|
| |
|
L'elisir d'amore (Gesamtaufnahme ital.) von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Richard Bonynge, Spiro Malas, Dominic CossaAudio CD von Decca (Universal)Angebote ab EUR 47,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Klasse 5 von 5 PunktenEine schöne Oper und die beiden besten Sänger . Was will ich mehr. Ein Must-Have für Opernfans SUTHERLAND UND PAVAROTTI 5 von 5 PunktenIn dieser Gesamtaufnahme von Donizettis Oper "Der Liebestrank" singen die beiden Protagonisten Joan Sutherland und Luciano Pavarotti hervorragend: Sutherlands virtuoser Koloratursopran und Pavarottis strahlende Tenorstimme verzaubern beim Anhören. Mit stupender Leichtigkeit brillieren Sutherland und Pavarotti in dieser anspruchsvollen Musik Donizettis. Auch die anderen Solisten, Chor und Orchester unter R.Bonynge agieren auf einem hohen Niveau! |
|
|
Händel - Messiah · Athalia · Esther · La Resurrezione / AAM · Hogwood von Emma Kirkby/James Bowman/Joan Sutherland, Georg Friedrich Händel, Christopher Hogwood, Adademy of Ancient MusicAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 49,95, Angebote ab EUR 37,65 Erscheinungsdatum: Mai 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
Disk 5
Disk 6
Disk 7
Disk 8
|
|
|
La Sonnambula von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Nicolai Ghiaurov, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 22,78 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Künstlerin Joan Sutherland stand nie für dramatische Intensität, sondern schien eher geschaffen für die Empfindsamkeit tragischer Gefühlswelten von Mitleid und Furcht. In der Aufnahme zu La Sonnambula zeigt sich diese Berufung in optimaler Verfassung. Ihre flehende Persönlichkeit passt exakt zu der einfachen und unschuldig-naiven Geschichte eines Landmädchens, das sich schlafwandlerisch durch die gefährlichen Situationen ihrer bevorstehenden Ehe hinein- und wieder herausmanövriert. Joan Sutherland spielt diese Rolle grandios und trotz kleiner Fehler ist die Aufnahme ein Genuss auf ganzer Linie. --Joe McLellan 3 Kundenrezensionen:Perfekt 5 von 5 PunktenEinfach perfekt. Eine sehr schöne Oper und ich kann die Kombination Pavarotti und Sutherland sowieso immer nur empfehlen. Die Stimmen passen einfach perfekt zusammen und in einer Bellini oder Donizetti Oper sowieso Einfach ein Genuss zu lauschen. EINDRUCKSVOLLE BELLINI-AUFNAHME 5 von 5 PunktenJoan Sutherland und Luciano Pavarotti sind die Garanten für diese gelungene und schöne Gesamtaufnahme von Bellinis Oper "La Sonnambula". Mit großer Verve und Virtuosität interpretiert Joan Sutherland die Partie der Amina. Luciano Pavarotti ist ein strahlender Tenorpartner in der Rolle des Elvino. Dass beider Sänger nicht mehr so frisch und mühelos singen, wie in den 60er und 70er Jahren, ist nicht zu überhören. Aber die phantastische Technik der Sutherland und Pavarottis unverkennbares Timbre machen diese Aufnahme dennoch zu einem Genuss. Auch die anderen Partien sind ausgesprochen gut besetzt. Richard Bonynge sorgt für eine authentische Belcanto-Interpretation, die begeistert! SUTHERLAND & PAVAROTTI 5 von 5 PunktenWenn eine Sängerin mit 55 Jahren noch so technisch vollendet und opulent singt wie Joan Sutherland, rechtfertigt dies die Tatsache, daß die DECCA eine zweite Aufnahme von "La Sonnambula" produziert hat. Und es ist eine Remineszenz an die vielleicht letzte Primadonna der Gesangsgeschichte? Auch wenn Joan Sutherland von der Physignomie der Rolle weit entfernt ist, beeindruckt sie mit diesem Portait der Amina. Mit elegischem Timbre und phantastischer Agilität gestaltet die Sängerin diese Partie. Natürlich beherrscht Joan Sutherland die musikalischen Grundlagen des Belcanto mustergültig und kann in der Cabaletta ein Koloraturfeuerwerk entzünden, nachdem sie den Legato-Abschnitt wunderbar flutend gesungen hat. Mit Luciano Pavarotti steht an ihrer Seite ein versierter Tenor, der den Duktus der Bellini-Oper gut erfaßt, obgleich er den Elvino nicht so elegant wie Alfredo Kraus oder Cesare Valetti singt. Dafür entschädigt Pavarotti mit brillianten Spitzentönen und vokaler Kraft. Sein markantes Timbre paßt ausgezeichnet zu Joan Sutherlands Stimme, so daß in den Ensembleszenen ein ausgewogener Gesamteindruck entsteht. Der rennomierte Bassist Nicolai Ghiaurov kann als Conte Rodolfo, mit seiner schönen Stimme, in seiner Arie und den Ensembles überzeugen. Auch alle anderen Partien sind überaus gut und eindrucksvoll besetzt (Isobel Buchanan,John Tomlinson, Della Jones). Richard Bonynge, der diese Oper bereits seit den 60er Jahren dirigert, kennt die Musik sehr gut und präsentiert eine detailierte und schwungvolle Interpretation mit dem National Philharmonic Orchestra. Im Gegensatz zur Erstaufnahme (Sutherland,Monti,Corena,Bonynge) aus den frühen 60er Jahren, fehlt es dieser Aufnahme ein wenig an Spontanität und Übermut. Die sängerischen Leistungen der Solisten sind jedoch in beiden Produktionen exemplarisch gelungen. |
|
|
Various Artists - Sutherland, Pavarotti, Bonynge: Gala Concert
DVD von Naxos Deutschland |
2 Kundenrezensionen:Sternstunde .... 5 von 5 PunktenMit Begriffen wie "Sternstunde" sollte man eigentlich vorsichtig sein, doch hier kann man getrost in Superlativen reden. Wie ich finde, 2 der besten Sänger unserer Zeit in einem grandiosen Gala-Konzert von 1983 aus dem Opernhaus von Sydney. Bewundernswert, wie Joan Sutherland auch mit 56 Jahren die schwierigsten Passagen noch immer mit großer Leichtigkeit und strahlenden Spitzentönen bewältigt. Pavarotti war damals 47 und die 70er und 80er Jahre waren sicherlich seine beste Zeit. Auch er singt absolut phantastisch und seine Stimme harmoniert perfekt mit der von Joan Sutherland. Ich bewundere Sängerinnen und Sänger wie Anna Netrebkow oder Rolando Villazon .... aber wer hier einmal objektive Vergleiche anstellt und ganz ehrlich - ohne persönliche Präferenzen - bewertet, der merkt schnell, dass Sutherland/Pavarotti in einer anderen Liga gespielt - sprich: gesungen - haben. Allerdings ist dieses Geschäft so schnelllebig geworden, dass die "Plattenfirmen" dem Nachwuchs keine Chance geben zu reifen. Es geht um schnelles Geld und dafür wird die Stimme "auf Teufel komm raus" ruiniert und man wundert sich dann, warum diese sicherlich hochtalentierten Sänger/innen ihre Stimmen mit 40 Jahren bereits verschlissen haben. Schade drum! Diese DVD ist wirklich zum "immer wieder hören" geeignet, mit einem absolut frenetischem Publikum. Bei einem solchen Konzert wäre ich auch gerne einmal dabeigewesen. Abgerundet wird dies durch eine sehr gute Ton- und Bildqualität. Alles in Allem: Der Kauf dieser DVD kann nur empfohlen werden!!!! Zwei Giganten der Oper 5 von 5 PunktenEndlich gibt es dieses Konzert auf DVD. Die Sutherland, damals bereits 56!!! macht ihrem Namen als "La Stupenda" alle Ehre. Ihre Soloszenen werden virtuos und mühelos gesungen. Höhepunkt ist die Wahnsinnsszene aus Thomas' Oper Hamlet. Hier schüttet die Diva ein Füllhorn an Trillern und Spitzentöne aus, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Das Publikum tobt wie bei einem Popkonzert. Auch ihre Zugabe aus Ricci's Oper klingt genau noch so frisch, wie auf ihrer Plattenaufnahme aus den 60er. Hier hört auch, wie voluminös ihre Stimme war, Pavarotti's Stimme ist da etwas kleiner. Trotzdem harmonieren ihre Stimmen excellent. Man hört, dass beide schon oft miteinander gesungen haben. Auch Pavarotti ist in seinen Soloszenen perfekt. Das grosse Duett aus Lucia di Lammermoor wird geradezu schallplattenreif vorgetragen. Eine DVD zum im wieder hören. |
|
|
The Art of the Primadonna von Sutherland, Molinari-Pradelli, Joan SutherlandAudio CD von Decca (UMIS - Universal Import)Preis bei Amazon: EUR 119,56, Angebote ab EUR 36,19 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1997 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionEin Käufer nannte diese CD "einfach die beste Aufnahme, die es von der Kunst einer Koloratursopranistin jemals gegeben hat" -- derartige Superlative und solch eine Begeisterung versuchen Kritiker stets zu vermeiden. Aber wenn man die im Laufe des Jahrhunderts entstandenen Aufnahmen durchschaut, findet sich wirklich keine einzige Einspielung, die bessere Beispiele des Koloratursoprans enthält. Joan Sutherlands Stimme ist jung, frisch, agil, meisterhaft beherrscht und von reichem Klang. Nach mehr Ausdruckskraft zu verlangen wäre falsch, denn darum geht es in dieser Musik nicht. Sie ist perfekt ausgewählt, um die größten Qualitäten von Sutherlands Stimme auf ihrem Höhepunkt herauszustellen. --Joe McLellan Eine Kundenrezension:BRAVA 5 von 5 PunktenDer bekannte Musikkritiker und Stimmenexperte Jürgen Kesting hat die Stimme Joan Sutherlands als berauschend klangschön, opulent und voluminös bezeichnet. Zudem hat er ihre perfekte Koloraturtechnik und extreme vokale Genauigkeit hervorgehoben. Bemängelt hat Kesting die Diktion, Seelenlosigkeit und geringe dramatische Projektion der Sängerin. Beim aufmerksamen Hören von Sutherlands Aufnahme "The Art of a Prima Donna" wird man für seine kritischen Anmerkungen durchaus Beweise finden können, die aber die Leistung der Sopranistin nicht schmälern. Ihr Ausnahmerang ergibt sich aus der phänomenalen Beherrschung der Gesangskultur des Belcanto. So genau und brilliant verkörperten nur wenige Sängerinnen, im Laufe von 150 Jahren, diese schwierigen Partien von Mozart,Händel, Piccini, Arne, Bellini, Rossini, Meyerbeer, Verdi, Gounod, Delibes und Thomas. Insgesamt eine wirklich epochale Darbietung durch Joan Sutherland, die einige der anspruchsvollsten Arien der Opernliteratur singt und dabei eine atemberaubende Technik, Strahlkraft, Volumen, Agilität, Rundung des Tones und unvergleichliche Spitzentöne präsentiert. Schöner kann man diese Musik nicht singen! |
|
|
La Stupenda-Supreme Voice of von Joan SutherlandAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 10,71 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:BEEINDRUCKENDE GESANGSKUNST 5 von 5 PunktenMit dieser umfangreichen Kollektion wird das Schaffen der großartigen Koloratursopranistin Joan Sutherland gebührend gewürdigt. Die Bandbreite der Arien,Szenen und Duette reicht von Händel, Mozart, Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi bis hin zu Offenbach, Massenet, Cilea, Wagner und Puccini. Zudem findet man auf den 2 CDs auch diverse Ausschnitte aus der "leichten Muse". Im Mittelpunkt stehen natürlich die Werke des italienischen Belcanto und bekannte Koloraturarien. Diese Szenen werden von Joan Sutherland mit atemberaubender Brillianz und größter vokaler Präsenz dargeboten. Ihre funkelnden Koloraturen und leuchtenden Spitzentöne schrieben Gesangsgeschichte! Beeindruckend ist ebenfalls das immense Volumen der australischen Sopranistin. In diesem Metier muß sie bis zum heutigen Tage keine Konkurrenz fürchten. Interessant und durchaus gelungen sind aber auch ihre Interpretationen der Arien von Wagner, Puccini und Cilea. Diese Auszüge werden von der Sängerin mit kraftvollem Ton und gleißender Höhe gesungen. Ein Höhepunkt ist die Szene der Esclarmonde, die von Joan Sutherland exemplarisch aufgenommen wurde. Sie erfüllt alle Voraussetzungen, um in dieser hybriden Partie zu bestehen. Mit virtuosen Koloraturen, veristischem Aplomb und exquisitem Legato füllt die Sängerin die Rolle aus. Scheinbar mühelos attackiert sie mehrfach ein hohes D gegen das große Orchester. Eine Jahrhundertleistung! Natürlich ist auf dieser Arien-Sammlung auch die Wahnsinnsszene der Lucia aus Donizettis Oper "Lucia di Lammermoor" enthalten. Hierbei handelt es sich um die Aufnahme der Arie unter Nello Santi von 1959. So jugendlich, bewegend und exorbitant virtuos hat Joan Sutherland die Szene nie wieder gesungen! Flankiert werden die Solonummern von leidenschaftlichen Duetten mit Marilyn Horne oder Luciano Pavarotti, zwei ihrer treuesten Gesangspartner. Unmöglich ist es bei diesen Betrachtungen, auf alle einzelnen Arien einzugehen. Und es ist eingentlich auch unnötig, denn Joan Sutherlands stimmliche Pracht steht erhaben über allen kritischen Urteilen, bezüglich ihrer fehlenden dramatischen Projektion oder zerkauten Diktion. Am Ende bleibt die Frage: Welche Sopranistin beherrscht heute diese Gesangskultur des Belcanto und vermag sie so zwingend einzusetzen? Eine hochgejubelte Edita Gruberova ist darauf nur eine unzureichende Lösung, da das Volumen, die Tragfähigkeit, die spontan-eloquente Verzierung, die Rundung des Tons, die Strahlkraft und die Mühelosigkeit im oberen Register der Stimme geringer ausgeprägt sind als bei Joan Sutherland. Zudem ist Gruberovas Repertoire an dramatischeren Rollen sehr klein. Eine Esclarmonde, Sita, Turandot oder Adriana Lecouvreur wird man von ihr wohl nie hören können. In jungen Jahren konnte man Joan Sutherland sogar als Amelia, Agathe, Euryanthe, Michaela und Aida erleben! |
|
|
Gaetano Donizetti: Lucia di Lammermoor (Opern-Gesamtaufnahme) von Rinaldo Pelizzoni, Robert Merrill, Cesare Siepi, Joan Sutherland, Ana Raquel Satre, Renato Cioni, John PritchardAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,07 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Sutherland in ihrer Paraderolle Lucia 5 von 5 PunktenDonizettis Oper Lucia di Lammermoor spielt in einem weitgehend imaginären Schottland am Ende eines nicht eben mit historischer Authenzität geschilderten 17. Jahrhunderts. Das von Salvatore Cammarano verfasste Libretto diente Sir Walter Scott als Vorlage für den Roman "Die Braut von Lammermoor". Sir John Pritchard leitet das Orchester der Academia di Santa Cecelia aus Rom. Die Einsätze sind auf den Punkt genau. Außerdem stellt sich das Orchester sehr gut auf die Sänger ein und gibt ihnen Freiraum Koloraturen und Spitzentöne frei zu singen. Das Tempo ist schwungvoll und dynamisch. Auch der Chor macht eine sehr gute Figur, die Chorszenen sind sehr gut einstudiert und wirken kraftvoll und gewaltig. Aber das absolute Highlight an dieser Aufnahme ist die fantastische Joan Sutherland in einer ihrer Paraderollen als Lucia. In dieser weiblichen Sopranrolle brilliert die junge Sutherland und fasziniert die Zuhörer mit ihrer einzigartigen und brillanten Stimme, die unzweifelhaft zu den besten des Jahrhundert zählt. Die einzelnen Arien singt sie mit einer unglaublichen Sicherheit und Brillanz, mit einem Wort: Wunderbar! Diese Aufnahme ist in dieser Darstellungsweise richtungsweisend und übertrifft sogar die große Maria Callas in der Rolle der Lucia. Renato Cioni singt und spielt die Rolle des Sir Edgardo di Ravenswood. Die kleinen Schwächen in seiner Stimme (in extremen Höhenlagen sehr schrill) lassen sich leicht verschmerzen, weil seine Stimme ausgezeichnet mit Sutherlands harmoniert. Dies wird besonders deutlich im großen Liebesduett, die beiden Stimmen scheinen wie aufeinander zugeschnitten und wirken wie eine Einheit. Die weiteren Rollen sind ebenfalls sehr gut besetzt. Als Lord Enrico Ashton brilliert Robert Merril mit seiner sehr schönen Stimme und seiner sehr sicheren Höhenlage und einer wunderbar flutenden Mittellage. Hervorzuheben ist hier das Duett mit Lucia. Perfekt. In der Rolle der Alisa, der Dienerin von Lucia, hören wir Ana Raquel Satre. Sie schwingt sich in der Rolle zu wahren Höchstleistungen empor und verdient Anerkennung. Cesare Siepi verkörpert einen ausdrucksstarken Raimondo. Die weiteren Rollen Lord Arturo Bucklaw und Normann sind besetzt mit Kenneth Macdonald bzw. Rinaldo Pelizzoni. Sie runden den ausgezeichneten Gesamteindruck eindrucksvoll ab. Dieses grandioses Meisterwerk mit der Jahrhundertstimme Joan Sutherlands gehört in jede Sammlung! |
|
|
Love Live Forever (The Romance Of Musical Comedy) von Joan Sutherland, New Philharmonia Orchestra, Ambrosian Light Opera ChorusAudio CD von Decca (Universal)Angebote ab EUR 88,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1998 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:EINE UNTERHALTSAME KOLLEKTION 4 von 5 PunktenEine typische Produktion für eine Operndiva, der man die Gelegenheit gibt, sich in der leichten Muse zu betätigen: Aber Joan Sutherlands einzigartige Stimme und ihr grandioser vokaler Einsatz rechtfertigen diese Einspielung von Operettenarien und Musicalsongs. Auch wenn einige Nummern kitschig und oberflächlich wirken, erfreut man sich an dieser Stimme und den phänomenalen Koloraturen. Insbesondere in den englischsprachigen Szenen sind Joan Sutherlands Darbietungen sehr charmant und gepaart mit stimmlicher Exuberanz. Leider zeigen sich in der Beherrschung der deutschen Sprache signifikante Probleme, so daß die Couplets von Léhar,Linke oder Zeller spannungslos wirken. Das New Philharmonia Orchestra, unter der Leitung von Richard Bonynge, begleitet die Sopranistin mit schwungvoll-plakativer Attitüde. |
|
|
Essential Opera von Bartoli, Carreras, Domingo, Pavarotti, Te KanawaAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 6,91 Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
|
|
|
Les Contes D'Hoffmann von Joan Sutherland, Placido Domingo, Gabriel Bacquier, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
4 Kundenrezensionen:Plädoyer für das Torso in kraftvoller Einspielung 5 von 5 PunktenZur musikalischen Interpretation: Die Einspielung von "Hoffmanns Erzählungen" unter Richard Bonynge halte ich persönlich für DIE Referenzaufnahme. Hierbei spielt der Dirigent eine große Rolle. Kraftvoll energisch begleitet er die Bösewichter in Gestalt des starken Gabriel Bacquier, überaus einfühlsam und mit sehr klug einsetzendem Rubato begleitet er die Hoffmannschen Frauen in Gestalt von Joan Sutherland, die zwar manchmal nicht sauber intoniert, aber mit sehr viel Musikalität und hohem Einsatz und Risiko ihre Rollen meistert. Bonynge ist aber nicht nur Begleiter, er arbeitet mit den Linien der Musik und überzeugt durch hohe Musikalität, auch wenn dies auf dem ersten Blick aufgrund der bisweilen schnellen Tempi nicht erkennbar ist. Placido Domingo meistert die Rolle des Hoffmann souverän und zeigt damit eindrucksvoll, warum er über Jahrzehnte die Nummer Eins in Sachen Hoffmann war. Zur Fassung von Bonynge: Auch wenn die Barcarole ihren Ursprung in einem anderen Bühnenwerk hat und die Spiegelarie angeblich nicht von Offenbach komponiert wurde, gehören beide Stücke in diese Oper. Was den Rest angeht, da bin ich absoluter Purist. D.h. alle kompositorischen Ergänzungen und Erweiterungen von Choudens und/oder Oeser halte ich für überflüssig. Damit behält die Oper zwar ihren unvollendeten Charakter und gleicht eher einem Opernquerschnitt anstelle einem kompletten Werk. Allerdings benötigt dieser musikalische Zaubertrank, bestehend aus einer hochkonzentrierten Mischung aus Fantasie, Originalität, Urigkeit, Witz, Ideen- und Einfallsreichtum, Kompaktheit und Strenge ("In der Kürze liegt die Würze."), keine zusätzliche Verwässerung. Insofern macht die Fassung von Bonynge, die genau diesen Ansatz verfolgt, Sinn und wird von mir in jeder Hinsicht bevorzugt. Fazit: Ein absolutes Muß für alle Hoffmann-Fans und besonders für all diejenigen, die das Besondere an dieser Fantasy-Oper, diesem Fantasmo sowohl in textlicher wie auch in musikalischer Hinsicht, noch nicht entdeckt haben. HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN 5 von 5 PunktenBis zum heutigen Tag zählt diese Gesamtaufnahme von "Hoffmanns Erzählungen" zu den wichtigsten Offenbach-Einspielungen. In einigen Punkten handelt es sich um eine Referenzaufnahme von "Hoffmanns Erzählungen": Insbesondere die Leistung von Joan Sutherland, die alle vier Frauenrollen singt, ist vokal überragend und unerreicht. Mühelos glänzt die australische Sopranistin in den mechanischen Koloraturen der Olympia, mit dramatischen Qualitäten überrascht sie als Giulietta, wunderbar flutend singt sie die Antonia und als Stella hat Joan Sutherland im letzten Aufzug noch die Reserven für phänomenale Spitzentöne. Placido Domingos baritonale Tenorstimme befindet sich auf dem Zenit. Die Partie des Hoffmanns singt er mit packendem Zugriff und ausgezeichneter Stimme, die damals bequem bis zum hohen H reichte. Gabriel Bacquier ist mit seinem voluminös-rauhen Bariton ein echter "Schurke", der seine vier Rollen ausgezeichnet unter Kontrolle hat und ein starker Gegenspieler der anderen Protagonisten ist. Auch die anderen Ensemblemitglieder agieren mit schönen Stimmen und passen sich in die Aufnahme ein. Stellvertretend sei hier Huguette Tourangeau genannt, die als Niklas/Muse mit einem charakteristischem Mezzosopran bezaubert. Richard Bonynge hat viele Striche der diversen Fassungen geöffnet und präsentiert somit einige neue musikalische Nummern. Unter seiner Stabführung kommt der spezifische Gestus dieser "opéra comique" sehr gut zur Geltung! Wer die vollständigste Einspielung von "Hoffmanns Erzählungen" hören möchte, sollte aber zur ERATO-Aufnahme unter dem Dirigenten James Conlon greifen. Vortrefflich sind dort ebenfalls die Solisten: Natalie Dessay,Sumi Jo,Roberto Alagna,José van Dam und Leontina Vaduva. Eine der allerschönsten "Hoffmann"-Aufnahmen!!!! 5 von 5 PunktenMit Offenbachs "Les contes d'Hoffmann" ist das ja so eine Sache. Es gibt keine definitive und endgültige Version dieser Oper, da der Komponist die Uraufführung selbst nicht mehr miterlebt und das Stück unvollendet hinterlassen hat. Um das Stück auf die Bühne bringen zu können, wurden im Laufe der Zeit immer mehr "Versatzstücke" hinzukomponiert und entfernt, gesungene Rezitative statt gesprochener Dialoge hinzugefügt usw. Vor allem der sogenannte "Giulietta"-Akt ist davon betroffen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist aber immer mehr originales Notenmaterial mit Entwürfen Offenbachs aufgetaucht, und so gibt es mittlerweile mindestens fünf gängige Fassungen auf dem Markt. Schon vor Auftauchen dieser neuen Notenentwürfe, in den frühen Siebzigerjahren hat sich der Dirigent Richard Bonynge darum bemüht, eine möglichst autenthische Version zu erstellen, die Offenbachs Intentionen so nahme wie möglich kommen sollte. Bonynge wollte vor allem den Stil der "Opéra comique" wieder herstellen und ersetzte daher alle Rezitative (die nicht von Offenbach selbst komponiert wurden) durch gesprochene Dialoge. Auch die Handlung des "Giulietta"-Aktes ist leicht verändert. Wenn denn eines an dieser Aufnahme bedauerlich ist, dann, dass sie zu früh entstanden ist und somit einiges an interessanter Musik, die etwa in den Fassungen von Oeser und Kaye enthalten ist, noch nicht zur Verfügung gestanden hat. Trotzdem ist sie von dramaturgischer Geschlossenheit und vor allem musikalisch äußerster Delikatesse! Der Dirigent trifft mit dem in Genf beheimateten Orchestre de la Suisse Romande hervorragend den Stil und die Atmosphäre von Offenbachs Meisterwerk. Perfekt austarierte Klangfarben und wunderbar ausbalancierte Tempi bilden die Grundlage dieses Klangschmauses. Vor allem der herrlich delikate Klang der Holzbläser des Orchestre de la Suisse Romande sind hervorzuheben. Aber auch die Streicher und das nie zu wuchtig wirkende Schlagwerk sind eine reine Wonne. In diesem Klangteppich kommen dann die wunderbaren Sängerleistungen umso besser zur Wirkung: Placido Domingos Hoffmann ist heute schon legendär, und wahrscheinlich hat kein anderer eine solche Einheit aus sattem, baritonalem Klang, männlicher Eleganz und solcher Leidenschaftlichkeit gehabt. Natürlich gibt es viele andere tolle Hoffmann-Darsteller wie Alfredo Kraus und Nicolai Gedda, aber die hatten andere Qualitäten. In den vier Bösewicht-Partien ist der große französische Bassbariton Gabriel Baquier zu hören. Und mit jedem Ton und jedem Wort ist er restlos überzeugend. Man höre nur das abgrundtief höhnische Lachen, das er ausstößt, wenn Antonia leblos zur Erde sinkt, einfach grandios. Baquiers Stimme ist von herrlich dunkler Farbe und üppigem Volumen. Es gibt Sänger, die beispielsweise die "Diamanten"-Arie etwas eleganter gesungen haben, aber das fällt angesichts dieser fulminanten Gesamtleistung nicht ins Gewicht. Für mich hat niemand diese vier Bösewichter besser dargeboten (auch nicht der hervorragende José van Dam). Das gilt auch für die beiden weiblichen Stars der Aufnahme. Huguette Tourangeau in der Doppelrolle der Muse und des Nicklausse wartet mit ihrem absolut einmalig timbrierten Mezzosopran auf und bietet Brusttöne vom Feinsten. Auch die Dialoge spricht sie sehr idiomatisch und elegant. Und Joan Sutherland in den vier Rollen Olympia, Giulietta, Antonia und Stella? Ich glaube, dass es keinen Sopran gegeben hat, der in solchem Maß musikalisch allen Partien besser gerecht worden ist. Bei fast jeder Sängerin, die sich an diese Aufgabe gewagt hat, gibt es in der einen oder anderen Rolle gesangliche Abstriche zu machen (entweder hapert es an der Koloraturgeläufigkeit für die Puppe oder an den tiefen Passagen der Giulietta). Die Sutherland brilliert in allen technischen Aspekten jeder der vier Figuren. Die Puppe Olympia ist ein Triumph an Virtuosität, die Koloraturen sprudeln wirklich wie ein Uhrwerk in atemberaubender Agilität herunter. Natalie Dessay etwa kann noch höher singen, aber ihre Stimme hat nicht so viel Farbe wie Sutherlands und diese gibt der der Figur durch schnelleres Tempo auch noch einen virtuoseren Kick. Als Giulietta wartet sie mit der entsprechenden Dramatik im Spiegelduett auf und ihre Antonia ist ein Traum an empfindsamer Lyrik und warmem, leuchtendem Klang. Das Terzett mit Dr. Miracle und der Stimme der Mutter (der hervorragenden Margarita Lilowa) ist einer der schönsten Momente der ganzen Plattengeschichte. Das schöne Ergebnis runden noch die hervorragenden Nebendarsteller ab, wie der köstliche Hugues Cuénod in den vier Dienerrollen und vor allem der Puppenmacher Spalanzani in Gestalt des urkomischen Schauspielers Jaques Charon. Von "Hoffmanns Erzählungen" sollte man ruhig mehrere Aufnahmen haben, schon allein wegen der verschiedenen Versionen. Aber diese sollte auf keinen Fall fehlen!!!! Sutherland mal 4 5 von 5 PunktenWelche Fassung des "Hoffmann" muß man haben? Die Situation ist kompliziert, da Offenbach sein Werk unvollendet hinterlassen hat. Ist diese Fassung auch nicht der Weisheit letzter Schluß, so kommt sie doch mit ihrer Mischung von gesprochenen Dialogen und Rezitativen dem Geist Offenbachs nahe. Von den Sängerinnen, die es bisher gewagt haben, alle vier Frauenrollen auf einer Aufnhame zu singen (wie Offenbach es vorsieht) bewältigt allein Joan Sutherland sämtliche Aufgaben zufrieden stellend. |
|
...


