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Donizetti: Don Pasquale (Gesamtaufnahme) von New Philharmonia Orchestra London, Gaetano DonizettiAudio CD von Hmv / (P (EMI)Preis bei Amazon: EUR 26,99, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1988 |
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Eine Kundenrezension:Sternstunde des Ernesto 5 von 5 PunktenAm 19.03.02 verstarb der schwedische Tenor Gösta Winbergh, der in der vorliegenden Aufnhame den Ernesto verkörpert. Er tut dies mit einem Schmelz und einem Silberglanz, einer Leichtigkeit in der Höhe und einer Brillianz, daß diese Besetzung eine absolute Idealbesetzung der Rolle ist. Aber auch Mirella Freni glänzt mit einer Leichtigkeit und Verspieltheit in der Stimme (nebenbei: auch mit einem hohen C) , so daß diese Aufnahme zu einem Muß für Donizetti-Fans ist. Aber nicht nur die sängerische Leistung des gesamten Solistenensembles ist beeindruckend, sondern auch die "Bühnenpräsenz" (obwohl eine Studioaufnahme) macht diese CD zu einem Hörgenuß und so erlebbar, als würde man in einem Mittellogenplatz in der Oper sitzen. Chor (Ambrosian Opera Chorus) und "Philharmonic Orchestra" unter R. Muti spielen mit einem unerhörten Drive, der unmittelbar elektrisiert. Bedauerlich ist das Fehlen von Künstlerbiographien im Booklet, genauso, wie das Fehlen von Bildern der Künstler. Diese Aufnahme ist mit Sicherheit als absolute Referenzaufnahme zu bezeichnen. |
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Puccini: Manon Lescaut (Gesamtaufnahme) (ital.) von Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Ramon Vargas, Giuseppe Taddei, Dwayne Croft, Cecilia Bartoli, Federico Davia, Anthony Laciura, Metropolitan Opera Chorus, Metropolitan Opera Orchestra, Giacomo Puccini, James LevineAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 19,95 Erscheinungsdatum: August 1993 |
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Seraphim - Opernarien von Mozart von VariousAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 30,95, Angebote ab EUR 26,71 Erscheinungsdatum: Februar 1996 |
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Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro)Videokassette von Universal/MusicPreis bei Amazon: EUR 36,95, Angebote ab EUR 19,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) |
5 Kundenrezensionen:Trotz aller Konkurrenz.... 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles den Figaro dirigiert, gesungen, insceniert. Kein berühmter Name fehlt, warum also diese ? Böhm ist eine alter Hase; seine Sänger gehören in die Spitzenklasse. Allein die drei Damen te Kanawa,Freni und auch Ewing sind ein Genuss- stimmlich und! optisch ( angesichts des Netrebko-Fiebers erwähnenswert). Vor allem ist die Herangehensweise von Ponelle hervorzuheben. Ponelle hat einerseits eigentlich kein Regietheater gemacht, andererseits tiefe Deutungen der Stücke abgeliefert, als eine Art Gesamtkunstwerk. Die Kostüme, das Ambiente und dann die Führung der Sänger- das vor allem.Wie sehr er die Sänger bewegen kann, die Stücke nicht nur zu singen, sondern tief in die Rolle einzudringen. Als Beispiel" Voi sapete". Ewing spielt hervorragend einen glühend verliebten Cherubino, Susanna ein wenig distanziert, die Gräfin sehr zugeneigt. Das wird so überzeugend darstellt und auch auf Film gebannt, dass die Musik durch das Anschauen noch eine Vertiefung erfährt.Und das will bei Mozart was heissen. Wer also keine Scheu hat vor einer scheinbar konventionellen Inscenierung, wer das Stück tief in sich aufnehmen will, der/die sollte unbedingt zu dieser Inscenierung greifen. Keiner konnte es bisher besser 5 von 5 PunktenDer Kauf der Doppel-DVD hat sich mehr als gelohnt, denn an dieser Produktion stimmt wirklich alles: die traumhaften Stimmen, die blendende Interpretation, Ponelles geniale Regie und die erfreuliche optische Umsetzung. Wenn man des öfteren im Theater die Mißhandlung gerade dieses Bühnenwerkes mitansehen mußte, ist dieser "Figaro" Balsam auf die Wunden. Great voices, but - the filming! 2 von 5 PunktenI may have various opinions about how well Prey,Fischer, Te Kanawa etc. do their parts - but these are, I believe, a matter of taste. What I do want to warn people about is the filming. It makes it very difficult to enjoy the opera. (a) The singers often "think" their songs - that is, one hears the voices, but sees only a grimacing, silent face (Cherobino's first song, for instance!!). (b) The camera is always on the move, rapidly circling the singers, for instance, so that one gets dizzy, or going out the door, or doing a bird's eye view - one cannot concentrate on the acting, much less the singing. (c) Or, the camera ignores the singers altogether, and we get to stare at a picture of the Count, or out the window, or some such. Here we have an excellent cast, in short, which is not allowed to act - the camera wants all the attention. Around our house, this DVD is called the "dead fish" edition of the Marriage - just turn off the screen, and listen, if you want to enjoy the singing - or better still, spend your money on a good CD. Einzigartige Aufnahme unter der Regie von Ponelle 5 von 5 PunktenEinzigartige Aufnahme der vielleicht besten Oper Mozarts!! Die Bestzung großartig: Fischer-Dieskau als Graf Almaviva, Kiri Te Kanawa als Gräfin, Prey als Fiagro (für mich der beste Figaro den es je geben hat) und Mirella Freni als seine Susanna. Ein solch perfektes Ensemble wird es so schnell nicht wieder geben!! Die Stimmen harmonieren wunderbar mit einander und die Sänger sind erste Klasse, wie die Kenner wissen. Die Schauspielerische Leistung ist allen Darstellern prächtig gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Karl Böhm. Ponelles Regie ist erstklassig. Die Oper ist eine Art Spielfilm (also kein Bühnenmitschnitt). Die Kameraführung ist sehr gut, auch wenn dadurch die Schauspieler an einigen wenigen Stellen leicht verzehrt wirken(einzelne Einstellungen Finale 2 Akt), aber gerade das macht ja die Kunst aus. Die Handlung spielt im Schloss und Garten des Grafen. Die Kostüme sind der Zeit nachempfunden, in welcher die Oper spielt(Spanien 17 Jhd.), also alles sehr traditionel. Da die Aufnahme aus den 70 Jahren stammt, entspricht die Tonqualität vielleicht nicht ganz den heutigen Standards aber sie ist auf jeden Fall sehr gut. Diese wunderbare Aufnahme (nun endlich auch auf DVD zu haben)kann ich nur jedem weiterempfeheln der sich für Oper und Film(kunst)interessiert. Meiner Meinung nach sollte diese Aufnahme in keiner Sammlung wahrer Opernliebhaber fehlen!! Wunderbar - wunderbar 1 von 5 PunktenDas stammt zwar von Cole Porter, trifft auf diese Einspielung der Nozze 100%ig zu. Musikalischer Leiter ist nicht ein Mozart-Entdecker, sondern ein Mozart-Dirigent, nämlich Karl Böhm. Die Sänger sind ein Ereignis, die Regie "ganz normal", d.h. Almaviva fliegt nicht auf den Figaro, sondern auf Susanne. |
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Icon:Mirella Freni von Mirella Freni, VariousAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 12,08 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Die großen Stimmen von VariousAudio CD von Da Records (DA Music)Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 6,52 Erscheinungsdatum: Sept. 1998 |
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Best of Franco Cornelli, the Very von Franco CorelliAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,02 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
Tracks:Disk 1
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4 Kundenrezensionen:corelli forever 5 von 5 PunktenWas ist ihm nicht schon alles vorgeworfen worden! Er habe kein Piano, kein Mezzavoce und sei eine Art Tenor-Rambo, der stimmgewaltig alles niedermäht,was sich ihm in den Weg stellt. Nun gut, chacun à son gout, wie es so schön heißt. Offenbar kommt diese Kritik aber immer von Leuten, die schon so viele stimmlich begrenzte Sänger gehört haben, daß ihnen nicht klar ist, was man aus bestimmten Partien machen kann, und dies noch mit einer so lockeren Höhe, von der die meisten Tenöre nicht einmal träumen können. Corelli singt unverkrampft, frei, heroisch, ohne jegliche Verklemmungen. In der Höhe, da wo es bei anderen zu Ende geht, blüht seine Stimme erst auf. (Vergleichbares findet man nur bei Helge Rosvaenge.) Ihm mangelndes Piano zu unterstellen zeigt einfach nur ungenügende Sachkenntnis, und es ist ratsam, sich einiger seiner Live-Aufnahmen anzuhören, um sich vom Gegenteil zu überzeugen. Rodolfo Celletti, einer der berüchtigtsten italienischen Kritiker lobte übrigens gerade Corellis Mezzavoce. Man kann ihm nicht vorwerfen, seine Partnerinnen niederzuschreien, nur weil diese ihm stimmlich einfach nicht gewachsen sind, und das zeigt sich besonders bei vielen Studioaufnahmen, z.B. Cavalleria rusticana von EMI. Die Zusammenstellung der Sänger bei vielen Labels läßt ohnehin oftmals zu wünschen übrig, was man aber nicht den Sängern sondern allenfalls den Verantwortlichen ankreiden könnte. Insofern: man überzeuge sich selbst und vergleiche überschäumende Stimmgewalt mit verklemmtem, kastratigem Gesinge, wie es heute so oft zelebriert und gefördert wird. Ein Phänomen 5 von 5 PunktenFranco Corelli war mir bereits mehrfach wegen seiner unglaublichen Stimmgewalt positiv aufgefallen. Hier liegen Stereoaufnahmen aus den frühen 60-er Jahren vor. Bereits die ersten Arien von Bellini, Puccini (E lucevan le stelle, Nessun dorma) und Verdi (Celeste Aida) hauen einem aus den Socken. Es lässt sich mit Worten nicht beschreiben, wie gut Corelli ist. Bei ihm brennt jeder Ton, seine Höhen sind wie Stromschläge (Zitat, EMI), die Stimme ist unglaublich satt und dramatisch, aber auch melancholisch und mit einem Ausdruck von absoluter Hingabe und Leidenschaft. Auch die klangliche Aufarbeitung von EMI wird dem gerecht. Zur Seite stehen Corelli zudem oft hochkarätige Partner (Tullio Serafin, Birgit Nilsson, Mirella Freni etc.). Ein absolut kaufenswertes Album. Gesang als Trapezkunst 2 von 5 Punkten"Mit einer lauten Stimme im Hals ist man unfähig, feinere Sachen zu denken": Dieser Ausspruch von Friedrich Nietzsche kommt mir unwillkürlich in den Sinn, wenn Franco Corelli seine Stimme erschallen läßt. Aus diesem Grund habe ich möglichst alle seine Aufnahmen "weiträumig umfahren", selbst solche, die ich wegen ihrer sonstigen Vorzüge gerne in meiner Sammlung gehabt hätte. Ich denke da in erster Linie an Mascagnis "Cavalleria rusticana" mit der unvergleichlichen Santuzza der Victoria de los Angeles (EMI), wo diese begnadete, sanfte Sängerin von ihrem Tenor-Partner buchstäblich in Grund und Boden gestampft wird. Corellis Duette mit Kollegen/innen gleichen eher Duellen oder Kämpfen, die aber nicht mit dem Florett, sondern im Boxring ausgetragen werden. Aber nun zu dem vorliegenden 2 CD-Album: Praktisch alle Stücke haben in Corellis Darbietungsweise etwas Marktschreierisches, sein Gesang rührt nicht die Herzen, wenn man auch zugeben muß, daß er als Rampentenor in jedem Opernhaus eine Fan-Gemeinde auf die Beine gestellt haben könnte. Ich will in meiner negativen Beurteilung des Künstlers nicht so weit gehen wie der anerkannte Stimmenexperte Jürgen Kesting, aber seinem Urteil "... daß es selten eine so große Diskrepanz zwischen stimmlichen Mitteln und musikalischen Möglichkeiten bei einem Sänger gegeben hat", möchte ich mich ohne jeden Vorbehalt anschließen. Wenn man Vergleiche mit Nicolai Gedda, Carlo Bergonzi, Ferruccio Tagliavini, Plácido Domingo, erst recht Jussi Björling anstellt, so wird man schmerzlich gewahr, daß hier eine große Stimme mit beachtlicher Potenz hemmungslos und ohne jeden Geschmack zum Einsatz kommt, einzig zu dem Zweck, ein glanzvolles stimmliches Material quasi wie in der Manege zur Schau zu stellen. Manche Spitzentöne sind praktisch dazu angetan, Tote wieder zum Leben zu erwecken. In dieser Hinsicht übertrifft Corelli sogar noch seinen Kollegen Mario del Monaco, und das will schon etwas heißen. Spätestens, wenn er, wie hier zu erleben, zu Schuberts "Ave Maria" greift, um dieses zarte Gebet zu einer Kriegserklärung umzuformen, streckt der verstörte Hörer kampflos die Waffen. Corelli fürchtet offensichtlich einzig das Piano-Singen und sonst nichts auf der Welt. Die klangliche Realisation der Aufnahmen ist, aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmedaten, nicht gleichmäßig gelungen, im ganzen aber zufriedenstellend. Wer Tenorgesang ausschließlich im Forte- und Fortissimo-Bereich schätzt, der sollte hier zugreifen. Mein Geschmack ist das jedenfalls nicht. The very best Singer !! 5 von 5 PunktenHallo Ihr Klassik-Liebhaber. Heute möchte ich Euch alle einladen diese CD in Euren CD-Schrank und in den Player zu legen/stellen. Ja, ja natürlich kennen wir teilw. die Einspielungen aber halt:" A te, o cara" (I puritani) Gleich die erste Arie der ersten CD knallt Euch den Alltagsstress aus den Knochen. Wiedermal, Franco Corelli als absoluter, stimmgewaltiger, bester Tenor der Welt. Glaubt mir Ihr werdet den Kauf nicht bereuhen, nein im Gegenteil es wird eine Art Sucht nach all den wunderbaren Arien, na klar und nach Franco Corelli entstehen. Lasst das Suppe rühren bestellt Euch diese CD voll mit 32 traumhaften Arien/Songs. Ladet am besten Eure Freunde dazu ein. Und....wie immer geniessen..... |
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Otello (Salzburg 1971) von Herbert Von Karajan, Wp, Vickers, FreniAudio CD von Opd-Alle (SunnyMoon)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 5,00 Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
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Pergolese/Bach: Stabat Mater von Mirella Freni/Teresa BerganzaAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 20,99 Erscheinungsdatum: April 2006 |
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Puccini - La Bohème
DVD von Universal Music |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Geschichte von Puccinis La Bohème ist so schlicht wie sentimental: Scheue, redliche aber todkranke Blumenstickerin liebt im kalten Winter von Paris um 1830 einen launigen bitterarmen Poeten, der sein Dasein mit Liebeleien fristet und sich nicht ganz entscheiden kann. Doch das, was der Regisseur Franco Zefirelli und Herbert von Karajan 1965 in Mailand aus der tragischen Liebesgeschichte von Mimi und Rodolfo machen, ist ergreifendes Opernkino. Zefirelli nutzt alle Möglichkeiten, die ihm das Medium Film bietet; all die Erfahrungen, die er einst als Assistent so bedeutender Regisseure wie Visconti, de Sica und Rossellini sammelte, kommen ihm hier zugute. Dabei hält er sich streng an die Partitur. Seine Bilder vermeiden Klischees und begeistern durch visuelle Eindringlichkeit und psychologische Feinfühligkeit. Und so zeichnet er das Bohemienleben im Pariser Quartier Latin nicht als ein verführerisches Dasein vom freien Hier und Heute. Es die nackte Not, die existentiellen Ängste seiner Figuren, die ihn interessieren. Etwa im dritten Bild, als die verzweifelte Mimi an einem trüben Wintermorgen den Maler Marcello aufsucht und ihm anvertraut, dass Rodolfo sie verlassen habe. Der Kritiker Claudio Sartori beschrieb die Szene, die quasi das Symbol für die Trostlosigkeit von Mimis Situation ist, mit den Worten: "Die Bühne zeigt nur eine breite Allee, einsam im Zwielicht der Morgendämmerung, das der stetig fallende noch trüber erscheinen lässt. Der Gasthof und die anderen Häuser sind kaum zu erkennen, alles versinkt in Nebelschleiern. Die Zöllner, die Milchverkäuferinnen und andere Nebenfiguren halten sich im Hintergrund, auch sie nur Schatten, ihre Stimmen gedämpft". Das Ganze geht natürlich nur mit guten Sänger-Darstellern. Karajan/Zefirelli bewiesen dabei eine glückliche Hand, besonders mit Mirella Freni. Mit ihren ausdrucksvollen großen Augen und ihren zarten Bewegungen nimmt man ihr sofort ein schwindsüchtiges, dem Tode geweihtes junges Mädchen ab. In ihre Stimme und ihren Gesichtsausdruck legt sie all ihre traurige Zärtlichkeit und ihre Leidensfähigkeit, die gekoppelt ist mit einer aus der Glut der Liebe stark aufkeimenden Hoffnung. Vor allem betören ihr zartes Hinübergleiten von einem Ton zum anderen und ihre im Pianissimo ausgehauchten Melodielinien. Jeder Belcanto-Fan gerät hier in Ekstase, besonders dann, wenn Mimi und Rodolfo (Gianni Raimondi) das hohe C gegen Ende des ersten Aufzuges anstimmen. Und da ist noch die suggestive Schluss- und Sterbeszene, bei der kein Taschentuch trocken bleibt. Das fulminante Klangbild dazu liefern der Chor und das Orchester der Mailänder Scala unter der Leitung von Herbert von Karajan. Kurzum: Eine Bohème, die bis in die kleinsten Nebenrollen glänzend besetzt ist: eine Sternstunde der Opernverfilmung! --Teresa Pieschacón Raphael 4 Kundenrezensionen:Alles stimmt 5 von 5 PunktenKarajan hatte immer ein Händchen für Sänger.Im Gegensatz zu manchen anderen Dirigenten kann man selten irgendwelche Bedenken gegen die Sänger vorbringen.Mirella Freni war ohnehin über lange Zeit "DIE" Mimi. Gianni Raimondi stand nicht ganz in der ersten Reihe der Tenöre, war aber zu Zeit der Aufnahme ( 1965) einen der führenden Tenöre.Zitat: "Es entwickelte sich nun eine weltweite Karriere; seit 1959 gab er vielfach Gastspiele an der Staatsoper von Wien, seit 1960 an der Münchner Staatsoper. 1969-77 zu Gast an der Staatsoper von Hamburg. 1959 war er in Nordamerika sehr erfolgreich. 1965 Debüt an der Metropolitan Oper New York als Edgardo in »Lucia di Lammermoor«. An diesem Haus sang er bis 1969, u.a. auch den Cavaradossi in »Tosca« und den Faust von Gounod. Er gastierte am Moskauer Bolschoj Theater, an den Opern von Rio de Janeiro, Mexico City, Chicago und Dallas, an den beiden großen Opernhäusern von Paris, der Grand Opéra und der Opéra-Comique, am Teatro San Carlos Lissabon, in Genf, Zürich (1977 als Alfredo) und Helsinki, bei den Festspielen von Edinburgh, Glyndebourne und Florenz. Hatte er ursprünglich mit Vorliebe die lyrischen Partien in Opern von Donizetti und Verdi vorgetragen, so fügte er später schwerere dramatische Rollen in sein Repertoire ein.Kraftvolle, strahlende, gleichzeitig aber ausdrucksschöne Tenorstimme." Auch die anderen Partien sind mit hochkarätigen Sängern besetzt. Zeffirelli insceniert naturalistisch. Er bebildert die Geschichte. Er hat dies mehrfach, auch auf DVD erhältlich, getan. Sein Zugang verstört niemanden. Es ist grosse italienische Oper und als solche insceniert Zefirelli sie auch. Zeffirelli ist,schon durch seinen Namen, tief mit der Oper verbunden. Zitat:"Als unehelicher Sohn konnte ich den Namen meines Vaters nicht annehmen; uneheliche Kinder bekamen einen Namen nach dem Alphabet zugeteilt. Als ich an der Reihe war, bekam ich das Z. Da meine Mutter Mozarts Zeffiretti Arie (Aus "Cosi Fan Tutte") sehr mochte, nannte sie mich Zeffiretti, aber der Beamte schrieb Zeffirelli - und vergaß dabei die T-Striche-; so ist mein Name entstanden. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch auf der Welt mit diesem Namen." Seine Inscenierung zielt auf grosse Gefühle und die sind auch nach über vierzig Jahren noch hervorrufbar. Musikalisch einwandfrei 3 von 5 PunktenMusikalische und szenische Spitzenleistung ! Vor allem Mirella Freni, ihr merkt man die noch junge geschmeidige Stimme an, im Gegensatz zu der späteren Aufnahme mit Luciano Pavarotti. Leider läßt die DVD-Qualität sehr zu wünschen übrig, da sind neuere Aufnahmen wesentlich ansprechender. Die legendäre Boheme der Scala und Wiener Staatsoper 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme wird eigentlich nie alt werden. Mirella Freni ist einfach die Stickerin mit dem eiskalten Händchen und Raimondi als Rudolfo ist auch heute noch unvergessen. Die Inszenierung stimmt eigentlich für immer - nun H.v. Karajan hat sich nicht für unmögliche "Regie - Verbrechen" der heutigen Zeit hergegeben. Alle Darsteller sind rollendeckend. Die Musette ist eine Frau die weiß was sie will und berührend in der Muff - Szene. Auch beim 3. Akt vor dem Tor bei den Zollbeamten spürt man die Kälte des Winters und nahen Tod der Mimi. Eine traumhafte Inszenierung von Zefirelli, die alle Inszenierungen überdauern wird. ein Erlebnis! 5 von 5 PunktenDiese Verfilmung ist in jeder Hinsicht ein Genuss. Die Inszenierung von Zefirelli schafft eindringliche Bilder (z.B. dritter Akt), die einen schnell gefangennehmen. In diesen agieren die Interpreten sowohl stimmlich als auch darstellerisch sehr überzeugend. An Erster Stelle Mirella Freni, hier noch ganz am Anfang ihrer Karriere, die leidende und innig liebende Mimi absolut überzeugend verkörpert. Ihr Partner Gianni Raimonde überzeugt ebenfalls in Gesang und darstellung. Diese Kombination braucht sich vor dem "Traumpaar" Freni/Pavarotti (CD-Aufnahme) nicht zu verstecken! Ebenfalls bemerkenswert ist Adriana Martino in der Rolle der Musetta. Ihre Darstellung der mal lebensfrohen und launischen, mal mitfühlenden Frau überzeugt in jeder Sekunde. Auch die anderen Darstellen sind als absolut hochkarätig zu bezeichnen. Trotz ihres Alters (Aufnahmedatum 1965) ist die Tonqualität dieser Aufnahme recht gut - auch wenn sie natürlich nicht an die Klangfülle moderner Aufnahmetechnik herankommt. Fazit: Wer sich diese Oper als DVD zulegen möchte kommt an der Aufnahme der Deutschen Grammophon nicht vorbei. |
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