|
| |
|
Verdi, Giuseppe - Un ballo in maschera (GA)
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungEin Maskenball 2 Kundenrezensionen:James Levine und Verdi / Maskenball 5 von 5 PunktenHier stimmt auch einmal wieder alles, die Inszenierung ist richtig und das sagt heute etwas, wo in Europa der Maskenball überall spielt, nur nicht in Schweden (oder in der 2. Fassung in Boston) Luciano Pavarotti singt den König Gustavo III. nobel und in großartiger stimmlicher Verfassung, Aprile Millo ist eine ebenbürtige Amelia, Florence Quivar eine unheimliche Ulrica bei bester Stimme und Harolyn Blackwell ein Oscar der nur so aus Übermut überquirlt - auch gesanglich. Nicht unerwähnt der Renato von Leo Nucci ein vornehmer Freund Gustavos und dann durch Umstände sein Rivale, als Gatte, um Amelia. James Levine dirgiert hier sein Orchester, das der MET und es wird Verdi-mäßig gespielt mit Temperament und Feuer, speziell im Duett Gustavo / Amelia zu Mitternacht am Galgen, wo es recht gruselig ist, und dann das Quintett mit Chor mit Renato und den beiden Intriganten, die den Mord planen. Dieser Maskenball gehört in jede DVD Sammlung, und ich finde gerade, dass das Publikum bei der Sache ist, ist spannend. Einfach großartig 5 von 5 PunktenWas soll man mehr loben ? Levine?, diesen Operndirigent par excellence, das Orchester ?, das seine italianita umsetzt. Die Sänger? Einen wohlaufgelegten Pavarotti, der nicht nur auf der Höhe seiner Sangeskunst ist, sondern sogar schauspielern kann. Milo als völlig gleichwertige Amelia, aber auf die Partie des Renato, des Oskar, der Ulrica sind einfach phantastisch besetzt. Alles ist hervorragend, bis auf das unerträgliche Publikum. Natürlich wäre ich auch begeistert, aber warum müssen wir das heute mitkaufen ? Ist eine solche Aufnahme nicht bearbeitbar ? Selbst in die Arien wird hineingeklatscht. Schade, bei soviel Perfektion, aber für einen Abzug reicht dieser Unbill nicht. |
|
|
Puccini: La Bohème (Auszüge) von Freni, Pavarotti, Karajan, BpAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 8,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:großartig 5 von 5 Punktenabgesehen davon, dass die ganze einspielung unter karajan für mich keine schwachstellen hat, lohnt sich der kauf einfach schon wegen der arie des rodolfo am anfang der oper, als er mimi umgarnt. ich kenne keine andere aufnahme, in der die tenorpartie so strahlend schmetternd dargeboten wird. ein weiterer grund, den verlust des genialen pavarotti zu beweinen. diese cd lohnt wirklich, sie zu hören ist ein genuß. Ein Schatz! 5 von 5 PunktenKarajan kann wirklich stolz auf seine Leistung sein. Die Wiener Phliharmoniker begleiten wunderschön, Freni und Pavarotti singen genial, in der Aufnahme gibt es keine schwache Punkte. Die Tonqualität ist sehr gut. Preis ist auch nicht zu hoch, also: ein Muß für die Klassik-Liebhaber!!! |
|
|
Kuschelklassik Vol. 2 von VariousAudio CD von Smm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 39,99, Angebote ab EUR 13,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Great Music !!! 5 von 5 PunktenDiese CD habe ich mir bei meinem letzten Deutschland aufenthalt gekauft (zusammen mit CD#1). Ich bin sehr begeistert von der Musik. Meine Frau und unser 2 jahre alter Sohn lieben diese Musik ebenso. Die Musik ist sehr gute "Entspann" Musik. Auch bei meiner Arbeit als Software Engineer hilft mir die Musik um mich zu konzentrieren. GREAT ROMANTIC MUSIC !!!! :-) Viele Gruesse aus Dallas, Texas / U.S.A. |
|
|
Kuschelklassik Vol. 4Audio CD von Smm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Einfach nur Klasse!!!!!!!!!!!!!! 5 von 5 PunktenIch kann nur sagen, reinhören und es sich auf dem Sofa mit jemand besonders Lieben gemütlich machen! Eine wirklich wunderschöne Zusammenstellung der klassischen Musik, auch für Leute die nicht gerade Klassik - Fans sind! Für Shakespeare Fans genau das Richtige! 4 von 5 PunktenDiejenigen unter den Hörern, die sich selber eher zu den Shakespeare Fans zählen würden, sind mit dieser doppelten CD ganz genau richtig gelagert und sie sich sofort zulegen. Aber auch für alle übrigen Hörer ist dies unter Umständen genau die richtige Zusammenstellung. So kann jeder Mozart Fan voll auf seine Kosten kommen, da er auf CD2 ein wunderschönes Flöten Andante zu Ohren bekommt. Auch Bachs Menuett in G-Dur ist eigentlich ein Standardstück, das allerdings gut gespielt und präsentiert durchaus einen Reiz bieten kann. Aber auch unbekanntere Stücke u.a. von Gluck oder Larsson finden dort ihre Beachtung. Insgesamt handelt es sich also um eine sehr ausgewogene Sammlung, der es viel Spaß macht zuzuhören. Positv finde ich auch, daß sie bei Amazon.de eher billiger ist als in allen übrigen CD Geschäften! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
|
|
Luciano Pavarotti - A Life in Seven Arias
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungRegisseur David Thompson über die DVD: Nach dem Tod Luciano Pavarottis bat mich die BBC um einen Film über den Tenor, der ihn als eine der großartigsten Stimmen seiner Generation und als vielleicht populärsten Sänger in der Geschichte der klassischen Musik zur Geltung bringen sollte. Von Anfang an war uns daran gelegen, seiner späteren Showbiz-Persönlichkeit den richtigen Stellenwert zu geben: Nebenaspekt einer seriösen Karriere, in deren Verlauf er einmal die Opernbühnen der Welt dominiert hatte. Glücklicherweise verfügt die BBC über umfangreiche Filmbestände aus dem Jahr 1979, als Pavarotti seine Heimatstadt Modena besucht, gemeinsam mit seinem Vater gesungen und Opernklassiker speziell für die Kamera aufgenommen hatte. Von Vorteil war, dass Großbritannien wesentlich zur Entwicklung seiner Karriere beigetragen hatte, vom Sieg beim großen Chorwettbewerb in Wales bis zu atemberaubenden Auftritten in Covent Garden. So standen uns die Erinnerungen einiger Zeitgenossen vor Ort zur Verfügung, andere mussten wir fernab aufsuchen: José Carreras in China, Montserrat Caballé in München, Juan Diego Flórez in der Nähe von Mailand sowie Plácido Domingo und Renata Scotto in New York. |
|
|
Maria Stuarda (Gesamtaufnahme) von Joan Sutherland, Huguette Tourangeau, Luciano Pavarotti, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,24 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:donizetti - und er junge pavarotti! 5 von 5 PunktenDiese Oper von Gaetano Donizetti zählt zu meinen "Donizetti favorites", hier in einer nicht mehr zu überbietenden Aufnahme mit Joan Sutherland und dem damals noch sehr jungen Luciano Pavarotti. Allerdings muss man wissen, dass diese Oper nur Fragment ist, und es sich bei dieser Aufnahme um eine Zusammenstellung mehrerer erhaltener Fassungen und Fragmente der MARIA STUARDA handelt. Das tut jedoch dem Hörgenuss keinen Abbruch! REFERENZAUFNAHME 5 von 5 PunktenSo gut kann Donizettis gesungen werden, wenn man die Leistungen von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti und Huguette Tourangeau genauer betrachtet. Joan Sutherland kann in dieser dramatischeren Koloraturpartie all ihre stimmlichen Reserven präsentieren. Selbverständlich meistert sie mühelos die anspruchsvollen Verzierungen und weiten Sprünge dieser Rolle. Luciano Pavarotti singt mit jugendlicher Stimme und kann mit beeindruckenden vokalen Reserven auftrumpfen. Huguette Tourangeau besitzt einen schönen, biegsamen Mezzosopran, der einen hörbaren Kontrast zu den anderen Stimmen setzt. Auch diese Partie der Elisabetta verlangt eine große Geläufigkeit in der Stimme. Richard Bonynge vermag die Musik Donizettis zum Leben zu erwecken, ohne dabei allzu plakativ zu wirken. Eine gelungene Einspielung! |
|
|
Puccini, Giacomo - La Bohème (NTSC)
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungDVD-La Boheme Eine Kundenrezension:Glanzzeit für Puccini 5 von 5 PunktenIn einer Zeit wo aus Russischen Opernchor Sängerinnen Weltstars gemacht werden - ist diese Boheme nicht " noch eine mehr" - sondern eine der wenigen die wohl vom Interpretatorischem Standpunkt Operngeschichte gemacht haben. Pavarotti in seiner Glanzzeit 1977 singt mit gusto einen liebenden Rodolfo (der in späteren jahren nie wieder so behende über die Bühne wieselt.) Es gibt wohl bis dato nichts vergleichbares..... Renata Scotto ist eine beseelte Mimi die jedes Wort ihres Vortrags als spontanen gefühlsausdruck auskostet (wer des Italienischen mächtig, verfolge nur die klimatische Veränderung in der Darbietung). Die weiteren Mitwirkenden sind auf Augenhöhe - besonders Ingvar Wixel sei hier genannt. Jimmy Levine gehört auch zu ihnen - ein so umsichtiges begleiten seiner Sänger bestätigt seinen Ruf als einer der Besten Operdirigenten - Die Inszenierung ist sicherlich für heutige verhältnisse etwas angestaubt, aber als adequater Ramen den Darstellern gerecht. Wartend auf die bisher nie veröffentliche Scala Boheme unter Carlos Kleiber mit Pavarotti/Freni 1979 - ist diese Aufführung momentan der Höhepunkt für Puccini Interpretationen aus dieser Zeit - Heute sieht und hört man solches vergebends. Fünf Sterne sind hier noch zu wenig...... |
|
|
La Traviata (Gesamtaufnahme) von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 20,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLA TRAVIATA GA 3 Kundenrezensionen:Virtuos und brillant - trotzdem leicht problematisch 4 von 5 PunktenBei der vorliegenden Einspielung von Verdis "Traviata" handelt es sich um die allererste Digitalaufnahme einer Oper, die die Plattenfirma DECCA im Jahre 1979 produziert hat. Es scheint fast logisch, daß man für dieses Ereignis das damalige firmeneigene Topduo Sutherland/Pavarotti heranzog und mit ihnen einen absoluten Schlager aufnahm. Für Joan Sutherland war es die zweite Studioeinspielung des Verdi-Klassikers, Pavarotti sollte in den Neunzigerjahren mit Cheryl Studer noch einmal den Alfredo Germont übernehmen. Herausgekommen ist ein wirkliches Hochglanzprodukt - mit allen Stärken und Schwächen, die diese Bezeichnung verdient. Die Tontechnik hat sich spürbar bei Aufnahme und Abmischung ausgetobt: die Sänger sind mit viel Hallraum verstärkt und im Orchester scheinen Mikrofone noch über den unbedeutendsten Instrumenten zu hängen. Herausgekommen ist dabei ein etwas kühler, steriler, aber trotz allem doch flirrend brillanter Klang, der herrlich transparent und viril wirkt. Dazu trägt auch das energische und herrlich emotionale Dirigat von Richard Bonynge bei. Ich finde, daß diesem Dirigent viel öfter Lob gezollt gehört. Sehr oft wird er nur als stabschwingender Ehemann von Joan Sutherland herabgewürdigt und das ist keinesfalls gerecht. Ich kenne keine einzige Plattenaufnahme von Richard Bonynge, die nicht geschmackvoll oder die etwa langweilig wäre. Seine Interpretationen sind wahrlich nie intellektuell, aber wer will bei Belcanto-Opern bitte Interpretationsansätze a la Harnoncourt? Ich nicht. Kurzum: Bonynge dirigiert diese Traviata herrlich schmissig und an den lyrischen Stellen auch ausgesprochen gefühlvoll. Das National Philharmonic Orchestra ist ihm dabei ein kongenialer Partner; technisch ist dieses Orchester ohnehin über jeden Zweifel erhaben, das klingt wie ein Rolls-Royce. Nun zu den Sängern: Luciano Pavarottis Alfredo gefällt mir im Großen und Ganzen sehr gut. In vielen Kritiken zu dieser Aufnahme lese ich oft von technischen Problemen und stimmlichen Verschleißerscheinungen, aber außer ein paar gepreßten Tönen finde ich seine gesangliche Leistung einwandfrei. Man kann Alfredo vielleicht etwas leiser und lyrischer singen, aber Pavarotti singt ihn halt sehr temperamentvoll und verharrt schon mal ganz gern im prunkvollen Forte. Bei soviel Stimmschönheit sei ihm das gerne verziehen. Matteo Manuguerras Vater Germont ist ebenfalls ein Highlight. Eine sehr runde, warmgefärbte Baritonstimme mit sehr individuellem Timbre. Von der Rollengestaltung her der sensibelste und gutmütigste Germont, den ich kenne. Man hat das Gefühl, daß ihm Violetta wirklich leid tut, obwohl er ein so schweres Opfer von ihr verlangt. Ein wirklicher Gegensatz zu Interpretationen von etwa Robert Merrill, der sehr den patriarchalischen Moralisten gibt. Und Joan Sutherlands Violetta? Hier bin ich wirklich zwiegespalten, obwohl die Sutherland zu meinen absoluten Lieblingssopranen gehört. Sutherland war zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 53 Jahre alt und man könnte meinen, daß sie mit der Partie vielleicht schon überfordert gewesen wäre. Das trifft jedoch keinesfalls zu: so brillant hat das technisch keine andere gesungen! Allein die Koloraturarie "Sempre libera" am Ende des ersten Aktes wird atemberaubend dargeboten. Sutherland interpoliert 13 kurze hohe Staccato-Cs (eine Tradtition aus dem 19. Jahrhundert) und singt am Ende ein hohes Es, das wie eine Leuchtrakete strahlt. Auch singt sie die Rolle spürbar mit viel Gefühl und seelischer Anteilnahme. Was mich jedoch ein bisschen befremdet, ist ihre etwas zerkaute und mulmige Aussprache. Weiters habe ich das Gefühl, daß Sutherlands Stimme einfach viel zu üppig, rund und gesund im Klang ist, um die zerbrechliche und sterbenskranke Kameliendame akustisch sichtbar zu machen. Es klingt fast komisch, aber ich glaube, Sutherland hatte einfach zu VIEL Stimme für die Partie. Und ganz jung klingt die Stimme bei allem technischen Glanz halt auch nicht mehr. Cotrubas, Callas und Moffo sind meines Erachtens mädchenhafter, fragiler und deshalb überzeugender. Nichtsdestotrotz: eine wunderschöne Platte, die ich nicht missen möchte. Für Sutherland-Freaks ein absolutes Muss!! SUTHERLAND - PAVAROTTI 5 von 5 PunktenZweimal hat Joan Sutherland die Violetta in ihrer Karriere im Studio aufgenommen: Zu Beginn der 60er Jahre und 1979. Wobei der älteren Einspielung mit Carlo Bergonzi und Robert Merrill die Krone gebürt. Joan Sutherlands Stimme hatte sich im Laufe von fast 20 Jahren natürlich hörbar verändert: die immensen Klangfontänen, die perfekten Koloraturen, die mühelos angeschlagenen Spitzentöne... fielen in dieser Aufnahme von "LA TRAVIATA" etwas indifferenter aus. Was die 53 jährige Sängerin aber noch in ihrem technsichen Arsenal hat, ist verblüffend: sie singt vortreffliche Triller, eine ganze Staccatti-Salve auf dem hohen C und sie krönt die große Arie des 1.Aktes mit einem leuchtenden hohen Es. Mit vorzüglicher Legato-Technik gestaltet sie die Duette und die Arie des 3.Aktes. Insgesamt interpretiert Joan Sutherland eine sehr bewegende Violetta. Luciano Pavarotti agiert als Alfredo mit strahlender Stimme und plakativer Attidüde. Hörbare vokale Unebenheiten kann aber auch er nicht verleugnen. Insgesamt fehlen in seiner Interpretation aber die Feinheiten. Matteo Manuguerra besitzt einen soliden und sicher geführten Bariton, dessen Interpretation aber nicht an die großen Vorgänger (Merrill,Milnes,MacNeil) der 60er und 70er Jahre heranreicht. Unter Richard Bonynges Federführung wird munter und differenziert musiziert. Eine tadellose Leistung vollbringt ebenfalls der Chor, der in dieser Verdi-Oper eine gewichtige Rolle hat. Insgesamt handelt es sich um eine gelungene Studioeinspielung, die zur ersten Liga der "La Traviata" Aufnahmen zählt. Capricen einer Diva, oder große Kunst? 2 von 5 PunktenWozu dient diese Aufnahme? Soll sie den Katalog bereichern oder neue Gestaltungsansätze am Werk offenbaren? Ist es ein Experiment der Decca in dem sich eines ihrer Zugpferde ungehindert produzieren kann? Das sind harte Worte, aber was kann man anderes dazu sagen, wenn die Sutherland Violetta Valery zu einer Koloratur-Diva aus Zeiten Donizettis oder Bellinis macht? In den großen Soloszenen Violettas verlässt sich die Sutherland voll auf ihr mittlerweile arg quietschendes Instrument und legt langgezogene und schmerzliche Koloraturen auf, wie bisher noch keine andere Sängerin in der Geschichte. Koloraturen die das Bild der berühmtesten Kurtisane der Musikgeschichte verzerren und entstellen. Wer ein Ohr für die "reife" Sutherland hat, dem sagt so etwas natürlich eher zu, aber wer Interpretationen von Callas, Stratas, Scotto, Studer, Cotrubas, Moffo oder Tebaldi kennt, der erschreckt vor soviel Zügellosigkeit und Anmaßung. Als ob das Belcantorepertoire bis Donizetti nicht genug passende Rollen für eine Diva mit solchen Fähigkeiten und Vorlieben bieten würde. Was dadurch natürlich arg in Mitleidenschaft gezogen wird, ist das Gesamtbild und die Leistung der anderen Solisten. Hier haben wir zum einen, den noch nicht ganz so reifen und dramatischen (und teilweise klanglich matteren) Pavarotti der späten 80er und Anfang 90er Jahre, der allerdings trotzdem etwas farblos erscheint. Der eigentliche Glanzpunkt der Aufnahme ist Matteo Manuguerra mit seinem eher lyrischen und doch kräftigen Bariton, der hier einen der besten Giorgio Germonts auf Platte vorlegt. Richard Bonynges Dirigat, ist nicht ganz so innovativ und ansprechend, wie bei seinen großen Belcanto-Aufnahmen, aber instinktsicher und einheitlich. Und es hätte auch eine gute Aufnahme werden können, hätte man versucht ihr mit den klassischen Ansätzen und der jeder großen Künstlerin eigenen Interpretationskunst, nahe zu kommen. Die Sutherland ist eine große, doch hat sie mit ihren unpassenden Kapriolen, diese Aufnahme absolut entbehrlich gemacht, mehr noch, ihre Darstellung wirkt entstellend und schmerzt. |
|
|
Mozart, Wolfgang Amadeus - Idomeneo (GA) (NTSC)
DVD von Universal/Music/DVD |
Eine Kundenrezension:Ein idealer Idomeneo 5 von 5 PunktenJames Levine ist immer sicher, wenn er sein Orchester - das der MET dirigiert. Wer von den Sängerinnen und Sängern der Beste ist kann ich eigentlich nicht sagen. Luciano Pavarotti ist ein Ideal - Idomeneo, Frederica von Stade ein wunderbarer Idamante und Ileana Cotrubas eine der zuverlässigsten Soprane als Ilia. Die Elektra von Hildegard Behrens ist meiner Meinung nach, zumindest in der Rachearie etwas verklemmt und die Spitzentöne kommen nicht so, wie ich sie mir wünschen würde, aber diese Partie ist nicht gerade dankbar, und sie ist auf alle Fälle nicht stimmschonend. Die Inszenierung der MET ist natürlich richtig - was ja heute nicht normal ist, ein etwas eintöniges Bühnenbild zwar, und die Barock-Kostüme passen. Jeder der einen richtig inszenierten Idomeneo sich ansehen und anhören will, der soll diesen kaufen |
|
|
I Love Opera (Luciano Pavarotti präsentiert) - Die schönsten Verdi-Opern von Pavarotti PräsentiertAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 3,59 Erscheinungsdatum: Oktober 1997 |
Tracks:
|
|
...



