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Messa Da Requiem von Fritz Wunderlich, Maria Stader, Marga Höffgen, Gottlob FrickAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,94 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
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Disk 2
ProduktbeschreibungMESSA DA REQUIEM 2 Kundenrezensionen:Vor allem für Freunde großer Stimmen 5 von 5 PunktenIn hervorragender, technischer Qualität liegt diese legendäre Aufnahme jetzt endlich vor. Das Außergewöhnliche dieser Aufführung des Verdi Requiems in Stuttgart ist das Solistenquartett. Mit natürlichem glockenklaren Sopran Maria Stader, volltönend, sonor die Altistin Marga Höffgen. Das eigentliche Ereignis aber sind die Männerstimmen. Wenn Fritz Wunderlich singt geht im wahrsten Sinne die Sonne auf. Der Schmelz dieser Stimme ist eitel Wonne. Kongenial ist sein Zusammenwirken mit seinem väterlichen Freund Gottlob Frick. Bei diesem Sänger ist es nicht nur das herrliche Melos seines Prachtbasses. Faszinierend sind die Farben und Schattierungen, der sängerische Ausdruck den Frick seinem Vortrag gibt. Deshalb dürfte sein "Confutatis" der Höhepunkt der Aufnahme sein. Insgesamt könnte diese Produktion durchaus neben die großen Italiener gestellt werden. Leider haben das Südfunk-Sinfonie Orchester unter dem bieder soliden Hans Müller-Kray und die Chöre nicht das Verdische Feuer der italienischen Spitzenaufnahmen. Für Wunderlich und Frick-Freunde ist diese Aufnahme allerdings ein Muß! Stuttgarter Lehrergesangverein & Stuttgarter Bach-Chor . 2 von 5 PunktenHermann Josef Dahmen und Erich Ade waren die Leiter dieser Chöre. Nicht, dass die Leistungen der Chöre überragend waren- es sind keine Profi-Chöre. "In Sammlerkreisen ist sie seit Jahren »Kult«, jetzt gibt es sie professionell remastered auf CD: Die Aufführung von Verdis »Messa da Requiem« aus der Stuttgarter Liederhalle aus dem Jahre 1960 ist die einzige Aufnahme dieses großartigen Werkes mit dem legendären Tenor Fritz Wunderlich." Klar,Fritz Wunderlich ist der Anlass für diese Veröffentlichung. Warum die Aufnahme nun " Kult" sein soll, erschliesst sich überhaupt nicht. Vom Dirigat und dem Orchester her, kann man dies nun wirklich nicht behaupten. Das ist kein Vorwurf gegen diese Ausführenden. Aber die Konkurrenz eines Sabata, eines Solti, eines Guilini , eines Harnoncourt oder eines Gardiner halten diese Ausführenden natürlich nicht stand. Also die Solisten: Um mit Wunderlich anzufangen: Natürlich hatte er eine schöne Stimme. Und Verdi wäre sehr sein Repertoire geworden ( ein wenig viele Drücker vielleicht), aber singulär ist sein Auftritt nun nicht. Wen immer man hört, den jungen Pavarotti zB mit Karajan, wenige Jahre später, würde man die Leistung von Fritz Wunderlich nicht als Ausnahmeleistung wüdigen können. Er war 1960 noch nicht "fertig". Technische Unebenheiten sind unüberhörbar ( wenn man nicht Fan ist, und deswegen alles verzeiht). Gottlob Frick hat einen wunderbaren Bass. Es klingt- wahrscheinlich ein Vorurteil- ein wenig provinziell. Höre ich zB Nicolai Ghiaurov dagegen, stellt sich halt so ein Eindruck ein. Maria Stader und Marga Höffgen waren beide wunderbare Sängerinnen, aber ich höre sie dann doch lieber mit Bach als mit Verdi. Ein Ereignis sind sie jedenfalls bei dieser Produktion nicht. Weder eine Schwarzkopf, noch eine Price,noch eine Luwig, eine Freni.... das könnte fortgesetzt werden. Ein " einmaliges Zeugnis der Musikgeschichte"- drunter tun es die Werber nicht- ist die Aufnahme bestimmt NICHT. Wunderlichs Beitrag zu dieser Aufführung kann man seit Jahren in verschiedenen Zusammenstellungen hören.Für Fans könnte das reichen. |
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In Dulci Jubilo-Weihnachtslieder von Maria StaderAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,97 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Te Deum - Motetten - 150. Psalm von Maria Stader, Sieglinde Wagner, Richard Holm, Berliner PhilharmonikerAudio CD von Deutsche GrammophonPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,92 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1999 |
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ProduktbeschreibungTE DEUM/10 MOTETTEN/PSALM 150 2 Kundenrezensionen:Bruckner für die einsame Insel 5 von 5 PunktenAngesichts des weiter unten stehenden Verrisses möchte ich eine Lanze für diese wundervolle Aufnahme brechen: ganz abgesehen, daß die so harsch kritisierten a-capella-Motetten nicht vom Chor der Deutschen Oper Berlin gesungen werden, sondern vom Chor des Bayerischen Rundfunks, muß man ganz deutlich feststellen, daß besonders die Intonation dieser harmonisch so komplizierten Stücke ausgezeichnet gelungen ist. Für Hörer der jüngeren Generation, die vielleicht eher mit dem Klang von sehr guten Kammerchören großgeworden oder mit dem Klang englischer Knabenchöre vertraut sind, und die vielleicht Herreweghes und/oder Matthew Bests Bruckner im Regal haben, ist der unglaublich voluminöse und durchaus auch etwas mit Vibrato (Sopran!) versehene Klang womöglich zunächst ungewohnt. Aber was wir hier hören, ist letztendlich auch eine Dokumentation der hohen Qualität eines großen Rundfunkchores, und gerade diese Chöre - ein einmaliges Erbe deutscher Nachkriegs-Musikkultur - wurden in dieser Form in den letzten Jahren vorsätzlich zerstört. Rundfunkchöre von der Besetzungsstärke des BR-Chores in den 60er Jahren dürfte es heute gar nicht mehr geben. Als Besonderheit sei noch vermerkt, daß der große Bruckner-Dirigent Eugen Jochum nicht nur als Orchestererzieher tätig war, sondern es wird besonders an den Motetten deutlich, daß er auch ein ausgezeichneter Chordirigent war, der es auch mit diesem Medium vermag, eine hervorragende Interpretation zu verwirklichen, mit dynamischen Graden vom kaum noch hörbaren Pianissimo bis zu einem gigantischen Fortissimo ohne jegliche Schärfe und mit einer präzisen (wenn auch manchmal etwas sehr didaktisch-lateinischen) Textbehandlung. Mit der "klassischen" Berliner Te Deum-Aufnahme gekoppelt eine Empfehlung für die einsame Insel! Eine Sternstunde der Chormusik! 5 von 5 PunktenDiese Einspielung von Bruckner-Motetten unter Eugen Jochum ist meiner Meinung nach eine der herausragendsten Einspielungen von Chormusik überhaupt. Jochum, bekannt als Bruckner-Spezialist, erzielt ein Resultat von derart hoher Qualität, daß es kaum wiederholbar scheint. Bruckners Motetten gehören zu den schwierigsten Werken der a-cappella-Literatur für Chor, und doch gelingt dem Chor scheinbar mühelos eine Interpretation, die Bruckners Intentionen vollauf gerecht wird, ohne dabei angestrengt zu wirken. Die Intonation ist absolut PHANTASTISCH, und das dynamische Spektrum, das der Chor auf seine Hörer losläßt, ist immens und atemberaubend. Auch das komplexe Stimmengeflecht erscheint stets transparent, die Textverständlichkeit ist stets gewährleistet - all das erweckt im Zuhörer den Eindruck einer tiefen Religiosität des Komponisten. Die Aufnahme der 3 Messen Bruckners unter Jochum (als Ergänzung wärmstens empfohlen) wurde ja sogar in die Liste der "100 all-time Great Recordings" der englischen Zeitschrift Gramophone aufgenommen - ein weiterer Beleg für Jochums Kompetenz in Sachen Bruckner. Diese Aufnahme gehört in jede Sammlung von Chormusik; ihre phantastische Qualität ist bis heute das Maß aller Dinge und eine echte Hommage an einen tief-religiösen Komponisten geblieben. |
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Ave Maria (Arien, Chöre, Lieder) von Otto, Stader, Streich, MboAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,85 Erscheinungsdatum: April 1988 |
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ProduktbeschreibungAve Maria. Klassik-CD. AV Beliebte Chöre |
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Eloquence - Mozart (Geistliche Chorwerke) von Lipp, Dermota, Berry, Karajan, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,21 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1998 |
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2 Kundenrezensionen:Wenn auch "nur" in ADD aufgenommen - kann sich hören lassen! 5 von 5 PunktenHerbert von Karajan hat in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern eine durchaus "hörenswerte" Einspielung von Mozart`s Requiem auf den Weg gebracht. Die Qualität der Aufnahme in ADD steht dem Hörerlebnis nicht im Wege, zu diesem Preis kann man nichts falsch machen - aus diesem Grunde auch die volle Anzahl Sterne. Die Geschwindigkeit und Mächtigkeit des Chores, aus dem sich Wilma Lipp (Sopran), Hilde Rössel-Majdan (Alt / Contralto), sowie Anton Dermota (Tenor) und Walter Berry (Bass) abheben, hat mich begeistert. Vorliegendes Stück, Mozarts Requiem, ist mir fast das liebste Werk aus der Hand Mozarts, obgleich er es bekanntlich selbst nicht beenden konnte, sondern sein Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendete die fragmentische Partitur. Der Unterschied zwischen Mozarts "Originalarbeit" und Süßmayers "Hilfestellung" - so entsprangen seiner Quelle das Sancuts und das Agnus Dei - ist deutlich zu hören. Trotzdem ist es als ganze Einheit ein ergreifender Beitrag innerhalb der Klassik! Für mich schwingt bei diesem Stück immer der Gedanke im Hintergrund mit, dass Mozart seinen eigenen Tod vor Augen dieses letzte Stück vollenden wollte und das komplette Werk von ihm selbst "unerhört" blieb... Grandiose Atmosphäre 5 von 5 PunktenDer feierliche Klang dieses Chorwerkes ist einfach beeindruckend, die Einspielung durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan ist gut ausgewählt und qualitativ hochwertig und das alles zu einem günstigen Preis. |
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Berühmte Kantaten von Mathis, Schreier, Richter, MboAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,89 Erscheinungsdatum: Oktober 1997 |
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The Originals - Bruckner von Eugen Jochum, SobrAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1995 |
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ProduktbeschreibungMESSEN 1,2+3 Eine Kundenrezension:Eine grandiose (Erst-)Einspielung 5 von 5 PunktenDas Eugen Jochum einer der ganz großen Brucknerinterpreten ist kann man bejahen oder bezweifeln. Aber egal wie man darüber denkt (ich würde diese Tatsache allerdings bejahen!) diese Aufnahme ist nicht nur eine Pioniertat (meines Wissens nach die Ersteinspielung der Messen) im Bezug auf die geistliche Musik Bruckners, sondern auch eine der großartigsten Bruckner- und Messeneinspielung überhaupt. Wer sich ernsthaft mit dieser Musik beschäftigt kommt an dieser Aufnahme nicht vorbei! Jedes einzelne der drei Werke wird sorgfältig ausgearbeitet und in den Mittelpunkt gestellt. Musizieren ohne Selbstzweck kann so schön sein! Besonders ergreifend ist die Gestaltung der Messe Nr. 2 e-Moll, die im Stile der "alten" Messtradition zu Zeiten Giovanni Pierluigi da Palestrinas, den Bruckner mehr als bewunderte, gestaltet ist. Etwas gleichsam intimes und zugleich volltönend romantisches hat man noch nicht gehört (soweit man "romantisch" hier als Terminus gebrauchen sollte!) Was an gesanglicher/instrumentaler Leistung auffällt ist, dass die Solisten, sowie Chor und Orchester sehr sauber musizieren und auch gut verständlich sind. Keine Komponente sticht hervor oder wird bevorzugt. Es ist eher eine privilegierte Partnerschaft, die die einzelnen Parteien eingehen. Jochums Dirigat ist wie (fast) immer souverän, auch wenn sein Bruckner-Stil nicht für jeden "das Richtige" ist oder zu sein scheint (man hört doch erstaunlicherweise auch Misstöne!). Doch hier kann man durchaus von Souveränität sprechen, was auch den Chor und die Solisten beflügelt. In jedem Fall ist diese Einspielung ein Glücksfall der Mess- und Brucknerinterpretation und deshalb meine ganz besondere Empfehlung für alle Neugierigen, Bruckner- und Messenliebhaber oder solche die es werden wollen. In jedem Fall eine lohnende Anschaffung zu einem günstigen Preis, was aber bei solch einer klanglichen Qualität kein Kaufgrund sein sollte! Das Booklet ist informativ und anschaulich gestaltet und durch die Texte der Messen ergänzt. Ein gewohnt hochqualitatives CD-Set aus der wundervollen Reihe "The Originals" der DGG. Mein Kauftipp!!! |
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Messen von Eugen Jochum (Dirigent), Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Theobald Schrems, Chor des Bayerischen RundfunksAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,81 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1998 |
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ProduktbeschreibungMESSEN 2 Kundenrezensionen:Einsatz für Haydns Sakralmusik 4 von 5 PunktenAls die hier von der DGG wieder vorgelegten drei Messkompositionen von Joseph Haydn eingespielt wurden, erfreuten sich diese Werke noch eines ungebrochenen Einsatzes als liturgische Gebrauchsmusik bei feierlichen Hochämtern zu den großen Festen des Kirchenjahres. Nachdem im Gefolge des Zweiten Vaticanums inzwischen praktisch die gesamte lateinisch-römische Liturgie in einem Staatsbegräbnis erster Klasse zu Grabe getragen wurde und alle liturgische Musik von der frühesten Gregorianik über Palestrina bis hin zu Beethoven, Bruckner und Strawinsky, eine mehr als anderthalb Jahrtausende umfassende liturgische und kirchenmusikalische Entwicklung, fast ganz an den Rand gedrängt wurde und entweder ein zweckentfremdetes Gnadendasein im Konzertsaal fristet oder bestenfalls als Beigabe zu Gottesdienstfeiern, die den Namen "Hochamt" weder beanspruchen noch verdienen, von den liturgisch Verantwortlichen geduldet wird, ist es höchst erfreulich, diesen Werken wenigstens auf Tonträger in niveauvollen Aufführungen zu begegnen. Ob das viel diskutierte Moto proprio "Summorum pontificum" von Papst Benedikt XVI., das den großzügigen Gebrauch der alten Liturgie seit 2007 wieder ermöglicht, eine Umkehr dieser Verhältnisse herbeiführen kann, darf erhofft, aber keineswegs als sicher vorausgesetzt werden. Joseph Haydn hat insgesamt 15 Messen komponiert, und die hier zur Debatte stehenden drei Werke zeigen ganz unterschiedliche Entwicklungsstufen in seinem Schaffen. Die älteste Komposition ist die "Cäcilienmesse" aus dem Jahr 1766, die noch ganz in der Tradition der Kantatenmessen des 18. Jahrhunderts steht. Dies ist insbesondere an Gloria und Credo auszumachen, deren umfangreiche Texte in einzelne Nummern zerlegt wurden, wie das auch Johann Sebastian Bach in seiner großen h-moll-Messe praktizierte. Dagegen nimmt sich die "Kleine Orgelmesse" aus dem Jahr 1778 wesentlich bescheidener aus; hier haben wir eine typische Missa brevis vor uns, in der die Messtexte knapp und prägnant vertont wurden. Die "Paukenmesse", die im Jahr 1796 vertont wurde, stellt uns die klassische Messkomposition in symphonischem Stil vor, wie sie später von Mozart, Beethoven und Bruckner weitergeführt und zur Vollendung gebracht wurde. In allen drei Messen kommt das großbesetzte Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks zum Einsatz, unter so renommierten Dirigenten wie Eugen Jochum (Cäcilienmesse), Theobald Schrems (Kleine Orgelmesse) und Rafael Kubelik (Paukenmesse), so dass musikalisch kaum Wünsche offenbleiben. Auch die Solisten sind hochkarätig; es finden sich u.a. Namen wie Maria Stader, Josef Greindl, Elsie Morrison und Karl Christian Kohn darunter. Besondere Erwähnung verdient die sonst wenig bekannte Sopranistin Ursula Buckel, deren Soli in der "Kleinen Orgelmesse" von höchster Gesangskunst zeugen. Mit ihr singen die Regensburger Domspatzen und der Domchor, während in den beiden großen Messen der bewährte Chor des Bayerischen Rundfunks mitwirkt. Die Klangqualität der frühen Stereo-Produktionen aus 1958 (Cäcilienmesse), 1962 (Kleine Orgelmesse) und 1963 (Paukenmesse) ist nach erfolgter Digitalisierung gediegen und rauscharm, und die dreisprachige Textbeilage mit einem Essay von Kenneth Chalmers hat hohen Informationswert. Höchst empfehlenswerte Wiederveröffentlichungen! Mit einer unterschlagenen "Missa solemnis" 5 von 5 PunktenVor allem für die Aufnahme der damals frisch in ihrer vollen originalen Gestalt wiedergefundenen Cäcilienmesse Hob. XXII/5 lohnt sich eine Anschaffung dieser Doppel-CD. In einem ausdrucksgeladenen Stil fernab von später modisch gewordener Klangaskese musiziert, erlebt man eine exzeptionelle Messekomposition des frühen bis mittleren Haydn, die nicht nur in den zeitlichen Ausmaßen in etwa auf Beethovens berühmtere Missa solemnis hinausläuft, sondern sie an Eindringlichkeit des Ausdrucks, an Vielfalt der Mittel sicher erreicht und in Bezug auf die dramaturgische Disposition übertrifft. Während bei Beethoven überlange Sanctus/Benedictus- und Agnus Dei-Teile nach den packenden Abschnitten Gloria und Credo der Gesamtwirkung abträglich sind, rafft Haydn hier, wie dies analog geschickt nur noch César Franck in seiner ebenfalls unterschätzten und üblicherweise unter Preis verkauften Messe op. 12 wieder tat. Das Gloria dauert mit über 30 Minuten am längsten, Kyrie und Credo zusammen nicht ganz 30 und Sanctus/Benedictus plus Agnus zusammen mit gut 12 kaum länger als das Kyrie allein. Nicht nur zeigt sich Haydn als grandioser Textausdeuter, er wird auch allgemeinen Gesetzen dramaturgischer Spannung in überrumpelnder Weise gerecht. Das selten prominent genannte und noch seltener so engagiert wie hier musizierte Werk verdient in der Geschichte der Messekomposition einen exponiert vorderen Rang. Unbedingt kennenlernen! |
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In Memoriam von Maria StaderAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 34,99, Angebote ab EUR 32,86 Erscheinungsdatum: Juli 1999 |
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Verdi: Requiem von Maria Stader, Marianna Radev, Kim BorgAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1995 |
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Eine Kundenrezension:Unglaublich mächtig 5 von 5 PunktenJa, es handelt sich um eine alte Aufnahme in mono. Dennoch halte ich diese CD schlichtweg für die beste Wahl aus den vielen Interpratationen von Verdis Requiem. Lange habe ich "meine Referenzaufnahme" des Requiems gesucht. Dass ich sie gerade in mono finden würde, hätte ich nie gedacht, so dass ich diese CD zuerst gar nicht probehörte. Heute ziehe ich sie allen anderen Aufnahmen vor. Ferenc Fricsay wird damit seinem Ruf als Verdi-Spezialist mehr als gerecht. Kaufen, kaufen, kaufen!!! |
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