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The Best Of - The Best Of Liszt von VariousAudio CD von NaxosPreis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 1,26 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1997 |
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Eine Kundenrezension:" Ohne Phantasie keine Kunst " ( F. Liszt) 5 von 5 PunktenDiese CD verschafft einen guten Eindruck vom musikalischen Können des großen Komponisten Franz Liszt (1811- 1886) Dem Begleittext zur CD ist nicht zu entnehmen, wer die Interpreten der Stücke sind. Für Einsteiger, die sich in erster Linie an der Musik erfreuen wollen und sich in die Nuancen unterschiedlicher Interpretation noch nicht vertiefen möchten, dürfte das allerdings unerheblich sein. Mich stellt die Interpretation zufrieden. Liszts außergewöhnliche Lebensgeschichte verkörpert beispielhaft die Vorstellungen, Widersprüche und Errungenschaften der Romantik. Er war ein hervorragender Virtuose, ein leidenschaftlicher Liebhaber, ein Mann tiefer Religiosität. All diese Attribute sind in sein künstlerisches Schaffen eingeflossen. Der Zuhörer erhält besonders bei seinen Stücken " Liebestraum Nr. 3 As- dur ", " Ungarische Rhapsodie Nr. 2 und Nr. 6 ", dem " Konzert für Klavier u. Orch. Nr. 2 A-dur: Adagio ", und dem " Konzert f. Orch. Nr. 1 Es -dur " einen Eindruck von diesem bemerkenswerten, individuellen Moment. Liszts überwältigende Fingerfertigkeit auf dem Klavier und seine Vorliebe für orchestrale Wirkungen kommen in den beiden letztgenannten Werken besonders zur Geltung. Die Passagen sind von großer Schönheit und starker Aussagekraft. Ich mag die beiden Stücke aus der " Ungarischen Rhapsodie " überaus gerne, weil sie voller Leben und Farbe sind. Liszts Demut artikuliert sich in folgender Sentenz: " Hüten wir uns davor, die Ruhmreichen zu spielen, wer wir auch sein mögen, und was wir auch zu leisten vermögen, wir bleiben immer nur, wie es im Evangelium heißt, unnütze Knechte -, der Ruhm gehört Gott allein. " Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Empfehlenswert. |
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19 Ungarische Rhapsodien von Roberto SzidonAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,65 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1997 |
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Produktbeschreibung19 UNGAR.RHAPSODIEN/RHAPS.ESP. 3 Kundenrezensionen:Bravourleistung 5 von 5 PunktenEs stimmt ja, liebes verkrampftes Bildungsbürgertum dies- und jenseits der 60: Franz Liszts Ungarische Rhapsodien gehören nicht gerade zu den durchgeistigtesten Musikschöpfungen des 19. Jahrhunderts. Aber mal ehrlich: Wer angesichts der überwältigenden pianistischen Bravourleistung von Roberto Szidon von dieser Aufnahme nicht emotional gepackt wird, geht wahrscheinlich auch zum Lachen in den Keller ... Also, auch wenn Sie nicht Klavier spielen und auch sonst wenig mit so genannter klassischer Musik am Hut haben: Allein die Vorstellung, welche Schwerstarbeit den Händen hier aufgebürdet wird, um dabei stets den Eindruck zu erwecken, es seien mindestens zwei Pianisten am Werk, sollte auch Ihnen zu denken geben. Wer eine entsprechende Vorbildung mitbringt, für den ist ein Blick in die Noten ein absolutes Muss. Oder wollen Sie etwa nicht wissen, wie man etwas aufschreibt, das am Ende SO klingt? - Apropos Klang: Die für eine Aufnahme aus den frühen 70er-Jahren extrem gute Soundqualität ist erstaunlich! Beste mir bekannte Aufnahme 5 von 5 PunktenRoberto Szidon entfacht in diesen Aufnahmen ein wahres Feuerwerk an musikalischen Eindruecken und Bildern. Im Gegensatz zu den anderen mir bekannten Aufnahmen wird hier nicht nur brillante Spieltechnik dargeboten, sondern auch der Interpraetationsspielraum in aller Hinsicht voll ausgeschoepft, ohne allerdings von der Vorgabe Franz Liszts eigenwillig abzuweichen. All dies geschieht mit einer atemberaubenden, temperamentvollen Leichtigkeit, die die technischen Schwierigkeiten vergessen leasst und das Gehoer rein auf die Musik lenkt. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenDiese CDs beinhalten eine brilliante Aufnahme aller Ungarischen Rhapsodien von Franz Liszt. Es ist schon eine Besonderheit hier auch die eher unbekannten Stücke aus dieser Reihe zu finden. Neben der perfekten Technik kommt hierbei auch die musikalische Gestaltung nicht zu kurz. Ich selbst bin auf diese CD gestoßen, als ich eine Aufnahme der 7. Ungarischen Rhapsodie suchte. Diese CD stellt wirklich eine Bereicherung (auch für nicht ausgesprochene Klaviermusikliebhaber) dar. |
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Eloquence - Liszt (Orchesterwerke) von Shura Cherkassky, Herbert Von Karajan, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,61 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1998 |
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ProduktbeschreibungLes Preludes / Ungarische Rhapsodien Nr. 2, 4, 5. Klassik-CD. AV Fantasie über ungarische Volksmelodien 2 Kundenrezensionen:Die beste Aufnahme von Les Préludes 5 von 5 PunktenDiese CD enthält die meines Erachtens beste Aufnahme der symphonischen Dichtung "Les Préludes". Hier stimmt alles, das üppige Orchesterspiel, das Tempo, das heroische Pathos. Auch der Klang der CD ist sehr gut. Nimmt man die übrigen, ebenfalls sehr bekannten und nicht weniger gut interpretierten Tondichtungen hinzu, sollte man - nicht zuletzt angesichts des Preises - zuschlagen. Sehr günstig, sehr gut! 5 von 5 PunktenBesonders empfehlenswert finde ich die Aufnahme der Fantasie über ungarische Volksmelodien. Schura Cherkassky spielt hier wunderbar! Alle hier aufgenommene Ungarische Rapsodien sind von Berliner Phlirharmoniker sehr gut gespielt. Auch Stereoklang ist gut. |
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Klavierwerke Von Franz Liszt von Peter SchmalfussAudio CD von Bella Musi (Bella Musica)Preis bei Amazon: EUR 15,99 Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERWERKE VON FRANZ LISZT |
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Liszt: Klavierwerke von Jorge BoletAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 54,99, Angebote ab EUR 48,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERWERKEGA Eine Kundenrezension:Essentielle Einspielung der wichtigsten lisztschen Klavierkompositionen 5 von 5 PunktenMan muss sich schon eingestehen: Alle Klavierwerke Franz Liszts zu besitzen ist wohl reine Utopie, da man dafür etwa 200 CDs besitzen müsste. Aber mit diesem Box Set mit neun CDs, auf denen die wichtigsten Klavierwerke Liszts zusammen mit einigen Werken für Klavier und Orchester versammelt sind, kann man nicht viel falsch machen. Jorge Bolet schafft nämlich eine erstaunlich homogene Einspielung. CD 1 - Hier befinden sich die wohl populärsten Klavierwerke des Komponisten. Die berühmte cis moll Rhapsodie eröffnet den Zyklus, direkt gefolgt vom zarten, fragilen Liebestraum Nr. 3; der beeindruckende Mephisto Walzer Nr. 1, der in seiner capricenartigen Anlage überzeugt; die Funérailles, dieses tief traurige, schmerzhafte Stück, das keine Versöhnung zu kennen scheint; und die beiden Konzertparaphrasen zu Verdis Rigoletto und zu Paganinis berühmtem zweiten Violinkonzert La Campanella". CD 2 - Der Klassikfreund findet hier zunächst einige berühmte Liedertranskriptionen nach Franz Schubert. Neben Die Forelle", Der Lindenbaum" und Erlkönig" sind hier auch solche Perlen wie Wohin?" oder Aufenthalt" enthalten. Es sind zwar nur zwölf Transkriptionen, aber die haben es in sich. Liszt war ein Meister der Transkription und er liebte Schubert. Seine Enttäuschung darüber, dass letzterer nie ein Klavierkonzert schrieb, verleiht er in seiner Transkription zur Wanderer Fantasie" Ausdruck, die zu seinen besten Orchesterwerken zählt. Hier wird der Pianist vom London Philharmonic Orchestra unter Sir Georg Solti begleitet. CD 3 - Die berühmt berüchtigte Sonate in h moll kommt hier zur Aufführung. Es ist eines von Liszts besten, tiefsten und ausdrucksintensivsten Werken. Zudem beweist es unwiderlegbar, dass Liszt doch höchst komplex komponieren konnte. Die drei Liebestraum Nocturnes zählen zu den lyrischsten, pastoralsten Stücken des Tonsetzers. Mit dem Valse Impromptu und dem Grand Galop chromatique finden sich hier auch zwei Werke, mit denen sich Liszt wohl eher produzieren wollte, als etwas Hochtrabendes zu schaffen. CD 4 - Nun geht's ans Eingemachte: Das zweite Jahr seiner Années de Pèlerinage" nach Italien findet sich hier. In drei Zyklen verarbeitete Liszt Reiseeindrücke musikalisch. Hoch philosophisch und lyrisch setzt er seine Erfahrungen aus Italien um, wenn er zunächst zwei Werke bildender Kunst darstellt, sich dann an das Volksliedgut heran wagt, drei Petrarca Sonette vertont und schließlich mit seiner monumentalen Dante Sonate den Hörer überwältigt. Leichte Kost ist das gewiss nicht, aber eine nähere Beschäftigung lohnt gewiss. CD 5 - Viel leichter gestrickt und pastoraler ist das erste Année, das den Komponisten in die Schweiz führte. Hier verarbeitet er insbesondere Landschaftsbilder und Sehenswürdigkeiten. Wenn er tief ins Obermanntal hinabsteigt, dann ist es schon beeindruckend, mit welchen impressionistischen Klangfarben er hier arbeitet. Er schöpft die volle Farbpalette aus. CD 6 - Jetzt gibt's zuerst das Supplement zum zweite Année, Venezia e Napoli. Es handelt sich dabei um leicht zugängliche, gefällige Tänze und Charakterstücke. Aus dem dritten Année gibt es leider nur das berühmte Jeaux d'Eau à la Villa d'Este", das Franz Liszt als direkten Vorgänger der französischen Impressionisten Debussy und Ravel ausweist. Ein weiteres Stück aus den Harmonies poétiques et religieuses" ist auch vorhanden neben den Funérailles, nämlich die Bénédiction de Dieu dans la Solitude", ein tief religiöses Werk, das von Liszts Glauben Zeugnis ablegt. Außerdem befindet sich auf dieser CD die h moll Ballade, die nicht ganz so tiefsinnig und komplex ist wie die h moll Sonate, aber in ihren heftigen Akkorden dennoch erschüttert. CD 7 - Die Études d'Exécution transcendante" beschreiben diese CD. Es ist ein Reigen von Charakterstücken, teils voller Lyrik, teils voller Nonchalance, aber meistens voller Gefühl, Wärme und Transzendenz. CD 8 - Die beiden Konzertetüden Waldesrauschen und Gnomenreigen zeigen Liszt nun wieder von der Seite des Virtuose, der glatt sein Können unter Beweis stellt in diesen fingerbrechenden Stücken. Tiefsinniger sind da schon die Trois Études de Concert". Man kann sich geradezu vorstellen, wie das Publikum in diesen schönen Melodien schwelgte. Wie der Name schon sagt, sind die Consolations beschwichtigende, tröstende und ermutigende Klavierstücke. Sie sind kurz und gebrechlich, aber auch recht gefällig. Ein gewaltiges Werk von fast orchestralen Ausmaßen sind die Réminiscences de Don Juan". Dieses Stück macht neugierig auf Liszts sinfonisches Oeuvre. CD 9 - Die Réminiscences de Norma" geben einen Abglanz von berühmten Opern und Arien wieder. Drei Werke für Klavier und Orchester sind hier noch versammelt, wobei Bolet hier vom London Symphony Orchestra unter Iván Fischer begleitet wird. Malédiction ist eines der frühesten Konzertstücke Liszts. Genau wie die Fantasie über ungarische Volksliedthemen beeindruckt dieses Werk durch den Aspekt, dass höchste Virtuosität mit Melodik und Grazie perfekt verbunden ist. Ein besonderes Schmankerl ist der Totentanz über das dies irae Motiv. Hier zeigt sich Liszt uns von seiner infernalischen Seite. Der Kubaner Jorge Bolet schafft, wie gesagt, eine entspannend homogene Einspielung dieser wundervollen Stücke. Sein Anschlag ist angenehm zupackend. Er spielt scharf akzentuiert und stets nuancenreich. Nur seine Interpretation der h moll Sonate ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es scheint, als verlöre er hier bisweilen den Faden. Hier rate ich, zu Alfred Brendel zu greifen. Besonders gelungen sind ihm die Années de Pèlerinage". Die Leistungen des Orchesters sind auch wunderbar, nie zu aufdringlich, aber auch nie zurück genommen. Die Aufnahmequalität ist natürlich - Decca! - hervorragend. Fazit: Ein Muss für all die, die in Franz Liszt nicht nur den Effekt haschenden Virtuosen sehen, sondern den tief gläubigen Menschen und ausdrucksstarken Komponisten. |
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Galleria - Liszt von Daniel BarenboimAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 2,39 Erscheinungsdatum: März 1992 |
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Meisterwerke von VariousAudio CD von CapriccioPreis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 9,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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The Originals - Chopin / Liszt von Martha Argerich, Claudio Abbado, LsoAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 10,49, Angebote ab EUR 2,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1997 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERT 1/KLAVIERKONZ.1 3 Kundenrezensionen:Überragende Talentzeugnisse 5 von 5 PunktenAls die beiden jungen Künstler Martha Argerich und Claudio Abbado im Februar 1968 in London zusammentrafen, um die hier wieder vorgelegten beiden Konzerte aufzunehmen, standen sie noch an der Schwelle ihres Ruhms. Zu diesem Ruhm, der sich schon sehr bald einstellen und bis heute erhalten sollte, trugen die Aufnahmen der Konzerte Nr. 1 von Frédéric Chopin und Franz Liszt nicht wenig bei. Es sind glanzvolle Zeugnisse von hoher Musikalität und, was Martha Argerich anbelangt, von genialer pianistischer Meisterschaft. So bewältigt sie das eher introvertierte Chopin-Konzert mit ebenso nachtwandlerischer Vollkommenheit wie das ein wenig äußerliche, aber virtuos geradezu herausfordernde Werk von Franz Liszt. Sie hält hier den Vergleich mit Svjatoslav Richter, der dieses Konzert (zusammen mit dem Schwesterwerk) einige Jahre früher für Philips eingespielt hatte, in jeder Hinsicht aus, mag ihr auch hier und da noch ein wenig die Reife und überlegene Abgeklärtheit des großen Russen fehlen. Dafür ist ihre Version von nicht zu überbietender jugendlicher Frische. Claudio Abbado begleitet kompetent und feurig mit dem London Symphony Orchestra, das seinem Ruf als eines der Londoner "Big Five" nichts schuldig bleibt. Klanglich sind die Aufnahmen von der DGG gehörig herausgeputzt worden, so daß auch anspruchsvolle Hörer zufrieden sein dürften, und das Beiheft ist von bester Qualität. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenSchon das Cover-Foto dieser CD legt nahe, daß sich mit Martha Argerich und Claudio Abbado hier zwei wesensverwandte Künstler getroffen und gefunden haben. Und tatsächlich ist diese nur eine unter vielen herausragenden Einspielungen, die diese beiden - seit ihrer Jugend in Freundschaft verbunden - seither vorgelegt haben. Obwohl sich Martha Argerich sowohl dem ersten Klavierkonzert von Chopin wie auch demjenigen von Liszt in der Folgezeit mehrfach zugewandt und auch eingespielt hat, hat diese Aufnahme nichts von ihrer Faszination verloren. Man spürt, daß hier sowohl der Dirigent als auch die Pianistin die Werke neu entdecken, ihnen frischen Atem einhauchen wollen. Das gelingt auch vortrefflich. Chopin ist für Martha Argerich ohnehin - neben Schumann - der Komponist, der ihr am nächsten steht. Und für Liszt bringt sie neben ihrer fantastischen Technik auch die explosive Attitüde mit, die man für diesen Komponisten braucht. Das Klavierkonzert von Chopin wird hier mit forschem Elan gespielt, schneller als man es von anderen Pianisten kennt, aber dabei immer sehr elegant, flüssig und mit einer Anmutung von Improvisation, von aus-dem-Stehgreif-spielen, die diese Ausnahmekünstlerin so auszeichnet und jedes Konzert zu einem Erlebnis werden läßt. Verträumt der zweite Satz, tänzelnd der dritte, aber immer feurig und mit einer von todsicheren musikalischen Instinkten geprägten Brillianz, die man zur Zeit der Aufnahme so noch nicht kannte. Der Liszt steht dahinter nicht zurück - schon die furchterregenden Eingangsoktaven zeigen die fast unmenschlichen technischen Reserven der Argentinierin. Auch in der Folgezeit kann man den Aplomb, die hervorragende Kombination aus einer nie um ihrer selbst willen zur Schau gestellten Virtuosität und immer wieder mit subtilen Details überraschenden Spontaneität bewundern. Abbado begleitet die Pianistin mit dem hervorragend aufgelegten Londoner Sinfonikern reaktionsschnell, präzise und insbesondere beim Chopin wohltuend-entschlackt. Man vergleiche dies etwa mit der - zwar pianistisch womöglich farbenreicheren, orchestral aber viel schwerfälligeren - neueren Aufnahme unter Dutoit. Diese CD kann man nur jedem, der romantische Klavierkonzerte in hervorragenden Interpretationen - und noch dazu zu einem günstigen Preis - hören möchte, nicht warm genug empfehlen. absolut geniale Interpretation - aber alte Aufnahme 5 von 5 PunktenDie List Interpretation von Martha Angerich ist zurecht weltberühmt. Man kann bei dieser ihre ganze Brillanz miterleben. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass die Aufnahmen von 1968 stammen. Die Klavier Soli sind nicht bis ins letzte brillant. Es fehlt der Aufnahme stellenweise die finale Farbigkeit. Daran werden sich aber wahrscheinlich nur die aller wenigsten stören. Diese Aufnahmen sind einfach genial und man kann sie wirklich genießen. |
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Horowitz Plasy Liszt von Vladimir HorowitzAudio CD von Rca Red Seal (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,00 Erscheinungsdatum: April 1993 |
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ProduktbeschreibungHorowitz Plasy Liszt |
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Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz von Krystian Zimerman, Ozawa, BsoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1988 |
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5 Kundenrezensionen:Ein Tanz mit dem Teufel 5 von 5 PunktenMit seinen Klavierkonzerten hat Franz Liszt einmal mehr bewiesen, dass er der direkte Vorgänger von Béla Bartók ist. Diese Werke mit so unkonventionellem Aufbau sind wirklich faszinierend. Das erste Konzert in Es Dur, dessen Hauptthema zwar noch von stark romantischer Prägung ist, aber dann eher expressionistisch gehandhabt wird, besticht durch seinen Facettenreichtum. Es handelt sich nicht um ein riesenhaftes Werk, wie die beiden Brahms Konzerte, sondern um ein feines, in sich geschlossenes Kleinod. Die starke Rhythmik und das echte Konzertieren zwischen Klavier, Streichergruppen und Bläsern ist auch das entscheidende Merkmal des viersätzigen A Dur Konzertes. Mehr noch als das erste wirkt es wie eine große Fantasie, allein schon deswegen, weil alle Sätze attacca ineinander übergehen. Es ist zudem themenreicher und schöpft einen größeren Tonraum aus. Die Zugabe des Totentanzes über das dies irae Thema ist wirklich phänomenal. Es scheint wie eine Weiterentwicklung des zweiten Klavierkonzertes, bei dem nun vollends alle Satzgrenzen aufgehoben werden. Es ist düster und strahlend zugleich und stets, im Sinne der Romantik, emotionsgeladen. Das Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa spielt makellos. Ich halte Ozawa sowieso für einen der besten Dirigenten unserer Zeit. Der Orchesterklang ist stets durchsichtig und die Klangqualität tadellos. Krystian Zimerman meistert diese schwierigen Werke mühelos. Er verleiht jedem Konzert seine unverwechselbare Note, die eines genialen Pianisten. Fazit: Eine absolut empfehlenswerte Aufnahme ohne jedweden Tadel! Die absolute Referenzaufnahme 5 von 5 PunktenWer erwägt sich eine Aufnahme der Liszt-Konzerte und des Totentanz zu kaufen, sollte unbedingt diese DGG-CD nehmen. Es ist schlichtweg DIE Einspielung. Brillanter, präziser, durchdachter, in sich geschlossener ist keine mir bekannte Aufnahme. Vor allem im Totentanz spielt Zimerman den Hörer um den Verstand. Da wird nichts weichgezeichnet, Liszt tatsächlich einmal als Bindeglied zur Moderne begriffen. Auch die Tontechniker haben ganze Arbeit geleistet: der Klang ist fabelhaft. Gelungene Aufnahme, jedoch überbewertet 2 von 5 PunktenSicherlich ist Zimerman ein brillanter Pianist, jedoch wirkt diese Einspielung der Klavierkonzert von Franz Liszt doch eher steif und unflexibel. Die rubati sind teilweise zu gewollt und nicht konsequent durchgeführt. Man hört, dass Zimerman eine perfekte Einspielung bieten möchte. Doch genau dies verhindert den großen Klangfluss und den brillanten Drive, den diese Konzerte so dringend benötigen. So fehlt dieser Einspielung mit Zimerman die Stringenz im Spiel, die bedingungslose Virtuosität, gepaart mit einer so wichtigen Leichtigkeit, ohne diese die Klavierkonzerte zu einem eher spannungslosen Hörerlebnis hinführen. Als Hörempfehlung sei hier die absolut grandiose Einspielung mit dem Pianisten Misha Dichter und Andre Previn genannt. Künstlerisch und klanglich ein Genuss 5 von 5 PunktenMit dieser Aufnahme zeigt Krystian Zimerman einmal mehr, dass Perfektion kein Synonym für Sterilität ist. Ähnlich wie bei seiner Einspielung von Liszts h-moll-Sonate gelangt der polnische Meisterpianist zu ausgeklügelt-virtuosen Darstellungen, deren Stimmungsvielfalt und Wirkung nicht größer sein könnten. Das erste Klavierkonzert kommt sehr kraftvoll, frisch und akzentuiert daher, ohne die stimmungsvolle Poesie zu vernachlässigen. Das zweite Konzert erklingt nobel, feurig, perlend und vorantreibend, ohne zu hasten. Der Totentanz ist mehr als eine Zugabe und im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch gut". Hier spielen sich Zimerman und das Orchester in einen Rausch, dessen Magie dem Zuhörer jegliches Gefühl für Raum und Zeit raubt. Zimerman und das Boston Symphony Orchestra unter Ozawa begegnen sich hier auf Augenhöhe; man spürt die Hochspannung, Konzentration und Eifer in jeder einzelnen Note und in jedem einzelnen Instrument. Auch klanglich gibt es nicht das Geringste zu beanstanden, so dass man diese Aufnahmen rundum als Genuss bezeichnen darf. Teufelsaustreibung 5 von 5 PunktenWer selber auch nur ein paar anständige Töne auf einem Klavier spielen kann, der weiß, wie schwer es ist, Virtusosität und Musikalität zu verbinden. Abgesehen davon, daß es Zimerman nicht die geringste Mühe macht, auch die schwierigsten Passagen mit einer Leichtigkeit zu spielen, von der andere Pianisten auch nur träumen können, schafft er es durchweg, dem Höhrer das Gefühl zu vermitteln, es sei Liszt selber, den er zu Gehör bekommt. Da stimmt jede Note, jede Akzentuierung, begleitet von eimem fabelhaften BSO unter einem S.Ozawa in Höchstform. Gespannt lauscht der Hörer den Konzerten, möchte sie am liebsten immer wieder hören. Höhepunkt ist sicherlich der Totentanz. Hier wird Zimerman zum Teufel in Person, er trifft den Charakter des Stückes wie kein anderer. 15 Minuten musikalischen Gruselns auf allerhöchstem Niveau, eine Interpretation, die seinesgleichen sucht! |
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