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Soldier Of Love von SadeAudio CD von "No,Butyes! (Sony BMG)"Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie englische Gruppe Sade blieb eine komplette Dekade ohne neues Album , eine sehr lange Zeit im Pop, die eine Gefahr des Vergessenwerdens ins sich birgt. Da sich das Quartett um die nigerianisch-englische Sängerin Helen Folasade Adu aber nie Trendzügen anhängte, allerhöchstens Feinjustierungen im abgesteckten Kosmos zwischen staubigem Bar Jazz und souligem Easy Listening vornahm, blieben Sade immer unantastbar. Unglaubliche 26 Jahre nach dem Welterfolg des Debüts Diamond Life klingt das erst sechste Studioalbum Soldier Of Love, als wäre diese Zeit im Fluge vergangen, so vertraut klingt wieder alles. Das schöne ist, es gibt keinen potentiellen Welthit wie ?Smooth Operator?, das einem trotz aller Sympathie überall hin verfolgte, bis man das Lied am liebsten in die zeitweise Verbannung geschickt hätte. Soldier Of Love ist ein langer, majestätisch schöner und unaufgeregt dahinfließender Liederstrom, der sich aus den selben Quellen speist, wie alle vorherigen Werke. Die Unterschiede zu ihnen stecken im Detail, im ganz starken Titelsong gibt es schier unglaubliche Metallelemente und Marschrhythmen, zwar dezent...aber immerhin. Nach diesem emotionalen Ausbruch kehren Sade ins Zentrum ihres Schaffens zurück und verschleppen dabei immer mehr das Tempo. Wie immer legen die wieder am Songwriting beteiligten Paul Denman (Bass), Stuart Matthewman (Saxophon / Gitarre) und Andrew Hale, verantwortlich für Keyboards und Programming, einen kuschelweichen Klangteppich. Auf dem schwebt Sade Adu mit ihrer wieder unwiderstehlichen und erotischen Stimme. Basierten alten Alben wie zum Beispiel Promise auf den Einsatz unzähliger analoger Instrumente, arbeiten Sade nun neben den unverzichtbaren Streichern und Bläsern auch verstärkt mit programmierten Digital-Beats. Eine der ganz wenigen und genau richtig dosierten Zugeständnisse an die Moderne, ansonsten zeigen sich Sade resistent gegen Außeneinflüsse. So ist Soldier Of Love ein wunderschöner Soundtrack für die Nacht geworden. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Sade bleiben sich treu 5 von 5 PunktenSade bleiben sich treu, aber das mit kleinen Neuerungen, die den Wiedererkennungswert von Sade nicht beeinflussen, aber dennoch Freue bereiten. Natürlich war von Sade kein Stilwechsel zu erwarten, sondern die Gruppe macht die Musik da man von ihr gewohnt ist und die man auch erwarten durfte und das ist wirklich gut so. Dennoch wurden nicht alte Stilmittel abgekupfert, sondern es ist auch eine gewisse Weiterentwicklung für mich erkennbar. Zwar nicht im großen Stil, aber dennoch wahrnehmbar, wenn man sich die Zeit nimmt. Am deutlichsten finde ich es am Opener "The moon and the sky" zu erkennen. Für mich ist das einer der besten Titel der CD. Es ist ein unglaublicher Titel der sofort ins Ohr geht, aber mit jedem hören nochmals die Intensivität steigert. Dagegen fällt die Singleauskopplung "Soldier of love" ab, wobei dieser Song sicher auch sehr gut ist. Weiterhin haben es mit die Songs "Babyfather" und "The safest place" angetan, welche beide wirklich überragend sind und schlechtweg zum Besten gehörten was Sade veröffentlicht hat. Aber auch die anderen Titel sind nicht zu verachten, wie die sehr einfühlsame Ballade "Morning Bird". Die Cd hat keinen Ausrutscher und bietet wirklich einen durchgehenden Hörgenuß. Hoffen wir einfach das die nächste Cd nicht wieder so lange auf sich warten lässt und dennoch diese Qualität hat. Es wage es sogar dieses Album auf die gleiche Stufe, wie das vor 26 Jahren veröffentlichte "Diamond Life" zu stellen. nichts verlernt... 4 von 5 PunktenNach 10 Jahren Pause kommen nur wenige wieder, und seit Tina Turner wohl niemand, der so selbstverständlich mit dem weitermacht, was sie schon immer am besten konnte. Sade ist wieder da, und es ist - wie immer. Wer zuvor "Smooth operator" hört, merkt, dass die Stimme reifer geworden ist, aber das Timbre, das Spröde und unstillbar Melancholische in der Musik ist immer noch da. Man mag das für Stillstand halten oder fehlenden Mut, denn in 10 Jahren ändert sich im Leben mehr als konstant bleibt - aber was hätte dann kommen sollen? Sade ist Sade, und wer sie mag, will genau das von ihr hören, was sie jetzt macht. Und es ist ja nicht gesagt, dass es wieder 10 Jahre dauert, bis das nächste Album von ihr kommt, das mag immer noch früh genug sein für Experimente... Langweilig 3 von 5 PunktenMit LoungeMusik habe ich gerechnet. Leider ist Soldier of Love noch das Beste von Allen Liedern. Und chillen kann man dann besser nach den alten Stücken, da gibt es dann noch persönliche Erinnerungen dazu ;-) Und nach dem grottenschlechten Auftritt bei der Echoverleihung..Na ja. Schade, Sade... 2 von 5 PunktenWas hatte ich mich gefreut, dass es endlich ein neues Album von Sade gibt, die unbedingt zu meinen Lieblingssängerinnen gehört. Die neue CD bestellte ich TROTZ der hier zum Teil sehr negativen Bewertungen - ich wollte mir selbst ein Bild machen und hörte auch nur kurz in einen Song rein. Heute morgen kam das Album, voller Vorfreude legte ich die CD ein - und, oh je: Ich bin wirklich schwer enttäuscht. Die meisten Songs plätschern so langweilig dahin, dass es mich sogar als bloßer Hintergrundsound nervt. Sade singt scheinbar unmotiviert vor sich hin, ich spüre kein Gefühl diesmal und bei mir kommt auch keines auf außer Bedauern über die CD und den Kauf. Und die Begleitmusik ist weder groovend noch funky noch irgendwas, sondern einfach banal und einschläfernd. Schade, schade, Sade! Hoher Wiedererkennungswert 5 von 5 PunktenIch kenne Sade schon lange, damals habe ich noch daheim gewohnt und mein Vater hat uns täglich damit malträtiert...erst nach meinem Auszug lernte ich diese leise, rauhe Stimme schätzen und lieben und bin nun schon seit Jahren eine treue Hörerin. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ein neues Album rausgekommen ist, dass auch dem Anspruch, "anders" zu sein, gerecht wird. Anders heißt hier zwar, dass Sade ein wenig zeitgenössischer agiert, aber im Grunde erkennt man, und das ist es was einen guten Musiker ausmacht, Ihre Züge wieder! Ich mag es, dass es moderner und poppiger klingt, aber damit nicht in den Topf der 08/15 Chartsmusik geworfen werden kann -sondern eben speziell und irgendwie einzigartig ist, eben Sade. Es ist bestimmt keine Musik bei der man ein Nickerchen machen sollte, sondern eher eine Pause, stehen bleiben und still lauschen, denn es ist ergreifend, zuzuhören und stimmt nachdenklich.. fröhlich.. traurig.. aufgewühlt.. Es ist insgesamt ein sehr gelungenes, also stimmiges, Album! Der Kauf hat sich in jedem Fall für mich und meinen Paps gelohnt. |
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Bravo Hits 68 von VariousAudio CD von Sme Media (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Gute Mischung! 4 von 5 PunktenDie Doppel CD bietet wieder eine gute Mischung an Musik! Verschiedene Musikstile...was fürs Auto... was will man mehr.. Gute Titelauswahl - aber etwas spät dran! 3 von 5 PunktenNach dem Jahreswechsel habe ich einige Ohrwürmer von den Black Eyed Peas, Keri Hilson, Lady Gaga, Rihanna und anderen Stars im Ohr gehabt und suchte vergeblich einen Sampler, der sie enthält. Daraufhin habe ich mir erst die The Dome zugelegt und jetzt auch die Bravo Hits 68, weil hier noch einige Neuheiten zu finden sind. Schade, dass sie erst so spät erschienen ist. Die Songs auf der Doppel-CD sind relativ aktuell, wobei mir die erste CD besser gefällt und auf der zweiten CD mehr die langsameren Sachen zu finden sind, bis auf ein paar wenige Ausnahmen. Ich frage mich immer wieder, ob ich mir nicht besser die Top 20 als MP3 kaufe und auf die Bravo Hits verzichte, aber so günstig kommt man eigentlich nicht weg. Schade nur, dass andere Läden noch günstiger sind als Amazonas (z.B. Welt-Bild Filialen = 3 Taler gespart!). Sonst würde ich sie mir hier bestellen. Keri Hilson - I like (Soundtrack: Zweiohrküken), Lady Gaga - Bad Romance, Black Eyed Peas - Meet me halfway, Timberland - Morning after dark und noch andere Titel sind natürlich die Höhepunkte dieser CD. Warum man DJ Oetzi mit Sweet Caroline eine Chance gegeben hat, wundert mich. Der Song ist schon im letzten Jahr erschienen und doch mehr zweit- oder drittklassig. Aber es gibt schlimmeres. Fazit: Wieder erwartend eine gelungene Mischung aus aktuellen Songs zu einem akzeptablen Preis. Wie immer ein Muss!!! 5 von 5 PunktenDie Bravo Hits ist wie immer bis auf ein Paar ausnahmen ein Muss! Ich könnte zwar auf Disco Pogo verzichten, aber Lieder wie Fireflies von Owl City oder Russian Roulette von Rihanna gleichen das wieder aus. Alles in allem ist die CD zu empfehlen. Guter Mix, viel abwechslung :) 5 von 5 PunktenSoo. Nun nach langer Zeit hab ich mir mal wieder eine BRAVO gekauft. Also ich hatte mal eine die war vom Mix her total schwach und hatte i-wie nicht viel zu bieten. Doch Hits 68 sprengt glaub ich alle Alben^^ Weil der Mix is gut man hat viel abwechslung und die Musik Genre an sich ist genau mein Geschmack :D Besser gehts eigentlich nich^^ 5* Beim Preis kann ich nich meckern. Ansonsten kann ichs nur weiterempfehlen. Übrigens wenn man die im Auto hört machts noch mehr Spaß ;D Die erste BRAVO Hits des neuen Jahrzehnts 5 von 5 PunktenDas neue Jahrzehnt ist da, aber eine alte Bekannte, die mich seit 1992 mit aktuellen Hits versorgt, bleibt erhalten. Die BRAVO Hits starten in die mittlerweile 68ste Runde. Und das mit einem Knall! Die Macher der 68 beweisen erneut, warum sie seit Jahren zur Nummer Eins der Sampler zählen und eine Ausdauer an den Tag legen, die wohl keine Reihe bisher geschafft hat. Für mich als Sammler seit der Nummer 1, natürlich ein Pflichtkauf, aber wollen wir doch mal schauen, ob auch Gelegenheitskäufer zugreifen sollten. Die Songauswahl: Natürlich ist es immer eine Frage des Geschmacks und auf einem Sampler können einem naturgemäß niemals alle Lieder gefallen. Trotzdem gibt es einige objektive Kriterien, die ein guter Sampler erfüllen muss. Ein guter Sampler sollte die bekanntesten und erfolgreichsten Hits der letzten 3 oder 6 Monate enthalten (je nach Erscheinungsrhytmus) und zusätzlich einigen Newcomern oder weniger bekannten Bands eine Plattform bieten. Zudem sollte er stilistisch abwechslungsreich sein. Diese Kriterien erfüllt die 68 diesmal hervorragend. Mit Songs wie Lady Gagas "Bad Romance", Rhiannas "Russion Roulette", Timablands "Morning After Dark" oder Aura Diones "365" (ich kann und will hier nicht alle aufzählen), hat man eine geballte Ladung wirklicher Superhits der letzten Wochen mit an Board. Aber auch Newcomer wie "Ke$ha" "Chipmunk" (zumindest in DE) oder Sternblut finden sich in der Liste wieder, was deren Bekanntheitsgrad nicht schmälern dürfte. Insgesamt 42 Tracks erwarten den Käufer. Viel Musik fürs Geld, denn die Grenzen des "Pressbaren pro CD" werden wieder mal erfolgreich ausgelotet. Wie bei der BRAVO Hits üblich unterliegen die beiden CDs wieder unterschiedlichen Konzepten. Während CD 1 als "sehr tanzbar", partytauglich und jugenlicher beschrieben werden muss, ist CD 2 die eher rockigere und erwachsenere Variante in der man sich auch mal zu Experimenten wie "Unheilig - Geboren um zu leben" (Grandioser Titel) hinreißen lässt. Einzig Tokio Hotel scheint hier etwas deplaziert, da die neuste Auskopellung aus dem Album "Automatisch" doch eher ruhiger ist, und die Fans doch eher Jünger. Zudem ist es schade, dass man wie schon bei der ersten Single mal wieder die englische Variante gewählt hat. Die deutsche scheint mir doch beliebter und stimmiger. Hat vielleicht rechtliche Gründe. Schließlich ist man auch sonst, nicht um deutsche Künster verlegen. Zum Glück. Insgesamt neun deutsche Tracks aus allen Genres, von Bushido bis Sportfreunde Stiller, befinden sich auf der CD und das ist für einen deutschen Sampler, der sich an den deutschen Charts messen lassen muss, auch ok so. Alles in allem ist die Titelliste sehr ausgewogen und erlaubt sich keine groben Ausfälle. Die Reihenfolge der Zusammenstellung passt gut, ist harmonisch aufeinander abgestimmt und es gibt keine unangenehmen Stilsprünge von Song zu Song. Tonqualität: Auch das Mastering erlaubt sich keine groben Schnitzer. Alle Tracks sind auf einem gleich bleibendem Lautstärke Niveau, ohne Ausreißer nach oben oder unten. Auch wenn man wie heute leider üblich, am oberen Ende des machbaren liegt, gibt es keine hörbaren Übersteuerungen und die Musik ist angenehm transparent. Einzig im Tiefenbass, scheint man eine leichte Begrenzung vorgenommen zu haben. So klingt "Bad Romance" von Lady Gaga auf deren Album minimal druckvoller und basslastiger. Das ist aber zu verschmerzen und eher Jammern auf hohem Niveu. Prinzipell haben die Tontechniker einen guten Job gemacht und einen guten Kompromiss gefunden, dann die CD klingt sowohl über Kopfhörer (In Ears) transportabler Geräte, als auch auf High Ende Hifi Anlagen sehr ausgewogen und angenehm. Design und Ausstattung: Im Design geht man altbekannte Wege. Leicht fantasievoll, orientiert sich das Cover am neuen Depp Film "Alice im Wunderland". Solche Anleihen an aktuelle Filme gab es ja schon öfters bei der BRAVO Hits. Das Booklet enthält wie übliche ausgewählte Songtexte mit mehr oder weniger sinniger Übersetzung, kleinen Bandporträts bekannter, aber auch neuer Künstler (Ke$ha, Silbermond, Sternblut, Keri Hilson, Owl City), sowie ein ausführlicheres Tracklisting. Leider wird das Papier von mal zu mal dünner was der Druckqualität aber zum Glück (noch) nicht schadet. Auch ist es ärgerlich das man wieder mal auf die Versionshinweise (Radio Edit, Single Edit usw.) bei den Songs verzichtet hat. Das schwankt auch von BRAVO zu BRAVO. Man scheint dort irgendwie zu würfeln, ob man die Versionen abdruckt, oder nicht. :( Sehr positiv auch, dass man diesmal vollends auf lästige Werbung für Klingeltöne und Co. verzichtet. War auch nicht immer so. Als Schluss-Fazit, kann man die BRAVO Hits 68 als einen gelungenen, qualitativ hochwertigen Sampler bewerten, der einen Kauftipp für jeden Darstellt der sich für aktuelle Musik aller Genres interessiert. Dauersammler wie ich greifen eh zu. Ein gelungener Einstieg in das neue Jahrzehnt. So kann es gerne weiter gehen! |
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Tattoos (40 Jahre Maffay-Alle Hits-Neu Produziert) von Peter MaffayAudio CD von Ariola (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 10,94 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDass Peter Maffay zum ?Urgestein? des deutschsprachigen Pops der 70er und 80er-Jahre zählt, ist nirgendwo deutlicher zu hören, als auf seiner brandneuen CD Tattoos, die pünktlich zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum erscheint, inklusive aller Hits, neu mit Band und Orchester produziert. Wie schon vor zehn Jahren zu seinem 30. Bühnenjubiläum auf der CD Heute Vor Dreissig Jahren, befinden sich auch auf Tattoos in erster Linie Songs, die Peter Maffay persönlich am meisten am Herzen liegen, darunter natürlich ?Josie?, ?Und es war Sommer? und ?So bist Du.? Doch mit diesem Album macht er sich und seinen Hörern nochmals ein ganz besonderes Geschenk. Unter Mitwirkung des ?The Wroclaw Score Orchestra? gelingt es ihm und seiner Band, selbst Uraltklassikern nochmals völlig neue musikalische Dimensionen abzugewinnen. Die orchestralen Arrangements lassen sich wohl am treffendsten als höchst dezent bezeichnen und unterscheiden sich damit wohltuend von so vielen anderen überladenen Machwerken dieser Tage. Selbst Ohrwürmer wie ?Über 7 Brücken musst Du gehen? lassen sich hier nochmals völlig neu entdecken, nicht zuletzt wegen des gelungenen Chorsatzes zu Beginn und im Verlauf des Songs. Auf Tattoos ist musikalische Vielseitigkeit angesagt. Mit bemerkenswerter Treffsicherheit kombiniert Maffay kammermusikalische Klänge mit höchst rockigen Elementen, wie in dem Song ?Glaub an mich.? Und dass er sich auf sanfte Balladen versteht, beweist er in ?Ewig?. Ein weiters Highlight des Albums ist zweifellos der Song ?Schatten in die Haut tätowiert?, in welchem unverkennbar Country-Anleihen Johnny Cashs mitklingen. Tattoos ist alles andere als ein Classic-Rock-Album. Stattdessen klingen sämtliche Maffay-Songs höchst vertraut, jedoch den festlichen Umständen angemessen, in ein musikalisches Festtagsgewand gehüllt. Und schließlich finden Puristen hier zur Abwechslung ja auch noch erdige Songs wie ?Wir verschwinden?, in denen das Orchester mal ganz und gar Pause macht. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Einfach fantastisch 5 von 5 Punktendie gekaufte CD entsprach voll meinem Anspruch. Ich kenne Peter Maffay schon seit Jugendzeiten, habe kurze Zeit mal ihn nicht gemocht, weil er mein Lieblingslied " Über sieben Brücken mußt du gehen" von Karat gecovert hat ( habe ich ihm bis jetzt nicht verziehen). Aber weitere gute Lieder z.B. Tabaluga o.ä. haben meine Meinung wieder geändert. Er ist einer der besten- wenn nicht der Beste- deutsche Rocksänger. Wiederholungen 1 von 5 PunktenMaffay scheint etwas Müde zu sein. Alte Titel Neu aufgemischt, schwach. Wenn er dies nur lassen würde, die Originale kommen viel besser. Bin mal auf seine Tournee gespannt, er kommt im November nach Mannheim, wewrde ich vielleicht anschauen. Ist sicher seine letzte, er wird ja nicht jünger. gewöhnungsbedürftig , aber dann toll 5 von 5 Punktenerst hat mir die CD nicht so gefallen aber nach mehrmaligem Anhören bin ich jetzt doch ganz begeistert davon 5 Sterne für das Lebenswerk 5 von 5 PunktenEs gibt (für mich) 5 gute Gründe, 5 Sterne zu vergeben. * Peter Maffay hat sich die Mühe gemacht, seine Werkschau in ein neues Gewand zu stellen, also sämtliche Titel neu aufzunehmen und nicht einfach nur als digital aufgemotzte Konserve zu veröffentlichen. * Durch die Kombination Band und Orchester haben die Titel teilweise einen ganz neuen Charme bekommen. Welcher nun besonders gut und welcher weniger gut gelungen ist, das kann natürlich nur jeder persönlich entscheiden. Für mich besonders gut gelungen sind die Titel 'Und es war Sommer' und ganz besonders 'Nessaja'. Abstriche mache ich persönlich bei 'Über sieben Brücken... '. * Die Titelzusammenstellung ist gut gelungen, die wichtigen sind alle enthalten und zeigen dass Maffay zurecht zur Creme der deutschen Rockmusik zählt und sich über 40 Jahre hinweg weiterentwickelt hat. Und wer das schafft, im Gegensatz zu manchen (DSDS)-Kurzzeit-Möchtegern-Stars, der ist wirklich ein Großer. * Das Spektrum der Titel reicht von rockig bis softig und die Titel schaffen es teilweise, einen auf eine sehr angenehme Art zu berühren. * Die CD hat mich perönlich auf eine Lebensreise bis zurück in meine frühen Teenager-Jahre genommen. Über 'Nessaja' zurück in die Zeit, als meine Kinder klein waren, bei 'Es war Sommer' in meine späte Jugend-Zeit, bei 'Josie' in meine Teenager-Jahre und bei 'Du' in die Anfangszeit meiner Teenager-Jahre. Und einen auf einer solch angenehmen 'Reise' zu begleiten, das schaffen nur ganz wenige Künstler. Enttäuschend 2 von 5 PunktenIch persönlich finde dieses Album enttäuschend! Zum Einen gefällt mir überhaupt nicht wie manche Songs gesungen sind und die Chöre passen garnicht dazu und zum Anderen wurden sogar manche Textstellen bei 2 Liedern verändert. Habe die CD ins Regal gepackt und die alten zum Hören eingelegt.... |
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Die drei Fragezeichen - Folge 136: und das versunkene Dorf von Die drei ???Audio CD von Hörspiele Die Drei FragezeichenPreis bei Amazon: EUR 5,98, Angebote ab EUR 4,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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ProduktbeschreibungIn einem kleinen Bergdorf scheint ein Geist sein Unwesen am nahe gelegenen See zu treiben! Welch dunkles Geheimnis verbirgt sich in den Tiefen des Gewässers? Wer oder was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung am Ufer? Die drei ??? gehen auf Tauchstation, um das Geheimnis zu lüften. Und dann entdecken sie das Unvorstellbare´ 5 Kundenrezensionen:Das versunkene Dorf ist zum Glück nicht in Plotholes untergegangen 4 von 5 PunktenZunächst fand ich das Cover sehr ansprechend und habe mich auf die Veröffentlichung gefreut. Bücher von den ??? lese ich nicht. Die ??? sind mal wieder unterwegs und kommen an einen Ort in dem Ungewöhnliches vor sich geht. Das Rätsel wird spannend näher gebracht, ist am Ende aber gar nicht so dolle. Jedoch kommen die ??? wieder mal souverän mit Witz und Grips dem Geheimnis auf die Spur und können nach und nach - am Ende recht schnell - die Schatten der Vergangenheit mit dem Licht aus dem See vertreiben. Das Setting erinnert an heimische Braunkohlegebiete im Tagebau. Eine Runde Geschichte, die aber für exzessives Mehrfachhören nicht so geeignet ist. Kinder finden es bestimmt spannend. Wem das - im fortgeschrittenen Alter - zu lasch ist kann ja zum gruseln Feuchtgebiete hören. Ich mag meine drei Satzzeichen so wie sie sind und bin schon auf Folge 137 gespannt! gute location, müde story 2 von 5 Punktendie rahmenbedingungen bzw. die ortschaften sind gut gewählt. doch die story ist letzlich einfallslos und langweilig und wenn sich lichter im see hinterher als plumpe taschenloampen von tauchern herausstellen, dann ist das einfach läpsch. für wen wird eigentlich die serie noch gemacht, denn erwachsenen, zuhörern von früher, wird die serie nicht mehr gerecht und kindern, was wissen die z.b. über ray liotta (kam in anderer story mal als randbemerkung vor), der eigentlich mehr dafür bekannt ist als mafioso leute tot zu schlagen. Guter Grundegedanke - aber (mal wieder) nicht so spannend 4 von 5 PunktenDies ist wieder mal eine Folge, in der der Erzähler versucht den Zuhörer langsam in die Geschichte einzuführen. Manche hassen das(vorallem bei Büchern), manche wollen es aber sogar. Also ich finde den Anfang durchwegs gelungen. Der Hauptteil beginnt sehr merkwürdig. (was ich sehr gut finde, da das die Aufmerksamkeit weckt)Danach folgt Drei ??? typisches Ermitteln. Die Auflösung ist in dieses Falles erfolgt allerdings nicht mehr unter Bedrohung, auch deswegen muss ich nun zu diesem Thema kommen: Es ist ein häufiges Problem, das es den Folgen an Spannung mangelt. Eben das ist hier mal wieder der Fall. Fazit: Spannungsfans greifen besser zu Fällen wie: Das Haus des Schreckens oder Hexenhandy. (meine Lieblingsfolge) Alles in allem ist es aber eine durchaus realer Fall der hier geschildert wird. Für Fans also ein unbedingtes Must-Have. Durch die Tragik am Ende der Folge bleibt einem diese Folge sogar besonders im Kopf. Mäßige Geschichte und Umsetzung 2 von 5 PunktenDie Geschichte dümpelt 60 min vor sich hin, um dann in den restlichen 10 min durch Vorlesen aus einem alten Tagebuch alles zu erklären, was mit den Ereignissen vorher überhaupt nicht oder nur zum Teil eingeführt wurde. Die Lichter aus dem See sind schon nach ein paar Minuten langweilig und erklärbar. Eine ziemlich schwache Geschichte. Kein Miträtseln möglich. Die drei ??? - 136. und das versunkene Dorf 3 von 5 PunktenErster Eindruck: Lichter um Wasser Die drei ??? werden zu einem neuen Fall in ein kleines Bergdorf gerufen: Der junge Darren Duff hat gespenstische Lichter im nahe gelegenen See beobachet. Schon bei ihrer Anreise sind Justus, Peter und Bob mitten im Geschehen, als sich ein alter Mann in das Wasser stürzen will... Im Gegensatz zu den drei wohl berühmtesten Juniordetektiven "Die dei ???" erfährt der Hörer schon im Titel der 136. Folge, dass der Fall irgendetwas mit einem versunkenen Dorf zu tun hat. Schade, dass diese Überraschung dem Hörer verwährt bleibt, denn so kann man sich schnell einige Sachen zusammenreimen. Die Auflösung ist zwar nicht von Anfang an klar, dennoch hat man ständig das Gefühl, Justus, Peter und Bob fünf Minuen voraus zu sein. Dabei ist der Hintergrund der Geschichte eigenlich recht interessant, das Ermitteln in einer längst vergangenen Situation passt gut dazu. Der Verlauf, der durchaus die eine oder andere Gefahr für die drei ??? birgt und die eingeschworene kleine Dorfgemeinschaft sind gut aufgebaut. Der Tauchgang von Peter und Bob ist sehr stimmungsvoll gestaltet und sicherlich der Höhepunkt der Folge. Es gab sicherlich schon viele bessere Fälle, trotzdem ist dieser keineswegs schlecht und hat einige schöne Momente. Jesse Grimm spricht Darren Duff, den Jungen, der die drei ??? zur Hilfe ruft. Mit seiner recht lockeren Art passt er gut zu dem Detektivtrio, auch Betonung und Aussprache wirken glaubhaft. Rolf Becker wirkt als Joe Wilcox ziemlich missmutig und liefert eine gute Vorstellung ab. Als Joan, die eine wichtige Rolle in der Folge einimmt, ist Christine Pappert zu hören, auch sie überzeugt mit einer grundsoliden Aussprache. Weitere Sprecher sind unter anderem Heinz Lieven, Barbara Focke und Elke Reissert. Musikalisch bewegt sich diese Folge auf dem selben soliden Niveau wie die Vorgänger. Zwar passt nicht jede eingesetzte Melodie haargenau zu den Szenen, insgesamt wird aber ein sehr stimmiges Bild abgeliefert. Besonders der Tauchgang von Peter und Bob ist gut umgesetzt worden und liefert unheimliche Stimmung. Auch das Coverbild verrät mir persönlich zu viel vom Inhalt der Folge, denn direkt sieht man das geflutete Dorf. Dieses ist dafür in Grüntönen gut in Szene gesetzt worden und wirkt auf potenzielle Käufer sicherlich ansprechend. Im Inneren darf ein Hinweis auf die neue Live-DVD der letzten Tour nicht fehlen. Fazit: Etwas vorhersehbar, stimmungsvolle Szenen - bei diesem Fall reicht es zwar nicht zur völligen Begeisterung, aber dennoch zu einem wohlwollenden Kopfnicken. |
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Scratch My Back (Special Edition) von Peter GabrielAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 17,98, Angebote ab EUR 12,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionPeter Gabriel gehört nicht zu den Musikern, die Lieder anderer Leute covern. Nicht ein einziger Song aus fremder Feder befindet sich auf den Studioalben des ehemaligen Sängers von Genesis. Scratch My Back nun ist ein besonderes Geschenk, feierte der britische Sänger am 13. Februar nichts nur seinen 60sten Geburtstag, sondern parallel dazu auch die Veröffentlichung einer (Doppel-) CD mit fremden Songs. Gabriel wäre nicht Gabriel, wenn er aus diesem erstmaligen Ereignis in seiner langen Karriere nicht auch ein Ereignis machen würde. Seine Vergangenheit, die ihn von Art- und Progressiv-Rock zu Pop und World Music führte, spielt hier kaum eine Rolle. Scratch My Back wurde mit verschiedenen Chören und Orchestern eingespielt, wobei sich Gabriel beim Arrangieren seiner sehr persönlichen Versionen unter anderem von John Metcalfe (The Durutti Column) unterstützen ließ. Zum Schmunzeln ist der Titel, denn Gabriel dreht den Ausspruch ?You scratch my back and I'll scratch yours.? um, ist doch geplant, dass alle hier gecoverten Gruppen / Solokünstler sich nun mit Covern aus Gabriels Fundus revanchieren wollen. Ob aus Scratch My Back so wohl zu einer ganze Serie anwächst, Teil 1 jedenfalls macht Lust auf mehr. Die schwermütig und getragenen, manchmal dramatischen Lieder in Moll, in den die Streicher Trauer tragen, sind jedenfalls sehr eigenwillig und gelungen. Mit seiner prägnanten Stimme entführt Peter Gabriel die Stücke ?Heroes? (David Bowie), ?The Boy In The Bubble? (Paul Simon), ?Mirrorball? (Elbow), ?Flume? (Bon Iver), ?Listening Wind? (Talking Heads), ?The Power Of The Heart? (Lou Reed), ?My Body Is A Cage? (Arcade Fire), ?The Book Of Love? (Magnetic Fields), ?I Think It?s Going To Rain Today? (Randy Newman), ?Après Moi? (Regina Spektor), ?Philadelphia? (Neil Young) und ?Street Spirit (Fade Out)? von Radiohead in sehr emotionale, sehr persönliche Welt. Einen einzelnen Song herauszunehmen, hieße das Ganze auseinander zu reißen, denn das Album Scratch My Back mit seinen stark kontrastierten Versionen kennt kaum Höhen und Tiefen, es ist ein Werk im Fluss. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Verlust einer Größe 1 von 5 PunktenAuch nach mehrmaligen Hören kann einem Fan von Genesis, Gabriel, King Crimson, Arvo Pärt, Schiller, Asia, Chris Botti, Billy Idol, Duran Duran, Amy MacDonald.... also einer bunten Mischung, das Album keine andere Reaktion entlocken, als es mit großem finanziellen Verlust im Gebrauchtshop zu verramschen. Aber das Geld allein zählt hier nicht, Gabriel ist etwas gelungen, was kein Musiker bisher ernsthaft schaffte. Ein Album zu schaffen, dass ich nach zwei Wochen aus dem Regal verbannte. Schade Peter! Metamorphose 5 von 5 PunktenKeiner von denen, die Peter Gabriel seit Jahren kennen, kauft eine neue CD von ihm ,weil er meint, dort Sledgehammer-Musik wiederzuentdecken. Keiner, der ihn halbwegs versteht, kommt auf die Idee, dass Peter Gabriel sich von kommerziellen Gedanken in Versuchung bringen lässt. Viele der Rezensionen, die hier zu lesen sind, scheinen von Leuten zu kommen, die Peter Gabriel verstehen und schätzen. Sie wissen,dass dieser Mensch sich in keine Schablone zwängen lässt. Einige wenige waren schon bei Trespass dabei, die meisten anderen spätestens bei der Selling England by the Pound oder halt der Lamb lies down. Was damals galt, gilt heute immer noch: 1. Peter Gabriel ist ständig auf der Suche 2. Peter Gabriel streift alte Häute konsequent ab. 3. Peter Gabriel ist nicht gleich beim ersten Anhören zu erfassen. Man muss Geduld mitbringen und darauf vertrauen, dass man irgdenwann letztendlich doch noch den Zugang findet. Auch die US klang beim ersten Anhören ziemlich kitschig, wenn man gerade noch Rhythm of the Heat im Ohr hatte. Aber Digging in the Dirt zum Beispiel ist alles andere als kitschig. Man merkt es halt nur nicht auf Anhieb. Auf der UP hätte es keine Melanie gegeben, wenn es nicht seine Tochter wäre, und das obwohl er sonst nie was veröffentlicht hat, wenn er es nicht für absolut perfekt hielt. Wandlung, andere Werte, neue Sicht der Dinge, mittlerweile womöglich mehr Vater, Sohn, Mentor, Humanist als schierer Musiker - das ist Peter Gabriel. Als Father Son erschien, hat einer meiner Kumpels, der schon wie ich 1970 von The Knife begeistert war, gesagt: Was für ein Scheiß. Das wars jetzt. Kauf mir nie wieder was von PG. Dann hat er aber irgendwann doch noch die Kurve gekriegt, weil er sich daran erinnert hat, wie das so ist mit der Musik von Peter Gabriel. Mann kann ignorant oder tolerant mit ihm umgehen. Man kann verzweifelt an eine Genesis Reunion glauben oder eben verstehen, dass Zeiten und Menschen und deren spezifische Interessen sich ändern. Wenn man verstanden hat, dass Peter Gabriel allenfalls seinen Gefühlen und Stimmungen nachgibt und sich nicht dem Diktat der Erwartungen seiner "Fans" unterwirft, müsste man zu dem Schluß kommen, dass Peter Gabriel nur authentische Musik machen kann. Dafür sollten wir dankbar sein. Denn so eine Musik kann nur gut sein. Denn sie ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig. Für uns kehrt Peter Gabriel jedesmal sein Innerstes nach ganz Außen. Wir sollten das zu schätzen wissen. Denn wer von uns erzählt schon wildfremden Menschen, dass er Angst hat, dass sein Vater bald sterben wird? Mit dem neuen Werk ist Peter Gabriel auf seiner Reise ins Ich einfach wieder weitergezogen ob das für uns nun melodiös und harmonisch oder sonst wie klingt, spielt dabei wohl keine Rolle. Um Scratch my Back richtig beurteilen zu können muß man a) die Stimmungslage von PG kennen, aus der heraus dieses Album entstanden ist, und b)die Texte verstehen. Sonst kann man gar nicht mitreden, weil man gar nicht weiß, worum es ihm dieses Mal geht. Denn warum hat er sich wohl genau diese Songs ausgesucht und nicht welche von Otis Redding, den er seit seiner frühen Jugend sehr schätzt. Er wäre der einzige gewesen, der nicht mehr retournieren kann. Damit hätte er ihm ein Denkmal gesetzt. Eigentlich würde als Renzension reichen: Ein neues Album von Peter Gabriel. Innovativ, wie immer. Authentisch, wie immer. Schwer zugänglich, wie immer. Gut, wie immer. die crux der späten jahre... 1 von 5 Punktentja. alle cds von peter gabriel im schrank. von genesis sowieso. klar. die dvds. und mit all dem auch gleich die eigene folgegeneration infiziert. über peter gabriels werk auch seine musiker, seine sängerinnen, den ganzen südenglischen dunstkreis mehr als schätzen gelernt. die konzerte besucht, dokumentationen über ihn gesehen und 8 jahre, in worten: ACHT, auf das neue album gewartet. und, um es auch nochmal anders herum anzugehen: ja, ich mag klassische musik. ja, ich schätze gute neuinterpretationen. und ja, der wohlig freundschaftliche witz des titels "scratch my back" findet auch meine sympathie. aber nu endets mit der positiven sichtweise. für die gabrielaner des freundeskreises war klar, dass das neue album am erscheinungstag vom briefträger in den briefkasten geschoben wurde dank amazon. ein gutes gefühl gemeinsamer vorfreude. endlich! wieder! ein vitales lebenszeichen von dem mann, der seine mitmusiker auf der bühne glücklich machen kann, dessen eigene stimmfarbe wir überall heraushören, der kunstwerke an bühnenchoreographie schuf und der schlicht eine lange, lange phase unseres lebens begleitete mit seiner musik.- eben. und genau da scheint der hund begraben zu sein, man verzeihe das nahe liegende symbolische bild zur tonalität der neuen musik.- das werk der späten jahre? der lange weg von "U" zur "E" musik? ein experiment "mal hören, wie ne 45er mit philadelphia bei 33 klingt"? bei vollem orchester...? gut, die liebe zu peter gabriels früherer musik, die achtung vor der größe dieses künstlers ist intensiv genug, um den von einem anderen rezensenten vorgeschlagenen rat "in stille nochmal und nochmal und nochmal hören" zu befolgen. aber die hoffnung, danach ein meisterwerk erkennen zu können - statt der crux der späten jahre, alles eher verlangsamt, klassischer, und ein wenig in moll zu hören, auch wenn dieses vokabular vor klischees nur so trieft, ist gering.- der wunsch aber umso größer, dass uns dieser ausnahmekünstler in, na, sagen wir 5 jahren (um die jubiläumswürdigkeit seines geburtstages weiterhin zu wahren und eine rasante beschleunigung in die erscheinungshäufigkeit seiner alben zu initiieren)ein neues experiment vorstellt, das wieder näher an seinem bisherigen werk liegt. weiterentwicklungen herzlich gern, die stimme darf auch altern, kein problem, aber nicht noch mal "halbe kraft in moll"!!!!! Ruhiges aber dennoch oder trotzdem klasse Album 5 von 5 PunktenAls ich hört das Peter Gabriel acht Jahre nach "UP" endlich wieder ein komplettes neues Album veröffentlicht, war ich sehr erfreut, aber diese Freude verlor ich relativ schnell, nachdem ich verstellen musste, dass es ein Album mit reinen Coverversionen sein wird. Als ich den kostenlosen Download von der Webseite "Flume" erhielt war ich doch sehr positiv überrascht. Die Instrumentierung und vor allem Gabriels Gesang gingen unter die Haut. Hier wurde nicht einfach der Song mal schnell gecovert, sondern hier wurde was Neues geschaffen. Nun war ich dann soweit das Album doch zu kaufen. Nachdem ich "Flume" kennen und lieben gelernt hatte legte ich die Cd in meinem CD-Player ein und ließ sie im Hintergrund laufen und ich muss sagen, dass sie mich im ersten oberflächlichen hören nun so gar nicht angesprochen hat. Also setzte ich mich in aller Ruhe hin und hörte mir die CD nochmals komplett an und das ungestört über Kopfhörer..... .... und genau so funktioniert das Konzept dieser CD. Man sollte sich die Zeit nehmen und die Cd in aller Ruhe und Sorgfalt genießen und nicht einfach nur im Hintergrund laufen lassen. Was Peter Gabriel hier abliefert gehört zu den besten Alben die ich kenne. Völlig unaufgeregt werden Songs gecovert und diese frei interpretiert und vor allem wird durch die orchestrale Begleitung noch mehr Tiefe verliehen. Es hat sich gelohnt acht Jahre auf so ein Werk zu warten, aber vielleicht schaffen wir es doch bis zum nächsten Album nicht so viel Zeit vergehen zu lassen. Wer tiefgründige Songs sucht, die unter die Haut gehen der ist hier bestens bedient. Wer allerdings Hintergrundmusik zum mitsingen sucht, der wird es hier sicher nicht finden. Anspieltips: Heroes, Flume, My body is a cage und The Power of my heart mehrmals anhören... 5 von 5 PunktenEin Cover-Album vom Meister??? Naja. So oder ähnlich werden wohl viele Reaktionen von kaufwilligen Peter Gabriel-Fans geklungen haben. Auch ich war skeptisch und hätte viel lieber das mal wieder dutzendfach angekündigte Album I/O gehabt. Aber da neue Sachen von Peter Gabriel so selten sind, habe ich hier natürlich trotzdem zugegriffen. Und mal wieder hat er es geschafft, mich zu überzeugen. Es ist kein Album, welches schon beim ersten Hören gefällt, sondern eins, was bei jedem ZUHÖREN besser wird. Keine Musik zur Hintergrundberieselung, keine Musik für die Charts, keine Musik für das Massenpublikum. Dafür eine CD, die gemütlich ohne Nebenbeschäftigung auf der Couch gehört werden möchte. Dann wird sie zum Genuss. Die bei der Special Edition enthaltene Möglichkeit, die 24bit-Version downzuloaden, habe ich natürlich sofort am 02.03. wahrgenommen und sie toppt die eh schon sehr gute Klangqualität der Standard-Version. Keine riesigen Sprünge, aber doch wahrnehmbar durch leicht gesteigerte Räumlichkeit und Ortungsschärfe. |
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Alles Kann Besser Werden (3CD-Digipack) von Xavier NaidooAudio CD von Naidoo Records (Tonpool)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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Aus der Amazon.de-RedaktionSeit seinem 1998 veröffentlichten Debütalbum Nicht von dieser Welt zählt Xavier Naidoo unbestritten zu den herausragenden Künstlern der deutschen Musikszene. Seine Vielseitigkeit hat er in den zurückliegenden elf Jahren mehr als einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt und doch gelingt es ihm mit seinem Dreifachalbum Alles kann besser werden wieder einmal neue Maßstäbe zu setzen. Der Sänger, Songwriter, Firmeninhaber und Mitbegründer der Söhne Mannheims präsentiert ein Werk der Superlative. 35 neue Songs, entstanden in den letzten vier Jahren seit seinem Studioalbum Telegramm für X. Erstmals arbeitete Xavier Naidoo mit einer Vielzahl von Produzenten zusammen, darunter Michael Herberger, Philippe van Eecke, Neil Palmer, Mathias Grosch und Billy Davis. Aufgeteilt hat der er die drei Alben in zwei "helle" und eine "dunkHelle". "Die erste CD verfolgt das Prinzip Hoffnung, die zweite hat die Trauer als Leitfaden und bei der dritten kann ich meine Wut ausleben", erklärt Xavier Naidoo. An Abwechslungsreichtum schlägt dieses Dreierpack alles, was der Musiker bis her eingespielt hat um Lägen. Für eine möglichst große Vielfalt sorgt aber nicht nur Xavier Naidoo persönlich, er hat sich für viele Songs auch Gäste eingeladen, darunter bekannte Künstler wie Olli Banjo, Danny Fresh und Daniel Stoyanow und viele neue Talente, u.a. Milan Martelli, Aiko Rohd, Janet Grogan und Florian Sitzmann. Der Einstieg in das Mammutwerk fällt mit einfühlsamen Stücken wie "Mut zur Veränderung" oder Alles lebt" extrem leicht. Die schwereren, tiefgründigeren Themen hat sich Xavier Naidoo für die zweite und dritte CD aufgespart. Hier überzeugen vor allem Nummern wie "Europa", "Ich kann nicht weinen" und "Sie verdient einen besonderen Schutz". - Franz Stengel ![]() ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:kann er das noch überbieten? 5 von 5 Punktendas album übertrift all meine erwartungen. seine musik war für mich, die als nicht gern deutsche musik hörende, schon immer etwas besonderes. dieses album ist nun die krönung seines schaffens. vor allem die cd "dunkel hell" sagt alles was zu sagen ist. damit hat er sich in verschiedenen themen sehr weit vorgewagt. auch wenn wir in d-land sind, wo meinungsfreiheit gilt, darf man nicht unbedingt seine meinung in der öffentlichkeit kundgeben. er macht auf seine art für ganz d-land seine (und die vieler andere)ansichten, gedanken und meinungen publik. auch wenn er schon öfter zu kritischen themen lieder gesungen hat die tief gingen und so manche sache auf den punkt gebracht haben....dieses mal ist er noch weiter gegeangen. einfach super texte zu der musik. natürlich sind die beiden anderen cd?s auch nicht zu verachten. zusammen bildet das album eine einheit! ich hoffe das er das noch überbieten kann, denn ich will mehr davon! hut ab - danke und ein kleines autsch 4 von 5 Punktenhut ab vor der leistung dieses menschen... ich keinen interpreten der es versteht, die menschen nicht bloß zu begeistern, nein vielmehr sie mit mut, zuversicht und hoffnung zu erfüllen, die es braucht um etwas in seinem leben und zu wagen ... wer nicht wagt der nicht gewinnt. xavier, danke, dass du immer wieder zu meinem saviour wirst... du erinnerst mich an meine träume. und das man nur daran glauben muss. zu lange habe ich nicht geglaubt und jetzt. danke. danke. danke. ich lebe meine träume. nur um mir jetzt demokratische freiheit zu nehmen, die xaver so eizigartig auslebt: barack obama hat meines erachtens noch lange nicht ausgedient. er fängt gerade erst an und er hat so viel bewegt in so kurzer zeit. man kann das "system" nicht nur verteufeln. so viele arbeitsplätze und damit einkommen und familien hängen von genau diesen bösen firmen und kapitalisten ab und ermöglichen vielen menschen so zu leben wie sie es gerne möchten (ja, auch wenn es verlierer gibt, es gibt auch viele gewinner - nicht nur die reichen der reichsten). man kann nur im großen umdenken, die menschen ermutigen eigenverantwortlich zu handeln und stetig einzuwirken, mit gutem beispiel vorangehen. UND: wer sich ein wenig in politik und wirtschaft eingelesen hat, weiß, dass so viele kräfte, institutionen und MEINUNGEN mitspielen, dass das ganze recht kompliziert ist. ALLEN MENSCHEN RECHT GETAN IST EINE KUNST DIE NIEMAND KANN - aber wie gesagt, das ist auch nur meine persönliche FREIE meinung. alles in allem: sehr gut und sehr positiv! Sein bestes Album soweit 5 von 5 Punkten"..was soll ich sagen, du hast alles schon geschrieben, deine nachwelt ist dir eine adäquate antwort schuldig geblieben.. du wunderkind.. sag uns wo die wunder sind.. von lärm umringt sind wir für die wunder blind.." einfach nur genial Je Öfter man es hört, desto besser wird es. 5 von 5 PunktenIch habe diese CD jetzt seit ca. 3 Monaten und kann sagen, ich gar nicht mehr genug davon bekomme. Als ich die CD's das erste mal angehört habe, war ich eigentlich enttäuscht. Teilweise hat es so gewirkt, das wäre im Studio nicht richtig gearbeitet worden, weil man das Gefühl hatte das in einigen Liedern die Musik die Stimme übertönt hat. Ich hatte auch das Gefühl das er einige Textkonserven immer wieder in seinen Liedern benutzt. Aber nun, kenne ich das Album besser und kann sagen, das ist das Beste was er bisher gemacht hat. Ich habe alle Alben von Xavier (einschl. Live) aber diese Lieder gehen teilweise wirklich unter die Haut. Auch wenn es über dreißig Lieder sind und man vermuten könnte, das die Qualität einiger Lieder schlechter ist, dem kann ich nur widersprechen. Alle gefallen mir persönlich sehr gut, bis auf eines, was ich persönlich doch zu hart finde (vorallem im Chorus). Das Lied über den Kindesm...brauch. Ich finde auch das er etwas abschweift und sich zu sehr auf den deutschen Sprachgebrauch bezieht und nicht auf den Kindesm...brauch. Alles in Allem PRÄDIKAT: WERTVOLL!!! Super CD 5 von 5 PunktenEine gelungene CD von Xavier Naidoo. Wo bekommt man für diesen Preis 3 CD's. Die Lieder sind gelungen und bei manchen sollte man sich einfach mal die Zeit nehmen und über die Texte nachdenken. Gelungene CD |
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Music for Men von GossipAudio CD von COL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 11,98, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungGOSSIP MUSIC FOR MEN Aus der Amazon.de-RedaktionMusic for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?. Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Geniale Scheibe - diese Band macht richtig Laune 5 von 5 PunktenWas soll ich noch groß zu der Scheibe sagen? Ich kann allen Positiven Rezensionen nur zustimmen und zu den negativen kann ich nur sagen "Das ist wohl nicht deine Musik" Ich habe mir gleich darauf das vorangegangene Album "Standing in the Way of Control" gekauft und das sagt meiner Meinung nach schon alles. Das Ding geht ins Ohr und macht richtig gute Laune, es gibt keine einzige Niete auf dem Album. Sehr zu Empfehlen. Spitzenklasse 5 von 5 PunktenEin Röhre hat die...wahnsinn!!! Da bleibt einem die Spucke weg! Das Album ist jede Sekunde und jeden Cent Wert! Ein absoluter Volltreffer ! 5 von 5 PunktenIch kannte vorher nur die Titel "Heavy Cross" und "Love Long Distance" und habe spontan ein Ticket für das Gossip-Konzert im Juni gekauft. Jetzt kaufte ich die CD, um zu hören, was mich da sonst noch so erwartet. Volltreffer ! Vom ersten Titel an geht die Post ab und seitdem höre ich die CD rauf und runter. Meine Favoriten sind neben den schon genannten "Dimestone Diamond", "Pop goes the World", "Vertical Rhythm" und "2012" (neben den 6 anderen). Absolut abwechslungsreich und immer wieder überraschend, besonders die Intros, dazu die betörende Stimme von Beth Ditto. Ich kann das Konzert kaum erwarten ! 2012 5 von 5 PunktenIch bin ein großer Fan des Titels Heavy Cross. Also hab ich mir die ganze Cd bei amazon mal reingehört und muß sagen ich bin begeistert!!!! Ich würde mich immer wieder für diese Cd entscheiden, weil man sie mit jedem hören immer mehr verinnerlicht. Ich höre sie im Auto und hab sie mir auch auf mein iPod geladen. Punk mit Stil 5 von 5 PunktenMich hat es echt vom Hocker gehauen. Ich bekam Gänsehaut von dieser Stimme, dem Sound, der Musik. Man kann dann unmöglich noch stillsitzen. Die Lieder sind super, passend zur Stimme (oder umgekehrt) die Texte interessant. Wenn ich nicht gut drauf bin, lege ich diese CD ein und schon ist wieder gute Stimmung angesagt. Punkig, alternativ, underground, aber alles mit Stil und Niveau |
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Die drei Fragezeichen - Folge 137: Pfad der Angst von Die drei ???Audio CD von EUROPA-KL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 5,98, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2010 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Die drei ??? auf neuen Wegen 4 von 5 PunktenIch hatte das Vergnügen, das neue Hörspiel der drei ??? bei der Record Release Party am 07.02.2010 in Bochum zu hören. Ein toller Abend, sehr empfehlenswert für alle Fans! Das neue Hörspiel ist anders als die meisten Hörspiele, da der "Bösewicht" in dieser Folge ein Mörder ist und sogar den Tod seines Bruders und der drei ??? in Kauf nimmt! Sowas gab es ja in den alten Folgen nie, aber in den neuen Folgen wird alles etwas düsterer, wie mir scheint. Justus, Peter und Bob lassen sich ordentlich aufs Glatteis führen, machen sich strafbar und werden polizeilich gesucht! Auch das kommt nicht alle Tage vor. Zudem geraten die drei ??? in Lebensgefahr bei einem Erdbeben... Anmerkung von Oliver Rohrbeck: eines der wenigen Hörspiele, in dem keine Frau als Sprecherin vorkommt. Die gut 75minütige Folge ist meiner Meinung nach anders als die anderen Folgen, aber durchaus spannend und interessant. Von den neueren Folgen (ab 121), bei denen mir nur jede zweite Folge gefällt, gehört diese auf jeden Fall zu den Besten! |
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Tattoos (40 Jahre Maffay-Alle Hits-Neu Produziert) von Peter MaffayAudio CD von Ariola (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,87 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDass Peter Maffay zum ?Urgestein? des deutschsprachigen Pops der 70er und 80er-Jahre zählt, ist nirgendwo deutlicher zu hören, als auf seiner brandneuen CD Tattoos, die pünktlich zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum erscheint, inklusive aller Hits, neu mit Band und Orchester produziert. Wie schon vor zehn Jahren zu seinem 30. Bühnenjubiläum auf der CD Heute Vor Dreissig Jahren, befinden sich auch auf Tattoos in erster Linie Songs, die Peter Maffay persönlich am meisten am Herzen liegen, darunter natürlich ?Josie?, ?Und es war Sommer? und ?So bist Du.? Doch mit diesem Album macht er sich und seinen Hörern nochmals ein ganz besonderes Geschenk. Unter Mitwirkung des ?The Wroclaw Score Orchestra? gelingt es ihm und seiner Band, selbst Uraltklassikern nochmals völlig neue musikalische Dimensionen abzugewinnen. Die orchestralen Arrangements lassen sich wohl am treffendsten als höchst dezent bezeichnen und unterscheiden sich damit wohltuend von so vielen anderen überladenen Machwerken dieser Tage. Selbst Ohrwürmer wie ?Über 7 Brücken musst Du gehen? lassen sich hier nochmals völlig neu entdecken, nicht zuletzt wegen des gelungenen Chorsatzes zu Beginn und im Verlauf des Songs. Auf Tattoos ist musikalische Vielseitigkeit angesagt. Mit bemerkenswerter Treffsicherheit kombiniert Maffay kammermusikalische Klänge mit höchst rockigen Elementen, wie in dem Song ?Glaub an mich.? Und dass er sich auf sanfte Balladen versteht, beweist er in ?Ewig?. Ein weiters Highlight des Albums ist zweifellos der Song ?Schatten in die Haut tätowiert?, in welchem unverkennbar Country-Anleihen Johnny Cashs mitklingen. Tattoos ist alles andere als ein Classic-Rock-Album. Stattdessen klingen sämtliche Maffay-Songs höchst vertraut, jedoch den festlichen Umständen angemessen, in ein musikalisches Festtagsgewand gehüllt. Und schließlich finden Puristen hier zur Abwechslung ja auch noch erdige Songs wie ?Wir verschwinden?, in denen das Orchester mal ganz und gar Pause macht. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Tattoos 40 Jahre Maffay 5 von 5 PunktenIch bin begeistert. Das beste Album von Maffay. Besonders die DVD ist Spitze. Kann ich allen Maffay-Fans und die es noch werden wollen nur empfehlen. Licht und Schatten 3 von 5 PunktenPeter Maffay singt Peter Maffay. Dieses Album birgt - wie auch schon "Heute vor 30 Jahren" - viel Gutes aber leider auch einiges weniger inspiriertes. Zuerst zu den Schattenseiten: "7 Brücken" mit dem Kinderchor klingt leider wie bei einer Schulaufführung und nehmen diesem Jahrhundertsong gnadenlos den Zauber. Ich hätte mir ein interaktives Duo mit Herbert Dreilich in ganz reduzierter Version gewünscht. Was hat eigentlich "Ewig" auf diesem Album verloren? Dafür wäre "Samstag Nacht in unserer Straße" - ein sehr wichtiger Song in Peters Karriere - passender gewesen. Leider nuschelt der Gesang speziell bei den schnellen Stücken bis zum abwinken und der Text ist streckenweise nur zu erahnen. Auch gewisse Gesangslinien - bei Maffay sowieso of sehr eigen - wurden übertrieben. Nachzuhören bei "Freiheit die ich meine". Das Gesangsarrangement speziell in der Refrainzeile klingt fast schon skurril. Was das Album hörenswert macht sind die 70er-Stücke. "So bist Du", "Du", "Josie" klingen entspannt und entstaubt. Gesungen von einem Sänger, der mit diesen Schlagern, die mittlerweile zu Popklassikern wurden, Frieden geschlossen hat. Rocker wie "Schatten" und "Sonne" krachen gut. Was fehlt, ist z.B. die seinerzeitige rockige und nie als Studioversion veröffentlichte Tour-Version von "Siehst du die Sonne nicht". Der neue Song "Wir verschwinden" ist mir etwas zu beliebig und eher ein Füller. Trotzdem, ein Album nicht nur für Fans. Tattoos 5 von 5 PunktenUnverzichtbar für jeden Maffay-Fan. Sehr gut gelungene Neueinspielungen, die die ursprünglichen Titel nicht weniger hörenswert macht. Technisch Einwandfrei, die Musik klasse! 5 von 5 PunktenIch habe, mehr wegen meiner Freundin, das Album heruntergeladen. Ein sehr gutes Album, mit den "guten alten Sachen" von Peter Maffay, mit einem klassischen Orchester neu aufgenommen. Der Download mit den Amazon Downloader geht gut und schnell, mein Nokia E90, der für alle MP3 Sachen herhalten muss kommt gut zurecht, auch mit der Bildzuordnung etc. Gruß Thomas Nicht neu aber gut 4 von 5 PunktenUngefähr die Hälfte meiner Kolleginnen und Kollegen wird mich am Montag wahrscheinlich komisch ansehen. Aber ich stehe dazu: Ich bin Maffay-Fan. Vermutlich ist es für einen Fan nicht schwer, ein Album positiv zu bewerten und so ist hier sicherlich einiges eher subjektiv beurteilt. Aber dennoch ist das Album einfach gut. Die Lieder kennt man schon, kann sie mitsingen, doch das erleichtert in diesem Falle einfach nur das Ersthören. Alte Songs neu aufzunehmen ist so eine Sache. Es kann gut aber auch richtig in die Hose gehen. Es kann nicht viel anders als das Original klingen oder vor lauter Experimentierwut die Lieder fast kaputt machen - siehe Bon Jovis "This Left feels Right". Maffay schafft den Spagat in meinen Augen recht gut, wenngleich die Schlagerwurzeln von Liedern wie "Du" auch in der neu arrangierten Fassung deutlich werden. Es bleiben nur zwei kleine Wermutstropfen: 1. Ich vermisse eigentlich ein Lied - "Lieber Gott". Ich bin nun wirklich alles Andere als ein Christ, aber dieses Lied hat, wie man so schön sagt, eine Message. 2. Ich hätte mir mehr Neues gewünscht. Ein einigermaßen ausgeglichener Mix aus neues und neu aufgenommenen alten Liedern hätte dem Album vielleicht sogar eine 5-Sterne-Wertung gebracht. |
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Heligoland Ltd (Dieser Artikel wird in 4 unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert) von Massive AttackAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDas neue Album von Massive Attack zeigt: Zu Beginn des noch jungen musikalischen Jahrzehnts liegt deren Priorität weniger in Klangtüfteleien als dem Blick auf gesellschaftliche Phänomene. Wie etwa der absurde Zusammenhang zwischen zunehmender Informationsflut und Mischung diverser Kulturen bei abnehmender Bereitschaft zu Austausch und Toleranz. Leicht haben sich die Musiker damit nicht getan und im Vorfeld mindestens ein komplettes Album auf dem Schrottplatz unerfüllter Träume eingestampft, bis sie mit Heligoland endlich das Ende des siebenjährigen Winterschlafs verkünden konnten. Dafür kommt das musikalische Frühlingserwachen jetzt mit aller Macht. Fürchten müssen das neue Album allenfalls die Wohnungsnachbarn, wegen des atemberaubenden Sounds, der dunkel, schwer und erdig daherkommt, wie in ?Pray For Rain?, mit einer schillernden Orgel, lässig stolpernden Drums und einem tieffrequenten Bass, mit dem sich bei Bedarf Bunkerwände sprengen ließen. Eine gehörige Portion Schwermut liegt über den hypnotischen Klanglandschaften von Heligoland, atmosphärisches Abbild des Umlands der englische Hafenstadt Bristol, mit ihrem Wetter und Licht, ihrer Architektur und Wesensart der Bewohner, -kurz, eine Stimmung, die auch schon Portishead meisterhaft zu beschwören wusste. Beide Bands können voneinander nicht lassen, wie das aktuelle Personalkarussell zeigt, und das ist gut so. Mit von der Partie sind unter anderem Gitarrist Adrian Utley, auf ?Saturday Come Slow? und John Bagott, dessen Einfluss wohl am deutlichsten auf ?Atlas Air? zu hören ist. Gesanglich bereichert wird Heligoland neben dem Stammduo Del Naja-Marshall, von Dauergast Horace Andy, sowie Damon Albarn, Tunde Adebimp, Guy Garvey, Hope Sandoval und Martina Topley-Bird. Auch in punkto Arrangements präsentiert sich Heligoland vielseitig und klassisch zugleich. Die schnörkellosen und dennoch vertrackten Drum-Lines entfalten energievollen Drive und wecken den Wunsch nach Bewegung auf der Tanzfläche. Zusätzlich zum regulären Drummer Damon Rice agiert hier Jerry Fuchs. Depression hört sich jedenfalls anders an! Aber auch die introvertierten Seiten Massive Attacks überzeugen in Stücken wie ?Paradise Circus?, in dem Streicher an die unbestrittenen Soundtrackqualitäten der Band erinnern. Inhaltlich wie musikalisch ist Heligoland von Massive Attack ein ganz großer Wurf. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Helgoland? Hääää? 5 von 5 PunktenAls Ende 2009 die digitale Single "Splitting The Atom" herausgekommen ist hat mir der Titeltrack überhaupt nicht gefallen. Es klang mir einfach zu sehr nach SelbstmitLEID. Und dann wurde noch bekannt, dass ein weiteres Lied der Single "Pray For Rain" auch auf dem Album sein wird, ein Lied was ich hörtechnisch nur überflogen habe, da mir der Song ebenfalls zu schwermütig und uninspiriert daherkam. Wochen später wusste man auch den Titel des Albums. Es sollte "Heligoland" (eng. für Helgoland) anstatt "Weather Underground" heißen. "Was für ein bizarrer Name für ein Massive Attack Album" dachte Ich mir. Dann wurde bekannt, dass Damon Albarn, einer der am meisten überbewerteten Sänger zweier absolut überbewerten Bands (Blur, Gorillaz) auf einem Lied auch solo Singen wird. Eine sehr "große" Überraschung nach 100th Window. Dabei gab es Gerüchte, dass solche Leute wie Liz Frazer (Schade...), Mike Patton oder sogar David Bowie auf Heligoland singen könnten. Fehlte nur noch, dass die ganze Musik auf dem Album nur in die Richtung von "False Flags" (ganz nerviges und schlimmes Lied) gehen würde, oder dass Massive Attack ihren Sound in absolut uninteressante musikalische Richtung (Stichwort: UNKLE) entwickeln würden. Zwei Hoffnungsansätze waren jedoch da: Daddy G sollte zurückkommen und Martina Topley-Bird als Gastsängerin zu hören sein. Und dann veröffentlichten MA ein Video wo "Paradise Circus" als Hintergrundmusik lief. Dieses Lied haute mich vom Hocker. So einen Song habe Ich nicht erwartet. Die Streicheinlagen, der Beat und Hope Sandovals Stimme......GÖTTLICH! Oh ja, bitte mehr davon. Irgendwann ging Ich dann in den CD-Laden und musste mich zwischen 4 Covern entscheiden. Dank meiner Freundin entschied Ich mich für das Rot-Pinke Cover. Guter Trick, weil dadurch diese persönlichere Ebene zur Band entsteht. Man besitzt ja so seine "eigene" Version des Albums. So weit so gut. Als Ich mir das Album als Ganzes anhörte, dachte ich mir, dass es ok ist. Ich schließe mich jedoch der Meinung der Leute an, die ein mehrmaliges Anhören des Albums empfehlen. Um es mit englischen Worten auszudrücken: "It grows on you". Es wird mit mehrmaligem Hören immer besser. So entpuppt sich "Pray For Rain" interessanterweise im Gegensatz zum Titel als Regenwetter welches unverhofft Sonnenschein durchlässt und das in Form einer nahezu Tear For Fears - Melodie. Weiter geht's mit "Babel" oder sollte Ich eher sagen, einem Nachfolger zu Tricky's "Black Steel"? Klingt jedenfalls so: schnell (fast Drum'n'Bass artig), rockig und mit der altbewährten "coolen" Stimme von Martina. Diese zwitschert dann auch wie ein Vogel auf dem sehr frischen und frühlingshaften aber ungewöhnlichem Lied "Psyche" welches nur auf einem Gitarrenrhythmus basiert. Bei "Girl I Love You" und "Atlas Air" wird wieder Robert's Liebe für orientale Rhythmen deutlich. Im Gegensatz zum 100th Window Album wirken die beiden Lieder um einiges stärker und texturreicher. Untermalt wird "Girl I Love You" mit der einzigartigen Stimme von Horace Andy, einem Ehrenmitglied von MA. Schon durch seine Präsenz hat ein MA seinen Wiedererkennungswert. "Flat Of The Blade", ein weiterer untypischer Song, klingt mehr nach den letzten musikalischen Reisen von David Sylvian ("Manafon"), gepaart mit Klängen vom Thom Yorke's Soloalbum "Eraser". Sehr gewöhnungsbedürftig, entfaltet jedoch seine Pracht nach mehrmaligem Hören. "Rush Minute" ist ok und klingt wie für mich wie eine Light-Version von "False Flags". Und jetzt noch "Saturday Came Slow". Obwohl Ich Damon Albarn's Stimme wenig Chancen gab, wurde dieses Lied zu einem meiner Favoriten. Tatsächlich klingt der Song durch seinen Gesang sehr authentisch und gefühlvoll. Im Großen und Ganzen werde Ich bei Heligoland einfach das Gefühl nicht los, dass aus der anfänglichen Skepsis sich eine persönliche Unterbewertung des Albums ergibt. Viele Fans von MA versuchen Vergleiche zu "Blue Lines" oder "Mezzanine" zu ziehen. Sie vergessen jedoch, dass es da noch ein schönes Album namens "Protection" gab dem Heligoland am meisten ähnelt und dessen Schicksal es teilen wird (schon der Arbeitstitel "Weather Underground" erinnert an Protection). Es wird unterbewertet und übersehen werden. Gut ist jedoch, dass MA wieder zu den intimeren, organischen Klängen zurückgefunden haben, hatte doch das Vorgängeralbum Klänge breiter Eiswüsten. Schön ist auch der Einsatz neuer Instrumente wie Xylophon oder Trompete. Letztere verleihen dem Album einen leichten Post-Rock/Sigur Ros Touch. Ach ja, Gitarre spielt Adrian Utley von Portishead. Und ist das alles überhaupt noch Trip-Hop? Tja, das bleibt jedem allein überlassen wie er die Musik von MA auffasst. Puristen werden ganz klar die Scratches und Vinyl-Knackser vermissen. Zeitlose Musik muss sich jedoch weiterentwickeln, sonst klingt sie langweilig und altbacken. Hmmm...irgendwie mag Ich jetzt auch "Splitting The Atom". 4 1/2 Sterne. Wow, jetzt habe ich keine keine Angst vor dem Alt werden :-) 5 von 5 PunktenMan oh man, als die Cd mit der Post kam und und ich sie auspackte. Sprang mich dieses tolle Cover an (hab ein grünes), allein schon die Tatsache das es vier verschieden Coverstyles gibt ist schon beeindruckend. Aber das ist ja nicht die Tatsache, als ich dann meinen Cd Player anschmiss und die Cd einlag, lief Pray for Rain mit jeder Minute musste ich meine Anlage lauter machen weil Tunde Adebimpe mich total in Trance versetzte, total am Durchdrehen. Die Cd lief lief und lief und wurde einfach absolut nicht lnagweilig, bei Atlas Air war dann schliesslich alles zu spät, diese Beats machten einfach nur mein Hirn kaputt, total Fett. Für mich das beste Album der Jungs. 5 Sterne, wenn es mehr geben würde würde ich die sogar nutzen,...PFLICHTKAUF. Zurückgeholt... 5 von 5 Punkten...haben Massive Attack sich den Trip-Hop, der ihnen von zahlreichen Lounge und Chill-Out acts gestohlen und bis zur Belanglosigkeit verfremdet wurde, mit diesem Album. Massive - und Trip-Hop - wie er usrprünglich gemeint war - hören, ist wie die dunklen Ecken und versteckten Winkel seiner Seele zu erforschen, nur machten die beiden aus Bristol es einem zunehmend mit jedem Album schwerer diese Reise auch auf sich nehmen zu wollen. Wer bis ,Mezzanine' durchhielt wurde zwar nach oftmaligem Hören reichlich mit neuen Erkenntnissen (vor allem über sich selbst) belohnt, aber 100th Window war dann vielen - den Rezensenten eingeschlossen - bereits zu verweigernd. ,Heligoland' ändert das nun, und hat im Gegensatz zum zu verkopften Ansatz der genreverwandten ,Portishead' mit ihrem letztjährigen Album, wieder einen leichteren, deswegen aber um nichts weniger tiefgründigen Ansatz. Vetrakte, aber nie zu vertrakte beats bieten die Basis, dienen aber auch hier nie dazu den Hörer auf die Tanzfläche locken zu wollen, sondern dazu, eine gewisse Grundstimmung zu erzeugen. Was dann an vocal Spuren und teils bedrohlichen, teils mystisch wirkenden Melodien darübergelegt wird, wird durch die zusätzlichen Klangtupfer von Keyboards und manchmal auch wabbernden Basslines genial unterstützt. Auf einigen wenigen Stellen klingt sogar etwas Optimismus durch - natürlich scheint ihnen hier ncoh nicht die Sonne aus dem Allerwertesten, das würde man von Massive ja auch gar nicht haben wollen - aber im anschwellenden Mittelteil des großartigen ,Pray For Rain' kommt fast so etwas wie Hoffnung auf. Die vorab single ,Splitting The Atom' bei dem sich die beiden Hauptprotagonisten auch mal selbst über die vocals trauen ist eines der atmosphärisch dichtesten Stücke, das Sie je aufgenommen haben. Den schwierigsten Zugang, wegen des zerhakten beats, bekommt man zu ,Flat Of The Blade', es ist aber emotional das Aufwühlendste, dieser Platte. Fast leicht lassen Sie es mit ,Atlas Air' ausklingen - dem closer ,Hymn For The Big Wheel' von ,Blue Lines' konzeptmäßig recht ähnlich. Man vergisst ja mittlerweile gern, dass Dub Reggae auch ein großer Einfluss auf Trip Hop, war - hier holen Massive einem das mit der Bassline wieder ins Gedächtnis zurück. Die prominenten Gäste (Martina Topley-Bir, Hope Sandoval und Damon Albarn) fallen hier kaum ins Gewicht, denn Sie ordnen sich dem Sound dieser Platte völlig unter. Eine starke Platte, die erobert werden muß, die sich aber auch gern erobern lässt, und die genaue jene Spannung erzeugt, die man bei Peter Gabriels neuester Veröffentlichung ,Scratch My Back' so schmerzlich vermisst. Nerv getroffen 5 von 5 PunktenIch habe mich ja schon gefreut, als ich die Splitting the Atom EP entdeckt habe. Da mußte ich mich erst noch reinhören, ehe sie mir gefiel. Das ist mit Heligoland nicht so. Das ist normalerweise ein schlechtes Zeichen, aber diese Platte trifft einfach meinen Nerv. Das Album berührt mich so sehr, wie es seit langem keins mehr geschafft hat. Um mal eins festzuhalten: Es sind immer noch Massive Attack. Ich verstehe nicht, wie einige meiner Vorredner MA darin nicht erkennen. Aber ich bin zugegebenermaßen auch jemand, dem 100th Window gefallen hat - bis heute. Natürlich klingen MA nicht mehr wie in den 90ern. Die sind aber auch mittlerweile eine ganze Weile her! Massive Attack gehen mit der Zeit, bleiben aber immer noch sie selbst. Es gibt genügend Stücke, die an die alten erinnern (allen voran Atlas Air), aber auch genügend neue Impulse. Traumhaft schön finde ich z.B. Paradise Circus. Das kann ich mehrmals hintereinander hören, ohne dabei was anderes zu tun - die Musik reicht! Diese Musik transportiert was. Bei mir ist es angekommen. Ich möchte im Moment gar nichts anderes mehr hören und kann nur jedem empfehlen, sich drauf einzulassen. Eigentlich kann dieses Jahr nicht mehr viel Besseres kommen. Heligoland hat eine wunderschöne, melancholische Stimmung, die aber nicht traurig macht. Ich bin begeistert! Hat sich das Warten gelohnt? 4 von 5 PunktenAls langjähriger MA Fan war das Warten auf ein neues Album ein interessanter Prozess. Die zwei Jahre nach dem 100th Window (meiner Meinung nach, eines der besten Alben aller Zeiten)auf den Markt kam, waren hart und ich verschlang eifrig die wenigen Lieder die danach folgten. Doch nach diversen Soundtracks und "Collected" schwand langsam mein Interesse an neuem Material. Richtig aufgeregt wurde ich erst wieder, als das erste Mal neue Lieder in Form von Live Auftritten an die Öffentlichkeit gerieten (Darunter u.a. das wunderschöne "Red Light" , "Kingpin" "Dobro" und "Harpischord" das später zu "Paradise Circus" wurde.) Es folgte die ein wenig enttäuschende "Splitting the Atoms EP", die zwar sehr gut produziert und in Theorie eigentlich perfekt wäre (Ich warte schon seit Ewigkeiten auf eine Guy Garvey/MA Kollaboration und ein Feature von TV on the Radio's Tunde Abepimpe könnte auch spannend sein) aber irgendwie doch nicht das liefert, was sie verspricht. Und nun endlich das lange ersehnte Album! Ich habe mir vor ein paar Tagen zum ersten Mal das ganze Album in Ruhe angehört (und seitdem noch viele, viele Male) und muss gestehen, dass es mir sehr gut gefällt. Enttäuschend ist natürlich, dass anstatt der neuen Lieder, die man von den Livge Auftritten kannte, die Splitting the Atom EP nochmal darauf vertreten ist. Die Lieder "Pray for Rain" und "Flat of the Blade" stören mich am meisten auf dem Album. Beide Lieder liefern eine musikalische Achterbahn mit sehr komplexen Klangstrukturen (jedoch beide mit einem ähnlichen Aubau), ich warte jedoch stets auf einen gesanglichen Höhepunkt, der nie eintritt. Stattdessen wiederholen die Sänger sich stets in einem monotonen Gesang. V.a. bei dem Guy Garvey Lied, wirkt nur der Mittelteil wirklich authentisch. Der Anfang und das Ende des Liedes klingt meiner Meinung nach sehr erzwungen. Ansonsten sind die Lieder im Großen und Ganzen solide. Einige Dinge sind jedoch ein wenig irritierend: Während die anderen MA Alben alle jeweils einen einzigartigen Sound haben, wirkt dieses Album sehr zusammengewürfelt und teils unharmonisch. Das liegt vielleicht auch daran, dass dieses Album verhältnismäßig viele verschiedene Gastmusiker hat, von denen nicht alle ins Konzept passen. Die Lieder enden meist sehr abrupt und mit der Struktur wird sich nicht so viel Zeit genommen wie beispieltweise auf der 100th Window, wo ein Lied im Durchschnitt 6-7 Minuten lang war. Trotz dieser Tatsachen ist das Album unglaublich gut produziert und auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger, der sich (fast) nahtlos an die vorigen Alben anreihen lassen kann. Besonders überraschend ist das recht organisch produzierte "Saturday Come Slow" mit Damon Albarn, das eines der schönsten Lieder des Albums ist. Weitere Highlights sind "Paradise Circus" (ebenfalls die erste Single, mit einem gewagten aber sehenswerten Musikvideo), "Girl I Love You" und der bombastische, fast schon Kraut-rockige Abschluss "Atlas Air". |
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