... 
Produkt-Bild: Live in Gdansk

Live in Gdansk von David Gilmour

Audio CD von EMI Record (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 16,12, Angebote ab EUR 5,75

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Live in Gdansk

Tracks:

Disk 1
  • Speak to me
  • Breathe
  • Time
  • Breathe (Reprise)
  • Castellorizon
  • On an island
  • The blue
  • Red sky at night
  • This heaven
  • Then I close my eyes
  • Smile
  • Take a breath
  • A pocketful of stones
  • Where we start
Disk 2
  • Shine on you crazy diamond
  • Astronomy domine
  • Fat old sun
  • High hopes
  • Echoes
  • Wish you were here
  • A great day for freedom
  • Comfortably numb

Produktbeschreibung


LIVE IN GDANSK

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zwischen dem Erscheinen von Live in Gdansk und dem Tod von Richard Wright lagen nur ein paar Tage. Am Montag, den 15. September 2008 erlag das Gründungsmitglied der legendären Psychedelik-Art-Rock-Legende im Alter von nur 65 Jahren völlig überraschend einem Krebsleiden. Damit verstummen nun endgültig die Rufe einer (überflüssigen) Reunion der britischen Band da, es verstummen aber auch auf ewig die beseelten Keyboards des Stillen und Schüchternen der Floyd, der auch sang und komponierte. Hier sind sie noch einmal zu hören, imposant eingerahmt von der Kulisse der Werft von Danzig, unterstützt vom Baltischen Symphony Orchester oder auch Phil Manzanera von Roxy Music. Im Zentrum der Show im August 2006 steht natürlich das unverkennbare Gitarrenspiel von David Gilmour, dessen Stimme nicht nur bei Songs wie der Syd-Barrett-Hommage ?Shine On You Crazy Diamond? deutlich hörbar schwächelt. Ein paar Monate vorher, bei den grandiosen - als Live At The Royal Albert Hall erhältlichen - Shows in London war das noch anders. Die Songauswahl von Live in Gdansk deckt sich in weiten Teilen mit den drei Albert-Hall-Auftritten, doch es fehlt trotz detaillierten und kristallklaren Sounds deren Magie. An Richard Wright, von dem noch ein letztes Solo-Album erwartet wird, liegt das nicht. Klassiker wie ?Echoes?, ?Astronomy Domine? oder ?Comfortably Numb? bekommen erst durch sein Tastenspiel ihre Genialität. Er wird für Gilmour nicht zu ersetzen sein, die beiden waren enge Freunde und musikalisch fast schon telepathisch verbunden. Wright galt als Herz von Pink Floyd, sein Input wurde gerne unterschätzt. Das von einer Doppel-CD bis einer Vinyl-Box in unterschiedlichen Formaten mit teilweise opulenten Bonusmaterial dokumentierte Konzert ist sein unfreiwilliges Vermächtnis geworden. Deswegen soll an dieser Stelle auch die negative Kritik an ein paar Tracks verstummen. -- Sven Niechziol
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mr. Pink Floyd
3 Punkte 3 von 5 Punkten
David Gilmour ist für mich unangefochten einer der weltbesten Gitarristen, dass ist Fakt.

Ebenfalls ist Fakt, dass David Gilmour Pink Floyd deutlich mehr prägte als Roger Waters.

Die alten Tracks von Pink Floyd hören sich an wie Pink Floyd und sind es dank der Mithilfe des leider viel zu früh verstorbenen Richard Wright auch fast Pink Floyd.

Fakt aber ist auch, dass David Gilmour mit seinen Songs von "From an Island" auf diesem Album stark schwächelt und ich, beruhend auf dieser Tatsache, dieses Album abwerten muss. Technisch sind auch die Lieder von "From an Island" perfekt, aber irgendwie langweilig, wenn auch gegenüber der Studioversion knackiger.

"Live in Gdansk" zeigt, dass David Gilmour noch immer zur Elite der lebenden Gitarristen gehört. Vielleicht besinnt er sich in Zukunft zu alten Ufern und wird hier besseres Material als das von "From an Island" liefern, in etwa wie "Echoes" das immer noch ein Gänsehaut-Feeling hat.
Überflüssig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Unterm Strich ein gänzlich unnötiges Album.
Die erste CD bietet die bekannten drei Einstiegsstücke von The Dark Side of the Moon. Fein, aber auch schon auf den letzten beiden Floyd-Live-Alben zu finden, ebenso wie auf der kaum ein Jahr zuvor erschienenen Gilmour-Live-DVD "Remember that Night". Wesentliche Unterschiede zwischen diesen vier Aufnahmen sucht man vergebens.
Es folgt Gilmours letztes Solo-Album "On an Island", in voller Länge, mit Orchesterbegleitung.
Mein Problem hieran ist - ich finde "On an Island" ganz furchtbar belanglos und klebrig süss, woran sich leider auch live nichts ändert, im Gegenteil. Die erste CD des Sets wird somit wohl so bald nicht wieder den Weg in meinen CD-Spieler finden; will ich "Dark Side of the Moon" live hören, kann ich zur zweiten PULSE-CD greifen, will ich "On an Island" hören, stimmt etwas Grundsätzliches mit mir nicht.

Ich schäme mich ein wenig für meinen nächsten Satz: gut wird dieses Live-Album erst mit der zweiten CD, die sich auf Floyd-Material beschränkt. Doch selbst hier zeigen sich deutliche Schwächen.
Das Positive zuerst - "Echoes" ist tatsächlich das Live-Highlight als das es allenorts gepriesen wird. Rick Wrights Orgel ist so deutlich zu hören wie lange nicht, alles greift ganz wunderbar ineinander und ist letztlich tatsächlich mehr als eine reine Reproduktion der Studioversion.

Das kann man bei den anderen Stücken nur bedingt sagen. "Astronomy Domine" kommt merkwürdig zahnlos daher, "A Great Day for Freedom" hätte prima auf "On an Island" gepasst, "Fat Old Sun" ist heute so entspannt und schnell vergessen wie auf "Atom Heart Mother". "High Hopes" wirkt überraschend glatt gebügelt und noch harmonieseliger als sowieso schon - bietet dafür aber zum Ende hin einige veritable Patzer von Gilmour an der Lap Steel Gitarre.
Es bleiben die Gassenhauer - "Wish you were here", "Shine on" und "Comfortably numb". Grossartige Stücke allesamt, keine Frage, aber ich frage mich allerdings langsam für wie viele Live-Fassungen dieser Stücke ich eigentlich noch Geld hinblättern soll. Bisher fand sich allein "Comfortably numb" live auf sage und schreibe drei Pink Floyd-Live-Alben einer Floyd-Live-DVD, dazu auf je zwei Waters-Live-CDs und DVDs, sowie drei Gilmour-Live-DVDs (auf zweien davon sogar in zwei Versionen) und einem Gilmour-Live-Album, wenn ich nichts vergessen habe. Macht summa sumarum 11 verschiedene Versionen auf 12 Ton/Bildträgern. Die Unterschiede sind mehrheitlich kaum nennenswert. Für "Shine on..." und "Wish you were here" dürfte man auf ähnliche Zahlen kommen, und ich frage mich langsam: "Wieso?" Wer, ausser absoluten Hardcore-Fans, die die Entwicklung der Gitarrensoli von einem Auftritt zum nächsten verfolgen möchten, braucht das?

Bei aller Begeisterung darüber, hier endlich - und gleichzeitig zum letzten Mal - ein wenig mehr von Rick Wright zu hören, kann ich aufgrund der Atmosphäre, der Darbietung (und des Songmaterials speziell auf der ersten CD) kaum mehr als 2 Sterne vertreten, herausragendes "Echoes" hin oder her. Letztlich werde ich vermutlich "Echoes" auf meinen MP3-Spieler packen und die physischen Datenträger nach dem jeweils ersten Durchlauf im Regal zustauben lassen.
Zweispältig...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Gilmour bleibt sich seinem Prinzip treu - nachdem auf "A Momentary Lapse of Reason" und "Division Bell" stets ein pompöses Live-Album folgen musste, geschieht das natürlich nach "On An Island" ebenfalls. Und wie bei den beiden vorherigen Live-Alben unter der Pink-Floyd-Flagge - "Delicate Sound Of Thunder" und "P.U.L.S.E." - wird auch hier die erste Scheibe fast ausschließlich von den neuen Songs dominiert.

Darin liegt genau das Problem: mit den "Island"-Songs konnte ich schon auf dem Studioalbum wenig anfangen, und live werden die Songs nur marginal besser. Etwas rockiger zwar, aber nach wie vor weit, weit von der Qualität früheren Floyd-Materials entfernt. Die zweite Scheibe enthält - natürlich, wie gewohnt - ausschließlich Pink Floyd-Material, und hier glänzen die raren Live-Versionen von "Fat old sun" und vor allem "Echoes" (überragend!). Der Rest ist aber eigentlich überflüssig, weil schon unzählige Male live gespielt, aufgenommen und veröffentlicht. Braucht man wirklich eine x-te Version von "Comfortably Numb"?

Allerdings: dieses Album hat zumindest was persönlicheres, ehrlicheres als die beiden letzten Pink-Floyd-Mitschnitte, und die Sounqualität ist exzellent. Kein schlechter Mitschnitt; für Pink Floyd-Fans, Nostalgiker und Anhänger warmer Gitarren-Soli eine echte Kaufempfehlung, ansonsten zweitrangig. Ich persönlich fand das "In the Flesh"-Album von Roger Waters spannender.
Für sein Alter nicht schlecht...:)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines mal vorweg.Ich finde das Teil gut wenn man bedenkt was heut zu Tage für ein Schrott auf den Markt geworfen wird.
Das ist ehrliche Musik von echten Spitzenmusikern.
Das Gilmours Stimme manchmal schwächelt ist wohl in seinem alter normal.
Comfortably Numb ist aber auf der Delicate Sound of Thunder CD (Pink Floyd) noch besser.Diese sollte man haben.
Ansonsten ist man mit dieser CD bestens bedient.
David Gilmour........ oder doch Pink Floyd ??
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einfach der Hammer.... David Gilmour mit Richard Wright.... Nick Mason wäre auch nicht schlecht gewesen wei dann wäre das eine Pink Floyd Tour gewesen. Einfach nur empfehlenswert
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Life in Slow Motion

Life in Slow Motion von David Gray

Audio CD von Eastwest (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,98, Angebote ab EUR 2,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Life in Slow Motion

Tracks:

  • Alibi (Album Version)
  • The One I Love (Album Version)
  • Lately (Album Version)
  • Nos Da Cariad (Album Version)
  • Slow Motion (Album Version)
  • From Here You Can Almost See The Sea (Album Version)
  • Ain't No Love (Album Version)
  • Hospital Food (Album Version)
  • Now And Always (Album Version)
  • Disappearing World (Album Version)

Produktbeschreibung


LIFE IN SLOW MOTION
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

The one I love!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit dem Erscheinen dieser CD, findet dieses zauberhafte Werk immer wieder und ohne große Umwege den Weg in meinen CD-Player.
Ausgefeilte, künstlerisch wertvolle Kompositionen;
unaufdringliche, gekonnte Arrangements;
Fingerspitzengefühl beim Erschaffen von Bildern und Atmosphären;
eine warme, eindringliche, sehr männliche und gleichzeitig sehr emotionale Stimme;
traumwandlerische Leichtigkeit geküßt von der Melancholie
- all das bietet "Life In Slow Motion"
Ein Werk, auf das manch anderer Singer/Songwriter nur neidvoll, oder aber mit größtem Respekt schauen kann. Musik die zeitlos und doch modern daher kommt und die das Genre,
aus dem sie entstammt entstaubt und diesem zu neuem Glanz verhilft.
Und die einfach steht, wofür sie steht, nämlich für künstlerisches Können, Beständigkeit, Klugheit und Emotionen.
Lückenfüller wird man auf diesem Werk vergeblich suchen, denn der musikalische Rausch wächst mit jedem weiteren hören, da man als Zuhörer immer wieder neue Raffinessen entdecken kann - und wird!
Alles harmoniert miteinander und paßt zusammen, wie bei einem großen, aufwändigen Puzzle - sogar das Cover-Foto und die Bookletgestaltung schaffen einen unaufdringlichen und unterstützenden Rahmen,
so daß man das Gesamtpaket schon regelrecht als edles Kunstwerk bezeichnen muß...
Sehr, sehr schön und ein für mich mittlerweile unverzichtbares Juwel!
Wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In einer Zeit in der Menschen, die nicht einmal eine Gitarre richtig herum halten können, zu Superstars gemacht werden erscheint mir dieses Album wie ein Boje im Ozean des schlechten Geschmacks and die man sich klammern kann.
Vor 4 Wochen das erste mal gehört, kann ich nicht mehr genug davon kriegen. Ich könnte mir die Texte übersetzen aber ich mu� gar nicht, irgendwie versteh ich was er mir sagen will über die Musik. Seine manchmal kratzig, immer flehentlich und sehnsüchtig klingende Stimme bringen mich zurück in eine Welt die ich ein wenig verloren hab. Ich denke an Sommer und Frauen die vergangen sind und an uralte Freunde die mich völlig entspannen lassen und mich ein bisschen jünger machen. An Tagen als nur die Musik, Liebe und Sonne wichtig waren. Klingt das melancholisch? juhu, dann hab ich die Stimmung des Albums übernommen!
Vielen Dank für dieses Album David Gray.
Meine persönlichen Lieblingssongs: Slow motion und Hospital Food und die anderen 8 Lieder.
Yeah! its only blood on the rhyme
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ja ja, der gute MR. Gray einst Underdog, der die Lokale sämtlicher Länder verwüstet hat, um einmal ganz oben zu stehen. Das tut er jetzt; im Schatten der ganz großen. Die Größe wird gemessen, an verkauften Platten und am verkauften Image. David Gray hat kein Image. Zumindest nicht für jederman.
Alle, die sich mit Gray beschäfitgt haben, werden den Wachstum seiner Größe nicht vergessen haben. Ein Bild, was einem bewusst ist, doch für einen der ihn zum ersten Mal hört, nicht assoziierbar. Dazu führt es, dass er ein Underdog bleibt, für Kenner! Sein ALbum "Life in slow motion" gehört zu denen, bei dem er tief Atem holt.
Opulente Klänge über 16 Spuren verteilt, lässt einem das ehemalige Hörerlebnis verblassen. Seine alten Platten vergessen, bietet dieses Album ein wunderschön, honorierendes Erlebnis.
Sanfte Klänge, beeindruckende Landschaften, Coldplay lässt grüssen. Doch bleibt ein gewisser Rest. Ein Lächeln, ein Schmunzeln, man kann es nicht definieren. Seine Stimme ist in diesem Album sanfter, harmonischer, doch seine Texte schmettern, wie eh und je, gekonnt ein. "All night busz on the line, its only blood on the rhyme" Wundervoll. Bemerkenswert ist nur, dass er keine Ende findet. Er zieht manche Songs, bis das Gummi fast reißt, aber nur fast (was für eine Metapher).
Seine Songs, fast alle unterlegt mit Streichern, Klavier, Samples und Eierschaum, dennoch einwirkend und nicht zu vergessen. Textlich obere Mittelklasse, musikalisch Professor, Studioaufnahme 1A. Aber wollen wir das von Gray?
Der Mensch hat sein eigenen Kopf, wollen wir hoffen, dass er ihn behält...
Anspieltips: alibi, Slow Motion, from here you can almost see the sea, lately
Schwächster Track: The one i love
G.R
Gänsehaut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin per Zufall auf David Gray und seine wundervolle Musik gestossen. Das ist zwei Monate her. Inzwischen besitze ich zwei Alben und höre fast nichts anderes mehr. Die Melodien gehen unter die Haut, die Texte ans Herz. Musik, so eigen und bodenständig wie Grays Heimatland, derer man nicht überdrüssig wird. Ich kann David Gray jedem empfehlen, der nicht nur auf der Suche nach Ohrwürmern, sondern auch nach gehaltvollen, intelligenten Texten ist.
Autsch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Seit Jahren schenke ich beinahe jedem Menschen den ich kennenlerne eine CD von David Gray, weil ich genauso überhaupt auf ihn gekommen bin. Ein Ire hat mir in einem Pub ein Video in die Hand gedrückt und gesagt: "Enjoy it" Inzwischen besitze ich alles was es von ihm gibt und habe ihn live gesehen, was ich nur empfehlen kann. Diese CD ist sicher nicht sein Meisterwerk, zu aufgeblasen, zu viele Streicher, aber dennoch wunderschön. Die DVD gefällt mir deutlich besser. Wer David Gray mag kann allerdings bedenkenlos zugreifen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: About Face

About Face von David Gilmour

Audio CD von EMI Record (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,55

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: About Face

Tracks:

  • Until We Sleep
  • Murder
  • Love On The Air
  • Blue Light
  • Out Of The Blue
  • All Lovers Are Deranged
  • You Know I#m Right
  • Cruise
  • Let#s Get Metaphysical
  • Near The End

Produktbeschreibung


ABOUT FACE REMASTERED
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

David Gilmore anders
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Musik ist halt Geschmackssache. Ich habe mir About Face von David Gilmore zugelegt, um meine Sammlung von Pink Floyd
zu erweitern. Ich bin aufgeschlossen für neue Ideen der Künstler, doch hätte David besser an seinen üblichen Musikstil festgehalten. 3 Stücke auf der CD erinnern noch an den unverkennbaren Stil von David, die restliche
Musik ist ``nicht`` David Gilmore.
Leider...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
...ist diese Platte ziemlich langweilig. Das was D.G. kann, nämlich ganz hervorragend und vor allem einzigartig Giterre spielen, kommt hier kaum zur Geltung. Ich bin ein Floyd Fan un d ich liebe D.G. - wie schon gesagt - aufgrund seiner Art Gitarre zu spielen. Diese CD aber ist bei mir nur ein Staubfänger. Die erste ist wesentlich besser, seine Neueste noch einmal schlechter. Wer ein Fan ist, der darf, und wenn auch nur um die eigene Sammlung zu Vervollständigen. Wer kein Fan ist kann sich auch das kleine Geld hierfür sparen.
Über weite Strecken gelungenes Rock-/Pop Album
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Man mag von Gilmours 1984er Output halten, was man will, aber eines kann man dem Pink-Floyd-Gitarristen sicherlich nicht vorwerfen: dass er sich etwa zu nahe an den alten PINK FLOYD Glanztaten oder seinem ersten Soloalbum von 1978 orientieren würde.
Ich für meinen Teil jedenfalls war damals froh, nach THE WALL und THE FINAL CUT wieder mal etwas andere Töne aus dem Floyd-Umfeld hören zu dürfen. So sehr ich auch die beiden vorhergehenden Floyd-Alben zu schätzen weiß.

Aber GILMOUR erfindet natürlich auch auf ABOUT FACE das Rad nicht neu: zu hören bekommen wir eine, zum Teil sehr radiotaugliche, Mischung aus Rock und Pop, getragen von Gilmours angenehmener Stimme und seinem unverwechselbaren Gitarrenspiel. Unterstützung erfährt er von einer ganzen Schar illustrer Gäste, unter ihnen z.B. Jon Lord, Steve Winwood und Jeff Porcaro. Die Qualität der Begleitmusiker tut dem Album hörbar gut, auch wenn diese eher selten in den Vordegrund treten und zumeist songdienlich agieren.

Die Songs im Einzelnen:

UNTIL WE SLEEP
Treibender Opener mit atmosphärischem, dichtem Sound und rockiger Gitarre. Guter Einstieg.

MURDER
Interessanter Text über das Innenleben eines Mörders. Fängt balladesk mit akustischer Gitarre an, kommt nach einem Bass-Solo(!) dann zum Ausbruch, um mit einem etwas längeren und agressiven Gitarrensolo auszuklingen. Mein Lieblingsstück auf dem Album.

LOVE ON THE AIR
Sehr poppiges und eher verhaltenes Stück. Nahe am Schmalz, aber mir gefällt es trotzdem.

BLUE LIGHT
Groovender Song (mit Bläsern!), der unüberhörbar vom damaligen musikalischen Zeitgeist geprägt ist. War damals die Single-Auskopplung. Ganz o.k., aber keine Offenbarung.

OUT OF THE BLUE
Sehr ruhiger und atmosphärischer Song. Kommt im Mittelteil kurz zum Ausbruch (eruptive Orgel) und klingt schon sehr floydig (The Wall). Stark.

ALL LOVERS ARE DERANGED
08/15-Rocker, banal und nichtssagend. Der Tiefpunkt auf dem Album.

YOU KNOW I'M RIGHT
Midtempo-Nummer, etwas komplexer strukturiert, starke Akustik- und E-Gitarren-Arbeit. Überzeugend.

CRUISE
Absolut radiotaugliche, poppige Ballade, aber keineswegs peinlich. Eingängiger Refrain mit Ohrwurmqualitäten. Klingt mit einem Reggae-Rhythmus aus. Sehr nett.

LET'S GET METAPHYSICAL
Rein instrumental, nur Orchester und die Gilmoursche E-Gitarre. Sehr getragen und etwas unspektakulär, aber vollkommen in Ordnung.

NEAR THE END
Atmosphärisch sehr dichter und floydiger Ausklang. Von der Grundstruktur her gut vergleichbar mit HIGH HOPES. Für meinen Geschmack wird das Gitarrensolo im Schlussteil zwar leider etwas zu früh ausgeblendet, aber trotzdem haben wir es hier mit einem Highlight zu tun.

Drei Feststellungen lassen sich treffen:
1. Gilmours erste Soloscheibe ist rockiger, gitarrenorientierter und klingt insgesamt floydiger als die hier vorliegende ABOUT FACE.
2. Für Floyd-Verhältnisse klingt ABOUT FACE relativ massenkompatibel und zugänglich.
3. Die Instrumentierung und die Sounds sind auf ABOUT FACE vielfältiger bzw. abwechslungsreicher als auf Gilmours Debutalbum.

Fazit:
ABOUT FACE kann Floydschen Großtaten zwar nicht das Wasser reichen, hat aber vielleicht auch gar nicht diese Ambitionen. Dass Rockmusik mit Hang zum Mainstream nicht zwangsläufig für anspruchsvollere Hörer zu banal und verzichtbar sein muss, stellt DAVID GILMOUR mit diesem Album zumindest über weite Strecken unter Beweis.
Dafür 4 Sterne! ****
Für musikalische Perlentaucher
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich bekenne mich zu diesem Album aus 1984, das heute zwar musikalisch anachronistisch klingen mag und sehr, sehr wenig an PINK FLOYD erinnert. Es juckt mich auch nicht, dass Roger Waters immer der bessere Songwriter bei PINK FLOYD gewesen sein soll. ABOUT FACE ist einfach ein typisches 80er-Poprock-Album, das seine besondere Note durch das charakteristische Gitarrenspiel von Gilmour erhält. Und da ich David Gilmour immer noch für einen der am gefühlvollsten spielenden Gitarristen halte, finde ich auch auf ABOUT FACE meine persönlichen Glücksmomente. Meine Highlights:

MURDER: allein vom Aufbau her ein genialer Song. Zunächst eine simple Akustikgitarren-Nummer, dann ein Break mit einem richtig geilen Fretless-Bass-Solo, gefolgt von zwei weiteren, richtig rockenden Strophen, und dann vollzieht der Song einen kompletten Rhythmus- und Tempowechsel, um mit einem tanzbaren Gitarrensolo auszuklingen. Besser kann man 5 Minuten musikalisch kaum ausfüllen.

ALL LOVERS ARE DERANGED: ein knackiger Rocker, der sehr an "Young Lust" vom FLOYD-Album "The Wall" erinnert und einen wunderschönen Schlusspunkt hat.

YOU KNOW I'M RIGHT: Leckere Ballade mit Orchester-Unterstützung und traumhafter Melodie.

NEAR THE END: ein Übersong - eine melancholische Ballade mit einem abschließenden Gitarrensolo (erst Akustik-, dann E-Gitarre), das mich immer wieder fast zu Tränen rührt. Einziges Manko: der Song wird viel, viel, viel zu früh ausgeblendet, gerade als David sich emotional so richtig aufschwingt.

Das Album hatte nie kommerziellen Erfolg, obwohl Pete Townshend (THE WHO) an zwei Songs mitschrieb und als Gastmusiker Jeff Porcaro (TOTO), Pino Palladino (einer der gefragtesten Studio-Bassisten), Jon Lord (DEEP PURPLE) und Steve Winwood mitwirkten. Aber ist kommerzieller Erfolg das maßgebliche Kriterium für gute Musik? - ABOUT FACE beweist das Gegenteil! Ein sympathisches Album und für mich eine Perle der 80er Jahre, die auch nach 25 Jahren nichts von ihrem Glanz verloren hat.

NOCH EIN HINWEIS ZUR REMASTERTEN 2006er-VERSION: Die Neuveröffentlichung hat einen etwas lauteren Pegel und einen Hauch mehr klangliche Transparenz. Doch gerade die rockigeren Titel klingen immer noch so matschig wie damals auf der LP. Schade - da hätte man einem Soundfetischisten wie Gilmour zugetraut, mehr aus den alten Aufnahmen herauszuholen.

Auch die Tatsache, dass das geniale Schlussstück 14 Sekunden länger ist als auf der LP, führt in die Irre, denn das Stück wird an derselben Stelle wie immer ausgeblendet. Aus der Traum von einem Gitarrensolo, das seinerzeit nur auf LP-Länge runtergekürzt wurde und nun in voller Pracht und Dauer auf dieser remasterten Version erscheint. - Ebenso enttäuschend ist das völlige Fehlen von möglichen Bonustiteln oder B-Seiten.
Zweideutige Eindeutigkeit!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit der Stimmung innerhalb der Band (Pink Floyd) stand es nicht eben zum Besten während und nach "The Wall" und "The Final Cut", und so verwundert es nicht gerade, dass Gilmour mal ein bisschen frische Luft brauchte. Das Einzige, was einen da wirklich verwundern kann, ist die Energie und die relative Frische, mit der er dieses Album eingespielt hat. Ich erinnere mich noch gut an einen Promo-Auftritt von David Gilmour in der Fernsehsendung "Flashlights", in der unter anderem auch Depeche Mode einen ihrer Hits zum Besten gaben. Nachdem Gilmour nebst Band "Blue Light" dargeboten hatte, wurde er gefragt, wie man sich denn als Rockstar fühle, der langsam in die Jahre kommt. Gilmour lächelte blasiert und antwortete: "Diese Frage solltest Du lieber den Jungs von Depeche Mode stellen."
Genau jene Einstellung zum Leben hört man aus dem Album heraus. Es sind teilweise recht schwergewichtige Songs vertreten, die mit bedeutsamem Text und mollakkord-geladenen Passagen daher kommen ("Murder" und "Out Of The Blue"), aber auch etwas leichtere Kost ("Love On The Air"), wo Gilmour sogar kurze Raggae-Einflüsse (am Ende von "Cruise") einstreut. Es klingt alles in allem nicht nach Pink Floyd, aber das soll es ja auch garnicht, denn sonst würde nicht "David Gilmour" draufstehen! Im Geist der Zeit gesehen macht das Album eine sehr gute Figur, auch wenn es stets die typischen neunmalklugen Fans gibt, die die jeweiligen Soloprojekte der einzelnen Bandmitglieder von Pink Floyd mit den Werken der Band vergleichen müssen.
Übrigens spielt John Lord (seinerzeit Organist bei Deep Purple und mit David Gilmour gern gemeinsam in Ski-Urlaub in der Schweiz) auf diesem Album mit. Und Pete Townsend von The Who hat ein bisschen an dem Song "All Lovers Are Deranged" mitgebastelt. Wenn man bedenkt, wo und wieviel Gilmour zu jener Zeit überall mitgespielt (die Finger drin gehabt) hat, dann fragt man sich, wann er überhaupt Zeit gefunden hat, diese Platte aufzunehmen. Wer des Englischen mächtig und ein Fan von Pink Floyd ist, der sollte sich den Text zu "You Know I'm Right" mal genauer anschauen, wo Gilmour einen Standardspruch von Roger Waters als Zitat aufgreift: "Why should you bother with the other side, when you know yours is right?"

Für mich große Klasse!

Anspieltipps:
"Out Of The Blue"
"Cruise"
"You Know I'm Right"
...und für Instrumental-Fans: "Let's Get Metaphysical"
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: David Gilmour

David Gilmour von David Gilmour

Audio CD von EMI Record (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,22

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: David Gilmour

Tracks:

  • Mihalis
  • There's No Way Out Of Here
  • Cry From The Street
  • So Far Away
  • Short And Sweet
  • Raise My Rent
  • No Way
  • Deafinitely
  • I Can't Breathe Anymore

Produktbeschreibung


DAVID GILMOUR
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Nicht mehr als eine Gelegenheits-"Nur mal so..."-Platte
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Man muss sich selbst gegenüber schon ehrlich sein: wäre dies nicht das Album eines Floyd's, wäre die Scheibe 1978 in der Masse der Veröffentlichungen untergegangen und auch niemals auf CD wiederauferstanden. Zu Recht. Dieses erste Solo-Werk David Gilmour's hat mit dem Floyd-Sound nix zu tun, ist mehr eine Gelegenheits-"Nur mal so..."-Platte eines ambitionierten Gitarristen.

Die Songs sind dabei nicht wirklich schlecht, aber es findet sich auch nichts, was hängen bleibt. Allein "Cry from the Street" groovt recht fein, "No way" übertüncht mit immerhin netten Gitarrenläufen eine sonst belanglose Melodie, und "Raise my rent" ist leider nur ein Instrumental, das sich erst im Rückblick als eine Art unfertiges Demo herausstellt, welches 1994 im besseren "What do you want from me" (auf "The Division Bell") mündet.

Der beste Song - "There's No Way Out Of Here" - ist bezeichnend für das gesamte Album: es ist nämlich nicht mal eine Gilmour-Komposition. Songs zu schreiben war nie die größte Begabung Gilmour's, und das spürt man auf diesem Album ganz deutlich. Und der besondere Gilmour-Gitarrensound alleine reicht nicht aus, um dieses Album über das Mittelmaß zu heben.
Düster und melancholisch - klasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die erste Solo-Scheibe von David Gilmour klingt durchweg recht traurig und an manchen Stellen auch etwas härter, doch gerade deswegen ist sie so empfehlenswert. Gilmour setzt seine Gitarre sparsam, aber effektiv ein und seine Stimme - schon auf vielen Pink Floyd-Songs (Us and them, Wish you were here, Comfortably Numb etc.)unvergessen, hat einfach dieses gewisse Etwas, sie ist sehnsuchtsvoll, bedauernd und geht unter die Haut! Wunderschön auf dieser CD ist der Opener 'Mihalis' sowie 'Short and sweet' sowie 'I can't breathe anymore. Doch mein Lieblingsstück ist das so überaus traurige 'So far away', bei dem ich so richtig nostalgisch werde und mit Wehmut an gute, alte Zeiten sowie verpasste Chancen denke...;-( Für mich ist dieses Album eine düstere Perle eines der ganz großen Gitarristen der Rockgeschichte!
Hau den Stress in den Müll und nimm Dir Zeit zu leben!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll ich zu den fünf Sternen noch sagen: Ich werde heuer 39 Jahre alt, mein Hobby ist Musik und Fotografieren.
Meine Digitalkameras habe ich eben einmal auf Eis gelegt um meine analogen Goldstücke (die ich zum Glück nie verkauft habe!!!)wieder zu aktivieren- am besten mit SW-Filmen.
Die Arbeit damit hat eben eine "andere" Qualität, so wie die Musik und die Aufnahmen von "damals"...
Ich hatte heute nach einem Fotospaziergang (mit einer meiner analogen) das Glück, bei einem regionalen Anbieter diese wunderbare CD um ? 4,99 zu erwerben- inkl. Booklet mit ein paar netten Fotos :-) !
Ich sitze jetzt vor meiner guten alten Stereo-Anlage (nicht dolby surround!) und lausche glücklich dem wunderbar warmen, rockigen Sound von David Gilmour...
Und sie waren doch besser, die guten, alten Zeiten...
David Gilmour im Pink-Floyd-Herbst
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Hatte seinerzeit die erste veröffentlichte Amazon.de-Rezension zu dieser Platte getippt und dann doch wieder gelöscht. Hatte die damalige David-Gilmour-Band mit einer "Schülerband" verglichen, "die Pink Floyd nachspielt". So kam es, dass ein weiterer Rezensent diese meine Aussage nun in seiner Rezensions-Überschrift in Frage stellte.

Die Platte ist, gemessen an den alten Floyd-Klassikern, ja gar nicht mal besonders gut. Die Arrangements wirken teilweise einfallslos, sehr konventionell, es gibt viele Wiederholungen. Interessanterweise "passt" das aber alles: Vielleicht ist Gilmour nicht nur der Gitarrenmeister, der wie kein anderer die Kunst beherrscht die Balance zwischen "Abgespactheit" und "Erdigkeit" zu halten und sich mit seinen Gitarrengleitflügen anhaltend in dieser Stratos-Sphäre aufzuhalten.

Wahrscheinlich ist Gilmour auch ein Meister der Banalität oder des "Adult Style", wie Pete Townshend das Phänomen Gilmour im Jahr 1984 treffend umschrieben hatte. Da wird kein Ton zuviel gespielt, der Zuhörer wird niemals mit allzu virtuosen "Wideldidideldi"-Soli strapaziert, die mit den Jahren, seien wir ehrlich, doch immer lächerlicher und aufgeblasener auf uns wirken - ohne allerdings die atemberaubenden Gitarrenkünste eines Edvard van Halen schmälern zu wollen. Eigentlich klingt bei Gilmour alles immer recht "normal, stimmig und passend". (Ansonsten wären Waters eigenwillige und sperrige Songs auch nicht auf Dauer zu ertragen gewesen.)

Neu (und von Pink-Floyd-Bandkollege Wright praktisch zeitgleich auf "Wet Dream" zelebriert) sind die an manchen Stellen hörbaren Fusion-Einflüsse, die der Platte hier und da ein bisschen mehr Antrieb verschaffen - und die ich mir auch auf auf dem "On An Island"-Langweiler gewünscht hätte.

Das gefällt mir an der Platte: Diese gewisse, gelassene Laid-Back-Banalität (zeitweilig aber mit Fusion-"Afterburner"), wohl aber einer Banalität aus einer "besseren", weil längst vergangenen Epoche der Pink-Floyd-Geschichte. Auch Gilmours aktuelles Album klingt in weiten Zügen furchtbar banal und einfallslos, dabei aber längst nicht mehr so "cool" und verständlich wie dieses Solo-Erstlingswerk - eben weil der inzwischen gealterte Mann sich heute auf einem seltenen gesellschaftlichen Niveau befindet, auf dem bedauerlicherweise keine Kritik oder soziale Spannung mehr an ihn herangetragen werden. Heute wird er von allen, die ihm begegnen, angelächelt, alle finden gut, was er macht und machte - und so klingt heute auch seine Musik: Selbstzufrieden, ikonenhaft, sich selbst kopierend, umgeben von spannungsfreiem, altersjugendlich positiv rückblickendem Kukident-Charme, allenfalls von der melancholischen Gewissheit getrübt, dass in ein paar Jährchen alles vorbei sein wird: Pink-Floyd-Bandgründer Barrett und jahrzehntelanger Pink-Floyd-Manager O Rourke schauen sich die Gänseblümchen bereits von unten an, ebenso Gilmours guter Freund, Film-Musik-Macher Michael Kamen. Und auch mit einer Beatles-Reunion kann nicht mehr gerechnet werden - das muss doch gesagt werden dürfen!

Gilmours Erste dagegen spiegelt vielleicht die Melancholie wider, dass Pink Floyd ihren Schaffenshöhepunkt gerade überschritten haben, dass die Bandmitglieder sich nicht mehr sonderlich gut verstehen, und dass viel Geld und große Ländereien zu besitzen, vielleicht doch gar nicht so befriedigend ist, wie man anfangs geglaubt hatte. Eine innere Ausgebranntheit also, die zu konservieren wahrscheinlich nicht einmal beabsichtigt war. Und doch ist das Thema "Ausgebranntheit" und "Melancholie" auf dieser Scheibe m.E. über all die Jahre hinweg wohl besser, organischer und musikalischer erhalten geblieben, als auf dem etwas später erschienenen Sozialkitsch-Floyd-Album "The Wall", welches o.g. Themen in erster Linie vordergründig, mit bekanntem Waters-Weltschmerz/Selbsmitleid behandelt - und im Gegensatz zu dieser wunderschönen und natürlich klingenden Platte heute nur noch in kleinen Häppchen à la "Comfortably Numb" verdaut werden kann - was in erster Linie David Gilmour zu verdanken sein dürfte.

Gilmour ist (war) sicherlich nicht der beste Sänger - und auch nicht der beste Gitarrist. Aber er ist (war) m.M. derjenige, bei dem beides zusammen am besten harmonierte, was wiederum diese gewisse Magie ausmachte, die wir hier alle verzweifelt und mehr oder minder erfolglos versuchen in passende Worte zu kleiden.
Ich liebe David Gilmour...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...aber hauptsächlich wegen seines Giterraenspiels. Weder als Sänger oder als Songwriter ist er wirklich gut. Diese Platte hier ist dann auch nur ganz nett - zwar sicherlich sein bestes Soloalbum, aber eben weit von den Glanzleistungen von Pink Floyd entfernt. Wer ein Fan ist, kann sich diese Platte kaufen - zumal sie nicht mehr wirklich viel kostet. Wer kein Fan ist, kann es auch ruhig lassen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Premonicion (New Edition)

Premonicion (New Edition) von David Bisbal

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 14,68

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Premonicion (New Edition)

Tracks:

  • Quien Me Iba A Decir
  • Silencio
  • Como La Primera Vez
  • Torre De Babel
  • Amar Es Lo Que Quiero
  • Soldado De Papel
  • Premonici?n
  • Cuidar Nuestro Amor (I'll Never Let Go)
  • Calentando Voy (I'm Just Warmin'up)
  • Que Tendr?s
  • Amanecer Sin Ti
  • Aqu? Y Ahora
  • Torre De Babel
  • Torre De Babel
  • Ave Maria 2007
  • Buleria

Produktbeschreibung


PREMONICION NEW EDITION
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Super Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die CD läuft bei mir im Auto rauf und runter. Eine ganz klare Kaufempfehlung. Sie ist abwechslungsreich gehalten und schon fast ein kleines Best-Of-Album.
Superschön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist meiner Meinung nach das beste Album von David Bisbal! Torre De Babel ist mein absoluter Lieblingssong. Den gibt es gleich in drei verschiedenen Versionen. Es ist schwierig, die Musik zu beschreiben, ich kann nur sagen, man muss sie gehört haben, um zu wissen, wie gut sie ist. Wenn man die CD einlegt, kann man nicht ruhig sitzen bleiben, man muss mittanzen und sich zu den rhythmischen Klängen bewegen. David Bisbal bringt sozusagen das Blut richtig zum Kochen. Toller Sound von einem großartigen Sänger!
Einfach Spitze
5 Punkte 5 von 5 Punkten
David Bisbal ist der Superknaller. Endlich haben die Deutschen
kapiert, was das für ein Musiker ist. Sonst musste ich mir immer
die CDs aus Spanien mitbringen. Nun habe ich mir das Album Premonición
in Deutschland gekauft. Super !! Wer spanische Musik und "Fuego" mag
wird nicht um diese Album und David Bisbal herumkommen. Einfach fantastisch. Besonders natürlich auch die DVD Konzerte des "knackigen"
Rasse-Spaniers. Silencio war nicht umsonst solange in den Charts.

Empfehlen lassen sich auch die anderen Alben wie Ave Maria, LIVE, Corazon latino, y todos lot otros !
Estupendo !
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Low

Low von David Bowie

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Low

Tracks:

  • Speed Of Life
  • Breaking Glass
  • What In The World
  • Sound And Vision
  • Always Crashing In The Same Car
  • Be My Wife
  • A New Career In A New Town
  • Warszawa
  • Art Decade
  • Weeping Wall
  • Subterraneans

Produktbeschreibung


LOW
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Meilenstein: Beginn der Berlin - Trilogie mit erhabenem Stil
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Größte was die Pop-Musik zu Beginn der 80er Jahr zu verzeichnen hat sind die drei Alben Low - Heroes - Lodger. Was David Bowie in Kollaboration mit Brian Eno, Robert Fripp u.a. veröffentlichte gehört auch 20 Jahre später zum unverzichtbaren Bestandteil jeder geschmackvollen Basis-Diskographie. Hits werden nebenbei Hits aus dem Ärmel geschüttelt: "Breaking Glass", "Sound And Vision", "Be My Wife" u. a. Hier vermischt sich Adult-Pop-Ästhetik mit einer tiefgreifenden Elektronik, die ihre Einflüsse deutlich aus den deutschen Schrittmachern wie Neu!, La Düsseldorf und Kraftwerk bezieht. Aber es ist schließlich Bowie der dem Ganzen als Soundgespinst die Krone aufdrückt, selbst wenn er in den instrumentalen Stücken wie "Warzawa", "Art Decade", "Weeping Walls" nicht mehr unnachahmlich seine Stimme zu höchsten Höhen führt. Hier spürt man die Einzigartigkeit einer Musik die Bowie als häutende Stilikone zum zeitlosen Monument werden ließ. Heerscharen von Bands und Sängern sollten Bowie folgen, aber erreichten ihn nie!
Die Seele eines Ost-Berliner Wohnsilos
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Im Rahmen eines Interviews (etwa 1983) sagte DB einmal sinngemäß: ?Wenn ich komponiere und Texte schreibe, tue ich es wie in einem Rausch. Mein Fehler ist, dass ich nachher immer versuche meine Texte zu analysieren. Aber das werde ich wohl nie lernen".
Diese Aussage mag wohl auf die meisten DB-Texte zutreffen, im Falle von ?Low" trifft diese Aussage aber tatsächlich für Text UND Musik zu. Wenn man einen Song wie ?Always crashing in the same car" hört, mag aber vielleicht bereits der Versuch einer logischen Analyse sinnlos sein. Das selbe gilt für ?Sound and Vision" und selbstverständlich für die Instrumentalstücke des Albums. Wie schon ein anderer Rezensent vermerkte, ist die Grundstimmung des Albums ?Depression, elektronische Kälte, Destruktion. Jeder zaghafte harmonische Ansatz wird sofort von zerfetzenden Synthesizer-Klängen zunichte gemacht. Der Einfluß von Brian Eno macht sich besonders bei der Verwendung elektronischer Klänge auf dem ganzen Album bemerkbar." Dennoch ist das Album keineswegs gefühllos. Wahlweise klingt es für mich so wie die ?Seele einer Maschine" oder die ?Mauern oder Maschinen" die wir zwischen uns Großstadtmenschen errichten. Wenn man Berichten über die Entstehungsgeschichte Glauben schenken darf, produzierte DB dieses Album in sehr kurzer Zeit sowie absolut drogenfrei (nach den drogenschwangeren Alben ?Young Americans" und ?Station to Station") und versuchte sich mit ?Low" quasi selbst zu therapieren. Musikalisch gelang dies zumindest höchst eindrucksvoll.
Die elektronischen Stimmungsbilder des Albums überdauerten die Jahre jedenfalls problemlos und selbst im Jahre 2005 klingen die Berliner Klangfetzen überraschend aktuell. ?Low" ist für mich zeitlose Avantgarde und wird aufgrund seiner abstrakten Texte und eindringlichen Stimmungsbilder wohl immer aktuell klingen.
Instrumentaler Bowie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Platte ist positiv geladen und füllt den Raum mal mit energiereichen Rhythmen im Stil alter Marschmusiken, mal mit eschatologisch geprägten Endzeitvisionen samt Phantasietexten, die in Teilen auch auf Stage enthalten sind. Zu ihrer Zeit wohl als Heroinrauschprodukt aus der grauen Mauerstadt geschrieben und gehört, klingt der Meilenstein der Popavantgardesymphonien heute nach Vorwegnahme der Achtziger oder als Science Fiction der Neunziger. Neben Bowies Pop-Arbeiten mal ein interessanter Ausflug in seine instrumentale Welt, für Einsteiger sei allerdings all Saints empfohlen.
Meisterwerk mit kleinem Durchhänger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vorab: ich bin großer Bowie Fan, und mag vor allem die Berlin Alben sehr, aber:

Bis zu track Nr. 7 ist das eine der klanglich innovativsten und kompositorisch interessantesten Pop Platten die je erschienen sind. Bowie fing die Achtziger eben schon 1977 (tw. eigentlich schon 76 auf stationtostation) an, und deswegen verdient diese Scheibe absolut das Prädikat ,Meisterwerk': ,Warszawa' und ,Art Decade' genauso wie ,Subterranean Walls' aber, leben mehr von den Klängen, und von richtigen Kompositionen kann man dabei eigentlich nicht sprechen, denn die Stücke wirken so, als ob Sie nur aus sounds und arrangement bestehen. Offensichtlich probierte Brian Eno hier vorab schon mal seine ,Ambient' Visionen aus.

Der Rest aber wie gesagt ist schlichtweg großartig. Allen voran ,Soundandvision' das zu den wahrscheinlich 10 besten Popsongs überhaupt zu zählen ist; die spröden und aufwühlenden songs ,Breaking Glass' und ,What In The World', bei denen Komposition und Klang eine Symbiose eingehen und noch dazu rocken die Dinger.

Das Bemerkenswerteste ist aber, dass dieses Album einen viel elektronischeren Eindruck hinterlässt, als es tatsächlich war, denn hier gibt's noch genug Gitarren, echte drums, bass und sax. Es ist wenn man so will, kantiger wave-pop mit einem hohen Anteil von konventionellem Pop Instrumentarium.

Die Serie von Alben die Bowie beginnend mit ,1984' von Diamond Dogs bis Scary Monsters in diesen nur 6 Jahren hinlegte, ist nicht nur eine der innovativsten der Pop-Geschichte, sondern zeichnet sich auch durch eine bemerkenswert eigenständige und sich steigerende Weiterentwicklung aus.

Low war der Anfang der Kern-Trilogie, die soviel bewegte und soviele inspirierte, und schon aus diesem Grund muß man hier 5 Sterne geben - trotz des erwähnten Durchhängers gegen Ende.
ueber sich selbst herauswachsen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
nun, das ganze album wird einem vielleicht erst nach mehrmaligem hoeren wirklich gefallen, es ist halt doch ein produkt der achtziger. aber irgendwann, wenn man ca. hundertmal das unglaubliche "sound and vision" gehört hat, wegen dem man das album überhaupt erst gekauft hat, beginnt man, eine ahnung dessen zu bekommen, wie es ist, die musik eines genies wie david bowie zu verstehen. erweitern auch sie ihren horizont.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Station to Station

Station to Station von David Bowie

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,96

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Station to Station

Tracks:

  • Station To Station
  • Golden Years
  • Word On A Wing
  • Tvc 15
  • Stay
  • Wild Is The Wind

5 Kundenrezensionen:

COLDWHITEMENSSOUL
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Knapp nach Ende der 74er Diamond Dogs/Soul Philly Dogs Tour erschien das Album ,Young Americans', das auch unter großer Beteiligung der Tour Musiker aufgenommen wurde, und mit dem sich Bowie endgültig vom Glam Rock löste. Der Soul und Funk dieses Albums ist dann auch noch auf ,StationToStation' hörbar, hier aber bereits um die Rhythmik elektronischer Musik angereichert, denn der damals ewig Rastlose wollte auf keinen Fall musikalisch stehen bleiben.

StationToStation bietet nur 6 songs mit dem zentralen, über den Text Bowie selbst wieder neu definierenden, 10minütigen Titelstück, das gleichzeitig auch die kühle Ästhetik der begleitenden Tour widerspiegelt. Eigentlich wäre es ein sehr homogenes Album geworden, gäbe es da nicht ,TVC15' drauf. Dieses Lied klingt mit seinem Honky Tonk Piano part eigentlich fast nach ,Hunky Dory' und hat mit der unterkühlten Ausstrahlung der white mens soul songs, die den Rest des Albums bestimmen, nichts gemein. Es wirkt fast wie ein Fremdkörper, denn selbst die Ballade ,Wild Is The Wind' passt hier noch ins Konzept, weil Sie den Soul von ,Young Americans' transportiert. ,Stay' ist ein Funk Stück mit großartigem Gitarren(s)lick, ,Golden Years' und ,Word On A Wing' sind zwar nicht die besten Stücke die Bowie je geschrieben hat, waren aber damals etwas durchaus Neues, und sicher wichtig für die weitere Entwicklung seiner Musik.

Dass Bowie den Sound der ihm vorschwebte erst mit Brian Eno und dem Nachfolger Album ,Low' fand, ist im Vergleich recht deutlich zu hören und möglicherweise wäre er besser beraten gewesen, gleich ein reines Funk Album aufzunehmen, denn der unterkühlt-motorische, musikalische Unterbau dieser Platte hat nie etwas Zwingendes, und die Kompositionen sind nicht die gelungensten. ,Sister Midnight' hätte hier gut draufgepasst, aber das reichte er ja leider an Iggy Pop weiter.

Dass die songs Live trotzdem zündeten, lag an den bei dieser Tour dann unglaublich aufspielenden Gitarristen Carlos Alomar und Stacey Heydon, wie allgemein an der ,Raw Moon' Tour Band von 1976. Nachzuhören wird dies dann endlich auch offiziell in der nächstes Jahr erscheinenden DeLuxe Edition von StationToStation sein, die fast das gesamte Nassau Coliseum Konzert als Zugabe beinhalten wird - eines der besten Bowie Konzerte, das je stattgefunden hat.

Knappe 4 Sterne aber trotzdem für dieses Album, weil Bowie auch damit einmal mehr seine Besessenheit bewies sich immer neu zu erfinden, sich immer weiterzuentwickeln und weil man eine derartige Atmo eigentlich kaum je wieder von irgendjemand anderen serviert bekam.
Station to Station
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Station to Station" ist so etwas wie der Fanliebling unter den Bowie Alben. Während die Allgemeinheit "Low" und "Ziggy Stardust" als Bowies beste Platten sieht, schwören viele seiner Anhänger auf dieses Machwerk, dass den Thin White Duke, diese dunkle, abstoßende und gleichzeitig faszinierende Kunstfigur, perfekt in Musik umsetzt.

Nur 6 Lieder befinden sich auf dem Album, aber alle sind absolute Volltreffer. Das deutlich über 10 Minuten lange Titellied scheint aus 3 verschiedenen Songs zu bestehen, die Bowie auf wunderbare Weise in eine einzige, immer wieder die Richtung wechselnde Tour de Force verwandelt hat. Golden Years ist elektrisierender Funk. Word on a Wing, mein persönliches Lieblingslied von Bowie, ist wunderschön und voll emotionaler Wucht. Bei TVC 15 gehen ein abgedrehter Text und unheimlich eingängige Musik Hand in Hand. Stay ist cool und rockig. Perfekt abgeschlossen wird das Album von Wild is the Wind, der vielleicht besten Coverversion Bowies, und eine seiner stärksten Gesangsleistungen noch dazu.

Station to Station ist eine verstörende und doch wundervolle Platte, die ich jedem Musikliebhaber wärmstens empfehle.
In diesem Zeitalter der großen Illusion ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Although Station to Station contains only six songs (eight tracks), they are the most memorable that Bowie ever recorded. The fast-paced title track Station to Station falls in a genre of journey songs - emphatically not the familiar rock road song - like Kraftwerk's 1977 track Europa Endloss on Trans Europa Express that creates the impression of a train ride with constantly changing scenery.

In the disco era, the French singer Patrick Juvet recorded a 14-minute long suite I Love America on his Got A Feeling album that was a musical tour through the United States. Closer to Bowie's style was the hypnotic I Travel with its propulsive rhythm by Simple Minds and Touch by Lori & The Chameleons.

The tempo slows down somewhat for the melodic Golden Years with its catchy hooks, poetic lyrics, appealing rhythm and soulful tonality. What a gem of a song! Next comes another masterpiece, this time a devotional one. Word on a Wing is a sublime ballad with an enchanting tune and lyrics expressing spiritual yearning that match any poem in the English literature on this theme. The vocal arrangement is spectacular on many levels, including subtle segments and soaring sections.

There is some similarity in literary technique here with the Ben Jonson poem To Celia that was set to music as Drink to me Only with Thine Eyes and recorded by artists as diverse as Kathleen Ferrier and World of Skin. The similarity lies in the ambiguity; parts of both compositions contain phrasing that seems to deal with romantic love but the overall tone is clearly spiritual.

TVC15 is a powerful uptempo number in a sort of proto-disco style whilst Stay's nervous guitar-driven rhythmic texture and tempo shifts place it firmly in the rock tradition. Then follows the theme song of the 1957 movie Wild Is the Wind, written by Dimitri Tiomkin & Ned Washington, originally recorded by Johnny Mathis and later covered by Nina Simone on her album Wild Is the Wind. As a melodious ballad with a wistful air, it perfectly complements Word on a Wing.

The enhanced album has live versions of Word on a Wing where Bowie sings with a blocked nose (a cold or what, hmmm?) and Stay, both recorded on the 1976 Station To Station tour. They are both beautiful and appealing in their slightly different arrangements and vocal delivery. In my opinion Station is Bowie's best album, surpassing even the influential The Rise And Fall Of Ziggy Stardust in song quality and emotional depth.
Klangmalerei, zeitlos
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Den meisten ist nur die zu recht berühmte Stage-Liveversion von Station to Station bekannt. Auf dieser Studio-CD kann man hören, was produktionstechnisch zu ihrer Zeit möglich war. Sie klingt nach Zukunft pur, glasklar, wie mit dem Messer geschnitten. Nach einer immer schneller werdenden Reise mit dem Zug. Und schon fast patinabesetzt. So schnell ist die Welt geworden.
Zuvor unveröffentlichte Livetakes sind auch enthalten.
Eine der musikalisch interessantesten CDs vom Meister Bowie.
In this age of grand illusion ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Although Station to Station contains only six songs (eight tracks with the two live versions), they are the most memorable that Bowie ever recorded. The fast-paced title track Station to Station falls in a genre of journey songs - emphatically not the familiar rock road song - like Kraftwerk's 1977 track Europa Endloss on Trans Europa Express that creates the impression of a train ride with constantly changing scenery.

In the disco era, the French singer Patrick Juvet recorded a 14-minute long suite I Love America on his Got A Feeling album that was a musical tour through the United States. Closer to Bowie's own style was the hypnotic I Travel with its propulsive rhythm by Simple Minds and Touch by Lori & The Chameleons.

The tempo slows down somewhat for the melodic Golden Years with its catchy hooks, poetic lyrics, appealing rhythm and soulful tonality. What a gem of a song! Next comes another masterpiece, this time a devotional one. Word on a Wing is a sublime ballad with an enchanting tune and lyrics expressing spiritual yearning that match any poem in the English literature on this theme. The vocal arrangement is spectacular on many levels, including subtle segments and soaring sections.

There is some similarity in literary technique here with the Ben Jonson poem To Celia that was set to music as Drink to me Only with Thine Eyes and recorded by artists as diverse as Kathleen Ferrier and Swans. The similarity lies in the ambiguity; parts of both compositions contain phrasing that seems to deal with romantic love but the overall tone is clearly spiritual.

TVC15 is a powerful uptempo number in a sort of proto-disco style whilst Stay's nervous guitar-driven rhythmic texture and tempo shifts place it firmly in the rock tradition. Then follows the theme song of the 1957 movie Wild Is the Wind, written by Dimitri Tiomkin & Ned Washington, originally recorded by Johnny Mathis and later covered by Nina Simone on her album Wild Is the Wind. As a melodious ballad with a wistful air, it perfectly complements Word on a Wing.

The enhanced album has live versions of Word on a Wing where Bowie sings with a blocked nose (a cold or what, hmmm?) and Stay, both recorded on the 1976 Station To Station tour. They are both beautiful and appealing in their slightly different arrangements and vocal delivery. In my opinion Station is Bowie's best album, surpassing even the influential The Rise And Fall Of Ziggy Stardust in song quality and emotional depth.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert

Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert von David Garrett

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,94

Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Tschaikowsky: Violinkonzert op. 35, Jules Conus, Violinkonzert

Tracks:

  • Concerto for Violin and Orchestra in D major, Op. 35 - Tchaikovsky
  • Concerto for Violin and Orchestra in E minor - Jules Conus

Aus der Amazon.de-Redaktion


Verhangener Blick, wülstig lüsterne Mundpartie, schwarze Haartolle nebst Koteletten -- man traut seinen Augen nicht. Ist er es oder nicht? Denn eigentlich sieht der Geiger David Garrett auf dem Cover seiner neuen CD aus wie ein leibhaftiger Sohn von Elvis Presley. Kann aber nicht sein, denn der Künstler aus Aachen und Sohn deutsch-amerikanischer Eltern ist noch sehr jung. Pure Ecstasy nennt sich seine jüngste CD mit dem Violinkonzert von Peter Tschaikowsky und einem anderen Violinkonzert des in unseren Breitengraden wenig bekannten Komponisten Jules Conus.
Mit dem King of Rock'n'Roll hat David Garrett, der auf einer Stradivari aus dem Jahr 1718 musiziert, nicht viel gemein. Es mag wohl an seiner Jugend liegen: Garrett liebt -- bei aller technischen Bravour, Brillanz und Souveränität bei den horrenden Schwierigkeiten -- die zärtelnde Geste, die gemütvolle Gebärde. Schwärmerisch etwa geht er das Finale bei Tschaikowsky an, inniger oder empfindsamer wird es dadurch leider nicht. Mickhael Pletnev streng geführtes Russisches National-Orchester und seine entschlackte Lesart der Partitur sorgen dafür, dass der Solist nicht entgleitet und in allzu sentimentale Gefilde abdriftet. "Im Falle von David Garrett kommt man um das Wort 'Jahrhundert-Talent' nicht herum", heißt es im Pressetext. Das Jahrhundert aber ist erst ein Jahr alt und deshalb bleibt abzuwarten. --Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Hunky Dory

Hunky Dory von David Bowie

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 5,25

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Hunky Dory

Tracks:

  • Changes
  • Oh, You Pretty Things
  • Eight Line Poem
  • Life On Mars?
  • Kooks
  • Quicksand
  • Fill Your Heart
  • Andy Warhol
  • Song For Bob Dylan
  • Queen Bitch
  • The Bewlay Brothers

5 Kundenrezensionen:

Ich habe etwas warten müssen, aber für dieses Mega-Album hat es sich allemal gelohnt! Ansonsten alles Spitze!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bitte unbedingt kaufen!!!
Mit Somery von den Descendents und Abbey Road von den Beetles ein absolutes Must Have!
Und natürlich alles von Eels!!!!
Bowies erste grandiose Platte, kurz vor seinem Durchbruch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Honky Dory" erschien im Dezember 1971 und dieser - für das Weihnachtsgeschäft zu spät gewählte Zeitpunkt - trug sicherlich dazu bei, dass "Honky Dory" nicht jener Erfolg beschieden war, den Bowie mit seiner nächsten Platte - Ziggy Stardust - feiern durfte.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es auch an den höchst unterschiedlichen Musikrichtungen, Instrumentierungen und Texten des Albums lag, die das damalige Publikum überforderten.

Positiv ausgedrückt: Es ist wohl das "variantenreichste" Albums Bowies überhaupt.

Negativ ausgedrückt: es gibt keinerlei roten Faden. Auf dem Albumcover präsentierte sich Bowie als männliche "Lauren Bacall" im Stummfilm-Stil und trug damals Frauenkleider (auf Rat seiner damaligen Frau Angie). Die Songs behandeln Themen wie "unbestimmte Sehnsucht nach einer schöneren Welt" (Life on Mars), das Motiv des Übermenschen (Oh you Pretty Things), die Schwierigkeit seinen Platz in der Walt zu finden (Changes, Quicksand), Geisteskrankheit (The Bewlay Brothers), Zwei Hommagen an "Celebrities" (B. Dylan, Andy Warhol), 2 music hall-ähnliche Songs (Fill your heart, Kooks (gerichtet an seinen damals geborenen Sohn)), eine erste Glamrock-Nummer (Queen Bitch) und eine Kombination aus Song und Gedicht (Eight Line Poem).

Tja, und da Bowie damals eben noch nicht den Durchbruch geschafft hatte, wurde diese (bi-sexuell angehauchte) Vielfalt noch sehr vorsichtig aufgenommen.

Ohne aber auf die einzelnen Songs im Detail einzugehen: "Changes" wurde praktisch der musikalische Inbegriff für Bowies "chamäleonhaftige" Persönlichkeit und Wandlungsfähigkeit. "Life on Mars" scheint tatsächlich aus einer anderen Welt zu kommen und ist meiner Meinung nach Bowies "schönster und rührenster" Song. "Oh you pretty Things" war ein gern gespielter und toller Song in den 70-ern, wirkt aber heute seltsam antiquiert.

Die anderen Songs sind einfach "anders" - es fällt schwer sie zu kategorisieren. Trotzdem sind einige von ihnen textliche und musikalische Juwelen (vor allem "Quicksand"). In jedem Falle markiert "Honky Dory" das Ende jener Zeit, wo sich Bowie noch sehr auf das Songwriting und sekundär auf die Atmosphäre und das Konzept seiner Alben (und Persönlichkeiten) konzentrierte.

Ich persönlich finde manche seiner nachfolgenden 70-Jahre Alben ausgereifter und faszinierender. So menschlich, melancholisch und textlich ambitioniert sollte sich aber Bowie in den 70-Alben nie wieder präsentieren.
Für Bowiehistoriker
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wer Bowie liebt, ist Gutes gewohnt, und die Ansprüche sind nur schwer zu befriedigen. Das ganze Potential der Songs auf Hunky Dory wird erst bei Liveauftritten hörbar, denn die vorliegende Produktion mit viel Gitarre, Piano und dürren Drums triezt auch trotz Remastering bei den zurückhaltenderen Stücken die Ohren etwas über Gebühr. Es handelt sich um eine der typischen Aufnahmen des frühen Bowie mit viel schnellem Stahlsaiten-Geschrammel und dem gewohnt überdrehten, schönen Kopfgesang.
Vom Cover blickt ein androgyner, zarter Künstler, einigen Songs hätte vielleicht eine schwerer rockende Band gutgetan. Trotzdem eine tolle CD, ein Klassiker, aber nicht mein ganz großer Favorit, erst auf der DVD Reality Live Tour (und anderen, älteren live-CDs) spielt er die auf Großartigkeit angelegten Songs mit ihrem vollen Potential erst richtig aus. Wie mancher Wein Zeit benötigt, man vorher aber nicht genau weiß welcher und wie viel, so tat Bowies frühen Songs die Reifung gut. Manches klingt mit, anderes ohne Zeitkolorit besser. Aber, wie immer, ist dies reine Geschmackssache: Ziggy S. and the Spiders from Mars schöpfen die Methode der spärlichen Arrangements für mich besser und dichter aus als die vorliegende Aufnahme. Zwei Songs mit etwas kryptischen Texten widmen sich anderen Berühmtheiten: Warhol und Dylan. Den Einstieg bildet der Ohrwurm Changes, ein Stück über die Zeit, auch an die späteren Phasen und vehemente Live-Auftritte erinnernde drängendere und lautere Rock'n'Roll-Stücke im Ramones-Stil sind enthalten und bilden die Höhepunkte dieser CD. Im CD-Buch ein Bowie mal als Frau, mal als Tut Anch Amun abgebildet, ein Mädchentraum. Die besten Musiker spielen in der Band, Ronson an der Gitarre, und am Synth Rick Wakeman, dem Yes-Märchenklimperer. Durchaus eine CD zum lauten Durchhören, aber nicht der ganz große Wurf.
Der songwriterische Höhepunkt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie wäre Bowie's Karriere wohl verlaufen, wenn er bereits mit diesem Album seinen großen Durchbruch gehabt hätte? Möglicherweise wäre er ein ernsthafter Konkurrent für Elton John um den Titel ,best UK sing-a-songwriter' geworden - die hymnischen und opulent unterlegten Refrains von ,Changes' od. ,Life On Mars' sind so weit weg nicht von John Stücken wie ,Goodbye Yellow Brick Road' und auch die Qualität des songwritings auf ,Hunky Dory' kann es locker mit Regi's besten Alben aufnehmen.

Faktum ist aber, dass Hunky Dory bei seinem Erscheinen noch nicht der mega-seller war und sich erst nach dem Erfolg von ,Ziggy Stardust' zu einem veritablen Erfolg mauserte - da war Bowie dann freilich schon allzu sehr in seiner Ziggy Rolle aufgegangen, als dass es noch eine Schritt hierhin zurück gegeben hätte.

Von den Kritikern bei Erscheinen schon wohlwollend aufgenommen zählen die 11 songs auf diesem Album tatsächlich zum Feinsten was britische songwriting-Kunst je hervorgebracht hat, was es - für Bowie Fans, wie Skeptiker - nahezu unantastbar macht.

Die tw. vaudeville-artige Produktion Tony Viscontis unterstreicht Bowies oft chansonartige Kompositionen großartig und passen diesen Liedern wie Cinderella ihr Glasschuh. Der schwächste" song hier ist bezeichnenderweise auch die einzige Fremdkomposition darauf - ,Fill Your Heart', aber selbst der unterbricht den - fast schon magischen - Flow dieses Album in keinster Weise. Dass bei ,Queen Bitch' dann die ,Spiders From Mars' schon anklingen ist ein Vorbote auf den beinahe-,Rock'n'Roll Suicide' der da noch kam.

,Changes', ,Oh You Pretty Things' und ,Life On Mars' sind sowieso Lieder für die Ewigkeit, ,Quicksand' und ,Song For Bob Dylan' knapp dahinter und auch der Rest fällt kaum ab. Dass sich auf ,Ziggy' dann mit ,Five Years' und ,Soul Love' noch eine Fortsetzung dieses großartigen Liederreigens findet' ist sicher der zeitlichen Nähe dieser Alben zuzuschreiben, ist aber leicht nachvollziehbar, wenn man sich die beiden LPs einmal hintereinander anhört.

,Hunky Dory' gehört sicher zu Bowie's 3 besten Alben und war sein songwriterischer Höhepunkt. Erst ,scary monsters' bot dann streckenweise wieder diese Melodieseligkeit, dort freilich oft böse verzerrt umgesetzt, aber so ein durchgehendes kompositorsches Glanzlicht wie ,Hunky Dory' schaffte er nie wieder.
'She's seen it ten times or more'
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hunky Dory was Bowie's last album as a wannabe, just before he found fame with Ziggy Stardust. It's a fascinating work on many levels that display lyrical depth, vivid imagery, wit and great musical variety, from the music hall pop of Changes through the sixties pop of Oh You Pretty Things to the cinematic lyricism of Life On Mars, a soaring masterpiece.

Another of my favorites is Fill Your Heart, a quirky number with his somersaulting voice over lively piano and cheeky sax. Elements of the folkie singer/songwriter are evident on numbers like Song For Bob Dylan while The Supermen reminds me of his later science fiction work like Diamond Dogs.

Bowie also salutes Lou Reed and Andy Warhol here, in fact the whole album makes references to his musical influences. Hunky Dory is a bridge between his earlier music hall style and the glamrock that was to follow, and this was just the right mixture of catchy tunes & brilliant lyrics to ensure a timeless classic.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: David Gilmour - In Concert

David Gilmour - In Concert
mit David Gilmour, Regie: David Mallet

DVD von EMI Electrola GmbH & Co.KG
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 8,84

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2002
Zoom ± Produkt-Bild: David Gilmour - In Concert

Produktbeschreibung


Den Gesangs-Part teilten sich vor dem Split noch ROGER WATERS und DAVID GILMOUR bei PINK FLOYD! Während WATERS eher für die rockigen, schrägen Nummern intonierte, zeichnete GILMOUR eher ein sanfterer, balladesker Sound aus, welcher Single-Hits wie 'Wish You Were Here' oder viel später 'High Hopes' Division Bell-Album prägte. So gab Letzterer auch bei seinem Konzert auf dem Londoner Meltdown Festival im Juni letzten Jahres, 2001, eben diese beiden Songs + 'Shine On You Crazy Diamond' von Wish You Were Here und 'Comfortably Numb' aus The Wall zum Besten. Er wurde bei dieser Show vom Publikum so frenetisch gefeiert, daß er Anfang diesen Jahres, 2002, begleitet vom PINK FLOYD-Kollegen RICK WRIGHT 3 weitere ausverkaufte Konzerte gab, von denen die 3 Bonus-Tracks dieser DVD stammen.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Pink-Floyd-Sänger und -Gitarrist David Gilmour stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass seine Solosongs und auch das Floyd-Material keine atemberaubenden Lichtshows und Special Effects brauchen, um restlos überzeugen zu können.
Im Juni 2001 gastierte Gilmour mit einer ungewöhnlichen Backing-Band in der Londoner Royal Festival Hall. Anstelle einer Rock-Besetzung wählte der Brite ein edles Unplugged-Setting mit einem Kontrabassisten, einem Percussionisten, einem Akustikgitarristen, einer Cellistin, einem Saxofonisten, einem Gospelchor und keinem Geringeren als Soundtrack-Ikone Michael Kamen am Klavier. Dargeboten wurden bei stimmungsvollem Licht und sehr transparenten Sound-Bedingungen beeindruckende Versionen von Floyd-Klassikern wie "Shine On You Crazy Diamond", "Wish You Were Here", "Comfortably Numb" und "High Hopes", diverse Gilmour-Solonummern, die Syd-Barrett-Komposition "Terrapin", das Bizet-Stück "Je Crois Entendre Encore" sowie der neue Track "Smile". Die Arrangements überzeugen mit auf das Wesentliche konzentrierten Klang-Straffungen, die sämtliche Keyboard-Parts sehr geschickt auf die Akustikinstrumente und Stimmen verteilen und den Songs erdige, harmonische Vibes verleihen.
Der Auftritt kam so gut an, dass Gilmour und seine Band im Januar 2002 noch einmal für drei ähnlich gestrickte Konzerte in die Royal Festival Hall zurückkehrten. Von diesen Gigs stammen die drei Bonustracks "Dominoes" (ein weiterer Barrett-Song), "Breakthrough" (eine Nummer von Gilmours Floyd-Kollege Richard Wright, der als Gastmusiker mit von der Partie ist) und "Comfortably Numb" (mit Sir Bob Geldorf). Das Song-Trio rundet ein stimmiges Live-Video ab, das Gilmour erstmals von einer ganz anderen, für Floyd-Fans sicherlich hochinteressanten Seite zeigt. --Michael Rensen

Amazon.de DVD-Bewertung


Der Bonusteil der insgesamt 130 Minuten langen DVD enthält einen hervorragenden 5.1.-Surround-Mix, sechs Gilmour-Gitarrensoli in Nahaufnahme, ein neunminütiges Homevideo, das den Bandleader bei den Proben mit dem Gospelchor zeigt, und Song-Texte zu allen gespielten Liedern. Zusätzlich gibt es die Extra-Livetracks "I Put A Spell On You" (von Screaming Jay Hawkins, aufgenommen 1992), "Sonnet 18" (Vertonung eines Shakespeare-Textes) sowie den Elvis-Klassiker "Don't", den Gilmour beim Leiber/Stoller-Tribute-Konzert 2001 spielte. --Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ein sehr starkes Konzert.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass David Gilmour ein ausgezeichneter Gitarrist ist, bestreitet wohl niemand. Keiner spielt so perfekt seine Solis. In diesem Konzert greift u. a. oft auf die akustische Gitarre zurück. Super ist die akustische Interpretation von " Shine on your crazy daimond ". Auch die akustischen Parts von Gitarre und Cello sind absolut hörenswert. Dazu kommt noch altbewährtes wie " Comfortably Numb ", auch etwas anders interpretiert. Die Bühne ist bewusst kleiner gewählt als im 94er - Konzert von Pink Floyd im Londoner " Earls Court ". Das Konzert wirkt daher viel " privater "; allerdings ist die Akustik, wie immer bei Pink Floyd bzw. David Gilmour, perkekt.
Absolut - Wahnsinn
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was gibt es besseres als bei einem schönen, leckeren Glas Wein diese DVD zu schauen.
Schade das es nicht so viele "unplugged" Varianten der Songs von Pink Floy gibt...man glaub nicht welche Stimmungen damit erzeugt werden können.
Ein ABSOLUTES MUSS für ale Fans von guter Musik.....
David Gilmour
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Suuuuper Concert sollte sich jeder unbedingt ansehen auf DVD.
Kann ich zu 100% empfehlen.
Man muß kein Pink Floyd Freak sein ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... er ist einfach ein genialer Musiker - der seine Instrumente beherrscht und das seit über 55 Jahren ... David gehört zu den TOP Ten der Music Hall of Fame ! Auf dieser DVD gibt es kein Stück - wo man - " na ja " - zu sagen müßte - es sind alles " Aha-Erlebnisse " für`s Ohr und Auge ...
Danke David ...
Ebenso wie " Live at the Royal Alber Hall ... "
Ohne Wörter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin kein Pink Floyd Fan. Mir immer Deep Purple Led Zeppelin und Uriah Heep gefallen. Aber langsam bin ich über 45 Jahre alt gegangen und mit der Zeit ändert sich Geschmack. Die obengenannten Gruppen gefallen mir heute immer noch aber mit diesem DVD habe ich endlich verstanden was eigentlich DAVID Gilmour ist. Ein alte Master liefert und Zeitlose Musik. Genial.
Video und Audio Qualität von DVD ist Super. Ich empfehle dieser DVD kaufen.
Kaufen und geniessen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Pop-CD music Charts Bollywood-Musik
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.