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Bach von Helene Grimaud, DkbAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 10,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Virtuos - nachdenklich 4 von 5 PunktenHelene Grimaud ist zweifelsohne eine Ausnahmepianistin, sehr virtuos aber auch sehr nachdenklich. Unter den Gesichtspunkten barocker Aufführungspraxis kann diese Aufnahme nicht die volle Anerkennung erreichen. Musikalisch nimmt sie in der Vielzahl der Bachaufnahmen trotzdem eine Sonderstellung ein. Hinter dem Klavierspiel steht Grimauds Persönlichkeit - und das ist musikalisch sehr interessant und spannend. Jens Klaassen Bach einmal anders 5 von 5 PunktenZugegeben, Madame Grimaud spielt nicht den Bach, wie man ihn gewohnt ist. Sie verleiht ihm Emotionen, verändert ihn, spielt mit ihm - und das muss man zulassen, wenn man den Zugang zu ihrer Interpretation erhalten will. Aber dann - wunderbar! Bach zum Genießen. Eine Reise ins Bach-Universum 5 von 5 PunktenZunächst ein großes Lob für die Auswahl und durchdachte Anordnung der Stücke auf dieser CD. Helene Grimaud bietet eine großartige Mischung aus bekannten und eher seltenen Bachwerken und interpretiert diese auf ihre ganz eigene Weise. Ich war beeindruckt über das schier unendliche musikalische Spektrum, das Bachs Werk ermöglicht - vorausgesetzt man verfügt, wie Grimaud, über die entsprechende spielerische Fähigkeit und interpretatorische Fantasie. Mit ihrer besonderen Dynamik lässt sie Bach mal meditativ, mal dramatisch, mal romantisch, mal feierlich wirken. Auffallend: die große Spanne zwischen pp und ff, die Interpretation der Tempi und gleichzeitig Grimauds schier unglaubliche Präzision, mit der sie die z.T. extrem anspruchsvollen Stücke darbietet. So erhält auch der geneigte Bachfan, der schon das eine oder andere Werk in seiner Sammlung hat, noch etwas wirklich neues. Umso mehr, da man mit dieser CD endlich(!) auch Raritäten, wie die Transkribtionen von Liszt, Rachmaninoff und, als echtes Highlight, die Busoni-Transkribtion der Chaconne in D-moll bekommt. Der Sound ist erstklassig: glasklar aber nicht steril. Der Klang des Steinways ist, vermutlich bedingt durch Intonation und Mikrophonstellung, ein wenig ungewohnt. Die CD hat löblicherweise ein robustes Cover und ein dreisprachiges Booklet mit einem Interview und der Trackliste. Diese gibt es leider nicht auf der CD-Rückseite. Transzendenz ist Liebe 5 von 5 PunktenHelene Grimaud zeigt nicht nur die perfekte Ordnung Bachs sondern sie erhebt sie in ihre transzendentale Heimat und beweist, dass Transzendenz Liebe ist. Ja, Liebe, dieser Bach ist Liebe. Ich bin dankbar für die Prozesse, die ich durchlebe, wenn ich diese Interpretationen höre. vom Feinsten 5 von 5 PunktenWas soll man dazu sagen? Bach und Grimaud vom Feinsten. Ein Genuss der tief geht. |
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Übers Meer von Max RaabeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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5 Kundenrezensionen:Einfach wundervoll! 5 von 5 PunktenDiese Lieder sind voll Gefühl und Harmonie. Max Raabe läßt die Sinne spüren und man ist mit den Gedanken in einer äußerst gefühlvollen Welt. Diese Musik ist einfach genial und ich kann sie immer wieder und wieder hören. Einfach herrlich... Übers Meer 5 von 5 PunktenÜbers Meer Mit seiner neuen CD hat Max Raabe sich wieder selbst übertroffen. Zusammen mit dem Pianisten Christoph Israel singt er sehr gefühlvoll, aber trotzdem mit Witz, Charme und Ironie, Melodien der 20-iger Jahre. Für alle Fans von Max Raabe und Liebhaber der leiseren Töne ist diese CD ein unbedingtes "must have" und damit eine sehr gelungene Fortsetzung seines ersten Solo-Albums "Max Raabe singt. Lieber Herr Raabe - ich freue mich auf weitere Aufnahmen von Ihnen - weiter so!!! Tolle Ausführung ! 5 von 5 PunktenDiese CD ist hervorragend ausgeführt und toll im Sound ! DANKE dafür & weiterhin gute Geschäfte ... !!!!!!!!!!!!!!! Mit besten Grüßen ... Werner !!!! Übers Meer, Max Raabe 5 von 5 PunktenMax Raabe geht mit dieser Musik ebenso vorsichtig wie umsichtig um. Ich finde zwischen Texten und Tönen eine große Harmonie und kann mich dabei ziemlich entspannen. Vor allem auch, weil die "Urkünstler" zum Glück übers Meer entkommen konnten. Danke für diese engagierte Arbeit, die das Träumerische von verloren gegangenen Tönen, Gefühlen und Bewegungen in sich trägt. Verloren deshalb, weil jede Zeit ein eigenes Zeitgefühl produziert und hier eine Sehnsucht nach anderen Zeiten geweckt wird. Ob diese insgesamt besser waren, spielt bei Gefühlen ja oft keine Rolle ... Einfach schön! 5 von 5 PunktenMax Raabe solo. Einfach schön, wenn man an einem ruhigen Abend auf dem Sofa sitzt, einen Tee oder ein Glas Wein trinkt und dabei der Stimme von Max Raabe lauscht. Ich kann diese CD nur empfehlen. |
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Transformation von Yuja WangAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,51 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
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Eine Kundenrezension:yuja wangs 'universal' recital, zum zweiten 4 von 5 Punktenyuja wang, der neue 'universal'-star beim gelblabel, spielt so 'leichterhand musik, die andre eher einschüchtert' und erringt sogleich mit ihrem neuen, zweiten cd-recital 'transformation' höchste beachtung wie 'aufnahme des monats' im july-gramophone, so dort zu lesen. obendrein ist sie durch abbados dirigat des prokoviev-konzerts beim lucerne-festival geadelt; und wenn nicht dort, wo sollte man noch mehr publizität erlangen? da müssen sich all die andren new-shooter der piano-szene warm anziehen, wenn der scharfe konkurrenz-wind durch die marketing-etagen pfeift. und die junge frau wang beweist wirklich wie mühelos, dass sie sog. 'virtuosenfutter' - zumindest spieltechnisch - gewachsen ist, auch all die 'kleinen noten' spielen kann mit aplomb, weshalb es manchmal im diskant etwas verklimpert-klirrend klingt. steinway oder eine frage der aufnahmetechnik, jedenfalls ist das alles rein pianistisch durchaus erstaunlich rasant, für manche pr-leute gar atemberaubend. auch musikalisch empfinde ich manches gleichermassen atemlos und unangemessen flink und ohne gescheite phrasierung akzentlos abgespult. natürlich fehlt die lange vergleichende erfahrung und einsicht ins musikalisch familiäre - aber brahms eigene variationen des paganini-kunststückchens, sollten bei aller spielfreudigen emphase dennoch als brahms-spiele hörbar bleiben und nicht vom finger-akrobatischen firlefanz der paganini-geige 'transformiert' werden. als serösen, zugegeben grossen vergleich (neben michelangeli, richter live) möchte ich den damals noch jungen (und leider früh verstorbenen), hochvirtuosen julius katchen an- führen, der brahms variationen bei schneller temponahme um so viel ausdrucksvoller und ungemein rhythmisch-nuanciert gespielt hat. auch die scarlatti-zugaben klingen vergleichsweise beim alten horowitz gar nicht altherrenhaft, sondern forsch und musikalisch mehr belebt. wangs ist sicherlich eine höchst brilliant gespielte klavieraufnahme, technisch makellos, jedoch musikalisch wenig vielfarbig und m.e. künstlerisch überbewertet. |
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The Art of Chopin von Lang Lang, Argerich, Pollini, HorowitzAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 9,46 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Chopin ist POESIE.. 5 von 5 Punkten...über die *Art* des Covers -es ist Geschmackssache- kann man denken was man will.. Chopins Musik ist nunmal *Poesie* und ich meine,es ist gut gewählt und passt-ohne kitschig herüber zukommen. Die Zusammenstellung der Titel und ihrer jeweiligen Interpreten, ist hervorragend gewählt!! Und nicht nur für Menschen, die bisher wenig von ihm kennen.Chopin in all seinen Facetten ist zu hören, gespielt von den *GANZ GROßEN* .Und auch für Chopin Kenner ein schöner Sampler, den man immer wieder gerne hört! Gut gemacht!! bravo - universal präsentiert 200jahre chopin 2 von 5 Punkten200jahre chopin - chopin für jan-und jedermann - eine lausige fastfood- klavierstückchen-kompilation geboten von universals 'deutsche grammophon', unsres einstmal deutschen first class 'gelb-label' für 'die' klassische musik. ein chopin klassik häppchen-potpouri a la 'klassikradio'-verschnitt - jedoch ohne deren dauer-eigen-bewerbung - für die schmalbrüstig unbedarften musikhörer, die einen chopin aufs leicht und flott durchhörbare hin ge-presampl-et serviert bekommen möchten. grosse namen, immerhin, qualität a la cart. da freut sich doch dummer laie, armer kenner gruselt sich - auch des post-post- modernen kitsch-covers wegen: buntes billig-grafik-stilisiertes chopin-portrait im rosenkranz!, da können wir nur noch abbitte flehen und um vergebung angesichts solcher kulturleistung unsrer medien-mediokren zeit. |
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Gourari:Chopin-the Mazurka Diary von Anna GourariAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 10,14 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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2 Kundenrezensionen:schwerblütiger chopin 3 von 5 Punktenanna gourari legt zum 200jährigen chopin-jubiläum bei berlin classics erfreulicherweise in der fülle andrer keine 'alles von chopin' auswahl, eine für jeden von allem etwas, vor, sondern eine auswahl von den über fünfzig marzurken, die allesamt auch dem liebhaber des guten zu viel sind. sie hat über die opp. 6 bis 68 plus 2-posth. einen musikalischen bogen über chopins spezielle kompositionen eingespielt, die sog. 'tagebuchchronik' zum klingen gebracht. allerdings empfinde ich gegen das allzu einförmig volle 'klang' -ergebnis z.t. vorbehalte, weil manches doch zu schwerblütig - gedankenschwer? -, zu laut, und wie mit blei- schweren tanzschuhen erklingt, wenn auch rein pianistisch untadelig, aber mehr ihrem späten brahms entspricht, der (s)eine wehmut, keine pianistischen delicatessen mehr insinuierte. ein vergleich nur der kurzweiligen marzurka op.68-2 mit horowitz, michelangeli und besonders dem jüngeren bar-shai macht den artistischen abstand deutlich: das marzurkisch-tänzerische verlangt nach beweglich-flinkem anschlag, einem 'leichterhand' artikulierten phrasieren des thematischen wechselspiels. anna gourari ist mehr bei den romantischen schwerblütern zuhause, bei aller pianistischen kompetenz. Der Puls des Lebens 5 von 5 PunktenNach der hochvirtuosen und maßstabsetzenden Aufnahme der Chopin'schen Scherzi von Anna Gourari kommt nun ein bunter Mazurken-Reigen, der keinen Wunsch offen läßt. Chopins Musik wird in Anna Gouraris Händen zur spannenden und märchenhaft wundervollen Reise in eine Klangwelt, von der man immer nur träumt. Hier aber ist man mitten drin. Der Puls des (eigenen) Lebens wird hörbar, spürbar. Immer und immer wieder fasziniert Anna Gourari durch ihre grandiosen klavieristischen Fähigkeiten, die einer jeden Mazurka den ihr eigenen Charakter und individuelles Leben einhaucht. Eine Klangkontrolle und Klangimagination, die ihresgleichen sucht. Ob virtuos, energiegeladen, spontan, markant oder behutsam in sich gekehrt, gefühlfvoll, verletzlich - immer ist Anna Gouraris Spiel aufrichtig und herzergreifend. In jeder Nuance, jedem Ton beseelt. Nicht von dieser Welt scheint ihr Chopin - und doch so menschlich. |
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Argerich plays Chopin - die Rundfunkaufnahmen von Martha ArgerichAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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4 Kundenrezensionen:Argerich spielt Copin 5 von 5 PunktenIch liebe Copin ,und wer könnte es besser wiedergeben als Martha Argerich. Ausser Arthur Rubinstein ,mit der CD Argerich spielt Copin ,ist für jeden der Klassik liebt ein muss. chopin von der jungen argerich, neu und live 5 von 5 Punktenman sollte diese von der 'deutschen grammophon' zum chopin-jubiläumsjahr veröffentlichten aufzeichnungen der wdr- und dlf-archive durchaus als bereicherung des chopin-argerich-repertoires ansehen, denn mit ausnahmen der h-moll-sonate und den marzurkas 36-38, gabs die grosse erste ballade, die andren marzurkas, diese nocturnes und etude noch nicht a la argerich eingespielt oder live zu hören. schon ältere, speziell englische piano-päbste, wie bryce morrison von 'gramophone', aber auch ingo harden vom 'fono-forum' kamen vorbehaltlos durch argerichs live- qualitäten ins schwärmen, wie bei den 'emi' - veröffentlichungen der div. mitschnitte aus amsterdam.The Legendary 1965 Recording (Werke von Chopin) sie bezeugen, wie der mitschnitt auch hier, eine pianistisch fulminante 'moment' qualität weniger artistisch perfekt austariert wie bei den studio-aufnahmen, aber eine freie und spontaneität, die so nur im konzert zu erleben ist: die chopin-ballade ist einfach hinreissend gespielt - michelangeli als hyper-pendant lässt grüssen. freuen wir uns, von einer so hoch-emotionalen, wenig 'kalkulierbaren' und rein pianistisch so überragenden künstlerin wie die passionierte martha argerich bislang (und mehr) unerhörtes - noch! - hören zu können. Argerich ist Argerich ist Argerich 5 von 5 PunktenSelbst im Olymp der Großen wird Martha Argerich ehrfürchtig bewundert. Mit Recht. Das Großartigste an Argerich und ihrer Musik ist ihre schier unendliche Freiheit. Dazu gehören Mut und vollkommene Unabhängigkeit. Nur dadurch scheint eine Spontaneität möglich, die Musik lebendig werden läßt und Noten den Lebensatem einhauchen. Argerich erzählt Geschichten, vermittelt Gefühle - jedes Nocturne, jede Mazurka bewegt zutiefst. Vergleicht man mit der ebenfalls wunderbaren Mazurken-CD von Anna Gourari wird offenbar, wie eigenständig, individuell und doch berührend Musik "erzählt" werden kann, solange der Mut zur Unabhängigkeit und Eigenständikeit authentisch bleibt. Tastenlöwin- ausgegraben 4 von 5 PunktenGedenkjahre sind meist ein Anlass,vieles auf den Markt zu bringen, was sonst vielleicht nicht so gut plazierbar wäre. Es ist Februar und die Welle der Chopin-Veröffentlichungen rollt. Viele remakes, gebündelt in attraktiven Kassetten oder Funde, man ging halt in die Archive, suchte und wurde fündig. Warum nicht schon früher ? Nun, ein Gedenkjahr ist ein guter Anlass, Archive zu durchforsten,wobei die Interpretationen von Frau Argerich auch in Jahren vermarktbar wären, die wir nicht als Gedenkjahre erleben. Gefunden, und bejubelt: "Eine verzweifelte Sehnsucht nach Glück, ein manisch-depressives Ausloten aller sich auftuenden Abgründe. Musik als maximales Risiko. Selten ist jemand Chopin so nahe gekommen wie Martha Argerich." schwärmt Andreas Göbel. Dagmar Penzlin nicht viel anders."Diese traumwandlerische Eleganz von Argerichs Chopin-Deutungen - sie kommt auch besonders zum Tragen in den innovativen, späten Mazurken opus 59. Ein subtiles Zaudern und Tänzeln auf verschlungenen Pfaden." So richtig kann ich nicht in die Euphorie einstimmen. In der Tat überrumpelt einen die stupende Virtuosität der Argerich.Klar der letzte Satz der h-moll Sonate wird von ihr deutlich schneller, virtuoser gespielt als zumeist von der Konkurrenz. Höre ich aber die Pires, mit welchen Klangfarben sie spielt, oder Zimerman, wie skrupolös er seinem Landsmann begegnet,lese ich heute in der ZEIT ein Zitat von einem polnischen Professor: man gräbt und gräbt,und bleibt dennoch ein Suchender. Ein Freund, der unendlich viele Konzerte gehört habe, bemerkte, Chopins Musik sei bis heute eigentlich unaufgeführt. Das sind natürlich sehr pointierte Äusserungen. Aber in diese Richtung geht auch meint Empfinden. Gelegentlich werden ich von Chopin-Aufnahmen elektrisiert, ob nun Zimerman die Konzerte spielt oder Pollini die Etüden oder Rubinstein die Walzer, Pires die Nocturnes. Irgendwie erreicht mich diese Aufnahme der Argerich weniger,auch wenn ich,ebenso wie Kritiker, meinen Hut ziehe vor der überbordenden Virtuosität( bis an die Grenze des Ungenauen) dieser Frau, deren schier unendlicher Kraft im Umgang mit dem Flügel. Dementsprechend der Jubel über diese Aufnahme."Vor dieser Genialität kann man nur bewundernd den Hut ziehen." so Andreas Göbel. Als sensationellen Fund aus den Archiven kann ich ihn hingegen nicht bezeichnen, eher als frühes Dokument einer echten Tastlöwin. |
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