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In Darkness Let Me Dwell (Limitierte Edition Digipack) von Hille Perl, Dorothee Mields, Lee SantanaAudio CD von Dhm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,52 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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In Darkness Let Me Dwell von Hille Perl, Dorothee Mields, Lee SantanaAudio CD von Dhm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 11,40 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDer 1563 vermutlich in London geborene Komponist John Dowland war und ist eine faszinierende Gestalt voller Gegensätze. Einerseits bereits zu Lebzeiten für seinen vielfältigen Ausdruck von Schwermut bei klarer Melodieführung bekannt, blieb er andererseits dennoch stets ein Außenseiter im Schatten des jeweiligen Musikgeschmackes. Heute hingegen stehen seine Werke wieder vermehrt im Zentrum der Bemühungen um die Wiederbelebung alter Musik. Jüngstes Beispiel hierfür liefert die deutsche Gambenvirtuosin Hille Perl mit ihrem Ensemble auf dem höchst gelungenen Album In darkness let me dwell. Darauf befindet sich eine Auswahl von Liedern und Instrumentalstücken aus Dowlands Sammlung “Lachrimae or Seven Tears“ aus dem Jahr 1604. Dowland selbst schickte ihr einst folgende Worte voraus: “Obwohl der Titel Tränen verspricht, die untaugliche Gäste in diesen frohen Zeiten sind, so sind diejenigen Tränen dennoch zweifellos angenehm, die die Musik weint.“ Auf In darkness let me dwell erweist sich Hille Perl mit ihrem Ensemble “The Sirius Viols“, dem Lautenisten Lee Santana und der Sopranistin Dorothee Mields als Meisterin im behutsamen Ausloten sämtlicher Schattierungen Dowland’scher Melancholie, die wie feine Nuancen eines zarten Aquarells wirken. Expressives Aufbegehren war Dowlands Sache nicht, wie etwa im Gegensatz hierzu Martin Moller, der 1587 mit seinem Lied “Ach Gott, wie manches Herzeleid“ die Quelle für Bachs trotziges Glaubensbekenntnis in seiner gleichnamigen Kantate BWV 58 -knapp 180 Jahre später- schuf: “Ich bin vergnügt in meinem Leiden, Denn Gott ist meine Zuversicht. Ich habe sichern Brief und Siegel, Und dieses ist der feste Riegel, Den bricht die Hölle selber nicht.“ Nirgendwo wird der Kontrast augenfälliger, als in Dowlands “Sorrow, sorrow stay“: “But down, down, down I fall, Down and arise- I never shall.“ Bei aller Ergebenheit und Demut wohnt Dorothee Mields Sopran ein liebliches, jedoch niemals süßliches Strahlen inne, das der gläsernen Transparenz des Gamben- und Lautenspiels eine bestechende Klarheit verleiht und kleinste Verzierungen umso wirkungsvoller hervorhebt. In darkness let me dwell tritt den wohltuenden Beweis an, dass Besinnlichkeit und Ruhe nichts aber auch gar nichts mit Sentimentalität zu tun hat. Die historische Aufführungspraxis mit Nachbauten von Originalinstrumenten aus der Werkstatt des Instrumentenbauers Tilman Muthesius aus Potsdam unterstreicht den ernsthaften Anspruch und liefert einen Ohrenschmaus vom Allerfeinsten. - Andreas Schultz 2 Kundenrezensionen:Klangschön, aber Legato pur 3 von 5 PunktenIm Begleittext schreibt Frau Perl, sie wüßte besser, wie Dowlands Musik funktioniert, als der geschätzte Herr Sting. Weiß sie es wirklich? Perl und ihr Gambenkonsort spielen sehr klangschön, rein, und spüren Harmonien und Melodien sehr gedankenvoll nach. Aber sie gönnen sich kaum dynamische Akzente, kaum eine andere Artikulation als getragenes Legato. Ebenso Dorothee Mields. Eine schöne, gut geführte und wunderbar zu den Gamben passende Stimme. Aber man scheint ihr verboten zu haben, auch mal einen Anlaut zu betonen oder gar die Klangschönheit durch das Aussprechen von Konsonanten zu stören. Den doch sehr emotionalen Texten, die Dowland verwendete, wird das nicht gerecht. Es ist zugebenermaßen eine artefizielle Emotion, die da besungen wird, aber darf man sie deshalb ganz der schönen Harmonik opfern? Insbesondere bei den längeren Stücken bleibt so der Eindruck einer äußerst gepflegten Langeweile. Man vermisst zwar nicht den Sting, aber doch ein wenig den Biss. Dowland ist rechte Licht gesetzt - Hille und Dorothee lassen ihn strahlen! 5 von 5 PunktenWas für eine CD! Wer Dowlands Lieder in der Aufnahme von Frau Perl und Dorothee Mields hört, der fragt sich, warum er nicht schon früher auf diesen grandiosen Komponisten John Dowland gekommen ist - mir ging es jedenfalls so. Hille Perl schreibt selber im Booklet, dass sie sich seit ihrer Jugend mit Dowlands Lautenwerken befasst, jedoch selbst erst durch die Sting-CD (man kann von ihr halten, was man will...) den Anstoss zu dieser Aufnahme erhielt. Gottseidank! - möchte man sagen :-) Hille Perls Spiel und der wunderbar ungekünstelte Gesang Dorothee Mields setzen die galant-filigranen Strukturen und die sanfte Melancholie der Melodien doch in ein unvergleichlich authentischeres Licht als der gutgemeinte Versuch von Sting, sich diesen Liedern auf seine Weise zu nähern. Wer wissen will, wie Dowland wirklich geklungen hat, muss sich meiner Meinung nach auf diese CD einlassen (und wird überrascht sein, welche Schönheiten es da zu entdecken gilt...). Ich jedenfalls bin ein bisschen süchtig. Und Hille Perl ist (noch) ein Geheimtipp für Alte Musik auf höchsten Niveau: Ihr Spiel ist einfach befreiend frisch und noch dazu so organisch, dass man sogar den Atem anhält, wenn sie "nur" begleitet. |
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Songs from the Labyrinth von Sting & Edin Karamazov, John DowlandAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,45, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionSting war schon immer ein kluger Kopf und so wundert es nicht, wenn er über seine neue CD sagt: Bei Dowland und überhaupt in der Alten Musik habe ich die musikalische Ökonomie kennengelernt. Es gibt keine Note zu viel, keinen Effekt ohne Anlass. Das beeindruckt mich. Und: Bei Komponisten wie Dowland können wir viel über die Form der Musik lernen. Wir lernen, dass Emotionen nur Sinn haben, wenn Formen existieren, die gebrochen werden können. Wie wahr. Doch kluge Worte machen leider noch lange keine gute Musik. Mit rauchiger normaler Stimme sucht Sting die melancholische Noblesse, die diesen Liedern Dowlands innewohnt wiederzugeben. Sting dazu: Ich glaube, dass ich mich mit meiner Interpretation viel näher an der Zeit Shakespeares bewege - ich kann ihn mit ganz normaler Stimme singen. Genau darin aber liegt das Problem. Es ist wie bei der Musik von Händel. Nur bei lupenreiner Intonation und absoluter technischer und rhythmischer Präzision, die man von einem Rockmusiker gewiss nicht erwarten kann oder soll, kann die Schönheit der Dowlandschen Melodien jenen Abstraktionsgrad erreichen, der alles Konkrete wesenslos macht. Dies wäre der Augenblick, indem alles versinkt und der einzelne Hörer glaubt, in eine andere Welt versetzt zu werden. Doch Sting bleibt einfach nur der Rocksänger Sting, der er immer schon war. Nur der Kopfmensch Sting hat es bereits erkannt: Ich glaube, dass es einen Teil des Gehirns gibt, der tatsächlich auf leichte Akkorde abfährt. Aber es gibt auch einen Teil, der sich nach komplexeren Strukturen sehnt. Das eine ist naturgegeben, das andere ein Lernprozess. Das wirklich Gute an Stings Engagement: Der Name John Dowland kommt (wieder) ins Bewusstsein vieler Menschen und vielleicht gibt es den einen oder anderen, der jetzt wirklich mehr erfahren möchte über diesen großen Komponisten, der einst über sich sagte: aut furit, aut lacrimat, quem non fortuna beavit(Wen das Schicksal nicht begünstigt, der tobt oder weint). Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungSONGS FROM THE LABYRINTH 5 Kundenrezensionen:Sehr schöne Musik 3 von 5 PunktenDas Sting ein guter Musiker ist, dürfte schon vor der CD bekannt gewesen sein. Das er sich auch an schwierigere Dinge wagt, beweist er mit dieser Scheibe. Er hat die mittelalterlichen Stücke sehr schön neu eingespielt und aufgenommen. Wer mittelalterliche Klänge und deren Instrumente mag, wird sehr viel Freude mit der CD haben. endlich ein Barde ohne Schlager 4 von 5 PunktenWer erwartet von Sting klassische Gesangstechnik? Das kann er nicht - und muss er auch nicht. Seine intuitive Annäherung an "Alte Musik" ist trotzdem erstaunlich stilecht, als hätte da einer Gefühl für die Sache entwickelt, Blut geleckt an den Akzentverschiebungen der Renaissance, an rhytmischer Finesse, an reduziertem Ausdruck, der trotzdem unheimlich stark emotional ist. Für meinen Geschmack eine super Platte, endlich mal "Alte Musik" im Sinne von Musik, der man das kopflastige Quellenstudium nicht anhört, dafür aber die persönliche, individuelle Künstlerpersönlichkeit. Bravo - Come again! Sting singt Madrigale 5 von 5 PunktenHätte ich ihm gar nicht zugetraut, dem guten, alten Sting! Dass er sich auch an so etwas herantraut. Doch er macht es überzeugend, gekonnt mit seiner schönen, weichen, runden Stimme interpretiert er den Barden John Dowland, als hätte er nichts anderes bisher getan. Begleitet von zarter Lautenmusik und sanften Klängen, bezaubert Sting durch Texte und Stimme. Eine absolut ausgewogene, gediegene Sache. John Dowland war ein Komponist im 16. Jahrhundert, also der Renaissance, und schrieb ruhige, überwiegend homophone Lieder, die ein wenig melancholisch und nachdenklich stimmen. Die Lieder wechseln sich ab mit kurzen Texten von John Dowland aus Briefen und mit instrumentalen Lauten- bzw. Gambenstücken. Ich fühle mich an meinen Oberstufen-Madrigal-Chor erinnert, als wir Stücke von Thomas Morley und Orlando di Lasso gesungen haben. Natürlich habe ich gleich ein Lieblingsstück auf der CD gefunden: "Come again" mit seinem eindrücklichen, romantischen Text und seiner Leidenschaft ... to see, to hear, to touch, to kiss, to die ... das ist mir sofort ins Ohr gegangen. Zum immer wieder anhören und schwelgen ... Sting ohne Stachel 3 von 5 PunktenSeit Jahrzehnten im Popgewerbe tätig, wagte sich der Barde Sting an Madrigale und macht dabei keine schlechte Figur. Was dennoch befremdet ist die Ehrfurcht, mit der er den Stoff präsentiert. Keine Dynamik, keine Kreativität und keinerlei Zugeständnisse an den Zeitgeist. Musik der Renaissance kannte ich schon vor Stings Lautenmusik und ich bin immer noch begeistert von diesen kleinen Meisterwerken aus der Frühzeit der Polyphonie. Von einem vielseitigen Musiker wie Sting habe ich aber etwas mehr erwartet als dieses brave Gesäusel aus dem "Labyrinth". Wunderschön! 5 von 5 PunktenIch habe de CD erst probegehört Kopfhörern im Geschäft und saß dann endlos da und lauschte. Für mich ist es ein intensives schönes Musikerlebnis, allerdings nichts zum "Plätschern" lassen, sondern zum richtig Zuhören. |
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Dowland: Complete Lute Music von Jakob LindbergAudio CD von Brilliant (Joan Records)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,47 Erscheinungsdatum: April 2008 |
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The John Dowland Collection von VariousAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,22 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
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Disk 2
ProduktbeschreibungTHE JOHN DOWLAND COLLECTION Eine Kundenrezension:Sehr gute Aufnahmequalität, Hervorragend zum Kennenlernen 5 von 5 PunktenNur über einige Umwege bin ich auf John Dowland aufmerksam geworden. Ich hatte einen Bericht zu Stings Album "Songs From The Labyrinth" gesehen, auf der einige Lieder Dowlands gecovert wurden. Daraufhin beschloss ich mich mit dem Komponisten etwas näher zu beschäftigen und kaufte u.a. diese CD. "The John Dowland Collection" bietet einen guten Einblick in das Schaffen Dowlands. Instrumental- (insbesondere für Laute) und Vokalstücke sind gut zusammengefügt und ergänzen sich hervorragend, so dass man sich leicht in die Zeit Dowlands und in sein persönliches Innenleben einfühlen kann. Die Aufnahmen sind dabei von sehr guter Qualität. Sämtliche Interpreten verstehen sich darauf den melancholischen und sehnsüchtigen Charakter der einzelnen Werke zur Geltung zu bringen. Wer also schon immer etwas von und über John Dowland hören möchte, der tue dies mit dieser CD. Ich kann sie nur empfehlen. |
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Englische Folksongs und Lautenlieder von a. Scholl, a. MartinAudio CD von Harmonia MPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 12,41 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1996 |
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ProduktbeschreibungENGLISH FOLKSONGS & LUTE SONGS 3 Kundenrezensionen:Fantastisch! 5 von 5 PunktenMit dieser CD habe ich schon etliche Freunde "missioniert", die eigentlich meinten, historische Musik gehöre nicht zu ihren Vorlieben - zu der einzigartigen Stimme von Andreas Scholl eine perfekte Lautenbegleitung - mehr braucht es wirklich nicht... Wundervoll! 5 von 5 PunktenDiese CD ist in ihrer wunderbaren Balance von Text und Musik eine Offenbarung. Der wunderschöne Ton Scholls, seine lupenreine Intonation machen diese CD einzigartig! Andreas Scholl in Bestform 5 von 5 PunktenDie "Jahrhundertstimme" von Andreas Scholl entfaltet sich, auch dank der zurückhaltenden, kongenialen Lautenbegleitung von Andreas Martin zu ihrer vollen Schönheit. |
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Lute Songs And Lute Solos von Steven Rickards, Dorothy LinellAudio CD von NaxosPreis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 4,73 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1997 |
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Eine Kundenrezension:Wie Sting hätte klingen sollen 5 von 5 PunktenDurch Sting wurde ich auf die Lieder von Dowland aufmerksam. Beim Besuch seines Konzertes stellte ich dann leider fest, dass er gesanglich damit überfordert war. Umso grandioser klingt dagegen die Counter-Tenor Stimme von Steven Rickards auf dieser CD, begleitet von Dorothy Linell auf der Laute. Ein Schnäppchen! |
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First Booke of Songes von Emma Kirby, Martyn Hill, Consort of MusickeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,00 Erscheinungsdatum: April 2004 |
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Lautenmusik Vol.2 von Nigel NorthAudio CD von NaxosPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,66 Erscheinungsdatum: November 2006 |
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Songs from the Labyrinth-Bonus Track Edition von Sting, Edin KaramazovAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,56 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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