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111 Jahre Deutsche Grammophon-111 Klassik-Hits von Lang, Mutter, Netrebko, Abbado, Bernstein, KarajanAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 13,50 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
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Produktbeschreibung111 YEARS OF DEUTSCHE GRAMMOPHON 111 YEARS OF DEUTSCHE GRAMMOPHON 3 Kundenrezensionen:best of? 1 von 5 PunktenOhne die CD zu kennen,stört mich bereits die Ankündigung "Klassik Hits". Ein Musik Potpourrie, der ein jeweiliges Werk nicht ganz präsentiert, sondern bei dem man sich wahrscheinlich zusätzlich damit abfinden muss, die Overtüre zum Lohengrin neben dem "Winter" von Vivaldi hören zu dürfen. Da verzichte ich lieber und höre die Werke einzeln. Bravo DG! 5 von 5 PunktenBravo DG ... und herzlichen Dank für diese interessante, praktische Box! Zwei Dinge möchte ich hier besonders hervorheben: Zum einen ergibt sich ein wahrhaft spannender und überzeugend kurzweiliger Überblick über einen - immer noch kleinen - Ausschnitt des DG-Repertoires. Dies hilft auch Neueinsteigern sehr gut als "Scoutführer" in die wunderbare Welt der klassischen Musik. Eher zum schmunzeln und dennoch anrührend: Caruso, der einen "aus der Blechbüchse" ansingt, kein audiophiles Highlight, die es allerdings zahlreich gibt! Es sind nicht die so sehr überstrapazierten "Klassiker" der Samplerwelt, wie das "Ave Maria" oder "Für Elise" (das, nebenbei bemerkt, mit der vorliegenden Aufnahme von W. Kempf wunderbar intoniert ist). Vielmehr sind es die zahlreichen Klangperlen, die abseits vom mainstream, viele von uns noch nicht gehört haben werden. Da wird sicher manche Nachbestellung der ganzen Tonkonserve folgen! Auch ergibt sich hierin eine schöner Vergleichsfundus von Parallelaufnahmen zum eigenen Bestand. Zum anderen ergibt sich für mich, als jemandem, der stets auf der Suche nach "perfekten" Aufnahmen ist, ein preiswerter Weg, gutes und weniger gut geratenes Material zu finden. Trotz ihres hohen Ansehens hat sich die DG aus meiner Sicht, in ihrer langen Geschichte nicht nur durch gute und teils hervorragende Aufnahmen (z.B. Abbado / Berlioz: Symphonie fantastique) dargestellt, sondern es gab auch Aufnahmen, die durch ihre Tonmeister sehr mittelmäßig wurden. Flache Klangbilder, komprimierte Dynamik schreckten mich allzu oft vom Kauf einer DG-CD/Schallplatte ab. Mit dieser Samplerbox kann man hier sehr schnell und übersichtlich die Spreu vom Weizen trennen. Allein die zahlreichen Klaviereinspielungen verdeutlichen, wie viel man mit einem Flügel tontechnisch "anstellen" kann. Oder man höre sich nur mal - als einige, weitere Beispiele genannt - Spur 13 der 1. CD Bernstein/Candide - "Overture" an. Was für eine herrlich anspringende Dynamik. Die Bartoli auf Spur 7/CD1 Mozart/La nozze di Figaro, welch ein Genuss! Liebe Tontechniker, warum geht das nicht immer so? Dabei, Kenner überrascht es wenig, schon 1958 gab es unglaublich perfekte Einspieltechnik: Rita Streich mit G. Verdi/Lo spazzacamino! Was für eine Stimme! Kleiner Kritikpunkt: Das Booklet ist leider sehr knapp. Ein wenig mehr zum Hintergrund der DG hätte hier sicher gut gepasst. Kleiner Tipp: man nehme gleich einen Bleistift und vergebe einmal selbst Sterne für Interpretation und Aufnahmetechnik. Dies ist für Nachbestellungen sehr hilfreich, da ein Stichwortverzeichnis der 111 KünsterInnen leider fehlt und das ganze Projekt deshalb etwas unübersichtlich wirkt. Meine Empfehlung: unbedingt kaufenswert! Klassik Hits 3 von 5 PunktenNa ja ...., aber da Musik Geschmackssache ist, kann ich nur für mich urteilen. Ich habe schon bessere Musikzusammenstellungen gekauft. |
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Passionen,Weihnachtsoratorium & Kantaten Ltd.ed. von John Eliot GardinerAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 39,99 Erscheinungsdatum: März 2010 |
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I Medici von P. Domingo, C. Alvarez, Dessi, Owens, Veronesi, O& CmmfAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99 Erscheinungsdatum: April 2010 |
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Gulda Spielt Chopin von Friedrich GuldaAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 10,95 Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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Dvorak:Old World-New World von Emerson String QuartetAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 23,99 Erscheinungsdatum: April 2010 |
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111 Jahre Deutsche Grammophon - 11 Klassik-Filme
DVD von Universal/Music/DVD |
Produktbeschreibung
Eine Kundenrezension:Wesentlich billiger als bei Deutsche Grammophon direkt 5 von 5 PunktenIch hatte dieses Produkt ursprünglich bei DG direkt bestellt, dort war es allerdings nicht sofort lieferbar. Als ich dann entdeckte, dass es hier 10 Euro billiger und noch dazu sofort lieferbar angeboten wurde, habe ich die Bestellung bei DG widerrufen (was übrigens- das muss man DG zugute halten- sehr unkompliziert und kundenfreundlich verlief)und hier bestellt. Wie für Amazon üblich war das Produkt am nächsten Tag schon bei mir. Die Sammlung selbst ist ohne Zweifel erhaben. Inhaltlich möchte ich besonders die Klavierkonzerte 3 und 5 von Beethoven mit Karl Böhm als Dirigent und Maurizio Pollini als Pianist empfehlen. Oft ist es für ungeübte Hörer wie mich fast unbedeutend, welcher Pianist, welcher Dirigent aktiv ist. Aber in diesem Fall ist der Unterschied zu allem, was ich vorher gehört habe, umwerfend und offensichtlich, obwohl das natürlich auch Geschmacksache ist. |
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The Originals - Chopin (Polonaisen) von Maurizio PolliniAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1998 |
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ProduktbeschreibungPOLONAISEN 1-7 2 Kundenrezensionen:Die maßgebliche Einspielung der Polonaisen!! 5 von 5 PunktenDie Polonaisen gehören zu den am häufigsten gespielten Werken von Chopin. Das hat einerseits den Vorteil, dass man aus etlichen Einspielungen auswählen kann. Andererseits sind manche Polonaisen zu Schlachtrössern der großen Virtuosen geworden und als solche geradezu zu Tode geritten. Horowitz machte aus der berühmten As-dur Polonaise op. 53 ("Die Heroische") ein Virtuosenstück mit allerlei Oktavengedröhn, verpasste dem Stück eine nahezu Prokofieff-artige Lautstärke, so dass man trotz aller rhythmischen Finesse kaum noch den eigentlichen Chopin hören konnte. Rubinstein vernachlässigte sämtliche Staccato- und sonstige Vorschriften und bügelte den scharfen Rhythmus der Polonaise glatt, so dass aus dem eigentlich spröden Stück eine allzu gefällige Virtuosendemonstration wurde. Pollini beschreitet einen ganz anderen Weg: Pollinis Anschlag ist weder so aggressiv brillant wie der von Horowitz, noch so süß und rund wie der von Rubinstein. Pollinis Ton ist schlank und unaufdringlich, kann in der hohen Lage durchaus metallischen Glanz entwickeln und besitzt in den Bässen sonoren Klang, ohne allerdings die Fülle von Gilels zu erreichen. Sein Spiel zeichnet sich durch äußerste Klarheit, technische Perfektion und rhythmische Präzision aus. Die Staccato-Vorschriften Chopins befolgt er notengetreu (bis auf sehr wenige Ausnahmen). Dadurch werden die Herbheiten dieser Stücke klar herausgearbeitet. Pollinis Stilsicherheit verdient gerade im Vergleich zu den Geschmacklosigkeiten seiner Kollegen größte Bewunderung. Die scheinbar so bekannten Polonaisen erfahren durch Pollini ein Reinigungsbad und werden von allen Ablagerungen allzu großer Virtuosenwillkür befreit, die unsere Hörgewohnheiten im Laufe der Jahre geprägt haben. Fazit: Chopins Polonaisen erklingen hier schlackenlos und in wohltuender Schlichtheit. Nicht prunkende Klangentfaltung sondern klassische Strenge kennzeichnen Pollinis Interpretation. Technische Perfektion und interpretatorische Sicherheit halten sich bei Pollini über alle Stücke hinweg vollendet die Waage. Eine wunderbare Einspielung!! Glasklare und noble Interpretation 5 von 5 PunktenAuf dieser CD finden sich die sieben letzten Polonaisen Chopins wieder, die allesamt entstanden sind, als Chopin bereits seine polnische Heimat zugunsten seiner Karriere zurücklassen musste. Pollini durchleuchtet diese hochkomplexen Stücke nicht von innen sondern streng von ihrer rhytmischen Seite wie aus der Vogelperspektive heraus und behält den Rhythmus der Polonaise auch in den leidenschaftlichsten Passagen streng bei, was ihm nicht zuletzt durch seine glasklare Artikulation und seine phenomenale Technik mühelos gelingt. Sicherlich gibt es leidenschaftlichere und freiere Interpretationen dieser Stücke, jedoch wird durch diese beherrschte Interpretation der Aspekt der unterdrückten Agression und Leidenschaft auf wundersame Weise hervorgehboben. Schumann bezeichnete Chopin's Werke nicht umsonst als unter Blumen eingesenkte Kanonen. Gerade für den Preis ist kaum eine gelungenere Aufnahme zu kriegen. Daher sehr zu empfehlen. |
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Der Messias (Ga) von Auger, Otter, Chance, Crook, Pinnock, EcAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,97, Angebote ab EUR 9,65 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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4 Kundenrezensionen:ThereN 3 von 5 PunktenI have come to regard Pinnock's Handel as middle of the road period performance - nothing too extreme and always stylish and tasteful. So I was a bit disappointed with this recording of Messiah, which I find a little on the stodgy side. You certainly can't complain about the price but if you can afford it I would recommend getting the Christie recording. Für mich die beste Messias-Aufnahme! 5 von 5 PunktenIch besitze einige Aufnahmen des Messias, die einander auf höchstem Niveau Konkurrenz machen (Gardiner, Harnoncourt, Hickox, Hogwood). Diese Aufnahme habe ich erst letztlich wegen zahlreicher Lobeshymnen in der Fachpresse (und zugegeben: wegen des herabgesetzten Preises!) erworben. Nach meinem Geschmack ist es die beste von allen. Dies liegt nicht allein an den Stimmen: Zwar verzaubert Frau Auger durch einen sehr warmen Ton genauso wie in ihrer unvergleichlichen Alcina unter Hickox. Auch die Stimme von Otter weist noch keine Ermüdungsspuren auf. Ein ähnlich gewichtiges Ensemble begegnet aber mindestens bei Hogwood und Hickox. Für mich gibt die Musizierweise Pinnocks den Ausschlag. Wegen seiner Bach- und Händeleinspielungen im orchestralen Bereich hatte ich ihn immer unter schwung- und effektvoll bei gleichzeitig guter Klangqualität gebucht. Diese Tugend entfaltet auch diese Einspielung; zu ihr tritt aber rasch erkennbar eine ehrliche Spiritualität, die sich in sorgfältig-warmherziger Phrasierung und überspringender Emotionalität offenbart. Fast bei jeder Arie überrascht Pinnock den Hörer durch die Art, wie er den bekannten Themen durch neue Betonung Sinn verleiht. Nie stehen Tempo oder äußerer Effekt im Vordergrund. Vor allem auf der zweiten CD erlebt der Leser die emotionale Kurve vom Ende des Kreuzigungsabschnitts bis hin zum Hallelujah als eine einzige Steigerung. Hier vor allem wird spürbar, wie Händel selbst für die Texte Feuer fängt und zu den letzten Fragen (Tod und Leben) Stellung bezieht. Hört man diese Passage, gewinnt die Darstellung Stefan Zweigs von der Komposition des Messias - bei aller Legenbildung - mit einem Mal an Plausibilität. Kurzum: Für den Händel-Verrückten, aber auch den Einsteiger vielleicht die Empfehlung! The very finest 5 von 5 PunktenFür mich persönlich ist dies die gelungenste Messias-Aufnahme, die derzeit erhältlich ist. Ungekürzt und originalgetreu, lebendig und mit ansprechend flottem Tempo sowie mit hervorragenden Sängern präsentiert der Dirigent dieses wunderbare Werk auf vorzüglichste Weise. Spitze! Perfekter Kompromiss 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme liegt genau zwischen den Interpretationen von John Eliot Gardiner und William Christie: Nicht ganz so radikal und dramatisch zugespitzt wie Gardiner, dafür mit einem einheitlicheren Sänger-Ensemble; nicht so brillant und virtuos wie Herreweghe, dafür erheblich ausdrucksvoller: Trevor Pinnock interpretiert den "Messiah" als englisches Pendant zu den großen Bach-Oratorien, ernsthaft, doch nicht steif, temperamentvoll, doch nicht gehetzt, dazu ausgesprochen natürlich im Ausdruck. Dazu ein ausgezeichnetes Orchester und ein großartiger Chor, der klar, verständlich und mit großer dynamischer Bandbreite singt - typisch englische Chortradition. Die Sänger sind ausgezeichnet bis großartig: Insbesondere die viel zu früh verstorbene Arleen Auger singt mit großem Stilgefühl, Charme und Innigkeit. Anne Sofie von Otter stattet die Altpartie mit großer Würde aus, technisch ist sie Auger mindestens ebenbürtig - besser kann man diese Musik nicht singen. Michael Chance zeigt hier eine seiner besten Leistungen überhaupt, ohne die bei ihm sonst häufigen Intonationsprobleme und den bei einem Altus sonst fast immer zu findenden jammernden Ton. Der Tenor Howard Crook kommt zwar nicht an Interpreten wie Rolfe-Johnson oder Haefliger heran, dafür ist seine Stimme nicht groß genug und auch zu körnig im Timbre, er bewältigt aber die technisch schwierige Partie ausgezeichnet. John Tomlinson schließlich singt mit sehr großer und eindrucksvoller Stimme, die zum Ausdruck seiner beiden Arien gut paßt. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Aufnahme einen vielleicht nicht atemlos vor Bewunderung zurücklässt, dafür aber aus einem Guss und großartig musiziert ist. Mit dieser Aufnahme kann man vorbehaltlos glücklich werden. Wenn also nur ein Messias, dann dieser! |
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Streichquartette (Ga) von Amadeus QuartetAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 23,99 Erscheinungsdatum: März 2010 |
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111 Jahre Deutsche Grammophon-111 Meisterwerke von Lang Lang, Mutter, Netrebko, Karajan, AbbadoAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 199,90, Angebote ab EUR 188,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
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ProduktbeschreibungOrchesterwerke diverse - 111 Jahre DGG - The Collector's Edition 5 Kundenrezensionen:Schatzkästchen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis 4 von 5 PunktenMit dieser Jubiläumsbox bietet die Deutsche Grammophon für weniger als 100 Euro eine Sammlung von 55 CDs an, die ihresgleichen sucht. Von Klassikern und Preziosen aus dem Hause DG bis hin zu sehr aktuellen Einspielungen findet sich ein breites Spektrum an schönen und interessanten Einspielungen namhafter Interpreten, durchweg in sehr guter bis exzellenter Qualität. Man sollte sich die Zusammenstellung allerdings sehr genau anschauen, damit die Erwartungen nicht enttäuscht werden. So muss unbedingt betont werden, dass es sich keinesfalls um eine Sammlung im Sinne eines "Best of Classic" mit den "üblichen Verdächtigen" handelt, die einen repräsentativen Querschnitt durch die klassische Musik bietet. Ein roter Faden bei der Zusammenstellung lässt sich kaum ausmachen. Der Bereich der sinfonischen Musik ist in meinen Augen jedenfalls deutlich unterrepräsentiert, während der Bereich Gesang auffallend stark vertreten ist (Fischer-Dieskau, Netrebko, Villazon, Kozena, von Otter, Terfel, Quasthoff), ebenso wie Klavieraufnahmen. Kaum vertreten ist die Musik des 20. Jahrhunderts. Auch darf man nicht erwarten, hier durchweg Referenzaufnahmen der jeweiligen Werke zu erhalten. So trifft beispielsweise Gustav Mahlers 5. Sinfonie unter dem Dirigat von Gustavo Dudamel nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Interessant ist diese Sammlung meines Erachtens weniger für den Klassik-Einsteiger, sondern für den etwas fortgeschritteneren Klassikhörer, der damit seinen Grundbestand um etliche interessante Aufnahmen bereichern kann. Für den ambitionierten Klassikfreund kann diese Box eine wahre Fundgrube sein, in der es sicherlich viel Gutes und teilweise auch noch Unbekanntes zu entdecken gibt und die eine Inspiration bieten kann, in die eine oder andere Richtung auch noch weiter zu hören. Die Idee, die CDs in einzelnen Papphüllen unterzubringen, die wie kleine LP-Cover aufgemacht sind, ist nicht neu. In den Boxen von Brilliant Classics beispielsweise ist das schon seit Jahren so üblich. Ein echtes Manko ist es allerdings, dass diese Hüllen so knapp bemessen sind, dass man mit den Fingerspitzen auf die CDs greifen muss, um sie herauszuziehen, und dass bei mehrfacher Entnahme kleine Kratzer im Randbereich kaum zu vermeiden sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist, jedenfalls beim regulären Ladenpreis, ausgezeichnet, auch wenn einem die eine oder andere Aufnahme nicht zusagt. Bevor man allerdings Phantasiepreise zahlt, sollte man erwägen, ob nicht eine individuelle Zusammenstellung besonders schöner Aufnahmen die günstigere Alternative wäre. Großartige Sammlung durch alle Epochen und Stile 5 von 5 PunktenMan mag manch gute oder brillante Aufnahme aus dem reichhaltigen Fundus der Deutschen Grammophon vermissen - dennoch: diese Box ist in summa ein wahres Schatzkästlein, das Lust auf klassische Musik aus den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen macht. Gerade für Einsteiger aber auch als Geschenkbox für gute Freunde oder liebe Verwandte, Schnäppchenjäger und Sammler. Jede Aufnahme zeugt von hervorragender Aufnahmequalität - ein wahrer Genuss für alle Klassikfans und all jene die es noch nicht sind. Denn diese Sammel-Box bietet einen großartigen Überblick von der Barockzeit (beispielsweise Vivaldis "Vier Jahreszeiten/Quattro Stagione", Jean-Philip Rameaus Symphonie imaginaire oder Arien der Barockzeit mit der Sopranistin von Otter) bis zur Moderne (Debussy, Ravel, Strawinsky und Carl Orffs Carmina Burana), vom Lied (wie Fischer-Dieskaus Lieder von Schuberts Winterreise, Lieder von Schumann, Beethoven und Schubert mit Fritz Wunderlich oder Bryn Terfels Vagabond-Liedern) bis zur Oper (mit Placido Domingo, Thomas Quasthoff, Rolando Villazon oder Anna Netrebko), vom fulminanten Violin- und Klavierkonzert (David Oistrach, Hilary Hahn und Anne-Sophie Mutter) bis zu Geistlichen Werken und großartigen Messen - wie Praetorius Christmette, Verdis Requiem, Mozarts Requiem, Bachs h-moll Messe oder der Marien Vesper von Monteverdi, die von hohem künstlerischem Wert zeugen und ein wahrer Genuss sind. Brahms Ungarische Tänzer, Klavierkonzerte von Liszt, Rachmaninov und Beethoven, wunderbar vorgetragene Orgelwerke von Bach (ich bin eigentlich kein großer Orgelfan, aber diese CD ist wirklich wunderbar) - Werke von Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Carlo Maria Giulini, Herbert von Karajan (mit gleich drei CDs: Beethovens 9.Symphonie, dem Cellokonzert von Antonin Dvorak mit Mistislav Rostropovich sowie Brahms Violinkonzert mit Anne-Sophie Mutter), Seiji Osawa, Raphael Kubeliks Einspielung von Dvoraks 8. und 9.Symphonie "Aus der Neuen Welt", Dudamel mit dem Simon Bolivar Youth Orchestra und Mahlers 5.Symphonie oder dem legendären Carlos Kleiber mit seinen Beethoven Einspielungen, um nur einige zu nenen und ohne die lange Reihe herausragender Künstler wie Mischa Maisky, Maria Joao Pires, Hélène Grimaud, Martha Argerich, Lang Lang, Maurizio Pollini, Svjatoslav Richter, Ivo Pogorelich, Giuliano Carmignola, Horowitz in Moskau uvm. nicht zu vergessen. Alles in allem ein gelungener, schöner Querschnitt über DG-Aufnahmen der letzten 55 bis 60 Jahre - denen man wie Verdis Requiem das Entstehungsjahr 1954 keineswegs anmerkt - im Gegenteil: sie hat mehr Charme und Kraft als so manch jüngere Aufnahme. Und dann der Preis: würde man alle Aufnahmen einzeln kaufen, würden sie ein vielfaches kosten! Was bleibt einem da noch zu guter Letzt zu sagen? Ich bin kein Freund einsam oder pathetisch vorgetragener Klavier- und - und Liederabende, doch hier hat die DG ein wahres Schatzkästlein hervorragend eingespielter Werke klassischer Musik quer durch die Epochen und Stilrichtungen zu einem Preis vorgelegt, das seines gleichen sucht und wofür die Vorbesteller und Erstbezieher eigentlich einen Bonus verdient hätten! Eine Echtes Geschenk für die Kunden!!! 5 von 5 PunktenUm es kurz zu machen: Hier hat die Deutsche Grammophon wirklich mal eine "Belohnung" für Ihre Kunden zusammengestellt!!! Eine echte Jubiläums-Ausgabe! In dieser Box sind so viele gute und bedeutende Aufnahmen aus der Firmengeschichte der Deutschen Grammophon zusammengefaßt, daß man seinen Augen und Ohren kaum traut! Wem die historischen Aufnahmen nicht gefallen, kann beruhigt sein: Alleine die in dieser Box enthaltenen DDD-Aufnahmen übersteigen den Kaufpreis dieser Box um ein Vielfaches! Die Idee, die einzelnen CDs in einem jeweils eigenen verkleinerten Langspielplatten-Cover aus stabiler, originalbedruckter Pappe unterzubringen anstatt in einfachen weißen Diskettenhüllen aus Papier ist grandios. Man hat das "Feeling" beim Herausnehmen der CDs, vorsichtig etwas "Edles" aus der Hülle zu entnehmen, so wie es früher bei den Langspielplatten war. Auf diese Idee hätte man schon früher kommen können, denn schön waren die Plastik-Hüllen von CDs eigentlich noch nie! Die Musikauswahl ist so umfassend, daß wirklich JEDER auf seine Kosten kommt. Außerdem sind echte Highlights von bleibendem Wert enthalten! An dieser Stelle ein herzlicher Dank an diejenigen, die für diese Edition bei der Firma "Deutschen Grammophon" verantwortlich sind!!! Wie ein guter Freund 5 von 5 PunktenDiese Box ist wie der gute Freund, der sich Jahrzehnte ganz offen und breit gefächert mit klassischer Musik beschäftigt hat. Glück, wenn einem Fehlschläge bei der eigenen Suche erspart bleiben, indem man mitgenommen wird auf eine spannende Entdeckungsreise, und das höchst unterhaltsam, abwechslungsreich und auch noch auf begeisternd durchgehend hohem (höchstem) Niveau - "...oder hör Dir das doch mal an, Du wirst Ohren machen!" könnte man so ziemlich jede CD einleiten. Wir hören nun seit Weihnachten nach dem Zufallsprinzip und sind schlicht begeistert - und das, obwohl noch nicht eines der in anderen Rezensionen hervorgehobenen, "wahren Meisterwerke" der Box dabei war. Bald merkt man, dass bei so hoher Qualität kaum mehr Gefahr für ein Verfehlen des persönlichen Geschmacks besteht - was nicht ins Herz dringt, wird zumindest vom Kopf mit hoher Anerkennung angenommen. (Übrigens wirklich eine kubische Box mit einer Kantenlänge von etwas mehr als einer CD-Hülle und die "111" absichtlich etwas raubeinig aufgedruckt; jede CD ist rot und mit Nummer bedruckt in einem dünnen Papp-Cover - vorne das Originalbild der Veröffentlichung, hinten ein orientierendes, kurzes Statement zu Rang und Klang sowie Eckdaten der Aufnahme - "all in english". Alle Titel und die Aufnahmedaten sind, im Anschluss an die DG-Historie, im dreisprachigen Booklet zu finden. Viel mehr als das Notwendige gibt's allerdings nicht zu den einzelnen Aufnahmen - die Käufer (Entdecker) der viel teureren Einzel-CDs wird es etwas trösten) Faires Angebot 5 von 5 Punkten111 Jahre Deutsche Grammophon! Und der Klassik-Freund darf mitfeiern! Solche Box-Sets machen ja manchmal skeptisch: oftmals werden da drittklassige Aufnahmen verschleudert, in der Hoffnung, es werde gekauft, weil es so schön billig ist. Ist das Box-Set mit den 55 CDs der DG solch ein reiner Marketing-Gag, gar eine Mogelpackung? Mitnichten! Sicher, beim riesigen Angebot der DG kann man Werk- und Interpretenauswahl mühelos zerreden. Kaum ein Klassik-Kenner, der in einem solchen Box-Set nichts vermisst, der nicht für manch ein Werk einen bessere Interpreten beim gleichen Label kennen würde. Aber schlussendlich bleibt ein solider Querschnitt und vom Altmeister bis zum Jungstar sind nahezu alle vertreten: von Furtwängler bis Dudamel, von Oistrach bis Hahn, Kempff bis Lang Lang, von Prätorius bis Arvo Pärt. Vielleicht mag manch einem die Neue Musik zu kurz gekommen sein (mir ja weniger, da ich zu dieser bisher keinen Zugang gefunden habe - mit Berlioz, Strawinsky, Debussy und Mahler ist die "alte Neue Musik" eher überrepräsentiert im Vergleich zu Schönberg, Berg, Webern, die gar nicht vorkommen oder Zeitgenossen, die nur sehr vereinzelt auftauchen). Überhaupt: auch die Werkauswahl könnte man ewig lange diskutieren. Ich finde sie interessant, vielseitig und ziemlich gelungen. Drittklassige Aufnahmen? Nein! Fischer-Dieskau mit Schuberts Winterreise? Kleiber mit Beethovens 5. und 7. Symphonie? Kempff mit Beethovens 4. und 5. Klavierkonzert? Standage mit Pinnock für Vivaldis 4 Jahreszeiten? Jeweils absolutes Vorderfeld, wenn nicht gar Referenzaufnahmen. Weitere wären zu nennen. Kritik? Gibt bessere Aufnahmen von Beethovens Neunter von Karajan als die in dieser Sammlung. Weitere Beispiele wären zu nennen. Das Booklet bezieht sich mehr auf die Deutsche Grammophon als auf die Musik. Aber okay, sie feiert Geburtstag und Trackangaben und Interpreten finden sich auch im insgesamt ansprechend gestalteten Booklet. Über das Layout des 111-Konzeptes könnte man streiten. Mir gefällt es nicht und ich finde, es passt nicht zur Deutschen Grammophon. Aber das ist aus meiner Sicht eine Marginalie. Die CDs wiederum sind zwar in Papphüllen, aber diese sind mit den Motiven der Original-Hüllen bedruckt, was mir sehr gut gefällt. Aber Vorsicht: der Ankündigung folgendend handelt es sich wirklich um einen Querschnitt durch die Aktivitäten der Deutschen Grammophon und nicht um eine Sammlung der bekanntesten und beliebstesten Klassik-Melodien. Natürlich überschneidet sich das ein wenig, aber ich glaube, wer wirklich nach den populärsten Klassik-Melodien gesucht hat, wäre nach dem Kauf dieses Box-Sets enttäuscht - dazu fehlt zu viel: von Mozart z.B. ist nur das Requiem enthalten bzw. die Box enthält auch einiges, was für diese Zielgruppe einfach zu unbekannt wäre (Monteverdi z.B.). Fazit: Super-Angebot zu einem mehr als fairen Preis! Für den Klassik-Fan, der noch nicht seit Jahren sammelt und so manche Lücken füllen kann, vielleicht auch für den etwas fortgeschrittenen Einsteiger, der einmal einen gewissen Querschnitt durch die "Klassik" haben will. Ich bin jedenfalls begeistert, danke der Deutschen Grammophon herzlich und kann die Box nur wärmstens weiterempfehlen. |
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