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Das Wohltemperierte Klavier, Buch 1 (Ltd.Deluxe Version 2CDs) von Martin StadtfeldAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,97, Angebote ab EUR 18,01 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Schnelle Finger, verwaschener Klang 1 von 5 PunktenKlar, einige Fugen sind gut herausgearbeitet und schön polyphon gespielt, aber der Funke der Genialität springt niemals über. Einige schnelle Präludien sind durch den Hintergrundhall verwaschen und nicht klar genug, um wirklich Virtuosität festzustellen. An wirklich wichtigen Stellen wird unnötig pedalisiert. Vergleicht man die Aufnahme mit Gould, wirkt Stadtfeld wie ein Amateur. einfach spitze 5 von 5 PunktenUnter den Einspielungen des Wohltemperierten Klaviers gibt es ja schon einige berühmte. Meine Präferenz war zugegeben immer Gould, wobei ich auch die sehr strömende Aufnahme von Richter schön finde. Ich war dann schon gespannt, was Martin Stadtfeld damit macht, zumal er ja bekannt dafür ist, vieles anders zu machen. Und muss sagen: Die Aufnahme ist etwas Neues, vieles hört man hier ganz anders, schon das einleitende C-Dur Präludium hat eine ganz eigene tiefe Atmosphäre (auch durch die schöne Aufnahmetechnik) und Stücke wie c-Moll und D-Dur sind außerordentlich virtuos. Martin Stadtfeld geht in die Extreme, ohne das Gesamtgefühl zu verlieren. Die Aufnahme hat trotz der großen Gegensätze eine einheitliche Atmosphäre. Gefühlvolle Interpretation 5 von 5 PunktenNeben den altbekannten, teils sehr guten Einspielungen der ''Altmeister'', von Sviatoslav Richter über Barenboim bishin zu Glenn Gould.... ist diese Neueinspielung nicht nur klangtechnisch überlegen, sondern auch interpretatorisch ebenbürtig. Uneingeschränkte Empfehlung !!! Enttäuschend ! 2 von 5 PunktenDie vorleigende Bach-Einspielung habe ich mir von einem Kollegen ausgeliehen, und das war auch gut so. Wer sich mit Bachs WK auskennt, wird erstaunt sein, wie schwerfällig und technisch bedenklich Stadtfelds Interpretation ist. Der Hall dieser Aufnahme ist eine Frechheit ! Man hört viel zu wenig anschlagtechnische Details. Ist das gewollt ? Die Musik klingt weichgespült und ungenau. Das ist sehr frustrierend ! Trotzdem noch 2 Sterne wegen der gesprochenen, hochinteressante Ausführungen zu Bachs Musik. Viel medienwirksamer Rummel um nichts 2 von 5 PunktenDieses ist leider das traurige Kehrbild der z.T. wirklich nur profitorientierten Klassik-Welt. Das Produkt: eine nette CD, schön von außen anzusehen, ein Pianist, der sich gut auf einem Cover macht, viel Hall, um Ungenauigkeiten wirksam abzudecken, eine tiefgehende Komposition-die Bibel der Klavierliteratur. Um was es eigentlich geht, nämlich die Interpretation eines uns von den Medien als "erleuchteter" Bach Interpret angepriesenen jungen Pianisten entpuppt sich als statische, aus pianistischer Sicht als mangelhaft zu bezeichnende Einspielung. Kein Feuer, keine neuen Ideen, technische Probleme - wer "über der Sache steht" ist sicher nicht der Pianist sondern eher der Profit eines CD Labels. Geht man heutzutage in Klassenabende junger Klavierstudenten an den bekannten Universitäten hört man Besseres und das garantiert live. Wenn man weiß, wie Stadtfeld in Konzerten spielt, kann man sich vorstellen, wieviele Schnitte investiert worden sein müssen, um diese CD zu dem zu machen, was sie ist: ganz viel Wind um nichts! Für den enormen PR Aufwand des Labels und die mühsame Arbeit der Toningenieure noch 2 Sterne. |
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Die besten 100 Klassik CDs: Auszüge auf 2 CDs (Teil1 / mit Katalog) von Sol Gabetta, Martin Stadtfeld, Annette Dasch, Glenn Gould, Murray Perahia, VariousAudio CD von Sony Classical (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 2,79 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Was bedeutet eigentlich "wohltemperiert"? - Martin Stadtfeld über Johann Sebastian Bachs "Das Wohltemperierte Klavier" von Martin StadtfeldAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,76 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Klavierkonzerte von Martin Stadtfeld, Festival Strings Lucerne, FiedlerAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2007 |
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ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERTE 4 Kundenrezensionen:Bach-Maschine 3 von 5 PunktenDie Solostücke sind sehr schön gespielt, aber für die Konzerte gilt dasselbe, was ich auch schon über die "Bach Pur"-CD geschrieben habe: Durch die übertrieben forcierten Tempi entsteht ein staccatohafter "Nähmaschineneffekt" auf Kosten der dynamischen Nuancen und Cantabilität. Schade eigentlich.... Virtuos und sensibel 5 von 5 PunktenHabe zum Geburtstag die Martin-Stadtfeld-CD Bach Klavierkonzerte bekommen und bin sehr angetan, trotz meiner eigentlichen Skepsis sehr jungen Künstlern gegenüber. Wunderschöne Konzerte, durchzogen von kleinen Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Clavier. Zugegeben, das Tempo, das Martin Stadtfeld und Achim Fiedler mit den Festival Strings Lucerne anschlagen, ist recht flott. Aber meines Erachtens bietet gerade Bach seinen Interpreten eine größtmögliche Bandbreite und Spielraum, auch in den Tempi. Und, wer's kann, kann Bach auch schnell spielen - und Martin Stadtfeld kann. Virtuos, technisch perfekt und dennoch sensibel ausgekostet: so lässt sich seine Einspielung der Konzerte knapp umreißen. Dieser junge Pianist hat nun doch mein Interesse geweckt - und ich werde mir wohl bald eine weitere CD holen - oder schenken lassen. Spitzenklasse! 5 von 5 PunktenUnter einigen Einspielungen der Bach'schen Klavier-Konzerte in meiner Sammlung ist mir diese CD die liebste: Sehr dynamisch und schwungvoll; Bach mal ganz anders - unkonventionell. Tonqualitaet ist Extraklasse. Aehnlich gut sind nur die Einspielungen mit Murray Perahia, bei letzteren kommt aber das Klavier nicht so vordergruendig zur Geltung (leiser abgemischt). Vollgas-Bach 2 von 5 PunktenÄhnlich wie bei seiner Bach-pur-CD drückt Stadtfeld auch hier mächtig aufs Gaspedal. Gerade beim Kopfsatz des d-moll-Konzertes überdreht er derart das Tempo, sodass der Satz völlig seine Wirkung verliert. Was hat er sich wohl dabei gedacht ? Tempo hat nichts mit Drive oder Swing zu tun! Er spielt die Konzerte wie eine große Finger-Etüde, was an vielen Stellen brilliant klingen mag, jedoch den Sinn dieser Musik verfehlt. Sehr schade ! |
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Schubert Sonaten von Martin StadtfeldAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,97 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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ProduktbeschreibungSCHUBERT 5 Kundenrezensionen:Zu jung 3 von 5 PunktenDass ein netter junger Mann so polarisiert. Deine einen " Hosianna", die anderen " Kreuziget ihn". Stadtfeld war 27. Schubert war in einem ähnlichen Alter, als er die Sonaten schrieb. Wäre als Martin Stadtfeld nicht der ideale Interpret dieser Werke. Im fast gleichen Alter wie der Komponist. Die Herausforderung bei Interpretation der Werke dieses Komponisten die Tiefendimension. An der Oberfläche scheint es nett zu sein ( dritter und vierter Satz der B-Dur Sonate), aber darunter ? Schubert ist auch- die Betonung liegt auf " auch"- sehr tiefgründig. Er war im Alter von Martin Stadtfeld, aber ich tue dem Interpreten kein Unrecht,wenn ich die Behauptung aufstelle, der Künstler hatte in dieser Zeit bereits einige grössere Tiefe. Vergleiche ich seine Interpretation mit derjenigen von Leon Fleisher, der mit 75 die Sonate eingespielt hat, nach 35 Jahren Krankheit, davon genesen, wieder mit zwei Händen spielen können, nach 35 Jahren. Eine solcher Mensch kann aufgrund seiner Lebenserfahrung viel tiefer in die Musik eindringen, als ein junger Könner, dem aufgrund seiner Leistungen die Klassikwelt ganz offen steht ( ein Umstand , der sehr zu schätzen ist, weil es auch andere Könner gibt, denen alle Türen verschlossen sind). Stadtfeld spielt die Sonate äusserlicher als Fleisher. Das Verstörende fehlt mir. Bei Fleisher vielleicht deswegen so gut zu hören, weil er Jahrzehnte nur mit der linken Hand gespielt hat, die eine ganz andere Bedeutung in der Interpretation bekommt, und uns Dimensionen des Schaffen von Schubert offenbart, die Stadtfeld ( noch) verschlossen sind. Noch mehr Einwände habe ich gegen seine Interpretation der G-Dur-Sonate. Das klingt ( noch) zu grob und die Gefahr besteht, das man das Werk für banal halten könnte. Ich denke zum Beispiel an vierten Satz der G-Dur-Sonate. Wenn ich dagegen die wunderbare Interpretation von Radu Lupu ( Jg.1945) höre, den viel feineren Klavierton, die scheinbare Leutseligkeit ( so sehr gut getroffen im Film von Lehner, mit meinen heissen Tränen), erschliesst sich mir der Gehalt dieser Sonate. Bei Stadtfeld ist dies nicht der Fall. Ihn mit einer Rezension, ein Stern, quasi "abzuwatschen", finde ich unangemessen. Er ist ein Könner und ein Künstler. Das ist in jedem Fall zu achten. Mit Schubert hätte er sich mehr Zeit lassen sollen. Aber es ist nicht aller Tage Abend. Andere werden hören, wie er in Jahrzehnten diese Werke spielt. Schlicht und unprätentiös 4 von 5 PunktenMartin Stadtfeld spielt seinen Schubert schlicht und unprätentiös, wohl durchdacht und mit wohl kalkulierter Emotionalität, ohne Pathos, aber mit Kopf UND Herz. Mir gefällt's - nur: eine etwas breitere Palette an Anschlagstechnik, -dynamik und Klangfarbe wäre tatsächlich schön... Mir gefällt es 5 von 5 PunktenIch habe bis auf eine CD, die ich noch bestellen werde, alle von Martin Stadtfeld, bin aber kein Musiker, sondern lediglich Zuhörer. Mir gefällt das Klavierspiel von ihm auf allen seinen CDs und jetzt hat er sich erstmalig an die Zeit der Romantik herangewagt. Ich finde diese beiden Konzerte gut eingespielt, das Zuhören macht mir Spass und darauf kommt es mir ja an. Vielleicht ist es ja manchmal ganz gut, wenn man nicht gerade ein Fachmann ist, umso unvoreingenommener kann man an solch eine Einspielung gehen (wenngleich ich nicht völlig ungebildet in Sachen Musik bin, bitte nicht falsch verstehen, bin lediglich kein Klavierexperte). Aufmerksam bin ich auf Herrn Stadtfeld geworden durch seine Aufnahme der Goldberg Variationen, die ich gekauft hatte, um sie mit den klassischen Einspielungen von Glenn Gould zu vergleichen. Definitiv nicht empfehlenswert. 1 von 5 PunktenDie sog. Interpretation der Schubertsonaten von Herr Stadtfeld ist eine Beleidigung für jeden mitdenkenden und mitfühlenden Zuhörer, denn das Einzige, was er offenbart ist seine kindische und unreife Darstellung eines der tiefgründigsten Komponisten. Der junge Mann hat leider nichts Neues oder gar Eigenes zu sagen - außer, dass er eventuell geübt hatte - aber das kann ja wohl nicht die Aussage gewesen sein! Dieses leider vernichtende Urteil muss man vor allem dann fällen wenn man die wunderbare Einspielung der Sonaten von Amir Katz (Sony) kennt. Sie ist für jeden Schubert-Liebhaber ein wahrer Schatz... Wunderschön! 5 von 5 PunktenDie Musik und die Einspielung ist klasse! Kann nicht verstehen, wie der Rezensent Musicdreams einfach jede CD von Martin Stadtfeld nur mit einem Punkt bewerten kann. Schon seltsam, wenn man sich die CDs von einem Künstler alle kauft, um sie dann negativ zu bewerten. Von daher kann ich nur sagen: eindach diese Kritik ignorieren und sich von Stadtfelds wunderschönem Klavierspiel selbst inspirieren lassen! Ich jedenfalls kann den Kauf der Musik jedenfalls nur empfehlen! Ich bin jetzt schon auf die nächste CD von Herrn Stadtfeld gespannt! |
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Kleine Stücke von J. S. BachAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,89 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
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ProduktbeschreibungKLEINE STÜCKE-PRÄLUDIEN/TOCCAT Aus der Amazon.de-RedaktionEr ist groß, schlaksig, scheu, etwas ungelenk in seinen Bewegungen und hat einen verträumten Blick. Doch er weiß ganz genau was er will: Martin Stadtfeld, aus Koblenz, als Talent der Sonderklasse oder Irritation vom Feinsten von den Medien bezeichnet. Manche haben ihn - ein bisschen voreilig vielleicht - sogar mit Glenn Gould verglichen, wegen seiner großen Liebe zu Bach offenbar, wie auch seiner Klarheit und strukturierten Interpretation. Kleine Stücke heißt seine neue CD, vierzehn Präludien aus Bachs "Clavierbüchlein" werden 14 kurzen Stücke aus dem Zyklus "Bunte Blätter" von Robert Schumann gegenübergestellt, ein in jederlei Hinsicht interessanter Ansatz. Ferner erklingt Bachs Toccata D-Dur BWV 912 und Schumanns Toccata op. 7. Martin Stadtfelds Spiel ist technisch ohne Fehl und Tadel geradezu brillant, seine Interpretation transparent und in sich schlüssig, doch bisweilen ehern, undynamisch, ja fast mechanisch. Im Forte gäbe es auch ein piano, sagte einst Brahms, das aber am Klavier zu entfalten, ist bei diesem Instrument fast ein Ding der Unmöglichkeit und wohl nur Klaviergenies möglich wie eben einem Glenn Gould. Martin Stadtfeld ist das Problem bewusst. Im Interview sagt er: Den abstrakten Klang eines Klaviers aufzuspalten und dem Ton eine eigene Färbung zu geben ist eine Lebensaufgabe . Ein sehr kluger Kopf. -- Teresa Pieschacón Raphael 2 Kundenrezensionen:Ein Bach-Interpret spielt Schumann 2 von 5 PunktenDie vorliegende CD gibt einen guten Eindruck über die interpretatorische Bandbreite von Martin Stadtfeld. Als Bach-Interpret schon sehr bekannt, begibt sich Stadtfeld nun auch ins romantische Revier. Die Bach-Stücke sind solide gespielt, brillant im Klang, manchmal jedoch zu schematisch und akademisch, oft auch viel zu gewollt eigenwillig oder konstruiert. Bei Schumann erwartet man nun einen anderen Klang, eine andere Artikulation und vielleicht auch eine der Zeit angemessene Agogik. Doch leider bleibt Stadtfeld im gleichen Klangbild, Artikulation und schematischen Spiel kleben. Das ist sehr schade, zumal viele Zuhörer gerade auf "seinen" Schumann sehr gespannt waren. Sehr ernüchternd ist die Toccata von Robert Schumann. Stadtfeld wählt ein "Sicherheitstempo" ohne wirklichen Drive und zerstört damit fast die Dramaturgie in diesem Stück. Warum er das macht, bleibt dahingestellt, jedoch erweckt seine Interpretation den Eindruck, dass er sich der Schumannschen Dramatik und Emotionalität bewusst entziehen, bzw. sich ihr nicht stellen möchte. In der kompositorischen Anlage ist eine Toccata in der Romatik eine sehr spannungsgeladene Werkeinheit, die eben nicht in der rein Bachschen Tradition gestaltet werden sollte, wie der Name es vielleicht zu sugerieren versucht. Bei Schumann bedarf es gerade in der Dynamik einer fast unendlichen Bandbreite, eruptiver Momente und aberwitziger Klangschattierungen. Als Hörempfehlung sei hier z.B. die Aufnahme mit Ivo Pogorelich zu nennen, der diese Toccata mit unglaublicher Dynamik und atemberaubender Virtuosität interpretiert. Für mich persönlich bleibt die Frage, worin für Stadtfeld der Unterschied zwischen Barock und Romatik eigentlich liegt. Wo ist dieser Unterschied zu hören und zu begreifen? Ich habe ihn leider nicht wahrnehmen können. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser junge Starpianist technisch und interpretatorisch noch weiterentwickelt, bevor er etwa Liszt, Chopin, Rachmaninoff und Scriabin auf den Podien der Musikwelt darbietet. In der Romatik zumindest fehlt seinem Spiel noch die Emotionalität, die kontrollierte Extase und das Schwelgen im blauen Klang. Seine rein klaviertechnischen Fähigkeiten sind bis dato nur schwer einzuschätzen, weil er gerade bei schweren Werken wie der Schumann-Toccata sehr gemäßigte Tempi anschlägt. Man darf auf seine nächsten CDs sehr gespannt sein und kann ihm nur viel Glück und mentale Kraft für seinen weiteren Weg wünschen. Spielerisch, Lebhaft, Fröhlich 5 von 5 PunktenMit den „Goldberg- Variationen" habe ich Martin Stadtfeld kennen und schätzen gelernt, auf der neuen CD jetzt spielt er wieder Bach, zusammen mit Schumann. Ich war gespannt und wurde nicht entäuscht. Spielerisch scheinen seine Finger über die Tasten zu springen, fröhlich, so erklingen Bachs „Kleine Präludien" und es ist eine Freude dem zu lauschen. Ein interessantes, spannendes Konzept, Barock meets Romantik, Struktur trifft Gefühl, den Bach-Stücken hat Stadtfeld die „Bunten Blättter" Schumanns gegenübergestellt, und die sind, wie der Name erwarten lässt, bunt und abwechslungsreich ausgestaltet. Lebhaft, fröhlich, spielerisch, energisch aber auch langsam, getragen und innig - Martin Stadtfeld beweist hier aufs Neue, dass er für die ganze Bandbreite geschaffen ist, uneitel, im Dienst der Musik, ohne jedoch langweilig oder gar durchschnittlich zu werden. Eine CD, wie geschaffen, um sie tagtäglich zu hören und trotzdem immer wieder etwas Neues zu entdecken. Ich bin erfreut und begeistert, dass Herr Stadtfeld keine Eintagsfliege ist, sondern beweist, dass auch in der jüngeren Klassikgeneration herausragende Talente vertreten sind. Ich bin gespannt, wie er sich noch entwickeln und womit er meine Ohren als nächstes verwöhnen wird. |
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Bach Pur (Limited Edition mit Bonus CD) von Martin StadtfeldAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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ProduktbeschreibungBACH PUR LTD.EDITION 5 Kundenrezensionen:Bach im Tempowahn 2 von 5 PunktenWenn man sich Stadtfelds Interpretation des Italienischen Konzerts anhört, drängt sich unwillkürlich die Frage auf, ob er dieses Werk auch wirklich verstanden hat. Ich habe selten eine derart unreflektierte Aufnahme dieses Meisterwerkes von Bach gehört. Unzählige Details und Klangnuancierungen versinken in einem fast schon grotesk wirkenden Temporausch. Was will er uns damit sagen ? Ich bin der schnellste ? Technisch spielt Herr Stadtfeld vorzüglich, aber das langt heute bei weitem nicht mehr, um an der Weltspitze mitspielen zu können. Schade, dass dieser vielversprechende und hochgelobte Pianist den Inhalt und Sinn der Bachschen Musik eher im rein virtuosen Bereich sieht. Die beste Bachinterpretation der letzen 20 Jahre 5 von 5 PunktenIch bin normalerweise nicht schnell in der Vergabe von Superlativen, aber Martin Stadtfeld bietet sowohl interpretatorisch wie auch spielerisch eine grandiose Darbietung. Wirklich ein Muss für jeden Bachfan. Diese CD wie auch seine anderen CDs kann man wirklich ungehört kaufen. Martin Stadtfeld könnte bald mit Glenn Gould in einem Atemzug genannt werden... 10 Sterne!!!! Bedingt empfehlenswert 4 von 5 PunktenBei der vorliegenden Aufnahme scheint Martin Stadtfeld beweisen zu wollen, dass er noch schneller spielen kann als sein großes Vorbild Glenn Gould. Das Ergebnis sind in weiten Teilen atemlose, gehetzt wirkende Interpretationen, die manchmal schon einen Einschlag ins Karikaturhafte haben (wie z.B. der 3. Satz des Italienischen Konzertes). Daher nur Liebhabern des sportiven Interpretationsansatzes zu empfehlen, welche auch die erste (!) Einspielung der Goldberg-Variationen von Glenn Gould dessen zweiter vorziehen. Jugendlich unbekümmerter Bach 5 von 5 PunktenMartin Stadtfeld ist jung, dynamisch und erstaunlich eigenständig mit seiner zweiten CD "Bach Pur". Gerade in der klassischen Musik gibt es viele, die ihm seinen Erfolg neiden und ihn runtermachen wollen gerade weil es auch verpönte "Werbekampagnien" seiner Plattenfirma gibt. Wenn man nur die Musik betrachtet, so spielt er Bach herzerfrischend dynamisch und mitreissend und hat mir Bach wieder etwas näher gebracht. Höhepunkt der CDs ist für mich Fantasie und Fuge BWV 944. So wunderbar habe ich das Stück noch nie gehört!! Er erinnert an Glenn Gould, der wegen seines Bach-Spiels anfangs schroff abgelehnt wurde. Ich hoffe, Stadtfeld lässt sich nicht beeinflussen und erfreut uns mit mehr Bach!! im Porsche 911 mit über 200 durch das Italienische Konzert 4 von 5 PunktenIm Porsche 911 mit über 200 durch das Italienische Konzert BWV971 Der deutsche Nachwuchs-Pianist Martin Stadtfeld (geb. 1980) hat nach seiner extravaganten Goldberg-Einspielung vom März 2004 im Herbst 2004 noch eine CD mit Bach nachgeschoben: "Bach Pur" erschienen bei Sony Classical. Das Programm beginnt mit einer Transkription: Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ BWV 639 (arr. F.Busoni). Schon nach 6 Takten eine Sünde; die Verzierung will gar nicht gut gelingen, da sie in der Lamento-kantablen Oberstimme ausgeführt werden muss. Das Langsame ist Stadtfeld's Sache nicht. Ansonsten ist diese Choralbearbeitung ganz schön durchgeführt. Dinu Lipatti und W. Kempff machten es zwar besser - allerdings ist die Aufnahmetechnik hier moderner und dadurch klarer. Dann das Italienische Konzert BWV 971 (nicht 911?! ;-)) mit seinen drei Sätzen. Erster Satz: zügig und brilliant eingespielt. Zweiter Satz: (Andante) die getupften Bässe sind etwas gar marinierlich und gewöhnungsbedürftig. Legato wäre hier wohl besser. Dann der Höhepunkt: 3. Satz (Presto) wird hier zu Prestissimo. Mit über 200 Sachen (hier bpm) wird dieser Satz abgespult. 2:40 Minuten reichen dafür. Das ist technisch wirklich virtuos, ja halsbrecherisch - allein; die wunderbar ausgestaltete Rhythmik geht in diesem "Raserrausch" für's Ohr verloren. Eine brilliant absolvierte Fingerübung. Schade. Man sollte das vielversprechende junge Talent hier besser beraten. Wenn er dies annehmen könnte. Oder reifen lassen. Bzw. eben wohl beides... Weiter geht's mit der franz. Suite Nr. 2, den Dreistimmigen Inventionen, den Fantasien c-moll und a-moll für Klavier. Schliesslich nochmals so ein Husarenritt auf dem Glatteis: die Choralbearbeitung "Nun freut euch, ihr lieben Christen" (arr. F. Busoni). Der durchschnittliche Christ wird sich eher fürchten. Hier jagt Stadtfeld (bekennender Porsche-Fan) nur noch ungebremst durch alle Kurven und Kreuzungen. Die Komposition wird quasi wie in abstrakter Malerei nur noch schemenhaft gepinselt. Man muss (sich) festhalten, nie kommt es zu einem absoluten Crash! Gott sei Dank. Dafür ist der Pianist technisch einfach zu gut. Schliesslich hat er 2002 als erster Preisträger am Bach-Wettbewerb in Leipzig, den seit 1988 nie mehr vergebenen 1. Preis gewonnen. Aber etwas mehr Atem, mehr Ruhe, möchte man diesem begnadeten und blendend aussehenden Menschen (und uns Hörern) schon gönnen. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit zunehmender Erfahrung noch wird. Man könnte es sich einfach machen und Stadtfeld ausblenden, bis er ev. dannzumal die weise Reife eines Murray Perahia bezüglich Bach-Interpretation erreicht hat. Aber ich finde es sehr interessant, diesen Pianisten auf seinem Werdegang zu verfolgen. Dafür ist diese CD eine interessante Grundlage; zumal sie noch mit einer Bonus-CD geliefert wird, auf der, recht unspektakulär, die 15 zweistimmigen Inventionen BWV 772-786 aufgenommen sind. Alle 30 Inventionen (BWV 772-801; also 2- und 3-stimmig) sind also dabei. Und Überraschung: recht ordentlich und gar nicht exzentrisch eingespielt! Hans-Ruedi aus Zürich |
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Bach: Goldberg-Variationen von Martin StadtfeldAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,56 Erscheinungsdatum: März 2004 |
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ProduktbeschreibungGoldberg Variationen Aus der Amazon.de-RedaktionEin junger Mann aus der Provinz, begabt, sehr selbstbewusst und gut aussehend dazu, macht sich auf in die weite Welt. In diesem Fall nach Berlin, wo all die Plattenfirmen sind. Und die, offenbar beeindruckt von Martin Stadtfelds Eloquenz und seinem Auftreten geben ihm die Chance seines Lebens: die Aufnahme von Bachs Goldberg-Variationen. Nun heißt es, in Deutschland stamme das Genie aus der Provinz. Das Temperament und die Klarheit eines Glenn Gould, jenes genialen Pianisten, der mit 22 Jahren das gleiche Werk einspielte, sind bei dem fast gleichaltrigen Martin Stadtfeld da. Und manchmal auch die Rasanz, mit der dieser seine Aufnahme absolvierte, die er im Übrigen später für überschätzt hielt. Nur stellt sich bei Stadtfeld kein "freies Gefühl", kein "inneres Beben", das seinerzeit Glenn Goulds Intrepretation so einzigartig machte, ein, eben das, was Musikkritiker spröde mit "Binnendynamik" bezeichnen. Noch ist Martin Stadtfeld zu sehr am Notentext verhaftet. Gewiss hat er einen Sinn für Bezüge, für gewichtige Zusammenhänge, wenngleich er diese manchmal eigenwillig interpretiert, indem er schon mal Stimmen um eine Oktave verschiebt. Diese vom PR-Text genannten "musikdramaturgischen Eingriffe" ändern dennoch nichts daran, dass seine stürmisch, bisweilen heitere auf jeden Fall technisch brillante Intepretation einfach (noch) nicht atmet und lebt. --Teresa Pieschacón Raphael |
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Kuschelklassik Vol.9 von VariousAudio CD von Smm (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 17,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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ProduktbeschreibungKUSCHELKLASSIK VOL.9 3 Kundenrezensionen:Anleitung zum Kuscheln 5 von 5 PunktenZusammenstellungen klassischer Musik können natürlich nur Ausschnitte wiedergeben. Wer mehr will, sollte sich die einzelnen Werke in den Gesamtaufnahmen zu Gemüte führen. Mir persönlich reicht es, wenn eine Kompilation eine gute Auswahl bekannter und unbekannter Stücke bietet, deren Wahl man aber ansieht, dass sich der zuständige Redakteur Mühe gegeben hat und sein Metier versteht. Und das ist bei der Kuschelklassik-Reihe durchweg der Fall, so auch bei der Folge 9, die ich mal wieder aus meiner Sammlung hervorgekramt habe und die sich in kurzer Zeit zu einer meiner Lieblings-Klassik-CDs entwickelt hat. Diese Doppel-CD sollte in keiner Sammlung fehlen. Eine schöne Mischung verschiedene klassische Stile 5 von 5 PunktenIch habe bisher alle Kuschelklassik CDs gekauft. Die 9. CD ist einer der Besten. Sie hat eine wirklich schöne Mischung von klassiche Stücke aus verschiedenen Epochen. Neben den vielen Traditionellen Stücke gibt es auch interessante Variationen, z.B. "Over The Rainbox" aus "Der Zauberer von Oz" für Orchester. Das letzte Stück auf CD2 "Highland Cathedral" ist für mich auch ein wirkliches Highlight und als Abschluss der CD eine sehr gute Wahl gewesen. Für die kalte Winterabende ist die CD einen guten Begleiter und darf in keiner Klassiksammlung fehler. Zum Kuscheln bestens geeignet! Zauber des Kuschelns 5 von 5 PunktenOver the rainbox ist eins der schönsten Lieder, das jemals gemacht wurde, so wie Kuschelklassik eine der schönsten CDs mit den größten Schmusehits aus dem 17th, 18th, 19th, etc.pp. ist. |
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J. S. Bach: Klavierkonzerte (CD + Maxi-Bonus-CD, Ltd. Ed) von Martin StadtfeldAudio CD von Scl (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 16,75, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIch liebe Bachs Musik, sagt Martin Stadtfeld. Bach ist eine Konstante in meinem Leben. Ich brauche Bach für meine Seele, es rückt die Dinge wieder gerade, es ist die wichtigste Musik, die es gibt. Mit dieser Aufnahme mit Bachs Klavierkonzerten belegt er dies aufs Neue. Die Aufnahme aber zeigt auch, dass Martin Stadtfeld - auch wenn er dessen Klarheit hat - kein Glenn Gould sein wird - wie es sich die Werbe- oder Marktstrategen erdachten. Solche genialen Meister gibt es - wenn überhaupt - nur einmal im Jahrhundert. Einen Vergleich hätte der junge und kluge Martin Stadtfeld sowieso von sich gewiesen, weiß er doch, dass nur der Künstler selbst sich am besten einschätzen kann.Sehr erinnert mich Stadtfelds Sound ein bisschen an den von Murray Perahia: Ein lyrisch empfindsamer Anschlag gehört dazu, die noble musikalische Geste, der organische Fluss seines Vortrags. Und dennoch: Es ist hier keine kompromisslose Persönlichkeit am Werke, wie Glenn Gould sie war; ein Künstler, der mit einer solchen Leidenschaft und Besessenheit musizierte, als ginge es um Leben oder Tod. Und doch braucht Martin Stadtfeld die Musik von Bach wie die Luft zum Atmen, denn sie ist ihm Lebenssinn: Manchmal sind die Tourneen sehr anstrengend, muss man in einer blöden Garderobe warten. Wenn ich aber dann auf der Bühne bin, dann geht es mir plötzlich gut, dann bin ich regelrecht glücklich. Dann bin ich drin in der konsequenten Welt von Bach. Das gibt einem die Balance und beantwortet einem auch oft die Frage, wofür macht man denn das eigentlich." Teresa Pieschacón Raphael 3 Kundenrezensionen:Junger Star am Pianistenhimmel 5 von 5 PunktenJohann Sebastian Bach Martin Stadtfeld Festival Strings Lucerne ASIN: B000HEVANU Mit dieser Aufnahme dreier Klavierkonzerte von Bach, unterbrochen jeweils von dem Spiel einiger Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier von Bach, kann Martin Stadtfeld die ganze Palette seiner Kunst unter Beweis stellen. Zu Beginn steht das Klavierkonzert Nr.1 in d-Moll, das in einem unglaublichen Tempo daher kommt. Dieses Tempo unter dem Orchester der Festival Strings Luzern raubt einem den Atem. Es ist durchaus gewöhnungsbedürftig, wenn man andere Aufführungen kennt. Nach dem Ende dieses temporeichen und virtuos gespielten Konzerts folgt fast zur Beruhigung das Präludium und die Fuge in es-Moll. Hier spielt Stadtfeld in einer ruhigen und überzeugenden Darbietung, die zeigt, dass es ihm nicht nur um seine Virtuosität geht. Die beiden nächsten Konzerte werden insgesamt etwas besonnener dargeboten, ebenfalls jeweils unterbrochen von Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier. Im Klappentext wird ausführlicher über das Orchester, über Martin Stadtfeld, einen noch jungen aber überaus begabten Star am Pianistenhimmel, berichtet. Sehr gut wird die Entstehungsgeschichte der Klavierkonzerte von Bach erläutert. Sie entstanden aus dem Überdruss über die Einengungen, die ihm seine Arbeitgeber auferlegten, da sie ihn ganz auf die Kirchenmusik reduzieren wollten. Er leitete ab 1729 das von G. Philipp Telemann gegründete Collegium Musicum, bestehend aus Studenten und Berufsmusikern, mit denen er ganz frei nach seinem Gutdünken musizieren konnte. Dorthin wird die Entstehung dieser Konzerte datiert. Es ist eine schöne Aufnahme, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Bach zum Entspannen 5 von 5 PunktenIch bin ja schon lange Fan von Martin Stadtfeld Schön, dass auch seine neue CD mich nicht davon abbringt, im Gegenteil! Wieder Bach - erstmals aber mit Orchester. Bach gilt ja oft irgendwie als sehr streng und klar. Davon merkt man bei diesen Klavierkonzerten und besonders bei Martin Stadtfeld aber ziemlich wenig. Sie klingen leicht, unbeschwert und heiter, als wäre es ganz einfach, so etwas zu spielen! Einfach beeindruckend. Sehr angenehm finde ich auch die Zusammenstellung: Zwischen den Konzerten spielt Martin kürzere Stücke, nur für Klavier, gewissermaßen als Atempause vor dem nächsten großen Werk. Durch Martin Stadtfeld bin ich richtig zum Bach-Fan geworden und höre die CDs gerne, um zu entspannen und innerlich ganz ruhig zu werden. Dazu eignet sich auch die neueste CD ganz hervorragend, ob nach Feierabend zum Gläschen Wein oder zum Kochen& Ich freue mich schon richtig auf die Winterabende vor dem Kamin, mit Bach und Martin Stadtfeld! Nett,wirklich nett 4 von 5 PunktenSehr munter nimmt Stadtfeld die Konzerte. Das würde nicht reichen, ihn mit Gould zu vergleichen, ja überhaupt die Frage, ob Gould bei den Bachkonzerten der Maßstab ist ? Eher würde ich hier Katsaris nennen, der etwas weniger Tempo hat, aber dafür mehr Farbe und Kontur. Man höre die Mini-Solostelle am Ende des dritten Satzes von BWV 1052. Das wird von Stadtfeld so durchgespielt, ohne ihm besondere Kontur zu geben.Oder die Trillerketten in BWV 1056. Wie drängend spielt die Katsaris und wie beiläufig Stadtfeld. Sehr gefällig sind die Intepretationen von Bach, aber aufregend, wie etwa Pogorelich,Argerich oder Pires oder eben Katsaris, nein,das sind sie nicht. Das Orchester immerhin wunderbar transparent, mit der bescheidenen Begleitung von Gould durch Golschman gar nicht vergleichen. Die Bonus-CD eine hommage an Gould ? |
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