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Arien Zum Autofahren von Te Kanawa, Maazel, Or Nat.de PaAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,37 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2001 |
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ProduktbeschreibungARIEN ZUM AUTOFAHREN 4 Kundenrezensionen:...allerdings nicht bei 230 Stundenkilometern auf der Autobahn, 5 von 5 Punktendann nämlich sollte man besser fetzigen Rock hören oder sich eventuell Korsakovs Hummelflug zu Gemüte führen. Nicht grundlos ist auf der Hülle dieser CD ein altes Cabrio abgebildet. Es empfiehlt sich diese Arien aus Verdi- Puccini- und Mozartopern - wenn überhaupt- bei offenem Verdeck und vermindertem Fahrtempo an einem lauen Sommerabend zu genießen. Die Sonne kann ruhig schon untergegangen sein. Man bewegt sich auf einer nicht sonderlich genutzten Landstraße, nimmt die Gerüche des Juli oder August wahr und konzentriert sich auf die Musik. Nur nebenbei fährt man Auto, denn Opernarien benötigen die volle Aufmerksamkeit. Arien zum Autofahren? Jein. Da müssen schon die Bedingungen stimmen. Die Auswahl der Arien auf der CD ist gut getroffen, auch der Klang ist prima. Ich empfehle die CD auf den Beifahrersitz zu legen, an den nächst gelegenen See zu fahren und sich dort der Musik zu erfreuen, während man die Füße verzückt ins Wasser hält. Empfehlenswert, jedoch nur bedingt zum angebotenen Zweck! "Barock zum Baden", "Divertimenti zum Dinner"... 4 von 5 Punkten... oder halt "Arien zum Autofahren". Kunst ist nicht länger nur Selbstzweck, sondern wird einer bestimmten Verwendung zugeführt. Das gilt auch für die Musik. Den Anfang machte schon vor einiger Zeit die so genannte "Kuschelklassik": Musik zum Anschmiegen und Schmusen. Was aber soll man vom viel versprechenden Angebot: "Arien zum Autofahren" halten? Wenn man genauer auf die Musikstückeauswahl dieser CD schaut, erkennt man Parallelitäten. Als anführendes Musikstück gibt es "La donna è mobile" aus Verdis "Rigoletto". Na klar, "mobile" und Automobil, das passt irgendwie zusammen, und Frauen sind ohnehin die besseren Autofahrer ;-) Was aber Mozarts "Mi tradi quell'letto" aus "Don Giovanni" mit dem Auto zu tun hat, konnte ich bisher noch nicht ergründen. Da hätte ich eher auf das "Perpetuum mobile" von Johann Strauß Sohn getippt. Trotz allem eine schöne CD, die man beruhigt in seinen Auto-CD-Player einlegen und einfach nur zuhören oder kraftvoll - mit geöffneten oder vielleicht wirklich besser geschlossenem Fenster sei einmal dahingestellt - "mitschmettert" kann. Auch von mir - für diese Zweckbestimmung - eine Kaufempfehlung! Naja kann man lassen ... 3 von 5 PunktenBin jetzt nicht jemand der sich täglich klassische Musik anhört, aber schon ab und an gern mal ne Scheibe Klassik und Arien auflegt. Also hab ich mir mal die CD gekauft weil ich mir dachte: Im Auto hat man eh immer nicht das richtige dabei! Nimm dir die CD und du kannst beruhigt und entspannt fahren. Wie gesagt, hab ich mir gedacht! Feststellen musste ich leider, dass ich so genervt noch nie im Auto unterwegs war. Die zum Teil aufkommende Hektik lässt sich nicht mit einem entspannten Fahren verbinden. Noch dazu kommt, dass viele der Stücke garnicht wirklich soooooooo bekannt sind oder den meisten je im Gehör gewesen wären. Naja für eingefleischte Arienliebhaber ist es wohl ok aber für Gelegenheitshörer einfach nur nervtötend! Macht Lust auf mehr! 5 von 5 PunktenFür alle, die sich in klassischer Musik nicht so auskennen, die aber schöne Melodien genießen möchten, ist dies das Richtige. Wer bei dem Wort "Oper" von einer leichten Beklemmung ergriffen wird, mit dem Bild von Leuten in steifen Abendkleidern, die vier Stunden auf einem Platz sitzen und sich ein Gähnen verkneifen müssen, vor dem inneren Auge, aber trotzdem seinen Horizont in dieser Richtung erweitern möchte, der sollte sich diese wunderschöne Sammlung von Arien gönnen. "Zum Autofahren" deutet schon an, daß es sich um Lieder mit Tempo handelt, sie machen gute Laune und man wünscht sich, alle Texte zu beherrschen, um laut mitsingen zu können (wenn auch, zumindest in meinem Fall, tatsächlich nur im Auto, bei geschlossenen Fenstern). Berühmte Stimmen mit einer Auswahl von Arien vieler verschiedener Meister: eine herrliche Sammlung edelster Gute-Laune-Musik, die ich nur empfehlen kann! |
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Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia (Opern-Gesamtaufnahme) (2 CD) von Joan Sutherland, Marilyn Horne, Giacomo Aragall, Ingvar Wixell, Richard Van Allan, Graham Clark, Lieuwe Visser, Piero de Palma, National Philharmonic Orchestra, Gaetano Donizetti, Richard BonyngeAudio CD von Decca (UMIS - Universal Import)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,85 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
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4 Kundenrezensionen:Belkanteske Kostbarkeit! 5 von 5 PunktenJoan Sutherland, La Stupenda, macht sich die selten aufgeführten und noch seltener eingespielten Oper Lucrezia Borgia von Gaetano Donizetti zu Eigen. Ich denke es handelt sich hierbei, wenn auch spät aufgenommen, um eine ihrer glanzvollsten und schönsten Partien. Abgesehen davon, dass die Oper beinahe in der Versenkung verschwunden wäre, gibt sie der Rolle die nötige Dramatik und den musikalischen Glanz, der die Oper wieder zu neuem Leben erweckt. Die Stimme, schon etwas reifer, ist durch das mittlerweile dunkle Timbre wie gemacht für die Donizetti - Heroine. Bereits in der ersten Arie "Come bello" fesselt sie den Zuhörer durch den sanft schwingenden Ton. Sie singt wunderschöne Legatobögen und hält den Atem bis zum Ende der langen Phrasen. Die hohen Noten werden sanft im Piano gesungen und fluten auf ihrem Atem, der schier endlos scheint. Es scheint als hätte das Alter ihrer Stimme zusätzlichen Glanz gegeben! Keine Spur von Ermüdungserscheinungen und die Spitzentöne klingen rund und sind Leuchtraketen gleich. In jeder Ensembleszene und allen Duetten schließt sie mit ungeheurer Verve in den dreigestrichenen Finaltöen. Auch die große Finalszene der Oper wird zum Highlight! Die Sutherland singt in der Cabaletta "Era desso il figlio mio" atemberaubende Koloraturen und brilliert mit wundervollen dreigestrichenen Noten. Die Ausdrucksstärke und die Innigkeit ihrer Darstellung dieser Partie sind exemplarisch und es bleibt rätselhaft, weshalb diese Einspielung nicht den Stellenwert besitzt, der ihr zustehen würde! Alle weiteren Darsteller sind großartig. So höre man Giacomo Aragall, der eine fantastische Stimme besitzt. Der strahlende und leuchtende Ton und die Sanftheit bei elegischen Passagen sind berückend. Er ist für die Darstellung des Gennaros wie geschaffen und meistert die hohe und sehr anspruchsvolle Partie mit Bravour. Er ist ebenso ideal besetzt wie der Rest des Ensembles. Ingvar Wixell singt die Rolle des Bösewichts Alfonso und seine rauhe und durchschlagskräftige Stimme passt wunderbar zur Rolle. Er stellt die Partie hervorragend da und man könnte eine Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken, ihm im dunkeln zu begegnen! Großartiges Rollenportrait mit darstellerischem Tiefgang und ausgeklügelter Entwicklung der Rolle. Er ist hervorragend! Auch Marilyn Horne in der Rolle des Orsini darf nicht unerwähnt bleiben. Sie besitzt einen dunkel timbrierten Mezzo, der Weltgeschichte geschrieben hat. Sie ist eine der bedeutendsten Mezzos unserer Zeit gewesen und macht ihrem Ruf alle Ehre. Auch ihr gelingen die Koloraturen sehr gut und sie ist durch und durch brilliant! Chor und Orchester unter Bonynge sind ebenso großartig und Donizettis Musik scheint so lebendig, wie selten gehört. Empfehlenswert!!! Viel zu wenig beachtetetes Juwel des Belcanto: Sutherland at her best 5 von 5 PunktenDiese Oper steht, wie ich finde, viel zu sehr im Schatten anderer großer Belcantowerke wie "Lucia di Lammermoor" oder "Norma". Von der Handlung her ein richtiger "Reißer", in dem die Leidenschaften kochen, in dem es von Schuldgefühlen, Eifersucht und unerfüllter Liebe nur so lodert - auch, wenn alles ein bisschen unrealistisch scheinen mag, aber das spielt in der Oper ja seit jeher eine Nebenrolle - und eine Musik, die von blühenden Melodien, schwelgerischen Kantilenen und virtuosen Arien regelrecht überbordet. Herz des Opernliebhabers, was begehrst du mehr? Da es von "Lucrezia Borgia" nur ganz wenige Gesamtaufnahmen gibt, kommt man um diese kaum herum. Sie ist allerdings so gut, dass sie auch bei größerer Konkurrenz keinen Vergleich zu scheuen hätte. Joan Sutherland in der Titelrolle ist hier in einer ihrer brillantesten Leistungen ihres reiferen Karrierestadiums zu hören. Dass sie nicht mehr ganz jung ist, merkt man an einem leichten Vibrato, das in ihren früheren Aufnahmen noch nicht vorhanden war, das allerdings auch kaum stört und sogar zur Rolle passt (Lucrezia ist schliesslich kein junges Mädchen mehr); vor allem, wenn man die Pluspunkte wertet: ein wundervoll pastoser Klangstrom in dunkler Farbe bringt die Musik der Lucrezia zum Leuchten, die Koloraturen und Triller funkeln und sprudeln mit unnachahmlicher Leichtigkeit und die Spitzentöne leuchten wie Raketen. Vor allem die Schlussarie mit ihrem horrenden Stimmumfang bewältigt sie triumphal. Auch von der Charakterisierung gelingt ihr ein glaubwürdiges Portrait; sowohl die liebende Mutter als auch die rachsüchtige Furie nimmt man ihr ohne weiteres ab. Giacomo Aragall besaß einen Tenor von wunderbarer Schönheit, ein Timbre mit Süße und auch Metall, der herrlich leidenschaftlich schmachten konnte. Lauter Fähigkeiten, die seine Darbietung des Gennaro (Lucrezias heimlicher Sohn, wovon er aber nichts weiß), vorzüglich zur Geltung bringen. Ein richtiger Märchenprinz. Ganz im Gegensatz zu Ingvar Wixell, der hier den Bösewicht gibt: Alfonso, Lucrezias Ehemann; eine Figur, die ein wenig dem Scarpia in "Tosca" oder dem Renato in Verdis "Maskenball" ähnelt. Und damit ist diese Rolle bei Wixell in den besten Händen, der sie gesanglich souverän meistert und mit stimmlicher Potenz, bronzenem Timbre und überzeugender darstellerischer Bosheit punktet. Das Quartett voll macht dann noch Marilyn Horne in der Hosenrolle des Orsini, die mit ihrem virtuosen, ausladendem Mezzosopran vor allem im Trinklied des letzten Aktes auftrumpft und damit die glanzvolle Besetzung komplettiert. Richard Bonynge dirigiert das National Philharmonic Orchestra temperamentvoll und schmissig, das Orchester wartet mit sauberem Klang und leuchtenden Farben auf. Eine sinnliche und kurzweilige Aufnahme eines unterschätzten und viel zu selten aufgeführten Leckerbissens! Freunde der italienischen Oper sollten sich das unbedingt mal anhören! Sensationell 5 von 5 PunktenIch bin Donizetti Fan und bin eher zufällig auf diese Oper gestossen. Sie wird selten gespielt oder gezeigt. Schade. Ich habe sie gekauft weil Sutherland und Horne einfach für klasse stehen. Und ich habe mich nicht getäuscht. ich finde sie sensationell, mindestens auf einer Stufe mit Lucia di Lammermoor. Es ist ein Hörgenuss wie ich ihn selten hatte. lyrisch, romantisch, temperamentvoll 5 von 5 PunktenEine sehr schöne Aufnahme, für meinen Geschmack die beste auf dem Markt. Sie gefällt mir auch besser als die mit M. Caballe in der Titelrolle, obwohl ich gerade diese Künstlerin sehr gerne höre. G. Aragall ist einmalig lyrisch-hingebungsvoll, die ganze Aufnahmen strotzt vor Vitalität. Es wird nicht nur gut gesungen, sondern auch mit viel Gefühl und Spiellaune, man sieht die Handlung förmlich vor sich. Es gibt eine ganze Reihe Aufnahmen mit J. Sutherland und R. Bonynge am Pult (sie sind ja auch verheiratet) und viele dieser Aufnahmen (z.B. der Troubadur) sind äußerst empfehlenswert, diese gehört auch dazu. |
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The Complete Decca Recitals von Marilyn HorneAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 66,95, Angebote ab EUR 29,26 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
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Eine Kundenrezension:Seconda ? Prima-Donna ! 5 von 5 PunktenMarilyn Horne hatte ein fabulöse Stimme. "Marilyn Horne ist eine der gefeiertsten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. In ihrer beispiellosen Karriere verhalf sie dem Bel Canto Gesang auf in Amerika wieder zum Durchbruch und brillierte in einem individuell breit gefächerten Repertoire zwischen Rossini- und Händel-Opern, Mahler-Liedern, aber auch Hosenrollen und Wagnerischen Schaustücken. Warner Classics feiert den 70. Geburtstag der außergewöhnlichen Sängerin mit einem besonderen Album, das einen Querschnitt durch ihre fünf Jahrzehnte dauernde aktive Zeit präsentiert. Marilyn Horne feierte ihr Debüt 1954 als Zwanzigjährige und zog sich erst 1999 von der Bühne zurück, nicht ohne die "Marilyn Horne Foundation" ins Leben zu rufen, die dem Opernnachwuchs unterstützend zur Seite steht." In dieser Box ist ein breites Spektrum ihres überragenden Könnens versammelt. Der ungeheuere Umfang der Stimme, deren grösste Beweglichkeit, die Kraft, das Volumen. Das Spektrum ist sehr weit. Von geistlicher Musik,italienische und französische Oper, deutsche,französische und spanische Lieder bis zu amerikanischen Songbook. In den verschiedene Segmente kann Marilyn Horne unterschiedlich gefallen. Als Bach-Sängerin wäre sie sicher nicht meine erste Wahl, als Sängerin von Rossini hingegen eine der besten. Überraschend zart im deutschen Repertoire ( Schumann, Schubert,Wolf). Die Jahre in Gelsenkirchen haben ganz offensichtlich dazu beigetragen, dass sie akzentfrei singt. Wahler und Wagner liegen ihr. Beeindruckend die Rückert- oder Wesendonck-Lieder. Das american songbook ist natürlich ein Heimspiel. Die Box spiegelt das breite Spektrum des Könnens dieser wunderbaren Sängerin. Darf man hoffen, dass eine solche Edition gegen vorzeitiges Vergessen in dieser schnell-lebigen Zeit beiträgt ? |
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The Glory Of Händel Opera von Suth, Horne, BerganzaAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2000 |
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Eine Kundenrezension:Wunderschön - Barock 5 von 5 PunktenAlso mal ehrlich, wenn man Händel hört, dann fühlt man sich doch direkt in so einen barocken Saal versetzt, hat ein schönes Kleid bzw. einen Anzug an und ist am Tanzen. Und genau das passiert auch bei dieser CD. Einschalten und einfach nur genießen, wunderschöne Barockmusik mit Top-Solisten mit Arien aus verschiedenen Händel-Opern. Eignet sich auch bestens zum "nebenher hören", gerade in der kalten Jahreszeit bei einer Tasse Tee abends mit einem spannenden Buch, einfach toll...hm... |
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The Art of Joan Sutherland von Sutherland, Bergonzi, Lso, the Academy of Ancient M.+Audio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 34,95, Angebote ab EUR 27,36 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
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2 Kundenrezensionen:Umwerfend! 5 von 5 PunktenJoan Sutherland ist eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Sie besitzt eine der berückendsten Stimmen, die es zu hören gibt und hat von Ihren Verehrern nicht umsosnst den Beinamen La Stupenda erhalten. Glanzvoll und furios bietet sie hier ein breitgefächertes Repertoire, welches in Staunen versetzt und einem den Atem verschlägt. Raritäten sind hier reichlich vertreten und wenn man denkt man kennt schon allesd, wird man schnell eines besseren belehrt. Erstaunlich auch ihre komödiantische Ader,die besonders in den Stücken von Offenbach zum Vorschein kommt. Auch die Wagner Arien hätte man ihr in dieser Form nicht zugetraut, da die Koloraturdiva mit Lucia di Lammermoor und der Norma identifiziert wird, aber keinesfalls mit den dramatischen Partien eines Richard Wagner. Gelungen auch die Mozart - Arien, besonders das "Martern aller Arten" aus der Entführung aus dem Serail. Unvergleichlich ebenso die Wahnsinnsarie der Ophelia Thomas Hamlet.Auf jeder der 6 Cds gibt es unvergleichbare Highlights, die einen aus dem Staunen nicht heraus kommen lassen. Jedes Stück auf diesen Samplern ist Wahrzeichen für die Kunst dieser unvergleichbaren Stimme. Einziges Manko: Es sind für meinen Geschmak zu wenig Stücke von Bellini, Donizetti und Rossini auf den Cds vertreten, denn die Partien dieser Komponisten bildeten den zentralen Mittelpunkt ihres künstlereischen Schaffens. Hinreißend ist auch die Platte mit ihren Wagner - Aufnahmen. Die große Belcanto - Diva singt diese Musik großartig und treibt einem auch hier die Gänsehaut auf den Körper. Wunderbar sind auch die Händel - Aufnahmen und die selten gespielten Stücke von Piccini! Auf jden Fall sollte man zugreifen, auch wenn einem der Preis etwas hoch erscheint. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass man für fast 8 Stunden mit den schönsten Klängen der Welt verwöhnt wird! Sie werden Freude daran haben! At her best! 5 von 5 PunktenEine unglaublich gute Zusammenstellung! Ich hatte (z.B. bei den Wagner-Arien) schlimmes befürchtet,war aber sehr berührt von unerwartet guten Interpretationen. Das "Gezwitscher" ist stupend wie immer. Diese Sammlung ist die beste Sutherland-Kollektion, die ich kenne. Und mit etwa 7 Stunden Spielzeit (pro CD über 70 Min.) echt ein Schnäppchen! |
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Various Artists - Great Concertos (10 DVDs / NTSC)
DVD von SPV |
Eine Kundenrezension:Mehr geht nicht.... 5 von 5 Punkten... zumindest nicht zu diesem Preis! Hier gibt es 10 DVDs mit Konzertprogrammen klassischer Musik, produziert vom Schweizer Fernsehen. Alles in 5.1 und 2 Kanal Stereo. Zu hören gibt es Beethoven mit der 3. Sinfonie und dem 5. Klavierkonzert, Brahms mit den Sinfonien 2 und 3, Mozart mit den Klavierkonzerten 20 und 21. der Sinfonie No. 35, Haydn mit der Sinfonie 103, Klavierkonzerte von Chopin, Saint-Saens und etliches mehr. Alles zusammen rund 800 Minuten Konzertaufnahmen. Quasi als Zugabe hat jede DVD auch einen Audioteil mit weiteren Aufnahmen, alles zusammen nochmals rund 9 Stunden Musik. Also: Hier kann man nichts falsch machen. |
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Vivaldi, Antonio - Orlando furioso
DVD von Naxos Deutschland GmbH |
2 Kundenrezensionen:Barocke Einfachheit 4 von 5 PunktenDer Rasende Roland" von Ariost ist eine rasante Geschichte über natürliche und magische Liebesverwicklungen und deren Folgen. Dabei sind die Verstrickungen so filigran und doch pompös aufbauschbar, dass sich das Sujet hervorragend für eine Barockoper eignet. Das muss sich auch Antonio Vivaldi gedacht haben, denn 1727 wurde sein dreiaktiger Orlando Furioso" im Teatro Sant`Angela in Venedig uraufgeführt. Vivaldi stützte sich beim Libretto auf Ariost und behielt die Handlung in ihren Grundzügen bei: Die dämonische Zauberin Alcina ist dank ihrer Magie in der Lage jung und hübsch auszusehen. Orlando und Medoro haben sich beide in die Zauberin Angelica verliebt. Angelica bevorzugt Medoro. Orlando ist rasend vor Eifersucht und will Medoro töten, doch Alcina rettet ihn. Um Orlando zu beruhigen, täuscht Angelica vor, dass sie ihn liebt was wiederum Medoro eifersüchtig macht. Da erscheint Ruggiero auf einem fliegenden Pferd und Alcina verliebt sich in ihn. Sie gibt ihm einen Zaubertrank, der ihn in sie verliebt macht und der ihn seine Frau Bradamante vergessen lässt. Mittlerweile verliebt sich Astolfo, ein Freund von Orlando, in Alcina, aber diese lacht ihn nur aus. Ruggiero und Bradamante sind wieder vereint. Um Orlando endlich loszukriegen, schickt ihn Angelica auf die Suche nach dem Jungbrunnen, der sich auf einem verzauberten Berg befinden soll. Orlando wird dort in einer Höhle gefangen, aber durch ein Erdbeben kann er sich wieder befreien. Als er zurückkommt, entdeckt er, dass Angelica und Medoro mittlerweile verheiratet sind. Er wird so wütend, dass er seinen Verstand verliert. Nun will jeder Rache an Alcina nehmen, die sich mit einer magischen Statue, einem furchtbaren dämonischen Monster verteidigt. Doch die Statue wird am Ende zerstört. Orlando findet seinen Verstand wieder, vergibt Angelica und Medoro und wünscht ihnen alles Gute. Mag sich die Geschichte trotz aller Liebesirren etwas plump und konstruiert anhören, so bekommt sie durch die Musik Vivaldis eine ganz eigene märchenhafte, ja zauberhafte, Färbung. Diese Eigenschaften setzt nun Pier Luigi Pizzi an der San Francisco Opera in Szene. Ist die Musik mit Läufen, Trillern und Koloraturen überladen, so wirkt sie durch den regen Einsatz der Streicher und des Cembalos trotzdem elegant. Dies übersetzt Pizzi schon alleine mit seiner Ausstattung perfekt visuell für die Bühne. Er bedient sich barocker Kulissen, die bis ins kleinste Detail reichlich verziert sind. Doch trotzdem wirken die ganz in weiß gehaltenen und mit gold verzierten Säulen, welche die Bühne einrahmen, durch ihre hohe Schlankheit dezent und niemals vordergründig. Das gilt auch für alle anderen Kulissenteile wie zum Beispiel das Schiff der Alcina (wie alle Bauten in weiß und gold gehalten), das sogar mit Putten besetzt ist, die später zum Leben erwachen: Es ist auffällig, aber nicht vordergründig. Alles auf der Bühne ist schön anzusehen, dient aber nur als Mittel zum Zweck: Pizzi will den Sängern einen würdigen Hintergrund für ihr Singen und Spielen geben. Und würdig wirken sie alle in ihren barocken Kostümen von Jennifer Green. Da trägt vor allem Alcina schillernde Roben in sämtlichen Rotabstufungen, um ihre herrschende Position auch im Aussehen zu zeigen, während Orlando in seiner verzierten schwarzen Uniform mit dem Kriegsschild auf dem Rücken bereits seine Position des Außenseiters am Körper hat. Das Spiel der Sänger ist durchweg eher steif und manieriert und wird erst durch die Rezitative und Arien zum Leben erweckt. Doch auch das passt sich gut in das Gesamtbild ein, denn die verkörperten Figuren sind alles andere als realistisch. Marilyn Horne gibt mit ihrem dramatischen Koloratursopran einen sehr überzeugenden Orlando ab. Selbst die schwierigsten Koloraturen meistert sie mit einer phänomenalen Leichtigkeit und beeindruckender Atemtechnik. Dabei besticht sie aber nicht nur durch ihre blitzsaubere Technik, sondern vor allem durch ihre Lust am Spielen dieser Hosenrolle und am Singen, die ihr ständig aus den strahlenden Augen blitzt. Kathleen Kuhlmann ist als Sängerdarstellerin eine sehr gute Besetzung der Alcina. Die Machtposition, das Begehren und der Niedergang der Rolle werden durch ihren warmen und recht dunkel gefärbten Mezzosopran gekonnt unterstützt. Als einzige wirklich männliche Stimmen sind der Bassist Kevin J. Langan als Astolfo und der Tenor William Matteuzzi als Medoro zu sehen, die schon allein durch ihre unterschiedlichen Gesangsfächer, die sie bis zum tiefsten und höchsten Ton gelungen beherrschen, zwei vollkommen unterschiedliche Männertypen auf die die Bühne bringen. Eine ganz besondere Position hat Jeffrey Gall als Ruggiero inne. Der Countertenor verführt mit seiner androgynen Stimme das Publikum zum Schwelgen. Man spürt bei seinem Gesang förmlich einen Hauch Geschichte über die Bühne streifen und bekommt einen Eindruck davon, warum barocke Sänger wie Farinelli wahre Begeisterungsstürme auslösen konnten. Die Vokalmusiker werden durch das harmonische Orchester unter Randall Behr homogen unterstützt. Die leichten und oft verspielten Töne werden mit einer ungeheuren Lebendigkeit und Freude zum Ausdruck gebracht. Da klappert nichts. Da schmiegt sich die Musik perfekt an die Stimmen der Sänger. Mit jedem Ton erfasst man den unverkennbaren Klang der Streicher-lastigen Vivaldikomposition, obwohl scheinbar nicht auf historischen Instrumenten gespielt wird. Zwar sieht man das Orchester während der Aufführung nicht, doch sind Soloinstrumente wie eine Querflöte und eine Bratsche auf der Bühne zu finden. Und gerade die Querflöte entstammt nicht dem Barock, sind doch alle Tonlöcher mit Klappen versehen - eine instrumentale Weiterentwicklung von 1832 durch Theobald Böhm. Dadurch wird die träumerisch-romantische Stimmung auf der Bühne aber keinesfalls beeinträchtig und man mag die Ungenauigkeit gerne verzeihen. Diese so hervorgerufene historische Atmosphäre wird durch die oft rumpelnd auf die Bühne fahrenden Kulissenteile, der oft zum Lachen bewegenden Situations- und Sprachkomik und den reichlichen Möglichkeiten zum Szenenapplaus unterstützt. Pier Luigi Pizzi bringt mit seinem Orlando Furioso" eine barocke Perle auf eine moderne Bühne. Er nimmt das Publikum an die Hand und zeigt, dass längst Vergangenes noch immer mit einem Hauch seiner Ursprünglichkeit unterhaltsam und interessant sein kann. Furioses Opernvergnügen auf DVD 5 von 5 PunktenOrlando Furioso ("Der rasende Roland") in einer Live-Aufzeichnung aus der San Francisco Opera von 1990. Die Sängerinnen und Sänger (herausragend der gewohnt brilliante Jeffrey Gall) bieten Gesangs- und Schauspielkunst vom Feinsten. Bild- und Tonqualität sind überzeugend. Das Publikum lässt sich von der mit Geschmack und viel Humor auf die Bühne gebrachten Inszenierung immer wieder zu Beifallsstürmen mitreissen, was der Live-Atmosphäre sehr zu gute kommt. Die DVD entschädigt dafür, nicht selbst dabeigewesen zu sein. |
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Essential Christmas von VariousAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 6,75 Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
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Orpheus und Eurydike (Gesamtaufnahme) von Marilyn Horne, Pilar Lorengar, Helen Donath, Georg SoltiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,82 Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
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Händel Celebration von Marilyn Horne, Nicola WemyssAudio CD von Brilliant (Joan Records)Preis bei Amazon: EUR 39,95 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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