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Bel Canto von Elina Garanca, Roberto AbbadoAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 5,88 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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ProduktbeschreibungGARANCA/ABBADO BEL CANTO 5 Kundenrezensionen:Traumstimme 5 von 5 PunktenTraumfrau mt Traumstimme. Nicht nur für Fans ein "Muss". Eine der besten Opernstimmen der Gegenwart. Diva 5 von 5 PunktenEingesungen mit Zartheit, Kraft und Wärme. Man sollte das Licht dimmen und eine Flasche reifen blutroten Weines öffnen für diese Sache, die Freude bringt. Jeder Ton sitzt, jede Nuance ist perfekt sauber und klar. Frau Garanca beseelt sich mit der Musik, versetzt sich in die Rollen. Man verspürt einen Eisengeschmack, so diese Frau vom Blut singt. Eine leuchtende Diva, die einfach so und würdig aus dieser Präsenz ersteht; ohne das Gehampel, mit denen sich die ein oder andere Kollegin als Primidiva gebrandmarkt hat. Hier findet man keine Affektiertheiten und keine dem Genuß abträglichen Kapriolen, keine Überzuckerung und kein Lolita- oder Vampgetue. Bei Livekonzerten - ich durfte eines besuchen, welches auch Lieder dieser CD bot -, gibt die Elina Garanca bereitwillig Zugaben (an jenem Abend waren es drei), war bei der anschließenden Signierstunde schüchtern und höflich. Eine schöne und freundliche Seele, die mit einer großen Gabe gesegnet ist, Glücksmomente zu schenken, live und als Tonkonserve. Werde die Platte selbstverständlich mit auf die Insel nehmen. Aufgeladen dem iPod hin zum Inselchen an der Nordspitze Gotlands, gar nicht so arg weit entfernt von Lettland, wo die Elina Garanca aufwuchs. Ein Genuß 5 von 5 PunktenEin Genuß, Elina Garanca zu hören. Muß man in einer Rezension auch meckern? Also ich habe nichts zum Meckern gehört und freue mich über unverbrauchte Sänger und Sängerinnen. Mögen sie lange so unverbraucht bleiben und klingen. Brigitte Babbe BEGEISTERT!!! 5 von 5 PunktenEs ist eine sehr gute Aufnahme :D:D Bin Begeistert! Elina Garanca ist die beste Mezzosopranistin die heutzutage auf dem Markt ist! :D Coole Stimme! 4 von 5 PunktenElina Garanca ist ein neuer Mezzo-Star am Opernhimmel, das Pendant zu Anna Netrebko! Sie singt bombig, und doch kommt sie mir eine Spur zu cool rüber! Mit der Perfektion und Warmherzigkeit von Christa Ludwig oder Marilyn Horne kann die Garanca nicht konkurrieren! |
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Aria Cantilena von Elina Garanca, Fabio Luisi, Staatskapelle Dresden, J. Massenet/J. Offenbach/Rossini/ R. Strauss/ Villa-LobosAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 7,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2007 |
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ProduktbeschreibungARIA CANTILENA Aus der Amazon.de-RedaktionSie ist jung, blond, selbstbewusst und sie hat Humor: die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca. Nein, Sopran wollte sie nie sein: ?Sie sind Opfer, und ich habe keine Lust, Abend für Abend am Schluss der Oper einen tragischen Tod zu sterben. Ich bin lieber die Mörderin!" Recht hat sie. Dass sie dabei nicht unbedingt im Mittelpunkt steht ist ihr aber auch bewusst:?Man muss wissen, dass man als Mezzo - wenn die Oper nicht gerade Carmen oder La Cenerentola heißt - in jeder Aufführung höchstens die Nummer drei ist, denn zuerst kommen immer der Sopran und der Tenor.? Hier aber steht sie im Mittelpunkt. Und auch zu Recht. ?Aria Cantilena? heißt ihr Debüt bei der Deutschen Grammophon, nachdem sie mit dem Label Virgin Classics Preise eingeheimst hat. Belcanto vom Feinsten mit Massenet und Rossini gibt es zu hören; aber auch Offenbach ist dabei, ferner die sentimentalen ?Bachianas brasileiras? von Villa-Lobos, die beiden Ensembes aus dem dritten Akt von Richard Straussens ?Rosenkavalier? und so manch andere Leckerei aus dem spanischen Lied- und Operngut. Wie ein Chamäleon schlüpft Elina Garanca in unterschiedliche Rollen, vermag ihren dunklen volltönenden Mezzo stilsicher durch die komplizierte Seelenlage von Charlotte in der Brief-Arie aus Massenets ?Werther? zu führen; versteht es aber ebenso Offenbachs Großherzogin von Gerolstein mit Esprit auszustatten. Die Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi ist ihr dabei der beste Partner, den sie sich wünschen kann. Man darf auf ihre weitere Laufbahn gespannt sein. Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Eine natürliche Diva 5 von 5 PunktenAufmerksam auf die Lettin Elina Garanca wurde ich durch Die Operngala der Stars-Live aus Baden Baden mit Anna Netrebko, Ramon Vargas und Ludovic Tezier im Jahre 2007. Damals fand ich schon, dass Anna Netrebko neben ihr kaum Schritt halten konnte, wobei die beiden Opernstars nur schwer miteinander vergleichbar sind als Sopran und Mezzosopran, der einen ganz anderen Bereich abdeckt als eine Primadonna. Im kleinen Booklet, das der CD beiliegt, findet man Interessantes zu diesem Thema nachzulesen. Zum Beispiel, dass Garanca sich glücklicher als Mezzosopran, und damit oft Nummer Drei, fühlt. Ich finde diese CD - im Gegensatz zu ein paar anderen hier - erstklassig. Garancas Stimme möchte ich als PERFEKT und MAKELLOS bezeichnen. Ohne unnötige Schnörkel, ohne waberndes Timbre und mit genau dosiertem Vibrato. Wie das manche "kalt und hässlich" empfinden können, verstehe ich nicht. Im Moment höre ich gerade das letzte Stück auf dieser CD von Richard Strauss (1864-1949) aus "Der Rosenkavalier", das sie im Trio mit Diana Damrau (Sopran) und Adrianne Pieczonka (Sopran) singt. Es jagt mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken, wenn ich diese durchdringende Musik höre. Das erste Stück von Ruperto Chapi (1851-1909) "Las hijas del Zebedeo" präsentierte sie auch (als Zugabe?) bei der Operngala in Baden-Baden. Hier geht's mit Marschmusik richtig zur Sache - ein schöner Auftakt! Das singt die Garanca frisch und munter. Als Kontrast hierzu der melodramatische Ausschnitt aus "Werther" von Jules Massenet (1842-1912), sehr nachdenklich ... Charlotte besingt, wie ihre Gedanken voll von ihrem geliebten Werther sind, sie liest alte Briefe von ihm ... Wiederum ein Kontrast: aus "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach. Die Muse Niklausse möchte Hoffmann von seinem Schmerz ablenken. Erwähnen möchte ich noch den titelgebenden Ausschnitt "Aria Cantilena" aus "Bachianas brasilieras no. 5" von Heitor Villa-Lobos (1887-1959) - wunderschöner, ruhiger, eher zurückhaltender Gesang mit einzigartiger Sogkraft. Elina Garanca singt entweder in Französisch, Italienisch oder Spanisch. Den "Rosenkavalier" sogar auf Deutsch. Ein großer Hörgenuss für Freunde des Belcanto. Begleitet vom Staatsopernchor Dresden und der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi. Texte sind im Booklet auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch übersetzt. schöne CD 4 von 5 PunktenMir hat die CD von Elina Garanca sehr gut gefallen, vor allem die spanische Zarzuela am Anfang. Die Aufnahmequalität finde ich jedoch störend. Wie ich herausgefunden habe ist das Album in einer Dresdner Kiche aufgenommen worden, deswegen der hallige Klang. ansonsten aber sehr schön. Ein Stern ist noch zuviel! 1 von 5 PunktenFür mich der CD Fehlkauf 2007! Keines der Lieder kann mich überzeugen. Alles habe ich schon besser gehört. Elina Garanca - ein neuer Stern am Opernhimmel 5 von 5 PunktenMeine Frau und ich haben Elina Garanca zufällig auf und nach einem Konzert im Dortmunder Konzerthaus kennen- und schätzengelernt. Gesanglich muss man nicht mehr allzuviel zu ihrer Stimme sagen. Sie ist perfekt. Und von kühl und emotionslos kann absolut nicht die Rede sein. Das, was als kühl auf der Bühne empfunden werden mag, ist einfach nur absolute Konzentration und Perfektion! Und nach ihrem Konzert hatte sie während ihrer Autogrammstunde noch für jeden ein paar nette Worte, auch wenn manche Fragen unbequem waren, sie blieb stets geduldig und freundlich. Und an dieser Stelle möchte ich kurz auf die negativen Bewertungen eingehen. Musik und Gesang mögen ja Geschmackssache sein - nur man sollte schon objektiv bleiben. Und da muss man einfach sagen, dass Elina nicht nur gesanglich perfekt ist, was ja auch ihre Auszeichnungen (z.B. Echo Klassik 2007 als Sängerin des Jahres für ihre Solo CD "Aria Cantilena") beweisen. Wir haben sie vor kurzem als Oktavian im Rosenkavalier in der Deutschen Oper Berlin bewundern können, und da gab sie nicht nur gesanglich, sondern auch in der Wechselrolle - mal Mann, mal Frau - eine sehr gute Rolle ab. Und es gab minutenlang "standing ovations" und das vor einem von den Besetzungen verwöhnten Berliner Publikum. Meine Frau und ich persönlich freuen uns schon auf das nächste Event im April: Anna Netrebko und Elina Garanca gemeinsam auf der Bühne in Bellini's "I Capuleti e i Montecchi" im Konzerthaus Wien. Abschließend muss ich sagen, wenn man Elina Garanca einmal live auf der Bühne gesehen und gehört hat, bleibt man Elina-Fan! Wir wünschen ihr alles Gute für ihre Karriere! RK & RK P.S.: Die CD Aria Cantilena ist ein absolutes Muss für jeden Klassik- und Elina-Fan! Zum Jahresabschluss haben wir Elina Garanca noch einmal in München in der Oper "Werther" bewundern dürfen. Das Publikum - und auch wir - waren, wie immer begeistert. Weiter so, bravo!!! Elina Garanca überschätzt? JA! Gesang ohne Seele! 1 von 5 PunktenDie Einspielung ist eine absolute Enttäuschung für mich und mir wird jetzt sehr schnell klar das Elina Garanca künstlich aufgebaut wurde um in Netrebkos Fussstapfen zu treten. Dieses gelingt ihr jedoch nicht im Geringsten. Ihre stimmliche Klangfarbe ist kalt und hässlich kein Vergleich mit der Netrebko(von der Persönlichkeit schon gar nicht). Sicher singt sie technisch schon sehr gut, nur was nutzt mir das als Zuhörer wenn der Gesang unschön ist und mich kalt lässt. Fritz Wunderlich z.B hatte eine wunderschöne Stimme und genauso die Netrebko, ich fühle wie mein Herz bei diesen beiden Sängern aufgeht. Elina Garanca lässt mich kalt und das ist das schlimmste was passieren kann. Lieber keine so perfekte Technik dafür aber Seele! Die CD war ein Fehlkauf. |
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Habanera von Elina GarancaAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99 Erscheinungsdatum: August 2010 |
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Elina Garanca ~ Arie Favorite von Elina Garanca, Alexandrs Vilumanis, Lettisches Nationalsymphonieorchester, Latvian National Symphony Orchestra, Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Jules Massenet, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino RossiniAudio CD von Ondine (Note 1)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 9,27 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungARIE FAVORITE 4 Kundenrezensionen:Sorry! Perfekt, aber kalt! 2 von 5 PunktenStimmbegabung und perfekte Technik machen noch keine Traumstimme aus! Dazu muss eine Sängerin mit samtigen Timbre und Leidenschaft die Seele verzaubern! Genau das schafft die Garanca nicht! Sie ist einfach viel zu cool! Mir gefallen die Mezzosopranistinnen Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Marylin Horne und Jessye Norman da hundertmal besser! Sorry, Elina Garanca! A star was born............. 5 von 5 PunktenDie CD stammt aus dem Jahre 2001, entstand also ganz am Anfang der steilen Karriere Elina Garancas bis zur "Sängerin des Jahres 2007". Natürlich hat sie noch nicht den endlosen Atem einer Marylin Horne oder Joan Sutherland. Dafür singt sie auch in einer anderen Gewichtsklasse! Was jedoch ihre wundervolle Stimme auszeichnet, ist das unverkennbare Timbre, das allen großen Primadonnen eigen ist: Sie braucht nur den ersten Ton anzusingen, und man erkennt sie sofort an ihrem tragfähigen samtigen Mezzo. Mit dieser CD wird man sicher Zeitzeuge einer großen Karriere und erwirbt auch eine technisch perfekte Aufnahme. Elina Garanca Arie Favorite 5 von 5 PunktenElina Garanca - Arie Favorite, eine CD mit der derzeit besten Mezzo-Sopranistin sollte in keiner Sammlung fehlen Schöne Auswahl 5 von 5 PunktenDie CD stellt eine schöne Auswahl von Arien zusammen, die vielleicht nicht alle so ganz bekannt sind. Nichts desto trotz aber schön. Und Elinas Stimme ist einfach klasse. Sie kommt zwar nicht an Marilyn Horne in ihren besten Zeiten ran, aber Elina ist ja noch jung. Auf jeden Fall ist ihre Stimme schön und flexibel und mir gefällt die CD sehr sehr gut |
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Rossini, Gioachino - La Cenerentola
DVD von Universal/Music/DVD |
3 Kundenrezensionen:Rossini, La Cenerentola 5 von 5 PunktenInsgesamt eine hervorragende DVD. Die Untertitel sind vielleicht etwas knapp und die Tenor-Hauptrolle leider optisch nicht zu der einmaligen Garanca passend. Trotzdem eine ganz köstliche und musikalisch wunderbare Aufnahme. Hinreißend 5 von 5 PunktenIch habe schon lange keine Opernaufnahme mehr gesehen, die mir so viel Freude gemacht hat wie diese DVD. Es macht einfach Spaß zuzuhören, wie souverän, leicht und ausdrucksvoll die Sänger - allen voran Elina Garanca - ihren (wirklich virtuosen) Part nicht nur meistern. Es macht Spaß zuzusehen, wie sie die Handlung spielen - selbst die Mimik der jeweiligen Nebenpersonen ist köstlich. Etwas seltsam ist manchmal das Bühnenbild, z.B. mit seinem zu großen Kamin und den zu großen Türen. Aber es stört nicht weiter. Alles in allem eine wunderbare Aufnahme. Ich habe sie mir jetzt schon mehrfach angesehen und kann sie nur empfehlen! Traumhaft Elina Garanca 5 von 5 PunktenDiese DVD mach einfach Spaß. Souverän in Gesang und Ausdruck Elina Garanca. Einfach virtuos ihre Leistung. Aber auch die anderen Sänger sind überzeugend. In diesem Fall ist das etwas eigenartige Bühnenbild völlig egal. |
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Il Barbiere di Siviglia von Nathan Gunn, Gioacchino Rossini, Elina Garanca, Münchner RundfunkorchesterAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 20,98, Angebote ab EUR 7,83 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Super "Barbier" - bis auf eine erstaunlich unbeteiligte Rosina 4 von 5 PunktenDie vorliegende Live-Aufnahme ist eigentlich (fast) uneingeschränkt empfehlenswert. Zunächst einmal muss das sehr frische, flotte und temporeiche Dirigat von Gomez-Martinez lobend erwähnt werden: Der Spanier bringt das Münchner Rundfunkorchester zu temperamentvoll-italienischem Spiel. Auch die Protagonisten liefern (fast alle) eine tadellose Leistung ab. Insbesondere Lawrence Brownlee als Almaviva erbringt eine unglaublich gute Leistung: Ich habe stellenweise meinen Ohren nicht getraut, wie der junge Mann die Koloraturen seiner Partie bewältigt - das hätten Siragusa oder Florez nicht besser machen können. Phänomenal auch sein 10 (!) Sekunden gehaltendes Hohes "C" am Ende der Bravourarie "Non piu resistere". Wahnsinn! Er ist für mich der absolute Star der Aufnahme. Auch Nathan Gunn kann als Barbier reüssieren: Er singt den Figaro routiniert, aber mit dem nötigen Augenzwinkern. Komödiantisches Talent beweist aber vor allem der stimmgewaltige Bass Sigmundsson als Don Basilio. Tja, und was ist dem Star der Aufnahme, der lettischen Mezzosopranistin Elina Garanca? Sie kann meines Erachtens als einzige nicht wirklich überzeugen, obwohl sie technisch tadellos singt. Trotzdem wirkt ihre Darstellung völlig unbeteiligt, sie singt ihren Stiefel runter, ohne dabei an Profil zu gewinnen. Dadurch wirkt ihre Rosina sehr eindimensional, brav und passiv, ja fast ein wenig gelangweilt. Bereits in "Una voce poco fa" wird dies deutlich: Von Keckheit, Rebellion und Emanzipation keine Spur. Auch in der Gesangsunterrichtsszene kann von kömodiantischen Spiel keine Rede sein. Und selbst in den Ensembles hält sich Garanca auffallend zurück und überlässt den anderen das Zepter des Handelns. Schade - hier wurde die Möglichkeit verschenkt, einen "perfekten" Barbier aufzunehmen. Ich empfinde es ebenfalls als bedauerlich, dass der Applaus herausgeschnitten wurde - ich denke, dieser wäre stellenweise sehr heftig gewesen und hätte noch mehr von der Live-Atmosphäre vermitteln können. Fazit: Ein toller Barbier mit dem besten Almaviva auf Platte. Leider wirkt Elina Garanca zu unbeteiligt. Schade, dafür nur 4,5 Sterne... Ein echter Glücksgriff! 5 von 5 PunktenDas Wunderbare an Live-Aufnahmen ist, dass sie die Lebendigkeit, Authentizität, die Atmosphäre und das unverwechselbare Timbre eines Konzerts einfangen. Kein geduldiges Immer-wieder-von vorne-aufnehmen, bis alle einigermaßen zufrieden sind, kein Aneinanderstückeln, sondern ein echtes, unverfälschtes Stück Musik, gespielt von Menschen in Raum und Zeit. Wie kostbar solche musikalischen Momentaufnahmen sind, zeigt der Mitschnitt der konzertanten Aufführung von Gioacchino Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« im Münchner Gasteig. Bekannte von mir waren dort - und so begeistert, dass ich mir auch die CD kaufen musste. Es hat sich gelohnt. Rossinis Barbier, schwungvoll, temperamentvoll und mitreißend. Und das liegt nicht nur an der musikalischen Vorlage mit den eingängigen Melodien, es liegt vor allem an den hervorragenden Solisten und dem Münchner Rundfunkorchester, es liegt aber offensichtlich (oder besser offen hörbar) auch an der einmaligen Atmosphäre dieses Live-Konzerts - wenn der Funke überspringt zwischen Künstlern und Publikum und diese Übereinstimmung die Musiker zu Höchstleistungen beflügelt. Besonders bemerkenswert finde ich Elina Garanca als Rosina, deren ausdrucksstarke Stimme sowohl die Tiefen als auch die Höhen beherrscht, die immer wieder anders, in verschiedensten Schattierungen, aber immer voll und warm klingt. Ein echter Glücksgriff! |
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Opera Arias von Anna Netrebko, Elina Garanca, David Aronson, Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsopernchor, Gianandrea Noseda, Jules Massenet, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Vincenzo Bellini, Hector Berlioz, Gaetano Donizetti, Charles Gounod Antonin DvorakAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 3,27 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungOPERA ARIAS 5 Kundenrezensionen:naja... 1 von 5 Punktenich bin sehr enttäuscht von dieser cd. aufmerksam geworden durch die große publicity wollte ich mir nun ein eigenes urteil erlauben, leider fällt er negativ aus: netrebkos stimme ist eben doch noch nicht so weit. viele arien klingen platt und ohne seele. wahrscheinlich muss die sängerin noch zu sehr auf ihre technik achten, die allerdings auch noch nicht ganz ausgereift zu sein scheint. dabei vergisst sie gänzlich, die arien emotional auszudrücken. violetta klingt so, als sei sie nicht ganz bei der sache, sondern als hätte sie noch etwas auf dem herd vergessen. Anna Netrebko Wiener Philh. Noseda 5 von 5 PunktenWenn ich die negativen Beurteilungen dieser Aufnahmen lese, kann ich nur sagen, man sollte vorsichtig mit grossartigen Voraussagungen über die Entwicklung von Stimmen sein. ich hatte das Glück Anna Netrebko am 29.04.07 zusammen mit Villazon in Manon zu hören und zu sehen. Es war einfach fantastisch in jeder Hinsicht. Weder stimmlich noch darstellerisch irgendwelche Scwachpunkte. Immerkin habe ich in 76 Lebesjahren im Bereich der klassischen Musik einige Erfahrungen sammeln können. Raimund Kaemper, Berlin Gesäusel 1 von 5 PunktenDie Sängerin bleibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ohne viel Ausdruck und bei gepresst wirkender Stimme plätschern die Arien vor sich hin. Schon jetzt Legende! Eine Meisterin ihres Fachs! 5 von 5 PunktenSchön zu sehen wie Frau Netrebko sich im Laufe der Jahre gesteigert hat. Wer sie in La Traviata Feb. 2008 gesehen und gehört hat wird mir zustimmen besser geht es nicht. Jetzt ist es nur noch Geschmacksache ob man die Stimme der Callas oder der Netrebko besser findet. Einen Platz in der Musikgeschichte haben jedenfalls beide. Total überschätzt! 3 von 5 PunktenDie Plattenindustrie braucht Umsatz, und da kam die junge Russin Anna Netrebko gerade zum richtigen Zeitpunkt daher. Klar, sie sieht gut aus, und ihre Stimme kann sich hören lassen. Sie aber zu einer neuen Maria Callas hochzujubeln, halte ich für total überzogen, ganz abgesehen davon, daß hier wirklich "Äpfel mit Birnen" verglichen werden. Denn während Maria Callas eine dramatische Singschauspielerin von einzigartigem Zuschnitt war, verfügt Anna Netrebko über eine mehr lyrische und deutlich leichtere Stimme, die weder von der Farbe noch vom Timbre mit der zu Recht legendären Vorgängerin in irgendeiner Weise zu vergleichen ist. Auf der vorliegenden bunt gemischten CD gibt Anna Netrebko einen umfassenden Einblick in ihr breites, für meine Begriffe viel zu breites Repertoire. Wirklich gelungen halte ich nur ein einziges Stück: Musettes Walzer aus Puccinis "La Bohème". Alles andere ist Mittelmaß, kein Vergleich zu so renommierten, künstlerisch ausgereiften Sängerinnen wie Tebaldi, Sutherland, Caballé, Scotto, de los Angeles etc., von Maria Callas ganz zu schweigen. Netrebkos Stimme klingt in den Höhen deutlich forciert, das Legato stimmt über weite Strecken nicht, stimmschauspielerisch findet so gut wie nichts statt. Wenn man dann noch im Fernsehen die Sängerin in einem bunten Gummiboot zu dem Soundtrack des Mondliedes aus Dvoraks "Rusalka", entnommen der vorliegenden CD, durch einen engen Wasserkanal gleiten sieht, was mit dem Inhalt des Werkes nicht das Geringste zu tun hat, fragt sich der verstörte Hörer, ob die Zukunft der Oper überhaupt noch zu retten ist. Mit solchen Mätzchen lockt man junge Leute bestimmt nicht an, und der ernsthafte Musikliebhaber wird eher abgeschreckt. Aber dafür kann man nicht allein und erst recht nicht zuerst Anna Netrebko verantwortlich machen. Wer das wunderbar stimmungsvolle Mondlied wirklich ungeschmälert genießen möchte, der greife zu den herrlichen Aufnahmen mit Zinka Milanov (RCA), Lucia Popp (RCA) oder der wunderschönen deutschen Version mit Elisabeth Lindermeier (EMI). Fazit: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine riesige Lücke, die Anna Netrebko nicht füllen kann. Positiv könnte man sagen: Sie ist noch jung und lernfähig, aber es steht zu befürchten, daß sie, wie so manche andere hoffnungsvolle Nachwuchskünstlerin, vom internationalen Musikbetrieb ganz rasch gnadenlos verheizt wird. Das ist traurig, aber so sind nun einmal die Zeiten. |
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Bellini: I Capuleti E I Montecchi von Joseph CallejaAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungBELLINI,V. CAPULETI E I MONTECCHI 5 Kundenrezensionen:Glanzvolles Dirigat, blasse Sänger 2 von 5 PunktenDie Oper "I Capuleti e i Montecchi" gehört zu Bellinis frühen Opern, die nicht zu unrecht sehr selten gespielt werden. Die Musik dieses Stücks ist der pure Belcanto, wenngleich die Sopranistin relativ wenige Koloraturen, im Gegensatz zu den meisten Opern Bellinis und Donizettis, zu singen hat. Dieser Umstand kommt Frau Netrebko zu gute, welche normalerweise mit Koloraturen heillos überfordert ist. Dass dies der Fall ist, kommt hier in den wenigen Koloraturpassagen noch deutlicher heraus als sonst. Sie singt die langen Bellinilegator sauber, wenn auch angestrengt. Besonders störend ist allerdings ihre heftig um Lust ringende Atemtechnik. Im Gegensatz zu anderen Belcantosängerinnen (wenn man die Netrebko überhaupt als solche bezeichnen kann), ich spreche Beispielsweise von Gruberova, Sutherland, Hong, Mosuc, und anderen, hat sie das messa di voce nicht verinnerlicht. Elina Garanca als Romeo singt sehr hell, fast zu hell und ist vor allem bei den Koloraturen sehr ausdruckslos. Calleja stellt wieder einmal unter Beweis, dass er hohe Töne nur untger immensem Kraftaufwand singen kann, wenngleich das Ganze nicht derart desolat ist, wei auf der Bühne. Die kleineren Rollen sind solide besetzt. Sängerisch ist die Aufnahme eher ein Reinfall. Alle anderen Aufnahmen, selbst die EMI-Aufnahme mit Sills/Gedda/Baker oder Gruberova/Baltsa/Raffanti, die nahezu ohne Variationen gesungen wurden, sind adäquater und anrührender gesungen. Was die zwei Sterne für die Aufnahme ausmacht, ist das glanzvolle Dirigat von Fabio Luisi, der im Gegensatz zu seinen Live-Belcantoversuchen (Favorita in Wien, Anna Bolena in München) oder seinen älteren Belcantoaufnahmen (z.B. Beatrice di Tenda) auf Striche verzichtet. Wegen der durchaus mittelmäßigen und langweiligen Sängerbesetzung ziehe ich andere Aufnahmen vor. Besonders die Aufnahmen mit Hong/Larmore/Groves unter Runnicles bei Teldec oder die EMI-Aufnahme mit Mei/Kasarova/Vargas unter R.Abbado, bei welcher noch das alternative Finale der Malibran mit Aufgenommen ist, sind unbedingt vorzuziehen. Insgesamt gilt es hier noch zu sagen, dass es nicht ausreicht, dass alle Sänger blendend aussehen. Das ist heutzutage anscheinend das Wichtigste. Eine Caballé, Sutherland oder Birgitt Nilsson hätten heute wohl keine Chance gegen (durchschnittlich) singende Models. Marketing und seine Folgen... 4 von 5 PunktenDiese neue Einspielung von Bellinis "I Capuleti e i Montecchi" gibt sich bereits aufgrund ihrer optischen Aufmachung als gemachte Sensation zu erkennen. Anna Netrebko und Elina Garanca, model-artig in Szene gesetzt; man hat den Eindruck, die Marketing-Abteilung der DG sei davon ausgegangen, dass der Begriff "Belcanto" unbedingt etwas mit gutem Aussehen zu tun haben müsse. Nun, musiziert und gesungen wird auf dieser Aufnahme allerdings auch, und hier darf man sich in Hinblick auf eine Bewertung nicht von der schönen Verpackung täuschen lassen. Die beiden Heroinen geizen nicht mit stimmlichem Wohlklang, wobei festzuhalten ist, dass Garanca den Romeo alles in allem überzeugender darzustellen vermag als die schon merklich stimmschwere Netrebko ihre Giulietta. Garancas Mezzo ist klangvoll, voluminös und makellos; der Ausdruck kommt dabei allerdings in allen Passagen zu kurz (man vergleiche etwa die Aria di sortita "Se Romeo t'uccise un figlio" mit den von Vesselina Kasarova oder Janet Baker eingespielten Aufnahmen; gleiches gilt in noch größerem Maße für die Kavatine "Deh! tu, bell'anima" im zweiten Akt). Garancas Romeo ist vokal und technisch ausgezeichnet, berührt aber kaum. Bellinis elegische Legatobögen werden zwar mit Klang, aber nicht mit Tränen erfüllt. Ähnliches ist in Bezug auf Netrebkos Darstellung der Giulietta zu konstatieren: Sogar Beverly Sills klang in dieser Rolle mädchenhafter, zarter als die russische Star-Sopranistin. Leider fällt Netrebko im Vergleich mit Garanca auch technisch ab; ihre Koloraturen sind nicht immer sauber, in den pastosen lyrischen Passagen kann sie stimmlich nur wenig Spannung erzeugen. In den Duetten der beiden Damen treten die angeführten Defizite weitestgehend zurück; das Finale gelingt dann schließlich doch einigermaßen berührend. Als Tebaldo kann der Tenor Joseph Calleja durchaus punkten und setzt seine angenehm timbrierte Stimme klug ein. Auch er zeigt jedoch Schwächen in der Phrasierung und den Verzierungen seiner Auftrittsarie; deutlich näher am epochengetreuen Stil ist Ramon Vargas in der Aufnahme mit Mei und Kasarova, die dieser Neueinspielung in Hinblick auf die Leistung der Sänger über weite Strecken überlegen ist. Der große Pluspunkt der Aufnahme liegt mit Sicherheit im Dirigat von Fabio Luisi, der die Wiener Symphoniker prachtvoll aufspielen läßt. Luisi arbeitet die Farben der Partitur wunderbar heraus, setzt auf feine Nuancen und differenziert klug in der Wahl der Tempi. Das Orchester bildet dafür einen idealen Klangkörper. Neben der exemplarischen Aufnahme von Giuseppe Patanè hat Luisi damit eine hörenswerte Interpretation dieser melodisch wundervollen Oper vorgelegt, aufgrund derer im Gesamten - trotz der nicht unbedingt überzeugenden sängerischen Leistungen - doch vier Sterne zu vergeben sind. Kongeniale Stimmen 5 von 5 PunktenDie beiden CDs "I Capuleti e i Montecchi" mit Anna Netrebko und Elina Garanca in den Hauptrollen stellen in einer Hochform des stimmlichen und gesanglichen Ausdrucks die Liebesgeschichte von Romeo und Giulietta vor, wie sie Vincenzo Bellini aufbereitet hat. Der Spannungsbogen ist großartig ausgeführt, und die Dramatik kommt voll durch; die Stimmen der Sänger/innen harmonieren auf bestmögliche Weise, und es ist kaum möglich zu entscheiden, wem von diesen kongenialen Interpreten der Vorrang gebührt. Sehr hilfreich ist das beiliegende 120 Seiten starke Textheft in Italienisch, Deutsch, Französisch und Englisch, sodass man gut mitlesen kann! Bellini zum Genießen! 5 von 5 PunktenAnna Netrebko und Elena Garanca - zwei in Stimmlage, Charakter und Timbre unterschiedliche Traumstimmen - sind hier vereint zu genießen! Diese kaum gespielte Bellini-Oper ist eine Entdeckung für manchen Opernfreund! Hören, genießen, abschalten! Oper kann ja soooo atemberaubend schön sein!!! Elina Garanca 5 von 5 PunktenDie absolute Dualität der beiden großen Diven, die Ausgewogenheit der von Luisi auf den Punkt gebrachten Symphoniker macht die DVD zu einem highlight des Jahres 2009. Die stimmliche Präsens gewinnt im ersten Akt noch vor dem zweiten und lässt ein weiteres Mal Bellini als Meister des belcantos gelten. |
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Die Operngala der Stars-Live aus Baden Baden von Anna Netrebko, Elina Garanca, Ramon Vargas, Armiliato, SoswrAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
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ProduktbeschreibungOPERNGALA DER STARS-LIVE 5 Kundenrezensionen:guter Durchschnitt 3 von 5 PunktenDie Aufnahme hat alle Vor- und Nachteile eines Live-Mitschnitts. Abgesehen von Netrebko und Garanca ist die Besetzung nicht überragend, das Quartett aus Rigoletto am Ende etwas breiig. zwiespältig... 4 von 5 Punkten...wird man zurückbleiben nach dem hör- und seherlebnis dieses galakonzerts. wer die fersehübertragung gesehen hat, wird sicher gut daran tun, eher zur dvd zu greifen, weil darauf neben dem ohren- auch der augenschmaus dokumentiert ist. über die frauen und ihre darbietungen braucht man nicht lang zu debattieren- einmal mehr haben wir es hier mit besonderen darbietungen zu tun; auf der einen seite die garanca, unterkühlt, stimmsicher, ein wunderbarer mezzo, der auch in der höhe brilliert, dann wieder temperamentvoll ohnegleichen (demnächst soll sie die "carmen" geben, eine wirklich passende rolle!). daneben die netrebko, brillant als sängerin, derzeit wahrscheinlich unübertroffen als entertainerin- eine augenweide, wie sie mit dem publikum kokkettiert, dabei gar nicht außer atem zu kommen scheint. über die männer gibt es winiger zu sagen. vargas als villazon- ersatz schlägt sich tapfer, singt stellenweise etwas gequält und bemüht- nicht jeder tenor kann besser als nur gut sein. ludovic tezier singt eher distanziert, wenig spektakulär, tut, was er tun soll. alles in allem eine schöne gala, mit wunderbaren musikstücken (auch das begeisternde orchester soll lobend erwähnt sein!), man höre das duett aus "lakme" z.B.- zauberhaft. ich empfehle also die dvd, weil die bilder das wettmachen, was die reine musikaufnahme vielleicht an fragen hinterläßt. Toll 4 von 5 PunktenMeine erste Oper CD und ich bin begeistert! Es trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack aber ich habe das Konzert dazu gesehen und muss sagen das es ganz toll anzuschaun war! Für alle die Gerne Operarien zuhören ist diese Cd wärmstens zu empfehlen! Für Freunde des Belcanto 4 von 5 PunktenAuch ich habe die Gala im Fernsehen gesehen und bin von der CD etwas enttäuscht. Zwar stellt sie einen umfassenden Kunstgenuss für Freunde des Belcanto dar, und wer Verdi, Puccini, Bizet und Bellini mag, wird hier auf seine Kosten kommen, aber die überwältigende Stimmung, das Mitreißende, das Festliche der Gala kommen auf der CD wenig rüber. Auch ich halte Elina Garanca für den uneingeschränkten Star des Gala-Abends. Ihre Arie aus Samson et Dalila ist unübertroffen schön. Anna Netrebko muss neben ihr schauen, dass sie mithalten kann. Garancas klarer Mezzosopran ist unbeschreiblich, sehr weich, rund und transparent. Sowohl die Höhen, als auch die Tiefen meistert sie brillant. Die anderen Solisten verblassen neben ihr, finde ich. Ludovic Tezier enttäuscht eher als Bariton, ist sehr steif, Ramon Vargas macht seine Sache gut und die Netrebko zieht ihre Netrebko-Show ab, ist stimmlich und vom Ausdruck her sehr gut, verwischt aber den Text ziemlich, der bei der Garanca viel klarer und leichter rüberkommt. Ich bin eigentlich kein Opernfan, höre bzw. sehe mir aber ein solch große Show-Gala schon auch einmal gerne an. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg überzeugt komplett unter der Leitung von Marco Armiliato. Ich rate ebenfalls eher dazu, sich die DVD zuzulegen, weil ich mir vorstellen kann, dass visuell die Gala-Effekte doch besser wirken, als nur akustisch, vor allem die wirklich sehens- und hörenswerte Zugabe von Anna Netrebko fehlt leider auf der CD. Etwas enttäuschend! 3 von 5 PunktenVorneweg: ich bin zwar ein Klassik-Fan, aber keiner, der mit einem "hohen C" oder "Mezzo-Sopran" wirklich etwas anfangen kann ... . Zur CD: ich habe mir die CD gekauft, da ich die Live-Ausstrahlung aus Baden-Baden im ZDF gesehen und weitgehend auf dem DVD-Recorder hatte - und begeistert war! Die CD wollte ich für unterwegs (z.B. Auto) bzw. ich hatte mir davon auch versprochen, dass eine solche professionelle Aufnahme doch mehr hergibt, als eine simple Aufnahme mit dem DVD-Festplatten-Recorder. Leider wurde ich enttäuscht: Es handelt sich eher um eine leise bzw. gedämpfte Aufnahme, wobei das (begeisterte) Klatschen des Publikums meiner Ansicht unverhältnismäßig laut rüber kommt. Außerdem handelt es sich wirklich um eine gekürzte Fassung: Das Solo von Elina Garanca ist zwar enthalten, das Solo von Anna Netrebko jedoch nicht. Ich würde die CD nicht nochmal kaufen. Empfehlen würde ich dann eher die DVD, da kommt dann sicher auch die Stimmung des ganzen Konzerts besser rüber - und das Solo der Netrebko, bei dem sie die Schuhe in die Ecke pfeffert und dem Geiger um den Hals fällt (;-) ... . |
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Mozart, Wolfgang Amadeus - Cosi fan tutte (2 DVDs + NTSC)
DVD von EMI Music Germany GmbH & Co.KG |
3 Kundenrezensionen:Eine DVD die man besser nicht kauft 1 von 5 PunktenWas hier verkauft wird, ist schlichtweg gesagt, eine Frechheit. Die hervorragenden Interpreten werden durch die Aufnahmeregie unannehmbar. Sowohl die Ton-, Blechbläser klingen blechern wie auf der Kirmes, und Bildaufnahme sind die reinste Katastrophe. Das Format ist weder 16:9 noch sonst eins. Untertitel sind manchmal lesbar, meist aber nicht. Personen sind fast so breit wie hoch. Ich habe noch nie eine so üppige" Elina Garanca gesehen. Das Bild ist unscharf und wackelig und das liegt nachweislich nicht an meinem Recorder. Die Aufnahmetechnik entspricht einem drittklassigen Krimi. Bildschnitte in Sekundenbruchteilen, Kameraschwenks und ständiges Hin- und Herzoomen verursacht bei mir den Wunsch zum Wegsehen. Es scheint sich bei der Aufnahme eine zusammengeschnittene Produktion aus Fernseh-Spotts und Amateuraufnahmen zu handeln. Schade um jeden Cent. Meine Bewertung mit einem Stern ist leider bedingt durch das Rezesionssystem. Verdient hätte die DVD eine Zitrone. Einzigartig 5 von 5 PunktenWirklich gute Opern DVD's gibt es nicht wirklich viele. Viel ist nötig, damit es zu Hause ein wirkliches Erlebnis wird: Erstklassige Sänger, erstklassiges Orchester, einfühlsame Regie und Inszenierung, Könner an Kamera und Mikrofon. Und dann muss das alles in hoher Qualität auf DVD gebracht werden. DTS 5.1 Sound ist für mich ein Muß für guten Sourround Klang. Und hier stimmt wirklich alles: Die Aufführung aus Aix-en-Provence (in Co-Produktion mit Opera national Paris und den Wiener Festwochen) fängt die Stimmung so gut ein, dass der Schauplatz Neapel wirklich lebendig wird. Die Künstler sind allesamt aus der Platin-Liga und bringen Musik und Handlung glaubhaft und ihrem Potential entsprechend über den Bildschirm. So ist Mozart spannend und begeisternd - bis zur letzten Note. Oper pur: Herz, Gefühl, Schmerz, Ironie - einfach packend. Musik als die Sprache der Götter. Oper liebt man oder haßt man. Wer Oper liebt, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Warum diese ? 4 von 5 PunktenAn Aufnahmen der Cosi ist kein Mangel, weder audiophil noch an Inscenierungen, die man auf DVD erwerben kann. Warumm könnte es diese sein ? Als erstes denkt man bei der Oper an die Sänger. Müsste man deswegen diese Aufnahmen haben ? Die Antwort ist eindeutig: Nein. Nicht, dass diese Sänger nicht wirklich gut wären. Alle im Mozart-Gesang sehr erfahren und viel gefragt, nicht nur der inzwischen Welt-Star Elena Garanca. Der Grund, dass es andere Aufnahmen mit sicher ebenso guten, wenn nicht noch besseren Sängern gibt. Erin Wall kann eine Gruberova nicht toppen. Elena Garanca ist stimmlich und schauspielerisch ausgezeichnet, aber eine Baltsa, eine Murray,eine Dolores Ziegler sind ebenfalls sehr gut. Gleiches könnte man für alle Rollen so durchgehen und feststellen, dass die Sänger in dieser Inscenierung nicht aussergewöhnlich sind und sich von der Konkurrenz absetzen können. Die Aufführung in Aix ist wirklich hochkarätig, aber nicht einmalig. Dafür ist die Konkurrenz beim Mozart-Gesang einfach zu stark.Es gab und gibt einige sehr gute Sänger und davon waren in Aix welche versammelt. Es wäre eben nur keine Auswahlentscheidung für diese DVD wegen der Sänger. Orchestral ist Harding, für seine Verhältnisse, ausserordentlich gemässigt. Im Interview betont er selbst, er sei etwas gelassener geworden. Er sieht als seine Hauptaufgabe an, für die Sänger da zu sein. Diese sollen nicht auf ihn schauen müssen, sondern sich dem Spiel widmen. Es sei seine Aufgabe, dem Sänger, der Sängerin optimal zu folgen. Eine solche Haltung gewährleistet immer angemessene Tempi, auch wenn das Finale I sehr quecksilbrig abgespult wird. Die Inscenierung ? Ja, hier sehe ich die besondere Bedeutung dieser Aufnahme. Patrice Chereau will das Stück inscenieren, nicht seine Ideen, er will die Menschen in der Fülle ihrer Gefühle, ihrer Ambivalenzen zeigen,genau ist dann auch das Finale II. Es wurden neue Erfahrungen gemacht, die Situation ist ambivalent, das muss erst einmal verdaut werden. Die Frauen haben die Konvention überwunden, kehren dorthin zurück, aber doch als andere, sie haben Erfahrungen gemacht,über sich selbst. Grossartig, wie Harding diese Phase der Verunsicherung umsetzt, indem er in das scheinbar so unbeschwerte C-Dur Finale Pausen einbringt, die deutlich machen, dass es alles andere als heiter und gelöst ist. Eine neue, die Zeit zum Neurorientieren braucht. Chereau ist hoch anzurechnen, dass er keinen Klamauk in die Inscenierung bringt, dass er nicht Regie-Ideen folgt, die sich gar nicht erschliessen, oder nur Aspekte dieses Stückes beleuchten. Er macht scheinbar schlicht Menschenführung. Vier junge Menschen, die für sie überraschende Erfahrungen machen und damit nun fertig werden müssen. Dies zeichnet diese Aufführung vor anderen aus und deswegen sollte man diese neben anderen Versionen unbedingt haben. |
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