|
| |
|
Essential Christmas von VariousAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 6,75 Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
|
|
|
Lucia di Lammermoor von Joan Sutherland, Robert Merrill, Cesare SiepiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:"unausgegoren" 4 von 5 PunktenHoffnungslos überfrachtet mit Hall und Surroundeffekt. Das Frequenzspectrum ist unnatürlich, krasse Höhen, zuviel Bass. Weniger wäre mehr gewesen. Vom audiophilen Standpunkt gehört diese CD in die Tonne. 5 Sterne für die Sutherland, minus 5, blieben eigentlich 0! LUCIA DER SUPERLATIVE 5 von 5 PunktenZu dieser legendären Aufnahme muss man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren: Schlichtweg sensationell singt die junge Joan Sutherland in ihrer Paraderolle. So agil und brilliant hat man die Lucia nur selten erlebt. Mit phantastischer Leichtigkeit überwältigt sie in den extremen Koloraturen. Und mit jauchzender Extase stürzt sich die australische Sopranistin in die Wahnsinnsszene. Die Partner der Sutherland sind ebenfalls außergewöhnliche Interpreten (R.Cioni,R.Merrill,C.Siepi)und sie besitzen imponierende vokale Reserven. Sir John Pritchard treibt den Chor und das Orchester zu Höchstleistungen an, um Donizettis Partitur mit Verve und Brillianz zu erfüllen, ohne die Protagonisten zu überdecken! Eine Sternstunde der Gesangs! Pure Brillianz 5 von 5 PunktenSeit dem ich diese Aufnahme zum ersten Mal gehört habe, ließ mich die Stimme der Sutherland nicht mehr los. Wir erleben hier ein grandioses Meisterwerk, welches an purer sängerischer und stimmlicher Brillianz nur schwer übertroffen werden kann. Donizettis Drama, in dem eine junge Frau den Verstand verliert und sich in den Wahnsinn flüchtet, da sie mit dem Mann den sie liebt, nicht vereint sein darf, strotzt nur so vor Dramatik und Spannung. Enrico, Lucias Bruder, zwingt seine Schwester, den ihr verhassten Lord Arturo Bucklaw zu heiraten. Im Bann des Wahnsinns ersticht sie ihren Gatten und stirbt in der Hochzeitsnacht. Als Edgardo von dem Unglück erfährt legt er die messerbewehrte Hand an sich selbst und nimmt sich somit das Leben. In der weiblichen Sopranrolle erleben wir hier die junge, unvergleichliche Nachtigall Joan Sutherland, deren Stimme zu den brilliantesten und den schönsten dieses Jahrhunderts gehört. Die erste Arie der Lucia ist in einem Wort göttlich. In "Regnava nel silenzio" singt Lucia von einer unheimlichen Begegnung mit einem Gespenst. Hierbei handelt es sich um eine Frau die von ihrem Geliebten erstochen wurde und seit dem an dieser Stelle umherspukt. Lucia sieht dies als Warnung an und beginnt schon hier die ersten Züge des Wahnsinns zu zeigen. In der Cabaletta allerdings "Quando, rapito in estasi" hat sie ihren Schmerz vergessen und denkt an ihren geliebten Edgardo. Zum Anfang der Arie wirkt die Stimme der Sutherland dramatisch und nervös. Man hört regelrecht Lucias Angst und ihre innere Anspannung. Nach dieser beeindruckenden Darstellung folgt dann die Cabaletta mit umwerfenden Spitzentönen, einer schillernden Höhe und halsbrecherischen Koloraturen, welche Sutherland wie gewohnt makellos bewältigt. Auch die Wahnsinnsarie ist in ihrer Art völlig einzigartig. Sutherland bewältigt selbst das Duett mit der Flöte problemlos. Es kommt eventuell nicht das Maß an Dramatik herüber, wie zum Beispiel bei der Interpretation durch Maria Callas oder Beverly Sills, aber die stimmliche und vokale Brillianz stellt alles in den Schatten. Natürlich singt Sutherland ettliche Spitzentöne, ohne die vor allem die Mad Scene nicht vollkommen wäre. Ihre Interpretation dieser Rolle, vor allem in dieser ersten Gesamtaufnahme, ist richtungsweisend. In der Rolle des Edgardo hören wir den ambitionierten Renato Cioni. Er hat ebenfalls eine sehr schöne Stimme, die allerdings in den extremen Höhenlagen ein wenig gläsern klingt und zur Schrillheit neigt. Darüber kann ich persönlich jedoch hinwegschauen, da er ein sehr guter Darsteller ist und seine Stimme mit Sutherlands sehr gut harmoniert. Besonders im großen Liebesduett wird deutlich, dass die Stimmen wie aufeinander zugeschneidert sind. In "Verrano a te sull'aure" schwören sich beide die Treue und tauschen die Ringe. Sein sängerisches Talent wird vor allem in der letzten Arie deutlich. Sein Tenor hat so viel Schmelz und Charme, dass man ihm die Trauer über den Verlust seiner geliebten Lucia ohne mit der Wimper zu zucken abnimmt. Er singt mit viel Dramatik und Sicherheit, auch wenn die hohen Noten mit Druck herausgepresst werden, und durch ein etwas unkontrolliertes Vibrato teilweise sauer klingen. Teilweise attackiert er die hohen Noten, was allerdings mehr dramatisch als störend ist. Besonders in der Mittellage und in der Bruststimme wirkt er sicher und sein weiches Vibrato kann ausströmen. In den weiteren Rollen hören wir Robert Merrill als Enrico. Er ist ein brillianter Schauspieler mit schöner Stimme und interessantem Vibrato. Er hat eine sichere Höhenlage und eine wunderbar flutende Mittellage. Besonders gelungen, ist das große Duett mit Lucia, in dem er ihr von ihrer bevorstehenden Heirat mit Arturo berichtet. Als Dienerin der Lucia steigt Ana Raquel Satre in den Ring und steigt zu wahren Höchstleistungen auf. Sie mag eventuell keine Sängerin von Weltrang sein, kann aber dennoch ihre Rolle lebensnah und echt gestalten. Raimondo wird gesungen von Cesare Siepi. Auch er macht seine Sache sehr gut. Den Chorpart übernimmt der Chor der Accademia di Santa Cecilia, Roma. Die Chorszenen sind wunderbar einstudiert und der Chor wirkt gewaltig und kraftvoll. Es gab einmal Zeiten, da waren die Chorszenen dazu da, um den Sängern eine Pause zu geben. Bei dieser Aufnahme gerät der Chor fats schon mit in den Mittelpunkt des Geschehens. Auch das Orchester unter der Leitung von Sir John Pritchard ist brilliant. Die Einsätze sind auf den Punkt genau. Außerdem stellt sich das Orchester sehr gut auf die Sänger ein und gibt ihnen Freiraum Koloraturen und Spitzentöne frei zu singen. Das Tempo ist schwungvoll und dynamisch. Also, eine sehr gelungene Aufnahme, die meiner Meinung nach selbst die spätere mit Pavarotti um Welten übertrifft. Hier handelt es sich um eine Referenzaufnahme in hervorragender Tonqualtität. Greifen sie zu, so lange das Angebot noch steht. |
|
|
Die Hugenotten (Gesamtaufnahme) von Joan Sutherland, Huguette Tourangeau, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 36,99, Angebote ab EUR 26,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
ProduktbeschreibungLES HUGUENOTS GA 2 Kundenrezensionen:Leidenschaftliches Plädoyer 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist eine echte Großtat des Duos Bonynge/Sutherland. Es handelt sich um die erste komplette Aufnahme (4 CDs) dieses Werkes in Originalsprache. Die Besetzung ist beinahe exemplarisch gelungen: Joan Sutherland in der Koloraturpartie der Königin, Martina Arroyo in der dramatischen Sopranrolle der Valentine und Huguette Tourangeau in der Rolle des Pagen (als Altistin richtig Besetzt - meist werden Soprane genommen). Anastasio Vrenios als Raoul kann da nicht ganz mithalten. Der Typus des koloraturgewandten Belcanto-Tenors galt damals eben als Ausgestorben. Die Nöte mit der Partie sind dem Sänger an einigen Stellen deutlich anzuhören. Seine Gesamtleistung ist aber dennoch aktzeptabel. Alles in allem ist diese Einspielung ein leidenschaftliches Plädoyer für dieses vernachlässigte Meisterwerk. Unbedingt zu empfehlen! Fast exemplarisch... 4 von 5 PunktenAngesichts der grotesken Unterrepräsentation von Meyerbeers aufwendigen aber ebenso großartigen Grand Opéras auf dem internationalen CD-Markt ist diese Aufnahme ein sensationeller Volltreffer, der Meyerbeers herrliche Musik voll entfaltet.Sutherland ist die vollkommenste Marguerite überhaupt mit ihrem majestätischen Klang und mühelosester Koloratur, Arroyo nutzt die Chance, ihren herrlichen Sopran angemessen zu entfalten, Ghiuselev singt der Rolle entsprechend fanatisch und expressiv, Bacquier formt interessant den Charakter des St.Bris, während Tourangeau durch französischen Anmut und Eleganz betört - obendrauf ein Dirigent, der weiß, wie man Meyerbeers Partitur umzusetzen hat.Nur der Tenor Vrenios senkt den Wert der ansonsten durchweg exemplarischen Einspielung, und zwar nicht wegen seinen allzu oft kritisierten Falsett- tönen, sondern wegen häufiger Distonierung und Unverständnis des Sujets, Meyerbeers Musik überhaupt.Trotzdem unbedingt empfehlenswert!! |
|
|
Heavenly Adagios von VariousAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,14 Erscheinungsdatum: Januar 2004 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
|
|
|
La Traviata Gesamtaufnahme (Italienisch ) von Giuseppe Verdi, Joan Sutherland, Carlo Bergonzi, Robert MerrillAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,63 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Opulent, aber etwas fade 3 von 5 PunktenObwohl ich ein glühender Verehrer der großen JOAN SUTHERLAND bin, ist diese "Traviata" eine ihrer Aufnahmen, die mich nicht ganz so überzeugen. Technisch sauberer und mit vollerem Ton hat diese Partie wohl niemand gesungen, aber das reicht mir bei dieser Oper leider nicht. Ich vermisse ein wenig Passion und Temperament, und Joan Sutherlands größtes oder eigentlich einziges Manko, ihre Textundeutlichkeit, kommt hier ganz besonders zum Vorschein. "Sempre libera" erklingt natürlich fulminant, und schon allein wegen des leuchtenden hohen Es muß man Sutherland gehört haben. Das singt sie auf ihrer späteren Aufnahme mit Pavarotti aber fast noch besser, und seltsamerweise finde ich sie dort überzeugender, obwohl sie 1978 schon weit über eine jugendliche Kurtisanenstimme hinaus war. Vielleicht klingt Joan Sutherland auch einfach ein wenig zu gesund für die schwindsüchtige Violetta. CARLO BERGONZI und ROBERT MERRILL sind hervorragend in ihren Rollen als Alfredo und Giorgio Germont. Aber von beiden gibt es auch noch zwei andere Aufnahmen dieser Oper, sodaß man nicht unbedingt zu dieser greifen muß. JOHN PRITCHARDs Dirigat ist gediegen, aber auch nicht besonders inspiriert, wenn man es mit Carlos Kleiber, aber auch Zubin Mehta oder Fernando Previtali vergleicht. Vor allem glänzt es nicht durch besondere Italianità. Eine gepflegte, sehr wohlklingende Aufname, aber es gibt bessere. Verdis "La Traviata" für Belcanto-Fans 4 von 5 PunktenDiese Gesamtaufnahme bietet vokale Bravour(J.Sutherland,C.Bergonzi,R.Merrill)auf höchstem Niveau, die berauscht und begeistert. Natürlich J.Sutherland als Violetta ist es allein wert,diese CD anzuhören.Sie singt mit vokaler Allüre, bleibt jedoch glaubhaft die leidende Figur der Violetta. Bergonzi ist ein Alfredo der Sonderklasse,der sämtliche Konkurrenten aus dem Rennen wirft.R.Merrill als Vater Germont ein wunderbarer Bariton. Auch Chor und Orchester beeindrucken durch ihren Schwung und Homogenität. Unbedingt anhören! La Traviata, eine Aufnahme, die ihresgleichen sucht 5 von 5 PunktenDie Sänger dieser Aufnahme, voran Joan Sutherland und Carlo Bergonzi geben mir ein vorbildliches Beispiel dafür, wie gut Sängerstimmen "sitzen" können. Daher kann ich diese Aufnahme nur empfehlen. Schon nach kurzer Zeit fühle ich mich "eingesungen". Unerreicht 5 von 5 PunktenDie Beste aller Traviata-Aufnahmen. Dies zu verdanken einer technisch makellosen Violetta (Sutherland), der allerdings das Temperament einer Anna Moffo (unter Solti) oder gar einer Callas fehlt. Dafür singt sie sicherer als beide. Man kann nicht alles haben. Bergonzi lässt keine Wünsche offen, lediglich Cesare Valletti und Gianni Raimondi haben die Partie ähnlih elegant und ausdrucksstark gesungen. Merrill in Bestform, wenn vielleicht auch etwas zu amerikanisch, immerhin charaktervoller als Ettore Bastianini. Pritchard dirigiert stilsicher und maßvoll, die Tonqualität ist sehr gut. Lediglich eine nie zustande gekommene Traviata mit Maria Callas mit einem Produzenten wie Walter Legge, einem Dirigenten wie Giulini oder Serafin und Partnern wie Raimoni oder Valletti und Gobbi bzw.Taddei hätte hier konkurrieren können. Wer mag, kann sich dies beim Anhören des Mitschnittes der Callas unter Giulini (Scala, 1955) bei EMI imaginieren. Eine der vollkommensten La Traviata Aufnahmen. 5 von 5 PunktenAls Violetta ist Joan Sutherland nur live zu übertreffen! Diese CD, auch wenn schon 40 Jahre alt, hat nichts an ihrem Zauber verloren. Verdi muss nicht teuer sein... |
|
|
Orfeo ed Euridice von VariousAudio CD von Opera D' Oro (Sunnymoon)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 5,82 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2002 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Satter, gestandener Klangeindruck 5 von 5 PunktenUngeachtet der Einschränkungen, die sich aus Live-Mitschnitten gegenüber störgeräuschfreien Studioaufnahmen ergeben, vermittelt diese Erstaufnahme von Haydns letzter und zu dessen Lebzeiten nie aufgeführter Oper einen ausgezeichneten Eindruck vom Werk. Gerade durch die große Besetzung von Orchester und Chor (große, interessante Partie!) und die Besetzung der Solopartien mit großen dramatischen Stimmen tritt der weltläufige, in einem guten Sinne imperiale Gestus der Musik Joseph Haydns angemessen hervor. Die Oper liegt stilistisch viel näher an Beethoven denn an Gluck und scheint vom Sentiment eines Mozart gänzlich unberührt, und mit ihrem kompromißlos pompfreien, gewissermaßen im Nichts verlaufenden Schluß - die Gestalten verschwinden spurlos in einem Sturm der Unterwelt - greift sie musikästhetisch um mindestens ein halbes Jahrhundert voraus. (Vgl. meine Anmerkungen zu den Einspielungen weiterer acht Haydn-Opern unter Antal Dorati.) Klauspeter Bungert Solide Ersteinspielung eines wichtigen Werks 3 von 5 PunktenDass Joseph Haydn auch Opern geschrieben hat, wissen nur wenige, und dass diese Opern hervorragend sind, ignorieren leider immer noch viele. Mit "Orfeo ed Euridice" hatte der Komponist sogar einen Auftrag aus London an Land gezogen, dessen Uraufführung aber leider aufgrund von George III von England verhindert wurde. In dieser Live-Aufnahme von 1967 bemüht sich ein hochkarätiges Sängerensemble (Joan Sutherland, Nicolai Gedda u.a.) und Richard Bonynge am Pult des Scottish National Orchestra um eine Wiederbelebung des damals so gut wie vergessenen Werks. Haydn wird hier (wie oft zu dieser Zeit, vor dem Aufkommen der historisch informierten Auffführungspraxis) mit großem, romantischen Gesangs- und Orchesterstil musiziert, was manche Feinheiten der Partitur ein wenig überdeckt. Leider lässt auch die Aufnahmetechnik sehr zu wünschen übrig, gleichwohl sich die Audio-Restauratoren für die CD-Abmischung offenbar sehr um das Material bemüht haben. Somit ist diese Aufnahme besonders für Fans konservativerer Klassik-Einspielungen zu empfehlen, oder allen jenen ans Herz gelegt, die mehr über Haydns Opernschaffen erfahren wollen. |
|
|
Rigoletto (Gesamtaufnahme) von Joan Sutherland, Nino Sanzogno, OascrAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 6,60 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:Ein Meilenstein! 5 von 5 PunktenDieser Rigoletto ist ein Meilenstein in der Sutherland - Ära. Ich persönlich schätze diese Aufnahme mehr, als die mit Luciano Pavarotti unter Bonynge. In dieser früheren Einspielung klingt die Stimme um einiges frischer und jugendlicher. Die gaumige Aussprache und der etwas hohle Ton ist hier überhaupt noch nicht zu hören. Die Stimme ist rein und unsagbar zart. Die Koloraturen sind perlend und spritzig! Die Duette werden zu den absolten Highlights der Einspielung. Die große Arie "Caro nome" wird mädchenhaft und an Brillianz kaum zu übertreffen vorgetragen. Die hohen Noten sitzen an der richtigen Stelle und strahlen wie der hellste Stern! Eine der besten Gildas, die man auf Cd anhören kann und selbst die liebreizende Ileana Cotrubas oder die ätherische Anna Moffo reichen in ihren Darstellungen und ihren stimmlichen Qualitäten an die Sutherland nicht heran! Die zweite spätere Einspielung ihrer Gilda ist zwar auch grandios, aber ich würde immer diese vorziehen und jedem wärmstens empfehlen, denn allein wegen der Sutherland lohnt sich die Anschaffung der Einspielung. Renato Cioni gibt einen sensationellen Rigoletto. Ihm hätte ich die Rolle in dem Umfang gar nicht zugetraut, da ich bisher nur sehr späte Aufnahmen von ihm kannte. aber hier ist es ein wahres Vergnügen seine Interpretation des Herzogs anhören zu können. Erstaunlich die Tonformungen im "La donne mobile" und der schier endlose Atem. Die hohen Noten werden lange gehalten und er setzt so viele Highlights, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kommt. Cornell MacNeil singt den Rigoletto und ist ein großartiger Darsteller der Rolle. Ich hörte selten einen wütenden Rigoletto, der so schöne Töne produzieren kann. Darstellerisch und gesanglich absolut on top! Bezaubernd sind die Duette zwischen Rigoletto und Gilda, besonders zum Ende des zweiten Aktes, wo sich die Gemüter so sehr erhitzen, dass man es knistern hören kann! Auch das Finale der Einspielung ist Verdi pur und lässt das Herz eines Opernliebhaber höher schlagen! Auch er braucht sich weder hinter Renoato Bruson, noch hinter Tito Gobbi verstecken, denn seine darstellerische Brillianz und die Ausdruckskraft seines Vortrages sind phantastisch! Insgesamt also eine sehr lohnenswerte Einspielung. Nino Sanzogno dirigiert die Oper mitreißend und hingebungsvoll. Chor und Orchester sind großartig. Anhören und genießen! RIGOLETTO 5 von 5 PunktenJoan Sutherland hat die Partie der Gilda zweimal im Studio aufgenommen. Zu Beginn der 60er Jahre und in den 70er Jahren. Eigentlich entspricht ihre Physignomie nicht der Rolle, aber beide Male liefert sie eine überzeugende Vorstellung ab, wobei in der ersten Einspielung ihre Stimme einen jugendlicheren Charme ausstrahlt, der zu dieser Partie besser paßt. Vokal ist Joan Sutherlands Leistung überragend und meisterhaft. Phantastische Koloraturen und Triller werden von ihr in die musikalische Linie eingebaut. Selbsverständlich krönt die australische Sopranistin die Ensembles mit strahlenden Spitzentönen. Cornell MacNeil ist ein ausgezeichneter Rigoletto, der einen prachtvollen Bariton ins Felde führen kann. Seine Leistung ist später nur von sehr wenigen Sängern erreicht worden. Dagegen hat es der Tenor von Renato Cioni als Herzog von Mantua nicht leicht, um zu bestehen. Sicherlich gab es vokal opulentere oder kultiviertere Interpreten (Pavarotti,Kraus,Gedda,Björling,Bergonzi), aber Renato Cioni weiß seinen metallischen Tenor gut einzusetzen. Ausdrucksvoll und mit der nötigen Nonchalance bewältigt er die schwierigen Arien und Ensembles. Die kleineren Partien sind u.a. mit Cesare Siepi, Fernando Corena und Stefania Malagu exzellent und denkwürdig besetzt. Nino Sanzogno dirigiert leidenschaftlich und mit viel Italianitá - so wie es diese Oper verlangt! In der späteren Rigoletto-Aufnahme von Joan Sutherland kann man den jungen Luciano Pavarotti, Sherill Milnes, Nicolai Ghiaurov und Huguette Tourangeau erleben. Diese Einspielung ist in vokaler Hinsicht auffälliger und gefälliger. Insbesondere Pavarotti ist fast "unschlagbar" als Herzog. Mit dem nötigen Aplomb und einer beeindruckenden vokalen Energie begeistert der Tenor bis zum hohen D der Cabaletta! Aber auch der Rigoletto von Sherill Milnes ist hat viele großartige Momente. Joan Sutherland singt in dieser Aufnahme makellos wie immer, trumpft aber vielleicht zu sehr auf, so daß man in ihrer Gestaltung eher eine Lucia oder Violetta erkennt. Groß besetzte Aufnahme 4 von 5 PunktenGerade Verdis "Rigoletto" ist von den Plattenproduzenten in einer Weise überstrapaziert worden, daß viele an sich hervorragende Aufnahmen nie den richtigen Stellenwert erhalten haben und inzwischen fast in Vergessenheit geraten sind, obwohl sie das keineswegs verdient haben. Dazu zähle ich auch die hier von DECCA als preiswertes Doppelalbum wieder vorgelegte Aufnahme unter dem italienischen Dirigenten Nino Sanzogno, einem Künstler, der leider auf Tonträger hoffnungslos unterrepräsentiert ist, obwohl er ein außerordentlich sensibler und einfühlsamer Orchesterleiter war. Auf weite Strecken zeigt er hier höchstes Format, die ganze Farbpalette dieser doch recht ergiebigen Partitur wird vom ihm subtil ausgeleuchtet. Dazu stand ihm mit Chor und Orchester der Accademia di Santa Cecilia Rom eine gute Formation zur Verfügung, die weder stimmlich noch im orchestralen Bereich irgendwelche Wünsche unerfüllt läßt. Auch das Sängerensemble ist von herausragender Homogenität: Die damals noch junge Joan Sutherland (Gilda) entfaltet eine stimmliche Noblesse von großer Schönheit, ihr warmer und leuchtender Sopran ist von nicht zu überbietender Präsenz, und ihre süßen Triller in den Koloraturpassagen sind noch heute Legende. Als Partner steht ihr der auf Elba geborene Tenor Renato Cioni zur Seite, der leider im Plattenstudio kaum Spuren hinterlassen konnte (ich kenne ihn nur noch von der DECCA-Aufnahme der LUCIA unter Pritchard sowie live als Callas-Partner von deren letztem London-Auftritt als Tosca 1965). Hier singt er mit großer, glanzvoll geführter Stimme einen wunderbaren Herzog, der hinter vielen prominenteren Rollenvertretern sich nicht zu verstecken braucht. Seine Gestaltung ist gleichermaßen männlich, verführerisch und aristokratisch. Der Amerikaner Cornell MacNeil singt mit gut geführter Stimme den Titelhelden, allerdings scheint mir sein Porträt nicht sehr ausgefeilt, eher ein wenig einspurig. Kein Vergleich mit Leonard Warren, Tito Gobbi, Giuseppe Taddei oder auch Dietrich Fischer-Dieskau. Die übrigen Rollen sind gut besetzt, besonders erwähnen möchte ich noch Fernando Corena (Monterone), Stefania Malagú (Maddalena) und natürlich Cesare Siepi als hervorragenden Sparafucile. Es ist wirklich schade, daß diese schöne Aufnahme nie die ihr gebührende Würdigung erlangt hat. Das liegt, wie oben bereits gesagt, an der Überfülle des Angebotes, und wieder bewahrheitet sich das alte Sprichwort, daß "das Bessere des Guten Feind" ist. Erfreulich ist jedenfalls, daß die DECCA diese Produktion aus dem Jahr 1961 nicht in den Archiven verstauben läßt und dem Interessenten wieder zugänglich gemacht hat. Sie zeichnet sich insbesondere durch die schön abgestuften Ensembles aus, in der die Decca-Techniker wieder einmal beste Arbeit geleistet haben. Der Klang ist übrigens durchweg erfreulich, die Stereowirkung imponierend. Die Textbeilage bietet einen Einblick in die Handlung der Oper, leider fehlt das Libretto. Dafür ist der Preis der 2 CD-Box kundenfreundlich. |
|
|
Norma (Gesamtaufnahme) von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Monserrat Caballe, Samuel RameyAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 37,99, Angebote ab EUR 24,39 ![]() 1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Eine Kundenrezension:Eine Aufnahme die die Welt nicht braucht 1 von 5 PunktenDie Sutherland singt wunderbar, eigentlich wie immer. Aber das ist es auch schon. Die ganze Aufnahme erscheint lieblos, ohne jedes engagement, einfach abgesungen. Pavarotti, indisponiert, Caballe unmotiviert. Es gibt schönere Aufnahmen, auch mit Sutherland. |
|
|
Harenberg Opernführer 10cd-Set von VariousAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 59,99, Angebote ab EUR 35,85 Erscheinungsdatum: Sept. 1995 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
Disk 5
Disk 6
Disk 7
Disk 8
Disk 9
|
|
|
Eloquence - Händel (Der Messias: Auszüge) von Sutherland, Bumbry, Mckellar, Boult, LsoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,99 Erscheinungsdatum: März 1998 |
Tracks:
|
|
...


