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The Originals - Mendelssohn-Bartholdy von Berliner Philharmoniker, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Herbert von KarajanAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1997 |
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ProduktbeschreibungSINFONIEN 3+4/HEBRIDEN-OUVERT. 5 Kundenrezensionen:Tolles Programm, falsche Aufnahme 3 von 5 PunktenDie Zusammenstellung der dritten ("Schottische") und vierten ("Italienische") Sinfonie von Mendelssohn bietet sich einfach an - ihre Länge ist für eine CD perfekt, sie sind beide in sich formal geschlossen, extrem beliebt und die Beinamen einprägsam. Musikalisch bietet die überschwängliche vierte einen großartigen Kontrast zur etwas herb-melancholischen dritten Sinfonie. Deshalb gibt es gerade diese Kombination auch dutzendfach. Auf dieser CD ist allerdings zusätzlich die Ouvertüre "Die Hebriden" enthalten, Mendelssohns erstes von Schottland inspiriertes Werk, das wie ein Vorspiel perfekt zur dritten Sinfonie passt. Das hat diese Veröffentlichung der ebenfalls in der Reihe "Originals" veröffentlichten Version der beiden Sinfonien mit dem London Symphony Orchestra unter Claudio Abbado voraus, die ich im übrigen aber vorziehen würde: Mendelssohn war ein Meister der Stimmungen und Klangfarben, was man gerade bei den hier versammelten Werken exemplarisch merkt: Niemand hat das Licht, die Stimmung, die Atmosphäre der schottischen Highlands bzw. der vorgelagerten Inseln einerseits, die Eindrücke der italienischen Landschaften andererseits so treffend und unverwechselbar eingefangen wie er, ohne einfach zum Landschaftsmaler zu werden wie etwa Richard Strauss in seiner Alpensinfonie. Ein wesentliches Element von Mendelssohns Musik ist auch die Transparenz: Der gelernte Geiger ist berüchtigt dafür, auch in Nebenstimmen Höchstschwierigkeiten zu verlangen, ohne das man diese im Gesamtklang verstecken könnte. Und genau hier liegt das Problem dieser Aufnahmen: Herbert von Karajans Klangideal, das er in seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Berliner Philharmonikern vervollkommnet hatte, zielte auf einen vollen, weichen, warmen Ton, dominiert von den tiefen Streichern. Keiner konnte wie er einen festlichen, feierlichen, triumphalen Klang erzeugen. Dieser Klang sollte einfach da sein, ohne Anlauf und Erzeugungs- und Nebengeräusche, was aber zu Lasten der Flexibilität und Klarheit der Artikulation ging - ab einem bestimmten Tempo lassen sich bei einem Streichinstrument Bogengeräusche nun einmal nicht vermeiden, wenn man noch präzise spielen will. Karajan war damit ein idealer Interpret für Richard Strauss, hat auch Beethoven, Schumann und Brahms eindrucksvoll aufgeführt. An Mendelssohn aber geht sein Ansatz vorbei: Der verschattete Grundton der Dritten, der Detailreichtum der Instrumentation, die wichtigen Nebenstimmen, auch die Aggressivität und Schärfe gerade beider Schlusssätze, das alles ist bei Abbado exemplarisch herausgearbeitet. Bei Karajan herrscht - übertragen - überall Sonnenschein. Und der passt allenfalls zum ersten und dritten Satz der Italienischen. Auch wenn also bei Abbado die Ouvertüre fehlt, bleibt seine Einspielung klar der Favorit - wenn man nicht gleich zu Sir Roger Norringtons Neueinspielung der beiden Sinfonien mit dem RSO Stuttgart greifen will, die noch klarer, transparenter, radikaler, wenn auch nicht so atmosphärisch dicht ist wie die bis heute exemplarische Interpretation seines italienischen Kollegen. Ein schönes Geschenk für die Beginner 5 von 5 PunktenDiese beide Mendelssohn Symphonien sind von Herbert von Karajan in der Zeit aufgenommen, wann er sehr viel zu Tun hatte (Anfang der 70. Jahren) Es hört man, Gott sei Dank, keine Hektik, die beieden Symphonien klingen sehr frisch. Sie sien überfüllt von den wunderschönene Melodien, die Berliner Philharmoniker spielen ausgezeichnet, und Preis ist wirklich sensationell. Eine meiner absoluten Lieblings Karajan CDs 5 von 5 PunktenLange habe ich mich mit Mendelssohn beschäftigt. Er ist nach Richard Strauss mein Lieblingsromatiker und wird meiner Meinung hier in Deutschland völlig vernachlässigt. Wenn ein Dirigent ihn spielt, dann versucht er die Melodien häufig zu brechen, so tun es Gardner oder Norrington.Sie haben nichts von diesem Komponisten verstanden. Hier höre ich einen anderen Mendelssohn, Wunderschön gespielt ,die Tempi sind flüssig ohne aber die Melodienbögen zu verwischen. Karajan und Mendelssohn es ist eine Liebesbeziehung wie bei Karajan und Sibelius. Er ist "simply the best" was er hier dirigiert. Die Klangqualität ist weich . Günther Herrmanns hat den Ton zart in das Mikrophon gehaucht. Mendelssohn würde sagen:Karajan ist der einzige, der mich versteht. Ein wahrer Hörgenuß 5 von 5 PunktenEine Radiosendung zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat meine Neugierde auf seine Musik geweckt. Daher habe ich spontan bei amazon meine erste CD mit Sinfonien von Mendelssohn-Bartholdy erworben. Diese hier vorliegenden und wunderschön gespielten Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan sind nach meinem Geschmack einfach fantastisch. Es ist für mich eine große Wonne und ein wahres Vergnügen, diese klangvollen Sinfonien zu genießen. Die Klangqualität der CD ist hervorragend. Der Kaufpreis für das Gebotene ist sensationell. Elegant und werkgerecht 5 von 5 PunktenMendelssohns Symphonien mußten für Herbert von Karajan, diesen großen Klangzauberer, ein ideales "Betätigungsfeld" sein, und so hat er 1972/1973 mit den Berliner Philharmonikern eine Gesamtedition aller fünf großen Symphonien erstellt. Die hier entnommenen bekanntesten Werke, Nr. 3 "Schottische" und Nr. 4 "Italienische", sind unstrittig Höhepunkte der Serie. Karajan legt die Schottische Symphonie sehr sensibel und klangschön aus, läßt auch da, wo es angebracht ist, ein wenig von der nebligen, herben schottischen Landschaft durchscheinen, ohne jedoch diesen Partien ein zu großes Gewicht zu verleihen. Seine Auslegung unterscheidet sich dadurch grundlegend von den meisten anderen, indem sie eine ganz "klassische Sicht" ohne ungebührliche Herbheit auf das Werk freigibt. Die Italienische Symphonie dagegen ist ein einziger Preisgesang an den südlichen Himmel und die sonnendurchflutete Landschaft Italiens, kultiviert und mit hoher Sensibilität gestaltet. Das Orchester ist eine wahre Traumformation: die Streicher subtil und umwerfend homogen, mild und abgeklärt die einzigartigen Holzbläser, und die Blechbläser, besonders die Hörner, sind von nicht zu überbietender Klangschönheit. Der temperamentgeladene Saltarello ist ein geradezu überschäumender, glanzvoller Abgesang. Unwiderstehliche, werkgerechte Aufführungen, die in den dreißig Jahren seit ihrer Entstehung nicht den geringsten Staub angesetzt haben. Tontechnisch sind die Aufnahmen hervorragende Meisterleistungen, das Booklet ist, wie gewohnt in der Originals-Serie, von hoher Qualität. Auf der Titelseite prangt das originale Cover der LP-Ausgabe. Sehr schön! |
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Mozart: Klavierkonzerte 20, 21, 25, 27 von Friedrich Gulda, Claudio Abbado, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 13,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1997 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERTE 20,21,25,27 5 Kundenrezensionen:Mozart unplugged 5 von 5 PunktenWar mein Mozart-Klavier-Gott bisher der unvergleichliche Geza Anda (seine Gesamteinspielung aller Mozart-Klavierkonzerte ist immer noch State of the Art), so hat mich Gulda, den ich immer mit einiger Distanz genossen habe, plötzlich völlig überrascht: auf einmal höre ich sein Mozartspiel anders - es ist kräftig, viril und trotzdem leicht und federnd. Sein unvergleichliches Legato verblüfft ... Gulda spielt wie nicht von dieser Welt. Beflügelt (pun intended) folgt ihm Abbado mit den Wiener Philharmonikern, oftmals auftrumpfend, als wäre es ein später Beethoven, dann aber piano und einfühlsam, wie man es besser nicht erwarten darf. Eine Sternstunde für Mozart. Eine Sternstunde der Mozart-Klavierkunst. Auf jeden Fall das Beste 5 von 5 PunktenNur Arturo Benedetti Michelangeli nimmt es mit Gulda auf .Michelangeli ist absolut der Meister von Nr.25 . Die Tempi und den Takt hat er charakteristisch verstanden. Und er präsentiert uns einen frischen Styl, der mir sehr auffällt .Man soll bei dieser Aufnahme das Hauptaugenmerk auf Michelangeli richten. Aber Abbados Wiener Philharmoniker übertrifft allseitig die NDR-Sinfonieorchester .Diese Kombination ist meiner Meinung nach die perfekte. Gulda ist schon vor der Einspielung über die Melodie im Bilde.So kann er uns einen lebhaften Mozart anbieten.DGs Tonklang ist viel besser als EMIs Argericheinspielung. Diese CD hat nur einen Nachteil ,zu teuer zu sein . Absolute Vollkommenheit 5 von 5 PunktenDas Zusammenspiel zwischen dem Orchester und dem Klavier ist einzigartig. Das wunderbare Wechselspiel wird optimal abgemischt und wirkt so akustisch brillant. Vergleicht man diese Aufnahmen mit anderen Interpretationen der Pianisten Haskil, Serkin, Brendel, Anda und den jeweiligen Dirigenten, so werden Mozarts Klavierkonzerte nur durch dieses Trio Gulda/Abbado/Wiener Philharmoniker in einzigartiger musikalischer Vollkommenheit vorgestellt: Tempo, Akzente und das wunderbare Ausspielen der Melodien verlaufen in einer Harmonie, wie man es bei keiner anderen Aufnahme findet. Guldas Erfahrungen als "swingender Jazz-Pianist" verleihen der Interpretation vielleicht auch diesen Glanz von Leichtigkeit, den man beim Hören spürt... Bei diesen Aufnahmen muss man kein Musikwissenschaftler sein, um die Schönheit der Musik Mozarts zu erkennen. Die Aufnahmen gehen direkt ins Herz - und bestätigen den Volksmund: "Ist der liebe Gott Zuhause, spielen die Engel Bach. Sind die Engel unter sich, spielen sie Mozart." Vom lieben Gott geküsst! 5 von 5 PunktenIch weiß beim besten Willen nicht, was im September 1974 im Großen Saal des Wiener Musikvereins geschah, aber ich bin mir sicher das der liebe Gott alle Beteiligten geküsst haben muss, anders kann ich mir diese herausragende Aufnahme nicht erklären. Der erste Satz des D Moll Klavierkonzertes Nr. 20 KV466 beginnt völlig ruhig, das Klavierspiel von Friedrich Gulda reiht sich nahtlos ein und sein Spiel ist ruhig, sehr präzise und mit dem typisch harten aber angenehm und präzis wirkenden Anschlag von Gulda versehen. Das Mozart Klavierkonzert KV466 eines der wenigen das von Mozart in Moll gehalten ist. Es wirkt sehr mystisch und sehr von dieser Welt entrückt. Friedrich Gulda spielt zum Ende des ersten Satzes die Beethoven Kadenz, was dieser Aufnahme noch einen weiteren besonderen außergewöhnlichen Charakter gibt. Beethoven hat seinem Meister Mozart mit dieser Kadenz ohne Zweifel eine Referenz erwiesen. Sie ist geprägt von der Forschheit eines jungen Beethoven ohne jedoch den Charakter von Mozarts Musik zu verändern bzw. den Respekt vor Mozart zu unterminieren. Der zweite Satz lebt von dem Dialog zwischen der Querflöte und dem Spiel von Gulda. Der ganze zweite Satz steht und fällt mit der Qualität des Querflötenspiels in der Mitte des zweiten Satzes. Hier ist dieses Spiel famos gelungen. Besonders hervorzuheben wäre noch der erste Satz des C Dur Klavierkonzertes Nr. 21 KV 467. Das Klavierspiel von Gulda perlt wie Champagner. Die Musik fließt förmlich dahin ohne dabei unpräzise oder beliebig zu wirken. Für wahr! Die Einspielungen dieser vier Klavierkonzerte, sind wie die Kompositionen des Genies Mozart selbst, nicht von dieser Welt. Gulda und Mozart - Genuß pur! 5 von 5 PunktenDiese vier Klavierkonzerte Mozarts in der Kombination Gulda/Abbado mit den Wiener Philharmonikern dürfen in keiner Klassik-Diskothek fehlen. Friedrich Gulda war über Jahrzehnte das "enfant terrible" der klassischen Musik. Heute sagte er sie mal wieder tot, morgen führte er sie auf, und wenn er dann mal wieder ins Studio ging, um seine Sicht zu verewigen, dann konnte man immer davon ausgehen, daß Außergewöhnliches zustande kam. So auch hier: Die vier Konzerte, in Wien Ende der 1970er Jahre eingespielt, sind so vollendet dargeboten, daß man bedauern muß, daß der Künstler sich nie zu einer Gesamtaufnahme der Mozartschen Konzerte durchgerungen hat. Mit Nikolaus Harnoncourt hat er einige Jahre später (für Teldec) noch die Konzerte Nr. 23 und 26 aufgenommen, aber dabei ist es dann (leider) geblieben. Diese sind von absolut gleicher Vollkommenheit. Gulda war ein in jeder Hinsicht extravaganter Typ, aber in den vorliegenden Aufnahmen nimmt er sich ganz zurück und dient auf eine unnachahmliche Weise den Intentionen des Komponisten. Herrlich! Die Wiener Philharmoniker sind ein Spitzenklangkörper (muß man das überhaupt noch betonen?) und für Mozart immer eine erste Adresse. Claudio Abbado führt sie sicher und mit einer dem Pianisten gleichzusetzenden Akuratesse. Die Klangqualität ist von imponierender Durchsichtigkeit und Klarheit. Ein etwas ausführlicheres Begleitheft hätte der Ausgabe allerdings noch mehr Glanz verliehen. |
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The Originals - Prokofieff / Ravel von Martha Argerich, Claudio Abbado, BpAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,61 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERKONZ.3/GASPARD D.L.NUIT Aus der Amazon.de-RedaktionDiese Darbietungen begründeten Martha Argerichs Ruf als eine der aufregendsten und brilliantesten jungen Pianistinnen der Welt. 30 Jahre danach gehören sie immer noch zum Besten, was auf dem Markt zu haben ist. Jetzt sind sie in neuer, verbesserter Qualität zu einem vernünftigen Preis erhältlich. Dies beweist einmal mehr die irrwitzige Tatsache (hinsichtlich der Vermarktung ), daß im Bereich der klassischen Musik die Qualität des Produkts in keinem Verhältnis zum Preis steht. Aus der Sicht der Hörer eine großartige Gelegenheit eine Sammlung klassischer Musik zu beginnen. Wenn man auf der Suche nach einem der beiden Konzerte (oder "Gaspard") ist, ist dies genau die richtige Aufnahme. --David Hurwitz 3 Kundenrezensionen:Nach wie vor Referenz 5 von 5 PunktenNach wie vor DIE Einspielung wenn es um Ravels "Gaspard de la nuit" geht. Trotz neuerer Aufnahmen (zuletzt Nikolai Tokarev, der technisch zwar fulminant, an Hintergründigkeit und Ausdruckstiefe jedoch nicht an Argerich heran kommt) bleibt Argerichs Einspielung unübertroffen. Bei ihr gibt es die ideale Verbindung von technischer Virtuosität, Dämonie und Hintergründigkeit. Allenfalls Pogorelich kann neben ihr bestehen. "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenMartha Argerich setzte mit ihrer Aufnahme einen Meilenstein pianistischer Vollkommenheit.Mit gewagtem Witz und Verve gestaltet sie die sarkastischen Momente in Prokofievs Klavierkonzert.Ganz im Kontrast dazu interpretiert sie die impressionistisch-angehauchten Stellen bei Ravel-und offenbart sich hier als Lyrikerin mit kraftvollem,aber dennoch sensiblen Ausdruck.Abbado und die Berliner Philharmoniker unterstreichen die Einmaligkeit dieser Platte durch präzise Begleitung und die feine Artikualtuon kleinster Details. Argerich in Aktion dann bei Gaspar de la nuit-ein einziger,höchstklarer Klangsprudel von der ersten bis zur letzten Note-sagenhaft! "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenMartha Argerich setzte mit ihrer Aufnahme einen Meilenstein pianistischer Vollkommenheit.Mit gewagtem Witz und Verve gestaltet sie die sarkastischen Momente in Prokofievs Klavierkonzert.Ganz im Kontrast dazu interpretiert sie die impressionistisch angehauchten Stellen bei Ravel und offenbart sich hier als Lyrikerin mit kraftvollem Ausdruck. Abbado und die Berliner Philharmoniker unterstreichen die Einzigartigkeit dieser Platte durch höchst präzise Begleitung,die sich in feiner Artikulation kleinster Details äußert. Argerich höchst atemberaubend dann in Gaspard de la nuit:Ein klarer Klangsprudel von der ersten bis zur letzten Note-sensationell! |
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Best of Meditation von VariousAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungBEST OF MEDITATION 4 Kundenrezensionen:Klassik zum Relaxen 5 von 5 PunktenIch bin ja kein großer Klassik-Fan, aber manchmal hör ich doch solche Musik. Diese CD ist für Leute wie mich. Leichte Kost sozusagen, am liebsten zum Relaxen in der Badewanne. Die Mondscheinsonate war schon immer mein Favorit in der Klassik. Diese Musik hilft Ihnen dabei Glückshormone zu produzieren! 5 von 5 PunktenBekommt die Seele positive Impulse vom Körper, wird das Leben leichter. Wir haben es in der Hand- können Spannungen abbauen, zerstörerische Gefühle entsorgen, unser Selbstbild korrigieren und seelisch Kräfte freisetzen. Durch Musik kann man die Seele durch schwierige Phasen und Situationen bestärken. Klassische meditative Klänge, wie auf der vorliegenden CD, dienen einem sanften Verwöhn- und Körperwahrnehmungsprogramm, das für Glückshormone und gute Gefühle sorgt. Immer denkt man. Entweder denkt man nach, oder man denkt voraus . Man interpretiert und zieht Schlüsse. Basis des Denkens sind Muster, die sich im Laufe der Zeit durch Erfahrung und Erziehung manifestiert haben. Deshalb gibt es für jede Situation eine Reaktion, mit der man fertig werden muss. Doch man braucht sich seinen Stimmungen, die daraus entstehen, nicht auszuliefern. Wenn man weiß, was nervös, traurig, wütend, schlapp und aggressiv macht, kann man eine unangenehme Situation verbessern. Manchmal genügt gute Musik, um sich abzulenken. Klänge, wie die auf der CD enthaltenen, werden vom Gehirn begeistert aufgenommen. Dies löst im Körper eine Reihe chemischer Prozesse aus. Dadurch wird die Produktion von Stresshormonen eingestellt, der Herzschlag normalisiert sich, die Atmung wird ruhiger, der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Folge davon ist u.a., dass man wieder lächelt. Der Wangenmuskel signalsiert dem Gehirn:" Dein Besitzer lächelt " und bremst die Produktion von Stresshormonen, schüttet sofort Glückhormone aus und stimuliert zeitgleich das Immunsystem. Ist das nicht wunderbar? Also tauchen Sie ein in das Festival der Sinne!!!! Sie tun sich was Gutes! Eine schöne Zusammenstellung klassischer Musik, bei guter Klangqualität. Sehr empfehlenswert! Wunderschön ...! 5 von 5 PunktenSchon vor einiger Zeit wollte ich mir eine Klassik-CD zulegen. Hier bevorzuge ich ruhige Musik mit großem Einsatz von Klavier und/oder Geige. Die Musik sollte sich zum Relaxen eignen, zum Entspannen vor Prüfungen oder einfach zum Nebenbei-laufen-lassen beim Lernen oder Lesen. Mit dieser CD wurden meine Erwartungen vollends erfüllt. Natürlich habe ich mir vorab auf Amazon angehört, was alles auf dem Tonträger enthalten ist. Ich habe speziell nach "Adagio for Strings" von Samuel Barber und "Orchestersuite Nr. 3 D-dur BWV 1068; 2. Air" von Johann Sebastian Bach gesucht und auch diese beiden Titel auf der CD gefunden. Ersteres ist möglicherweise vielen als trauriges, "episches" Lied von diversen Filmen bekannt. Aber auch die berühmte "Mondscheinsonate" ist auf diesem "Sampler" enthalten und wunderschön anzuhören. Die Klangqualität von "Best of Meditation" finde ich sehr gut, ebenso die Auswahl der Titel. Menschen, die klassische Musik zum Entspannen suchen, sind hier richtig. Der Preis (? 6,--/Österreich) ist für die Spielzeit absolut in Ordnung, denn hier vereinen sich schöne Lieder auf einer ganzen CD. Fazit: Sehr empfehlenswert! Titel missverständlich, aber gute Klassik-Melange 4 von 5 PunktenSpontan-Käufer, die lediglich auf den Titel schauen, seien vor einem eventuellen Fehlkauf gewarnt: Dieses Album beinhaltet keine Meditationsmusik im eigentlichen Sinne des Wortes! Also: Keine fernöstlichen, keine tibetischen oder Synthesizerklänge. Dies ist ein Album randvoll mit stimmungsvoller klassischer Musik. Wer gerade danach sucht, wird fündig: Eine gute Mischung aus Mozart, Schumann, Vivaldi und Co. in guter Klangqualität. Die Aufmachung des CD ist bescheiden, aber diejenigen, die ohnehin davon ausgehen, dass es darauf nicht ankommt, werden mit dem Produkt zufrieden sein. Empfehlenswert. |
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Jonas Kaufmann: Sehnsucht von Jonas Kaufmann, Claudio Abbado, Mahler Chamber OrchestraAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Sehens- und hörenswert! 5 von 5 Punktenwunderbare kräftige und dann wieder sanfte Stimme, attraktiver Künstler - einfach schön. Von Beethoven bis Mozart, von Wagner bis Schubert - ein MUSS für Liebhaber schöner Musik! Von großartig bis voll daneben alles drin 3 von 5 PunktenDass Jonas Kaufmann eine erstklassige Stimme hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Aber er kann mit seiner ziemlich brustlastigen, kernigen Stimme nicht alles singen. Es gibt in der Welt und auch auf dieser CD sehr unterschiedliche Musik, der Kaufmann nicht immer gerecht wird und nicht gerecht werden kann. Die Auszüge aus Lohengrin und Parsifal gehören zu den gelungenen Stücken; hier kann Kaufmann seine Emphase ausspielen und die leiseren Passagen (Lohengrin) erfordern nicht mehr Lyrik als er bieten kann (trotzdem sei angemerkt: neulich im Nationaltheater in München war die Gralserzählung, live ist manchmal eben doch besser, am Beginn noch inniger.) Hingegen passt sich Kaufmanns Organ den Erfordernissen der "Winterstürme" nicht an -- und bei Mozart wird es ziemlich schlimm: welche Prinzessin sollte einem so unromantischen, uncharmanten Tamino verfallen? Die beiden Arien aus Schubert-Opern hingegen sind immerhin interessante Fundstücke. Musik 5 von 5 PunktenSehnsucht-Deluxe Version Da ich zur Zeit ein ausgesprochener Jonas Kaufmann Fan bin, mußte es diese Aufnahme auch sein. Eine tolle CD mit Claudio Abbado! Aus dieser Zusammenarbeit kam ein super Ergebnis. Intelligent und hingebungsvoll 5 von 5 PunktenEine Freude, diese CD zu hören, die dem Hörer auch die Möglichkeit schafft, neben bekannten Arien von Wagner, Mozart, Beethoven und Weber unbekannte Schubert-Arien kennen zu lernen. Welche Wohltat, dass sich hier ein Sänger nicht von einem "schönen" Ton zum nächsten stemmt, sondern dem Hörer durch Gefühl und Intelligenz - und hervorragend begleitet von Claudio Abbado - die Seele der Rolle nahekommen lässt. Dass Jonas Kaufmann dafür auch keinerlei Konzessionen macht, dafür sei im Dank! Ich freue mich auf mehr! Der Sänger ist Spitzenklasse in der Interpretation 5 von 5 PunktenJonas Kaufmann ist nicht zu Unrecht einer der Shooting-Stars uner den Tenören.Welcher Fachkollege ist im italienischen, französischen und wie hier zu hören im deutschen Fach absolut Spitzenklasse wie er? Die CD hat uns voll begeistert. |
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The Originals - Chopin / Liszt von Martha Argerich, Claudio Abbado, LsoAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,64 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1997 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERT 1/KLAVIERKONZ.1 3 Kundenrezensionen:Überragende Talentzeugnisse 5 von 5 PunktenAls die beiden jungen Künstler Martha Argerich und Claudio Abbado im Februar 1968 in London zusammentrafen, um die hier wieder vorgelegten beiden Konzerte aufzunehmen, standen sie noch an der Schwelle ihres Ruhms. Zu diesem Ruhm, der sich schon sehr bald einstellen und bis heute erhalten sollte, trugen die Aufnahmen der Konzerte Nr. 1 von Frédéric Chopin und Franz Liszt nicht wenig bei. Es sind glanzvolle Zeugnisse von hoher Musikalität und, was Martha Argerich anbelangt, von genialer pianistischer Meisterschaft. So bewältigt sie das eher introvertierte Chopin-Konzert mit ebenso nachtwandlerischer Vollkommenheit wie das ein wenig äußerliche, aber virtuos geradezu herausfordernde Werk von Franz Liszt. Sie hält hier den Vergleich mit Svjatoslav Richter, der dieses Konzert (zusammen mit dem Schwesterwerk) einige Jahre früher für Philips eingespielt hatte, in jeder Hinsicht aus, mag ihr auch hier und da noch ein wenig die Reife und überlegene Abgeklärtheit des großen Russen fehlen. Dafür ist ihre Version von nicht zu überbietender jugendlicher Frische. Claudio Abbado begleitet kompetent und feurig mit dem London Symphony Orchestra, das seinem Ruf als eines der Londoner "Big Five" nichts schuldig bleibt. Klanglich sind die Aufnahmen von der DGG gehörig herausgeputzt worden, so daß auch anspruchsvolle Hörer zufrieden sein dürften, und das Beiheft ist von bester Qualität. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenSchon das Cover-Foto dieser CD legt nahe, daß sich mit Martha Argerich und Claudio Abbado hier zwei wesensverwandte Künstler getroffen und gefunden haben. Und tatsächlich ist diese nur eine unter vielen herausragenden Einspielungen, die diese beiden - seit ihrer Jugend in Freundschaft verbunden - seither vorgelegt haben. Obwohl sich Martha Argerich sowohl dem ersten Klavierkonzert von Chopin wie auch demjenigen von Liszt in der Folgezeit mehrfach zugewandt und auch eingespielt hat, hat diese Aufnahme nichts von ihrer Faszination verloren. Man spürt, daß hier sowohl der Dirigent als auch die Pianistin die Werke neu entdecken, ihnen frischen Atem einhauchen wollen. Das gelingt auch vortrefflich. Chopin ist für Martha Argerich ohnehin - neben Schumann - der Komponist, der ihr am nächsten steht. Und für Liszt bringt sie neben ihrer fantastischen Technik auch die explosive Attitüde mit, die man für diesen Komponisten braucht. Das Klavierkonzert von Chopin wird hier mit forschem Elan gespielt, schneller als man es von anderen Pianisten kennt, aber dabei immer sehr elegant, flüssig und mit einer Anmutung von Improvisation, von aus-dem-Stehgreif-spielen, die diese Ausnahmekünstlerin so auszeichnet und jedes Konzert zu einem Erlebnis werden läßt. Verträumt der zweite Satz, tänzelnd der dritte, aber immer feurig und mit einer von todsicheren musikalischen Instinkten geprägten Brillianz, die man zur Zeit der Aufnahme so noch nicht kannte. Der Liszt steht dahinter nicht zurück - schon die furchterregenden Eingangsoktaven zeigen die fast unmenschlichen technischen Reserven der Argentinierin. Auch in der Folgezeit kann man den Aplomb, die hervorragende Kombination aus einer nie um ihrer selbst willen zur Schau gestellten Virtuosität und immer wieder mit subtilen Details überraschenden Spontaneität bewundern. Abbado begleitet die Pianistin mit dem hervorragend aufgelegten Londoner Sinfonikern reaktionsschnell, präzise und insbesondere beim Chopin wohltuend-entschlackt. Man vergleiche dies etwa mit der - zwar pianistisch womöglich farbenreicheren, orchestral aber viel schwerfälligeren - neueren Aufnahme unter Dutoit. Diese CD kann man nur jedem, der romantische Klavierkonzerte in hervorragenden Interpretationen - und noch dazu zu einem günstigen Preis - hören möchte, nicht warm genug empfehlen. absolut geniale Interpretation - aber alte Aufnahme 5 von 5 PunktenDie List Interpretation von Martha Angerich ist zurecht weltberühmt. Man kann bei dieser ihre ganze Brillanz miterleben. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass die Aufnahmen von 1968 stammen. Die Klavier Soli sind nicht bis ins letzte brillant. Es fehlt der Aufnahme stellenweise die finale Farbigkeit. Daran werden sich aber wahrscheinlich nur die aller wenigsten stören. Diese Aufnahmen sind einfach genial und man kann sie wirklich genießen. |
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Masters - Mahler von Claudio Abbado, Cso, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
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ProduktbeschreibungSINFONIE 1/SINFONIE 10ADAGIO Eine Kundenrezension:Klassiker 5 von 5 PunktenIch kenne ja keine andere Aufnahme vom Adagio der 10. von Mahler - aber unabhängig davon halte ich diese Aufnahme für die richtige Mischung. Einen Mahler Experten wie Abbado mit einem Orchester das wie kein anderes die "Wiener Stimmung" in Mahlers Musik umsetzen kann. Mitreissend, wunderschön in der Sehnsucht, und drückt mir jedes mal wieder eine Träne heraus. Diese Stimmung bekommen bei Mahler nur die Wiener Philharmoniker hin - ich glaube ernsthaft, dass man diese Musik erst dann richtig spielt, wenn man Wien und den Wiener ein wenig besser kennt. Und dann "... das Ende der Musik (Ö1 bis Zwei)". Ein Akkord, der sich aufbaut und nach ca. 17min reinknallt und nichts stehen lässt. Beeindruckend und Beängstigend. Uneingeschränkte Kaufempfehlung. |
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Best of Beethoven von Karajan, Sinopoli, KubelikAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,48 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2002 |
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ProduktbeschreibungBEST OF BEETHOVEN Eine Kundenrezension:Tolle Klangqualität 5 von 5 PunktenEine tolle Auswahl in musikalisch sehr guter Tonqualität. Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. |
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Masters - Mahler Sinfonie Nr. 7 von Claudio Abbado, CsoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,96 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1994 |
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2 Kundenrezensionen:versiert, analytisch, aber nicht beseelt 4 von 5 PunktenDiese Einspielung von 1984 mit dem Chicago Symphony Orchstra wurde öfters als Referenzaufnahme angeführt. Ich persönlich halte sie für etwas überbewertet, wollte man sie heute noch als allererste Wahl ansehen. Wie so oft klang Maestro Claudio Abbados Mahler hier auf CD etwas kühl und gerade bei der Siebten sehr vernunftmäßig zergliedernd, zumal weil diese Symphonie schnell ein wenig trivial und vordergründig wirkt. Die Seelenlage, das nebeneinander von Aufbruchsstimmung, menschlichen Abgründen und Schattenwelten will sich mir hinter dem perfekten Orchesterzusammenklang eher wenig eröffnen. Diese CD - früher als hochpreisige 2CD-Ausgabe, mittlerweile schon ganz lange in der DG-Masters-Serie - hat aber eine sehr gute Klangqualität und das Orchester spielt sehr gut, so dass meines Erachtens zwischen 3 Sternen für Abbados Ansatz bis 4 Sterne für die Gesamtqualität zu rechtfertigen sind. Rafael Kubelik (Mahler: Symphony No. 7) und noch mehr Gary Bertini (Sinfonie 7) umgingen jegliche Vordergründigkeit, auch im plakativen Trommelwirbel des letzten Satzes. Selbst die "analytischen", kühleren Herangehensweisen von Michael Tilson Thomas (Gustav Mahler: Sinfonie 7), der sich mit schlankem, flexiblem Orchesterspiel, aber sehr vital dem Werk näherte, oder James Levine mit demselben Orchester (CSO)(Mahler: Symphony No. 7 "Song of the Night" [US-Import]) - bei der 2.Nachtmusik klingt's fast leicht kitschig bei sonst recht guter Gesamtatmosphäre - sagen mir vermutlich mehr zu als Abbado, um nur einige Alternativen aus der (voll)digitalen Aufnahmeära zu nennen. Eine offenbarung die Trompeten des Chikago Svmphonie Orchesters 5 von 5 PunktenNach der dramatischen 6. schrieb Mahler die musikantische 7., eine Symphonie die für Claudio Abbado, dem vielleicht musikanitischsten Dirigenten der letzten 15 Jahre, wie geschaffen ist.. Auch diese Einspielung ist sehr gut gelungen. Der letze satz der für mich stärkste der Symphonie ist ideal gespielt. Ihm steht eine brilliant aufspielende Trompetengruppe, die die Höhen perfekt meistert zur verfügung. Auch das tiefe Blech überzeugt. Die Klangqualität ist gut |
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Carmen (Ga) von Domingo, MilnesAudio CD von DGG (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionWas für eine glanzvolle Aufführung, ein wenig außerhalb des üblichen Schemas! Als dies im Jahre 1977 aufgenommen wurde, war Claudio Abbado ein großer Operndirigent, mit klarem Einblick und einem vertieften Verständnis für die Struktur von Werken der Opernwelt. Er schien immer zu wissen, wohin er wollte, und seine Fähigkeit, Höhepunkte zu schaffen, war unerreicht. Abbado hat mit der introvertierten, feinstimmigen Teresa Berganza eine eher elegante Carmen, eine großartige Sängerin, die sich offenkundig weigert, ihre Stimme oder ihren Charakter ins Vulgäre abgleiten zu lassen. Es ist eine gute Interpretation. Domingo ist bei seinen intimen und bei seinen heißblütigen Augenblicken in Bestform, und bei Cotrubas' Micaela macht man sich ernsthaft Sorgen um dieses kleine, süße Mädchen. Sherrill Milnes als Escamillo präsentiert in seiner Stimme seinen ganzen Stolz und sein großtuerisches Gehabe. Berganzas subtiles Wesen verbindet sich mit den wilden Leidenschaften ihrer Umgebung und sie alle zusammen machen dies zu einer wirklich guten Aufnahme von Carmen. --Robert Levine 4 Kundenrezensionen:Sternstunde der Oper 5 von 5 PunktenDie "Carmen" mit Teresa Berganza und Placido Domingo unter dem Dirigat von Claudio Abbado gehört zu den beste Aufnahmen der dramatischen Bizet-Oper überhaupt. Auf dem Höhepunkt ihres stimmlichen Könnens hat sich die Berganza plötzlich ganz auf diese Rolle konzentriert und dabei Interpretationsgeschichte geschrieben. Ihre "Carmen" ist keine vulgäre, nuttige Person, sondern eine echte spanische Zigeunerin - geheimnisvoll, sinnlich, wunderschön und in dem Moment, wo sie ihr heiligstes Gut verteidigt, die Freiheit, knallhart-kompromisslos. Die Aufnahme ist in allen Rollen topbesetzt, aus einem Guss und hat einfach Atmosphäre. Dramatisch 5 von 5 PunktenHervorragende Sänger, ein noch besserer Abbado- was will man mehr. Vielleicht nicht ganz so "französisch" wie Carlos Kleiber, dafür aber dem tragischen Sujet sehr nah. Die Bezeichnung lahm- wie in einer anderen Besprechung gesagt, ist mir unverständlich. Aber über Geschmack-- na ja. Stilsicher und flott 4 von 5 PunktenCarmen ist nicht nur eine der beliebtesten und die vielleicht meist gespielte Oper der Welt. Die Hauptrolle ist dermaßen reizvoll, dass Marketingexperten reflexartig fast jeden weiblichen Star - unabhängig von Stimmlage und Eignung - dazu verleiten, sie zu singen und/oder aufzunehmen. So könnte auch Teresa Berganza ursprünglich zu dieser Rolle gekommen sein, denn die elegante Stilistin war eigentlich mehr im Mozart- und Rossinifach zuhause, während die Carmen traditionell eher mit schwereren Stimmen besetzt wird. Mit diesen Sängerinnen versucht Berganza erfreulicherweise nicht zu konkurrieren, sondern findet ihre eigene, leichtere, subtilere Sprache. Ein wenig hört man ihr allerdings - besonders bei hohen Tönen - zwanzig Jahre Karriere auf den Bühnen der Welt an. Trotzdem: Es mag stimmgewaltigere Carmen-Sängerinnen geben, aber wenige stilsicherere. Plácido Domingo war zwei Jahrzehnte lang der weltweit führende Don José und hat die Rolle dreimal aufgenommen. Entsprechend ausdrucksvoll, stilsicher und routiniert singt er auch hier, auch wenn seine Stimme in seiner ersten Einspielung (unter Solti) jugendlich frischer klang und in seiner letzten (Maazel) technisch ausgeglichener. Sherrill Milnes ist grundsätzlich ein ein- und ausdrucksvoller Escamillo. Sein Problem ist allerdings, dass die Rolle teilweise sehr tief liegt. Viele der besten Sänger der Rolle (Krause, van Dam, Raimondi) waren deshalb Bassbaritone oder sogar Bässe, Milnes dagegen hat mit einigen tiefen Tönen Probleme. Ileana Cotrubas schließlich ist eine angemessen süße Micaela, der Rest der Besetzung ist tadellos bis großartig. Claudio Abbado am Pult braucht ein bisschen, um in die Atmosphäre der Oper hineinzukommen: Die Ouverture klingt noch etwas mechanisch, danach aber zeigt sich Abbado aber als sensibler Begleiter. Insgesamt also eine sehr einheitliche, schlanke, allenfalls etwas kühle Einspielung der Carmen und damit eine der besten. Nachdem die m. E. besten Gesamtaufnahmen der Oper (Solti, mit Troyanos, Domingo, te Kanawa, van Dam und Beecham mit de los Angeles, Gedda) immer noch mehr als doppelt so teuer sind, eine echte Alternative. Ausführung 2 von 5 PunktenHauptdarstellerin bringt ihre Rolle nicht überzeugend rüber. Oft ist auch die Musik einfach zu lahm. |
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