAMM
Kann leider nicht singen...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Paul Potts ist ein ganz guter Hobbysaenger, mehr nicht. Schoen fuer ihn, dass er eine solche "Maerchenkarriere" machen darf. Und natuerlich bedeutet das auch fuer ihn richtigen Star-Stress. Nur: er ist nicht wirklich gut. Seine "Fans" hoeren das nicht. Im Grunde kann das gemeine Volk ueberhaupt nicht auseinanderhalten ob da jemand mit einer guten oder schlechten Stimme singt. Und ob dieser jemand der Musik ueberhaupt gewachsen ist. So ist fuer Gesangsprofis das gesamte Phaenomen "Paul Potts" ein Graeuel. Das, wovon so jeder angehende Gesangsstudent traeumt (Weltruhm usw.) hat diese saengerische Null sich erobert.
Aber das macht natuerlich diese CD nicht besser. Sie ist einfach schlecht.
Eine tolle Karriere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Natürlich bin ich auch erst durch die Telekomwerbung auf Paul Potts
aufmerksam geworden. Eine Märchenkarriere war das nur auf den ersten Blick- das war von der DVD zu entnehmen. Schön ist, das es tatsächlich
ein hart arbeitender Mensch so weit bringen kann. Ich finde alle Lieder
auf der CD hörenswert und die DVD gehört irgendwie doch dazu.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Duets

Duets von Anna Netrebko, Rolando Villazon, N. Luisotti, Staatskapelle Dresden, G. Puccini/G. Donizetti/ Verdi

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Duets

Tracks:

  • "O soave fanciulla" (ERSTER AKT)
  • Lucia perdona...Sulla tomba (ERSTER AKT)
  • "Giovanna, ho dei rimorsi...E il sol dell'anima" (ERSTER AKT)
  • Va! je t'ai pardonné ... Nuit d'hyménée (Act 4)
  • No.8 Chanson: "De mon amie, fleur endormie" - No.9 Duo "Léila! Léila! Dieu puissant" (Act 2)
  • Toi! Vous!... Ah! Viens, Manon, je t'aime! (Act 3)
  • "Tvajo malchan'je nepan'atna" (original version)
  • Cállate, corazón! Du#rmete y calla! (Act 3)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dieses Produkt mit Duetten von Anna Netrebko und Rolando Villazón mag knallhart kalkuliert sein, aber eines steht fest: die beiden mögen sich wirklich und bewundern einander. Wenn das Ganze nun als Liebesgeschichte vermarktet wird - die nicht wirklich stattfindet - ist das mehr als billig, doch wenn die Künstler dies zulassen, dann ist das allein ihre Sache und nicht die der Journalisten. Sie allein werden wissen, welcher Druck auf sie als „Traumpaar der Oper“ lastet. Und auf der Bühne ist es nur gut, wenn zwei miteinander können. Das gibt dem ganzen mehr Drive, wenngleich nicht unbedingt auch Wahrhaftigkeit. Die kommt nur durch die künstlerische Leistung zustande.
Von Fred Astaire und Ginger Rogers hieß es einst von Katharine Hepburn: "Er verlieh ihr Klasse, sie verlieh ihm Sex". Auf Netrebko und Villazón übertragen könnte man meinen: Er glüht, sie sorgt mit warm kontrolliertem Gesang - fast mütterlich - , dass er in seiner Leidenschaft nicht verglüht.
Villazóns Intensität, ob im Gespräch oder auf der Bühne, seine künstlerische Unbedingtheit ist fast beängstigend und doch hat man sich seit Jahren nach so einem Künstler gesehnt, nach einem, der sich verzehrt, dem es auf der Bühne immer um Leben oder Tod geht. Es gibt sie nur selten, vielleicht einmal im Jahrzehnt. Und Villazón ist ein solcher Glücksfall. Ihn könnte man - in seiner Haltung natürlich - mit der Callas vergleichen, und nicht Anna Netrebko. Doch auch Anna profitiert ungemein von dieser Partnerschaft, Villazóns Inbrunst scheint sie geradezu anzustecken, ihr Vortrag ist zuweilen sehr bewegend. Acht Stücke in vier Sprachen bringen sie beide zum Besten - auf Italienisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Puccinis „Bohème“- Dachstubenglück ist darunter, und Gounods „Roméo et Juliette“, wie auch die Liebesextasen in Verdis „Rigoletto“ und Donizettis „Lucia di Lammermoor“. Für Operettenheiterkeit sorgt Moreno Torrobas Zarzuela-Paar in „Luisa Fernanda“. Die Staatskapelle Dresden begleitet unter Nicola Luisotti. --Teresa Pieschacón Raphael
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5 Kundenrezensionen:

Ist das wirklich die Netrebko?!?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von Anfang an überhaupt kein Fan der russischen Sopranistin war. Der ganze Trubel der um ihre Person und ihre Stimme gemacht wurde, waren mir zuwieder, denn es gibt viel bessere Sängerinnen denen es nicht so leicht gemacht wird, weil sie nicht in Kleidergröße 36 passen! Zum allererstenmal aber hat die Netrebko mich wirklich berührt und ich finde, dass die Stimme sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Die Höhe ist voller und kräftiger, Koloraturen und Verzierungen werden gesungen und nicht länger nur angedeutet. Auch die Darstellungen der einzelnen Charaktere ist im Vergleich zu "Sempre libera" oder dem ersten Album unter Noseda bemerkenswert. Ungeahnt schön sind die Duette aus Manon von Massenet und die große Liebesszene aus Gounogs "Romeo und Julia". Wieder einmal bestätigt sich, dass die Netrebko rein von der stimmlichen Veranlagung her in das französische Fach gehört. Sehr schön ist auch das Lucia/Edgardo - Duett aus Donizettis Lucia di Lammermoor. Hier ist sie natürlich auch mit der Höhe nicht so maßlos überfordert, wie in der Wahnsinnsszene aus ihrem Album "Sempre libera". Villazon ist ebenfalls großartig. Nur an manchen Stellen wirkt sein Gesang etwas zu maniriert und hohe Noten werden mit so viel Druck gesungen, dass es zawr Effekt macht, aber der Stimme bestimmt nicht gut tut! Das Orchester spilet leidenschaftlich und niveauvoll!
Lassen Sie sich verzaubern!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Genießen Sie die Duette der russischen Sopranistin Anna Netrebko und des mexikanischen Tenors Rolando Villazon.
Nicht jeder hat die Gelegenheit dieses Traumpaar live zu erleben. Viele sahen das Waldbühnenkonzert auf dem Bildschirm und erfreuten sich an der Schönheit der hochbegabten Sängerin, aber auch an der Choreographie, die dem gesanglichen Können der beiden großartigen Künstler, den letzten visuellen Kick verliehen haben.
Hören sie jetzt an den spätsommerlichen Abenden die vorliegende CD in Ihrem Garten bei einem Glas Rioja, vielleicht gemeinsam mit einem Menschen, den sie sehr mögen oder besser noch lieben und der das stimmliche Volumen dieses Duos auch zu schätzen weiß.
Duette u.a. aus " La Boehme"( Puccini), " Rigoletto"( Verdi) und "Iolanta"( Tschaikowsky ) , gespielt von der Staatskapelle Dresden werden dazu führen , dass in ihrem Kopfkino ein wunderbarer Film abläuft, der sich, wenn Sie Glück haben, in den Augen desjenigen widerspiegelt, mit dem Sie dann gerade spanischen Rotwein trinken.
Gewiss erlauschen Sie alsbald die stimmliche Verschmelzung der Melancholie einer russischen Seele mit dem Feuer , welches mexikanisches Blut in Wallung bringt und erfühlen, weshalb Netrebko und Villazon gesanglich füreinander geschaffen sind. Was sich in Ihrem Kopfkino abspielt, wissen nur Sie allein!

Wunderschön!

Empfehlenswert!
Das Traumpaar!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Netrebko und Villazon haben schon jetzt Ihren Stammplatz in der Musikgeschichte. Ich halte beide für das größte Traumpaar der Operngeschichte. Ich hatte vorher immer gedacht die Calls und Di Stefano sind nicht mehr zu schlagen, da lag ich falsch. Ich höre, sammle und verfolge seid 30 Jahren alles was mit Oper zu tun hat und noch nie haben mich 2 Sänger so berührt.Für mich das Opern Phänomen seid Fritz Wunderlich. Mit Pavarotti, Carreras etc. konnte und kann ich bis heute nichts anfangen.
Duette zum Schmelzen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll man zu diesem wunderbaren Produkt noch anderes sagen - als

Kaufen! Hören! Genießen????

Für mich persönlich ein ganz besonderes Highlight, das ich immer wieder gerne verschenken werde!!!
Mehr "Belkonto" als belcanto
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Zweifelsohne haben Villazon & Netrebko, das "Dreamteam aller Opernhäuser", wunderbare Stimmen. 2005 wurden beide mit der »La Triviata« bei den Salzburger Festspielen förmlich in den Musik-Olymp katapultiert.

Niemand will ihre Verdienste hier schmälern, doch ein Gutteil ihres Erfolges beruht nicht nur auf ihren gesanglichen Leistungen, sondern auf einer PR-Maschinerie, die wie geschmiert läuft. Und der ist es wohl zu verdanken, dass sich diese CD als - angeblich - die ultimativ beste verkauft.

Die CD ist gut, aber auch nicht mehr. Nichts, was einem vom Hocker reißt. Nichts, was man - nach meinem Dafürhalten -unbedingt gehört haben muss. Nichts, was man nicht kennen würde. Ordentlich gemacht, das ja, aber ohne besondere Highlights. Keine Höhen und Tiefen. Und dass Villazon Frau Netrebko bei weitem überflügelt, hört wohl jeder selbst.

Von mir gibt es für diese CD nur 4 Sterne, weil sie für mich - schlicht und ergreifend - mehr "belkonto" als belcanto ist ...
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Produkt-Bild: La Boheme (Ga)

La Boheme (Ga) von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Nicole Cabell, Stephane Degout, Boaz Daniel

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 23,97, Angebote ab EUR 20,26

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: La Boheme (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • "Questo Mar Rosso" (ERSTER AKT)
  • Pensier profondo" (ERSTER AKT)
  • "Legna!" (Act 1)
  • "Si può" (Act 1)
  • "Io resto" (Act 1)
  • "Chi # là?" (Act 1)
  • "Si sente meglio?" (Act 1)
  • "Che gelida manina" (ERSTER AKT)
  • "Sì. Mi chiamano Mimì" (ERSTER AKT)
  • "Ehi! Rodolfo!" (ERSTER AKT)
  • "O soave fanciulla" (ERSTER AKT)
  • "Arranci, datteri!" (ZWEITER AKT)
  • Chi guardi? (Act 2)
  • "Viva Parpignol" (Act 2)
  • Ch'io beva del tossico! (ZWEITER AKT)
  • "Quando men vo" (ZWEITER AKT)
  • "Chi l'ha richiesto?...Caro! - Fuori il danaro!" (Act 2)
Disk 2
  • "Oh#, là, le guardie!" - "Aprite!" (DRITTER AKT)
  • "Sa dirmi, scusi" (DRITTER AKT)
  • "Mimi!" - "Speravo di trovarvi qui" (Act 3)
  • "Marcello. Finalmente!" (DRITTER AKT)
  • "Mimì # una civetta" (DRITTER AKT)
  • "Mimì # tanto malata!" (Act 3)
  • "Donde lieta uscì" (Act 3)
  • "Dunque # propio finita!" (DRITTER AKT)
  • "In un coupé?" (VIERTER AKT)
  • O Mimì, tu più non torni (VIERTER AKT)
  • Che ora sia? (VIERTER AKT)
  • "Gavotta" (Act 4)
  • "C'# Mimì..." (Act 4)
  • "Vecchia zimarra, senti" (VIERTER AKT)
  • "Sono andati" (VIERTER AKT)
  • "Che avvien?" (Act 4)
  • "Che ha detto il medico?" (VIERTER AKT)

Produktbeschreibung


LA BOHEME GA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im realen Leben ist sie frisch verliebt und schwanger, doch auf der Bühne muss sie ein todkrankes junges Mädchen mimen: Anna Netrebko. Wenn das nicht schon Oper ist! Puccinis Heroinen habe es wirklich nicht leicht. Tragisch verstrickt in ihr Schicksal gibt es für sie oftmals kein Entrinnen wie auch in dieser tränreichen Liebesgeschichte aus dem Pariser Künstlerleben. Doch Anna Netrebko ist ein Profi, zupackend, körperlich, besonders auf der Bühne. Und so schallt es aus ihr heraus, strahlende sonnenhellste Spitzentöne werden ihre Fans zum Schmelzen bringen. Mit der zarten, distinguiert ja fast passiven Resignation einer jungen todkranken Frau wie Mimi, die sich - wie schön altmodisch - ihrem Schicksal ergibt, hat das nur wenig zu tun. Anders Rolando Villazón als Rodolfo. Er kann so richtig schmachten. Wie immer glüht er. Das passt, das berührt. Die Nebenrollen sind mit dem volltönenden Boaz Daniel als Marcello und Tiziano Bracci in einer Dreifachrolle als Hausbesitzer Benoit, als Galan Alcindoro und Zöllner glänzend besetzt. Die reizend aussehende Nicole Cabell als Musetta allerdings vermag ihrer Optik nicht im stimmlichen Ausdruck zu entsprechen.
Dirigent Bertrand de Billy schludert nicht, wie so manche große Dirigentenberühmtheit vor ihm, weiß er doch, dass Puccini größten Wert auf die Einhaltung aller Zeitmaße und allen dynamischen Anweisungen legte. Eine farbige Instrumentation ist das Ergebnis, gekoppelt an eine psychologische wie geschmackvolle Enthüllung der Charaktere. Präzise und feinsinnig erwidert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks de Billys Zeichen. Fazit: ein phantastisches Orchester, einige gut besetzte Nebenrollen und die beiden Superstars. Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Ich empfehle die DVD mit Cotrubas/Shicoff
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Netrebko als Mimi? Fuer mich waere sie eine optimale Musetta, aber ihr fehlt das Sensible, Zarte einer Mimi. Auch darstellerisch wird sie (wenn Dornhelms Film herauskommt) nicht an Ileana Cotrubas heranreichen. Die Leistung eines Neil Shicoff wird fuer Villazon auch schwer einzuholen sein.
Neues aus Paris?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Unter den Puccini-Opern, die zu seinen Meisterwerken gerechnet werden müssen, erfreut sich wohl keine größerer Beliebtheit als "La Boheme" und wohl keine ist häufiger aufgenommen worden. Das bedeutet aber auch, dass die Konkurrenz entsprechend hart ist. Für diese Aufnahme hat die DG ihr Superduo - Netrebko und Villazon - ins Rennen geschickt und die Leistung beider Sänger rechtfertigt durchaus die Neuaufnahme. Villazon ist ein intensiver, mitleidender Rodolfo. Er hat das Gespür für den Aufbau und das Timing einer Phrase, er beherrscht den für diese Oper wichtigen Wechsel von Parlando- und Ariosopassagen. Gleichwohl ist nicht alles gelungen. Die Töne über dem System klingen nicht immer so strahlend wie sie sollten und werden in der Regel mit viel zu viel Kraft und gefährlich offen gesungen. Eine heikle Phrase in der Arie wie "Talor dal mio forziere" klingt bei ihm so schwierig wie sie ist, weil zu viel Masse in die Höhe gestemmt wird und er den Klang eigentlich nicht so offen halten sollte wie es sich beispielsweise Björling erlauben konnte. Welche Anstrengung ihn eine derartige Exponierung kostet, ist in den folgenden Phrasen zu erleben, die matt und dumpf klingen. Anna Netrebko wird viele enttäuschen, die in der Rolle eine femme fragile und anrührende Zartheit erwarten. Sie ist keine Sängerin der mimischen Verwandlung und bleibt daher immer Netrebko. Bewegend, wie es beispielsweise Albanese, de los Angeles, Callas oder Freni waren, ist sie nie. Aber sie singt mit klangreichem Ton, feiner und fester Linie und kann die Puccinischen Bögen wunderbar entfalten. Die Rolle passt besser zu ihrem vokalen Rüstzeug als Violetta, weil sie hier technisch nicht überfordert ist und auch vom Umfang her kaum an ihre Grenzen gehen muss. In "O soave fanciulla" leuchtet ihr hohes C - auch wenn es kräftig verhallt ist - und Villazon bleibt glücklicherweise auf dem E. Dass ihre Diktion, insbesondere in den Ensemblepassagen, schludrig ist, was einem Porträt die Tiefenschärfe nimmt, oder dass wie immer die Töne unter dem System äußerst schwach klingen, sind Flecken auf der Wiedergabe, die aber meinen Gesamteindruck nicht entscheidend schmälern. Den Rang einer Aufnahme entscheiden manchmal auch die Comprimarii. Den beiden Stars wurden leider nicht die besten Kräfte an die Seite gestellt. Kowaljow als Colline singt mit mal rauhem, mal hohlem Ton und immer zittriger Linie, Cabell als Musetta ist die typische Soubrette, mit der man als Hörer immer in dieser Rolle gequält wird und Daniel als Marcello verfügt über kein charakteristisches Timbre, was besonders in den Duettpassagen mit Villazon den Reiz des Singens sehr beeinträchtigt. Die Zeiten sind offenbar vorbei, in denen diese Rollen mit ersten Sängern besetzt wurden. Es ist eine Binsenweisheit, dass Puccini in die besten Dirigentenhände gehört. Die Aufnahmen unter Berrettoni, Beecham, Karajan haben das bewiesen. De Billy gehört nicht in diesen Kreis. Die Orchesteraktion kommt alles andere als plastisch herüber, das Orchester selbst klingt unidiomatisch, alles wirkt kühl und fade. Einen neuen frischen Blick auf das Werk gewährt uns de Billy also nicht.
Leichte Enttäuschung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es handelt sich hier um eine Live Aufnahme vom April 2007, also zwei Monate bevor Rolando Villazón eine längere Auszeit vom Singen nahm. Und tatsächlich: man hört an vielen Stellen seiner Stimme die Strapazen an. Che gelida manina ist um eine halbe Note tiefer transponiert das (optionale) hohe C am Ende des 1. Aktes geht unter. Trotzdem: Villazón singt jede Stelle durchdacht und überlegt und ist besser als viele andere Rudolfos auf CD. Die Aufnahme kam für ihn leider nur nicht zum idealen Zeitpunkt. Anna Netrebko kommt in dieser Rolle nicht richtig zur Geltung und ist eher ein untypischer Puccini Sopran: vor allem in den ersten beiden Akten kann sie keine Akzente setzen und wirkt seltsam distanziert, also könne sie mit der Mimi der ersten beiden Akte nichts anfangen. In den dramatischeren 3. und 4. Akt wird dies besser. Dazu wählt Dirigent Bertrand de Billy für meinen Geschmack sehr flotte Tempi, die die emotionale Tiefe der Boheme nicht auslotet. Orchester, Chor und die übrigen Sänger geben eine gute bis sehr gute Vorstellung. Also eine recht gute Bohème, aber auch wirklich nicht mehr. An die Referenzaufnahme (Pavarotti, Freni, Karajan) kommt sie nicht ansatzweise heran.
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Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Bellini: La Sonnambula von Bartoli, Florez, de Marchi, Orchestra la Scintilla

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 12,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Tracks:

Disk 1
  • Introduzione (Act 1)
  • Viva! Viva Amina! (Act 1)
  • Tutto # gioia, tutto # festa (Act 1)
  • Viva Amina (Act 1)
  • Care compagne, e voi, teneri amici (Act 1)
  • Come per me sereno oggi rinacque il dì! (Act 1)
  • Sovra il sen la man mi posa (Act 1)
  • Io più di tutti, o Amina, teco mi allegro (Act 1)
  • Perdona, o mia diletta, il breve indugio (Act 1)
  • Prendi: l'anel ti dono (Act 1)
  • Ah! Vorrei trovar parola (Act 1)
  • Domani appena aggiorni, ci recheremo al tiempo (Act 1)
  • Vi ravviso, o luoghi ameni (Act 1)
  • Contezza del paese avete voi, signor? (Act 1)
  • A fosco cielo, a notte bruna (Act 1)
  • Basta così (Act 1)
  • Elvino! E me tu lasci? (Act 1)
  • Son geloso del zefiro errante che ti scherza (Act 1)
  • Ah! costante nel tuo, nel mio seno (Act 1)
Disk 2
  • Davver, non mi dispiace d'essermi qui fermato (Act 1)
  • Che veggio? Saria forse il tremendo fantasma? (Act 1)
  • Oh ciel! che tento? (Act 1)
  • Osservate, l'uscio # aperto (Act 1)
  • E menzogna (Act 1)
  • D'un pensiero e d'un accento rea non son (Act 1)
  • Non più nozze (Act 1)
  • Introduzione (Act 2)
  • Qui la selva # piu folta ed ombrosa (Act 2)
  • Larghetto maestoso (Act 2)
  • Reggimi, o buona madre (Act 2)
  • Vedi o madre, # afflitto e mesto (Act 2)
  • Viva il conte! (Act 2)
  • Ah! Perché non posso odiarti (Act 2)
  • Lasciarmi: aver compreso assai dovresti che mi sei noioso (Act 2)
  • Lisa # la sposa... (Act 2)
  • De' lieti auguri a voi son grata (Act 2)
  • E fia pur vero, Elvino, che alfin dell'amor tuo degna mi credi? (Act 2)
  • Signor Conte, agli occhi miei negar fede non poss'io (Act 2)
  • Lisa mendace anch'essa (Act 2)
  • Signor?... chi creder deggio? (Act 2)
  • Oh se una volta sola rivederlo io potessi (Act 2)
  • Ah! non credea mirarti si presto estinto, o fiore (Act 2)
  • Non più non reggo (Act 2)
  • Ah! non giunge (Act 2)

4 Kundenrezensionen:

Überzeugende Pioniertat
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach der überaus gelungenen Einspielung von Donizettis "Imelda de Lambertazzi" auf Originalinstrumenten bei Opera rara ist die Szene der historisch orientierten Aufführungspraxis nun bei Bellini angekommen. Endlich- möchte man sagen. Denn im Vergleich zu den zahllosen Einspielungen auf modernem Instrumentarium, das meist nur eine mehr oder minder belanglose Leierkastenbegleitung der Sänger liefert, spielt hier das Orchester die Rolle eines veritablen Protagonisten. Es schillert, funkelt, kommentiert und konzertiert nahezu gleichberechtigt mit den Sängern. Eine längst überfällige Rehabilitierung des instrumentalen Effekts im Belcanto also.
Florez und D`Arcangelo in den männlichen Hauptrollen singen wunderbar, jede Kritik wäre hier geschmäcklerisch, besonders wenn man weiß, dass diese Herren auch eine überragende Bühnenpräsenz haben. (Beide habe ich 2005 live in derselben Oper in Wien erlebt)
Mit Cecilia Bartoli freilich ist es nicht so einfach. Entweder mag man ihren mit zahllosen Manierismen überladenen Gesangsstil- oder eben nicht. Rein technisch singt sie hervorragend, nur bleiben berechtigte Zweifel, ob sie diese Rolle auf einer realen modernen Opernbühne ebenso souverän bewältigen würde oder ob es sich nicht vielmehr um eine Schallplattenrolle handelt, was prinzipiell ja nicht verwerflich ist.
Insgesamt jedoch ist ein Mezzosopran in der Titelrolle sehr überzeugend, da dadurch die kleine aber heikle und wichtige Sopranrolle der Lisa (hervorragend von G. Bertagnolli gesungen) merklich aufgewertet wird.
Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die nur nachdrücklich zum Kauf empfohlen werden kann.
Schlafwandlerisch schön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zeichen und Wunder, in der Tat!
Diese Aufnahme von Bellinis romantischem Meisterwerk kann für sich selbst beanspruchen, nichts weniger als das zu sein: Ein Meisterwerk. Das Label Decca wagte eine der mittlerweile, abgesehen vom Barockfach, selten gewordenen Gesamt-Opern-Einspielungen und erzielte ein in vielerlei Hinsicht herausragendes Resultat. Kritische Edition von 2004, Originalklang durch historisch exakte Stimmung und epochengetreue Instrumente, kluges Dirigat, exzellente Aufnahmetechnik und - vor allem - eine unübertreffliche Sängerbesetzung - soweit zu den Zutaten.

Im Detail sieht das dann so aus: Von der ersten kleinen Arie der Lisa über die herrlichen Duette des ersten Aktes bis hin zu den großen, virtuosen Arien von Tenor und Mezzo stehen nicht nur Schöngesang, sondern in der Tat historische Gesangspraxis im Vordergrund; Kadenzen werden virtuos ausgeziert, Koloraturen zelebriert, Spitzentöne in den Aufbau der Stücke integriert (und dies reichlich), aber nicht im Zirkusstil und überlang ausgehalten am Ende von Cabaletta oder Stretta geschmettert. Die klangliche Farbgebung des Originalklang-Orchesters gibt dieser Zelebration exquisiten Gesangs den würdigen Rahmen.

Alessandro de Marchi leitet das Orchestra La Scintilla mit Inspiration im Stile eines gediegenen Kapellmeisters und beweist immer wieder viel Gefühl für die zarten Momente der Partitur. Der Chor der Züricher Oper agiert mit hörbarer Freude und angenehmer Wortdeutlichkeit.

Aber es sind natürlich die Solisten, die, ganz im Sinne des für Sängerpersönlichkeiten "maß"komponierenden Bellini, das Um und Auf dieser Einspielung bilden. Die Rolle der Lisa ist mit Gemma Bertagnolli gut besetzt; die Sängerin kann in ihren beiden kleineren Arien durchwegs überzeugen.

Als Graf Rodolfo ist Ildebrando d'Arcangelo wahrlich eine Luxus-Besetzung; eine der zur Zeit weltschönsten Baßstimmen auf der Höhe gestalterischer und expressiver Mittel, einfach ein Genuß!

Juan Diego Flórez ist, das hat nicht zuletzt sein Rubini-Album bewiesen, erste Wahl für die Rollen des berühmtesten Bellini-Tenors. Seine Stimme präsentiert sich von einzigartiger Färbung, treffsicher in den Acuti, schmelzend in den lyrischen Passagen, immer sul fiato im Sinne eines veritablen Instrumentes geführt. Flórez' Interpretation mit ihren vielen kleinen unerwarteten, aber unglaublich musikalischen dekorativen Details ist unübertrefflich und wird, dank dieser Aufnahme, wohl noch lange unübertroffen bleiben; seine Duette mit der Mezzo-Amina der Bartoli sind enorm berührende und zugleich elegante Meisterstücke italienischen romantischen Operngesanges.

Zu guter Letzt die Bartoli: Mit ihrem "Maria"-Album hat die Sängerin viele überrascht. Die Tatsache, dass Bellinis erste Amina mit Giuditta Pasta von einer Mezzosopranistin gesungen wurde, wird jedoch erst nach Vorliegen dieser "Sonnambula" auch in ihrer musikalischen Dimension zur Gänze begreifbar. Die Rolle lebt in ihrem tonalen Gesamtspektrum von einem Reichtum an Zwischentönen, die von einem klassischen Sopran meist durch virtuose Koloraturen und ein Spitzentonfeuerwerk übertönt werden. Aber in den lyrischen und den Duettpassagen zeigt sich nicht nur, dass die Mezzo-Stimme wesentlich mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur Differenzierung des Charakters der "Schlafwandlerin" bietet, sondern auch, dass Bellini all diese Mittel mit größter Kunstfertigkeit in seiner Partitur umgesetzt hat. Der individuelle Stil der Bartoli, der vor allem durch übermäßiges, fast hektisches Aspirieren in der Vergangenheit zugegebenermaßen oft störend wirkte, hat sich, das muß nach Anhören dieser Aufnahme eindeutig festgestellt werden, im Sinne der Rolle auf ein Minimum reduziert. Stimmfärbung und -führung sind ausgezeichnet, und gelegentliche Rückfälle in zu heftige Atemzüge bei den Cabalette der großen Arien werden durch eine stupende Geläufigkeit in den Koloraturpassagen gefällig überdeckt. Die Sängerin weiß also sowohl durch lyrisches Gestalten als auch durch technische Meisterschaft zu berühren und zu überzeugen.

Alles in allem eine eindeutige Fünf-Sterne-Produktion, der man getrost noch einen sechsten (für den Gesamteindruck) hätte hinzufügen können. Diese Aufnahme gibt Hoffnung auf das Entstehen weiterer Bellini-Aufnahmen, schließlich wurden auch die "Puritani" für das Gespann Pasta-Rubini komponiert - und eine bessere Kombination als Flórez-Bartoli gibt es einfach nicht, um dieses Traumpaar der Vergangenheit akustisch wieder zum Leben zu erwecken!
Eine fast perfekte Aufnahme
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dass ich dieser Aufnahme nur vier Sterne zugestehe, liegt einzig daran, dass ich Cecilia Bartolis Darbietung vielzu maniriert finde.
Ansonsten ist das endlich wieder einmal eine Plattenaufnahme, bei der die Produzenten sich, was die Zustammenstellung des Ensembles, des Dirigenten und Orchesters angeht, und vor allem bei der Aufnahme selbst, sehr viel Muehe gegeben haben. Aufnahmetechnik sowie die Ausgeglichenheit zwischen Orchesterklang und Singstimmen sind exemplarisch.
Waere es nur immer so, dass Plattenproduzenten die Verkaufschancen eines CD-Albums mit absoluten Stars, hier Bartoli und Florez, durch hochqualifizierte Comprimarii optimieren wollten. Denn auch was die anderen Haupt- und Nebenrollen angeht, so findet man fast nur erstklassige Saenger.
So bietet Ildebrando Darcangelo einen vorbildlichen Basso cantante, waehrend man ihn bisher eher in Bassbariton und Charakterbariton-Rollen (Leporello, Dulcamara, Figaro etc.) hoeren konnte.
Florez erfuellt, was man von ihm erwartet, und die etwas "feminine" Tessitura des
Elvino ist bei ihm, in der Tradition eines Schipa oder Valetti, bestens aufgehoben.
Meine Einwaende gegen Cecilia Bartolis Darbietung sind darauf begruendet, dass sie fast jedem Wort uebermaessig Bedeutung beimessen will. Sie tut des guten zuviel ! Mehr Schlichtheit waere angebracht. Waehrend die lyrischen Kantilenen von Bellini-Partien von ihr sehr intim gestaltet werden, so reizt mich (im negativen Sinne) seit einigen Jahren bei ihr, dass Koloratur nur noch im Affekt gesungen wird. Ohne dass man an der Beherrschung ihrer Koloraturtechnik zweifeln muss, so kommt mir das alles doch wie ein uebertriebenes Staccato vor, um es auf den Punkt zu bringen: ich finde, Verzeihung, sie "gackert". Man hoere sich die im Legato gesungenen Koloraturgirlanden der Callas, aber auch von Liuba Orgonasova an, um zu verstehen, wie es auch anders geht.
Seitdem sie zum Superstar erkoren wurde, muss ich feststellen, dass mir Bartolis Gesang viel besser in rein lyrischen Passagen als in Koloraturpassagen gefaellt. Ihr Album "An Italian Songbook" aber auch der wunderschoen gesungene Idamante in Levines/Domingos Idomeneo-Einspielung sind dafuer die besten Beispiele.
Also 5 Sterne minus 1, wegen Bartoli !
unglaublich schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, ich hatte keine hohen Erwartungen, war skeptisch wegen Bartoli in einer Sopran-Partie. Nach dem Anhören bin ich aber restlos begeistert, es gibt nichts schöneres wie Bartoli und Florez gemeinsam auf einer Aufnahme, beide singen dermassen perfekt auf ihre Art und Weise (ja, die Bartoli kann es eben immer noch, wenn auch ihre Feinde was anderes vorgaukeln)! Kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine so schöne Sonnambula vorher schon mal gehört zu haben...fand das Stück bis jetzt eher reizlos. Dazu eine perfekte Aufnahmetechnik, endlich war mal wieder etwas Geld für eine Studioproduktion vorhanden, es geschehen Zeichen und Wunder. Kaufempfehlung!!!
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Produkt-Bild: Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette)

Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Magiera

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 4,47, Angebote ab EUR 4,28

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette)

Tracks:

  • Libiamo ne' lieti calici
  • Pourquoi me réveiller
  • Una parola, o Adina
  • Cielo e mar!
  • Parigi, o cara
  • Mi batte il cor...O paradiso
  • Nessun dorma
  • Domine Deus
  • Ingemisco
  • Lungi da lei ... De' miei bollenti spiriti ... O mio rimorso!
  • Ah, la paterna mano
  • La mia letizia infondere - Come poteva un angelo
  • Già nella notte densa

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Nessun dorma. Klassik-CD
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2 Kundenrezensionen:

Ich liebe ihn einfach
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Muss man als Pavarotti-Fan zu diesem Star-Tenor eigentlich noch viel sagen? Auf dieser CD ist eine schöne Mischung seiner hervorragend interpretierten Arien. Und ja, auch hier ist wieder bestätigt, er kann eben alles singen, am herausragendsten natürlich Nessun dorma, seine Arie schlechthin. Wer Pavarotti liebt, liebt auch diese CD!
Große Arien eines unsterblichen Tenors!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der viel zu früh verstorbene,große Pavarotti singt die schönsten Arien von Verdi,Puccini,Massenet,Donizetti und Rossini!
Natürlich darf auch "Nessun dorma" aus Puccinis "Turandot" nicht fehlen!
Diese CD ist ein absolutes Muß für jeden Opernfan!
Einer der größten Tenöre aller Zeiten zu einem unglaublich günstigen Preis!
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Produkt-Bild: Carestini - The Story of a Castrato

Carestini - The Story of a Castrato von Philippe Jaroussky

Audio CD von Virgin Classics (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,14

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Carestini - The Story of a Castrato

Tracks:

  • Tu che d'ardir m'accendi
  • Ciel nemico, avverse stelle
  • Qui ti sfido, o mostro infame!
  • E vivo ancora? - Scheraz, infida
  • Sta nell' Ircana
  • Chi scopre - Mi lusinga il dolce affetto
  • Se mi dai morte
  • Se mai senti
  • Vo disperato a morte
  • Sperai vicino il lido
  • Ecco - Mio bel nume, ah! dove sei?
  • In mirar la mia sventura

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CARESTINISTORY OF A CASTRATO
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5 Kundenrezensionen:

Jaroussky... Ten points.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Im Prinzip geht es bei der Aufnahme natürlich nicht um den Kastraten Carestini, sondern um Philippe Jaroussky. Denn dieser singt ja schliesslich auf der CD und der Herr Kastrat ist schon lange unter der Erde. Die Zusammenstellung an Arien ist, wie man bei solch einer Besetzung und Virgin Classics erwarten kann, hervorragend. Frau Haim und ihr Orchester spielen großartig gut. Wie bereits bei anderen Aufnahmen ist das Orchester sehr gut "temperiert", leicht, frisch und kommt völlig unaufdringlich daher. Herr Jaroussky singt in der gegenwärtigen Liga der Countertenöre natürlich ganz oben mit und hat diesen Platz auch verdient. Schaue ich aber ein paar Jahre zurück und vergleiche den Sampler von James Bowman "Handel Heroic Arias" unter der Leitung von Robert King und The King's Consort, so kann man ohne schlechtes Gewissen Herr Jaroussky einen Stern auf seiner Krone abschrauben. Herr Jaroussky fehlt die Wärme und Ausstrahlung der Stimme von Bowman die dem Charakter der Musik eine andere Farbe verleiht. Reine Geschmackssache natürlich. Hätte ich diese Bowman-Vergleich nicht gekannt, wäre Jaroussky bestimmt ganz oben gelandet in diesem Fall... Ten points.
Grandios: Wiedererstandene Kastratenkunst
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei Vokalrecitals ist es seit einiger Zeit sehr beliebt, große SängerInnen der Vergangenheit Pate stehen zu lassen. Arien für Rubini, die Malibran, Farinelli usw. kommen gut an, jedoch nicht immer hat man das Gefühl, dass der Star der heutigen Zeit auch nur annährend die Magie des großen Namens der Vergangenheit adäquat zu verkörpern vermag. Anders bei Jarousskys neuem Carestini-Album. Seit Jahren schon ein Fan des Sängers, bin ich bei dieser CD aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Jaroussky, gerade mal 30, befindet sich offenbar auf dem Höhepunkt seiner erstaunlichen Entwicklung: Glasklare Intonation, brilliante Höhen und Tiefen vom Sopran bis zum Contra-Alt reichend (hierfür war Carestini besonders berühmt), ausgefeilte Koloraturtechnik, perfektes Abwägen zwischen schmelzender Emotionalität und präziser Virtuosität- kurzum ein Traum, kein Countertenor bislang, nicht einmal Scholl oder Daniels zu ihrer besten Zeit, hat derartige Qualitäten erreicht. Besonders schön ist auch, dass man hier neben einigen bekannten Händel-Schlachtrössern jede Menge noch nie aufgenommener Musik entdecken kann, darunter eine erstaunliche Arie des 1648 (!) geborenen Giov. Maria Capelli, in seinem Todesjahr 1726 im allermodernsten galanten Stil geschrieben, oder die beiden traumhaften Stücke aus Grauns leider fast völlig vergessenem Orfeo. Selten, dass ich eine CD mehrmals hintereinander ganz gehört habe, hier scheint die große untergegangene Gesangskunst der Kastraten auf magische Weise wiedererstanden zu sein. Unbedingt zugreifen, doch: Vorsicht Suchtpotenzial!
Mit Sicherheit nicht wie Carestini, aber trotzdem gut...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Offensichtlich scheint es momentan "in" zu sein, dass die Superstars der Opern-Szene Hommage-Alben an längst verstorbene Sänger bzw. Sängerinnen aufnehmen: Bartoli huldigt Malibran, Florez Rubini - und nun Jaroussky dem Kastraten Carestini. Ziemlich praktische Angelegenheit, denn ein direkter Vergleich ist mangels Aufnahmen nicht möglich und die so postum geehrten Künstler können sich auch nicht wehren...
Prinzipiell ist dieser Umstand auch kein Problem, wenn sich nicht gerade die Countertenöre so massiv dagegen gewehrt hätten (und haben), mit den Kastraten "in einen Topf gepackt" zu werden. Und dies zu Recht: Ihre Art des Singens ist aus meiner Sicht mit denen der Kastraten keinesfalls gleichzusetzen. Ich wiederhole mich diesbezüglich gern: Es dürfte wohl kein Zweifel daran bestehen, dass die Technik des heutigen hohen Singens, also überwiegend mit der Kopfstimme, wie Jaroussky dies praktizert, kaum jener der großen Kastraten (NICHT der Falsettisten, die es damals auch gab) entsprochen haben kann, deren Stimmen - soweit kann man dies unzweifelhaft den zeitgenössischen Quellen entnehmen - vor allem sehr voll waren und einen außerordentlichen Umfang besaßen. Sie waren technisch (vor allem in Beug auf die Atemtechnik) den Damen meist deutlich überlegen. Dies trifft auf die Stimme Jarousskys definitiv nicht zu, die als recht dünn zu bezeichnen ist. Nur im tiefen Register wagt Jaroussky - wie einst Ragin - einige schöne, volle Brusttöne, die sich dann auch gleich wohltuend durch ihre Fülle von übrigen hohen eher dünnen Tönen (z.B. in den Koloraturen) unterscheiden. Insofern suggeriert das vorliegende Album eine Kontinuität, die so nicht existiert.
Doch abgesehen von der naturbedingt eher dünnen Stimme Jarousskys ist das Album natürlich grandios: Die Auswahl des Repertoires lässt Barock-Belcantisten das Herz höher schlagen (vor allem die Graun- und Porpora-Arien!). Jaroussky bewältigt die Partien für einen Counter außerordentlich souverän und technisch brilliant und auch am Dirigat sowie der Aufnahmetechnik gibt es nichts zu mäkeln.

Fazit: Ich hätte mir ein solches Album zwar lieber von Genaux, Pizzolato oder Mingardo gewünscht, trotzdem ist es aber schon allein wegen der Repertoireauswahl ein Muss für Barockfans.
Bravo, Bravissimo !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jaroussky singt wie gewohnt auf höchstem Niveau. Astreine Intonation, sauber, sensibel. Ich hatte ja bereits die Vorgänger-CD mit Vivaldi-Stücken (Suchworte: Vivaldi Heroes) gekauft und oft gehört. Von daher war ich Jaroussky gegenüber beim Kauf schon positiv eingestellt. Ich bin nicht enttäuscht worden. Auf der CD findet sich eine bunte Mischung überwiegend ruhiger und gut ausgewählter Stücke von bekannten und weniger bekannten Komponisten. Jaroussky singt feinsinnig mit Sinn fürs Detail. Diesmal spielt zum Sänger nicht das Ensemble Spinosi auf, sondern das Le Concert D'Astrée. Ausgewählte Musiker, wie ich meine. Bleibt noch zu erwähnen daß die Tontechniker ganze Arbeit geleistet haben. Der Klang ist gut durchzeichnet, sauber, detailreich, kraftvoll. Insgesammt kann man sagen: Die CD ist jeden Cent wert.
LG, Michael.
Ein Meilenstein
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann der vorhergehenden Rezension nur zustimmen!
Die Auswahl der Arien ist wunderbar gelungen und zeigt sowohl das Spektrum von Carestinis Können, als vor allem auch das Jaroussky's. Technisch brilliant und musikalisch wie bei allen seinen Aufnahmen zuvor. Man muss allerdings auch dem Orchester unter Emmanuelle Haim ein Lob zollen, da es mitreisend musiziert und einen wunderbaren Klang erzeugt.
Sehr interessant ist auch das Booklet, in dem eine wunderbare Charakterisierung von Carestinis Stimme beschrieben wird und auch eine sehr informative Biographie in Kurzform gebracht.
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Produkt-Bild: Puccini: Great Opera Arias

Puccini: Great Opera Arias von K. Te Kanawa, Te Kanawa

Audio CD von Sony Class (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 5,47, Angebote ab EUR 4,70

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Puccini: Great Opera Arias

Tracks:

  • O mio babbino caro
  • Firenze é some un alberto fiorito
  • Chi il bel sogno di Doretta
  • Si, mi chiamano Mimi
  • Quando m'en vo'soletta
  • Un bel di vedremo
  • Scouti quella fronda di
  • The humming chorus
  • Tu? Tu? Piccolo iddio
  • Dammi i colori
  • Vissi d'arte
  • E lucevan le stelle
  • Signore, ascolta!
  • In questa reggia
  • Nessun dorma
  • Ch'ella mi creda libero e lontana
  • Senza mamma, o bimbo
  • Se come voi piccini io fossi
  • In quelle trini morbide
  • Sola, perduta, abbandonata

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PUCCINI GREAT OPERA ARIAS
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2 Kundenrezensionen:

PUCCINI and KIRI Te KANAWA - finden auch in Arabien (Golf region) begeisterte arabische Fans !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Meine arabischen Bekannte und Freunde sind auch ganz begeistert von der Sängerin Kiri Te Kanawa! - Ich lebe und arbeite in Arabien, in der Golf Region in Muscat/Oman, geschäftlich bin ich viel unterwegs in ganz Arabien (Riyadh/Saudi Arabien, Emirate, Quatar, Bahrain, Kuwait, ...).

Mit meinen arabischen Freunden und Bekannten unterhalte ich mich oft über erstklassige Sänger/-innen der arabischen und der westlichen klassischen Musik.

Von den westlichen Sängerm/-innen stelle ich meinen arabischen Bekannten vor: Placido Domingo, Luciano Pavarotti, Jose Carreras, Montserrat Caballe, Anna Netrebko, , Kiri Te Kanawa, .. Über die Neuseeländerin Kiri Te Kanawa sind meine Freunde in Arabien ganz begeistert!

Kiri te Kanawa - ein Portrait:

Ihre Stimme war so sanft und warm, dass man sie zunächst für eine Mezzosopranistin hielt. Bald aber wurde klar, dass ihr eigentliches Fach noch brillanter klang und so entwickelte sich Kiri Te Kanawa zur bekanntesten Sängerin Neuseelands, die auf den großen internationalen Bühnen zuhause ist. Im März feiert sie ihren 64. Geburtstag.

Manchmal sind es die kleinen Rollen, die Aufsehen erregen. Als 1971 am Covent Garden Wagners "Parsifal" neu inszeniert wurde, besetzte man das Blumenmädchen mit der noch völlig unbekannten Kiri Te Kanawa. Es war eine gute Entscheidung, denn von dem Moment an sprach man in der englischen Opernszene über die wunderbare Stimme der Neuseeländerin. Und es war der Starschuss zu einer schwindelerregenden internationalen Karriere. Noch im selben Jahr sang sie die Gräfin aus "Figaros Hochzeit". Wenige Monate später war sie mit der gleichen Rolle in Lyon zu hören, dann in San Francisco und Glyndebourne. Es folgte 1974 das Debüt an der Met, diesmal als Desdemona in Verdis "Otello". Bald wurde sie an alle großen Bühnen geladen, doch den entscheidenden künstlerischen Karriereschub verschaffte ihr Sir Georg Solti. Er nahm nicht nur zahlreiche Langspielplatten mit ihr auf, sondern verhalf Te Kanawa auch zu einer besonderen Ehre. Als er, der bereits mit Richard Strauss persönlich gearbeitet hatte, sich entschloss, zum einzigen Mal innerhalb seiner Laufbahn die großen "Vier letzten Lieder" aufzunehmen, wählte er die neuseeländische Sopranistin als Solistin des Projektes.

Und so ist die Liste der Referenz lang und eindrucksvoll. Te Kanawa sang die großen Partien der klassischen Moderne, gab von 1982 an auch opernunabhängige Konzerte. Sie wurde in ihrer Wahlheimat England zum Fernsehstar mit einer beliebten, zur Tradition gewordenen Weihnachtsendung. Sogar mit dem Beatle Paul McCartney konnte man sie hören, als 1991 dessen "Liverpool Oratorio" uraufgeführt wurde. Denn auch das gehört zu Te Kanawas besonderen Eigenschaften. Sie hat keine Angst vor Grenzüberschreitungen, singt Wagner mit der gleichen Innerlichkeit wie Frederick Loewes "Wouldn't It Be Lovely" aus "My Fair Lady". Dabei gelingt es ihr mit sicherem Gespür für guten Geschmack, populär zu klingen, ohne sich anzubiedern. Insofern ist die Zusammenstellung "Kiri" ein Schatzkästlein der wunderbaren Melodiemomente, das Pretiosen von Mozart bis Brahms, Verdi bis Puccini, Korngold bis Kern in sich birgt. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1976 bis 1994, mit renommierten Ensembles wie den Londoner oder den Chicagoer Philharmonikern und großartigen Dirgienten wie Solti, Riccardo Chailly und Zubin Mehta. Ein Hoch der Jubilarin und viel Freude beim Genuss dieser charmant unterhaltsamen Zusammenstellung!
sehr gelungene Zusammenstellung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine wunderschöne Zusammenstellung von exzellent gesungenen (TeKanawa) Puccini Opern-Arien - uneingeschränkte Kaufempfehlung !!
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