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Produkt-Bild: Carmina Burana

Carmina Burana von Dietrich Fischer-Dieskau, Gundula Janowitz

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,78

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Carmina Burana

Tracks:

  • O Fortuna
  • Fortune plango vulnera
  • Veris leta facies
  • Omnia sol temperat
  • Ecce gratum
  • Tanz
  • Floret silva nobilis
  • Chramer, gip die varwe mir
  • Swaz hie gat umbe
  • Were diu werlt alle min
  • Estuans interius
  • Olim lacus colueram
  • Ego sum abbas
  • In taberna quando sumus
  • Amor volat undique
  • Dies, nox et omnia
  • Stetit puella
  • Circa mea pectora
  • Si puer cum puellula
  • Veni, veni, venias
  • In trutina
  • Tempus est iocundum
  • Dulcissime
  • Ave formosissima
  • O Fortuna

Produktbeschreibung


Carmina Burana. Klassik-CD. AV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Unschlagbare Einspielung.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenn auch die Aufnahme schon sehr lange zurückliegt (ich habe sie noch als LP), gibt es dennoch keine bessere Neuaufnahme bzw. bessere Interpreten.
Natürlich hört man der CD das Alter der Originalenspielung ein wenig an. Die musikalisch-interpretatorische Qualität überwiegt.
Die Beste!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Phantastische Interpretation!
Dies ist mit Abstand die beste Interpretation von Carmina Burana. Musikalische Perfektion. Wieso? Es stimmt einfach alles und die Emotion ist riesig! Beim Zuhören kommt man so stark in die Musik "hinein", dass sich die Gänsehaut vom Anfang bis zum Ende einstellt. O Fortuna, mir kommen heute noch jedes Mal die Tränen beim zuhören...
Die Aufnahme ist leider relativ alt und wurde elektronisch "verbessert". Daher technisch bitte nicht zuviel erwarten.
Aber Jochum ist Jochum: Unvergleichbar.
Ein absoluter Must.
Orgiastische Klänge
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem man nur einmal kurz in diese Aufnahme hineingehört hat, verwundert es nicht, daß der Komponist sie, wie auf dem Titelblatt in drei Sprachen zu lesen, persönlich autorisiert hat.
Eugen Jochum, der Nachwelt eigentlich besser als mystischer Bruckner-Exeget in Erinnerung geblieben, hat Orffs Partitur mit geradezu orgiastischer Kraft und einem Feuer ohnegleichen interpretiert. Er, der sonst eher getragene Tempi bevorzugte, treibt sein Ensemble mit einer schier unaufhaltsamen Wucht vorwärts (zum Vergleich: der temperamentvolle Antal Dorati benötigt 63 Minuten für das Werk, während Jochum nur 56 braucht).
Glanzvolle, nicht zu überbietende Künstler standen dem Dirigenten zur Verfügung. Allen voran Gundula Janowitz: Nie hat man das "In trintina" so schön und lupenrein gehört. Ihr Gesang ist einmal mehr pure Imagination. Aber auch ihre männlichen Kollegen, Gerhard Stolze (Tenor) und Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton), sind allererste Wahl. Letzterer singt unglaublich tonschön und ganz unmaniriert. Neben den Schöneberger Sängerknaben hören wir Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin, und von allen diesen Formationen zu sagen, sie seien bestens disponiert, wäre noch glatt untertrieben. Zusammen mit dem Dirigenten sorgen sie für eine Umsetzung von Orffs Partitur, wie man sie sich vollkommener schlicht nicht vorstellen kann.
Die Aufnahme entstand im Oktober 1967 in den Berliner Ufa-Studios und klingt nach digitaler Restaurierung im "Original-Image Bit-Processing" einfach wunderbar. Sie braucht sich hinter neueren Digital-Produktionen keineswegs zu verstecken. Das aufwendige Textheft bringt neben einigen internationalen Kritiken den vollständigen Carmina-Originaltext mit Übersetzungen in deutsch, französisch und englisch.
ochestral einwandfrei...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
...aber gesanglich manchmal nicht ganz so zufriedenstellend(chor), was aber durch einzelne höchstleistungen wettgemacht wird(janowitz).
sehr gut restaurierte aufnahme, klanglich einwandfrei.
leider ist der lateinische text z.t. schlecht übersetzt.
Das Rad des Lebens rollt unaufhaltsam durch die Komposition....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Carl Orff ( 1895-1892) ist der Komponist der " Carmina Burana" . Er wurde durch seine Neuerungen auf dem Gebiet der Musikerziehung einst berühmt.
Uraufgeführt wurde das vorliegende Werk am 8.6.197 in Frankfurt/ Main.
Carmina Burana heisst die Sammlung von fast 200 mittelalterlichen Liedern, die 1803 in der Bibliothek eines Benediktinerklosters in Benediktbeuren bei München gefunden wurden.
Die Carmina Burana zeigt eine wunderbare Mischung aus Versen , die Mönche gedichtet haben und Lyrik , die von fahrenden Sängern stammt.
Einige Verse sind traurig, manche christlich , manche sind herb, manche humoristisch , doch aus allen spricht eine tief empfundene Menschlichkeit.
Orff wählte aus dieser Sammlung 20 Gedichte aus und arrangierte sie als weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit magischen Bildern. Das ganze Stück ist mit mittelalterlichen Symbolen durchsetzt vom Rad des Lebens, das sich immer wieder dreht und den Menschen Glück und Unglück bringt. Der Rahmen für dieses Werk wird von einer szenischen Kantate gebildet.
Die Carmina beginnt und endet mit einer Ansprache an die Göttin Fortuna, der Lenkerin der Welt.
Das Rad des Lebens rollt durch die Komposition, während Männer und Frauen den natürlichen Vergnügungen des Lebens begegnen, der Natur, dem Essen und Trinken und schließlich der Liebe.
Im Abschnitt " Cour d`amour ( Hof der Liebe) wird mit dem Choreinsatz " Veni, veni, venias " ein erotischer Höhepunkt erreicht, bei dem sich die Stimmen orgiasitisch vereinen. Es ist ein Fest physischer Liebe.
Das Stück verlangt ein großes Orchester mit einer beachtlichen Anzahl von Schlaginstrumenten.
Durch die Vielfalt der orchestralen Farben und die Eindringlichkeit der Gesänge wird man in eine surreale, mittelalterliche Welt versetzt, der man sich nicht entziehen mag, nicht zuletzt weil sie an das Gemälde " Garten der Lüste" von Hieronymos Bosch erinnert.

Ganz wundervoll von Künstlern, wie etwa Fischer-Dieskau gesanglich interpretiert.

Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: The Originals - Brahms

The Originals - Brahms von Emils Gilels, Eugen Jochum, Bp

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 4,19

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1996
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Brahms

Tracks:

Disk 1
  • 1. Maestoso
  • 2. Adagio
  • 3. Rondo. Allegro non troppo
Disk 2
  • 1. Allegro non troppo
  • 2. Allegro apassionato
  • 3. Andante
  • 4. Allegretto grazioso
  • Nr. 1 Capriccio. Presto energico d-moll
  • Nr. 2 Intermezzo. Andante a-moll
  • Nr. 3 Capriccio. Allegro passionato g-moll
  • Nr. 4 Intermezzo. Adagio E-dur
  • Nr. 5 Intermezzo. Andante con grazia ed intimissimo sentimento e-moll
  • Nr. 6 Intermezzo. Andantino teneramente E-dur
  • Nr. 7 Capriccio. Allegro agitato d-moll

Produktbeschreibung


KLAV.KON.1+2/FANT.OP.116,1-7
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3 Kundenrezensionen:

Kaufempfehlung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist für Brahms-Liebhaber ein absolutes Muss. 5 Sterne für eine musikalische Leistung auf höchstem Niveau.
Gilels in Höchstform
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Klavierkonzerte Johannes Brahms nehmen in mehrerer Hinsicht eine Ausnahmestellung ein: Einmal aufgrund ihrer außergewöhnlichen Länge (jeweils über 50 Minuten), weiterhin wegen ihres sinfonischen Charakters (was ihnen manche Kritik eingebracht hat) sowie im Hinblick auf die technischen Schwierigkeiten, mit denen Brahms sie geradezu gepflastert hat. Unter Pianisten gilt das zweite Konzert nicht zu Unrecht mit als das schwerste, was jemals für Klavier und Orchester geschrieben wurde - allein schon die physischen Anforderungen sind enorm.
Trotz einer Vielzahl von Einspielungen der unterschiedlichsten Pianisten (Gould, Rubinstein, Oppitz, Grimaud, um nur einige zu nennen) ist die Aufnahme von Emil Gilels mit den Berliner Philharmonikern mein Favorit. Zunächst einmal besaß Gilels das notwendige technische Rüstzeug, besser gesagt die "Brahmssche Pranke", um auch die schwierigsten Passagen wuchtig und klar spielen zu können. Was für eine Meisterleistung er tatsächlich vollbringt, kann man erst wirklich ermessen, wenn man die Konzerte einmal live gehört hat und sieht, welche Akrobatik die Stücke abverlangen. Noch mehr beeindruckt mich aber die persönliche Herangehensweise an Brahms: Diesem Komponisten hat man oft vorgeworfen, seine Stücke seien zu konstruiert, "überkomponiert". Wie wenig das - jedenfalls für die Klavierkonzete - zutrifft, kann man an dieser Einspielung ermessen. Gilels faßt Brahms als Romantiker auf, der er zeitlich gesehen auch war. Eine so glühende, intensive, in jedem Moment organische Interpretation, die Brahms als einen "ernsten Romantiker" darstellt, habe ich seitdem nicht wieder gehört. Am besten ist dies am B-dur-Konzert erkennbar: Schon beim einleitenden Wechselspiel zwischen lyrischer Einleitung und dramatischer Fortführung zeigt Gilels die Bandbreite seiner Ausdrucksskala. Die Berliner Philharmoniker sind dabei zu jedem Zeitpunkt ein aufmerksamer, sich trotz der erwähnten sinfonischen Anlage der Konzerte nicht übermäßig in den Vordergrund drängender Partner. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, daß Eugen Jochum diese Aufnahmen als eine seiner besten bezeichnete. - Auch die sich anschließenden Fantasien op. 116 sind energisch, aber auch nachdenklich interpretiert.
Jedem Brahms-Verächter sei einmal ans Herz gelegt, sich diese beiden CDs anzuhören - danach wird er seine Einstellung wohl revidieren müssen. Dank neuster Remastering-Technik ist auch der Klang der CDs (1972) auf einem erstaunlich hohen Niveau. Wenn man darüberhinaus berücksichtigt, daß es sich nicht um Vollpreis-Aufnahmen handelt, kann man sie wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Johannes Brahms und Emil Gilels, die perfekte Kombination
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms gehören zu den Klavierkonzerten, die vom Solisten alles und mehr abverlangen, die auch physisch an die Grenzen gehen, und das nicht nur wegen der Länge dieser beiden Konzerte. Daher können hier nur Pianisten eine musikalisch differenzierte Interpretation abliefern, bei denen die Frage der Technik keine Rolle spielt.
Unter diesen Ausnahmepianisten war Emil Gilels, der mit einer unfassbaren Technik ausgestattet und der richtigen Musikalität für Johannes Brahms gesegnet war.
Seine Interpretation beginnt da, wo man als Zuhörer eine fast unerträgliche Leichtigkeit des Klavierspiels hört und eine Musikalität wahrnimmt, die von allen technischen Hürden befreit und ungerührt scheint.
Wunderbar lyrisch (perfektes Beispiel, der langsame Satz im 1. Klavierkonzert- ein Portrait Clara Schumanns...) und differenziert zupackend (man staune über den unübertroffenen rauschhaften Ausbruch in der Klavierkadenz gleich nach der Einleitung im 2. Klavierkonzert- man höre danach vielleicht dieselbe Stelle zum Vergleich mit Helene Grimaud, Rudolf Buchbinder und anderen Pianisten...) wo nötig, erreicht er Nuancen, die eigentlich kein anderer Pianist in diesen Werken so je erreicht hat.
Die großartig disponierten Berliner Philharmoniker unter der umsichtig musikalischen Leitung Eugen Jochums komplettieren eine Jahrhundertkombination und liefern meiner Meinung nach eine unübertroffene Interpretation dieser beiden traumhaft schönen Klavierkonzerte ab.
Das Klangbild, obwohl noch vor SACD und anderen Feinheiten enstanden, klingt natürlicher und besser als bei vielen Neuaufnahmen. Auch hier, großes Lob.
Großartig, dass die Deutsche Grammophon diese Aufnahmen in der Serie "The Originals" neu aufgelegt hat.
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Produkt-Bild: Die Meistersinger Von Nürnberg (Ga)

Die Meistersinger Von Nürnberg (Ga) von Domingo, Ligendza, Jochum, Odob

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 26,99, Angebote ab EUR 15,21

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Die Meistersinger Von Nürnberg (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • Prelude
  • "Da zu dir der Heiland kam" (Act 1)
  • "Verweilt! - Ein Wort" (Act 1)
  • "David! Was stehst?" (Act 1)
  • "Mein Herr! Der Singer Meisterschlag" (Act 1)
  • So bleibt mir einzig der Meister-Lohn! (Act 1)
  • "Seid meiner Treue wohl versehen" (Act 1)
  • Das sch?ne Fest, Johannistag (Act 1)
  • "Verzeiht, vielleicht schon ginget ihr zu weit" (Act 1)
  • "Am stillen Herd" (Act 1)
Disk 2
  • Fanget an!- So rief der Lenz in den Wald (Act 1)
  • Seid ihr nun fertig? (Act 1)
  • "Johannistag! Johannistag!" (Act 2)
  • "La? sehn, ob Meister Sachs zu Haus?" (Act 2)
  • "Was duftet doch der Flieder" (Act 2)
  • "Gut'n Abend, Meister!" (Act 2)
  • "Da ist er!" (Act 2)
  • "Geliebter, spare den Zorn" (Act 2)
  • "?ble Dinge, die ich da merk" (Act 2)
  • "Jerum! Jerum!" (Act 2)
  • Freund Sachs! So h?rt doch nur ein Wort! (Act 2)
  • "Den Tag seh' ich erscheinen" (Act 2)
  • Zum Teufel mit dir, verdammter Kerl! (Act 2)
Disk 3
  • Prelude (Act 3)
  • "Gleich, Meister! Hier!" (Act 3)
  • "Wahn! Wahn! ?berall Wahn!" (Act 3)
  • "Gr?? Gott, mein Junker" (Act 3)
  • "Morgenlich leuchtend" (Act 3)
  • "Ein Werbelied! Von Sachs!" (Act 3)
Disk 4
  • "Das Gedicht? Hier lie? ich's" (Act 3)
  • Gr?? Gott, mein Evchen! (Act 3)
  • Weilten die Sterne im lieblichen Tanz? (Act 3)
  • "Hat man mit dem Schuhwerk" (Act 3)
  • Ein Kind ward hier geboren Sachs (Act 3)
  • "Selig, wie die Sonne" (Act 3)
  • Interlude - "Sankt Krispin, lobet ihn!" (Act 3)
  • "Ihr tanzt" (Act 3)
  • Entry of the Masters - "Silentium!" (Act 3)
  • "Wacht auf! Es nahet gen den Tag" (Act 3)
  • "Euch macht ihr's leicht" (Act 3)
  • "Morgen ich leuchte" (Act 3)
  • "Morgenlich leuchtend" (Act 3)
  • "Verachtet mir die Meister nicht" (Act 3)
  • "Ehrt eure deutschen Meister" (Act 3)

Eine Kundenrezension:

Viele Einzelteile, kein ganzes
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nachdem die Firma EMI Anfang der 70er Jahre mit der berühmten Ost-West-Koproduktion der Meistersinger unter Karajan Furore gemacht hatte, zog die Konkurrenz von der Deutschen Grammophon 1976 mit einer großen Star-Besetzung nach. Um es vorab zu sagen: Das Ergebnis ist längst nicht so geschlossen und überzeugend. Dabei hört sich alles viel versprechend an - Eugen Jochum war ein sehr erfahrener Wagner-Dirigent, Dietrich Fischer-Dieskau auf der Höhe seines Ruhms und der Stern von Placido Domingo ging gerade richtig auf. Aber es bleibt doch Stückwerk:

Jochum lässt zunächst einen traditionellen, detailreichen, süffigen und klangschönen Wagner spielen, ohne dabei in die Langsamkeits-Exzesse eines Karajan oder Solti zu verfallen. Das kann für sich schon überzeugen.

Für dieses Konzept hätte er aber einen anderen Sachs als Fischer-Dieskau gebraucht: Der Sachs war zwar - nach dem Wolfram - die Wagner-Rolle, die er am häufigsten und überzeugendsten interpretiert hatte. In dieser Aufnahme war der 51-jährige Sänger stimmlich in recht guter Verfassung, hätte aber generell für seine schlanke, intellektuelle Interpretation einen transparenteren Orchesterklang gebraucht. Für Jochums süffige Auffassung fehlt seiner Stimme leider etwas Fülle.

Das kann man Placido Domingos nicht vorwerfen. Auch wenn er sicher kein Heldentenor war, könnte er der ideale Stolzing sein mit seinem eleganten Legato, dem kremig-glänzenden Timbre. Leider aber versteht man bei ihm kein Wort des Textes, und damit hat man hier eben auch nur eine halbe Interpretation.

Catarina Ligendza war eine der führenden hochdramatischen Sopranistinnen der 70er Jahre, eine herausragende Isolde und Brünnhilde. Umso bedauerlicher, dass sie außer dieser Aufnahme praktisch keine Plattenaufnahmen hinterlassen hat - und die Eva ist nun einmal keine typische Rolle für eine Hochdramatische, wurde nicht umsonst am überzeugendsten von lyrischen Sopranistinnen wie Elisabeth Grümmer oder Helen Donath verkörpert. Ligendza muss hier - nicht zuletzt um Domingo und Fischer-Dieskau nicht an die Wand zu singen - sehr vorsichtig agieren und kann ihre Stärken praktisch nicht ausspielen.

Der Rest der Besetzung ist gut, ohne zu begeistern. Roland Hermanns Beckmesser klingt etwas ältlich, Horst Laubenthals David könnte etwas mehr Humor vertragen. Nur Christa Ludwig ist für die Magdalene - eine extrem kleine Rolle - geradezu über besetzt.

Und so bleibt das Fazit, dass die großen Namen nicht ganz halten, was sie versprechen. Es bleiben viele überzeugende Details - u. a. ein wunderbar ausgeleuchteter Fliedermonolog -, aber keine ganz überzeugende Gesamtaufnahme.
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Produkt-Bild: Galleria - Orff

Galleria - Orff von Eugen Jochum, Odob

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 0,77

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1988
Zoom ± Produkt-Bild: Galleria - Orff

Tracks:

  • O Fortuna
  • Fortune plango vulnera
  • Veris leta facies
  • Omnia sol temperat
  • Ecce gratum
  • Tanz
  • Floret silva nobilis
  • Chramer, gip die varwe mir
  • Swaz hie gat umbe
  • Were diu werlt alle min
  • Estuans interius
  • Olim lacus colueram
  • Ego sum abbas
  • In taberna quando sumus
  • Amor volat undique
  • Dies, nox et omnia
  • Stetit puella
  • Circa mea pectora
  • Si puer cum puellula
  • Veni, veni, venias
  • In trutina
  • Tempus est iocundum
  • Dulcissime
  • Ave formosissima
  • O Fortuna

2 Kundenrezensionen:

Der beste Ton
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines muss ich wirklich sagen: Aus meiner Sicht gibt es nur eine wahre Aufnahme von Camina Burana und die ist genau diese von Eugen Jochum & Co!!
Es passt einfach alles: eine geniale Verschmelzung von Chor und Orchester mit glänzenden Soli.
Orgiastisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Rad der Fortuna dreht sich immer. Keiner kommt drum herum, keinen schont es, für jeden kommt seine Zeit. Wenn man so will sind die mittelalterlichen ?Carmina Burana" Lieder von Leben, Liebe und Vergänglichkeit. Selten sind derlei Themen so kongenial in Töne gesetzt worden, wie in Carl Orffs großartigem Opus gleichen Titels. Seltener noch ist dies Werk dann wirklich so intensiv eingespielt worden wie 1968 von Eugen Jochum. Was hier an eruptiver Energie, an musikalischer Beweglichkeit, an Kraft, Ekstase und Erotik eingefangen wurde, grenzt ans Ideale. Jochum, der sonst eher mit entrückten Bruckner-Einspielungen glänzt, holt hier alles aus seinem Ensemble heraus. Allen voran seien Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin zu nennen, die wahrhaft alles entfesseln, was man auf musikalischem Weg entfesseln kann. Da tönt das ?O Fortuna" dräuend und schicksalsschwer, da haben die Gesänge, die unter der Überschrift ?Uf dem anger" zusammengefasst sind, eine gehörige Portion Sex, da kommt wilder Spaß im ?Ecce gratum" auf und die Herren grölen ein so wundervoll angetrunkenes ?In taberna quando sumus", dass sich der geneigte Hörer sofort mit einem Humpen Starkbier dazu gesellen möchte. Was soll man sagen - das ist alles schlicht hinreißend. Wunderbar auch das Orchester, das dem Chor ein ebenbürtiger Partner ist und besonders auch in seinen solistischen Sätzen (?Tanz", ?Reie") sein Bestes gibt. Und dann die Solisten. Gundula Janowitz gibt das anrührendste ?In trutina", das man in der Diskographie finden kann, Gerhard Stolze stirbt als schreiender Schwan einen wirklich knusprigen Tod am Spieß und Fischer-Dieskau überzeugt ohne seine übliche Manieriertheit. Die beste Aufnahme auf dem Markt, die die Drehung des Schicksalsrades glanzvoll überstanden hat.
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Produkt-Bild: The Originals - Bruckner

The Originals - Bruckner von Eugen Jochum, Sobr

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,98, Angebote ab EUR 8,70

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Bruckner

Tracks:

Disk 1
  • 1. Kyrie
  • 2. Gloria
  • 3. Credo
  • 4. Sanctus
  • 5. Benedictus
  • 6. Agnus Dei
  • 1. Kyrie
  • 2. Gloria
  • 3. Credo
Disk 2
  • 4. Sanctus
  • 5. Benedictus
  • 6. Agnus Dei
  • 1. Kyrie
  • 2. Gloria
  • 3. Credo
  • 3. Credo Fortsetzung
  • 4. Sanctus
  • 5. Benedictus
  • 6. Agnus Dei

Produktbeschreibung


MESSEN 1,2+3
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Eine Kundenrezension:

Eine grandiose (Erst-)Einspielung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Eugen Jochum einer der ganz großen Brucknerinterpreten ist kann man bejahen oder bezweifeln. Aber egal wie man darüber denkt (ich würde diese Tatsache allerdings bejahen!) diese Aufnahme ist nicht nur eine Pioniertat (meines Wissens nach die Ersteinspielung der Messen) im Bezug auf die geistliche Musik Bruckners, sondern auch eine der großartigsten Bruckner- und Messeneinspielung überhaupt. Wer sich ernsthaft mit dieser Musik beschäftigt kommt an dieser Aufnahme nicht vorbei!

Jedes einzelne der drei Werke wird sorgfältig ausgearbeitet und in den Mittelpunkt gestellt. Musizieren ohne Selbstzweck kann so schön sein! Besonders ergreifend ist die Gestaltung der Messe Nr. 2 e-Moll, die im Stile der "alten" Messtradition zu Zeiten Giovanni Pierluigi da Palestrinas, den Bruckner mehr als bewunderte, gestaltet ist. Etwas gleichsam intimes und zugleich volltönend romantisches hat man noch nicht gehört (soweit man "romantisch" hier als Terminus gebrauchen sollte!)

Was an gesanglicher/instrumentaler Leistung auffällt ist, dass die Solisten, sowie Chor und Orchester sehr sauber musizieren und auch gut verständlich sind. Keine Komponente sticht hervor oder wird bevorzugt. Es ist eher eine privilegierte Partnerschaft, die die einzelnen Parteien eingehen. Jochums Dirigat ist wie (fast) immer souverän, auch wenn sein Bruckner-Stil nicht für jeden "das Richtige" ist oder zu sein scheint (man hört doch erstaunlicherweise auch Misstöne!). Doch hier kann man durchaus von Souveränität sprechen, was auch den Chor und die Solisten beflügelt.

In jedem Fall ist diese Einspielung ein Glücksfall der Mess- und Brucknerinterpretation und deshalb meine ganz besondere Empfehlung für alle Neugierigen, Bruckner- und Messenliebhaber oder solche die es werden wollen. In jedem Fall eine lohnende Anschaffung zu einem günstigen Preis, was aber bei solch einer klanglichen Qualität kein Kaufgrund sein sollte!

Das Booklet ist informativ und anschaulich gestaltet und durch die Texte der Messen ergänzt. Ein gewohnt hochqualitatives CD-Set aus der wundervollen Reihe "The Originals" der DGG. Mein Kauftipp!!!
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Produkt-Bild: Sinfonie 5

Sinfonie 5 von Eugen Jochum, Cgo

Audio CD von Philips
Angebote ab EUR 29,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonie 5

Tracks:

  • 1. Adagio - Allegro. M??ig
  • 2. Adagio. Sehr langsam
  • 3. Scherzo. Molto vivace schnell - Trio. Im gleichen Tempo
  • 4. Finale. Adagio - Allegro moderato

Eine Kundenrezension:

Absolut hörenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jochums Version der 5ten von Bruckner gehört sicherlich zu einer der stimmigsten Versionen. Zügige Tempi im Scherzo, getragene und mächtige Bläser im Finale bestätigen, dass Jochum die 5te hervorragend umgesetzt hat. Ohne andere Versionen zu kennen, jedoch bereits Kenner von Bruckners 7ter (HvK), 8ter (HvK) und 9ter (Giulini) passt diese Sinfonie in die Reihe der vorgenannten. Und diese haben die jeweiligen AUfgaben wahrlich meisterhaft gemeistert. Die 5te kann man mit Fug und Recht als ein weiterer Höhepunkt in Bruckners Schaffen bezeichnen. Sein Stil ist schon hier unverkennbar und man kriegt auch hier Gänsehaut, wenn man den Regler hoch stellt und sich diese Sinfonie zu Gemüte führt.
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Produkt-Bild: Messen

Messen von Richard Holm (Tenor), Regensburger Domspatzen, Regensburger Domchor, Eugen Jochum (Dirigent), Joseph Haydn, Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Theobald Schrems, Chor des Bayerischen Rundfunks

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,41

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Messen

Tracks:

Disk 1
  • Kyrie eleison
  • Christe eleison
  • Kyrie eleison
  • Gloria in excelsis Deo
  • Laudamus te
  • Gratias
  • Domine Deus
  • Qui tollis
  • Quoniam
  • Cum Sancto Spiritu in gloria Dei Patris
  • Credo in unum Deum
  • Et incarnatus est - Crucifixus
  • Et resurrexit
  • Sanctus
  • Benedictus
  • Agnus Dei
  • Dona nobis pacem
Disk 2
  • 1. Kyrie
  • 2. Gloria
  • 3. Credo
  • 4. Sanctus
  • 5. Benedictus
  • 6. Agnus Dei
  • Kyrie
  • Gloria
  • Credo
  • Sanctus
  • Benedictus
  • Agnus Dei

Produktbeschreibung


MESSEN
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3 Kundenrezensionen:

Haydn-Messen in sehr guter Qualität
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Schön, daß die Deutsche Grammophon wieder einmal in ihre Archive gegriffen und erstklassige Musik zutage gefördert hat. Es ist heutzutage selten, Aufnahmen von Messen mit deutschen Sängern und Musikern zu finden. Meist wird diese Musik nur noch in England gepflegt. Sehr empfehlenswert.
Mit einer unterschlagenen "Missa solemnis"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vor allem für die Aufnahme der damals frisch in ihrer vollen originalen Gestalt wiedergefundenen Cäcilienmesse Hob. XXII/5 lohnt sich eine Anschaffung dieser Doppel-CD. In einem ausdrucksgeladenen Stil fernab von später modisch gewordener Klangaskese musiziert, erlebt man eine exzeptionelle Messekomposition des frühen bis mittleren Haydn, die nicht nur in den zeitlichen Ausmaßen in etwa auf Beethovens berühmtere Missa solemnis hinausläuft, sondern sie an Eindringlichkeit des Ausdrucks, an Vielfalt der Mittel sicher erreicht und in Bezug auf die dramaturgische Disposition übertrifft. Während bei Beethoven überlange Sanctus/Benedictus- und Agnus Dei-Teile nach den packenden Abschnitten Gloria und Credo der Gesamtwirkung abträglich sind, rafft Haydn hier, wie dies analog geschickt nur noch César Franck in seiner ebenfalls unterschätzten und üblicherweise unter Preis verkauften Messe op. 12 wieder tat. Das Gloria dauert mit über 30 Minuten am längsten, Kyrie und Credo zusammen nicht ganz 30 und Sanctus/Benedictus plus Agnus zusammen mit gut 12 kaum länger als das Kyrie allein. Nicht nur zeigt sich Haydn als grandioser Textausdeuter, er wird auch allgemeinen Gesetzen dramaturgischer Spannung in überrumpelnder Weise gerecht. Das selten prominent genannte und noch seltener so engagiert wie hier musizierte Werk verdient in der Geschichte der Messekomposition einen exponiert vorderen Rang. Unbedingt kennenlernen!
Einsatz für Haydns Sakralmusik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als die hier von der DGG wieder vorgelegten drei Messkompositionen von Joseph Haydn eingespielt wurden, erfreuten sich diese Werke noch eines ungebrochenen Einsatzes als liturgische Gebrauchsmusik bei feierlichen Hochämtern zu den großen Festen des Kirchenjahres.
Nachdem im Gefolge des Zweiten Vaticanums inzwischen praktisch die gesamte lateinisch-römische Liturgie in einem Staatsbegräbnis erster Klasse zu Grabe getragen wurde und alle liturgische Musik von der frühesten Gregorianik über Palestrina bis hin zu Beethoven, Bruckner und Strawinsky, eine mehr als anderthalb Jahrtausende umfassende liturgische und kirchenmusikalische Entwicklung, praktisch auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen wurde und entweder ein zweckentfremdetes Gnadendasein im Konzertsaal fristet oder bestenfalls als Beigabe zu Gottesdienstfeiern, die den Namen "Hochamt" weder beanspruchen noch verdienen, von den liturgisch Verantwortlichen geduldet wird, ist es höchst erfreulich, diesen Werken wenigstens auf Tonträger in niveauvollen Aufführungen zu begegnen. Ob das viel diskutierte Moto proprio "Summorum pontificum" von Papst Benedikt XVI., das den großzügigen Gebrauch der alten Liturgie seit 2007 wieder ermöglicht, eine Umkehr dieser Verhältnisse herbeiführen kann, darf erhofft, aber keineswegs als sicher vorausgesetzt werden.
Joseph Haydn hat insgesamt 15 Messen komponiert, und die hier zur Debatte stehenden drei Werke zeigen ganz unterschiedliche Entwicklungsstufen in seinem Schaffen. Die älteste Komposition ist die "Cäcilienmesse" aus dem Jahr 1766, die noch ganz in der Tradition der Kantatenmessen des 18. Jahrhunderts steht. Dies ist insbesondere an Gloria und Credo auszumachen, deren umfangreiche Texte in einzelne Nummern zerlegt wurden, wie das auch Johann Sebastian Bach in seiner großen h-moll-Messe praktizierte.
Dagegen nimmt sich die "Kleine Orgelmesse" aus dem Jahr 1778 wesentlich bescheidener aus; hier haben wir eine typische Missa brevis vor uns, in der die Messtexte knapp und prägnant vertont wurden.
Die "Paukenmesse", die im Jahr 1796 vertont wurde, stellt uns die klassische Messkomposition in symphonischem Stil vor, wie sie später von Mozart, Beethoven und Bruckner weitergeführt und zur Vollendung gebracht wurde.
In allen drei Messen kommt das großbesetzte Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks zum Einsatz, unter so renommierten Dirigenten wie Eugen Jochum (Cäcilienmesse), Theobald Schrems (Kleine Orgelmesse) und Rafael Kubelik (Paukenmesse), so dass musikalisch kaum Wünsche offenbleiben. Auch die Solisten sind hochkarätig; es finden sich u.a. Namen wie Maria Stader, Josef Greindl, Elsie Morrison und Karl Christian Kohn darunter. Besondere Erwähnung verdient die sonst wenig bekannte Sopranistin Ursula Buckel, deren Soli in der "Kleinen Orgelmesse" von höchster Gesangskunst zeugen. Mit ihr singen die Regensburger Domspatzen und der Domchor, während in den beiden großen Messen der bewährte Chor des Bayerischen Rundfunks mitwirkt.
Die Klangqualität der frühen Stereo-Produktionen aus 1958 (Cäcilienmesse), 1962 (Kleine Orgelmesse) und 1963 (Paukenmesse) ist nach erfolgter Digitalisierung gediegen und rauscharm, und die dreisprachige Textbeilage mit einem Essay von Kenneth Chalmers hat hohen Informationswert. Höchst empfehlenswerte Wiederveröffentlichungen!
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Produkt-Bild: Eugen Jochum-Buchformat

Eugen Jochum-Buchformat von Eugen Jochum, Bp, Sobr

Audio CD von Membran International Gmbh (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,69

Erscheinungsdatum: April 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Eugen Jochum-Buchformat

Tracks:

Disk 1
  • 1. Adagio - Allegro
  • 2. Andante con moto
  • 3. Menuetto
  • 4. Finale: Allegro
  • 1. Adagio - Allegro con spirito
  • 2. Andante pi? tosto - Allegretto
  • 3. Menuetto
  • 4. Finale: Allegro con spirito
Disk 2
  • 1. Adagio molto - Allegro con brio
  • 2. Andante cantabile
  • 3. Menuetto: Allegro molto e vivace
  • 4. Finale: Adagio - Allegro molto e vivace
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Marcia funebre - Adagio assai
  • 3. Scherzo: Allegro vivace - Trio
  • 4. Finale: Allegro molto - Poco andante - Presto
Disk 3
  • 1. Bewegt, nicht zu schnell
  • 2. Andante quasi allegretto
  • 3. Scherzo: Bewegt
  • 4. Finale: Bewegt, doch nicht zu schnell
Disk 4
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante
  • 3. Poco allegretto
  • 4. Allegro
  • 1. Allegro non troppo
  • 2. Andante moderato
  • 3. Allegro giocoso - Poco meno presto - Tempo 1
  • 4. Allegro energico e passionato - Pi? allegro

Produkt-Bild: Bruckner: Symphonies (complete)

Bruckner: Symphonies (complete) von Eugen Jochum, Sd

Audio CD von Brilliant Classics (Foreign Media Group)
Preis bei Amazon: EUR 19,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Bruckner: Symphonies (complete)

Tracks:

Disk 1
  • Symphony No. 1
Disk 2
  • Symphony No. 2
Disk 3
  • Symphony No. 3
Disk 4
  • Symphony No. 4 (Romantische)
Disk 5
  • Symphony No. 5
Disk 6
  • Symphony No. 6
Disk 7
  • Symphony No. 7
Disk 8
  • Symphony No. 8
Disk 9
  • Symphony No. 9
Disk 10
  • Symphony No. 0 (Nullte Symphony)

5 Kundenrezensionen:

Spitzenaufnahmen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vorliegend handelt es sich um den zweiten Bruckner-Zyklus von Eugen Jochum aus den späten 70-ern. Eigentlich handelt es sich um EMI-Aufnahmen. Das Label Brillant Classics, das eigentlich hauptsächlich grottige Billigaufnahmen mit süd-osteuropäischen Orchestern anbietet, hat offensichtlich für diese Aufnahmen eine Lizenz erhalten. Die Interpretationen sind über alle Zweifel erhaben und in sehr guter Klangqualität vorhanden. Besonders die 5.Sinfonie in diesem Zyklus ist eine Offenbarung und an Klarheit und Strahlkraft unübertroffen. Verzichten muss man bei dieser Edition auf ein deutschsprachiges Beiheft, es liegt nur ein englischsprachiges vor. Die CD-Hüllen sind recht schön gestaltet.
Gute Einspielung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für den Preis ein Schnäppchen. Die Einspielung der 10 Synfonien ist gut gelungen. Man bekommt einen guten Überblick über das Werk von Bruckner.
Grossartiger Zyklus mit nur wenigen Schwächen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eugen Jochum ist einer der ganz grossen Bruckner-Titanen, der diese gewaltigen Werke unter einem intelligenten und dennoch höchst emotionalen Spannungsbogen entwirft. Mit der Staatskappelle steht ihm dabei ein sehr guter Klangkörper zur Seite. Gegenüber der Gesamtaufnahme mit den Berlinern, die ich noch eine Spur höher werte als diese hier, ist der Klang dunkler und etwas magischer. Technisch sind die Dresdner nicht ganz immer voll auf der Höhe, was vor allem in der Ersten manchmal negativ ins Gewicht fällt. Für diese unterbewertete Symphonie empfehle ich die überragende Aufnahme eines "Nicht-Bruckner-Dirigenten", Claudio Abbado (mit den Wienern).
BBB = Bruckner Bestens Billig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sämtliche Bruckner-Symphonien zu diesem Preis sind nicht zu schlagen. Ausgezeichnete Klangqualität, ein Dirigent, der schlechthin als Brucknerspezialist gilt (Eugen Jochum); um diesen Preis ist dies ein geglückter Kauf. Anbei liegt ein Begleitheft (auf Englisch), das zu jeder Symphonie eine kurze Entstehungsgeschichte parat hat.
Sehr schöne Gesamtausgabe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eugen Jochum gilt als einer der bedeutendsten Bruckner-Dirigenten. Die Dresdner Staatskapelle (Sinfonien 1-9) spielt unter ihm wie entfesselt auf. Der Klang ist einfach wunderbar (späte ADD-Studioaufnahmen, Ende der 70er), das Zusammenspiel einwandfrei. Auch die (DDD-) Aufnahme der "Nullten" (Skrowaczewski, Saarbrücken RSO) ist überaus gelungen. Auf einzelne Interpretationen einzugehen ist bei 10 CDs schwierig; dennoch kann festgehalten werden, dass jedes einzelne Werk auf seine Weise schlüssig und authentisch wirkt.

Den Zweck einer Gesamtausgabe erfüllt die vorliegende Box jedenfalls voll und ganz und kann angesichts des Preises uneingeschränkt empfohlen werden. Darüberhinaus ist die Box erstaunlich liebevoll gestaltet. Die CDs befinden sich in farbigen, stabilen Papphüllen; zudem liegt ein (englischsprachiges) Booklet bei, welches auf jede einzelne Sinfonie eingeht und damit auch (aber nicht nur!) in diesem Punkt so manch andere teurere Ausgabe deutlich übertrumpft.
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Produkt-Bild: BEETHOVEN: Klavierkonzert Nr. 1 / MOZART: Klavierkonzert Nr. 18

BEETHOVEN: Klavierkonzert Nr. 1 / MOZART: Klavierkonzert Nr. 18 von Argerich, Ozawa, Jochum, Br So

Audio CD von BR Klassik (Naxos Deutschland GmbH)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 5,57

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: BEETHOVEN: Klavierkonzert Nr. 1 / MOZART: Klavierkonzert Nr. 18

Eine Kundenrezension:

Die feurige, aber klassizistischen Frau Argerich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Martha Argerich -- it's hard to believe that she's approaching seventy! -- has always been known as a fiery performer and her concerto appearances have typically focused on the big virtuoso works: Tchaikovsky, Rachmaninoff, Prokofiev, Liszt, Chopin. She has never been deeply involved in the Classic Period concertos. Indeed, I don't think she has ever played all the Beethoven concerti and she's only played a handful of the Mozarts. So one might expect that the performances on this CD containing the Beethoven First and the Mozart No. 18 in B flat, K456, might be misshapen or sentimentalized. Not so. There is no mistaking Argerich's brilliant technique and her finely regulated tone, but at the same time she pays close attention to the conventions of the Classical concerto style. Possibly this is because her early teacher was Friedrich Gulda, who was a notable classicist. And one can also imagine that she is also conveying the teaching of her later teacher, Arturo Benedetti Michelangeli, whose way with the Classic repertoire was brilliant and lapidary. Whatever the case, one can hardly hear these performances without knowing that it is la Argerich playing, a joie de vivre that is immediately recognizable. 0

The Beethoven was recorded in 1983 with Seiji Ozawa conducting the Bavarian Radio Symphony (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) playing in the Residenz Herkulessaal in Munich. This is not big-boned Beethoven, as one might have expected, but it's not chocolate-box either. Argerich strikes a no-nonsense attitude that serves this concerto well. Sound is quite good, quite lifelike. The piano is in the forefront, as is common in piano concerto recordings, but not obtrusively so. I may actually prefer the recording of the live performance with Szymon Goldberg and the Concertgebouw from 1993 largely because Goldberg is more stylish than Ozawa. Still the present recording is worth having.

Argerich's dry-eyed, unschmaltzy yet widely inflected Mozart No. 18 was recorded in 1973 with Eugen Jochum leading the same orchestra, this time in Kaisersaal, Würzburg. It certainly sounds as if the orchestra is reduced to what we now consider Classical Era size and the sound is crystal clear even if slightly recessed with a rather prominently foreground piano sound. The quality of the piano sound in both recordings is quite good. I don't know of any other Argerich recordings of this concerto and for that reason alone it is recommendable.

Scott Morrison
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