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The Pursuit von Jamie CullumAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2009 |
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ProduktbeschreibungTHE PURSUIT Aus der Amazon.de-RedaktionJamie Cullum ist ein musikalisches Ausnahmetalent, das sich mit den üblichen Superlativen nur schwer beschreiben lässt. Kommerziell eilt er seit seinem Majordebüt Twentysomething (2003) von Erfolg zu Erfolg. Trotzdem hat er nie aufgehört nach neue Herausforderungen zu suchen. Vier Jahre nach Catching Tales, seinem letzten Studioalbum, begeistert er auf The Pursuit mit zwölf erstklassigen Songs, die an Vielseitigkeit und Komplexität kaum zu übertreffen sind und trotzdem eine verblüffende Eingängigkeit besitzen. Stilistisch lässt sich Jamie Cullum längst nicht mehr auf ein bestimmtes Genre eingrenzen. Locker und gekonnt pendelt er in Songs wie "Wheels" oder dem ungemein beschwingten "You And Me Are Gone" zwischen den Eckpfeilern Jazz und Pop. Den Platz dazwischen nutzt er diesmal mit beeindruckender Energie mehr denn je dazu, ungestört zu experimentieren und seine unterschiedlichen musikalischen Vorlieben auszuleben. Eingespielt hat er die neue Platte in den eigenen Terrified Studio in Shepherd's Bush (London) und in Los Angeles unter der Regie von Greg Wells und Martin Terefe. Die Kreativpause seit dem letzten Album, wenn man von Pause im klassischen Sinn bei einem so umtriebigen Musiker überhaupt sprechen kann, hat ihm hörbar gut getan. Jamie Cullum liefert mit The Pursuit eine Platte ab, die Bestand haben wird. Allein die unglaublich intensive Coverversion von Rihannas "Don't Stop The Music" muss man einfach gehört haben. Nicht weniger beeindruckend ist allerdings auch seine Interpretation von Cole Porters Evergreen "Just One Of Those Things", eingespielt mit dem Count Basie Orchestra, mit der er das Album eröffnet. Der bewegendste Song stammt mit "Love Ain't Gonna Let You Down" allerdings von ihm selbst. Ein Liebeslied, das sich mit den von ihm oft und gerne gespielten Klassikern von George Gershwin durchaus messen lassen kann. - Franz Stengel 5 Kundenrezensionen:Tolle Scheibe! 5 von 5 PunktenWie nicht anders zu erwarten hat Mister Cullum einfach wieder eine tolle Platte aufgenommen. Abwechslungsreich, interessant und nie langweilig. Kastriertes Schmuckstück 4 von 5 Punkten~ Bitte nicht missverstehen, aber im Verhältnis ist diese Ausgabe eine Schande. Sicher, die Deluxe Version im Gegensatz ist nicht billig! Im Vergleich jedoch zu dieser Standardausgabe, die rund zwei Drittel davon kostet, ist sie ein preiswertes Schnäppchen. Im Ergebnis die schönste CD oder DVD im Stall und noch dazu eine sehr gute. Womit wir beim Thema wären. Der Jamie entwickelt sich kontinuierlich weiter und seit seiner letzten Scheibe ist eine Weile vergangen. Wer ein Konzert von ihm erleben durfte, der weiß, dass er ein sehr experimentierfreudiges Bürschchen ist und ein überaus talentiertes noch dazu. Apropos, der andere britische Mann und Solist hat ja auch ein neues Album ... Was unterscheidet Jamie eigentlich von Robbie? -- Beide sind einzelgängerisch, ihrer Zeit entweder irgendwie hinterher oder voraus, ehrgeizig, absolut professionelle Entertainer und dürften das lieben, was sie tun. -- Nun, Jamie ist nicht nur professionell, sondern absolut passioniert bei der Sache und er liebt nicht nur was er tut, er brennt und manchmal explodiert er auch - wenigstens sein Flügel... Gleich die Startnummer hat es wahrlich in sich, denn Jamie hat sie mit Altmeisters Count Basie Orchester unter Frank Foster aufgenommen, was aus seiner Sicht ein großartiges Erlebnis gewesen sei. Es muss so gut gelaufen sein, dass es der zweite "Take" ist, den wir auf dem Album hören, ohne "Edits" und "Cuts". Es ist in der Tat ein prächtiges Stück geworden, dessen Rhythmus gleich zum typischen Mitschnippen einläd. Im folgenden geben sich viele Einflüsse die Klinke in die Hand, Jamie klingt auch poppig, rockig, housig, aber immer nach Jamie, nach seiner ureigenen Art jazzig zu klingen. Selbst wenn das mal zunächst verdammt nach Diskosound anmutet, spätestens, wenn er in die Tasten greift, sind diese gewissen Harmonien da. Bei "I Think, I Love" wollte er "dumpy like a back room Tom Waits recording" klingen - nun bissl fromm ist der Wunsch schon noch, aber fein ist 's trotzdem. "We Run Things" erinnert mitunter etwas an Stereo MC's, der Rhythmus von "Not While I'm Around" gar an Massive Attack und "Music Is Through" beginnt wie ein waschechter Clubtrack, entwickelt sich aber noch deutlich weiter, soviel soll verraten sein. Ja damit ist es für diese Standard CD genug, was schade ist denn die Deluxe Ausgabe hält noch zwei der schönsten Nummern des Albums bereit. Mit "Gran Torino" das wunderschöne Titellied des letzten Eastwoodstreifens, den er gemeinsam mit dem Regisseur komponierte und selbst noch den Text dazu lieferte und schließlich "Grace Is Gone" das er 2007 ebenfalls für Eastwood und dessen gleichnamigen Film passend ergreifend einsang. Damit bei weitem noch nicht genug Salz in die Wunden dieser Einfachversion, denn die Deluxe enthält noch eine DVD, die allein schon fast den Preis rechtfertigt. 70 Minuten Live vom North Sea Jazz Festival und aus Montreux (beide Juli 2009). Warum die Stücke ineinander verschränkt und nicht im originalen Ablauf zu sehen sind, ist unklar, aber weniger tragisch. Schlimmer sind die beiden Electronica Sets mit Darren Emerson, live improvisiert beim Sonar Festival 2008. Zwar ist es ganz nett anzusehen, was die beiden da machen, aber nicht zwei Viertelstunden lang, denn der Ton ist so erbärmlich, als ob ihn jemand per Handy aufgenommen hatte. Absurd übersteuert, lässt sich nur mit viel Phantasie heraushören, was Jamie da macht, was Darren da tut gleich gar nicht. Das soll wohl die Vielfalt des Stromers demonstrieren, taugt aber nur einmal zum reinschauen. Sei 's drum, die 70 Minuten davor klingen prächtig in wahlweise Stereo oder 5.1 Raumklang. Soweit jedoch immer noch nicht genug. Gut vier Minuten erzählt Jamie dem Zuschauer weiter über seine Aufnahme mit Count Basie. Knapp fünf Minuten darf Greg Wells der Produzent von seinem Künstler schwärmen, was keineswegs inszeniert wirkt und schließlich kommentiert Jamie 43 Minuten lang alle 12 eigentlichen Albumsongs, wahlweise untertitelt in fünf Sprachen (Engl, Fr, Dt, Sp, Port, Ital). Das lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen! Sehen lässt sich wie schon angedeutet auch die Ausführung des Ganzen. Die Scheiben befinden sich hinten im fadengebundenen Buch, in das ein Kunststofftray eingeklebt ist. Das Buch mit richtig schönen dicken Deckeln enthält neben zahlreichen Bildern des explodierenden Flügels "alle" 14 Texte, die der Standard CD ebenfalls vorenthalten sind, sowie Produktionsnotizen zu allen Songs und allen Dateien der DVD. Dieses Buch ist in einem Pappschuber zu finden, dessen Wandstärke der des Buchs entspricht, nicht vergleichbar mit den üblichen DVD-Pappschubern. Nach soviel Begeisterung noch ein paar Worte zum Klang des Albums, der nicht ganz homogen wirkt und hier und da etwas angewaschen daherkommt. Im Vergleich zur durchschnittlichen heutigen Produktion haben wir es natürlich mit der Oberklasse zu tun, aber soviel Objektivität muss erlaubt sein. Das geht noch besser und etwas transparenter lieber Jamie, auch wenn das kein echter Wermutstropfen ist. Wer jetzt immer noch diese Version erwerben möchte, der sei ausdrücklich dazu ermutigt, das ist ein fünf Sterne Album. Nur im Vergleich, denn was ich weiß macht mich heiß, ist dies ein trauriges Produkt! Kaufen! Kaufen! Kaufen! 5 von 5 PunktenNachdem ich vor einigen Jahren mit dem Album "twentysomething" zum absoluten Fan von Jamie Cullum geworden bin (habe die Scheibe immer lautstark augedreht, wenn ich in meinem Mini Cooper durch die Gegend geflitzt bin!), ist die aktuelle Scheibe eine perfekte Fortsetzung bzw. Steigerung! Ich liebe diese Art von modernem Jazz bzw. das Mischen der Stilrichtungen zu etwas Neuem und kriege einfach sofort gute Laune - besonders bei "I'm all over it"! Das geniale Video hat mich übrigens auf das Album aufmerksam gemacht. Der absolute Knaller ist jedoch "You and me are gone"! Dieser Song hat so einen Rhythmus, der meine 4jährige Tochter und mich immer wild durch die Wohnung hüpfen lässt! Also: Absolute Kaufempfehlung, da 1A-Mittel gegen Streß und für gute Laune! VOLLBLUTMUSIKER!!! 5 von 5 PunktenCover, die als solche nicht wieder zu erkennen sind, Herz, Bauch, Stimme und vor Allem: mitreissend! Jede Zeit hat ihre Konservenmusi mitgebracht, aber solche Künstler reißen alles wieder raus! Thx a million times! Ich werde mir dann wohl das Zusatzkonzert auf der Bochumer Zeltfete anschauen müssen... Bin wieder begeistert 5 von 5 PunktenMusik ist bekanntermaßen Geschmackssache. Diese CD von Jamie Cullum hat es wieder geschafft, dass ich wie in früheren Zeiten eine Scheibe rauf und runter höre. Von mir deshalb volle 5 Punkte |
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Übers Meer von Max RaabeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,31 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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5 Kundenrezensionen:Einfach schön! 5 von 5 PunktenMax Raabe solo. Einfach schön, wenn man an einem ruhigen Abend auf dem Sofa sitzt, einen Tee oder ein Glas Wein trinkt und dabei der Stimme von Max Raabe lauscht. Ich kann diese CD nur empfehlen. Gänsehaut-Feeling pur 5 von 5 PunktenIch bin tief beeindruckt und verneige mich vor dem ausdrucksstärksten Künstler unserer Zeit. Ein "Muss" für jeden, der die Musik aus den vergangenen Tagen liebt. Gänsehaut garantiert. Lebensfreude und auch Melancholie zugleich. Ich freue mich schon auf ein Live-Erlebnis!!! Schlicht wundervoll! 5 von 5 PunktenDiese Lieder berühren. Diese Lieder entzücken. Diese Lieder entrücken. Max Raabe, feinfühlig begleitet von Christoph Israel, vollendet mit seiner runden und warmen Stimme die Zeitlosigkeit dieser wundervollen Musik! Übers Meer 5 von 5 PunktenÜbers Meer Mit seiner neuen CD hat Max Raabe sich wieder selbst übertroffen. Zusammen mit dem Pianisten Christoph Israel singt er sehr gefühlvoll, aber trotzdem mit Witz, Charme und Ironie, Melodien der 20-iger Jahre. Für alle Fans von Max Raabe und Liebhaber der leiseren Töne ist diese CD ein unbedingtes "must have" und damit eine sehr gelungene Fortsetzung seines ersten Solo-Albums "Max Raabe singt. Lieber Herr Raabe - ich freue mich auf weitere Aufnahmen von Ihnen - weiter so!!! Mit Max Raabe übers Meer, bis zum Horizont und weiter... 5 von 5 PunktenWie heilsam und beruhigend, daß es im hektischen und oberflächlichen sich immer wieder neu erfindenden und überholenden Globalisierungszeitalter noch wahrhaftige, individuelle Künstleroriginale und Ideale ersten Ranges eines Max Raabe gibt. Diese CD ist einfach, wie sagt doch gleich der Italiener "un capolavoro" - ein Meisterwerk, das sich gerade durch musikalische Schlichtheit von dem gewöhnlichen Klang heutiger Tage abhebt. Die Hauptakteure Stimme und Klavier verführen das Ohr und die Sinne mit Liedern aus dem Zeitalter der Weimarer Republik. Gern folgt der Zuhörer der Einladung zu einer musikalischen Reise übers Meer. Da sitzt aber auch jede Silbe, jeder Ton, so eine Gesangsphonetik sucht heutzutage ihresgleichen und könnte als Stimulanz für viele andere Gesangskollegen dienen. Max Raabe wäre auch nicht Max Raabe - die baritonale klassische Gesangsausbildung trägt ihre Früchte - denn purer als auf dieser CD haben wir ihn noch nie erlebt. Mit gefühlvoller Raffinesse versteht er es die musikalischen Kostbarkeiten zu interpretieren. Nicht zu vergessen ist die exzellente und subtile Pianobegleitung durch den langjährigen Kollegen Christoph Isreal, die hier natürlich das absolut und vielfach gerühmte Tüpfelchen auf dem "i" der Harmonie und Atmosphäre ausmacht. Grazie mille, bellissimo, chapeau bas! |
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If on a Winter's Night von StingAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 9,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSTING IF ON A WINTER'S NIGHT 5 Kundenrezensionen:if on a winter's night 4 von 5 PunktenSchön ist "if on a winter's night ..." und das nicht nur zur winterszeit Sting's Winter Night 5 von 5 PunktenWunderbarer Sting-Sound. Hör-Empfehlung: Man nehme eine Liege, lege sich mit Blickrichtung aus dem Fenster darauf, Es schneit gerade auf die Bäume vorm Fenster, Ohrstöpsel rein und dann: Die Winter-Night wird zum Wintermärchen! Klasse 5 von 5 PunktenWar eigentlich nie ein richtiger Sting Fan. Habe seine Musik gemocht aber nie eine cd gekauft. Dieses hat sich jetzt geändert. Klasse. Je älter desto besser er wird. Winterdreams for X-mas! 4 von 5 PunktenEine der schönsten CDs die ich von Sting kenne! Wer noch ein Gefühl für Romantik hat, sollte auf jeden Fall diese CD kennen - diese wird jeden zufrieden stellen. Sting überrascht diesmal, weil er auch uralte Lieder zur Laute etc. bringt. Für mich ein Hochgenuss! Gottfried Ofner Weihnachtstraum 5 von 5 PunktenWer Sting mag wird dieses Album lieben. Wunderschöne Arrangements zu den unterschiedlichsten Werken. Zum träumen schön. |
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Lang Lang: Chopin Klavierkonzerte von Lang Lang, Zubin Mehta, WpAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 13,88 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Zur Zeit der Beste 5 von 5 PunktenLang Lang beweist hier seine Klasse und läßt alle Angriffe auf den Klavierolymp abperlen. Sein Spiel ist genau und da emotional wo es hingehört. Rubinstein spielte Chopin geprägt durch seine Lebenseinflüssen, hier ein moderner Chopin der den aktuellen Zeitgeist treffend wiedergibt. Lang Lang und Chopin - einfach genial!! 5 von 5 PunktenDie Aufnahmen von Lang Lang mit den Wiener Philharmonikern sind meiner Meinung nach von bester Qualität. Über das Können der Musiker braucht man keine Worte verlieren und Lang Lang kann in seinem Klavierspiel das Gefühlsleben Chopins und der einzelnen Konzerte hervorragend ausdrücken. Ich habe bisher noch keinen anderen Pianisten gehört der Chopin besser spielen kann, was vor allem im letzten Stück der CD für mich deutlich wird. Einfach genial!! Klasse 5 von 5 PunktenEin genialer Musiker der zum Chillen und Träumen mit seiner Musik einlädt. Der Kauf der CD hat sich gelohnt. Ein echtes Ausnahme-Talent. Ein Vergleich... 4 von 5 PunktenLiebe Liebhaber der Musik v. Chopin, da dieser Komponist sehr "polnisch" in seinen vielen Werken ist, deswegen haben mich grundsätzlich die Interprätationen der beiden Klavierkonzerten interesiert Ich habe zwei verschiedene Aufnahmen gekauft um die Interprätationen der Solisten zu vergleichen. Die CD mit Lang Lang + Zubin Mehta akustisch ist exelent produziert. Die brilliante Klaviertechnik Lang Lang kamm den Chopins-Werken richtig zu gute. An manchen Stellen denkt man, dass die Finger über die Tasten fliegen, die Töne haben die gewünschte leichtigkeit bekommen. Allgemein eine gelungene Einspielung. Die CD - mit Krystian Zimerman als Solist und Dirigent, ist mehr nach meinen Geschmack. Zimerman ist in den 70-gen Jahren der Preisträger eines Chopin-Wettbewerbes geworden. Dort erwartet man,dass die Chopins Werke auf eine bestimmte Weise interprätiert werden. Eine gute Technik - reicht nicht aus. Hier hat sich K.Zimerman als ein Chopinist bestätigt. In seine Doppelrolle (Solist und Dirigent) hat er bewiesen, dass ein sehr guter Musiker=Klavierspieler, auch gleichzeitig führen kann. Eine sehr gute Aufnahme. Ich empfehle beide CDs. "Lusia" Lang Lang 5 von 5 PunktenSehr schnelle Lieferung einer tollen CD! Unsere Erwartungen an Lang Lang sind nicht entteuscht worden! |
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Chopin-Edition (Ga) von Argerich, Arrau, Pollini, Zimerman, BlechaczAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 42,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2009 |
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2 Kundenrezensionen:Kaum mehr als 2 Euro 4 von 5 PunktenFür sehr wenig Geld bekommt man den kompletten Chopin. Und das nicht mit völlig unbekannten Künstlern,bei sehr dubiosen Firmen. Nein, die -natürlich-älteren Aufnahmen, werden recycelt, darunter Pianisten/Innen der allerersten Garde, wie Pires, Zimerman, Arrau, Pollini. Dass im Jubiläumsjahr Rubinstein, "DER" Chopinspieler fehlen muss, liegt halt daran, dass er nie für eines der labels eingespielt hat, die hier zusaengefasst werden. Dennoch finden sich einige Aufnahmen, der auch nach mehr oder weniger alnger Zeit noch als Spitzenaufnahmen auszumachen sind. Die Konzerte mit Zimeran gehören ebenso dazu wie die Etüden mit Pollini oder die Nocturne mit der Pires. Auch wenn nicht in allen Kategorien die Spitzenaufnahmen, schmerzlich gerade bei den Walzern, vorhanden sind, ist dies ein hervorragender Überblick über das Schaffen von Chopin. Empfehlung! 5 von 5 PunktenDas Chopin-Jahr 2010 wirft seine Schatten voraus: Deshalb sind leider wieder viele Pseudo-Inszenierungen zu erwarten, die den echten Liebhaber sich schütteln lassen. Diese Box hingegen bereitet fast uneingeschränkte Freude, weil die DG gemeinsam mit Universal konsequent einige zentrale Perlen aus ihrem Chopin- Repertoire zusammengestellt hat. Für den Sammler bleibt nur ein Wermutstropfen: Zumindest einige der Aufnahmen dürfte er bereits besitzen. Um selbst abwägen zu können, ob sich die Anschaffung lohnt, darf ich deshalb den Inhalt kurz wiedergeben: CD 1: Die Klavierkonzerte mit Krystian Zimerman; eine der schönsten Einspielung der neueren Zeit. CD 2: Sonstige Werke mit Klavier und Orchester (Variationen La ci darem la mano usw.) von Arrau CD 3: Die Balladen mit Zimerman (für mich die Referenz), Nouvelles Etudes und Ecossaises mit Ugorski CD 4: Die Etüden mit Pollini; sicherlich eine der Referenzeinspielungen; dazu die Barcarolle und Berceuse mit Pollini CD 5, 6: Mazurken mit Ashkenazy; eine beeindruckende Einspielung, aber hier ist die Konkurrenz (Rubinstein usw.) groß. CD 7,8: Die Nocturnes mit Joao Pires. Eine der schönsten Einspielungen in letzter Zeit, fast ihren Mozart-Sonaten vergleichbar. CD 9: Die Polonaisen mit Pollini; eine Referenz. CD 10: Das Andante spinato und die Grande Polonaise mit Argerich und die posthumen Polonaisen mit Ugorski CD 11: Die Préludes mit Rafal Blechacz (eine der schönsten Einspielungen der neuren Zeit, aber hier hätte eigentlich die zentrale Einspielung von Argerich hingehört); Impromptus mit Yundi Li CD 12: Die Scherzos mit Pollini (sehr schön) und die Rondos mit Zilberstein, Pletnev ua. CD 13: Die Sonate Nr. 1 mit Zilberstein (schön), Nr. 2 und 3 Pollini (eine der Aufnahmen im absoluten Spitzenbereich). CD 14: Variationen mit Ashkenazy (beeinrduckend) CD 15: Die Walzer mit Ashkenazy CD 16: Trio mit Beaux Arts Trio, Cello-Werke mit Argerich-Rostropovich. Für den Anfänger eine unbedingte Empfehlung zum Aufbau einer Spitzensammlung! |
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Klavierkonzert 1 und 2 von Krystian ZimermanAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 11,10 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1999 |
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Disk 2
ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERTE 1+2 Aus der Amazon.de-RedaktionChopins zweites Klavierkonzert gilt seit jeher mehr als pianistisches Kunststück und weniger als integre Komposition für Klavier und Orchester. Aber in dieser offenbarenden Einspielung straft Krystian Zimerman eine solche Betrachtung Lügen. Das eröffnende Tutti des Orchesters besitzt so viel Feuer, Schattierungen, orchestrale Kolorierungen und Details, daß man sich zwangsläufig fragen muß, ob es umgeschrieben wurde. Jede Bewegung, jedes Instrumentensolo ist so treffend charakterisiert, daß das Stück zu dem Zeitpunkt des dramatischen Klaviereinstiegs schon zu einer eigenständigen, wortlosen Oper herangereift ist. Ob diese Interpretation auch der Intention Chopins entspricht? Nicht von der Hand zu weisen ist, daß er mit der Bel-Canto-Oper in seinem Heimatland Polen sehr vertraut war. Das bestechendste Argument ist aber, daß die Musik, auf diese Art behandelt, viel mehr auszudrücken vermag. Kritiker könnten die Ausführung als zerstörend deklarieren, denn die Interpretation gibt ein atemloses Tempo wie eine eigene rhythmische Flexibilität vor. Sie orientiert sich mehr über den Inhalt als über die Form, so daß sich die Musik zuweilen aus ihrer Vertäuung zu lösen und abzudriften scheint. Aber nach mehrmaligem Hören ist das Empfinden kreativer Schöpfung so betörend, daß man vielleicht nie mehr zu konventionellen Aufnahmen zurückkehren möchte. --David Patrick Stearns 5 Kundenrezensionen:...immer wieder Gänsehautfeeling pur... 5 von 5 PunktenIch weiß nicht wie oft ich diese Aufnahmen schon gehört habe, aber sie ist und bleibt DIE Referenz! Chopins Wärme- Sehnsucht und Liebe wird nirgends so *gefühlt* wie bei diesen Einspielungen von Herrn Zimerman und seinem Orchester. Diese Muisk geht unter die Haut und man möchte förmlich mit ihr verschmelzen! Muss ich noch mehr sagen? Lange gesucht, endlich gefunden! 5 von 5 PunktenVon Kindheit an kenne ich vor allem das Konzert e-moll und habe im Laufe der Zeit viele Einspielungen sowohl dieses als auch des anderen in f-moll gehört. Verschiedene Aufnahmen des 1. Konzerts (chronologisch bekanntlich der Nr. 2) überzeugten mich in der einen oder anderen Hinsicht: Pollini spielt technisch unfehlbar und bietet eine schlüssige, doch etwas unterkühlte Interpretation. Martha Argerich (in der frühen Aufnahme unter Abbado, die spätere ist mir schwer erträglich) kehrt von Anfang an die nervöse, gespannte Seite des Stückes hervor und bricht am Ende des ersten Satzes in einen Wirbelsturm aus, der einem den Atem nehmen will; dafür ist sie an anderen Stellen geradezu farblos und schlaff. Murray Perahia hat sich mit Zubin Mehta den Preis für die beste Chopin-Einspielung des Jahres redlich verdient, denn sein Spiel ist sehr kultiviert und nobel, lyrisch und zugleich technisch sicher. Aber dennoch will sich eine eigentliche Begeisterung nicht einstellen. Irgendwie wirkt alles "zu solide", wenn man so sagen darf. Bleibt die hohepriesterliche Interpretation des alten Claudio Arrau mit dem London Philharmonic Orchestra unter Inbal: Niemand vermag diese Musik derart zu zelebrieren und gleichsam aus dem Inneren heraus klingen zu lassen! Man ist geradezu erschüttert. Aber spielt Arrau nicht doch viel zu langsam? Entspricht er damit noch dem Willen des Meisters? Vor allem den brillanten Schlußsätzen tut er damit reichlich Gewalt an. So bewegte ich mich immer wieder von Arrau weg und dann doch wieder zu ihm hin. Krystian Zimermans frühere Aufnahme unter Giulini war mir wohl bekannt, hatte mich aber nicht gefangen genommen; daher zog ich die zweite Einspielung gar nicht in Betracht. Bis ich sie endlich zu hören bekam... Hiermit habe ich gefunden, was ich so lange suchte: die vollkommene Aufnahme der Chopin-Konzerte. Alle Mängel, die an anderen Interpretationen zu finden sind, überwindet der polnische Meisterpianist spielend, und alles Gute, was man von Pollini, Argerich, Perahia, Arrau und anderen gerne behalten möchte, schenkt er uns überreich: höchste technische Brillanz und Virtuosität, gepaart mit feinster, nuancenreichster Anschlagskultur, inspiriertestes Spiel, das ständig den Eindruck der Evidenz vermittelt ("Ja, genau so muß es einfach sein!") und so weiter und so fort. Dazu kommt das Orchester, das wirklich als selbständiger Partner agiert und die elenden Gemeinplätze, Chopin habe mit diesem nicht viel anzufangen gewußt, unablässig Lügen straft. Zimerman spielt das Orchester ähnlich gut wie seinen Steinway! Man möchte sich, obwohl das stilistisch nicht sehr gut ist, in Superlativen überschlagen. Summa summarum jedenfalls: Diese Aufnahme ist es! Diese und keine andere! Umwerfend 5 von 5 Punkten. Wenn man diese Aufnahme hört, fragt man sich, wieso das bisher noch niemand so gespielt hat. Zimerman fegt mit dem Polish Festival Orchester ALLE Vorurteile gegen Chopin's Klavierkonzerte vom Tisch. (Ein überflüssiges Nebeneinander von Klavier und Orchester ? Chopin konnte für Orchester nicht komponieren ? etc. etc.) Diese Aufnahme ist wie eine Uraufführung - eine Neuentdeckung. So mitreißend und gefühlvoll habe ich diese Konzerte noch nie gehört. Man entschuldige den kitschig klingenden Vergleich : Klavier und Orchester tanzen miteinander wie ein Liebespaar. Einmal ruhig und versunken, dann wieder wild und leidenschaftlich. Eine innige Verbundenheit und gegenseitige Umarmung und Verschmelzung - einzigartig in der Musikgeschichte. In dieser Aufnahme wird klar, dass die Klavierkonzerte von Chopin in die erste Reihe der Instrumentalkonzerte der musikalischen Weltliteraur gehören. Absolut gleichrangig mit Mozart, Beethoven, Brahms usw. Unbegreiflich, dass soviele Dirigenten das nicht erkannt haben, die bieder und mäßig engagiert den Orchesterpart heruntergeklopft haben - und das Werk so in Misskredit gebracht haben. Wahrscheinlich kein Zufall, dass ein Pianist spät aber doch die Ehre dieser Werke gerettet hat. Den vorhergehenden Rezensenten danke ich sehr herzlich. Durch sie ließ ich mich überzeugen, trotz bereits vorhandener enttäuschender Einspielungen den Griff zu dieser Aufnahme zu wagen. Referenz 5 von 5 PunktenWas ist eine Rereferenzaufnahme ? Eine solche, bei der man das Gefühl hat, so und nicht anders muss das Stück klingen. Dies wurde der Aufnahme der beiden Konzerte durch Zimerman mit dem polish festival Orchester ja mehrfach bestätigt. Am offensichtlichsten ist der Unterschied beim Umgang mit dem Orchesterpart. Der klingt gar nicht banal. Zimerman musiziert hoch differenziert.Er dirigiert gegen das Vorurteil an, Chopin habe nicht für das Orchester schreiben können. Was seinen Klavierpart angeht, differenziert Zimerman auch hier maximal. Wenn ich seine Aufnahme mit der sehr schönen von Maria Joao Pires vergleiche, kann man feststellen, diese spielt mit sehr schönen Anschlag, aber doch gegen Zimerman recht gleichförmig.Die Scala der Dynamik wird nicht ausgeschöpft. Überdies bringt Frau Pires angeblich romantische Rubati in die Interpretation hinein. Die Interpretation klingt " gemacht",diejenige von Zimerman ist "eigentlich". Auf andere Weise in Abgrenzung etwa zur Aufnahme von Martha Argerich, ist die Wiedergabe von Zimerman objektiv. Die Argerich spielte das Konzert 1978 wie eine Tigerin. Ihr eigenes Temperament prägte die Interpretation ( im ersten Satz von op.11 sechs Minuten schneller als Zimerman). Zimerman prägt die Interpretation nicht durch sich selbst, sondern durch eine maximale Ausschöpfung dessen, was in den Noten steht. Alle vergangenen und zukünftigen Aufnahmen dieser beiden Werke werden sich an dieser messen lassen müssen ! Phänonmenal 5 von 5 PunktenFür die Produktion dieser CD hat Zimerman so akribisch gearbeitet, dass er insgesamt über 100000 Euro Verlust mit der Produktion dieser Aufnahme gemacht hat. Die Einspielung ist phänomenal, es stimmt wirklich jede Phrase, jeder Takt, jede Note. Man merkt Zimermans riesiges Musikverständnis. Ein Höhepunkt der romantischen Klavierkonzerte wird so aus diesen Konzerten, sie werde vielleicht sogar gehaltvoller, als sie es in Wirklichkeit sind. Also: unbedingt kaufen!!! |
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Chopin: Sämtliche Walzer von Alice Sara OttAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 8,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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ProduktbeschreibungNext Generation Chopin: Alice Sara Ott 2010 feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag von Frédéric Chopin. Und wenngleich sein riesiges Klavierschaffen die Pianistenzunft seit Generationen herausfordert, verblüfft jetzt ein Jungstar mit seiner Neueinspielung: Alice Sara Ott, die auf ihrer 2.CD für die Deutsche Grammophon sämtliche Walzer von Chopin präsentiert. Die erst 21 Jahre junge in München geborene Deutsch-Japanerin besitzt in ihrem Spiel die enorme Gestaltungsreife und Ausdruckstiefe, mit der sie die zwei Herzen in den Chopin-Walzern schlagen lassen kann. Dieser wehmütige Charme ist es, von dem sich Ott besonders angezogen fühlt. "Zwischen Polen und Frankreich hin und her gerissen, war Chopin Zeit seines Lebens auf der Suche nach seiner Identität. Genauso geht es mir mit Japan und Deutschland. Nur in der Musik fühle ich mich wirklich zu Hause." Genau das konnte die ausgesprochen hübsche Pianistin und mehrfache Preisträgerin bereits oft unter Beweis stellen. Ob bei Live-Auftritten oder mit ihrem fulminanten Liszt-Debüt-Album 2009. Doch wie seelenverwandt sie gerade mit Chopin ist, hört man nun an ihren wunderbar gespielten Walzern. Alice Sara Ott: Chopinbotschafterin 2010. 5 Kundenrezensionen:Jugend und Reife 5 von 5 PunktenNachdem vor über 10 Jahren Zimerman mit seiner Einspielung der beiden Klavierkonzerte im Prinzip alles andere, was bis dahin zu haben war, abgelöst hat - diese Einspielung ist ein Jahrhundertereignis -, hat mich diese Gesamtaufnahme der Chopin-Walzer von Alice Sara Ott auf das Angenehmste überrascht. So viel Mut zum Ausdruck, aber eben auch doch verhalten - wie man sich Chopin eben vorstellt -, so viel künstlerische Reife, wie diese Einspielung zu Gehör bringt, das traut man einer so jungen Pianistin eigentlich nicht zu. Über ihre Technik, denke ich, muss man nicht reden, sie ist brillant, wie auch die Liszt-Aufnahme beweist. Die Musikalität von Alice Sara Ott steht für mich außer Frage. Ich bin gespannt, was da noch kommt. Wir dürfen dankbar sein, solche Talente in unseren Ländern zu haben. Diese Walzer - ich glaube, ich muss sie gleich wieder einlegen ... Chopin-Walzer mit Alice Sara Ott: Eine Entdeckung wert! 5 von 5 PunktenWieder ein Jungstar, wieder eine Chopinplatte, so dachte ich, als ich die Ankündigung der DG las. Eher distanziert und abwartend legte ich die Platte (CD) auf - und war aufs Angenehmste überrascht. Alice Sara Ott spielt die Walzer in durchaus tänzerischem, eher etwas langsamerem Tempo als manch einer ihrer Kollegen, welcher sich als Tastenlöwe profilieren möchte. Sie gestaltet die kleineren Werke durchaus individuell und sehr einfühlsam. Die "grande valse" werden ganz im Dienst der Musik Chopins perfekt aber ohne Effekthascherei vorgetragen. Der Anschlag ist sehr differenziert und angemessen, der Ton schön. Die weiter unten genannten Kritikpunkte gehen meiner Meinung nach ins Leere: Dass "Deutsche" Chopin erst gar nicht spielen könnten, und wenn dann nur nach jahre-, wenn nicht sogar jahrzehntelangem Üben, bzw. dass man in Paris ausgebildet sein müsse, um Chopin überhaupt "richtig" spielen zu können, ist angesichts der Größe der Musik Chopins völliger Unsinn: Bei großer Musik gibt es nicht nur ein "Richtig". Dass eine junge Frau nicht die Reife eines Claudio Arrau haben kann - und natürlich auch nicht mit dessen abgeklärter (und für Arrau selbst und dem Arrau-Hörer mit entsprechender Hörerwartung "richtigen") Sichtweise spielen kann - ist selbstredend und kann ihr nicht als Mangel angelastet werden. Oder sollen alle Pianisten erst mit 70 Jahren ins Aufnahmestudio? Alice Sara Ott wird der Aufgabe technisch und interpretatorisch mit einer Aufnahme gerecht, die durchaus ein eigenes Profil erkennen lässt, welches sich aber - angenehmerweise - nicht in den Vordergrund spielen will: Bestes Musizieren im Dienst der großen Musik Chopins. Da die Aufnahme auch klangtechnisch überzeugt (Tonmeister ist Rainer Maillard, der auch für die Grimaud, Argerich und Yundi Li aufnimmt), kann die CD zu Beginn des Chopinjahres voll empfohlen werden. Alice in Wonderland 4 von 5 PunktenSehr leicht eingespielt, gefühlvoll, klar, ohne Schnörkel - schöne Interpretation. Empfehlung. Ich werde mir mehr von ASO anhören. Einmalig 5 von 5 PunktenObwohl ich eigentlich kein Fan von Klavierkonzerten bin, diese Aufnahme mit Alice Sarah Ott ,gespielt Chopin: Sämtliche Walzer, hat mich gefesselt. Welch sanfte Ausführung!! Warum nicht so? 4 von 5 PunktenChopin-Walzer kann man auf viele verschiedene Arten spielen. Hier wird die eher lyrisch-introvertierte, manchmal gar elegische (a-moll Walzer!) Variante vertreten. Das heißt: Virtuosität (die zweifelsohne vorhanden ist) steht selten im Vordergrund, es gibt eher zu viele als zu wenig Rubati, der Klang ist ziemlich weich, manchmal verhangen oder gar verhallt. Über die ganze Strecke gehört klingt das denn doch gelegentlich etwas monoton. Aber das ist bei nicht wenigen Vergleichsaufnahmen auch nicht anders. Und so, wie die Walzer gerade von russischen Pianisten manchmal hingedonnert werden, ist es von Chopin wahrscheinlich nicht gemeint gewesen. Am Geist Chopins, so wie ich ihn verstehe (sicher kann man auch darüber streiten), sind diese Aufnahmen jedenfalls ziemlich nah dran. |
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Sämtliche Etüden Op. 10 und 25 (Gesamtaufnahme) von Maurizio PolliniAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 6,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1985 |
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5 Kundenrezensionen:Unerreicht noch lange Zeit 5 von 5 PunktenVieles kann man ausführen über diese Einspielung. Alles ist bereits gesagt. Kann man die Etüden besser spielen ? Wohl nicht, höchstens anders. Schön, wenn mal etwas Bestand hat. Und so brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, daß diese Einspielung noch 20 Jahre Referenz bleiben wird, mindestens. Kurz: Pollini reicht niemand das Wasser, auch die ganz Großen nicht. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenPollini, der selbst einmal als Sieger aus dem Chopin Wettbewerb hervorging, erlangte seinen großen Durchbruch an die Weltspitze der großen Pianisten durch seine inzwischen legendär gewordenen Chopin Aufnahmen. So haben auch seine Gesamteinspielung der Chopin Etuden ihren unangefochtenen Rang erlangt und stehen bis heute unersetzlich wertvoll da. Die Chopin Etuden, alles sehr kurze Stücke, lassen den Zuhörer kaum erahnen, was sie vom Pianisten erfordern, wieviel Enormes ein Pianist leisten muß, um diese Werke zum Klingen zu bringen, oder um es mit Cortots Worten zu sagen: daß der Musiker ohne Virtuosität ebensowenig Zugang hat, wie der Virtuose ohne Musikalität. Nun, daß Pollini Virtuosität besitzt, das beweist er gleich mit den ersten zwei Etuden. Pollini macht keinerlei Abstriche im Tempo, in keine einzige der Etuden, (technische Schwierigkeiten scheinen ihm absolut fremd zu sein,) sein Klavierspiel ist immer von großer Klarheit und Brillanz geprägt. Nicht die Tatsache, daß er alle Schwierigkeiten meistert überzeugt, sondern vielmehr der Umstand mit welcher bestechenden Durchsichtigkeit (man vermag wirklich alle Töne zu hören, nirgendwo überdeckt das Pedal irgendwelche Passagen) und mit welcher dynamischen Variablität jede einzelne Etude zum Strahlen gebracht wird. Insgesamt spielt Pollini äußerst kultiviert, makellos rein und unsentimal, ohne jedoch die Lyrik ganz außer acht zu lassen (man achte auch auf die langsamen Etuden). Es verwundert daher nicht, daß Pollinis legendäre Aufnahme der Chopin Etuden bis heute Referenzcharakter haben. Ich komme jedoch nicht ganz umhin, etwas sehr Subjektives hinzuzufügen: ich vermisse in Pollinis Spiel generell hin und wieder ein wenig die Poesie (man vergleiche sein Chopin-Spiel etwa mit Rubinstein oder Cortot; letztendlich aber wohl pure Geschmackssache), kann aber diese CD dennoch uneingeschränkt empfehlen. Die Referenz - bis heute 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist und bleibt die Referenzeinspielung der Chopin-Etüden. Zwar ist die Zahl der Einspielung inzwischen Legion, dennoch hat Pollini mit dieser Interpretation den Markstein gesetzt, den bisher kein Pianist je wieder erreicht hat (meiner Meinung nach auch nicht Perahia mit seiner neuen Einspielung)! Die CD ist sicher aufnahmetechnisch nicht mehr die jüngste, aber man empfindet dies, angesichts der großartigen Interpretation, als nicht besonders störend ! Diese CD sollte in keiner Klaviermusisammlung fehlen ! Die Referenz - bis heute 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist und bleibt die Referenzeinspielung der Chopin-Etüden. Zwar ist die Zahl der Einspielung inzwischen Legion, dennoch hat Pollini mit dieser Interpretation den Markstein gesetzt, den bisher kein Pianist je wieder erreicht hat (meiner Meinung nach auch nicht Perahia mit seiner neuen Einspielung)! Die CD ist sicher aufnahmetechnisch nicht mehr die jüngste, aber man empfindet dies, angesichts der großartigen Interpretation, als nicht besonders störend ! Diese CD sollte in keiner Klaviermusisammlung fehlen ! Mein Klassiker 5 von 5 PunktenZugegeben, die Aufnahme ist wahrlich keine Neuheit mehr. Sie stammt vielmehr von Anfang der 70ziger Jahre des inzwischen vergangenen Jahrhunderts und entspricht auch hinsichtlich der Aufnahmetechnik sicherlich nicht den neuesten Errungenschaften. Kein Super Bit Mapping, 4D Audio oder 24 Bit Technik. Dafür aber pianistische Technik vom Allerfeinsten. Kein Wunder, der Interpret machte durch sein unglaubliches Chopin Spiel auf sich aufmerksam, und dies bereits viele Jahre zuvor, 1959 nämlich, als er den legendären Warschauer Chopin Wettbewerb gewann. In der Jury damals kein Geringerer als Arthur Rubinstein, bis heute eine der höchsten Instanzen in Sachen authentischer Interpretation des polnischen Klavierpoeten. Der Altmeister hatte in seiner langen Laufbahn selbst alle Werke Chopins für die Schallplatte produziert, auch die technisch ungeheuer anspruchsvollen Etüden. Wer aber die technisch wie musikalisch gleichermaßen vollendete Wiedergabe dieser Werke durch Pollini hört, kann in Rubinstein nur den äußerst fairen Verlierer sehen. Nie zuvor wurden die beiden Zyklen pianistisch so souverän und dabei gleichzeitig musikalisch erfüllt dargeboten wie hier. Äußerste Brillianz und Virtuosität blenden auch heute noch jeden Zuhörer. Doch Pollini gelingt gleichzeig das Kunststück, ein Höchstmaß an Gesanglichkeit und Klangzauber zu entfalten. Die Gattung Etüde wird unter seinen Finger förmlich transzendiert, Technik und Poetik, pianistische Aufgabenstellung und musikalische Aussage geraten zur Symbiose. Spätere Aufnahmen Pollinis waren häufig von allzu klassizistischen Einflüssen gekennzeichnet, die schnell in Sprödigkeit ausarteten. In dieser Aufnahme der Chopin Etüden erleben wir jedoch einen Jahre zuvor als extremen Hitzkopf gestarteten Künstler, der ein gewisses Maß an Reife erreicht hat, ohne jedoch die Befähigung verloren zu haben, vibrierende Spannung zu erzeugen. Diese CD Aufnahme dokumentiert einen Ausnahmekünstler auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Viele Einspielungen der Chopin Etüden sind in der Zwischenzeit veröffentlicht worden, um ihren Referenzstatus braucht sich diese Aufnahme gleichwohl keine Sorgen zu machen. |
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Gulda Spielt Chopin von Friedrich GuldaAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 10,95 Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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Neujahrskonzert 2010 von Georges Pretre, Wiener PhilharmonikerAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 11,93 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWenn am ersten Tag eines jeden neuen Jahres der Goldene Saal des Wiener Musikvereins mit zehntausenden Blüten aus San Remo geschmückt wird und die Kameras postiert werden, dann ist es wieder soweit für die ?Liebeserklärung an die ganze Welt": das Wiener Neujahrskonzert, Österreichs prominentester musikalischer Markenartikel und unter Dirigenten sehr begehrt. Diesmal stand der 85-jährige französische Dirigent Georges Prêtre am Pult, der bereits am Neujahrstag 2008 die Ehre hatte. 1,135 Millionen Zuschauer allein in Österreich verfolgten das Konzert, das erstmals in HDTV ausgestrahlt wurde, doch auf der Welt dürften es Milliarden sein, schließlich hatten sich diesmal 74 TV-Stationen aus 72 Ländern eingeschaltet. Das Programm wie jedes Jahr recht sorgfältig ausgewählt: Strauß, Strauß und ein bisschen Offenbach, dem französischen Dirigenten zuliebe. Prêtre wusste auch diesmal: Diplomatie im Dreivierteltakt funktioniert auf der ganzen Welt, der Operettenhimmel ist für alle da und in einem solchen wähnten sich auch alle an diesem Tag unter Prêtre klangzarter wenn auch keineswegs altersmüder Führung: Ob bei der Ouvertüre zur "Fledermaus", dem lieblich komischen "Krapfenwaldl" (Johann Strauß op. 336), den süßen "Wiener Bonbons" (op. 307) oder der berauschenden "Champagner-Polka" (op. 211) - um nur einige Musiknummern zu nennen. Mit Otto Nicolais Ouvertüre zu "Die lustigen Weiber von Windsor" ehrten die Wiener Philharmoniker ihren Gründer, schließlich hatte Nikolai das Weltklasseorchester vor 150 Jahren ins Leben gerufen. Jacques Offenbachs zarte Ouvertüre "Die Rheinnixen" - besser bekannt: die darin enthaltene "Barcarole"-Melodie - rundete das Programm ab. Und natürlich auch der "Radetzkymarsch" von Strauß Vater, der in keinem Jahr fehlen darf. Für die Kostüme des Ballettcorps der Wiener Staatsoper und der Volksoper, das zur Polka "Ein Herz, ein Sinn" und zum "Morgenblätterwalzer" tanzte, zeichnete der italienische Meister der Haute Couture, Valentino verantwortlich, die Coreographie besorgte Renato Zanella. 2011 wird Franz Welser Möst das Konzert dirigieren. - Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Tolles Neujahrskonzert 5 von 5 PunktenTolle Musik, toller Dirigent und ein tolles Neujahrskonzert. Es ist immer wieder schön, die Musik noch einmal zu hören. Mein Ziel: Ich möchte das Neujahrskonzert persönlich in Wien erleben. pretres wiener-neujahrs-da capo - 2010-a la bonne heure 5 von 5 Punktenbravo, maestro pretre!, ein musikalisch hervorragendes, klangsinnlich-schönes neujahrskonzert, bei dem die ausgewogene auswahl, darbietung und die kunstfertigkeit der wiener philharmoniker unter dem exzellenten konzertmeister auch die differenz zu defizitären neujahrs-angeboten andrer souverän präsentierten. ein bemerkenswert positiver 2010-einstand. Neujahrskonzert 2010 der Wiener Philharmoniker 5 von 5 PunktenWenn man die Vitalität von Georges Prêtre beim Dirigieren betrachtet, ist es fast unglaublich ihn in seinem Alter die Wiener Philharmoniker in seiner fröhlichen Art leiten zu sehen. Was ich sehr gut finde ist, dass die Sequenzen der Tanzeinlagen mit den Tänzerinnen in ihren wunderbaren Kleidern, sowie die Vorbereitung des Neujahrskonzert selbst auf der DVD separat zu bewundern sind. Diese Machart ist seit DVD für das Neujahrskonzert produziert werden das erste Mal. Ich erteile der DVD und der CD wie jedes Jahr 5 Sterne und kann diese Aufnahmen Jedem, der Musik aus der Strauss-Zeit gerne hört nur empfehlen. nuejahrskonzert 2010 1 von 5 Punktenleider ist mir die cd nie zugestellt worden,der rechnungsbetrag wurde mir wieder gutgeschrieben. Angebliche nichtzustellbarkeit! Gelungen 5 von 5 PunktenDie CD ist nun da! Somit können wir die Diskussionen über Sinn und Unsinn von Vorabrezensionen auch wieder einstellen. Das Programm ist hier ja bereits zu lesen. Die Auswahl ist meines Erachtens eine schöne Mischung aus Evergreens, die einem fehlen würden, wenn sie nicht gespielt würden, seltener gespielten Stücken und Neujahrskonzert-Premieren. Darf man dem Booklet Glauben schenken, so wurde Offenbachs Ouvertüre zu den "Rheinnixen", Eduard Strauß' "Helenen-Quadrille" und der "Champagner-Galopp" des Dänischen Komponisten Hans Christian Lumbye noch nie bei einem Neujahrkonzert gespielt. Wer das Neujahrskonzert gesehen hat, dürfte mit mir einer Meinung sein, dass man George Prêtre seine 85 Jahre nicht anmerkt. Er dirigierte schwungvoll und mit großer Freude. Interpretatorisch ist anzumerken, dass das Tempo zwar langsamer ist als z.B. bei Karajan, aber insgesamt doch angemessen zügig. Die große, für Strauß ja obligatorische große Orchesterbesetzung erzeugt eine große Klangfülle, ohne dass es irgendwie überladen klänge oder die Transparenz gänzlich verloren gegangen wäre. Ob's nun ein Muss für alle Strauß-Fans ist, das will ich mal dahingestellt sein lassen. Geschmackssache - da fällt wohl jedem, der schon länger Neujahrskonzert mitverfolgt, ein anderer Favorit und eine andere Sternstunde ein. Die Leistung des Jahres 2010 ist in jedem Fall ausgezeichnet gewesen. Über das Programm könnte man auch streiten. Jedem fällt was ein, was er gerne mal wieder gehört hätte und natürlich will man auch unbedingt immer ganz viel neues und überraschendes, so dass bei Erfüllung aller Wünsche ein Programm herauskäme, das man als unhörbar lang kritisieren würde. Ich denke, die Kompromisse sind hier gut gelungen. Kein Muss, aber eine ausgezeichnete Doppel-CD mit ausgezeichneter Klangqualität und einem ansprechenden Booklet. |
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