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Produkt-Bild: Best of Beethoven,the Very

Best of Beethoven,the Very von Various

Audio CD von Virgin Cla (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 4,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Beethoven,the Very

Tracks:

Disk 1
  • Sinfonie Nr.5 op.67 - I. Allegro con brio
  • Für Elise
  • Sinfonie Nr.3 op.55 'Eroica' - II. Trauermarsch
  • 'Mondscheinsonate' op.27 Nr.2 - I. Adagio
  • Sinfonie Nr.9 op.125 - IV: 'Ode an die Freude'
  • Sinfonie Nr.7 op.92 (Ausz.)
  • Violinkonzert op.61 - III. Rondo
  • 'Waldsteinsonate' op.53
  • Türkischer Marsch (aus 'Die Ruinen v. Athen')
  • Klavierkonzert Nr.5 op.73 - I. Allegro (Ausz.)
  • Romanze f. Violine u. Orch. Nr.1 op.40
  • Septett op.20
Disk 2
  • Coriolan-Ouvertüre
  • Chorfantasie op.80 - Finale
  • Streichquartett Nr.7 op.59 Nr.1 - IV. Allegro
  • Fidelio - Gefangenenchor 'O welche Lust'
  • Klavierkonzert Nr.3 op.37 - III. Allegro con brio
  • Variationen 'Bei Männern welche Liebe fühlen'
  • Klaviersonate Nr.8 op.13 'Pathétique' - II. Adagio
  • 'Kreutzersonate' op.47 - III. Finale
  • 'Erzherzog-Trio' op.97 - I. Allegro
  • Missa solemnis op.123 - Agnus Dei

Produktbeschreibung


BEST OF BEETHOVEN,THE VERY
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3 Kundenrezensionen:

Relaxt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ist sehr schöne Musik zum Entspannen. Auch die Qualität der Aufnahmen sind super. Gern wieder
Schön anzuhören
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die bekanntesten Lieder des großen Beethoven, einfach wunderschön sie zu geniessen. Wer Klassik mag aber kein ganzes Set kaufen möchte, kann auf dies zurückgreifen. Toll
Entsprechend
3 Punkte 3 von 5 Punkten
dem Preis, auch die Qualität. Ich vermisse die musikalische Hingabe, es wirkt streckenweise emotionslos. Aber für den Preis okay.
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Produkt-Bild: Sinfonien 1-9

Sinfonien 1-9 von Ludwig Van Beethoven, Herbert von Karajan

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 11,61

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonien 1-9

Tracks:

Disk 1
  • Sinfonie Nr.1 C-dur op.21
  • Sinfonie Nr.3 Es-dur op.55 'Eroica'
Disk 2
  • Sinfonie Nr.2 D-dur op.36
  • Sinfonie Nr.7 A-dur op.92
Disk 3
  • Sinfonie Nr.4 B-dur op.60
  • Sinfonie Nr.5 c-moll op.67
  • Coriolan-Ouvert?re op.62
Disk 4
  • Sinfonie Nr.6 F-dur op.68 'Pastorale'
  • Sinfonie Nr.8 F-dur op.93
  • Egmont-Ouvert?re op.84
Disk 5
  • Sinfonie Nr.9 d-moll op.125 m. 'Ode an die Freude'

Produktbeschreibung


SINFONIEN 1-9
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2 Kundenrezensionen:

Sehr gut, ABER...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
An alle Musikfreunde eine kurze Resension:
Vorab muss ich sagen, dass ich es toll fand, alle Beethoven Symphonien im Paket zu kaufen. Davon bin ich auch immer noch überzeugt. Rein musikalisch gesehen ist es auch echt gut, die Musiker top, die Interpretation von von Karajan wirklich herausragend.
Wie die Überschrift schon sagt, kommt jetzt jedoch ein "Aber". Und jenes habe ich gegen die Aufnahmequalität der CDs. Es kommt mir so vor, als wenn die Konzert von außerhalb des Orchesters aufgenommen wurden. Alles klingt weit weg, fasrig und vor allem nicht nach Stereo-Qualität wie ich sie im 21. Jahrhundert als Muss voraussetzte.
Leider schade!
An der Schwelle des Ruhms
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Jahr 1946, kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges, erfüllte sich der britische Columbia-Produzent Walter Legge einen langgehegten Traum und gründete das Philharmonia Orchestra London. Zu diesem Zweck hatte er bereits während des Krieges nach den besten Musikern in den diversen Orchestern des Vereinigten Königreiches Ausschau gehalten. Mit größter Sorgfalt stellte er seinen Klangkörper zusammen, der in erster Linie zu Plattenaufnahmen für den EMI-Konzern dienen sollte. Aber auch im Londoner Konzertleben der Nachkriegszeit, später auch auf ausgedehnten Reisen, war dem Orchester eine herausragende Rolle zugedacht.
Ursprünglich hatte Legge nicht an einen Chefdirigenten gedacht, sondern der neue Klangkörper sollte unter den verschiedensten Dirigenten spielen, um dadurch eine besondere Vielfältigkeit des Ausdrucks zu erreichen. Nachdem er aber Herbert von Karajan in Wien kennengelernt und dort mit ihm Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern erstellt hatte, vertraute er seine Londoner Orchestervereinigung diesem jungen, vielversprechenden Dirigenten an. Karajan stürzte sich denn auch mit Feuereifer in die Arbeit und schuf in wenigen Jahren aus dem jungen Klangkörper ein Orchester von Weltrang.
Die zwischen 1951 und 1955 aufgenommenen Beethoven-Symphonien zeugen von diesem Höhenflug, an den das Orchester bis zum Ende der Ära Klemperer (1973) anschließen konnte, den es aber dann später nie wieder erreicht hat.
Es waren die Pionierjahre der Langspielplatte, und Karajan stieg hier mit seiner ganzen Energie und jugendlichem Elan ein und schuf so geradezu revolutionäre Beethoven-Auslegungen, die sich deutlich von den damals im deutschen Kulturraum dominierenden Furtwängler-Aufnahmen unterschieden und dem Hörer ein ganz neues, entschlacktes Beethoven-Bild vermittelten. Karajans Londoner Deutungen lehnen sich unüberhörbar an Toscaninis NBC-Aufnahmen an, die zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch nicht im Handel waren.
Die ungemein geschmeidige Artikulation, die penible Genauigkeit in der Dynamik, was vor allem die untersten Stärkegrade betrifft, die Deutlichkeit der Bläserstimmen, die eine superbe Qualität der damaligen Philharmonia-Bläser aufscheinen lässt, der temperamentvolle, dabei stets exakt kontrollierte Zugriff sind die herausragenden Merkmale dieser Interpretationen. Trotz der beschränkten Mono-Möglichkeiten (nur die Achte wurde 1955 schon in Stereo aufgezeichnet) ist der Klang voll und ganz in den Dienst der symphonischen Struktur gestellt. So erinnern diese frühen Karajan-Aufnahmen auch an die legendäre Leibowitz-Ausgabe der Beethoven-Symphonien von 1961 und bezeugen die überaus moderne, stark an den Metronom-Angaben des Komponisten orientierte Auffassung des damaligen Mittvierzigers Karajan. Höhepunkte dieser ersten Annäherung Karajans an Beethovens symphonischen Kosmos sind die farbenprächtige Sechste, die schlanke, ganz elegant daherkommende Eroica und die temperamentvolle Siebente, deren einmalige Geschlossenheit der Dirigent später nie mehr, selbst nicht in seiner großartigen Erstaufnahme mit den Berliner Philharmonikern aus dem Jahr 1961 (DGG), in dieser einmaligen Qualität erreichte. Dabei hütete sich Karajan vor Exzessen und ließ die Virtuosität des Orchesters nie zum Selbstzweck werden, trotz der Versuchung angesichts dieses Perfektionsensembles. Die Neunte glänzt mit einem fantastischen Solistenquartett (Schwarzkopf, Höffgen, Haefliger, Edelmann) und einem präsenten, erstklassig besetzten Chor (Wiener Singverein). Der Philharmonia Chorus existierte damals noch nicht.
Zur Klangqualität habe ich mich schon geäußert; die EMI hat es an nichts fehlen lassen, um die alten Aufnahmen so durchsichtig und klangvoll wie möglich zu präsentieren. Dem Album liegt ein hervorragendes Textbuch in mehreren Sprachen bei. Wer Karajans DGG-Aufnahmen von 1961 schon besitzt, sollte nicht zögern, seine jugendfrischen Londoner Ersteinspielungen aus den frühen 1950er Jahren kennzulernen. Es lohnt sich. Der fehlende fünfte Stern geht zu Lasten der zwar guten, aber doch für heutige Maßstäbe überholten Klangtechnik.
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Produkt-Bild: Beethoven - The 9 Symphonies (Berliner Philharmoniker)

Beethoven - The 9 Symphonies (Berliner Philharmoniker)

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 27,98, Angebote ab EUR 23,89

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Beethoven - The 9 Symphonies (Berliner Philharmoniker)

Tracks:

Disk 1
  • 1. Adagio molto - Allegro con brio
  • 2. Andante cantabile con moto
  • 3. Menuetto. Allegro molto e vivace
  • 4. Adagio - Allegro molto e vivace
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Marcia funebre. Adagio assai
  • 3. Scherzo. Allegro vivace
  • 4. Finale. Allegro molto
Disk 2
  • 1. Adagio - Allegro con brio
  • 2. Larghetto
  • 3. Scherzo. Allegro
  • 4. Allegro molto
  • 1. Adagio-Allegro vivace
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro vivace
  • 4. Allegro ma non troppo
Disk 3
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro
  • 4. Allegro
  • 1. Allegro ma non troppo: Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande
  • 2. Andante molto mosso: Szene am Bach
  • 3. Allegro: Lustiges Zusammensein der Landsleute
  • 4. Allegro: Gewitter, Sturm
  • 5. Allegretto: Hirtengesang - Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
Disk 4
  • 1. Poco sostenuto - Vivace
  • 2. Allegretto
  • 3. Presto - Assai meno presto
  • 4. Allegro con brio
  • 1. Allegro vivace e con brio
  • 2. Allegretto scherzando
  • 3. Tempo di Menuetto
  • 4. Allegro vivace
Disk 5
  • 1. Allegro ma non troppo, un poco maestoso
  • 2. Molto vivace
  • 3. Adagio molto e cantabile
  • 4. Presto
  • Presto - "O Freunde, nicht diese Töne" - Allegro assai

Produktbeschreibung


SINFONIEN 1-9 GA
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5 Kundenrezensionen:

Wohlklingend aber miserabel geschnitten
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die 9 Sinfonien von Beethoven sind in der karajanschen Interpretation ein Genuß für meine Ohren. Die Aufnahmen sind trotz der Anfänge der digitalen Aufzeichnung hervorragend. Leider sind die MP3-Tracks miserabelst geschnitten. Sowohl die 5 Sinfonie , wie auch die 9. Sinfonie haben MP3-Track-Enden, die ausgeblendet wurden und nicht vollständig (auf Lautstärke im nächsten Track) wieder eingeblendet wurden. Dadurch entstehen innerhalb der Musik unschöne Sprünge, die mich veranlassen die hohe Anzahl der Sterne (voll 5 für die Interpretation) auf einen Stern zu reduzieren. Amazon sollte die zur Zeit eingestellte MP3-Version einstampfen und einen sorgfältige Neuschnitt einstellen. Vermutlich arbeiten da nur Leute, die für Pop-Musik o.ä. aber nicht für Klassik geeicht sind. Hier sollte man beim Schneiden doch besser mit Partitur arbeiten und nicht solch einen Mist für teures Geld einstellen! Die anderen Sinfonien habe ich noch nicht gehört. Es könnten also noch andere Schneidefehler vorliegen, die ich noch nicht entdeckt habe.
Vollkommen überbewertet - "Klingende Badeanstalt"
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Auch wenn sämtliche der auch heute noch sehr zahlreichen "Karajan-Jünger" Gift und Galle spucken werden: Mich hat nicht eine einzige dieser Beethoven-Einspielungen überzeugt! Was von anderen Rezensenten daran schon vielfach bemängelt wurde - die eindimensionale, flache Interpretation, die klangschöne "Aufgemotztheit" und fehlende Tiefe - ist auch mir von der ersten CD an sauer aufgestoßen. Von der "Klingenden Badeanstalt" ist im Zusammenhang mit Karajan und seinen philharmonisch-edlen Klangideal immer wieder die Rede gewesen; diese Aufnahmen belegen das aufs Deutlichste. Beethovens Musik war als Mittel zur Preisung des "Wunders Karajan" wohl auch sehr gut geeignet. Als solche ist sie von diesem vermeintlichen "Wunder" auch genutzt worden - man merkt es an jedem Takt. Gardiner,Harnoncourt und Norrington haben mit ihren Einspielungen gezeigt, wieviel Leben in dieser Musik steckt und damit Karajans flaches Schönklangideal als solches entlarvt. Aber auch alle anderen Aufnahmen - von Furtwängler, Klemperer und Toscanini über Leibowitz, Scherchen und Reiner bis hin zu Abbado und den schon genannten Pionieren der historischen Aufführungspraxis - haben deutlich mehr zu bieten. Dass "Herbie" auch heute von vielen immer noch unkritisch in alle Himmel gelobt wird, kann man wohl nur mit rückwärtsgewandter Nostalgie erklären.
Ich für meinen Teil ärgere mich über den Kauf - die knapp 30 Euro für diese CD-Box kann man viel besser investieren, zumal die Klangqualität alles andere als optimal ist.
Enttäuschende Gesamtaufnahme
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich möchte nicht bestreiten, dass Karajan ein großer Dirigent war: Seine Einspielungen etlicher Klassiker sind wohl unübertroffen.

Aber gerade das, wessen er weltweit gerühmt wird, ist ihm nicht geglückt: Eine monumentale Einspielung der Beethoven-Sinfonien.

Zugegebenermaßen verleiht er den ersten beiden und der vierten Sinfonie monumentalen Glanz, was sicher nicht leicht ist; das Allegro con brio der dritten Sinfonie ist aber schon kaputt geeilt.

Das einschüchternde Allegro con brio der Fünften ist vollkommen misslungen, weil abgehetzt.

Der Pastoralen merkt man an, dass Karajan sie nicht leiden konnte.

Die wunderbare, fröhliche Siebte ist im Tempo gänzlich misslungen. Das Allegretto ist als solches nicht mehr auszumachen.

Die Achte ist widerum ein Highlight der ganzen Einspielung.

Die krönende Neunte ist zwar nicht schlecht, aber andernorts und von anderswoher grandioser eingespielt worden.

Zu pompös, zu medioker, zu karajanesk. Ich rate zu Interpretationen von Franz Konwitschny, Roger Norrington oder Leonard Bernstein.
Spührst du sie, die Musik?
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Diese Zusammenstellung Beethovens Symphonien, orchestriert und dirigiert des Großmeisters Herbert von Karajan, sucht seinesgleichen.

Wie kein anderer hat Karajan es verstanden, die Werke des einflussreichsten dt. Komponisten mit einer mitreissenden Energie und Lebendigkeit zu interpretieren.
Man "spührt" die Musik bis ins Mark.

Beethoven spielt ohnehin in einer fast unerreichten Oberliga. Seine Werke waren seinerzeit wegweisend und provokativ zugleich. Voller Emotionen und Ideen. Nicht umsonst ist das bekannte Thema seiner letzten Symphonie zu einer Art "Welthymne" erkoren worden.

Mit dieser CD-Sammlung macht es Freude, das Genie Beethoven "rückärts" zu entdecken. Die "Neunte" kennt jeder, und hier hat man die Möglichkeit, sich mit seinen erstklassigen und zeitlosen früheren, aber -beim "Volk"- weniger "bekannten" Werken anzufreunden.

Keiner, der diese Musik nicht versteht oder trotzig wegschaltet, kann von sich behaupten, er verstünde etwas von "Musik".

Hier erleben wir die perfekte Paarung: Beethoven und Karajan.

5 Sterne :-)

..klick..
Karajan polarisiert....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herbert von Karajan polarisiert. Die einen empfinden ihn als einen wahren Segen, die anderen werfen ihm Effekthascherei, eindimensionales Spiel und eine flache Interpretation vor und vergleichen sein Spiel gar mit einer klingenden Badeanstalt. (siehe Vorredner)

Fest steht, dass Beethoven uns Noten hinterlassen hat und es einem jeden Dirigenten überlassen ist diese zu interpretieren. Sich innerhalb dieses Rahmens zu bewegen und ihn zu nutzen um die eigenen Vorstellung des Stücks zu realisieren ist die Quelle großer Vielfalt und Vielseitigkeit, von der man als Hörer nur profitieren kann. Diese Medaille hat aber auch eine Schattenseite und zwar die der übersteigerten Dramatik oder Selbstinszenierung.

Die Freiheit des Dirigenten hat sich für mich persönlich schon zu oft in übersentimentalen, überintellektuellen, überverkünstlichten Interpretationen niedergeschlagen, die ich persönlich nicht mehr mit der "mir vorschwebenden Idee der Komposition" an sich vereinbaren kann. An dieser Stelle empfinde ich Karajan persönlich als den "neutralsten" der modernen Dirigenten. Er zieht die Tempi an ohne zu hasten, baut Kontraste auf ohne zu überdramatisieren. Dabei klingen die Berliner Philharmoniker unter seiner Leitung einfach unglaublich harmonisch und messerscharf - als würde sie nicht spielen, sondern das Stück atmen. Es ist einfach wunderbar seinen Spannungsbögen zu zuhören. Nicht klingt gekünstelt oder gar "gewollt" sentimental.

Man kann dem nun die oft zitierte Nüchternheit und Kälte Karajans entgegen halten und ihm den Vorwurf der Gefühlskälte machen, dem muss ich jedoch in jeder Art und Weise widersprechen. Karajan und die Berliner Philharmoniker klingen hier wie sie nie wieder geklungen haben. Ihr Spiel ist bestimmt von Spannung, Klarheit, Präzision und natürlicher Dramatik. Beethoven klingt hier kraftvoll, eindringlich, romantisch und fantasievoll. Die Overtüren sind dynamisch, schnell und ungezügelt ohne je ins unkontrollierte abzudriften. Halbseidene Gefühlsausbrüche des Dirigenten sucht man vergebens - seine Leidenschaft liegt ganz klar in der Präzision und klanglichen Vollkommenheit des Spiels. Und in diesen Disziplinen brillierter er ohne Zweifel. Es ist einfach sensationell und verursacht bei mir jedes mal erneut einen kalten Schauer der Begeisterung.

Was die zuvor gerügte Klangqualität der Aufnahmen angeht, so muss ich auch hier meinem Vorredner widersprechen. Die Aufnahmen liegen, bedenkt man ihr Alter, in einer erstaunlichen Qualität vor. Das Orchester klingt satt, klar und erfreulich dynamisch und !analog!. Die behutsamen Eingriffe zur Rauschentfernung haben der Dynamik der Aufnahme nicht geschadet, ganz im Gegenteil, eine entsprechende Musikanlage vorausgesetzt, lässt sich das Orchester hervorragend im heimischen Wohnzimmer reproduzieren. Somit ist diese Aufnahme auch was die tonale Qualität angeht unerreicht. Allenfalls die Aufnahmen von 1976/1977 reichen hier heran jedoch ohne diese unglaubliche Vielfarbigkeit zu erreichen.

Alles in allem die wohl neutralste und von daher die gelungenste Interpretationen der neun Symphonien mit der sich Karajan selbst ein Denkmal gesetzt hat.
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Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Sinfonien No. 5 & 7)

The Originals - Beethoven (Sinfonien No. 5 & 7) von Wiener Philharmoniker

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 7,90

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Sinfonien No. 5 & 7)

Tracks:

  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro
  • 4. Allegro
  • 1. Poco sostenuto - Vivace
  • 2. Allegretto
  • 3. Presto - Assai meno presto
  • 4. Allegro con brio

Produktbeschreibung


SINFONIEN 5+7

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie gilt schon lange als die Quintessenz der klassischen Musik überhaupt. Sie ist die bekannteste und weithin beliebteste Sinfonie, die jemals geschrieben wurde. Beethovens große Fünfte bietet alles: Leidenschaft, Akkuratesse, Drama, lyrische Schönheit und rasende Pulsierung von Anbeginn an. Carlos Kleiber stand während seiner berühmten Karriere für nur für relativ wenige Aufnahmen zur Verfügung -- jede für sich wurde zu etwas Außergewöhnlichem. Wenn also Beethovens Fünfte, dann diese Meistervariation. Zweiter Teil der Auslese: eine ungewöhnliche Siebte, die sicherlich nicht so überzeugt wie die Fünfte, doch entschieden zur Kategorie der großen Aufführungen gehört. Klassik erster Klasse! --David Hurwitz
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5 Kundenrezensionen:

Ein dynamischer Beethoven
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die beiden Beethoven Symphonien mit Kleiber und den Wiener Philharmonikern stellen ein Feuerwerk und andrerseits ein "In-Sich-Gehen" dar. Einfach wunderbar.The Originals - Beethoven (Sinfonien No. 5 & 7)
Olympisch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Obwohl der Klassik-Katalog unzählige Aufnahmen von Beethovens Symphonien enthält, zu denen fast monatlich noch neue hinzukommen, und gerade die 5. und 7. Symphonie sich bei den Interpreten ganz besonderer Beliebtheit erfreuen, sind Carlos Kleibers Beiträge ganz einfach ein Muß für jeden, der sich mit klassischer Musik auch nur ein wenig beschäftigt. Das gilt noch heute ganz uneingeschränkt, obgleich die Produktionen bereits 30 Jahre alt sind. Es sind Meilensteine in der langen Geschichte der Beethoven-Rezeption, die sich praktisch jedem Vergleich entziehen, weil sie einmalig und trotzdem nicht extravagant sind. Carlos Kleiber war Zeit seines Lebens kein Produzent von Massenware, seine diskographische Hinterlassenschaft ist vergleichsweise schmal. Das hing damit zusammen, daß der Künstler erst dann ein Werk der kleinen Ewigkeit der Schallplatte anvertraute, wenn er es unzählige Male aufgeführt und sich schließlich mit seiner Interpretation hundertprozentig identifizieren konnte. Beethovens Fünfte, ein leider mehr als überstrapaziertes Werk, von dem der Schweizer Komponist Arthur Honegger einmal gesagt hat, nachdem er sie nun über zweihundert Mal gehört habe, sei sie für ihn nur noch Geräusch, wird unter Carlos Kleibers Stabführung quasi neu geboren. Man hört Stimmen und auch Nebenstimmen, die man glaubt noch nie vernommen zu haben. Das Werk wird unter einen schier unerträglichen Spannungsbogen gestellt, und noch nie habe ich den Triumphgesang des Finale in einem solch überschäumenden Taumel gehört. Ich bin mir ziemlich sicher: Diese Deutung hätte selbst Honegger noch einmal aufhorchen lassen. Die Siebente ist von absolut gleicher Größe, das Spiel der Wiener Philharmoniker, besonders der Streicher im zweiten Satz, ist von einem Glanz und einer Präzision sondergleichen. Es fällt auf, daß der Dirigent den Pizzicato-Schluß des zweiten Satzes wählt, genau wie sein Vater Erich in der alten Aufnahme mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Das Finale der Siebenten erklingt trotz des lebhaften Tempos nirgends überhetzt, wie das bei vielen anderen Dirigenten - leider - der Fall ist. "Carlos Kleiber und die Wiener Philharmoniker verbanden die Inspiration einer Konzertwiedergabe mit der Genauigkeit studiomäßiger Detailarbeit", heißt es in der Textbeilage dieser Ausgabe. Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen.
Der Klang der Aufnahmen von 1974 (Nr. 5) und 1975/76 (Nr. 7) ist voll und prunkend, das "Original-Image Bit-Processing" der DGG hat gegenüber den Originalausgaben noch für eine beträchtliche Verbesserung gesorgt. Eine besonders bedeutende Edition in der Serie der "Originals", die noch zusätzlich durch einen wertvollen Beitrag von Peter Cossé im Textbuch aufgewertet wird. Ein Denkmal für Beethoven, eine CD für den Platten-Olymp, ein Album für die einsame Insel, ein Muß für jeden Klassik-Freund!
Geschmäcker sind verschieden
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wie verschieden doch Geschmäcker und Interpretationsvorstellungen sein können, ließ sich wohl selten so gut demonstrieren wie an der Einpielung Cleibers mit den Wienern und Beethoven's fünfter Sinfonie.
So sehr der namhafte Dirigent eine unerschütterliche emotionale Bindung zu Beethoven's Jahrhundertwerk aufgebaut haben muß, so sehr scheint es ihn im gleichen Augenblick auch mitgerissen zu haben - und das ist immer eine Schwäche, wenn es zu Interpretationen der Wiener Klassik kommt.
Die Tempi und Rhythmen - Beethovens große kompositorische Brückenpfeiler - sind gänzlich Cleibers Hingerissenheit und Schwelgerei untergeordnet, und nur selten kann sich der Maestro zu wahrer Größe zügeln.
Und so klingt diese aufsehenerregende Aufnahme so, wie sie hier bereits hinlänglich beschrieben worden ist: sehr laut, sehr leise, sehr schnell, sehr viel von allem - nur leider sehr selten nach Beethoven: reif und für die Ewigkeit bestimmt.
Dennoch scheint Cleiber eines erreicht zu haben: daß der Funke überspringt. Zumindest beim ersten Hören.
Ist das noch Musik?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich beziehe mich auf die Aufnahme der 7. Symphonie mit Kleiber und den Wiener Philharmonikern. Wer sie hört, wird wie elektrisiert auf die Stuhlkante rutschen und sich dort nicht mehr wegbewegen, bis der letzte Ton verklungen ist. Hier wird Musik nicht mehr "gemacht", sondern sie "ereignet" sich sozusagen. Das soll jetzt nicht pseudo-celibidachesches Musik-Zen sein, sondern ist die Wahrheit!
Wie Carlos Kleiber das gemacht hat, ist mir ein Rätsel.
Die Aufnahmetechnik ist grandios, die Aufnahme selbst unübertrefflich!
Mal auf dem Klangteppich bleiben ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Bestes Klassik-Album aller Zeiten" und so weiter... die Vorrezensenten sind voll des Lobes. Mag alles stimmen. Aber vielleicht nur für Kenner?

Ausdrücklich als Laie auf dem Gebiet empfinde ich die vorliegende Aufnahme (ich rede hier im Grunde aber nur von der Fünften) als eine zwar sehr gelungene, recht gefühlvolle und angemessen temperamentvolle Aufnahme, die zu hören eine Freude ist. Deswegen auch 4 Sterne. Der Klang ist voller Dynamik, zwischen "ich hör nix!" und "mach mal leiser" alles dabei. Dabei kein Rauschen, trotz des Alters der Aufnahme. So weit so wirklich gut!

Aber! (Nun beziehe ich mich ausdrücklich nur auf die Fünfte, und nicht auf die Laien doch wohl (jedenfalls mir) weit weniger bekannte Siebte Sinfonie:) Ich habe die Fünfte in einer Hand voll Varianten gehört. Bei dieser Aufnahme klingen mir die Bläser ein wenig zu sehr nach Jagd - etwas zu blechern. Für mich ist diese Aufnahme keine, die zwingend in den Kanon klassischer Einspielungen aufgenommen werden muss, wenn man nur sehr wenige Einspielungen zum Vergleich kennt.

Es gibt eben doch auch noch bessere Einspielungen. Beispielsweise Rafael Kubelik mit dem Boston Symphony Orchestra (1976).

Dennoch volle 4 Sterne für eine alles in allem nahezu perfekte Einspielung einer wahrhaft großartigen Komposition. Tipp: Durchaus zurecht ist diese Aufnahme von 1975/1976 auch in der 2009 erschienenen fantastischen Box "111 Years of Deutsche Grammophon" enthalten.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Beethoven: Complete Works - Das Gesamtwerk auf 85 CDs

Beethoven: Complete Works - Das Gesamtwerk auf 85 CDs von Various

Audio CD von Brilliant Classics (Foreign Media Group)
Preis bei Amazon: EUR 99,95, Angebote ab EUR 53,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Beethoven: Complete Works - Das Gesamtwerk auf 85 CDs

Tracks:

Disk 1
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Rondo alla polacca
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Larghetto
  • 3. Rondo: Allegretto
  • Rondo für Klavier und Orchester B-Dur WoO 6
  • 4. Finale
Disk 2
  • 1. Grave - Allegro ma non troppo
  • 2. Andante cantabile
  • 3. Rondo: Allegro ma non troppo
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio
  • 3. Allegretto - Variationen über Pria ch'io l'impegno
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Poco adagio, quasi andante
  • 3. Rondo: Allegro moderato
Disk 3
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Tema con variazioni: Andante con moto
  • 3. Rondo: Allegro
  • 1. Allegro vivace
  • 2. Andante più tosto allegretto
  • 3. Allegretto piacevole
  • 1. Allegro con spirito
  • 2. Adagio con molt'espressione
  • 3. Rondo: Allegro molto
  • 1. Presto
  • 2. Andante scherzoso, più allegretto
  • 3. Allegretto molto
Disk 4
  • 1. Maestoso - Allegro
  • 2. adagio, ma non troppo e molto cantabile
  • 3. Scherzando vivace
  • 4. Finale
  • 1. Allegretto
  • 2. Vivace
  • 3. Lento assai, cantate e tranquillo
  • 4. Der schwer gefasste Entschluß: Grave - Allegro
Disk 5
  • 1. Allegro
  • 2. Scherzo: Allegretto vivace
  • 3. Menuetto: Moderato egrazioso
  • 4. Presto con fuoco
  • 1. Andante
  • 2. Rondo: Allegro
  • 1. Allegro ma non troppo
  • 2. Tempo di menuetto
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Introduzione: Adagio molto
  • 3. Rondo: Allegro - Moderato - Prestissimo
  • 1. In tempo d'un menuetto
  • 2. Allegretto
Disk 6
  • 1. Allegro molto
  • 2. Rondo
  • Thema
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5
  • Variation 6
  • Variation 7
  • Variation 8
  • Nr. 1 C-Dur: Allegro ma non troppo
  • Nr. 2 Es-Dur: Vivace
  • Nr. 3 D-Dur: Vivace
  • Thema
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5
  • Variation 6
  • Ouvertüre: Allegro
  • Fuga: Allegro
  • Meno mosso e moderato
  • Allegro
  • Allegro molto e con brio
  • Allegro molto e con brio
  • 1. Allegro
  • 2. Menuetto
  • 3. Scherzando
Disk 7
  • Meeresstille und glückliche Fahrt op. 122 (Kantate)
  • Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 "Chorfantasie"
  • Elegischer Gesang op. 118
  • In allen guten Stunden op. 122
  • Un lieto brindisi (Kantate)
  • Lobkowitz-Kantate (Es lebe unser teurer, teurer Fürst) WoO 106
  • Kurz ist der Schmerz (Kanon) WoO 166
  • Opferlied H 91
  • Hochzeitslied (Auf, Freunde, singt dem Gott der Ehen) WoO 105
  • Abschiedsgesang an Wiens Bürger (Keine Klage soll erschallen) WoO 121
  • Kriegslied der Österreicher (Ein großes deutsches Volk sind wir) WoO 122
  • Opferlied (Die Flamme lodert) WoO 126
  • Es ist vollbracht WoO 97 (Schlußgesang aus Treitschkes Die Ehrenpforten)
  • Opferlied (Die Flamme lodert) WoO 121b
Disk 8
  • Nr. 1: The return to Ulster
  • Nr. 3: Once more I hail thee
  • Nr. 4: The morning air plays on my face
  • Nr. 7: His boat comes on the sunny tide
  • Nr. 9: The soldier's dream
  • Nr. 12: English bulls
  • Nr. 14: Dermot and Shelah
  • Nr. 16: Hide not thy anguish
  • Nr. 18: They bid me slight my Dermot dear
  • Nr. 22: From Garyone, my happy home
  • Nr. 25: Oh harp of Erin
  • Nr. 2: No riches from his scanty store
  • Nr. 3: The British Light Dragoons
  • Nr. 6: Sad and luckless was the season
  • Nr. 9: The kiss, dear maid, thy lip has left
  • Nr. 11: When far from the home
  • Nr. 12: I'll praise the Saints
  • Nr. 13: 'Tis sunshine at last
  • Nr. 14: Paddy O'Rafferty
  • Nr. 16: O might I but my Patrick love
  • Nr. 18: No more, my Mary
  • Nr. 19: Judy, lovely, matchless creature
Disk 9
  • 1. Allegro non troppo
  • 2. Larghetto
  • 3. Rondo
  • Romanze für Violine und Orchester Nr. 1 G-Dur op. 40
  • Romanze für Violine und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 50
Disk 10
  • Leonoren-Ouvertüre Nr. 1 C-Dur op. 138
  • Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 C-Dur op. 72
  • Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72a
  • Fidelio-Ouvertüre op. 72b
  • Trauermarsch WoO 96
  • Ouvertüre op. 124
  • Wo sich die Pulse WoO 98
Disk 11
  • Coriolan e-moll op. 62 (Ouvertüre)
  • Schlacht
  • Sieges-Sinfonie
  • Zur Namensfeier op. 115 (Große Ouvertüre)
  • Menuett Es-Dur WoO 3 (Gratulationsmenuett)
  • Triumphmarsch
  • Fuge D-Dur WoO 31
  • Nr. 1: Allegro non più molto
  • Nr. 2: Allegretto
  • Nr. 3: Adagio assai
  • Nr. 4 Scherzo: Allegro
  • Nr. 5: Allegro
  • Grenadiermarsch H 107
Disk 12
  • Nr. 1 C-Dur
  • Nr. 2 A-Dur
  • Nr. 3 D-Dur
  • Nr. 4 B-Dur
  • Nr. 5 Es-Dur
  • Nr. 6 C-Dur
  • Nr. 7 Es-Dur
  • Nr. 8 C-Dur
  • Nr. 9 A-Dur
  • Nr. 10 C-Dur
  • Nr. 11 G-Dur
  • Nr. 12 Es-Dur
  • Nr. 1 Es-Dur
  • Nr. 2 G-Dur
  • Nr. 3 C-dur
  • Nr. 4 F-Dur
  • Nr. 5 D-Dur
  • Nr. 6 G-Dur
  • Nr. 1 Walzer: Es-Dur
  • Nr. 2 Menuett: B-Dur
  • Nr. 3 Walzer: B-Dur
  • Nr. 4 Menuett: Es-Dur
  • Nr. 5 Menuett: Es-Dur
  • Nr. 6 Ländler: Es-Dur
  • Nr. 7 Menuett: B-Dur
  • Nr. 8 Ländler: B-Dur
  • Nr. 9 Menuett: G-Dur
  • Nr. 10 Walzer: D-Dur
  • Nr. 11 Walzer: D-Dur
  • Nr. 1 D-Dur
  • Nr. 2 D-Dur
  • Nr. 3 D-Dur
  • Nr. 4 D-Dur
  • Nr. 5 D-Dur
  • Nr. 6 D-Dur
  • Nr. 1 C-Dur
  • Nr. 2 A-Dur
  • Nr. 3 F-Dur
  • Nr. 4 B-Dur
  • Nr. 5 Es-Dur
  • Nr. 6 G-Dur
  • Nr. 7 C-Dur
  • Nr. 8 A-Dur
  • Nr. 9 F-Dur
  • Nr. 10 D-Dur
  • Nr. 11 G-Dur
  • Nr. 12 C-Dur
Disk 13
  • Nr. 1 D-Dur
  • Nr. 2 B-Dur
  • Nr. 3 G-Dur
  • Nr. 4 Es-Dur
  • Nr. 5 C-Dur
  • Nr. 6 A-Dur
  • Nr. 7 D-Dur
  • Nr. 8 B-Dur
  • Nr. 9 G-Dur
  • Nr. 10 Es-Dur
  • Nr. 11 C-Dur
  • Nr. 12 F-Dur
  • Militärmarsch D-Dur WoO 24
  • Nr. 1 C-Dur
  • Nr. 2 G-Dur
  • Nr. 3 Es-Dur
  • Nr. 4 B-Dur
  • Nr. 5 D-Dur
  • Nr. 6 C-Dur
  • Deutsche Tänze WoO 42 Nr. 1-6
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Ecossaise G-Dur WoO 23
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 1 D-Dur
  • Nr. 2 B-Dur
  • Nr. 3 G-Dur
  • Nr. 4 D-Dur
  • Nr. 5 F-Dur
  • Nr. 6 B-Dur
  • Nr. 7 D-Dur
  • Nr. 8 G-Dur
  • Nr. 9 Es-Dur
  • Nr. 10 C-Dur
  • Nr. 11 A-Dur
  • Nr. 12 D-Dur
Disk 14
  • 1. Allegro
  • 2. Andante
  • 3. Menuetto
  • 4. Finale: Presto
  • Rondino für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte Es-Dur WoO 25
  • 1. Adagio - Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Menuetto: Quasi allegretto
  • 4. Rondo: Allegro
  • 1. Allegro comodo
  • 2. Largheto sostenuto
  • 3. Rondo: Allegretto
  • 1. Allegro affettuoso
  • 2. Aria: Larghetto
  • 3. Rondo: Allegretto moderato
  • 1. Allegro sostenuto
  • 2. Aria con variazioni
  • 3. Allegro assai
Disk 15
  • Marsch und Trio für Holzbläser F-Dur WoO 18 "Für den böhmischen Wald"
  • Marsch C-Dur WoO 20 (Zapfenstreich)
  • Marsch und Trio F-Dur WoO 19
  • Polonaise D-Dur WoO 21
  • Ecossaise D-Dur WoO 22
  • Marsch B-Dur WoO 29 (für 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte)
  • 1. Allegro
  • 2. adagio maestoso
  • 3. Minuetto
  • Adagio für 3 Hörner F-Dur
  • Nr. 1: Andante
  • Nr. 2: Poco adagio
  • Nr. 3: Poco sostenuto
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Minuettio
  • 4. Finale
  • Thema
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4 - Variation 5
  • Variation 6
  • Variation 7
  • Variation 8
  • Coda
  • Allegro con brio
  • Menuetto quasi allegretto
Disk 16
  • 1. Entrata: Allegro
  • 2. Tempo ordinario d'un menuetto
  • 3. Molto allegro
  • 4. Andante con variazioni
  • 5. Allegro, scherzando e vivace
  • 6. Adagio
  • 7. Allegro vivace
  • Scottish air G-Dur
  • Scottish air C-Dur
  • Austrian air C-Dur
  • Scottish air Es-Dur
  • Scottish air Es-Dur
  • Scottish air D-Dur
  • Allegro con brio
  • Minuetto quasi allegro
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Thema andante con variazioni
Disk 17
  • Tyrolian air Es-Dur
  • Scottish air F-Dur
  • Russian air G-Dur
  • Scottish air F-Dur
  • Tyrolian air F-Dur
  • Scottish air Es-Dur
  • Russian air a-moll
  • Scottish air D-Dur
  • Scottish air Es-Dur
  • Scottish air g-moll
  • 1. Allegro
  • 2. Andante
  • 3. Rondo: Allegretto
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Polonaise
  • 3. Largo
  • 4. Allegretto tema con variazione
Disk 18
  • 1. Adagio - Allegro con brio
  • 2. Adagio cantabile
  • 3. Tempo di minuetto
  • 4. Tema con variazioni: Andante
  • 5. Scherzo: Allegro molto e vivace
  • 6. Andante con moto alla marcia - Presto
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio
  • 3. Rondo: Allegro
Disk 19
  • 1. Adagio - Allegro con brio
  • 2. Adagio cantabile
  • 3. Tempo di minuetto
  • 4. Tema con variazioni: Andante
  • 5. Scherzo: Allegro molto e vivace
  • 6. Andante con moto alla marcia - Presto
  • 12 Variationen über Se vuol ballare, Signor Contino aus Mozarts Le Nozze di Figaro F-Dur WoO 40
Disk 20
  • 1. Entrata: Allegro
  • 2. Tempo ordinario d'un menuetto
  • 3. Allegro molto
  • 4. Andante con variazioni
  • 5. Allegro scherzando e vivace
  • 6. Adagio - Allegro vivace disinvolto
  • Rondo für Violine und Klavier WoO 41
  • Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur H 48
  • Adagio für Mandoline und Klavier Es-Dur WoO 43 Nr. 2
  • Sonatine für Mandoline und Klavier C-Dur WoO 44 Nr. 1
  • Sonatine für Mandoline und Klavier c-moll WoO 43 Nr. 1
  • 1. Andante
  • 2. Variationen 1-6
Disk 21
  • 1. Allegro vivace
  • 2. Adagio con espressione
  • 3. Rondo: Allegro
  • 1. Adagio assai - Allegro con spirito
  • 2. Tema con variazioni
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante con moto
  • 3. Rondo: Allegro
Disk 22
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio cantabile
  • 3. Scherzo
  • 4. Finale: Presto
  • 1. Adagio - Allegro vivace
  • 2. Largo con espressione
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Finale: Presto
Disk 23
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante cantabile con variazioni
  • 3. Menuetto: Quasi allegro
  • 4. Finale: Prestissimo
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Scherzo: Allegro ma non troppo
  • 3. Rondo: Allegretto
  • Trio G-Dur op. 121a (Variationen über Ich bin der Schneider Kakadu)
Disk 24
  • 1. Allegro vivace e con brio
  • 2. Largo assai con espressione
  • 3. Presto
  • 1. Poco sostenuto - Allegro ma non troppo
  • 2. Allegretto
  • 3. Allegretto ma non troppo
  • 4. Finale: Allegro
Disk 25
  • Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur WoO 38: Allegretto
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Allegretto
  • 3. Andante cantabile, ma pero con moto
  • 4. Finale: Allegro
  • Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 11 Es-Dur op. 44 (Variationen über ein eigenes Thema)
Disk 26
  • 1. Adagio sostenuto - Allegro
  • 2. Rondo: Allegro vivace
  • 1. Adagio sostenuto ed espressivo
  • 2. Allegro molto più tosto presto
  • 3. Rondo: Allegro
  • 1. Allegro ma non tanto
  • 2. Scherzo: Allegro molto
  • 3. Adagio cantabile - Allegro vivace
Disk 27
  • 1. Adagio - Allegro vivace
  • 2. Adagio - Tempo d'andante - Allegro vivace
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio con molto sentimento d'affetto
  • 3. Allegro - Allegro fugato
  • Thema: Allegretto
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5
  • Variation 6
  • Variation 7
  • Variation 8
  • Variation 9
  • Variation 10
  • Variation 11: Adagio
  • Variation 12: Allegro
  • Thema: Allegretto
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5
  • Variation 6
  • Variation 7
  • Variation 8
  • Variation 9
  • Variation 10: Adagio
  • Variation 11: Poco adagio, quasi andante
  • Variation 12: Allegro
  • Thema: Andante
  • Variation 1
  • Variation 2
  • Variation 3
  • Variation 4
  • Variation 5: Si prenda il tempo un poco
  • Variation 6: Adagio
  • Variation 7: Allegro ma non troppo
Disk 28
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio molto espressivo
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Rondo: Allegretto ma non troppo
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Allegretto con variazioni
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio cantabile
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 3. Finale: Allegro
Disk 29
  • 1. Allegro assai
  • 2. Tempo di menuetto
  • 3. Allegro vivace
  • 1. Adagio sostenuto - Presto
  • 2. Andante con variazioni
  • 3. Finale: Presto
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Adagio espressivo
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Poco allegretto
Disk 30
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante
  • 3. Menuetto: Allegro
  • 4. Adagio
  • 5. Menuetto: Moderato
  • 6. Finale: Allegro
  • 1. Marcia: Allegro
  • 2. Adagio
  • 3. Menuetto: Allegretto
  • 4. Adagio - Scherzo: Allegro
  • 5. Allegretto alla polacca
  • 6. Andante quasi allegretto - Variationen 1-4 - Allegro
  • 7. Marcia: Allegro
Disk 31
  • 1. Adagio - Allegro con brio
  • 2. Adagio ma non tanto e cantabile
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Presto
  • 1. Allegretto
  • 2. Andante quasi allegretto
  • 3. Menuetto: Allegro
  • 4. Rondo: Allegro
  • 1. Allegro con spirito
  • 2. Adagio con espressione
  • 3. Scherzo: Allegro molto e vivace
  • 4. Finale: Presto
Disk 32
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio affettuoso ed appassionato
  • 3. Scherzo: Allegro molto
  • 4. Allegro
  • 1. Allegro
  • 2. adagio cantabile
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. Allegro molto quasi presto
Disk 33
  • 1. Allegro
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro
  • 4. Presto
  • 1. Allegro ma non tanto
  • 2. Scherzo: Andante scherzoso
  • 3. Menuetto: Allegretto
  • 4. Allegro
Disk 34
  • 1. Allegro
  • 2. Menuetto
  • 3. Andante cantabile
  • 4. Allegro
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio ma non troppo
  • 3. Scherzo: Allegro
  • 4. La malinconia: Adagio - Allegretto
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Allegretto ma non troppo

Produktbeschreibung


COMPLETE WORKS
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5 Kundenrezensionen:

Fantastisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Box bietet wirklich vieles, zu einem unschlagbaren Preis.
Die Sinfonien mit Masur und dem Gewandhausorchester.
Die Klavierkonzerte und Sonaten von Gulda gespielt (vielleicht die besten Einspielungen, die es gibt)
Die Lieder gesungen von Peter Schreier.
Die Streichquartette vom Guarneri Quartett, usw.
Dazu kommen noch viele Raritäten, wie Kanons, Bläser- und Vokalstücke an die man sonst nur schwer rankommt.
Zugreifen, es lohnt sich!
Sensationelles Produkt - Kaufempfehlung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In meiner Klassiksammlung ist L. v. Beethoven schon länger mein Favorit gewesen, deswegen wollte ich meine Erfahrungen noch vertiefen und hab mir dieses Gesamtwerk zugelegt.

Ich wurde nicht enttäuscht, die Qualität der Verpackung ist auf jeden Fall angemessen, vor allem haben mir die Aufnahmen (Musikqualität, Interpretation und Inhalt) sehr gut gefallen und ich habe viele tolle neue Werke von ihm entdeckt!

Seit meinem Kauf höre ich fast täglich Stücke aus dieser riesigen Sammlung und ich möchte sie nicht mehr missen! Danke Amazon!
einfach nur begeistert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Natürlich nicht Claudio Arrau, aber nichts desto weniger eine wunderbare Zusammenstellung der Werke des für meine Begriffe einzigartigen und unübertroffenen Komponisten. Ich kann dieses Gesamtwerk nur empfehlen.
eigentlich gutes Produkt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Schiesse mich den vorherigen Meinungen an.

Bis auf zwei Sachen, wie ich finde, könnten die Organ Works qualitativ etwas besser sein

und bei einer CD Nr. 75 gibt es auf der Lauffläche einen kleinen schwarzen Fleck, darum laufen die Lieder 3 & 4 nicht.

Hoffe mal dass das eine Ausnahme war,

ansonsten alles Tip Top.

kann man auf jeden Fall weiter empfehlen.
Tolle Box mit vielen Überraschungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Box begeistert einerseits durch hervorragende Interpretationen und eine interessante Zusammenstellung. Hier trifft man auf alt vertraute Werke wie die 9 Sinfonien, die Klavierkonzerte und die Violinromanzen, andererseits hält das Paket auch für den Kenner und Beethofenfan einiges an Überraschungen bereit, so beispielsweise das reizende Klavierkonzert Es-Dur WOO 4 - oder kannten Sie schon das Chorwerk "der glorreiche Augenblick"? Auch von den Interpreten her ist die Box alles andere als eine Mogelpackung. so sind das Gewandhausorchester Leipzig, Henryck Szering oder Friedrich Gulda wahrlich keine unbekannten Künstler ihres faches - um hier nur beispielhaft einige zu nennen. So bringt diese Box eine tolle Mischung von alt bekanntem und Neuem in jede Klassiksammlung und ist somit absolut empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Gulda spielt Beethoven: Klaviersonaten 1-32 + Klavierkonzerte 1 - 5

Gulda spielt Beethoven: Klaviersonaten 1-32 + Klavierkonzerte 1 - 5

Audio CD von Universal Vertrieb
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 20,68

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
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Produktbeschreibung


KLAVIERKONZERTE 1-5 GA/KLAVI
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5 Kundenrezensionen:

Beethoven in Bewegung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Um es gleich vorweg zu sagen: wer die Beethovensche Klangchrakteristik von Emil Gilels oder Wilhelm Kempff schätzt, wird bei dem jungen Friedrich Gulda eine Ünerraschung erleben. Gulda geht die Klaviersonaten schwungvoller und wuchtiger an, was ihnen gut bekommt: sie leuchten und blitzen wieder. Das reißt mit und verliert sich nicht im grüblerischen Ausloten welcher Tiefe auch immer. Eine Überraschung sind zudem die fünf Klavierkonzerte zusammen mit den Wiener Philharmonikers unter Horst Stein. Vergleicht man die Aufnahme von Emil Gilels und diese, so wirkts Guldas Interpretation konzertanter, lebendiger und jugendlicher.
Die analogen Aufnahmen von 1968 bis 1973 sind sorgfältig digitalisiert, können aber einige Schwächen der Originale nicht überdecken: gelegentlich schwankende Balance und Höhenverschleierung in einem der Stereo-Kanäle fallen heute eben mehr auf als damals. Zudem hätte ich mir das Booklet etwas auführlicher gewünscht, es listet nur die Titel auf, über Aufnahme(n) und Beteiligte erfährt man nichts.
Dafür ist die 12CD-Bos unschlagbar preiswert.
Deshalb dann doch fünf Sterne für dies Hörvergnügen.
Hardrock für die Ewigkeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hier rockt einer los, dass die Fetzen fliegen. Irrwitzige Tempi bei gleichzeitig ungeheurer rhythmischer Präzision, gleichsam alle Regler des Aufnahmegerätes ganz aufgerissen. Ruhige Momente, die es auch bei Gulda gibt, wirken dann umso intensiver. Das alles liegt nicht jedem, und es gibt auch gewichtige Alternativen. Ich selber bin aber mit diesen Aufnahmen aufgewachsen und kann die Beethoven-Sonaten von keinem anderen Pianisten hören. Wer den Beethoven-Gulda noch nicht kennt, sollte vorsichtshalber mal reinhören, er bekommt aber jedenfalls allererste Ware, und ich glaube, dass man diese Aufnahmen in ihrer Einzigartigkeit noch in Jahrhunderten hören wird.
So gut wie erwartet
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll einen überraschen, wenn er Beethoven, gespielt von Gulda, hört? Ein empfehlenswertes Sammelwerk. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Was mich am Werk selbst überrascht hat: die Stilunterschiede zwischen den frühen und den späten Sonaten sind weit geringer als bei Beethovens Sinfonien oder gar den Streichquartetten. Kennen Sie alle Sonaten? Nein? Dann kaufen.
Bach, Mozart und... Beethoven
5 Punkte 5 von 5 Punkten
sind neben dem von ihm geliebten Jazz die Fixsterne des Friedrich Gulda gewesen. Nach zahlreichen Aufnahmen , die ich von den 32 Beethovens besitze und die ich zu einem großen Teil auch im Konzert höre durfte (Schiff, Korstick, Fellner, Brendel, Lewis und vor vielen Jahren auch ein einmaliges Konzert mit Zimerman mit späten Sonaten) bin ich zunächst sehr zögernd aufgrund einschlägiger Literatur an der legendären Amadeo-Einspielung hängen geblieben. Früher war mir diese Einspielung zu grob, schnell, scheinbar uneinfühlsam und fast lapidar. Zwischenzeitlich habe ich diese Einspielung für mich entdeckt. Nach wie vor drängt sich das hohe Tempo Guldas auf (er selbst räumte die ungewöhnlich rasche Spielweise ein); allerdings entdecke ich mit jedem Hören, wie sehr Gulda zu einer Art Kernaussage von Beethovens Musik vordringt wie kein anderer, will sagen, man gewinnt die Überzeugung, dass alles genau so und nicht anders zu spielen ist. Alles klingt natürlich, logisch, zwingend und mitreissend, als ob es kein Wenn und Aber und vor allem keine anderen, ebenfalls bzw. vielleicht noch virtuosere Einspielungen gäbe. Gulda scheint - wie bei Mozart - ein Seelenverwandter gewesen zu sein der die Sprache Beethovens nicht nur verstanden hat, sondern selbst zum Ausdruck bringen konnte. Wie Joachim Kaiser ausführte: Hier dringt Beethoven direkt zu uns durch und zwar jenseits aller pianistischen Virtuosität. Die Aufnahme der Sonaten bedarf des mehrmaligen Hörens, man muss sich darauf einlassen und entdeckt auf den zweiten Blick die tatsächliche Größe und Bedeutung dieser Einspielungen - und letztlich zeichnet das Qualität im eigentlichen Sinne gerade aus.
Guter Einstieg, aber nichts für Jedermann
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Hier rockt einer los, dass die Fetzen fliegen." hat einer meiner Vorrezensenten geschrieben und damit ist leider schon vieles zu dieser Einspielung gesagt...

Der zur Entstehungszeit dieser Aufnahmen noch sehr junge Gulda interpretiert hier Beethoven so, wie man seinen Mozart kennt - mit viel Schwung, Leichtigkeit und Temperament, aber sehr eigenwillig - fast respektlos.

Von der vereinzelt zitierten Werktreue ist hier nicht mehr allzu viel übrig: Es gibt kaum nachdenkliche oder düstere Momente, sondern überwiegend Schwung und Funkenflug.

So gut dies manchen Sonaten (etwa der "Sturm") durchaus bekommt - die langsameren Stücke wirken bei Gulda leider bisweilen flach und seelenlos:
Die Appassionata hat nicht die Anfangsspannung wie etwa bei Gilels oder besonders Brendel und entwickelt deshalb auch nicht die entsprechende Dynamik, Gulda fegt förmlich über den ersten Satz hinweg; die Mondschein plätschert flott aber belanglos dahin; in op. 111 gibt Gulda dem (Jazz-) Affen im 2. Satz Zucker.
Die von mir sehr geliebte Hammerklaviersonate op. 106 klingt geradezu absurd vereinfacht - das berühmte Adagio ist schlicht 'nett' und kann nie die Grübeleien und Untiefen zeigen, wie sie etwa Brendel herausarbeitet. Für mich das vielleicht größte Desaster dieser Aufnahmen.

Gerade die späten Sonaten ab op. 106 sind für mich zum Teil aufs Trivialste abgewickelt, als hätte Gulda keinen echten Bezug zu diesen Stücken gehabt und wollte nur ein technisches Feuerwerk entfachen. Wer Schnabel, Backhaus oder eben Brendel kennt, der weiß um stimmigere, geistvolle Interpretationen.

Schon die Spielzeiten der diversen Sonaten zeugen von Guldas im Wortsinn "rasanten" Ansatz - bei einigen Sätzen "benötigt" er nur gut 60% der Zeit, die Gilels oder Brendel ihnen widmen. Insofern liegt Joachim Kaiser nicht falsch, wenn er Gulda mit dem Impetus des jungen Gould vergleicht.

Für Gulda-Freund ist diese Aufnahme sicher ein Muß und bei dem Preis ist sie ja auch für Einsteiger sehr attraktiv, daher insgesamt eine gute 3-Sterne Wertung von mir.

An fortgeschrittene Hörer von Beethovens Wunderwerken aber die Empfehlung: Unbedingt erst reinhören, dann über einen Erwerb entscheiden. Wer den orthodoxen Beethoven und damit (auch) Tiefe, Subtilität und Nachdenklichkeit schätzt, der fährt mit Pollini, Brendel oder auch Gilels deutlich besser. Gulda wird für seinen Mozart geliebt und unsterblich bleiben, aber womöglich nicht für seinen Beethoven - zumindest nicht für mich.
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Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Klavierkonzerte)

The Originals - Beethoven (Klavierkonzerte) von Wilhelm Kempff, Ferdinand Leitner, Bp

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,49, Angebote ab EUR 5,04

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Klavierkonzerte)

Tracks:

  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante con moto
  • 3. Rondo. Vivace
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio un poco mosso
  • 3. Rondo. Allegro

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KLAVIERKONZERTE 4+5
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3 Kundenrezensionen:

Dauerbrenner
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In G Dur steht Beethovens viertes Klavierkonzert op. 58 und wurde 1805/ 1806 komponiert, wobei es erst im März 1807 uraufgeführt wurde. Gewidmet ist es Rudolph Erzherzog von Österreich. Die Satzfolge dieses intimen, zarten Konzertes ist: 1. Allegro moderato; 2. Andante con moto; 3. Rondo. Vivace.
Das Klavier intoniert zuerst - eine Neuerung grundsätzlicher Natur, die die Orchesterexposition obsolet werden lässt. Dieses Thema ist von extremer Schönheit, Anmut, Grazie, Wonne und Zartheit. Pittoresk schlängelt es sich durch diesen intimen Satz, der von Einfall nur so strotzt - Beethoven war ein Meister der Variation.
Das dämonische Andante symbolisiert einmal mehr den Sieg über Übermenschliches. Mit gewaltiger, schneidender Härte und Strenge schmettert das Orchester, worauf das Klavier beschwichtigend antwortet, und das immer selbstbewusster, bis schließlich das Klavier über die Übermacht einen stillen Triumph davonträgt.
Ein reizendes wie filigranes Vivace schließt dieses lyrische Konzert in unvergesslicher Art und Weise.

Schließlich bleibt das fünfte Klavierkonzert in Es Dur op. 73: Es wurde 1809 geschrieben und in Wien am 28. November 1811 zur Uraufführung gebracht unter tosendem Beifall des Publikums. Zusammen mit dem vierten Klavierkonzert trat es eilig seinen Siegeszug durch die Konzerthäuser der ganzen Welt an und brachte dem Meister endlich den längst verdienten Weltruhm ein. Allerdings konnte Beethoven aufgrund seiner fortgeschrittenen Ertaubung nicht selbst am Flügel Platz nehmen, sondern sein Schüler Carl Czerny nahm die Aufführung vor.
Besonders im englischen Sprachraum bekam es den Beinamen Emperor's Concerto, was Beethoven ein Graus gewesen sein dürfte; denn nicht für den Kaiser Napoléon, sein Jugendidol, hatte er dieses Konzert geschrieben, sondern um zum Aufbruch gegen das französische Joch zu blasen.
Der Widmungsträger des knapp 40minütigen und damit längsten seiner Klavierkonzerte ist Rudolph Erzherzog von Österreich, sein Schüler und Gönner. Die Satzfolge lautet: 1. Allegro; 2. Adagio un poco mosso; 3. Rondo. Allegro.
Wie schon im vierten Konzert eröffnet auch im fünften das Klavier die Szene, und das zusammen mit dem vollen Orchester fanfarenartig im Jubelmarsch einherschreitend. Es entwickelt sich ein frisches, agiles Thema, dessen Vorwärtsstreben unverkennbar ist. Das Klavier verarbeitet es weit reichend und bringt es in divine Höhen.
Was folgt, ist schließlich das Adagio in H Dur, der festlichsten aller Tonarten. Nicht unvermittelt wird der Hörer an Anton Bruckners große Adagios erinnert, man denke alleine an das aus seiner siebenten Sinfonie. Es scheint geradezu, als werde vor Schlachtbeginn ein antiker Weihegottesdienst abgehalten, in dem die Götter bezüglich des Schlachtausgangs gütig und gnädig gestimmt werden sollen.
Und dann geht es attacca in die Schlacht: Ein wunderschönes, einprägsames Thema bahnt sich seinen Weg zunächst durch das Klavier und nach einer kurzen Spannungssteigerung durch das ganze Orchester. Schwelgend endet das Konzert sehr feierlich.

Wilhelm Kempff zählte das vierte Klavierkonzert zeitlebens zu seinen liebsten Werken; und das merkt man in jedem Ton, den er anstimmt. Aber auch das fünfte Klavierkonzert meistert er fehlerfrei, bravourös und kongenial mit Leitner, dessen rigides Dirigat sein Übriges tut.

Fazit: Wieder eine monumentale Aufnahme, die die Serie "The Originals" auf den Markt gebracht hat! Absolut empfehlenswert, wobei ich das vierte Konzert als das Highlight dieser Einspielung empfinde.
Das Tor zur Romantik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beethoven war ein Genie, das ist bekannt. Doch was zeichnet ein Genie aus? Zum Beispiel, dass es die Strömungen seiner Zeit in sich aufnimmt, sie vollendet, überwindet und den Grundstein für etwas Neues legt, so wie Beethoven es in seinen letzten beiden Klavierkonzerten getan hat: Noch ganz in der klassischen Tradition eines Mozart, doch schon auf dem Sprung zum romantischen Gefühlsüberschwang Schumanns oder Chopins.
Konzert Nr. 4 ist ein überaus sensibles, lyrisches Werk, dessen Melodien sich so herrlich verströmen, dass man glauben könnte, Beethoven hätte die Liebe selbst vertont. Vom ersten Klavierakkord an schlägt die Musik den Hörer nicht nur in ihren Bann, sondern raubt ihm geradezu den Atem vor lauter Schönheit.
Dem gegenüber erscheint das pompöse 5. Konzert ("Emperor") zunächst etwas oberflächlich, doch auch dieses prachtvolle Werk überzeugt letztendlich vollkommen und vermag wahre musikalische Rauschzustände hervorzurufen.
Das Wunderbare an Kempffs Interpretation ist nun, dass sie noch ganz in der romantischen Tradition steht, und somit die Emotionen der Musik voll auslotet, dabei aber keinen klirrend heroischen Beethoven präsentiert, wie das bei Konzert Nr. 5 allzu oft der Fall ist. Kempff wurde gerade für seine sensible Beethoven-Interpretation besonders geschätzt, und so erwartet den Hörer traumhaft schöne, phantasievolle Musik, die ihresgleichen sucht.
Diese Einspielung ist somit ein zeitloser Klassiker, der nicht nur eine Sternstunde der abendländischen Musik enthält, sondern auch zeigt, dass Beethoven das Tor zur Romantik bereits weit aufgestoßen hatte.
Romantischer Beethoven
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beide Konzerte sind der berühmten Gesamtaufnahme aus dem Jahr 1962 entnommen. Wilhelm Kempff hatte damals, zusammen mit Ferdinand Leitner und den Berliner Philharmonikern, eine wunderbare Einspielung realisiert, er hatte die Summe seiner lebenslangen Beethoven-Erfahrung darin zusammengefaßt. Vorausgegangen war eine Gesamtaufnahme mit Paul van Kempen vom Anfang der 1950er Jahre, noch in Mono.
Auf der vorliegenden CD aus der "Originals"-Serie sind nun die beiden letzten Konzerte aus Kempffs letzter Einspielung enthalten. Für mich bedeuten sie die Höhepunkte des Zyklus. Das vierte Konzert war Kempffs Lieblingsstück, und man hört das hier aus jedem Takt. So wundervoll singend und romantisch schwelgend hat man das Konzert selten gehört. Der Pianist hat noch eigene Kadenzen beigesteuert, die der Aufnahme zusätzlichen Reiz verleihen, wenn auch die Original-Kadenzen des Komponisten musikalisch nicht zu übertreffen sind. Da sie aber allseits bekannt sind und auch von den meisten Pianisten genommen werden, freut man sich über Kempffs eigene Beiträge ganz besonders. Aber auch das fünfte Konzert erklingt unter Kempffs Händen wunderbar poetisch. Die Majestät des Kopfsatzes kommt herrlich heraus, und der langsame Satz ist ganz einfach Verzauberung pur. Wer sich nicht die Gesamtaufnahme zulegen will, aber Kempffs einzigartigen Beethoven-Stil kennenlernen möchte, der sollte sich diese CD besorgen.
Der Klang ist durch das "Original-Image Bit-Processing" der DGG noch einmal verbessert worden, und so können sich die über 40 Jahre alten Aufnahmen hören und durch ein sehr schön gestaltetes Beiheft auch sehen lassen.
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Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Klaviersonaten)

The Originals - Beethoven (Klaviersonaten) von Wilhelm Kempff

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,97

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Beethoven (Klaviersonaten)

Tracks:

  • 1. Grave - Allegro di molto e con brio
  • 2. Adagio cantabile
  • 3. Rondo. Allegro
  • 1. Adagio sostenuto
  • 2. Allegretto
  • 3. Presto
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Introduzione. Adagio molto
  • 3. Rondo. Allegretto moderato - Prestissimo
  • 1. Allegro assai
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro ma non troppo

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Klaviersonaten. Klassik-CD. AV Pathetique / Mondschein / Waldstein / Appassionata
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4 Kundenrezensionen:

???
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Technik sowieso - zu begreifen, was die Musik darin ist, das macht diese Einspielung aus.
Immergültiger, wunderschöner Beethoven
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kempffs Beethovenspiel ist nicht wuchtig oder "heroisch", ein Begriff, der gerne im Zusammenhang mit Beethovens Musik gebraucht wird und durchaus auf bestimmte Werke zutrifft.
Kempff spielt die populären Namenssonaten auf dieser CD einfach überirdisch schön. Einfühlsam nachempfunden, von genialer Eigenständigkeit und Poetik ist sein Spiel.
Die c-moll Sonate op.13 kann man wahrscheinlich nicht schöner spielen und ich ziehe sie auch der grossartigen Interpretation Wilhelm Backhaus` vor, obgleich Backhaus vielleicht näher am eigentlichen Wesen Beethovens sein mag(der deutlich kräftigere Zugriff Backhaus` wird beim Eingangssatz der Sonate No.23 f-moll op.57 besonders deutlich)
Die cis-moll op.27 Nr.2, mit einem traumwandlerischen Adagio, entspricht bei Kempff so sehr im Ausdruck ihrer Beschreibung "sonata quasi una fantasia" wie es überhaupt möglich erscheint. Die Aufnahmequalität ist grossartig.
Kempffs individueller und wunderschöner Beethoven bleibt immergültiges Dokument der grössten Kunst der Wiedergabe herausragender Meisterwerke.
Klangqualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Aufnahme ist auch nach dem Remastering deutlich verrauscht!
Von der Interpretation und dem Anschlag meisterhaft perfekt.
Diese CD sollte als voll entrauschte XRCD erhältlich sein.
Großartig: Berühmte Beethoven-Sonaten gespielt von W. Kempff
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die 1965 vom damals 70jährigen Ausnahmepianisten Wilhelm Kempff im Hannoverschen Beethoven-Saal aufgenommenen Sonaten "Pathétique", "Mondschein", "Waldstein" und "Appassionata" wurden digital restauriert und bieten exzellenten Hörgenuß.
Ein Muß für Fans klassischer Klaviermusik.
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Produkt-Bild: Beethoven - The 9 Symphonies

Beethoven - The 9 Symphonies von Leonard Bernstein, Jones, Schwarz, Kollo, Moll, Wp

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 27,98, Angebote ab EUR 17,34

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Beethoven - The 9 Symphonies

Tracks:

Disk 1
  • 1. Adagio molto - Allegro con brio
  • 2. Andante cantabile con moto
  • 3. Menuetto - Allegro molto e vivace
  • 4. Adagio - Allegro molto e vivace
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Marcia funebre. Adagio assai
  • 3. Scherzo. Allegro vivace
  • 4. Finale. Allegro molto
Disk 2
  • 1. Adagio - Allegro con brio
  • 2. Larghetto
  • 3. Scherzo - Allegro
  • 4. Allegro molto
  • 1. Adagio - Allegro vivace
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro vivace
  • 4. Allegro ma non troppo
Disk 3
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Andante con moto
  • 3. Allegro
  • 4. Allegro - Presto
  • 1. Allegro ma non troppo: Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande
  • 2. Andante molto mosso: Szene am Bach
  • 3. Allegro: Lustiges Zusammensein der Landsleute
  • 4. Allegro: Gewitter, Sturm
  • 5. Allegretto: Hirtengesang - Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
Disk 4
  • 1. Poco sostenuto - Vivace
  • 2. Allegretto
  • 3. Presto - Assai meno presto
  • 4. Allegro con brio
  • 1. Allegro vivace e con brio
  • 2. Allegretto scherzando
  • 3. Tempo di Menuetto
  • 4. Allegro vivace
Disk 5
  • 1. Allegro ma non troppo, un poco maestoso
  • 2. Molto vivace
  • 3. Adagio molto e cantabile
  • 4. Presto
  • Presto. "O Freunde, nicht diese Töne". Allegro assai (4. Presto)

Produktbeschreibung


SINFONIEN.1-9 GA
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5 Kundenrezensionen:

Eine der besten Gesamteinspielungen, sehr geeignet für Einsteiger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer sich mit den großen Errungenschaften des menschlichen Geistes auseinander setzen will, kommt an Ludwig van Beethoven nicht vorbei. Wer sich mit seinen Sinfonien befassen will, sollte keinen Bogen um Leonard Bernstein machen, der Beethoven - ähnlich wie Mahler - wie einen Gott verehrte. Seine Gesamteinspielung mit den Wiener Philharmonikern in Live Aufnahmen strahlt eine fassbare Vitalität, Menschlichkeit und künstlerische Stringenz aus, so dass es wohl kaum einen homogeneren Zyklus dieser großen Opera gibt.

Zwar betonte Bernstein immer wieder, dass die beiden ersten Sinfonien ihr haydnsches Gewand noch nicht abgelegt hätten, auch wenn Beethoven mit einem Mal das Menuett obsolet werden lässt und es durch das Scherzo ersetzt - eine Tanzform, deren Komposition zu seinen Spezialitäten gehört -, so ist die Aufführung trotzdem mitreißend, geradezu monumental. Bernstein macht sie zu unvergesslichen Ereignissen, obschon er gewiss nicht das trifft, was man historische Aufführungspraxis nennt. Dafür ist sein Orchester zu gewaltig.

Die "Eroica" mochte Bernstein sehr gerne und er ist auch einer der wenigen, die es vermochten, einerseits den Kopfsatz heroisch, majestätisch zu gestalten und gleichzeitig andererseits dem Trauermarsch eine unvergleichliche Emotionalität angedeihen zu lassen, dass er trostspendend wirkt.

In der Interpretation der zierlichen, ausgelassenen vierten Sinfonie gibt sich der Dirigent ganz und gar dem frühlingshaften Schwelgen Beethovens hin, lässt hier mäßig und getragen spielen, hier aufbrausend und wild - vor allem im Finale -, hier empfunden und leidenschaftlich.

Natürlich verschleppt Bernstein das berühmte Allegro con brio der Fünften, vernachlässigt quasi den inneren Tonus, dennoch halte ich diese Einspielung für eine der besten dieses Werkes, denn Bernstein lässt insbesondere den zweiten und vierten Satz dieses Jahrtausendwerkes zu solcher Monumentalität und Feierlichkeit erstrahlen, wie es sonst nur die wenigsten vermochten - Kleiber natürlich...

Bernsteins Interpretation der problematischen Sechsten, der sogenannte "Pastoralen", legt Zeugnis von dessen Verständnis für die Intentionen des Komponisten ab. Bernsteins Tonfall ist stets lieblich und angenehm, seine Akzentuierung scharf und pointenreich.

Leonard Bernsteins Liebe für Beethovens Siebente ist in jedem Ton der Einspielung zu hören. Das rhythmische, wilde, kaum zu bändigende Werk gerät unter Bernsteins Händen nie aus den Fugen. Sein Allegretto ist meisterlich, nur im Trio des dritten Satzes scheint er etwas die Zeit zu vergessen. Das stürmische Finale ist gelungen.

Wenn man überhaupt eine Einspielung als annähernd historisch einwandfrei bezeichnen kann, dann die der Achten: Hier setzt Bernstein weniger auf große Orchestereffekte, sondern arbeitet fein säuberlich die unterschiedlichsten Klangnuancen dieses pittoresken Stückes heraus.

Bernsteins Dirigat lässt die Neunte wirklich zum Höhepunkt des Zyklus erstehen. Freilich ist es das Werk schlechthin, das Größte, was jemals dem menschlichen Genius entsprang. Häufig aber habe ich schon Einspielungen gehört, denen die göttliche Nuance abgeht, in denen die Feierlichkeit einer unangemessenen Hektik weicht - vor allem bei Norrington und Abbado. Bernstein gibt jedem Satz ein Maximum an Emotion: dem ersten Wut und Verzweiflung, dem zweiten Zorn und Raserei, dem dritten Liebe und Frieden. Im großen Finale der Menschlichkeit brillieren Orchester, Chor, Solisten und Dirigent in selten erlebtem Maße. Aber Bernstein bewies ja im Mauerfallkonzert, dass er dieser Glanzleistung noch eins oben drauf zu setzen wusste.

Nicht jedem freilich mag die Herangehensweise Bernsteins zusagen: An zahlreichen Stellen spielt er über Gebühr langsam, verwendet auch für die "kleinen" Sinfonien riesenhaft romantische Orchesterapparate und rückt auch in den frühen Sinfonien nicht von seinem romantisierenden Gestus ab. Was er aber dadurch schafft, bleibt einzigartig, zeitlos gültig und zeugt von tiefem menschlichem Verständnis für den Menschen Beethoven. Seine scharfe, brillante Akzentuierung, das göttliche Spiel der Wiener und die prickelnde Atmosphäre des Konzertmitschnittes lassen nie Langeweile aufkommen.

Fazit: Ein unverzichtbares Tondokument, bei dessen Hören man spürt, dass zwei Künstler zueinander gefunden haben, geradezu verschmelzen...
Ein winziger Makel - aber 5 Sterne !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also - diese fantastischen Beethoven-Aufnahmen gehören - zusammen mit den Leibowitz-Einspielungen - auf den Olymp. Aber hat schon mal jemand festgestellt, daß in der Bernstein-Erstveröffentlichung die 2. Sinfonie dynamisch mit einem unüberhörbaren Paukenschlag beginnt, der in der Neuauflage einfach "weg ist"? Da wurde doch irgendwie geschludert und aus diesem Grund - und weil die Neuauflage m.E. technisch keineswegs besser gelang - bleibe ich bei meiner alten Kassette und habe die "neue" inzwischen wieder verkauft....
Es gibt irgendein aufdringliches
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Diese sind Beethoven: 9 Sinfonien von Leonard Bernstein mit Wiener Philharmoniker (Aufnahme 1977 - 79). Es gibt in diesem Zyklus irgendein aufdringliches. Die Aufdringlichkeit könnte eindeutig vergenommen werden, wenn man ihn mit Complete Symphonies and Violin Concerto (Aufnahme 1961 - 64) vergleicht. Ich glaube, daß die Aufdringlichkeit von Bernstein verursacht würde, weil er nachgelassen hat, obwohl das Nachlassen von den guten Aufführungen Wiener Philharmonikers und den ausgezeichneten Sängern in der neunten Sinfonie geholfen wird. Die Schätzung dieser Beethoven: 9 Sinfonien wird von dem Geschmack des Hörers abhängen.
Retourniert
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die mir übersandte Ware litt unter einer katastrophalen Tonqualität, erinnerte mich an total zugestaubte Schellackplatten. Zudem waren die Symphonien 7 + 8 doppelt, dafür 5 + 6 gar nicht eingelegt. Was war wohl los bei der Deutschen Grammophon?
Gott sei Dank konnte ich das Desaster wieder zurück geben. Trotzdem schade.
Bernstein dirigiert Beethoven
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meine Liebe zu Beethoven dauert jetzt schon über 50 Jahre und ich halte ihn für einen der größten Komponisten auf unserer Erde. Und Leonard Bernstein ist für mich einfach "der" Beethoven-Dirigent! Die neun Symphonien wurden von ihm mit so viel Gefühl dirigiert, wie es eben nur einer kann!
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Produkt-Bild: Sinfonie No. 9

Sinfonie No. 9 von Ferenc Fricsay, Berliner Philharmoniker

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,94

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonie No. 9

Tracks:

  • Ouvertüre
  • 1. Allegro ma non troppo, un poco maestoso
  • 2. Molto vivace
  • 3. Adagio molto e cantabile
  • 4. Presto
  • Presto - "O Freunde, nicht diese Töne" - Allegro assai

Produktbeschreibung


Symphonie Nr. 9 / Egmont-Ouvertüre. Klassik-CD.
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5 Kundenrezensionen:

Ultimativ "richtige" Aufnahme
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist von der Interpretation selbst als auch von der Qualität der Interpreten nicht zu toppen. Selbst die Aufnahmequalität ist in Anbetracht des Datums sehr ordentlich.
Spitzenklasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Neunte Symphonie Beethovens ist ein Werk, das nicht nur einfach wunderschön ist, sondern noch viel mehr bietet. Der Unterschied zwischen heutigen Interpretationstraditionen und früher gängigen Klangidealen lässt sich an ihr sehr gut darstellen - hören Sie mal Furtwängler und dann Norrington mit den London Classic Players nacheinander. Insbesondere im Choral zeigt sich auch, dass die Neunte ein sehr monumentales Werk ist, das mit seinem vollmundigen Pathos, der schon aus Schillers Text entsteht in der heutigen Zeit, in der wir Pathos meist eher misstrauisch begegnen hohe Ansprüche an Solisten, Chor und Orchester darstellt. Trägt man etwas zu dick auf, so geraten zumindest für meinen Geschmack manche Parts des Chorals schnell zu ihrer eigenen Karikatur. Schon der Beginn des Choral, häufig als: "Oh Froooohohohoiiiiiinde, nicht diese Töne!" dargeboten gerät auch bei vorzüglichen Baß- oder Baritonsolisten schnell mal ins Lächerliche, was eine ungewollte Übereinstimmung und Selbstbezüglichkeit zwischen Gesang und Text entstehen lässt - will sagen: bei manch einem Sänger dachte ich mir auch: "Oh, Freund! Nicht diese Töne!"

Diese Klippe umschifft für meinen Geschmack niemand so gelungen wie Dietrich Fischer-Dieskau. Weder verschluckt er etwas, noch huscht er über diesen Part hinweg, noch klingt singt er ihn in der oben beschriebenen Weise, sondern er meistert diese Stelle einfach mit Bravour. Ernst Haefliger "Froh, wie seine Sonnen fliegen!" finde ich nicht ganz so gelungen. Als Tenor für die Neunte scheint mir Peter Schreier, den Sie z.B. bei Karajan, 1977 oder bei Blomstedt finden einfach unübertroffen.
Auch für die Solistinnen ist der Choral der Neunten nach meinem Dafürhalten etwas sehr schwieriges. Wer hier mit viel Vibrato und voller Inbrust schmettert gerät schnell in das von mir geschilderte karikaturartige. Irmgard Seefried und Maureen Forrester bewältigen diese Schwierigkeit mit Bravour und bieten eine eindrucksstarke und sehr gute Leistung.
Da Beethoven den Chor insbesondere gegen Ende hin manchmal in höchste Höhen führt, entsteht hier für meinen Geschmack ein Dilemma - ist der Chor eher klein (Beispiele Norrington mit LCP oder Järvi), so geht etwas vom Pathos und der Ausdruckskraft verloren. Zu große Chöre hingegen führen dazu, dass das ganze übersteuert und einfach zu wuchtig klingt. Davon ausgehend, dass es nur mehr oder minder schwere Ausprägungen dieser Extreme gibt (Dilemma-Struktur), so tendiert der Chor der St.-Hedwigs-Kathedrale in die letztgenannte Richtung. Es klingt wuchtig, aber eben noch nicht lächerlich und doch schlussendlich nicht zu heftig. Es steckt viel Pathos in dieser Aufführung, aber es ist adäquat.

Zu den übrigen Sätzen und damit zur Interpretation: der erste Satz gefällt mir in nahezu jeder Spielweise, wobei ich eine leichte Präferenz für ein etwas zügigeres Tempo und eine etwas transparentere Spielweise habe - Järvi ist ein gutes Beispiel. Aber Fricsay bietet eine sehr schöne Alternative im traditionelleren Stil. Am zweiten Satz gefällt mir persönlich die Tatsache, dass ich in diesem Satz am meisten das Alter der Aufnahme heraushöre. Die Pauke beispielsweise klingt eher etwas dumpfer und hallender, was mir gut gefällt. Bei Karajan finde ich persönlich noch etwas mehr Temperament, aber Fricsay macht seine Sache sehr gut.

Der dritte Satz ist für meinen Geschmack eher ein Schwachpunkt. Hier ziehe ich die historisch informierte schnellere Spielweise (z.B. Norrington oder v.a. Järvi) vor. Bei allen Altmeistern zieht sich dieser Satz ins gefühlt unendliche. So auch hier.
Die Dissonanz zu Beginn des 4. Satzes und des Chorals finde ich bei Fricsay etwas zu zurückgenommen. Ansonsten eine sehr gute Dirigenten- und Orchesterleistung.
Meine persönliche Referenz bleibt zwar Karjana, 1977, aber Fricsay ist eine extrem gute Alternative. Freue mich, dass ich diese gefunden habe. Schon alleine Fischer-Dieskaus Leistung wäre die Kaufempfehlung wert.

Solche Klasse zu diesem Preis! Kaufen!
Meine erste LP
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll ich sagen, ich wurde zu dieser Rezension aufgefordert. - Zweifellos eine Sternstunde der Schallplatte. - Mit 15 Jahren (1959) bekam ich diese LP geschenkt. Allein die Ausführung (rote Leinenkasette mit Goldaufdruck) faszinierte mich. Von der Interpretation hatte ich keine Ahnung. Noch nie hatte ich "Die Neunte" live oder auf LP gehört. Wer war Ferenc Fricsay? Ich betrat Neuland. Von nun an hörte ich so oft wie möglich jeden erreichbaren Sender, der Klassik brachte. Sparte mein Taschengeld, um in der nahegelegenen Großstadt (Aachen) das eine oder andere Konzert zu besuchen. Dann kam die Oper, Liederabende usw. usw. usw. hinzu .... Zufällig entdeckte ich beim Stöbern auf amazon.de diese CD. Meine LP hörte sich inzwischen grauenvoll an, die (Original-)Hülle hängt heute, als Schmuck neben meinen CD-Regalen. Beethoven-Aufnahmen nehmen einen großen Platz in meiner Sammlung ein. Wieviel Gesamt- oder Einzelaufnahmen der Werke dieses genialen Komponisten, mit den verschiedenen Interpreten, in meiner Sammlung stehen, kann ich bald nicht mehr ad hoc aufzählen. Ebenso geht es mit Bach, Mozart, Bruckner, Mahler, Wagner und vielen anderen ..... Aber diese CD nimmt einen,ausgesprochen besonderen, Platz ein! Jedem "Neuling" darf ich diese CD empfehlen - und mit anderen Interpretationen vergleichen. CD einlegen, zurücklehnen, anhören und - genießen!!!!!
Exorbitant
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ludwig van Beethovens neunte Sinfonie in d moll op. 125 stellt den Gipfelpunkt der Musikgeschichte, ja, der Kunstgeschichte dar. Vorher wie nachher wurde kein besseres, bedeutenderes und emotionaleres Werk geschaffen. Was Wunder, dass Aufführungen desselben vornehmlich für Festtage vorbehalten sind. Für jeden Dirigenten ist es eine Bewährungsprobe, dieses Stück zu Gehör zu bringen. Nicht nur technische Anforderungen machen es zu einem schwierigen Stück, sondern auch die Tatsache, dass der Dirigent den Kern des Oeuvres treffen muss. Frenc Fricsay ist das in den späten 50ern mit den perfekt spielenden Berliner Philharmonikern gelungen.

Der Einbruch des Schicksals im ersten Satz ist packend, fesselnd und zutiefst bestürzend. Fricsay trifft das Tempo genau; er spielt weder zu gehend, was dem Ganzen den Ernst rauben würde, noch zu langatmig, was die Wirkung des dargestellten Schicksalsschlages abschwächen würde. Jede Nuance ist getroffen, Gänsehaut garantiert. Der Klang der Bläser ist bestechend. In der Coda schafft es Fricsay wie kein anderer, die Dringlichkeit, die Unaufhaltsamkeit des Schicksals zu betonen, zu nuancieren und unmissverständlich zu verdeutlichen.

Das Scherzo ist perfekt. Was für ein dämonischer Ritt! Welten scheinen über dem Hörer zusammen zu brechen. Mit unerbittlichem Impetus fährt das Unglück durch die Welt, nur selten durch einige Dur Akkorde aufgelockert. Das Trio hingegen scheint schon einen erfreulichen Ausblick auf den Freudentaumel des Finals geben zu wollen.

Besondere Hervorhebung verdient der langsame Satz. Es ist heute leider eine Untugend entstanden, die diesen Satz fast gedankenlos schnell wegmusiziert. Dabei hatte Beethoven es durchaus im Sinn, diesem erhabenen Adagio sehr viel Zeit zu lassen, damit die Balance des Werkes nicht kippt respektive des monströsen Finals. Diesem genialen Satz, dem bei Beethoven nur noch das Adagio der Hammerklaviersonate und der Heilige Dankgesang des 15. Streichquartetts gleichkommen, lässt Fricsay genug Zeit, um Ruhe, Liebe und Linderung des Schmerzes zu gewähren.

Aber dann das Finale: Schneidende Akkorde der tiefen Streicher verkünden Unmut darüber, dass noch keine Lösung gefunden worden ist. Allmählich entwickelt sich das Freudenthema, das dann im ganzen Orchester zu hören ist: eine Sternstunde! Ein letztes Mal schneiden die tiefen Streicher, dann beginnt das Rezitativ. Insbesondere der gesanglichen Leistung von Irmgard Seefried (Sopran), Maureen Forrester (Alt), Ernst Haefliger (Bariton), Dietrich Fischer Dieskau (Bass) sowie des Chores der St. Hedwigs Kathedrale Berlin ist es zu verdanken, dass der schönste Teil des Finals, das Andante maestoso, und der Schluss des Freudentaumels dem Hörer unendlichen Dank, unendliche Freude angedeihen lässt. Es rührt immer wieder zu Tränen.

Es gibt Dinge, auf die Menschheit Stolz sein muss. Beethovens Neunte ist die Essenz des Stolzes.

Vor diese grandiose Aufnahme ist Beethovens beste und bekannteste Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel "Egmont" geschoben, quasi eine fünfte Sinfonie in klein. Welche Trauer im Anfang, welches Pathos im Aufbegehren, welche Ekstase im Finale! Auch diese Ouvertüre wird etwas sein, was bleibt.

Für eine Aufnahme dieses Alters ist die Klangqualität sehr lobenswert.

Fazit: Wie immer sind The Originals eine sichere Bank beim Einkauf. Besonderes Lob verdient die sehr gelungene Zusammenstellung der Titel. Eine CD, die bleibenden Wert hat und gewiss immer einen Sonderstatus genießen wird.
Kontrollierte Extase
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Einspielung der Neunten von Beethoven überzeugt durch den emotional-kontrollierten Zugang des Dirigenten zu diesem Werk. Die Intention des Dirigenten wurden vom Orchester, den Solisten und dem Chor hervorragend umgesetzt. Man kann die Innenspannung förmlich spüren, die dieses Werk zusammenhält und auch der Schlusssatz kann im Gesamtkontext dieses Niveau (fast) halten. Das Sängerquartett überzeugt und der Chor ist relativ gut durchhörbar. Die Klangqualität ist für eine 50 Jahre alte Aufnahme mit kleinen Abstrichen erfreulich gut.
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