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Luciano Pavarotti - Nessun dorma (Arien und Duette) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, MagieraAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,47, Angebote ab EUR 4,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2000 |
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ProduktbeschreibungNessun dorma. Klassik-CD 2 Kundenrezensionen:Ich liebe ihn einfach 5 von 5 PunktenMuss man als Pavarotti-Fan zu diesem Star-Tenor eigentlich noch viel sagen? Auf dieser CD ist eine schöne Mischung seiner hervorragend interpretierten Arien. Und ja, auch hier ist wieder bestätigt, er kann eben alles singen, am herausragendsten natürlich Nessun dorma, seine Arie schlechthin. Wer Pavarotti liebt, liebt auch diese CD! Große Arien eines unsterblichen Tenors! 5 von 5 PunktenDer viel zu früh verstorbene,große Pavarotti singt die schönsten Arien von Verdi,Puccini,Massenet,Donizetti und Rossini! Natürlich darf auch "Nessun dorma" aus Puccinis "Turandot" nicht fehlen! Diese CD ist ein absolutes Muß für jeden Opernfan! Einer der größten Tenöre aller Zeiten zu einem unglaublich günstigen Preis! |
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Best of Oper von Moll, Caballe, Milnes, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,47, Angebote ab EUR 4,16 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungBEST OF OPER Eine Kundenrezension:Eine Ideale CD für "Opernneulinge" (und Fortgeschrittene) 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Es gibt daruf keine "Nullnummer" sondern ein Höhepunkt aus der Opernwelt löst den anderen ab. Dies CD ist aus meiner sehr umfangreichen Sammlung nicht wegzudenken. Ein wirklich heisser Typ für alle, die aus dem Bereich der Oper einen Querschnitt der schönsten Melodien suchen. |
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La Bohème (Gesamtaufnahme) von Elizabeth Harwood, Gianni Maffeo, Herbert Von Karajan, Luciano Pavarotti, Michel Sénéchal, Mirella Freni, Nicolai Ghiaurov, Rolando PaneraiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 31,95, Angebote ab EUR 20,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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ProduktbeschreibungLA BOHEME GA 4 Kundenrezensionen:Man schaltet nicht mehr ab 5 von 5 PunktenEs gibt diese Aufführung auch als DVD. Das ist einer der seltenen Fälle wo ich beides gekauft habe, denn es ist ein Ohrenschmaus. Wenn ich anfange, diese Oper in dieser Besetzung zu hören, schalte ich ab, aber die Musik läuft bis zum Ende und ich will nicht gestört werden. Traumhafte Stimmen, gutes Zusammenspiel, eine schöne Oper. Eine wunderbare Inszenierung. Es ist die beste Aufnahme, die ich je gehört habe Großartig! 5 von 5 Punkten... ganz ehrlich: mit Herrn Karajans Tempi bin ich nicht immer so einverstanden. Vieles ist doch "ungewohnt" langsam. Aaaaber: welche Athmosphäre, welche Stimmen. Ein Klangtraum - und trotzdem Verismo, Dramatik... und ein Pavarotti, der nie besser besetzt war. Kurz und gut: diese CD ist ein Muss!!!! Definitiv die Referenz für "La Bohéme" (neben der Einspielung von Toscanini, die ich - als Vergleich - gleich mit empfehlen möchte). Das sind DIE beiden Aufnahmen dieser Oper! Mein Vater hatte sie seit Erscheinen als LP. Ich habe sie jetzt als CD... und gebe sie nie wieder her! Hören Sie mal in die Musik-Ausschnitte rein... selbst in dieser Qualität macht das Lust auf mehr. 5 Sterne... ich würde auch 6 geben! Einzigartig 5 von 5 PunktenEinzigartige Aufnahme. Die beste Boheme-Einspielung des 20. Jahrhunderts, dabei technisch 1A Qualität. Allein mit dieser Rolle hat Pavarotti die Unsterblichkeit verdient. Das Sänger-Ensemble - perfekt, wie meist bei Karajan, hier 100%ig. Karajan in seinem Element: der Oper. Wer Oper und Puccini liebt, sollte sich diese CD nicht versagen. Tempi, Phrasierung, Dynamik, alles aus einem Guß, vom ersten bis zum letzten Ton. Karajans Bohème - Eine Sternstunde des Belcanto 5 von 5 PunktenAm 13. März 1893 trafen sich die beiden jungen Komponisten Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo in einem Mailänder Kaffeehaus. Beide hatten vor kurzem ihre ersten Erfolge auf der Opernbühne gefeiert, Leoncavallo mit "I Pagliacci", Puccini mit "Manon Lescaut". Sie begegneten sich als befreundete Konkurrenten und trennten sich am selbigen Tag als Todfeinde. Der Grund für die unkittbare Entzweiung war der Roman "Scènes de la vie de bohème" des französischen Schrifstellers Henri Murger. Leoncavallo hatte Puccini auf die reizvolle Geschichte aufmerksam gemacht und ihm eine Vertonung angeraten. Als dieser dankend ablehnte, ging Leoncavallo selbst an die Komposition. Puccini hatte den Rat seines Freundes wohl vergessen, als ihm der Roman wieder in die Hände fiel, jedenfalls beauftragte er die Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica sofort mit einem Textbuch zu der Geschichte, die ihn diesmal sofort elektrisierte. Als Puccini dem Kollegen seine neuen Pläne offenbarte, reagierte dieser verständlicherweise ziemlich wütend. Der Streit verlagerte sich bis in die Zeitungen und Puccini verkündete, er wolle das Publikum entscheiden lassen. Selbiges entschied, und zwar gründlich. Leoncavallos "Bohème" ist zweifellos ein wertvolles Stück, im Gegensatz zu Puccinis Oper verliert sie das Rennen jedoch um Längen. Der fand hier den idealen Stoff für seine Veranlagung und seine Fähigkeiten. Er sah sich als "der Komponist der kleinen Dinge" und als solcher schildert er jede Einzelheit so liebevoll, wie kaum jemand zuvor. Den zu seiner Zeit vorherrschenden Verismus überwindet er ebenso wie die Romantik, verwendet jedoch aus beidem, was er für seine Komposition benötigt und gelangt so zu einer ihm völlig eigenen Tonsprache, die seine weiteren Werke so einmalig machen wird. Ein Großteil des Erfolges ist auch den Librettisten Giacosa und Illica zu verdanken, die Murgers etas umständlichen Roman in eines der besten Operntextbücher überhaupt verwandelten. Die Figur der Mimi wurde von ihnen aus mehreren Frauengestalten erschaffen, einige theaterwirksame Bilder hinzuerfunden, so daß ein musikalisch brillantes und lebenspralles Stück entstand. In diesem Sinne ging Herbert von Karajan 1971 an die Aufnahme. Er holte sich die besten Sänger, die man zu dieser Zeit bekommen konnte und spielte so eine "Bohème" ein, die man als für den Opernfreund unverzichtbar bezeichnen muß. Karajan steckt hier voller Ausdruckswillen, neue Klangaspekte interessieren ihn noch nicht. Er möchte die Geschichte erzählen, so wie sie geschrieben und vertont wurde. Karajan verlegt die Akzente auf die nicht vorhandene Bühne, so daß sie beim Hören unweigerlich vor den Augen entsteht und jagt die Berliner Philharmoniker durch einen knapp zweistündigen Parforceritt, der mitreißt und bewegt. Wer bei dieser "Bohème" nicht weinen muß, ist entweder Operndirektor, oder hat ein Herz aus Stein. Die Sänger tun das Ihrige zu dieser rundum gelungenen Aufnahme. Im Studio Emotionen auszudrücken ist immer schwierig und nur Sänger mit viel Theaterblut vermögen zu überzeugen. Daß dieser Aufnahme nichts steriles anhaftet, ist auch dem groß aufspielenden Ensemble zu verdanken. Mirella Freni war für ihre Mimi schon berühmt, als diese Aufnahme entstand. Die tapfere kleine Näherin hat sie so sehr verinnerlicht, daß sie eine uneingeschränkt glaubhafte Darstellung zeigt, ohne je auf die Tränendrüse zu drücken oder in den berüchtigten Puccini - Kitsch zu verfallen. Stimmlich wie schauspielerisch ist sie einfach nur Mimi und das genügt, um den Hörer im Innersten zu erschüttern. Nicht einmal die Callas kann ihr in dieser Rolle das Wasser reichen. Mit Luciano Pavarotti steht ihr ein Traumpartner zur Verfügung. Pavarotti war 1971 auf dem Höhepunkt seiner Kunst angelangt und diese Aufnahme legt beeindruckend Zeugnis davon ab, was für ein einzigartiger Sänger dieser Mann einmal war. Er ist ein Impulssänger, fackelt und überlegt nicht lange, sondern verleiht dem Rodolfo instinktiv das richtige Maß Emotionalität. Dazu kann er stimmlich noch aus dem Vollen schöpfen. Um einen Rodolfo von ähnlicher Qualität zu finden, muß man weit in die Vergangenheit zurück, um bei Gigli oder gleich bei Caruso zu landen. Dem lyirschen Paar steht in der Bohème das "veristische" Paar Musetta / Marcello gegenüber. Der koketten Musetta leiht hier die früh verstorbene Elizabeth Harwood ihre Stimme. Sie nimmt den Hörer sofort mit ihrem girrenden Mezzosopran für sich ein. Großartig gibt sie die flatterhafte, lebensgierige und magisch anziehende Halbweltdame, die allen den Kopf verdreht, mit ihrem Liebsten Marcello streitet, daß die Fetzen fliegen und schließlich zur treu sorgenden Freundin der Mimi wird. Marcello wird hier gesungen von Rolando Panerai, lange Zeit ein Mann für alle Fälle, der hinter Gobbi, Cappuccilli, Taddei und Konsorten immer etwas im Hintergrund stand. Unverdienterweise, wie man hier vernehmen kann. Als erdiger Gegenpart zu Rodolfo wie als leidgeprüfter Liebhaber der Musetta überzeugt er auf voller Linie und bringt seine ganze Erfahrung ein, ohne allzu routiniert oder gar gelangweilt zu wirken. Die beiden weiteren Bohèmiens sind mit einem witz - und geistreichem Gianni Maffeo als Schaunard und dem bestens aufgelegten Nicolai Ghiaurov als Colline (wunderbar seine tragikomische Abschiedsarie an einen alten Mantel) luxuriös besetzt. Einen Extrapunkt verdient sich der Charaktertenor Michel Sénéchal in der Doppelrolle als lächerlicher Hausbesitzer Benoit und Musettas ältlicher Liebhaber Alcindoro (beides eigentlich Baßrollen, was dem Vergnügen allerdings keinerlei Abbruch tut). Mit dieser Einspielung ersteht man eine äußerst lebendige und bühnennahe Version, die, was die musikalische Qualität und die Klasse der Sänger betrifft, die Meßlatte für andere Aufnahmen in beinahe unerreichbare Höhe hängt. |
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Puccini, Giacomo - La Bohème
DVD von Naxos Deutschland GmbH |
Eine Kundenrezension:Das ist eine der gelungensten dvd Aufnahmen der Bohemé 5 von 5 PunktenMan sieht, dass Mirella Freni älter geworden ist, aber das tut ja der kleinen Stickerin nichts an, sie singt traumhaft uns spielt uns auch diese Welt der kleinen, armen Leute vor. Luciano Pavarotti ist ein so himmlisch guter Rudolfo. Schade ist, das er von uns, für immer, gegangen ist, aber er wird vor Gott singen und alle Sünden werden ihm vergeben sein. Hier ist auf alle Fälle ein bezauberndes Ensemble neben den Beiden, alles gut und herrlich. Ich kann nur der Jugend raten Mirella Freni als Mimi erlebt zu haben, es kommt kaum eine andre an sie, nur annähernd, heran. San Francisco ist eine gewaltige Opernstadt, und kann es mit der MET, und auch den europäischen Opern-Häusern leicht aufnehmen. Auch die Musette, der Sandra Paretti, ist himmlisch, eifersüchtig und vom Herzen gut, in diesem Künstelquartett. Nicht zu vergessen ist Nicolai Ghiaurov als Colin, die Mantelarie, und dessen Tragen zum Pfandleiher, Weggabe wird für ihn, in der großen Freundschaft zu Rudolfo und zu Mimi. Einmalig rührend. Das Bühnenbild so himmlisch leicht und so passend, also, alles passt, was ja in Europa schon lange nicht mehr der Fall ist. |
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Messa Da Requiem (Ga) von Freni, Ludwig, Karajan, Bp+Audio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 6,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1997 |
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3 Kundenrezensionen:Verdis schönste Oper 5 von 5 PunktenVerdis Requiem" gilt weithin als seine schönste Oper. Dennoch - die Komposition selbst führt es immer wieder vor - handelt es sich um ein Werk, das sich an kirchenmusikalische Traditionen anlehnt. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass es sich beim Requiem" wohl um eines der schönsten Werke des Opernkomponisten handelt. Diesen Aspekt unterstreicht die hier vorliegende Aufnahme unter Karajan von 1972. Karajan, der hier zwar einen opulenten Klangrausch zelebriert und die herrlichen Melodien nur so feiert, bleibt mit seiner Deutung jedoch nicht an der Oberfläche stehen. Vielmehr trägt er den Gehalt des Werkes Schicht für Schicht ab, entlockt diesen jede Einzelheit und entwirft so ein Bild vom Tod, das in seiner Vielfalt auf Dante hinweist, und in seiner Emotionalität wahrhaft markerschütternd wirkt. Zur Ausführung dieser Deutung standen Karajan glänzende Sänger zur Verfügung. So begeistern Mirella Freni und die unerreichte Christa Ludwig in ihren Arien", in ihrem Duett Recordare" entwickeln sie jedoch eine klanglich derart himmlische Synthese, wie sie seitdem nie wieder erreicht wurde. Wunderbar düster klingt auch Nicolai Ghiaurovs schwarzer Bass, der besonders gut im Mors stupebit" und im gewaltigen Confutatis" zur Geltung kommt. Schade ist, dass man zu seiner Zeit nicht mehr von dem Tenor Carlo Cossutta gehört hat. Denn dieser gibt hier ein sehr klares Ingemisco" und sein Hostias" ist geradezu sphärisch. Unterfüttert wird die gute Solistenleistung durch den glänzend disponierten Wiener Singverein der hier - ganz im Gegensatz zu Karajans Bach-Einspielungen - in seinem Element ist. Da werden große Momente herauf beschworen, da gibt es immer ein Mehr an Dramatik und Vehemenz, aber dies, ohne dass die Choranteile in bloße Brüllerei ausarten. Aber auch ganz leise Momente können den Atem verschlagen: So jagt einem das geflüsterte Quantus tremor" eiskalte Schauer den Rücken hinunter. Hinzu gesellt sich überall - was soll man dazu noch sagen - das fulminante Spiel der Berliner Philharmoniker. Insgesamt eine große Aufnahme zu einem kleinen Preis, die an Gehalt der späteren Karajan-Einspielung durchaus vorzuziehen ist. Unerwartet innig 4 von 5 PunktenWenn Karajan mit einem großen Starensemble in's Studio ging, um ein geistliches Werk aufzunehmen, kam dabei meist großer Breitwandsound bis zur Kitschgrenze (Mozart- und Brahms-Requiem) heraus. Anders hier: Die Aufnahme wirkt ernsthaft, innig, fast einfach, ohne aufgesetzte Effekte oder opernhaften Kitsch. Insbesondere der heute wenig bekannte Carlo Cossutta überrascht: Eigentlich war er für Rollen wie den Othello oder Radames bekannt und seine große, laute und stabile Stimme, weniger für seine Technik und Subtilität. Hier nimmt er sich aber merklich zurück und artikuliert sehr vorsichtig und geschmackvoll. Und so ist seine Stimme zwar nicht die schönste aller Tenorsolisten im Verdi-Requiem auf Platte (eher herb und etwas körnig), aber er singt um Längen geschmackvoller als etwa Pavarotti (grauenvoll!), Carreras, Alagna, und wie sie alle heißen. Dasselbe gilt für die damals noch sehr junge Mirella Freni und die schon auf der (zu Recht) berühmten Giulini-Aufnahme vertretenen Christa Ludwig und Nicolai Ghiaurov. Da singt sich keiner mit billigen Effekten in den Vordergrund, sondern alle stellen sich in den Dienst des Werkes. Der Wiener Singverein war nie ein Spitzenchor, zieht sich aber hier erheblich besser aus der Affäre als etwa in Karajans Aufnahme des Brahms-Requiems (Textverständlichkeit!), singt sauber, innig, auch relativ temperamentvoll. Das klingt wie ein guter Kirchenchor, und damit genau richtig. Man hätte der Aufnahme nur in einigen Passagen etwas mehr Tempo und Temperament gewünscht - wie das ohne Verlust an Innigkeit oder Abdriften in Kitsch geht, hat Giulini gezeigt. Trotzdem wie gesagt eine der schönsten Einspielungen. Am Schluß noch eine Warnung: Vorsicht vor Soltis Aufnahme mit Sutherland und Pavarotti - Opernkitsch pur! Karajan als Dirigent geistlicher Musik 5 von 5 PunktenKarajans Verdi-Requiem von 1972 ist eine denkwürdige, noch heute in allen Teilen überzeugende Leistung. Neben Fritz Reiners (Decca, 1959) und Carlo Maria Giulinis (EMI, 1964) zu Recht berühmten Aufnahmen ist diese hier für mich die erfüllteste Umsetzung von Giuseppe Verdis singulärer Totenmesse. Der Dirigent hatte eine exklusive Sängerschar um sich versammelt, als er mit seinen musikalischen Favoriten, dem Wiener Singverein und den Berliner Philharmonikern, ins Berliner Aufnahmestudio ging. Mirella Freni, Christa Ludwig, Carlo Cossutta und Nicolai Ghiaurov sind ein wunderbar aufeinander abgestimmtes Ensemble, das sich ganz in den Dienst des Werkes stellt. Christa Ludwig und Nicolai Ghiaurov hatten schon in Giulinis Produktion erfolgreich mitgewirkt, Mirella Freni verzaubert den Hörer mit ihrer ausladenden Stimme, der sie, wo es die Musik verlangt, herrliche Pianissimo-Töne entlockt. Auch Carlo Cossutta meistert seinen Part mit vollem Einsatz. Warum die Tonträgerindustrie ihn so selten eingesetzt hat, ist mir ein unerklärliches Rätsel, er vollbringt hier eine wirklich großartige Leistung, die auch den Vergleich mit berühmteren Kollegen nicht zu scheuen braucht. Die Klangqualität ist von erster Güte, das "Original-Image Bit-Processing" der DGG hat noch für eine beträchtliche Steigerung gesorgt. Gekoppelt ist das Werk mit Anton Bruckners wuchtigem "Te Deum", welches vier Jahre später (1976) eingespielt wurde. Wieder wartet Karajan mit einem prominenten Sängerquartett auf (Anna Tomowa-Sintow, Agnes Baltsa, Peter Schreier und José van Dam), und wieder sind der Wiener Singverein und die Berliner Philharmoniker mit von der Partie. Beste Voraussetzungen also für eine große Aufnahme. Die ist es auch geworden, obwohl einige Einschränkungen zu machen sind. Zunächst scheint mir der Wiener Singverein im Vergleich zu 1972 nicht mehr in allen Teilen so erstklassig besetzt zu sein, oder die sonst so staunenswerte Klangtechnik der DGG hatte hier nicht ihren besten Tag. Jedenfalls kommt der Chor wenig transparent und ziemlich verwaschen aus den Lautsprechern. Auch die guten Solisten können mich nicht ganz die Besetzung in der alten Electrola-Aufnahme mit Karl Forster von 1953 (Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Gottlob Frick) vergessen machen. Dafür spielt das Orchester unter Karajan mit umwerfender Präzision und nicht zu übertreffender Tonschönheit. Man merkt, daß Dirigent und Orchester Bruckners monumentales Werk seit Jahren im Repertoire hatten. Es kommt jedenfalls mit einer Prachtentfaltung und Leuchtkraft sondergleichen daher. Wenn man von den Mängeln im chorischen Bereich absieht, ist auch die klangliche Realisation ohne Tadel. Dem preiswerten 2 CD-Album wurde ein gutes Textheft beigefügt. Das Cover nennt allerdings nur das Verdi-Requiem, erst auf der Rückseite erfährt man, daß auch Bruckners "Te Deum" enthalten ist. |
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Eugen Onegin (Gesamtaufnahme) (Russisch) von Lang, Otter, Levine, SdAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 24,93 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1988 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Überzeugende Gesamtaufnahme mit kleinem Makel 4 von 5 PunktenLevine hat mit seinem Ensemble eine wirklich überzeugende ONEGIN-Aufnahme eingespielt. Klare, saubere Orchesterführung, gute Solisten. Allen als Onegin und Freni als Tatjana sind wirklich eine Offenbarung, und die Freni macht Tatjanas Wandlung vom Hascherl bis zur reifen Frau wirklich glaubhaft. Shicoff als Lenski dagegen ist eine Katastrophe. Eigentlich sollte einen diese Rolle (und die Musik) spätestens in der Kuda? Kuda?-Szene im Mark berühren, aber das schafft Shicoff nicht. Er ist nun mal kein Sänger, der verzaubert... Man nehme sich zum Vergleich die alte Gerdes-Einspielung (leider nur als Querschnitt erhältlich), in der der geniale Fritz Wunderlich den Lenski singt. Damals, wie es Zeitgebrauch war, auf Deutsch - aber was für eine Stimme! Herzzerreißend. Souverän 5 von 5 PunktenMirella Frenis Darstellung der Tatjana ist eine Offenbarung: Wie sie die Wandlung vom unscheinbaren Naivchen (Briefszene) hin zur gereiften Frau (Schlußszene) plastisch macht, muss man gehört haben! Stimmlich ist sie selbst in ihrem höheren Sängerinnenalter noch frisch und nahezu makellos. Der Bariton Thomas Allen ist ein jugendlich-metallisch klingender Eugen Onegin, dem man seine Verbohrtheit abnimmt und bei dem die finale Katastrophe als logische Folge seiner Egomanie daherkommt. Die Nebenrollen sind mit Neil Shicoff, Anne Sofie von Otter und Paata Buchudladze luxuriös besetzt. Ein nettes Detail am Rande ist die Besetzung von Lokalmatador Gunther Emmerlich als Sekundant Saretzki, der den "deutschen Block" der Aufnahme (Staatskapelle Dresden samt Chor) verstärkt. Kurz: Die Aufnahme macht die Psychologie der Figuren erlebbar und wirkt musikalisch wie aus einem Guss. Tolles Orchester, tolle Solisten, großartig dirigiert! |
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Puccini: La Bohème (Auszüge) von Freni, Pavarotti, Karajan, BpAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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2 Kundenrezensionen:großartig 5 von 5 Punktenabgesehen davon, dass die ganze einspielung unter karajan für mich keine schwachstellen hat, lohnt sich der kauf einfach schon wegen der arie des rodolfo am anfang der oper, als er mimi umgarnt. ich kenne keine andere aufnahme, in der die tenorpartie so strahlend schmetternd dargeboten wird. ein weiterer grund, den verlust des genialen pavarotti zu beweinen. diese cd lohnt wirklich, sie zu hören ist ein genuß. Ein Schatz! 5 von 5 PunktenKarajan kann wirklich stolz auf seine Leistung sein. Die Wiener Phliharmoniker begleiten wunderschön, Freni und Pavarotti singen genial, in der Aufnahme gibt es keine schwache Punkte. Die Tonqualität ist sehr gut. Preis ist auch nicht zu hoch, also: ein Muß für die Klassik-Liebhaber!!! |
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La Boheme (Ga) (2+1 CD Deluxe Edition) von Herbert von Karajan, Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Berliner PhilharmonikerAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,97, Angebote ab EUR 20,00 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Puccini The Definitive Collection (La Boheme / Madama Butterfly / Tosca / Turandot / Manon) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Joan Sutherland, Montserrat Caballe, Herbert von Karajan, Zubin Mehta, lAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 73,97 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Wiener Philharmoniker/Karl Böhm) (2 DVDs)
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungLe nozze di Figaro 5 Kundenrezensionen:Trotz aller Konkurrenz.... 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles den Figaro dirigiert, gesungen, insceniert. Kein berühmter Name fehlt, warum also diese ? Böhm ist eine alter Hase; seine Sänger gehören in die Spitzenklasse. Allein die drei Damen te Kanawa,Freni und auch Ewing sind ein Genuss- stimmlich und! optisch ( angesichts des Netrebko-Fiebers erwähnenswert). Vor allem ist die Herangehensweise von Ponelle hervorzuheben. Ponelle hat einerseits eigentlich kein Regietheater gemacht, andererseits tiefe Deutungen der Stücke abgeliefert, als eine Art Gesamtkunstwerk. Die Kostüme, das Ambiente und dann die Führung der Sänger- das vor allem.Wie sehr er die Sänger bewegen kann, die Stücke nicht nur zu singen, sondern tief in die Rolle einzudringen. Als Beispiel" Voi sapete". Ewing spielt hervorragend einen glühend verliebten Cherubino, Susanna ein wenig distanziert, die Gräfin sehr zugeneigt. Das wird so überzeugend darstellt und auch auf Film gebannt, dass die Musik durch das Anschauen noch eine Vertiefung erfährt.Und das will bei Mozart was heissen. Wer also keine Scheu hat vor einer scheinbar konventionellen Inscenierung, wer das Stück tief in sich aufnehmen will, der/die sollte unbedingt zu dieser Inscenierung greifen. Keiner konnte es bisher besser 5 von 5 PunktenDer Kauf der Doppel-DVD hat sich mehr als gelohnt, denn an dieser Produktion stimmt wirklich alles: die traumhaften Stimmen, die blendende Interpretation, Ponelles geniale Regie und die erfreuliche optische Umsetzung. Wenn man des öfteren im Theater die Mißhandlung gerade dieses Bühnenwerkes mitansehen mußte, ist dieser "Figaro" Balsam auf die Wunden. Great voices, but - the filming! 2 von 5 PunktenI may have various opinions about how well Prey,Fischer, Te Kanawa etc. do their parts - but these are, I believe, a matter of taste. What I do want to warn people about is the filming. It makes it very difficult to enjoy the opera. (a) The singers often "think" their songs - that is, one hears the voices, but sees only a grimacing, silent face (Cherobino's first song, for instance!!). (b) The camera is always on the move, rapidly circling the singers, for instance, so that one gets dizzy, or going out the door, or doing a bird's eye view - one cannot concentrate on the acting, much less the singing. (c) Or, the camera ignores the singers altogether, and we get to stare at a picture of the Count, or out the window, or some such. Here we have an excellent cast, in short, which is not allowed to act - the camera wants all the attention. Around our house, this DVD is called the "dead fish" edition of the Marriage - just turn off the screen, and listen, if you want to enjoy the singing - or better still, spend your money on a good CD. Einzigartige Aufnahme unter der Regie von Ponelle 5 von 5 PunktenEinzigartige Aufnahme der vielleicht besten Oper Mozarts!! Die Bestzung großartig: Fischer-Dieskau als Graf Almaviva, Kiri Te Kanawa als Gräfin, Prey als Fiagro (für mich der beste Figaro den es je geben hat) und Mirella Freni als seine Susanna. Ein solch perfektes Ensemble wird es so schnell nicht wieder geben!! Die Stimmen harmonieren wunderbar mit einander und die Sänger sind erste Klasse, wie die Kenner wissen. Die Schauspielerische Leistung ist allen Darstellern prächtig gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Karl Böhm. Ponelles Regie ist erstklassig. Die Oper ist eine Art Spielfilm (also kein Bühnenmitschnitt). Die Kameraführung ist sehr gut, auch wenn dadurch die Schauspieler an einigen wenigen Stellen leicht verzehrt wirken(einzelne Einstellungen Finale 2 Akt), aber gerade das macht ja die Kunst aus. Die Handlung spielt im Schloss und Garten des Grafen. Die Kostüme sind der Zeit nachempfunden, in welcher die Oper spielt(Spanien 17 Jhd.), also alles sehr traditionel. Da die Aufnahme aus den 70 Jahren stammt, entspricht die Tonqualität vielleicht nicht ganz den heutigen Standards aber sie ist auf jeden Fall sehr gut. Diese wunderbare Aufnahme (nun endlich auch auf DVD zu haben)kann ich nur jedem weiterempfeheln der sich für Oper und Film(kunst)interessiert. Meiner Meinung nach sollte diese Aufnahme in keiner Sammlung wahrer Opernliebhaber fehlen!! Wunderbar - wunderbar 1 von 5 PunktenDas stammt zwar von Cole Porter, trifft auf diese Einspielung der Nozze 100%ig zu. Musikalischer Leiter ist nicht ein Mozart-Entdecker, sondern ein Mozart-Dirigent, nämlich Karl Böhm. Die Sänger sind ein Ereignis, die Regie "ganz normal", d.h. Almaviva fliegt nicht auf den Figaro, sondern auf Susanne. |
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