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Best of Three Tenors von Carreras, Domingo, Pavarotti, Mehta, LevineAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 7,34 Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
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ProduktbeschreibungBEST OF THREE TENORS |
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Mozart - Die Zauberflöte für Kinder (Salzburger Festspiele)
DVD von TDK |
Eine Kundenrezension:Augenzwinkernde Unterhaltung, nicht nur fuer Kinder 4 von 5 PunktenAnfangs dachte ich - naja, wieder so eine bemuehte Arbeit ueberengagierter Musiker, Kindern klassische Oper naeher zu bringen - aber dann war ich doch positiv ueberrascht: die Kinder werden mit einbezogen, die grosse Schlange am Anfang wird auch von Kindern gespielt, die dann auf der Buehne sitzen bleiben, die Saenger sind fantastisch, auch die Interaktion mit dem Publikum - und die Idee, das Papageno durch die Oper fuehrt, passt einfach. Am besten selber reinschauen - lohnt sich. |
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Cold CaseAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 10,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Eine Kundenrezension:Großartiger Score einer leider viel zu unbekannten und unterschätzten Serie 5 von 5 PunktenBevor auf die Qualität dieses Produktes eingegangen wird, muss ich erst einmal anmerken, dass das Erscheinen der CD mich sehr und freudig überrascht hat. Ich bin seit über einem Jahr großer Fan der Serie "Cold Case", die meiner Meinung nach leider hier in Deutschland viel zu unbekannt und unterschätzt ist. Vor einiger Zeit ist sie sogar von allen deutschen Sendern, die sie bisher ausgestrahlt haben, abgesetzt worden. Da noch keine DVD zu der Serie erhältlich ist, werden sich Fans von Cold Case, wie auch ich, sehr über die Herausgabe dieses Artikels freuen, da die Serie nun schon seit sechs Jahren besteht. "Cold Case", eine der vielen vom Erfolgsproduzenten Jerry Bruckheimer (Fluch der Karibik, Pearl Harbor) produzierten Fernsehserien, zeichnet sich durch exzellente, in Deutschland viel zu unbekannte Schauspieler, ein gut recherchiertes Drehbuch und spannende wie auch emotionale Fälle aus, da die Ermittler der Mordkommission Philadelphia Fälle aufklären, auf deren Frage nach dem Täter seit Jahren keine Antwort gefunden wurde. So erstklassig diese Serie ist, so erstklassig und gut passt auch dieser Score (nicht Soundtrack) zur Atmosphäre der Krimiserie. Michael Levine als Komponist gelingt es sehr gut, die Serie zu untermalen und den Score trotzdem zu etwas Besonderem werden zu lassen. Sehr empfehlenswert! |
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Carmen-Fantasie von Anne-Sophie Mutter, James Levine, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 3,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAnne-Sophie Mutter hatte offensichtlich ihren Spaß bei den Aufnahmen zu dieser CD. Die ruhigeren Stücke ("Massenet", "Ysaÿe", "Fauré") dienen als Intermezzo, und Mutter versieht sie mit dem von ihr gewohnten exquisiten Geschmack. Die renommierten Stücke spielt sie gleitend, holt alles aus ihnen heraus, übertreibt und lässt Pausen einfach aus. Die zigeunerhafte Modulation, die sie in Ravels "Tzigane" und Sarasates "Zigeunerweisen" benutzt, ist köstlich. Sogar das fast lächerliche orchestrale Arrangement von Tartinis "Teufelstrillersonate" wirkt eher amüsant als anstößig. James Levine und die Berliner Philharmoniker sorgen mit außergewöhnlicher Aufmerksamkeit für eine kraftvolle Unterstützung und die Deutsche Grammophon für den realistischen Klang, der diese CD zu einem wahren Hochgenuss für Violin-Freunde macht. --Leslie Gerber 3 Kundenrezensionen:"Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenAnne-Sophie Mutter zeigt sich auf dieser CD als Interpretin verschiedenster emotionaler Kontraste. Energisch-eruptive Momente-besonders in der Solointroduktion von Ravels "Tzigane" oder im Moderato der "Carmen-Famtasie"-treffen auf feinst-subtile Klänge:So wird die "Berceuse" von Gabriel Fauré zu einem ergreifenden Hörgenuss-wie ein Regenbogen,der nach einem gewaltigen Naturschauspiel im Sonnenglanze erstrahlt! Erstklassig,welche feinst abgestuften Farbschattierungen die Geigerin der Superlative auf ihrer Stradivari hervorzaubert-unübertroffene Weltklasse! Hervorragende Interpretation mit Spitzen-Klangqualität! 5 von 5 PunktenDiese CD lässt einem den Schauer über den Rücken laufen. Zugegeben, um in den vollkommenen Genuß dieser Aufnahme zu kommen bedarf es sicherlich einer gehobener Anlage. Trotzdem: die perfekte Beherrschung des Instruments kommt in jedem Fall rüber. Sowohl die Solistin als auch das Orchester zeigen sich bei dieser Aufnahme in Topform. Sehr hörenswert! Virtuoses Geigenspiel 5 von 5 PunktenDiese CD ist ein Traum! Brilliant, süß, verspielt, virtuos und individuell spielt Anne-Sophie Mutter ihre Geige und stellt das ganze begleitende Orchester in den Schatten. Welche Einfühlsamkeit, welch ein Gleiten und Zupfen, welche Kraft und Beschwingtheit! Man schliesse seine Augen und lausche den Klängen, die da kommen und sich förmlich dreidimensional im Raum aufbauen. Eine etwas melancholisch-spritzige und östliche Zigeunerseele offenbart sich in dieser Sammlung. |
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Amore-the Essential Romantic Collection von Luciano PavarottiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,91 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2002 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungULTIMATE SONG COLLECTION 2 Kundenrezensionen:zum genießen 5 von 5 Punktenman kann bestimmt geteilter meinung sein über den menschen pavarotti. ich gebe zu, dass ich ein verehrer bin. deshalb empfehle ich all denen, die noch nichts von ihm kennen, seine kunst aber kennenlernen wollen, diese zusammenstellung (wobei nicht unbedeutend ist, dass diese cd schon vor einigen jahren erschienen ist, also nichts mit dem "schnell nach dem ableben des meisters noch geld verdienen" zu tun hat. schließt die augen und laßt euch verzaubern von dieser einmaligen stimme, die glücklicherweise in unserer zeit so lebendig war. dieser mächtige belcanto ist einmalig, es scheint, als strengte es den meister nicht sehr an, so strahlend zu singen. auf der einen cd ist ein schöner querschnitt der von ihm so geliebten italienischen lieder zu hören, auf der zweiten eine auswahl der schönsten tenor-arien (und siehe, es geht auch ohne "nessun dorma"). da läuft es bestimmt auch einem unvoreingenommenen aber hörwilligen musikfreund kalt und heiß den rücken runter. ich glaube nicht, dass es heute lebende sänger gibt, die das alles mit dieser unnachahmlichen leichtigkeit bewältigen können. für italienische oper gehört ein italienischer tenor, könnte man zugespitzt sagen, denn es bedarf nicht nur der stimme und des gesangs, es bedarf auch einer lebenseinstellung dazu. und pavarotti hatte von allem genug, wie diese aufnahmen deutlich zeigen. natürlich fehlt der eine oder andere musikalische höhepunkt (z.B. Donizettis "Regimentstochter"). das kann aber den wert dieser vorliegenden cd's nicht schmälern. also trotz allem uneingeschränkt zu empfehlen, und die lautstärke aufdrehen beim anhören. Pavarotti ist für mich der Größte.... 5 von 5 PunktenWelche Stimme eines Tenors ist so eindeutig erkennbar, wie die von Luciano Pavarotti. Diese CD'n vereinbaren die großen Evergreens von Big P und auch einige neue Stücke. Ein wirkliches Muss für alle Fans und solche, die es werden wollen. Niemand singt so leicht Opernarien, als wären es Volkslieder. EINFACH Kaufen!! |
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The Very Best of James Galway von James GalwayAudio CD von Rca Red Se (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 10,24 Erscheinungsdatum: November 2002 |
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ProduktbeschreibungBEST OF JAMES GALWAY,VERY |
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Best of Mozart von Abbado, Levine, BöhmAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,35 Erscheinungsdatum: Mai 2002 |
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ProduktbeschreibungBEST OF MOZART |
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Best of Wiener Philharmoniker von Herbert Von Karajan, Carlos Kleiber, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,97, Angebote ab EUR 13,47 Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
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Masters - Haydn (Die Schöpfung) von Battle, Winbergh, Moll, Levine, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,27 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1996 |
Tracks:Disk 1
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3 Kundenrezensionen:Alles andere als gut! 2 von 5 PunktenDiese Aufnahme hat nichts mit Haydn zu tun! Die Interpretation ist einfallslos und könnte genausogut von Karajan, Richter oder Rilling stammen. Die Solisten haben große Namen, aber wenn man Aufnahmen mit Originalinstrumenten kennt und die dort eingesetzten Sänger, so bekommt man schon fast das Grausen ob des Vibratos von Kathleen Battle! Die Männer haben schöne Stimmen aber klingen in meinen Augen nicht wirklich motiviert! Der Chor singt brav und sauber, aber er reisst einen nicht wirklich mit! Das haargleiche kann man auch über die Berliner Philharmoniker sagen, sehr korrekt gespielt, Intonation perfekt, technisch alles sauber (bei dem Tempo auch empfehlenswert) aber das Feuer fehlt! Die Tempi sind eindeutig romantisch angehaucht, und haben nichts mit den eigentlichen Tempi Haydns zu tun! Und die Vorstellung des Chaos wirkt bei diesem langsamen Tempo - 10 Minuten, wie einer der Vorrezensenten geschrieben hat - doch ziemlich ordentlich und aufgeräumt und nicht nach Chaos! Wenn man wirklich gute Aufnahmen hören will, muss man doch Harnoncourt, Hogwood (auf Englisch), Gardiner oder McCreesh anhören! Guuut 5 von 5 PunktenEs is echt gut gelungen, alles sehr gut ausgesprochen, man hört alle Stimmen (ich hab schon mehrere Cds der "schöpfung" gehört, und bei vielen hat man entweder den Alt kaum gehört, oder den tenor.. oder der "t-t-t-t" effekt war da, weil ned alle zur gleichen Zeit mit einem Wort aufgehört haben). Es is echt ein schönes Werk, eignetlich hab ich nie so eine musik gehört, doch nun muss ich es selber singen, und es gefällt mir echt gut *ggg* Kaum zu überbieten 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme trägt zu Recht den Namen "Masters". Sie ist die beste, die ich je von der Schöpfung gehört habe. Levine holt aus diesem Oratorium wirklich alle Feinheiten heraus, die Haydn hineingegeben hat. Die Darstellung des Chaos wird in anderen Aufzeichnungen sehr schnell und lieblos runtergespielt; Levine macht daraus fast 10 Minuten, ohne daß es langwierig oder langweilig würde. Mit wahnsinnig viel Dynamitk gelingt ihm dies überzeugend. Die Solisten sind brilliant. Moll ist endlich mal ein Erzengel Michael, der die tiefen Töne wirklich singt und nicht einfach eine Oktave höher ausweicht. Winberg und Battle sind in ihrer Leichtigkeit und Tonsicherheit überzeugend wie immer. Hohe Töne und Kolloraturen sind keine Schwierigkeit. Insgesamt werden die Bilder der Entstehungsgeschichte sehr plastisch durch die sehr einfühlsame Interpretation. Wer sich die Schöpfung anschaffen will, sollte unbedingt zu dieser Ausgabe greifen! |
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Puccini: Tosca (Gesamtaufnahme(ital.),Aufnahme London 1980) von Scotto, Domingo, Bruson, LevineAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,46 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1997 |
Tracks:Disk 1
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5 Kundenrezensionen:Ergreifendes Monument 5 von 5 PunktenDiese Einspielung von Puccinis Tosca übertraf bei weitem meine Erwartungen. Bisher hatte ich von dieser Einspielung nur wenig positives gelesen und gehört, daher waren meine Ansprüche beim ersten Hören gering. Doch was ich dann geboten bekam, war ein ergreifendes und zutiefst menschliches Gesamtkunstwerk einer der schönsten Opern Puccinis. Es ist wohl wahr, dass weder Renata Scotto noch Placido Domingo zum Entstehungszeitpunkt der Aufnahme stimmlich auf dem Höhepunkt waren, aber dennoch singen sie beide mit vortrefflicher Technik und stellenweise wirklich zum dahinschmelzen. Scotto gibt ein verführendes und leicht erregbares Temperamentbündel im ersten Akt und die leidende und mitfühlende, vom Leben betrogene Frau im zweiten und dritten Akt. Ich gestehe, dass sie mich mit ihrer menschlichen und wahren Darstellung mehrfach zum weinen gebracht hat. Die Stimme ist schillernd und geschmeidig. In der Höhe klingt ihr Instrument stellenweise ein wenig forciert, aber niemals singt sie ohne Dramatik und innere Beteiligung. Domingo, ebenfalls einer der größten Opernstars des Jahrhunderts, macht seinem Ruf alle Ehre. Wenn auch seine Stimme zeitweise etwas angestrengt klingen mag, so sei ihm das verziehen, denn allein wegen seinem "Vittoria, Vittoria" lohnt sich der Kauf. Auch seine Darstellung ist beinahe unübertrefflich. Renato Bruson ist als Scarpia grandios. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch überzeugt er mich auf voller Länge. James Levine, der bevorzugte Dirigent der Scotto zum Ende der Karriere, liefert ein dynamisches und schwungvolles Dirigat. Chor und Orchester sind meisterlich! Wenn sie jemals etwas negatives über diese Aufnahme gelesen haben, so bitte ich sie unvoreingenomen die Musik fluten zu lassen. Man sollte sich selbst ein Bild machen. Wäre diese Aufnahme nicht im Sonderangebot gewesen, hätte ich sie nie gekauft. Dann allerdings würde eine der größten und faszinierendsten Aufnahmen des Werkes in meiner Sammlung fehlen. Viva Domingo!!! 3 von 5 PunktenDiese Aufnahme nimmt einen mittleren Platz am großen Tosca-Himmel ein. Dirigent Levine und Orchester spielen temperamentvoll und sehr, sehr präzise. Es ist eine Wucht in der Musik, die man bei anderen Aufnahmen nicht so ausgeprägt erlebt. Großes Lob für die musikalische Gestaltung mit ihren vielen Verzierungen, die diese Aufnahme musikalisch gesehen, zu einer der besten auf dem Markt machen. Die Sänger sind zum großen Teil ebenfalls sehr gut. Allen voran Placido Domingo. Otello und Cavaradossi sind seine Paraderollen gewesen und das zurecht. Domingo singt schwärmerisch und tragisch. Vor allem sein Ausruf "Vittoria" ist von solcher Kraft hinausgeschmettert, wie ich es noch niemals hörte. Domingo zur Seite: der große Verdi-Bariton Renato Bruson. Zwar hat er nicht ganz die Durchschlagskraft eines Leo Nucci oder eines Tito Gobbi und trotzdem bewundere ich diesen Sänger sehr. Den Scarpia singt er gut, wenn auch für meinen Geschmack ein bisschen zu Stumpf und zu getragen. Das ist kein Bösewicht, eher ein vornehmer altersschwacher Herr. Seine Stimme bewältigt die Partie zwar ohne Probleme, aber es fehlt ihm irgendwie an der gewissen Hinterhältigkeit. In anderen Rollen gefällt er mir besser. Nun zum traurigem Teil: Renata Scotto ist stimmlich ziemlich indisponiert. Einzelne Wörter (Salvatelo) krächzt sie förmlich und ihre Stimme forciert unschön beim "Vissi d'arte". Es gibt aber auch einige Glanzstellen ihrerseits. Ich weiß nicht so recht, was mit ihr los war. Sonst ist sie doch immer sehr durchschlagend... Nun ja. Die anderen Rollen sind ausnahmslos gut besetzt. Gute Tosca, leider mit einigen Mängeln. Die beste "digitale" Tosca 4 von 5 PunktenWer die berühmten und auch wirklich erstklassigen Aufnahmen der TOSCA von Victor de Sabata (mit Maria Callas), Erich Leinsdorf (mit Zinka Milanov), Herbert von Karajan (mit Leontyne Price) oder Georges Prêtre (wieder mit Callas) besitzt, aber eine moderne, in Digitaltechnik aufgenommene Version sein Eigen nennen möchte, dem rate ich dringend zu der vorliegenden Produktion, die 1980 in London aufgenommen wurde. Es ist für mich die mit Abstand beste neuere Aufnahme. Der Dirigent, James Levine, entfacht mit dem bestens disponierten Philharmonia Orchestra London ein wahres Feuerwerk und läßt die Dramatik dieser Oper ganz ungeniert ausspielen, weiß aber auch den zarteren, nachdenklichen Passagen den richtigen Ton "zu verpassen". Man höre nur seine aufmerksame Begleitung von "Vissi d'arte" oder "E lucevan le stelle". Der Ambrosian Opera Chorus unter der bewährten Führung von John McCarthy überzeugt auf der ganzen Linie; das "Te Deum" am Ende des ersten Aktes habe ich selten mit solch niederschmetternder Wucht gehört. Aber auch den Sängern der Hauptrollen ist überwiegend Positives zu bescheinigen. Renata Scotto hat zwar mit den hohen Tönen zu kämpfen und wirkt im ganzen ein wenig angestrengt, zudem ist an manchen Stellen nicht zu überhören, daß sie ihre berühmte Vorgängerin Maria Callas nachzuahmen versucht, aber wer fragt danach, wenn es so überzeugend gelingt wie hier. Auch die leichten stimmlichen Probleme der Scotto erinnern an ihr offensichtliches Vorbild (zumindest was Callas' zweite Aufnahme mit Prêtre betrifft). Insgesamt gestaltet Renata Scotto die Titelrolle überzeugend und mit einer unüberbietbaren Präsenz. Ihr Partner, Placido Domingo, hat ebenfalls leichte stimmliche Schwierigkeiten, außerdem fehlt es seinem Cavaradossi an Flexibilität, weil er m.E. zu wenig Abstufungen erkennen läßt und selten von seinem Einheitsforte abgeht. An so berühmte Vorgänger wie Carlo Bergonzi oder Jussi Björling darf man da nicht denken. Trotzdem bietet Domingo eine insgesamt gute Leistung und zeigt hörbares Engagement, was man in anderen Aufnahmen von ihm manchmal schmerzlich vermißt. Am besten gefällt mir von den Hauptfiguren der Scarpia von Renato Bruson, der ein ganz anderes Bild des berüchtigten Polizeichefs zeichnet als etwa Tito Gobbi. Er singt unglaublich schön und gibt seinem Portrait einen unüberhörbaren Schuß Melancholie, was der Dämonie der Rolle ein klein wenig Abbruch tut. Trotzdem ist seine Darstellung von großer Überzeugungskraft. Die Compromarii sind alle vorzüglich; als Sakristan kommt Renata Capecchi zum Einsatz, den man eigentlich von größeren Rollen her besser kennt. Er macht seine Sache sehr gut, kann allerdings die pralle Komik von Fernando Corena nicht erreichen. Aber das war auch offensichtlich gar nicht seine Absicht. Hinweisen möchte ich noch auf die kleine Partie des Gefängnisschließers: sie wird von Itzhak Perlman gesungen, den wir sonst von der Schallplatte eigentlich nur als weltberühmten Geiger kennen. In den wenigen Sätzen, die er zu singen hat, zeigt er, daß er auch hier durchaus seinen Mann zu stehen weiß. Der Klang der Aufnahme ist voll und prunkend; sowohl die Stimmen als auch das Orchester sind hervorragend eingefangen. Das Textbuch ist in Ordnung, aber eine deutsche Übersetzung des Libretto wäre schon angebracht gewesen. Einzige Alternative zur Callas-Aufnahme 5 von 5 PunktenWenn man eine Alternative zur Callas-Einspielung unter De Sabata sucht, ist man mit dieser Digitalen Aufnahme bestens bedient. Domingo war sicherlich DER Cavaradossi seiner Zeit und Renata Scotto reicht als einzige Tosca-Interpretin an Maria Callas heran. Ergreifendes Monument 5 von 5 PunktenDiese Einspielung von Puccinis Tosca übertraf bei weitem meine Erwartungen. Bisher hatte ich von dieser Einspielung nur wenig positives gelesen und gehört, daher waren meine Ansprüche beim ersten Hören gering. Doch was ich dann geboten bekam, war ein ergreifendes und zutiefst menschliches Gesamtkunstwerk einer der schönsten Opern Puccinis. Es ist wohl wahr, dass weder Renata Scotto noch Placido Domingo zum Entstehungszeitpunkt der Aufnahme stimmlich auf dem Höhepunkt waren, aber dennoch singen sie beide mit vortrefflicher Technik und stellenweise wirklich zum dahinschmelzen. Scotto gibt ein verführendes und leicht erregbares Temperamentbündel im ersten Akt und die leidende und mitfühlende, vom Leben betrogene Frau im zweiten und dritten Akt. Ich gestehe, dass sie mich mit ihrer menschlichen und wahren Darstellung mehrfach zum weinen gebracht hat. Die Stimme ist schillernd und geschmeidig. In der Höhe klingt ihr Instrument stellenweise ein wenig forciert, aber niemals singt sie ohne Dramatik und innere Beteiligung. Domingo, ebenfalls einer der größten Opernstars des Jahrhunderts, macht seinem Ruf alle Ehre. Wenn auch seine Stimme zeitweise etwas angestrengt klingen mag, so sei ihm das verziehen, denn allein wegen seinem "Vittoria, Vittoria" lohnt sich der Kauf. Auch seine Darstellung ist beinahe unübertrefflich. Renato Bruson ist als Scarpia grandios. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch überzeugt er mich auf voller Länge. James Levine, der bevorzugte Dirigent der Scotto zum Ende der Karriere, liefert ein dynamisches und schwungvolles Dirigat. Chor und Orchester sind meisterlich! Wenn sie jemals etwas negatives über diese Aufnahme gelesen haben, so bitte ich sie unvoreingenomen die Musik fluten zu lassen. Man sollte sich selbst ein Bild machen. Wäre diese Aufnahme nicht im Sonderangebot gewesen, hätte ich sie nie gekauft. Dann allerdings würde eine der größten und faszinierendsten Aufnahmen des Werkes in meiner Sammlung fehlen. |
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