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Russian Album von Anna Netrebko, Valery Gergiev, Kiro, Orchestra Of The Mariinsky Theatre, Valery GergievAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,38 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionValery Abissalowitsch Gergiew und Anna Netrebko, eine künstlerisch höchst glückliche und profitable Verbindung. Sie nennt ihn, den Chef des Mariinskij Theater, mein Pate, er sie das Blumenmädchen, seitdem sie 1998 in Salzburg in Wagners Parsifal diese Rolle sang. Sie kennen sich seit Jahrzehnten, ohne ihn hätte sie es gewiss nicht so weit gebracht. Jetzt haben sie wieder eine CD aufgenommen: The Russian Album, eine Aufnahme mit russischen Arien und Romanzen. Man könnte meinen, Anna Netrebko sei endlich zu ihren Ursprüngen zurückkehrt und in gewisser Weise scheint das zu stimmen, gibt sie doch hier Arien und Romanzen zum Besten, die in ihren harten Aufstiegsjahren am Mariinskij Theater wohl zu ihrem Standardrepertoire gehörten. Darunter die bekannte Tatjana-Arie aus Tschaikowskys Eugen Onegin, aber auch eher unbekannte Partien aus Opern von Mikhael Glinka und Rimsky-Korsakow sowie dramatische Partien aus Rachmaninows Francesca da Rimini. Anna Netrebko, wesentlich selbstkritischer, als viele Journalisten es wahrhaben möchten, hat mehrmals gesagt, dass ihre lyrische Stimme nur wenig Verwendung im Opernrepertoire ihrer Heimat findet. Das stimmt so nicht, denn sie erweist sich hier als ernsthafte und souveräne Künstlerin, stilsicher und zu allerlei geforderter Schattierungen imstande. Natürlich geht das bei einer Künstlerin, die es schon zu einer "Marke" gebracht hat, nicht mehr ohne Show und Tam-Tam, hier die übliche Diva-Inszenierung auf dem Cover in Schwarz-Weiss mit Pelz und Trallala. Da macht sie immer gerne mit- doch zu ihrer Kunst hat sie ein kühles Verhältnis. Mit der Nüchternheit der Perfektionistin konstatiert sie: Von zehn Auftritten sind zwei Spitze. Das ist wirklich sympathisch. -- Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungRUSSIAN ALBUM 5 Kundenrezensionen:Ein sehr persönliches Album 5 von 5 PunktenWie immer präsentiert sich Anna Netrebko von ihrer besten Seite: phantastisch interpretiert sie Werke von Tschaikowsky, Rimski-Korsakow, Glinka aber auch Rachmaninow und Prokofjew. Vom orchesterbegleiteten Lied bis zur Oper ist ein großes Spektrum gegeben. Dabei zeigt sie nicht nur, dass sie mit den unterschiedlichsten Gattungen zurecht kommt sondern auch, dass sie in der Lage ist, die vielfältigen Stimmungsfasetten überzeugend wiederzugeben. Ich denke, sie hat hier etwas sehr Persönliches geschaffen und verleiht damit ihrer Verbundenheit zu ihren Wurzeln Ausdruck. Ich halte somit die Aufnahme für sehr gelungen. Auch die Ton-Qualität ist ausgezeichnet. Anna Netrebko's Stimme wunderschön! 5 von 5 PunktenFür jeden Klassik Fan ist diese Aufnahme ein absolutes Muß!Netrebko singt einfach nur wunderschön.Ein Traum von einem Sopran. Schon jetzt Legende! Eine Meisterin ihres Fachs! 5 von 5 PunktenFrau Netrebko ist schon jetzt Legende und hat ihren festen Platz in der Musikgeschichte. Sie hat die Opern Diva neu erschaffen und ist zur Recht der Weltstar der Oper! Keine andere Sängerin verfügt über solch eine Bühnenpräsenz und einer Stimme die so wunderbar ist, dass sie mit Worten nicht zu beschreiben ist.Ihre letzten Auftritte im Feb 2008 von La Traviata in London sind meisterhaft.Ich kenne keinen Sopran der sich in dieser kurzen Zeit so steigern konnte und ich verfolge die Opernszene seid über 30 Jahren.Nach Fritz Wunderlich wieder ein Opernstar der mich begeistern kann. Was gute Klassik ist... 5 von 5 Punkten... frag ich mich immer wieder. Klassik ist nicht gleich Klassik. Gut und anspruchsvoll ist klassische Musik nicht automatisch dadurch, dass irgendjemand mit klangvollem Namen weltberühmte Opern singt. Gute Klassik ist für mich, wenn ich jedem Ton von Anfang bis Ende gebannt lausche und die Musik mich mit auf eine kleine akustische Entdeckungsreise nimmt. Das Faszinierende ergibt sich aus der idealen Harmonie von Musik und Gesang. Ist beides aufeinander abgestimmt, dann steht der Reise nichts mehr im Wege. So würde ich gute klassische Musik beschreiben und diese Wirkung haben nur wenige klassische Stücke und noch weniger InterpretInnen. Anna Netrebko nimmt jede/n die/der es möchte mit ihrem "Russian Album" auf eine solche akustische Reise mit. Sie lässt einem mit ihrer Stimme über eine Stunde schweben und setzt einen am Ende erholt und entspannt sanft wieder auf den Boden. DAS IST GUTE KLASSISCHE MUSIK! Die schönste Sopran Stimme die es gibt! 5 von 5 PunktenAnna verfügt über die schönste Sopran Stimme unserer Zeit. Sie ist voll, honig-warm. Einfach zurück lehnen und genießen. Das Album ist ein Muß für jeden Liebhaber klassischer Musik abseits vom Mainstream. Ganz klare Kaufempfehlung! |
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Der Nussknacker von Valery Gergiev, KiroAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1998 |
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ProduktbeschreibungDER NUSSKNACKER 5 Kundenrezensionen:Tolle Aufnahme 5 von 5 PunktenFür diese Aufnahme lohnt es sich eine Rezension zu verfassen. Gerade als Klassik Neuling ist es wichtig,solche "Perlen" zu finden. Die Präzision der Darstellung und dennoch spielerische Musikalität hat mich sehr erfreut. Jetzt möchte ich Ballett auch sehen! Vielleicht die Beste Aufnahme 5 von 5 PunktenEs ist undenkbar,dass junger Gergiev so ausgesprochen Aufnahme schaffen kann.Ausserdem sind alle Stuecke nur auf einer einzelnen CD,oekolomisch und tragbar. Kiov Orchester ist nicht so kraeftig wie Berliner Philharmoniker.Aber in Hinsicht auf die Durchsicht,Schoenheit,steckt Kiov die BPO in die Tasche. Das Instrument Kelesta nuetzt hier.Ihre Stimme ist wie Kristall.Wissen Sie,sie spielt in dieser Aufnahme eine grosse Rolle.Die zauberhafte Farbe wird von ihr mitgebracht. Der Chor ist am vorwiegendsten.So leicht,So durchsichtig und so durchdringend. Gergiev gibt uns einen rasante,lebhafte Nussknacker!Er Interpretiert schnellst unter den anderen Nussknackern,bzw Seiji Ozawa Rodzinski usw.Aber keine Einzelheit ist verpasst! Spielzeugland 5 von 5 PunktenTschaikowskis berühmte musikalische Wanderung aus dem Jahr 1892 durch E.T.A. Hoffmanns Märchen "Nussknacker und Mausekönig" erweist sich hier als engagiert, verspielt, farbenreich, zärtlich, auftrumpfend, akkurat, lebendig, spritzig, als überaus natürlich und kunstvoll zugleich, mit Feinsinn für Puppen und Blechspielzeug, für Dramatik und Tanz. Die pausenlos zum Gesamtballett ineinander gearbeitete Nummernfolge auch der durch die Suite hinlänglich bekannt geglaubten "Reißer" lässt den Erzählfluss niemals stocken. Letztere erklingen nur entfernt vertraut, indem sie sich als Teil des unablässigen Geschehens einfügen und dabei eine eigene, bisher unerhörte Dynamik und Phrasierung entwickeln. Die immer wieder unterschiedliche Tongebung, z.B. in der Abfolge der Charaktertänze im zweiten Akt, erreicht eine Natürlichkeit, die ganz und gar nicht anders klingen dürfte. Das Geschehen vollzieht sich vor dem Hörer klangdicht, in allen Instrumentengruppen präsent und dabei doch transparent und bühnentief für allerfeinste Nuancen aufgestellt. Die Tontechnik öffnet sich sensibel, detailfreudig von bassgrundtief bis glöckchenhell dem natürlichen Klang der Instrumente und trägt ihren maßgeblichen Anteil zum Meisterstück des gesamten Balletts auf einer einzigen CD (81 Minuten!) bei. Valery Gergiev und dem Kirov Orchester aus St. Petersburg gelingen hier samt Chor eine beispielhafte Kongenialität mit der Partitur. Bisherige Referenzen, wie etwa die Aufnahme mit Dorati und dem LSO, haben alle Beteiligten hinter sich gelassen. Märchenhaft! Absolut TOP 5 von 5 PunktenIch kann mich nur anschließen - einfach toll! Ich habe noch gestern eine Vergleichsaufnahme gehört, die dieser nicht annähernd nahekommt und bin sehr froh, dass ich mich für diese CD entschieden habe. Der Klang - das Spiel: ein Traum! Die Referenzaufnahme !! 5 von 5 PunktenDas altehrwürdige Kirov Orchester liefert mit seiner kompletten Nussknacker-Suite eine CD, die wohl unter allen anderen Aufnahmen seinesgleichen sucht.Unter der Leitung von Valery Gergiev verführt das Orchester in ein russisches Weihnachtsmärchen, das wohl nur vom grossen Genie Tchaikovsky selbst "vertont" werden konnte. Der Komponist liess ein wahres Feuerwerk von traumhaften Melodien einfliessen, so dass diese (zum Teil) weltberühmten Melodien eine richtige Sogwirkung auf den Zuhörer ausüben. Dass der komplette Nussknacker auf eine einzige CD passt, ist zwar sehr erfreulich, sollte aber nicht das kaufentscheidene Argument sein !! Vielmehr muss man hier die grossartige Leistung des Kirov Orchesters hervorheben. Wie wohl kein anderes Spitzenorchester verstehen es die Russen, sich in Tchaikovsky's Werke hineinzuversetzen. Das Klangvolumen dieses Orchesters ist wahrlich beeindruckend. Ein grosses Lob verdient sich hier auch das Philips Team. Die Holländer vertehn es immer wieder aufs Neue, einen spitzen Sound auf die CD zu zaubern. Die Aufnahmetechnik ist vom Allerfeinsten !! (Aufgenommen wurde das Ganze 1998 im Festpielhaus Baden-Baden.) Für mich persöhnlich ist diese CD die Refernzaufnahme von Tchaikovsky's Nussknacker. Die Darbietung des Orchester sowie der natürliche Klang der CD zeugen von einem absoluten Top Niveau. Wer diese CD noch nicht in seiner Sammlung hat, ist selber Schuld !! Uneingeschränkte Kaufempfehlung!! |
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Russian Album (Ltd. Deluxe Edt.) (CD + DVD) von Anna Netrebko, Valery Gergiev, Kiro, Orchestra Of The Mariinsky Theatre, Valery GergievAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
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ProduktbeschreibungRUSSIAN ALBUM LTD.DELUXE EDT. Aus der Amazon.de-RedaktionValery Abissalowitsch Gergiew und Anna Netrebko, eine künstlerisch höchst glückliche und profitable Verbindung. Sie nennt ihn, den Chef des Mariinskij Theater, mein Pate, er sie das Blumenmädchen, seitdem sie 1998 in Salzburg in Wagners Parsifal diese Rolle sang. Sie kennen sich seit Jahrzehnten, ohne ihn hätte sie es gewiss nicht so weit gebracht. Jetzt haben sie wieder eine CD aufgenommen: The Russian Album, eine Aufnahme mit russischen Arien und Romanzen. Man könnte meinen, Anna Netrebko sei endlich zu ihren Ursprüngen zurückkehrt und in gewisser Weise scheint das zu stimmen, gibt sie doch hier Arien und Romanzen zum Besten, die in ihren harten Aufstiegsjahren am Mariinskij Theater wohl zu ihrem Standardrepertoire gehörten. Darunter die bekannte Tatjana-Arie aus Tschaikowskys Eugen Onegin, aber auch eher unbekannte Partien aus Opern von Mikhael Glinka und Rimsky-Korsakow sowie dramatische Partien aus Rachmaninows Francesca da Rimini. Anna Netrebko, wesentlich selbstkritischer, als viele Journalisten es wahrhaben möchten, hat mehrmals gesagt, dass ihre lyrische Stimme nur wenig Verwendung im Opernrepertoire ihrer Heimat findet. Das stimmt so nicht, denn sie erweist sich hier als ernsthafte und souveräne Künstlerin, stilsicher und zu allerlei geforderter Schattierungen imstande. Natürlich geht das bei einer Künstlerin, die es schon zu einer "Marke" gebracht hat, nicht mehr ohne Show und Tam-Tam, hier die übliche Diva-Inszenierung auf dem Cover in Schwarz-Weiss mit Pelz und Trallala. Da macht sie immer gerne mit- doch zu ihrer Kunst hat sie ein kühles Verhältnis. Mit der Nüchternheit der Perfektionistin konstatiert sie: Von zehn Auftritten sind zwei Spitze. Das ist wirklich sympathisch. -- Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Wunderschöne, sanfte und fantasiereiche Musik 5 von 5 PunktenThe Russian Album ist bis jetzt mein lieblings Album von Anna Netrebko. Die Musik uns der Gesang sind wunderschön und laden zum Träumen ein. Auch das Booklet der Cd (welches wie ein "Buch" aussieht)ist sehr schön gestaltet und Dank der Übersetzungen kann man sich noch mehr in die Songs hineinfühlen. Einziger Minuspunkt: Die Aufnahmen vom deutschen Grammophon lassen zu wünschen übrig, man muss den Lautstärkenregler des Cd Players sehr hoch stellen bis man endlich etwas hört. Schlechte Qualität der CD 3 von 5 PunktenIch habe selten eine CD mit einer so schlechten Qualität in Händen. Der Stereoaufkleber stammt wohl auch aus Russland. Ansonsten begnadete Stimme und sehr einfühlsam umgesetzt. Gergiev und Netrebko kommt immer gut 4 von 5 PunktenIch mag die russiche Oper nicht so. Aber was dort ausgesucht wurde sind wirklich schöne Arien mit einer sher gut aufgelegten Netrebko. Und eine Bonus DVD ist auch dabei. Von der sollte man aber nicht zuviel erwarten. Ansonsten: Top. Großartige Musik 5 von 5 PunktenDiese CD ist ein absolutes Muß. Selten hat man so schöne Musik gehört. Anna Netrebko singt mit einer wundervollen, reifen Stimme und bringt das Gefühl der russischen Seele sehr gut zur Geltung. Man kann sich in jedes Stück hineinfühlen und dank der großartigen Übersetzung im Booklet auch hineinversetzen. Eine absolute Kaufempfehlung. Perfekt 5 von 5 PunktenMan kann ja gegen Anna Netrebko und den mit ihr verbundenen, inzwischen fast unerträglichen Hype sagen was will, aber singen kann die Frau, dass es eine wahre Freude ist. Auch auf diesem Album verwöhnt sie den Hörer mit ihrer warmen und klaren Stimme. Opernfreunde werden auch an der Anschaffung dieser CD von ihr auf Dauer nicht herum kommen. |
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Violinkonzert d-Dur/d-Moll von Vadim Repin, Valery Gergiev, KiroAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 9,75 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDamals hatten Kritiker noch wirklich etwas drauf! So schrieb der berühmt-berüchtigte Eduard Hanslick 1878 über Tschaikowskys Violinkonzert: "Friedrich Vischer behauptet einmal, (...) es gebe Bilder,'die man stinken sieht'. Tschaikowskys Violin-Concert bringt uns zum erstenmal auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könnte, die man stinken hört." Eine ungeheuerliche Behauptung, die kein heutiger Kritiker mehr in dieser Art stellen würde. Neben Tschaikowskys Violin-Concert gibt es auf dieser Aufnahme noch Nikolai Myaskovsky Violinkonzert von 1938 zu hören, eine interessante Zusammenstellung. Zwei Violinkonzerte und ein Star, der all dies mit der Muttermilch aufgesaugt zu haben scheint: Denn der russische Geiger Vadim Repin legt brillante und ungeheuerliche Virtuosität an den Tag; bei Myaskovskys gramerfülltem Werk aus finsterster Stalinzeit ebenso wie bei Tschaikowskys mal brillant-virtuos mal zart-poetischem Opus. Repins Spiel ist von ungezügelter Energie und wirkt gelöst und scheinbar mühelos. Es ist erstaunlich, wie sehr er sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Und dann erst Valery Gergiev. Fabelhaft, wie er bei enormer Transparenz und Akkuratesse des Klangbildes das Unergründliche, Unberechenbare der Werke aufscheinen lässt und alles Plakative dabei meidet. Nichts für Freunde, die Tschaikowsky nur im schwelgerisch-süffigem Outfit lieben. --Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungVIOLINKONZERT D-DUR/D-MOLL 2 Kundenrezensionen:Vadim Repin 5 von 5 Punktenist ein Phänomen. Menuhin bezeichnete ihn einst als den besten und vollkommensten Geiger, den er je gehört habe. Tschaikowskys berühmt-berüchtigtes Violinkonzert, ein solistischer Hochseilakt ohne Netz und doppelten Boden, führt dem Hörer dieser Einspielung die Könnerschaft des russischen Stargeigers eindrucksvoll vor Augen. Sein makelloses Spiel ist mal feinfühlig, aber nicht sentimental, dann wieder kraftstrotzend, ohne angestrengt oder gar brutal zu wirken. Keinen Anlaß zur Beanstandung gibt auch die herausragende Leistung der St. Petersburger. Insgesamt eine großartige, vorbehaltlos zu empfehlende Aufnahme! Phänomenal 5 von 5 PunktenSanfte Streicher, dann die grandiose Steigerung bis zum Einsatz der Solovioline. Tschaikowskys kongeniales Violinkonzert - in weniger als einem Monat entstanden - fesselt von der ersten bis zur letzten Note. Repin gibt sich glänzend virtuos, Gergiev versetzt das Orchester in einen Rausch russischen Temperaments. Lebensfreude und Leidenschaft pur. Ganz anders erlebt der Hörer das d-Moll-Konzert des bei uns wenig bekannten Russen Mjaskowsky. Stürmisch das erste Orchestertutti, voller Melancholie dagegen das Hauptthema der Solovioline. Diese Aufnahme darf in der CD-Sammlung keines Klassik-Freundes (und solchen die es noch werden wollen) fehlen! |
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Schwanensee von Valery Gergiev, KiroAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,39 Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
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Styx/Violakonzert von Bashmet, Gergiev, KiroAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEinige laute, dissonante Schläge des Orchesters lassen einem das Blut in den Adern gefrieren und bereiten eine Stimmung existenzieller Ernsthaftigkeit vor: So beginnt Styx, eine 1999 entstandene Komposition des georgischen Komponisten Giya Kancheli für Viola, Chor und Orchester. Was dann folgt, ist ein langer Klagegesang aus Melodie- und Wortfetzen, nur manchmal unterbrochen von leidenschaftlich aufwallenden hymnischen Passagen. Der Bratschist Yuri Bashmet, für den Kancheli das Stück komponierte, zaubert dazu eine Atmosphäre, die den atemlosen Hörer vollkommen seinem Alltag entreißt. Ein übriges tut der Titel und die damit verbundenen Assoziationen: Styx heißt in der griechischen Mythologie der Fluss, der die Welt der Lebenden von derjenigen der Toten trennt; ein schrecklicher Fährmann namens Charon transportiert mit seinem Kahn die Verblichenen ins Totenreich. Hier werden Urängste eines jeden Menschen angesprochen, hier steigen letzte, unergründliche Geheimnisse unserer schon so weit entmystifizierten Welt vor dem inneren Auge auf. Wenn ein Kunstwerk mit so starken und tief gehenden Sinnesreizen auf verschiedenen Ebenen arbeitet, dann wird die Grenze zum Unseriösen, zum allzu dick aufgetragenen Effekt wenigstens am Horizont sichtbar; Kanchelis Stück würde auch eine erstklassige Musik zu einem Horror- oder Mystery-Film abgeben. Freilich, die Verwendbarkeit in solchen Zusammenhängen sagt nicht zwangsläufig etwas über die Qualität aus. Was das Werk schließlich vor diesem Absturz bewahrt, ist seine handwerklich brillante Faktur, seine innere Stringenz und motivische Verflochtenheit, nicht zuletzt auch das hohe künstlerische Niveau von Yuri Bashmet und den anderen Mitwirkenden. Fesselnd und mitreißend in ganz anderer Hinsicht ist das Violakonzert von Sofia Gubaidulina: Sie ist wesentlich "gesprächiger" als Kancheli, testet die virtuosen Möglichkeiten des Soloinstruments in großen, explosiv sich entfaltenden Entwicklungsbögen aus und bannt den Zuhörer unter anderem durch Kontraste auf dynamischer und motorischer Ebene. Man muss sich eine Weile einhören, um das Spezifische von Gubaidulinas Tonsprache im Vergleich zu derjenigen Kanchelis dingfest zu machen; ein Prozess, aus dem man eher ernst und nachdenklich hervorgeht, aber auch mit der Gewissheit, dass es eine zeitgenössische klassische Musik gibt, die nur darauf wartet, ihren Elfenbeinturm zu verlassen und mehr Menschen zu erreichen. Giya Kancheli und Sofia Gubaidulina sind zwei Komponisten, die es verdienen, breites Gehör zu finden. --Michael Wersin Eine Kundenrezension:Bewegende Musik 5 von 5 PunktenDiese Produktion aus der 20/21-Reihe der Deutschen Grammophon vereinigt zwei wichtige Werke der zeitgenössischen Musik von zwei Individualisten aus der ehemaligen Sowjetunion, dem Georgier Giya Kancheli (geb. 1935) und der Russin-Tartarin Sofia Gubaidulina (geb.1931). Beide leben nun in Belgien und Deutschland. "Styx" (1999, 34 Min.) von Kancheli ist extrovertiert und sehr effektvoll, während Gubaidulinas Bratschenkonzert (1996, 35 Min.) dagegen eher introvertiert wirkt und von einer inneren Spannung lebt. Beide Werke sind dem Bratschisten Yuri Bashmet gewidmet, dessen solistische Leistung sensationell ist. Es ist erstaunlich, was für verschiedene Klangfarben er aus der Bratsche herausholt. Kanchelis Kompositionen sind ziemlich langsam, sehr leise und auch ein wenig langweilig. "Styx" ist für mich das erste Werk, dass wirklich zu überzeugen vermag. Styx ist der Fluss aus der griechischen Mythologie, der das Reich der Toten und der Lebenden trennt. "Styx" beschreibt in musikalischer Sprache das allgemeine Yin-und Yang-Prinzip. Die Musik fliesst ruhig und leise dahin, vom Bratschenklang getrieben, und wird immer wieder durch laute Klangblöcke unterbrochen, die schnellstens aus dem Nichts auftauchen und wieder verschwinden. Die grossen Lautstärkeunterschiede sind ein Charakteristikum von Kanchelis Musik. Da die Musik meist ziemlich leise ist, muss die Laustärke relativ hoch eingestellt werden, um die leisen Stellen auch wirklich zu hören. Das hat aber zur Folge, dass die lauten Passagen dann sehr laut tönen, was verständnisvolle Nachbarn erfordert. "Styx" ist deshalb ein geniales Stück, um Verstärker und Lautsprecher zu testen. Der Schluss ist eine Referenz an das Ende von Gustav Mahlers 6. Sinfonie. Gubaidulinas Bratschenkonzert kommt im Gegensatz zu "Styx" ohne vordergründige Effekthascherei aus und lotet hervorragend die verschiedenen klanglichen Möglichkeiten der Bratsche aus. Sofia Gubaidulinas spannende, atmosphärisch dichte, geheimnisvolle Klangräume sind einzigartig und mit nichts zu vergleichen. |
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Schwanensee von Valery Gergiev, KiroAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 21,18 Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
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Pique Dame (Gesamtaufnahme) von Borodina, Filatova, Gergiev, KiroAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 46,95, Angebote ab EUR 46,40 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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Disk 3
Eine Kundenrezension:Der Nussknacker der Oper 5 von 5 Punkten"Pique Dame" (1890), Tschaikowskis zweitletzte Oper, ist von seiner musikalischen Schönheit vergleichbar mit seinem Ballett "Der Nussknacker" (1892). Drei Akte à 64, 57 und 44 Minuten bieten schwelgerische Walzer, wunderbare Melodien, betörend emotionale Duette, grandiose Sängerinnen und Sänger, bombastische Chöre, dynamischer Orchestersound, Dramatik pur. Für diese CD-Einspielung von Gergiev kann ich nur Superlative verteilen. "Pique Dame" macht einfach viel Spass beim Hören. "Pique Dame" gehört zudem zu den wenigen Opern, die eine wirklich interessante Geschichte mit psychologisch spannenden Charakteren hat. Herrmann verliebt sich in Lisa und diese verliebt sich auch. Herrmann ist jedoch dem Kartenspiel verfallen und will das Geheimnis der drei Karten (try karty) lüften, welches ihm zu seinem Glück verhelfen soll. Wie Lisa merkt, dass sich Herrmann nur fürs Spiel und nicht für sie interessiert, stürzt sie sich in den Fluss. Nachdem Herrmann die drei Karten beim Spiel nicht den erhofften Erfolg bringen, erschiesst er sich. Der Schlusschor bittet um Frieden für eine unruhige Seele. |
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Sinfonie 7 "Leningrader" von Valery Gergiev, Kiro, RopAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,04 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAls Dmitri Schostakowitsch im Sommer 1941 in Leningrad an seiner Siebten Sinfonie arbeitete, marschierten gerade deutsche Soldaten vor dieser Stadt auf und begannen, sie einzukesseln. Das Anrücken des Feindes, so hat Schostakowitsch oft selbst erklärt, schlug sich nieder in jener berühmten Steigerungspassage des ersten Satzes, in der ein banales Motiv über einem boleroartigen Trommelrhythmus endlos wiederholt und einer gewaltigen Steigerung unterzogen wird. Allerdings hatte Schostakowitsch zu jener Zeit auch schon den Terror Stalins am eigenen Leibe erfahren, und es ist daher gut möglich, dass auch die politische Situation im eigenen Lande Eingang in die Musik gefunden hat -- diese Deutung hat Schostakowitsch später ebenfalls selbst angeboten. Eindrucksvoll und beklemmend ist der berühmte Abschnitt allemal. Seine große Bekanntheit verdeckt allerdings immer wieder den Blick auf die beachtlichen musikalischen Qualitäten der anderen drei Sätze. Valery Gergievs Liveaufnahme der Siebten mit dem Kirov Orchestra und dem Rotterdam Philharmonic Orchestra kommt zur rechten Zeit auf den Markt: Kürzlich verschwanden mehrere wichtige russische Interpretationen des Stücks aus rechtlichen Gründen vorerst vom Markt, und manche der im Katalog verbliebenen Versionen sind nicht besonders brillant. Gergiev hingegen begeistert durch überwältigende klangliche Schönheit und Ausgewogenheit sowie vor allem auch durch hohe rhythmische Präzision. Letztere kommt besonders der erwähnten Steigerungspassage im ersten Satz zugute, die in der vorliegenden Aufnahme in voller Brutalität und Unerbittlichkeit zur Geltung kommt. Überzeugend tritt auch die depressiv-verhaltene Gestimmtheit des zweiten und des dritten Satzes zu Tage. Mit leidenschaftlicher Energie bricht sich im dritten Satz dann tiefe Verzweiflung Bahn, ehe die Musik wieder in Lethargie zurückfällt. All dies entwickelt Gergiev mit sicherer Hand und bezwingender Klarheit -- eine begeisternde Aufnahme! --Michael Wersin 2 Kundenrezensionen:Die epischste Sinfonie nach Mahler 5 von 5 PunktenDmitri Schostakowitschs monumentale Leningrader Sinfonie (Nr. 7) ist seine gewaltisgste Sinfonie überhaupt. Während 78 Minuten zeichnet er ein Kriegsgemälde, das von einem melancholischen und nachdenklichen Tonfall geprägt wird, aber das nicht so depressiv wie die 11. Sinfonie ist. In seiner Dimension kann die 7. Sinfonie nur noch mit den Mahler'schen Sinfonien verglichen werden. Dabei schöpft Schostakowitsch sämtliche Möglichkeiten des Orchesters aus, von leisen, fast kammermusikalisch reduzierten Passagen bis zu den ganz grossen und lauten Ausbrüchen. Die ersten drei Sätze schrieb Schostakowitsch 1941 in der von dem von den Nazis eingekesselten Leningrad. Darum wird die 7. Sinfonie auch als Kriegssinfonie bezeichnet und die Musik als Programmmusik verstanden. Besonders im 1. Satz mit der grossen Steigerung des berühmten Invasionsthemas hört man die deutschen Truppen auf die Stadt anstürmen, im Lärm des Maschinengewehrfeuers. Diese Interpretation wurde allerdings von Schostakowitsch selbst wieder in Frage gestellt, weshalb in der Sinfonie auch ganz allgemein der Kampf gegen das Böse und die Tyrannei gesehen werden kann. Selbst ohne Programm handelt es sich bei der Leningrader Sinfonie ganz einfach um grossartige Musik. Valery Gergievs Interpretation ist exzellent und bereitet sehr viel Hörspass. Besonders die Schlagzeugpassagen sind sensationell gut, präzis, vielschichtig und glasklar gespielt. Die stakkatohaften Schläge tönen wie Maschinengewehrfeuer. Zudem macht Gergiev in den Steigerungspassagen nicht einfach nur auf Lautstärke, was zwar im Konzertsaal höchst beeindruckend tönt, aber die handwerkliche Brillanz der Orchestrierung zudeckt, sondern er öffnet den Zuhörern die Feinheiten von Schostakowitschs kunstfertiger Musik. The Definitive 7th 5 von 5 PunktenValery Gergiev continues to document on recordings the stature he has gained in conducting not only his own Kirov Orchestra but as guest conductor of the major orchestras of the world. At first the idea of pairing the Kirov with the Rotterdam Philiharmonic Orchestra seems a bit of overkill for establishing Gergiev's interpretation of this most famous of Shostakovich's fifteen symphonies. But then when it is made clear that this CD is the product of live performances in September of 2001 in Rotterdam it becomes clear that the decisions were wise. The control and overall scale of this performance is undeniably among the great moments in recorded history. Gergiev finds the fear, the fight, and the tenderness in this epic work. The sound is huge and lush and well produced. Yet it is in those tenderest moments of this massive symphony that Gergiev seems most wise. Was there a bit of response to the USA 9/11 incident influencing this performance? You be the judge. Others have described this recording splendidly and to say more would be mere homage. This is a very important recording - for technical reasons, for interpretive and performance reasons, and more importantly for reasons of the soul. Highly recommended. |
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Die Liebe zu Den 3 von Valery Gergiev, Kiro & ChorAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 34,99, Angebote ab EUR 14,25 Erscheinungsdatum: Januar 2001 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn Prokofjew Märchengroteske Die Liebe zu den drei Orangen von 1921 ist so allerlei Bizarres los: Orangen etwa kommen vor, aus denen Prinzessinnen entschlüpfen oder eine Köchin mit Bart und Bassschlüssel. Dabei geht es hier um einen Prinzen, der nicht lachen kann und der in drei Orangen Prinzessinnen findet, deren dritte er nach mancherlei Intrigen heiratet. Mit trockenem Witz, skurriler Fantastik und sarkastischer Stilisierung überspitzt die Musik das unwirkliche Geschehen und macht Die Liebe zu den drei Orangen zu einer der geistvollsten und spaßreichsten Bühnenkompositionen des vorigen Jahrhunderts. "Es lebe das Theater!" heißt es demzufolge am Ende des Stückes. Kaum ein anderer Dirigent vermag diesem besessenen Rhythmus aus Scherz, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung besser zu folgen als Valery Gergiev. Stilsicher, mit untrüglichem musikalischen Instinkt gelingt es Gergiev, der bereits mit Prokojews "Krieg und Frieden" eine kolossale Referenzaufnahme schuf, die fantastisch irrationale Welt der Oper mit ihrer teils feinen, teils bizarr-grotesken Komik ins Klangliche umzusetzen. Mithilfe eines ausgewogenen Sängerteams und eines überwältigend präsenten Chor- und Orchesterapparates vermag Gergiev selbst in kürzesten Szenen die Atmosphäre, die Stimmungen und das emotionale Gepräge der Figuren zu zeichnen, mal kraftvoll, fast derb, dann wieder mit einer so einfühlsamen Präzision, die ihresgleichen sucht. --Teresa Pieschacón Raphael |
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