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Produkt-Bild: Mahler Complete Edition (Ltd.ed.)

Mahler Complete Edition (Ltd.ed.) von Quasthoff, Otter, Bernstein, Karajan, Solti, Abbado

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 41,99, Angebote ab EUR 41,81

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mahler Complete Edition (Ltd.ed.)

Tracks:

Disk 1
  • "Veni creator spiritus" (ERSTER TEIL)
  • "Imple superna gratia" (ERSTER TEIL)
  • "Infirma nostri corporis" (ERSTER TEIL)
  • "Accende lumen sensibus" (ERSTER TEIL)
  • "Veni, Creator...Da gaudiorum praemia" (ERSTER TEIL)
  • "Gloria sit Patri Domino" (ERSTER TEIL)
  • Poco adagio: Waldung, sie schwankt heran (ZWEITER TEIL)
  • "Ewiger Wonnebrand" (ZWEITER TEIL)
  • "Wie Felsenabgrund mir zu Füßen" (ZWEITER TEIL)
  • "Gerettet ist das edle Glied" (ZWEITER TEIL)
  • "Uns bleibt ein Erdenrest" (ZWEITER TEIL)
  • "Höchste Herrscherin der Welt" (ZWEITER TEIL)
  • "Bei der Liebe, die den Fussen" (ZWEITER TEIL)
  • "Neige, neige, du Ohnegleiche" (ZWEITER TEIL)
  • "Blicket auf zum Retterblick" (ZWEITER TEIL)
  • "Alles Vergängliche" (ZWEITER TEIL)
Disk 2
  • 1. Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck
  • 2. Andante moderato. Sehr gemächlich
  • 3. Scherzo: In ruhig fliessender Bewegung
  • 4. "O Röschen rot! Der Mensch liegt in grösster Not!" Sehr feierlich aber schlicht Text from Des Knaben Wunderhorn:
  • 5a. Im Tempo des Scherzos. Wild herausfahrend -
  • 5b. Maestoso. Sehr zurückhaltend - Wieder zurückhaltend -
  • 5c. Sehr langsam und gedehnt -
  • 5d. "Aufersteh'n, ja aufersteh'n wirst du" Langsam. Misterioso - Text after F.G. Klopstock: "Auferstehung"
  • 5e. "O glaube, mein Herz, o glaube" Etwas bewegter Text after F.G. Klopstock: "Auferstehung"
Disk 3
  • 1. Kräftig. Entscheiden
Disk 4
  • 2. Tempo di minuetto. Sehr mäßig
  • 3. Comodo. Scherzando. Ohne Hast
  • 4. Sehr langsam. Misterioso: "O Mensch! Gib acht!" 'O Mensch! Gib acht'
  • 5. Lustig im Tempo und keck im Ausdruck: "Bimm Bamm. Es sungen drei Engel"
  • 6. Langsam. Ruhevoll. Empfunden
Disk 5
  • 1. Bedächtig. Nicht eilen - Recht gemächlich
  • 2. In gemächlicher Bewegung. Ohne Hast
  • 3. Ruhevoll Poco adagio
  • 4. Sehr behaglich: "Wir genießen die himmlischen Freuden"
  • Totenfeier (Original Version)
Disk 6
  • 1. Trauermarsch In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt - Plötzlich schneller. Leidenschaftlich. Wild - Tempo I)
  • 2. Stürmisch bewegt. Mit größter Vehemenz - Bedeutend langsamer - Tempo I subito (Part 1)
  • 3. Scherzo Kräftig, nicht zu schnell (Part 2)
  • 4. Adagietto Sehr langsam (Part 3)
  • 5. Rondo-Finale Allegro (Part 3)
Disk 7
  • 1. Allegro energico, ma non troppo. Heftig aber Markig
  • 2. 3. Andante moderato (Original Version)
  • 3. 2. Scherzo Wuchtig (Original Version)
  • 4. Finale Allegro moderato
  • Applause
Disk 8
  • 1. Langsam - Allegro (1. Langsam Adagio)
  • 2. Nachtmusik Allegro moderato
  • 3. Scherzo
Disk 9
  • 4. Nachtmusik Andante amoroso
  • 5. Rondo - Finale Allegro ordinario - Allegro moderato ma energico
Disk 10
  • Andante comodo (1. Satz)
  • Etwas frischer (1. Satz)
  • Horns (1. Satz)
  • Mit Wut. Allegro risoluto (1. Satz)
  • Brass (1. Satz)
  • Bewegter (1. Satz)
  • Wie von Anfang (1. Satz)
  • Ploetzlich bedeutend langsamer Lento und leise (1. Satz)
  • Im Tempo eines gemaechlichen Laendlers.Etwas taeppisch und sehr derb (2. Satz)
  • Poco più mosso subito Tempo II (2. Satz)
  • Tempo III (2. Satz)
  • A tempo II (2. Satz)
  • Tempo I (2. Satz)
  • Tempo II (2. Satz)
  • Tempo I. subito (2. Satz)
Disk 11
  • Rondo-Burleske. Allegro assai. Sehr trotzig. (3. Satz)
  • L'istesso tempo (3. Satz)
  • Sempre l'istesso tempo (3. Satz)
  • L'istesso tempo (3. Satz)
  • Clarinets (3. Satz)
  • Tempo I subito (3. Satz)
  • Più stretto (3. Satz)
  • Adagio. Sehr langsam und noch zurueckhaltend (4. Satz)
  • Ploetzlich wieder sehr langsam wie zu Anfang und etwas zoegernd (4. Satz)
  • Molto adagio subito (4. Satz)
  • a tempo Molto adagio (4. Satz)
  • Stets sehr gehalten (4. Satz)
  • Fliessender, doch durchaus nicht eilend (4. Satz)
  • Tempo I. Molto adagio (4. Satz)
  • Adagissimo (4. Satz)
Disk 12
  • 1. Adagio (Ed. Deryck Cooke)
  • 2. Scherzo (Ed. Deryck Cooke)
  • 3. Purgatorio (Ed. Deryck Cooke)
  • 4. Scherzo (Ed. Deryck Cooke)
  • 5. Finale (Ed. Deryck Cooke)
Disk 13
  • Das Trinklied vom Jammer der Erde (Original Version)
  • Der Einsame im Herbst (Original Version)
  • Von der Jugend (Original Version)
  • Von der Schönheit (Original Version)
  • Der Trunkene im Frühling (Original Version)
  • Der Abschied (Original Version)
Disk 14
  • Revelge
  • Rheinlegendchen
  • Trost im Unglück
  • Verlor'ne Müh
  • Der Schildwache Nachtlied
  • Das irdische Leben
  • Lied des Verfolgten im Turm
  • Wer hat dies Liedlein erdacht?
  • Des Antonius von Padua Fischpredigt
  • Lob des hohen Verstandes
  • Wo die schönen Trompeten blasen
  • Der Tamboursg'sell
  • Urlicht
Disk 15
  • Wenn mein Schatz Hochzeit macht
  • Ging heut' morgen übers Feld
  • Ich hab' ein glühend Messer
  • Die zwei blauen Augen von meinem Schatz
  • Nun will die Sonn' so hell aufgeh'n
  • Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen
  • Wenn dein Mütterlein
  • Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen
  • In diesem Wetter
  • Liebst du um Schönheit
  • Blicke mir nicht in die Lieder
  • Ich atmet' einen linden Duft
  • Um Mitternacht
  • Ich bin der Welt abhanden gekommen
Disk 16
  • Part 1: Waldmärchen (Original Version)
  • Part 2: Der Spielmann (Original Version)
  • Part 3: Hochzeitsstück (Original Version)
Disk 17
  • Frühlingsmorgen (Orchestration: Harold Byrns)
  • Erinnerung
  • Hans und Grethe (Arrangements for Orchestra by Luciano Berio)
  • Serenade (from: "Don Juan")
  • Phantasie (aus "Don Juan" von Tirso de Molina)
  • Um schlimme Kinder artig zu machen (Orchestration: Harold Byrns)
  • Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald (Original Version)
  • Aus! Aus! "Heute marschieren wir!" (Original Version)
  • Starke Einbildungskraft Des Knaben Wunderhorn (Original Version)
  • Zu Straßburg auf der Schanz (Orchestration: Harold Byrns)
  • Ablösung im Sommer (Orchestration: Harold Byrns)
  • Scheiden und Meiden (Arrangements for Orchestra by Luciano Berio)
  • Nicht wiedersehen (Orchestration: Harold Byrns)
  • Selbstgefühl (Orchestration: Harold Byrns)
  • Im Lenz (Frühe Lieder)
  • Winterlied (Frühe Lieder)
  • Maitanz im Grünen (Frühe Lieder)
  • 1. Nicht zu schnell (Original Version)
  • Entr'acte (Original Version)

2 Kundenrezensionen:

Wirklich gelungen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die beiden Vorrezensenten haben es bereits auf den Punkt gebracht: Hier erhält man einen qualitativ extrem hochwertige Auswahl zu einem einmaligen Preis. Die Auswahl wurde erkennbar nicht von der Marketing-Abteilung von Universal getroffen, sondern von echten Kennern. Insbesondere die Einspielungen der 1., 2. 6., 8. und 9. Symphonie gehören zu Referenz. Keine der anderen enttäuscht. Vielleicht darf ich zu den Symphonien dennoch einige weiterführende Tipps (über diese Sammlung hinaus) geben (für denjenigen also, der hier so richtig Feuer gefangen hat).

Von den jüngeren Gesamteinspielungen hat mich vor allem Symphonien Nr. 1-9 ungeheuer fasziniert. Für alle diejenigen, die mit Aufnahmen von Gielen eine Art musikalischen Destruktuvismus bei schwacher Tonqualität verbinden, darf ich auf beiden Ebenen Entwarnung geben und eine echte Empfehlung aussprechen. Mit einem kleinen Vorbehalt vielleicht bei der 4. gelingen Gielen jeweils sehr individuelle, bis in die kleinsten musikalischen Gesten hinein expressive und durchdachte Aufnahmen, die auch auf einer größeren Anlage viel Spaß macht. Die Edition ist extrem teuer und enthält (Vorsicht!) nicht die komplette 10. (dazu noch unten). Die dürfte - was ich sehr gut verstehen kann - die meisten abschrecken. Ich selbst habe bereits geblutet, aber bin rückblickend betrachtet sehr froh, diese Aufnahmen immer wieder hören zu können.

Eine Ergänzung zur hier eingespielten ersten wäre im Übrigen noch Boulez (DG) Gustav Mahler: Sinfonie 1 zu erwähnen, vielleicht die beste Mahler-Boulez-Aufnahme überhaupt.

Die zweite in dieser Aufnahme ist für mich wirklich die beeindruckendste. Etwas weniger bekannt und dennoch überaus packend (hören Sie nur in den ersten Satz hinein!) erschien mir aber stets auch Blomstedt (Decca) Sinfonie 2.

Bei der dritten werde ich von den Kennern gleich Prügel beziehen; aber mir gefällt vor allem Kubelik (die Aufnahme ist in Sinfonien 1-10 enthalten) besonders gut, weil Kubelik gerade im ersten Satz mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft (bei hohem Tempo) zur Sache geht.

Was die vierte angeht, würde ich mich ganz lange mit der vorliegenden Aufnahme vergnügen, bevor ich vielleicht an eine andere, etwa Abbado (DG) (Sinfonie 4/7 Frühe Lieder denken würde.

Bei der fünften würde ich jedem ganz dringend zu Markus Stenz (Oehmsclass) Sinfonie 5 raten: eine seltene Offenbarung! Hier kann man die hier erworbene Sammlung in jedem Fall noch deutlich aufwerten.

Bei der sechsten bevorzuge ich ein klein wenigmehr die zackige Herangehensweise von Solti (Decca) Sinfonie 6, die man sich zulegen sollte, um zu hören, wie das Werk ebenfalls klingen kann. Mir schien in dieser Interpretation gerade der erste Satz immer schlüssiger, obwohl Abbado großartig ist. Wem Solti gefällt und wer besessen genug ist, die Mondscheinpreise für eine vergriffene Aufnahme zu zahlen, der sollte noch einen Blick in Järvi (Chandos) Sinfonie 6 / Sinfonisches Präludium hineinwerfen. Die ist die schnellste Sechste die ich kenne (Kubelik geht auch beherzt zur Sache); aber es geht Järvi nicht nur um vordergründigen Effekt.

Bei der siebten hätte ich stets neben Gielen (den ich oben erwähnt habe, hier aber ausdrücklich noch einmal nennen muss) vor allem Abbado (DG) Sinfonie 7 genannt werden: Dabei erscheint mir nicht einmal der erste Satz der überwältigendste. Aber, was Abbado aus den drei Binnensätzen herausholt, lässt sich schlicht nicht in Worte fassen. Und als einziger findet er einen Zugang zum letzten Satz, der diesen rundum durchweg überzeugend klingen lässt.

Bei der achten ist mit der Anschaffung dieser Box sicher die beste Wahl getroffen worden.

Bei der neunten muss ich neben der hier ausgesuchten wunderschönen Einspielung noch einmal ausdrücklich Gielen erwähnen. Daneben aber treten noch zwei Aufnahmen, die man einfach haben sollte, weil sie mit jeweils ganz eigenem Gestus und neuen Ideen das Werk in einer Weise ausleuchten, die schlicht Freude bereitet: Sinfonie 9 d-Dur und ein klein wenig intensiver noch die neunte mit Nott und die Bamberger Symphoniker (Tudor, Link wird an dieser Stelle leider nicht mehr akzeptiert).

Bei der zehnten hätte ich persönlich nicht zu Chailly gegriffen. Ich habe das Werk vor längerer Zeit einmal mit Gielen im Konzert gehört und brauchte nach dem Verklingen des letzten Satzes fast eine Stunde, um mich von dem überwältigenden Eindruck zu erholen. Damals besorgte ich mir im Laufe der Zeit Rattle, Chailly und Sinopoli und war enttäuscht. Deshalb ein Verweis auf die 10. mit Gielen (Haenssler Classic, einen Link kann ich hier aus technischen Gründen nicht anführen): Die 10. ist in der o.g. Gesamteinspielung nicht enthalten und kostet eine Extrastange Geld, was mich ziemlich ärgerte. Ich habe sie aus nostalgischen Gründen dennoch erworben und konnte - was praktisch ja nie vorkommt - das damalige Erlebnis wiederholen; Fazit: Einmalig!
Vielfalt und Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die (Musik-) Jahre 2010/11 stehen ganz im Zeichen Gustav Mahlers. Zum 150. Geburtstag (2010) bzw. 100. Todestag (2011) des Komponisten wird der ohnehin schon riesige CD-Markt um weitere Veröffentlichungen anwachsen. Seit Leonard Bernsteins Mahler-Zyklus aus den 60ern ist die Popularität des großen Symphonikers ungebrochen. Als Vertreter der Spätromantik und Wegbereiter der Moderne schuf Mahler einen Klangkosmos, der durch collagenhafte Vielschichtigkeit und extreme Kontraste der Emotionen und Farben geprägt ist: "Sinfonie heißt eben, mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufzubauen."

Der große Pluspunkt dieser 18-CD-Box ist die interpretatorische Vielfalt und Qualität. Hier vereinen sich berühmte Aufnahmen verschiedener Dirigenten, Orchester und Solisten, die Mahlers Gesamtwerk somit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Zwar würde ich keinesfalls so weit gehen zu behaupten, dass andere Aufnahmen damit überflüssig werden; dennoch ist diese Auswahl eine hervorragende und zudem äußerst preiswerte Möglichkeit, eine Spitzensammlung aufzubauen oder auch zu erweitern. Sogar selten eingespielte Werke wie das Klavierquartett oder die Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit sind enthalten.

Es würde den Rahmen sprengen, auf alle CDs genauer einzugehen. Eine abschließende Zusammenfassung der Aufnahmen mag aber vielleicht dem ein oder anderen die Kaufentscheidung erleichtern:

- Sinfonie Nr. 1: Rafael Kubelik, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, ADD 1967 Studio. Referenz-Aufnahme mit böhmischem Flair.
- Sinfonie Nr. 2 ("Auferstehungs-Sinfonie"): Zubin Mehta, Wiener Philharmoniker, ADD 1975 Studio. Vitale und kraftvolle Darstellung in sehr gutem Klang, legendär.
- Sinfonie Nr. 3: Bernard Haitink, Concertgebouw Orchester, Maureen Forrester (Mezzo-Sopran), ADD 1966 Studio. Weniger bombastisch als z.B. Bernstein, aber zupackend und ironisch-idiomatisch ganz im Mahlerschen Sinne.
- Sinfonie Nr. 4: Pierre Boulez, Cleveland Orchestra, Juliane Banse (Sopran), DDD 1998 Studio. Analytische Klarheit, aber alles andere als langweilig.
- Sinfonie Nr. 5: Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, DDD 1987 live. Fabelhafte Interpretation voller Charakter.
- Sinfonie Nr. 6: Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker, DDD 2004 live. Pure Spannung und Tragik.
- Sinfonie Nr. 7: Giuseppe Sinopoli, Philharmonia Orchestra, DDD 1992 Studio. Schöne und elegante Darstellung.
- Sinfonie Nr. 8 ("Sinfonie der Tausend"): Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra, ADD 1971 Studio. Berühmter Klassiker, bombastisch und elektrisierend.
- Sinfonie Nr. 9: Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker, DDD 1982 live. Interpretation der Spitzenklasse, einfach wunderbar.
- Sinfonie Nr. 10 ("Unvollendete"): Riccardo Chailly, Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, DDD 1986 Studio. Kristallklar musiziert, toller Klang.
- Das Lied von der Erde: Carlo Maria Giulini, Berliner Philharmoniker, Brigitte Fassbaender (Alt), Francisco Araiza (Tenor), DDD 1984 Studio. Interpretation voller Intensität und innerer Beteiligung.
- Des Knaben Wunderhorn: Thomas Quasthoff (Bariton), Anne Sofie von Otter (Mezzo-Sopran), Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker, DDD 1998 Studio. Stimmungsvoll und facettenreich.
- Lieder eines fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, Rückert-Lieder: Thomas Hampson (Bariton), Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, DDD 1990 live. Spitzenaufnahme, die unter die Haut geht.
- Das klagende Lied: Riccardo Chailly, Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, DDD 1989 Studio. Sehr schöne Interpretation wie aus einem Guss.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Carlos Kleiber: Complete Recordings on Deutsche Gr

Carlos Kleiber: Complete Recordings on Deutsche Gr von Kleiber, Cotrubas, Domingo, Fischer-Dieskau, Bsom, Wp

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 34,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Carlos Kleiber: Complete Recordings on Deutsche Gr

Tracks:

Disk 1
  • Prelude (DRITTER AKT)
  • Man hört einen Hirtenreigen/The sound of a shepherd's pipe is heard/On entend une mélodie de berger (DRITTER AKT)
  • "Kurwenal! He!" (DRITTER AKT)
  • "Hei nun! Wie du kamst?" (DRITTER AKT)
  • "Noch losch das Licht nicht aus" (DRITTER AKT)
  • "Noch ist kein Schiff zu sehn!" (DRITTER AKT)
  • Bist du nun tod? ...O Wonne! Freude! (DRITTER AKT)
  • "O diese Sonne!" (DRITTER AKT)
  • "Ich bin's, ich bin's" (DRITTER AKT)
  • "Kurwenal! Hör!" (DRITTER AKT)
  • "Mild und leise wie er lächelt" Isoldes Liebestod (DRITTER AKT)
Disk 2
  • 1. Allegro non troppo (Original Version)
  • 2. Andante moderato (Original Version)
  • 3. Allegro giocoso - Poco meno presto - Tempo I (Original Version)
  • 4. Allegro energico e passionato - Più allegro (Original Version)
Disk 3
  • 1. Adagio maestoso - Allegro con brio (Original Version)
  • 2. Allegretto (Original Version)
  • 3. Menuetto Vivace (Original Version)
  • 4. Presto. Vivace (Original Version)
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante con moto
Disk 4
  • Overture (Original Version)
  • Nr.1 Introduktion: "Täubchen, das entflattert ist" (Act 1)
  • Dialog: Täubchen, das entflattert ist (Act 1)
  • Nr.1a Duettino: "Ach, ich darf nicht hin zu dir!" (Act 1)
  • Dialog: Die arme Tante (Act 1)
  • Nr.2 Terzett: "Nein, mit solchen Advokaten" (Act 1)
  • Dialog: Sag mal, also statt fünf musst du acht Tage (Act 1)
  • Nr.3 Duett: "Komm mit mir zum Souper" (Act 1)
  • Dialog: Seid ihr verrückt geworden? (Act 1)
  • Nr.4 Terzett: "So muss allein ich bleiben" (Act 1)
  • Dialog: Ach...diese Männer (Act 1)
  • Nr.5 Finale: "Trinke, Liebchen, trinke schnell" (Act 1)
Disk 5
  • Nr.6 Introduktion: "Ein Souper heut uns winkt" (Act 2)
  • Dialog: Adele, wer hat denn dich hierher eingeladen? (Act 2)
  • Nr.7 Couplet: "Ich lade gern mir Gäste ein" (Act 2)
  • Dialog: Durchlaucht, hier ist Ihre Breiftasche Wieder (Act 2)
  • Nr.8 Ensemble und Couplet: "Ach, meine Herr'n und Damen" (Act 2)
  • "Mein Herr Marquis" (Act 2)
  • Dialog: Hoheit, ein Chevalier Chagrin ist da (Act 2)
  • Nr.9 Duett: "Dieser Anstand, so manierlich" (Act 2)
  • Dialog: Ah, da ist ja die schöne Unbekannte (Act 2)
  • Nr.10 Csárdás: "Klänge der Heimat" (Act 2)
  • Dialog: Bravo! Bravissimo! (Act 2)
  • Nr.11 Finale: "Im Feuerstrom der Reben" (Act 2)
  • "Herr, Chevalier, ich grüsse Sie!" (Act 2)
  • Dialog: Wir werden jetzt sehen das Ballett (Act 2)
  • Polka "Unter Donner und Blitz", op.324 (Act 2)
  • "Genug damit, genug" (Act 2)
  • Nr.12 Entr'acte (Act 3)
  • Dialog: Täubchen, das entflattert ist (Act 3)
  • Nr.13 Melodram (Act 3)
  • Dialog: Ah, der Herr Direktor ist entschlafen (Act 3)
  • Nr.14 Couplets: "Spiel' ich die Unschuld vom Lande" (Act 3)
  • Dialog: Herr Direktor! (Act 3)
  • Nr.15 Terzett: "Ich stehe voll Zagen" (Act 3)
  • Dialog: Also, du willst mir Vorwürfe machen? (Act 3)
  • Nr.16 Finale: "O Fledermaus, o Fledermaus" (Act 3)
Disk 6
  • Prelude (Act 1)
  • "Dell'invito trascorsa # già l'ora" (ERSTER AKT)
  • "Libiamo ne'lieti calici Brindisi (ERSTER AKT)
  • "Che # ciò?" (ERSTER AKT)
  • "Un dì felice, eterea" (ERSTER AKT)
  • "Ebben? che diavol fate?" (ERSTER AKT)
  • "Si ridesta in ciel l'aurora" (ERSTER AKT)
  • "E strano!" - "Ah, fors'# lui" (ERSTER AKT)
  • "Follie! Delirio vano # questo!" - "Sempre libera" (ERSTER AKT)
  • "Lunge da lei" - "De' miei bollenti spiriti" (ZWEITER AKT)
  • "Annina, donde vieni?" - "Oh mio rimorso!" (ZWEITER AKT)
  • "Alfredo?" "Per Parigi or or partiva" (ZWEITER AKT)
  • "Pura siccome un angelo" (ZWEITER AKT)
  • "Non sapete quale affetto" (ZWEITER AKT)
  • "Un dì, quando le veneri" (ZWEITER AKT)
  • "Ah! Dite alla giovine" (ZWEITER AKT)
  • "Imponete" "Non amarlo ditegli" (ZWEITER AKT)
  • "Dammi tu forza, o cielo!" (ZWEITER AKT)
  • "Che fai?" "Nulla" (ZWEITER AKT)
  • "Ah, vive sol quel core" (ZWEITER AKT)
  • "Di Provenza il mar, il suol" (ZWEITER AKT)
  • "Né rispondi d'un padre all'affetto?" - "No, non udrai rimproveri" (ZWEITER AKT)
Disk 7
  • "Avrem lieta di maschere la notte" (ZWEITER AKT)
  • "Noi siamo zingarelle" (ZWEITER AKT)
  • "Di Madride noi siam mattadori" (ZWEITER AKT)
  • "Alfredo! Voi!" (ZWEITER AKT)
  • "Invitato a qui seguirmi" (ZWEITER AKT)
  • "Ogni suo aver tal femmina" (ZWEITER AKT)
  • "Di sprezzo degno se stesso rende" (ZWEITER AKT)
  • "Alfredo, Alfredo, di questo core" (ZWEITER AKT)
  • Prelude (DRITTER AKT)
  • "Annina?" "Comandate?" (DRITTER AKT)
  • "Tenesta la promessa" - "Attendo, né a me giungon mai" - "Addio del passato" (DRITTER AKT)
  • "Largo a quadrupede" (DRITTER AKT)
  • Signora...Che t'accadde...Parigi, o cara (DRITTER AKT)
  • "Ah, non più!" - "Ah! Gran Dio! Morir sì giovine" (DRITTER AKT)
  • "Ah, Violetta!" "Voi? Signor?" (DRITTER AKT)
  • "Prendi, quest'# l'immagine" (DRITTER AKT)
Disk 8
  • Prelude to Act 1. Langsam und schmachtend
  • "Westwärts schweift der Blick" (ERSTER AKT)
  • "Frisch weht der Wind der Heimat zu" (ERSTER AKT)
  • "Weh, ach wehe! Dies zu dulden" (ERSTER AKT)
  • "Auf! Auf! Ihr Frauen!" (ERSTER AKT)
  • "Herr Tristan trete nah!" - "Begehrt, Herrin, was Ihr wünscht" (ERSTER AKT)
  • "Tristan! - Isolde! Treuloser Holder!" (ERSTER AKT)
Disk 9
  • Prelude (ZWEITER AKT)
  • "Hörst du Sie noch?" (ZWEITER AKT)
  • "Isolde! Geliebte! - Tristan! Geliebter!" (ZWEITER AKT)
  • "O sink hernieder, Nacht der Liebe" (ZWEITER AKT)
  • "Einsam wachend in der Nacht" (Act 2)
  • "Lausch, Geliebter!" (ZWEITER AKT)
  • "Doch unsre Liebe, heißt sie nicht Tristan und - Isolde?" (Act 2)
  • "So stürben wir" (ZWEITER AKT)
  • "Rette dich, Tristan!" (ZWEITER AKT)
  • "Tatest du's wirklich?" (ZWEITER AKT)
  • "O König, das kann ich dir nicht sagen" (ZWEITER AKT)
Disk 10
  • Overture (original version)
  • "Viktoria! Viktoria! ..." - Bauern-Marsch - "Schau der Herr mich an als König!" (ERSTER AKT)
  • Dialogue: "Was gibt's hier?" (ERSTER AKT)
  • "O diese Sonne" - "Das Wild in Fluren und Triften" (ERSTER AKT)
  • Dialogue: "Ein braver Mann" (ERSTER AKT)
  • Walzer (ERSTER AKT)
  • "Nein, länger trag' ich nicht die Quälen" - "Durch die Wälder, durch die Auen" (ERSTER AKT)
  • Dialogue: "Kamerad!" (ERSTER AKT)
  • "Hier im irdschen Jammertal" (ERSTER AKT)
  • Dialogue: "Bruderherz!" (ERSTER AKT)
  • "Schweig - damit dich niemand warnt!" (ERSTER AKT)
  • "Schelm! Halt fest!" (Act 2)
  • Dialogue: "So, nun wird der Urvater" (Act 2)
  • "Kommt ein schlanker Bursch gegangen" (Act 2)
  • Dialogue: "Und der Bursch nicht minder schön" (Act 2)
  • "Wie nahte mir der Schlummer" - "Leise, leise, fromme Weise!" (Act 2)
  • Dialogue: "Agathe! Agathe!" (Act 2)
  • "Wie? Was? Entzetzen!" (Act 2)
Disk 11
  • "Milch des Mondes fiel aufs Kraut" - "Samiel! Samiel! Erschein!" - "Ha!-Furchtbar gähnt der düstre Abgrund" (Act 2)
  • Entr'acte (Act 3)
  • Dialogue: "Ein herrliches Jagdwetter!" (Act 3)
  • "Und ob die Wolke sie verhülle" (Act 3)
  • Dialogue: "Du hast dich dazugehalten!" (Act 3)
  • "Einst träumte meiner sel'gen Base" - "Trübe Augen, Liebchen, taugen" (Act 3)
  • Dialogue: "Nun muß ich aber geschwind den Jungfern-kranz holen" - "Wir winden dir den Jungferndranz (Act 3)
  • Wir winden dir den Jungfernkranz (Act 3)
  • "Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?" (Act 3)
  • Dialogue: "Genug der Freuden des Mahls" (Act 3)
  • "Schaut, o schaut! Er traf die eigne Braut!" (Act 3)
  • Wer legt auf ihn so strengen Bann? (Act 3)

3 Kundenrezensionen:

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5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vorweg der Ehrlichkeit halber: ich besitze dieses Box-Set nicht und kenne Kleibers Fledermaus und seinen Tristan noch nicht.

Dass ich mich dennoch äußere, liegt ganz einfach daran, dass ich jedem Klassik-Fan, der nicht schon den Großteil dieser Aufnahmen besitzt, unbedingt zum Kauf raten möchte.

Kleibers Freischütz (kostet einzeln 15.97 bei Amazon) ist absolut herausragend. Eine feurige und traumhaft durchgearbeitete Ouvertüre, atemberaubendes Tempo und Temperament bei der Introduktion und z.B. beim Walzer (ist vielleicht für manches Ohr zu extrem, hat aber ungeheuer viel Kraft), dazu mit Peter Schreier einen herausragenden Max, mit Theo Adam einen herausragenden Kaspar (er wächst bei dieser Aufnahme über sich hinaus), Gundula Janowitz vorzüglich als Agathe, Edith Mathis eine Luxusbesetzung für Ännchen. Wirklich herausragend!

Niemand dirigiert Schuberts dritter Symphonie (einzeln 7.97) so schön wie Carlos Kleiber bei dieser Aufnahme. Auch hier flotte Tempi, die der oftmals etwas bieder aufgeführten Symphonie etwas Mitreißendes geben, wunderschön herausgearbeitete Bläserpassagen (Klarinetten), für mich die absolute Referenz für Schuberts Dritte. Auch bei der Unvollendeten gehört Kleiber zum absoluten Vorderfeld, ist für mich hinter Thomas Dausgaard die Nummer 2 bei einer riesigen Anzahl an Konkurrenten. Im ersten Satz nicht romantisch verklärend, sondern zügig, ohne zu hetzen, im 2. Satz ebenso mit brillianter Leistung.

Beethovens Fünfte und Siebte Symphonie (einzeln 15.97 als SACD) haben bei Kleiber viel Volumen, werden etwas weihevoller und langsamer gespielt als man dies heute häufig hört, aber auch nicht so kitschig-verklärend wie dies zur Zeit der Aufnahme typisch war. Kleiber arbeitet dabei einzelne Phrasierungen und Instrumentierungen sehr schön heraus, was bei einem großen Klangkörper wie den Wiener Philharmonikern nicht gerade einfacher ist als bei den Originalbesetzungen, mit denen Norrington, Järvi und Co. operieren. Kleibers vierter Satz der 7. Symphonie ist einfach absolut herrlich. Nicht so gehetzt und hart wie beim späten Karajan oder so völlig überstürzt wie bei Dudamel, auch nicht so transparent wie bei Järvi, dafür aber einfach mit einem herrlichen Bläserklang und sehr viel Ausdruck.

Wer diese CDs noch nicht besitzt, sollte bei diesem Box-Set unbedingt zugreifen!

Zu Brahms' Vierter, zur Fledermaus und zu Tristan kann ich mich nicht qualifiziert äußern. Die Brahms-Aufnahme besitze ich zwar, bin aber bisher noch nicht so vertraut mit Brahms's Symphonik, das ich mir ein Urteil anmaßen möchte. Die Fledermaus- und den Tristan besitze ich wie gesagt nicht.

Fazit: Der Freischütz, Schubert und Beethoven allein würden den Kauf rechtfertigen!
Vermächtnis eines Genies
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Carlos Kleiber war schon zu Lebzeiten eine Legende - nicht zuletzt, weil er sich in seinen späteren Jahren sehr rar machte, vor allem aber, weil er jedes Werk, das er dirigierte, so genau studierte und so intensiv probte wie kein anderer. Jede einzelne seiner wenigen Aufnahmen gehört zu den besten der aufgenommenen Werke. Abgesehen von wenigen Live-Mitschnitten findet sich in dieser Sammlung - für den Preis einer Einzel-CD - Kleibers gesamtes musikalisches Vermächtnis, aufgenommen zwischen 1973 und 1982:

Den Anfang macht Webers Der Freischütz, aufgenommen 1973 in Dresden mit einer Ost-West-Starbesetzung (Gundula Janowitz, Edith Mathis, Theo Adam, Peter Schreier, Franz Crass, Bernd Weikl, Staatskapelle Dresden), eine bis heute unübertroffene, mit einer Ausnahme (unter Joseph Keilberth) sogar konkurrenzlose Einspielung.

1974 bzw. 1976 entstanden Aufnahmen der 5. und 7. Symphonie von Beethoven mit den Wiener Philharmonikern - besonders die 5. ist von enormer Intensität.

An seiner Hauptwirkungsstätte seit Beginn der 70er Jahre, der Bayerischen Staatsoper, nahm Kleiber 1975 Johann Strauss' Fledermaus auf, orchestral sensationell, mit sehr guten weiblichen Solisten (Julia Varady, Lucia Popp), bei den Männern (Hermann Prey, Rene Kollo, Bernd Weikl, Ivan Rebroff [!]) allerdings nur bedingt beglückend.

1976/77 entstand - wieder in München - Verdis La Traviata, eine in ihrer Sensibilität und Intensität, der Geschlossenheit des Ensembles unerreichte Aufnahme, bei der auch die Solisten (Ileana Cotrubas, Placido Domingo,
Sherrill Milnes) wieder überzeugen.

Wieder die Wiener Philharmoniker leitete Kleiber 1978 bei Aufnahmen von Schuberts Symphonien Nr. 3 & 8 ("Unvollendete"), 1980 bei Brahms 4. - auch diese Einspielungen sind von einer unerreichten Sensibilität, Präzision und Intensität.

Den Abschluss macht eine Gesamtaufnahme von Wagners Tristan und Isolde, entstanden 1982 in Dresden (Rene Kollo, Margaret Price, Kurt Moll, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender, Staatskapelle Dresden). Kleiber selbst war mit den Aufnahmesitzungen - insbesondere mit der Leistung Kollos - dermaßen unglücklich, dass er sie vorzeitig abbrach und später nie mehr ein Aufnahmestudio betrat. Trotz dieser Probleme ist eine vor allem orchestral enorm spannende Aufnahme entstanden. Auch Price als traumhaft jugendliche Isolde, Fassbaender und Moll leisten großartiges. Und auch Kollos Tristan ist zumindest rollendeckend. Nach den Großleistungen Furtwänglers und Böhms die bis heute überzeugendste Studioaufnahme von Wagners persönlichstem und innerlichstem Drama.
Boxen,immer mehr Boxen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das waren noch Zeiten,als die DG Aufnahmen von Kleiber verkaufen konnte, die nicht einmal 50 Minuten Musik hatten.

Diese Zeiten sind vorbei.

Vorbei auch, dass Kleiber keinesfalls unumstritten war. Ich erinnere gut,dass er mit seiner Schubert-Interpretation sehr umstritten war. Inzwischen ist er eine Legende.

In dieser Box werden seine wichtigsten Aufnahmen zusammengefasst. Viele hat er ja nicht gemacht. Das Repertoire war immer klein. Dafür waren die Interpretationen aussergewöhnlich.

Kleiber schaffte es, die Musiker zu elektrisieren. Paradigmatisch die Probe der Freischützouvertüre mit einem Rundfundorchester,eigentlich Musikbeamte. Unter Kleibers Händen erwachen sie zu intensiven Musikanten.

Von den wenigen Aufnahmen, die es gibt,vermisst man schmerzhaft die überragende Interpretation der zweiten Brahms-Sinfonie.

Wenige andere Aufnahmen von Kleiber bei anderen labels,Emi oder Orfeo, fehlen naturgemäss.

Perfektes Musizieren zum Boxenpreis.
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Produkt-Bild: Teatro d'Amore

Teatro d'Amore von Christina Pluhar, Philippe Jaroussky

Audio CD von Virgin Cla (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Teatro d'Amore

Tracks:

  • Toccata
  • Ohimè ch'io cado
  • Pur ti miro
  • Damigella tutta bella
  • Amor (Lamento della Ninfa, Rappresentativo)
  • Si dolce è'l tormento
  • Sinfonie - Moresca
  • Interrotte speranze
  • Chiome d'oro
  • Oblivion soave
  • Hor ch'el ciel e la terra (Prima Parte)
  • Tempro la cetra
  • Ballo
  • Con che soavità (Concertato a una voce e 9 istrumenti)
  • Vago augelletto
  • Zefiro torna (Ciaccona)

5 Kundenrezensionen:

Wunderbar!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich immer noch die beste CD bisher von L'Arpeggiata! Schöne Musik, sehr sauber gespielt, gute Stimmen, fantasievolle Interpretationen und ein sehr schönes Booklet. Mit ein paar kleinen Ausflügen in's zwanzigste Jahrhundert, die für Puristen der historischen Aufführungspraxis möglicherweise nicht so prickelnd sind, die das Ganze - finde ich - aber um so lebendiger machen.
Ein Muss für alle Liebhaber von Monteverdi und Co.!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Teatro d'Amore ist eine CD mit ausschließlich Monteverdi-Kompositionen. Sie ist allerdings nicht einseitig und eintönig, sondern bietet eine wunderbare Abwechslung von Gesang und Instrumentalstücken. Die Musiker um Christina Pluhar haben die Gabe, diese alte Musik sehr lebendig zu interpretieren. Hinzu kommen die wirklichen herausragenden Stimmen (solistisch und im Zusammenklang), allen voran der Countertenor Philippe Jaroussky. Beim Zuhöhren kann man dahinschmelzen wie ein Eis am Stiel in der Sonne... Ein wahrer Genuss!
Alte Musik, Klassik & Jazz
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich eine der schönsten und packendsten Enteckungen der letzten Zeit.
Eine derartige Mischung aus Alter Musik, Klassik und Jazz habe ich vorher noch nicht gehört und sie hat mich direkt in ihren Bann gezogen.
Ich kannte Jaroussky schon vorher, aber diese CD gefällt mir am besten.
In einem Clip von einer Live-Version auf YouTube kann man schön die Stimmung sehen, die Spielfreude der Musiker, einen lockeren tanzenden (!, das bei Klassik) Jaroussky.
Ich finde das unterstreicht noch einmal die Energie der Aufnahme.
Alte Musik frisch interpretiert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Christina Pluhar (* 1965) spielt Laute und Harfe und entdeckte früh ihre Liebe zur alten Musik. 2000 gründete sie das Ensemble L'Arpeggiata, mit dem sie unter Beteiligung international bekannter Künstler regelmäßig auf Festivals auftritt und CDs einspielt.

Die hier vorliegenden Einspielungen des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) klingen frisch und man merkt ihnen die Freude an, die die Musiker bei den Aufnahmen hatten. Dass dabei ein Jazz-Zitat auf den Tonträger rutschte, sei verziehen. Besonders beeindruckt bin ich von den Stimmen von Countertenor Philippe Jaroussky und der Sopranistin Nuria Rial. So macht alte Musik Spaß.

Die Liedtexte sind im informativen Booklet abgedruckt.
Wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD läuft bei uns im Moment ständig. Ich kann einfach nicht genug davon kriegen.
Hochkarätige Instrumentalisten und wunderbare Stimmen, denen man die Spielfreude anhört. Einerseits setzen sie die Prinzipien der historischen Aufführungspraxis perfekt um, andererseits reichern sie Monteverdi mit jazzigen Improvisationen an. Der Enthusiasmus der Beteiligten ist deutlich hörbar und der Funke springt schnell auf den Hörer um.
100% empfehlenswert, Qualität, die Spaß macht!
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Produkt-Bild: Sacrificium

Sacrificium von Cecilia Bartoli

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Sacrificium

Tracks:

  • Siface - Come Nave In Mezzo All'onde
  • Sedecia - Profezie, Di Me Diceste
  • Berenice - Cadrò, Ma Qual Si Mira
  • Germanico In Germania - Parto Ti Lascio, O Cara
  • Siface - Usignolo Sventurato
  • Demofoonte - Misero Pargoletto
  • Semiramide - In Braccio A Mille Furie
  • Zenobia In Palmira - Qual Farfalla
  • Adelaide - Nobil Onda
  • Adriano In Siria - Deh, Tu Bel Dio D'amore...Ov'è Il Mio Bene?
  • Farnace - Chi Temea Giove Regnante
  • La Morte D'Abel - Quel Buon Pastor Son Io

Produktbeschreibung


Vokalrecitals Lieder und Arien - Cecilia Bartoli - Sacrificium
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3 Kundenrezensionen:

Brilliante Platte - aber bitte in der "Limited-Edition" kaufen...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer die zahlreichen Rezensionen zur Limited Edition dieser Scheibe liest (ASIN: B002GYGSXG), wird - völlig zu Recht - überwiegend hymnische Kritiken finden, denn das Album ist wirklich hervorragend.
Trotzdem würde ich unbedingt versuchen, eben jene Limited Edition zu erwerben, auch wenn diese teurer ist, und NICHT diese CD kaufen.
Dafür gibt es zwei Gründe:
1. Zum einen ist die Aufmachung der LE wesentlich edler: Es gibt ein sehr informatives und ansprechend gestaltetes Booklet mit einem 100-seitigen "Kastratenlexikon".
2. Noch wichtiger ist allerdings die Bonus-CD mit den folgenden drei Titeln, wobei vor allem der erste Track ein absolutes Highlight in der Bartoli-Diskographie darstellt.

1. Son qual nave [Arbace] from Act III of Artaserse (Broschi)
2. Ombra mai fu [Serse] from Act I of Serse (Händel)
3. Sposa, non mi conosci [Epitide] from Act III of Merope (Giacomelli)

Fazit:
Gute Platte, aber lieber die Limited Edition kaufen. Das Geld ist gut investiert!
jedem Classic-Musik Liebhaber empfehle ich diesen CDs, es ist ein Musicerlebnis, mit Castrate, Vivaldi und Haiden sind super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
jedem Classic-Musik Liebhaber empfehle ich diesen CDs, es ist ein Musicerlebnis, mit Castrate, Vivaldi und Haiden sind super,
Cecilia Bartoli für mich beste und stärkste Sopran-Stimme;Premium-Soprana
und das Chiechern ist absolut unglaublich und schön
Bravo CECILIA...
Schreckliches Cover ....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
sensationelle Musik! Ich bin kein ausgeprägter "Klassik-Insider", aber was Cecilia mit ihrer Stimme anstellt, treibt nicht nur unsere Hündin stets vor die Cambridge Anlage! ;-) Da ist mitsingen angesagt! (die Zweibeiner unterlassen das tunlichst!) Wunderbar schwungvoll - Gänsehautgurgeln .... und eine populäre Klassikscheibe, die sicher auch als SACD ein schlankes Bein machen würde! Wobei ...5.1 Bartoli würden wohl die Riedel-Gläser kaum überstehen! ;-)
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Produkt-Bild: Recomposed By Matthew Herbert: Mahler Symphony 10

Recomposed By Matthew Herbert: Mahler Symphony 10 von Matthew Herbert

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,97

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Recomposed By Matthew Herbert: Mahler Symphony 10

Tracks:

  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)
  • Andante - Adagio (arranged by Matthew Herbert)

Produktbeschreibung


Mahler,Gustav - Recomposed By Matthew H

Produktbeschreibung


Der britische Erfolgsproduzent Matthew Herbert (Björk, Moloko, R.E.M.) bearbeitet für die vierte Folge des innovativen Projekts Recomposed ein außergewöhnliches Werk: Gustav Mahlers unvollendete 10. Sinfonie. Gustav Mahler, dieser große Komponist an der Schwelle zur Moderne, schrieb seine letzte Sinfonie in der Zeit einer schweren Lebenskrise. Meisterlich hat Herbert das psychisch wie künstlerisch dünne Eis, auf dem Mahler sich im Krisen-Sommer 1910 bewegte, hörbar gemacht. Durch subtile Bearbeitungen der Struktur, des Klanges und der Räumlichkeit hören wir die 10. Sinfonie, wie wir sie noch nicht gehört haben.
Eine besondere Hommage zum Mahler Jahr 2010.
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2 Kundenrezensionen:

Jenseits des Endes
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer im Mahler-Jahr 2010 mit bereits abwinkender Mimik durch die Musikabteilungen, Konzertsäle und feuilletonistisch anmutenden Artikeln in so mancher Intellektüllenzeitschrift stolpert, mag sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich das Wähnen nach Formvollendung und Wiedergutmachung hinsichtlich des bis in die 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stiefmütterlich behandelten Österreichers weniger zu einer Frage des guten Geschmacks, denn zu einem populären Trend entwickelt hat. Da steht neuerdings der Versuch einer auf Zelluloid gebannten Psychoanalyse von Mahler durch Siegmund Freud auf dem Programm, da jagt eine Subprominentenaussage zu Mahlerschen Musikerfahrungen die nächste - und da schickt sich ein Matthew Herbert an, der obskuren Recomposed" - Reihe der DGG, die durch Craigsche, Oswaldsche und Tenorsche Simplifizierung klassischer Musik bereits ihren Einstand bei einem komplexer Tonkunst eher ausweichenden Publikum gefunden haben dürfte, die monolithische Zehnte in seiner ganz persönlichen Interpretation hinzuzufügen. Doch halt, soviel muß an dieser Stelle dem Pedanten Spielraum gelassen werden; die unheils- bis bedeutungsschwangere Schwarzweißphotographie des Toblachschen Komponierhäuschen Mahlers, die auf der vorliegenden Einspielung prangt, lädt den Lauscher lediglich zu einer Bearbeitung des Kopfsatzes, des Adagios, ein - danach ist schon Schluß. So reduziert sich die transzendentale Erfahrung auf 37 1/2 Minuten, die aber - Mahlerianer werden es schon vermuten - über die übliche Einspielungslänge des Adagios hinausgeht. Dies liegt daran, daß Herbert den Satz regelrecht zerpflückt und, einem Puzzle mit dem Bildnis eines strahlend blauen Himmels gleich, das beim Zusammensetzen einige nicht passende, aber mit Gewalt in die Lücken gezwängte Versatzstücke aufzuweisen hat, re-konstruiert, re-komponiert. Insofern die erste CD der Reihe, die dem namentlichen Anspruch gerecht wird. Sicher, die Vorlage (verwendet wurde hier übrigens die großartige Sinopoli-Einspielung mit dem Philharmonia Orchestra) ist weiterhin -und glücklicherweise!- dominant. Doch alles ist auch irgendwie anders, ferner, toter, einsamer, schmerzhafter, strahlender, sanfter. Matthew gelingt im Folgenden nichts weniger als das Kunststück, das Adagio Mahlers 10. im Jenseits aufzuführen.

Logische, zur Satzstruktur passende Kniffe sind so behutsam in das Gefüge eingeflochten, daß die Homogenität eines im Sinn stets strebenden Flusses beibehalten wird. Da wird das kongeniale Anfangsthema beispielsweise mit einer Solobratsche neu eingespielt, während man irgendwo fern im Hintergrund dem sonoren Brummen eines Verbrennungsofens im Krematorium lauscht". Da werden in den Momenten der schmerzhaften Überdehnung in den hohen Violinstimmen die Noten auf einmal länger und länger, die Zeit scheint förmlich erstarrt, einer Kälte, dem Kayschen Eisklumpen im Herzen nicht ungleich, remonstrierend, schwach und immer schwächer gegen die Häßlichkeit der Realität ankämpfend, zuletzt verstummend - und abermals auflebend, diesmal von Herbert dumpf unter jenes Eis gelegt, hervorbrechend - verlöschend. Das stetige Auf und Ab der Musik des Adagios, das unstete Hasten des Un- oder Halbwissenden, wieder das eingangs erwähnte Wähnen von Erschütterndem, gleichzeitig aber der Wunsch nach Vollendung - all dies, das in jeder halbwegs guten Einspielung der Zehnten dem letzten Gelegenheitslauscher klar werden dürfte, wird hier zu einer Gigantomanie der Überspitzung exponiert. Die simple Formel heißt: Effekte, wann die Musik einen Effekt nahebringen möchte. Die Überlegung liegt nahe, daß Mahler, mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit ausgestattet, die ein oder andere Herbertsche Nuance durchaus selbst zur Erprobung ins Notengewebe gesponnen hätte - sei es auch nur aus Jux - gerade Mahlers Oeuvre strotzt vor solchen Späßen.

So bleibt Herbert dem riesenhaften Torso linientreu, markiert gewissermaßen in einem Sütterlin-Manuskript die wichtigsten Aspekte mit neonfarbendem Edding. Schade nur, daß er bei der Kulmination nach Satzmitte lediglich beim altbekannten Neuntonakkord die Sau rausläßt (da dann aber auch das einzige Mal unter Zuhilfenahme des vollen DJ-Equipments!), den vorherigen, die Katastrophe erst so richtig grausam einleitenden Ausbruch nach as-moll jedoch weitestgehend ignoriert, indem er ihn in den Hintergrund blendet, den ahnungsvollen Mahler-Kenner (und nur solche sollten sich die vorliegende Einspielung zulegen) also gewissermaßen Luft holen läßt. Hätte ich anders gemacht, weil ich Mahler anders verstanden habe / zu haben glaube. Hier -und nur hier- werden sich die Geister scheiden.

Ansonsten hat Herbert aber etwas errichtet, was ich einem sicher als Tonkünstler zu bezeichnenden Mitglied der heutigen Mischpultgattung nicht zugetraut hätte: Wie weiland Deryck Cooke rekonstruiert er aus Mahlers Hinterlassenschaft zur Zehnten eine spezielle Aufführungsversion. Seine jedoch ist postmortem, posttraumatisch, ein im schönsten Licht verkokelnder Schmetterling. Tod & Wiedergeburt, die diese Musik ausmacht, wurden nie aussagekräftiger dargestellt.

4 1/2 Sternchen, weil der as-moll - Effekt keiner ist und hier EINMAL wider die Partitur gehandelt wird. :-)
Wie man einen Sarg sprengt und dabei in den Himmel schaut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie leicht kann sowas classic light werden! Auch Mahler könnte manchen schlichten Geist zum Kitsch animieren, aber nicht Matthew Herbert. Die letzte Symphonie des Komponisten existiert nur unvollständig, noch dazu ist das Werk für Mahlers Verhältnisse geradezu monochrom. Und wahrscheinlich das einzige Mahler-Opus, das sich tatsächlich für die Remix-Kultur eignet. In den vorliegenden Fragmenten gibt es kaum Polaritäten, die aufeinander prallen, auch keinen wilden Dschungel der Melodien. Der Engländer konzentriert sich auf das Adagio, und versucht die dort angelegtten Texturen von Einsamkeit und spiritueller Suche zu filtern, zu verstärken. Eine Herausforderung für jemanden, der allem Bombast gerne - wie Mahler - den Boden unter den Füßen wegzieht. Dieses Mahlersche Werk als besonders abgründig zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Seine geliebte Alma hatte sich dem Architekten Walter Gropius zugewandt, und Mahler suchte gar Hilfe bei Sigmund Freud. Vor der Vollendung des Werkes stirbt er. Viel Licht schien Freud nicht in Mahlers schwarzes Loch gebracht zu haben.

Der Brite geht behutsam mit dem Material um, lässt es aus der Stille langsam emportauchen, setzt neue Akzente: mal doppelt er einzelne Sequenzen, mal trennt er die Stereobalance, greift kaum hörbar in zeitliche Abläufe ein, indem er einzelne Passagen zeitverzögert abspielt. Als würde Mahlers Musik ihrem eigenen Echo begegnen in Schattenzonen. So kommt es zu elektronsichen Verfremdungen der sanften und bizarren Sorte, die gleichzeitig der Ideenwelt des Komponisten treu bleiben - Mr. Herbert kennt seinen Mahler gut. Einmal, inmitten dieser dunklen Wellen, setzt ein hartes elektronisches Intermezzo ein: Hörschock im ersten Moment, im zweiten reinigendes Gewitter: Herbert wollte dieses ewige An-und Abschwellen des dunklen Originals einmal kollabieren lassen, komplett einstürzen - mit einer Spiegelung aus der Post-Techno-Welt, die auch einem Aphex Twin reines Staunen abringen dürfte. Gelungen. Dann versinken wir wieder in Mahlers/Herberts Sog des Adagios. Beängstigend gut.

Der auf dieser Seite befindliche Film zur CD ist in jeder Weise erhellend, und macht Lust, sich auf diese Musik einzulassen. Herbert hat durchaus recht, wenn er sagt, dass alle Misslichkeiten des Privatlebens Mahlers von der Schönheit der Musik transzendiert werden. Einmal hat er beim Neuerfinden die alte Musik gar in einem Sarg abgespielt und den Klang von außen aufgenommen. Daß trotz solch absoluter Enge die Musik immer wieder immense Weite suggeriert, belegt ihren besonderen Zauber. Matthew Herbert bereichert den Urstoff der Symphonie, und ein größeres Lob kann es nicht geben.

P.S. Wer gerne Schubalden aussen vor lässt , dem empfehle ich zwei weitere Werke, die einen raffinierten Umgang mit sampling und remixing betreiben, zum einen THE GOOD SON VS. THE ONLY DAUGHTER - THE BLEMISH REMIXES (verblüffend, wie kreativ hier mit David Sylvians verstörendem Songreigen BLEMISH umgegangen wird), und zum andern ...AND POPPIES FROM KANDAHAR von Jan Bang, der mit seinem Live-Sampling und seinen "gefundenen Sounds" eines der herausragenden Werke des Jahres 2010 fabriziert hat (und auch da tauchen Spuren der Europäischen Klassik auf).
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Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD) von Sol Gabetta

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Tracks:

Disk 1
  • I. Adagio - Moderato
  • II. Lento - Allegro molto
  • III. Adagio
  • IV. Allegro - Moderato - Allegro ma non troppo
  • Sospiri, Op. 70
  • Salut d'amour, op. 12
  • La Capricieuse, Op. 17
  • Silent Woods, Op. 68/5
  • Rondo for Cello & Orchestra in G minor, Op. 94
  • Adagio con Variazione
Disk 2
  • I. Marcatissimo
  • II. Dolcissimo

5 Kundenrezensionen:

Einfach wunderschön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta ist eine Inspiration für jeden, der Cello spielt! Ich durfte ihre Interpretation des Elgar Cello Concertos live erleben und es war eine Offenbarung. Bei Vasks "Dolcissimo" war das Publikum atemlos, und das ist man auch noch, wenn man es auf dieser CD hört. Ein Muss!!!
Melancholisch und wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Edward Elgar ist ja vor allem bekannt für seine Pomp-and-Circumstance-Märsche, die er für die Krönung König Edward VII. 1902 komponierte. Diese strotzen ihrem Titel gemäß vor Temperament und Feierlichkeit und haben natürlich auch einen stark britisch-imperialistischen und kriegerischen Beiklang, der wohl auch durchaus intendiert war.
Das spezielle Flair der Last-Night-of-the-Proms wäre ohne diese Märsche wohl kaum denkbar. Ansichtssache, ob man dies nun humorlos als britischen Nationalismus interpretiert oder ob man die selbstironische Komponente, dieser durchaus weltoffenen Veranstaltung anerkennt.
Edward Elgar jedenfalls sollte man nicht auf "Pomp and Circumstance" reduzieren. Hört man sein Cello-Konzert begegnet einem ein sehr kontemplativer, spätromantischer Komponist.
Dass der große Star der medialen Aufmerksamkeit im Cello-Bereich, Sol Gabetta, im Schumann-Jahr das Elgar-Konzert veröffentlichte verwundert mich persönlich ein wenig. Was wäre marketingtechnisch logischer gewesen als auf den Schumann-Zug aufzuspringen? Doch die Entscheidung fiel auf Elgar. Mir ist nichts über die Motive bekannt, ob Sol Gabetta mit Schumann weniger anfangen kann (in ihrem Konzertprogramm tauchen vereinzelt Kammermusikstücke aus seiner Feder auf), ob sie sich bewusst gegen den Trend der ritualisierten Komponistenverehrung in Jubiläumsjahren stemmt oder ob die Entscheidung für Elgar überhaupt nichts mit einer Entscheidung gegen Schumann zu tun hat, ist mir nicht bekannt.

Zur Darbietung des Elgar-Konzerts möchte ich hauptsächlich betonen, dass ich vollauf begeistert bin. Sol Gabetta beweist für mein Ohr viel Feinfühligkeit, Artikulationsgeschick und ein gutes Gespür dafür, das Stück weder romantisch-süßlich-kitschig oder zu pathetisch melancholisch zu spielen, noch es auf der anderen Seite betont steril zu spielen. Es passt für mein Ohr einfach. Gleiches ließe sich über die Orchester-Begleitung durch das Danish National Symphony Orchestra sagen, wobei das Stück tatsächlich so angelegt ist, dass das Orchester sehr im Hintergrund der Solistin steht.
Die Tracks 4,5,6 enthalten Adaptionen von Stücken Elgars, die sich klanglich nicht groß vom Cello-Konzert abheben. Aus meiner Sicht gelungene und sinnvolle Ergänzungen, wobei ich gestehe, die Originale nicht zu kennen.
Mit Dvoraks "Waldesruh" sowie einem Rondo aus seiner Feder wurden des weiteren 2 Stücke ausgewählt, die mir noch kein Begriff waren, die ich aber als große Bereicherung empfinde. Die Waldesruh ist eine wunderschöne Schilderung einer Naturstimmung ohne dass mir dabei wirklich ein naturalistischer Bezug etwa durch Vogelstimmenimitation oder ähnliches aufgefallen wäre. Einfach ein schönes, eher ruhiges und doch irgendwie fröhliches Stück. Das Rondo ist ebenfalls wunderschön anzuhören.
Mit Ottorino Respighis Adagio con variazioni, einem ebenfalls eher kontemplativen, ruhigen Stück wird die Haupt-CD sehr gelungen abgerundet.
Die Bonus-CD enthält 2 Stücke des lettischen Komponisten Peteris Vasks aus seinem Opus "The Book for solo cello", das nach Aussagen des Komponisten im Booklet einen Protest gegen Krieg und Ausgrenzung und ein Plädoyer für Liebe und Frieden darstellen soll, das unter dem Eindruck des Eisernen Vorhangs entstanden ist. Sol Gabetta, die sich ja auch schon ausführlich mit Schostakowitsch befasst hat ist mit dem Komponisten eng befreundet.
Die beklemmende Atmosphäre von Krieg und Ausgrenzung wird im ersten Teil des Stückes durchaus eindringlich dargestellt, um für Liebe und Frieden zu werben ist mir der zweite Teil zu schrill und dissonant, wobei ich gestehen muss, dass ich mit der typischen zeitgenössischen "klassischen Musik" Stand heute nichts anfangen kann. Als Hintergrundmusik für einen Dokumentarfilm vielleicht, aber nicht für den Musikgenuss durch den CD-Player. Aber hierzu mögen sich Menschen äußern, denen besagter Musikstil mehr zusagt.

Ergänzung, 29.3.2010: nachdem ich mittlerweile zumindest das "Dolcissimo", also den zweiten Teil der Komposition von Vasks live von Sol Gabetta bei ihrem Konzert in Landau in der Pfalz gehört habe (Elgars Cellokonzert und "Sospiri" übrigens auch), muss ich meine Einschätzung zu Vasks zumindest so weit revidieren, dass dieses Stück live eine ungeheure Wirkung hat. Die technische Schwierigkeit dieses Stücks fällt einem Laien wie mir, wenn man die Solistin live "arbeiten" sieht, deutlich stärker auf. Doch das Stück ist nicht nur technisch schwer, sondern bedarf auch eines enormen Einfühlungsvermögens. Sol Gabetta hat dieses. Auch den Gesangpart, der zu Dolcissimo gehört und von der Solistin selbst bewerkstelligt wird, klingt sehr ergreifend. Ob man allerdings den gleichen Effekt beim CD hören hat, kann ich nicht vollends beurteilen. Mir fiel der Zugang beim Anhören der CD vor dem Konzert eher schwer.

Der CD-Klang ist für mein Ohr absolut ausgezeichnet. Das Booklet ist ansprechend gestaltet und enthält Informationen gehaltvolle Informationen über Elgar, Dvorak, Respighi, einen Beitrag von Peteris Vasks über sein Stück (leider darüber hinaus nichts über den Komponisten), ein Kurzportrait von Sol Gabetta und dem Danish National Orchestra, also nahezu alles, was man sich wünschen würde.

Die Haupt-CD ist vorzüglich gelungen und ich kann sie nur voller Überzeugung empfehlen!
tolle Programmauswahl
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich verfolge Sol Gabettags Veröffentlichungen schon eine ganze Weile. Bis zur, meiner Meinung nach, totla Überflüssigen Cantabile CD. Aber schon mit der letzten CD mit Stücken von Haydn, Hofmann und Mozart hat sich mich zurückgewonnen.

Das Cello Concert von ELgar ist für mich eine totale Offenbarung. Zum Glück hat SOl nicht versucht die Referenzaufnahme von du Pre zu kopieren. SIe hat vielmehr ihre ganz eigene SIchtweise dieses Konzertes gefunden und auf CD gebracht. Man kann bestimmt vorzüglich darüber streiten welche Version besser ist, ich finde man sollte sie nebeneinander stehen lassen. 2 SIchtweisen eines wundervollen Konzertes.

Da haben es dann die zusätzlichen Stücke natürlich schwer. ich wäre schon mit Elgars Konzert zufrieden gewesen. Die Umstellung auf die Stücke von Dvorak und Respighi ist mir schwer gefallen. SIe sind natürlich auch perfekt gespielt und toll ausgwählt.

Die Bonusstücke von Peteris Vasks hingegen sind genial. Leider konnte ich sie noch nicht im Konzert erleben aber ich kann mir vorstellen dass es die pure Freude sein muß SOl Gabetta diese beiden Stücke spielen zu sehen. Und der zusätzliche Gesang... Gänsehaut!
Von Frau Gabetta habe ich schon Eindrucksvolleres gehört;
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...liegt's an den Stücken oder an der Aufnahme, Frau Gabettas Spiel klingt meist etwas müde. Das ihr eigene Temperament und der übliche kraftvolle Strich werden weitgehend vermisst. Schade!
Großartig! - Wie Sol Gabetta eben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass diese CD ein wahrer Hörgenuss wird, war ja zu erwarten, denn alles, was die junge argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta anpackt, wird großartig - und das sowohl für kritische Fachmänner als auch für "ahnungslose" Laien. Dass ihr das Elgar-Konzert, eines der anspruchsvollsten Werke der Cellokonzert-Literatur überhaupt, besonders gut liegt, erkennt man sofort: Sie spielt mit Wärme, Energie und Kraft, aber auch mit Transparenz und Feinfühligkeit; das Nationale Dänische Symphonieorchester begleitet sie dabei hervorragend. Auch die anderen kürzeren Stücke von Elgar sind wahre Leckerbissen. Die zweite CD mit Vasks "Cellobuch" ist ebenfalls umwerfend: Sol Gabetta spielt als wäre sie mit ihrem wunderbaren Cello verschmolzen. Fazit: Diese CD gehört ab jetzt in das Regal eines jeden Klassik- oder Cello-Liebhabers.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Romantic Arias

Romantic Arias von Jonas Kaufmann, Armiliato, Prager Philharmoniker

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,17

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Romantic Arias

Tracks:

  • "Che gelida manina"
  • La fleur que tu m'avais jetée
  • Ach, so fromm
  • "E lucevan le stelle"
  • Io l'ho perduta... Io la vidi, a suo sorriso
  • "Nein, länger trag' ich nicht die Quälen" - "Durch die Wälder, durch die Auen"
  • Lunge da lei...De miei bollenti spiriti...O mio rimorso
  • Je suis seul...Ah, fuyez, douce image
  • "Ella mi fu rapita...Parmi veder le lagrime"
  • Quel trouble inconnu...Salut! Demeure chaste et pure
  • "Morgenlich leuchtend"
  • Invocation à la Nature. "Nature immense"
  • "Pourquoi me réveiller, ô souffle du printemps?"

Produktbeschreibung


ROMANTIC ARIAS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Netz scheint für Künstler in der heutigen Zeit die beste Plattform für die Eigenvermarktung zu sein. Es kann aber ziemlich gnadenlos sein. So muss der gutaussehende Tenor Jonas Kaufmann aus München nicht nur Kommentare aller Art über seine Kunst über sich ergehen lassen, sondern auch eindeutige Angebote. In New York schrieb man über seine «Traviata» neben Angela Gheorghiu «Brangelina on Stage» in Anspielung auf Brad Pitt und Angelina Jolie:. ?Die Leute sind begeistert von meiner Bühnenpräsenz?, räumt Kaufmann ein. ?Schön, dass ich das habe. Aber letztlich muss der Look doch hinten anstehen. Die Leute sollen über meine Stimme sprechen.?
Doch auch im Hinblick auf seine Stimme fühlte sich Kaufmann nicht immer richtig eingeschätzt, ?Mein Umfeld hat anfangs von mir erwartet, dass ich wie ein leichter, lyrischer, deutscher Tenor klinge. Wenn ich mal zu laut gesungen habe, wurde ich gleich wieder in die Schranken verwiesen, musste immer nur säuseln. Was tierisch anstrengend war." Bis plötzlich ein Lehrer in Kaufmanns wunderbar dunkel getönten, stabilen, aber auch sehr biegsamen Tenor ?mehr Potenzial? sah. ?Mach doch mal deinen Mund auf, lass deine Stimme heraus?, riet er ihm. Heute ist Kaufmann einer der selten deutschen Tenöre, die neben deutschem auch italienisches und französisches Fach an den großen Opernhäusern der Welt singen. Seine CD ?Romantische Arien? ? seit kurzen hat er einen Plattenexlusivvertrag mit der Decca ? legt Zeugnis davon ab. Ob Massenets ?Werther?, Verdis ?Don Carlos? oder Wagners ?Stolzing?, um nur einige Werke zu nennen; Kaufmanns Repertoire ist wirklich beeindruckend und seine intensive zuweilen brennende Darbietung steht dem in Nichts nach. Bravo! --Teresa Pieschacón Raphael
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5 Kundenrezensionen:

la fleur que m àvais ;nein länger trag ich `nicht die Qualen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
J. Kaufmann könnte der neue Startenor deutscher Sprache werden. Er wird jetzt schon mit Wunderlich und Domingo verglichen und liegt genau dazwiswischen.
Problematisch...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
scheint es zu sein, eine Einschätzung von Jonas Kaufmanns Fähigkeiten zu geben und nicht in Extreme zu verfallen. Ich persönlich bin ebefalls hin- und hergerissen: einerseits herrscht Freude, daß es endlich mal einen deutschen Tenor gibt, der idiomatisch einigermaßen sicher so ziemlich alles singen kann, was das Repertoire erfordert; andererseits fehlen mir wirkliche interpretatorische Ansätze - es klingt alles gleich...Mit einer -allerdings rühmlichen- Ausnahme: in "Ah fuyez" aus Massenets Manon hat die Stimme dann doch so etwas wie Leben. Aber der generelle Eindruck bleibt unentschieden.
Musik für schöne Stunden.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Faszinierend die Vielseitigkeit des Sängers - gleich überzeugend im franszösischen, italienischen und deutschen Fach. Was mich aber am meisten beeindruckt, ist J.K's. wechselndes Timbre auf der Basis eines großen Stimmumfangs.
- Wo aber Jonas Kaufmanns künstlerische Einmaligkeit mit audrucksstarker Interpretation wirklich zur Geltung kommt, ist die 2006 bei "harmonia mundi" erschienene CD mit Liedern von Richard Strauss mit der fabelhaften Klavierbegleitung von Helmut Deutsch. Mit sensibler Intelligenz ist hier Text und Musik verbunden. Eine wunderbare Sprache.
Jonas Kaufmann - eine glänzende Stimme
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jonas Kaufmann ist mir schon seit 10 Jahren ein Begriff. Die CD erfüllt alle Erwartungen. Er ist stimmlich bestens dabei, und auch die Begleitung ist erstklassig. Eine empfehlenswerte CD
...überschätzt
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Kauffmann hat durchaus Gestaltungskraft, Phantasie, Musikalität. Und, so leid es mir tut das zu sagen, er gehört heute in der deutschen Tenorlandschaft sicher zu den führenden Tenören. Aber wenn man ihn einmal vergleicht mit den Tenören der älteren Generation wird einem klar, dass Kauffmann, wäre er zu Zeiten von Gedda, Wunderlich, Anders, Di Stefano, Corelli usw. aktiv gewesen allenfalls an Provinzbühnen hätte singen können. Die Stimme wirkt inzwischen breit, dunkel, ohne festen Kern. Als ich ihn irgendwann einmal das erste Mal hörte dachte ich: was macht der Mann mit seiner Kehle? Nichts gegen die tiefe Kehlstellung, aber so? Das wirkt forciert, maniriert, fast schon unnatuerlich. Andere Tenöre mit explizit dunkler Färbung, z.B. del Monaco oder Giaccomini blühten oberhalb des Passiagos aber geradezu "stählern" auf und hatten mächtig Squillo. Squillo? Nichts davon bei Kauffmann zu hören.
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Produkt-Bild: Die Symphonien, Orchesterlieder

Die Symphonien, Orchesterlieder

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die Symphonien, Orchesterlieder

Tracks:

Disk 1
  • Selbstgefühl (Orchestration: Harold Byrns)
  • Frühlingsmorgen (Orchestration: Harold Byrns)
  • Nicht wiedersehen (Orchestration: Harold Byrns)
  • Zu Straßburg auf der Schanz (Orchestration: Harold Byrns)
  • Ablösung im Sommer (Orchestration: Harold Byrns)
  • Um schlimme Kinder artig zu machen (Orchestration: Harold Byrns)
  • 1. Allegro energico, ma non troppo. Heftig aber Markig
  • 2. Scherzo Wuchtig
  • 3. Andante moderato
Disk 2
  • 2. Andante moderato. Sehr gemächlich
  • 3. Scherzo: In ruhig fliessender Bewegung
  • 4. "Urlicht". Sehr feierlich, aber schlicht "O Röschen rot!" (Original Version)
  • 5a. Im Tempo des Scherzos. Wild herausfahrend -
  • Wieder zurückhaltend - Langsam. Misterioso (Original Version)
Disk 3
  • 1. Kräftig. Entscheiden
  • 2. Tempo di minuetto. Sehr mäßig
  • 3. Comodo. Scherzando. Ohne Hast
  • 4. Sehr langsam. Misterioso: "O Mensch! Gib acht!" 'O Mensch! Gib acht'
  • 5. Lustig im Tempo und keck im Ausdruck: "Bimm Bamm. Es sungen drei Engel"
Disk 4
  • 6. Langsam. Ruhevoll. Empfunden
  • 1. Langsam - Allegro (1. Langsam Adagio)
  • 2. Nachtmusik Allegro moderato
  • 3. Scherzo
Disk 5
  • 4. Nachtmusik Andante amoroso
  • 5. Rondo - Finale Allegro ordinario - Allegro moderato ma energico
  • "Veni creator spiritus" (ERSTER TEIL)
  • "Imple superna gratia" (ERSTER TEIL)
  • "Infirma nostri corporis" (ERSTER TEIL)
  • Tempo I. Allegro, etwas hastig (ERSTER TEIL)
  • "Infirma nostri corporis" (ERSTER TEIL)
  • "Accende lumen sensibus" (ERSTER TEIL)
  • Veni, creator spiritus (ERSTER TEIL)
  • "Gloria sit Patri Domino" (ERSTER TEIL)
Disk 6
  • Poco adagio (ZWEITER TEIL)
  • Più mosso Allegro moderato (ZWEITER TEIL)
  • "Waldung, sie schwankt heran" (ZWEITER TEIL)
  • "Ewiger Wonnebrand" (ZWEITER TEIL)
  • "Wie Felsenabgrund mir zu Füßen" (ZWEITER TEIL)
  • "Gerettet ist das edle Glied" - "Hände verschlinget" (ZWEITER TEIL)
  • "Jene Rosen, aus den Händen" (ZWEITER TEIL)
  • "Uns bleibt ein Erdenrest" (ZWEITER TEIL)
  • "Ich spür' soeben" - "Freudig empfangen wir" - "Hier ist die Aussicht frei" (ZWEITER TEIL)
  • "Höchste Herrscherin der Welt" (ZWEITER TEIL)
  • "Dir, der Unberührbaren" - "Du schwebst zu Höhen" (ZWEITER TEIL)
  • "Bei der Liebe" - "Bei dem Bronn" - Bei dem hochgeweihten Orte" (ZWEITER TEIL)
  • "Neige, neige, du Ohnegleiche" (ZWEITER TEIL)
  • "Er überwächst uns schon" (ZWEITER TEIL)
  • "Vom edlen Geisterchor umgeben" - "Komm! hebe dich zu höhern Sphären" - "Blicket auf zum Retterblick" (ZWEITER TEIL)
  • "Alles Vergängliche" (ZWEITER TEIL)
  • Wenn mein Schatz Hochzeit macht
  • Ging heut' morgen übers Feld
  • Ich hab' ein glühend Messer
  • Die zwei blauen Augen von meinem Schatz
Disk 7
  • 1. Das Trinklied vom Jammer der Erde
  • 2. Der Einsame im Herbst
  • 3. Von der Jugend
  • 4. Von der Schönheit
  • 5. Der Trunkene im Frühling
  • 6. Der Abschied
  • 1. Bedächtig. Nicht eilen - Recht gemächlich
Disk 8
  • 2. In gemächlicher Bewegung. Ohne Hast
  • 3. Ruhevoll Poco adagio
  • 4. Sehr behaglich: "Wir genießen die himmlischen Freuden"
  • Nun will die Sonn' so hell aufgeh'n
  • Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen
  • Wenn dein Mütterlein
  • Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen
  • In diesem Wetter
Disk 9
  • 1. Trauermarsch In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt - Plötzlich schneller. Leidenschaftlich. Wild - Tempo I)
  • 2. Stürmisch bewegt. Mit größter Vehemenz - Bedeutend langsamer - Tempo I subito (Part 1)
  • 3. Scherzo Kräftig, nicht zu schnell (Part 2)
  • 4. Adagietto Sehr langsam (Part 3)
  • 5. Rondo-Finale Allegro (Part 3)
Disk 10
  • 4. Finale Allegro moderato
  • Andante comodo (1. Satz)
  • Etwas frischer (1. Satz)
  • Horns (1. Satz)
  • Mit Wut. Allegro risoluto (1. Satz)
  • Brass (1. Satz)
  • Bewegter (1. Satz)
  • Wie von Anfang (1. Satz)
  • Ploetzlich bedeutend langsamer Lento und leise (1. Satz)
  • Im Tempo eines gemaechlichen Laendlers.Etwas taeppisch und sehr derb (2. Satz)
  • Poco più mosso subito Tempo II (2. Satz)
  • Tempo III (2. Satz)
  • A tempo II (2. Satz)
  • Tempo I (2. Satz)
  • Tempo II (2. Satz)
  • Tempo I. subito (2. Satz)
Disk 11
  • Rondo-Burleske. Allegro assai. Sehr trotzig. (3. Satz)
  • L'istesso tempo (3. Satz)
  • Sempre l'istesso tempo (3. Satz)
  • L'istesso tempo (3. Satz)
  • Clarinets (3. Satz)
  • Tempo I subito (3. Satz)
  • Più stretto (3. Satz)
  • Adagio. Sehr langsam und noch zurueckhaltend (4. Satz)
  • Ploetzlich wieder sehr langsam wie zu Anfang und etwas zoegernd (4. Satz)
  • Molto adagio subito (4. Satz)
  • a tempo Molto adagio (4. Satz)
  • Stets sehr gehalten (4. Satz)
  • Fliessender, doch durchaus nicht eilend (4. Satz)
  • Tempo I. Molto adagio (4. Satz)
  • Adagissimo (4. Satz)
  • Andante - Adagio

Eine Kundenrezension:

Solider Mahler zum Superpreis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für den Mahler-Zyklus von Sinopoli habe ich mich schon lange Zeit interessiert. Nachdem ich jedoch bereits viel Geld für die Aufanhem von Bernstein, Solti und Abbado ausgegeben hatte, wollte ich schlichtweg nicht nochmals einen Zyklus zum Vollpreis kaufen. Entsprechend groß war meine Freude darüber, dass die Serie eloquence den gesamten Zyklus nun zu so einem großartigen Preis herausgebracht hat. Da kann man es auch verschmerzen, dass die einzelnen Discs nur in Papierhüllen verstaut sind, das Beiheft sich auf die Auflistung der Titel beschränkt und die Sinfonien teilweise recht eigenwillig auf die 12 Cds verteilt wurden. Bei nicht einaml 2 Euro pro CD kann man allerdings nicht meckern.
Zum Inhalt: Die Aufnahmen überzeugen durch einen sehr ausgewogenen, transparenten Digitalklang, was besonders die achte Sinfonie zu einem erfreulichen Hörerlebnis macht. Sinopoli wählt stellenweise recht eigenwillige Tempi, was zu ziemlich ausufernden Längen der einzelnen Sätze führt (das Adagio der Zehnten erreicht ganze 32?45 min !), lediglich die Sinfonien 1, 4, und 5 bleiben unter 80 min.
Dennoch sind alle Sinfonien unter Sinopolis Stabführung ohne Probleme durchhörbar, man merkt, dass hier mit Herz und Verstand dirigiert wird. So findet man an keiner Stelle ein künstliches Zerdehnen oder Verschleppen der Musik. Die ausladenden Tempi ergeben sich aus der Interpretation und fallen keineswegs negativ ins Gewicht. Noch deutlicher kommt dies in einer späteren Aufnahme der Neunten mit der Staatskapelle Dresden zum Ausdruck, in der man trotz extrem breiter Tempi keine Langatmigkeit erkennt. Einsteiger sollten jedoch eher zu Abbados frühen Aufnahmen mit dem Chicago Symphony Orchestra greifen. Ansonsten möchte ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.
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Produkt-Bild: Jonas Kaufmann: Sehnsucht

Jonas Kaufmann: Sehnsucht von Jonas Kaufmann, Claudio Abbado, Mahler Chamber Orchestra

Audio CD von Wildschuetz
Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Jonas Kaufmann: Sehnsucht

Tracks:

  • "In fernem Land, unnahbar euren Schritten" (DRITTER AUFZUG)
  • "Mein lieber Schwan!" (DRITTER AUFZUG)
  • "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" (ERSTER AKT)
  • "Die Weisheitslehre dieser Knaben" (ERSTER AKT)
  • No.6 b Recitativ und Arie: "Was quälst du mich..." (Act 1)
  • Schon, wenn es beginnt zu tragen...und mein Herz will ihm nach (Original Version)
  • "Gott! Welch Dunkel hier!" In des Lebens Frühlingsta- gen" (Act 2)
  • Winterstürme wichen dem Wonnemond (Erster Aufzug)
  • "Amfortas! Die Wunde!" (ZWEITER AKT)
  • "Nur eine Waffe taugt" (Act 3)

5 Kundenrezensionen:

Sehens- und hörenswert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
wunderbare kräftige und dann wieder sanfte Stimme, attraktiver Künstler - einfach schön. Von Beethoven bis Mozart, von Wagner bis Schubert - ein MUSS für Liebhaber schöner Musik!
Von großartig bis voll daneben alles drin
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dass Jonas Kaufmann eine erstklassige Stimme hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Aber er kann mit seiner ziemlich brustlastigen, kernigen Stimme nicht alles singen. Es gibt in der Welt und auch auf dieser CD sehr unterschiedliche Musik, der Kaufmann nicht immer gerecht wird und nicht gerecht werden kann. Die Auszüge aus Lohengrin und Parsifal gehören zu den gelungenen Stücken; hier kann Kaufmann seine Emphase ausspielen und die leiseren Passagen (Lohengrin) erfordern nicht mehr Lyrik als er bieten kann (trotzdem sei angemerkt: neulich im Nationaltheater in München war die Gralserzählung, live ist manchmal eben doch besser, am Beginn noch inniger.) Hingegen passt sich Kaufmanns Organ den Erfordernissen der "Winterstürme" nicht an -- und bei Mozart wird es ziemlich schlimm: welche Prinzessin sollte einem so unromantischen, uncharmanten Tamino verfallen? Die beiden Arien aus Schubert-Opern hingegen sind immerhin interessante Fundstücke.
Musik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehnsucht-Deluxe Version
Da ich zur Zeit ein ausgesprochener Jonas Kaufmann Fan bin, mußte es
diese Aufnahme auch sein. Eine tolle CD mit Claudio Abbado! Aus dieser
Zusammenarbeit kam ein super Ergebnis.
Intelligent und hingebungsvoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine Freude, diese CD zu hören, die dem Hörer auch die Möglichkeit schafft, neben bekannten Arien von Wagner, Mozart, Beethoven und Weber unbekannte Schubert-Arien kennen zu lernen. Welche Wohltat, dass sich hier ein Sänger nicht von einem "schönen" Ton zum nächsten stemmt, sondern dem Hörer durch Gefühl und Intelligenz - und hervorragend begleitet von Claudio Abbado - die Seele der Rolle nahekommen lässt. Dass Jonas Kaufmann dafür auch keinerlei Konzessionen macht, dafür sei im Dank! Ich freue mich auf mehr!
Der Sänger ist Spitzenklasse in der Interpretation
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jonas Kaufmann ist nicht zu Unrecht einer der Shooting-Stars uner den Tenören.Welcher Fachkollege ist im italienischen, französischen und wie hier zu hören im deutschen Fach absolut Spitzenklasse wie er? Die CD hat uns voll begeistert.
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Produkt-Bild: Chill With Debussy

Chill With Debussy von Various

Audio CD von Naxos
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Chill With Debussy

Tracks:

  • Clair De Lune Ur Suite Bergamasque
  • Arabesque Nr 1
  • Serenade For The Doll
  • The Snow Is Dancing
  • The Little Shepherd
  • Andantino Doucement Expressif Ur S Rkkvartett
  • Danse Profane
  • La Plus Que Lente
  • Des Pas Sur La Neige
  • La Fille Aux Cheveux De Lin
  • Sarabande Ur Pour Le Piano
  • Poissons D'or Ur Images Ii
  • Pagodes Ur Estampes (Orkestrering Ndre Caplet)
  • Clair De Lune Ur Suite Bergamasque (Orkestrering Andre Caplet)

5 Kundenrezensionen:

Etwas leise
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Schöne Zusammenstellung - allerdings insgesamt etwas leise. Muß immer meinen MP3-Player lauter machen, wenn ich auf das Album wechsele.
Sehr schöne Chillout CD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Inspiriert" durch Twilight - sehr schöne CD zur Entsprannung. Nicht nur der Komponist ist genial, sondern auch die Interpreten. Sehr Empfehlenswert!
Chill with Debussy
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr schöne Musik wenn man einfach mal abschalten möchte! Ich höre gerne diese CD wenn ich vom Büro nach Hause fahre um den Kopf frei zu bekommen, das hilft mir sehr. Ich liebe die Stücke von Claude Debussy. Für alle Klassische Musikliebhaber etwas besonderes. Wärmstens zu empfehlen.
Die Magie, ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
.... sie beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken, so Claude Debussy mit dem Blick auf die Musik. Der Inhalt dieser CD brilliert durch sein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ent- und Anspannung. Es beginnt mit gefühlvollem Klavierspiel - man hört versunken im Sessel zu, liest etwas nebenbei oder geht anderen Dingen nach - jeder so wie er es mag. Im Wechsel dazu werden die Töne dezent angehoben, ein Touch asiatischer Klänge berührt die Seele, die Oboe mischt sich ein, leise Harfenmusik rundet das Ganze ab. Ein wirklich gelungenes Produkt.
Super schön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die CD ist super schön zum entspannen und um einfach den Gedanken freien Lauf zu lassen!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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