|
| |
|
New Seasons: Händel für Oboe und Orchester von Albrecht Mayer, Georg Friedrich Händel, Matthieu Gauci-Ancelin, Sinfonia VarsoviaAudio CD von DEUTSCHE GPreis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungNew Seasons - Händel für Oboe und Orchester. Klassik-CD 5 Kundenrezensionen:Ansteckende Spielfreude 5 von 5 PunktenAlbrecht Mayer, mit diesem Namen hatte ich lange, warum auch immer, eine Art von Weichspülklassik" assoziiert, wie sie in diversen Klassiksendern um die Weihnachtszeit hoch- und runtergedudelt wird. Bis ich ihn kürzlich in Frankfurt im Konzert erlebt habe und hin und weg war. Wie Mayer die Musik verkörpert, wie er seine Musiker mitreißt, Phrasierungen sichtbar und miterlebbar macht, das vermittelt sich natürlich am allerbesten im Livekonzert. Dennoch geben auch seine CDs einen guten Eindruck von der ansteckenden Spielfreude wieder. Na gut, die Bearbeitungen von ewigen Klassikern wie Ombra mai fu" und Lascia qu'io pianga" hätte es für mich nicht gebraucht, aber wenn Mayer auf diese Weise den ein oder anderen Klassikneueinsteiger für sich gewinnt, soll es mir recht sein. Ansonsten überzeugen mich jedoch die neu aus Händel-Arien zusammengebauten" Oboenkonzerte auf ganzer Linie! Händel in unserer Zeit, ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenWunderbar diese Klangfülle und Virtuosität die Albrecht Mayer mit dieser Einspielung von Händelstücken gelungen ist. Auch relativ unbekannte Stücke erleben eine mitreisende Frische. Ein Meisterwerk von der Spieltechnik und der Aufnahmetechnik, Gratulation Herr Mayer und der Sinfonie Varsovia, einfach phantastisch! Neulich in der Philharmonie 5 von 5 PunktenVor einem Kammerkonzert in diesem Frühjahr in der Berliner Philharmonie, bei dem Albrecht Mayer als Solist auftrat, meinte eine ältere Sitznachbarin wehmütig, sie sei doch auch noch ein sehr großer Fan des Oboenklangs von Hansjörg Schellenberger, seines Vorgängers bei den "Berlinern". Ob das mit diesen großen Oboisten wohl so eine Generationensache sei, jede habe ihren? Das konnte ich ihr kaum beantworten, nicht nur weil das Konzert begann. Aber meine Hör-Erwartung im Hinblick auf das, was einer Oboe ablockbar ist, haben Albrecht Mayers spezieller intensiver Ton und seine Interpretationen schon geeicht - und das geht ja durchaus vielen so. Die inspirierte Händel-CD hier habe ich auch an Seltenklassikhörer verschenkt, mit der Rückmeldung, daß Kind und Kegel sie immer wieder hören wollen. Wer Fagott spielt oder es schätzt, wird sich besonders über das letzte der 4 neuarrangierten Konzerte freuen, denn es ist ein virtuoses Doppelkonzert für die Doppelrohrblattinstrumente Oboe und Fagott. Noch ein Blick ins CD-Büchlein, das ja schließlich dazugehört: Albrecht Mayer faßt seinen Enthusiasmus für die Stücke selbst in Worte, indem er deren Stimmungen beschreibend abwandert - dröge musikwissenschaftliche Abhandlungen entfallen. Die extravagante graphische Gestaltung zeigt ihn im maritimen Ringelshirt auf einer Jahreszeiten-Tour über Berg und Tal, durch eine eisig-futuristisch-spitzzackige Collagenlandschaft, von der er sich dann auf grüner Wiese unter computergenerierten Herzblumen ausruhen darf. Ob bei dieser Inszenierung auch ein Hauch Ironie mitschwingt, bleibt in der Schwebe. Diese Form der Präsentation zumindest ist "wohl so eine Generationensache". Ich find's nett, meine Eltern waren etwas irritiert. Aber bei der Musik sind wir uns vollkommen einig - ganz, ganz wunderschön! Erstaunlich 5 von 5 PunktenEs ist schon erstaunlich, was man da zu hören bekommt. Alle Arrangements klingen, als wäre diese Musik niemals für andere musikalische Zusammenhänge geschrieben worden. Ich denke, da gibt es bei Händel noch viele Schätze zu heben. Und man kann sich nur wünschen, dass Mut und Entdeckerfreude nicht nachlassen. Irritierend finde ich, dass diese "neuen" Oboenkonzerte Händels manche der ursrünglichen so genannten Oboenkonzerte durchaus "hinter sich lassen". Phantastisch 5 von 5 Punktenich weiß nicht wie oft ich diese CD inzwischen gehört habe aber ich kenne sie inzwischen fast auswendig. Einfach wunderschön, inspirierend und zum Träumen. Ich habe A. Mayer vor wenigen Tagen live erlebt. Ein absolutes Phänomen, der Mann. Toll. Kaufen! |
|
|
Anna Netrebko: Souvenirs von Anna NetrebkoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,49 Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
|
|
|
Bach (Ltd.ed.) von Helene Grimaud, DkbAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,86 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Traumhaft 5 von 5 PunktenMan muss dankbar sein, dass es heutzutage noch solche Interpreten wie Helene Grimaud überhaupt gibt - in dieser monotonisierten, digitalisierten, kommerzialisierten Welt, wo ein Blick in den Namen der grossen Künstler des vergangengenen Jahrhunderts einem Tränen in den Augen verursachen. Ihre Interpretationen von Bach sind modern (wie der Komponist selbst), schlicht und schön, ohne unnötigen Pump. Wie schon von anderen hingewiesen - besonders schön ist die Chaconne von Busoni umgeschrieben, das Video der letzten 3 Minuten ebenfalls. Ich glaube was die Deutsche Grammophon mit ihren Künstler macht ist äußerst relevant im Bezug auf die Gegenwart, da sie ein größeres Auditorium erreicht. Das Produkt ist ganz einfach ein Inbegriff der Schönheit. Bach ist immer die Zukunft 5 von 5 PunktenBach (Ltd.ed.) Helene Grimaud ssagt in ihrem Vorwort, dass Bach der Komponist sei, der "die ganze Innigkeit des Gebets und die einsame Antwort des Göttlichen in ihrer Wahrheit vereint". Und sie ergänzt, das man Bach nicht als Menschen und Zeugen seiner Zeit sehen (darf)- "denn Bach ist immer Zukunft". Mit dieser Aufnahme tritt die französische Pianistin den Beweis ein: Wer bei dieser Musik an Vergangenheit denkt, hat keine Ohren. Es ist eine Musik für alle Sinne. Helene Grimaud brilliert jedoch nicht allein in ihren Interpretationen von Bachs Musik: Die Aufnahme zeigt einmal mehr, wie sehr sie als Solopianistin eine Einheit mit dem sie begleitenden Orchester bildet. Sie versteht es immer wieder, der wunderbaren Kammerphilarmonie aus Bremen den Vortritt zu lassen und sich auch zurückzunehmen, um dann wieder die Stimme zu erheben. Diese Musik lässt die Traurigkeit des Herbstes und die Einsamkeit des Winters vergessen- sie ist voller Optimismus und Hoffnung auf die Zukunft. Besonders die Ciaccona, Busonis Bearbeitung von BWV 1004, ist hier außergewöhnlich gut interpretiert 4 von 5 PunktenDie Interpretationen dieser CD sind allesamt Beweise für die Musikalität ebenso wie für die technische Perfektion von Hélène Grimaud - auch wenn ich bei den Präludien und Fugen immer noch auf eine Aufnahme warte, die noch viel stärker "romantisierend", dabei aber zugleich einigen Ausdrucksmöglichkeiten des Originals näher wäre. Alle mir bekannten Weltklassepianistinnen/pianisten sind musikalisch offenbar im 19. u. 20. Jh. beheimatet, die Musik des 18. Jh.s ist für sie eine Fremdsprache, die sie mehr oder weniger gut 'beherrschen'. Da wird dann leider das Klavier zu sehr an das Cembalo angelehnt, und das Tempo viel zu gleichmäßig, fast nach Metronom, durchgespielt und oft auch zu schnell, statt die Harmonien und Polyphonien mehr auszukosten. Mehr Inspiration von historischen Speilweisen der Viola da Gamba oder Laute oder Barockvioline wäre diesbezüglich eine spannende Innovation, die bis heute noch aussteht. Brillant ist diese Aufnahme dennoch und bekommt daher von mir auch 4 Sterne. Aber besonders die Chaconne, Busonis Bearbeitung der Ciaccona aus der Violin-Partita BWV 1004, ist hier außergewöhnlich gut interpretiert, auch im Vergleich zu bisherigen Aufnahmen. Manche sind virtuoser, aber das ist nicht unbedingt besser, andere spielen sie wuchtiger, manche härter. Hélène Grimaud überzeugt mich aber hier am meisten, auch wenn sie (wie auch in einigen anderen Stücken) für mein Empfinden manches zu sehr in Richtung Staccato spielt (statt mehr Portato oder Legato). Sie betont sehr gut und passend die Kontraste, sowohl bzgl. der Lautstärke als auch der Geschwindigkeit. Das geht in die Richtung, die ich oben angedeutet habe. Allein dieses eine Stück hätte schon für sich genommen 5 Sterne verdient. Da ich für den Rest insgesamt eigtl. nur 3 Sterne geben würde (v.a. das Orchester, von dem sie in einigen Stücken begleitet wird, überzeugt mich überhaupt nicht, es wirkt recht flach und monoton), nehme ich einen großzügigen Durchschnitt daraus von 4 Sternen. (Sehr gut klingt diese Ciaccona übrigens auch in manchen Bearbeitungen für Gitarre, z.B. von Narciso Yepes - in einer leider heute kaum mehr erhältlichen Aufnahme; aber auch von Franco Platino wird sie sehr gut gespielt. Im Original für Violine wird sie leider oft zu unsauber intoniert, was z.T. an zu viel Vibrato im Stil des späteren 19./20. Jh.s liegt, in der sie meist gespielt wird, aber außer wenigen guten Einspielungen in "historischer" Spielweise - z.B. von Lucy Dael - finde ich die Interpretation von Nemanja Radulovic sehr gut und vielleicht sogar noch besser die von Baiba Skride auf ihrer CD "Bach Bartok Ysaye"). Glamour und Kunst 4 von 5 PunktenVorurteile überwinden, aber wie ? Helène Grimaud ist ein Medienprodukt. Sie ist gut vermarktbar und wird entsprechend gut vermarktet. Ein Video, das auch Reklame für irgendein anderes Produkt sein könnte. Eine Pianistin, bei der sich der Eindruck aufdrängt, das sei jetzt Pose, wie sie am Klavier agiert. Die Echtheit des Ausdrucks, die Wahrhaftigkeit der Kunst zu unterstellen, fällt nicht leicht. Kann man dann überhaupt noch korrekt hinhören ? Der Inhalt: Bach: Präludien & Fugen c-moll BWV 847 & cis-moll BWV 849 aus "Das wohltemperierte Klavier I";Präludien & Fugen d-moll BWV 875, E-Dur BWV 878, a-moll BWV 889 aus "Das wohltemperierte Klavier II);Klavierkonzert d-moll BWV 1052+Bach / Busoni: Chaconne d-moll aus BWV 1004+Bach / Liszt: Präludium & Fuge a-moll BWV 543+Bach / Rachmaninoff: Präludium aus BWV . Natürlich spielt Helène Grimaud sehr gut Klavier. Das tun tausende anderer Pianisten und Pianistinnen auch. Wenn ich die berühmte Chaconne von Bach BWV 1004, in der Bearbeitung von Busoni etwas genauer betrachte, stelle ich fest, das Gelber deutlich virtuoser ist, Michelangeli das Stück mächtiger, Weissenberg glashärter spielt. Grimaud betont die Kontraste. Sowohl in Lautstärke als auch Geschwindigkeit.Eine durchaus andere Interpretation, die sie wieder als Virtuosin ausweist, zugleich als Interpretin mit eigenwilligem Ansatz. Anders als ihre letzte Veröffentlichung von Beethoven ( fünftes Konzert) ist diese CD eine derer , die man schätzen kann.Ihre Fans muss man davon nicht überzeugen, und die anderen, denen das zuviel Markt ist, sollte wenigstens einmal hineinhören. Glamour sollte nicht im Wege stehen. |
|
|
Bach Meets Gubaidulina (Hardcover Ltd.Deluxe) von Anne-Sophie Mutter, Gergiev, LsoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 14,95 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Stargeigerin und die moderne Tartarin, titelte die Presse über Anne Sophie Mutters Interpretation von Sofia Gubaidulinas Konzert In tempus praesens. Die Bewunderung ist gegenseitig, sowohl seitens der Künstlerin als auch der Komponistin: „Die ganze Zeit begleitete mich Sophias Gestalt – Gottes Weisheit, sagte Sofia Gubaidulina, die inzwischen bei Hamburg lebt, über die Stargeigerin. „Ganz spontan sah ich es: Unsere Namen sind gleich – das gab den Grund für diese Assoziation. Und auch die Stargeigerin freute sich: „Die Partitur bietet alles, vom verzweifelten Flüstern bis zum markerschütternden Aufschrei… Diese Musik fährt einem in ihrer emotionalen Dichte ganz tief in die Seele hinein. Besonders aber beeindruckt sie: „Sie (Sofia Gubaidulina) lebt tatsächlich, um zu komponieren und sie komponiert nicht, um zu leben. Tief gerührt führte Anne Sophie Mutter denn auch das ihr gewidmete Werk bei dem Luzerner Festival 2007 mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle auf. Die CD-Aufnahme realisierte sie nun mit dem London Symphony Orchestra unter Valery Gergiev. Und koppelt sie an zwei Violinkonzerte von Bach, Mit großer Empfindsamkeit und ihrem typischen wunderbar weich irisierendem Ton gleitet Anne Sophie Mutter über die fünf Abschnitte (ohne Kadenz) des einsätzigen Violinkonzertes von Sofia Gubaidulina hinweg – bis hin in sphärische Höhen. Geschmeidig umschifft sie die kantigen Momente, ohne ihnen ihre durchdringende Vitalität zu nehmen. „Balsam für die Ohren schrieb damals die Presse. Nein, das trifft es nicht im Kern, denn wie man weiß, ist Sofia Gubaidulina keine Freundin des allzu Intuitiven und schon gar nicht der Gefühlsduselei. Tatsächlich schimmert in Anne Sophie Mutter kontrolliert expressiver Interpretation immer wieder der Bauplan des Werkes durch. Da haben sich zwei Seelenverwandte getroffen. Bravo! -- Teresa Pieschacón Raphael |
|
|
Duets von Anna Netrebko, Rolando Villazon, N. Luisotti, Staatskapelle Dresden, G. Puccini/G. Donizetti/ VerdiAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDieses Produkt mit Duetten von Anna Netrebko und Rolando Villazón mag knallhart kalkuliert sein, aber eines steht fest: die beiden mögen sich wirklich und bewundern einander. Wenn das Ganze nun als Liebesgeschichte vermarktet wird - die nicht wirklich stattfindet - ist das mehr als billig, doch wenn die Künstler dies zulassen, dann ist das allein ihre Sache und nicht die der Journalisten. Sie allein werden wissen, welcher Druck auf sie als Traumpaar der Oper lastet. Und auf der Bühne ist es nur gut, wenn zwei miteinander können. Das gibt dem ganzen mehr Drive, wenngleich nicht unbedingt auch Wahrhaftigkeit. Die kommt nur durch die künstlerische Leistung zustande. Von Fred Astaire und Ginger Rogers hieß es einst von Katharine Hepburn: "Er verlieh ihr Klasse, sie verlieh ihm Sex". Auf Netrebko und Villazón übertragen könnte man meinen: Er glüht, sie sorgt mit warm kontrolliertem Gesang - fast mütterlich - , dass er in seiner Leidenschaft nicht verglüht. Villazóns Intensität, ob im Gespräch oder auf der Bühne, seine künstlerische Unbedingtheit ist fast beängstigend und doch hat man sich seit Jahren nach so einem Künstler gesehnt, nach einem, der sich verzehrt, dem es auf der Bühne immer um Leben oder Tod geht. Es gibt sie nur selten, vielleicht einmal im Jahrzehnt. Und Villazón ist ein solcher Glücksfall. Ihn könnte man - in seiner Haltung natürlich - mit der Callas vergleichen, und nicht Anna Netrebko. Doch auch Anna profitiert ungemein von dieser Partnerschaft, Villazóns Inbrunst scheint sie geradezu anzustecken, ihr Vortrag ist zuweilen sehr bewegend. Acht Stücke in vier Sprachen bringen sie beide zum Besten - auf Italienisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Puccinis Bohème- Dachstubenglück ist darunter, und Gounods Roméo et Juliette, wie auch die Liebesextasen in Verdis Rigoletto und Donizettis Lucia di Lammermoor. Für Operettenheiterkeit sorgt Moreno Torrobas Zarzuela-Paar in Luisa Fernanda. Die Staatskapelle Dresden begleitet unter Nicola Luisotti. --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Ist das wirklich die Netrebko?!? 5 von 5 PunktenIch muss ehrlich gestehen, dass ich von Anfang an überhaupt kein Fan der russischen Sopranistin war. Der ganze Trubel der um ihre Person und ihre Stimme gemacht wurde, waren mir zuwieder, denn es gibt viel bessere Sängerinnen denen es nicht so leicht gemacht wird, weil sie nicht in Kleidergröße 36 passen! Zum allererstenmal aber hat die Netrebko mich wirklich berührt und ich finde, dass die Stimme sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Die Höhe ist voller und kräftiger, Koloraturen und Verzierungen werden gesungen und nicht länger nur angedeutet. Auch die Darstellungen der einzelnen Charaktere ist im Vergleich zu "Sempre libera" oder dem ersten Album unter Noseda bemerkenswert. Ungeahnt schön sind die Duette aus Manon von Massenet und die große Liebesszene aus Gounogs "Romeo und Julia". Wieder einmal bestätigt sich, dass die Netrebko rein von der stimmlichen Veranlagung her in das französische Fach gehört. Sehr schön ist auch das Lucia/Edgardo - Duett aus Donizettis Lucia di Lammermoor. Hier ist sie natürlich auch mit der Höhe nicht so maßlos überfordert, wie in der Wahnsinnsszene aus ihrem Album "Sempre libera". Villazon ist ebenfalls großartig. Nur an manchen Stellen wirkt sein Gesang etwas zu maniriert und hohe Noten werden mit so viel Druck gesungen, dass es zawr Effekt macht, aber der Stimme bestimmt nicht gut tut! Das Orchester spilet leidenschaftlich und niveauvoll! Lassen Sie sich verzaubern! 5 von 5 PunktenGenießen Sie die Duette der russischen Sopranistin Anna Netrebko und des mexikanischen Tenors Rolando Villazon. Nicht jeder hat die Gelegenheit dieses Traumpaar live zu erleben. Viele sahen das Waldbühnenkonzert auf dem Bildschirm und erfreuten sich an der Schönheit der hochbegabten Sängerin, aber auch an der Choreographie, die dem gesanglichen Können der beiden großartigen Künstler, den letzten visuellen Kick verliehen haben. Hören sie jetzt an den spätsommerlichen Abenden die vorliegende CD in Ihrem Garten bei einem Glas Rioja, vielleicht gemeinsam mit einem Menschen, den sie sehr mögen oder besser noch lieben und der das stimmliche Volumen dieses Duos auch zu schätzen weiß. Duette u.a. aus " La Boehme"( Puccini), " Rigoletto"( Verdi) und "Iolanta"( Tschaikowsky ) , gespielt von der Staatskapelle Dresden werden dazu führen , dass in ihrem Kopfkino ein wunderbarer Film abläuft, der sich, wenn Sie Glück haben, in den Augen desjenigen widerspiegelt, mit dem Sie dann gerade spanischen Rotwein trinken. Gewiss erlauschen Sie alsbald die stimmliche Verschmelzung der Melancholie einer russischen Seele mit dem Feuer , welches mexikanisches Blut in Wallung bringt und erfühlen, weshalb Netrebko und Villazon gesanglich füreinander geschaffen sind. Was sich in Ihrem Kopfkino abspielt, wissen nur Sie allein! Wunderschön! Empfehlenswert! Das Traumpaar! 5 von 5 PunktenNetrebko und Villazon haben schon jetzt Ihren Stammplatz in der Musikgeschichte. Ich halte beide für das größte Traumpaar der Operngeschichte. Ich hatte vorher immer gedacht die Calls und Di Stefano sind nicht mehr zu schlagen, da lag ich falsch. Ich höre, sammle und verfolge seid 30 Jahren alles was mit Oper zu tun hat und noch nie haben mich 2 Sänger so berührt.Für mich das Opern Phänomen seid Fritz Wunderlich. Mit Pavarotti, Carreras etc. konnte und kann ich bis heute nichts anfangen. Duette zum Schmelzen 5 von 5 PunktenWas soll man zu diesem wunderbaren Produkt noch anderes sagen - als Kaufen! Hören! Genießen???? Für mich persönlich ein ganz besonderes Highlight, das ich immer wieder gerne verschenken werde!!! Mehr "Belkonto" als belcanto 4 von 5 PunktenZweifelsohne haben Villazon & Netrebko, das "Dreamteam aller Opernhäuser", wunderbare Stimmen. 2005 wurden beide mit der »La Triviata« bei den Salzburger Festspielen förmlich in den Musik-Olymp katapultiert. Niemand will ihre Verdienste hier schmälern, doch ein Gutteil ihres Erfolges beruht nicht nur auf ihren gesanglichen Leistungen, sondern auf einer PR-Maschinerie, die wie geschmiert läuft. Und der ist es wohl zu verdanken, dass sich diese CD als - angeblich - die ultimativ beste verkauft. Die CD ist gut, aber auch nicht mehr. Nichts, was einem vom Hocker reißt. Nichts, was man - nach meinem Dafürhalten -unbedingt gehört haben muss. Nichts, was man nicht kennen würde. Ordentlich gemacht, das ja, aber ohne besondere Highlights. Keine Höhen und Tiefen. Und dass Villazon Frau Netrebko bei weitem überflügelt, hört wohl jeder selbst. Von mir gibt es für diese CD nur 4 Sterne, weil sie für mich - schlicht und ergreifend - mehr "belkonto" als belcanto ist ... |
|
|
Die Mönche von Silos (Gregorianische Gesänge aus Spanien) von Benediktiner-Kloster de SilosAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDie Mönche von Silos. Gregorianische Gesänge aus Spanien. Klassik-CD. AV Dominus regnavit / Vide, Domine / Laudate Dom 5 Kundenrezensionen:Gebet pur... 5 von 5 Punktenentsteht beim hören der Gesänge auf dieser CD. Trotz des Alters der Aufname der CD ist es wunderbar diesen Gesängen zu lauschen und die gesungenen Gebete auf sich wirken zu lassen. Da soll noch mal einer sagen das Beten lästig ist ;-). Sie eignet sich nicht nur hervoragend dazu das eigene Gebet zu unterstützen, sondern auch herrlich um zu entspannen, vom Alltagsstress ect. Da kann in meinen Augen fast nichts anderes Mitthalten. WUNDERBAR ENTSPANNEND 5 von 5 PunktenVor allem diese CD eignet sich perfekt dafür gut einzuschlafen !!! Die Lieder haben eine Mystik und Schönheit in sich die jeden glücklich einschlafen lässt. Ich habe viele Gregorianische Gesänge CDs, und diese von den Mönchen von Silos ist eine der BESTEN!!! ... schwebende Gesänge aus Graduale und Antiphonale 5 von 5 PunktenEine tiefe Sehnsucht nach Stille und Befreiung erwecken die einstimmigen, Gregorianischen Choräle, eine Vermischung von altrömischen Melodien und gallikanischen Idiomen, ohne zwingende Tonskala und schlagendes Metrum durch ihre Phrasen und Perioden von formaler Gliederung sowie durch Artikulation, Dynamik und Rhythmus in ihrer Differenzierung. Zart und doch kräftig erobern sich ihre Melodien Raum und Zeit, getragen durch liturgische Rezitative ohne Zwang jedoch von Bekenntnis und Gemeinsamkeit. «...ut mens nostra concordet voci nostrae» [damit unser Geist im Einklang sei mit unserer Stimme - Regula Benedicti] Ein wunderbarer und ergreifender audieller Genuss aus den Weiten und Tiefen von Santo Domingo de Silos, vorgetragen von einem exzellenten Chor unter der Leitung von Ismael Fernandez de la Cuesta und dargeboten in technischer Brillanz mit dem Angebot von Stille und Einkehr und einer tiefempfundenen, mitmenschlichen Innerlichkeit. Zeitlos schön. 5 von 5 PunktenNachdem ich mir schon einige CDs mit gregorianischen Gesängen gekauft habe, bin ich nun auch auf dieses Exemplar gekommen. Es ist kein Fehlkauf, sondern eine CD zum Abschalten von Alltagsstress und Hektik. Diese CD ist zeitlos aktuell und hörenswert. Kaufen! Einfach nur super die Mönche von Silos 5 von 5 PunktenIch habe heute die CD von den Mönchen von Silos gehört und war sofort begeistert von dem Album, ich bin großer Fan der Gregorianik und hätte der CD gerne 10 Sterne gegeben, aber es gibt ja nur 5 Sterne. Die Mönche aus Spanien bezaubern den Hörer mit ihrem guten Gesang. Dies ist eine der besten Gregorianik CDs der letzten Jahren. Ich kann sie nur empfehlen, der Preis ist in Ordnung, Qualität ist in Ordnung. Ist halt harmonische Musik zum Entspannen. Und wer schon mal ein Kloster besucht hat, dem wird sie sicherlich gefallen. 1a |
|
|
Loriots Peter und der Wolf / Karneval der Tiere von Loriot, Barenboim, English Chamber Orchestra, EcoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,96 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1993 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLoriots Peter und der Wolf / Der Karneval der Tiere. CD. AV Ein musikalisches Märchen 5 Kundenrezensionen:ein Klassiker in allen Belangen 5 von 5 PunktenDiese CD ist ein Muß für jeden Musikfreund und sollte in keiner Klassiksammlung fehlen. Sie ist ein klassisches Meisterwerk, dargebotem von einem hervorragenden Orchester und einem der besten Komiker Deutschlands. Loriot versteht es, seinen subtilen Humor auch auf die Geschichte zu übertragen und zusammen mit der Musik diese lebendig werden zu lassen. Man kann sich dieser Darbietung einfach nicht entziehen. Das ist Faszination pur! "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenFür mich ist diese CD die beste Fassung von Peter und der Wolf und dem Karneval der Tiere. Loriot erzählt in seiner versteckt witzigen Art die beiden Geschichten hervorragend, ohne dabei vom Ursprung abzuweichen. Durch die Musik werden die Menschen und Tiere lebendig. Die CD ist ein Vergnügen für Kinder und natürlich auch für Erwachsene. Loriot macht seine Sachen eigentlich immer gut 5 von 5 PunktenDie Fassung mit Loriot als Erzähler ist wohl meiner Meinung nach die Beste. Es macht Spaß der Stimme des bekannten Komikers zuzuhören und die Musik von dem sehr bekannten Stücks ist natürlich auch wunderschön.Ein Spaß natürlich auch für die Kinder. Also : Ich kannn diese CD sehr empfehlen. Entzückend 5 von 5 PunktenAuch nach dem fünften Hören muss ich immer noch über Loriots Vortag schmunzeln. Er erweckt die Charaktere zum Leben. Die Aufnahmequalität ist gut, die Interpretation des English Chamber Orchestra unter Daniel Barenboim über jeden Zweifel erhaben. Eine Version dieses musikalischen Märchens muss man haben. Es sollte diese sein. Ein "Muß" für Kinder und Erwachsene! 5 von 5 PunktenIn der ihm eigenen Art und Betonung erzählt "Loriot" die beiden Geschichten und zwar so, daß nicht der Text, sondern die Musik die Hauptsache bleibt. Vor 30 Jahren habe ich die Musik schon mit meiner Tochter zusammen gerne gehört und jetzt höre ich sie mit meinen beiden Enkeln (3 und 6 Jahre alt). Diese Musik verliert nie an Faszination und Kinder bekommen Lust auf "mehr". Aus der "Was ist was"-Reihe erscheint voraussichtlich im Herbst ein Buch über Musikinstrumente, was man sich dann, ergänzend zu dieser CD, ansehen könnte. |
|
|
Auf Mozarts Spuren von Albrecht Mayer, Claudio Abbado, Mahler Chamber OrchAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,47 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungIN SEARCH OF MOZART Aus der Amazon.de-RedaktionAuf der vorliegenden CD werden die Flöte, die Violine und die menschliche Stimme zur "Beute" dieses Mannes: Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, Albrecht Mayer, wagt sich nach dem Erfolg seiner Bach-Platte nun an Werke von W. A. Mozart und dessen Zeitgenossen Ludwig August Lebrun. Und das Wagnis hat sich gelohnt. Wir hören eine Oboe, die sich spielerisch der menschlichen Stimme annähert oder beim Violinkonzert die Violine vergessen macht. Das Andante aus dem Flötenkonzert KV 315 eröffnet die CD. Natürlich geht die leichte Hauchigkeit oder das magische Zittern einer Querflöte etwas verloren. Dafür glänzt Albrecht Mayer durch einen kernigen Ton bis ins leiseste Piano, bei ruhiger und fließender Gestaltung. Im Oboenkonzert KV 314 ist der Oboist logischerweise absolut zu Hause, bevor er sich in zwei Konzertarien wieder auf fremdes Terrain begibt: Wunderschön elastisch, zwischen dolcissimo und verhaltener Dramatik pendelnd "Sperai vicino il lido" und einen unheimlich runden Klang erreichend in "Al desio di chi t'adora". Andante und Rondo aus dem Violinkonzert KV 271a/271i beschließen den Mozart-Block. Der Oboist zelebriert Leichtigkeit, als ob er nur eine Saite streiche(l)n würde. Etwas gefällig das abschließende Oboenkonzert Nr. 1 von Ludwig August Lebrun. Aber auch da: Schöne Musik schön gespielt. Claudio Abbado dirigiert das Mahler Chamber Orchestra mit sensibler Zurückhaltung. Das ist Begleitung auf höchstem Niveau. Albrecht Mayer kann so sein schwebendes, sich in Feinheiten ausdrückendes Spiel voll entfalten. Rudolf Kamm 2 Kundenrezensionen:Ich komme nicht mehr weg davon! 5 von 5 PunktenIch komme von dieser CD nicht mehr weg, es ist einfach genial von vorne bis hinten. Wer Mozart mag und Oboe gern hört kriegt hier die volle Ladung von beidem. Das Andante war für mich als Amateur-Flöter schon live der Hammer und auch die Fassung auf der CD ist wunderschön gespielt. Tolle Stücke mit traumhaften Klang! 5 von 5 PunktenDen Klang von Albrecht Mayers Oboe ist der beste und schönste, den ich jemals gehört habe. Er ist kraftvoll, aber dennoch spritzig und überrascht mit seiner Interpretation des Mozart-Konzertes immer wieder aufs neue. Auch der Lebrun ist nicht zu verachten genauso wie eben die selbst-arrangierten Stücke, die er "einfach mal" von Flöte/Violine auf Oboe arrangiert hat. Diese sind nicht wirklich mein musikalischer Geschmack und auch das schöne Mahler Chamber Orchestra unter Abbado gab sein Bestes und Mayers perfekter Sound und die tolle Klarinette bei der Aria lassen mit gutem Gewissen die Höchstwertung zu! |
|
|
Helmut Schmidt - Kanzler & Pianist / Helmut Schmidt außer Dienst von Helmut Schmidt, Sandra Maischberger, Jan KerhartAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 17,75 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Einerseits-andererseits 3 von 5 PunktenDas Porträt von Maischberger ist überall und berechtigt gelobt worden. Ein Mensch, der eine solche Lebensleistung vollbracht hat. Ein Mensch, der immer ein eigener Kopf war, der früher auch wenig freundlichen Umgang mit Journalisten hatte. Ein Mensch, als er noch " Schmidt-Schnauze" tituliert wurde, durchaus die Arroganz der Macht darstellte. Wie Sandra Maischberger sehr behutsam die schwachen Stellen dieses grosses Mannes berührt,ihn zu gar nichts drängt, ihm Gelegenheit gibt, diese Stellen zu zeigen,zB seine Gefühle zum Tod seines Nachwuchses;das ist nichts weniger als Journalismus von der besten Seite. Umso unverständlicher, dass Helmut Schmidt diese Werbung für die CD zulässt. Natürlich ist Helmut Schmidt kein Pianist. Die Ankündigung, Kanzler und Pianist, ist doppelt falsch. Er war Kanzler, aber nie ein Pianist. Er hat mit seinen Freunden -leider- vor Jahrzehnten eine Einspielung gemacht, wo er den Part spielte, der Schülern vorbehalten war. Es gab damals Fernsehaufzeichnungen dieser Tätigkeit, die ihn als angestrengten Laien zeigten und damals schon eher peinlich waren und besser vom Mantel des Vergessens gedeckt worden wären. Ihn jetzt in der Werbung von den anderen Pianisten zu nennen, versteht man natürlich aus Gründen der Werbung, ist aber nur peinlich. Oppitz ,Eschenbach und Frantz gegenüber ist dies eine gehörige Portion Abwertung. Das waren die Pianisten. Wenn Helmut Schmidt mitspielte, hätte er dies gerne und immer wieder in Hauskonzerten machen können. In Hauskonzerten. Helmut Schmidt außer Dienst 5 von 5 PunktenFür mich ist Helmut Schmidt außer Dienst" eine der besten politischen Dokumentationen, die ich jemals im Fernsehen (ARD) gesehen habe. Viele Menschen suchen diese Sendung, das weiß ich aus meinem Bekanntenkreis. Endlich gibt es sie auf DVD! Für all diejenigen, die einen der Ausstrahlungstermine verpasst haben: Sandra Maischberger hat mit ihrem Mann, dem Kameramann Jan Kerhart, Helmut Schmidt über vier Jahre lang begleitet. Sie waren dabei in Washington, New York, Peking - und in seinem Haus (samt Kellerbar :-) in Hamburg. Es sind drei Dinge, die diesen Film zu etwas ganz Besonderem machen: Helmut Schmidt, der in einer immer wieder erfrischenden Klarheit die Dinge auf den Punkt bringt. Seine Frau Loki, die in diesem Portrait den Platz eingeräumt bekommt, den sie verdient hat. Es sind Momente die einem ans Herz gehen, wenn diese beiden Menschen von ihrem Respekt voreinander und ihren herben Schicksalsschlägen berichten. Schließlich Sandra Maischberger, sich selbst zurücknimmt und im Film einfach die Menschen zu Wort kommen lässt, die wirklich etwas zu sagen haben. Die Kombination der DVD mit Schmidts Aufnahme von Bachs Klavierkonzert ist eine schöne Hommage an den Bach-Liebhaber Schmidt. Nicht umsonst nimmt Schmidts Gespräch mit Maischberger über die Musik und sein Klavierspiel einen zentralen Platz im Film ein. Wie sagt da Helmut Schmidt Ohne Musik wäre mein Leben ganz anders verlaufen..." Fazit: Unter den über ein dutzend Büchern und CDs von und über Helmut Schmidt, die in diesen Monaten rauskommen, nimmt diese CD+DVD Dokumentation einen herausragenden Platz ein. Sehr zu empfehlen. Wer übrigens an weiteren Meinungen zum Film interessiert ist, der werfe einen Blick auf spiegel.de oder welt.de. |
|
|
Lieder Ohne Worte (Bach-Transkriptionen für Oboe und Orchester) von Albrecht Mayer / Kennedy / Varsovia, Johann Sebastian BachAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,47 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLIEDER OHNE WORTE BACH-TRANSK Aus der Amazon.de-RedaktionEr spielt wunderschön Oboe, dieser Albrecht Mayer, der es als Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker schon zu einem absoluten Traum- und Spitzenposten in der Orchesterlandschaft gebracht hat. Auf der vorliegenden CD hört man ihn allerdings nicht mit seinen Berliner Kollegen, sondern mit der Sinfonia Varsovia, die er hier gleichzeitig auch selbst leitet. Auf dem Programm steht Musik von Johann Sebastian Bach. Da es von diesem Komponisten -- wie leider auch überhaupt -- nicht allzu viel originale Musik für Oboe solo und Orchester gibt, hat Albrecht Mayer bekannte Kompositionen des Leipziger Meisters für diese Besetzung bearbeitet (oder bearbeiten lassen?). Das Ergebnis: eine Stunde wunderbaren Wohlklangs mit hohem Wiedererkennungswert. Die Arie "Erbarme dich" aus der Matthäuspassion (mit Nigel Kennedy als Soloviolinist) kommt ebenso zum Erklingen wie das Choralvorspiel "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" oder der erste Satz aus dem "Italienischen Konzert". Das Problem? Es gibt keines für den, der einfach schöne Musik hören möchte. Wer hingegen Wert darauf legt, Bach im Original und zudem in aktueller Art der Interpretation zu erleben, der ist mit dieser CD nicht gut bedient: Weder entspricht die Aufführungspraxis hinsichtlich Artikulation, Phrasierung, Verzierung etc. dem heutigen Stand vor dem Hintergrund des möglichst "authentischen" Musizierens, noch hätte Bach, wenn er bekanntermaßen auch selbst eigenes und fremdes Material bearbeitet hat, das auf diese Weise getan. Kurz gesagt: Ein Genuss ist diese CD sehr wohl, der Anteil an "echtem" Bach allerdings bleibt, abgesehen von einem großen Teil des bloßen Notentextes (auch in diesen hat Mayer allerdings aus praktischen Gründen immer wieder eingegriffen), relativ gering. --Michael Wersin 5 Kundenrezensionen:Der darf das 5 von 5 PunktenWas für ein philisterhaftes Herumgenörgel! Wenn jemand so berückend schön und musikalisch Oboe spielt wie Albrecht Mayer, ist es doch auf jeden Fall ein Gewinn für ein Stück, wenn es einmal auf diesem Instrument zu hören ist. Und wo man ihm zuhört, ob nun in der Badewanne oder sonstwo, tut dabei überhaupt nichts zur Sache. sehr überflüssig 1 von 5 PunktenBei dieser Aufnahme dürfte es sich um die überflüssigste Produktion des 21. Jahrhunderts handeln: Bachverhunzung übelster Art nach der Häppchen-Methode. Musik zum Entspannen 4 von 5 PunktenIch finde diese CD von Albrecht Mayer ist genau das Richtige nach einem langen Arbeitstag, wenn man endlich zur Ruhe kommen will. Auch wenn es "nur" Ausschnitte sind, so finde ich diese trotzdem wunderschön. Ich höre diese CD immer wieder und wieder. Schön 4 von 5 PunktenJetzt macht mal halblang...so übel wie das hier teilweise dargestellt wird, ist dieses Album jetzt wirklich nicht. Klar ist das Klassik-Light, aber ich bin nicht immer in der Stimmung, mir z.B. die komplette Matthäus-Passion zu geben, habe aber gleichzeitig genauso wenig Lust, mir z.B. einen lauen Sommerabend auf der Terasse mit "Shakira" oder irgend einem anderen Popgedudel zu versauen. Genau hierfür ist dieses Album der richtige Soundtrack. Der Oboenklang gibt den zeitlosen und irgendwie fast unkaputtbaren Werken von J.S. Bach eine melancholische, doch nicht hoffnunglose Stimmung und hilft Kopf und Seele von der Hektikt des Alltags zu reinigen. Konsumware für die Badewanne 3 von 5 PunktenÜber Transkriptionen (im Sinne einer Weiderherstellung eines verlorenen Konzerts) kann man reden. Indiskutabel ist aber die Methode, von sämtlichen Werken sozusagen die Stellen, die man als "Sahnehäubchen" ansieht, abzukratzen und neu zusammenzustellen - diese Stücke leben doch nur durch den Zusammenhang, in den sie ursprünglich eingebettet waren. Der Sinn des Vorhabens kann nur in der Schaffung neuen Materials zum Konsumieren liegen, nachdem die Zahl der vorhandenen Stücke begrenzt ist. Nichtsdestotrotz - fürs Hören in der Badewanne eignen sich die Stücke vorzüglich. Einen Höhepunkt bildet das wirklich hinreissend gespielte Solo von Kennedy. |
|
...



