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Rameau - Platée / Les Musiciens du Lourve · Minkowski von Gilles Ragon, Jennifer Smith, Véronique Gens, Guy de Mey, Vincent Le Texier, Guillemette Laurens, Michel Verschaeve, Bernard Deletré, Les Musiciens du Louvre, Jean-Philippe Rameau, Marc Minkowski, Ensemble Vocal Françoise HerrAudio CD von EratoPreis bei Amazon: EUR 33,99, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1990 |
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2 Kundenrezensionen:QUOI ???? 5 von 5 PunktenDieses außergewöhnliche Werk begeistert mich derart, dass ich leider nicht mehr in der Stimmung zu einer ausführlichen und ernsthaft-gelehrten Würdigung bin. Also vielleicht einfach nur ein sprechendes Detail: Wie man (zu dem Text "quoi?, quoi?") aus einer simplen Oboe solche Töne herauslockt dass es justament wie das Quaken eines Frosches klingt -- das hätte ich zuvor schlicht nicht für möglich gehalten. Rameau als Komponist ist ja auch sonst kein Kind von Traurigkeit, aber hier hat er sich selbst übertroffen (und gleiches gilt für die Ausführung durch Minkowski & Co). Dieses Stück hat glaube ich im ganzen Barock nicht seinesgleichen. Nichts schlimmeres als verstaubter, veralteter "Humor", gar noch in Opern und Singspielen, aber was hier geboten wird, ist meilenweit davon entfernt: sondern hier waltet wirklicher brillianter musikalischer Witz. Schon diese wahnsinnig zupackende und effektvolle Ouvertüre... und was danach kommt ist 2 CDs lang genauso mitreißend. Hurra! Launige musikalische Einfälle und ein Text zum Naserümpfen 5 von 5 Punkten1745 uraufgeführt, handelt es sich bei Rameaus "Platée" nicht im eigentlichen Sinn um eine Oper, sondern, wie Rameau selbst tituliert, um ein "Ballet Bouffon", ein komisches Ballett. In den ausführlichen Aufsätzen, die das Libretto-Faksimile begleiten, wird hin und her überlegt, ob das Stück vielleicht sogar vom Genre her ein Unikat ist. Auf alle Fälle ist das Rameaus größtes Meisterwerk für die Bühne, auch wenn man über den nichtssagenden, albernen Text, wie schon damals manche Kritiker, die Nase rümpfen kann. Als "Platée" jedoch neulich in einer Pariser Produktion mit Minkowski am Pult im Fernsehen (wie ich meine, auf "3Sat") gezeigt wurde, konnte man gut nachvollziehen, wie es möglich war und ist, diesem Stück viel Spaß abzugewinnen. Wie so oft im französischen Barocktheater geht es um eine Geschichte aus der antiken Mythologie, in der die Götter eine Hauptrolle spielen (und effektvoll, in Wolken schwebend, vom Himmel auf die Bühne gebracht werden). Jupiter und Juno haben sich verkracht, und Merkur tut sich mit Cithéron zusammen, um die beiden auf möglichst lustige Weise miteinander wieder zu versöhnen. Sie kommen auf die abstruse Idee, Jupiter so tun zu lassen, als wäre er in die lächerliche Najade (eine Wassernymphe, die über ein Reich von Fröschen im Marschland herrscht) Platée verliebt und wollte sie heiraten. Platée ist - nomen es omen - eine "Nymphomanin", bereit, jede Avance jubelnd zu akzeptieren. Nachdem "La Folie" erschienen ist und für ausreichende Tänze auf der Bühne gesorgt hat, holt Merkur Juno herbei, die die Hochzeit gerade noch rechtzeitig stoppt und sich so sehr über Platée amüsiert, dass ihre gute Laune wieder hergestellt ist und eine Versöhnung stattfinden kann. Die beleidigte Platée erteilt Schläge, soviel sie kann. Die beiden CDs wurden 1988 von Radio France in Zusammenarbeit mit dem WDR aufgenommen. Von allen mir bekannten Erato-Aufnahmen Marc Minkowskis ist diese bei weitem die beste. Zum einen hat er sein Orchester bestens im Griff und sorgt mit allerlei launigen Einfällen dafür, dass Rameaus musikalisches Genius in jedem Augenblick hörbar bleibt. Dabei hat er allerhand zu tun, denn es gibt hier Sturmböen, Donnerschläge, Kuckucksrufe und Froschgequake in Hülle und Fülle, dazu die verschiedensten Barocktänze. Zum anderen gibt es hier gute bis sehr gute sängerische Leistungen. Das Vokalensemble Francois Herr macht seine Sache hervorragend; ich denke insbesondere an die Szene aus dem ersten Akt, wo Platée und der Chor mit Hilfe von französischen Vokabeln wie "quoi" und "toi" ins Quaken verfallen. Aber auch die Solisten gefallen mir gut. Gilles Ragon klingt als Platée durchaus überzeugend, wie ein Mann-Weib. Höhepunkte bieten alle drei weiblichen Solisten: Jennifer Smith ist als La Folie perfekt (und produziert nebenbei einige entzückende Töne); Guillemette Laurens (Juno) tritt zum Schluss wie eine Furie auf die Bühne; und Véronique Gens zeichnet sich als L'Amour (im Prolog) wie als Clarine (1. Akt) durch ihre wunderbar klare, agile Stimme aus. Guy de Mey (Mercure), Vincent Le Texier (Jupiter), Bernard Deletré (Cithéron) und Michael Verschaeve (Momus) erfüllen alle Ansprüche. Das 150-seitige Beiheft enthält das Libretto und viele Informationen. Allerdings hätte ich die eine oder andere Einwand gegen das hier abgedruckte Libretto. Der französische Text von 1745, hier als Faksimile wiedergegeben, enthält einige Passagen, die Minkowski so nicht übernehmen mochte; diese Passagen sind gekennzeichnet, aber die alternativen Texte, die Minkowski einsetzen lässt, werden nirgendwo angegeben. Und die englischen und deutschen Übersetzungen sind zum einen alles andere als wörtlich, was die Verfolgung des französischen Textes manchmal etwas schwierig macht, und zum anderen stellenweise fehlerhaft gedruckt. Das sind Minuspunkte, die wohl auf das Konto von Warner Music gehen. |
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Gretry: La Caravane du Caire (Gesamtaufnahme) / Le Jugement de Midas (Auszüge) von Guy de Mey, Vincent Le Texier, Gilles Ragon, Isabelle Poulenard, Jules BastinAudio CD von Ricercar (Note 1)Preis bei Amazon: EUR 30,99, Angebote ab EUR 17,90 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Les Grands Motets von Herreweghe, Chapelle RoyaleAudio CD von Harmonia MPreis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 3,97 Erscheinungsdatum: Juni 2000 |
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Madrigale von Nicholas Mcgegan, CapsAudio CD von HungarotonPreis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 9,60 Erscheinungsdatum: Januar 1996 |
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Paroles de Vents von Arsys Bourgogne, Johannette Zomer, Guy de Mey, Cornelisu Hauptmann, Michael Haydn, Georg Druschetzky, Pierre Cao, Ensemble Zefiro, Britta SchwarzAudio CD von AmbronayPreis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 8,29 Erscheinungsdatum: November 2007 |
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ProduktbeschreibungPAROLES DE VENTS |
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Wege der Barockmusik (Geistliche Werke) von Various, HerrewegheAudio CD von ExtraPreis bei Amazon: EUR 53,99 Erscheinungsdatum: Oktober 1997 |
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Trauermusik von Rheinische Kantorei, Klk, MaxAudio CD von Capriccio (DELTA MUSIC)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 8,75 Erscheinungsdatum: Dezember 2000 |
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Pathways of Baroque Music [US-Import] von Various, HerrewegheAudio CD von ExtraAngebote ab EUR 50,00 Erscheinungsdatum: Oktober 1997 |
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Complete Bach Cantatas Vol. 1 von Amsterdam Baroque Orchestra, Barbara Schlick, Kai Wessel, Guy de MeyAudio CD von Challenge Class (SunnyMoon)Preis bei Amazon: EUR 50,99, Angebote ab EUR 47,06 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2003 |
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ProduktbeschreibungKANTATEN VOL.1 2 Kundenrezensionen:Auf dem Zenit 5 von 5 PunktenInnerhalb der Gesamtausgabe aller Bach- Kantaten durch Koopman ist die Debüt- Box vol.1 wirklich uneingeschränkt empfehlenswert. Man erlebt das ABO+ Choir auf seinem Zenit und nicht zuletzt das stilistisch traumhaft aufeinander abgestimmte Solistenquartett lassen wehleidig auf die ersten beiden Ausgaben der Gesamteinspielung blicken! Damit aber nicht genug: Koopman ließ sich die Freiheit nicht nehmen, bei den solistisch besetzten Chorpartien in BWV 150 und BWV 196 vier glänzend agierende Sänger aus seinem Chor zu verpflichten. Das Resultat ist schlicht atemberaubend. Vor allem Anne Grimm und Pieter de Groot verfügen über derart starke gestalterische Ausdruckskraft, dass Koopmans Interpretation von BWV 150 "Nach Dir Herr, verlanget mich" noch immer unübertroffen ist. Kaum geringeren Anteil daran haben die Solisten Schlick, Wessel, De Mey und Mertens. Ihre aüßerst sensiblen Textdeutungen und bei mehrstimmigen Arien perfekt harmonierenden Stimmen verleihen der Musik große Tiefe. Wären die weiteren Ausgaben Koopmans Gesamteinspielung durchweg auf dem gleichen Niveau geraten, hätte das Projekt ein wahrlicher Meilenstein werden können. super gute CD Reihe 5 von 5 PunktenHabe mir diese CD vor einem halben Jahr gekauft und finde sie verdammt gut. Ton Koopmann hat es geschafft einen neuen Blick uaf das Kantatenwerk von Johann Sebastian Bach zu öffnen und ermöglicht uns mit seinen Aufnahmen einige Stunden herrlicht Klangerlebnisse. |
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Jean-Baptiste Lully (1632-1687) - Atys (Opern-Gesamtaufnahme) von Guy de Mey, Guillemette Laurens, Jean-Baptiste Lully, William Christie, Les Arts Florissants, Véronique Gens Jean-Paul Fouchécourt Gilles Ragon, Jean-François Gardeil, Bernard Deletré, Françoise Semellaz Agnès Mellon, Michel Laplénie, Noémi Rime, Monique Zanetti, Isabelle Desrochers Jacques BonaAudio CD von Harmonia MPreis bei Amazon: EUR 39,99, Angebote ab EUR 18,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1992 |
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2 Kundenrezensionen:5 Sterne Plus! 5 von 5 PunktenDiese Oper ist nicht nur großartig aufgeführt, sondern auch grandios komponiert. Lully hat mit seinem Stil eine ganz neue französische Oper gegründet und sich dadurch deutlich von den restlichen musikalischen Einflüssen in Europa abgehoben. Was er da geschaffen hat, dass sollte man sich unbedingt anhören und es gibt keine bessere Oper hierfür als "Atys". Diese Oper verdient eine 6 Sterne Bewertung. die Oper des Königs 5 von 5 PunktenSo wurde Atys von 1676 genannt, denn sie gefiehl dem König so gut das Madame de Maintenon ihn zurechtweisen musste sich mehr um seine Arbeit zu kümmern als um die Musiker. Neben Amadis und Armide war wohl Atys Lullys erfolgreichstes Werk. Im Gegensatz zu den vorherigen Opern wie Alceste, Cadmus et Hermione und Thésée verzichtet Lully hier auf den Einsatz von Pauken und Trompeten um wie er selbst sagte "einen rauhen und düsteren Klang zu erziehlen". Die verschiedenen Divertissements sind vollendet, im ersten Akt die Ankunft der Cybèle - hinreißend gesungen von Guillemette Laurents, im zweiten Akt die Huldigungen an den Hohenpriester, der dritte Akt beinhaltet die berühmte Traumszene in der - Spezialisten wissen es der junge Marin Marais als Tänzer auftrat, das vierte Divertissement ist noch dem Comedie Ballet verhaftet, der Flussgott Sangar ist wohl eine der letzten komischen Rollen in Lullys Werken. Der fünfte Akt ist ein einziges großes Divertissement von atemberaubender Dramatik. William Christie und les Arts Florissants haben mit dieser Einspielung ettliche Preise eingeheimst - zu Recht. Lullys Musik, die Rezitative, die Airs, die Chöre und schließlich die Tänze sind von solcher Schönheit das man es kaum glauben mag, dass er immer noch verunglimpft wird. Das Booklett ist etwas ganz Besonderes: Natürlich ist das Libretto in deutscher Übersetzung vorhanden, doch statt einer langweiligen Werkeinführung gibt es Briefauschnitte eines anonymen Zeitgenossen am Hofe des Sonnenkönigs der über die Vorbereitungen der Premiere von Atys schrieb. |
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