|
| |
|
A Winter Symphony von Sarah BrightmanAudio CD von Angel (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 15,35 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:Zauberhafte Reise 5 von 5 PunktenFrau Brightman nimmt einen mit, auf eine zauberhafte Reise durch den Winter. Man hört zum Teil bekannt Melodien aus Traditionellen Stücken oder auch interessante Cover wie Z. B. Mike Oldfield, Niel Diamand oder John Lennon, aber auch eigenes. Das alles perfekt arrangiert im typischen Sarah Brightman Sound. Diese CD ist ein Ohrenschmaus für die kommenden kalten Tage. Absolut zeitlos und mit Sicherheit nicht langweilig. Besonders gelungen ist für mich "Ave Maria" als Duett, "In The Bleak Midwinter", oder auch das flotte und herausragende "I Wish It Could Be Christmas Everyday". Fast schon zwingend ist hier die Spezial Version mit 3 Bonus Tracks + DVD. Hier kann man z.B. 4 Tracks vom letzten Album live bei einer Eisrevue erleben. Fazit absolut empfehlenswert ! Ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenDas Warten hat sich gelohnt! Wer aber typische Weihnachtslieder erwartet, wird überrascht sein. Mit 'Arrival' beginnt eine stimmungsvolle Reise durch die Winterwelt. Mit schnellen und auch ruhigen Liedern verzaubert Sarah Brightman ihre Zuhörer in verschiedenen Tonlagen. Ich muss der CD durchweg 5 Sterne geben, so gut ist dieses Album geworden. Es gibt lediglich ein Lied, was mich persönlich nicht überzeugt - ansonsten ist die Mischung aus Orchester (was sehr gut arrangiert ist), Pop-Elementen und Sarah's unvergleichlicher Stimme ein unbeschreibliches 'Erlebnis'. Die CD endet mit gesungenen Weihnachtsgrüßen, was das Album als Geschichte erscheinen lässt. Für alle Brightman Fans und die die es noch werden wollen, ist diese CD ein absolutes must-have! Super 5 von 5 PunktenSehr, sehr schönes Winter-Album - Weihnachts-Album würde ich es nicht nennen, man kann es nämlich ohne Weiteres auch noch nach der Weihnachtszeit hören - einzig "Silent Night" ist schon sehr weihnachtlich. Empfehlen würde ich auf jeden Fall die Deluxe-Edition zu kaufen - die darauf enthaltenen Bonus-Tracks sind die besten des ganzen Albums. |
|
|
Music of the Spheres von Lang Lang, Hayley WestenraAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,91 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMUSIC OF THE SPHERES Aus der Amazon.de-RedaktionDie unendlichen Weiten des Weltraums waren für alle Teile der Kultur schon immer Inspirationsquelle und Herausforderung, sie mit Klängen, Geschichten und Utopien zu füllen. In der Fantasie von Mike Oldfield scheinen weder Schwarze Löcher noch Meteoritenstürme zu existieren, denn Music To The Spheres klingt wie der Soundtrack zum galaktischen Paradies. Zusammen mit Gästen wie dem chinesischen Piano-Superstar Lang Lang, der Sopranistin Hayley Westenra und Symphonikern orchestrierte Mister Tubular Bells in den legendären Abbey Road Studios eine schwelgerische und träumerische Ode an den Himmel. Kompositorisch zwischen Klassik und New Age, zwischen Folklore und Pop angelegt, erfüllt das Album jegliche Anforderungen eines Blockbuster-Streifens. Music To The Spheres ist jede Sekunde Mike Oldfield, die Einflüsse von Steve Reich, Philip Glass, Vangelis oder Sibelius werden hier genauso wenig versteckt wie der Rückgriff auf Ideen seines allgegenwärtigen Überwerkes Tubular Bells. Manchmal wünscht man sich, dass Mike Oldfield nicht das ganze Universum mit einem Klangfeuerwerk ausleuchtet, aber Minimalismus war noch nie die große Leidenschaft des Briten. Und genau dafür lieben ihn seine Fans. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Exzellent - typisch Mike Oldfield 5 von 5 PunktenTypisch Mike Oldfield: man kann gegen ihn sagen was man will, man muß seine Musik nicht mögen, aber man sollte anerkennen, dass er wirklich ein Musikvirtuose ist und immer erstklassige Werke abliefert. Und seine neueste CD, "Music of the Spheres" in meinen Augen ein solches Meisterwerk; sie gehört für mich zu seinen bisher besten CDs (wenn es nicht sogar die beste ist!!) Eindrucksvolle Klangkompositionen, sphärische Klänge, aufbereitet unter Zuhilfenahme eines symphonischen Orchesters unter der musikalischen Leitung von Karl Jenkins ("Adiemus"), all dies bietet diese CD. Dazu noch das Klavier eines der besten Klaviervirtuosen, nämlich Lang Lang, und etherische Stimmen, und schon ensteht ein unglaublicher Klangteppich. Das ist Musik zum Relaxen, zum Träumen, zum Reisen in eine andere, weil bessere Welt. Bitte mehr davon, denn knapp 46 min für eine CD sind einfach zu kurz! Back to the Roots 5 von 5 PunktenDas Konzept Tubular Bells funktioniert einfach, und ein zweites Mal umso besser fürs Orchester. War "Orchestral Tubular Bells" schon überzeugend, so schlug Mike Oldfield über "The Voyager - Mont St. Michel" und den letzten Tubulars-Part einen weiten Bogen bis hierher. Ich habe mir die CD nun mehrmals angehört, und manches mag nicht mehr so gut klingen wie früher, vielleicht, weil es sehr reif ist, oder weil man es ähnlich schon gehört hat. Trotzdem: Well done, Mr. Oldfield. Und ich freue mich, an Tubular Bells erinnert zu werden. Ob es nun Tubular X heißt oder Sphärenmusik - es ist ein spiritueller Ausdruck von Oldfields künstlerischem Gefühl und Engagement, seiner heutigen Ausgeglichenheit nach vielen exzessiven Jahren, die von Höhenflügen und vor allem Tiefpunkten geprägt waren. Am Schluss habe ich aber doch ein bisschen den Klang der Glocken vermisst ... Filmmusik 3 von 5 PunktenIch mach es mal kurz: Music Of The Speres ist eine schöne Platte geworden, für mich aber nicht Anlass zu euphorischem Lob und den damit einhergehenden 5 Sternen. Alle Zutaten aus der Oldfieldschen Küche sind vorhanden, die ich von der Tubular Bells (auch mit jeder Menge Zitate aus diesem Werk) gewohnt bin und auch sehr schätze, nur diesmal klassisch orchestral in einem Durchgang arrangiert, mit viel Unterstützung von Profis aus diesem Bereich, wie Karl Jenkins, Lang Lang und Hayley Westenra. Keine Synthies, keine folkloristischen Instrumente wie Dudelsack, keine Studio-Gimmicks etc. Das Resultat klingt ansprechend, aber auch sehr konventionell und ist zudem zu kurz ausgefallen. Mit ca. 45 Minuten hätte man zu Vinylzeiten prima im Limit gelegen, heute ist das effektiv zu wenig. Zudem braucht man keinen Ausnahmepianisten wie Lang Lang, um ein paar Arpeggios ertönen zu lassen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass der gute Mike das hauptsächlich nur deswegen veranstaltet hat, weil er wieder mal einfach Lust hatte, mit einem vollbesetzten Orchester zu musizieren. Das Thema: Verpasst! Es klingt nicht wie die "innere Musik" der Himmelskörper, es klingt haargenau wie eine Filmmusik zu einer BBC-Doku à la "Planet Erde". Aber das ist ja auch nichts Schlechtes, hat bloß keine 5 Sterne verdient (zur Erinnerung: Wieviel Sterne soll man der Tubular Bells geben? Amazon hat nunmal nur 5 als Maximum zur Auswahl und die Bells ist um Längen besser). Fazit: Schöne Platte, bei der 3 Sterne völlig gerechtfertigt sind, denn wenn der "Zuckerschock" vorbei ist, richtet man seinen Blick wieder auf die wirklich großen Werke von Mike Oldfield. Allererste Sahne 5 von 5 PunktenIch habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte. Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen. Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein. Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen. Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut. Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar. Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin. Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten. Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super. Music of the Spheres ist eine solche. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen. Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen. Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne. ohne Worte 5 von 5 PunktenNormalerweise verbringe ich die Sommerwochen nicht vor meiner Hifianlage...aber bei dieser CD muss ich eine Ausnahme machen. Einfach UNGLAUBLICH.....beim Hören dieser Aufnahme scheint es keine Sorgen mehr auf dieser Welt zu geben.....man enspannt sich und wird in eine andere Welt versetzt..... Jeder der kurz vor dem Burnout steht, sollte sich täglich 10 Minuten dieser CD widmen............Entspannung pur....Danke Mike |
|
|
Karajan: Sinfonien-EditionAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 49,95, Angebote ab EUR 49,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
Disk 5
Disk 6
Disk 7
Disk 8
Disk 9
Disk 10
Disk 11
Disk 12
Disk 13
Disk 14
Disk 15
Disk 16
Disk 17
Disk 18
Disk 19
Disk 20
Disk 21
Disk 22
Disk 23
Disk 24
Disk 25
Disk 26
Disk 27
Disk 28
Disk 29
Disk 30
Disk 31
Disk 32
Disk 33
Disk 34
Disk 35
Eine Kundenrezension:Fast durchgehend exzellentes bis sehr gutes Niveau - wirklich empfehlenswert! 5 von 5 PunktenIch gestehe, daß ich nie zum Kreis der bedingungslosen Karajan-Verehrer gehört habe. Dennoch ist dieses Superschnäppchen allein schon deshalb die Anschaffung wert, um einfach mitreden zu können. Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses standen bei Karajan natürlich stets die Symphonien Beethovens, hier in der Einspielung aus den 70er-Jahren vorliegend. Kenner schätzen diesen Zyklus im allgemeinen nicht ganz so hoch ein wie die frühe Einspielung aus den 60ern, aber schon ein kurzer Blick durch Internet-Foren genügt oft schon um festzustellen, welche Polemik immer noch um die Deutung Karajans heutzutage vom Zaun gebrochen wird. Da diese Beethoven-Aufnahmen aus den 70ern aber ohnehin separat erhätlich sind, würde ich die Box nicht gerade wegen Beethoven kaufen. Die Brahms-Symphonien sind auf einem sehr hohen Niveau eingespielt und können in ihrem erdenschweren Charakter von den Berlinern sehr stringent und forsch gespielt werden. Auch die Bruckner-Symphonien kommen trotz einiger Schwächen (Nr. 1, 2 und 6) in Kennerkreisen oft sehr gut weg, wenn auch manches vielleicht zu sehr von Karajan geglättet wird. (Bei dieser Gelegenheit sei noch auf die phantastischen Einspielungen Karajans von Nr. 7 und 8 ganz am Ende seiner Karriere hingewiesen.) Schumann war nie eine Domäne Karajans, und obwohl auch diese Einspielungen ihre Meriten haben, schätze ich Szell und Sawallisch hier höher ein. Mozart und Haydn kommen im prächtigen Gewand daher, klingen aber gelegentlich für meine Begriffe etwas zu süffig für die Wiener Klassik. Bei Mozart würde ich beispielsweise Marriner, bei Haydn Jochum vorziehen. Das Filetstück dieser Box sind zweifellos die Mendelssohn-Symphonien, die ein unnachahmliches Feuer in den raschen Sätzen entfalten und unter Karajans Dirigat in den langsamen Sätzen sehr archaisch und stimmungsvoll klingen. Verhältnismäßig am enttäuschendsten sind die Tschaikowsky-Symphonien, aus denen Karajan allzuoft einen pathetischen und zähen Brei macht, dem es an Transparenz und Stringenz doch des öfteren fehlt. Hier wird ein Bild von Tschaikowsky vermittelt, das doch sehr an einen kitschigen und grüblerischen Komponisten denken läßt - ein Bild, das von der Zeit seither doch einigermaßen korrigiert worden ist. Karajan wollte sich gerade mit dem hier eingespielten Repertoire, das doch der Kern seines Schaffens war, unsterblich machen. Doch auch wenn kurioserweise meist seine Aufnahmen außerhalb dieses Repertoires heute am höchsten gehandelt werden (z.B. Sibelius' Fünfte oder Schostakowitschs Zehnte), so bedeutet dies nicht, daß diese Aufnahmen schlecht wären. Vielmehr sind sie - wie im Grunde genommen jede Gesamtaufnahme - im großen und ganzen sehr beachtlich eingespielt, aber hier und da eben mit kleinen Schwächen und anderswo dafür mit ganz großer Kunstfertigkeit. Das Rätsel Karajan wird auch diese Budget-Box nicht lösen können, aber das günstige Angebot stellt auf jeden Fall eine gute Möglichkeit dar, Karajans zentrale Einspielungen in beachtlicher Tonqualität kennenzulernen - ganz gleich, wie man nun zu ihm stehen mag. Ich jedenfalls würde die Qualität der Interpretationen wie folgt von oben nach unten ordnen: Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Haydn, Beethoven, Schumann, Mozart und Tschaikowsky. Nun liegt es an Ihnen, sich Ihr eigenes Bild zu machen ... |
|
|
KulturSPIEGEL: Die großen Dirigenten (40 CDs + DVD) von VariousAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 78,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
Disk 5
Disk 6
Disk 7
Disk 8
Disk 9
Disk 10
Disk 11
Disk 12
Disk 13
Disk 14
Disk 15
Disk 16
Disk 17
Disk 18
Disk 19
Disk 20
Disk 21
Disk 22
Disk 23
Disk 24
Disk 25
Disk 26
Disk 27
Disk 28
Disk 29
Disk 30
Disk 31
Disk 32
Disk 33
Disk 34
Disk 35
Disk 36
Disk 37
Eine Kundenrezension:20 Legenden 5 von 5 PunktenDas who is who der Zunft in einer 40 CD-Box vereint: Claudio Abbado - Daniel Barenboim - Leonard Bernstein - Pierre Boulez - Sergiu Celibidache - Wilhelm Furtwängler - Nikolaus Harnoncourt - Herbert von Karajan - Serge Koussevitzki - Rafael Kubelik - James Levine - Eugene Ormandy - Fritz Reiner - Hermann Scherchen - Leopold Stokowski - George Szell - Arturo Toscanini - Bruno Walter - Günter Wand. Alles in allem eine sehr stimmige und umfangreiche Dirigenten- und Werksauswahl, die nicht alleine musikwissenschaftlich, sondern auch zeitgeschichtlich und aufnahmetechnisch von Interesse ist: Mit Koussevitzki und Toscanini kann man beispielsweise Aufnahmen aus den 30er und 50er Jahren (wieder-) entdecken, mit Rattle, Abbado, Levine, Barenboim oder Harnoncourt sind aber auch Größen darunter, die heute noch live zu erleben sind. Hintergrundinfo auf den Doppel-CDs bietet der von den SPIEGEL-Redakteuren schön geschriebene Einführungstext zum jeweiligen Dirigenten (mit einigen überraschenden Details), und zur Abrundung kann man auf der Bonus-DVD den einen oder anderen Maestro "in action" betrachten. Super zum Verschenken oder Sich-selbst-schenken. |
|
|
FiestaAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 6,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFIESTA 2 Kundenrezensionen:Ein Fest mit Gustavo 5 von 5 PunktenMit dem Programm dieser CD ist Gustavo Dudamel endlich in seinem ureigensten Metier angekommen. Denn nach seinen - sagen wir - durchwachsenen Interpretationen klassischer Werke musste man sich schon fragen, ob der sympathische Jungdirigent wirklich das große Ausnahmetalent ist, als das ihn sein Plattenlabel verkaufen will. Aber hier: alles anders. In dieser Aufnahme spürt man Dudamels Identifikation mit seinem Orchester und mit der südamerikanischen Musik - gut konsumierbare, rhythmisch betonte, melodisch kurzatmige Stücke an der Grenze von der E- zur U-Musik. Dudamel lässt es dankenswerter Weise nicht nur knallen, sondern arbeitet schön auch die ruhigeren Kontraste heraus. Unterstützt von einer professionellen Aufnahmetechnik bleiben die Werke bei aller Kompaktheit durchhörbar. Tipp: um den Overkill an stampfenden Rhythmen zu vermeiden, CD nicht am Stück durchhören! "Fiesta" - hier wirklich ein Fest. Endlich eine wirklich gelungene Einspielung Gustavo Dudamels! 5 von 5 PunktenEs bleibt schleierhaft, weshalb die Deutsche Grammophon ihr neues Zugpferd Gustavo Dudamel nicht sofort mit diesem Album ins Rennen schickte. Stattdessen stand am Beginn ein blasses Beethoven-Album mit den Symphonien Nr. 5 und 7, was angesichts der Fülle weitaus besserer Einspielungen allein schon im eigenen Hause (exemplarisch seien hier nur der herausragende Carlos Kleiber und Wilhelm Furtwängler erwähnt) für Verwunderung sorgte. Anschließend verbrannten sich die jungen Musiker die Finger auch noch an Mahlers Fünfter ("a terror to bring off", Gramophone), von der ebenfalls bedeutend gelungenere Einspielungen bei demselben Label vorliegen, wobei besonders Bernstein hervorzuheben wäre. Nun endlich dürfen sich die jungen Musiker auf ihrem ureigensten Terrain austoben und machen ihre Sache - wen wundert's - geradezu perfekt. Ein Repertoire wie das hier vorliegende einzuspielen macht auch deutlich mehr Sinn als sich gleich unbedarft an heikelste Werke der europäischen Konzertliteratur heranzupirschen. Diese Zusammenstellung strotzt nämlich nur so vor Vitalität und ist einfach mitreißend. Gleichermaßen beeindruckend gerieten dabei die unerhörte rhythmische Präzision und die Gestaltung der ungemein flirrenden und geradezu impressionistisch schillernden Klangfarben. Speziell die Blechbläser glänzen (im wahrsten Sinne des Wortes!) und lassen beispielsweise zusammen mit dem Schlagwerk im Danza final aus Ginasteras Ballett Estancia den Bär förmlich von der Kette. Bei dieser Gelegenheit sei übrigens auch auf die bei Naxos erschiene, sehr empfehlenswerte Gesamtaufnahme dieses Balletts hingewiesen. Etwas überraschend für mich beginnt diese ansonsten eher leicht bekömmliche CD mit Revueltas' Sensemayá, das von allen Werken auf dieser Scheibe die meisten Dissonanzen aufweist und in seinen expressionistischen Klangballungen mehr an Filmmusik erinnert. Der Spielfreude des Simón Bolívar Orquestra tut das keinen Abbruch, aber an erster Stelle hätte ich diesen Track nicht gesetzt. Die zwingende Stringenz und das sichere Gespür Dudamels für dramaturgische Effekte tut allen Werken indes sehr gut und läßt auch nicht nur den Hauch von Langeweile aufkommen. Als erfreulicher Bonus ist der Mambo aus Leonard Bernsteins Musical West Side Story zu hören. Diese Referenz an einen der ganz Großen des Taktstocks rundet die vorzügliche Leistung des Orchesters würdig ab und hinterläßt einen bleibenden Eindruck. Dudamel hat hier somit endlich die Leistung abgeliefert, zu der er in der Lage ist und mit der er seine "Beförderung" endgültig rechtfertigt. Konnte man bei den beiden vorausgegangenen Veröffentlichungen mit Beethoven und Mahler nur bedingt zum Kauf raten, so sei dies hier ausdrücklich empfohlen - weiter so!!! |
|
|
Deutsche Weihnachtslieder von Diverse KinderchöreAudio CD von Zyx (ZYX)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 2,68 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1990 |
2 Kundenrezensionen:erzengelkonservativ :-) 3 von 5 Punkten"Deutsche Weihnachtslieder" hält absolut, was es verspricht. Mal etwas anderes, ist man heutzutage schon beinahe versucht zu sagen, wo die ehedem "etwas anderen" Weihnachtsplatten schon die Regel sind. Wunderbar nostalgisch das große Glockengeläut zu Beginn und zum Ausklang der CD. Dazwischen diverse Chörse teils mit Begleitung von Kirchenorgel, Klavier, Orchester sowie wenige Instrumentalstücke. Alles bedächtig und eher weihrauchgeschwängert vorgetragen. Die CD bietet hörbar verschiedene Aufnahmen in unterschiedlicher, aber immer akzeptabler Klangqualität, das heißt: keine historischen Knisteraufnahmen, bloß teils ein bisschen übersteuert. Bedauerlich für Diskographile: Zwar enthält die CD immerhin kurze Angaben zu den Urhebern aller Titel, aber (zumindest in der mir vorliegenden Auflage) keinerlei Aufnahmedaten, ergo nicht einmal eine Zuordnung von Interpreten zu den einzelnen Titeln. Die Internet-CD-Datenbank weiß zwar Rat, inwieweit aber die Informationen verlässlich sind, weiß ich nicht. Dennoch hier die komplette Titelliste - zusammen mit den Interpreten laut CDDB, diese Zuordnungen natürlich ohne Gewähr - die Titel stimmen aber sicher: 01 Glockengeläute der Wieskirche, des Doms zu Münster, des Ulmer Münsters, des Straßburger Münsters 02 Berliner Mozartchor / Stille Nacht, Heilige Nacht 03 Dresdner Kreuzchor / Es Ist Ein Ros' Entsprungen 04 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / Vom Himmel Hoch, Da Komm Ich Her 05 Berliner Mozartchor / O Du Fröhliche 06 Berliner Mozartchor / In Dulci Jubilo 07 Berliner Mozartchor / O Tannenbaum 08 Berliner Mozartchor / Der Heiland Ist Geboren 09 Berliner Mozartchor / Zu Bethlehem Geboren 10 Berliner Mozartchor / Ihr Kinderlein Kommet 11 Berliner Mozartchor / Als Ich Bei Meinen Schafen Wacht' 12 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / Nun Singet Und Seid Froh 13 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / O Jesulein Süß 14 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / Lobt Gott, Ihr Christen Allzugleich 15 Berliner Mozartchor / Leise Rieselt Der Schnee 16 Berliner Mozartchor / Wiegenlied - Schlafe, Mein Prinzchen, Schlaf Ein 17 Berliner Mozartchor / Süßer Die Glocken Nie Klingen 18 Berliner Mozartchor / Kling, Glöckchen, Klingelingeling 19 Berliner Mozartchor / Vom Himmel Hoch, O Engel Kommt 20 Berliner Mozartchor / Josef, Lieber Josef Mein 21 Radio Sinfonieorchester Stuttgart / Händel: Pastorale (Der Messias) 22 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / Ich Steh' An Deiner Krippen Hier 23 Münchner Symphonie Orchester / Corelli - Pastorale (Weihnachtskonzert) 24 Stuttgarter Hymnus Chorknaben / Uns Ist Ein Kindlein Heut Geborn 25 Christophorus Kantorei / Kindelein, Schließ Die Augen Zu 26 Leipziger Thomanerchor / Fröhliche Weihnacht Überall 27 Regensburger Domspatzen / Der Christbaum Ist Der Schönste Baum 28 Berliner Mozartchor / Lieb Nachtigall, Wach Auf 29 Berliner Mozartchor / Schlaf Wohl, Du Himmelsknabe 30 Sinfonieorchester Stuttgart / Bach: Pastorale (Weihnachtsoratorium) 31 Glockengeläute der Dome zu Aachen, Regensburg, Würzburg Eine gute Anschaffung 4 von 5 PunktenDie CD enthält insgesamt 31 Titel, davon zweimal Glockengeläut, gut 25 traditionelle deutsche Weihnachtslieder in schlichten, schönen Chordarbietungen und einige wenige thematisch verwandte Titel, die nicht unmittelbar zur Weihnachtsmusik gehören. Für konservative Hörer empfehlenswert. |
|
|
Dvorak: Sinfonie Nr. 8 und 9 - Aus der Neuen Welt von Rafael Kubelik, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,01 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1995 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Schöner geht es nicht - Referenzaufnahme 5 von 5 PunktenSo schön, berührend und mitreißend hört man Dvoraks letzte Sinfonien auf CD sonst nirgends : Schade dass man nur einmal 5 Sterne vergeben kann - und nicht wie bei einer Oskar-Verleihung mehrfach. Bei dieser Gesamtaufnahme ist alles auszeichnungswürdig : Die Musik, der Dirigent, das Orchester, die Aufnahmetechnik und der Klang. Antonin Dvorak's symphonisches Werk wird ungerechtfertigterweise meistens auf die 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" reduziert. Auch zB. die 8. Sinfonie ist "große Musik" und ein Genuss - schwelgend in Melodien und "saftiger" Instrumentierung. Rafael Kubelik stand unverdientermaßen bei der Deutschen Grammophon im Schatten der damaligen Stardirigenten Karajan und Böhm. Er dirigiert hier feinfühlig, ausgeglichen und kraftvoll - in den lyrischen Passagen voller Ruhe und mit feinsten Nuancen als auch voller Wucht und Klangpracht in den leidenschaftlichen Abschnitten. Schöner geht es nicht ... (Gegen diese Aufnahme von der 9. Dvorak's verblasst Karajan's Versuch zur ambitionierten Schülerarbeit.) Kubelik emigrierte nach der kommunistischen Machtergreifung aus der Tschechoslowakei. Diese Aufnahmen waren Teil seines Einsatzes als Künstler für die Freiheit seiner damals von der Sowjetunion besetzten Heimat und ihrer Kultur. (Wahrscheinlich gehen die Aufnahmen deswegen so zu Herzen.) Die Berliner Philharmoniker setzen sein Musikverständnis kongenial um. Hinzu kommt die bekannt großartige Tonqualität der Deutschen Grammophon. Kubeliks Spezialitäten 5 von 5 PunktenDie achte und neunte Symphonie Dvoraks sind zwei absolute Highlights in jeder Klassiksammlung. Beides sind traumhafte Werke und Kompositionen, die hier durch Kubelik wunderschön umgesetzt werden. Verglichen mit mehreren Aufnahmen liefert Kubelik für mich hier die ausdruckstärksten Versionen der Achten und Neunten. Tempi, Kraft und Dynamik sowie Leidenschaft und Sensibilität sind aufs professionellste ausgelebt und man hat den Eindruck als fliegt ein bildhafter Traum an einem vorbei. Beide, sowohl Dvorak als auch Kubelik liefern hier im Zusammenspiel mit dem BPO vielleicht ihr Lebenswerk ab. Absolut empfehlenswert. Die beste 9. die ich kenne 5 von 5 PunktenNachdem ich als Fan von Dvoraks 9. Sinfonie in Internet-Foren Diskussionen über die beste aller Einspielungen gelesen habe, bin ich schließlich auf Kubeliks Aufnahme zurückgekommen, die ich schon jahrelang auf LP hatte. Als die Referenz-Aufnahme schlechthin wird immer wieder die Aufnahme von Ferenc Fricsay genannt (ebenfalls mit den Berliner Philharmonikern und bei Grammophon, von 1959). Wenn ich diese beiden Aufnahmen als Klassik-Laie vergleiche, bleibt diese Aufnahme von Kubelik nach wie vor mein Favorit. Die Einspielung von Fricsay ist sicher interessant. Aber letztlich ist es eine Geschmackssache, in welcher Aufnahme z. B. Dynamik und Tempi am besten getroffen werden. In diesem Sinne finde ich Kubeliks Interpretation durchgehend passend und stimmig. Bei Fricsay finde ich z. B. das zweite Thema im ersten Satz deutlich zu langsam und das Finale des 4. Satzes deutlich zu schnell. Der Klang der Kubelik-Aufnahme ist auch hervorragend, wenn man bedenkt, dass sie aus dem Jahr 1972 ist. Zudem gibt es auf dieser CD noch die 8. Sinfonie, die alles andere als nur "Füllstoff" ist. Klanglich sehr gut und übrigens m. E. auch sehr hörenswert ist noch die Aufnahme von Eliahu Inbal mit dem Philharmonia Orchestra (Teldec, 1990). So kann das nur ein Tscheche dirigieren! 5 von 5 PunktenAuch wenn Dvoraks Neunte fast schon eine Art Gassenhauer geworden ist; fast jeder kennt sie: Eine gelungene Einspielung erkennt man daran, dass man ein Werk neu hört. Und hier, in dieser Einspielung von Rafael Kubelik mit den Berliner Philharmonikern von 1972, hört man sie, als hätte einem der liebe Gott ein paar neue Ohren an den Kopf gesteckt. Zur Erinnerung: In seiner Neunten Symphonie verbindet Antonin Dvorak Themen, die er der böhmischen Folklore nachempfunden hat, mit Themen, in denen er seine musikalischen Eindrücke von einer USA-Reise verarbeitet. Slawisches Rhythmusgefühl trifft hier auf indianische Pentatonik, und dazwischen tritt immer wieder die Musik gewordene Silhouette von New York; jedenfalls mir kommt diese grandiose Fanfare so vor (Ich meine das Thema, das in der Mitte des ersten Satzes zum ersten Mal aufbraust und ganz am Ende für eine furiose Schlusskadenz sorgt). Kubelik widersteht der Versuchung, Dvoraks Musik auch noch die Sporen zu geben, wie das einigen namhaften Dirigenten bei dieser Symphonie passiert ist. Er dirigiert die Berliner Philharmoniker fast schon preußisch-diszipliniert und lässt doch hinreichend Spielraum für den eigensinnigen Geist, den diese Komposition atmet -- besonders eindrücklich zeigt sich das bei den Schlusskadenzen der einzelnen Sätze, aber nicht nur dort. Hinreißend sind immer wieder jene Passagen, wo strenger puritanisch-amerikanischer Takt auf böhmisch-tänzerischen Schwung trifft und sich daraus tatsächlich wunderbare Harmonie ergibt, und federleicht klingen die Anleihen aus der böhmischen Folklore ebenso wie jene Passagen, in denen Dvoraks indianische Themen variiert. Sie kontrastieren zum Hinschmelzen schön mit dynamischen Passagen; soviel Temperament hätte man einem Berliner Orchester, und sei es noch so berühmt, gar nicht zugetraut ;-) Schmelzende Septim- und Nonakkorde wie z.B. anfangs des Largos im zweiten Satz sind bei Dvorak nie Schlafmittel-Ersatz (bei Wagner kommt mir das nämlich immer so vor... Sorry), sondern spannender Auftakt zu neuen Themen und Variationen. Gerade diese langsamen Passagen arbeitet Kubelik bis ins letzte Detail aus, glasklar, ohne dass die Aufnahme deswegen pedantisch wirken würde. Im Gegenteil: Gerade der insgesamt eher ruhige zweite Satz wäre schon allein das Anhören dieser Aufnahme wert; ein Filetstück der Romantik. Eine Synthese aus Böhmerwald und einsamer amerikanischer Prärie sozusagen. Diese CD enthält neben Dvoraks Neunter auch noch die weniger bekannte Achte -- wer also die alte LP durch eine CD ersetzen möchte, ist mit der Anschaffung dieser CD doppelt gut beraten, denn auch wenn Dvoraks Achte nicht so hinreißend ist wie "Aus der Neuen Welt": Man hört sie gern, jedenfalls in dieser Einspielung. Mein Eindruck: So einfühlsam kann wohl nur ein Tscheche Dvorak dirigieren. Eine Spitzenaufnahme 5 von 5 PunktenRafael Kubeliks Einspielung der beiden letzten Dvorak-Symphonien ist auch nach fast 40 Jahren immer noch erste Sahne. Das gilt für das Orchester, die Berliner Philharmoniker, nicht weniger als für den Dirigenten, der hier eine Sternstunde hatte. Die Neunte hat noch mehr Biß als die ältere Aufnahme Kubeliks mit den Wiener Philharmonikern (bei DECCA), was auch mit der verbesserten Klangtechnik zu tun haben mag. Es gibt, wie bei allen Ausgaben der "Originals"-Serie, eine Textbeilage von bester Qualität. In meiner Sammlung gibt es ca. 10 Einspielungen. Klemperer ist ein absoluter Sonderfall, läßt sich mit allen anderen nicht recht vergleichen, ist aber großartig, indem er diese Symphonie ein wenig in die Nähe Mahlers rückt. Nur eine Einspielung würde ich Kubelik noch vorziehen: Antal Dorati mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam (Philips) von 1959, die für ihr Alter noch erstaunlich gut klingt. Kubeliks DGG-Aufnahme ist einer Gesamteinspielung aller Dvorak-Symphonien entnommen, die insgesamt hervorragend und sehr empfehlenswert ist. Der Klang ist vorzüglich. |
|
|
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra von Herbert Von Karajan, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-Redaktion"Die Sonne geht auf. Das Individuum tritt in die Welt oder die Welt ins Individuum." So beginnt der "Hymnus an die Sonne" aus Nietzsches großem Werk, den Richard Strauss zum Text musikalisch frei assoziierend mit gewaltigen Takten symbolisiert. Grundidee ist das anschwellende Motiv einer Trompete, die dunkel untermalt wird von Kontrabass, großer Trommel, Fagott und Orgel. Am Ende triumphiert die Ewigkeit der Natur über die Flüchtigkeit des Menschen. Also sprach Zarathustra ist eine der monumentalsten und beeindruckensten Orchesterwerke unseres Jahrhunderts. Besondere Berühmtheit erlangte es durch das Trompetenmotiv am Anfang, das für den Film "2001 -- Odysee im Weltraum" und für verschiedene Werbespots verwandt wurde. Für Karajan war Strauß als Komponist und Dirigent von jeher das große Vorbild. Mit keinem hat er sich mehr auseinandergesetzt. Keiner hat ihn stärker beeinflusst. Straußwerke sind von derartig hohem Anspruch, dass sie Dirigent und Orchester das Letzte abverlangen. Karajan ist ein Meister darin, seine Kompositionen genauestens zu entschlüsseln. Niemandem ist es bisher gelungen Also sprach Zarathustra mit größerer Vollkommenheit und gewaltigerer Klangmacht aufzuführen als Karajan und seinen Berliner Philharmonikern.--Daphne von Unruh 5 Kundenrezensionen:Strahlender Sonnenaufgang 5 von 5 PunktenDaß Herbert von Karajan ein herausragender, selbst von seinen größten Kritikern (von einigen grundsätzlichen Nörglern und notorischen Karajan-Gegnern einmal abgesehen) anerkannter Strauss-Dirigent war, steht völlig außer Frage. Auch der Komponist selbst hat dem jungen Künstler schon attestiert, daß er sich von ihm in ganz besonderer Weise verstanden fühle. Die vorliegende, prall gefüllte CD setzt mit dem wohl bekanntesten und beliebtesten Orchesterwerk von Richard Strauss ein: "Also sprach Zarathustra". Die Introduktion mit dem strahlenden C-dur-Sonnenaufgang ist so populär wie vielleicht nur noch die Anfangstakte von Beethovens Fünfter Symphonie. Hier ist Karajan ganz in seinem Element. Strahlend, mit glühender Intensität und hymnischem Schwung gestaltet er nicht nur die glanzvolle Einleitung, diese Interpretationshaltung durchzieht das gesamte Werk. So mitreißend und prachtvoll koloriert hat sonst kein Dirigent das Stück aufgeführt. Man spürt, welch inniges Verhältnis Karajan zu dem Werk hatte, das er auch immer wieder in seinen öffentlichen Konzerten aufs Programm setzte. Er wird dabei prachtvoll unterstützt von seinen Berliner Philharmonikern, die das Letzte aus sich herausholen, um den Intentionen ihres damals noch einhellig verehrten Chefs gerecht zu werden. Man hört: Hier spielt ein Spitzenensemble mit einem Dirigenten, der einen einzigartigen Zugang zu dieser Musik hatte. "Wenn schon Zarathustra, dann Karajan" (HiFi-Stereophonie). Ähnliches läßt sich von den beiden symphonischen Dichtungen "Till Eulenspiegels lustige Streiche" und "Don Juan" sagen. Auch hier erweist sich Karajan als geborener Strauss-Interpret. Der hintergründige Humor des Till leuchtet aus jedem Takt, und sein trauriges Ende wird geradezu rührend dargestellt. Der "Don Juan" gehörte zu Karajans Lieblingsstücken; schon in seinem allerersten öffentlichen Konzert 1929 in Salzburg stand es auf seinem Programm, und bis zu seinem Lebensende wurde er nicht müde, es immer wieder aufzuführen. "In Don Juan und Till werden alle Arabesken liebevoll nachgezogen. Karajan weiß, was er an seinen Berlinern hat. Er läßt sie schwelgen und alle Tonschattierungen genüßlich auskosten" (Münchener Merkur, 1974). Die CD schließt prachtvoll mit dem "Tanz der sieben Schleier" aus der Oper "Salome", in dem Karajan die überragende Virtuosität seines Orchesters noch einmal ungeniert ausspielen läßt. Alle Aufnahmen stammen von der Jahreswende 1972/73 und wurden in der Berliner Jesus-Christus-Kirche aufgezeichnet. Das digitale Re-Mastering hat die Qualität der Aufnahmetechnik noch einmal gesteigert, so daß die Aufnahmen auch den Vergleich mit neuesten Digitalproduktionen nicht zu scheuen brauchen. Ein schönes, bebildertes Textheft in drei Sprachen liegt bei. Eine der besten Ausgaben der verdienten Reihe "The Originals". Auf dem Titelblatt prangt übrigens das großartige Cover der originalen LP-Ausgabe. Philosophie als Musik... 5 von 5 PunktenEine faszinierend beeindruckende Einspielung des wohl bekanntesten Strausswerkes. Karajans Interpretation stellt auch eine gute Alternative und Ergänzung zu jenen von Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra dar, die sich stark von dieser Aufnahme unterscheiden. Beide gelten als die besten Interpreten für die Ochesterwerke von Richard Strauss. Musik in Vollendung 5 von 5 PunktenDas ist mehr als nur Musik - hier wird mit Klang eine ganze Welt gemalt. Karajan und die Berliner sind hier wirklich am Höhepunkt ihrer Meisterschaft. Klangschönheit in Vollendung, pure Lebendigkeit und von einer einzigartigen Dichte und Spannung. Künstler und Werk verschmelzen zu einer Einheit. Es ist eine magische Aufnahme - festgehalten in einer phantastischen Aufnahmequalität. Diese Einspielung ist wohl kaum zu übertreffen ... All jene, die um Karajan normalerweise einen weiten Bogen machen (zB. wegen seinem späteren Hang zu glatter Oberflächlichkeit), mögen hier eine Ausnahme machen. Sonst versäumen sie ein einzigartiges Meisterwerk. Anzumerken ist noch, dass es auch eine Doppel-CD mit diesen Aufnahmen und weiteren Werken von Richard Strauss gibt - mit "Ein Heldenleben" und "Tod und Verklärung". spitze 5 von 5 PunktenMir gefällt diese Aufnahme sehr gut. Die mit Karl Böhm und den Berlinern gefällt mir auch sehr gut, aber diese hier finde noch besser. Allein schon wegen des Anfangs von "Zarathustra" und wegen Till Eulenspiegel lohnt sie sich. Jeder, der sich mit der Musik von Richard Strauss befasst, sollte diese Aufnahme haben. Bzw. hat sie. Auch als Einstieg ist sie sehr gut. Genial ! 5 von 5 PunktenDies sind mit Abstand die besten Aufnahmen der drei berühmtesten Werke von Richard Strauss. An exzessiver Aufgewühltheit und emotionaler Zerfahrenheit ist diese Aufnahme nicht mehr zu überbieten, und doch wirkt die Interpretation von Karajan niemals überladen. Nicht nur in Zarathustra, sondern auch in Till Eulenspiegel und im Don Juan glänzen die Berliner Philharmoniker durch ihre einmalige Virtuosität. Karajan und seine Philharmoniker überzeugen nicht nur in den dramatischen Passagen, sondern auch in den langsamen und ausdrucksvollen Teilen der Stücke. Zwar werden viele neuere Aufnahmen dieser Werke angepriesen, ich kenne jedoch keine, die diese Einspielungen auch nur annähernd erreichen. Außerdem ist diese CD mit 8 Euro ein absolut sensationelles Schnäppchen. |
|
|
Peter und der Wolf von Michael Heltau, VariousAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 5,47, Angebote ab EUR 4,71 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
Tracks:
ProduktbeschreibungPETER UND DER WOLF Eine Kundenrezension:sehr zu empfehlen 5 von 5 PunktenDies ist eine Version von Peter und der Wolf, gesprochen von dem österreichischen Schauspieler Michael Heltau. Es ist ein Genuss hier zuzuhören, gleichermaßen für Kinder und Erwachsene. Zum Stück selbst braucht wohl nichts mehr gesagt werden, vielleicht noch, daß es sich hier um eine Originalversion handelt und nicht, wie in letzter Zeit üblich, um eine neu bearbeitete und veränderte Interpretation. Aus jeden Fall sollte man, wenn man das Stück für Kinder kauft, ein entsprechendes Buch dazu kaufen - das Vergnügen und das Verständnis sind ungleich höher. Meine Kinder sind jedenfalls begeistert. Und als Dreingabe sind auf der CD noch 3 Stücke von Leopold Mozart. |
|
|
Der Nussknacker von Valery Gergiev, KiroAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,14 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1998 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDER NUSSKNACKER 5 Kundenrezensionen:Tolle Aufnahme 5 von 5 PunktenFür diese Aufnahme lohnt es sich eine Rezension zu verfassen. Gerade als Klassik Neuling ist es wichtig,solche "Perlen" zu finden. Die Präzision der Darstellung und dennoch spielerische Musikalität hat mich sehr erfreut. Jetzt möchte ich Ballett auch sehen! Vielleicht die Beste Aufnahme 5 von 5 PunktenEs ist undenkbar,dass junger Gergiev so ausgesprochen Aufnahme schaffen kann.Ausserdem sind alle Stuecke nur auf einer einzelnen CD,oekolomisch und tragbar. Kiov Orchester ist nicht so kraeftig wie Berliner Philharmoniker.Aber in Hinsicht auf die Durchsicht,Schoenheit,steckt Kiov die BPO in die Tasche. Das Instrument Kelesta nuetzt hier.Ihre Stimme ist wie Kristall.Wissen Sie,sie spielt in dieser Aufnahme eine grosse Rolle.Die zauberhafte Farbe wird von ihr mitgebracht. Der Chor ist am vorwiegendsten.So leicht,So durchsichtig und so durchdringend. Gergiev gibt uns einen rasante,lebhafte Nussknacker!Er Interpretiert schnellst unter den anderen Nussknackern,bzw Seiji Ozawa Rodzinski usw.Aber keine Einzelheit ist verpasst! Spielzeugland 5 von 5 PunktenTschaikowskis berühmte musikalische Wanderung aus dem Jahr 1892 durch E.T.A. Hoffmanns Märchen "Nussknacker und Mausekönig" erweist sich hier als engagiert, verspielt, farbenreich, zärtlich, auftrumpfend, akkurat, lebendig, spritzig, als überaus natürlich und kunstvoll zugleich, mit Feinsinn für Puppen und Blechspielzeug, für Dramatik und Tanz. Die pausenlos zum Gesamtballett ineinander gearbeitete Nummernfolge auch der durch die Suite hinlänglich bekannt geglaubten "Reißer" lässt den Erzählfluss niemals stocken. Letztere erklingen nur entfernt vertraut, indem sie sich als Teil des unablässigen Geschehens einfügen und dabei eine eigene, bisher unerhörte Dynamik und Phrasierung entwickeln. Die immer wieder unterschiedliche Tongebung, z.B. in der Abfolge der Charaktertänze im zweiten Akt, erreicht eine Natürlichkeit, die ganz und gar nicht anders klingen dürfte. Das Geschehen vollzieht sich vor dem Hörer klangdicht, in allen Instrumentengruppen präsent und dabei doch transparent und bühnentief für allerfeinste Nuancen aufgestellt. Die Tontechnik öffnet sich sensibel, detailfreudig von bassgrundtief bis glöckchenhell dem natürlichen Klang der Instrumente und trägt ihren maßgeblichen Anteil zum Meisterstück des gesamten Balletts auf einer einzigen CD (81 Minuten!) bei. Valery Gergiev und dem Kirov Orchester aus St. Petersburg gelingen hier samt Chor eine beispielhafte Kongenialität mit der Partitur. Bisherige Referenzen, wie etwa die Aufnahme mit Dorati und dem LSO, haben alle Beteiligten hinter sich gelassen. Märchenhaft! Absolut TOP 5 von 5 PunktenIch kann mich nur anschließen - einfach toll! Ich habe noch gestern eine Vergleichsaufnahme gehört, die dieser nicht annähernd nahekommt und bin sehr froh, dass ich mich für diese CD entschieden habe. Der Klang - das Spiel: ein Traum! Die Referenzaufnahme !! 5 von 5 PunktenDas altehrwürdige Kirov Orchester liefert mit seiner kompletten Nussknacker-Suite eine CD, die wohl unter allen anderen Aufnahmen seinesgleichen sucht.Unter der Leitung von Valery Gergiev verführt das Orchester in ein russisches Weihnachtsmärchen, das wohl nur vom grossen Genie Tchaikovsky selbst "vertont" werden konnte. Der Komponist liess ein wahres Feuerwerk von traumhaften Melodien einfliessen, so dass diese (zum Teil) weltberühmten Melodien eine richtige Sogwirkung auf den Zuhörer ausüben. Dass der komplette Nussknacker auf eine einzige CD passt, ist zwar sehr erfreulich, sollte aber nicht das kaufentscheidene Argument sein !! Vielmehr muss man hier die grossartige Leistung des Kirov Orchesters hervorheben. Wie wohl kein anderes Spitzenorchester verstehen es die Russen, sich in Tchaikovsky's Werke hineinzuversetzen. Das Klangvolumen dieses Orchesters ist wahrlich beeindruckend. Ein grosses Lob verdient sich hier auch das Philips Team. Die Holländer vertehn es immer wieder aufs Neue, einen spitzen Sound auf die CD zu zaubern. Die Aufnahmetechnik ist vom Allerfeinsten !! (Aufgenommen wurde das Ganze 1998 im Festpielhaus Baden-Baden.) Für mich persöhnlich ist diese CD die Refernzaufnahme von Tchaikovsky's Nussknacker. Die Darbietung des Orchester sowie der natürliche Klang der CD zeugen von einem absoluten Top Niveau. Wer diese CD noch nicht in seiner Sammlung hat, ist selber Schuld !! Uneingeschränkte Kaufempfehlung!! |
|
...



