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Best of Oper von Moll, Caballe, Milnes, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,36 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungBEST OF OPER Eine Kundenrezension:Eine Ideale CD für "Opernneulinge" (und Fortgeschrittene) 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Es gibt daruf keine "Nullnummer" sondern ein Höhepunkt aus der Opernwelt löst den anderen ab. Dies CD ist aus meiner sehr umfangreichen Sammlung nicht wegzudenken. Ein wirklich heisser Typ für alle, die aus dem Bereich der Oper einen Querschnitt der schönsten Melodien suchen. |
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Puccini, Giacomo - Tosca
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungTOSCA GA,ITAL. 4 Kundenrezensionen:Finger weg! 1 von 5 PunktenMan muss leider heutzutage den Eindruck haben, dass die meisten Tosca-Inszenierungen - und erst recht die Tosca-Verfilmungen - nur durch aufgesetztes Gefühlsgehabe und affektiertes Mimenspiel der Darsteller oder auffällig opulente Szenenlandschaften beim breiten Publikum Eindruck schinden möchten. Meistens ist dies nicht nur ein Indiz für das einfallslose Konzept des beauftragten Regisseurs oder das fehlende Einfühlungsvermögen der Darsteller sondern auch für den allzu kommerziellen Umgang mit wertvollen Kulturgütern. So verhält es sich auch mit dieser Inszenierung: Hinter der augenfälligen Kulisse der Originalschauplätze fallen die szenische Darstellung und die Dramatik des Geschehens weit zurück. Schauspielerisch erleben wir zwar mit Plácido Domingo einen soliden Cavaradossi und in Sherrill Milness einen vertretbaren Scarpia. Doch sind die maßlos übertriebenen, fast ins Hysterische gehende Gesten und die zuweilen groteske Mimik (z.B. Augenrollen) von Raina Kabaivanska als - in meinen Augen nur schöne - Tosca dazu geeignet, der Rolle der Tosca eine derart verzerrte Maske aufzusetzen, dass man sich erst einmal davon nachhaltig erholen muss. Tontechnisch (DTS) ist die DVD gut gelungen. Vom musikalischen Ausdruck her ist diese Inszenierung eher mittelmäßig bis schlecht. Da sollte man lieber auf die Klassiker auf CD wie z.B. die Jahrhundertaufnahme mit Maria Callas, Guiseppe di Stefano, Tito Gobbi und Victor de Sabata oder die wunderbare Einspielung mit Leontyne Price, Guiseppe di Stefano und Herbert von Karajan zugreifen. Insgesamt ist daher folgendes zu empfehlen: Kaufen Sie sich besser eine Musikaufnahme auf CD nach ihrem Geschmack und stellen Sie sich alles weitere beim Lesen des Librettos (Textbuches) mit ihrer eigenen Phantasie selber vor. So werden Sie nicht nur sich selbst sondern auch dem Werk des Künstlers - in diesem Falle Puccini - gerecht. Originalschauplätze reichen nicht 3 von 5 PunktenDas Angebot an Tosca-Aufnahmen, nur zum Hören und auch zum Sehen, ist überwältigend. An Originalschauplätzen zu drehen ist bei der Oper ein etwas seltsames Ansinnen,aber immerhin könnte es auf die Aufnahme aufmerksam machen. Domingo ist, wie immer, ein zuverlässiger Cavadarossi, aber die Tosca muss schon ein ein anderes Kaliber sein. Ob man nun den Gesang von der Callas hört oder,in der wunderbaren Aufnahme mit Pappano, die Gheorgiu als Tosca sieht, das sind bleibendere Eindrücke.Gerade diese Produktion zeigt, wie man auch heute, mit einem so bekannten Werk wie der Tosca großen Eindruck machen kann. Die Scene zwischen Scarpia-großartig Raimondi- und Tosca ist von einer solchen Leidenschaft. Die beiden Protagonisten spielen zudem so hervorragend , als wären sie Schauspieler der Sonderklasse. Dagegen können Originalschauplätze nichts ausrichten. eine wirklich gut gelungene Tosca Aufnahme 5 von 5 PunktenRaina Kabaivanska singt nicht nur hervorragend die Floria Tosca, sie ist es auch darstellerisch als schöne Frau die weiß, dass sie Primmadonna ist. Bei Placido Domingo weiß man, dass er ein hervorragender und noch dazu ungemein gut aussehender Cavaradossi ist - und wenn die Tosca in der Szene in der Kirche "Mario" ruft dann weiß man es kann nur zur Tragödie kommen. Sherrill Milnes weiß, dass er ein Frauenheld ist und Tosca wäre nicht seine erste Eroberung, ist aber seine letzte. Der Mesner von Alfredo Mariotti ist auch eine gute Besetzung. Noch dazu wo der Film im Palazzo Farnese und nicht nur der Engelsburg aufgenommen wurde. Bruno Bartoletti fühlt feinfühlig dem musikalischen Drama nach und der Sohn von Placido Domingo singt die kleine Partie des Hirten liebenswürdig. Die Kostüme der Floria Tosca und des Scarpia sind prunkvoll jedoch nicht aufreizend dazu, und das Bühnenbild stimmt wirklich alles, wie schon oben erwähnt durch die richtige Atmosphäre. Gelungene Idee 5 von 5 PunktenEs ist einmal etwa neues, eine Oper an ihren Originalschauplätzen zu verfilmen und auch die - der Handlung vorausgehende - Flucht des Angelotti in den Vorspann des Filmes einzubauen. Und man kann es als gelungen bezeichnen, kommt man doch einmal weg vom bloßen Abphotographieren einer Bühne. Mit den Protagonisten konnte man nichts falsch machen. Der Cavaradossi ist eine von Domingos Paraderollen, der er selbstverständlich voll gerecht wird. Er spielt ihn nicht, er ist es. Raina Kabaivanska schätze ich bereits seit ihren Auftritten in Wien ( u.a. als Leonora in Trovatore ) als Sängerin mit einem perfekten Gefühl für Intonation und Notentreue, diese Eigenschaft konnte ich auch auf dieser Aufnahme wieder feststellen, es ist einfach eine Freude ihr zuzuhören. Sherrill Milnes Scarpia ist stimmlich wirklich vom feinsten, da gibt's nichts zu nörgeln, aber leider ist er halt so gar nicht der Böse. Es gibt eine DVD mit einer Aufführung der Met mit Hildegard Behrends und Corneil McNeil ( Warum gibts die eigentlich bei uns nicht ? ) hier kann man einen wirklich bösen und diabolischen Scarpia sehen auch wenn er vielleicht nicht ganz an die stimmliche Leistung von Milnes herankommt. Alles in allem ist die vorliegende Aufnahme sehr empfehlenswert wegen der vorbildlichen Interpretation der Protagonisten und der reizvollen "Inszenierung" an den Originalschauplätzen. |
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Pu der Bär - Geburtstagsbox. 6 CDs von Alan Alexander MilneAudio CD von Kein & AberPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3036913300, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: Limitierte Ausgabe. |
ProduktbeschreibungPU DER BÄR-DIE GOLDENE PU-EDIT 5 Kundenrezensionen:ach, hätte milne doch mehr geschrieben !!! 5 von 5 PunktenWenn meine Kinder bei mir im Auto die Pu-der-Bär-CDs hören, möchte ich am liebsten nicht so schnell ankommen.So wunderbar hat Harry Rowohlt übersetzt - und so viel Sp}ß hat man beim Zuhören. Auch wenn m.E. die eine oder andere stimmliche Eigenart besser zu einem anderen Tier gepasst hätte (Eules S-Laute klingen eher nach einer Schlange, evtl. noch zu Kaninchen) ---- Rowowhlts Art der Wiedergabe zeiht einen unweigerlich in seinen Bann! Ein Beispiel: bei der letzten Autofahrt lag das Alter meiner Mithörer und -fahrer zwischen 5 und 85. Und alle - wirklich ausnahmslos - haben die CDs genossen und laut gelacht. Ob Kind oder Erwachsener, jeder hat etwas von diesen gekonnten Formuliereungen. Vielen Dank an Harry Rowohlt! Pooh for President !!! ( ... nicht bloß für den "Hundertmorgenwald") 5 von 5 PunktenDa wird das "Kind im Manne" wach... vielleicht gerade zur winterlichen Jahreszeit verzieht man sich gern mal in die "gute Stube" und lässt auch mal den Fernseher Fernseher sein.. man gönnt sich etwas gutes und legt diese CDs ein ... und "wupps!", man ist weg vom Alltag, tollt mit Christopher-Robin durch den Wald, stellt Puuh-Bär den Honigtopf zurecht oder sucht "Heicheln", solange einem, Vorsicht!, nicht gerade "Heffalump" über den Weg läuft ... Wer die ersten paar Minütchen Pooh's bärigen Abenteuern lauscht, die Harry R. mit unverkennbarem Vergnügen meist in sonorem Brummbär-Bass vorträgt, dem wird nicht nur augenblicklich warm um's Herz, nein, er sieht die Welt fürderhin auch mit etwas-anderen Augen als "je-zuvor", will sagen: "vor Pooh", mit den "Augen eines Kindes" nämlich ... Dieses CD-Set ist nicht nur für mich, mit meinen 37 Lenzen und der ich mich seit vielen Jahren der weltweiten "Pooh-Fangemeinde" zugehörig fühle, etwas ganz-ganz besonderes.. Wenn es etwas gibt, das man sich "gönnen" möchte, und dabei nicht bloß an sich sondern auch an unsere vielzitierte, von PISA arg gebeutelte "nächste Generation" denkt, "was schenke ich bloß, was schenke ich bloß sinnvolles, ztztztztz..", dem sei diese "Sonderedition" der "bärigen Abenteuer" nicht nur recht-nah an's Herz, sondern vielleicht auch unter's Tannenbäumchen gelegt... wäre nicht die schlechteste Idee, ganz gewiss nicht !!! Fragen, Fragen... Tideli Pom! 5 von 5 PunktenHarry Rohwohlt hat sicherlich eine der markantesten Stimmen in unserem Lande und das diese ein gewisses Spektrum abdeckt ist naturgegeben. Dieses nutzt er auch voll aus. Jedem einzelnen Tier, von Eduard Bär über das ängstiche Ferkel und den depressiven I-Ah bis hin zum ungestümen Tieger verleiht Herr Rowohlt eine den jeweiligen Charakter unterstreichenden Stimme, so dass man sich diese Geschichten aber und abermals anhören kann. Mein Sohn ist seitdem er 4,5 Jahre alt ist aufs äußerste gefesselt von dem Hörbuch (ebenso der Vater... nur etwas später) und inzwischen in der Lage, fast jede Szene mitzusprechen. Harry Rowohlt unterstreicht durch seine, zugegebnermaßen recht ungewohnte Betonugsformen den exquisiten Humor dieses Kleinods von Alan A. Milne und unsere Familiale Begeisterung für die Abenteuer, wächst mit jedem Hören. Dies ist, nicht zuletzt durch die starke Dynamik des Sprechers, ein Hörvergnügen auf welches man sich intensiv einlassen sollte - ganz im Gegensatz zu den heute im Kinderzimmer vorherrschenden Disney/Pixar High Tech Fast Food Produktionen. Und man wird immer begleitet von der teifgreifenden Philosophie des Bärem mit dem geringen Verstand, den Christopher Robin und sämtliche Leser (auch Hörer) ach so sehr lieben. immer dabei! 5 von 5 PunktenNur so kann Puhs Gesang klingen, nur so kann Ferkels "Mut" erzählt werden! Absolut empfehlenswert zum Einschlafen, Urlaub geniesen und mit Freunden lachen! Schon mehrfach verschenkt, kam immer gut an. Unangemessen gelesen für Kinder! 1 von 5 PunktenIch halte den Übersetzer Harry Rowohlt für eine echte Fehlbesetzung als Sprecher/Vorleser der Hör-CDs. Selten habe ich mich beim Hören einer CD so gelangweilt! Falsche Satzbetonungen, wenig Modulation der Stimme bei den verschiedenen Charakteren. Allerdings schlafen Kinder bei diesem monotonen (Bass-)Gebrummel schnell ein. Zielgruppe: Vielleicht ist Herr Rowohlt eine Idealbesetzung für das Literarische Quartett: Hör-CDs für Intellektuelle! Mir hat es überhaupt nicht gefallen und meinen Kindern auch nicht! Ein guter Übersetzer ist noch lange kein guter Sprecher. Schade! Wer einmal einen genialen Erzähler mit Witz und rasanter Stimmenumschaltung erleben möchte, dem empfehle ich z.B. "Ein Fakir für alle Fälle" (3CDs), welches es auch bei AMAZON gibt. |
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Verdi - La Traviata / Carlos Kleiber von Ileana Cotrubas, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Helena Jungwirth, Stefania Malagu, Bayerisches Staatsorchester München, Giuseppe Verdi, Carlos Kleiber, Chor der Bayerischen Staatsoper MünchenAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 24,78 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1985 |
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4 Kundenrezensionen:Die absolute Referenz 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme der Traviata ist an Gefühl und innerer Wärme nicht zu übertreffen. Sie zählt zu den größten Aufnahmen der Operngeschichte und das liegt nicht zuletzt an dem brillianten Dirigat von Carlos Kleiber. Er ist der eigentliche Star dieser Aufnahme, denn an Einfühlungsvermögen ist er wohl kaum zu übertreffen. Dies ist jedem Hörer bereits nach der wundervollen Ouvertüre klar. Die sängerische Besetzung ist hervorragend. Besonders Ilena Cotrubas und Placido Domingo, die Darsteller der Hauptrollen, überzeugen mit ihren Jahrhundertstimmen selbst besonders kritische Hörer. Ilena Cotrubas singt die Violetta. Hierbei handelt es sich um eine der anspruchsvollsten Partien der Opernliteratur. Cotrubas singt mit sehr jungendlicher und frischer Stimme, die selbst in extremen Höhenlagen besteht. Ihr Vortrag ist menschlich und inspirierend. Die Darstellung ist vortrefflich gelungen. Ihre stimmlichen Qualitäten werden jedem Hörer bei der großen Arie "E'strano" deutlich. Virtuosität ist gepaart mit Elegie und Sanftmut. Spitzentöne und Koloraturen sind grandios. Besonders bewegend ist ebenfalls das Duett mit Alfredos Vater. Domingo ist ebenfalls für die Rolle des Alfredo gut geeignet. Seine Stimme bringt alle Vorraussetzungen für diese Rolle mit. Auch seine Darstellung ist beispielhaft. Besonders hervorragend ist die Arie "O mio rimorso" gelungen. Insgesamt also eine brilliante Aufnahme mit bewegenden Darstellern und grandiosen Sängern. Besonders hervorzuheben ist das Orchester unter der Leitung von Carlos Kleiber. Fast Perfekt 4 von 5 PunktenDie sogenannte "Münchener Traviata" stellt sicherlich die vom Gesamteindruck beste Aufnahme dieser Oper dar. Kleibers Dirigat ist an Präzision und Einfühlungsvermögen unübertroffen. Die sängerische Besetzung ist, wie immer, Geschmackssache. Ileana Cotrubas singt die anspruchsvolle Partie der Violetta technisch makellos und überzeugend. Ich finde ihre Stimme allerdings zu kalt und schrill, um die emotionale Entwicklung der Hauptfigur zu transportieren. Hier ziehe ich Edita Gruberova (Shiccoff, Rizzi) vor, die mit ihrem samtenen Timbre und ihrer sensiblen Technik der Titelheldin unglaubliche Authentizität verleiht. Placido Domingo ist ein mal sensibeler, mal forscher Alfredo. Leider offenbart er beim Spitzenton von "O mio rimorso" für mich bei einer Studioaufnahme nicht nachvollziehbare Schwächen in der Höhe. Hierfür der Punktabzug. In der Tenorpartie überzeugt mich Alfredo Kraus (Te Kanawa, Mehta) am meisten. Allerdings schränken die minimalen Abstriche den Hörgenuss kaum ein. In der Summe ist diese Einspielung am ausgewogensten und nur zu empfehlen. Eine Traviata der Superlative 5 von 5 PunktenWas soll man zum Lob und Preis dieser "La Traviata" noch sagen? Die ganze Aufnahme ist ein einziger Traum, eine vollendete Darstellung ohne jeden Vergleich. Das beginnt schon mit Carlos Kleiber, diesem Dirigenten der Extraklasse. Er gestaltet die wohl mondänste Oper Verdis mit einer solchen Akribie und Vollkommenheit, daß einem buchstäblich die Sprache wegbleibt. Nie hat man das Werk glanzvoller und detailgetreuer gehört, obgleich es noch eine Reihe weiterer guter Aufnahmen auf dem Markt gibt. Hier stimmt einfach alles, selbst die als Banalitäten abgetanen Caballetta-Teile der Tenor- und Baritonarien im zweiten Akt werden mit solcher Feinsinnigkeit ausgeleuchtet, daß sie in ganz neuem Licht erscheinen und von trivial oder gar banal keine Rede mehr sein kann. Die Ballmusiken des ersten und dritten Aktes sind von umwerfender Motorik und legen die innere Leere dieser Feste schonungslos bloß. Seit Toscaninis legendärer Aufnahme aus dem Jahr 1946 hat man die Oper nicht mehr in dieser Schlankheit und rhythmischen Genauigkeit gehört. Dazu kommt eine wahrhaft traumhafte Sängerschar: Die rumänische Sopranistin Ileana Cotrubas als Violetta ist ein Glücksfall. Sie schafft es stellenweise sogar, Maria Callas vergessen zu machen, wenn ihr auch die totale Rollenidentifikation ihrer großen Vorgängerin nicht in so einzigartiger Weise gelingt. Frau Cotrubas singt vom ersten bis zum letzten Ton mit spürbarer innerer Beteiligung, ihre Sterbeszene ist rührend, ohne in Rührseligkeit abzusinken, wie das bei mancher anderen Rollenvertreterin der Fall ist. Nie trägt sie "zu dick" auf, sie bleibt glaubhaft bis zum tragischen Ende. Plácido Domingo singt den Alfredo mit ganzem Einsatz, aber musikalisch genau und sorgfältig. Man kann spüren, daß der Dirigent ihn nachdrücklich zu diszipliniertem Singen angehalten hat. Das gilt auch für Sherrill Milnes: Er hatte schon unter Georges Prêtre (RCA) den Vater Germont gesungen, und man muß ihm bescheinigen, daß auch er seine Leistung noch einmal deutlich gesteigert hat. Er singt nicht nur tonschön, sondern ist auch (mit Erfolg) um eine adäquate Rollengestaltung bemüht. Alle Nebenrollen sind gut besetzt, und Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper hatten mit Carlos Kleiber eine wahre Sternstunde. Auch hier kann man wieder feststellen, daß ein Ensemble über sich selbst hinauswächst, wenn es von einem genialen Künstler geführt wird. Der Dirigent hat uns leider nur eine Handvoll Aufnahmen hinterlassen, aber was er der Schallplatte anvertraut hat, wird Bestand haben und gehört in den CD-Olymp. Die Produktion aus 1977/78 ist klangtechnisch ganz großartig. Das digitale Re-Mastering hat diese Qualitäten noch einmal beträchtlich gesteigert. Auch die Präsentation ist ausgezeichnet: Nicht nur das vollständige Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung liegt bei, das Textbuch liefert zudem noch wertvolle Informationen zu Werk und Aufnahme. Die Wahrhaftigkeit der Violetta 5 von 5 PunktenSchon die ersten Töne des Preludio lassen erahnen, auf was es Carlos Kleiber und seinen Künstlern ankommt. Wahrhaftigkeit, Leidenschaft, allerhöchste Professionalität und Liebe für die "Verdorbene". Ileana Cotrubas als Violetta vollbringt das Wunder, den Hörer nur allein mit ihrer Stimme, ihrem Ausdruck, ihren Stimmfarben das unausweichliche Schicksal der Kurtisane nahe zu bringen und zu Tränen zu rühren. Im "Sempre libera" überwältigt einen die Kraft mit der sie um Violettas Leben singt. Doch Kleiber bringt die anderen Sängern (allen voran Domingo & Millnes) und das Bayerischen Staatsorchester dazu, eine "Traviata" - Einspielung vorzulegen, fernab jeder Rührseligkeit - vielmehr voll von Liebe, Tragik, Trauer, Zorn, Leidenschaft, Eifersucht; kurz alles, was den wahren Geist der Gattung Oper ausmacht. Und das alles wird nur über die Lautsprecher dem Hörer nahegebracht. Wahrhaftig eine historische und eine Referenzaufnahme für jeden ernsthaften Umgang mit "La Traviata"! |
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Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) von Karl BöhmAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2001 |
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Eine Kundenrezension:DON GIOVANNI 4 von 5 PunktenKarl Böhm und die Wiener Philharmoniker bilden ein verläßliches Fundament für eine gelungene Aufnahme von Mozarts "Don Giovanni". Das Solistenensemble ist mit Tomowa-Sintow, Zylis-Gara, Mathis, Schreier, Berry und Milnes prominent und rollendeckend besetzt. Da es sich um einen (klangtechnisch sehr guten) Live-Mitschnitt der Salzburger Festspiele handelt, sind Schwächen der Solisten nicht zu leugnen: Anna Tomowa-Sintow singt mit dramatischer Verve, aber technisch unsicher; Sherill Milnes singt energisch, voluminös, aber zu grob; Peter Schreier interpretiert den Ottavio mit makelloser Stimme; Edith Mathis ist eine herausragende Zerline; Teresa Zylis-Gara gibt eine tonschöne und ausdrucksvolle Elvira und Walter Berry ist ein grandioser Leporello! Insgesamt eine stimmige Aufführung mit sehr guten und guten Einzelleistungen. |
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Carmen (Ga) von Domingo, MilnesAudio CD von DGG (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 14,56 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWas für eine glanzvolle Aufführung, ein wenig außerhalb des üblichen Schemas! Als dies im Jahre 1977 aufgenommen wurde, war Claudio Abbado ein großer Operndirigent, mit klarem Einblick und einem vertieften Verständnis für die Struktur von Werken der Opernwelt. Er schien immer zu wissen, wohin er wollte, und seine Fähigkeit, Höhepunkte zu schaffen, war unerreicht. Abbado hat mit der introvertierten, feinstimmigen Teresa Berganza eine eher elegante Carmen, eine großartige Sängerin, die sich offenkundig weigert, ihre Stimme oder ihren Charakter ins Vulgäre abgleiten zu lassen. Es ist eine gute Interpretation. Domingo ist bei seinen intimen und bei seinen heißblütigen Augenblicken in Bestform, und bei Cotrubas' Micaela macht man sich ernsthaft Sorgen um dieses kleine, süße Mädchen. Sherrill Milnes als Escamillo präsentiert in seiner Stimme seinen ganzen Stolz und sein großtuerisches Gehabe. Berganzas subtiles Wesen verbindet sich mit den wilden Leidenschaften ihrer Umgebung und sie alle zusammen machen dies zu einer wirklich guten Aufnahme von Carmen. --Robert Levine 3 Kundenrezensionen:Stilsicher und flott 4 von 5 PunktenCarmen ist nicht nur eine der beliebtesten und die vielleicht meist gespielte Oper der Welt. Die Hauptrolle ist dermaßen reizvoll, dass Marketingexperten reflexartig fast jeden weiblichen Star - unabhängig von Stimmlage und Eignung - dazu verleiten, sie zu singen und/oder aufzunehmen. So könnte auch Teresa Berganza ursprünglich zu dieser Rolle gekommen sein, denn die elegante Stilistin war eigentlich mehr im Mozart- und Rossinifach zuhause, während die Carmen traditionell eher mit schwereren Stimmen besetzt wird. Mit diesen Sängerinnen versucht Berganza erfreulicherweise nicht zu konkurrieren, sondern findet ihre eigene, leichtere, subtilere Sprache. Ein wenig hört man ihr allerdings - besonders bei hohen Tönen - zwanzig Jahre Karriere auf den Bühnen der Welt an. Trotzdem: Es mag stimmgewaltigere Carmen-Sängerinnen geben, aber wenige stilsicherere. Plácido Domingo war zwei Jahrzehnte lang der weltweit führende Don José und hat die Rolle dreimal aufgenommen. Entsprechend ausdrucksvoll, stilsicher und routiniert singt er auch hier, auch wenn seine Stimme in seiner ersten Einspielung (unter Solti) jugendlich frischer klang und in seiner letzten (Maazel) technisch ausgeglichener. Sherrill Milnes ist grundsätzlich ein ein- und ausdrucksvoller Escamillo. Sein Problem ist allerdings, dass die Rolle teilweise sehr tief liegt. Viele der besten Sänger der Rolle (Krause, van Dam, Raimondi) waren deshalb Bassbaritone oder sogar Bässe, Milnes dagegen hat mit einigen tiefen Tönen Probleme. Ileana Cotrubas schließlich ist eine angemessen süße Micaela, der Rest der Besetzung ist tadellos bis großartig. Claudio Abbado am Pult braucht ein bisschen, um in die Atmosphäre der Oper hineinzukommen: Die Ouverture klingt noch etwas mechanisch, danach aber zeigt sich Abbado aber als sensibler Begleiter. Insgesamt also eine sehr einheitliche, schlanke, allenfalls etwas kühle Einspielung der Carmen und damit eine der besten. Nachdem die m. E. besten Gesamtaufnahme der Oper (Solti, mit Troyanos, Domingo, te Kanawa, van Dam und Beecham mit de los Angeles, Gedda) immer noch mehr als doppelt so teuer sind, eine echte Alternative. Ausführung 2 von 5 PunktenHauptdarstellerin bringt ihre Rolle nicht überzeugend rüber. Oft ist auch die Musik einfach zu lahm. Dramatisch 5 von 5 PunktenHervorragende Sänger, ein noch besserer Abbado- was will man mehr. Vielleicht nicht ganz so "französisch" wie Carlos Kleiber, dafür aber dem tragischen Sujet sehr nah. Die Bezeichnung lahm- wie in einer anderen Besprechung gesagt, ist mir unverständlich. Aber über Geschmack-- na ja. |
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Verdi: Rigoletto von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Sherrill Milnes, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 21,06 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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Amazon.deDieser Rigoletto kursiert schon seit so langer Zeit, daß man leicht verführt sein könnte, nach einer neueren Aufführung Ausschau zu halten. Dies wäre jedoch ein fataler Fehler, wird diese Inszenierung doch von drei exzellenten Stimmen getragen. Das Tempo der Aufnahme ist viel mehr auf Dramatik angelegt, als man dies vom großen Maestro Bonynge gemeinhin erwarten würde. Sutherland klingt vielleicht eine Nuance zu reif (und dunkel) für die Gilda, ihre sympathische Art und ihr wunderbarer Gesang machen dieses Manko jedoch wieder wett. Wunderbar ist auch der stilvolle Vollblutgesang Pavarottis, der hier, vom künstlerischen Standpunkt gesehen, gerade seine Glanzzeit erlebte. Besonders diejenigen unter Ihnen, die nur den Pavarotti der letzten zehn Jahre kennen, sind gut beraten ihn in dieser Aufnahme zu hören. Sein perfekt abgerundeter Ton, die Leichtigkeit, mit der er selbst höchste Lagen erklimmt, seine tadellose Artikulation und zielsichere Darstellung sind einzigartig. Auch in der Titelrolle hören wir eine ausgezeichnete Stimme: Milnes Darbietung ist gekennzeichnet durch sein sanftes Legato, seinen brillianten Klang, ganz à la Verdi, und seine Enge Verbundenheit mit dem Text. Die Klangqualität (ADD) ist ausgezeichnet und Sie werden feststellen, daß keine andere Aufnahme die innere Spannung dieses Rigoletto bieten kann. --Robert Levine 4 Kundenrezensionen:Und die Sterne leuchten heller... 5 von 5 PunktenDie Einspielung von Verdis Oper Rigoletto verdient allerhöchstes Lob und ist eine der schönsten und ergreifendsten des Werkes. Sänger von allerhöchstem Weltrang, darunter Luciano Pavarotti und Joan Sutherland, machen diese Einspielung zum unvergesslichen Highlight! Sherrill Milnes gibt einen wunderbaren Rigoletto. Seine Stimme ist wunderschön und in den Duetten mit Gilda schmelzt man förmlich dahin. Seine Darstellung ist brilliant!!! Luciano Pavarotti schwelgt in den höchsten Tönen und singt mit großer Musikalität. Seine Stimme zählt zu den edelsten der Welt. Seine Arien sind richtige Reißer und lassen einen innerlich schunkeln. Das absolute Highlight ist jedoch die begnadete Joan Sutherland. Ihre Stimme ist einzigartig auf dieser Welt. Wunderschöne Koloraturen und atemberaubende Spitzentöne sind ihre Markenzeichen. Die Arie "Caro nome" ist beinahe lyrisch! Sanftmut und Elegie paaren sich und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch im großen Duett mit Milnes (Rigoletto) brilliert die Primadonna. Sie schließt es mit einem dreigestrichenen D ab! Auch das Finale der Oper hat man selten so anrührend und großartig erlebt! Die Darstellung der Sutherland und die unglaublichen vokalen Fähigkeiten machen sie zu einer der bemerkenswertesten Sängerpersönlichkeiten des Jahrhunderts. Das Dirigat ist schwungvoll und Chor und Orchester sind grandios. Eine göttliche Einspielung! Referenz 5 von 5 PunktenMan kann über diese Aufnahme eigentlich kaum etwas besseres sagen, als dass es für zwei der drei Sänger der Hauptrollen die vielleicht beste Einspielung ihrer Karriere war: Der Amerikaner Sherrill Milnes kultivierte meist ein gewisses "Cowboy-Image", sang häufig recht hemdsärmlig, effektbetont und etwas oberflächlich. Hier allerdings gestaltet er die Titelrolle ungewohnt subtil und stilsicher, vor allem aber unerhört ausdrucksvoll. Wer Luciano Pavarotti nur aus den letzten 10 oder 15 Jahren kennt, wird überrascht sein, was für ein wunderbarer Sänger er Anfang der 70er Jahre war: Da konnte er stimmlich noch aus dem Vollen schöpfen, verfügte über eine leuchtende, hervorragend sitzende Stimme mit leicht anspringender Höhe und einem flirrend metallischen Timbre. Die Rolle des Herzogs war ihm auf den Leib geschrieben - er sang ihn instinktiv als leichtsinnigen, sinnlichen und skrupellosen jungen Mann. Einziger Einwand sind die etwas verschliffenen Koloraturen in der Cabaletta zu Beginn des zweiten Akts. Joan Sutherlands Gilda klingt nicht mehr so jugendlich und unschuldig wie in ihrer ersten Rigoletto-Aufnahme, und ihr charakteristisches "Gurgeln" ist stärker. Sie singt aber vor allem technisch wunderbar. Die Duette mit Milnes und Pavarotti, aber auch die Arie "Caro Nome" leben von herrlichen Piani und mühelosen Koloraturen. Dazu kommen noch in Nebenrollen großartige Sänger wie der große Martti Talvela als hintergründiger Sparafucile, Huguette Tourangeau als Maddalena und - absolut skurril - Kiri te Kanawa in der winzigen Rolle der Gräfin Ceprano. Sehr temperamentvoll leitet der Ehemann der Sutherland, Richard Bonynge, das ausgezeichnete Orchester. Eine der schönsten Rigoletto-Einspielungen überhaupt. Als echte Alternative fällt mir eigentlich nur die alte EMI-Aufnahme unter Serafin mit Maria Callas (die noch jugendlicher, verletzlicher klingt als Sutherland), Giuseppe di Stefano und Tito Gobbi ein, vielleicht noch Giulinis Aufnahme bei der Deutschen Grammophon oder - mit Einschränkungen - Solti bei RCA. Wunderbarer Rigoletto! 1 von 5 PunktenIch wollte eigentlich die Aufführung mit Pavarotti, Gruberova und meinem Lieblingssänger Wixell (DVD von Decca) , diese war leider nicht mehr verfügbar. Also entschloss ich mich zu diese CD und habe es nicht bereut. Milnes ist ein ganz hervorragender Rigoletto, Pavarotti in seiner Höchstform, Sutherland auch ohne Makel. Technisch ist die CD hervorragend, da gibt es keine Kritikpunkte. Alles in allem eine Kaufempfehlung! PS: Ich habe versehentlich nur einen statt aller Sterne gewählt!!! Genial 5 von 5 PunktenDiese Rigoletto-Aufnahme ist das NON-PLUS-ULTRA für alle, die einen Rigoletto hören wollen, wie er stimmlich sein sollte: zynisch und böse mit den Höflingen (allein das Lachen von Milnes ist einzigartig), zärtlich zu seiner Tochter, zornig, weinend, ... das alles konnte für mich seit 25 Jahren kein anderer Rigoletto stimmlich so gestalten wie Sherrill Milnes. Luciano Pavarotti ist stimmlich auch kaum zu überbieten, ganz wunderbar seine Phrasierung, für mich eine seiner allerbesten Partien. Bei Sutherland muß ich mich Robert Levine anschließen, die Stimme klingt etwas ältlich, aber das stört nicht besonders und über ihren Gesangsstil und ihre Technik gibt es nur höchstes Lob. Die zweite Rigoletto-Aufnahme mit Milnes, Sills und Kraus ist auch nicht zu verachten, jedoch ist Sills weit mehr über ihren Zenit hinaus als Sutherland, daher unbedingt diese Aufnahme kaufen. Eine meiner Lieblingsaufnahmen in einer großen Sammlung! |
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Great Recordings Of The Century - Verdi (Don Carlos) von Giuseppe VerdiAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 25,75 Erscheinungsdatum: Juli 2000 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionVerdis Don Carlos nach dem gleichnamigen dramatischen Gedicht von Friedrich Schiller stellt einen weiteren Meilenstein in Verdis aufsteigender Entwicklung als Musikdramatiker dar. Die Vater-Sohn-Tragödie um jenen grausamen inquisitorischen König Philipp II. und seinem Sohn, dem unglücklichen Infanten Don Carlos, vermochte Verdi ungemein ergreifend in Töne zu setzen -- ein Meisterwerk der Dramatik, Charakterzeichnung und der Musik! Bereits 1958 hatte Carlo Maria Giulini mit seiner Version des Don Carlos einen fulminanten Einstand an Covent Garden gefeiert. 13 Jahre später, 1971, folgte diese allerorts hochgelobte Aufnahme, die 1986 digital bearbeitet wurde und als Referenzaufnahme betrachtet werden kann. Sie zeigt fast alle Beteiligten auf dem Höhepunkt ihrer Kunst: Selten hat man Montserrat Caballé wieder so schön singen hören. Ihr Portrait der Elisabetta, der Gemahlin des Königs, schwankt zwischen Strenge und Traurigkeit und ist von so ergreifender Anmut, dass einem das Herz bricht. Feinste Charakterzeichung der leidenschaftlichen Prinzessin Eboli liefert auch Shirley Verrett, die souverän auf der Klaviatur der Gefühle -- einerseits zarte Liebe, andererseits unversöhnlicher Hass -- zu spielen weiß. Mit jugendlichem Übermut geht Placido Domingo die Rolle des Don Carlos an. Seine Darstellung des schwachen dann wieder -- besonders vor seiner Stiefmutter -- fast hysterisch heroisch auftrumpfendem Infanten ist voller Emphase. Etwas mehr Gewicht indes wünschte man sich von Ruggero Raimondi als Philipp II. und von Sherill Milnes als Rodrigo. Mit der für ihn so charakteristischen musikalischen Noblesse führt Giulini seine Musiker und hilft ihnen die körperlichen, seelischen und geistigen Anforderungen der Partitur zu bewältigen. Ferner beeindruckt er durch ein ebenso schlüssiges wie in sich geschlossenes Konzept. Ein Meisterwerk in Händen eines Meisterdirigenten! --Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungDON CARLOS |
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Verdi/Macbeth/Muti von Muti, Milnes, Cossotto, CarrerasAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1999 |
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5 Kundenrezensionen:Hervorragende Aufnahme von Verdis unterschätzten Frühwerk!! 5 von 5 PunktenGiuseppe Verdis "Macbeth" aus dem Jahr 1846 führt leider noch immer ein Schattendasein.Nach dem Anhören dieser Aufnahme fragt man sich,warum. "Macbeth" kann sich in jedem Fall mit den Werken aus Verdis mittlerer Schaffensperiode (etwa bis zur "Aida") messen.Alles ist schon da:Mitreißende Melodien,liebevolle musikalische Charakterisierung der Figuren,großartige Chöre."Macbeth" ragt neben dem "Nabucco" und dem "Ernani" aus den frühen Verdi-Opern heraus.Vielleicht läßt sich der mangelnde Erfolg mit dem Fehlen einer Liebeshandlung erklären,vielleicht ist man von Verdi die Behandlung eines so düsteren Themas nicht gewohnt.Ein solches scheint eher zu Richard Wagner zu passen,der ja allein in seinen "Meistersingern" ohne Mystik und Spukgestalten auskam.Daß auch Verdi die Kunst des Gespenstischen beherrschte, hat er mit "Macbeth" eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein großer Verdienst auch des Librettisten Francesco Maria Piave,der es verstanden hat,Shakespeares schottisches Königsdrama in ein straffes,sehr gut nachvollziehbares Operntextbuch umzugestalten,welche gerade beim Verdi der "Galeerenjahre" leider Mangelware sind. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1978 ist die wohl beste Werbung für diesen allzu selten gespielten Geniestreich. Dirigent Riccardo Muti hat ein hervorragendes Sängerensemble um sich geschart: Da wäre zuerst der Hauptdarsteller Sherrill Milnes zu nennen. Diesem wirft man ganz gerne mal eine gewisse "Cowboy-Mentalität" in Sachen Rollengestaltung vor.Hier liefert er seine,mit dem "Rigoletto" unter Bonyngne, wohl beste Leistung auf Tonträger ab.Vom ersten Wort an glaubt man ihm seinen Macbeth.Er macht eine beeindruckende Wandlung von zaudernden Feldherrn und Ehegatten zum von Gespenstern und Visionen verfolgten König durch,endet schließlich als einsamer,düster vor sich hinbrütender Despot,der fast erleichtert wirkt,als Macduff ihm den Tod gibt.Milnes färbt hier seinen sonst etwas krachledernen Bariton mit sehr subtilen Zwischentönen,singt mit viel Feingefühl,man kauft ihm ganz einfach jedes Wort ab. Ihm zur Seite steht eine mehr als kongeniale Partnerin:Fiorenza Cossottos Darstellung der Lady Macbeth kann man gar nicht genügend loben.Zunächst einmal ist sie die einzige mir bekannte Lady Macbeth,die ihre Rolle durchgehend singt und nicht,um die Bosheit und Dämonie des "Hausdrachens" zu unterstreichen,in Kreischen und Geschrei verfällt.Diese treibende Kraft hinter Macbeth ist ein Prüfstein für jede Sängerin und schon ganz Große sind an ihr gescheitert (man höre nur mal die ansonsten konkurrenzlose Maria Callas!).Cossottos Lady Macbeth ist keine seelenlose Furie,sondern zu Beginn eine Frau,die für ihren und ihres Mannes Aufstieg vor keiner Bluttat zurückschreckt,sich schützend vor ihren von Spukgestalten heimgesuchten Mann stellt und schließlich unter der Last des bösen Gewissens zusammenbricht.Noch nie hat die Wahnsinnsszene der Lady Macbeth einen derart tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Auch Ruggero Raimondi meistert die etwas undankbare Rolle des Banquo sehr souverän,drängt sich nie in den Vordergrund;fast ist man traurig,daß sein Auftritt schon im zweiten Akt zuende ist. Einen weiteren Glanzpunkt vermag José Carreras zu setzen.Er weiß die für einen Tenor ebenfalls ziemlich undankbare Rolle des Macduff,der über weite Strecken zur Untätigkeit verdammt ist, überzeugend zu verkörpern.In der ebenfalls sehr guten DG-Aufnahme des "Macbeth" singt Placido Domingo seinen Macduff als einen verhinderten Helden,der stets in der einen Hand ein Schwert und in der Anderen eine Lanze zu halten scheint.Sehr effektiv,schießt aber spätestens bei der Arie "Oh filgi miei..." über das Ziel hinaus.Carreras verkörpert einen Mann,der von Selbstzweifeln geplagt und erst,als seine Frau und Kinder von Macbeth ermordet werden,sozusagen zum Helden wider Willen wird.Seine Stimme klingt in dieser Aufnahme sehr entspannt,ohne lasch zu wirken und noch weit entfernt von den geradezu schmerzhaften Forcierungen späterer Tage. Auch die kleineren Rollen sind durchgehend solide besetzt,nur ein gewisser Carlo del Bosco knödelt sich ziemlich unbeholfen durch seinen "Dottore",was aber den Gesamteindruck nicht schmälert. Ein Sonderlob gebührt dem Ambrosian Opera Chorus,der sowohl die Hexen- als auch die Vertriebenenchöre eindrucksvoll gestaltet. Dem Dirigenten Riccardo Muti wird des Öfteren vorgeworfen,keine eigene Musiksprache entwickeln und kein Werk nach seinen Vorstellungen gestalten zu können.Aus dieser Not hat er in dieser Aufnahme wohl eine Tugend gemacht,stellt sich als "Kapellmeister" in den Dienst des Werkes und verzichtet auf Spirenzchen,die sich andere Pultstars gerne mal gönnen. Wenn es bei dieser Ausgabe einen Haken gibt,so ist es dieser,daß das beliegende Booklet den Text der Oper nur auf Italienisch und in englischer Übersetzung wiedergibt,was Leute,die beider Sprachen nicht mächtig sind und zum Opernhören unbedingt ein Textbuch brauchen,vom Erwerb dieser Einspielung abhalten könnte. Allen anderen sei diese Aufnahme als wertvoller Bestandteil jeder Opernsammlung und als Werbung für dieses grob unterschätzte Werk ans Herz gelegt. Das ist große Oper !!! 5 von 5 PunktenVerdi liebte seinen "Macbeth"... und er würde diese Aufnahme lieben. Riccardo Muti ist als gewohnt perfekter Verdi-Dirigent in seinem Element und Sherill Milnes als Lady Macbeth eine Offenbarung. Wie keine Zweite schmettert sie "Vieni ! táffretta! ... Or tutti sorgete" das es einem ganz warm ums Herz wird. Ein professionelles Booklet rundet die Aufnahme ab. Absolut hörenswert. Besser geht`s nicht! 5 von 5 PunktenBeindruckend und immer wieder hörenswert. Meine zwei Vor- Reszensenten haben recht: die Aufnahme ist einfach phänomenal. Und selten habe ich die Chöre so leidenschaftlich gehört wie hier. Überragend: Jose Carreras! Spitze! Meine Referenz 5 von 5 PunktenDies ist m. E. die beste Opernaufnahme von Ricardo Muti überhaupt, die im Vergleich zu der fast gleichzeitig entstandenen Abbado-Aufnahme die Nase vorn hat: Angefangen bei Chor und Orchester: Beide schaffen von vornherein eine wahrhaft gespenstische Stimmung und zeigen, dass Verdi hier eine geniale Shakespeare-Vertonung gelungen ist - seine erste Oper ganz aus einem Guss mit einer ganz einheitlichen Klangsprache. Sherrill Milnes bietet in der Titelrolle eine seiner besten Leistungen überhaupt - mit vollem Einsatz seiner kernig-männlichen Stimme und großer Ausdrucksbandbreite zeichnet er ein großes Charakterportrait. Fiorenza Cossotto ist eine hinreißend hysterische und technisch hervorragende Lady, für mich die beste Mezzosopranistin in dieser Rolle. Die metallische Schärfe ihrer Stimme kommt hier ideal zur Geltung. Man muss erst die Callas in der (aufnahmetechnisch furchtbaren) Mailänder Live-Aufnahme hören, um zu merken, dass es in der originalen Sopranbesetzung noch besser geht. Ruggero Raimondi singt einen sehr differenzierten, eleganten Banquo, und José Carreras gewinnt in einer seiner besten Aufnahmen den Vergleich gegen Domingo in der Abbado-Einspielung, weil er zurückhaltender im Ausdruck bleibt, ohne neutral zu werden. Unbedingt empfehlenswert! Hervorragende Aufnahme 5 von 5 PunktenMacbeth gehört zu Verdis grandiosesten Werken, keine Arie, kein Chor, keine der großartigen Szenen ist mit irgendetwas anderem aus Verdis Schaffen direkt vergleichbar. Ein Spitzenensemble rundet diesen Hörgenuss ab. Absolut empfehlenswert! P.S.: Lady Macbeth ist natürlich nicht Sherrill Milnes, er seineszeichens Bariton und der Interpret des Macbeth, sondern die großartige Fiorenza Cossotto. Liebe Grüße nach Berlin an heikoschon@web.de ;) |
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