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Frankenstein/Charivari/Dancing von Heinz Karl Gruber, BbcpAudio CD von Chandos (CODAEX)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 13,18 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:"Frankenstein!!" ist ein erfrischender Spaß 4 von 5 PunktenVergessen sollte man das Op. 257 auf dieser CD, außer es behagt Ihnen, kaum bearbeiteten Johann Strauss zu hören - auch wenn das dann ein "musikalischer Scherz" sein soll. Auch "Dancing in the Dark" für Orchester macht keinen beseelten Menschen aus mir. Dabei habe ich gar nichts gegen eine "unmoderne" Schreibweise, die die Entwicklungen der letzten 50 oder 60 Jahre außer acht lässt. Es gibt zwar Werke von Aaron Jay Kernis, Alexander Goehr oder Robin Holloway, David Matthews und vielen anderen, die mitunter etwas zu sagen haben, und dafür muss man nicht Birtwistle oder Ferneyhough heißen. Es ist auch nicht unbedingt so, dass Carter, Cerha und Cage mich selig machen. Aber mag HK Gruber tatsächlich ein "leichter Anfall von Birtwistle" unterlaufen sein, das Stück ist so schal und blutarm (dabei auch laut), gleichfalls nicht ärgerlich genug, um sich darüber aufzuregen. Würde ich nur diese Sachen kennen, HK Gruber wäre für mich gegessen. Aber da wäre noch "Frankenstein!!" - diese halbe Stunde ist ein Genuss sondergleichen. Musikalischer Humor in der Neuen Musik ist also möglich. Ein anderer, bereits erwähnter Österreicher hat auch schon mal einen Chansonnier eingesetzt, aber HK Gruber erledigt diesen Part nicht nur selbst, er macht das hinreißend verschroben und urig, dass seine tonale, manchmal kindermäßige und immer zauberhafte Musik durch diese Performance noch gewinnt. Er singt und singspricht mehr oder weniger dadaistische Gedichte von Hans C. Artmann - auf englisch mit einem lustigen Akzent, der wahrscheinlich genau so intendiert ist. Er summt manchmal auf dem Kamm, singt wie eine Zeichentrickfigur die Orchestermelodie mit, röhrt und gluckst, und fast meint man, diese Verse bedeuten irgend etwas (tun sie nicht). Die Komposition wird durch diverse Spielzeuggeräusche aufgewertet, bekommt dadurch ihren knuffigen Charme. Tutti gibt es selten, HK Gruber verfolgt weit gehend einen erweiterten kammermusikalischen Ansatz (eine andere Version von "Frankenstein!!" ist für Chansonnier und Ensemble), doch erst durch seinen Vortrag hievt er sein Werk ins oberste Stockwerk der anspruchsvollen Unterhaltung - manchmal denkt man: Musical, musikalische Revue, Comedy-Chanson (wenn es so etwas gäbe). "Neue Musik" ist das durchaus, zumal wenn "neu" bedeutet, dass ich etwas Ähnliches noch nie gehört habe. |
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Weill/Brecht - Die Dreigroschenoper von Nina Hagen, Kurt Weill, Heinz Karl GruberAudio CD von Rca Red Seal (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungDIE DREIGROSCHENOPER 5 Kundenrezensionen:Whow - die bunte Dreigroschenmischung: Nina Hagen, Max Raabe etc. 5 von 5 PunktenDas muss man gehört haben: die Hagen mit der Ballade von der sexuellen Hörigkeit. Da zieht sie alle Stimmregister (sie hat viele!) und es bleibt dem Hörer buchstäblich die Spucke weg. Allein schon wegen der "mother of punk" im Repertoirewert ganz oben angesiedelt. Und wenn dann Max Raabe noch dazu näselt, die verrückten 20er aalglatt und hinterfotzig auferstehen lässt...kurz: versuchen Sie, eine CD zu kriegen. Wenn ich mich erinnere, waren die Vorräte im Handel knapp. Das wundert mich nicht! Toll! Neuartige Fassung Brechts bekanntestem Werk 5 von 5 PunktenLosgelößt von der Ursprungsfassung und ihren Nachfolgern ist diese Fassung eine völlig neue Version der Dreigroschenoper. Zum einem ist der Klang gegenüber den älteren Fassungen, besonders gegenüber der Urfassung von 1930 auf Venyl, sehr gut, die Liedtextesind verständlich, einzelne Orchesterbesetzungen heraushörbar, die Melodie der Stücke ist wesendlich klarer verständlich. Auch die Besetzung ist gut gewählt. Die Stimme des Herrn Peachum (Gruber) stellt die zynischen Verhaltensweisen und Bestrebungen, seinem ungebremsten Kapitalismus und der von den Verhältnissen klar geprägten Logik heraus. Eben diese Verhältnisse prangert und verdeutlicht Nina Haagen (als Frau Peachum) mit ihrer penetranten Stimme besonders in den Liedern "Die Ballade von der sexuellen Hörigkeit" und im zweitem Dreigroschenfinale ("Denn wovon lebt der Mensch"). Sona MacDonald (als Polly Peachum) macht das unterschwellige Wesen der Figur Polly klar. Auch die anderen Besetzungen sind gut gewählt. Das Esemble, bestehend aus dem Esemble modern und den Sängern, machen die Bestrebungen der Figuren, aber noch vielmehr die Intention der Oper deutlich, die einen kritischen Blick vom Zuschauer auf die kapitalistische Welt und die Bourgeousie fordert. Somit kommt diese Fassung Brechts Dreigroschenoper am nächsten. Ein Gustostück! 5 von 5 PunktenDie Vertonung der Dreigroschenoper durch das Ensemble Modern ist wohl die stimmigste und stimmungsreichste Vertonung, die ich bislang gehört habe. Aber Vorsicht, ich erinnere mich bei der Lektüre immer an diese Version! Die künstlerische Freiheit, den gesprochenen Zwischentext in kurzen Zusammenfassungen vor das Lied zu stellen, ermöglicht übrigens ein Hören ohne Begleitlektüre. Max Raabes Stimme passt - wie von seinen anderen Platten gewohnt - in die Zeit und zu dem bourgeoisen, intreganten Maceath. Meisterhaft ist das klare, schnelle Stakkato - vor allem im "Ruf aus der Gruft". Nina Hagen ist extravagant, schneidend, scharf, teils erbarmungslos hoch und kreischend - und trifft damit ebenso grandios die Anforderungen, die das Milieu der Dreigroschenoper fordert (außerdem auch zum Anspruch, eine "Oper für Bettler" zu sein). Auch bei den anderen SängerInnen, finde ich keine Fehlbesetzung! Für einen guten Eindruck empfehle ich die Hörproben von: Ruf aus der Gruft, Eifersuchts-Duett, Salomon-Song, Seeräuber-Jenny. Definitiv das Geld wert! Hörenswert 5 von 5 PunktenAuch ich zähle mich zur großen Schar der Fans der Dreigroschenoper, die sicher zu den meist aufgeführten und interpretierten Stücken der Neuzeit gehört. Diese Popularität bringt es mit sich, dass es kaum einen bekannten Namen aus der Theaterwelt gibt, der nicht schon mal in irgendeiner Aufführung aufgetaucht wäre. Nit Max Raabe und Nina Hagen indes war nicht zwingend zu rechnen. Aber es hat sich gelohnt! Selten habe ich eine unterhaltsamere Interpretation der Dreigroschenoper gehört. Wie von anderen Rezensenten schon erwähnt, passt Raabe mit seiner speziellen Art zu singen hervorragend zur Atmosphäre dieses Stückes. Und mit Nina Hagen hätte die Celia Peachum kaum besser besetzt werden können. Macht sie doch mit der unglaublichen Bandbreite ihrer Gesangsstimme die Intreganz der Figur plastisch. Fazit: Diese CD ist ohne Abstriche empfehlenswert und auch für alte Fans von Brechts Meisterstück eine Bereicherung der CD-Sammlung. Moderne Interpretation in tollem Klang. 5 von 5 PunktenDiese Fassung der Dreigroschenoper muß man als Weill/Brecht Freund einfach haben. Zunächst einmal wegen des Orchesters. Wie nicht anders zu erwarten spielt das Ensemble Modern perfekt auf den Punkt. Es zeigt auf, daß Weills Musik vom Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts keinen Staub angesetzt hat. Das Ensemble Modern zielt (und trifft) gleichermaßen auf den Bauch wie auf den Kopf. Dazu die hochkarätigen Interpreten. Der Ausrufer, J. Holz, schafft den Rahmen in dem der Rest der Truppe die Geschichte glaubhaft in die Gegenwart transformiert. Ein Meisterstück and dem nur ein kleines 'Aber' anzufügen ist. Dieses 'Aber' ist der ansonsten hoch geschätzten Nina Hagen zu verdanken. Mit einer überzogenen Exaltiertheit fällt sie doch arg aus der 'Rolle'(Celia Peachum). Zum Schluß noch der Hinweis, daß es sich um eine hervorragend klingende und plastisch auflösende Aufnahme handelt, die den musikalischen Genuß perfekt macht. |
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Baumgesänge/... von Gruber, Russel Davies, Rso, ..., Heinz Karl Gruber, Rso WienAudio CD von Orf ShopPreis bei Amazon: EUR 14,50 Erscheinungsdatum: August 2002 |
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Orf Symphonieorchester von Heinz Karl Gruber, ..., VariousAudio CD von Orf ShopPreis bei Amazon: EUR 15,80, Angebote ab EUR 3,74 Erscheinungsdatum: August 2002 |
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Manhattan Broadcasts/+Cellokonzert/Zeitfluren von Cohen, Gruber, Swedish KoAudio CD von BisPreis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 9,90 Erscheinungsdatum: Juni 2003 |
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From the Wreckage / Aerial / Jet Stream von Hakan Hardenberger, Mark-Anthony Turnage, Peter Eötvös, Heinz Karl Gruber, Gothenburg Symphony OrchestraAudio CD von DgDer Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden. Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
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Frankenstein von Ernst Kovacic, F. Welser-MöstAudio CD von EMIPreis bei Amazon: EUR 65,99, Angebote ab EUR 19,90 Erscheinungsdatum: November 1997 |
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A Double-Bass Collection von Jorma Katrama, Rahkonen, AlmilaAudio CD von FinPreis bei Amazon: EUR 28,99 Erscheinungsdatum: Oktober 1999 |
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Viol.Konz.1/5 Stücke Viol.Solo von E. Kavocic, Crossley, Gruber, LsiAudio CD von LPreis bei Amazon: EUR 15,29, Angebote ab EUR 13,59 Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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Entmilitarisierte Zonen-Märsch von Hr-Brass, Lutz KöhlerAudio CD von CapriccioPreis bei Amazon: EUR 21,90 Erscheinungsdatum: Juni 2001 |
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