|
| |
|
Mozart - Requiem von Christine Schäfer, Bernarda Fink, Kurt Streit, Gerald Finley, Nikolaus Harnoncourt, Concentus Musicus Wien, Arnold Schönberg ChorAudio CD von Dhm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,21 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2004 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-Redaktion"Wohin", fragt sich Nikolaus Harnoncourt im Booklet zu dieser Aufnahme, "wäre es wohl mit der Musik Mozarts gegangen, wenn er nicht so tragisch und so unerwartet früh gestorben wäre?" Vielleicht hätte dann die Musikgeschichte einen anderen Verlauf genommen, hätten seine Zeitgenossen und nachfolgenden Komponisten anders komponiert. Wie auch immer. Es ist, als wäre es Mozart in seinem kurzen Leben gelungen, zu sagen was zu sagen ist, und das Wissen um die letzten Dinge des menschlichen Seins in Musik auszusprechen -- wie einst Johann Sebastian Bach. Und so erscheint es nicht als ein Widerspruch, dass uns Mozarts Todesmesse weiterhin Rätsel aufgibt, nicht nur wegen ihrer unvollendeten Gestalt und dem geheimnisvollen Auftraggeber, sondern auch weil sie, neben mancher Symphonie und Oper, in Mozarts Abgründe blicken lässt. Vielleicht erklärt sich daraus ihre Beliebtheit. Kein anderes geistliche Chorwerk in der Musikgeschichte wurde so oft aufgeführt wie Mozarts Requiem. Harnoncourt blickt in Mozarts Seele und tut dies mit Demut und in verhaltener Innigkeit. Er inszeniert das Stück nicht -- wie viele Kollegen -- als Oper, verzichtet auf theatralische Zuspitzungen und auch die stechenden Kontraste, die Drastik, die noch seine Einspielung von 1982 prägten, sind nicht mehr da. Harnoncourts Deutung -- er musiziert die Ausgabe von Franz Beyer -- ist ganz vom Geiste Mozarts erfüllt, voller Schwermut, Ergebenheit und von Grabdunkel überschattet. Es ist eine zutiefst menschliche und musikalische Auseinandersetzung mit dem Rätsel Tod und dabei ungeheuer aufwühlend. --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Bezwingend 5 von 5 PunktenMit Sicherheit die beste Aufnahme aus neuerer Zeit. Der Text des Requiems handelt von der Hoffnung des Christen auf Erlösung, aber auch von der Furcht, im Höllenfeuer zu schmoren ("cremer igne"), vom Optimismus, dass Gott nicht vergessen wird, was er Abraham versprochen hat, aber auch von der Angst vor dem "dies irae". Diesen vielschichtigen Bezügen verleiht diese Aufnahme Ausdruck, sie geht dem Hörer nahe, aber nicht durch einschmeichelnden Klang, sondern dadurch, dass die Partitur und der Text ernst genommen und in alle Extreme ausgelotet werden. Das heißt nicht, dass diese Aufnahme effekthascherisch ist, im Gegenteil: Sie ist von großem Ernst durchzogen. Genau diese Balance macht die Größe der vorliegenden interpretatorischen Leistung aus, die von Sängern, Orchester und Dirigent zu gleichen Teilen erbracht wird. Das beste Requiem das es je gegeben hat! 5 von 5 PunktenNach mehrmaligen Versuchen eine, dem Originalwerk gerecht werdende Aufnahme zu finden, ist mir diese glücklicherweise in die Hände gefallen! Die Musik ist ein gewaltiger Donnerschlag, und läßt einen keine Sekunde los. Der einmalige BONUS: Die original Paritur Mozarts kann man zur Musik als CD-Rom Track mitlesen!! Spannend und eine tolle Idee für all die, die noch tiefer in Mozarts "Requiem" eintauchen möchten. Meisterhaft! 5 von 5 PunktenNikolaus Harnoncourt beweist mit dieser grandiosen Neuaufnahme von Mozarts Requiem, daß sich Werktreue lohnt. Es ist ein seltener Glücksfall, daß der Dirigent sich nicht effektheischend in Szene setzt und das Werk als Vehikel nutzt, sondern geradezu im Werk aufgeht. Die technische Perfektion von Altmeister Harnoncourt und seinem Concentus Musicus bedürfen keiner weiteren Ausführung und können bei einem Dirigenten dieses Formats erwartet werden. Die Leistungen der Solisten überzeugen ebenfalls. Den Chor hätte ich mir etwas kraftvoller gewünscht. Spannend, temparamentvoll, gefühlvoll, ausgewogen 5 von 5 PunktenDiese neue Aufnahme des Mozart-Requiems ragt heraus aus der Masse der Einspielungen diese Werkes. In Top-Klangqualität (SACD) setzt sich Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus Wien und dem wunderbaren Arnold Schönberg Chor noch mal mit Mozarts letztem, und wie nicht wenige meinem, auch seinem bedeutendsten Werk, zumindest was die Kirchenmusik angeht, auseinander. Dabei gelingt Harnoncourt meiner Meinung nach eine seiner besten Aufnahmen überhaupt, und er hat ein ganze Reihe erstklassiger Einspielungen vorgelegt. Der Concentus Musicus spielt einfach überirdisch, vielleicht nicht so brilliant wie die englischen Ensembles, dafür aber mit einem wunderbar plastischen Klang, manchmal rau und fast ein bisschen ruppig, manchmal mit einem überirdisch sinnlichen Klang - dunkler und wärmer als die englischen und holländischen Ensembles. Der Chor ist absolut erstklassig - wie immer wunderbar einstudiert von Erwin Ortner. Und Chor und Orchester ziehen hörbar an einem Strang, erreichen klanglich und stilistisch eine bemerkenswerte Einheitlichkeit. Die Solisten sind sehr gut, vor allem als Ensemble. Individuell gibt es sicher Aufnahmen die noch bessere, brilliantere Solosänger aufbieten können. Aber das war wohl - zu recht - nicht Harnoncourts Anliegen, sondern er wollte Sänger haben, die bereit und in der Lage sind, sich in sein Konzept einzufügen - und das machen alle 4 Solisten wunderbar. Nikolaus Harnoncourt dirigiert at his best. Sein Ideal der Klangrede ist hier mustergültig verwirklicht. Die Artikulation ist unheimlich reich an Varianten und Nuancen. Keine Stimme phrasiert unüberlegt oder beliebig. Alles fügt sich perfekt zusammen. Immer wieder, auch nach bald 50 Jahren Aktivität, gelingt es Nikolaus Harmoncourt, uns zu überraschen und unsere Hörgewohnheiten auf die Probe zu stellen. Manches Tempo kommt etwas anders daher, als wir es gewohnt sind, manches ist eben gerade anders artikuliert als üblich. Auch leichte Temporückungen, die mich anfangs iritiert haben, die ich nach dem 2. oder 3. Mal hören inzwischen aber sehr überzeugend finde, sind zu vermelden. Dass das alles nie beliebig ist, sondern immer ein trifitger Grund dahinter steckt, ist bei einem so gewissenhaften Künstler wie Harnoncourt selbstvertändlich. Es wäre schön gewesen, wenn es Probenmitschnitte auf einer Bonus-CD gegeben hätte (wie bei seiner Aufnhame von Bruckners 5., wo eine solche Bonus-CD viel zm Verständnis beiträgt), um an Harnoncourts Einsichte noch mehr Anteil zu haben. Insgesamt scheint mir der Stil von Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren etwas weicher, ruhiger, vielleicht auch romantische zu werden. Die ruhigen Stellen werden mit unheimlicher Ruhe und Sinnlichkeit ausmusiziert, ohne dass man das kräftige Zupacken verlernt hätte. Vieles fügt sich heute vielleicht zu einem runderen, noch schöneren Gesamtergebnis, als in der alter Aufnahme es Requiems aus den frühen 80er Jahren. Für mich ist diese Aufnahme - wohl wissend, dass es viele tolle Aufnahmen des Requiems gibt - eine neue Referenzaufnahme. Danke, Nikolaus Harnoncourt! Danke, Concentus Musicus! Unerwartet grandios 5 von 5 PunktenEine Spitzenaufnahme hat Nikolaus Harnoncourt hier abgeliefert! Ich erwartete eine Enttäuschung, als ich das erste Mal in die SACD hineinhörte, doch mit jedem Satz wurde mein Interesse größer: Ruhige und freie Tempi, gefühlvolles und intonatorisch makelloses Singen des Chores, alertes und sehr "sprechendes" Musizieren des Orchesters. Kein Suchen nach Sensation wie in Harnoncourts bahnbrechender erster Einspielung aus dem Jahre 1983 sondern blutvolles, sehr ausgeglichenes Musizieren. Harnoncourt bleibt natürlich Harnoncourt: Das "Dies Irae", "Rex tremendae" und "Confutatis" sind auch in dieser neuen Einspielung ein Beispiel an Harschheit. Vor allem letzteres wirkt mit seinen schneidenden, peitschende Streicherfiguren intensiver, als ich es je (!) in einer Aufnahme oder Aufführung erlebt habe. Anders als früher nimmt der Österreicher sich in dieser Einspielung aber auch Zeit für den Gegenpol, lässt die ruhigen Stellen (z.B. die "Salva me"-Antwort der Frauenstimmen im eben angesprochenen "Confutatis") zu echten Gegengewichten werden. Und die Solisten? Ein wunderbares Ensemble, das auch vor intensivem Deklamieren nicht zurückschreckt ("Recordare"! Noch nie so spannend gehört). Allein hinsichtlich des sehr guten aber gegenüber den Kollegen etwas dünnstimmigen Tenors Kurt Streit muss man leichte Abstriche machen. Gibt es Kritikpunkte? Ich habe gelegentlich bei Harnoncourts Aufnahmen das Problem, dass ich seine Interpretationsansätze meist interessant und nachvollziehbar finde, sie mir in Details aber gelegentlich etwas "konstruiert" und wenig "gefühlt" daherkommen (unlängst beispielsweise in den Aufnahmen der "Slawischen Tänze" oder von "Ma Vlast"). Hier gibt es vereinzelt auch solche Stellen, doch ist der positive Gesamteindruck derartig positiv, dass diese Aufnahme mit glatten 5 Punkten und einer ausdrücklichen Kaufempfehlung bedacht werden muss. Wer diese SACD, die auf jedem CD-Spieler abspielbar ist und außerdem die gesamte Partitur als Faksimile enthält, nicht in seiner Sammlung hat, hat definitiv ein Loch im Plattenschrank! |
|
|
Händel: Partenope HWV 27 (1730) von Rosemary Joshua, Lawrence Zazzo, Hilary Summers, Kurt Streit, Stephen Wallace, Andrew Foster-Williams, Georg Friedrich Händel, Christian Curnyn, Early Opera CompanyAudio CD von Chandos (CODAEX)Preis bei Amazon: EUR 39,99, Angebote ab EUR 24,95 Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
|
|
|
Liebeslieder von Brahms und Schumann von Bonney, Von Otter, Streit, BärAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 42,95 Erscheinungsdatum: August 1995 |
Tracks:
|
|
|
Das Kantatenwerk Vol. 1 von Nikolaus HarnoncourtAudio CD von Teldec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 44,95 Erscheinungsdatum: Sept. 1994 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
Disk 5
Disk 6
|
|
|
Barbara Bonney singt Mozart (Aufnahmen 1988-1995) von Bonney, Terfel, Hogwood, Aam, DctoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 69,95, Angebote ab EUR 23,79 Erscheinungsdatum: November 1998 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie amerikanische Sopranistin Barbara Bonney zählt mittlerweile zu den bezauberndsten Interpretinnen weiblicher Mozartrollen. Und so enthält diese Platte -- zusammengestellt aus mehreren Gesamtaufnahmen von Mozartopern während der 90er Jahren -- mehr als nur schönen Gesang. Bonney agiert in vier verschiedenen Rollen: Ihre Darstellungen sind geprägt von Lebhaftigkeit und emotionalen Schattierungen. Durch ihre ganz eigene Art können sie als Vorbilder für "Vocal Acting" dienen. Bonneys völlig natürlich wirkender Gesang und ihre bemerkenswert poetische Phrasierung läßt die Susanna besonders anziehend erscheinen (der Teil aus "Die Hochzeit des Figaro" enthält zwei zusätzliche Arien. Sie wurden erst später von Mozart für eine ausgewählte Sängerin hinzugefügt und sind bei Aufführungen der Oper nur selten zu hören). Ein wunderbar fließendes Pianissimo und schwingendes Legato verleihen ihrer Zerlina eine bewußt sexuelle Anziehungskraft; ihre Pamina wirkt gleichzeitig verletzlich und doch kraftvoll. Ungleich der Vielzahl an zusammengestellten Mozartalben, enthält dieses nicht nur Arien, sondern auch Duette (unter anderem Hakan Hagegards charakterstarker Graf und Don Giovanni und Bryn Terfel als Masetto) und einige Ensembleszenen. Mit leichter Hand dirigiert Arnold Östmann -- ein Spezialist für zeitgenössische Instrumente -- den größten Teil der Zusammenstellungen. Zwei Auszüge aus "La Clemenza di Tito" dirigiert von Christopher Hogwood könnten den Hörer veranlassen, sich die Gesamtaufnahme dieses vergessenen Meisterwerks von Mozart genauer anzusehen. --Thomas May |
|
|
Mozart: Cosi fan Tutte (Gesamtaufnahme) von Martinpelto, Hagley, Rattle, OaeAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 28,74, Angebote ab EUR 14,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1996 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
2 Kundenrezensionen:tadellos, aber nicht wirklich ganz überzeugend 3 von 5 PunktenMeiner Meinung nach sind Aufnahmen unter Gardiner die besten - diese Aufnahme hat Simon Rattle dirigiert, der im Vergleich zu Gardiner oft mit weniger geeigneten SängerInnen arbeitet. (Katastrophal etwa Jon Villars als Florestan...) Hier hat er eine ausgezeichnete Besetzung erwischt, besonders hervorzuheben sind Thomas Allen und Hillevi Martinpelto (eher weniger Ann Murray). Ich wollte die CD unbedingt haben, als ich die Besetzungsliste sah, war aber beim Hören enttäuscht. Das große Problem: Martinpeltos und Hagleys Stimmen harmonieren nicht, wenn Hagley die tiefere Stimme singt. (Vielleicht liegt das auch am Dirigenten?: In Gardiners "Figaro" passen die beiden Damen stimmlich viel besser zueinander.) Noch ein Schwachpunkt: Die Aufnahme ist ein Live-Mitschnitt einer konzertanten Aufführung, was zwei Nachteile mit sich bringt - störende Publikumsgeräusche, aber es fehlt der lebendige Charme einer Bühnenaufführung. Diese Aufnahme ist tadellos, aber mein Tipp für vollkommenes Mozart-Glück: Kaufen Sie sich die Gardiner-Dvd. Mozart verzaubert .... 4 von 5 PunktenIch ziehe "Die Hochzeit des Figaro" zwar "Così fan tutte" von den Mozart-Opern vor, finde sie aber trotzdem wunderschön und reizvoll. Vor allem die Geschichte mit den verworrenden Verhältnissen ist ganz interessant (halt typisch Mozart; Liebe und Verwicklungen)!!! Ich bevorzuge diese Aufnahme vor allem, da sie mit meiner absoluten Lieblingssopranistin Alison Hagley ist. Ihre Partie als Susanna in "Die Hochzeit des Figaro" ist ein Gedicht und auch hier passt ihre zart wallende Stimme wie die Faust aufs Auge. Sie schafft es, die zartesten Töne minutenlang zu halten in beliebiger Lautstärke. Ihre Stimme ist nicht aufdringlich laut, sondern einfach traumhaft schön. Ihre DORABELLA - Arie "Smanie Implacabili" ist ein Ohrenschmauß und man kann gar nicht mehr von weg! Echt zu empfehlen!! Einzigster Tiefpunkt: Gardiners Dirigationen waren noch nie die Besten! |
|
|
Mozart: Die Entführung aus dem Serail (Highlights) von Kurt Streit, Robert Gambill, Elzbieta Szmytka, Cheryl Studer, Günther Missenhardt, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Symphoniker, Bruno Weil, Wolfgang Amadeus MozartAudio CD von Scl (Sony BMG)Angebote ab EUR 7,69 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 1994 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Eine grossartige Ensembleleistung 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme wurde bei der Veröffentlichung viel zu wenig beachtet. Man war damals etwas verunsichert über das enorme damalige Output (leider gibt es jetzt dafür gar nichts mehr) der Sängerin Cheryl Studer. Von Anfang an gefiel mir diese Aufnahme aussergewöhnlich gut, da alle Partien sehr gut besetzt sind, praktisch ohne Ausfall. Die Tempi sind nicht überhetzt und die Aufnahmetechnik ist hervorragend. |
|
|
Echo & Narcisse [US-Import]Audio CD von Harmonia MundiAngebote ab EUR 80,13 Erscheinungsdatum: Februar 1992 |
|
|
|
Stars of Salzburg Vol.2 von VariousAudio CD von Rca Red S. (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 1,06 Erscheinungsdatum: Juli 2004 |
Tracks:
|
|
|
Mozart: Cosi fan Tutte (Gesamtaufnahme) von Cuberli, Rk, Bp, BarenboimAudio CD von Erato (Warner)Preis bei Amazon: EUR 46,99, Angebote ab EUR 16,87 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1990 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
2 Kundenrezensionen:Etwas kraftlos 2 von 5 PunktenDer Einspielung von Herrn Barenboim mangelt es an Kraft. Dies wird bei der Ouvertüre bereits überdeutlich, welche sehr gelangweilt dargeboten wird. Dieser Trend setzt sich in der gesamten Oper fort. Die 91er Aufnahme von Harnoncourt (Teldec) entspricht eher der Interpretation wie ich sie mir von diesem sehr agilen Stoff verspreche. Ein Hochgenuss fürs Ohr und das innere Auge ... 5 von 5 PunktenIch finde das diese Aufnahme Gold wert ist. Wenn man sich das Cover anschaut fallen einem sofort die berühmten Namen "Cecilia Bartoli" und "Ferruccio Furlanetto" ins Auge. Kaum eine andere Sängerin wie die Bartoli schafft es, so angemessen ihre Gefühle in die Stimme einzubringen. Sie versteht sich genau darin, wie sie welche Arie zu singen hat und warum. So wird einem automatisch (auch wenn man der italienischen Sprache kaum mächtig ist) die Handlung klar. Wie zum Beispeil in der Arie "Smanie Implacabili", in der Dorabella all ihre Wut zum Ausdruck bringt; und genau SO singt Cecilia Bartoli sie auch. Kräftig und Wütend. Kommt jedoch ein romantisches Liebesduett, so wird ihre Stimme gefühlvoll zart. Und auch Lella Cuberli kann einem als Fiordiligi Gänsehaut verschaffen, wenn sie im Schwesternduett "Ah guarda sorella" hohe Soprantöne erreicht. Ein Hochgenuss fürs Ohr und das innere Auge. |
|
...


