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Krönungsmesse KV 317/Paukenmesse (Cc) von James Levine, BpAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99 Erscheinungsdatum: August 2010 |
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Bellini: Norma von James LevineAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 9,22, Angebote ab EUR 7,66 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2009 |
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3 Kundenrezensionen:Scotto ist nicht mehr für diese Rolle geeignet 2 von 5 PunktenNorma ist meine lieblings Oper. Diese Einspielung ist schon 30 Jahre alt und klingt immer noch frisch. Chor, Orchester und Levine sind ausgezeichnet aber Scotto macht leider alles kaputt. Mit Ausnahme von der Casta Diva und dem Finale ist sie unerträglich. Ich besitze auch zwei Aufnahmen mit Zinka Milanov die auch am Ende ihrer Karriere war, aber immer noch schön singen konnte( es fehlten ein Paar höhe Tönne aber lieber so). Die Sterne gehören Levine und der Technik, Bellini verdient mehr. Virginia Zeani, die zum Zeitpunkt älter war, hätte eine viel bessere Norma gesungen ( siehe Manon mit Domingo von 1979 ). Ruinen einer Stimme ... 3 von 5 PunktenEigentlich spricht vieles für diese Aufnahme: Ein süffiger Orchesterklang, eine sorgfältige, hinreichend dramatische Aufführung, ein guter Chor viele gute Sänger: Tatiana Troyanos ist eine Adalgisa mit ausnehmend schöner Stimme und hinreichend Beweglichkeit, Ann Murray eine Luxusbesetzung für die Clotilde, Paul Plishka ein würdiger Oroviso und Giuseppe Giacomini ein ordentlicher Pollione mit etwas wattiger Stimme und wackeliger Höhe. Aber jede Aufnahme der Norma steht und fällt nun einmal mit der Titelheldin. Und hier macht Renata Scotto wenig Freude: Eigentlich hatte sie sowohl die Stimme als auch die Gesangstechnik, um in dieser wie in anderen Rollen in die Fußstapfen der Callas zu treten: In ihren frühen Aufnahmen - etwa der Traviata unter Votto - kann man eine voluminöse Stimme mit einem etwas metallischen Timbre, sicherer Höhe und großer Beweglichkeit hören, die für die Norma geradezu ideal gewesen wäre. Leider aber ist diese Einspielung nicht 1962 entstanden, sondern erst 1979, zu einer Zeit, als die Sängerin sich durch zu dramatische Partien übernommen und ihre Stimme schwer beschädigt hatte. Oberhalb der Mittellage klingt sie scharf, dünn und schrill - wenn im Duett "Mira, o Norma" der tiefe Mezzosopran der Troyanos in der Höhe souveräner klingt als der hohe Sopran der Scotto, ist das bedenklich. Und so reicht die darstellerische Intensität und Intelligenz nicht aus, die stimmlichen Mängel vergessen zu machen. Schade - 15 Jahre früher wäre Scotto eine großartige Norma gewesen. Uneingeschränkte Empfehlung 5 von 5 PunktenIch bin seinerzeit etwas zufällig an diese Aufnahme der Norma geraten und war auf Anhieb begeistert. Das Solisten-Ensemble ist sehr, sehr gut und perfekt aufeinander abgestimmt. Solisten, Chor und Orchester unter der Leitung von James Levine liefern ein wirkliches Gesamtkunstwerk. Hervorzuheben sind besonders die Rollenportraits, die Renata Scotto als Norma und Tatiana Troyanos als Adalgisa mit ihren schönen Stimmen zeichnen. Renata Scotto nimmt man die menschliche Tragödie der Norma jederzeit ab. Dies unterscheidet sie auch von den vielen anderen Sängerinnen, die die Rolle durchaus gut singen können, bei denen dann jedoch die Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt. Tatiana Troyanos ist eine ebenso ausgezeichnete Adalgisa. Ihr einziges, jedoch unerhebliches, Manko ist die Textverständlichkeit. Auch mit dem Libretto in der Hand ist es nicht so einfach, ihr zu folgen. Die Harmonie der Stimmen von Renata Scotto und Tatiana Troyanos in den Duetten ist einfach atemberaubend und manches Mal schon frappierend und ich kann mich nicht entsinnen, etwas von vergleichbarer Qualität schon einmal anderweitig gehört zu haben. Von den Aufnahmen, die ich kenne, halte ich diese für die beste der Oper Norma. Die zweifellos hervorragenden Interpretationen von Maria Callas kranken immer an der Tonqualität und teilweise auch an der unausgewogenen Besetzung der anderen Rollen. Beides trübt dann doch den Operngenuss im Wohnzimmer wesentlich. Die Tonqualität der Aufnahme ist sehr gut. Dass sie inzwischen über 30 Jahre alt ist, hört man ihr nicht im geringsten an. Sie klingt frisch und unverfälscht. Man spürt deutlich, dass die Aufnahme aus einer Zeit stammt, in der Opernaufnahmen, insbesondere die Studioaufnahmen, noch mit höchster Sorgfalt und Liebe gestaltet wurden. Dies kann man von vielen neueren Aufnahmen, so man sich überhaupt die Mühe macht ins Studio zu gehen, nicht mehr behaupten. Es scheint jedoch generell so zu sein, dass ADD-Kompilationen alter Schallplattenaufnahmen immer etwas dünner klingen als diese selbst. Mir ist jedenfalls keine einzige derartige CD-Aufnahme bekannt, welche so voluminös und satt klingt wie die entsprechende Schallplattenaufnahme. Aber man sollte Sony dankbar sein, dass sie diesen Schatz nun überhaupt wieder neu aufgelegt hat und der Preis ist auch wirklich sehr günstig. Bei youtube.com kann man sich übrigens einige Kostproben der Aufnahme z.B. das wunderschön gesungene 'Casta Diva' und 'Oh, rimembranza' anhören. Kurzum, diese Aufnahme besticht durch hervorragende Solisten und ihre harmonische Gesamtabstimmung bis ins Detail, und ich kann Sie uneingeschränkt empfehlen. |
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Der Ring des Nibelungen (Ga) von Behrens, Jerusalem, Norman, Levine, MooAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 87,99, Angebote ab EUR 62,25 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
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4 Kundenrezensionen:Der MET - Ring: Eine Großtat von James Levine 5 von 5 PunktenDer Ring des Nibelungen - Wagners Monsterwerk, über 15 Stunden Musik, ein riesiges Orchester, 16 zu besetzende Hauptrollen, ständige Schauplatzwechsel und endlose Deutungsmöglichkeiten. Jeder Dirigent, jeder Regisseur wird davon träumen, einmal dieses Großprojekt in Angriff zu nehmen. Und nätürlich hatte jeder bedeutende (und so mancher weniger bedeutende) Dirigent seit Erfindung der Schallaufzeichnung den Ehrgeiz, seine Sichtweise von Wagners Weltendrama ganz oder wenigstens teilweise für die Nachwelt zu konsevieren. Theoretisch kann der Musikfreund sein ganzes Leben damit verbringen, kann wählen zwischen Furtwängler, Solti, Karajan, Böhm, Barenboim, Boulez, Sawallisch, Haitink, Janowski und noch unzähligen mehr. Den Referenz - Ring gibt es meiner Kenntnis nach nicht. Jede Aufnahme, die ich gehört habe, hat ihre Stärken und Schwächen. Diese Gesamteinspielung, die in den späten 80er und frühen 90er Jahren entstand, hat zwar auch ihre (kleinen) Durchhänger, doch ist sie für mich die homogenste Aufnahme mit einem durchgehend hochkarätig besetzten Ensemble. Einzig Böhms Live - Einspielung von 1967 kann in punkto musikalischer Stringenz und Sängerqualität mithalten, leider krankt diese Aufnahme an zeitweise recht bescheidener Tonqualität. Levine wählt, wie gewohnt, gemessene Tempi und gibt der Musik einiges an Weichzeichner mit auf den Weg. Dadurch gerät er nicht in Gefahr, dem schieren Bombast und dem berüchtigten "furor teutonicus" zu verfallen, was gerade beim "Ring" ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist. Levine geht es darum, die Geschichte in Fluß zu halten, die zahllosen Motive in der Partitur mit den Motivationen der handelnden Personen zu verbinden, wodurch seine Interpretation größtmögliche Klarheit gewinnt. Hier wird nicht einfach wild drauflosgewagnert, das Werk wird durchleuchtet und so führt eins logisch zum anderen. Daß das keine intellektuell - akademische 16 - Stunden - Konsevatoriumsvorlesung zum Thema Ringkunde wird, liegt am blutvoll aufspielenden Orchester der Metropolitan Opera, sowie an den hervorragend musizierenden und (größtenteils) agierenden Sängern. Da ist zuerst James Morris als Wotan zu nennen. Sein voluminöser Baß - Bariton passt ausgezeichnet zum Göttervater, er singt mit bester Textverständlichkeit und hat keinerlei Sprachschwierigkeiten. Es gelingt ihm, sein Rollenportrait über die gesamte Dauer des Werkes glaubhaft zu gestalten. Im "Rheingold" ist er ein fast jugendlicher Wotan, der, um die Welt nach seinen Vorstellungen beherrschen zu können, sich leichtsinnig in unlösbare Probleme verstrickt, in der "Walküre" ein desillusionierter, enttäuschter Wahrer sinnloser Verträge, im Siegfried schließlich der ruhelos nach der letzten Lösung suchende Wanderer. Ein rundum gelungene Darstellung. Seine Fricka ist die große alte Dame des Wagnergesanges, Christa Ludwig. Doch klingt sie alles andere als alt, ihre Stimme zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Auch ihr gelingt eine vollauf überzeugende Leistung. Ihre Fricka ist eine energische Mahnerin und Hüterin der Ehe, ohne je tantenhaft oder gar hysterisch zu klingen. Ekkehard Wlaschiha hat es etwas schwerer. Er singt insgesamt zwar einen recht glaubhaften Alberich mit charaktervoller, etwas rauher Stimme, doch fehlt ihm sowohl die Wollust gegenüber den Rheintöchtern, als auch der ultimative Wille, die Gier nach der Macht. Gegen den Über - Alberich des letzten Jahrhunderts, Gustav Neidlinger, verliert er einiges an Kontur, aber solche Vergleiche sind eigentlich unfair. Als sein Nibelungen - Bruder Mime glänzt Heinz Zednik. Nicht umsonst hat er sich in dieser Rolle weltweit Ruhm erworben. Zednik bringt ein absolut glaubhaftes Rollenportrait des von Neid und Mißgunst zerfressenen Zwerges zu Gehör. Dabei verläßt er nie die Gesangslinie, wird nicht zum "Rapper" oder zur Karikatur, wozu diese Rolle schon so machen verführt hat. Eine ausgezeichnete Leistung. Ein weiterer Glanzpunkt der Besetzung ist Kurt Moll, der hier gleich in drei Rollen überzeugt. Im "Rheingold" gibt er den melancholischen Riesen Fasolt, in der "Walküre" einen gefährlichen, grimmigen Hunding und im "Siegfried" einen gewaltigen, im Sterben wahrhaft weisen Fafner. Weitere ausgezeichnete Auftritte im "Rheingold" liefern Siegfried Jerusalem als Loge, Siegfried Lorenz als Donner, Brigitta Svedén als Erda, sowie Hei - Kyung Hong, Diane Kesling und Meredith Parsons als perfekt aufeinander eingespieltes Rheintöchter - Trio. Die neuen Stimmen in der "Walküre" erfreuen durch die Bank. Als Wälsungenpaar glänzen Jessye Norman und Gary Lakes. Die Sieglinde der Norman besticht durch genaue, bewegende und stimmlich wundervolle Darstellung mit hervorragender Sprachgestaltung. Der Siegmund Gary Lakes kämpft zwar ein wenig mit der deutschen Diktion, doch wartet er mit einer prächtigen und machtvollen Stimme, die nie ins Brüllen verfällt, auf, und gestaltet den unglücklichen Helden sehr glaubhaft. Fünf Sterne für beide. Hervorragend auch die Brünnhilde von Hildegard Behrens. Nach der "Salome" unter Karajan und der "Leonore" unter Solti liefert sie wieder ein energiegeladenes und überzeugendes Rollenportrait ab. Was ihr an stimmlicher Leistungsfähigkeit fehlt (eine neue Brigitte Nilsson ist sie nicht wirklich), macht sie durch darstellerische Intensität wett. Auch der berüchtigte S - Fehler stört kaum, die Behrens ist die bislang überzeugendste Brünnhilde des digitalen Zeitalters. Mit ihrem Gegenpart Reiner Goldberg sieht es etwas anders aus. Zwar besticht sein Siegfried durch stimmliche Schönheit und Textverständlichkeit, nur wirkt er irgendwie etwas unbeteiligt, kommt an einige Altvordere (Windgassen, schon wieder so ein gemeiner Vergleich!!) bei weitem nicht heran. Einen wirklichen Ausfall kann man ihn nicht nennen, aber warum der damals in vollem Saft stehende Siegfried Jerusalem die Rolle nicht gesungen hat, ist mir ein Rätsel. Auch in der "Götterdämmerung" gibt es hervorragende Sänglerleistungen zu hören. Altmeisterin Helga Dernesch, sowie Tatiana Troyanos und Andrea Gruber bestechen als Nornen - Trio. Die Gibichungen sind mit Bernd Weikl (Gunther) und Cheryl Studer (Gutrune) ausgezeichnet besetzt. Komplettiert wird das Ensemble durch einen wirklich pechschwarzen Hagen (Matti Salminen) und eine bewegende Waltraute (Hanna Schwarz). Wer also einen "Ring" in selten gehörter Klarheit und musikalischer Schönheit ohne allzuviel "teutsches" Gedröhne sucht, der greife zu dieser ausgezeichneten Aufnahme. Gut, doch leider weniger wagnerisch 4 von 5 PunktenIch finde den Ring von James Levine sehr schön, doch es gibt da auch nach meiner Sicht ein kleinen Nachteil: Die Hörner sind mir etwas zu weich aufgetragen, bei Wagner kommen die Hörner eher stärker zum Ausdruck. Da hört man auch, dass man es hier mit der MET und nicht mit den Bayreuther Festspielen zu tun hat. Alle Sänger sind in Ordnung, habe nichts auszusetzen. Der Walkürenritt ist sehr schwungvoll und nicht gehakt wie bei Solti. Trotz leichter Mängel ist diese Aufnahme sehr empfehlenswert, vor allem wegen dem Tempo. sehr gelungen 4 von 5 PunktenUnter den neueren Ring-Einspielungen ist dies sicher die beste; auch wenn sie mit Soltis Besetzung nicht mithalten kann, sprechen doch viele ausgezeichnete Sängerleistungen, die tolle Leistung des MET - Orchesters, Levines spannungsvolles, wenn auch sehr weiches und zuweilen extrem langsames Dirigat und vor allem: der wunderbare Klang für diese Aufnahme. Die Sänger - Pluspunkte: Morris mächtiger Wotan, Behrens' leidenschaftliche Brünnhilde (trotz des etwas dünnen Tons) Jessye Norman und Cheryl Studer als Luxus-Sieglinde und -Gutrune, Jerusalems erstklassiger Loge und Wlaschihas legendärer Alberich sowie Heinz Zedniks bekannt phänomenaler Mime. Minuspunkte: Christa Ludwigs leider fünfzehn Jahre zu spät aufgenommene Fricka (Alas !), Gary Lakes qualliger Siegmund und Goldbergs säuerlicher Siegfried sowie stimmlich und idiomatisch zweitklassige Rheintöchter und Walküren : Hier hätten sich Importe aus Europa doch gelohnt (und ein anständiger language coach). Trotzdem sehr hörenswert - aber Solti bleibt Referenz ! Der beste Ring aus den späten Achtzigern/Neunzigern 5 von 5 PunktenBei dieser CD-Box handelt es sich um die gleichen Aufnahmen wie bei der DGG bereits 1994 veröffentlichen Version dirigiert von Levine. Unterschied: Keine Librettos, sondern nur ein einzelnes Begeleitheft mit den einzelnen Opernzusammenfassungen und den jeweiligen Orchester- und Sängerbesetzungslisten. Wer also auf die Librettos verzichten kann oder diese sich beispielsweise als Reclam-Heft zulegt (die zusätzlich genaue Regieanweisungen enthalten), erhält mit dieser Box die gleichen Aufnahmen der Ausgabe von 1994 zu einem knapp 50 % günstigerem Preis. Über das Werk braucht man sicherlich keine Worte verlieren. Was spricht für den Erwerb der Interpretation von Levine? Zuerst einmal spricht der homogene Klang für sich, der sich durch sämtliche Werke zieht. Für mich persönlich ist die vorliegende Aufnahme u.a. auch deswegen die beste aus dem digitalen Zeitalter. Ein weiterer Vorteil ist das sehr gefühlvolle Herangehen von Levine, Er nutzt den vergrößerten Orchesterapparat nicht nur um ihn bei den lauten Momenten hervorzutreten zu lassen um die offenkundige Dramatik zu unterstreichen, sondern benutzt hervorragend die gesamte Orchesterbandbreite, um sämtliche Aspekte des Werkes genau auszuleuchten und schafft genau damit die dramatischen Spannungsbögen, die bei Wagner so wichtig sind. Die Orchester- und Chorleistung ist durchaus exorbitant zu nennen, außerdem gefallen auch die Sängerbesetzungen, wo es in den Sechziger Jahren ja mal manch schwächere oder unglückliche Besetzungen bei den Einspielungen gab. Dagegen ist bei diesem Ring (im Gegensatz zum Karajan-Ring der späten Sechziger), nicht eine einziger Ausfall oder eine Durchschnittsleitung zu nennen. Für mich persönlich von Riesenvorteil ist die konstante Sängerbesetzung:, d.h. die Hauptpersonen, wie Wotan/der Wander werden nur von einem Sänger , in diesem Fall James Morris, gesungen. Diese Vorgehensweise verstärkt nur die Geschlossenheit dieses Ringes - und ein Ring selbst ist sowieso in sich geschlossen. Einzelne Gesangsleistungen in diesem hervorragendem Gesamteindruck hervorzuheben ist nur schwer möglich. Morris als Wotan, Behrens als Brünnhilde, die große Ludwig als Fricka, Jerusalem als Loge und auch Goldberg als Siegfried, sie allesamt erbringen hier keine nur solide Leistung sondern eine absolut mitreißende und technisch perfekte Performance. Die Leistungen der Sänger und des Orchesters sind so gut, dass man nicht bemerkt, dass es sich um eine "Studioaufnahme" und nicht um einen Livemitschnitt handelt. Von der Sterilität vieler klassicher Digitalaufnahmen ist hier glücklicherweise keine Spur. Für mich persönlich ist dieser Ring neben dem Rheingold und der Walküre von Karajan, sowie Teile des Rings von Böhm, im Gesamteindruck die beste Kompletteinspielung. Ein Reinhören kann in keinem Fall schaden und das Preis/Leistungsverhältnis ist bei dieser Box sowieso mehr als gewährleistet. |
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Wagner: der Fliegende Holländer von James LevineAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,86 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:Gänsehaut 5 von 5 PunktenTamtam ta tatam tataaam! Eine großartige Aufnahme mit Gänsehautgarantie! Die tolle Arie von Senta ist NICHT zerschnitten. Banausen! Barbaren! 2 von 5 PunktenGerne hätte ich zum erstklassigen Klang, dem prachtvollen Dirigat und den in der ersten Liga singenden Interpreten viel Positives berichtet. Aber die große Ballade der Senta auf CD 1 und CD 2 zu zerschneiden, ist so barbarisch und zeugt vom Fehlen jedweden Grundverständnisses für die Herausgabe von Operngesamtaufnahmen, das es einem die Tränen in die Augen treibt. Wie kann man eine Aufnahme beim Vermarkten so verhunzen? Ich kann nur abraten, man wird auf eine Lizenzveröffentlichung warten oder nach einer alten Erstveröffentlichung suchen müssen. flying dutchman 5 von 5 PunktenEine meiner Lieblingsopern. Spannungsbogen wird in dieser gesamtaufnahme ohne mühe aufrechtgehalten. großartige stimmen.vor dem anhören sollte man sich über die entstehungsgeschichte der oper erkundigen und ein textbuch ist auch empfehlenswert. |
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Yellow Lounge Vol.3 von Argerich, Stokowski, Grimaud, Reich, Gergiev, BlomstedtAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,68 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2004 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAbends in den Club, um ein bisschen Pop reinzuziehen oder gar um abzurocken -- nicht in der Yellow Lounge in Berlin-Mitte. Hier wird auf höchstem Niveau von DJs klassische Musik gemixt, verbunden auch mit einem Live-Act eines bekannten Interpreten. Anne Sofie von Otter, Mischa Maisky, aber auch die Pet Shop Boys äußerten sich sehr positiv zu diesem Event. Das ist dann auch das Markenzeichen dieser CD: Ein endloses Stück klassischer Musik, bestehend aus vielen verschiedenen. So fließt Maurice Ravel in Philip Glass, der wiederum rutscht zu Antonin Dvorak, der dann den Stab an Peter I. Tschaikowsky übergibt. Die Übergänge klappen meist. Schön die oben beschriebenen. Zwischen Hélèn Grimauds wunderbarer Interpretation des "Allegro" aus Beethovens Sturm-Sonate und einem Satz aus dem Streichquartett c-moll op. 51 Nr. 1 von J. Brahms (bezaubernd hier das Melos-Quartett) wirkt die Brücke etwas schmucklos. Wie eine zu kurz geratene Pause, etwas unmotiviert und phantasielos. Wie man einen Klavierklang gekonnt, süffisant und (un)auffällig in einen völlig anderen Orchesterklang überleiten kann, beweist die Verbindung zwischen Maurice Ravels Sonatine "Mouvement de Menuet" (Martha Argerich souverän) und der anfangs flächigen, dann bewegten "Aladdin-Suite" von Carl Nielsen. Hier berührt sich Fremdes auf angenehmste Art und Weise. Spannend auch, wenn Wagner in Wagner überfließt. Von Bach bis Górecki, von Mussorgsky bis Steve Reich: Komponisten von Weltrang. Argerich, Grimaud, Sinopoli, Böhm: Interpreten von Weltrang. Zwei, drei holpernde, immer wieder gelungene und oft hervorragende Übergänge von einer Welt in die andere: Diese Reise lohnt sich! Rudolf Kamm 4 Kundenrezensionen:klasse Klassik-Sampler 4 von 5 PunktenWie immer bei dieser Reihe gilt: dies ist eine äußerst gelungene Zusammenstellung von klassischer Musik mit meistens fließenden Übergängen. Auch über die Auswahl kann man nicht klagen, obwohl ein kleiner Wermutstropfen vorhanden ist: es sind für meinen Geschmack zu wenig moderne klassische Stücke auf der CD (viele Filmmusiken sind eigentlich ideal dafür geeignet). Das war auf den anderen Folgen dieser Reihe besser - und deshalb gab es auch nur 4 Sterne von mir. Dennoch kann ich nur sage: es ist noch nicht genug - bitte weitere Folgen!!!! sehr positiv überrascht 4 von 5 PunktenVon einer "Klassik-compilation" habe ich eigentlich nicht viel erwartet, doch durch meinen Bekanntenkreis bin ich nun auf die Yellow Lounge Vol.3 hingewiesen worden. Und nun möchte ich eingestehen, dass ich mit einer derartigen Qualität wirklich nicht gerechnet habe. Die auf der CD vorzufindenden Stücke sind alles andere als anspruchslos und werden in einen Zusammenhang gestellt, der wirklich überrascht und erfreut.Nie hätte ich vermutet, dass sich diese Art von Musik so zusammenfügen läßt. Kompliment. Es ist zwar nicht alles ganz rund (Nr.4&5 fallen etwas herraus), doch das stört eigentlich nicht sondern macht das ganze eher lebendig. Faszinierend, was aus Brahms (Nr.7), Poulenc (Nr.8) und Schubert (Nr.9)noch so übrig bleibt, aber dennoch zusammen passt. Das Alles erscheint mir sehr zukunftsweisend...habe ich unlängst sogar den Dirigenten und Komponisten Hans Zender mit dem SWR-Orchester erlebt, der einem genau solchen Konzept gefolgt ist und in einem Konzert die unterschiedlichdtwen Werke & Epochen ohne Unterbrechung miteinander verknüpft hat Öffnet Eure Ohren - und erfahrt klassische Musik neu 5 von 5 PunktenNix für Puristen - aber für Menschen von heute, die gerne gute Musik hören. Eine gelungene Zusammenstellung verschiedener klassischer Muisk aus 400 Jahren. Ganz besonders schön ist der Bonus-Track von der hübschen und hochbegabten Pianistin Hélène Grimaud. Klassik gemixt - wie im Club zur Yellow Lounge. Ich freue mich schon auf die nächste Yellow Lounge in Berlin und die näcshte Folge auf CD! hochwetig 5 von 5 Punktenhabe durch eine radio-sendung davon erfahren und bin neugierig geworden...eine gelungene zusammenstellung wunderbarer musik, zu der ich ohne diese platte bestimmt keinen zugang gefunden hätte. endlich mal eine entspannte und unkonventionelle möglichkeit klassische musik zu geniessen, ohne dass es gleich in kitschige abgründe wie z.b. "kuschelklassik" o.ä. abtrifftet.wünsche mir mehr davon! man geht mit dieser musik auf eine reise, die endlos erscheint und doch viel zu früh vorüber geht. cover sehr aufwendig gestaltet. vielleicht etwas wenig information über yellow lounge. |
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Cilea: Adriana Lecouvreur von James LevineAudio CD von Sony Class (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,60 Erscheinungsdatum: April 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLEVINE,JAMES CILEA ADRIANA LECOUVREUR |
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Luisa Miller von James LevineAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 7,90 Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
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Brendel Spielt Beethoven von Alfred Brendel, Cso, James LevineAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 25,99 Erscheinungsdatum: Oktober 2010 |
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Dialogues for Flute(S) and Percussion von Carin LevineAudio CD von MusicaphonPreis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 17,23 Erscheinungsdatum: August 2006 |
ProduktbeschreibungDIALOGUES FOR FLUTES AND PER |
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Am Kamin-Musik für Behagliche Stunden (Cc) von Argerich, Maisky, Mintz, Lso, Abbado, LevineAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,42 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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Eine Kundenrezension:Stimmungsvoll und gemütlich 5 von 5 PunktenOmen est nomen. Der Titel der CD sagt eigentlich alles. Die ausgewählten Musikstücke von bekannten Komponisten des Barock, der Klassik und der Romantik sind Klassikfreunden keineswegs unbekannt. Darunter sind die Violinromanze Nr. 1 von Beethoven, ein Andante cantabile von Haydn, das Largo aus dem "Winter" der "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi, das Affectuoso aus dem 2. Brandenburgischen Konzert von Bach und vieles andere, was für gemütliche Stunden an langen Herbst- und Winterabenden - es muss gar nicht am Kamin sein - eine angenehme Stimmung verbreitet. Man kann zu dieser Musik durchaus auch ein Buch lesen oder einen Bildband durchblättern, Kräutertee trinken (mein Tipp: Rosentee) oder ein Glas Portwein, Petit Fours dazu servieren oder ein sonstiges Lieblingsgebäck. Genau das Richtige zum Entspannen am Abend und eine gute Alternative zum Fernsehprogramm, das am frühen Abend selten etwas Gescheites bietet. |
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