|
| |
|
Jonas Kaufmann: Sehnsucht von Jonas Kaufmann, Claudio Abbado, Mahler Chamber OrchestraAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 11,67 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Sehens- und hörenswert! 5 von 5 Punktenwunderbare kräftige und dann wieder sanfte Stimme, attraktiver Künstler - einfach schön. Von Beethoven bis Mozart, von Wagner bis Schubert - ein MUSS für Liebhaber schöner Musik! Von großartig bis voll daneben alles drin 3 von 5 PunktenDass Jonas Kaufmann eine erstklassige Stimme hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Aber er kann mit seiner ziemlich brustlastigen, kernigen Stimme nicht alles singen. Es gibt in der Welt und auch auf dieser CD sehr unterschiedliche Musik, der Kaufmann nicht immer gerecht wird und nicht gerecht werden kann. Die Auszüge aus Lohengrin und Parsifal gehören zu den gelungenen Stücken; hier kann Kaufmann seine Emphase ausspielen und die leiseren Passagen (Lohengrin) erfordern nicht mehr Lyrik als er bieten kann (trotzdem sei angemerkt: neulich im Nationaltheater in München war die Gralserzählung, live ist manchmal eben doch besser, am Beginn noch inniger.) Hingegen passt sich Kaufmanns Organ den Erfordernissen der "Winterstürme" nicht an -- und bei Mozart wird es ziemlich schlimm: welche Prinzessin sollte einem so unromantischen, uncharmanten Tamino verfallen? Die beiden Arien aus Schubert-Opern hingegen sind immerhin interessante Fundstücke. Musik 5 von 5 PunktenSehnsucht-Deluxe Version Da ich zur Zeit ein ausgesprochener Jonas Kaufmann Fan bin, mußte es diese Aufnahme auch sein. Eine tolle CD mit Claudio Abbado! Aus dieser Zusammenarbeit kam ein super Ergebnis. Intelligent und hingebungsvoll 5 von 5 PunktenEine Freude, diese CD zu hören, die dem Hörer auch die Möglichkeit schafft, neben bekannten Arien von Wagner, Mozart, Beethoven und Weber unbekannte Schubert-Arien kennen zu lernen. Welche Wohltat, dass sich hier ein Sänger nicht von einem "schönen" Ton zum nächsten stemmt, sondern dem Hörer durch Gefühl und Intelligenz - und hervorragend begleitet von Claudio Abbado - die Seele der Rolle nahekommen lässt. Dass Jonas Kaufmann dafür auch keinerlei Konzessionen macht, dafür sei im Dank! Ich freue mich auf mehr! Der Sänger ist Spitzenklasse in der Interpretation 5 von 5 PunktenJonas Kaufmann ist nicht zu Unrecht einer der Shooting-Stars uner den Tenören.Welcher Fachkollege ist im italienischen, französischen und wie hier zu hören im deutschen Fach absolut Spitzenklasse wie er? Die CD hat uns voll begeistert. |
|
|
Sinfonie 5 von Claudio Abbado, CsoAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSINFONIE 5 4 Kundenrezensionen:Ausgezeichnete Mahler-Interpretation zum Kampfpreis! 5 von 5 PunktenMahlers 5. Sinfonie stellt in seinem Schaffen einen wichtigen Punkt da. Man könnte durchaus behaupten, es sei seine erste wirkliche Sinfonie, nachdem die erste ja ursprünglich als Sinfonische Dichtung gedacht war und die drei folgenden Sinfonien durch die Beteiligung von Chören und/bzw. von Gesangssolisten zu den Sinfoniekantaten gerechnet werden können. Aber sei es wie es sei, dieses Herumreiten auf musikalischen Fachbegriffen wird diesem Werk nicht gerecht. Ich habe oft gerätselt, warum mich gerade Mahlers 5. Sinfonie so sehr anspricht und warum sie auch mir persönlich als Einschnitt in Mahlers Werk erscheint. Vielleicht hängt dies mit den veränderten Lebensumständen des Komponisten in dieser Zeit zusammen (die Heirat mit Alma Schindler, das Warten auf das erste gemeinsame Kind, gleichzeitig aber auch beträchtliche gesundheitliche Probleme), vielleicht aber auch damit, dass sich Mahler in dieser Zeit intensiv mit der Musik Johann Sebastian Bachs auseinandersetzte und so auch eine höhere Bedeutung des Kontrapunkts in dieser Sinfonie hörbar wird. Möglicherweise ist es auch eine Kombination aus diesen Faktoren, ich kann es nicht mit letzter Sicherheit sagen. Jedenfalls wohnt diesem Werk Mahlers in meinen Augen eine besondere Magie inne. Eine Magie, die Claudio Abbado und das Chicago Symphony Orchestra meisterhaft einzufangen und zu transportieren verstehen. Bei jedem Satz sind Mahlers Satzbezeichnungen wirklich Programm. Sei es beim Trauermarsch "in gemessenem Schritt", oder beim 2. Satz (dem eigentlichen Haupsatz), der hier wirklich "mit größter Vehemenz" präsentiert wird. Auch der darauffolgende ausgedehnte Scherzo-Satz (welcher den zweiten Teil dieser Sinfonie bildet, nachdem der erste Teil von den ersten beiden Sätzen konstituiert wurde) wird wahrlich überzeugend herübergebracht. Im dritten Teil begegnet dem Hörer dann der berühmte 4. Satz, das Adagietto, das so viele Menschen aus der Verfilmung von Thomas Manns "Tod in Venedig" kennen. Dieser Satz findet sich oft alleinstehend auf Klassik-Samplern. Dadurch jedoch wirkt er wahrlich kitschig und man wird Mahler nicht gerecht. Doch im Zusammenhang der gesamten Sinfonie erfüllt dieser Satz eine fast heilsbringende Wirkung und wirkt dadurch überhaupt nicht kitschig oder fehl am Platze. Nach den bisweilen aufwühlenden ersten drei Sätzen ist der vierte Satz wie ein kühler Lappen auf das erhitzte Gemüt des Zuhörers, wohltuend und manches lindernd. Abbado nimmt die Bezeichnung "sehr langsam" hier vielleicht etwas zu genau, sodass man fast von "sehr sehr langsam" sprechen kann, wenn man sich die Spielzeit von knapp zwölf Minuten vor Augen hält. Hört man ihn aber, dann fühlt sich das nur natürlich und richtig an. Von einem verschleppten Tempo kann also nicht die Rede sein. Nach der Erholungspause des 4. Satzes vermag es das Orchester auch wieder im Rondo-Finale (sozusagen wahrlich ein "klassischer" Rückgriff Mahlers, in dem er das Rondo mit kontrapunktischen Elementen und seiner eigenen Tonsprache vereint), dem 5. Satz, noch einmal "frisch" aufzuspielen und Mahlers 5. Sinfonie gelungen und rund abzuschließen. Nach diesem eindrucksvollen Finale bleibt man auch mit Rückblick auf die letzten gut 70 Minuten dann auch erstmal gerne sitzen und lässt die Musik und die hinterlassenen Eindrücke noch einmal nachhallen, ehe man aufsteht um die CD wieder aus dem Player zu nehmen oder gar erneut auf "Play" zu drücken. Abschließend lässt sich sagen, dass man hier nicht nur ein herausragenedes musikalisches Werk eines Komponisten bekommt, der bildlich gesprochen gleich auf mehreren Ebenen mit einem Bein im 20. und dem anderen im 19. Jahrhundert stand (vielleicht sogar in noch ganz anderen Jahrhunderten...), sondern auch eine vorzügliche Interpretation eben dieses Werkes. Claudio Abbado schafft es, diese Sinfonie weder zu sezieren noch in romantisch-süßlicher Soße zu ertränken. Da wo es sein muss rührt er durchaus kräftig an den Gefühlen des Zuhörers, jedoch geht dies nie zu Lasten der Struktur, die immer klar und deutlich hörbar bleibt. Man folgt diesem Werk in dieser Interpretation automatisch mit aufmerksamen Ohren, was sich wirklich lohnt. Über die Klangqualität muss man nicht lange diskutieren, sie ist ebenfalls ausgezeichnet, voll und klar, an den entscheidenden Stellen kommen auch klangfarbentechnisch die "Untiefen" richtig zur Geltung. Das mitgelieferte Booklet ist schön gemacht, liefert demjenigen, der mit Mahler einigermaßen vertraut ist aber keine großartig neuen Erkenntnisse, ist jedoch für den Einstieger durchaus lesenswert (man darf ja nicht vergessen, dass es sich hier um die entrée-Serie handelt). Kurz und gut ist diese CD sowohl für den mit Mahlers Kompositionen vertrauten Hörer als auch für solche, die es noch werden wollen eine äußerst hörenswerte Bereicherung der Sammlung. Solide, ohne Mängel. 5 von 5 PunktenAbbado war und ist ein großer Mahler-Dirigent und dies ist zweifellos seine beste Einspielung dieser Sinfonie. Der ADD-Klang von 1980 lässt keinerlei Wünsche offen, das CSO klingt nicht ganz so ruppig wie unter Solti und auch die Tontechnik der DGG erzeugt einen wärmeren Klang als die von DECCA. Abbado wählt genau die richtigen Tempi, setzt nicht einseitig auf Effekte, und liefert ein vor Freude sprühendes Finale. Lediglich im Adagietto finde ich den Klang der Streicher etwas zu unmelodisch, ansonsten ist diese Aufnahme aber sehr gut. Wie von Zauberhand hingemalt 5 von 5 PunktenDie Tage werden wieder kürzer. Da ist es fast schon obligatorisch, Mahlers Fünfte aufzulegen. Vom Klang her unerreicht (ADD) und mit einem Claudio Abbado als Dirigenten fragt man sich, ob sich Mahler-Genuss wirklich weiter steigern lässt. Abbado bewirkt wahre Wunder. Sein "adagietto" wirkt wie von Zauberhand hingemalt. Eine neue, fremde Macht wohnt dieser Interpretation inne, eine von neuen Parametern und neuen Volumina durchwobene Struktur. Wer bislang nur wenig Zugang zu Mahler hatte, wird ihn nach Abbados Interpretation lieben. Sinfonie nr. 5 5 von 5 PunktenDiese CD ist Teil der neuen Entree-Serie der Deutschen Grammophon. Sie gefällt schon durch ihr Ansprechendes Design, das Bild ist sehr schön. Mit Claudio Abbado wurde einer der weltbesten Dirigenten ausgewählt. Sehr gute Klangqualität, hervorragende Interpretation! Meine Meinung: Der Preis lohnt sich! |
|
|
The Originals - Mendelssohn-Bartholdy von Berliner Philharmoniker, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Herbert von KarajanAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,96 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1997 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSINFONIEN 3+4/HEBRIDEN-OUVERT. 5 Kundenrezensionen:Sehr gute Schottische, Italienische geht besser! 4 von 5 PunktenDie hier vorliegende CD ist wie bereits von anderen Rezensenten erwähnt eine Zusammenstellung aus dem Zyklus von Karajan mit den Berliner Philharmonikern - ursprünglich waren dabei Hebriden-Ouvertüre und Schottische Symphonie auf einer CD und Italienische und Reformationssymphonie auf einer weiteren. Bei der Wiederauflage wurde nun die Reformationssymphonie gestrichen und aus zwei CDs eine gemacht - und zwar eine sehr gute. Insbesondere Hebriden-Ouvertüre und Schottische Symphonie sind für meinen Geschmack sehr gut gelungen. Die Schottische wird für meinen Geschmack oftmals etwas übertrieben mystisch und gravitätisch gespielt. Karajan arbeitet dieses romantisch-naturverklärend Moment im 1. und 3. Satz adäquat heraus, ohne zu übertreiben. Der zweite und der vierte Satz hingegen sind wirklich so gespielt, dass sie die Satzbezeichnung "Vivace" verdienen, ohne dass es irgendwie gehetzt wirken würde. Im 2. Satz verdienen sich insbesondere die Bläser, wie neben anderen die Klarinette (Karl Leister?) ein großes Lob. Von der italienischen Symphonie, neben dem Violinkonzert eigentlich mein Lieblingsstück aus Mendelssohns Feder, war ich hingegen ein klein wenig enttäuscht. Insbesondere die Ecksätze mit ihrem südländischen Temperament gehören für mich absolut ins Vorderfeld der schönsten Stücke der klassichen Musik. Karajan überrascht mich damit, dass er hier sehr feinfühlig spielen lässt, im "Saltarello" anfangs fast leisetreterisch. Das ist für meinen Geschmack unpassend, der Einstieg in dieses Finale darf ruhig etwas "knallen". Auch ansonsten finde ich, dass die letzte Würze fehlt. Das Tempo z.B. dürfte im Finale ruhig eine Idee höher sein. Ähnliches gilt für den 1. Satz: mag hier das Tempo adäquat sein, so fehlen mir ein paar Akzentuierungen. Die Bläser sind an vielen Stellen zu leise (Mikrophonposition?) und insgesamt wirkt das Klangbild etwas fader als bei besseren Aufnahmen (z.B. Marriner mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields). Fazit: durchaus empfehlenswerte CD, aber speziell für die Italienische Symphonie nicht ganz erste Wahl. Elegant und werkgerecht 5 von 5 PunktenMendelssohns Symphonien mußten für Herbert von Karajan, diesen großen Klangzauberer, ein ideales "Betätigungsfeld" sein, und so hat er 1972/1973 mit den Berliner Philharmonikern eine Gesamtedition aller fünf großen Symphonien erstellt. Die hier entnommenen bekanntesten Werke, Nr. 3 "Schottische" und Nr. 4 "Italienische", sind unstrittig Höhepunkte der Serie. Karajan legt die Schottische Symphonie sehr sensibel und klangschön aus, läßt auch da, wo es angebracht ist, ein wenig von der nebligen, herben schottischen Landschaft durchscheinen, ohne jedoch diesen Partien ein zu großes Gewicht zu verleihen. Seine Auslegung unterscheidet sich dadurch grundlegend von den meisten anderen, indem sie eine ganz "klassische Sicht" ohne ungebührliche Herbheit auf das Werk freigibt. Die Italienische Symphonie dagegen ist ein einziger Preisgesang an den südlichen Himmel und die sonnendurchflutete Landschaft Italiens, kultiviert und mit hoher Sensibilität gestaltet. Das Orchester ist eine wahre Traumformation: die Streicher subtil und umwerfend homogen, mild und abgeklärt die einzigartigen Holzbläser, und die Blechbläser, besonders die Hörner, sind von nicht zu überbietender Klangschönheit. Der temperamentgeladene Saltarello ist ein geradezu überschäumender, glanzvoller Abgesang. Unwiderstehliche, werkgerechte Aufführungen, die in den dreißig Jahren seit ihrer Entstehung nicht den geringsten Staub angesetzt haben. Tontechnisch sind die Aufnahmen hervorragende Meisterleistungen, das Booklet ist, wie gewohnt in der Originals-Serie, von hoher Qualität. Auf der Titelseite prangt das originale Cover der LP-Ausgabe. Sehr schön! Ein wahrer Hörgenuß 5 von 5 PunktenEine Radiosendung zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat meine Neugierde auf seine Musik geweckt. Daher habe ich spontan bei amazon meine erste CD mit Sinfonien von Mendelssohn-Bartholdy erworben. Diese hier vorliegenden und wunderschön gespielten Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan sind nach meinem Geschmack einfach fantastisch. Es ist für mich eine große Wonne und ein wahres Vergnügen, diese klangvollen Sinfonien zu genießen. Die Klangqualität der CD ist hervorragend. Der Kaufpreis für das Gebotene ist sensationell. Tolles Programm, falsche Aufnahme 3 von 5 PunktenDie Zusammenstellung der dritten ("Schottische") und vierten ("Italienische") Sinfonie von Mendelssohn bietet sich einfach an - ihre Länge ist für eine CD perfekt, sie sind beide in sich formal geschlossen, extrem beliebt und die Beinamen einprägsam. Musikalisch bietet die überschwängliche vierte einen großartigen Kontrast zur etwas herb-melancholischen dritten Sinfonie. Deshalb gibt es gerade diese Kombination auch dutzendfach. Auf dieser CD ist allerdings zusätzlich die Ouvertüre "Die Hebriden" enthalten, Mendelssohns erstes von Schottland inspiriertes Werk, das wie ein Vorspiel perfekt zur dritten Sinfonie passt. Das hat diese Veröffentlichung der ebenfalls in der Reihe "Originals" veröffentlichten Version der beiden Sinfonien mit dem London Symphony Orchestra unter Claudio Abbado voraus, die ich im übrigen aber vorziehen würde: Mendelssohn war ein Meister der Stimmungen und Klangfarben, was man gerade bei den hier versammelten Werken exemplarisch merkt: Niemand hat das Licht, die Stimmung, die Atmosphäre der schottischen Highlands bzw. der vorgelagerten Inseln einerseits, die Eindrücke der italienischen Landschaften andererseits so treffend und unverwechselbar eingefangen wie er, ohne einfach zum Landschaftsmaler zu werden wie etwa Richard Strauss in seiner Alpensinfonie. Ein wesentliches Element von Mendelssohns Musik ist auch die Transparenz: Der gelernte Geiger ist berüchtigt dafür, auch in Nebenstimmen Höchstschwierigkeiten zu verlangen, ohne das man diese im Gesamtklang verstecken könnte. Und genau hier liegt das Problem dieser Aufnahmen: Herbert von Karajans Klangideal, das er in seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Berliner Philharmonikern vervollkommnet hatte, zielte auf einen vollen, weichen, warmen Ton, dominiert von den tiefen Streichern. Keiner konnte wie er einen festlichen, feierlichen, triumphalen Klang erzeugen. Dieser Klang sollte einfach da sein, ohne Anlauf und Erzeugungs- und Nebengeräusche, was aber zu Lasten der Flexibilität und Klarheit der Artikulation ging - ab einem bestimmten Tempo lassen sich bei einem Streichinstrument Bogengeräusche nun einmal nicht vermeiden, wenn man noch präzise spielen will. Karajan war damit ein idealer Interpret für Richard Strauss, hat auch Beethoven, Schumann und Brahms eindrucksvoll aufgeführt. An Mendelssohn aber geht sein Ansatz vorbei: Der verschattete Grundton der Dritten, der Detailreichtum der Instrumentation, die wichtigen Nebenstimmen, auch die Aggressivität und Schärfe gerade beider Schlusssätze, das alles ist bei Abbado exemplarisch herausgearbeitet. Bei Karajan herrscht - übertragen - überall Sonnenschein. Und der passt allenfalls zum ersten und dritten Satz der Italienischen. Auch wenn also bei Abbado die Ouvertüre fehlt, bleibt seine Einspielung klar der Favorit - wenn man nicht gleich zu Sir Roger Norringtons Neueinspielung der beiden Sinfonien mit dem RSO Stuttgart greifen will, die noch klarer, transparenter, radikaler, wenn auch nicht so atmosphärisch dicht ist wie die bis heute exemplarische Interpretation seines italienischen Kollegen. Eine meiner absoluten Lieblings Karajan CDs 5 von 5 PunktenLange habe ich mich mit Mendelssohn beschäftigt. Er ist nach Richard Strauss mein Lieblingsromatiker und wird meiner Meinung hier in Deutschland völlig vernachlässigt. Wenn ein Dirigent ihn spielt, dann versucht er die Melodien häufig zu brechen, so tun es Gardner oder Norrington.Sie haben nichts von diesem Komponisten verstanden. Hier höre ich einen anderen Mendelssohn, Wunderschön gespielt ,die Tempi sind flüssig ohne aber die Melodienbögen zu verwischen. Karajan und Mendelssohn es ist eine Liebesbeziehung wie bei Karajan und Sibelius. Er ist "simply the best" was er hier dirigiert. Die Klangqualität ist weich . Günther Herrmanns hat den Ton zart in das Mikrophon gehaucht. Mendelssohn würde sagen:Karajan ist der einzige, der mich versteht. |
|
|
Best of Meditation von VariousAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,42 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBEST OF MEDITATION 4 Kundenrezensionen:Klassik zum Relaxen 5 von 5 PunktenIch bin ja kein großer Klassik-Fan, aber manchmal hör ich doch solche Musik. Diese CD ist für Leute wie mich. Leichte Kost sozusagen, am liebsten zum Relaxen in der Badewanne. Die Mondscheinsonate war schon immer mein Favorit in der Klassik. Diese Musik hilft Ihnen dabei Glückshormone zu produzieren! 5 von 5 PunktenBekommt die Seele positive Impulse vom Körper, wird das Leben leichter. Wir haben es in der Hand- können Spannungen abbauen, zerstörerische Gefühle entsorgen, unser Selbstbild korrigieren und seelisch Kräfte freisetzen. Durch Musik kann man die Seele durch schwierige Phasen und Situationen bestärken. Klassische meditative Klänge, wie auf der vorliegenden CD, dienen einem sanften Verwöhn- und Körperwahrnehmungsprogramm, das für Glückshormone und gute Gefühle sorgt. Immer denkt man. Entweder denkt man nach, oder man denkt voraus . Man interpretiert und zieht Schlüsse. Basis des Denkens sind Muster, die sich im Laufe der Zeit durch Erfahrung und Erziehung manifestiert haben. Deshalb gibt es für jede Situation eine Reaktion, mit der man fertig werden muss. Doch man braucht sich seinen Stimmungen, die daraus entstehen, nicht auszuliefern. Wenn man weiß, was nervös, traurig, wütend, schlapp und aggressiv macht, kann man eine unangenehme Situation verbessern. Manchmal genügt gute Musik, um sich abzulenken. Klänge, wie die auf der CD enthaltenen, werden vom Gehirn begeistert aufgenommen. Dies löst im Körper eine Reihe chemischer Prozesse aus. Dadurch wird die Produktion von Stresshormonen eingestellt, der Herzschlag normalisiert sich, die Atmung wird ruhiger, der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Folge davon ist u.a., dass man wieder lächelt. Der Wangenmuskel signalsiert dem Gehirn:" Dein Besitzer lächelt " und bremst die Produktion von Stresshormonen, schüttet sofort Glückhormone aus und stimuliert zeitgleich das Immunsystem. Ist das nicht wunderbar? Also tauchen Sie ein in das Festival der Sinne!!!! Sie tun sich was Gutes! Eine schöne Zusammenstellung klassischer Musik, bei guter Klangqualität. Sehr empfehlenswert! Wunderschön ...! 5 von 5 PunktenSchon vor einiger Zeit wollte ich mir eine Klassik-CD zulegen. Hier bevorzuge ich ruhige Musik mit großem Einsatz von Klavier und/oder Geige. Die Musik sollte sich zum Relaxen eignen, zum Entspannen vor Prüfungen oder einfach zum Nebenbei-laufen-lassen beim Lernen oder Lesen. Mit dieser CD wurden meine Erwartungen vollends erfüllt. Natürlich habe ich mir vorab auf Amazon angehört, was alles auf dem Tonträger enthalten ist. Ich habe speziell nach "Adagio for Strings" von Samuel Barber und "Orchestersuite Nr. 3 D-dur BWV 1068; 2. Air" von Johann Sebastian Bach gesucht und auch diese beiden Titel auf der CD gefunden. Ersteres ist möglicherweise vielen als trauriges, "episches" Lied von diversen Filmen bekannt. Aber auch die berühmte "Mondscheinsonate" ist auf diesem "Sampler" enthalten und wunderschön anzuhören. Die Klangqualität von "Best of Meditation" finde ich sehr gut, ebenso die Auswahl der Titel. Menschen, die klassische Musik zum Entspannen suchen, sind hier richtig. Der Preis (? 6,--/Österreich) ist für die Spielzeit absolut in Ordnung, denn hier vereinen sich schöne Lieder auf einer ganzen CD. Fazit: Sehr empfehlenswert! Titel missverständlich, aber gute Klassik-Melange 4 von 5 PunktenSpontan-Käufer, die lediglich auf den Titel schauen, seien vor einem eventuellen Fehlkauf gewarnt: Dieses Album beinhaltet keine Meditationsmusik im eigentlichen Sinne des Wortes! Also: Keine fernöstlichen, keine tibetischen oder Synthesizerklänge. Dies ist ein Album randvoll mit stimmungsvoller klassischer Musik. Wer gerade danach sucht, wird fündig: Eine gute Mischung aus Mozart, Schumann, Vivaldi und Co. in guter Klangqualität. Die Aufmachung des CD ist bescheiden, aber diejenigen, die ohnehin davon ausgehen, dass es darauf nicht ankommt, werden mit dem Produkt zufrieden sein. Empfehlenswert. |
|
|
Mozart: Klavierkonzerte 20, 21, 25, 27 von Friedrich Gulda, Claudio Abbado, WpAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1997 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERTE 20,21,25,27 5 Kundenrezensionen:Hörgenuß vom Feinsten 5 von 5 PunktenAbsolute Kaufempfehlung!! Eine wunderbare Kombination der beteiligten Musiker, Gulda meiner Meinung nach sowieso unerreicht und die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado einfach fantastisch! Als Einstieg für 'Neulinge' wie mich ;-) in den Bereich klassische Musik absolut zu empfehlen! Die wunderschönen Klavierkonzerte von Mozart lösen beim Hören viele Gefühle aus: Entspannung, Leichtigkeit, Lebensfreude uvm. Unbezahlbar und einfach schön nach einem viel zu hektischen und lauten Tag sich damit in die Badewanne zurückzuziehen! Gulda und Mozart - Genuß pur! 5 von 5 PunktenDiese vier Klavierkonzerte Mozarts in der Kombination Gulda/Abbado mit den Wiener Philharmonikern dürfen in keiner Klassik-Diskothek fehlen. Friedrich Gulda war über Jahrzehnte das "enfant terrible" der klassischen Musik. Heute sagte er sie mal wieder tot, morgen führte er sie auf, und wenn er dann mal wieder ins Studio ging, um seine Sicht zu verewigen, dann konnte man immer davon ausgehen, daß Außergewöhnliches zustande kam. So auch hier: Die vier Konzerte, in Wien Ende der 1970er Jahre eingespielt, sind so vollendet dargeboten, daß man bedauern muß, daß der Künstler sich nie zu einer Gesamtaufnahme der Mozartschen Konzerte durchgerungen hat. Mit Nikolaus Harnoncourt hat er einige Jahre später (für Teldec) noch die Konzerte Nr. 23 und 26 aufgenommen, aber dabei ist es dann (leider) geblieben. Diese sind von absolut gleicher Vollkommenheit. Gulda war ein in jeder Hinsicht extravaganter Typ, aber in den vorliegenden Aufnahmen nimmt er sich ganz zurück und dient auf eine unnachahmliche Weise den Intentionen des Komponisten. Herrlich! Die Wiener Philharmoniker sind ein Spitzenklangkörper (muß man das überhaupt noch betonen?) und für Mozart immer eine erste Adresse. Claudio Abbado führt sie sicher und mit einer dem Pianisten gleichzusetzenden Akuratesse. Die Klangqualität ist von imponierender Durchsichtigkeit und Klarheit. Ein etwas ausführlicheres Begleitheft hätte der Ausgabe allerdings noch mehr Glanz verliehen. Vom lieben Gott geküsst! 5 von 5 PunktenIch weiß beim besten Willen nicht, was im September 1974 im Großen Saal des Wiener Musikvereins geschah, aber ich bin mir sicher das der liebe Gott alle Beteiligten geküsst haben muss, anders kann ich mir diese herausragende Aufnahme nicht erklären. Der erste Satz des D Moll Klavierkonzertes Nr. 20 KV466 beginnt völlig ruhig, das Klavierspiel von Friedrich Gulda reiht sich nahtlos ein und sein Spiel ist ruhig, sehr präzise und mit dem typisch harten aber angenehm und präzis wirkenden Anschlag von Gulda versehen. Das Mozart Klavierkonzert KV466 eines der wenigen das von Mozart in Moll gehalten ist. Es wirkt sehr mystisch und sehr von dieser Welt entrückt. Friedrich Gulda spielt zum Ende des ersten Satzes die Beethoven Kadenz, was dieser Aufnahme noch einen weiteren besonderen außergewöhnlichen Charakter gibt. Beethoven hat seinem Meister Mozart mit dieser Kadenz ohne Zweifel eine Referenz erwiesen. Sie ist geprägt von der Forschheit eines jungen Beethoven ohne jedoch den Charakter von Mozarts Musik zu verändern bzw. den Respekt vor Mozart zu unterminieren. Der zweite Satz lebt von dem Dialog zwischen der Querflöte und dem Spiel von Gulda. Der ganze zweite Satz steht und fällt mit der Qualität des Querflötenspiels in der Mitte des zweiten Satzes. Hier ist dieses Spiel famos gelungen. Besonders hervorzuheben wäre noch der erste Satz des C Dur Klavierkonzertes Nr. 21 KV 467. Das Klavierspiel von Gulda perlt wie Champagner. Die Musik fließt förmlich dahin ohne dabei unpräzise oder beliebig zu wirken. Für wahr! Die Einspielungen dieser vier Klavierkonzerte, sind wie die Kompositionen des Genies Mozart selbst, nicht von dieser Welt. Mozart unplugged 5 von 5 PunktenWar mein Mozart-Klavier-Gott bisher der unvergleichliche Geza Anda (seine Gesamteinspielung aller Mozart-Klavierkonzerte ist immer noch State of the Art), so hat mich Gulda, den ich immer mit einiger Distanz genossen habe, plötzlich völlig überrascht: auf einmal höre ich sein Mozartspiel anders - es ist kräftig, viril und trotzdem leicht und federnd. Sein unvergleichliches Legato verblüfft ... Gulda spielt wie nicht von dieser Welt. Beflügelt (pun intended) folgt ihm Abbado mit den Wiener Philharmonikern, oftmals auftrumpfend, als wäre es ein später Beethoven, dann aber piano und einfühlsam, wie man es besser nicht erwarten darf. Eine Sternstunde für Mozart. Eine Sternstunde der Mozart-Klavierkunst. Absolute Vollkommenheit 5 von 5 PunktenDas Zusammenspiel zwischen dem Orchester und dem Klavier ist einzigartig. Das wunderbare Wechselspiel wird optimal abgemischt und wirkt so akustisch brillant. Vergleicht man diese Aufnahmen mit anderen Interpretationen der Pianisten Haskil, Serkin, Brendel, Anda und den jeweiligen Dirigenten, so werden Mozarts Klavierkonzerte nur durch dieses Trio Gulda/Abbado/Wiener Philharmoniker in einzigartiger musikalischer Vollkommenheit vorgestellt: Tempo, Akzente und das wunderbare Ausspielen der Melodien verlaufen in einer Harmonie, wie man es bei keiner anderen Aufnahme findet. Guldas Erfahrungen als "swingender Jazz-Pianist" verleihen der Interpretation vielleicht auch diesen Glanz von Leichtigkeit, den man beim Hören spürt... Bei diesen Aufnahmen muss man kein Musikwissenschaftler sein, um die Schönheit der Musik Mozarts zu erkennen. Die Aufnahmen gehen direkt ins Herz - und bestätigen den Volksmund: "Ist der liebe Gott Zuhause, spielen die Engel Bach. Sind die Engel unter sich, spielen sie Mozart." |
|
|
Best of Beethoven von Karajan, Sinopoli, KubelikAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,35 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2002 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBEST OF BEETHOVEN 2 Kundenrezensionen:Beethoven on the rocks 2 von 5 PunktenIch kann mich da meiner Vorrednerin nicht ganz anschließen. Auf der CD finden sich durch die Bank populäre Werke, teilweise auch mit renommierten Künstlern, teilweise sogar historische Aufnahmen (Karajan mit den BPh Ende der 70er), jedoch fast durchweg auf Kosten eines analogen pfffffffffffff. Nettes Mitbringsel für Leute, die noch gar nichts von Beethoven in der Sammlung haben, aber für praktisch jede Einspielung würde ich eine andere Fassung deutlich bevorzugen. Beispielsweise geht das Finale der 9. überhaupt nicht (schmerzt doch ein wenig in den Ohren). Da gibt es wirklich hervorragende Aufnahmen, z.B. Karajan/BPh/Kollo. Meines Erachtens eine Sammlung 'günstiger' Einspielungen, fast möchte ich sagen lieblose Einspielungen. Ausnahme sind die Heiteren Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande. Die Aufnahmequalität ist insgesamt bestensfalls Mittelmaß. Angesichts der Auswahl hätte man aus dieser CD wirklich einen Kracher machen können. Mit dieser CD rekrutiert man keinen neuen Beethoven-Fan. Fairerweise muss sich die CD mit 2 Sternen begnügen. Tolle Klangqualität 5 von 5 PunktenEine tolle Auswahl in musikalisch sehr guter Tonqualität. Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. |
|
|
Best of Oper von Moll, Caballe, Milnes, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBEST OF OPER 2 Kundenrezensionen:Gelungener Opernstrauß 5 von 5 PunktenKlasse Technik, klasse Interpreten. Bitte in Etappen anhören, sonst fühlt man sich bei der Menge der Titel geradezu erschlagen. Eine Ideale CD für "Opernneulinge" (und Fortgeschrittene) 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Es gibt daruf keine "Nullnummer" sondern ein Höhepunkt aus der Opernwelt löst den anderen ab. Dies CD ist aus meiner sehr umfangreichen Sammlung nicht wegzudenken. Ein wirklich heisser Typ für alle, die aus dem Bereich der Oper einen Querschnitt der schönsten Melodien suchen. |
|
|
The Originals - Prokofieff / Ravel von Martha Argerich, Claudio Abbado, BpAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,96 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
Tracks:
ProduktbeschreibungKLAVIERKONZ.3/GASPARD D.L.NUIT Aus der Amazon.de-RedaktionDiese Darbietungen begründeten Martha Argerichs Ruf als eine der aufregendsten und brilliantesten jungen Pianistinnen der Welt. 30 Jahre danach gehören sie immer noch zum Besten, was auf dem Markt zu haben ist. Jetzt sind sie in neuer, verbesserter Qualität zu einem vernünftigen Preis erhältlich. Dies beweist einmal mehr die irrwitzige Tatsache (hinsichtlich der Vermarktung ), daß im Bereich der klassischen Musik die Qualität des Produkts in keinem Verhältnis zum Preis steht. Aus der Sicht der Hörer eine großartige Gelegenheit eine Sammlung klassischer Musik zu beginnen. Wenn man auf der Suche nach einem der beiden Konzerte (oder "Gaspard") ist, ist dies genau die richtige Aufnahme. --David Hurwitz 3 Kundenrezensionen:Nach wie vor Referenz 5 von 5 PunktenNach wie vor DIE Einspielung wenn es um Ravels "Gaspard de la nuit" geht. Trotz neuerer Aufnahmen (zuletzt Nikolai Tokarev, der technisch zwar fulminant, an Hintergründigkeit und Ausdruckstiefe jedoch nicht an Argerich heran kommt) bleibt Argerichs Einspielung unübertroffen. Bei ihr gibt es die ideale Verbindung von technischer Virtuosität, Dämonie und Hintergründigkeit. Allenfalls Pogorelich kann neben ihr bestehen. "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenMartha Argerich setzte mit ihrer Aufnahme einen Meilenstein pianistischer Vollkommenheit.Mit gewagtem Witz und Verve gestaltet sie die sarkastischen Momente in Prokofievs Klavierkonzert.Ganz im Kontrast dazu interpretiert sie die impressionistisch-angehauchten Stellen bei Ravel-und offenbart sich hier als Lyrikerin mit kraftvollem,aber dennoch sensiblen Ausdruck.Abbado und die Berliner Philharmoniker unterstreichen die Einmaligkeit dieser Platte durch präzise Begleitung und die feine Artikualtuon kleinster Details. Argerich in Aktion dann bei Gaspar de la nuit-ein einziger,höchstklarer Klangsprudel von der ersten bis zur letzten Note-sagenhaft! "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenMartha Argerich setzte mit ihrer Aufnahme einen Meilenstein pianistischer Vollkommenheit.Mit gewagtem Witz und Verve gestaltet sie die sarkastischen Momente in Prokofievs Klavierkonzert.Ganz im Kontrast dazu interpretiert sie die impressionistisch angehauchten Stellen bei Ravel und offenbart sich hier als Lyrikerin mit kraftvollem Ausdruck. Abbado und die Berliner Philharmoniker unterstreichen die Einzigartigkeit dieser Platte durch höchst präzise Begleitung,die sich in feiner Artikulation kleinster Details äußert. Argerich höchst atemberaubend dann in Gaspard de la nuit:Ein klarer Klangsprudel von der ersten bis zur letzten Note-sensationell! |
|
|
Carmen (Ga) von Domingo, MilnesAudio CD von DGG (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 9,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungCARMEN GA Aus der Amazon.de-RedaktionWas für eine glanzvolle Aufführung, ein wenig außerhalb des üblichen Schemas! Als dies im Jahre 1977 aufgenommen wurde, war Claudio Abbado ein großer Operndirigent, mit klarem Einblick und einem vertieften Verständnis für die Struktur von Werken der Opernwelt. Er schien immer zu wissen, wohin er wollte, und seine Fähigkeit, Höhepunkte zu schaffen, war unerreicht. Abbado hat mit der introvertierten, feinstimmigen Teresa Berganza eine eher elegante Carmen, eine großartige Sängerin, die sich offenkundig weigert, ihre Stimme oder ihren Charakter ins Vulgäre abgleiten zu lassen. Es ist eine gute Interpretation. Domingo ist bei seinen intimen und bei seinen heißblütigen Augenblicken in Bestform, und bei Cotrubas' Micaela macht man sich ernsthaft Sorgen um dieses kleine, süße Mädchen. Sherrill Milnes als Escamillo präsentiert in seiner Stimme seinen ganzen Stolz und sein großtuerisches Gehabe. Berganzas subtiles Wesen verbindet sich mit den wilden Leidenschaften ihrer Umgebung und sie alle zusammen machen dies zu einer wirklich guten Aufnahme von Carmen. --Robert Levine 5 Kundenrezensionen:Fern aller Klischees: Teresa Berganza als Carmen 5 von 5 PunktenKaum eine Oper ist so mit Klischee-Vorstellungen belastet wie Bizets "Carmen". Dies gilt im besonderen für die Titelpartie. Diese Einspielung entspricht den Klischees in keiner Weise. Bizet hatte "Carmen" als Opéra Comique geplant. Das es sich um eine große Oper handele, wie das Werk in der Regel aufgeführt wird, ist ebenfalls ein Klischee mit dem diese Aufnahme aufräumt. Claudio Abbado am Pult gibt den Rahmen für diese Interpretation vor, läßt leicht und vorwärtsdrängend musizieren. Er vermeidet alles Reißerische und gibt dem Werk eine französich-elegante Note zurück. Placido Domingo als Don José klingt von allen Beteiligten noch am ehesten nach großer Oper. Doch auch er nimmt sich hier hörbar zurück. Ileana Cotrubas bietet eine sehr schön gesungene, fragile Micaela. Doch steht und fällt jede "Carmen"-Einspielung mit der Besetzung der Titelpartie. Und die ist mit Teresa Berganza wirklich außergewöhnlich gut, im eigentlichen Sinne des Wortes. Vor ihr hat auf Tonträgern nur Victoria de los Angeles versucht Carmen ähnlich differenziert zu gestalten. Als Spanierin ist sie mit Zarzuelas, den Operetten ihrer Heimat, vertraut. Diese Zarzuelas sind der französischen Opéra Comique durchaus verwand. Teresa Berganza verzichtet gänzlich auf den Ton der großen Oper. Sie singt Carmen schlank, mit makelloser Technik und entwickelt ihre Figur ganz aus dem Gesang heraus, ohne naturalistisches Gurren. Sie arbeitet mit sanften rhytmischen Rückungen und phrasiert dabei eloquent wie eine Chansonette. Sie bietet eine raffinierte Interpretation an, der Äußerlichkeiten und Effekthascherei abgehen, was sehr hörenswert ist. Ausführung 2 von 5 PunktenHauptdarstellerin bringt ihre Rolle nicht überzeugend rüber. Oft ist auch die Musik einfach zu lahm. Stilsicher und flott 4 von 5 PunktenCarmen ist nicht nur eine der beliebtesten und die vielleicht meist gespielte Oper der Welt. Die Hauptrolle ist dermaßen reizvoll, dass Marketingexperten reflexartig fast jeden weiblichen Star - unabhängig von Stimmlage und Eignung - dazu verleiten, sie zu singen und/oder aufzunehmen. So könnte auch Teresa Berganza ursprünglich zu dieser Rolle gekommen sein, denn die elegante Stilistin war eigentlich mehr im Mozart- und Rossinifach zuhause, während die Carmen traditionell eher mit schwereren Stimmen besetzt wird. Mit diesen Sängerinnen versucht Berganza erfreulicherweise nicht zu konkurrieren, sondern findet ihre eigene, leichtere, subtilere Sprache. Ein wenig hört man ihr allerdings - besonders bei hohen Tönen - zwanzig Jahre Karriere auf den Bühnen der Welt an. Trotzdem: Es mag stimmgewaltigere Carmen-Sängerinnen geben, aber wenige stilsicherere. Plácido Domingo war zwei Jahrzehnte lang der weltweit führende Don José und hat die Rolle dreimal aufgenommen. Entsprechend ausdrucksvoll, stilsicher und routiniert singt er auch hier, auch wenn seine Stimme in seiner ersten Einspielung (unter Solti) jugendlich frischer klang und in seiner letzten (Maazel) technisch ausgeglichener. Sherrill Milnes ist grundsätzlich ein ein- und ausdrucksvoller Escamillo. Sein Problem ist allerdings, dass die Rolle teilweise sehr tief liegt. Viele der besten Sänger der Rolle (Krause, van Dam, Raimondi) waren deshalb Bassbaritone oder sogar Bässe, Milnes dagegen hat mit einigen tiefen Tönen Probleme. Ileana Cotrubas schließlich ist eine angemessen süße Micaela, der Rest der Besetzung ist tadellos bis großartig. Claudio Abbado am Pult braucht ein bisschen, um in die Atmosphäre der Oper hineinzukommen: Die Ouverture klingt noch etwas mechanisch, danach aber zeigt sich Abbado aber als sensibler Begleiter. Insgesamt also eine sehr einheitliche, schlanke, allenfalls etwas kühle Einspielung der Carmen und damit eine der besten. Nachdem die m. E. besten Gesamtaufnahmen der Oper (Solti, mit Troyanos, Domingo, te Kanawa, van Dam und Beecham mit de los Angeles, Gedda) immer noch mehr als doppelt so teuer sind, eine echte Alternative. Sternstunde der Oper 5 von 5 PunktenDie "Carmen" mit Teresa Berganza und Placido Domingo unter dem Dirigat von Claudio Abbado gehört zu den beste Aufnahmen der dramatischen Bizet-Oper überhaupt. Auf dem Höhepunkt ihres stimmlichen Könnens hat sich die Berganza plötzlich ganz auf diese Rolle konzentriert und dabei Interpretationsgeschichte geschrieben. Ihre "Carmen" ist keine vulgäre, nuttige Person, sondern eine echte spanische Zigeunerin - geheimnisvoll, sinnlich, wunderschön und in dem Moment, wo sie ihr heiligstes Gut verteidigt, die Freiheit, knallhart-kompromisslos. Die Aufnahme ist in allen Rollen topbesetzt, aus einem Guss und hat einfach Atmosphäre. Dramatisch 5 von 5 PunktenHervorragende Sänger, ein noch besserer Abbado- was will man mehr. Vielleicht nicht ganz so "französisch" wie Carlos Kleiber, dafür aber dem tragischen Sujet sehr nah. Die Bezeichnung lahm- wie in einer anderen Besprechung gesagt, ist mir unverständlich. Aber über Geschmack-- na ja. |
|
|
Best of Johann Strauß von Abbado, Maazel, Boskovsky, Karajan, Wp, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,29 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Klasse CD 5 von 5 PunktenDie CD verfügt über die schönsten und wohl auch bekanntesten Stücke von Strauß, die durch die Orchester überzeugend gespielt sind. Diese CD kann ich nur empfehlen! Ein schönes Geschenk für die Beginner 5 von 5 PunktenIch bin kein Liebhaber von "The best of...", hier muß ich aber meine Gewohnheit beiseite lassen. Hier wurden wunderschöne Stücke von Strauss auserwählt, dazu von den besten Orchestern der Welt gespíelt und von besten Dirigenten geleitet. Ich finde diese CD eine sehr gute Einführung in die Welt der Klassik für die Kunden, die nicht viel Gemeinsames mit Philharmonie haben. |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken music Pop-CD Elektronik Charts
Auf diesen Link bitte nicht klicken music Pop-CD Elektronik Charts
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.


